*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Gottes Gegenwart im Menschen 1626

Beiträge: 9
Gottes Gegenwart im Menschen
« am: November 07, 2013, 05:26:39 Vormittag »
 BD 6116 22.11.1954
   
     

Gottes Antwort auf Gedanken ....
Gegenwart ....

Ihr könnet immer von Meiner Gegenwart überzeugt sein, wenn eure Gedanken sich mit Mir befassen, wenn ihr einen bittenden Ruf sendet zu Mir, wenn ihr Mir gedanklich eure Not anvertraut .... Dann könnet ihr euch auch angesprochen fühlen von Mir, und ihr brauchet nur darauf zu achten, welche Gedanken euch bewegen, so ihr stille in euch hineinlauschet .... Denn Ich antworte euch .... obzwar ihr glaubet, diese Antwort sei eure eigenen Gedanken ....

Mein Wille und Ziel ist, daß alle Menschen mit Mir die Verbindung herstellen in Gedanken .... doch wenige nur tun es .... Und darum ist es doch selbstverständlich, daß Ich diese mit Meiner Gegenwart beglücke, weil sie sich in ihren Gedanken Mir zuwenden. Denn jeder solche Gedanke trifft Mich wie ein kindlicher Ruf, den Ich nicht überhöre, weil Ich doch darauf warte .... Und die Art der Gedanken bestimmten Meine Antwort .... solange ihr noch nicht so innig Mir verbunden seid durch Liebeswirken, daß Ich euch auch völlig unabhängig von eurem Denken ein Wissen vermitteln kann .... was aber auch den Glauben voraussetzt, daß Ich durch den Geist mit euch rede .... Dann aber seid ihr auch voll überzeugt von Meiner Gegenwart, die sich euch offensichtlich beweiset.

Doch daß euer Denken an Mich gleichfalls Meine Gegenwart veranlaßt und daß Ich Mich dann gleichfalls euch gegenüber äußere, das wisset ihr Menschen nicht .... auch nicht, wie leicht ihr Mich darum zu euch ziehen könnet und auch immer inniger den Verkehr mit Mir pflegen könnet, so ihr uneigennützige Nächstenliebe verrichtet, durch die ihr Mich, als die ewige Liebe, zu euch zieht. Dann könnet ihr die Verbindung mit Mir festigen und zuletzt auch jenen Liebegrad erreichen, der Voraussetzung ist für ein offensichtliches Geisteswirken in und an euch ....

Nur glauben müsset ihr, daß ihr selbst euren Gott und Vater veranlaßt, euch gegenwärtig zu sein, durch Ihm zugewandte Gedanken .... Betrachtet ihr von dieser Seite euer tägliches Leben, dann werdet ihr bald jede Stunde als wertlos ansehen, da ihr nicht Meiner gedenket; denn so ihr wisset, daß Ich euch gegenwärtig sein kann und will, werdet ihr nur glücklich sein in stiller, gedanklicher Verbindung mit Mir .... Und ihr werdet Mein leises Drängen zum Liebewirken befolgen und nun auch bewußt werden des Lichtes und der Kraft, die euch aus solchen Verbindungen mit Mir erwächst ....

Amen
   
Beiträge: 9
Segen gedanklicher Bindung mit Gott für die Seele ....
« Antwort #1 am: November 07, 2013, 05:36:14 Vormittag »
   
     

 BD 6771 26.2.1957
   
     

Segen gedanklicher Bindung mit Gott für die Seele ....

Ein geistiger Fortschritt wird immer nur dann erzielt, wenn sich Meine Liebekraft in den Menschen ergießen kann, denn es bedeutet dies vermehrtes Liebewirken und also auch Vervollkommnung des Menschen. Und Meine Liebekraft kann wieder nur dann den Menschen durchstrahlen, wenn sein Herz in Liebe sich Mir zuwendet, was schon ein inniges Gebet zu Mir bezeugt. Dann öffnet er sich bewußt Meinem Zustrom, und dann erwidere Ich seine Liebe. Darum ist der Segen unermeßlich, den die öftere gedankliche Bindung mit Mir auslöst ....

Ein Mensch, der immer wieder seine Gedanken zu Mir richtet, der des öfteren in die Stille geht und mit Mir stille Zwiesprache hält .... ein Mensch, dessen Seele sich oft in geistige Sphären erhebt, der wird immer mit Liebegaben bedacht werden, ihm wird Kraft und Licht zuströmen, auch wenn er irdisch keine Beweise dafür hat .... Die Seele wird ständig genährt, und wenngleich im irdischen Körper ein ungewöhnliches Wirken nicht erkennbar ist, so ist sie doch licht- und krafterfüllt, und sie braucht in der Stunde des Todes nur ihre körperliche Hülle zu verlassen, um dann im Lichtreich zu ungeahnter Tätigkeit zugelassen zu werden, weil sie dies vermag durch ihren geistigen Reichtum, den ihr Erdenwandel ihr eingetragen hat.

Denn ein Mensch, der in ständiger Bindung bleibt mit Mir gedanklich und durch das Gebet, der wird auch ständig in Liebe wirken auf Erden, weil dies die natürliche Auswirkung des Liebestromes ist, den sie unausgesetzt von Mir empfängt. Und also muß sich auch seine Seele zu jener Vollkommenheit formen, die einst ihr eigen war .... Sie fühlt ihre Zugehörigkeit zu Mir, es ist keine Trennung mehr, denn ihr Wille ist voll und ganz Mein eigen, und also ist ihre Rückkehr vollzogen, und sie kann licht- und kraftvoll zurückkehren in ihre Heimat und unaussprechlich selig sein ....

Nur die enge Bindung mit Mir ist nötig, die ohne jeglichen Zwang aus eigenem Antrieb vom Menschen hergestellt werden muß .... Dann ist schon der Zustrom von Liebekraft aus Mir gesichert, und dann kann dessen Seele nimmer sinken, dann wird sie gehalten von Mir und zu immerwährendem Liebewirken veranlaßt, weil Kraft aus Mir niemals untätig bleiben kann, also wirken muß entsprechend Meinem Willen. Und jeder Mensch sollte das wissen, daß ihm Meine Liebekraft ungemessen zur Verfügung steht, daß er sie nur anzufordern braucht im Gebet und durch gedankliche Verbindung mit Mir nun auch den Kontakt herstellt, der ein Überleiten Meiner Liebekraft ermöglicht ....

Es ist wahrlich nicht schwer, wieder in den Zustand der Vollkommenheit zu gelangen, und es wird euch Menschen der Weg so klar aufgezeigt, doch gehen müsset ihr ihn selbst, ihr dürfet nicht gezwungen werden, sondern in aller Freiheit tun, was euch zur Seligkeit verhilft: Ihr müsset Kenntnis nehmen von eurer Erdenaufgabe und diese zu erfüllen suchen .... Ihr müsset Mein Wort anhören und danach leben .... Und ihr könnet gewiß sein, daß Meine Liebe euch beistehen wird, sowie Ich nur euren ernsten Willen erkenne, zur Seligkeit zu gelangen und mit Mir wieder vereinigt zu sein, wie es war im Anbeginn .... Denn Meine Liebe zu euch ist unverändert geblieben, und sie wird sich in Ewigkeit nicht ändern, sie wird alles tun, um auch euch wieder zu liebe- und krafterfüllten Wesen zu gestalten, sie wird euch immer wieder anstrahlen, bis auch ihr nach Meiner Liebe verlangt und nun euch Mir öffnet, im Willen, Mein zu werden und zu bleiben bis in alle Ewigkeit ....

Amen
   
Beiträge: 9
Der Weg zum Herzen Gottes ....
« Antwort #2 am: November 08, 2013, 05:48:06 Vormittag »
 BD 6649 20.9.1956
   
     

Stundenchristentum ....
Der Weg zum Herzen Gottes ....

Den Weg zu Meinem Herzen finden nur wenige Menschen, und es sind auch nur wenige bereit, ihn zu gehen, wenngleich sie von sich behaupten, christlich gläubig zu sein, wenngleich sie auch nach außen hin zu denen gehören, die sich kirchlichen Organisationen angeschlossen haben und darum religiös genannt werden. Alle diese haben wohl den Weg eingeschlagen, sind aber stehengeblieben, bevor sie bis zu Meinem Herzen gekommen sind.

Ihr Menschen werdet dies verstehen, wenn ihr euch euer Erdenleben näher betrachtet, das in den Vordergrund das Weltliche stellt, das körperliche Wohlergehen, und wenn ihr euch ernstlich Rechenschaft gebt, wie wenig Zeit ihr aufwendet, Meiner zu gedenken und eures eigentlichen Lebenszweckes. Und zumeist nur schenket ihr Mir die Zeit, die traditionsmäßig bestimmt ist .... ein kurzes Morgen-, Mittag- und Abendgebet oder die Stunde des offiziellen Gottesdienstes. Aber selten nur suchen eure Gedanken Mich in völlig freiem Willen, selten nur haltet ihr aus eigenem Antrieb Zwiesprache mit Mir, selten nur ist in euch das Verlangen, mit Mir in innigen Verkehr zu treten .... immer wird euer Denken ausgefüllt sein mit irdischen Sorgen, irdischen Plänen und irdischen Freuden.

Ich bin nicht der Hauptinhalt eurer Gedanken, selbst wenn ihr glaubet an Mich als euren Schöpfer und Erhalter, aber ihr sehet noch lange nicht in Mir den Vater, zu Dem es euch in Liebe drängt .... Und also nehmet ihr auch selten nur den Weg zu Meinem Herzen, daß ihr wie Kinder zum Vater sprechet, daß ihr Ihn bei euch sein lasset in jeder Lebenslage, daß ihr gleichsam euer Leben lebet in inniger Gemeinschaft mit Mir. Dann würdet ihr Menschen auch weit öfter von Mir reden, eure Gespräche würden sich in anderen Bahnen bewegen, als es der Fall ist, denn im täglichen Leben wird kaum Meiner Erwähnung getan, und die es tun, die werden nur geringschätzend belächelt, sie werden nicht für voll genommen ....

So steht es in Wirklichkeit mit euch Menschen, Ich Selbst kann selten nur euch gegenwärtig sein, weil ihr Meiner nicht gedenket und noch viel weniger in Meinem Namen euch versammelt .... Nur selten wird Mir eine Stunde geopfert aus wirklich innerem Bedürfnis .... und darum sage Ich, wenige Menschen nur gehen den Weg zu Meinem Herzen, wenige nur lassen Mich ständig ihr Begleiter sein auf dieser Erde.
Und ihr Stunden-Christentum kann den Menschen keinen geistigen Fortschritt eintragen, denn es ist so lange keine freiwillige Bindung mit Mir, wie sie in traditionellem Besuch des Gottesdienstes und Gebräuchen besteht ....

Erst die lebendige Verbindung, der innere Drang im freien Willen, wird euch Menschen zur Vollendung verhelfen, und das Verlangen, Mein Wort zu hören und der Seele Nahrung zu bieten, wird als Verlangen nach Mir gewertet und erfüllt werden. Und darüber soll sich der Mensch selbst Rechenschaft ablegen, wie seine innersten Regungen Mir gegenüber sind und wieweit er nur den traditionellen Anforderungen nachkommt, die ihm anerzogen wurden, und ob er sie auch nur traditionsmäßig erfüllt ....

Ich sehe in die Herzen, und Mich kann niemand täuschen, aber Ich verlange auch nach allen diesen Herzen, und Ich bin nicht zufrieden, an zweiter oder dritter Stelle eingereiht zu werden. Und solange noch die Welt und ihre Anforderungen an erster Stelle stehen, gehöret ihr zu den „toten Christen“, denn das lebendige Christentum äußert sich anders .... Es ist ein unentwegtes Wirken in Liebe, also ein Wirken mit Mir. Und wem Ich gegenwärtig sein kann durch die Liebe, der gedenket auch Meiner zu jeder Zeit, er stellt Mich allem Irdischen voran, und er wird nichts beginnen, ohne sich mit Mir zuvor innig verbunden zu haben ....

Derer aber gibt es nur wenige, und doch glauben viele Menschen, recht zu leben, weil sie den „kirchlichen“ Anforderungen nachkommen. Und alle diese werden auch nicht standhalten, wenn es um die letzte Entscheidung geht, denn ihnen wird es an Kraft mangeln, die sie von Mir Selbst empfangen müssen und dazu (darum) auch die innige Bindung mit Mir vonnöten ist .... Lasset euch darauf hinweisen, daß die Zeit kommen wird, da von euch die Entscheidung gefordert wird und ihr dann in arge Nöte kommen werdet, so ihr nicht den lebendigen Glauben besitzet, der aber bedingt, daß ihr den Weg zu Meinem Herzen findet und gehen müsset .... Denn nur Ich allein kann euch mit Kraft versehen, doch Ich muß euch gegenwärtig sein können, weshalb ihr euch innig Mir verbinden müsset ....

Amen
   
Beiträge: 9
Gottes Wohnungnahme im Herzen des Menschen ....
« Antwort #3 am: November 11, 2013, 07:06:24 Vormittag »
BD 5296 15.1.1952
 
    
Gottes Wohnungnahme im Herzen des Menschen ....

Ich will in euch wohnen .... Ich will Meine Geschöpfe ganz durchstrahlen mit Meinem Geist, Ich will, daß sie erfüllt sind von Meiner Ursubstanz, von Liebe, so daß also Ich Selbst unwiderlegbar in ihnen weile und sie gleichsam die Umhüllung Meiner Selbst geworden sind, was für das Wesen unbegrenzte Seligkeit bedeutet. Ich möchte wohnen in allen Menschenherzen und alle Meine Geschöpfe Meine Kinder nennen können, die den Vater in sich aufgenommen haben ....

Unfaßbare Seligkeiten gehen aus einem solchen Verhältnis eines Kindes zum Vater hervor, und diese Seligkeiten Meinen Geschöpfen zu verschaffen ist immer und ewig Mein Ziel und Mein Streben. Darum wurde die sichtbare und die geistige Welt erschaffen .... die sichtbare, um erstmalig Meinen Geschöpfen die Möglichkeit zu geben, ein Vergöttlichen ihres Wesens zu erreichen, die geistige Welt, um ungeahnte Seligkeit diesen vergöttlichten Wesen zu bieten.

Und in dieser geistigen Welt trete Ich Selbst dann Meinen Kindern schaubar vor Augen, in dieser geistigen Welt wird das Verhältnis des Kindes zum Vater erst Gestalt annehmen und durch ständigen Verkehr die Liebe zu höchster Glut steigern, bis eine völlige Verschmelzung mit Mir stattfinden kann, die für euch unvorstellbare Seligkeit bedeutet.

Im geistigen Reich ist ein ständiges Aufwärtssteigen sicher, sowie einmal die Seele zu Mir gefunden hat auf Erden oder auch erst im geistigen Reich. Doch bis dieses Zuwenden zu Mir eingetreten ist, vergehen oft endlose Zeiten, und in dieser Zeit ringe Ich um eine jede Seele, indem Ich um ihre Liebe werbe, weil nur allein die Liebe den Willen wandelt, der Mir zuvor nicht gehörte. Die Willenswandlung und bewußte Zuwendung zu Mir garantiert aber dann auch das Erreichen des letzten Zieles, den Zusammenschluß mit Mir auf Erden schon oder auch im geistigen Reich.

Ich will Wohnung nehmen in euren Herzen .... Die kurze Erdenlebenszeit soll es zuwege bringen, daß ihr zu Mir gefunden habt, und darum ist das Erdenleben oft schwer und mühselig, doch ist das Ziel erreicht, dann seid ihr vollauf entschädigt auch für das schwerste Erdenleben, denn das geistige Reich erschließet sich euch in einer Herrlichkeit, die jegliche Vorstellung übersteigt .... Denn keines Menschen Auge hat es je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört, was Ich bereitet habe denen, die Mich lieben ....
Nur eure Liebe verlange Ich, dann gehört euch das Reich der Seligkeiten, dann werdet ihr als Meine Kinder das Erbe des Vaters antreten, denn dann seid ihr wahrhaft Meine Kinder geworden, weil ihr durch die Liebe zu Meinem Ebenbild euch gestaltet habt und nun auch über Licht und Kraft in aller Fülle verfügt, die ihr nun nützet in Meinem Willen zur unbeschreiblichen Beglückung eurer selbst .... Lasset Mich einziehen in eure Herzen, öffnet Mir weit die Tür .... werdet, was Ich Selbst bin in Meinem Urwesen, werdet zur Liebe .... auf daß Ich in euch bleiben kann und ihr in Mir ....
Amen

Beiträge: 9
Re: Gottes Gegenwart im Menschen .... Überbrücken der Entfernung von Gott ....
« Antwort #4 am: November 17, 2013, 06:54:06 Vormittag »
Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  29.3.1954
 

5917   Überbrücken der Entfernung von Gott ....

Wollet ihr in endloser Ferne von Mir verbleiben? Lockt es euch nicht, Mir stets näherzukommen, um Meine Gnadengeschenke entgegennehmen zu können, die Ich austeile jedem, der sich freiwillig Mir nähert? Ihr selbst könnet diese Annäherung an Mich bewerkstelligen, schon dadurch, daß ihr euch in Gedanken mit Mir verbindet, daß ihr Mich zum Gegenstand eurer Gedanken werden lasset und dadurch also willensmäßig euch Mir nähert .... Mögen es auch vorerst nur fragende Gedanken sein, Annahmen oder Zweifel .... schon, daß ihr Mich zum Inhalt eures Denkens werden lasset, gibt Mir die Möglichkeit, ohne Willenszwang auf euch einzuwirken .... Ich kann nun eure Gedanken lenken, Ich kann euch wahrheitsgemäß auf eure Fragen antworten, und Ich kann die Zweifel widerlegen.

Dann kommt von selbst das Verlangen, mit Mir verbunden zu bleiben, dann habt ihr selbst eine Brücke gebaut, auf der ihr euch zu Mir bewegen könnet, ihr selbst seid umgekehrt auf eurem Wege nach unten; die Entfernung ist nicht mehr so groß, und sie wird immer kleiner, je williger ihr euch Mir und Meinem Einfluß überlasset, je öfter ihr eure Gedanken Mir zuwendet .... Und ihr spüret nun auch Meine Nähe .... Meine Gnadengeschenke werden euch angeboten immer entsprechend eurem Verlangen, sie zu besitzen ....

Ihr werdet Mich spüren überall, denn Meine Nähe wirket sich auch aus. Es ist ein zweites Leben, das ihr nun führet neben eurem eigentlichen Leben auf Erden, denn diesem traget ihr nun nur noch so weit Rechnung, wie es euer irdischer Pflichtenkreis gebietet .... Jede freie Minute aber werdet ihr euch dem zweiten Leben hingeben .... ihr werdet einzudringen suchen in Mein Reich, ihr werdet die Kluft stets mehr verringern, ihr werdet keine Ruhe geben, bis ihr das Ziel erreicht habt, mit Mir vereinigt zu sein.

Es ist dies die natürliche Folge eurer anfänglichen gedanklichen Verbindung mit Mir, es kann dies auch nicht anders sein, weil ein jeder von Mir erfaßt wird, der seine Gedanken Mir zuwendet .... weil Ich keinen mehr auslasse, der sich nur einmal Mir zuwandte, wenngleich es auch mitunter lange dauert, bis Ich die ständige Bindung mit Mir erreicht habe, wenn die Welt noch zu oft dazwischentritt und die Brücke zerstören möchte, die vorerst nur schwach ist und keine große Belastung tragen kann .... Doch immer ist sie stark genug, wenn eine Seele freiwillig sie betritt, um in Meine Nähe zu gelangen .... Und eine Seele, die einmal freiwillig den Weg gewagt hat, kann wohl zeitweise ihre Schritte verlangsamen, sie gibt aber den Weg nicht mehr auf, denn die Brücke, die sie selbst erbaut hat, führt in ein Wunderland, in ein Reich, das ihr reizvoller erscheint als die irdische Welt ....

Eine Seele, die freiwillig ihre Gedanken Mir zuwendet, kommt von diesen Gedanken nicht mehr los, weil Ich sie nicht mehr loslasse und ihr ständig Mich Selbst nahebringe in mancherlei Weise. Nur, wo noch niemals der Versuch gemacht wurde, die weite Kluft zu überbrücken, dort ist wenig Hoffnung, weil Ich Selbst nicht wider den Willen der Seele sie zu Mir ziehen kann, weil die Brücke von ihr selbst betreten werden muß, wenngleich Ich in Meiner Liebe und Barmherzigkeit die Brücke geschlagen habe durch Meinen Kreuzestod, die für alle gangbar ist .... Sie wird nicht gesehen von der Seele, die ihren Willen noch nach unten wendet. Doch der leiseste Gedanke an Mich erhellt ihr auch den Weg. Ich mache es wahrlich einer jeden Seele leicht, die Entfernung von Mir zu überbrücken, doch der eigene Wille ist ausschlaggebend, welchen Erfolg sie hat .... Ich zwinge diesen Willen nicht, aber Ich helfe nach und stärke ihn, so er sich Mir zuwendet, und lasse Mich finden von jeder Seele, die Mich suchet ....

Amen
 
Beiträge: 9
Re: Gottes Gegenwart im Menschen
« Antwort #5 am: November 26, 2013, 06:11:56 Vormittag »
BD 1615 16.9.1940
     
       

Vorgang der Vermittlungen ....
Gabe zu schreiben Gnadengeschenk ....

Eine unwandelbare Liebe veranlaßt Gott immer wieder, Sich den Menschen zu nähern und ihnen Sein Wort zu vermitteln, denn diese Liebe lässet nicht zu, daß der Mensch in Irrtum wandle, der den Willen nach der Wahrheit in sich trägt. Je stärker das Wahrheitsverlangen im Menschen ist, desto mehr zieht er die ewige Wahrheit zu sich heran und vernimmt nun die göttliche Stimme in sich, die sich zumeist gedanklich äußert, jedoch auch hörbar vernehmlich sein kann. Der Geistesfunke im Menschen ist es, der die Verbindung sucht mit dem göttlichen Geist, und so nun der Mensch seiner Gedanken achtet, wird er die Wahrnehmung machen, daß sich diese vorwiegend mit geistigen Fragen beschäftigen und der Mensch sich gewissermaßen selbst diese Fragen beantwortet. Und diese Antwort vermittelt ihm der Geist aus Gott.

Wer sein Innenleben pflegt, wer oft die Stimme in sich sprechen läßt. d.h. seinen Gedanken freien Lauf läßt, jedoch sich möglichst frei zu machen sucht von irdischen Gedanken, der wird unerhörte Erfolge verzeichnen können. Er wird nachdenken über viele Probleme, und so er Verlangen trägt nach der Lösung dieser, auch eine ganz klare und befriedigende Lösung finden ....

Er wird sich ein Bild zurechtmachen, scheinbar seinem eigenen Denken entsprossen, es wird ihm zusagen und auch gänzlich der Wahrheit entsprechen, denn der Wille zur Wahrheit gab dem Geist in sich die Freiheit, sich zu äußern, und das nun gedanklich ihm zugegangene Bild ist die Äußerung des göttlichen Geistes im Menschen. Denn jeder nach der Wahrheit verlangende Mensch findet Gnade vor Gott .... weil dieses Verlangen unbewußt Gott Selbst gilt. Es will der Mensch das Rechte erkennen, und Gott als das Rechte läßt Sich erkennen. Er läßt Sich finden von einem jeden, der Ihn suchet ....

Der Vorgang der Vermittlung geistiger Wahrheiten trägt den Stempel göttlicher Liebe. Es wird niemals in gleicher Weise ein Erdenkind fähig sein, Vermittlungen zu empfangen, die der Wahrheit nicht entsprechen. Denn wohl kann der Gegner Gottes durch seine Hilfskräfte den Gedankengang eines Menschen beeinflussen, sich der Lüge zuzuwenden, wenn er selbst unwahr und Gott abwendig ist .... niemals aber wird er die Macht haben, in so außergewöhnlicher Weise Niederschriften entstehen zu lassen, denn diese Gabe ist ein Gnadengeschenk Gottes, das nur durch den Willen, Gott zu dienen, erworben werden kann.

Es ist die Entstehung der Schriften an sich ein Zeichen göttlicher Liebe und Allmacht, die nicht willkürlich von gegnerischer Macht übertragen werden kann auf Menschen, die abseits der ewigen Gottheit stehen, zum Zwecke bewußter Irreführung der Mitmenschen .... Und also ist diese Entstehung allein schon ein Beweis des Wirkens guter geistiger Kraft, es ist ein Vorgang, der sich nicht oft wiederholt und der auch nicht beliebig beendet wird, denn das Erdenkind, das sich einmal dazu bereit erklärt hat, ist von der göttlichen Liebe erfaßt und will die köstliche Gabe nicht mehr missen, schwebt doch der Geist in Regionen, die ihm nun begehrenswerter sind als das irdische Leben, und sonach der Mensch freiwillig niemals etwas hingeben möchte, was ihm weit begehrenswerter dünkt.

Die göttliche Liebe ist deutlich erkennbar am Werk, und Sie gibt den Menschen einen Beweis Ihrer Kraft und Macht .... Sie ist unaufhörlich bemüht, die Menschen zum Glauben zu bewegen, Sie kommt Selbst in Erdennähe, nimmt Sich Ihrer Geschöpfe erbarmend an, die Göttliche Liebe sucht Sich im Wort verständlich zu machen, Sie ist unwandelbar und immer und ewig nur darauf bedacht, Ihren Geschöpfen das ewige Reich in aller Herrlichkeit zugänglich zu machen, und also steigt die Liebe Selbst zu ihnen herab auf die Erde und belehret sie in Wort und Schrift .... auf daß das unvergängliche reine Wort Gottes den Menschen geboten werde nach Seinem Willen ....

Amen
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Kennzeichen des inneren Wortes ....
« Antwort #6 am: Juni 27, 2014, 04:10:08 Nachmittag »
 BD 5402 29.5.1952
   
     

Kennzeichen des inneren Wortes ....

Ein gewaltiger Kampf ist entbrannt zwischen den Mächten des Lichtreiches und denen der Finsternis, denn es ist die Endzeit dieser Erde, es steht die Erde vor einer Umwälzung um des Geistigen willen, das nun im Mittelpunkt jenes Kampfes steht. Der Fürst der Finsternis ist sich bewußt, daß es um seine Macht geht, daß er nur noch wenig Zeit hat und er darum alles versucht, um seine Macht zu verstärken. Es ist ein Kampf zwischen Licht und Finsternis, der von seiten der Finsternis mit List und Tücke geführt wird und dem daher viele Menschen erliegen, die sich betören lassen von Schein und Maske.

Wo sich Meine Lichtboten einschalten können, ist keine Gefahr, doch auch der Satan bedienet sich mitunter des Lichtkleides, und dann ist er schwer zu erkennen von unkundigen Menschen, die die Bindung nur zum Schein hergestellt haben, doch innerlich noch so getrennt sind von Mir, daß Ich ihnen nicht offenkundig beistehen kann .... die also bereitwillig den Lockungen und Verführungen Meines Gegners erliegen, weil er sie irgendwie weltlich anspricht und sie daher auch weltlich reagieren. Es ist in Zeiten geistiger Dunkelheit ein Lichtstrahl wohl äußerst wohltuend, denn das Licht kommt von oben, aus Meinem Reich, und wird immer einen Schein ausstrahlen, der in der Dunkelheit beglückend empfunden wird ....

Doch Mein Gegner wirket oft als Parallele .... er will das gleiche tun, doch langt seine Kraft nicht aus .... er weiß es, daß die Menschen das Licht suchen, und tritt ihnen daher gleichfalls als Licht entgegen. Doch es ist ein Licht, das keine Helligkeit verbreitet .... es ist nur Truglicht, es ist gewissermaßen ein Phantom, das vergeht, so es aufmerksam in Augenschein genommen wird.

Dennoch steht fest, daß sich der Satan oft in ein Lichtgewand kleidet, um die Menschen zu verwirren, daß er es aber nur dann kann, wenn ihm der Wille der Menschen einen Untergrund bietet, wo er sich nun verankern kann .... Das wird niemals dort der Fall sein, wo innige Liebe zu Mir Meine Gegenwart garantiert, aber leicht dort, wo ein Grad von Lieblosigkeit diese Meine Gegenwart verhindert und Meinem Gegner den Zutritt gestattet .... weshalb ein Mir voll und ganz ergebener Diener dieses Wirken des Satans nicht zu fürchten braucht, dagegen höchste Vorsicht walten lassen muß, wer noch in wenn auch leichten, weltlichen Banden ist. Denn der Satan schlüpft dort ein, wo Ich nicht bin, kann sich aber niemals dort einnisten, wo

Meine Gegenwart sicher ist. Mein Gegner sucht durch Unwahrheit .... Irrtum und Lüge, den Geist der Menschen zu verdunkeln, während Ich, wo Ich wirke, durch reinste Wahrheit ein Licht gebe, helles klares Verständnis für alle geistigen Probleme und für Mein Wirken und Walten, für Meinen ewigen Heilsplan .... Doch Meinem Gegner ist eines nicht gegeben: sich kundzutun durch das innere Wort .... Und nun merket auf: Welches sind die Kennzeichen des inneren Wortes, des Ausdrucks Meiner Liebe zu euch, der Kraftübermittlung, die in zum-Wort-geprägten Zustand euch berühret .... ?

Mein Wort berührt euer Herz und spricht das Herz an, Mein Wort kann also nur empfunden werden, und diese Empfindung wird formuliert von dem Verstand des Menschen, so dieser bereit ist, göttliche Ausstrahlungen gelten zu lassen, so also der Mensch bewußt in sich hineinhorcht, was Ich ihm künde .... Es kann aber auch eines Menschen Zunge reden, angetrieben von einer Kraft, wo also der Verstand des Menschen ausgeschaltet ist und diese Kraft sich des Menschen Mund bedient, um sich zu Gehör zu bringen. Es kann wohl auch ein Lichtwesen diese Kraftäußerung von sich geben, aber auch Kräfte aus der Finsternis können sich die Gelegenheit zunutze machen, wo sich ein Mensch öffnet, um mit unsichtbaren Kräften in Verbindung zu treten.

Es ist nun der Wille ausschlaggebend, von welchen Kräften er beschlagnahmt wird; es wird nun die Zunge des Menschen in Bewegung gesetzt, der Mensch spricht, getrieben von jener Kraft .... doch nicht Ich bin es, Der dann spricht, wenngleich gute Kräfte dem Menschen geistiges Gut vermitteln können, das auch Meinem Willen entspricht. Mein Wort aber ist Meine direkte Ausstrahlung, die wohl auch umgeleitet werden kann durch ein Lichtwesen auf das Herz des Menschen, doch immer in der Weise, daß das geistige Ohr Mein Wort vernimmt, daß also der Mensch von Mir angesprochen wird und er Mich hört .... nicht aber, daß sein körperliches Ohr hört, was sein Mund spricht.

Versteht ihr das? Wenn Ich rede, so hört Mich das geistige Ohr, im Herzen vernimmt der Angesprochene Mein Wort. Spricht aber ein Wesen durch einen Menschen, so hört sich der Mensch selbst reden, und zwar so, als spreche der Mund mechanisch, was auch der Fall ist, weil sich ein Wesen seiner bedient, um sich selbst zu äußern. Und es kann dieses Wesen auch in Meinem Auftrag reden, und aus solchen Äußerungen können die Menschen gleichfalls großen Nutzen ziehen; es kann aber auch ein Ungeist sich einschalten, was dann der Fall ist, wenn der Mensch eigene Gedanken bewegt, die irdisch gerichtet sind, oder wenn er in Willensschwäche sich gänzlich dem geistigen Einwirken überlässet, wenn also sein Zustand gleichsam ein medialer wird, d.h., wenn er selbst nicht mehr das kontrollieren kann, was sein Mund ausspricht .... Dann ist er nur ein mechanisches Sprachrohr für geistige Kräfte, und dann ist immer Vorsicht geboten, die geistigen Ergebnisse als Wahrheit anzunehmen .... dann ist eine ernste Prüfung erforderlich, soll nicht Irrtum als Wahrheit angesprochen werden.

Wer Mein Wort höret, der wird durch den Geist in sich angesprochen, der ein Teil Meiner Selbst ist .... Und so der Geist im Menschen sich äußert, kann er nur vom geistigen Ohr des Menschen vernommen werden, nicht aber vom körperlichen Ohr. Das geistige Ohr aber ist eine Empfindungsangelegenheit, es fühlt der Mensch im Herzen Meine Ansprache, auch wenn er sie nicht hörbar übertragen kann auf den Mitmenschen. Ist es aber Mein Wille, daß er Mein Wort weitergibt, dann ist der Mensch auch fähig, sein Empfinden dem Verstand weiterzuleiten, der nun das empfundene Wort festhält und in verständlicher Weise formuliert .... Denn Meine Ansprache ist eine Kraftanstrahlung, eine Berührung der Seele des Menschen, und diese Kraft wird durch Meinen Willen zu einer Form, die für euch das Wort ist ....

Wohl können sich alle Menschen von Mir angesprochen fühlen, die Mich lieben und mit Mir in Verbindung treten wollen, die also eine Liebeäußerung erwarten, denn Ich neige Mich allen Meinen Kindern zu, die nach Mir rufen, und höre sie an; und Ich gebe ihnen auch Antwort, Ich tröste sie, gebe ihnen Ratschläge, Ermahnungen, Warnungen, Ich sichere ihnen Meine Hilfe zu, und so sie aufmerksam in sich hineinhorchen, werden sie auch die feine Stimme vernehmen .... doch immer so, daß sie glauben, sich selbst diese Worte zu sagen, die sie gern vernehmen möchten.

Ist aber ein Mensch dazu ausersehen, die Wahrheit hinauszutragen in die Welt, den Mitmenschen das Evangelium zu künden, so muß er selbige erst von Mir zugeleitet bekommen, und dies geschieht durch das innere Wort .... durch einen Vorgang, der eben als erstes voraussetzt, daß das geistige Ohr des Menschen so ausgebildet ist, daß er das, was Ich ihm nun empfindungsmäßig vermittle, als „geistiges Wort“ hört .... daß er nicht darauf wartet, so angesprochen zu werden, daß sein körperliches Ohr es vernimmt, sondern im tiefen Glauben an Meine Liebe er auch Meiner Ansprache harret, d.h. sich öffnet dem Liebekraftstrom und die Berührung empfindet gleich gesprochenen Worten, die das Herz nun dem Verstand vermittelt, also dem Verstand gewissermaßen faßlich die nötigen Erklärungen gibt, um die geistige Sprache verarbeiten zu können.

Ein solcher Wortempfang verpflichtet zu einer Mission, denn der Empfänger nimmt geistiges Gut aus Meiner Hand entgegen, Ich Selbst teile Mich ihm mit, und es geschieht dies in so einfacher Weise, daß der Mitmensch kaum etwas Absonderliches bemerkt und der einzige Beweis Meiner Liebeanstrahlung schriftlich festgehaltene Weisheiten sind, die Mich in Meiner Wesenheit bezeugen. Und es sollte darum nicht schwer sein, Mein Wort zu erkennen, weil Ich durch Zuleiten Meines Wortes zur Erde bezwecke, Mich Selbst den Menschen so darzustellen, daß sie Mich liebenlernen, dieses aber nur dann möglich ist, wenn Ich Mich ihnen als liebevollster Vater offenbare, wenn Ich ihnen erkläre, daß die Liebe allein bestimmend ist für Mein Walten und Wirken, und wenn ihnen darum Kenntnis gegeben wird von Meinem Heilsplan von Ewigkeit ....

Das, was als Mein Wort einem Menschen vermittelt wird, muß also aufschlußreich sein, es darf nicht verwirren, nicht unverständlich, nicht exaltiert klingen, es muß klar und rein, für alle Menschen verständlich und darum beglückend klingen; es muß auch auf die Menschen, denen es vermittelt wird, wirken wie eine Liebestrahlung, es muß die Herzen der Menschen berühren und dort Widerhall finden, wo sie sich öffnen .... es muß sich der Mensch angesprochen fühlen von Mir und dadurch aufs tiefste beeindruckt werden .... Ich Selbst muß erkannt werden als Geber des Wortes, weil Ich durch Mein Wort Mich Selbst offenbare ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Re: Gottes Gegenwart im Menschen .... Bedingungen zum Wirken des Geistes ....
« Antwort #7 am: Juni 30, 2014, 10:54:02 Vormittag »
 BD 4060 9.6.1947

Bedingungen zum Wirken des Geistes ....
Gottesverbundenheit durch Liebe ....

Aus allen Gebieten könnt ihr Wissen entgegennehmen, so ihr dies begehret und euch durch die Stimme des Geistes belehren lasset. Bedingung aber ist, daß ihr vorerst erfüllet, was Ich von euch fordere, was euch durch Meine Diener bekanntgegeben wird .... daß ihr also Meine Liebelehre annehmet und danach handelt .... Das ist die Voraussetzung, um dann auch in tiefes Wissen einzudringen.

Empfanget ihr durch menschliche Belehrungen das gleiche Wissen ohne zuvoriges Liebeswirken, so werdet ihr nichts damit anzufangen wissen, ihr werdet es auch nicht lebendig weitergeben können an eure Mitmenschen, denn da es selbst noch nicht Eingang gefunden hat in euer Herz, fehlt euch sowohl die Gabe des Vortragens darüber als auch der Eifer der inneren Überzeugung, und es verhallt völlig wirkungslos an den Ohren derer, die es anhören, wenn nicht das zur Bedingung gemachte Liebeswirken den Zuhörenden fähig macht, mit Herz und Verstand die Weisheiten aufzunehmen. Dann wirket Mein Geist wie in jenen Menschen, er wird vom Geist in sich belehrt, wenn auch durch den Mund dessen, der selbst voller Verständnis ist für das, was er weitergibt.

Die rechte Einstellung zu Mir, zu Meinen Geboten, ist Grundbedingung, um in wahrheitsgemäßem Wissen zu stehen, ganz gleich, in welcher Weise und in welcher Form jenes geboten wird. Und darum können diese Kundgaben, die als gedankliches Geistesgut den Menschen übermittelt werden aus dem geistigen Reich, niemals geprüft werden von einem Menschen, dem die Hauptsache fehlt .... die Gottverbundenheit durch die Liebe. Ein gerechtes Prüfen und ein gerechtes Urteil bedingt unwiderruflich Wirken des Geistes, und Mein Geist wirket nur dort, wo jegliche Einwirkung von seiten des Gegners ausschaltet, wo der göttliche Geistesfunken die Verbindung mit dem Vatergeist von Ewigkeit herstellt, was nur durch ein Gestalten zur Liebe möglich ist.

In jeder Lebenslage kann sich der Mensch zur Liebe gestalten, und daher kann auch jeder Mensch seinen Geist wirksam werden lassen, doch es muß auch das Aufnehmen des Geistesgutes geübt werden, ansonsten die Stimme des Geistes nicht vernehmbar ist, wie auch der Gedanken geachtet werden muß, so der Geist sich nicht hörbar äußern kann. Es ist keine Sprache der Welt, die der Geist führt, es sind Worte des Lichtes und der Liebe, Worte, die Erkenntnis vermitteln, tiefes Wissen und reinste Wahrheit und die Gottes große Liebe bekunden, die ein guter Vater zu Seinen Kindern spricht.

Und also muß das Herz diese Worte aufnehmen, denn der Verstand allein kann wohl den Inhalt entgegennehmen, niemals aber in seiner Tiefe erfassen, weil das göttliche Wort empfunden werden muß, nicht nur angehört werden darf. Und dies ist Sache des Herzens, ansonsten die Liebe Gottes nicht erkannt und also auch nicht wirksam werden kann. Es ist das menschliche Herz der Sitz der Empfindung, d.h., die Seele teilt sich durch das Herz dem Körper mit, und also will auch der Geist sich durch das Herz äußern. Es schaltet sich der Geist in das Empfindungsleben der Seele ein und will so gleichfalls dem Körper zu Gehör gebracht werden; er will sich gewissermaßen mit der Seele vereinen zu gleichem Wirken. Er will die Seele hinüberziehen in das geistige Reich und auch den Körper seinem Willen gefügig machen.

Und es muß also der Mensch mithelfen an dieser Einigung des Körpers mit der Seele, er muß wollen, daß er vom Geist in sich bedacht wird, daß er belehrt wird, und alles dazu tun, um die Stimme zu vernehmen, was erst dann möglich ist, wenn er durch ein uneigennütziges Liebesleben seine Seele so gestaltet hat, daß sie sich nun mehr dem Geist als dem Körper zuneigt, daß sie vom Herzen getrieben wird, Licht und Liebe zu begehren, auf daß nun ihr Verlangen erfüllt wird. Denn das ist Bedingung, daß nach Gaben des Geistes verlangt wird.

Der Verstand allein aber wird wohl prüfen oder urteilen, niemals aber vom Empfinden beeinflußt, der Verstand allein fordert Beweise, die in geistigen Wahrheiten nicht geliefert werden können, das Herz aber begnügt sich und läßt sein Empfinden als Beweis gelten und wird daher zuverlässiger und richtiger urteilen und die Wahrheit als Wahrheit erkennen. Es besitzt sonach eine Fähigkeit, auf die der Verstand keinen Anspruch erheben kann. Und so ist es also verständlich, daß nur dann recht geurteilt werden kann über die Ergebnisse des Geisteswirkens, wenn der Prüfende selbst den Geist in sich zu Rate zieht und wenn er sich dessen Äußerungen würdig macht, d.h. alle Bedingungen erfüllt, die ihm das Wirken des Geistes eintragen. Denn nun wird auch sein Wissen vertieft und umfangreich, und ihm werden alle Zusammenhänge klar, die er bei nur Verstandesdenken niemals ergründen kann.

Denn Gott verbirgt Sich den Menschen, die Ihm noch fernstehen, damit sie zu Ihm kommen und Seine Hilfe erbitten, daß sie Ihn anrufen um erleuchtetes Denken, denn dieser Anruf kommt aus dem Herzen und wird auch dem Herzen eintragen, was der Seele dienlich ist zur Vereinigung mit ihrem Geist .... Das Herz wird empfangen dürfen Liebe und Gnade und niemals leer ausgehen, so es sich öffnet durch inniges Gebet zu Gott, Der dieses stets erhören wird ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Was ist unter Gotteskindschaft zu verstehen ....
« Antwort #8 am: Juli 10, 2014, 03:45:31 Nachmittag »
 BD 6690 16.11.1956

Was ist unter Gotteskindschaft zu verstehen ....

Öffnet euch nur dem Zustrom Meiner Liebe, dann werdet ihr auch empfangen dürfen unbeschränkt, denn Mein Gebewille kennt keine Grenzen. Es liegt lediglich an euch selbst, welches Maß ihr annehmet, ob ihr selbst den Gnaden- und Liebestrom eindämmet, ob ihr empfangswillig seid. Und also ist es auch euch selbst überlassen, ob und wie ihr das, was euch unbeschränkt zur Verfügung steht, ausnützet und entsprechend also den Reifegrad eurer Seelen erhöht.

Ihr müsset immer nur bedenken, daß euch von Mir aus keine Grenzen gesetzt sind, daß ihr alles empfangen könnet und darum auch den höchsten Reifegrad erreichen könnet auf Erden, daß für euch also die Möglichkeit besteht, völlig ausgereift die Erde verlassen zu können, um nun auch höchste Seligkeit genießen zu dürfen, die Meine Vaterliebe den Kindern bereitet hat. Denn es ist unvergleichliche Seligkeit, mit dem Vater so innig verschmolzen zu sein, daß Meine Liebeausstrahlung keiner Mittler mehr bedarf, um jenen zugeleitet werden zu können, sondern direkt sie berührt .... ein Zustand unbegrenzter Seligkeit, den eben nur ein höchst vollkommenes Wesen ertragen kann, ein Wesen, das sich völlig vergöttlicht hat durch die Liebe ....

Jedes Geschöpf nun war uranfänglich dazu bestimmt, in Meiner nächsten Nähe mit Mir zu wirken und zu schaffen in unbegrenzter Seligkeit .... Es mußte aber in völlig freiem Willen zuvor sich dieser Seligkeit würdig erweisen, es mußte den Platz am Vaterherzen bewußt einnehmen wollen und darum eine Willensprobe bestehen, die also für unzählige Wesen den Absturz in die Tiefe brachte, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit war, aus einem "Geschöpf" ein "Kind Gottes" zu werden ....

Mein Ziel nun ist es, alle Meine Geschöpfe zu Kindern zu machen, weil erst ein Kind von Mir so beglückt werden kann, wie Meine Vaterliebe dies vorsieht .... Denn als "nur Geschöpf" wird es dieses innige Verhältnis niemals zu Mir herstellen, das auch die höchste väterliche Liebeausstrahlung zur Folge hat .... selbst wenn es, als nicht gefallen, Mir voll und ganz ergeben ist. Ich aber verlange nach dieser uneingeschränkten Kindesliebe, die Ich ständig erwidern und also erfüllen will .... Die Liebe eines Kindes zum Vater ist das, was Ich ersehne ....

Unbestreitbar nun wird jedes Wesen, das einmal den Lichtzustand erreicht hat, auch in Liebe zu Mir entbrennen, und diese Liebe wird sich steigern immer und ewig. Denn auch das gehört zur Seligkeit, daß einer immer-sich-steigernden Liebesehnsucht auch immer-sich-steigernde Liebeerfüllung wird und sonach Liebe-Verlangen und Liebe-Erfüllung niemals aufhört. Also ist im Lichtreich auch jedes Wesen selig, und es wird niemals Mangel leiden an treuer Vaterliebe .... Denn sowie sie im Licht sind, sind es auch Meine Kinder, die Ich gewonnen habe für Mich, die sich aus Geschöpfen umgestaltet haben im freien Willen und die in Mir ihren liebevollsten Vater erkennen, Der sie ewiglich lieben und beglücken will im Übermaß .... Dennoch werdet ihr Menschen zugeben müssen, daß es ein Unterschied ist, in welchem Zeitraum diese Umgestaltung aus einem Geschöpf zum Kind vor sich gegangen ist ....

Die immer-aufsteigende Entwicklung garantiert einmal dieses Umgestaltungswerk, also Ich ruhe nicht eher, bis alles Geschöpfliche im Zustand der Kindschaft angelangt ist, weil dies Mein Ziel ist seit Anbeginn dessen, was Ich schuf, und ob Ewigkeiten vergehen .... Lassen euch diese Worte nicht stutzig werden? Und erkennet ihr nun den gewaltigen Unterschied, wenn ein Geschöpf dieses Umgestaltungswerk an sich vollbringt in der kurzen Zeit seines Wandels auf dieser Erde? Wenn es auf Erden schon das innige Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellt und nun dem Vater mit allen Sinnen zustrebt und sein Herz in Liebe entbrennt und es sich Ihm hingibt ohne jeglichen Widerstand?

Wird nicht der Liebegrad einer solchen Seele sich ständig erhöhen und zur vollen Vergeistigung auf Erden schon führen können? Wird ein solches Kind nicht eine Vorrangstellung einnehmen müssen bei Mir? Wird es nicht Meinem Vaterherzen ganz nahegerückt sein, wenn es in der kurzen Erdenlebenszeit das erreicht, wozu andere Geschöpfe Ewigkeiten benötigen? Und diese Vorrangstellung ist es, die Ich bezeichne mit der "Gotteskindschaft", die nur auf Erden erreicht werden kann, die nicht mehr im jenseitigen Reich nachgeholt werden kann .... die aber auch nur von wenigen erreicht wird .... was aber nicht heißen soll, daß nicht auch im jenseitigen Reich ein immerwährender Aufstieg möglich ist, der gleichfalls ungeahnte Seligkeiten einträgt.

Meine Liebe ist unendlich, schaltet aber niemals die Gerechtigkeit aus .... Und gerecht werde Ich immer alle Meine Kinder bedenken .... Es ist aber auch allen Meinen Geschöpfen möglich, während des Erdenlebens als Mensch "vollkommen zu werden, wie ihr Vater im Himmel vollkommen ist ...." , weil dafür der Mensch Jesus am Kreuz gestorben ist, oder auch: weil Ich Selbst durch Meinen Tod am Kreuz euch die Kraft zuwendete, die ihr für diese Umwandlung eures Wesens benötigt.

Wenn ihr Menschen aber diese außerordentliche Gnade nicht nützet und also diese Umgestaltung nicht zuwege bringet, dann müsset ihr aber auch jenen, die es vollbringen, eine Vorrangstellung bei Mir einräumen. Denn auch deren Kampf auf Erden ist nicht leicht, aber sie nehmen in auf. Ihr Sinnen und Trachten gilt nur Mir, ihre ganze Liebe gehört Mir, und also auch wird Meine Liebe sie ergreifen und ans Herz ziehen, und nimmer werden sie sich von Mir trennen, weil die Bindung eine so innige ist und niemals mehr gelöst werden kann.

Ich allein weiß um den Liebegrad jeder einzelnen Seele, und darum auch weiß Ich, wie wenige Menschen den Grad der Liebe erreichen, der diese "Gotteskindschaft" einträgt; doch es ist möglich, ihn auf dieser Erde zu erreichen, wie er aber auch nur auf dieser Erde erreicht werden kann und also die Liebe, die dazu nötig ist, von Mir auch ungewöhnlich erwidert wird und darum der Seele ein unvergleichliches Los einträgt in unmittelbarer Nähe von Mir ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Hingabe an Gott .... Unterstellen des Willens ....
« Antwort #9 am: Juli 15, 2014, 08:37:35 Vormittag »
 BD 3347 26.11.1944

Hingabe an Gott ....
Unterstellen des Willens ....

Je hingebender ihr euch dem Willen Gottes einfügt, desto klarer werdet ihr auch Seinen Willen erkennen, denn Er legt euch das Wissen darum ins Herz. Was ihr also nun wollet, wozu es euch drängt, das ist auch Sein Wille, und darum wird euer Leben nun auch friedvoll sein, weil ihr nicht mehr zweifelt oder zögert, etwas auszuführen, sondern selbstsicher alles in Angriff nehmet, denn der Wille Gottes ist in euch tätig, und dies wird sich stets äußern in Abgeklärtheit und Sicherheit. Die Hingabe an Gott ist also Vorbedingung für einen friedlichen Lebenswandel, für ein Erdenleben, das im seelischen Gleichgewicht, in Zufriedenheit und fröhlicher Ruhe zurückgelegt wird, denn dann richtet Gott dieses Leben, Er führt den Menschen, und Er lohnet die Hingabe an Ihn mit Seiner fürsorglichen Liebe, die das Erdenkind nun immer umgibt.

Wer seinen Willen Gott aufgeopfert hat, der nimmt alles auch als Sendung Gottes entgegen, er lehnt sich nicht auf, denn in ihm ist die feste Überzeugung, daß es gut ist so, wie es Gott bestimmt, weil er ja gleichen Willens ist und dem göttlichen Willen nicht mehr widerstrebt. Und diese Übereinstimmung seines Willens mit dem göttlichen Willen ist auf Erden schon kraftspendend, denn es öffnet sich der Mensch bewußt Seiner Liebeausstrahlung, die immer dann ihn beglücken wird, wenn der Mensch sich Gott hingibt im Gebet. Dann kann Gott Selbst in dem Menschen wirken, Sein Wille kann den Willen des Menschen antreiben zu geistiger Arbeit.

Und alles, was der Mensch nun tut, ist Wirken Gottes im Menschen, Der darum wirksam werden kann in ihm, weil der menschliche Wille Ihm kein Hindernis mehr entgegensetzt. Und dann ist der Mensch jeder Verantwortung enthoben, er muß gut sein, er muß sich zur Höhe entwickeln, er muß geistige Erfolge verzeichnen können, auch dem Mitmenschen gegenüber, denn all sein Wollen, Denken und Handeln entspricht dem Willen Gottes, weil er Ihm seinen Willen hingegeben hat aus innerem Antrieb und unbeeinflußt. Dann hat der Mensch auf Erden schon sein Ziel erreicht .... er hat sich Gott unterstellt und seinen einstigen Widerstand völlig aufgegeben, er geht keinen Schritt allein, sondern immer mit Gott, Der ihn nun einführet in Sein ewiges Reich ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Wirken des Geistes ....
« Antwort #10 am: Juli 25, 2014, 07:38:39 Vormittag »
 BD 5132 17.5.1951

Wirken des Geistes ....

Das große Geheimnis göttlicher Liebe ist Sein Geist, der über euch ausgegossen wird. Euch Menschen ist es nicht eher möglich, in dieses Geheimnis einzudringen, bis jener göttliche Geist euch erfüllt hat, denn eben dieser ist es, der euch ein rechtes Denken, ein Denken in aller Wahrheit, ermöglicht, und dann erst beginnet ihr, auch die göttliche Liebe schwach zu begreifen, dann ist in euch ein schwacher Schimmer von Erkenntnis, denn etwas Göttliches hat euch berührt, Das in euch ein Licht entzündet hat, weil das Göttliche Selbst Licht ist.

Der Geist aus Gott ist gewissermaßen die Äußerung Seiner Selbst .... ein Ausstrahlen Seines göttlichen Liebelichtes in die Unendlichkeit, und je nach dem Reifezustand des in Seinen Schöpfungswerken gebundenen Geistigen ist auch die Wirkung auf dieses .... Das noch im Mußgesetz sich bewegende Geistige wird durch diese Kraftäußerung zu ständiger Tätigkeit angeregt, die sich äußerlich, d.h. dem menschlichen Auge schaubar, vollzieht .... doch im Zustand des freien Willens, wenn das Geistige als Mensch verkörpert ist, ist die Wirkung der göttlichen Kraftausstrahlung eine andere .... Dann berührt sie nicht mehr die äußere, materielle Form, sondern die in dieser gebundene geistige Substanz, die Seele des Menschen, und erweckt also diese zum Leben, d.h., die geistige Kraft treibt die Seele zu einer Tätigkeit an, die ihre Vervollkommnung fördert.

Das ist die Kraft des Geistes, die göttliche Liebeausstrahlung, daß sie unwiderruflich die Seele Gott zutreibt .... Denn sie ist in sich Licht und Kraft, der unendlich wirksame Liebestrom Gottes, der also vergöttlichen muß, was von ihm berührt wird. Gott gießt Seinen Geist aus .... Der Mensch, der Ihm sein Herz öffnet, der einfach will, daß Gottes Liebe ihn berühre, der setzt sich bewußt und freiwillig Seiner Lichtstrahlung aus, er tritt in Seinen Liebestromkreis ein, und die Kraft Gottes, Sein Geist, durchstrahlet ihn und je nach der Seelenreife des Menschen wird die Fülle des göttlichen Geistes in ihm erkenntlich sein. Je weniger Schlacken die Seele umhüllen, desto leichter dringt das Liebelicht Gottes in diese ein und strahlt in übermächtigem Glanz zurück auf den ganzen Menschen, der sich stets mehr und mehr vergeistigt, je mehr er dem göttlichen Licht- und Kraftstrom Einlaß gewährt.

Der Geist Gottes verliert sich jedoch nicht in die Unendlichkeit, sondern er zieht alles an sich und vereinigt also das außerhalb der göttlichen Liebe befindliche Geistige wieder mit sich, sowie dieses sich von ihm berühren lässet, also sich der ewigen Liebe zuwendet, um sich von Ihr beschenken zu lassen. Dann gibt es keinen Abstand mehr zwischen dem Schöpfer und Seinem Geschöpf, dann hat die Kraft des Geistes die Vereinigung zustande gebracht, dann ist der von Ihm einst ausgegangene Geistesfunke von dem Feuer göttlichen Liebegeistes aufgezehrt worden, er hat sich mit seinem Vatergeist von Ewigkeit vereinigt .... Er ist als überglückliches Wesen in der Nähe Dessen, Der das Licht und die Kraft ist von Ewigkeit ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Seltenheit des Wirkens des göttlichen Geistes im Menschen ....
« Antwort #11 am: August 04, 2014, 11:20:40 Vormittag »
 BD 1746 21.12.1940

Seltenheit des Wirkens des göttlichen Geistes im Menschen ....

Wie selten sich der Geist Gottes im Menschen äußern kann, geht daraus hervor, daß nur wenige Menschen völlig übereinstimmen in ihren Ansichten, soweit sie Gott und Seine Schöpfung, Sein Walten und Wirken auf Erden und im Jenseits betreffen. Es wird der Geist aus Gott die Menschen stets das gleiche lehren, denn es gibt Gott nur reinste Wahrheit und teilet sie dort aus, wo sie begehrt wird und die Vorbedingungen erfüllt worden sind, die das Wirken des Gottesgeistes im Menschen zur Folge haben.

Doch da so selten ein solches Wirken anerkannt wird, wird auch der feinen Stimme in sich nicht geachtet, und es kann der Geist aus Gott sich auch nicht äußern, wenngleich der Mensch durch seinen Lebenswandel empfangswürdig für göttliche Weisheiten ist. Sein Geist strebt wohl zu Gott, doch er versucht nicht, eine direkte Verbindung mit Ihm herzustellen .... Er begehrt nicht, die göttliche Stimme zu hören, und kann sie daher auch nicht vernehmen. Und selbst wo er aufmerksam gemacht wird auf das offensichtliche Wirken des Geistes im Menschen, faßt er dies als eine Vermessenheit auf und unterlegt dem göttlichen Wirken das Treiben einer Gott-feindlichen Macht.

Und also ist der Wille nicht bereit, und gezwungen kann der Mensch nicht werden. Er muß unbedingt selbst den Verkehr mit Gott anbahnen, er muß sich Gott zu eigen geben und Ihm seinen Willen hingeben, dann wird Gott Selbst ihm den Gedanken nahelegen, eine solche Verbindung anzuknüpfen. Er wird ihm auch gedanklich Unterweisungen erteilen, was er tun muß, um in sich die göttliche Stimme ertönen zu hören. Sofern der Mensch Gott seinen Willen hingibt, wird er alles das tun, was Gott will .... Und so Gott die reine Wahrheit verbreiten will, wird Er ihm diese reine Wahrheit vermitteln.

Es gehen die wenigsten Menschen den direkten Weg zu Gott, doch so sie dies tun wollten, würden sie klar wissen, was sie tun sollen zu Seinem Wohlgefallen. Und ob es gleich etwas ihnen ganz Fremdes wäre, sie würden es tun ohne Staunen und ohne Zögern. Wie selten aber bietet ein Erdenkind dem himmlischen Vater seine Dienste an und bittet Ihn um eine Aufgabe auf Erden und wie selten können sie daher zu einer solchen Aufgabe herangezogen werden, die den freien Willen des Menschen bedingt.

Und weil so selten Gott um das Vermitteln der reinen Wahrheit gebeten wird, kann Er diese auch nur so wenig austeilen. Wo es aber der Fall ist, dort ist immer die gleiche Wahrheit zu finden, und es kann daraus das Wirken des göttlichen Geistes einwandfrei bewiesen werden. Gott Selbst zum Lehrmeister zu haben muß reinste Wahrheit zeitigen, und wo diese Wahrheit nicht offensichtlich der Welt bekanntgegeben wird, dort geht sie gedanklich den Menschen zu, die Gott lieben, Ihm dienen und Seine Gebote halten, und es muß durch die Übereinstimmung der Gedanken der göttliche Geber erkannt werden.

Und dies wird zur Folge haben, daß sich bald diese Lehre durchsetzen wird, daß sie verbreitet und göttliches Wirken stets und ständig erkannt wird. Es wird aber auch zur Folge haben, daß die Menschen Gott nicht mehr in weiter Ferne suchen, sondern Ihn in sich suchen und finden. Und so der Mensch das Wirken jenseitiger Kräfte kennt und mit diesen die Verbindung anknüpft, ist es dem Geist aus Gott möglich, sich zu äußern, und er wird dem horchenden Kind alles so unterbreiten, daß dieses es willig annimmt und Gott zu dienen bereit ist bis in alle Ewigkeit ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1260 ***
Herz und Verstand ....
« Antwort #12 am: August 16, 2014, 03:38:01 Nachmittag »
 BD 4541 15.1.1949

Existenz Gottes ....
Weltweise ....
Herz und Verstand ....

Dem Weltweisen fällt es oft schwer, an eine Gottheit zu glauben, weil sein Verstand andere Schlüsse zu ziehen genötigt ist durch ein Wissen, das aber nicht ganz der Wahrheit entspricht. Schon eine irrige Ansicht über die Entwicklung der Erde führt zu falschen Vorstellungen, und dann ist es schwer, einen ewigen Schöpfer gelten zu lassen, ein Wesen, Das durch Seine Kraftäußerung wohl erkennbar sein müßte, jedoch zumeist nicht erkannt werden will. Die Wissenschaft sucht alles zu beweisen. Wo ihr dies nicht möglich ist, gibt sie aber nicht ihre Unfähigkeit zu, sondern sie erkennt einfach nicht an, was ihrer Forschung unzugänglich ist. Und also baut sie auf einer falschen Anschauung auf, und zuletzt ist der Weg zur ewigen Gottheit so schwer zu finden, selbst wenn der Wille dazu vorhanden ist.

Jegliche Forschung sollte damit beginnen, die Existenz Gottes klarzustellen, die zwar nicht bewiesen werden kann, doch geglaubt wird voller innerer Überzeugung. Dann wird jede Forschung einen schnellen und erfolgreichen Verlauf nehmen. Um aber zuerst zu diesem überzeugten Glauben zu gelangen, muß der Mensch trotz Verstandesschärfe letztere vorerst ausschalten und sich dem Empfinden des Herzens hingeben, er muß jegliche Wissenschaft beiseite lassen und einem Kind gleich sich von innen belehren lassen, d.h. als Wahrheit annehmen, was er sich empfindungsgemäß vorstellt oder wünscht. Er muß gewissermaßen wachen Auges träumen. Dann wird immer eine Gottheit ihm vorschweben, Die alles leitet und lenkt und von Der er sich getragen weiß.

Der innerste Wunsch eines Menschen ist und bleibt eine starke Macht über ihm, nur der Weltverstand sucht diesen Wunsch zu ersticken, weil zum Verstand auch der spricht, der eine Gottheit verdrängen will, der aber zum Herzen des Menschen nicht gelangen kann und darum desto ärger den Verstand des Menschen zu beeinflussen sucht. Durch das Herz äußert Sich Gott, durch den Verstand Sein Gegner, wenn nicht das Herz stärker ist und den Verstand mit auf seine Seite zieht.

Dann ist es auch möglich, verstandesmäßig Gott zu erkennen, und dann streben Herz und Verstand der ewigen Gottheit zu, dann wird auch die Wissenschaft auf anderem Fundament aufbauen, sie wird andere Schlüsse ziehen, die wahrlich keine Fehlschlüsse sind, denn sowie eine Forschung mit dem Glauben an eine Gottheit ihren Anfang nimmt, wird sie nicht ohne Erfolg bleiben und auch der Wahrheit nahekommen, ganz gleich, auf welchem Gebiet sie einsetzt. Dann wird Wissenschaft und Glaube nicht mehr im Widerspruch zueinander stehen, sondern sich nur ergänzen, und dann erst ist das Wissen frei von Irrtum, wenn es harmoniert mit dem Glauben an Gott als allmächtiges, weises und liebevolles Wesen, Das allem vorsteht, was war, ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.