*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Wenn Reiche der Armen gedenken 351

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Wenn Reiche der Armen gedenken
« am: Juli 23, 2013, 08:34:45 Nachmittag »
Vaterbriefe Band 2 / 268.  Euer Herz erschrecke nicht, glaubt ihr an Gott, so glaubt ihr auch an Mich

29. Jan. 1882
"Euer Herz erschrecke nicht: Glaubet ihr an Gott, so glaubet ihr auch an Mich!" Joh. 14
 

Liebe Kinder!

Wie kann Ich noch deutlicher von Mir reden, als daß Ich euch sage: Gott und Ich sind unzertrennlich Eins. Wenn ihr also wahren Glauben haben wollet, so muß derselbe Mich als Gott in Jesu anerkennen; alle anderen Vorstellungen durch den Glauben selig zu werden, sind hinderlich, weil nur die Liebe, welche dem Glauben beigegeben ist, euch zum Gehorsam oder zur Liebetätigkeit antreiben soll, und weil sie nicht vom wahren Glauben getrennt werden kann.
Um diese Liebe bei den Menschen hervorzurufen, ward Ich Mensch, "und an Gebärden als ein Mensch erfunden." Ich Selbst als Gott nahm das (Fleisch-) Kleid von der materiellen Erde an, um auch diese durch das göttliche Feuer wieder zu erwärmen, und so den gefallenen Menschen die Möglichkeit und zugleich den Weg zu zeigen, der wieder zu Mir führt.
Ich kam zu ihnen als hilfsbedürftiger Bruder in jeder leiblichen Beziehung; Ich war ja arm, und nach der Menschen Ansicht von gering geachteten Leuten geboren und erzogen; Meine Pflegeeltern mußten sich mit der Hände Arbeit nähren, und Ich half in Meinen Jugendjahren mit zum Unterhalte.
Sehet, gerade diese Laufbahn wählte Ich, um der Armen willen; weil Meine Weisheit wohl weiß, daß Armut und Niedrigkeit besser taugen, wahre Kinder (für Mich) zu erziehen, als Reichtum und Weltschimmer, - so wollte Ich schon in Meinem Erdenwandel ( und äußeren Stande ) andeuten, daß Mir der Verkehr mit den Armen oft leichter wird, als mit den irdisch Reichen, von denen die Meisten erst dann Mich suchen, wenn sie ihre Glücksgüter schwinden sehen, und die Ohnmacht, selbe erhalten zu können, merken.
Darum hat aber auch derjenige, der bei seinem Reichtum dennoch Meiner und Meiner armen Erdenbrüder nicht vergißt, doppelt Anspruch auf Meine Liebe zu machen, und Ich will ihn dafür leiblich und geistig segnen; wenn er als getreuer Haushalter erfunden wird, da wird er schon auf Erden die Stimme vernehmen: "Gehe ein, du frommer und getreuer Knecht, zu deines Herrn Freude!" Es wird ihm noch ein Gut zu Teil werden, das er nicht mit irdischen Schätzen mehr vertauschen wird.
Sehet, so ist irdischer Besitz gleichfalls ein Probierstein im Glauben (und Lieben), wie Kreuz und Armut! In beiden ist Meine Liebe und Führung gleich groß verborgen, und in beiden kann man den Weg zu Mir finden.
Darum sind von Mir aus alle Menschen gleichgestellt in der Gnade, und ist es eine falsche Auffassung, ( worin ein geistiger Hochmut versteckt ist ), wenn oft ärmere Menschen meinen, der Reiche habe weniger Gelegenheit Mich zu finden, als sie in ihrer Armut; Ich sage euch: der Reiche hat oft mehr äußerlichen Hochmut, der weniger gefährlich ist, als oft bei Armen der geistige Dünkel auf ihr Kreuz!
Wie gar oft werden die Worte falsch gedeutet: "Welchen der Herr lieb hat, den züchtiget Er" - gerade dann, wenn die Menschen am wenigsten ihr Kreuz richtig verstehen.
Meine Liebe wende Ich ja allen Menschen zu, also auch denen, die weniger äußeres Kreuz zu tragen haben, und dafür mehr im Innern sich mit Mir beschäftigen.
Es gibt auch Seelen, die ohne jede äußere Veranlassung ein himmlisches Heimweh in sich tragen, und die darum mehr dem Heiligen Geiste zugänglich sind. Solche Seelen kommen ( in der Stille ), ohne jedes Geräusch von sich zu geben, gleich einem Nikodemus zu Mir, und diese lasse Ich nicht ungesegnet, ob hier oder dort; denn es sind die wahren Brautseelen.
Darum sage Ich noch: "In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen", für ein Jedes nach seiner Entsprechung, und doch werden sie alle zu einem Gebäude gezählt, welches ist die wahre Kirche, welche von Mir Selbst als dem Eckstein zusammen gefügt wird, zu einem ( ewig lebendigen ) Bau.
Darum sorget nicht, wie einst der ungläubige Thomas: "Herr, wir wissen nicht wo du hingehest, und wie können wir den Weg wissen!" Ich sagte einst zu ihm, und es gilt dies heute noch euch allen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, Niemand kommt zum Vater, denn durch Mich!"
Darum soll euer Glauben an Mich durch Gehorsam bestätigt werden, so werdet ihr wieder viel mehr Menschen als Brüder erkennen und finden, und Ich will sie alle zusammenführen nach Meinem Sinn.

Amen!