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Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die Höherentwicklung der Seele 864

Moderatorin Beiträge: 1267 ***
Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die Höherentwicklung der Seele
« am: Juni 18, 2014, 06:28:17 Vormittag »
 BD 1903 1.5.1941
   
     

Überwinden der Materie ....
Höherentwicklung der Seele ....

Die Seele soll sich zur Höhe entwickeln und muß zu jeder Zeit sich lösen können von der Welt und ihren Freuden und Sorgen. Dann erst hat sie die Materie überwunden. Denn dann ist der Wille nach oben stärker als die Welt, dann erst kann sie reifen und geistigen Reichtum entgegennehmen, so sie Irdisches nicht mehr begehrt. Je schwerer es ihr fällt, sich ins geistige Reich emporzuschwingen, desto größer ist ihr Verdienst, wenn sie den Flug zur Höhe doch zurücklegt.

Denn durch das Überwinden der Widerstände gewinnt sie an Kraft, sofern sie göttlichen Beistand erfleht. Es wird wahrlich der Wille des Menschen gelohnet werden, der sich nach oben entscheidet. Und was die Seele aufgibt, empfängt sie tausendfach zurück; was sie hingibt, ist irdisch-vergängliches, was sie empfängt, aber geistiges Gut, das Ewigkeitswert hat. Und deshalb soll der Mensch dieses geistige Gut begehren aus innerstem Herzen, erst dann kann es ihm geboten werden ....

Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die Höherentwicklung der Seele, und immer wird dies für die Seele einen Kampf bedeuten müssen, da ohne Kampf es keinen Fortschritt gibt. Immer muß etwas überwunden werden, um einen Erfolg verzeichnen zu können. Wessen Leben nun kampflos vorübergeht, dessen geistige Reife ist in Frage gestellt, also es wäre sein Leben nutzlos gelebt. Darum wird niemals dem Menschen ein völlig sorgloses Erdenleben beschieden sein, denn dies wäre ein Mangel an göttlicher Liebe für ihn. Gott aber hat nur das eine Ziel, geistig reife Wesen zu erziehen, und muß sie daher in ständigen Kampfzustand versetzen, auf daß sie Gelegenheit zum Ausreifen haben.

Doch die Menschen erkennen dies nicht als einen Liebesbeweis Gottes, sondern nehmen zumeist unwillig das ihnen auferlegte Schicksal entgegen. Doch kämpfen und leiden in Ergebung trägt ihnen erst den Lohn einer Höherentwicklung ein .... Alles als Gottes Sendung hinnehmen und es zu überwinden suchen mit Zuhilfenahme göttlicher Kraft versetzt die Seele in jenen Reifezustand, der Ziel des Erdenlebens ist. Denn dann erst beugt er sich dem Willen Gottes, dann unterstellt er sich und seinen Willen seinem Schöpfer, und dann erkennt er die irdischen Freuden als eine Gefahr, die er überwinden mußte, um dadurch Gott näherzukommen. Denn die Kraftanforderung trägt ihm die Ausstrahlung göttlicher Liebe ein und schließt ihn inniger mit Gott zusammen.

Es kann also der Mensch den Zusammenschluß mit Gott nur finden, so er sich Ihm hingibt ohne Widerstand, indem er alles aufgibt, um des einen Zieles willen .... zu Gott zu gelangen .... Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach, und solange die Seele den Körper bedenkt und also ihm den Willen zuwendet, ist der Geist geknebelt, der zur Höhe möchte .... Also muß die Seele kämpfen wider das Fleisch, sie darf dessen Begierden nicht achten, doch dem Geist die Freiheit geben.

Es muß die Seele sich willig vom Körper trennen, um sich mit dem Geist zu einen, ob es auch Kampf kostet und wenig reizvoll erscheint. Und das ist der Sinn und Zweck des Lebens, daß der Mensch täglich Widerstand leistet den Begierden des Körpers, auf daß er zu dessen Überwinder werde und dem Geist in sich die Freiheit gebe, sich hinaufzuschwingen in die geistigen Regionen, dort entgegenzunehmen geistiges Gut, und also unvergänglichen Reichtum sammle für die Ewigkeit ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1267 ***
Re: Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die Höherentwicklung der Seele
« Antwort #1 am: Juni 19, 2014, 10:23:50 Vormittag »
 BD 2022 10.8.1941
   
     

Sorglosigkeit - Gefahr ....
Nachdenken - Beginn geistigen Einwirkens ....

Das für das Erdenleben Nützliche ist nicht immer fördernd für die Gestaltung der Seele, sondern oft sind die menschlichen Bestrebungen gerade dazu geeignet, die Arbeit an der Seele zu verhindern oder ungünstig zu beeinflussen. Und darum soll der Mensch Verständnis haben dafür, daß ihm Fehlschläge vom Schicksal beschieden werden, er soll wissen, daß sich bei dauernder günstiger Lebenslage eine gewisse Sorglosigkeit der Seele bemächtigt, daß das geistige Streben geringer wird und umgekehrt das Verlangen nach der Welt wiedererwacht oder zunimmt.

Gerade die Sorglosigkeit läßt den Menschen trachten nach mehr .... nach Erfüllung des Lebensgenusses .... während Sorgen und Nöte das Verlangen danach abschwächen und der Mensch im Geistigen aufgeht. Der ständige Kampf des Menschen auf Erden regt ihn zum Nachdenken an, und Nachdenken ist der Beginn der geistigen Verbindung und also auch der Beginn geistigen Einwirkens.

Durch das Nachdenken begibt sich der Mensch in die Macht jenseitiger guter oder böser Kräfte, je nach dem Objekt, das ihn zum Nachdenken veranlaßt. Denkt der Mensch nach, so ist dies schon sein Wille, Aufklärung zu erhalten .... Ein sorgloses Leben aber bringt dem Menschen so viele irdische Dinge nahe, die dann seinen Gedankengang lenken in verkehrter Richtung.

Nur, wenn der Mensch gänzlich abgeschlossen hat mit der Welt, wenn das geistige Streben sein ganzes Denken bewegt, dann kann ihm ein Leben in Sorglosigkeit beschieden sein, denn dann wird dies wenig an seinem Denken und Streben ändern, und seine Seelenarbeit wird keine Unterbrechung oder ungünstige Beeinflussung erleiden ....

Was euch Menschen in Mißstimmung versetzt, ist oft unsagbar segensreich für die Seele, gibt es doch Anlaß dazu, daß der Mensch in sich geht, besonders dann, wenn er selbst unter seiner Mißstimmung leidet. Dann wird er sich Rechenschaft abzulegen versuchen und, so er ehrlich ist gegen sich selbst, auch bei sich die Ursache suchen und dann die besten Vorsätze fassen, sich zu ändern.

Das Wichtigste im Erdenleben bleibt immer das Erkennen seiner selbst. Unbarmherzig mit sich selbst ins Gericht gehen, strengste Kritik üben und nicht aufhören, Gott um Kraft zu bitten zur Veredlung seines Wesens, das ist unbedingt erforderlich zur bewußten Seelenarbeit. Und wenn der Mensch sich unbelastet fühlt, läßt er oft nach; ein Nachlassen aber ist eine Stockung, die weit eher zum Rückschritt als zum Fortschritt führt. Das menschliche Leben muß daher dem Menschen Enttäuschungen, Fehlschläge oder mehr oder weniger schwere Leiden und Nöte bringen, um der Gestaltung seiner Seele willen ....

Amen
   

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Moderatorin Beiträge: 1267 ***
Re: Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die Höherentwicklung der Seele
« Antwort #2 am: Juni 21, 2014, 06:03:47 Vormittag »
 BD 1098 19.9.1939
   
     

Wichtigste Aufgabe des Erdendaseins ....

Die erste Aufgabe des Erdendaseins ist und bleibt die Vervollkommnung der Seele, und nichts anderes ist so wichtig, daß darüber diese Aufgabe in Vergessenheit geraten darf. Und demnach muß die ganze Erdenzeit ausgefüllt sein mit den Gedanken, wie eine solche Vervollkommnung erreicht werden kann, es darf der Mensch weder lau noch träge werden, und immer nur soll der Seele gedacht werden, immer soll der Mensch bedenken die Wichtigkeit dieser seiner Aufgabe, auf daß er jede Stunde nützet und sich zur Höhe emporarbeitet.

Es weiset die Gottheit so oft den Menschen hin auf Dinge, die ihm unverständlich erscheinen, und suchet dadurch die Gedanken dessen anzuregen, und nur ständige Fühlungnahme mit dem göttlichen Herrn und Heiland hat ein erfolgreiches Streben des Erdenkindes zur Folge .... Es wird ihm dann nichts unüberwindlich erscheinen, was zuvor wie ein Berg vor dem geistigen Auge stand. Unermüdlich muß der Mensch streben, und er darf niemals denken, daß er sein Ziel schon erreicht hat .... Um dieses auf Erden noch zu erreichen, gehört ein unglaubliches Ringen um die Wahrheit, ein starker, fester Wille und eine kindliche Liebe zu Gott .... Und so ein Erdenkind dieses alles anstrebt, ist ihm auch vom Vater im Himmel die Garantie gegeben, daß es sein Ziel erreicht .... Und daher soll der Mensch beten unausgesetzt um Kraft zur Liebe zu Gott und zum Nächsten .... und diese Kraft wird ihn führen auf allen Wegen ....

Amen
   

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Ziel des Menschen .... Liebe zu Gott ....
« Antwort #3 am: Juni 21, 2014, 06:06:17 Vormittag »
 BD 4382 20.7.1948
   
     

Ziel des Menschen ....
Liebe zu Gott ....
Gegenliebe ....

Es ist ein hohes Ziel, das euch Menschen gesetzt ist als Krönung eures Erdenlebens, daß ihr des Vaters Liebe euch gewinnet, d.h., daß ihr sie spüret, daß sie euch durchflutet mit aller Kraft und euch zu seligen Geschöpfen macht. Dieses Ziel zu erreichen ist eure Lebensaufgabe, denn ihr selbst müsset in einen Zustand eingehen, der euch der Liebe Gottes würdig macht; wenngleich Seine Liebe allen Seinen Geschöpfen gehört und nimmermehr endet, so kann Er sie euch doch erst dann zuwenden, so ihr die Bedingungen erfüllet, die ein Überströmen der Liebe Gottes zulassen.

Ihr müsset euch herrichten zu Gefäßen, die Gottes Vaterliebe in sich aufnehmen können, ihr müsset euch gestalten zu Wesen, die, als selbst zur Liebe geworden, sich mit der ewigen Liebe vereinigen können. Ihr müsset euch wandeln zu Geschöpfen, die ihre Urbeschaffenheit wieder annehmen, Wesen voller Liebe und Kraft, Licht und Weisheit. Diese Wesen sind aus Gottes Liebekraft hervorgegangen, und ihnen gehört Seine Vaterliebe bis in alle Ewigkeit. Auswirken kann sich die Liebe Gottes aber nur in voller Erwiderung, denn Liebe, die einseitig ist, wird nie beglücken, sondern ständig werben um Gegenliebe.

Gott wird nicht eher ruhen, bis Ihm von seiten Seiner Geschöpfe Liebe geschenkt wird, dann erst kann Seine Liebekraft wirksam werden an den Menschen, dann erst hat sich der Mensch das Schönste gewonnen, die Vaterliebe, die ständig gibt und ständig beglückt. Wer sein Ziel erreichet auf Erden, daß er sich gestaltet zu einem Aufnahmegefäß, das den Ausfluß göttlicher Liebe in sich birgt, der ist erfüllt von Seinem Geist, der als Liebekraft nun wirket im Menschen.

Die Liebeausstrahlung Gottes nimmt Form an in Seinem Wort, das durch Seinen Geist den Menschen vermittelt wird, die sich durch ein Liebeleben der Liebe Gottes würdig machen. Also ist das höchste Ziel auf Erden, den Zustand zu erreichen, das göttliche Wort vernehmen zu können; es ist dies der Beweis, daß Gottes Liebe den Menschen umfängt, daß Er sie zum Ausdruck bringt in Seinem Wort und daß also jeder Empfänger des göttlichen Wortes sich auch Seine Liebe erworben hat, also das Ziel auf Erden erreicht ist, das ihm gesetzt wurde, und daß er nun als Lichtwesen auf Erden schon wirken und bei seinem Ableben ins geistige Reich eingehen kann, wie es seine Bestimmung ist ....

Amen
   

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Moderatorin Beiträge: 1267 ***
Jesus wußte als Mensch um Seine Mission ....
« Antwort #4 am: Juli 14, 2014, 10:45:17 Vormittag »
 BD 8667 8.11.1963

Jesus wußte als Mensch um Seine Mission ....

Über alle Maßen leidvoll war der Erdenweg des Menschen Jesus .... Seine reine Seele befand sich in einer Sphäre, die unrein und finster war, und sie empfand diese Sphäre als Qual, weshalb Jesus als Kind niemals fröhlich sein konnte, wenngleich Er Sich noch nicht der Mission bewußt war, die zu erfüllen die Seele selbst sich Mir angeboten hatte .... Zeitweise wohl brach das Licht durch, das Seiner Seele eigentliches Wesen war, dann äußerte sich Mein Geist durch Ihn, so daß Er schon als Kind Wunder vollbrachte, die nur ein reinstes Lichtwesen vollbringen konnte, das voller Kraft und Licht war .... Doch dies geschah nur hin und wieder, auf daß auch Seine Umgebung an Seine Mission glauben sollte ....

Und auch diese ungewöhnlichen Kraftäußerungen beunruhigten den Knaben Jesus, sowie Er wieder in Seiner menschlich-natürlichen Verfassung war, trieb Ihn aber zu immer innigerer Verbindung mit Mir, Seinem Gott und Vater von Ewigkeit, Dem Seine ganze Liebe gehörte, die Ihn daher stets mehr an Mich fesselte, so daß auch Meine Liebe Ihn stets mehr erfüllte, bis dann der Zeitpunkt kam, daß Er im hellsten Liebelicht erkannte, was Seine Aufgabe war .... bis Er erkannte, daß Er Seine gefallenen Brüder erlösen sollte, bis Ihm auch das ganze Werk der Erlösung bewußt wurde und Er den schweren Kreuzesgang vor Sich sah, den Er gehen sollte, wenn Er es wollte ....

Sein Leidensweg wurde Ihm in allen Einzelheiten gezeigt, und dieses Wissen verdüsterte Seine Seele und versetzte sie in Angst, aus der immer nur die heiße Liebe zu den unglückseligen Geschöpfen Ihm wieder heraushalf .... Doch Er mußte Sich Selbst zu dem Entschluß durchringen, freiwillig den Weg zum Kreuz zu gehen, Er mußte bereit sein, die gesamte Sündenschuld der Menschheit auf Seine Schultern zu nehmen und ein Sühnewerk dafür zu leisten, das so qualvoll war, daß es alle menschlichen Vorstellungen übertraf.

Denn Jesus war nicht durch Meinen Willen für dieses Kreuzesopfer bestimmt worden, sondern Seine Seele erbot sich freiwillig dazu, Mir die verlorenen Kinder zurückzubringen. Sie ging zu diesem Zweck als Mensch über die Erde und mußte nun wieder als Mensch sich zu dem Entschluß durchringen, weil auch nun wieder der freie Willen bestimmend war, denn niemals hätte Ich einen Menschen zu einem solchen Sühneopfer bestimmt wider seinen Willen, weil nur ein Opfer, das die Liebe brachte, die Urschuld der gefallenen Wesen tilgen konnte.

Und das Opfer bestand nicht nur aus dem Akt der Kreuzigung, aus den Tagen bitterster körperlicher Leiden und Demütigungen, die dem Menschen Jesus zugefügt wurden von den Vasallen Meines Gegners, sondern Sein ganzes Erdenleben war ein Kreuzgang, weil Seine Seele unbeschreiblich gelitten hat, die aus dem Reiche des Lichtes herniedergestiegen war in das Reich der Finsternis. Und Jesus wußte sehr bald schon darum, was Anlaß und Zweck Seiner Niederkunft zur Erde war und dieses Wissen den "Menschen Jesus" über alle Maßen belastete, so daß Er wohl den Gang als Mensch auf Erden zurückgelegt hat, doch Ihm die Freuden der irdischen Welt versagt waren, die sonst jeder Mensch ungestraft genießen durfte, der sich seines Erdenlebens erfreut ....

Denn Sein Leben war ständig beschattet von den vor Ihm liegenden Ereignissen, die Ihn .... da Er nur Mensch war .... ständig ängstigten und Ihn niemals froh werden ließen .... Nur in der Zuflucht zu Mir fand Er die Ruhe und Stärkung und dann auch wurde Sein Opferwille durch Seine ständig zunehmende Liebe immer stärker, und Er trug bewußt das schwer auf Ihm lastende Erdenleben und bemühte Sich immer nur, Mir zu Willen zu sein und den Mitmenschen zu dienen .... Und es wuchs dadurch auch ständig Seine Kraft, die Ihn zum Wunderwirken befähigte und Er damit den Mitmenschen half, die Seine Hilfe benötigten.

Doch Seine Mission bestand vor dem eigentlichen Erlösungswerk darin, den Menschen das Evangelium zu künden, ihnen Meinen Willen kundzugeben und sie zu ermahnen und anzuspornen zu einem rechten Lebenswandel in Liebe .... Er brachte den Menschen die Wahrheit, die schon lange nicht mehr erkannt wurde und die in aller Reinheit den Menschen wieder zugeführt werden mußte, um sie zu einem rechten Lebenswandel zu veranlassen, auf daß dann auch Sein Erlösungswerk recht erkannt und angenommen wurde von den Menschen, die sich eines Liebelebens befleißigen. Er ging ihnen den Weg voran, dem dann alle nachfolgen sollten, die in das Reich des Lichtes, zu Mir, zurückkehren wollten und auch konnten, nachdem Jesus die Urschuld getilgt hatte durch Seinen Tod am Kreuz.

Es war dieses Erbarmungswerk Jesu von so ungeheurer Tragweite, daß ihr nicht genug Aufklärung darüber erhalten könnet. Und immer wieder wird euch das Wissen darüber wahrheitsmäßig zugeleitet, denn ihr dürfet in Jesus nicht nur den Menschen sehen, Dessen Leben durch Mitmenschen frühzeitig beendet wurde, sondern ihr sollet Seine große Mission erkennen, denn das Erlösungswerk Jesu ist von so großer Bedeutung für euch Menschen, daß ihr es unbedingt annehmen müsset, wollet ihr jemals dem Reiche der Finsternis entfliehen und in das Reich des Lichtes aufgenommen werden. Und annehmen werdet ihr es erst dann, wenn ihr in aller Wahrheit darüber unterwiesen werdet, was immer wieder geschehen wird durch Meinen Geist, der allein euch in alle Wahrheit leitet ....

Amen
   

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Moderatorin Beiträge: 1267 ***
Liebetätigkeit bedeutet Wesenswandlung ....
« Antwort #5 am: Juli 15, 2014, 08:24:22 Vormittag »
 BD 6846 5.u.7.6.1957

Liebetätigkeit bedeutet Wesenswandlung ....

Ihr sollet euch alle nur eines Lebenswandels befleißigen, in dem die uneigennützige Nächstenliebe zum Ausdruck kommt. Ihr werdet dann alle noch sehr viele Fehler ablegen müssen, ihr werdet noch sehr gegen eure Ichliebe anzukämpfen haben, ihr werdet euch selbst überwinden müssen, Verzicht leisten und Opfer bringen, um euren Mitmenschen zu Hilfe zu kommen in ihrer Not. Aber ihr werdet Schritt für Schritt dadurch zur Höhe gelangen, denn nur ein Leben in Liebe sichert euch den Aufstieg. Ein Leben in Liebe bedeutet also auch eure Wesenswandlung, die Wandlung der Ichliebe zur Nächstenliebe, das Umgestalten zur einstigen Beschaffenheit, es bedeutet den Weg zur Vollendung.

Nichts anderes kann den gleichen Zweck erfüllen, nichts anderes kann euch zum Ziel bringen als nur ein Lebenswandel in Liebe. Und ihr habt ständig Gelegenheit dazu, denn das Zusammenleben mit Menschen schafft euch solche Gelegenheiten, wo ihr in dienender Liebe euch betätigen könnet. (7.6.1957) Immer wieder werdet ihr Not sehen und euren Mitmenschen Hilfe bringen, ihr werdet durch guten Zuspruch und liebevolle Anteilnahme ihnen beistehen und auch in ihren Herzen Gegenliebe erwecken können, und ihr werdet immer wieder in Lagen kommen, wo ihr eure Opferbereitschaft beweisen könnet .... wo ihr die Ichliebe zurückstellen und des Nächsten mehr gedenken müsset, wollet ihr dem Willen Gottes nachkommen.

Und dadurch werdet ihr selbst zur Höhe schreiten, denn dann erfüllet ihr eure Erdenaufgabe, ihr wandelt euer Wesen zur Liebe .... Es ist dieser Wandel wohl schwer für manche Menschen und erfordert einen starken Willen, und doch brauchtet ihr nur einen Versuch zu machen, ihr brauchtet nur einmal den ernsten Willen dazu zu haben, daß euer Erdenleben nicht vergeblich gelebt sei .... und es würde euch immer leichter fallen, euer "Ich" zurückzustellen und für den Nächsten zu sorgen, denn jede Tat der Liebe führt euch Kraft zu und verstärkt euren Willen. Und bald wäre es auch kein Opfer mehr für euch, sondern ihr fändet im Liebewirken eigene Beglückung, weil ihr mit jeder Liebetat Gott näherkommt, Der Selbst die Liebe ist, und weil ihr die Annäherung an Gott als Seligkeit empfindet.

Ein Mensch, der in der Liebe zum Nächsten aufgeht, wird in stiller Zufriedenheit und innerem Frieden dahingehen, er wird keine irdischen Begehren kennen, denn er wird auch haben, was er benötigt; die Liebe, die in ihm ist, lässet auch keine unguten Gedanken in ihm aufkommen, er geht heiteren Sinnes durch das Erdenleben und strahlt auch auf seine Umgebung einen guten Einfluß aus, denn ein liebevoller Mensch ist schon nahe seinem Ziel, weil er den Zusammenschluß gefunden hat mit Gott durch die Liebe .... Doch es ist dies nur in geringem Maße den Mitmenschen offensichtlich, die auch ohne jeden Willenszwang diese Wesenswandlung an sich vornehmen sollen.

Aber sein Beispiel, die in die Tat umgesetzte Liebelehre, wird weit mehr zur Nachahmung anregen als es nur Worte vermögen. Es geht im Erdenleben immer nur um diese Wesenswandlung, um die Selbstgestaltung zur Liebe, um das Bekämpfen der eigenen Liebe und das Aufgehen in Sorge um den Mitmenschen .... Aber es genügen keine Werke, die Liebe vermissen lassen .... Denn die "Werke" tun es nicht, sondern die Liebe, die den Werken zugrunde liegen muß. Und ein wahrhaft paradiesisches Erdenleben kann darum nur ein Menschengeschlecht erwarten, das in Liebe füreinander aufgeht.

Und jedes Liebewerk trägt seinen Segen in sich, es wirkt sich aus, sowohl an dem Nächsten als auch an dem Menschen selbst, der seine Liebe verschenkt .... wohingegen alles Sinnen und Trachten, alles Wirken und Schaffen ohne Wert ist, wenn es nicht die Liebe zur Begründung hat. Und das ist es, was den Menschen in der letzten Zeit mangelt, was ihnen immer nur gelehrt werden kann, was sie aber an sich selbst erproben müssen, um den Segen einer uneigennützigen Liebe zu erfahren .... Die Menschheit ist besonders stark der Ichliebe verfallen, und es ist das gleichbedeutend mit Stillstand oder Rückgang, kann aber niemals einen Aufstieg bringen .... weshalb immer wieder die Liebe gepredigt und auch als gutes Beispiel den Mitmenschen vorgelebt werden muß, denn ohne Liebe kann kein Mensch zur Vollendung gelangen ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.