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Diätetisches II. 139

Administrator Beiträge: 5386 Forumgründer *****
Diätetisches II.
« am: Oktober 17, 2015, 11:11:48 Vormittag »
Siehe, Mein Sohn, dieses Alles kannst du aus den letzten Worten schon herauslesen, wenn du nur ein klein wenig darüber nachdenken möchtest. Aber du möchtest von Mir so präzise Antworten, dass dir kein weiterer Schluss mehr überbliebe, und du sklavisch an Mein Wort gebunden selbes glauben, und untätig dessen Erfüllung abwarten müsstest.
Aber solche Kinder will Ich nicht, Ich habe es ja oft gesagt: frei habe Ich euch geschaffen und frei sollt ihr auch bleiben!
So ist auch deine zweite Frage eine bindende, denn du fragst um spezielle Nahrungsmittel; nun gut, wenn Ich dir nun einen (naturgemäßen) Küchenzettel herschreiben lasse, du aber vermöge deines Organismus selbem nicht nachkommen kannst, krank statt gesund wirst, was wird aus deinem Gemütszustande, wenn du dich, willst du gesund bleiben, gezwungen siehst, gegen Meine Verordnungen vielleicht tagtäglich zu fehlen?
Siehe, jeder Rat von Mir in dieser Hinsicht gestellt, wäre für dich und für Alle, welche diese Worte lesen, ein Zwang.
In Meinem letzten Worte an dich sagte Ich: „Bestrebe dich, wie in der geistigen Nahrung auch deine körperliche so zu vereinfachen, dass selbe eben dadurch dem naturgemäßen Zustande sich nähert.“ Ich sage dir: „was in Meiner Küche gekocht wird ist besser, als was die eurige hervorzubringen im Stande ist;“ damit will Ich dir bloß sagen: bleibe bei dem Natürlichen und lasse das Gekünstelte weg! Vermeide alle Speisen, in denen kein Leben mehr darin vorhanden, die in ihrer Verwesung künstlich wohl aufgehalten, dem Gaumen vielleicht durch ihr Pikantes angenehm, jedoch dem ganzen menschlichen Organismus schädlich werden können. Meide alles Verbrannte (stark Geröstete), denn durch das Verbrennen ist die primitive Lebenskraft alle entwichen, und der Gegenstand selbst in eine ganz andere Reihe von Kombinationen getreten, die, wenn selbe auch frisch dem Körper genützt, verbrannt nur schaden können.
Studiere Meine Natur, wie Ich sie und zu was Ich sie geschaffen habe, und du wirst auch an der Hand der Wissenschaft so Manches finden, was in dieser Beziehung dir lehrreich sein kann.
Es wird dich dein natürlicher Instinkt selbst leiten, diejenigen Speisen nur zu genießen, durch welche dein Körper nie Herr über deinen Geist wird. –
So individuell kann ein Jeder in den Stand gesetzt werden, ruhig, gesund und zufrieden zu leben, schon deswegen, weil er seinen Gelüsten Einhalt tut, und nur der am glücklichsten ist, welcher die wenigsten Bedürfnisse hat.
Diese Einfachheit, welche Ich dir in Meinem letzten Worte angeraten habe, diese Einfachheit ist der Schlüssel zur Seligkeit im physischen und geistigen Leben, weil eben die weltlichen Bedürfnisse ihren Reiz und vermeintlichen Wert verloren haben, der geistige Mensch dann ungehindert dem Weg seiner großen Bestimmung für die Ewigkeit leichter nachkommen kann.
Lese nur noch einmal Mein letztes Wort, und du wirst schon noch klarer finden, dass Ich erstens keine speziellen Mittel angeben, wohl aber doch euch Alle anregen kann, eure Lebensweise zu vereinfachen, und selbe, wir den ganzen Wust von Religions-Dogmen, Katechismen, Glaubens- und Sitten-Lehren auf das einzige Gebot der Liebe, sowohl Gottes- als Nächstenliebe zurückzuführen, und auch euren Küchenzettel so vereinfacht sehen möchte, dass ihr frei von allen Gelüsten nicht lebet um zu essen, sondern ihr essen sollt, um zu leben.
Dieses ist die Antwort auf deine beiden gestellten Fragen; Ich hoffe, jetzt wirst du Mich verstehen, warum Ich stets auf eine positive Frage eine ausweichende Antwort gebe, weil für Meine Kinder Mein Wort Gesetz oder ein Zwang wäre, und sie stets nur mehr binden würde, während Ich sie zu selbstständigen, freien Wesen für Mein großes Geistreich im Jenseits erziehen möchte! Der Tyrann hat Sklaven, der Vater der großen Schöpfung will liebende „Kinder!“ Begreife diesen Unterschied und handle so, damit du nicht das Erste, wohl aber das Zweite werden kannst!
Amen!

Lebensgarten Nr. 22 Diätetisches II.