*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Dreieinigkeit. Vom dreifachen Wirken des Herrn 435

Administrator Beiträge: 10838 Forumgründer *****
Dreieinigkeit. Vom dreifachen Wirken des Herrn
« am: Oktober 22, 2012, 10:50:20 Vormittag »
289.
************
4. Juni 1882
Zum Dreieinigkeitsfest


Liebe Kinder!

Es ist dieses Fest (in der Kirche) das Fest des Anstoßes; denn da verdunkelt sich den Gelehrten Mein Wesen, weil es nicht mit dem Verstande begriffen werden kann, indem es für sie eine getrennte Dreiheit, also ein Widerspruch ist, welcher nur durch das Eingehen in Meine Liebe gelöset werden kann.
Wer da sucht, Mich richtig und wahr zu lieben *), dem wird es auch ein großes Anliegen sein, Mich besser kennen zu lernen, und der wird deshalb auch mit Mir immer in Verkehr zu kommen suchen, was eben nur mehr geschehen kann durch Gehorsam gegen Mich, der in Befolgung Meiner Gesetze und Worte sich äußert.
Durch ein solches Streben kommt der Mensch Mir immer näher, bald fühlt er Mich mehr als einen mächtigen Durchhelfer, wenn er ratlos Mich um Hilfe anfleht, und erkennt so in Mir den allmächtigen Gott; aber weil er sich bei diesem Gebet zu unwürdig der Erhörung fühlt, so verläßt er sich dabei auf Meine Gnade, durch den Mittler Jesum erworben, und um dieser Versicherung teilhaftig zu werden, ist ihm der heilige Tröster nötig, der ihm auf unerklärbare Weise solche Gedanken eingibt, die ihn wieder stärken, trösten und zur Liebe und Dankbarkeit antreiben.
Dies ist die dreifache Wirkung am Herzen, wozu der schwache Verstand 3 Personen braucht, und wobei er nicht begreifen kann, daß alle diese Zustände aus Mir, als Gott - Vater - Sohn und - Geist hervorgehen, denn um den Menschen immer mehr Mich zu nahen, muß Ich stufenweise dieselben Meine Liebe fühlen lassen, weil sie dieselbe in ihrer Größe auf einmal nicht ganz fassen können.
Ich habe ja die Menschen gleichfalls dreifältig nach Meinem Bilde geschaffen, so daß auch sie auf dreifache Weise sich äußern können: durch den Geist, die Seele und den Leib, oder durch das Mitgefühl, durch das Wort und durch die Tat können sie ihre Liebe den andern Mitgeschöpfen zufließen lassen.
Ebenso haben sie ein dreifaches Aufnahmsgefäß für die Liebe: das Innewerden geistig, das Begreifen seelisch, und das Genießen natürlich oder leiblich, wozu ihnen von außen her Meine Liebe zuströmt.
Aber wenn ihr diese dreifache Einrichtung des Menschen beobachtet, so werdet ihr (dieses Dreierlei) wohl nicht trennen können; denn es sind gar feine Grenzlinien gezogen zwischen dieser dreifachen Weise des Empfangens und auch des Ausfließens.
Ebenso ist es auch Mir! Wie ihr nicht bestimmen könnet: "Diese Liebe, die Mir von einem anderen zufließt, habe ich dem Geiste (oder der Seele oder dem Natürlichen) desselben zu verdanken", weil ihr den Beweggrund nicht genau entziffern könnet (denn ihr sehet nur das Empfangene), ebenso könnet ihr beim Innewerden höherer Gnadengaben deren Ursprung nicht abteilen, zwischen Vater, Sohn oder Geist, sondern einfach nur dem Vater als dem Geber guter Gaben dafür danken, und dann habt ihr nicht gefehlt, weil es die Wahrheit ist, weil auch "Sohn und Geist" nur Ausflüsse Meines Selbstes sind.
So kommt die Zeit, wo die Menschen Mich näher und besser fassen werden, wenn sie wieder mehr über ihre eigene Bestimmung nachdenken, und ihren ursprünglichen Adel wieder zu erlangen suchen werden, dadurch daß sie sich über tierische Genüsse erheben, wozu Ich nun abermals durch Meine direkten Worte und durch Zulassung des engeren Verkehrs der Geister mit den Menschen Aufschlüsse gebe.
Auch sogar die bösen Geister müssen Mir Werkzeuge dabei werden **), denn Ich muß ihnen nach Meiner heiligen Ordnung die gleichen Rechte geben, wie den guten Geistern; darum sie dieselben auch zu ihrem Vorteil viel auffallender benützen, als die guten; aber es ist ihnen doch eine Schranke gesetzt, und Meine Liebe und Weisheit weiß auch hier Rat, daß es ihnen und anderen noch zum Segen wird.
Darum fürchtet euch nicht, wenn dieselben es oft gar plump treiben, (z.B. im modernen Spiritismus), schließlich geht doch alles nach Meiner Ordnung, deren Endziel Liebe und Seligkeit ist.
Suchet auch ihr eure Dreiheit gut auszunützen, sowohl in Gefühlen, deren Ausfluss die Liebsorge des Gebetes ist, welches erzeugt die Worte und die Tat.
Das Wort aber ist für den Menschen das Mittel, sein Inneres zu offenbaren; die Tat ist die Bestätigung desselben, also ist abermals das Urwesen: die Liebe, die Kundgebung durch den Sohn oder das Wort, und die Fortwirkung heiliger Geist, oder Ich, der Vater, in euch, und ihr in Mir - durch eure Liebe! Euer Gott - Vater - Sohn und - Geist!

Amen!

Vaterbriefe Band 2 / 289.  Zum Dreieinigkeitsfest: Vom dreifachen Wirken des Herrn

*)siehe die herrliche Pfingstpredigt über: "Wer Mich lieb hat - hält Mein Wort!" und Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen, und Wohnung bei ihm nehmen! Joh. 14, 23 (in Nr. 36 und 37)
**)Der Teufel in "Faust" spricht: "ich bin ein Teil von jener Kraft (des Satans), die stets des Böse will - und doch das Gute schafft!" (nolens volens, nach göttlicher Lenkung). D. Hsg.

 

Bücher

Die großen Lebens- & Kirchenfragen Das verlorene Paradies Gleichnisse Jesu Weisheitsgeschichten Offenbarungen Gottes neben der Bibel Der wahre und lebendige Glaube Weltsinn, Wohlstand und Reich Gottes Der Prophet Jakob Lorber

Hörbücher

Gott, Mensch und Welt im Lichte der NO Der Prophet Jakob Lorber Die Neu-Offenbarung Gottes Der Erdenweg Jesu Wissenschaft & Glaube Der Tod - Geburt in eine neue Welt Johannes - das grosse Evangelium Gott spricht...

Neuoffenbarungen

Die Haushaltung Gottes Das Große Evangelium Johannes Kindheit und Jugend Jesu Von der Hölle bis zum Himmel Bischof Martin Die Geistige Sonne Die drei Tage im Tempel Schrifttexterklärungen

Musik

Am Herzen Jesu Wie die grossen Sonnenblumen Friede ist kein leeres Wort Zeitenjahre Praise & Worship Lichtblicke Christliche Hitparade 2 Tullamore Gospel Choir