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wie soll ich glauben? 942

Beiträge: 1
wie soll ich glauben?
« am: August 13, 2013, 02:29:39 Vormittag »
Hey,
ich bin neu hier und erhoffe mir wirklich Hilfe. Meine beste Freundin ist bekennende Christin und hat mich schon oft zu Gottesdiensten mitgenommen, welche mich wirklich berührt haben. Ich versuche wirklich zu glauben und hatte eigentlich vor mich nächstes Jahr taufen zu lassen aber immer wieder zweifle ich. Wie kann es einen liebenden Gott geben, wenn es so viel Unheil auf der Welt gibt? Wie kann man mir erzählen, dass Gott mich liebt, wenn ich mich immer wieder einsam fühle? Wie soll ich an seine Liebe glauben, wenn mir selbst nie Liebe begegnet ist? Okay Nie ist übertrieben, aber meine Mutter ist Alkoholkrank seit meinem 10. Lebensjahr(bin jetzt 20) ich musste mich immer allein durchschlagen. Warum lässt mich Gott auf einer Welt, in der ich meinen Eltern egal bin, in der ich von Männern schlecht behandelt werde und in welcher ich nict klar komme? Selbst mit Gebeten schaffe ich es nicht meine Laune zu bessern. Ich hoffe wirklich hier Antworten zu finden, dass ihr mir helfen könnt und dass ich nicht allzu kindisch klinge, denn das war bestimmt nicht meine Absicht.
Danke schonmal für die Antworten

Peach
Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Re: wie soll ich glauben?
« Antwort #1 am: August 13, 2013, 01:25:58 Nachmittag »
Liebe P.,

zunächst ein herzliches Willkommen und Danke für Deine Offenheit.

Zu Deinen Fragen könnte ich Dir nun endlos lange Vorträge halten, und Du stündest hinterher noch an demselben Punkt, wo Du jetzt stehst. Aber das ist ein sehr guter, bedeutender Punkt an dem Du nun stehst. Denke immer daran: "Gottes Wege sind nicht Menschenwege", Sie führen zu ewigen, seligsten Zielen des Daseins. Du hast sehr gute Fragen in Deinem Herzen und... DU BIST HIER! Es geschieht schon längst, dass Du von Deinem himmlischen Vater geführt wirst, denn ER hat Dich auch her geführt, und hat Dir eben genau diese Fragen in Dein Herz gelegt und will Dir Antworten zuleiten. ER ist Dir näher als du es ahnst, näher als Dein Atem. ER ist IN Dir, und ER ist die Wahrheit in Seinem Wort Wesenhaft, die allein nur Dein Herz von Innen heraus lebendig und sehend machen kann. Es ist die Wahrheit der Same zum Himmelreich, welchen Dein himmlischer VATER nun in Dich hineinlegen möchte! Wenn etwas ersprießlich gedeihen soll, da braucht es seine gewissen Zutaten und äußere Ruhe: Lies Sein reines Wort (die Neuoffenbarung Seiner Wiederkunft, die Du auch hier in der Bibliothek findest) oder, wenn Du Dich allein an die Bibel halten möchtest, das Johannes-Evangelium, und gehe erst einmal nicht in eine Gemeinde oder äußere Kirche, sondern suche Deinen Herrn und Schöpfer zunächst IN Dir Selbst. Gehe viel in Seine Natur und horche in Dich hinein, in Dein Gemüt. "Wer suchet, der findet... wer anklopft, dem wird aufgetan"... Dein JESUS wird Dich in alle Wahrheiten leiten, hab Vertrauen.

Wahrheit ist das Licht des Lebens, und ohne Wahrheit keine Liebe... denn wie soll man Gott lieben können, ohne IHN zuvor auch kennenlernen zu dürfen? - Ein Unding!... Wenn wir Gott also um Wahrheit bitten, so wird ER uns diese Seine Wahrheit auch zuleiten, denn ER will von Seinem Kind erkannt und geliebt werden... also offenbart ER Sich dem Kind!... Wahrheit hat Gott uns zur Erde geleitet, als ER Selbst im Menschen JESUS uns lehrte. Aber ER hat noch überaus viel mehr Seinerzeit gelehrt, als die Bibel >über< JESUS berichtet. Der Herr leitete zu allen Zeiten Seinen Kindern Wahrheit aus der Höhe zu, so auch besonders heute, denn diese Wahrheit ist erneut an die Menschheit ergangen, was die "Wiederkunft JESU" ist. In dieser Seiner Neuoffenbarung werden wir nun wieder vom Herrn Selbst gelehrt, wie dies zu Seinen Erdenlebenszeiten der Fall war, und erfahren alles über IHN, Seine geistigen Schöpfungen und warum es eine materielle Schöpfung gibt, die soviel Leiden in sich birgt, was Himmel und Hölle, und wer wir selber sind und, und, und.

Stöbere einfach einmal in der Bibliothek des Forums und lass Dich führen. Im folgenden einmal von mir für Dich zusammengetragene Links zu Sammlungen wichtiger Kundgaben zu den Themen:

Sinn und Zweck des Erdenlebens
Lebendiger und toter Glaube

Oder suche Dir in der Rubrik "Die Irrtümer in Kirchen und Gemeinden des 21. Jahrhunderts" ein Thema, das Dich interessiert.

Für weitere Fragen zur Bibel und/oder den umfassenden Neuoffenbarungen JESU stehe ich Dir jederzeit gerne zur Verfügung, z.B. wenn Du wissen möchtest, wo was steht, welche Bücher es gibt und welche ich empfehle. Du kannst zudem auch die Suche des Forums hier nutzen.

Alles Liebe und Gott segne Dich
Hanno Herbst
Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Re: wie soll ich glauben?
« Antwort #2 am: August 15, 2013, 08:52:16 Vormittag »
Warum lässt Gott das zu? Gottes Gerechtigkeit....

BD Nr. 8297 vom 12.10.1962, enthalten in Buch 87

Daß Meine Gerechtigkeit nicht umgangen werden kann, ist unumstößlich, ansonsten Ich nicht vollkommen genannt werden könnte.... Doch dieser Gerechtigkeit wurde Genüge getan durch den Menschen Jesus, Der Mir das schwerste Opfer dargebracht hat, das je ein Mensch auf Erden geleistet hat und leisten wird, denn Er war völlig sündenlos und nahm die Sünden der gesamten Menschheit auf Sich, um sie zu entsühnen. Er also wurde nicht von Auswirkungen Seiner eigenen Sünden getroffen, sondern Er nahm freiwillig die geballte Sündenlast der Menschheit auf Sich, Er litt unsäglich und starb den qualvollsten Tod am Kreuz aus Liebe zur Menschheit. Dieses müsset ihr bedenken, die ihr glaubet, daß die Menschen selbst ihre Schuld abbüßen müssen und können, denn dazu ist kein Mensch fähig, weil eine jede Sünde ein Verstoß ist gegen die Liebe, gegen Mich Selbst, auch wenn sie am Nächsten begangen wird.... Ihr Menschen könnet wohl auch euer Teil dazu beitragen, indem euch auf Erden die Gelegenheit geboten wird, das begangene Unrecht gutzumachen, und ihr zu diesem Zweck selbst von Übelständen jeglicher Art geplagt werdet, die Folgen sind eurer sündhaften Lebensweise oder Handlungen und die darum über euch kommen, damit ihr selbst daran erkennet, in welcher Weise ihr euch vergangen habt gegen Mich oder gegen euren Nächsten. Denn ihr sollet doch zur Erkenntnis eurer Schuld kommen, um sie zu Jesus Christus hinzutragen unter das Kreuz, Der dann erst euch die Sünden erlassen kann, wenn ihr selbst Ihn darum bittet. Und ihr solltet alle Mißhelligkeiten, alle Schicksalsschläge, die euch betreffen, mehr als Erziehungsmittel betrachten, als Mittel, durch die ihr zur Selbsterkenntnis kommen sollet, um euch freiwillig vom Bösen abzuwenden und nach Möglichkeit gutzumachen, d.h. auf Erden schon Sühne leisten, um nicht in äußersten Qualen im Jenseits weilen zu müssen, bis euch dort die Selbsterkenntnis kommt. Niemals werdet ihr ohne Jesus Christus zur Seligkeit gelangen können, eben weil nur Er eure Schuld tilgen kann, sei es die Urschuld eures einstigen Abfalles von Gott oder auch die im Erdenleben begangenen Sünden, denn auch für diese müsset ihr Vergebung erbitten bei Jesus Christus, denn abtragen könnet ihr die Schuld nicht selbst, und ob ihr noch so große Leiden zu erdulden hättet auf Erden oder im jenseitigen Reich.... Zu Jesus Christus müsset ihr finden, ihr müsset den Weg nehmen zu Ihm, auf daß euch die Pforten in das Lichtreich erschlossen werden. Daß immer wieder die Auswirkungen einer Schuld auf euch Menschen zurückschlagen, ist göttliches Gesetz, erlöset euch aber nicht von jener Schuld, und wenn ihr noch so schwer zu leiden hättet, sondern letzteres hat immer nur erzieherischen Wert, daß ihr einmal den Weg nehmet zum Kreuz.... zu Jesus, Der allein alle Schuld gesühnt hat durch Sein Erlösungswerk. Ihr sollet immer bedenken, daß ein jeder Mensch sich selbst den Zustand schafft, in dem er sich befindet, daß seine Unseligkeit, seine schwere Lebenslage, der freie Wille der Seele selbst verschuldet hat.... Daß sie in äußerster Gottferne sich befindet durch ihre Sündenschuld, für die sie selbst verantwortlich ist.... muß ihr auch einen unseligen Zustand eintragen, den sie aber selbst wandeln kann, was wieder ihr freier Wille tun muß. In der Endzeit nun sind viele Seelen verkörpert als Mensch, deren Reifegrad ein sehr niedriger ist, die Zeit aber abgelaufen ist, die für ihre Freiwerdung aus der Form gesetzt wurde und nun auch diese Unreife der Seelen oft zutage tritt durch Gott-widriges Handeln.... und so also auch die Sündhaftigkeit der Menschen ungewöhnlich groß ist, was auch erschwerte Lebensbedingungen erfordert und Läuterungsmöglichkeiten verschiedenster Art, die dem geistig unerweckten Menschen nicht erklärlich sind und sie an Meiner Liebe und Gerechtigkeit zweifeln lassen oder zu der irrigen Annahme veranlassen, daß unreife Seelen rückversetzt worden sind zur Erde.... Doch es sind dies Inkarnationen von Seelen, die durch die Erdschöpfung hindurchgegangen sind und keine hohe Reife erzielt haben, die aber dennoch sich im Erdenleben frei machen können von jeglicher Form, weil sie nur zu Jesus ihre Zuflucht zu nehmen brauchen, Der ihnen helfen wird in jeder Schwäche, Der ihren Willen stärken kann, wenn dieser nur Ihm sich zuwendet.... Doch auch jenen Seelen wird die Freiheit belassen in ihrem Wollen und Denken, aber die besten Erziehungsmittel werden angewandt von Mir aus, um sie noch zu gewinnen vor dem Ende. Daß sie nun auch ungewöhnlich bedrängt werden vom Fürsten der Finsternis und seinem Anhang, ist nicht zu leugnen, doch auch Ich trete ihnen offensichtlich in den Weg, muß es aber ihnen selbst überlassen, für welchen Herrn sie sich entscheiden. Und entsprechend wird auch ihr Zustand sein, wenn das Ende gekommen ist.... Sie werden zum Leben gelangen oder wieder lange Zeit dem Tode verfallen....

Amen
Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Re: wie soll ich glauben?
« Antwort #3 am: August 15, 2013, 03:07:21 Nachmittag »
Aus: Predigten des Herrn / 39. Predigt – Die Heilung der zehn Aussätzigen

Was heißt eigentlich ,Glauben‘?

[PH.01_039,09] Was heißt eigentlich ,Glauben‘?

[PH.01_039,10] Nun, die meisten von euch werden mit einer Antwort verlegen sein, oder sie wird so ausfallen: „Ich ,glaube‘ heißt soviel als: ich bin ,überzeugt‘, daß dies oder jenes wirklich so ist, wie man es mir sagte oder mich lehrte.“ – „Glauben stützt sich auf die Autorität desjenigen, welcher mir dies oder jenes sagt.“ – „Ich glaube es, weil derjenige, der es mir sagt, davon überzeugt sein wird.“

[PH.01_039,11] Solche und ähnliche Antworten werdet ihr überall zu hören bekommen, die aber alle auf eins hinauslaufen und nur immer besagen, daß dieser Glaube auf so schwachen Füßen steht, daß der leiseste Windstoß ihn umwirft oder zunichte macht.

[PH.01_039,12] Einen solchen Glauben meinte Ich nie. Denn der Glaube, den Ich Meinen Jüngern in oben angeführtem Gleichnis – Vers sechs – erklärte, indem Ich sagte: „Wenn ihr glaubet, so heben sich die Berge hinweg!“, dieser Glaube bedeutet etwas ganz anderes, als man gewöhnlich annimmt, wenn es z.B. heißt: ,Der Glaube macht selig!‘ Jener Glaube bedeutet einen ganz anderen Zustand, als je durch Glauben, wie ihn die Priester dem Volke lehren, erreicht worden ist. Ich zweifle sehr, ob mit dem angewöhnten Glauben schon jemand selig geworden ist, wenn er ihn nicht nach Meinem Sinn, sondern nach dem der Priester aufgefaßt hat.

[PH.01_039,13] Der Glaube also, den Ich Meine Jünger lehrte, und den Ich ihnen durch die Heilung der zehn Aussätzigen zeigen und begreiflich machen wollte, ist eine weit mächtigere Kraft in der Geisterwelt, als ihr glaubt und wähnt; denn dieser Glaube ist die feste Überzeugung, daß dies oder jenes unwiderruflich geschehen muß, wie es sich bei Meinem Wort ereignete. Dieser Glaube ist ein Eingreifen in Meine Macht, eine Teilung Meiner Allmacht, die Ich gerne denjenigen Kindern zulasse, die wahrhaft diesen Namen verdienen, die aber auch – wohlgemerkt – diese ungeheure Kraft nie mißbrauchen werden, weil sie nur zu klar und deutlich einsehen, wie groß dieses Geschenk von seiten des allmächtigen Schöpfers ist, das nur ein liebendes Kind als Geschenk vom Vater erhalten kann.

[PH.01_039,14] Dieser Glaube war es, welchen die zehn Aussätzigen so fest erfaßt hatten, daß sie noch mit der Krankheit behaftet ruhig zu den Priestern hingingen, fest überzeugt, Mein Wort – als göttliches Wort – könne nicht trügen und müsse sich erfüllen, weil Ich es wollte und sie es glaubten und ganz darauf vertrauten.

[PH.01_039,15] Diese Art des Glaubens, wer hat sie von euch? Legt die Hand auf euer Herz und fragt euch selbst, und es wird euch wie Meinen Jüngern ergehen! Das Geständnis wird sein: „Solchen Glauben begreifen wir nicht! Solcher Glaube, solch feste, unwandelbare Überzeugung, solch festes Vertrauen in Deine göttlichen Verheißungen fehlt uns gänzlich; wir sind dessen nicht fähig!“

[PH.01_039,16] Und Ich antworte euch: „Ja, Ich weiß es, daß ihr solchen Glaubens noch lange nicht fähig seid; sonst würdet ihr die Seligkeit – wie es heißt: Glaube macht selig! – in euch verspüren, wenn ihr mit Gottesmacht ausgerüstete Götter in menschlichen Körpern wäret.“ Welch großes Feld der Wirksamkeit sich da vor euch öffnen würde, wieviel Gutes ihr da stiften könntet, und wie erhaben ihr über dem niedrigen Getriebe der gewöhnlichen Welt stündet, das könnt ihr nicht begreifen. Da wäre jenes Wort erfüllt; denn ein solcher Glaube macht euch selig, überglücklich und zufrieden. Ihr würdet das langsame Aufgehen eures Ichs in dem Meinen gewahren, wenn ihr euch mit solcher Macht ausgestattet fühlen würdet, wie sie teilweise den ersten Menschen verliehen war, aber von ihnen selbst wieder verscherzt wurde.

[PH.01_039,17] Dieser Glaube, diese feste Überzeugung war und ist es, was Meinen Jüngern fehlte und auch euch und allen Menschen mangelt; und eben deswegen will Ich euch diesen Glauben, der sich auf die Liebe zu Mir gründet, ans Herz legen, damit auch ihr danach streben sollt. Denn wenngleich er nicht so leicht zu erringen ist, da viel Beherrschung und große Sittenreinheit dazu gehört, so könnt ihr dessen doch teilweise und in Momenten der höchsten Begeisterung teilhaftig werden, wenn ihr einmal die Idee dieses mächtigen Werkzeugs Meiner göttlichen Macht und Liebe begriffen habt.

[PH.01_039,18] Ihr habt das Wort ,Ich will!‘ noch nicht begriffen; denn dieses Wort gründet sich auf den Glauben, daß das, was man will, auch geschehen muß. Diese Macht der Willenskraft ist derjenige Glaube, der Berge versetzt, der selbst der Natur ihre geheimsten Gesetze abringt, und durch den manches möglich ist, was bis jetzt zu den Unmöglichkeiten gezählt wird.

[PH.01_039,19] Allein – alles, was ihr wollt, muß erstens zu geistigen Zwecken und zweitens nur durch Mich und Meine Macht gewollt werden; denn ohne sie seid ihr ohnmächtig, und nur mit ihr allmächtig!

[PH.01_039,20] Was ist es denn beim Magnetismus anderes als die Willenskraft oder dieser Glaube, der fest und unerschütterlich auf Mich vertrauend, durch Auflegen der Hände Übel in kurzer Zeit heilt, die sonst einen längeren Verlauf hätten!?

[PH.01_039,21] Diesem Glauben allein weicht alles! Nicht, daß das Bewirken außer dem Bereich der Naturgesetze läge, nein, sondern diese Gesetze, die sich bis jetzt der menschlichen Macht entzogen haben, werden dem Menschen dienstbar und gehorchen ihm als geistigem Wesen, als Abkömmling von Mir, während sie dem materiellen Menschen, seinem Grübeln und Forschen Hohn sprechen.