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Bei Meiner Wiederkunft soll Geist zu Geist reden 465

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Bei Meiner Wiederkunft soll Geist zu Geist reden
« am: September 08, 2012, 06:20:25 Nachmittag »
Immer näher rückt die Zeit, wo Ich auf eurer kleinen Erde mit Meinem starken Arm eingreifen will, Mir Bahn zu brechen, um auf derselben Meine Herrschaft aufzuschlagen, und ewig als Vater und Regent mit den Menschen zu verkehren; und zwar mit jeder Seele selbst. Bei Meiner Wiederkunft soll Geist zu Geist reden. Euer Geist ist es ja, welcher von Mir ausgeht; darum seid ihr geistige Abkömmlinge von Mir und sollet wiederum vergeistigt werden, und durch euch alle Kreatur!

Wie aber in der Natur, ehe der Frühling kommt, welcher die Sprossen zu neuer Belebung der Pflanzen hervorruft, viele Stürme vorangehen, und oft auch Erderschütterungen vorkommen, so ist es ebenfalls im geistigen Gebiete, ehe da der Frühling anbricht. Es werden noch viele Stürme und Gerichte hervorgehen, welche das Erdreich oder die menschlichen Herzen auflockern, um sie empfänglich und fruchtbar zu machen für höhere Einflüsse. Daher so viele Gerichte im Anzuge sind; denn Ich muß eilen, damit der Verderber in seiner ihm zugelassenen Ungebundenheit nicht auch noch Meine Kinder sich zur Beute macht.

Oh liebe Kinder! Darum muß Ich so ernst euch zurufen zu wachen und zu beten! ganz besonders legt er es mit List an euch zu bestricken auf alle Weise, so daß Ich genötigt bin, auch im Äußern eure Verhältnisse so einzurichten, daß ihr notgedrungen seid an Mich euch zu halten. Ich muß darum oft im Äußern euch etwas entziehen, was hindernd zwischen Mir und euch in dieser Zeit wäre, wo ihr immer fester und näher bei Mir sein müsset, wenn euch der Strom des Verderbens und der Verführung nicht mit fortreißen soll.

Wie ängstlich seid ihr oft beim Ausblicke für euer äußeres Fortkommen, welches in dieser Zeit so unsicher ist, wo Armut, Betrug und Empörung im höchsten Grade auszubrechen drohen. Mit Recht darf es euch da bange sein; aber Ich frage: Wie steht es bei euch mit der Sorge um euer geistiges Fortkommen? Erkennet ihr auch diese Gefahr, welche in verschiedener Art euch droht, und euch oft mehr von Mir entfernt, als zu Mir hintreibt? Ihr wollt euch da oft selbst Hilfe schaffen durch euern Verstand, und sehet nicht ein, wie ihr gerade dadurch euch verwickelt in unnötige Sorgen, in Habsucht und Unzufriedenheit gegen Mich, und so nach und nach vom geistigen Gut verlieret, so daß wenn ihr nicht streng wachet, und im Gebet euch Waffen anschaffet, ihr, ehe ihr es glaubet, an dem allgemeinen Weltgetriebe euch beteiliget, und euere geistige Würde hinaussetzet.

Darum gehet fleißig ins Kämmerlein eures Herzens, und schließet die Türe (gegen die Außenwelt) zu, daß nicht etwas eindringe, das Meine Stimme in euch erstickt. Merket auf Mein Wort in dieser Zeit, Ich will als Vater euch trösten und behüten, ihr sollet euch vor Mir nicht fürchten als vor einem Richter, sondern die Notwendigkeit solcher Ereignisse begreifen, da ihr in Mein Wesen und Meine heilige Ordnung eingeweiht seid. Nur im Glauben und in der Liebe zu Mir ist es noch möglich eine Zufluchtsstätte zu finden, wo das innere Leben nicht untergeht.

Durch die Gerichte werde Ich immer noch mehr als ein unbarmherziger Gott verschrieen werden, und selbst Meine Kinder werden in Fälle kommen, wo sie Meine Liebe bezweifeln. Ich sage euch solches zum voraus; deshalb untersuchet eure Rüstung, ob sie genügend ist in den Kampf zu treten gegen das Toben des Feindes, welches immer größer wird. Der Kampf kann auch euch nicht erspart werden; aber so ihr Mir treu bleibet, will Ich Meine Stärke an euch beweisen, und euch den Sieg verleihen!

Es ist Zeit, das Maß des Verderbens ist voll, und Ich muß einschreiten, wenn Mir noch Kinder sollen erhalten bleiben; Meine Liebe läßt sich nicht mehr abhalten mit Macht um dieselben zu werben; daher könnet ihr euch freuen, daß Ich bei euch bin in der Liebe, aber auch mit Macht, welche Ich nun denen beweisen will, die nicht nach Mir fragen; sie sollen erfahren, daß sie Meinen Reichsplan nicht ändern können. Darum wachet und betet - für euch und andere!
Euer treuer Vater. Amen!


98. - 16. Februar 1879, J. Ladner, Vaterbriefe Band 1, "Die Stürme der Zeit, oder Vertrauen und Hingebung."