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Weh euch Schriftgelehrten .... Winke für die Berufenen 365

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Weh euch Schriftgelehrten .... Winke für die Berufenen
« am: Juli 28, 2013, 09:51:33 Vormittag »
Vaterbriefe Band 2 / 236.  Weh euch Schriftgelehrten .... (Winke für die Berufenen)

Relevanz: 12.5%
236.
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19. Juni 1881
"Weh euch Schriftgelehrten, denn ihr den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen habt; ihr kommet nicht hinein, und wehret denen, die hinein wollen!" Lukas 11, 52


Liebe Kinder!

Diese Worte, welche Ich einst aussprach, als Mich die Pharisäer und Schriftgelehrten in ihren Kreis zogen, um Mich näher zu prüfen; sie sind auch für euch heutzutage noch von derselben Bedeutung, und damit sie auch euch zum Segen werden, so wendet sie hauptsächlich auf euch selbst an, anstatt sie auf eure Gelehrten übertragen zu wollen; denn ihr seid jetzt diejenigen, denen die Heilige Schrift mehr im geistigen Sinne erklärt ist, gegen viele andere, auch euch ist der Schlüssel der Erkenntnis gegeben durch die vielen direkten Belehrungen.
Prüfet, ob ihr sie euch ganz aneignen könnet, was nur möglich ist, wenn ihr dieselben befolget, denn nur so könnet ihr eindringen in das Reich der Wahrheit.
Soll aber dieses geschehen, so muß besonders auch die Liebe zu Mir und dem Nächsten vertreten sein nach Meiner Vorschrift, damit auch diejenigen, die das gleiche Bedürfnis nach Wahrheit in sich fühlen, dieselbe gleichfalls erreichen können.
Hier ist aber auch im Wissen und Erkennen die Eigenliebe oft so groß, daß sie ihren Mitmenschen nicht das gleiche Recht zukommen läßt, sondern sich durch ihr Mehrwissen über den Nächsten erhebt, und denselben warten läßt in seiner Sehnsucht, so daß derselbe oft ermüdet sich wieder abzieht; anstatt daß die Mehrwissenden brüderliche Handreichung tun zum Fortschritte im Geistigen, verbrauchen sie das anvertraute Pfund zur Überhebung und zu zeitlichen Vorteilen.
So war`s bei den Pharisäern und Schriftgelehrten einst, sie wollten absichtlich das Volk unaufgeklärt hinhalten, und so ist es heute noch; nicht allein bei den Gelehrten im allgemeinen, sondern sogar unter Meinen Kindern hat diese Eigenliebe noch viel Raum, überall Erhebung, Herrschsucht, nirgends brüderliche Offenheit, was doch der wahre Weg ist, der zur Demut führt.
Noch lange kann unter solchen Umständen Mein geistiges Reich nicht walten, welches im Erkennen, Bekennen, Hingabe, Übergabe, Liebe und Wahrheit besteht, wo Eins das Andere zu durchschauen vermag, vermittelst der eigenen Mitteilungen, und wo die Liebe einen solchen Grad erreicht hat, daß sie alle Schwachheiten zu bedecken weiß, und gleich groß bleibt.
Sehet, hierher gehört die Verheißung; "wo zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen, da bin Ich mitten unter ihnen!"
Auch wie viel Missbrauch wird mit diesen Worten getrieben, gleich werden dieselben angewendet bei einer Versammlung, ohne daß ein Jedes vorher sich genau prüft, ob es wohl vor Meiner Gegenwart bestehen könnt, und die nötige Arbeit vornehme, sich zuerst vom Schmutze zu reinigen, der ihm noch anhaftet, welcher oft in Neid, Haß, Empfindlichkeit, Stolz und dergleichen besteht.
Darum hauptsächlich ein "Wehe" solchen, denen mehr anvertraut ist von Meinem Reichsplane, wenn sie lau und eigensinnig ihr Amt verwalten, zu welchen sie durch den Ruf des heiligen Geistes sich veranlaßt fühlen.
Erkennet daher ihr Alle, die ihr so gerne bittet: "Komm Herr Jesu, komme bald mit Deinem Reiche" - wie viel ihr noch zu tun habt, ehe Ich Einzug halten kann, und seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein, damit ihr nicht euch selbst betrüget.

Amen! Euer Vater in Jesu!