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Fragen zu Texten bei Markus und Johannes zum Kommen des Elias 557

Administrator Beiträge: 5386 Forumgründer *****
Fragen zu Texten bei Markus und Johannes zum Kommen des Elias
« am: August 02, 2012, 08:34:29 Vormittag »
[h3]Fragen zu Texten bei Markus und Johannes zum Kommen des Elias[/h3]
Himmelsgaben, Band 3, Nr.76


[HiG.03_47.01.03] (Fragende: Paul, Peter und Pauline H.)

[HiG.03_47.01.03,00] Markus 9,10: Und sie fragten Ihn und sprachen: Was sagen denn die Pharisäer und Schriftgelehrten, daß Elias müsse zuvor kommen?

[HiG.03_47.01.03,00] Johannes 7,13: Doch redete keiner frei von Ihm aus Furcht vor den Juden.

[HiG.03_47.01.03,00] Johannes 3,12: Wenn Ich zu euch von dem Irdischen rede und ihr nicht glaubet, wie solltet ihr glauben, wenn Ich zu euch von dem Himmlischen rede?

[HiG.03_47.01.03,01] Siehe, das ist die rechte Form, wie die Welt gewöhnlich fragt bei allen Verheißungen aus den Himmeln, ob sie nicht von den Wundern, die sich die Welt in ihrer großen Torheit darstellt, vorbereitet werden. – Die in alle Blindheit verfallene Welt begründet sich danach stets mehr in ihrer Torheit und malt sich die verheißenen Erscheinungen am Ende auf eine solch materielle Art aus, wie sie in eines Engels Sinn nie hätten aufkommen können. Kommen dann aber die vorgesagten Zeichen sicher in einer ganz andern Gestalt, als sich selbe die dumme Welt ausgemalt hat, da wird geradeso gefragt und der Elias wird, wie bei den Juden, allezeit vermißt.

[HiG.03_47.01.03,02] Also geht es nun mit der Verheißung von Meinem tausendjährigen Reiche; man erwartet es materiell in Meiner persönlichen Gegenwart! – Siehe, dieses Reich ist schon lange da im Geiste und im Herzen der guten Menschen. Aber weil der materielle Elias – oder die von der Verheißung voreingebildete Dummheit – nicht also zum Vorscheine kommt, wie sich diese eben die Welt in ihrer ehernen Blindheit ausgemalt hat, so geht es nun Mir und Meinem Reiche genau also, wie es Mir vor neunzehnhundert Jahren ergangen ist.

[HiG.03_47.01.03,03] Nicht einen, sondern wohl tausend Eliasse habe Ich seither, das Volk der Erde auf Meine Ankunft als Vater vorbereitend, auftreten lassen, aber (es ging und) geht ihnen um nicht vieles besser als dem Johannes in der Wüste. Dir, du Mein junger Frager, aber diene das zur wahren Prüfung des Wortes! Willst du Mein Reich finden, da suche du den kommen sollenden Elias in dir, der da ist ein rechter Wandel nach Meinem Worte, dann wird Mein Reich schon kommen in aller Kraft und Herrlichkeit inwendig in dir selbst! –

[HiG.03_47.01.03,04] Ich bin aber also auf diesem vorgesagten rechten Wege wohl schon bei vielen, die sich alle schon in Meinem Reiche befinden; aber diese Vielen gleichen jenen guten Juden, die sich aus Furcht vor den bösen großen Weltjuden nicht frei von Mir zu reden getrauen. War schon die Furcht der Juden gewisserart eine wechselseitige, wo sich der Große vor dem Kleinen und also umgekehrt scheute. Aber in dem ist nun ein Unterschied; denn nun fürchtet stets der Kleine den Großen. Doch das wird nur noch eine kurze Zeit dauern, dann wird die Furcht sehr gewaltig verkehret werden.

[HiG.03_47.01.03,05] Wenn dieses geschehen wird, dann wird jeder Meines Reiches bestens verstehen, was der kommen sollende Elias für ein Mann ist; dann wird auch das Mädchen, das jetzt Irdisches schwer begreift, auch mit großer Leichtigkeit die himmlischen Dinge fassen, wenn sie ihr auch nicht von irgendeinem selbstsüchtigen und sehr eigennützigen Schulschwestern-Kollegium nach der Kapuziner Art erklärt werden! – Denn das alles wird Mein Geist tun bei den Kleinen und Schwachen. Aber deshalb wird die Welt doch stets sehr blind und dumm bleiben; denn diese wird den wahren Elias nicht erkennen, wie sie ihn noch nie erkannt hat! –

[HiG.03_47.01.03,06] Ihr aber sollet den Elias erkennen – und habet ihn auch schon erkannt; denn er ist schon lange bei euch. – Wie ihr ihn aufnehmet, so nehmet ihr auch Mich auf; aber wohlverstanden hauptsächlich geistig amen. – – –