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Wirst du JESUS erkennen? 474

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Wirst du JESUS erkennen?
« am: August 12, 2012, 12:22:35 Nachmittag »
[h3]Wirst du JESUS erkennen?[/h3]
JL, Von der Hölle bis zum Himmel, Band 2, Kap.276

Es kommt sehr oft vor, dass JESUS nicht erkannt wird, so ER auch unter uns einher geht. Jeder darf sich selbst einmal fragen, wie es denn bei ihm steht, und ob er sich sicher sein kann JESUS überhaupt zu erkennen, wenn ER zu ihm wiederkommt. Ein sehr wichtiger Aspekt hinsichtlich Seiner Wiederkunft, denn erkennen bedeutet kennen!

Lesen wir, was JESUS Selbst uns darüber lehrt:

[RB.02_276,09] Sagt der vermeintliche Bote (der nicht erkannte Herr JESUS Selbst): „Wahrscheinlich werden diese den Herrn sehen und zugleich kennen, weshalb sie sich so verneigen vor Ihm. Denn es gibt sehr viele, die den Herrn sehen und sprechen oft viele Tage und manchmal sogar Jahre lang, aber weil ihr Herz noch blind ist, erkennen sie Ihn nicht. Diese fragen dann auch und sagen: ,Oh, wenn wir doch nur einmal das Glück hätten, den Herrn Jesus zu sehen, dann verlangten wir keine andere Seligkeit mehr! Wir würden uns im Staube vor Ihm aus Demutstiefe wälzen und Ihn preisen mit allen Psalmen Davids und hohen Liedern Salomons!‘ Das sagen sie dem Herrn ins Gesicht, den sie wohl sehen und sprechen, aber nicht kennen, und harren immer Seiner, während sie doch mit ihren Nasen hundert Male an Ihn gestoßen sind.

[RB.02_276,10] Aber was nützt das Sehen allein, so das Erkennen nicht dabei ist? Das Erkennen ist aber zumeist darum sehr erschwert, weil das menschliche Herz in seinen Tiefen noch so manchen Hochmutsbrocken birgt. Es findet sich sehr schwer darein, die Gottheit sich etwas menschlicher vorzustellen, während nach der gewöhnlichen Ansicht die Gottheit etwas ganz Außerordentliches sein muß. Wenn sie auch schon der Form nach aussehe wie ein vollkommenster Mensch, soll sie aber nach dem Erwarten und Einbilden der Menschen wenigstens glänzen wie eine Sonne.

[RB.02_276,11] Der Mensch kann sich die Gottheit nur als etwas ungeheuer Außerordentliches vorstellen. Die Ursache davon ist die Anschauung der Materiewelt in all ihren Verhältnissen, sowohl der Masse wie der Größe und ihrer Einrichtung nach. Der gestirnte Himmel zeugt von einem überriesenhaft großen Gottwesen, die Sonne von Seinem Licht, die Erde von Seiner Macht und Stärke. Auch der Papst und alle geistlichen Vertreter aller Konfessionen verkünden Ihn als etwas, das der Mensch sich kaum zu denken getrauen dürfe. Am Ende kommt noch der Hochmut des eigenen Herzens und dessen Weltverstand dazu, der sich eines unansehnlichen Gottes schämt, nicht gern in einer angesehenen Gesellschaft den Namen Jesus ausspricht und noch weniger dessen Göttlichkeit fest behauptet.

[RB.02_276,12] Und so kommt es denn besonders hier im Geisterreiche wie auch dann und wann auf der Erde vor, daß der Herr Selbst lange mit sonst weisen Geistern wie auch mit Menschen auf der Erde umgeht, aber sie erkennen Ihn nicht aus den angeführten Gründen. Die Erdenmenschen verlangen mehr noch als die Geister, große Wunder, denn kleine taugten ja nicht für ihren großen Gott. Wenn schon von Gott die Rede ist, heißt es nur: Großer, allmächtiger Gott, Schöpfer der Unendlichkeit, Weltenlenker, Vater der Äonen und dergleichen. Wenn nun Jesus den Menschen auf der Erde zuweilen als ein ganz gewöhnlicher, manchmal dem Anschein nach sogar mit manchen Schwächen behafteter Mensch entgegenkommt, wohl sehr weise spricht, mit ihnen ißt und trinkt, aber keine Wunder wirkt – da erkennt Ihn sicher niemand, obschon Er bis an das Weltende bei den Seinen zu bleiben versprach.

[RB.02_276,13] Nur im Kleide der Armut kommt der Herr oft zu Seinen Kindern auf die Erde. Aber sie erkennen Ihn nicht, weil ihre Begriffe von Gott schon Hochmut sind – gleichwie ein Adeliger sich's wohl gefallen läßt, wenn ein Hochadeliger von sechzehn Ahnen und darüber über ihn herrscht. Man unterstelle ihn aber nur einem Unadeligen, und sein Gehorsam und Respekt haben ein Ende erreicht. So geht es auch mit der Gottheit bei den vom Hochmut Aufgeblähten. Hat der Herr vor ihren Augen nichts ihren hohen Forderungen Gemäßes an sich und nichts Wunderähnliches, gehen Seinem Erscheinen nicht Feuer, Sturmwind, Blitz und Donner voran – dann ist es mit Seiner Gottheit aus.

[RB.02_276,14] Ja, Ich sage euch, es ist dem Herrn auf der Welt seit achtzehnhundert Jahren schon oft widerfahren, daß Er sogar von sonst ganz gottergebenen Menschen hinausgeprügelt worden ist. Daher wird es denn auch stets schwerer, daß sich der Herr den Menschen auf der Erde nähert. Kommt Er in Seiner harmlosesten Weise, mag Ihn niemand erkennen. Was soll man dann tun, daß man erkannt werden möchte?

[RB.02_276,15] Seht, im Himmelreich ist nur der der Erste und Vorzüglichste, der von allen der Geringste und der Unbedeutendste zu sein scheint. Wie soll bei solcher ewigen Ordnung Gottes Er selbst von dieser Regel eine Ausnahme machen wollen? Fragt euch nun selbst, ob bezüglich der Gotteserkenntnis nicht auch bei euch derselbe Fall vorhanden ist. Ihr seht Christus, den Herrn, vielleicht schon geraume Zeit, mögt Ihn aber nicht erkennen, weil Er euch viel zu wenig göttlich vornehm aussieht.“

[RB.02_276,16] Hier erst fangen die Lichtblauen den Boten schärfer zu betrachten an und sagen: „Du wirst es doch nicht etwa selber sein? Ah, das wäre wirklich sehr fatal! Wenn du es wärest, was dann mit uns Sündern? Aus deinen Worten aber könnten wir fast entnehmen, daß, o Gott, es wirklich so wäre!“