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Missionswinke - nicht durch Wunder, sondern durchs göttliche Wort 588

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Missionswinke - nicht durch Wunder, sondern durchs göttliche Wort
« am: August 18, 2013, 12:26:05 Nachmittag »
Vaterbriefe Band 2 / 352.  Missionswinke - nicht durch Wunder, sondern durchs göttliche Wort

Relevanz: 75%
352.
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29. Juli 1883
Johs. 5.

Liebe Kinder!
Dieses ganze Kapitel erzählt von dem Wunder, das Ich an dem Kranken tat, der am Teiche Bethesda auf Hilfe wartete, welche ihm nun durch Mich zukam, und zwar, weil dieser Kranke Mich um den Segen in seinem Innern anflehte, und Mir die Ehre dabei geben wollte; allein nach der Genesung vergaß er des Dankes, und hätte Mich sogar an die Juden verraten, wie er es auch nachher tat.
Dieser Mensch ist eine Entsprechung für viele, die nicht mehr Meiner gedenken, sobald Ich ihnen ihr Leiden abgenommen habe; denn dann halten sie es viel lieber mit der Weltgesellschaft, als mit Mir, obgleich Ich sie segnen will, und da muß oft solch eine Heimsuchung mehr ihrer Umgebung und den Mitmenschen zum Segen dienen, als den Leidenden selbst.
Auch hier an diesen Akt knüpfte Ich eine klare Belehrung über Mein Wesen an, und zeigte den Juden ihren Standpunkt ihrem Gott und Vater gegenüber, den sie nur noch dem Buchstaben nach kannten; allein, wie Ich ihnen dort sagte: "Ihr habt nie, weder Seine Stimme gehört, noch Seine Gestalt gesehen, und Sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend, denn ihr glaubet dem nicht, Den Er gesandt hat"; ebenso ist es auch heutzutage, wenn Ich Wunder wirken lassen würde, durch solche, welche die innere Stimme in sich haben, wodurch mit Mir in enger Verbindung stehend, sie die Wundermacht in sich tragen; allein Meine Liebe beschützt sie im allgemeinen (davor), solche Wunder auszuführen, weil sie dadurch mehr der Verfolgung ausgesetzt wären, und weil die Wirkung ebenfalls mehr Undank und Versündigungen hervorrufen würde.
Darum glaubet nicht, liebe Kinder, daß ihr dadurch mehr für Mich tun könnet, sondern weist diejenigen, welche suchen, immer wieder auf die Heilige Schrift hin, und gebet ihnen die (neuen) Worte, welche Ich euch direkt zukommen lasse, als Leitfaden zum besseren Verständnisse so mancher Schrift-Worte, die dem Weltverstande nicht unfasslich sind, und ihm ohne tieferen Wert vorkommen; zeiget denselben dadurch, wie dort in jedem Akte, in jedem Worte von Mir Vielfältiges verborgen liegt, gleichwie im Samen, der sich stets fortpflanzend sich vermehrt, und immer neue Pflanzen hervor treibt.
Also auch Mein Wort, je sorgfältiger dieses gepflegt wird, um es rein zu halten, und nur durch die innere Stimme oder den Einfluß des heiligen Geistes es auszulegen, desto mehr Früchte treibt es. Haltet ihr euch gleichfalls an die Worte: "Ich bin 'kommen in Meines Vaters Namen und ihr nehmet Mich nicht an", diese Worte sollen euch trösten, wenn ihr zurückgewiesen werdet mit den Gnadengaben, welche Ich euch übergebe, um sie anderen mitzuteilen, da Ich Selbst ja auch verkannt worden bin, aber Mein Reich dennoch gegründet wurde.
Ebenso solle auch der unscheinbare Anfang Meines zweiten Kommens einen herrlichen Fortgang haben, freilich zuerst noch ganz verborgen, als geistige Entwicklung, bis es Zeit ist dasselbe auch nach außen zu zeigen.
Amen! Euer Vater!