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Hochmütige Gottesbegriffe 918

Administrator Beiträge: 10837 Forumgründer *****
Hochmütige Gottesbegriffe
« am: Juni 06, 2015, 10:39:08 Vormittag »
Hochmütige Gottesbegriffe – (JLI-5)

1.Jesus durch Jakob Lorber (JL):

1.1.  [RB.02_276,10] Aber was nützt das Sehen allein, so das Erkennen nicht dabei ist? Das Erkennen ist aber zumeist darum sehr erschwert, weil das menschliche Herz in seinen Tiefen noch so manchen Hochmutsbrocken birgt. Es findet sich sehr schwer darein, die Gottheit sich etwas menschlicher vorzustellen, während nach der gewöhnlichen Ansicht die Gottheit etwas ganz Außerordentliches sein muss. Wenn sie auch schon der Form nach aussehe wie ein vollkommenster Mensch, soll sie aber nach dem Erwarten und Einbilden der Menschen wenigstens glänzen wie eine Sonne.
[RB.02_276,11] Am Ende kommt noch der Hochmut des eigenen Herzens und dessen Weltverstand dazu, der sich eines unansehnlichen Gottes schämt, nicht gern in einer angesehenen Gesellschaft den Namen Jesus ausspricht und noch weniger dessen Göttlichkeit fest behauptet.
[RB.02_276,13] Nur im Kleide der Armut kommt der Herr oft zu Seinen Kindern auf die Erde. Aber sie erkennen Ihn nicht, weil ihre Begriffe von Gott schon Hochmut sind –

1.2. [GEJ.01_005,16][Es gibt] Millionen, die durchaus von einem [demütigen], sanftmütigen, herablassenden und Sein Wort haltenden Gott nichts hören wollen!
[GEJ.01_005,17] Ihr Gott muss erstens sehr hoch über allen Sternen wohnen und vor lauter endlosester Erhabenheit nahe gar nicht existieren; geringere Dinge als Sonnen darf Er gar nicht erschaffen, so Er ein würdiger Gott sein will! Zweitens darf Er Sich nicht unterstehen, irgend eine und schon am allerwenigsten die menschliche Gestalt zu haben, sondern muss bloß so irgend ein unbegreifliches Unding sein!

1.3. [GEJ.04_247,06] Denn diese alle wollen von einem nahen Gott nichts hören und wissen; ein irgendwo unendlich weit entfernter Gott ist ihnen lieber, weil sie geheim bei sich in ihrer groben Dummheit denken, dass ein irgendwo endlos weit fern stehender Gott doch leichter zu täuschen sei als ein sehr nahe stehender!
[GEJ.04_247,07] O des gröbsten Irrtums!

Von Wilfried Schlätz, WS-B3176-[Hochmütige Gottesbegriffe (JLI-5)] – 05.06.2015 04:27