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Eine Aufklärung über die geistigen Verhältnisse der Schöpfung Gottes 406

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Eine Aufklärung über die geistigen Verhältnisse der Schöpfung Gottes
« am: Oktober 07, 2012, 10:03:50 Vormittag »
[JS.01_52.05.31,33] Das eigentliche wahre Wiedersehen kommt erst im Gottesreich, das ist im Himmel vor, welcher die ganze Unendlichkeit dem Raume nach erfüllt und sonach allenthalben gegenwärtig ist, in den aber jeder Mensch nur durch sein Herz gelangen kann. –

[JS.01_52.05.31,34] Da es aber doch viele in der Welt nun gibt, die so materiell sind, daß sie von den geistigen Verhältnissen der Dinge keine Spur und keine Ahnung haben, hier aber von den „Naturgeistern“ lesen und nicht verstehen, was diese sind und worin sie bestehen, so soll dahin hier noch eine ganz kurze Naturläuterung folgen.

[JS.01_52.05.31,35] Die ganze materielle wie auch die rein geistige Schöpfung ist nichts als eine durch der Gottheit allmächtigen Willen festgehaltene Idee aus dem Herzen oder Leben der Gottheit Selbst und – weil aus Gott – im Grunde des Grundes geistig. Würde nun alle die sogenannte materielle Schöpfung, was Gott gar leicht möglich wäre, der gleichfort andauernden Festhaltung ledig, so würde sie wieder als ein nur der Gottheit sichtbarer großer Gedanke ganz geistig im Gemüte Gottes Platz fassen und mit der Realisierung der freien Selbständigkeit von zahllosen Wesen wäre es zu Ende!

[JS.01_52.05.31,36] Aber Gott will es ewig gleichfort, daß Seine großen Gedanken und Ideen ewigfort zur freiesten Selbständigkeit sollen realisiert werden. Und so hatte Gott darum für die einzig dadurch mögliche Realisierung, daß all die göttlichen Gedanken und Ideen als unwandelbar gefestet dastehen müssen Seiner Pläne und Zwecke willen, diesen allein wirksamen Weg eingeschlagen:

[JS.01_52.05.31,37] Die zahllosen Gedanken und Ideen müssen gewisserart nur in allerartig kleinsten geistigen Teilchen sukzessive freier und freier gemacht werden, aber dabei dennoch lange von irgend einer Hauptidee Gottes, die da erscheinlich als ein Weltkörper im endlosen Gedanken- und Ideenraume als gefestet schwebt, angezogen und gehalten werden, bis sie nach und nach ihrer Gleichartigkeit nach sich mehr und mehr zusammenfinden und so in eine immer größere Wesenheit bis zum Menschen hin übergehen.

[JS.01_52.05.31,38] Solche von der totalen Hauptidee (dem Weltkörper) freier und freier gelassenen Teilchen sowie die noch nicht frei gelassenen, sondern in der Hauptidee noch festgehaltenen Teile heißen bis zum Menschen hinan „Naturgeister“ Diese freieren Naturgeister – oder Naturkräfte, wie es die Weltgelehrten nennen – befinden sich als schon selbsttätig entweder in der Luft, im Wasser oder im weicheren Erdreiche und locken da die noch hart gefangenen Geister in die Freiheit heraus, vereinigen sich mit ihnen und bilden dadurch, daß sie sich mit den noch unfreieren Geistern umhüllen, allerlei Lebensformen: zuerst Pflanzen, aus diesen Tierchen und Tiere größerer und größter Art – bis zum Menschen hin, wo sie als Seele und auch – dem unfreieren, noch groben Teile nach – als dessen Leib dann erst durch Gottes Urwesen Selbst, nun schon zur Genüge zur vollfreien Selbständigkeit reif, wieder ergriffen und förmlich – aber anfangs noch immer wie von außen her – für den folgenden reingeistigen, ewig dauernden Zustand durchgeschult und geübt werden.

[JS.01_52.05.31,39] Die dann ein solches Durchschulen sich gefallen lassen und also freiwillig in die Ordnung eingehen, in der ihr ewig selbständiger, freiester Lebenszustand allein möglich ist, – diese kommen dann auch zum großen Wiedersehen Dessen, aus dem sie hervorgegangen sind. Sie werden sehen, wie und woher und durch Wessen Macht und Weisheit und unwandelbare Beharrlichkeit sie vom eigentlichen Nichtsein ins vollste, freieste und selbständige Sein und Erkennen gekommen sind.

[JS.01_52.05.31,40] Zugleich aber, weil mit ihrem Urgrunde ein und dieselbe Wesenheit, werden sie auch selbst auf die gleiche Weise zu ihrer großen Beseligung aus ihrer nun höchsteigenen, aber der göttlichen völlig gleichen Weisheit neue Schöpfungen ins Werk setzen und sonach ganz in Meiner Ordnung Schöpfer ihrer höchsteigenen Himmel sein, wodurch sie dann zum realisierten Wiedersehen aller ihrer Gedanken und Ideen gelangen werden.

[JS.01_52.05.31,41] Und das alles wird dann ein großes, ewig dauerndes realisiertes Wiedersehen sein in der endlosen Fülle alles dessen, was ein göttlicher Geist ewig unerschöpflich in sich birgt. Und das ist dann erst das vollkommene, große Wiedersehen!


Jenseits der Schwelle / Das Wiedersehen im großen Jenseits