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Eine Aufklärung zum 1. Korinther 14 - Weissagung und Zungenrede 694

Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Eine Aufklärung zum 1. Korinther 14 - Weissagung und Zungenrede
« am: Mai 02, 2013, 09:08:05 Vormittag »
1.Kor.14:1 "Folgt also dem Weg der Liebe und bemüht euch um die Geistesgaben, ganz besonders aber um die Weissagung. 2 Denn wer in Sprachen redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Niemand versteht ihn. Durch Wirkungen des Geistes redet er geheimnisvolle Worte"

Als allererstes wird in diesem Vers angeführt und doch immer wieder gerne nur zur Nebensache gemacht: Die LIEBE des Menschen zu Gott als dem VATER in JESUS und zu den Mitmenschen als Seinen Kindern. Aus DIESER folgen erst die Geistesgaben als einer natürlichen Konsequenz des Liebegeistes Gottes im Menschen. Denn die Liebe ist Gott Selbst, der VATER, in uns, und wo die Wärme des Lebens ist, da ist auch das Licht des Lebens und somit das Lebensfeuer, was der Heilige Geist ist als die wirkende Lebenskraft. Natürlich nur, sofern wir der Liebe in uns auch Raum geben, d.h. sofern wir Liebe weitergeben und Sie nicht nur für uns einnehmen wollen... denn sie muss ausstrahlen können.

Das Licht des Lebens ist gleichbedeutend mit der Erkenntnis Gottes. Somit kennt Gott nur der, der Liebe hat, oder wie JESUS sagt: "Glaubst du nicht, dass ich (JESUS = die ewige Wahrheit) im Vater (= die ewige Liebe als der Urgrund des Lebens) bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.“ (Joh.14.10)

Heißt: Weissagung (Erkenntnis, Sohn, Licht) ohne Liebe (Vater, Wärme) geht nicht!

Somit finden wir die Aussage des Paulus „... wer in Sprachen redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott...“ auch in diesem Worte JESU „Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.“ wieder.

Ich übersetze dies nun einmal in ein unmissverständliches deutsch:

Wer Wahrheit spricht, redet nicht aus sich selbst (dem Fleisch, Verstand, Welt-Sinn), sondern aus dem Geist (Gott in uns). Und weil die Wahrheit Gottes Geist ist, Der „über den Wassern schwebt“ (= über unserem menschlichen Fassungsvermögen, siehe Genesis), kann diese auch nur wiederum vom Göttlichen im Menschen verstanden werden. Aus eben dem Grunde kann man dem Blinden nicht die Farben predigen oder wie Paulus sagt: „Niemand versteht ihn“ (1.Kor.14:1). Wohlgemerkt – INHALTLICH - (1.Kor.14:1 Durch Wirkungen des Geistes redet er geheimnisvolle Worte), wörtlich natürlich schon...

JESUS Selbst redete geheimnisvolle Worte zu den Pharisäern, die keiner inhaltlich verstand, weil sie nur den Buchstaben verstanden, weshalb auch Nikodemus des Nachts den Herrn aufsuchte um Ihn zu fragen, warum er so unverständlich rede (nachzulesen in Joh.3). Die Sprache des Geistes ist eine Entsprechungs-Bildersprache (siehe z.B. die Genesis, welche die geistige Schöpfung des Menschen meint und weniger die des Erdballs). Daher redete JESUS ja auch oft in Bildern und Gleichnissen, und nicht etwa in einer dem Hörer unverständlichen Fremdsprache. Schließlich ist der Sinn der Sprache der Transport von Geistesgut - „Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.“ (Joh.6.63) - und darum mussten die ersten Jünger auch ausländisch (fremde Zungen) reden können. Das hatte damals einen ganz praktischen Hintergrund wegen der Verbreitung der Wahrheit CHRISTI in die ganze Welt.

Lasst mich noch kurz etwas zum sog. Sprachengebet sagen:

„Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.“ (Joh.6.63).

Wozu also noch ein Lippengeplärre?!

„Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Joh.4.24), „So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln.“ (Gal.5.25)

Wann wandeln wir im Geist? Durch ein Leben in der Liebe, Die Gott der VATER ist (Gott ist Geist). Und so wir aus der Liebe leben, so lasst uns auch in der Liebe wandeln (Liebe weitergeben). Und wandeln wir in der Liebe, so sind wir in der Wahrheit, somit vom Heiligen Geist erfüllt und damit in der beständigen Verbindung mit Gott, was das WAHRE GEBET ist.

Hanno Herbst