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Die Wahrheit des Göttlichen Wortes 286

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Die Wahrheit des Göttlichen Wortes
« am: Oktober 23, 2015, 05:59:58 Vormittag »
Die Wahrheit des Göttlichen Wortes

1899, 7. August, Graz. Vater Jesus verwahrt sich durch M.H. gegen die klügelnde Andersausdeutung Seines Wortes wie Er es damit meint und belehret Seine Kinder, daß sie die Lehre in die Tat kehren und so leben sollen, wie die Stimme der Liebe im Herzen (zu) ihnen spricht. Ansage von ankommenden Trübsalen durch Natur- und Elementar-Ereignisse als Reinigung der Menschenherzen für den Anbruch des tausendjährigen Reiches Christi auf Erden; und verspricht, daß Seine Verheißungen an denen in Erfüllung gehen werden, die treu ausgehalten haben im Kampf um das Leben des Geistes.

 

Ich bin bei Meinen Kindern jederzeit, so sie nach Mir verlangen vom Grunde ihres Herzens und Mich rufen aus der Tiefe ihrer Seele: Ich habe Mitleid mit euch und Liebe in reicher Fülle. Doch ihr verkennet Mein Mitleid und mißbraucht oft Meine Liebe, sucht beides anders auszulegen und zu deuten nach eurem klugen Sinn. - Deutet Mein Wort nicht nach eurem Gutdünken, sondern nehmet es, wie Ich es euch gebe, ohne zu klügeln und zu grübeln. - Klar, hell und rein ist Meines Wortes Wein und nicht steht es euch zu, denselben zu trüben durch eure Klugheit. Wartet ab die Zeit, der es noch bedarf, um euch vollends von der Wahrheit des Wortes zu überzeugen. Früher als ihr ahnet wird euch klar, was jetzt euch dunkel scheinet. Der Tag ist noch nicht angebrochen, doch neigt sich die Nacht zu Ende und bald graut der Morgen, der den neuen Tag bringt, an dem sich alles offenbart.

Seid einig und fest in eurem Glauben, treu dem schönen Gebot der Liebe, diesem ewig sprudelnden Quell aller Seligkeit.

Lasset euch nicht irre machen im Chaos der menschlichen Meinungsverschiedenheiten, sondern wisset, daß ihr den rechten Weg zu wandeln begriffen seid, mag man auch tausendmal das Gegenteil behaupten. Ja, den rechten Weg habet ihr betreten, wandelt tapfer denselben entlang, lasset unbeachtet alle Steine, die man euch in den Weg wirft und scheuet nicht die Schwierigkeiten, die sie euch bereiten, sondern gehet unverdrossen über Stock und Stein. - Habt ihr doch die Gewißheit, daß dieser schwere, steinige Weg in ein gar liebliches, schönes und friedliches Land, in ein Land der Wonne, der reinen Freude und des unaussprechlichen Glückes führt. Folget nicht immer der Stimme eurer Vernuft, sondern folget der Stimme eures Herzens und ihr werdet gewiß nicht abkommen vom rechten Wege, den Ich euch vorgezeichnet habe, den Ich euch gelehret habe zu wandeln, durch Mein Wort und den euch wandeln heißt die Stimme eures Herzens.

Im Wirrsale eurer irdischen Laufbahn, wo euch oft nur die Stimme eurer Vernunft beherrscht, ist es kein seltener Fall, daß Kinder, die Mein Wort kennen und die Überzeugung von dem Fortleben des menschlichen Geistes besitzen, sowie durch Tatsachen bekräftigt gefunden haben, doch wieder ablenken vom rechten Weg, da in ihnen die Stimme der Vernunft die Stimme des Herzens übertönte und also ungetreu wurden dem Gebote der Liebe, welche, wie Ich euch schon sagte, alle anderen Gebote in sich birgt. - Sorget also, auf daß ihr immer laut und deutlich in euch höret die Stimme des Herzens, um durch dieselbe die Weisungen in Empfang zu nehmen, welchen es bedarf, um am Wege des Heiles zu bleiben. Der Abend war lange und voll Trübsal und Kummer, die Nacht ist schwarz und trübe, voll Unheil und drohender Wolken, die in allen Himmelsgegenden über die Erde aufsteigen, um mit zerschmetternder Wucht über dieses verblendete Menschenvolk niederzustürzen und mit verderbenbringender Flut die Erde zu überschwemmen und zu reinigen vom Schlamm der Sünde. - Der grauende Morgen bringt ein Gericht und die Hinwegnahme der Getreuen aus dem Meer der Trübsal, um sie zu bewahren und vorzubereiten für den langen tausendjährigen Tag, welcher die Menschheit würdig machen soll, dereinst nach dem langen Tage einzugehen in die strahlende und ewige Herrlichkeit des himmlischen Paradieses, welches bereitet ist allen, welche Mich von Herzen lieben und in Mir alle ihre Brüder und Schwestern.

Eilet und wachet auf, daß ihr rein seid und gewaschen im reinen Quell der Liebe, wenn der Morgen taget und Ich kommen werde, um euch zu führen an den Ort, der euch bewahren soll vor dem Verderben und der Sünde in der schweren Zeit.

Übet euch im selbstlosen Wirken der Nächstenliebe, damit ihr nach dem grauenden Morgen mit eingehet in das strahlende erwärmende Licht des neuen tausendjährigen Tages, der euch erhebet und belohnet für eure Liebe und Treue, für eure Leiden und Sorgen, für eure Krankheit und Not. Fürchtet nicht den Tod, der noch manchen von euch vor dem Anbruche des neuen Tages rufen wird aus der treuen Schar, sondern denket und wisset, daß Meine Stimme es ist, welche rufet und daß Ich gar wohl weiß, warum und wozu. Das eine aber merket euch, daß es zum Heile ist. - Darum seid furchtlos, wenn Ich rufe und seid nicht zweifelhaft, sondern denket, es ist der Wille, der nur Gutes will und Ihm ergeben wir uns von ganzem Herzen. - Er läßt Tote wieder zu uns reden durch ihren Geist, Er gibt uns tausend Beweise der Unsterblichkeit, Er wird uns auch erstehen lernen am großen Tagesanbruche mit neuer Kraft ausgestattet, um teilzunehmen am großen Werke des Friedens und der Liebe. - Ja, nehmet ruhig hin, was über euch hereinbricht und merket wohl, daß keiner von euch verlustig wird Meiner Verheißung, welche euch allen gilt und euch allen gegeben ist und euch alle vereiniget am Tage, der nicht mehr ferne ist und an welchem in Erfüllung gehen die Offenbarungen, welche Ich gegeben habe Meinem Liebling Johannes. Der Friede komme über euch und bleibe bei euch in Ewigkeit.


Quelle: Christlich-theosophische Schrift Nr. 70. von Franz Schumi

 

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