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trau mich nicht,in die Kirche zu gehen... 970

Beiträge: 3
trau mich nicht,in die Kirche zu gehen...
« am: Februar 05, 2014, 09:03:53 Vormittag »
Merkwürdig,aber wahr.. nicht lachen bitte..
Hab so oder so eine Art Sozialphobie,trau mich also ohne Begleitung nicht sonderlich in die Öffentlichkeit. Das ganze hat keinen besonderen Grund.
Beim Kirchgang findet sich da schon eher ein Grund. Ich würd so gern geh'n,vor allem sonntags zum Gottesdienst natürlich,hab sogar für den Fall,dass ich endlich mal so weit bin eine Begleitperson  ::)
Das Problem ist folgendes:
Ich hab Angst,dass ich dort verwundert angesehen werd,weil ich neu bin.. oder dass auffällt,dass ich dort die einzige bin,die noch gar nicht so richtig weiß,was sie glauben soll...
Bzw.,dass sich das rumspricht... denn die Jugendlichen in der Gemeinde haben mich alle schon als "die betrunkene,die dauernd blöde Fragen zu Bibeltexten stellt und dann alles immer in Frage stellt"  :o
Zudem ist meine Stadt recht klein,also dürften die Leute auch rasch von meinen ehemaligen DrogenGeschichten hören. Und dass ich mit 16 Jahren schwanger wurde,also eine uneheliche Tochter habe,wird wohl auch nicht gerade dazu beitragen,dass ich mit offenen Armen empfangen werde..
Irgendwie von vornherein klar,dass die meinem Kirchgang misstrauisch gegenüberstehen,oder?

Mach ich mir zu viele Gedanken? Ich weiß,Christen sind hochtolerante Mitbürger,wahrscheinlich liegt das an meinen blöden Ängsten..
Könnt ja auch einfach in eine andere Kirche gehen,aber ich will unbedingt da hin..  :P

Ich find meine Bedenken ja selbst schon leicht lächerlich,aber vielleicht ist ja jemand unter euch,der auch mal ähnliche Gedanken vorm "ersten Mal" hatte und sich auch schon im Vorraus ausgeschlossen fühlte,aber dann doch gute Erfahrungen gemacht hat..

Liebe Grüße... die Neugierige Neue..  ;)
Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Re: trau mich nicht,in die Kirche zu gehen...
« Antwort #1 am: Februar 06, 2014, 09:50:21 Vormittag »
Warum möchtest du denn in die Kirche gehen, und warum unbedingt in diese eine? Was ist der wahre Grund?

Es ist wichtig, deinen Glauben und deine Beziehung zu Gott erst einmal ganz unabhängig von Menschen zu finden und zu leben. Die Kirche, die JESUS gründete, ist eine Geistige im Herzen des Menschen, und sie besteht allein aus der wahren und lebendigen Liebe zu Gott... nicht aus Steinen und äußeren Riten, nicht aus Menschen und Lehrsätzen. Es ist zwar auch schön Gemeinschaft zu haben, aber man sollte wissen, was der wahre Grund des Glaubenslebens ist: Sind es Menschen oder ist es das brennende Verlangen Gott zu finden und Gemeinschaft mit IHM zu haben... IHN immer mehr zu suchen, zu erkennen und über alles zu lieben...?

Es ist sehr gut und richtig, dass du Fragen stellst und Bibeltexte hinterfragst...  Dass die Menschen verschieden denken und wollen, liegt an ihnen selbst, denn nur der Wille nach Wahrheit garantiert rechtes Denken, und darum soll sich ein jeder selbst prüfen, wieweit er selbst nach der Wahrheit verlangt.... Nimmt er gleichgültig alles als glaubhaft entgegen, was ihm zugetragen wird, so hat er selbst kein Verlangen nach der Wahrheit, ansonsten er prüfen würde.... Und lehnt er alles ihm Gebotene ab, so kann das ebenfalls Gleichgültigkeit sein der Wahrheit gegenüber, die er nicht sucht und darum auch niemals als Wahrheit erkennen kann. Wenn der Mensch unwissend ist, wenn er geistig blind dahingeht, so ist das seine eigene Schuld, weil in ihm kein Verlangen nach Wahrheit vorhanden ist. Hinterfrage also nur weiter so, und wenn du Antworten suchst, dann wirst du sie auch finden. Lass dich nicht mit pauschalen Bibelversen abfertigen, sondern JEDER, der aus dem Geist spricht, kann dir alles aus dem tiefsten Lebensgrund erklären warum es so und nicht anders ist und sein kann. Kleines Beispiel: Laut Buchstaben der Bibel wurde die Erde in 7 Tagen erschaffen. Das dies natürlich nicht wörtlich zu verstehen ist und wie es in Wahrheit gemeint ist, das kann dir nur jemand aufschließen, der in allem Wahrheit von Gott begehrt, und nicht bloß ein Mitläufer ist.

Du kennst doch bestimmt die Maria Magdalena... sie war keine Mitläuferin. Sie wurde von den frommen Buchstabengläubigen verachtet, nicht aber von JESUS, im Gegenteil: Sie erkannte IHN als erstes und liebte IHN wahrhaft. Sie sah den Gekreuzigten als Erste nach Seiner Auferstehung mit den geistigen Augen. Maria Magdalena hatte zwar viel gesündigt, aber auch sehr viel geliebt! Und nur die Liebe zählt bei Gott, Der die Liebe Selbst ist und ohne Dessen Liebe nichts bestünde! ...

Versuche du also nicht Menschen zu gefallen, sondern liebe JESUS heiß und innig und suche die Verbindung mit IHM herzustellen, mit IHM, Der dir auch jetzt in dieser Sekunde näher ist als Dein Atem, und Der in deinem Herzen... das ist dort, wo deine Liebe ist... auf dich wartet, dass du zu IHM kommst.

Lieben Gruß
Beiträge: 3
Re: trau mich nicht,in die Kirche zu gehen...
« Antwort #2 am: Februar 06, 2014, 10:56:20 Vormittag »
Danke Hanno.
Naja ich möchte da hin,weil ich nach Antworten suche.

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Re: trau mich nicht,in die Kirche zu gehen...
« Antwort #3 am: Februar 06, 2014, 11:59:03 Vormittag »
OK, du wirst deine Antworten finden. Suche aber auch hier, im neu und rein gegebenen Wort Gottes Seiner Neuoffenbarung nach Antworten. Hier liegen echte Himmels-Schätze verborgen, welche direkt aus den Himmeln kommen. Lass dich inspirieren und folge deinem Herzen. Stöbere einfach oder suche gezielt nach einem Thema mit der Suchfunktion. Wenn du magst, dann geben wir dir auch gerne einzelne Buch- oder Kapitel-Empfehlungen aus den Neuoffenbarungswerken an die Hand.

Noch ein Tip: trage dein Herz nicht immer auf der Zunge. Wie ich es oben erwähnt habe, wird man es nicht unversucht lassen, dir die Wahrheit abringen zu wollen, vor allem in Kirchen, die außer der Bibel kein göttliches Wort und Wirken zulassen wollen... sei also vorsichtig. Wer die Wahrheit nicht voll ernsthaft sucht und begehrt, der schlummert noch leise vor sich hin, und was passiert, wenn man einem so Schlummernden die pralle Sonne ins Gesicht leuchten lässt, das kannst du dir ja vorstellen...  ;) ... also klug sein...  :)
Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Re: trau mich nicht,in die Kirche zu gehen...
« Antwort #4 am: Februar 07, 2014, 09:13:10 Vormittag »

Hier noch ein Wort von JESUS Selbst aus Seiner Neuoffenbarung, aus dem Großen Evangelium Johannes, wo ER von jedem einzelnen Tag Seiner Lehrtätigkeit und Wanderschaft mit den Jüngern berichtet, von allen Begebenheiten und Unterredungen:

Die Erziehung der Menschheit zur Erkenntnis Gottes
Der Herr berichtet aus Seinen Erdentagen:

„Sagte Ich (JESUS): »Mein Freund, was du wünschst, das wird auch geschehen! - (Anmerkung: ein Römer wünschte, man solle das alte, herrschsüchtige Priestertum ganz aufheben und nur JESU wahrhaft rein göttliche Lehre allen Menschen verkünden, HH) - Aber so leicht, wie du es dir vorstellst, wird es wahrlich nicht gehen. Denn es hat das alte Priestertum schon zu tiefe Wurzeln geschlagen, und das hebt man von heute bis morgen nicht auf! Dazu gehören Jahrhunderte. Und selbst da wird es auch noch vielfach seine geweisten Wege haben: und in ein paar tausend Jahren wird diese Erde noch lange nicht frei sein von allem Priestertum und noch weniger von allem Heidentum.
Die Weltmenschen gefallen sich in der Welt, und so muss auch eine Gotteslehre ganz weltlich aussehen, wenn sie bei den Menschen einen Anklang finden soll.
Die Wahrheit wird stets nur verdeckt den Menschen dieser Erde gegeben werden; denn offen würden die Menschen sie ebenso wenig ertragen, wie du das Licht der Mittagssonne mit offenen Augen zu ertragen imstande bist.
(Anmerkung: Daher heißt es, dass die Wahrheit, also JESUS, in den Wolken des Himmels kommt, also verhüllt, siehe Mt. 26,64 und Dan. 7,13... HH)
Die Menschen müssen denken lernen, dann suchen und selbst finden. Und hat ein Mensch das innere Licht des Lebens nicht selbst gefunden, so nützen ihm tausend Lehrer nichts. Und es ist da am Ende schon eins, ob er das Licht für Finsternis oder die Finsternis für Licht hält.
Daher muss ein Mensch wohl einen Stoß zur Aufsuchung der Wahrheit bekommen, aber die volle Wahrheit niemals urplötzlich; denn diese würde kein Mensch ohne Verlust seines irdischen Lebens ertragen, so sie ihm auf einmal völlig klar würde. Und so werden wir bei den Menschen dieser Erde auch noch lange Zeit hin mit der ganzen, vollen Wahrheit nicht gar so geschwinde herauskommen können. Du bist ein pur vernünftig gebildeter Römer, und Ich kann darum mit dir auch nicht anders als nur ganz natürlich reden. Aber urteile nun selbst, ob Ich nicht völlig recht habe!«
Sagte der Römer: »Das sicher; aber ich begreife da die Weisheit Gottes nicht und noch um vieles weniger Seine Allmacht! Hat Er denn nicht diese ganze Erde samt der Menschheit erschaffen, und hängt nicht alles Sein von Ihm ab?«
Sagte Ich: »Allerdings, aber auch vor allem die wahre, innere Lebensbildung und vor allem die mögliche volle Selbständigkeit und Selbstkraft des geschaffenen Lebens eines jeden Menschen! Und diese kann Gott nur durch Seine möglichste Zurückgezogenheit und eben auch nur durch ein leises Einfließen in das Gemüt des Menschen nach und nach bewirken.
Daher muss der Mensch anfangs nur durch allerlei Erscheinungen in der Materiewelt und dann durch manche Träume sogar und durch kleine innere Stößchen dahin gebracht werden, dass er über alle die Erscheinungen und Wahrnehmungen nachzudenken anfängt, - und das nicht gleich ein jeder Mensch, sondern nur der, welcher ganz geheim von Gott dazu bestimmt ist. Die andern hören es dann erst von solch einem geweckteren Menschen, machen dann auch Beobachtungen und denken darüber nach.
Wenn besonders geweckte Menschen viel darüber nachdenken, so wird es erst zugelassen, dass sie von selbst auf die Spur kommen, dass es einen Gott geben muss, der alles werden lässt und alles ordnet und leitet. Auf diese Weise entwickelt sich auf dem ganz natürlichen Wege die Erkennung eines allmächtigen, all-gütigen und all-weisesten Gottwesens.
Ist einmal die Menschheit allgemeiner zu dieser Erkenntnis gelangt, dann erst werden größere Offenbarungen und genauere Bestimmungen zugelassen, aus denen die Menschen schon heller und mit einer größeren Zuversicht das Gottwesen zu erkennen anfangen, aber dabei doch noch einen großen, ganz freien Spielraum haben, alles das ihnen Geoffenbarte als Wahrheit anzunehmen und danach zu handeln oder auch nicht anzunehmen und nicht danach zu handeln.
Wer die Offenbarung als wahr annimmt und danach handelt, der kommt dann auch bald zu stets hellerem Erkennen und zum wahren, selbständigen, freien Leben. Wer aber das nicht annimmt, sondern sich allein auf seine Vernunft und an seine Erfahrungen hält und danach handelt, der begeht darum keine Sünde; aber er bleibt dennoch zurück und wird um sehr vieles länger zu tun haben, bis er zur reinen Erkenntnis Gottes und zur Vollendung seines inneren, wahren Lebens gelangen wird.
Wer aber die volle Wahrheit einer Offenbarung annimmt und sie mit seinem Verstand klar einsieht, aber eigenwillig dagegen handelt, der sündigt und verdirbt dadurch sein Leben auch jenseits auf eine für euch oft undenkbar lange Zeitenfolge; denn der ist allen inneren Lichtes bar, da er weder seiner absoluten Vernunft, noch der wohlverstandenen Offenbarung willig Folge geleistet hat.
Wenn aber eine Seele so durch ihr eigenes Verschulden in die dickste Lebensfinsternis gelangt, so kann ihr Gott mit aller Seiner Allmacht auch nicht helfen, sondern muss sie in ihrem eigenen Zustand belassen, so lange, bis sie noch immer möglicherweise in sich anfängt, zu einiger Erkenntnis zu kommen. Ist das der Fall, so hat Gottes Liebe und Weisheit der geeignetsten Mittel und Wege in endlosester Fülle, solch eine Seele auf die unbemerkbarste Art zurechtzubringen. Und siehe, so steht das Verhältnis zwischen Gott und allen Menschen auf dieser Erde, welche da ist, um die Kinder Gottes zu tragen.
Was das Verhältnis der Menschen anderer Erden (zu Gott) betrifft, so geht das den Menschen dieser Erde gar nichts an; wenn sie aber als Kinder Gottes vollendet sein werden, dann erst werden sie das vollste Recht aus Gott, ihrem Vater, überkommen, sich auch darum zu bekümmern.
Nun aber geschieht von Gott aus für die Menschen dieser Erde wohl die höchste Offenbarung; denn mehr als Ich Selbst im Fleisch der Menschen kann zu den Menschen dieser Erde ewig nimmer kommen. Wohl dem, der an Mich glaubt, sich nicht an Mir ärgert und dann so lebt und handelt, wie Ich es hier offenbar lehre! Denn wer Meine Worte hält und genau danach lebt und handelt, der wird es bald innewerden, dass diese Worte, die Ich zu euch rede und geredet habe, nicht Menschenworte, sondern Gottesworte sind, die in sich selbst Leben, Licht und die ewige Wahrheit sind.
Darum aber lassen wir auch die da unten, wenn sie an Mich auch nicht glauben wollen; denn es gibt ja daneben doch sehr viele schon, die an Mich glauben und darum das wahre, ewige Leben schon jetzt völlig in sich tragen; denn wahrlich, es gibt schon jetzt solche da, die den Tod nicht fühlen und schmecken werden! Wahrlich, Ich bin ein rechter Bräutigam, und wer an Mich glaubt und Mich liebt, ist wahrhaft Meine Braut! Und die Braut wird ebenso in sich das ewige Leben haben, wie Ich es in Mir Selbst habe und es auch geben kann, wem Ich es geben will. - Verstehst du das?«
(Fortsetzung in der folgenden Kundgabe)

J.L., Das Große Evangelium Johannes - Band 6 / 204. Kapitel