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25. Anfrage 162

Administrator Beiträge: 5386 Forumgründer *****
25. Anfrage
« am: April 21, 2015, 07:12:53 Nachmittag »
649. Anfrage

Lieber Vater, bitte gib uns ein Licht in der Frage, was wir essen und trinken sollen. Es ist die Zeit, die Du vorausgesagt hast, daß wir nicht mehr wissen, was wir essen oder trinken sollen. Der Meinungsmarkt ist voller Vorschriften und gegensätzlicher Aussagen, die nicht zueinander passen. In den Diätwinken im Lorberwerk, bei Hildegard von Bingen und bei Hahnemann gibst Du für die Kranken, aber auch für die Gesunden eindeutige Hinweise, die auch der Mosaischen Speiseordnung in etwa entsprechen. Du ordnest die Tiere in reine und unreine ein und sagst, daß die Seelenspezifika der Wurzeln und Kräuter noch viel unreiner sind, als das Fleisch der Tiere und bei Hildegard gibst Du Gründe an, warum wir keine Rohkost zu uns nehmen sollten, sondern die Nahrung weichgekocht verzehren sollten. Was wir aber um uns vorfinden, ist chemisch verseuchte Nahrung, Industriekost, Genmanipulation am Saatgut. Viele Menschen hungern auf der Erde, andere haben keine Auswahlmöglichkeit oder kein Geld für Biokost. Deinen Kindern hast Du versprochen, daß wir über Schlangen und Skorpione gehen können, was so viel heißt wie: Wer Dich liebt und in der Nächstenliebe lebt und dadurch Deinen Willen tut, dem wird alles zum Besten gereichen.

Dennoch bitte ich Dich um ein Licht, denn wir können in unserer gegenwärtigen gesellschaftlichen Lebenssituation alle die guten Empfehlungen nur unter großen Anstrengungen aus Liebe zu Dir erfüllen, und um dadurch die Reinerhaltung unseres Leibes zu gewähren. Außerdem ist die Reinerhaltung unserer Seele, und das Lauschen auf unseren inneren Geist von größerer Wichtigkeit für unsere geistige Entwicklung hin zu Dir. Petrus hatte zu seiner irdischen Zeit ein ähnliches Problem mit dem Speisegebot der Juden und den heidnischen Gewohnheiten der Römer. In einer Schau zeigtest Du ihm, daß er zur Not alles essen durfte im Aufblick zu Dir, und er sich keine Sorge machen solle, was er ißt und trinkt, verunreinigt uns doch nur das, was an Bösem und Unreinem aus unserem Mund durch unreine Gedanken und sündige Reden heraus kommt. Wie bekommen wir das alles unter einen "Hut" und wie ist der Weg, aus Liebe zu Dir, dem, was wir aus Deinem Wort und den Schriften wissen, zu entsprechen. So bitten wir Dich, guter Vater, um Klarheit in dieser Angelegenheit. Aber alleine Dein Wille geschehe jetzt und immerdar.
Amen

Gisela Fränzki, Heft 2, Nr. 649