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"Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ...." 1555

Moderatorin Beiträge: 1267 ***
"Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ...."
« am: Juli 01, 2014, 06:25:31 Vormittag »
 BD 6188 13.2.1955

"Von Gott gelehret ...."

Ich will euch in Meine Schule nehmen, Ich will, daß ihr lernet von Mir, Ich will, daß ihr weise werdet und wieder lehren könnet in Meinem Namen eure Mitmenschen .... Und Ich habe gute Lehrer, die euch unterrichten, die in Meinem Willen tätig sind und euch an Kenntnissen zuführen, was ihr benötigt, um also gleichfalls lehren zu können, denn davon hängt es ab, daß das Wissen, das ihr vermitteln sollet euren Mitmenschen, der Wahrheit entspricht.

Was ihr nun empfanget von Mir direkt oder auch durch Meine Beauftragten, das muß auch der Wahrheit entsprechen, weil es von der ewigen Wahrheit ausgeht .... Und darum könnet ihr, die ihr durch den Geist das Wissen entgegennehmet, auch von der Wahrheit dessen überzeugt sein, auch wenn Ich Selbst euch nicht anspreche, sondern Meine Liebe- und Lichtboten reden lasse zu euch, denn auch diese können nichts anderes als Wahrheit euch geben, weil sie gänzlich von Meinem Liebelicht durchstrahlt sind.

Es ist keineswegs ein solches Wort weniger wertvoll, und ihr seid stets von Gott gelehrt, weil Ich wache über Meinen Schülern, daß ihnen kein fremdes oder falsches Lehrgut zugeführt wird. Und so könnet ihr sicher und voller Überzeugung auch alles vor den Mitmenschen vertreten, ihr brauchet euch nicht zu fürchten, irriges Gedankengut zu verbreiten, wenn ihr Mein Wort weiterleitet .... Denn sowie ihr euch für die geistige Arbeit zur Verfügung stellet, sowie ihr also tätig seid in der Arbeit für Mich und Mein Reich, werden alle eure Gedanken in rechter Richtung gelenkt, denn ihr befindet euch dann in Meiner Schule, wo alle Meine Lehrkräfte auf euch einwirken können und wahrlich verhindern werden, daß sich andere Kräfte einschalten, die euch irreführen ....

Wollet nur immer von Mir gelehret sein, dann wird euch nie und nimmer Irrtum unterbreitet werden können .... Und diese Gewißheit soll euch auch begleiten bei allen Gesprächen, die ihr führet auf geistigem Gebiet .... Denn dann bin Ich Selbst bei euch, und dann könnet ihr nichts anderes als die Wahrheit aussprechen, weil es euer Wille ist, für Mich tätig zu sein, und weil ihr selbst von der Wahrheit schon so durchdrungen seid, daß Irrtum nicht mehr Platz findet in eurem Denken.

Euer Wille hat euch in Meine Schule geführt .... Und darum sorge Ich nun auch, daß ihr die Ausbildung erfahret, die euch wieder zu Lehrern befähigt den Mitmenschen gegenüber. Denn Mein Wille ist, daß in eure Gedankenwelt Licht getragen werde .... Mein Wille ist, daß die Wahrheit hell leuchtet und den Irrtum verdränge .... Ich Selbst kann nur durch euch Erdenkinder das Licht erstrahlen lassen, soll dem freien Willen der Menschen nicht Zwang angetan werden .... Und wo nun dieser freie Wille Mein Liebe- und Weisheitslicht einstrahlen lässet, dort kann zum Segen der Mitmenschen gewirkt werden, denn dort wirke Ich Selbst durch jene Menschen .... und Ich schütze sie vor irrigem Denken um der Wahrheit willen ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Werkzeuge Gottes .... Bedingungen .... Weltsinn .... Kontrollgeister ....
« Antwort #1 am: Juli 01, 2014, 06:32:19 Vormittag »
 BD 4771 2.11.1949

Werkzeuge Gottes ....
Bedingungen ....
Weltsinn ....
Kontrollgeister ....

Die sich Meine Diener nennen auf Erden, sind wahrlich nicht immer in Meinen Diensten stehend, doch sie geben sich als Meine Knechte aus, ohne von Mir Anweisung erhalten zu haben, und verständlicherweise leisten sie nicht die Arbeit, die für die Errettung irrender Seelen wichtig ist .... sie können keine Wahrheit verbreiten und die Menschen aufklären, sie sind keine tauglichen Lehrer, weil sie selbst nicht recht belehrt worden sind und nun auch nur das weitergeben können, was ihrem Wissen entspricht. Dieses Wissen ist aber nicht das wahre, unantastbare Geistesgut, was Ich als Mensch gelehrt habe auf Erden, sondern es hat schon viele Veränderungen erfahren und trägt nun wahrlich nicht mehr dazu bei, daß sich der Mensch zur Höhe entwickelt, wie es seine Bestimmung ist im Erdenleben.

Doch es ist Mein Wille, daß den Menschen die Wahrheit offenbart werde, und darum komme Ich Selbst zu den Meinen und gebe Mich ihnen kund, und das in einer Weise, daß es keinen Zweifel geben kann, daß ihr Menschen von Gott gelehrt werdet .... Dennoch stelle Ich Bedingungen, die erfüllt werden müssen, will der Mensch Meine Offenbarungen vernehmen und sie den Mitmenschen weitergeben. Eine dieser Bedingungen ist, sich gänzlich von der Welt abzuschließen und nur auf die Stimme im Herzen zu lauschen. Dann erst, wenn die Welt gänzlich in den Hintergrund tritt, kann Ich Mich durch das Herz dem Menschen kundtun.

Ein Abschließen von der Welt aber bedeutet, keine weltlichen Gedanken zu hegen, nach inniger Verbindung mit Mir durch Gebet nur zu horchen, was Ich als sein Lehrer ihm mitteilen will. Diese Bedingung aber erfüllen nur wenige Menschen. Sie sind der Welt noch zu sehr zugetan, und daher nehmen sie an allem Anteil, was in der Welt vorgeht, weshalb auch in Kundgaben sich irdische Gedanken zwischendrängen, nicht weil Ich dem Aufnehmenden Meinen Schutz entziehe, sondern weil Ich ihn nicht zwinge, weil jede geistige Kundgabe einen freien Willensakt bedeutet, wenngleich Ich den Mir zugewandten Willen ergreife und den Menschen vor dem Versinken in die Tiefe bewahre.

Dennoch muß unterschieden werden. Rein inspirierte Kundgaben, wo also der Mensch diktatmäßig hört mit seinem geistigen Ohr, werden stets der Wahrheit entsprechen. Doch sowie der Mensch seine Gedanken abschweifen läßt in weltliches Gebiet, sowie er nicht mit ungeteilter Aufmerksamkeit auf die innere Stimme lauschet, drängen sich auch weltliche Gedanken ein und wollen sich festsetzen.

Dann erleidet die Wahrheit Trübungen, was aber auch nur dann möglich ist, wenn Ich Selbst zurückgedrängt werde, also ihr Menschen gewissermaßen nicht mehr Mich zu hören begehrt, sondern über irdische Angelegenheiten Aufklärung erhofft. Dann schaltet sich die Welt von selbst ein, das heißt, die Wesen, deren Sehnen die irdische Welt ist. Dann werden ihm durch diese Wesen Antworten unterbreitet, die aber mit geistigen Kundgaben nichts gemein haben .... (3.11.1949) Keines Meiner Werkzeuge ist frei von Weltsinn, nur daß dieser in kleinem Maß vorhanden ist und zumeist ganz ausgeschaltet wird in der Verbindung mit Mir. Doch weil der Mensch auf der Erde lebt, tritt auch die Welt immer wieder an ihn heran und kann auch mitunter die Sinne gefangennehmen, wenn auch nur für kurze Zeit. Und das ist es, was berücksichtigt werden muß, daß auch ein Werkzeug rein irdische Fragen in sich auftauchen lässet, wodurch er nun eine rein geistige Verbindung unterbricht und nun also der Verstand des Menschen zu arbeiten beginnt.

Doch stets muß euch gesagt werden, daß niemals geistiges Wissen verunstaltet werden kann, so der Mensch selbst wahrheitsliebend und wahrheitsverlangend ist. Das geistige Wissen steht ständig unter dem Schutz von Kontrollgeistern, d.h., die Lichtwesen werden jede falsche Darstellung oder Unverständnis des Aufnehmenden zu verhindern wissen .... Göttliche Wahrheit kann nie und nimmer verunstaltet werden von einem sich Mir zum Dienst anbietenden Menschen, der es ernst meint mit seiner Aufgabe. Irdisches Wissen dagegen ist nach wie vor Irrungen unterworfen, es sei denn, es bittet der Mensch um Erleuchtung des Geistes zur ausschließlichen Lösung oder Beantwortung von Fragen auf irdischem Gebiet ....

Amen
   

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Heranbilden der Lehrkräfte direkt oder durch Lichtwesen ....
« Antwort #2 am: Juli 02, 2014, 06:54:49 Vormittag »
 BD 4863 23.3.1950

Heranbilden der Lehrkräfte direkt oder durch Lichtwesen ....

In der Finsternis blendet ein Lichtstrahl das Auge und hindert es am Erkennen dessen, was den Menschen umgibt. Und so auch ist der geistige Lichtblitz für die Seele des Menschen zuerst ein Blendlicht, das ihr jegliches Erkennen unmöglich macht, denn auch die Seele befindet sich noch in der Finsternis, wenn der erste Lichtstrahl sie berührt. Dann ist es ihr unmöglich, geistiges Wissen sogleich zu verstehen. Und darum muß sie langsam zur Helligkeit geleitet werden, sie muß aus der Finsternis erst in das Dämmerlicht kommen, das dann an Helligkeit zunimmt, so daß sich das Auge der Seele an die Bilder gewöhnen kann, die sie nun in sich aufnehmen darf.

Ein plötzlich mit tiefer Weisheit bedacht werdender Mensch kann sie nicht fassen, und sie wird ihm daher niemals als Weisheit erscheinen, sondern vielmehr ihm unverständlich bleiben so lange, bis er langsam eingeführt wird in ein Wissen, das nun ein rechtes Licht genannt werden kann. Darum muß auch der Mensch von Grund aus belehrt werden, er muß herangebildet werden für ein tieferes Wissen in einer Weise, daß er stets mehr und mehr Weisheit empfängt, doch immer erst dann, wenn er reif, d.h. aufnahmefähig dafür ist.

Und darum sind für ein Lehramt nur die Lehrer zugelassen, die selbst beherrschen, was sie lehren sollen, um nun den Menschen mit leichter Kost zu stärken, bis er schwere Kost vertragen kann, bis ihm das geistige Wissen so verständlich geworden ist, daß er selbst nun lehrend tätig sein kann. Wenn Ich also will, daß den Menschen gute Lehrer beigegeben werden, dann muß Ich zuerst diese Lehrer heranbilden und ihnen zuerst das Wissen vermitteln, das sie dann weitergeben sollen an ihre Schüler. Also belehre Ich sie Selbst oder lasse sie von ersten Kräften belehren, die jedoch nur in Meinem Auftrag tätig sind, weil Ich ihnen die Glückseligkeit einer Kraftvermittlung von Mir verschaffen will, die also nie und nimmer etwas anderes tun oder lehren, als Mein Wille ist und sie selbst als eigenen Willen in sich tragen.

Denn verständlicherweise werden nur solche Wesen zur Lehrtätigkeit zugelassen, die selbst im Wissen stehen, also einen hohen Reifegrad erreicht haben, weil diese Licht- und Kraftempfänger sind, also sie auch Licht und Kraft austeilen können. Ich weiß um den Reifegrad der Menschen auf Erden, Ich weiß um ihren Willen, um den Grad des Verlangens nach der Wahrheit, Ich weiß auch um die Nutznießung der Gnadengaben, die Ich einem Menschen vermittle; also wache Ich auch über jedem einzelnen Menschen, der guten Willens ist, daß er nicht von Meinem Gegner widerrechtlich gefesselt werde.

Und also werde Ich auch nicht dulden, daß ein Mir ergebener Mensch Meinem Gegner in die Hände fällt, Ich werde nicht dulden, daß der Wille eines Menschen zwangsläufig Mir entfremdet wird, wie Ich auch nicht dulde, daß ein nach der Wahrheit verlangender Mensch falsch unterwiesen wird durch Kräfte, denen jedes Wissen mangelt. Es haben die niederen Geister ihr Reich für sich, und sie sind an dieses gebunden, d.h., sie können sich nicht frei in Gebiete begeben, wo das Licht ist, und sich beteiligen an Übermittlung geistigen Wissens auf die Menschen. Denn die Lichtwesen erkennen jeden Geist, und sie wissen um eines jeden Reife und Fähigkeit.

Sie sind auch besorgt um die Menschen auf Erden und ihren Seelenzustand, und in ihrer Liebe gewähren sie dem Menschen auch Schutz gegen jegliche Belästigung durch finstere Kräfte, sowie das Sinnen und Trachten dem Lichtreich zugewandt ist und er das Böse verabscheut. Den Lichtwesen entgeht nicht das Geringste, was die Erdenmenschen gefährden könnte, und also bilden sie eine Mauer um den, der sich durch seinen Lebenswandel zu Mir bekannt hat und nun von Mir eingeführt werden soll in höheres Wissen.

Und keiner niederen Kraft ist es gestattet, sich einzuschalten, um Irrtum zu vermitteln oder den Menschen abzulenken von der reinen Wahrheit. Denn Mein ist das Reich des Lichtes, wie Ich auch regiere über das Reich der Finsternis .... In Meinem Willen wirken die Lichtwesen, und die sich Meinem Willen widersetzen, die verbanne Ich vor Meinen Augen, wie Ich aber auch ihnen den Zutritt verwehre zu denen, die Mir zustreben und somit durch ihren Willen Mir beweisen, daß sie Mich als Vater anerkennen ....

Amen
   

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Re: "Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ...."
« Antwort #3 am: Juli 03, 2014, 07:10:25 Vormittag »
 BD 1070 25.8.1939

Zweck der Kundgaben ....
Lehrkräfte im Jenseits ....

Vergegenwärtige dir des Herrn Güte und Liebe, und durch diese empfange: Die Sendungen des Herrn bezwecken in erster Linie eine vollkommene Ausbildung des Empfangenden. Sonach also muß das empfangende Erdenkind fortlaufend unterrichtet werden in allen Gebieten, um wieder das Gebotene weitervermitteln zu können den Menschen und ihnen also das Evangelium predigen zu können. Es soll nicht nur ein einzelner Mensch wissend werden durch diese Kundgaben, sondern das Wissen soll verbreitet werden und einer Aufwärtsentwicklung des Menschen dienen.

Und sonach müssen alle Kräfte mitwirken im Jenseits, die lehrend tätig sind. Es sind in bestimmter Reihenfolge die lehrenden Kräfte am Werk und richten sich die Kundgaben nach dem jeweiligen Empfangswillen des Erdenkindes .... Das Verlangen desselben ist ausschlaggebend, welche geistige Belehrung ihm zugeht. Und es wird sonach eine erhöhte Liebe zu Gott und ein vertiefter Glaube entsprechend gelohnt werden durch Kundgaben, die in ihrer Tiefe und Weisheit das Erdenkind beglücken. Und so dieses nun strebet nach möglichstem geistigen Fortschritt, so erhöht es auch dadurch die Empfangsfähigkeit für geistige Gaben, und es wird sich nicht genug tun können in geistiger Arbeit und immer nur empfangen wollen .... und dieser Wille bringt immer höhere Ergebnisse zustande.

Den jenseitigen Lehrkräften ist das willige Entgegenkommen einer empfangsbereiten Seele ganz besonders erwünscht, denn es erleichtert ihnen die Lehrtätigkeit ungemein, sind doch der gedanklichen Übertragung dadurch weniger Hindernisse entgegengesetzt .... Nun hat jede Kundgabe sowohl den lehrenden Zweck zu erfüllen als auch geistige Kraft gleichzeitig zu vermitteln, denn jede von oben gebotene Gabe ist an sich geistige Kraft, und es wird dies das Erdenkind spüren durch erhöhten Willen zur geistigen Arbeit. Und also wird auch der Tatendrang immer größer, für den Herrn zu wirken und ein rüstiger Arbeiter in Seinem Weinberg zu werden, und dies ist von so großer Wichtigkeit, denn nun erst nützet das Erdenkind auch die empfangenen Lehren, indem es willig weitergibt und also dienet nach göttlichem Willen.

Es ist die Tätigkeit der lehrenden Wesen im Jenseits so vielseitig. Sie müssen der Veranlagung des Erdenkindes Rechnung tragen und sich dabei der größten Geduld befleißigen, soll das Resultat ihrer Mühe ein befriedigendes und das Erlösungswerk auf Erden erfolgreich sein. Doch so der Wille des Menschen gut ist, ist auch seine Kraft groß genug, denn ihm wird gegeben noch und noch, solange er nur verlangt .... Und nur Schwäche des Willens, Schwäche des Glaubens und Nachlassen der Liebetätigkeit verringern das Maß geistiger Gaben .... Doch solange das Erdenkind bittet um Kraft und Gnade, wird es auch nicht nachlassen in seinem Streben und also Weisheiten über Weisheiten schöpfen dürfen, weil die Lehrkräfte im Jenseits in ihrer Liebetätigkeit nur immer zu geben bereit sind und nur dazu den Willen des Menschen benötigen.

Es teilen sich die Lichtwesen in solchem Ausmaß den Menschen mit, daß ihre Gaben wahrlich genügen, um in kürzester Zeit im Wissen zu stehen, doch muß dabei ständig beachtet werden, daß die geistige Aufgabe des Empfangenden nicht unbeachtet bleibt .... Wer viel empfängt, soll auch viel geben, und nur das Austeilenwollen der ihm zugehenden Gaben befähigt das Erdenkind zu immer erneutem Entgegennehmen dieser. Es kann somit schöpfen aus dem Quell göttlicher Weisheit, solange es den Trank auch anderen Durstenden übermittelt, und also wird der Vater auch stets und ständig seinen Durst stillen, weil das Erdenkind nicht für sich selbst, sondern auch für seine Mitmenschen geistige Gaben begehrt .... und somit seinen Willen bekundet, gleichfalls lehrend tätig zu sein auf Erden ....

Amen
   

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Re: "Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ...."
« Antwort #4 am: Juli 06, 2014, 06:19:15 Vormittag »
 BD 4113 28.8.1947

Gott als Lehrmeister auch durch Mittler ....

Was ihr von Mir empfanget, gilt nicht nur für den einzelnen Menschen, für den Empfänger selbst, sondern jeder, der durch diesen Mein Wort vernimmt, ist gewissermaßen Mein Schüler, den Ich Selbst belehre. Daß die Fähigkeit, zu empfangen, verschieden ist und oft gänzlich fehlt, berechtigt nicht zu der Annahme, daß dem Menschen nicht die Möglichkeit geboten wird, in die Wahrheit einzudringen, wie umgekehrt nicht der andere deshalb weise wird, d.h. voll des geistigen Wissens ist, weil er in direkter Verbindung steht mit Mir. Allein ausschlaggebend ist nur der Wille des Menschen, einzudringen in die Wahrheit, und der Lebenswandel in uneigennütziger Nächstenliebe.

Also gebe Ich auch jedem Menschen Antwort, so er solche begehrt .... Erstmalig durch Übermittlung Meines Wortes an Meine Diener auf Erden, denen Ich neben ihrer Fähigkeit, Mein Wort im Herzen zu vernehmen und es niederzuschreiben, auch die Fähigkeit gebe, alles recht zu erkennen und zu verwerten, d.h., in Sprachgewandtheit frei darüber zu reden. Also ist gleichfalls von Mir gelehrt, wer Mein Wort durch einen Mittler empfängt, denn er wird es als Mein Wort erkennen.

Ist aber der Fall eingetreten, daß Mein Wort durch öfteres Übermitteln an seiner Reinheit verloren hat, dann wird auch der nach Wahrheit-verlangende-Mensch nicht mehr voll überzeugt sein, sondern (Gegen) einwände machen wollen, die ihm dann erst wieder von Meinen geweckten Jüngern widerlegt werden können. Die reine Wahrheit wird immer überzeugend wirken auf einen von Meinem Geist belehrten Menschen. Wo blieb Meine Liebe, Meine Weisheit und Meine Kraft, so Ich nicht einem die Wahrheit ernstlich begehrenden Menschen sie gewähren möchte? In welchem Verhältnis würde Ich stehen zu euch, Meinen Kindern, so ihr hilflos der Willkür Meines Gegners überlassen bliebet?

Ich fordere nur euren Willen, daß er sich Mir zuwende vollen Ernstes .... daß ihr innerlich erkennet, wie unwissend und unvollkommen ihr seid, und darum Mich bittet, euch zur Kenntnis der reinen Wahrheit zu führen. Dieser zum Ausdruck gebrachte Wille trägt euch auch unweigerlich die Wahrheit ein. Die wenigsten Menschen aber bringen diesen Willen auf, und doch kann Ich sie nicht entgegen ihren Willen zu rechtem Denken beeinflussen, weil Mein Gegner ebenso Anteil hat an ihnen und sie ihren Willen ihm frei zugestanden haben.

Also muß erst die Trennung von ihm willensmäßig vollzogen worden sein, bevor Ich mit Meiner Gnadenkraft auf den Menschen einwirken kann .... Dann aber bin Ich nur darauf bedacht, dem Menschen das Erkennen des Irrtums leichtzumachen, weil dieser das größte Hindernis ist zur Erlangung der Seelenreife. Was von Meinem Gegner kommt in der Absicht, Mich zu verdrängen, kann niemals von Mir geduldet werden, sondern es muß bekämpft werden mit Ausdauer und Geduld. Und darum wird niemals Mein Gegner triumphieren, wo nur der geringste Wille zur Wahrheit vorhanden ist ....

Amen
   

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Re: "Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ...."
« Antwort #5 am: Juli 06, 2014, 06:35:06 Vormittag »
 BD 4313 26.5.1948

Tönendes Wort ....

Der erhabenste Moment im Erdenleben ist für den Menschen das Vernehmen des tönenden Wortes, so er den Ausdruck Meiner Liebe in seinem Herzen hört wie ein gesprochenes Wort. Denn nun ist Meine Nähe spürbar als eine Flut von Licht, die das Herz erfüllt und auch den Sinnen des Menschen vernehmbar ist. In welcher Seelenreife sich nun der Mensch befindet, das ist auf die Art des Ertönens der inneren Stimme von Einfluß. Er kann sich unbeschwert dem Wonnegefühl hingeben, so seine Seele schon weit vorgeschritten ist, wie er aber auch noch mit inneren Hindernissen zu kämpfen haben kann in einem niederen Reifegrad. Dennoch muß er eine bestimmte seelische Reife schon erlangt haben, ansonsten er nimmer die Gnade des tönenden Wortes empfangen könnte ....

Es ist also ein Vorgang von Licht- und Kraftübertragung in direkter Form, es steht der Mensch so innig mit Mir in Verbindung, daß Ich Mich ihm gegenüber äußern kann und verstanden werde, was bei unreifen Seelen niemals der Fall sein wird. Stets aber muß Ich Meine Liebekraft eindämmen, soll der Mensch tauglich bleiben für das Erdenleben und nicht durch überströmendes Glück jegliche irdische Bindung verlieren. Und daher werden es immer nur kurze Momente sein, da Ich Mich tönend äußere, bis der Erdenlauf dessen beendet ist, der Mir so nahesteht, daß Ich ihn Meiner Ansprache würdige.

In der Endzeit aber benötige Ich Diener auf Erden, die eifrig für Mich tätig sind, und ihren Eifer lohne Ich, indem Ich Mich ihnen offenbare in einer Weise, daß sie keinen Zweifel mehr hegen können im Herzen, weil sie Mir treu sind, weil sie glauben, ohne zu sehen, und in diesem Glauben für Mich arbeiten. Ich will sie anregen zu immer regerer Tätigkeit, kann aber erst dann tönend Mich äußern, wenn ihr Glaube schon jene Festigkeit erreicht hat, daß sie bedingungslos an Mein Wirken glauben, daß sie die Stimme des Geistes schon zuvor vernommen haben und sie als Meine Stimme erkannten, denn niemals darf das tönende Wort einen Glaubenszwang für sie bedeuten, denn es ist die Krönung eines starken Glaubens und für das Erdenleben das Erstrebenswerteste, weil es den Menschen unsagbar beglückt und der Gedanke daran ihn unempfindlich machen kann gegen Leiden und Nöte irdischer Art.

Seine Seligkeit, sein überzeugter Glaube geben auch dem Mitmenschen verstärkte Glaubenskraft, so daß also das Wirken dessen unter den Menschen überaus segensreich ist und er jede Leistung vollbringen wird, die er in Angriff nimmt. Es können ihm wohl die Mitmenschen Zweifel entgegensetzen, wer aber Mein Wort tönend in sich vernimmt, der kann nicht mehr zweifeln. Und also lohne Ich die Liebe und Treue Meines Dieners, der sich für Mich einsetzt, und gebe ihm schon auf Erden ein Glück, das die Welt ihm nicht bieten kann ....

Amen
   

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Äußerung des Geistes abhängig von Seelenreife und Aufnahmefähigkeit ....
« Antwort #6 am: Juli 06, 2014, 06:39:33 Vormittag »
 BD 4694 20.7.1949

Äußerung des Geistes abhängig von Seelenreife und Aufnahmefähigkeit ....

Eine gewisse Seelenreife ist nötig, um Meine Stimme zu vernehmen, weil der Geist im Menschen sich durch die Seele äußert, d.h. sich der Seele kundtut, und diese daher so vorbereitet sein muß, daß sie aufnahmefähig ist für jede Äußerung des Geistes. Denn es hört der Mensch nicht mit leiblichen Ohren, sondern es ist die Seele, die die Äußerung des Geistes entgegennimmt und sie dem leiblichen Menschen, dem Verstand, weitergibt. Daher muß die Seele dem Geist in sich zugewandt sein; denn eine dem Körper mehr zugewandte Seele richtet das Ohr nach der Welt hin und vernimmt daher die leise Stimme des Geistes nicht, also muß der Mensch vorerst sich absondern von der Welt, vom Irdischen, ehe er fähig ist für geistige Kundgaben, die durch den Geist ihm vermittelt werden.

Dann hat der Mensch eine gewisse Seelenreife erreicht, weil der Geistesfunke im Menschen schon zuvor seinen Einfluß ausübte auf die Seele des Menschen, das Denken, Fühlen und Wollen anregt zur Liebetätigkeit. Ist nun dieser Reifegrad erreicht, der Bedingung ist zur Entgegennahme Meines Wortes, dann kann aber auch jegliche Frage an Mich gerichtet werden, und Ich werde sie beantworten, daß sie allen verständlich ist. Es braucht also dann der Empfänger der Kundgaben keine Befürchtung zu hegen, daß er dann selbst gedanklich tätig ist und eigenes Gedankengut als Mein Wort niederschreibt. Wohl ist der Mensch gedanklich tätig, doch nur in der Weise, daß er die Gedanken verarbeitet, die Ich will und ihm durch Meine Lichtwesen übermitteln lasse.

Es ist für die Dauer der Entgegennahme Meines Wortes der Empfänger unfähig zu einer Mir entgegengerichteten Gedankentätigkeit, vielmehr ist diese Gedankentätigkeit nun eine Ausstrahlung aus dem geistigen Reich, die mit Meinem Willen den Empfänger trifft und von seinem Geist der Seele zugeleitet wird. Darum kann auch der Mensch das Wissen überzeugt vertreten, das er in dieser Weise entgegengenommen hat, denn es ist reinstes Geistesgut aus den Himmeln, es ist Meine Stimme, die aber nur der Mensch vernehmen kann, der dem Geist die Äußerung gestattet.

Einem Mir sich hingebenden Erdenkind aber werde Ich stets das Wissen geben, das es verlangt, und es könnte nun diese Zusicherung ausnützen, indem es sich mit Mir in Gedanken über das bespricht, was ihm unklar ist und wo es darüber Aufklärung erbittet. Dann wird sie ihm in ausführlicher Weise werden, weil Ich Mich unentwegt mitteilen will denen, die Mich zu sich reden lassen ....

Amen
   

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Tönendes Wort .... Resonanzboden .... Instrument ....
« Antwort #7 am: Juli 07, 2014, 09:56:16 Vormittag »
 BD 1395 27.4.1940

Tönendes Wort ....
Resonanzboden ....
Instrument ....

Es muß gewissermaßen ein Resonanzboden vorhanden sein, soll der Ton hörbar erklingen, und ebenso verhält es sich mit der inneren Stimme, die immer erst dann vernehmbar ist, so der Mensch empfänglich ist für den feinen Schall der göttlichen Stimme. Es muß gleichsam erst das Instrument .... das menschliche Herz .... den Ton wiedergeben, den der göttliche Meister Selbst erklingen läßt und der voller Innigkeit und Wohlklang das menschliche Herz berührt. Und je nachdem nun das Instrument gepflegt wird, desto lieblicher ist der Klang, der ihm entlockt wird, und also kann das Tönen des göttlichen Wortes ein jedes Erdenkind vernehmen, so es nur willig sein Herz öffnet und die göttliche Stimme zu hören begehrt.

Und doch wird es nur ganz selten sein, daß Gott in dieser Weise zu den Menschen sprechen kann. Denn niemand begehrt ernstlich, vom göttlichen Angebot Gebrauch zu machen, denn es hat der Mensch nicht das Verlangen, zu hören, was ihm der ewige Schöpfer vermitteln will. Und ohne Verlangen ist es wieder unmöglich, ihm die göttliche Wahrheit zugänglich zu machen. Und in solcher Lage sind heut fast alle Menschen. Sie könnten das Wort Gottes vernehmen, und zwar kann es auf dem direkten Wege von ihnen in Empfang genommen werden oder auch durch Übermittlung, so der Mensch selbst nicht fähig ist, sein Herz aufnahmefähig zu machen.

Und es ist der Mensch dann nicht fähig, wenn sein Wille nicht das Herz veranlaßt, als Resonanzboden zu dienen .... d.h., willig und freudig zu horchen, bis die Stimme im Herzen des Menschen ertönt zur unbeschreiblichen Freude des Lauschenden. Denn es wird Gott mit einem jeden reden, der Seine Stimme vernehmen will; Er wird in eines jeden Menschen Herz die Gabe legen, gedankliche Übermittlungen sowohl als auch tönende Worte aufzunehmen und sie dem Gehirn zuzuführen, wo es nun erst verstandesmäßig verarbeitet wird und also dem Menschen nun zugeht, entweder als klare Gedanken oder tief empfundene Worte, die nichts anderes bezwecken, als Licht und Wahrheit den Menschen auf Erden zu bringen, sofern diese angefordert wird ....

Amen
   

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Die geistige Mission Jesu ....
« Antwort #8 am: Juli 22, 2014, 06:57:47 Vormittag »
 BD 6985 5.12.1957

Die geistige Mission Jesu ....

Wenn ihr die hohe geistige Mission des Menschen Jesus erkannt habt, dann wird es euch auch verständlich sein, warum unausgesetzt des göttlichen Erlösers Erwähnung getan werden muß, denn erst, wenn der Mensch frei ist von seiner Urschuld, ist ihm ein Aufstieg in lichte Höhen möglich. Die Menschen wissen nicht um diese Urschuld, und darum wissen sie auch nicht, was das Erlösungswerk bedeutet .... Sie können keinen Zusammenhang finden zwischen dem Kreuzestod des Menschen Jesus, an Den sie vielleicht noch glauben, und der Seligwerdung der Menschen ....

Und darum lehnen so viele Ihn ab, weil ihnen dieses Erlösungswerk nur verkündet, aber nicht wahrheitsgemäß begründet wurde. Und wiederum kann eine solche Begründung nur denen gegeben werden, die ernstlich Aufklärung wünschen, und es werden das immer nur wenige sein. Denn auch die deutlichsten Erklärungen wären den Menschen unbegreiflich, die keinen Blick tun in das geistige Reich, die nur die irdische Welt anerkennen und alles, was ihnen sichtbar und beweisbar ist.

Die Mission des Menschen Jesus war aber keine nur irdische Angelegenheit, wenngleich sie den Menschen-sichtbar vor sich ging .... Sie hatte eine tiefe geistige Begründung, und solange die Menschen nicht um diese wissen, stehen sie auch noch nicht dem göttlichen Erlöser Jesus Christus als schuldbeladene Brüder gegenüber, die Ihm ihre Schuld aufbürden, die Ihn bitten um Tilgung. Und doch muß diese Bitte vorangehen, wollen sie Erlösung finden, und sie müssen darum wissen um ihre Sündenschuld, um das große Vergehen gegen Gott, das sie sündig werden ließ und das nicht anders als durch jenes große Sühneopfer des Menschen Jesus getilgt werden konnte.

Solange sich also die Menschen nicht sündig fühlen, gehen sie nicht den Weg zu Ihm, zum Kreuz mit ihrer Schuld. Und so lange erkennen sie auch den göttlichen Erlöser Jesus Christus nicht an. Erst das Wissen um ihren Uranfang, um ihre einstige Beschaffenheit und um ihren Widerstand gegen Gott schenkt ihnen auch das Verständnis für die Erlösungstat Jesu, Der als Mensch so gelebt hat, daß Er Gott Selbst in Sich aufnehmen konnte und nun das Erlösungswerk vollbracht wurde von der Ewigen Liebe, Die Ihre Geschöpfe aus den Fesseln Ihres Gegners befreien wollte.

Eine solche Darstellung der Mission Jesu wird den Menschen glaubwürdiger sein, als wenn nur von den Sünden gesprochen wird, die im Erdenleben von ihnen begangen werden und die den Menschen oft zu gering erscheinen, als daß eine solche Erlösungstat nötig gewesen wäre, um diese Sünden zu tilgen. Zwar ist jede Sünde ein Vergehen gegen die Liebe, also ein Vergehen gegen Gott .... doch die Ursünde des einstigen Abfalles von Gott war so groß, daß das Wesen selbst sie nicht hätte entsühnen können, und wenn Ewigkeiten darüber vergangen wären. Das zu verstehen ist euch Menschen nicht möglich ....

Aber eine so ungeheure Sünde forderte auch eine ungeheure Sühne, die wohl ein "Mensch" geleistet hat, aber nur deshalb leisten konnte, weil dieser Mensch Gott in Sich barg, also die Kraft aus Gott Ihn dazu befähigte, die aber nur "Liebe" war .... die Ursubstanz Gottes .... Die Menschen hatten einstens als urgeschaffene Wesen diese Liebekraft Gottes zurückgewiesen und waren also ohne jegliche Kraft .... Der Mensch Jesus aber nahm bewußt die Liebekraft Gottes in Anspruch und nützte sie zu einem Werk der Barmherzigkeit für Seine gefallenen Brüder .... um deren Schuld zu entsühnen.

Es wissen aber die Menschen auch nicht, daß ihr Dasein als Mensch auf dieser Erde die Folge jener Urschuld ist und daß sie ihren Urzustand wohl einmal wiedererreichen werden, aber niemals ohne die Anerkennung Dessen, Der sie getilgt hat aus übergroßer Liebe. Denn ihr Abfall von Gott war ein bewußtes "Sich-von-Ihm-Abkehren", das ein bewußtes "Ihm-wieder-Zuwenden" bedingt, um in das Urverhältnis zu Gott wiedereintreten zu können.

Wenn den Menschen dieses Wissen darum zugeleitet wird, dann ist das eine unerhörte Gnade, die jeder auswerten sollte insofern, als daß er nur sich gedanklich damit beschäftigt, daß er das als wahr annehmen sollte, was ihm vermittelt wird. Denn er braucht dann nur sich an den "Menschen Jesus" zu wenden und mit Ihm gedanklich zu reden .... Und Dieser wird als "Gott" ihm antworten, Er wird ihm helfen, zur rechten Erkenntnis seiner Schuld zu gelangen, und sie ihm abnehmen, wenn er sich dazu bekennt und Ihn um Hilfe bittet ....

Und es kann jeder einzelne Mensch zu der Erkenntnis gelangen, daß er sich einmal vergangen haben muß, sowie er nur darüber nachdenkt, daß er ein unvollkommenes, schwaches und unwissendes Wesen ist und er die Ursache dessen zu ergründen sucht. Denn keine solche innerliche Frage bleibt unbeantwortet, nur muß sie vorerst gestellt werden, was aber die meisten Menschen unterlassen, jedoch skrupellos jeden Hinweis auf den göttlichen Erlöser ablehnen, wenn sie auf Ihn aufmerksam gemacht werden und auch Seine große geistige Mission.

Doch von seiten Gottes wird den Menschen immer wieder der göttliche Erlöser Jesus Christus verkündet werden, und alle Seine Diener, die auf Erden für Ihn tätig sind, werden mit stets größerem Eifer Seinen Namen und Sein Evangelium predigen, auf daß alle frei werden von ihrer großen Schuld, die darauf hören und selbst in innige Verbindung treten mit Jesus Christus, in Dem Gott Selbst Mensch geworden ist, um zu erlösen, was gebunden ist von Seinem Gegner ....

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Ursache und Wirkung vom geistigen Erleben ....
« Antwort #9 am: September 06, 2014, 11:14:49 Vormittag »
 BD 0603 3.10.1938

Ursache und Wirkung vom geistigen Erleben ....

Alles geistige Erleben ist Ursache und Wirkung zugleich. Der aufmerksame Mensch kann jederzeit beobachten, daß dem geistigen Erleben irgendwelches Ereignis vorangehen muß, demzufolge seine Gedanken-Richtung eben den Weg nach der Höhe genommen hat .... Dem Denken entsprang dann ein geistiges Versenken in Fragen, die ewige Gottheit betreffend .... solche Fragen nötigten den Menschen zum Glauben an eine Kraft, die sich sozusagen in jedem Menschen äußert .... Der Glaube entzündete im Menschen-Herzen den Gottesfunken der Liebe, und durch die Liebe ward wiederum der Geist belebt. Wenigen nur wird es klar, wie segensreich nun der Weg ist, den ein Erdenkind in beginnendem Erkennen wandelt ....

Die Brücke betreten zu haben, die in das ewige Reich hinüberreicht, ist von unnennbarem Vorteil für das Erdenkind, denn es bleibt diesem ja das unsagbare Ringen im Jenseits erspart, und es kann bei seinem Eintritt ins Jenseits auch bald in Lichtregionen übergehen und alles Leid auf Erden zurücklassen. Doch nun drängt sich den Menschen die Frage auf, welches Los denen beschieden ist, die sich allezeit willig von der Materie trennten, die von der Welt und ihren Freuden nichts forderten, aber auch genausogleichgültig der geistigen Welt gegenüberstanden .... Diese waren sowohl geistig wie auch körperlich träge und fanden in dem Zustand völliger Trägheit ihre Befriedigung, ihr Körper war wohl wenig gefesselt von irdischem Begehren, doch auch ihr geistiges Wohl lag ihnen nicht sonderlich am Herzen .... sondern sie gaben sich zufrieden mit dem dürftigsten Leben auf dieser Erde.

Es müssen solche Menschen außergewöhnlich starke innere Erlebnisse haben, die sie aus dieser Lethargie des Körpers und der Seele aufrütteln, auf daß dann die eigentliche Tätigkeit einsetzt und sie sich nun erst voll Eifer ihrer Aufgabe hingeben. Hat sich der Geist ihnen erst einmal offenbart, dann nimmt der Mensch auch achtsam alles Nachfolgende auf .... Er beobachtet nun aufmerksam alle Geschehnisse um sich, beginnt zu denken und zieht nun aus jedem Erlebnis seinen Nutzen für die Seele.

Und dann eben setzt der Zustand ein, wo das geistige Erleben sich auswirkt in emsiger Tätigkeit an sich selbst .... an seiner Seele, und dann wird der Mensch in jeder Lebenslage kein einseitiges Urteil fällen, sondern er wird stets dessen eingedenk sein, daß von Gott alle Fäden ausgehen, daß also nichts von Gott gesandt ist oder zugelassen wird, was nicht der geistigen Reife dient .... somit eine jede irdische Begebenheit auch gleichzeitig den Geist in Tätigkeit setzen soll, um durch diesen endlich in alle Weisheit geleitet zu werden und die Aufgabe auf Erden schon restlos erfüllen zu können. Denn was der Mensch schon auf Erden erreicht, ist ungemein förderlich für die Seele und wird beim Verlassen der irdischen Hülle äußerst wohltätig empfunden werden, so die Seele ohne jegliche Hindernisse eingehen darf in das ewige Reich .... das Reich des Friedens ....

Amen
   

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Re: "Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ...."
« Antwort #10 am: Oktober 22, 2015, 11:21:58 Vormittag »
 BD 1832 26.2.1941

Tönendes Wort Beweis ....

Der untrüglichste Beweis des Zusammenschlusses mit Gott ist das tönende Wort. Es ist wie himmlische Musik, die im Herzen klingt .... es ist ein unvergleichlich schöner Zustand, der im Menschen Seligkeit auslöst, und es ist das Gefühl süßester Zweisamkeit, denn es verspüret der Mensch die Nähe des Herrn. Und nichts auf Erden wiegt diesen beglückenden Zustand auf, nichts anderes kann solche Seligkeit spenden als die Nähe des göttlichen Herrn und Heilands. Und doch sind nur wenige Menschen in einem solchen Liebesgrad stehend, daß sie des tönenden Wortes gewürdigt werden.

Es bietet Gott Selbst das Herrlichste dem Menschen auf Erden an, aber nur wenige begehren dieses köstliche Geschenk, das das Leben auf Erden zu einem Paradies gestalten kann. Wenige nur geben ihr Herz gänzlich dem Heiland hin und begehren nichts mehr von der Welt. Wenige nur gehen in der Liebe zum Nächsten auf und teilen alles, was sie selbst besitzen, mit ihm .... wenige geben alles hin, um wieder alles empfangen zu können ....

Je williger das Erdenkind ist und je weniger es dem göttlichen Wirken Widerstand entgegensetzt, desto eher wird es die Stimme Gottes in sich vernehmen können, denn die feinsten geistigen Schwingungen müssen beachtet werden, und voller Innigkeit muß das Herz zu Gott verlangen. Es sollte der Mensch nur danach streben auf Erden, denn so er dies erreicht hat, ist er gefeit gegen alle Anfechtungen des Bösen .... Er verlangt nichts mehr vom Leben als nur die göttliche Liebe, die sich hörbar äußert. Es schweigen alle Wünsche, so der Herr Selbst spricht im Herzen des Menschen, und dann unterweiset Er das Erdenkind, und so dieses Seine Stimme hörbar vernimmt, verstummt jeder Zweifel ....

Es ist aber auch nur eine solche innige Verbindung herzustellen im tiefsten Glauben, denn so der Mensch nicht glaubt, daß bei Gott kein Ding unmöglich ist, wird er auch nicht so ausdauernd in sich hineinhorchen, um die göttliche Stimme zu vernehmen. Und ob auch den Menschen das Wissen darüber vermittelt wird, ihr Glaube ist zu gering, als daß sie alles daransetzen würden, eines solchen Geschenkes sich würdigzuerweisen. Unnennbaren Segen trägt das tönende Wort dem Menschen ein, denn er schreitet dadurch merklich zur Höhe.

Mit dem Hören des Wortes empfängt der Mensch unvorstellbare Kraft und Gnade, und die innige Verbindung trägt ihm unnennbaren geistigen Vorteil ein, denn mit dem Herrn verbunden zu sein schon auf Erden erfordert einen Reifegrad, der dem Menschen bei seinem irdischen Ableben das Eingehen in die Lichtsphären einträgt, in denen er Gott schauen darf von Angesicht zu Angesicht ....

Amen
   

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Ich lasse mich finden von jeder Seele die mich suchet ....
« Antwort #11 am: Oktober 05, 2017, 07:06:17 Vormittag »
Ich lasse mich finden von jeder Seele die mich suchet ....

B.D. 29.3.1954 Kundgabe 5917

Überbrücken der Entfernung von Gott ....

Wollet ihr in endloser Ferne von Mir verbleiben? Lockt es euch nicht, Mir stets näherzukommen, um Meine Gnadengeschenke entgegennehmen zu können, die Ich austeile jedem, der sich freiwillig Mir nähert? Ihr selbst könnet diese Annäherung an Mich bewerkstelligen, schon dadurch, daß ihr euch in Gedanken mit Mir verbindet, daß ihr Mich zum Gegenstand eurer Gedanken werden lasset und dadurch also willensmäßig euch Mir nähert.... Mögen es auch vorerst nur fragende Gedanken sein, Annahmen oder Zweifel .... schon, daß ihr Mich zum Inhalt eures Denkens werden lasset, gibt Mir die Möglichkeit, ohne Willenszwang auf euch einzuwirken .... Ich kann nun eure Gedanken lenken, Ich kann euch wahrheitsgemäß auf eure Fragen antworten, und Ich kann die Zweifel widerlegen.

Dann kommt von selbst das Verlangen, mit Mir verbunden zu bleiben, dann habt ihr selbst eine Brücke gebaut, auf der ihr euch zu Mir bewegen könnet, ihr selbst seid umgekehrt auf eurem Wege nach unten; die Entfernung ist nicht mehr so groß, und sie wird immer kleiner, je williger ihr euch Mir und Meinem Einfluß überlasset, je öfter ihr eure Gedanken Mir zuwendet .... Und ihr spüret nun auch Meine Nähe .... Meine Gnadengeschenke werden euch angeboten immer entsprechend eurem Verlangen, sie zu besitzen ....

Ihr werdet Mich spüren überall, denn Meine Nähe wirket sich auch aus. Es ist ein zweites Leben, das ihr nun führet neben eurem eigentlichen Leben auf Erden, denn diesem traget ihr nun nur noch so weit Rechnung, wie es euer irdischer Pflichtenkreis gebietet .... Jede freie Minute aber werdet ihr euch dem zweiten Leben hingeben .... ihr werdet einzudringen suchen in Mein Reich, ihr werdet die Kluft stets mehr verringern, ihr werdet keine Ruhe geben, bis ihr das Ziel erreicht habt, mit Mir vereinigt zu sein.

Es ist dies die natürliche Folge eurer anfänglichen gedanklichen Verbindung mit Mir, es kann dies auch nicht anders sein, weil ein jeder von Mir erfaßt wird, der seine Gedanken Mir zuwendet .... weil Ich keinen mehr auslasse, der sich nur einmal Mir zuwandte, wenngleich es auch mitunter lange dauert, bis Ich die ständige Bindung mit Mir erreicht habe, wenn die Welt noch zu oft dazwischentritt und die Brücke zerstören möchte, die vorerst nur schwach ist und keine große Belastung tragen kann .... Doch immer ist sie stark genug, wenn eine Seele freiwillig sie betritt, um in Meine Nähe zu gelangen .... Und eine Seele, die einmal freiwillig den Weg gewagt hat, kann wohl zeitweise ihre Schritte verlangsamen, sie gibt aber den Weg nicht mehr auf, denn die Brücke, die sie selbst erbaut hat, führt in ein Wunderland, in ein Reich, das ihr reizvoller erscheint als die irdische Welt ....

Eine Seele, die freiwillig ihre Gedanken Mir zuwendet, kommt von diesen Gedanken nicht mehr los, weil Ich sie nicht mehr loslasse und ihr ständig Mich Selbst nahebringe in mancherlei Weise. Nur, wo noch niemals der Versuch gemacht wurde, die weite Kluft zu überbrücken, dort ist wenig Hoffnung, weil Ich Selbst nicht wider den Willen der Seele sie zu Mir ziehen kann, weil die Brücke von ihr selbst betreten werden muß, wenngleich Ich in Meiner Liebe und Barmherzigkeit die Brücke geschlagen habe durch Meinen Kreuzestod, die für alle gangbar ist .... Sie wird nicht gesehen von der Seele, die ihren Willen noch nach unten wendet. Doch der leiseste Gedanke an Mich erhellt ihr auch den Weg. Ich mache es wahrlich einer jeden Seele leicht, die Entfernung von Mir zu überbrücken, doch der eigene Wille ist ausschlaggebend, welchen Erfolg sie hat .... Ich zwinge diesen Willen nicht, aber Ich helfe nach und stärke ihn, so er sich Mir zuwendet, und lasse Mich finden von jeder Seele, die Mich suchet ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.