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Das Glück der Wohnungnahme des Herrn im Herzen .... 1815

Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Das Glück der Wohnungnahme des Herrn im Herzen ....
« am: August 14, 2012, 07:28:10 Vormittag »
BD 1062  empfangen 19.8.1939
   
     

Das Glück der Wohnungnahme des Herrn im Herzen ....

Der Mir alles auf Erden opfert, den sehe Ich wohlgefällig an, denn da sein Herz frei ist von allem irdischen Verlangen, kann Ich es nun bewohnen .... und mit Mir zieht unbeschreibliches Glück in das Herz .... das jedoch ganz anders ist als irdisches Glück .... Die Mich aufgenommen haben in ihr Herz, begehren fortan nichts anderes mehr als Meine Gegenwart, und da sie Mich also innig lieben, so wird diesem Begehren Erfüllung .... Ich lasse Mich finden von Meinem Kind. Ich will ja nur dessen Liebe .... Ich will, daß es Mich sucht und zu Mir verlangt, und dann bin Ich immerwährend bereit, Mich zu verschenken .... Ich gewähre höchstes Glück dem Erdenkind, das zu Mir fand; Ich nehme es an Mein Herz und speise und tränke es mit Meiner Liebe.

Doch kann Ich nimmer höchstes Glück gewähren dem, der andere Wünsche noch im Herzen trägt. Denn jeder Wunsch, der irdischer Freude gilt, macht Meinen Aufenthalt in einem solchen Herzen unmöglich, denn die Welt und Ich sind zwei Pole, die einander entgegengesetzt sind; es bietet die Welt wohl, irdisch gesehen, unzählige Annehmlichkeiten, doch nimmer kann sie in ihre Güter, die sie austeilt, das Empfinden der innigen Verbundenheit mit Mir einfügen .... es wäre dies so undenkbar, weil zwei so entgegengesetzte Begriffe niemals übereinstimmen könnten.

Es kann, wer die Welt liebt und ihren Glanz und Prunk, das Glück nicht greifbar empfinden, das die Anwesenheit des Herrn auslöst. Und umgekehrt wieder wird der Mensch alles Irdische verabscheuen, so ihm dafür die Gnade der Gottverbundenheit gegeben wird. Ich umfasse ein solches Kind mit so inniger Liebe, daß diese nicht mehr der Körper, sondern der Geist empfindet, und dieser erkennet urplötzlich seinen Ursprung und schließet sich mit aller Gewalt dem Vater von Ewigkeit her an .... Er hat in das Licht geschaut und also von Stund an auch kein Bangen mehr vor der Finsternis, und hat der Geist einmal sich erkannt und in der ewigen Gottheit spürbar die liebevolle Annäherung empfunden und also einen Blick in himmlische Wonnen getan, so ist alles irdische Verlangen getötet, denn es erscheint, was die Welt bietet, dem Erdenkind schal und leer, und immer und immer nur sucht es den Zusammenschluß mit dem Heiland .... Denn Ich verheiße den Meinen schon auf Erden unaussprechliche Seligkeit, so sie Mich im Herzen tragen .... und der weltlichen Freuden nicht mehr achten ....

Amen



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Welt des Seins .... Welt des Scheins ....
« Antwort #1 am: August 14, 2012, 09:28:11 Vormittag »
BD 3554  empfangen 21.9.1945
   
     

Welt des Seins .... Welt des Scheins ....

Aus der Welt des Scheins tritt die Seele in die Welt des Seins, in die geistige Welt, die das eigentliche Reich der Seele ist. Doch nicht immer vermag sie diese geistige Welt zu erkennen, denn sowie sie unvollkommen von der Erde scheidet, nimmt sie die Welt des Scheines noch hinüber, nur nicht mehr materiell, sondern als gedankliche Phantome, also noch mehr Scheinwelt, die vor ihren Augen in nichts vergeht, so sie die Güter in Besitz nehmen will.

Für die vollkommene Seele aber beginnt nun erst das wahre Leben, sie erkennt sich selbst in ihrer Beschaffenheit, weiß um ihre geistige Aufgabe und ist durch das Wissen erst zu einem Wesen geworden, das sich seiner Kraft bewußt ist und darum auch glückselig ist. Sie weiß nun auch, daß jegliche Entwicklungsphase zuvor nötig war, um das Ziel, das wahre Leben der Seele, zu erreichen, sie weiß, daß zuvor es nur ein Scheinleben war, ein Übergang aus den Sphären der Dunkelheit in die Sphären des Lichtes; sie weiß, daß die Dunkelheit kein ewiger Zustand ist, während das Licht ist und bleibt bis in alle Ewigkeit. Denn was einmal im Licht steht, wird niemals mehr in die Dunkelheit zurückfallen, es wird ewig leben und jeden Zustand zuvor als leblosen Zustand erkennen .... es hat diesen Zustand überwunden und ist in die Welt des Seins zurückgekehrt, von der es einstmals ausgegangen war .... Das Scheinleben will sich in den Vordergrund stellen, und zumeist räumt die Seele ihm Macht ein über sich, d.h., sie ist willig, alles das zu tun, was dem Körper die Annehmlichkeiten des Scheinlebens verschafft, und sie tut für sich selbst nichts, denn die Arbeit für sich wäre die Bemühung um das wahre Leben, die sie aber völlig außer acht lässet.

Und darum wird durch Gottes Willen das Scheinleben immer wieder in aller Schwere an die Seele herantreten; Gott Selbst will ihr zeigen, was die irdische Welt in Wirklichkeit ist, indem Er den Körper oft in Not geraten läßt, indem Er ihm nimmt, was er als wertvoll begehrt, indem Er zusammenfallen läßt, was sich der Mensch aufgebaut hat, um ihm die Unbeständigkeit dessen zu zeigen, was er zum Ziel seines eifrigen Strebens und seiner Erdenarbeit macht.

Er will ihn zur Erkenntnis führen, daß die irdische Welt nur eine Scheinwelt ist, die keinerlei bleibenden Wert hat für ihn, um ihm die Notwendigkeit der Arbeit an seiner Seele vor Augen zu führen, die ein beständiges Leben sichert, ein Leben in der geistigen Welt, die nicht nur scheint, sondern ist, was sie vorstellt .... die Welt des Lichtes, wo alles kraftdurchströmt ist und glückselig, wo es kein Vergehen mehr gibt, keinen Rückgang, keine Not und keine Unkenntnis, wo alles lebt und tätig ist im Willen Gottes, Dessen Liebe das Vollkommene ungemessen bedenkt und beglückt, das als Bewohner der geistigen Welt in inniger Verbindung steht mit Gott und in der Erfüllung Seines Willens durch immerwährende Tätigkeit seine höchste Beglückung findet in der Welt des Seins .... in der Welt, die nimmermehr vergeht, sondern bleibt, was sie ist, bis in alle Ewigkeit ....

Amen



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Richtiges Ausnutzen der Erdenzeit ....
« Antwort #2 am: August 14, 2012, 09:33:39 Vormittag »
BD 6185  empfangen 6.2.1955
   
     

Richtiges Ausnutzen der Erdenzeit ....

Kurz nur ist das Erdenleben, endlos lang aber die Zeit nachher .... Darum solltet ihr Menschen diese Erdenzeit gut nützen, ihr solltet alles Schwere auf euch nehmen und alle Kraft verwerten für das Heil der Seele. Ihr solltet verzichten auf die Annehmlichkeiten des Lebens, um euch durch den Verzicht das Anrecht auf geistige Güter zu sichern, die euer Los bestimmen in der Ewigkeit, nach dem Tode eures Leibes, der allein nur von irdischen Gütern einen Vorteil hat, sie aber nicht behalten darf für immer.

Es ist das Erdenleben nur wie ein Augenblick, gemessen an der Ewigkeit, und diesen Augenblick solltet ihr nicht so wichtig nehmen .... und doch wieder als überaus wichtig für eure Seele erachten .... ihn also immer nur geistig auszuwerten suchen.

Wohl habt ihr für eure Erdenzeit einen Zeitbegriff, der euch die Tage und Jahre lang erscheinen lässet .... Bedenket aber, daß endlose Zeiten schon diesem Erdenleben vorangegangen sind und die Ewigkeit folget .... Euch ist jedoch nur die Erdenlebenszeit bewußt, und diese bedeutet euch daher alles. Doch das wisset ihr, daß ihr sterben müsset dem Leibe nach .... ihr wisset, daß alles Irdische vergänglich ist, ihr wisset, daß nichts euch nach eurem Tode nützen kann, was dem Körper unentbehrlich war, was ihm Wohlbehagen schaffte. Also rechnet vorerst damit, und sorget euch, was euch nach dem Tode des Leibes erwartet .... Ein überaus herrliches Dasein könnet ihr eurer Seele im Erdenleben bereiten, aber auch einen Zustand der Qual und Finsternis .... Und immer wieder wird es euch gesagt, daß ihr weiterlebet ....

Ihr seid darüber nicht ohne Wissen, auch wenn ihr es nicht glauben wollet .... So rechnet doch mit der Möglichkeit und sorget vor .... Lebet gut auf Erden, und hängt nicht das Herz an die Materie, die euch doch wieder genommen wird .... Bedenket nicht den Körper auf Kosten eurer Seele .... Sorget zuerst für diese, und es wird auch der Körper dann nicht zu darben brauchen, aber lasset eure Gedanken nicht verkehrte Wege gehen, daß ihr des Körpers wegen die Seele darben lasset. Denn sie ist euer eigentliches Ich, das Ich, das unvergänglich ist und das dereinst selig sein kann, wenn ihr auf Erden für diese Seligkeit schaffet und wirket .... Die schönsten Stunden auf Erden vergehen wie ein Rausch, die irdischen Genüsse beglücken euch nicht ewig, das Erdenleben geht schnell vorüber .... aber dem Los in der Ewigkeit entgehet ihr nicht, und das wird sein entsprechend dem Leben, das ihr auf Erden führtet .... ewiges Leben oder geistiger Tod .... Ihr allein wählet euch den Zustand in der Ewigkeit, denn es ist euch freigestellt, welches Leben ihr auf Erden führet. Bewertet dieses euer Erdenleben richtig .... daß es eurer Seele die Reife eintrage, nicht aber nur für das Wohlbehagen des Körpers genutzet wird .... denn kurz nur weilet ihr auf dieser Erde, endlos lang aber ist die Ewigkeit ....

Amen



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Die beiden Pole des Daseins
« Antwort #3 am: August 14, 2012, 09:55:06 Vormittag »
Großes Evangelium Johannes, Band 5, Kapitel 229


29. — Die beiden Pole des Daseins

[GEJ 5.229.1] (Der Herr:) „Du, Epiphan, dachtest dir wohl, daß auch eine aus mehreren Einzelgedanken zusammengestellte Idee schon ein begriffsartiges Bild sein und daher wohl auch dem Gegenpole angehören kann, ja, sogar ein einzelner für und in sich dastehender, ganz ausgeprägter Gedanke! Da hast du ganz recht; wenn so, da ist aber der also fixierte Gedanke und desgleichen eine solche Idee eben keine eigentliche Idee mehr, sondern schon ein für sich dastehender Einzelbegriff, weil er der Seele gegenüber als ein wohlgeformtes Bild oder als eine schon geordnete Handlung dasteht und daher den Gegenpol zum Pole des Lebens ausmacht.

[GEJ 5.229.2] Im ersten (positiven) Pole ist Leben, Tätigkeit und Freiheit, im zweiten (negativen) oder Gegenpole der Tod, die Trägheit und das Gericht; und seht, darin besteht dann auch die Hölle, der Satan und die Teufel, – also entsprechende Bezeichnungen eben dessen, was Ich nun als Gegenpol bezeichnete!

[GEJ 5.229.3] Seht, die ganze Schöpfung und alles, was ihr mit euren Sinnen nur immer wahrnehmet, sind fixierte Gedanken, Ideen und Begriffe Gottes, – auch ihr Menschen eurem sinnlichen Leibe nach; und inwieweit die Seele mit dem Leibe durch seinen Nerven- und Blutäther verbunden ist, ist auch sie im Gerichte und somit im Tode desselben haftend, von dem sie sich aber dadurch, daß sie durch ihren freien Willen nach den Gesetzen Gottes dem rein Geistigen nachstrebt, befreien und ganz eins werden kann mit ihrem Geiste aus Gott, wodurch sie sonach als selbsttätig und selbständig von ihrem alten Tode in das freie, ewige Leben übergegangen ist.

[GEJ 5.229.4] Nun merket aber etwas gar Wichtiges! – Erkenntnis und Liebe bestimmen den ganzen Menschen zu irgendeiner guten oder auch schlechten Tätigkeit. Ist das Erkennen ein geistiges und zu Gott hinlenkendes, so wird die Liebe auch zu dem Geistigen und sonach zu Gott sich hinneigen und auch also tätig werden, und diese Tätigkeit ist eine gute, und ihre Folgen sind der Segen aus den Himmeln des Lebens.


[GEJ 5.229.5] Wird aber ein Mensch schon von der Wiege an mit nichts anderem in seinem Erkennen bereichert als mit solchem nur, was dem Leibe dient, so wird auch seine Liebe ganz der Materie sich zuwenden und bald über Hals und Kopf danach tätig werden, um sich desto mehr materielle Schätze zu sammeln und durch sie dem Fleische desto mehr Annehmlichkeiten zu bereiten. Bei dieser Gelegenheit geht dann die Seele ganz in die Materie, als in den Gegenpol des freiesten Gottesgeistes, über und bildet also mit dem Gegenpole, als vom selben gefangen, eben auch den Gegenpol. Die notwendige Folge davon ist das Gericht in und durch sich selbst, der Fluch vom Leben in den Tod und also gewisserart der ewige Tod selbst. Und wer schuldet daran – als eben der Mensch selbst, der sich aus seinem Erkennen, Lieben, Wollen und Tun selbst das angetan hat!

[GEJ 5.229.6] Merket euch das! Wo ihr mit Menschen reden werdet, da forschet, ob sie nichts wissen von der Seele in sich und nichts vom ewigen Leben derselben! Wenn sie mit den Achseln zu zucken anfangen und gewisserart nur so mitleidig sagen: ,Ja, davon reden haben wir wohl schon zu öfteren Malen gehört; daß aber daran blutwenig oder wohl am gewissesten keine wahre Silbe hängt, das lehrt die tagtägliche Erfahrung, – was darüber ist, ist nichts als eine hohle Schwärmerei von gewissen arbeitsscheuen Hungerleidern!‘, da könnet ihr mit Sicherheit den Schluß ziehen, daß solcher Menschen Seelen von ihrer Fleischmaterie schon so gut wie ganz aufgezehrt sind und sich samt und sämtlich schon im Gerichte befinden.

[GEJ 5.229.7] Da wird es viel kosten, sie wieder aus ihrem Gerichte und ihrer gegenpolischen Gefangenschaft zu erlösen, – diesseits schon sehr schwer und jenseits noch schwerer, obschon gerade nicht unmöglich. Aber dazu wird eine sehr lange Abödung in ihrem eigenen Gerichte und Tode nötig sein, bis das immerhin noch ein bißchen Geistige der Seele das eigene oft weltengroße Materielle in sich ganz aufgezehrt hat und endlich durch den Hunger genötigt wird, nach einer geistigen Nahrung eine große Sehnsucht zu empfinden. Das wird wohl allzeit werden, aber nach einer für euch undenklich langen Zeitenfolge.“

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.