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Gottesmedien und das Innere Wort - Die Wiederkunft Christi im Wort, Joh. 6, 45 471

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Gottesmedien und das Innere Wort - Die Wiederkunft Christi im Wort, Joh. 6, 45
« am: Oktober 25, 2012, 04:55:32 Nachmittag »
(Diejenigen, welche die heutige göttliche Diktat-Methode kennenlernen wollen, wie Gott heutzutage zu den Menschen spricht, Joh. 6, 45: (Es heißt bei den Propheten Jesaja und Jeremia, daß die Menschen werden von Gott Selber belehrt werden und daß jeder, der vom Vater hört und lernt, kommt zu Jesus, das heißt, wer Mich als Vater oder Liebe anerkennt, daß Ich es bin, nur der kommt zu Mir. Und diese Zeit, daß Gott Selber die Menschen lehrt durch Sein eigenes Wort, wie es in den Diktaten der christlichen Theosophie zu ersehen ist, wie sie leben und handeln sollen, ist nun angebrochen, weil wir schon bei der Wiederkunft Christi angelangt sind), werden freundlichst auf die Broschüre „Christus und die Bibel“ oder Beweise, daß es nie einen anderen Gott gab, als Jesus Christus, aufmerksam gemacht.)


1901, 13. Juni, Graz und 1904, 1. Juni, Zürich. Aufklärung des Gottvaters (Jesaja 9,5; Maleachi 3,1; Joh. 10,30) Jesus durch F. Sch. über die Weissagung Joels im 3. Kapitel oder in der Apostelgeschichte im 2. Kapitel, worin die Begründung über die Existenzberechtigung des Inneren Wortes der jetzigen Gottesmedien gegeben ist. Verwahrung Jesu Christi gegen die Ausmerzung des Gotteswortes in christlich-theosophischen Büchern. Anleitung zur Erlangung des Lichtes der Wahrheit über die christlich-theosophischen Bücher (Man unterscheide gut die christliche von der indischen Theosophie.).



Es besteht in jetziger Zeit eine große Antipathie gegen das wahre geistige Leben, und selbst diejenigen, welche fest an der Bibel und den Kirchenlehren halten, sind entschiedene Gegner der Ansicht, daß Ich als Gott mit gewöhnlichen Menschen verkehre und es eine bessere und reinere Lehre gibt, als die von Priestern gelehrte.

Im alten Testament verkehrte Ich mit verschiedenen Menschen von Adam an bis zu Meiner Menschwerdung. Es sind doch nicht bloß Propheten, Richter und die Könige David und Salomo, mit denen Ich sprach, sondern Ich verkehre mit den verschiedensten Menschen, deren es Hunderttausende gab, aber immer durch den Leib eines Engels, der Mein Namensträger war, weil Ich vor der Menschwerdung in Jesus keinen schaubaren, menschlich-persönlichen Leib hatte. Um alles dieses zu erfahren, muß man mit Liebe und Demut Meine Führungen der Menschen in allen von mir herstammenden Werken durchstudieren, dann wird man die Wahrheit herausfinden, - wenn man aber alles übersieht bis auf die Propheten, dann kann man natürlich aus der Finsternis nicht herauskommen.

Ich frage euch: Wie heißen die Propheten, die zu Noahs Zeiten zu den Hanochiten 120 Jahre hindurch zu predigen gesendet worden sind? Ihr meint freilich, Noah war es, der dies besorgte. O nein! ihr irrt euch gewaltig, es waren andere Menschen statt Noah. Ja, es waren seit dem 10. Jahrhundert schon Sittenprediger dahin gesandt, denn es war ein Hin- und Herwogen zwischen böse und gut, bis endlich die Strafe kam. Würden die Menschen lieber Meine Vaterworte lesen und sich daraus belehren lassen, statt Mich, den Gott und Schöpfer in Jesus, in Meinen christlich-theosophischen Büchern einen Ketzer zu nennen und dadurch in Meinen väterlichen Liebesworten zu kreuzigen, weil man Mich nicht, wie einst die Pharisäer, persönlich haben kann, um Mich nach den Paragraphen des Staatsgesetzes zu maltraitieren, - so würde es gewiß anders stehen mit ihrem Seelenheil, und Ich, als liebender Vater, würde mit Meinen Kindern so verkehren, wie Ich mit den Propheten und Aposteln verkehrte. Allein, da sie der Welt dienen, so gehören sie der Welt und nicht Mir; zweien Herren, Gott und Satan kann aber niemand zugleich dienen.

Manche stoßen sich auch an der Sprache der Diktate. Ich sage aber, man soll sich nicht daran stoßen; denn Ich darf Mich auch nicht stoßen an menschlicher Dummheit, geistiger Finsternis und kecker Vermessenheit gegen Mich, sondern solche Menschen bloß als verlorene Schafe Meines Vaterstalles betrachten, welche die Stimme ihres geistigen Hirten Jesus für die eines Schwindlers, Betrügers, Ketzers, falschen Propheten und Gotteslästerers erklären und halten. -- Das Medium kann das Innere Wort nur so fassen und herausbringen, so wie dessen geistige Vorgeschrittenheit durch Schul- und Herzens-Bildung gereift ist. Daher sage Ich euch, ihr Verstandesweisen: Wie einem liebenden Vater das Lallen seines jüngsten Kindes lieber ist, als das hochtrabende Gelehrtengeschwätz seines ältesten Sohnes, also ist es auch bei Mir der Fall: Des unmündigen aber demütigen und Mich liebenden Kindes nehme Ich Mich an; den Gelehrten und Stolzen aber lasse Ich seine falschen Wege gehen und über Mich in seinem Besserwissen raisonnieren, so wie jeden, der über Meine Vaterworte in Schriften der Christlichen Theosophie kritisiert. -

Man sagt, Gott verkehrte bloß mit Propheten und Aposteln?! O ihr Unwissenden und Unmündigen im Geistigen! Waren Hanna und Simeon bei Meiner Beschneidung im Tempel etwa Propheten? Waren die vier Töchter des Evangelisten Philippus etwa Prophetinnen?

Was man heutzutage das Innere Wort nennet, das nannte man einst prophetisches Wort, und Paulus sagte, daß man darnach streben soll, daß alle Weissagungen reden. (1.Kor. Kap 14) Also alle und nicht bloß die Apostel und Propheten, das heißt bei Mir soviel als: es sollen alle so leben und handeln, daß Ich, Jesus, als euer Vater mit euch wie mit Meinen Kindern und zwar mit allen, durch das Innere Wort reden und euch leiten kann. Daß Ich jetzt nur mit sehr wenigen Menschen durch das Innere Wort verkehren kann, daran ist schuld die verkehrte Lebensweise, die Verstandesweisheit und der Hang zu Weltgenüssen und zum Mammon.

Ich verkehrte mit manchem Kirchenschriftsteller ( Siehe Nr. 50 der Bietigheimer christlich-theosophischen Bücher.) und doch waren sie weder Propheten noch Apostel, sondern demütige Menschen, welche Meine Liebesgesetze erfüllten. Also sehet ihr, daß man über Mich und Mein Walten unter Meinen Kindern wie der Blinde von den Farben urteilt. Leset nach, was Ich durch den Propheten Joel (Apostelgeschichte 2, 16-20) für die jetzige Zeit Meiner Wiederkunft auf die Erde vormerken ließ, und sehet, was dort geschrieben steht, ist schon alles in Erfüllung getreten - und man wartet noch immer, wie die fünf verweltlichten Jungfrauen auf den Bräutigam, während Er schon da und dort eingekehrt ist. wo genug Liebesöl in den Herzenslampen der Ihn liebenden und demütigen Kinder war. Man wartet auf Blut, Feuer und Rauchsäulen am Himmel und auf Erden als Zeichen Meiner Ankunft. Blut am Himmel ist die Liebe zu Gott und den Menschen im liebenden Herzen; das Blut auf der Erde ist Menschenunterdrückung und Ausbeutung; - Feuer am Himmel ist Liebesfeuereifer für das Geistige, Göttliche Meiner Kinder; das Feuer auf Erden ist Feuereifer für Mammondienst und seine schwarzen Pläne und Anstiftungen. Und Rauchsäulen am Himmel sind liebende, demütige und heißfühlende Gebete zu mir im Herzen (als Himmel) Meiner Kinder für die Errettung der Welt aus den Satanskrallen, in welchen sie jetzt vollständig steckt; und Rauchsäulen auf Erden sind die Schmerzensseufzer Meiner unterdrückten Kinder, welche die Melkkuh der Welt bilden. Diese beiden Rauchsäulen rufen zu Mir um Mitleid und Erbarmung, um Änderung der Weltzustände, denn die Sonne, als die Liebe zu Gott, hat sich verfinstert und ist wie ausgestorben, und der Mond, als die Liebe zum Nächsten, hat sich in Blut, das heißt, in blutige Menschenunterdrückung und Ausbeutung verkehrt. Seht, so liest man die heilige Schrift geistig.

Ihr sollet also demütig und aus Liebe zu Mir nach der Wahrheit dort forschen, wo Ich euch Selber hinweise, und jedes verstandesweise Kritisieren unterlassen; denn dieses ist es eben, das euch in die geistige Finsternis - in die Hölle bringt. Nicht kritisieren sollt ihr, was ihr nicht versteht, sondern um geistige Erleuchtung bitten. Ich sagte klar aus: Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten und die Klugheit der Klugen zu Schanden machen (1. Kor. 1, 19); und an einer anderen Stelle sagte Ich: Wenn ihr nicht werdet (liebevoll und demütig-gläubig) wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen (Matth. 18, 2 ff). - Wenn aber das vollwahr ist, wie will man in den Himmel kommen, wenn man über Meine Vaterworte richtet und dadurch, daß man Meine christlich-theosophische Lehre als Ketzerei bezeichnet und dadurch Mich, den Autor, einen Ketzer heißet?! Ich frage: Wie will man nun dann zu Mir, den man einen Ketzer nennet, - kommen ?! -

Ich bezeichne die Verstandesweisheit als den Satan der Welt. Glaubt man, daß ich den Satan, den man beherberget in der kritisierenden Vernuft, in den Himmel einlassen werde?! O nein! Im Gegenteil, Ich sage euch: Wenn man nicht die Verstandesweisheit bis zum letzten Atom gegen Meine Vaterworte aufgibt, so kommt man nicht zu Mir! Dies zu eurer Richtschnur von eurem Vater in Jesus. Amen.

***


1904, 1. Juni, Zürich. Die heutigen Menschen sagen: Gott ist zu hochheilig, daß er mit uns sündigen Menschen sprechen würde! Ja, saget Mir dann, war Ich damals, als Ich als Jesus Christus auf Erden wandelte und mit der öffentlichen Sünderin Maria Magdalena, mit einfachen Fischern und mit den Zöllnern, als den verachtetsten Sündern, die man für Betrüger und quasi Gewalt-Räuber hielt, umging, minder heilig, wie heutzutage!? Heißt es nicht in der heiligen Schrift, daß Ich immer gleich, daher unveränderlich bin, saget Mir! Glaubet ihr das, daß es wahr ist!? Und wenn ihr glaubet, warum dürfte Ich heutzutage nicht Meine Propheten haben wie einst? Wer getraut sich, Mir das zu verbieten? Und wen habe Ich zu fragen, ob Ich das tun darf?

Da Ich der freie Herr über Mich bin, daher soll man nicht über Mich verfügen wollen! - Seht, ihr Zeitungsschreiber, Redakteure und alle diejenigen, welche Meine Werkzeuge mit aller Wut angreifet und sie als Ketzer, Gotteslästerer, Wahnsinnige und mit dergleichen Namen mehr bezeichnet! - das gilt nicht ihnen, sondern Mir, dem hochheiligen Gott, der Ich durch sie zu euch spreche, wie ihr leben und handeln sollt, um einst zu Mir in Meine Himmel zu kommen. Allein, wenn ihr Mich mit Worten und solchen gemeinen Bezeichnungen kreuziget und Meine Lehre, die Ich in jetziger Zeit des Verfalls und der Geistesfinsternis durch Meine Werkzeuge verbreiten lasse, mit der Wurzel auszureißen trachtet, dann bauet ihr euch die tiefste Hölle schon auf dieser Welt für das einstige Jenseits.

Was der Mensch hier säet, das wird er dort ernten; denn eure Taten auf dieser Welt gehen euch nach in die andere und werden euer Gericht sein. Wehe euch allen, welche sich mit Gewalt gegen Mein heiliges Wort empören, Meine Werkzeuge verhöhnen und das heilige Wort mit Füßen tretend als Ketzerei bezeichnen, das man ja nicht lesen soll, um nicht seelisch zugrunde (zu) gehen. -

Ihr habet euch das Beispiel bei den Juden genommen, sie haben dasselbe einst mit den Propheten getan, wie ihr jetzt, sie schmähten, verfolgten und steinigten sie. Ihr tut dasselbe an Meinen Werkzeugen und Meinen heiligen Worten, der Gesteinigte bin Ich, euer Gott und Vater in Jesus Selber, da ihr Mich mit grober Insulte ausmerzet aus der Liebe der Leser und so tot machet für euch und eure Leser und Zuhörer.

Wie kann Ich dann die Menschen als Meine Kinder bezeichnen, wenn Ich für sie zu hochheilig wäre!? weil sie noch sündhaft sind; heißt denn beten nicht mit Gott reden? Und wenn die sündhaften Menschen Mich (als) ihren Vater, weil Schöpfer, bezeichnen, sieht das nach eurem eigenen Urteil nicht als eine Gotteslästerung aus!? Ja gewiß! Denn wie könnet ihr dann euch getrauen, mit Mir reden und zu Mir beten und bitten, da Ich für euch zu hochheilig bin!!?

Saget Mir, ihr überklugen Kritiker, schaffet ihr euch nicht selber die Hölle auf dieser Welt, indem ihr mit Entrüstung betonet, daß Gott mit keinem Menschen verkehrt, weil Er zu hochheilig ist, die Menschen aber zu sündhaft sind, da ihr zugleich glaubet, daß es auf der anderen Welt keine Gnade mehr gibt, als entweder Himmel oder die ewige Hölle!? also, wenn es so ist, so muß der Mensch doch schon auf dieser Welt sich so hoch ausarbeiten, daß er nach dem Leibestode sogleich in den Himmel kommt. Warum soll Ich dann mit solchen Menschen, die schon auf Erden Meine Engel sind, weil sie Meinen Willen in allem erfüllen, nicht auch wie einst mit Patriarchen, Propheten, Aposteln, Sehern und sonstigen frommen Menschen verkehren? Es fehlt euch alle Logik im Reden und Denken, ihr selbst werdet nach eurem eigenen Urteil nicht in den Himmel kommen und das genügt euch nicht, ihr verschließet (wie einst die Pharisäer) auch anderen mit Gewalt eurer Zeitungen, Schriften und Vorträge die Pforten des Himmels und öffnet ihnen jene, welche für euch nach unten offenstehen. -

Die Patriarchen, Propheten und Apostel waren doch Menschen und zwar sündhafte Menschen, und doch sprach Ich mit ihnen. Ich wußte wohl, was Judas Iskariot für ein Geisteskind war und doch verkehrte Ich nahe drei Jahre mit ihm. Ich sagte Selber, daß der Tempel zu Jerusalem eine Räuberhöhle und Mördergrube ist und doch ging Ich oft hinein und lehrte darin das Volk. War Ich da weniger hochheilig als heutzutage!? Leset doch das Büchlein: Jesus und die Bibel oder Die Beweise, daß es nie einen anderen Gott gab, als Jesus Christus. Leset dann (wenn gedruckt) Die Christliche Theosophie, damit ihr wissen werdet, wie man leben und handeln muß, um den Himmel auf Erden schon zu verdienen; leset die Führung des Dr. M. Luther und J. Swedenborg im Jenseits mit der entscheidenden Rechtfertigung vor Gott; leset überhaupt christlich-theosophische Bücher, um zu wissen, wie die Bibel geistig zu verstehen ist! -

Sehet, der Geist des Menschen ist ein Funken des Jesusgeistes des Gottvaters von Ewigkeit und ist derselbe (2. Kor. 13,5), und doch wohnet dieser in jedem Menschen, ob er auch der größte Sünder ist und so auch in der Hölle, in der Ausgeburt aller Untugenden und Laster, weil ohne Jesu-Gottesgeist nichts leben und bestehen kann, da nur Ich als Gott das Leben im Weltall bin. Ja, ohne Gott würde kein Wurm und kein Tier leben, weil Gott das einzige Urwesen und Lebensprinzip ist; denn sonst wäre die Behauptung: Gott ist überall, - eine Lüge.

Auch ist das ein großer Irrtum, daß man behauptet, wer so hoch steht, daß er mit Gott verkehrt, der schweigt und sagt in seiner Demut nichts davon. Das widerrufe Ich, Gott Selber, als falsch, - weil Ich durch solche Menschen Meine Liebesworte an die Menschen diktiere, in denen Ich sie ermahne, so zu leben und zu handeln, wie Ich einst im größten Gebote sagte: Liebe Gott über alles; deinen Nächsten aber wie dich selbst, und tue deinem Nächsten das, was du bei jeder Gelegenheit wünschest, daß dir der Nächste täte.

Zum Staunen und verblüffend wirkt die Tatsache auf Meine Werkzeuge, daß gerade diejenigen, welche die Bibel gründlich kennen, aber falsch auslegen - am Ende, wenn ihnen Wort auf Wort aus der Bibel bewiesen wird, was sie bisher falsch ausgelegt, weil falsch verstanden, wenn sie schließlich nichts mehr dagegen einwenden können, anfangen, den Satan in lichter Gestalt zu wittern und meinen: ob es nicht doch eine Irreführung durch ihn in der Sache wäre!? Wissen solche Menschen nicht, daß sie damit das heilige Wort der Bibel, das Ich durch Propheten und Apostel gab und es an sie überkam, an Satan übertragen!? Wo ist da eine gesunde Logik oder Vernunft? Ich sehe nirgends. Atheisten oder Gottesleugner sagen, die Bibel ist kein Gottesbuch, sondern Menschenwerk, auf welches man sich nicht berufen kann; die besagten bibelfesten Menschen gehen aber viel höher, indem sie in den höchsten Offenbarungen der göttlichen Liebe, Satanstücke und Irreführung gegen die klarsten Beweise aus der Heiligen Schrift wittern. Da erscheinen ja doch die Gottesleugner als frommere Menschen, wenigstens sagen sie nicht, daß in Gottesworten Satansirreführung steckt! -

Auch die Einwendung, daß vielleicht die Worte anders zu deuten sind und daß man im Alten Testament Gottvater usw., für was Ich als Christus durch die Propheten genannt wurde, anders verstanden hat, ist ein gewaltiger Irrtum! Wenn selbst solche Hauptworte als Gottvater, Jehova, Jesus Christus, Liebe, Nächstenliebe, Heiliger Geist, Gottesweisheit usw. anders gedeutet werden sollten, als die Bibelbeweise es dartun, dann wäre es doch besser von solchen Menschen, die in der Bibel den Satan in lichter Gestalt und Irreführung wittern, - die Bibel als ein höchst gefährliches Buch für das wahre Seelenheil nicht mehr in die Hand zu nehmen, sondern dies den wahren Dienern Gottes zu überlassen, welche nach den Worten der Propheten Jesaja und Jeremia von Gott durch Sein heiliges Wort, wie einst die Propheten, denen Ich, Jehova, Mein Wort auf die Zunge legte, gelehrt werden. Diese sind es dann, von welchen Ich sprach: Nicht ihr seid es, die da reden, sondern der Geist eures Vaters (Jesus) ist es, der in euch redet (Matth. 10,20). Von diesen und nicht von denjenigen, die ihre Kenntnisse in den Weltschulen erlernt haben und gegen Meine Jünger donnern, gilt Mein Wort: Wer das Wort Gottes verwirft, der verwirft nicht den vortragenden Menschen, sondern Gott, dessen Geist solche Meine Jünger besitzen (1. Thess. 4,8)

Die Heilige Schrift ist für den Laien vielseitig ein dunkles, in Geheimnisse der geistigen Entsprechungen gehülltes Buch, aber man kann die Erleuchtung bekommen, daß man es mit Meiner Hilfe versteht, wenn man Meinen, in den zehn Geboten und den übrigen Lehren geoffenbarten Willen des Neuen Testaments erfüllt. Wer aber allen Anforderungen von Meiner Seite nachkommt, der bekommt das innere Wort, welches Petrus das prophetische Wort nannte (2. P. 1, 19; - lies auch Epheser 4, 1-7; - Gal. 1, 11-12) Durch dieses aber kann man in alle Tiefen des Geistes eindringen, weil es Mein eigenes Jesuswort ist.

Die Erfüllung Meines Heiligen Willens ist die Verbindung zur Erlangung des inneren prophetischen Wortes. Es steht zwar in der Bibel: Was ihr den Vater in Meinem Namen bitten werdet, das wird Er euch geben; allein solche Bibelchristen oder solche geistig Toten, die noch unreif sind für Meine ewige Wahrheit, solche werden Meine hier gesprochenen Worte doch nicht glauben, wenn selbst die Toten aufstehen und es ihnen sagen würden, daß es von Mir ist, weil sie durch eigene Schuld finster im Geiste sind, da sie gegen Mich, weil gegen Meine Lehren, offen Partei nehmen und mich in Meinem Worte verfolgen und kreuzigen, weil sie Mich persönlich, wie einst die Pharisäer, nicht haben können. -

Merket euch, ihr, welche eines guten Willens seid, die Wahrheit zu hören: Wer sucht, der findet, wer bittet, dem wird gegeben (das Brot aus der Höhe), wer anklopft, dem wird aufgetan die Pforte des ewigen Lebens. In diesen Worten liegt die Gnade Meiner Lehre und der Weg zur Wahrheit, wenn die Menschen mit gutem Willen und aus Liebe zur göttlichen Wahrheit dies suchen.

Man beachte den Umstand, daß keine göttliche Offenbarung von solchen Menschen herkam, welche streng nach der kirchlichen Autorität lebten, sondern gewöhnlich durch solche einfachen Menschen, welche die Kirche verfolgte. Wenn dazwischen einzelne Männer der Kirche, von Gott erleuchtet, auch Wahres und Göttliches schrieben, so hat man aber dann immer getrachtet, die Wahrheit zu vertuschen, zu verfälschen oder ganz zu unterdrücken, was besonders bei dem sogenannten heiligen Augustin, bei Katharina Emerich, Jan Huß und Hieronymus von Prag und vielen anderen mehr der Fall war. Diese Leute hatten den Christi Geist in sich (2. Kor. 13, 5). Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein (Röm. 8, 9), und das sind solche, welche gegen Meine Lehre in der christlichen Theosophie, die sich mit der reingeistigen Lehre der Bibel deckt, wühlen und Mich darin verhöhnen und daher kreuzigen im Worte.

Es wäre zu weitgehend, auf alle Einwendungen der Widerstreiter gegen Mein Wort zu antworten, denn diesen Menschen fehlt es nicht an nichtigen Worten, sie kennen nur den toten Bibelbuchstabengott und toten Buchstabenchristus; den lebendigen Christus, den kennen sie nicht, darum ihr antichristliches Widerstreiten gegen die Wahrheit aus der Höhe Meiner göttlichen Liebe.

Wollet ihr die Wahrheit über das Wort in den Büchern der christlichen Theosophie erlangen, so müsset ihr euch aller Selbsturteile begeben, und nur Mich um Erleuchtung bitten, ob es von Mir ist oder nicht. Wenn Ich sehen werde, daß es euch ernst ist, so wird euch Meine göttliche Liebe und Gnade zuteil, sonst nicht. Also durchs Gebet und nicht durch verstandesweise Kritik wird euch Meine Gnade zuteil. Ist (euch) dieses Schlußwort auch nicht von Mir, dann steht es im höchsten Grade schlecht für euer Seelenheil! Wehe euch einst im Reiche der Geister, wenn ihr in euer Gericht kommen werdet. --

Das Gewissen des Menschen ist die Sprache der Liebe Gottes im Herzen, wo der Geist Gottes Jesu Christi wohnt und den Menschen vor Bösem warnt und zu Gutem ratet. - Der fromme Mensch, der die Lehre Gottes nach Möglichkeit erfüllt, steht auf dem Wege des Geistigen nach oben schreitend. - Der so weit gereift ist in der Liebe zu Gott und den Menschen, daß er die innere Erleuchtung erlangt, wo er inne wird vom Verborgenen im Geiste, der steht als Geist im Fleische im Range des oberen Paradieses, oder auch des unteren Himmels. Stirbt er und steht er in einer Lehre Christi (wie sie die christliche Theosophie lehrt), so kommt er gleich in den untern Himmel, sonst so lange nicht, bis er die reine Lehre angenommen hat. Wer aber das innere Wort hat, wie es einst die Propheten und Apostel hatten, der ist ein Himmelsgeist schon hier im Fleische, weil er mit Gott im steten Wortverkehre steht.

Die Worte, die Ich zu Meinen Kindern spreche, müssen in der Sprache und Fassung sein, wie sie es heutzutage verstehen, sonst würde Mein Reden sinnlos sein, -- darum urteilet nicht: Gott spricht nicht so, sondern anders, wie Er durch die Propheten sprach. Dort waren (es) in Geheimnis gehüllte Weissagungen; hier das persönliche Lehren Meiner Kinder in der Gegenwart.

Weil jetzt die Zeit Meiner Wiederkunft auf die Erde angebrochen ist, darum leset die Aufklärung, wie diese geistig gemeint war, weil sie bereits schon da ist. - Alle Stellen der Bibel sind darüber geistig geschrieben, daher verstehet ihr sie nicht, sie werden im Buche: An- und Wiederkunft Christi“ erklärt.


Aus: Die Anfangslehre der Christlichen Theosophie
Christlich-theosophische Schrift Nr. 70. von Franz Schumi  - 1904