*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Das Gotteswort der Bibel, der Neuoffenbarung und die Wiederkunft Christi 405

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Das Gotteswort der Bibel, der Neuoffenbarung und die Wiederkunft Christi
« am: Dezember 04, 2014, 04:30:58 Nachmittag »
"Alles was wir brauchen steht in der Bibel!", so sagen heute die Bibelchristen, und darüber hinaus brauche es keine Offenbarungen Gottes mehr!... Aber versteht man die Bibel auch im Geist hinter den toten Buchstaben?.. Die Propheten, die Vision des Johannes, das Johannes- und Matthäus-Evangelium... all dies ist nicht durchgängig buchstäblich gemeint, weil zum Teil voller Widerspruch und Grausamkeit. Dass Dinge wie: das Abhacken einer Hand, das Augenausreißen oder Kinder gegen Felsen schleudern nicht wörtlich verstanden werden dürfen, weiß man heute, aber vieles wollen die modernen Bibellehrer, Theologen und Gemeinden heute wieder wörtlich nehmen, wie z.B. das Wiederkunftsgeschehen JESU und die damit verbundene Entrückung der Seinen.
Alle lesen dasselbe Bibelwort. Warum legen die einen die Bibel so aus und die anderen so?... Wo ist die Einheit unter den Christen?... Wenn man ein Senfkorn betrachtet, was ich mit einem (unverfälschten) Wort Gottes aus der Bibel vergleiche, dann ist in diesem Samen Unendliches enthalten was das natürliche Auge aber nicht sieht. Erst, wenn man mit dem Samenkorn entsprechend verfährt und es in gutes Erdreich legt (was einem liebenden, demütigen Herzen gleicht), dann wird sich der in ihm ruhende Geist bemerkbar machen und sich entwickeln müssen - weil dies ein Gesetz der ewigen Ordnung Gottes ist -  und es wird weit, weit mehr, als nur das eine Samenkorn herauskommen, nämlich unendlich viele, welche alle in dem einen Samen (oder dem einen Wort Gottes) verborgenliegend ruhen und die auch wieder unendliche Samen in sich bergen. Deshalb ist die Bibel zweierlei: Ein äußeres Wort und ein inneres Wort im Äußeren Wort... aber niemals nur ein Buch!
Wenn, mal angenommen, der Heilige Geist mir die Bibel schon weit mehr enthüllt hätte, als es bei Bibellehrern der Fall ist, und ich darum von ihnen angegriffen würde, weil ich Dinge sehe und sage, die tief im Wort der Bibel verborgen liegen, welche sie bloß noch nicht sehen können... sollte ihnen dann nicht die Bibel auch die Erklärung dafür geben: Joh.3,11. „Wahrlich, wahrlich, Ich sage es Dir: Wir (Geistigen) reden (ganz natürlich), das wir wissen, und zeugen (von dem), was wir gesehen haben, und ihr möget unser Zeugnis nicht (verstehen) und annehmen!“. Joh.3,8. „Der Wind wehet, wo er will, und du hörest sein Sausen wohl; aber du weißt es nicht, von wannen er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geiste geboren ist.“... Das heißt: So verhält es sich mit jedem, der aus dem Geist kommt und spricht mit ihnen. Sie hören oder lesen es zwar, aber weil er in seiner geistigen Weise zu ihnen spricht, so fassen und verstehen sie nicht woher er es hat und was er damit sagt und bezeichnet. Wer aber einen redlichen Glauben hat, der wird es zur rechten Zeit schon auch erfahren, dass er solche Dinge fassen und verstehen wird...
Die Bibel gibt uns doch die Anleitung, d.h. JESUS gibt sie uns, und ich sage noch hinzu: Würden alle Christen NUR die Worte JESU in Seinem Johannes-Evangelium der Bibel in der Tat und mit demütig liebendem Herzen befolgen... WIR ALLE hätten denselben Aufschluss der Bibel!... Die Neuoffenbarung (durch den Propheten Jakob Lorber in göttlichem, täglich 4stündigen Diktat während 25 Jahren äußerer Armut empfangen) ist ein weiterer Aufschluss der Bibel für uns, und zwar aus purer Gnade, weil die Christenheit heute - eben durch den Sauerteig der (Pharisäer) Bibel-Ausleger, die nicht mit Demut und Liebe das Gotteswort deuten und gedeutet haben, sondern vielmehr aus Eigeninteresse - zerstreut ist. Zudem ist sie eine Vertiefung, Ergänzung und Weiterführung.
Was schrieb Johannes (Joh.21,25): „Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eines nach dem anderen geschrieben werden, achte Ich, die Welt würde die Bücher nicht begreifen, die zu beschreiben wären.“
Dieser Vers klärt darüber auf, dass JESUS zu Seinen Aposteln und den geistig fortgeschritteneren Menschen noch ganz etwas anderes sprach, als was wir im Neuen Testament finden. Es steht aber zugleich nicht dabei, dass es Gott verboten sei im Lauf der Zeiten das Geoffenbarte auch Seinen Kindern zu offenbaren, wenn sie geistig fortgeschrittener sein werden als es damals die große Masse des Volkes war. Die weiteren Lehren die JESUS damals gab und die Wunder, die Er wirkte und die nur erwähnt, aber nicht im neuen Testament aufgezeichnet sind – (Joh.20,30: Jesus tut aber noch viel andere Zeichen oder Wunder vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buche des Evangeliums im Neuen Testament) - diese finden wir in dem großen Evangelium, das Gott durch Jakob Lorber schreiben ließ, weil die jetzige Generation geistig höher steht, als sie zu JESU irdischen Lebzeiten stand.
Dass die modernen Bibelchristen diese Lehren des Großen Johannes Evangeliums für Ketzerei, falsches Prophetentum, Betrug, Schwindel, spiritistische Mitteilungen, Gotteslästerung, Wahnsinn usw. halten, beweist deutlich genug, dass sie noch nicht soweit geistig fortgeschritten sind, um diese Kost aus den Himmeln verdauen zu können, weil sie die Wahrheit von der Lüge nicht unterscheiden können, da sie die Wahrheit für Lüge und die Lüge für Wahrheit halten und gegen die Wahrheit vorgehen! Sie verwerfen die göttlichen Aufklärungen, aber die falschen Auslegungen ihrer Bibellehrer halten sie für wahr und richtig!
Die Neuoffenbarung JESU ist ein weiteres Geländer für uns auf dem Weg in das himmlische Jerusalem, das inwendig im Menschen ist und das auch nur dort gefunden werden kann... ohne Verdienst, aber durch Redlichkeit, denn die Wahrheit ist der Geist in allem, und Gott ist dieser Geist in JESUS CHRISTUS.
Diese Wiederkunft der Wahrheit für die Menschen ist die Wiederkunft CHRISTI, und die Wahrheit ist, wie wir wissen, im Wort. Die Wahrheit als die geistige Person JESU kommt verhüllt, so, wie auch die Sonne von Wolken verhüllt den Tag spenden kann, weil zu viel Licht der Frucht schadet... So steht es in der Bibel, dass der Herr „in den Wolken des Himmels“ kommen wird... Auch der Prophet Daniel weissagte diese Wolken schon für das Erscheinen des Menschensohnes (Dan.7,13)... doch auch damals schwebte Er nicht vom Materie-Himmel herab, sondern Er kam, wie jeder andere Mensch, durch eine Geburt zur Welt! Die „Wolken“ beschreiben lediglich die Weisheit (Wahrheit), mit welcher Er in Erscheinung tritt, und die den großen Glanz Seiner Göttlichkeit verhüllen, damit niemand einen Schaden erleidet...
Warum also soll die Wiederkunft Christi im Wort nicht schon längst geschehen sein, während die Christenheit in den gestirnten Himmel schaut, wie noch bis zur Stunde die Juden es ebenfalls tun, die zusätzlich noch auf einen feurigen Elias-Wagen am Himmel warten müssen, der vor dem Messias dort erscheinen soll...?! Wir Christen heute wissen, dass Johannes der Täufer eben dieser Vorläufer Elias war. Der „Himmel“ war der Geist aus dem er sprach, und das Feuer war die Schärfe der Wahrheit seines Wortes gegen die Pharisäer (als dem Sinnbild des Verstandestums)... so wie damals, so ist auch heute der Herr längst wiedergekommen im Geist (Himmel) und ist im Wort (das der Herr Selbst ist als der Sohn der ewigen Liebe) wieder mitten unter uns, doch die Seinen Namen anrufen erkennen IHN abermals nicht und starren in die Materie, denn sie erwarten nur was sie erwarten wollen und sehen sich selbst als die Auserwählten... Das aber macht sie unbelehrbar, so, wie noch heute die Juden es sind... Also werden nur jene den Herrn wiederkommen sehen, die auch genug Öl in ihren Lampen werden haben. Die Lampe ist das Herz oder Gemüt des Menschen. Das Öl aber ist sanft, weil es zart und geschmeidig ist, demütig, weil es wie das Wasser den Weg in die Niederungen sucht, und liebevoll, weil entflammbar! ...

Und nun gibt es noch eine ganz andere wichtige Betrachtung des heutigen Wiederkunftsgeschehens JESU:
Es waren damals nicht die Juden, die den Herrn erkannten und annahmen als ihren Messias, ganz im Gegenteil sogar, diese verfolgten und töteten IHN schließlich und verfielen daraufhin in Zerstreuung und Erkenntnislosigkeit... Es waren die Heiden, die Andersgläubigen! Der berufene und schlagkräftige Paulus war ein Apostel für die Heiden, und mehrheitlich über ihn gründeten sich die neuen Gemeinden und schließlich das uns heute bekannte Christentum.
Zu Beginn dieses Themas erwähnte ich, dass die heutigen Bibelchristen sich an der Bibel allein genügen lassen und jede Neuoffenbarung als vom Teufel kommend ansehen und pauschal ablehnen und bekämpfen. Auch für die Juden gilt das Neue Testament nichts... Hier besteht ein Zusammenhang und es drängt sich die Frage auf: Wiederholt sich das alles, und werden die Bibelchristen JESU Wiederkunft möglicherweise ebenso verpassen, wie die Juden die Ankunft des Menschensohnes verpasst haben, da jeder sich für Auserwählt hält, man biblisch, bzw. prophetisch begründete Vorstellungen von dem Geschehen hat, und dann aber doch alles ganz anders kommt als erwartet?... Die Juden töteten den Menschen JESUS... verfolgen die Bibelchristen nicht ebenso den Herrn und bekämpfen IHN, wenn sie die Wahrheit nicht gelten lassen wollen, die ja der Herr Selbst ist in den sinnbildlichen „Wolken des Himmels“?...
Dann muss Sich der Herr, die ewige Wahrheit Selbst, ebenso wieder an Menschen wenden, die frei von Aberglauben, Dogmen, Rieten, Gebräuchen, Gesetzlichkeit, Starrsinn, Unbeugsamkeit und Unbelehrbarkeit sind... und da sind heute ganz, ganz viele Menschen, die nach Antworten suchen, nach Sinn, die verständig und gebildet sind und bereit, tief begründete Wahrheiten nachzuvollziehen und anzunehmen wenn diese ihnen gegeben wird. Die wissbegierig sind, Dinge hinterfragen, nach Antworten suchen, nicht blind glauben und papageimäßig nachplappern was man ihnen vorsetzt - z.B. dass die Erde in nur 7 Tagen erschaffen wurde, weil es so in der Bibel steht, usw... An diese Fragenden und Suchenden Menschen, die heute eine größere Seelenreife besitzen, als dies noch vor 2000 Jahren der Fall war, da nur ein kleiner Kreis um JESUS in ein tieferes Wissen eingeweiht werden konnte... an diese richtet sich das neue Wort Gottes, der wiedergekommene JESUS.
Zur Erinnerung: Damals waren es die Römer, als die damaligen Heiden, die JESUS tolerierten und annahmen, aber die vermeinten Auserwählten achteten Seiner nicht nur nicht, sondern verfolgten und töteten IHN sogar hinterlistig!
Bei sehr vielen Menschen ist heute der Wunsch nach Religion (Religio = Rückbindung) stark vorhanden, aber sie sind ratlos und stellen die Pilatusfrage: „Was ist Wahrheit?“... An diese Suchenden wendet sich der wiedergekommene JESUS wie einst, und Er gibt ihnen Aufschluss - neben der detaillierten Heilsbotschaft - über alle, den Gelehrten heute physikalisch fassbaren Begriffe vom Mikrokosmos bis hin zum Makrokosmos.
Warum tut das der Herr? Die Erklärung ist naheliegend: In der Neuoffenbarung ist zum Beispiel vorausgesagt, dass die Menschen unserer Zeit fast völlig glaubenslos werden (hierzu betrachte man die vielen Kirchenaustritte und die riesige Anzahl von Atheisten). Die Mehrheit der Menschen und viele Wissenschaftler lehnen heute alles kategorisch ab, was nicht experimentell nachweisbar ist. Weil der Glaube transzendent ist, führt dies zur Ablehnung alles Geistigen, man nennt das den „Positivismus“. Es müssen also auch diesmal vom Herrn Wunder bewirkt werden, wie einst. Heute sind es die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die ER vorweg nimmt, wie z.B. den Doppelcharakter des Lichts, die Elementarteilchen, Parallel-Universen oder Aussagen über den Vormenschen (Präadamiten). Bis heute gibt es ca. 40 bestätigte Aussagen, aber noch zahlreiche bislang unentdeckte wissenschaftliche Erkenntnisse, wie z.B. den Aufbau der Erde, des Universums oder des menschlichen Gehirns. Auf all das wird man noch stoßen, und man kann es schon jetzt erfahren. Die Tafel ist bereitet, und der Mensch ist wie immer völlig frei in seinem Handeln. Wäre er nicht frei, dann wäre er kein Ebenbild Gottes...