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Aufklärung über das Zungenreden und dem falsch ausgelegten Paulus – Ein Beispiel 518

Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Aufklärung über das Zungenreden und dem falsch ausgelegten Paulus – Ein Beispiel
« am: Mai 02, 2013, 09:17:03 Vormittag »
>1Ko 14:2 "Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand vernimmt es, im Geiste aber redet er Geheimnisse."

Der Geist Gottes spricht klar und unaufdringlich, und Er kündet uns die Geheimnisse des Lebens in verständlichen Gedanken, still und inwendig im Herzen...

Und so teilt sich der VATER Seinen Kindern mit, die IHN um Seinetwillen lieben, nicht aber jenen, die Geistesgabenhascherei betreiben um eines Vorteilsgedankens willen und die im Anspruchsdenken sind, denn niemand ist gut, außer Gott allein! Wir alle aber sind nicht der geringsten Gnade wert und würdig...

Ganz ohne Zwang zieht der VATER mit den Seilen der Liebe, nicht aber in aufdringlichem Lärm und äußeren Gebärden, wie es die Welt tut.

Paulus meinte nicht Äußerlichkeit, sondern Inwendigkeit! Er eiferte doch wie ein Löwe eben genau gegen all dies Äußere: gegen Tempel, Rieten und Gebärden.

JESUS stiftete das Geistes-Christentum, weg von allem Außen, hin zum inneren, ewigen Leben des Geistes, denn die Wahrheit ist der Geist in allem.

Ich will ein Beispiel anführen zur Veranschaulichung des inneren, ewigen, geistigen Lebens:

Nimm eine Kastanie in die Hand und betrachte sie. Wie viele Kastanien siehst du? Dein Fleisch sagt dir: Eine. Aber der Geist in dir sagt: Unendlich viele. Ja, mit den Augen des Geistes betrachtet siehst du sogar einen unendlichen Wald von Kastanienbäumen in dieser einen Kastanie... und das ist die Wahrheit! Denn im Geist und somit in der Wahrheit enthält diese eine Kastanie das göttliche Leben in sich.

Macht diese Kastanie nun viel Schalla, Chacka und Hullibulli um den Geist in sich zu erwecken, oder was muss sie tun? Sie muss ihrer Außenbetrachtung nach erst sterben! Sie muss ins Erdreich, was für uns der Liebe entspricht, gelegt werden, und sie braucht Wasser, was für uns die Wahrheit des Evangeliums JESU CHRISTI ist.

Liebe und Wahrheit nur führen zur Erweckung und zum Wachstum des Geistes im Herzen des Menschen, und ewig kein Schalla, Chacka, Hullibulli... und wenn der Mensch dann von den inneren Vorgängen und Verhältnissen des geistigen Lebens kündet (nicht zu verwechseln mit „geist-lich“), ist das wie eine Fremdsprache für nicht geistgeweckte Gemüter. Dann redet er für sie in einer anderen Zunge, weil er aus dem Geist redet... er wird inhaltlich nicht mehr verstanden und sogar angegriffen von anderen...

Ich könnte alle Lebensgeheimnisse aufschließen, weil der Geist sie mir aufzeigt, vom Aufbau des Universums angefangen, bis hin zum Einblick in die ewige Welt des Geistes, jenseits von Raum- und Zeitbegriffen... aber würde man mir glauben schenken? Nein, man würde mich nur für vom Feind verführt erklären und sich von mir abwenden... weil ich eine völlig fremde Rede (Sprache) führe.

… Das ist es was Paulus meint!

... und keine Ekstase und hypnotische Fremdbeherrschung, wie es sie manigfach gibt in der Welt.

Hanno Herbst