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Jesus, wahrer Gott - Zentrale Kundgaben 535

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Jesus, wahrer Gott - Zentrale Kundgaben
« am: Juli 28, 2012, 08:41:24 Vormittag »
[h3]Jesus, wahrer Gott - Zentrale Kundgaben[/h3]
Der Evangelist Johannes in der geistigen Welt: „Jesus ist etwas so ungeheuer Großes, daß, wenn dieser Name ausgesprochen wird, die ganze Unendlichkeit vor zu großer Ehrfurcht erbebt. — Saget ihr ‚Gott‘, so nennet ihr zwar auch das allerhöchste Wesen, aber ihr nennt es in Seiner Unendlichkeit, da es erfüllt das unendliche All und wirkt mit Seiner unendlichen Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit. Doch in dem Namen ‚Jesus‘ bezeichnet ihr das vollkommene, mächtige, wesenhafte Zentrum Gottes, oder noch deutlicher gesprochen: Jesus ist der wahrhaftige, wesenhafte Gott als Mensch, aus dem erst alle Gottheit, welche die Unendlichkeit erfüllt, als der Geist Seiner unermeßlichen Macht, Kraft und Gewalt gleich den Strahlen aus der Sonne hervorgeht. — Jesus ist demnach der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit, oder: In Jesus wohnt die Gottheit in Ihrer unendlichen Fülle wahrhaft körperlich wesen haft.“
[GS. Bd. 2, Kap. 13, 2-3]


Der Herr in der Urzeit: „In der großen Zeit der Zeiten wird das ‚ewige Wort‘ als der wesenhafte Grund aller Dinge in sich selbst Fleisch, in dem da wohnen wird alle Fülle Meines Wesens. — Die Welt wird das Fleisch töten, aber die im Fleische wohnende Gottesfülle, also die ewige Liebe, wird das Fleisch alsbald wieder beleben aus sich, und dann wird wohnen die Fülle Gottes ewig in Seinem fleischgewordenen Worte als ein Mensch gegenüber Seinen Geschöpfen, und diese werden Ihn schauen und sprechen wie einen Bruder. Dieser Gottmensch erst wird euch allen bringen das wahre, ewige Leben!“
[H. Bd. 2, Kap. 252, 18-20]


Jesus: „Ich bin überall im unendlichen Raum der ewige Gott. Aber hier bin Ich nun bei euch in Meiner ewigen Seinsmitte, von der aus die ganze Unendlichkeit ewigfort erhalten wird in ihrer endlosen Ausdehnung. Von Ewigkeit wohnte Ich in Meiner unzugänglichen Mitte und in Meinem unzugänglichen Lichte aus Mir selbst. Aber Mir hat es der Menschen wegen wohl gefallen, aus Meiner Mitte und aus Meinem Lichte, das auch den höchsten Engeln unzugänglich war, herauszutreten, Mich auf diese Erde zu begeben — und nun bin Ich euch Menschen zugänglich, und ihr könnt Mein Licht ertragen.“
[Ev. Bd. 4, Kap. 122, 7-8]


Jesus zu dem verstandesklugen Essäerführer Roklus: „Kannst du dir von Gott keinen dich befriedigenden Begriff machen, so siehe Mich an, und du hast dann jene für ewig gültige Form vor dir, unter der allein du dir deinen Gott und Schöpfer vorstellen kannst! Denn Gott ist auch ein Mensch, aber der in sich vollendetste! Siehst du Mich, so siehst du alles!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 73, 4]


Der vornehme Römer Agrikola, sich verwundernd über die im dritten geistigen Gesicht erschauten Schöpfungsherrlichkeiten: „Das soll alles der Geist dieses wunderbaren Juden erschaffen haben?!“ Darauf ein Engel: „Ja, du mein irdischer Bruder, und noch endlos mehr, Größeres und Wunderbareres! Und Er, der erhabenste, ewige Geist, hat nun als ein Mensch eurer Erde dieses Zeichen gewirkt, auf daß auch ihr Ihn wahrhaft erkennen, nach Seinen Worten leben und dann als Seine Kinder überselig werden sollet.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 192, 16-17]
 

Zeugnis einer großen gläubigen Volksmenge nach Jesu gewaltiger Gerichtsrede im Tempel: „Wir alle sind völlig im klaren über Dich und Deine göttliche Sendung. Wir haben recht gut gemerkt, was Du damit anzeigtest, als Du sagtest: ‚Ich bin nicht allein da, sondern der Vater ist allewege bei Mir!‘ Aber diese dummen Pharisäer merkten es nicht, daß der Vater und Du ein und dasselbe seid, und daß, wenn Du sagst: ‚Der Vater hat Mich gesandt‘, Du damit für der Menschen schwachen Verstand nur andeuten willst, daß Du, Ewiger, Dir selbst einen Leib geschaffen hast, um uns Würmern dieser Erde ein sichtbarer Gott, Lehrer und Tröster in unserer großen Not zu sein. Dein heiliger Leib ist Dein Sohn, und Du, Vater, bist in Dir vor uns armen Sündern auf dieser Erde!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 200, 2]


Jesus zu ungläubigen, verstockten Tempeljuden: „Ich sage euch: euer Vater Abraham ist mir nicht unbekannt! Ihr saget, daß Abraham gestorben sei, Ich aber sage euch, daß er dennoch diese Meine Zeit von Meinem ersten Tage an gesehen hat und darob eine übergroße Freude empfand. (Joh. 8, 56) Ja, er sieht Meine Zeit noch und freut sich!“

Die blinden Juden erwidern: „Was?! Du hast noch nicht fünfzig Jahre und hast Abraham gesehen?!“ Darauf Jesus: „Wahrlich, wahrlich, endlos eher als Abraham war Ich!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 200, 9-11]


Paulus auf die Frage der Weitweisen zu Laodizea: „Was Unterschiedes ist da zwischen Gott und Seinem Sohne Christus?“ — „Gott ist Einer, und Christus ist Einer; denn so es nur einen Gott gibt, so gibt es auch nur einen Christus. Was Unterschiedes sollte da sein zwischen Gott und Christus? — Gott ist die Liebe, und Christus ist die Weisheit in Gott oder das Licht, die Wahrheit, der Weg und das ewige Leben! In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig!“
[Lao. Kap. 1, 20-22]


Zwei heidnische Zeugen der Lehren und Wundertaten Jesu in Golan bekennen: „Dieser Mann, seiner Kleidung nach ein Galiläer, ist der eine, allein wahre Gott nicht nur der Juden, sondern aller Menschen und aller Kreatur! Ihm sind untertan alle Mächte und Kräfte der Erde, und alle Gestirne loben und preisen Seine Weisheit und Macht. Er ist in Sich der ewige Urgeist und ist den blinden Menschen dieser Erde zuliebe selbst ein vollkommenster Mensch geworden, um uns zu zeigen, daß Er allein der Herr von Ewigkeit ist über alles, was Erde und Himmel fassen, die Seine Werke sind. Oh, wie endlos glücklich sind wir, daß wir Ihn nun in unserer Gestalt schauen und erkennen dürfen!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 84, 1-2]

 
Der Erzengel Raphael zu bekehrten Essäerführern: „An den Namen Jesus, d.h. ‚Gotteskraft‘, haltet euch, und es müssen Berge weichen vor euch und Stürme verstummen, vorausgesetzt, daß euer Lebenswandel so ist, daß ihr dieses Namens würdig seid. Denn dies ist Gottes wahrhaftiger Name in Seiner Liebe von Ewigkeit, vor dem sich alles beugt im Himmel, auf Erden und unter der Erde!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 84, 3]


Jesus zu einem Räuberführer, der wissen will, wer mit ihm redet: „Ich bin einer, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden, und der Gewalt Meines ‘Willens sind alle Dinge untertan; denn Mein Wille ist Gottes Wille, und Meine Kraft ist Gottes Kraft, die über alle Kräfte ewig waltet und herrscht. Jetzt weißt du, wer Der ist, der mit dir redet!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 45, 14]

 
Einer heidnischen Schar, die den alleinigen Gott zu schauen begehrt, bezeugt Jesus: „Ich selbst, der Ich nun mit euch rede, bin der eine Gott, den die Propheten den Menschen verkündet haben! Es hat Mir nach Meinem ewigen Ratschlusse gefallen, als Mensch mit Fleisch und Blut als ein hellstes, lebenbringendes Licht unter die in der Nacht der Sünde irrenden Menschen zu kommen und sie vom harten Joch des Gerichts und des Todes zu erlösen. Ich kam aber nicht nur zu den Juden, sondern auch zu den Heiden, damit sie die ewige, lebendige Wahrheit erkennen sollen! — Ich gebe ihnen nun das lange verlorene Lebenslicht wieder und somit auch das ewige Leben. — Ich selbst bin das Licht, der Weg, die ewige Wahrheit und das Leben; wer an Mich glaubt, Meine Gebote hält und Mich über alles liebt, der ist in Mir, und Ich bin im Geiste in ihm! In wem aber Ich bin, in dem ist auch das ewige Leben! — Und so habe Ich euch nun den allein wahren, einen Gott gezeigt.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 4, 4-8]

 
Jesus zu einem römischen Freund: „Deine Seligkeit wird erst dann den höchsten Grad erreichen, wenn du alle Meine Schöpfungen näher und tiefer kennenlernst. Du weißt nun wohl, daß in Mir die großartigste schöpferische Eigenschaft zu Hause ist, und du machst dir davon einen möglich höchsten Begriff, seit du die etlichen Zeichen von Mir hast wirken sehen. Du wirst dir aber einen noch ganz andern Begriff machen, wenn dein innerer Gesichtskreis durch die tiefere Betrachtung Meiner Werke um ein überaus Großes erweitert und erhöht wird. Denn dann wird dir erst das wahrhaft Göttliche in Mir in einem stets höheren Lichte erscheinen, obschon im allerhöchsten Lichte, das Ich selbst in Meinem Innern bin, ewig niemals, weil das jedem aus Mir geschaffenen Geiste selbst in seiner höchsten Vollendung unmöglich ist!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 207, 4]

 
Jesus zu dem vornehmen Römer Agrikola und seinen Gefährten: „Wo Ich bin, da bin Ich wahrlich nicht allein, sondern da dienen Mir zahllose Scharen der mächtigen, lichten Engelsgeister aller Himmel. Denn wenn ein Kaiser oder König eines Regierungsgeschäftes wegen reist, so reist mit ihm ein zahlreiches Gefolge. Und also ist es nun auch bei Mir der Fall, da auch Ich eines gar großen Welten- und Geister Regierungsgeschäftes halber als der alleinige Herr der ganzen Unendlichkeit von Ewigkeit her in dieser Weltenzeit auf diese Erde im Fleische ihrer Menschen eine endlos wichtige Reise unternommen habe, ohne die kein Mensch ein wahres, ewiges Leben je erreichen könnte!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 188, 9-10]


Der erleuchtete römische Hauptmann Pellagius: „Jesus sagt wohl: ‚Ich bin vom Vater in diese Welt gesandt!‘, doch ist Er derjenige, der sich selbst durch Seine Liebe zu uns Menschen in diese Welt gesandt hat, um uns fürderhin kein unsichtbarer und unbegreiflicher Gott und Vater, sondern ein wohl sichtbarer und begreiflicher zu sein, damit wir in der Folge lebendig glauben können, daß eben Er der allein wahre Gott ist und es außer Ihm keinen anderen Gott und Herrn gibt! In Ihm wohnt das Ursein alles Seins, die Urkraft aller Kräfte, die Urmacht aller Mächte. Denn die ganze Unendlichkeit ist erfüllt von Seinen Werken. Und ebenso wohnt in Ihm denn auch die höchste, nie erforschbare Weisheit! Und dieses alles glaube ich nicht nur, sondern ich bin davon vollkommen und lebendigst überzeugt und bereit, dafür mein Leben hinzugeben!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 104, 4-5]

 
Der geheilte Sohn eines armen, jüdischen Herbergswirtes erklärt seinem Vater, der in dem Heiland Jesus einen großen Propheten vermutet: „Vater, die Propheten haben niemals gesagt: ‚Ich will es, daß dieses oder jenes geschehe!‘, sondern allzeit: ‚Der Herr sagt es, und Sein Wille ist es!‘ Dieser Heiland aber sagte: ‚Ich will es, daß du sehend und gerade werdest!‘, und siehe, ich ward im Augenblick sehend und gerade. Daher muß der Heiland Jesus offenbar mehr als ein Prophet sein! Seine Wundertat erinnert mich an die bedeutungsvollen Worte eines Propheten aus dem Geiste Jehovas:

‚So der große Held, der Löwe aus Juda, der König der Könige, der Herr aller Heerscharen in diese Welt kommen wird, dann werden die Blinden sehen, die Tauben hören, die Krummen gerade, und der Lahme wird einherspringen wie ein Hirsch. Solches alles wird Er tun aus Seiner Macht und wird gründen ein Reich, das kein Ende nehmen wird.‘ — Das stimmt ganz mit der Rede- und Handlungsweise dieses Wunderheilands überein, und ich werde mich nicht irren, wenn ich behaupte, daß in Ihm der so oft verheißene und von allen wahren Juden mit größter Sehnsucht erwartete Erlöser gekommen ist!“
[Ev. Bd. 10, Kap. 143, 14-19,( vergl. 1. Mose 49, 9-10 und Jes. 35, 5-6)]


Eine zum Licht erwachte Seele im Jenseits belehrt den an der Gottheit Jesu zweifelnden einstigen Bischof Martin und beweist ihm diese bedeutsame Tatsache mit zahlreichen überzeugenden Textstellen und mit klaren, logischen Ausführungen.
[BM. Kap. 28, 11-12, Kap. 30, 12-18, Kap. 32, 1, 2 und 4]


Jesus: „Dieser Mein Leib ist die verherrlichte Gestalt des Vaters der Menschen und Engel wegen, damit Ich ihnen ein begreiflicher und schaubarer Gott bin; und ihr könnet Mich nun schauen, hören und sprechen und doch leben dabei, während es ehedem hieß, daß Gott niemand sehen und dabei leben könne!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 27, 3]


Jesus: „In Mir betritt der Geist Gottes nun zum ersten Male diese Erde! Das ist derselbe Geist, von dem alle Urväter, alle alten Weisen und Propheten in ihren reinen Gesichten geweissagt haben!“
[Ev. Bd. 2, Kap. 109, 7]


Der Evangelist Johannes in der geistigen Welt: „Dem unendlichen Wesen Gottes hat es wohlgefallen, sich in Seiner ganzen unendlichen Fülle zu vereinen und in dieser Vereinigung anzunehmen die vollkommen menschliche Natur! Nun denket euch: Gott, den nie ein geschaffenes Auge schaute, kommt als der von unendlicher Liebe und Weisheit erfüllte Jesus auf die Welt! Er, der Unendliche, der Ewige, vor dessen Hauche Ewigkeiten zerstäuben wie lockere Spreu, wandelte unter uns auf Erden und lehrte Seine Geschöpfe, Seine Kinder, nicht nur wie ein Vater; sondern wie ein Bruder!“
[GS. Bd. 2, Kap. 13, 8-10]


Ein Engel im jenseits: „Sollte es dem Gott, aus dem jedes durch Zeit und Raum begrenzte Wesen hervorging, wohl unmöglich sein, ohne Verlust Seiner göttlichen Allmacht, aus Liebe zu uns, Seinen Geschöpfen, Seinen Kindern, sich selbst in Zeit und Raum einzuschränken, da doch Zeit wie Raum aus Ihm hervorgehen?!“
[BM. Kap. 32, 24]


Ein erleuchteter Oberägypter, von Jesus aus seiner Heimat herbeigerufen, bezeugt im Schauen und Erkennen des Herrn: „Höret, ihr Geschöpfe, ihr Menschen alle: Ewigkeiten und Ewigkeiten verrannen, und zahllose Wesen gingen aus Gott hervor, die Er als Seine Gedanken beschaute, und flossen wieder in Ihn zurück. Doch nie hatte eines Geschöpfes Auge seinen unendlichen und ewigen Schöpfer geschaut! — Aber jetzt, da es Ihm nach Seinem ewigen Ratschluß gefallen hat, sich selbst in Seiner ganzen ewigen Wesenheit Seinen Geschöpfen schau- und begreifbar zu machen, ist Er, der Ewige, Unendliche, ohne Veränderung Seiner Macht und Größe, als schaubarer Gott in Menschengestalt unter euch, ihr sehet Ihn und redet mit Ihm — und begreifet es dennoch nicht, wen ihr in eurer Mitte habt!“
[Ev. Bd. 7, Kap. 138, 8]


Jesus im Jenseits zu einer Seelenschar, die Gott im kleinen Menschen nicht zu erkennen und zu begreifen vermag: „War denn Christus, der doch in alle Fülle Gott und Mensch zugleich war, ein Riese, als Er auf der Erde das Werk der Erlösung vollzog?! Oh, durchaus nicht, obschon Seine Werke von für euch nie meßbarer Größe waren. — Und seht, derselbe durchaus nicht riesenhafte Jesus steht jetzt vor euch! Nur Sein Geist, der aus Ihm strömt wie das Licht aus der Sonne, wirkt in der ganzen Unendlichkeit mit ungeschwächter Kraft ewig. — Wenn ihr nun bei dem Herrn alles Geistes seid, so fasset Ihn nach Seiner Liebe und nicht nach Seinem unendlichen ausströmenden Lichte! Dann seid ihr wahrhaft Seine Kinder, wie Er euer aller Vater ist!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 277, 5]


Jesus: „Das Einreich des einen Gottes kann ewig bestehen, weil Er allein sein einiger König und Herr ist, wie solches geschrieben steht in der Schrift der Propheten: ‚Gott wird Seine Herrlichkeit keinem andern geben; denn allein Ich, Christus, bin der einzige Gott!‘ — Menschen, Engel, Herrschaften und Gewalten, ja, alle Dinge im Himmel und auf Erden haben sich allzeit vor Mir gebeugt und werden sich auch in Ewigkeit nur vor Mir beugen und nie vor einem andern, gleichwie auch alle für eure Begriffe noch so endlos groß scheinenden Weltenschöpfungsräume von dem nur einen unendlichen Schöpfungsraum verschlungen werden und dagegen als völlige Nichtigkeiten erscheinen!“
[Ev. Bd. 8, Kap. 26, 6]


Der Jesusknabe im Tempel zu Jerusalem zeugt verhüllt vor den Priestern und Schriftgelehrten von sich selbst: „Das Jesuskind hat nie lesen und schreiben gelernt, und dennoch gibt es keine Schrift der Welt, die es nicht lesen könnte. Es schreibt in allen Zungen, ist bewandert in allen Künsten und hat eine Kraft, vor der die Berge zittern und die mächtigsten Zedern sich bis zur Erde beugen, und sogar Sonne, Mond und Sterne gehorchen Seinem Willen!“
[Dr. T. Kap. 5, 17-18]


Der Jesusknabe im Tempel von Jerusalem zu dem Ihm wohlgesinnten Ältesten Nikodemus: „Gedenke Meiner! Mein Name heißt ‚Jesus Emanuel‘, und Mein Geist heißt Jehova-Zebaoth! Nun weißt du , woran du bist! Vertraue und baue auf Mich, und du wirst den Tod nicht sehen!“
[Dr. T. Kap. 30,9]


Über das höchstweise Sprechen des Jesuskindleins belehren zwei Engel den römischen Statthalter Cyrenius: „Siehe, das Kindlein, wie es ist in Seiner naturmäßigen menschlichen Art, kann noch lange nicht reden. Dazu wird es erst in einem Jahre imstande sein. Aber im Herzen des Kindleins wohnt die Fülle der ewigen, allmächtigen Gottheit! Wenn nun dies Kindlein überweise dir vernehmlich spricht, dann spricht nicht das dir sichtbare Kind, sondern die Gottheit aus dem Kinde in dein zu dem Behufe erwecktes Gemüt. Und du vernimmst dann die Worte so, als redete das dir sichtbare Kindlein.“
[Jug. Kap. 129, 11-16]


Ein begeisterter Fischer nach einem durch Jesu göttliche Macht erlebten reichen Fischfang zu seinen jubelnden Leuten: „Höret, dieser Mensch Jesus aus Nazareth ist nicht irgendein Prophet, der nur das reden und tun kann, was ihm vom Geiste Gottes gegeben wird; denn Er spricht: ‚Ich bin der Herr, und ihr alle seid Brüder!‘ Und zu den Kranken sagt Er: ‚Ich will es, sei geheilt!‘ Wer blind war, der sieht klarer als ein Aar, und der Lahme springt wie ein Hirsch. Und spricht Jesus zu einem Toten: ‚Stehe auf und wandle!‘, so richtet sich der Tote auf voll neuen Lebens und wandelt heiter und frohen Mutes! — Das und vieles mehr bezeugen uns Tausende, und ich glaube darum, daß in dem Menschen Jesus aus Nazareth die Fülle des Geistes Gottes wohnt körperlich! Aber viele stoßen sich an Seiner sichtbaren Menschengestalt und heißen Ihn einen großen Propheten aus dem Stamme Davids. — Wenn es in der Schrift heißt, daß Gott den Menschen nach Seinem Ebenbilde erschaffen hat und Abraham Gott in der Gestalt eines Mannes sah, wie sollte sich denn nun ein Mensch an der Mannesgestalt des Herrn Jesus aus Nazareth stoßen und nicht völlig glauben, daß in Ihm ganz derselbe Herr wohnt, der auf Sinai Moses berief und ihm für Israel Gesetze gab?!“
[Ev. Bd. 9, Kap. 136, 15-18]


Der im Jenseits zum Licht gelangte einstige Mönch Thomas: „Jesus, der Gekreuzigte, ist nicht nur der Sohn des lebendigen, allmächtigen Gottes, sondern Gott, der Allmächtige, selbst in aller Fülle der urewigen Allmacht und Allkraft! Durch Ihn und in Ihm ist allein das Heil und das wahre, ewige Leben zu finden und zu haben!“
[Rbl. Bd. 1, Kap. 129, 5]


Erwachte Seelen in Jesus im Jenseits: „Wenn man Dich, o Herr und Gott, sonst auch nicht erkannte, so darf man Dich nur reden hören, und alle Zweifel schwinden wie Nebel im Lichte der Sonne! Denn wie Du redetest durch den Mund der Propheten, und wie Du selbst auf der Erde unnachahmlich und unerreichbar für jeden geschaffenen Geist gesprochen hast, so sprichst Du nun auch vor uns. In der einfachsten, prunklosesten Rede weise fluten Ströme der höchsten Wahrheit, der göttlichen Liebeweisheit gleich den mächtigsten Quellen, aus Dir hervor!“
[Rbl. Bd. 2, Kap. 279, 1]


Die Chinesin Chanchah in der geistigen Welt über den von ihr bis jetzt noch unerkannten Herrn Jesus: „Es liegt in Seinem großen blauen Auge so etwas unbeschreiblich Anziehendes, und Sein Mund hat so einen sonderbar götterartigen Zug und Ausdruck, daß man in die größte Versuchung geführt wird, Seine so endlos liebevolle Gestalt für das getreueste Ebenbild Gottes zu halten!“
[BM. Kap. 105, 4]


Jesus, der Herr, in einem Schreiben an den für seinen todkranken Sohn um Hilfe flehenden Fürsten Abgarus Ukkania in Edessa: „Siehe, Ich, der Herr von Ewigkeit, nun ein Lehrer der Menschen und ein Befreier vom ewigen Tode, werde deinem Sohne das ewige Leben schenken vor Meiner Auffahrt, da er Mich, ungesehen und ungekannt, vor Meinem bevorstehenden Leiden für alle Menschen — aus seinem ganzen Herzen geliebt hat!“
[Bw. 2, Antw. Abs. 2]


Der Herr Jesus in einem Schreiben an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Siehe, höre und schweige: Ich allein bin der Herr und außer Mir ist keiner mehr! Darum tue Ich frei, was Ich tue. Und niemand kann zu Mir sagen: Tue das oder tue das nicht!“
[Bw. 2, Antw. Abs. 4]


Der erleuchtete Fürst Abgarus Ukkama in Edessa bezeugt im Feuer des Geistes: „Bist Du, o Herr, als das Urlicht und die ewige Urkraft, auch hier auf dieser Erde, die Du mit einem Hauche verwehen könntest, wie ein ganz einfacher Mensch unter den Menschen gegenwärtig, so regierest und erhältst Du dennoch aus Deinem innersten Gottwesen die ganze Unendlichkeit! Und jeder Staub der Erde, jeder Tropfen im Meere, die Sonne, der Mond und alle zahllosen Sterne gehorchen der Allmachtstimme Deines Herzens, das da der ewige Mittelpunkt aller Dinge und Wesen in der ganzen Unendlichkeit ist.“
[Bw. 5. Abs. 3]


Der Herr offenbart Jakob Lorber eine wichtige Lehre des nordischen Religionsphilosophen Heinrich Steffens, welche gekürzt wie folgt lautet: „Nur eine Persönlichkeit kann Gegenstand der gänzlich sich opfernden, den Willen völlig in Anspruch nehmenden Liebe sein. Und ewiges Leben durch die Liebe ist die innerste, tiefste Bedeutung des Christentums. Was der Geist wohl glaubt, was den Tod überwindet, das wird durch die beseligende Gegenwart des Erlösers Gewißheit. Alles, was Er der Welt war und sein wird, was Er lehrte und litt, gestaltet sich in uns, daß wir dann innewerden: Seine Worte sind Er selbst — sind Geist und Leben!“
[Hi. II, S. 280, 18-21]