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27. Verschiedene Ratschläge und Hinweise 132

Administrator Beiträge: 5386 Forumgründer *****
27. Verschiedene Ratschläge und Hinweise
« am: April 21, 2015, 07:25:55 Nachmittag »
GrEv IV/167(12,14) (NO, Bd. 2, S. 480) — DER HERR zu unzeitig Fastenwilligen: "Der Leib braucht seines zeitlichen Fortbestehens wegen ebenso eine Nahrung und Stärkung wie die Seele, wenn sie in der Erkenntnis und in der Kraft des Willens wachsen soll. Ein übertriebenes und grundloses Fasten ist daher ebenso eine Torheit und kann sogar zur Sünde werden wie ein allzu üppiges Schwelgen. Wer in der wahren Ordnung leben will, der sei mäßig in allem; denn jedes Unmaß muß mit der Zeit für Leib, Seele und Geist nachteilige Folgen haben. Esset und trinket darum ganz wohlgemut und seid dabei heiteren und dankbaren Gemütes!"

GrEv V/222(6-7) (NO, Bd. 2, S. 480) — DER HERR: "Es gibt Menschen, die allerlei Fasttage streng halten in der Meinung, sich dadurch das Himmelreich zu verdienen; diese aber werden sich sehr irren! Ich will damit nicht sagen, daß ihr Schwelger, Prasser und Säufer werden sollt, sondern ihr sollt allezeit mäßig sein in allem!"

Lao, Kap. 2(4-6) (NO, Bd. 2, S. 482) — Paulus an die Gemeinde zu Laodizea: "Wenn jemand sagt, lehrt und begehrt: 'Diese und jene Speise darf nicht gegessen werden, da sie unrein ist nach Moses!' —‚ da entgegne ich: Moses und die Propheten sind in Christo erfüllt und vom Gesetz befreit worden; uns aber hat der Herr keine Speise verboten, indem Er Selbst aß und trank mit Sündern und Zöllnern und hat ausgerufen: 'Was du ißest, verunreinigt dich nicht; aber was da kommt aus deinem Herzen — als: arge Reden und Begierden, das verunreinigt allezeit den Menschen!"

GrEv VII/156(4-7) (NO, Bd. 2, S. 480) — DER HERR: "Der Mensch kann sich wohl von der Welt ganz absondern gleich den Einsiedlern von Karmel und Sion, die kein Weib ansehen und sich kümmerlich von Wurzeln, Beeren, wildem Honig und Johannisbrot ernähren. Auch verschneiden sie sich sogar des Reiches Gottes wegen, weil sie dann in keine Versuchung geraten, ein Gebot zu übertreten. Aber zu wessen Nutz und Frommen alles?! Ich sage es euch: Das nützt ihnen nichts und den anderen Menschen auch nichts! Denn Gott hat dem Menschen die verschiedenen Kräfte, Anlagen und Fähigkeiten nicht darum gegeben, daß er sie in einer Klause als Einsiedler verschlafe, sondern daß er nach dem geoffenbarten Willen Gottes tätig sei und damit sich und seinem Nächsten nütze! — So hat Gott zu dem Menschen auch niemals gesagt: 'Verstümmle und verschneide dich, auf daß dich das Fleisch des Weibes nicht reize!', sondern Gott sprach zu Adam, als Er ihm das Weib gab: 'Gehet hin, vermehret euch und bevölkert die Erde!' Und bei Moses heißt es: 'Du sollst nicht Unzucht und Hurerei treiben, sollst nicht begehren deines Nächsten Weib und nicht ehebrechen!' — Der Mensch muß also in der Welt wirken und freiwillig ihren bösen Verlockungen widerstehen. Dadurch wird die Seele stark, und die Kraft des Geistes Gottes wird sie durchdringen!"

GrEv VII/141(15) (NO, Bd. 2, S. 483) — DER HERR: "Wenn jemand gesündigt hat, so vergleiche er sich mit dem, gegen den er sündigte, und sündige in der Folge nicht wieder, dann werden ihm seine Sünden auch vergeben. Aber durch Beten, Fasten und Kasteien werden niemandem seine Sünden nachgelassen, solange er sie selbst nicht läßt."

GrEv VIII/42(3) (NO, Bd. 2, S. 481) — DER HERR: "Fort mit Sack und Asche, fort mit dem Kasteien und Fasten, mit der Opferung der Böcke und mit allen anderen Tempelopfern wegen der Vergebung der Sünden; denn sie haben vor Mir nicht den geringsten Wert! Aber dafür herbei mit einem festen und unbeugsamen Willen zur wahren, inneren Lebensbesserung! Herbei mit der lebendigen Liebe zu Gott und zum Nächsten und mit dem vollen Glauben an Gott und Seine Menschwerdung in Mir! Denn nur das heiligt den Menschen und macht stark die Seele in Meinem in ihr waltenden Geiste!"

H I/99 — Höre! Wer hat dir die Fasten auferlegt? Warum ißest du nicht, so es dich hungert? Hat Jehova dir solches anbefohlen? Oder welchen Dienst glaubst du Gott dadurch zu erweisen, so du, dich selbst strafend, fastest und ankämpfest gegen deine eigene Natur.

Gott hat den Menschen nicht dazu geschaffen, daß er sich selbst unhaltbare törichte Gesetze vorschreibe. Sondern er soll leben der göttlichen Ordnung gemäß, soll essen und trinken nach nötigem Bedarf des Leibes und soll Gott erkennen und Ihn über alles lieben und seinen Nebenmenschen wie sich selbst. Siehe, das ist alles, was Gott von dir und euch allen verlangt, und Er gibt euch kein anderes Gebot als das der Liebe. Wisse in deinem Herzen, daß Gott keine Freude hat an deiner törichten Knechtschaft, sondern nur an deiner Liebe und Freiheit!