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10. Verschiedene Ratschläge und Hinweise 173

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10. Verschiedene Ratschläge und Hinweise
« am: April 19, 2015, 08:23:51 Nachmittag »
GrEv IX/150(21) (NO, Bd. 2, S. 449) — DER HERR rät an Fischvergiftung erkrankten Fremden: "Esset keinen Fisch, der im Wasser gestorben ist, einen geschlachteten Fisch aber lasset keine halbe Stunde ohne Salz, Thymian und Kümmel! Bereitet ihn dann auf die euch bekannte jüdische Art, und ihr werdet vom Fieber verschont bleiben. Dasselbe beachtet bei anderen Tieren, und esset auch kein faul werdendes Obst und kein verschimmeltes Brot."

GrEv VI/222(18) (NO, Bd. 2, S. 447) — DER HERR: "Das Blut, besonders von erstickten Tieren, soll kein Mensch genießen, weil darin viele böse Geister (Gifte) verborgen sind."

GrEv II/218 — DER HERR: "Wenn du das Brot ißest, so wird das materielle Mehl bald durch den natürlichen Gang wieder aus dem Leibe geschafft. Das Keimleben aber geht als Geistiges sofort in das Leben der Seele über und wird nach entsprechender Beschaffenheit eins mit ihr. — Das mehr Materielle des Lebenskeimes aber, das ihm immer, wie das mosaische Wasser dem Geiste Gottes, zur soliden Unterlage diente, wird Nahrung des Leibes, geht endlich als gehörig geläutert auch in die Seele über und dient ihr zur Bildung und Ernährung der seelischen Organe (d.h. deren Glieder, deren Haare usw.) und überhaupt zur Bildung und Ernährung alles dessen, was du vom Alpha bis zum Omega an einem menschlichen Leibe findest."

J.L. (ohne. Datum) — DER HERR: "Höre du, Mein lieber und sehr fleißiger Abschreiber Meiner Liebesgaben für Geist, Herz und Verstand — du beklagst dich immer über allerlei Schwächen deines Fleisches. Bald ist dein Kopf nicht in der Ordnung, bald deine Füße, manchmal auch dein Magen, den du öfters einer gewissen Blödheit beschuldigst. Aber siehe, das kann nicht anders sein; denn du bist noch immer ein kleiner Schwelger und trinkst Bier und Wein durcheinander, ißest dazu bald dies, bald jenes, was dir gerade dann und wann schmeckt. Meinst du wohl, daß das deinem Leibe dient? O mitnichten. Das alles ist ein Gift für deinen in den Jahren schon etwas vorgerückten Leib.

Willst du recht gesund sein und alt werden, so bleibe du schön fleißig bei der Hausdiät! Bestelle dir abends zu Hause ein einfaches, dir gut schmeckendes Abendmahl, aber nicht zu sauer noch zu stark gesalzen. Magst dabei auch etwas Wein mit Wasser genießen und zuvor einen guten Gang ins Freie tun, so wirst du gesund und stark verbleiben. Magst auch dann und wann an schönen Tagen irgendwohin gehen, da ein guter Wein ist; aber das schlechte Lumpengesüff von einem Biere meide! Denn das hat alle schlechten Eigenschaften, nur keine guten, besonders in dieser betrügerischen Zeit, in der Hopfen und Malz rein verdorben sind.

Aber nicht nur für den Leib, sondern noch bei weitem mehr für die Seele und den Geist ist das abendliche Gasthausschmausen bei Bier und Tabakdampf überaus schädlich, da dabei durch die schlechte Kost in den Leib allerlei schlimme Spezifika aufgenommen werden, die dann Seele und Leib trübe machen.

Zu dem aber gesellt sich noch die Nacht der Erde, in der auch das allerschlechteste psychische Spezifikalgesindel in den Luftraum der Erde aufsteigt und im selben wo und wie nur möglich durch das Fleisch, da es augenblicklich durchdringt, die Seele mit allerlei Übeln besudelt und nicht selten mit unkeuschen Gedanken und Begierden erfüllt.

Siehe du, Mein lieber N. N., Ich bin auch ein leiblicher Arzt. So du Meinem Rate folgen wirst, dann wirst du stets recht gesund und stark in deinem Leibe wie in deiner Seele sein, und dein Geist wird leicht Meister derselben werden. "

GrEv I/38(17) — Alle setzten sich nun, und ihrer waren viele, das Morgenmahl zu nehmen, das in bester Milch und Honigbrot bestand. Hierzulande wäre diese Art Frühstück eben nicht sehr köstlich zu nennen; aber in dem Lande, das da sprichwörtlich von Milch und Honig überfloß, war das wohl das köstlichste Frühmahl, besonders da der Honig des Gelobten Landes wohl in der Welt der beste war und noch jetzt ist und ebenso auch die Milch von keiner auf der Erde übertroffen wird. Nach dem Mahle wurde Obst aufgestellt, und viele ergötzten sich daran und lobten Gott, der den Früchten einen so köstlichen Geschmack und den Bienen die Fähigkeit verlieh, aus den Blumen der Felder den so überaus süßen Honig zu saugen und ihn in ihre kunstvoll erbauten Zellen zu tragen!

JJ 252(3) — Es wurde auch für einen guten Trank gesorgt, den Joseph und die Maria aus Wasser und Zitronensaft mit Beimischung von etwas Honig bereiteten.

GrEv X/240 — DER HERR: "Von dem Fleische der erstickten Tiere, wie es bei manchen Heiden gebräuchlich ist, soll der Mensch nichts genießen, weil im Blute der Tiere gewisse ungegorene Naturgeister walten, die für die menschliche Natur so gut wie Gift sind und daher auch das Blut beim Menschen verunreinigen, ihn nur zu bald krank und zu andern Geschäften unfähig machen.

Siehe, der Wein, so er ausgegoren ist und sich von aller Unreinigkeit gereinigt hat, ist für jedermann zu seiner leiblichen Stärkung innerlich wie äußerlich bestens anzuempfehlen! So aber jemand den neuen Most trinkt, aus dem die unlauteren Naturgeister durch den Akt der Gärung noch nicht entwichen sind, so ist dies Getränk für den Menschen schädlich. Daher soll man nur einen alten und reinen Wein trinken und den Most so lange stehen lassen, bis er sich gehörig gereinigt hat und zum wenigsten zwei bis drei Jahre alt geworden ist."

H II/22(12,17) — DER HERR: "Glücklich seid ihr alle, da ihr als Kinder dankbar esset das Brot aus Meiner Hand. Aber unaussprechlich glücklich ist der, zu dem Ich komme als Gast, darum er hält für Mich in seinem Herzen einen beständig wohlbereiteten Tisch und ein wohl schmeckendes Gericht auf demselben und läßt nie ausgehen die Flamme auf Meinem Herde. … Wahrlich, so Ich da unverhofft komme und treffe Meinen Gastwirt in der vollsten Tätigkeit um Meinen Herd in Meiner Hütte — Ich sage: Wahrlich, seines Lohnes und seiner Freude wird nimmerdar ein Ende werden!"

DER HERR: "Wem ihr immer Speise und Trank reichen werdet in Meinem Namen, dem werdet ihr es also geben, als wenn ihr Mir Selbst ein Mahl bereitet hättet! Ich aber werde es also ansehen und euch dafür segnen, als hätte Ich Selbst das Mahl verzehrt."