*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Vom Gottsuchen und von Gottes Offenbarung - kurze Auszüge zum Thema 360

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Vom Gottsuchen und von Gottes Offenbarung - kurze Auszüge zum Thema
« am: Juli 31, 2013, 02:38:00 Nachmittag »
Vom Gottsuchen und von Gottes Offenbarung

Der Jünger Johannes belehrt einen Lichtsuchenden: „Du mußt Gott zuerst erkennen, und dazu hast du einen geordneten Verstand. Aber beim Verstande allein darf es nicht verbleiben. Was du verstehst, mußt du ehest in dein Herz oder in dein Leben aufnehmen, es damit beleben, und du wirst dann schon auf dem rechten Wege sein! Denn wie Gott wirkt in der großen Außennatur der Welten, ebenso wirkt Er auch durch Seine Lebensgnadensonne im Menschenherzen.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 178, 6 und 8]

Jesus: „Die allgestaltende schöpferische Urkraft muß eine einheitliche und ihrer selbst gar sehr bewußte sein, da sie als Ursein ja allem Sein zugrundeliegt. Wir wollen diese Urkraft einmal „Gott“ nennen und weiter fragen: ‚Wo ist denn dieser Gott und wie sieht er aus? Wie erschafft Er die Dinge, wie bringt Er als ein reinster Geist die grobe Materie aus sich zum Vorschein?‘ — Sieh, wenn ein Mensch einmal so zu fragen beginnt, dann ist er schon auf einem besseren Wege. Er wird allen Geschöpfen eine höhere Aufmerksamkeit widmen und in ihnen der göttlichen Urweisheit nachforschen. Je länger er prüfen wird, desto mehr der göttlichen Weisheit und Ordnung wird er finden. Dann wird er in seinem Herzen auch bald eine Regung von Liebe zu Gott fühlen und aus solcher Liebe stets mehr innewerden, daß Gott in sich selbst von der mächtigsten Liebe erfüllt sein muß, da Er eine so große Lust und Freude hat, eine unzählbare Menge von Dingen und Wesen so wunderbar weise zu erschaffen.
[Ev. Bd. 6, Kap. 87, 8-11]

Jesus: „Wer einmal anfängt, daran zu denken, daß es einen Gott gibt, der alles, was da ist, erschaffen hat, erhält und leitet, der wird auch bald einsehen, daß alles, was da ist, gut und zweckmäßig eingerichtet ist. Er wird aus der weisen Einrichtung auch bald dahin ins Klare kommen, daß der Schöpfer alles dessen höchst gut sein muß. Beurteilt der Mensch also Schöpfer und Geschöpfe, so wird er den Schöpfer zu lieben anfangen, und es wird sich die Liebe zu Gott im Herzen des Menschen mehren und festen, und diese Liebe ist dann eben der jenseitige Geist des Menschen, von dessen Licht die Seele durchdrungen und von dessen Lebenswärme sie belebt wird. Ist das einmal der Fall, so ist es dem Menschen nicht mehr möglich, einen Tod in sich zu denken.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 111, 89]

Jesus zu einem gottsuchenden Heiden: „Wer außer Gott könnte dem Menschen, dessen Leib schon ein kunstvollster Organismus und eine höchst weise eingerichtete Lebensmaschine ist, Intelligenz, Selbstbewußtsein, Vernunft, Liebe und einen freien Willen mit der entsprechenden Tätigkeitskraft geben, erhalten und vollenden? Freund, wenn du das einigermaßen hell überdenkst, so wirst du darin ganz leicht den Weg finden, auf dem der Mensch, wenn er es nur ernstlich will, Gott und mit Ihm die ewige Wahrheit finden kann.“
[Ev. Bd. 8, Kap. 176, 13]

Jesus zu einem Wahrheitsforscher: „Wäre diese Welt nicht mit allen erdenklichen Lustreizen versehen, sondern nur eine Wüste, so wäre des Menschen gottähnlicher freier Wille, seine Vernunft und sein Verstand ihm vergeblich gegeben. Denn was sollte da seine Liebe, sein Begehren und Wollen erregen, und was könnte seine Vernunft läutern und seinen Verstand erwecken und beleben? Das endlos viele und höchst Mannigfaltige der Schöpfung, gut und schlecht, edel und unedel, ist also nur des Menschen wegen da, auf daß er alles prüfe, erkenne, erwähle und es zweckmäßig gebrauche. Daraus kann der Mensch dann auch zu schließen anfangen, daß alles ein höchst weiser, guter und allmächtiger Urheber so geschaffen und eingerichtet hat, der, wenn der Mensch aus sich so zu urteilen beginnt, sich ihm nach und nach offenbart, wie dies zu allen Zeiten der Fall war.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 23, 1-2]

Der erleuchtete römische Hauptmann von Pella belehrt zwei heidnische Bürger, die nach dem Weg zu Gott fragen: „Es gibt von Ewigkeit her nur einen, allein wahren Gott, und dieser Gott will von uns Menschen gesucht, gefunden, erkannt und durch strenge Haltung Seiner Gebote, die Er zu unserm Heile gab, verehrt werden. Und weil es nur einen Gott gibt, den ein tiefer forschender Mensch aus Seinen Werken sehr wohl wahrnehmen kann, so soll der Mensch voll wahrer Liebegier diesen Gott eifrigst suchen, aber nicht von heute bis morgen, leichtsinnigen Kindern gleich, sondern von Tag zu Tag mit stets zunehmendem Eifer und Fleiß und mit einer in der Liebe zu Ihm wachsenden Sehnsucht, und Gott wird sich von einem solchen Sucher finden lassen, wie von mir und vielen anderen Menschen. — Solchen treuen Suchern wird Gott dann auch kundtun, was sie nach Seinem weisesten Willen fürder zu tun, und wie sie zu leben haben, um in Seiner Liebe und Gnade zu verbleiben und von Ihm zum ewigen Leben der Seele erweckt zu werden.“
[Ev. Bd. 10, Kap. 78, 9-11]

Jesus: „Gott so vollkommen wie möglich erkennen, ist das erste Erfordernis für jeden Menschen. Wer Gott nicht richtig erkennt, kann nie vollkommen an Gott glauben, noch weniger Ihn über alles lieben, und somit auch des Geistes Gottes nie völlig teilhaftig werden. Denn aus einer unrichtigen Erkenntnis Gottes entstehen mit der Zeit, vermöge des freien Willens der Menschen, allerlei Irrtümer, die wie eine tausendköpfige Hydra fortwuchern, die Menschen zu Götzendienern machen und ihnen die Pforte zum wahren, ewigen Leben verrammen.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 228, 18 und 19]

Jesus: „Was nützt es deiner Seele, wenn du an einen fernen Gott hinter allen Sternen glaubst und auch daran, daß Er von dort aus vermöge Seiner Allmacht alles hört, sieht, erschafft, erhält und regiert und überall gegenwärtig ist? So kennst du Gott dennoch nicht und bist in deinem Gemüt durch deine dunstige, schwache Erkenntnis Gottes noch sehr ferne von Ihm, kannst Ihn unmöglich lieben, sondern nur eine halbgläubig-dumpfe Ehrfurcht vor Ihm haben. In dieser Erkenntnis und Gemütsvorstellung kann niemand bei Gott sein, und von einer wahren Liebe zu Ihm ist dabei gar keine Rede!“
[Ev. Bd. 6, Kap. 233, 5]

Jesus: „Daß sich Gott nicht so bald und leicht finden läßt, wie es manche Menschen gern hätten, das hat seinen höchst weisen Grund darin: Würden die Menschen mit leichter Mühe das finden, was sie suchen, so hätte das Gefundene bald keinen Wert mehr für sie, und sie gäben sich wenig Mühe mehr, noch weiter zu suchen und zu forschen; sie begäben sich in die Trägheit, und der von ihnen gar so leicht und bald gefundene geistige Schatz würde ihnen noch weniger nützen, als wenn sie ihn ängstlich gleichfort suchen müßten! Darum geschehen große Offenbarungen selten, damit die Menschen, in ihrer Seelennacht geängstigt, selbst Hand ans Werk legen und mit allem Eifer die ewige Wahrheit und Mich suchen.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 19, 8]

Jesus: „Wer Gott lieben will, der muß zuerst glauben, daß es einen Gott gibt, der, als selbst ganz Liebe, der ewige Urgrund aller Dinge in der Unendlichkeit ist. Wie aber kann ein Mensch zu solchem Glauben gelangen? Am sichersten durch die Offenbarung, durch das Anhören des Wortes Gottes und durch die Erkenntnis des Willens der ewigen Liebe. Hat der Mensch solchen Willen erkannt, so ordne er seinen Willen ganz dem Willen der ewigen Liebe und der höchsten Weisheit in Gott unter und lasse sich von dem Willen Gottes verzehren, so wird er dadurch vom Geiste Gottes ganz durchdrungen und daraus als eine neue Kreatur zum ewigen Leben hervorgehen.“
[Ev. Bd. 9, Kap. 116, 22-24]

Jesus zu dem materialistischen Denker Roklus: „Du hast bis jetzt alles mit dem eiskalten Verstande gesucht, und der Hebel zu deinem Suchen war deine kalte Vernunft, die nichts als wahr annahm, was sich nicht mit einem der Sinne wahrnehmen ließ. — So suchtest du auch Gott mit der Rechentafel in der Hand, d.h. mit der kalt rechnenden Vernunft, die keiner inneren, geistigen Anschauung fähig ist. Da also dein kaltes Verstandesforschen dein Gemüt nie erwachen ließ, so fandest du auch Gott, den Grund des Lebens, nicht.“
[Ev. Bd. 5, Kap. 61, 5 und 7]

Jesus zu dem gelehrten und verstandesstolzen Essäer obersten Roklus: „Weil dein Geist durch die Masse der starren materiellen (Schein=) Wahrheit wie zu Tode erdrückt war, so mußtest du notwendig jede Spur vom Dasein eines Gottes verlieren, da Gott pur Liebe ist in Seinem Urgrunde und nur durch die Liebe begriffen werden kann!“
[Ev. Bd. 5, Kap. 60, 7]

Jesus: „Wer die göttliche Offenbarung nicht annimmt, sondern sich allein auf seine Vernunft und seine Erfahrungen verläßt und danach handelt, der begeht darum keine Sünde; aber er bleibt dennoch zurück und wird um vieles länger zu tun haben, bis er zur reinen Erkenntnis Gottes und zur Vollendung seines inneren wahren Lebens gelangt.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 204, 10]

Jesus: „Wer Gott nicht ernstlich sucht, sondern ganz den Gelüsten der Welt nachgeht, der verliert Gott, und Gott wird ihm keine Zeichen geben, aus denen er erkennen könnte, wie weit er schon von Gott abgewichen ist. Erst wenn er aus eigenem Antrieb und Bedürfnis Gott wieder zu suchen anfängt, wird Gott sich ihm nahen und sich vom Suchenden auch finden lassen, sofern es dem Suchenden ein wahrer Ernst ist, Gott zu finden und zu erkennen.
[Ev. Bd. 7, Kap. 156, 12]

Der erleuchtete Gottesbote Kisehel: „Die wahre Erkenntnis Gottes ist der Grund der Liebe zu Ihm; daher sei es auch jedermanns vorzüglichstes Bestreben, Gott zu erkennen, damit er Ihn dann über alles wird zu lieben vermögen! Das aber ist dann auch das ewige Leben!“
[H. Bd. 2, Kap. 215, 11-12]

Der Herr zu einem kalten, blinden Verstandesmenschen: „Mit deinem Verstande wirst du Mich ewig nie begreifen—; denn für den bin Ich unendlich!“
[H. Bd. 2, Kap. 261, 19]

Der Herr: „Wer da forscht und grübelt ohne Meine Gnade, der geht fehl. Wer aber zu Mir kommt und lernt es von Mir in seinem Herzen, der hat es (das Wissen um Gott) in der Fülle der Wahrheit.“
[Hi. Bd.1, S. 100, 3]

Jesus: „Durch das Forschen nach Wahrheit macht sich die Seele frei von den groben Banden der Materie, verbindet sich mit ihrem göttlichen Geist und kommt so mehr und mehr ins Lebenszentrum ihres Herzens, wohin unablässig Gottes Licht und Erbarmung fließt.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 204, 2]

Murel, ein erleuchteter Jünger Jesu: „Wenn Gott Wesen haben will, die Ihn erkennen und lieben, muß der Schöpfer dem Geschöpf und der Vater dem Kinde entgegenkommen und sich ihm auf eine solche Weise offenbaren, bei der es dem Geschöpf und dem Kinde möglich wird, den Vater als solchen zu erkennen.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 239, 10]

Jesus: „Die mittelbare (äußere), durch Forschung erlangte Offenbarung gibt dem suchenden Menschen nur darüber Licht, worüber er eins haben möchte, und gleicht einem guten Lampenlichte, mit dem man ein dunkles Gemach hell erleuchten kann. Die unmittelbare Offenbarung von Gott aber gleicht der Sonne am hellsten Mittage, deren mächtiges Licht die ganze Welt allenthalben erleuchtet.“
[Ev. Bd. 3, Kap. 204, 4]

Jesus zu dem Römer Agrikola, der eine schnelle Ausbreitung der göttlichen Wahrheit wünscht: „Gott hat zwar die ganze Welt erschaffen, und von Seiner Allmacht hängt alles Sein ab, aber Ihm liegt vor allem an der wahren, inneren Lebensbildung und an der möglichst vollen Selbständigkeit und Selbstkraft jedes Menschen. Und diese kann Gott nur durch Seine möglichste Zurückgezogenheit und durch ein leises Einfließen Seines Geistes in das Gemüt des Menschen nach und nach bewirken. Zum Zwecke seiner inneren Lebensbildung und Selbständigmachung muß der Mensch anfangs durch allerlei Erscheinungen in der Materiewelt und durch innere Erlebnisse dahin gebracht werden, daß er über alle Wahrnehmungen nachdenkt.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 204, 5-7]

Jesus: „Ist die Menschheit einmal durch Naturbeobachtung und Belehrung zu der Erkenntnis Gottes gelangt, dann werden größere Offenbarungen zugelassen, aus denen die Menschen schon heller und mit größerer Zuversicht das Gottwesen und dessen Willen erkennen, aber dabei doch noch einen großen, freien Spielraum haben, das ihnen Geoffenbarte als Wahrheit anzunehmen und danach zu handeln oder auch nicht.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 204, 9]

Jesus: „Die ewige göttliche Wahrheit wird stets nur verdeckt gegeben; denn offen würden die Menschen sie ebensowenig ertragen wie das Licht der Mittagssonne mit offenen Augen. Die Menschen müssen denken lernen, dann suchen und selbst finden. Denn hat ein Mensch das innere Licht des Lebens nicht selbst gefunden, so nützen ihm tausend Lehrer nichts. Daher muß der Mensch wohl einen Stoß zur Aufsuchung der Wahrheit bekommen, aber die volle Wahrheit niemals urplötzlich.“
[Ev. Bd. 6, Kap. 204, 2-4]