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Über die Religionen 587

Administrator Beiträge: 10840 Forumgründer *****
Über die Religionen
« am: Januar 04, 2014, 03:30:45 Nachmittag »
 1902, 7. September, Graz. Vater Jesus gibt die Aufklärung, welcher Glaube der echte ist, und von wem und durch wen er den Menschen mitgeteilt werden muß, daß er zum Heil und Segen gereicht.

1.     Die Menschen wollen eine Religion haben, denn das ist begründet in ihrem inneren Wesen, weil sie Mein göttlicher Geist im Herzen der Seele dazu animiert. Allein die Menschen dürfen sich nicht selbst eine Religion konstruieren, sondern diese muß von Mir ihnen gegeben werden, dann ist sie göttlich!

2.     Wenn die Menschen eine Religion aufstellen, dann ist sie dogmatisch, weil Menschensatzungen darin herrschen, welche den Dogmenmachern Geld, Ehre und Herrschaft von den, durch solche Menschensatzungen Beeinflussten eintragen. Daher müsset ihr wohl unterscheiden, was aus Mir und was aus Menschen-Weisheit herstammt.

3.     Die Religionen aller Völker sind durch Menschen entstanden und sind daher mehr oder minder unzuverlässig. Wohl befinden sich darunter Satzungen, die Meinen göttlichen Prinzipien entsprechen, aber mit diesen guten Lehren ist auch rein menschliche Wissenschaft und Weisheit künstlich verwoben und zur Gotteslehre erhoben worden.

4.     Es ist wahr, daß in jeder von den Menschen aufgestellten Religion auch Ethisches vorkommt, aber dieses ist durch andere Moralsätze so herabgedrückt, daß durch das Menschliche das Göttlicherhabene leidet und nicht gehörig gewürdigt wird. Außerdem gibt es in allen von Menschen gestifteten Religionen so große Mängel und Lücken über das gesamte okkulte Leben, daß ihr in sehr vielen Problemen oder dunklen Fragen keine klare und reine Aufklärung erlangen könnet.

5.     Über diesem Allem steht die christliche Theosophie, welche kein dogmatisches Menschenwerk ist, sondern die ganze, sehr bedeutende Literatur der christlichen Theosophie ist reine, göttliche, direkt von Mir diktierte und von Meinen medialen Schreibern nach den Diktaten aufgeschriebene Lehre, wie sie dieselbe nach ihrer inneren geistigen Entwicklung erfaßten. — In dieser Lehre wird nicht von Menschen erzählt, was sie erlebt, gesehen oder gehört haben, sondern in den Büchern der neuen, — richtigen christlichen Theosophie, da sie nicht neu, sondern aus Meinen Lehrjahren und wie Ich — von Ewigkeit her — ist, somit alt, — spreche Ich allein in erster Person mit "Ich". — Daraus mag jeder vernünftige Mensch ersehen, daß in der christlichen Theosophie vollkommene und reine Wahrheit sein muß. Denn wer dem erkannten Gottesworte widerstreitet und sagt: Das ist nicht wahr, Gott verkehrt mit gewöhnlichen Menschen nicht und Ähnliches, der muß auch jeder anderen Religion, und zwar mit viel größerem Rechte, die Berechtigung der Wahrheit absprechen, weil in keiner alles wahr ist, sondern in jeder sich viele Hypothesen und dunkle Andeutungen vorfinden.

6.     Was das theosophische Gebiet betrifft, welches Meine Gotteslehre beherrscht, so sind nur die direkten Worte oder die sogenannten Diktate Gottes oder Vaterworte maßgebend, und auf diesem Grunde und Boden ist euch eine vollwahre Gotteslehre vorgelegt, welche freilich nicht mit den von Menschen gegründeten in Allem übereinstimmt, aber den Vorzug hat, dass der Mensch nicht um sein Seelenheil in irgend einer Weise betrogen wird, sondern es wird ihm ein klarer Wein eingeschenkt, aber mit voller Freiheit angeboten: trinke vom Borne des ewigen Lebens! — denn es bringt dir Heil und Segen. Willst du es nicht, so warte Ich solange auf dich, bis du zur Vernunft kommen, einsehen und ausrufen wirst: O, wehe! mein Unglaube hat mich von Gott, meinem lieben Vater, in die Ferne gestoßen, und hat mich, wie den verlorenen Sohn, bis zu meiner jetzigen Einsicht Hunger und Durst leiden lassen. — Nun gehe Ich zur zweiten Aufklärung über.

7.     Ich sagte oben: Wenn die Menschen die echte Religion haben wollen, so muß sie ihnen von Gott Selber übermittelt werden, denn sonst ist sie Menschensatzung und keine Religion. Daher muß es auch Menschen geben, mit denen Ich als Gott verkehren kann, wie Ich im alten Testamente mit Moses und den Propheten verkehrt habe. Allein ihr seid durch eure Priester, weil sie selber nicht nach Meinen Geboten leben und Ich deshalb keinen Verkehr mit ihnen pflege, falsch belehrt, daß Gott mit gewöhnlichen Menschen nicht verkehrt.

8.     Bei Mir gibt es nicht gewöhnliche und ungewöhnliche Menschen, sondern, wer Meine Gebote respektiert, danach lebt und handelt, der ist Mein Kind, mit dem Ich dann verkehren und ihm Worte der Liebe und Ermahnungen an alle Meine Kinder geben kann. Daher muß Ich euch eine kleine Belehrung in dieser Beziehung zukommen lassen:

9.     Ihr wisset, daß kein Vater sich Seiner Kinder schämt, sondern jeder rechtmäßiger Vater liebt Seine Kinder und fühlt sich glücklich, wenn er recht fröhlich mit ihnen verkehren kann. Wenn aber schon ein irdischer Vater so lieb und weise mit seinen Kindern umgeht, warum soll Ich, als der eigentliche Allvater der Menschenkinder, minder weise, minder liebreich als ein irdischer Vater sein? Warum soll Ich nicht verkehren mit Kindern, die Mir folgen und Meine Liebesgesetze erfüllen? und warum soll Ich Mich nicht kümmern um die übrigen Kinder, welche Mich noch suchen oder suchen sollen? Wie könnte Ich Mich überhaupt "Vater" heißen lassen, wenn Meine Kinder Mir zu gering wären, um mit ihnen zu verkehren, sie zu leiten und mit ihnen zu sprechen?

10.   Sehet, liebe Kinder, nicht euer irdischer Vater ist der rechte Vater zu euch, sondern Ich, der große Jehova Zebaoth, bin der geistige Vater eurer Leiber, denn die Stoffe, woraus das Blut zum Leibesfleische gebildet wurde, habe Ich erschaffen und zu dem Zwecke wachsen lassen, und wieder war nicht der Magen der Bilder oder Ausscheider der Lebenssäfte zur Bildung des Blutes, sondern der große Chemiker, den Ich dazu aufstellte, nämlich die Seele. Ohne daß Ich die Seele bei der Zeugung gebe, kann aus dem Elternsamen nichts entstehen; wäre dieses nicht der Fall, so müßte auch jede Begattung eine Zeugung sein! Und drittens, der eigentliche Zentralkern des Menschen ist doch der Geist, denn ohne diesen kann nichts entstehen noch bestehen. Dieser Geist im Menschen aber bin Ich Selber! —

11.   Ich frage euch, liebe Kinder, darf Ich mit Mir in eurem Körper nicht reden? Darf Ich dieses Kindlein Jesus in euch, das Ich aus Mir gegeben, nicht als solches lieben, und euch durch dieses Ich leiten und zu Mir ziehen?!

12.   Einst nannte man solche Kinder, die Gottes Gebote befolgten und mit denen Ich zu den Menschen sprach, Propheten; heutzutage heißen sie Knechte, Mägde, Vatermedien, und Gottesmedien (Vermittler zwischen Gott und den Menschen). Es sind das hohe Geister, Engel, Erzengel und überhaupt reinkarnierte Kinder aus Meiner Kinderschar, aus dem Liebehimmel, und aus verschiedenen Sternen- und Sonnenwelten herstammend, die sich durch besondere Liebe zu Mir auszeichneten, und die aus Liebe zu Mir um die Inkarnation und Reinkarnation baten, um Mich bei Meiner jetzigen Wiederkunft als Werkzeuge Meiner Vaterliebe zu den Menschen zu erwarten und zu begrüßen.

13.   Die Medien sind Träger Meiner Liebe zu euch Allen! Befolget die Lehren, die Ich euch durch sie gebe, daß auch ihr zu Mir kommet und euch freuet des Vaters, Der so liebreich für euch sorgt, durch Pflege und Leitung eures geistigen Ichs. Denn nicht das Wissen, sondern das Leben und Handeln nach Meinen Lehren macht euch zu Meinen lieben Kindern, mit denen Allen Ich dann wie mit den Medien verkehren will.

14.   Vergesset nicht Meines Wahrspruches: Niemand kommt zum Vater, wenn nicht durch Mich! — Ich, Jesus, als die göttliche Weisheit, aus der göttlichen Liebe stammend — leuchtete euch durch Liebe und Demut und zeigte euch durch Sanftmut, Geduld, Keuschheit, Friedensliebe und Selbstlosigkeit den Weg zum Vater: das heißt "zur Liebe in Gott". Also, durch Meine Tugenden kommt ihr zum Vater, nie aber durch die Verstandesweisheit der Welt, das merket euch als Kinder des großen Gottes Jesus Jehova Zebaot. Amen.


Empfangen vom Herrn durch Franz Schumi um 1905

 

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