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DER WEG ZUM VATER 677

Moderatorin Beiträge: 1162 ***
DER WEG ZUM VATER
« am: September 17, 2017, 09:08:41 Vormittag »
Der Weg zum Vater
Zusammenstellungen von Texten aus den Werken von Jakob Lorber, Gottfried Mayerhofer, Bertha Dudde und der Bibel

4 Großes Evangelium Johannes
Lehren und Taten Jesu während Seiner drei Lehramts-Jahre.
Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber.


1. Kapitel – Jesus in der Gegend von Cäsarea Philippi, Fortsetzung (Kap.1-263)

[GEJ.04_001,01] Als Ich Mich aufgerichtet habe und alle, die mit Mir über drei Stunden lang recht süß geschlummert haben, berufe Ich sogleich die drei zu Mir und frage sie, warum sie sich denn nicht auch die drei Stunden hindurch dem stärkenden Schlafe ergeben haben.

[GEJ.04_001,02] Sagt Mathael: „Herr! Du Herrlicher, Du Weisester! Wer kann schlafen, so er durch Dein Wort ohnehin die mächtigste Stärkung erhielt! Wir sind alle drei so gestärkt, als hätten wir die ganze Nacht allerbestens geschlafen! Wir aber haben die drei Stunden in Deinem Namen – so gut, als es uns möglich war – benutzt und haben vermittels Deiner gnädigsten Zulassung Dinge erfahren, von denen wohl noch keinem Sterblichen je etwas geträumt hat. Dafür wir Dir nun aber auch den innigsten und wärmsten Dank abstatten; Du bist der Herr, und allenthalben bist Du allein alles in allem; Dir allein darum aber auch alle unsere Liebe und höchste Achtung!“

[GEJ.04_001,03] Sage Ich: „Gut denn, Ich weiß, was ihr alles besprochen und erfahren habt vor der für euch einberaumten Zeit! Aber da ihr solches erfahren habt, so behaltet es vorderhand bei euch und machet auch nachderhand keinen unrechten Gebrauch davon; denn solches fassen die Kinder dieser Erde nicht; denn sie sind nicht von dorther, von woher ihr seid. Ihr werdet aber noch viel Größeres erfahren; wenn der Heilige Geist über euch kommen wird, den Ich dereinst aus den Himmeln über euch ausgießen werde, der wird euch erst in alle Wahrheit leiten! Das wird sein der Geist der Liebe, der Vater Selbst, der euch ziehen und ehren wird, auf daß ihr alle dorthin kommen möget, da Ich sein werde.

[GEJ.04_001,04] Denn wahrlich sage Ich es euch: Niemand wird zu Mir kommen, so ihn nicht der Vater zu Mir hinziehen wird! Ihr müsset alle vom Vater, also von der ewigen Liebe in Gott gelehret sein, so ihr zu Mir kommen wollt! Ihr alle müßt also vollkommen sein, wie der Vater im Himmel vollkommen ist! Aber das viele Wissen, wie auch die reichlichste Erfahrung wird euch nicht dahin bringen, sondern allein die lebendige Liebe zu Gott und im gleichen Maße zum Nächsten; darin liegt das große Geheimnis der Wiedergeburt eures Geistes aus Gott und in Gott.

[GEJ.04_001,05] Jeder aber wird zuvor mit Mir durch die enge Pforte der vollsten Selbstverleugnung ziehen müssen, bis er wird, wie Ich bin. Ein jeder muß aufhören, für sich etwas zu sein, um in Mir alles werden zu können.

[GEJ.04_001,06] Gott über alles lieben, heißt: in Gott ganz auf- und eingehen, – und den Nächsten lieben, heißt ebenfalls: in den Nächsten ganz eingehen, ansonst man ihn nie ganz lieben kann; eine halbe Liebe aber nützt weder dem, der liebt, noch dem, der geliebt wird.

[GEJ.04_001,07] Wenn du von einem hohen Berge die volle Aussicht nach allen Seiten hin haben willst, so mußt du in jedem Falle dessen höchste Spitze erklimmen; denn von einem unteren Höhenpunkte wird dir von der Ganzaussicht stets ein guter Teil verdeckt bleiben.
Also muß denn auch in der Liebe alles und das Äußerste aus dem Innersten heraus geschehen, damit ihre Früchte an euch offenbar werden.

[GEJ.04_001,08] Euer Herz ist ein Acker, und die tätige Liebe ist das lebendige Samenkorn; die armen Brüder aber sind der Dünger für den Acker. Wer aus euch in den wohlgedüngten Acker viel der Samenkörner legen wird, der wird auch eine Vollernte machen. Mit je mehr Armen ihr den Acker düngen werdet, desto kräftiger wird er sein; und je mehr der guten Samenkörner ihr hineinlegen werdet, desto reicher wird die Ernte ausfallen. Wer da reichlich säen wird, der wird auch reichlich ernten; wer aber sparsam säen wird, der wird auch sparsam ernten.

[GEJ.04_001,09] Darin aber liegt die höchste Weisheit, daß ihr weise werdet durch die lebendigste Liebe. Alles Wissen aber ist ohne die Liebe nichts nütze! Darum bekümmert euch nicht so sehr um ein vieles Wissen, sondern daß ihr viel liebet, so wird euch die Liebe geben, was euch kein Wissen je geben kann! Es ist ganz gut, daß ihr drei die drei Stunden zur vielfachen Bereicherung eures Wissens und eurer Erfahrungen alleremsigst verwendet habt; aber alles das würde für sich eurer Seele wenig nützen. So ihr aber in der Folge die Zeit also emsig der Liebe zum Nächsten opfern werdet, so wird euch ein Tag schon von größerem Nutzen für eure Seelen sein!

[GEJ.04_001,10] Was nützete es euch vor Mir, so ihr euch nahe auflösen möchtet vor Verwunderung über Meine Macht, Größe und nie ergründbare Herrlichkeit, außerhalb eures Hauses aber weineten arme Brüder und Schwestern vor Hunger, Durst und Kälte? Wie elend und zu gar nichts nütze wäre ein lautes Jubel- und Lobgeschrei zur Ehre und zum Ruhme Gottes, über dem man das Elend des armen Bruders überhörete! Was nützen all die reichen und prunkvollsten Opfer im Tempel, wenn vor dessen Tür ein armer Bruder vor Hunger verschmachtet?

[GEJ.04_001,11] Darum sei euer Forschen vor allem nach dem Elend eurer armen Brüder und Schwestern gerichtet; denen bringet Hilfe und Trost! Da werdet ihr in einem Bruder, dem ihr geholfen habt, mehr finden, als so ihr alle Sterne bereist hättet und Mich gepriesen mit Zungen der Seraphim!

[GEJ.04_001,12] Wahrlich, Ich sage es euch, alle Engel, alle Himmel und alle Welten mit all ihrer Weisheit können euch nicht geben in Ewigkeit, was ihr erreichen könnet, so ihr einem Bruder, der im Elende war, wahrhaft geholfen habt nach aller eurer Kraft und nach allen euren Mitteln! Nichts stehet höher und näher bei Mir denn allein nur die wahre, tätige Liebe!

[GEJ.04_001,13] So du zu Gott betest und hörst, solange du betest, die Klagestimme deines armen Bruders nicht, der in deiner Betstunde zu dir um Hilfe gekommen ist, dann sei verflucht dein leeres Geplärr! Denn Meine Ehre bestehet in der Liebe – und nicht im eitlen Geplärre deines Mundes!

[GEJ.04_001,14] Ihr sollet nicht sein, wie da Jesajas gerufen hat: ,Siehe, dieses Volk ehret Mich mit den Lippen; aber sein Herz ist ferne von Mir!‘, sondern so ihr zu Mir betet, da tuet das im Geiste und in aller Wahrheit! Denn Gott ist ein Geist und kann nur im Geiste und in der Wahrheit angebetet werden.
[GEJ.04_001,15] Das wahre, Mir allein wohlgefällige Gebet im Geiste besteht demnach nicht im Bewegen der Zunge, des Mundes und der Lippen, sondern allein in der tätigen Ausübung der Liebe. Was nützt es dir, so du mit vielen Pfunden Goldes eines Propheten Grab geschmückt hast, hast aber darob die Stimme eines leidenden Bruders überhört?! Meinst du, Ich werde daran ein Wohlgefallen haben? Tor! Mit zornigen Augen wirst du von Mir angesehen werden, darum du eines Toten wegen die Stimme eines Lebendigen überhört hast!“


In Gott ganz auf- und eingehen


Zitat:
Gott über alles lieben, heißt: in Gott ganz auf- und eingehen, – und den Nächsten lieben, heißt ebenfalls: in den Nächsten ganz eingehen, an sonst man ihn nie ganz lieben kann; eine halbe Liebe aber nützt weder dem, der liebt, noch dem, der  geliebt wird.

Was heißt das denn nun: in Gott ganz auf- und eingehen:
Wir kennen den Begriff " auf einen Menschen eingehen", tun wir dies, dann versuchen wir ihn kennen zu lernen und vor allen Dingen, ihn zu verstehen. Wir interessieren uns für ihn, er steht im Mittelpunkt. Nicht was wir wollen zählt, sondern was der andere will und sagt zählt. Wir gehen auf ihn ein. Er ist uns wichtig. Der Mensch fühlt sich dann angenommen, wertvoll und wichtig. Und annehmen muss ich ihn so, wie er ist, ich darf ihn nicht ändern wollen. Nehme ich den Anderen an wie er ist, dann fühlt er sich geliebt. Will ich in Gott eingehen, versuche ich seinen Willen zu erforschen und nach seinem Willen zu leben
.

Einen schönen Morgengruß von Maria



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Re: DER WEG ZUM VATER - Die Befolgung des Willen Gottes....
« Antwort #1 am: September 17, 2017, 03:51:00 Nachmittag »
Die Befolgung des Willen Gottes....

Auszug aus: Von der Hölle bis zum Himmel
empfangen durch Jakob Lorber


[RB.01_112,10] Ist es denn gar so schwer, seinen eigenen Willen zu verabschieden und an dessen Stelle den Willen der göttlichen Ordnung zu setzen und diesen tatsächlich zu befestigen? Hättest du das schon auf der Erde getan, so wärst du auch schon lange aus dem letzten Mutterleibe herausgeboren worden und befändest dich schon längst im wahrsten Licht alles Lichtes! Aber es hat dir wohl nie gemundet, deinem Herrlichkeitswillen nur den geringsten Abbruch zu tun. Und so muß es dir nun auch munden, blind zu sein – gleich allen denen, die ebenso beschaffen waren und noch sind, wie du es leider noch bist!

[RB.01_112,11] Wolle du, was Gott will, so wirst du zum Licht gelangen! Willst du aber nur stets, was du willst, da wird es mit dir verzweifelt lange nicht anders werden. Hast du diese Worte wohl verstanden?“

[RB.01_112,12] Spricht der Grobianus: „Ja, Bruderchen St. Hebammius, ich hab's verstanden! Hör einmal, du bist aber sehr dumm und redest etwas daher, was weder Fuß noch Kopf hat! Und wenn es schon irgendeinen Kopf hat, so den von einem auf Reisen begriffenen Stockfisch!

[RB.01_112,13] Sage mir, wer kann denn seinen eigenen Willen verbannen und dafür einen fremden in seine Seele einpfropfen? Es ist merkwürdig, wie du als ein Sehender das nicht einsiehst, daß ich den Willen eines Fremden unmöglich anders als nur durch meinen höchsteigenen Willen zu meinem eigenen machen kann. Hätte ich aber durchaus keinen eigenen Willen, da möchte ich denn doch erfahren, mit welchem Willen ich das soll wollen können, was irgendjemand anderer mir zum Wollen auferlegen sollte. Ich habe dich wohl immer für ein wenig dumm gehalten, aber daß du so enorm dumm wärst, das wäre mir nichteinmal im Traum eingefallen! – Nein, keinen Willen haben, und dabei aber dennoch unbeugsam wollen, was ein zweiter will! Das will noch mehr sagen, als jemandem eine Herrschaft schenken, während man selbst nicht einmal der Inhaber eines Schneckenhauses ist! – Sage mir doch gefälligst, hast du dir diese Weisheit etwa gar vom hl. Ignatius von Loyola zu eigen gemacht? Oder hast du dir einmal dein Gehirn mit einem schlecht ausgebackenen Schöpsenen verdorben?

[RB.01_112,14] Aber nun Spaß beiseite! Sage mir aufrichtig, bist du wirklich so dumm oder foppst du uns bloß so zu deinem Privatvergnügen? Schau, ein Mensch ohne Willen wäre ja doch nichts anderes als ein organomechanisches Uhrwerk ohne Feder oder Gewicht. Ich meine, der Mensch kann wohl seinen Willen einem andern auf eine Zeitlang zu Diensten stellen und das wollen und tun, was irgendein anderer haben will, mag es nun etwas Vernünftiges oder Unvernünftiges sein.
Aber seines eigenen Willens ganz ledig werden, so wie ein schwangeres Weib ihrer Frucht, und sich sodann einen andern Willen gewisserart einsetzen lassen, das geht sogar über den Horizont des letzten Fixsterns! Haue du dir ganz evangelisch wohlgemeint beide Hände und zugleich auch beide Füße ab und laß dir dann ein paar fremde anheften, und wir werden sehen, welche Bocksprünge du damit machen wirst! – Also nur gescheit, Freunderl, gescheit! Hast du eine Kraft, so handle zu unserem Besten! Aber mit deinen leeren Worten verschone uns für immer, Herr Brunissimus!“

[RB.01_112,15] Bruno wendet nun alles auf, sein etwas erregtes Gemüt zu beruhigen, aber der Grobianus will ihm nicht so ganz aus dem Herzen weichen. Nachdem er sein Inneres mehr und mehr beruhigt hat, spricht Bruno zum Grobian: „Freund, deiner absichtlich beleidigenden Einrede habe ich klar entnommen, daß du meine Rede nicht im Geringsten verstanden hast. Ich habe euch vorerst zu einer rechten Geduld ermahnt, ohne die kein Mensch je zu etwas Ausgezeichnetem gelangen kann. Darauf habe ich euch gezeigt, wie ein Mensch nur dadurch vorwärts und zum erwünschten Ziele gelangt, wenn er seinen eigenen, nichts werten Willen dahin gefangen nimmt, daß er durch ihn den Willen eines Weisen in sich aufnimmt und dann nicht mehr den verkehrten eigenen, sondern lediglich nur den besseren fremden Willen als Tatkraft in sich wirken läßt.

[RB.01_112,16] Ich meine, die Sache sollte doch klar sein? Aber du findest in dieser wichtigsten Wahrheit nur eine Dummheit, weil du die Sache so auffaßt, daß man zuvor sich ganz willenlos machen müsse, um erst dann einen fremden Willen als den eigenen in sich wirkend aufzunehmen. Wer aber hat dir je eine solche Lehre gegeben? Das weiß ich so gut wie du und vielleicht noch etwas besser, daß man ohne Willen durchaus nicht wollen kann, was ein zweiter will. Denn ein Mensch ohne Willen wäre entweder ein stummer Automat oder eine bare Statue. Und so versteht es sich doch von selbst, daß ein Mensch nur so seinen Willen in den eines andern übergehen lassen kann, wenn er eben mit dem eigenen Willen den eines andern fest will und danach seine Handlungen einrichtet.

[RB.01_112,17] Der Wille ist der Arm der menschlichen Bedürfnisse. Wer demnach seinen Willen ändern will, muß zuvor seine Bedürfnisse ändern. Ist dem Menschen die Trägheit ein angestammtes Bedürfnis, so bindet dies Bedürfnis der Seele die Notwendigkeit auf, nichts zu tun. Ist dem Menschen die Befriedigung seines Fleisches ein Bedürfnis, so muß die Seele alles aufbieten, um eine Sättigung dem Fleische zuzuführen. Der Mensch aber hat auch ein höheres Erkenntnisvermögen, durch das er das Schädliche der groben Bedürfnisse einsieht. Damit kann er solche unlautere Bedürfnisse bekämpfen, sie endlich ganz verbannen und an ihre Stelle bessere, d.h. göttliche, setzen. Das heißt dann seinen materiellen Willen gegen einen wahren göttlichen vertauschen! Das aber ist es, was ich von euch im Namen des Herrn verlange.

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Re: DER WEG ZUM VATER - Unterstellen des Willens unter den göttlichen Willen
« Antwort #2 am: September 17, 2017, 03:58:26 Nachmittag »
B.D. 358 empfangen am 1.4.1938

Unterstellen des Willens unter den göttlichen Willen....
Von Anbeginn der Welt erlebst du des Herrn Gnade....

Sowie eines von euch sich dem Willen des Herrn unterstellt, weiset euch der Herr ein in die Schöpfungsgeschichte, und nun werden euch Kenntnisse geboten, die euch nimmermehr genommen werden können. Denn es ist der Wille des Herrn, daß da wisse, wer zu wissen begehrt.... und daß erkennet die Wahrheit, wer in Gott seinen Vater sieht ....

Ein seichter Glaube verbürgt euch nimmermehr ein Erfassen der göttlichen.

Weisheiten, doch je tiefer ihr im Glauben steht, desto tiefer werdet ihr eindringen in die Schöpfungs-Wunder und desto inniger werdet ihr verbunden sein im Geist mit dem ewigen Vatergeist ....

Denn ihr stammet von Ihm, ihr seid gezeuget im ewigen Licht .... ihr seid selbst als Teil des Lichtes ein Teil der ewigen Gottheit ....Wenn ihr euch bemühet um die Gotteskindschaft, so ist euer Streben ein fortgesetztes und gilt ewig nur der Wiedervereinigung mit dem himmlischen Vater. Das Urlicht, das euer Ausgangswesen war, wird in euch bestehenbleiben, und ist es auch nur als winzigstes Fünkchen vorhanden ....

Denn seine Beschaffenheit wird immer die gleiche bleiben ....Jedoch müsset ihr versuchen, euch zu lösen von dem, was der Welt Tribut ist .... dann werdet ihr fähig sein, das Licht zu erkennen; ihr werdet Verlangen haben danach, die Leuchtkraft des Lichtes zu verstärken .... ihr werdet nur im Licht wandeln wollen, und immer heller wird es um euch sein, bis ihr dem Vater alles Lichts euch genähert und somit die Vereinigung mit dem Vatergeist stattfinden kann, die euch erst zu vollkommenen, Gottähnlichen Wesen erhebt, die ihr waret von Anbeginn und bleiben sollt bis in alle Ewigkeit ....

So ist die Bestimmung des Menschen vorgezeichnet, und es hat der Herr Tausende ausgewählt, die Seinen Geboten nachkamen auf Erden, um wieder als Lichtwesen denen Erleuchtung zu bringen, die noch geistige Finsternis umhüllt .... In dem Stadium auf Erden stehen unzählige solche Wesen den Erdenkindern zur Seite und möchten den Geist erhellen von so vielen auf der Erde Wandelnden. Wir alle, die wir um dich sind, nehmen regen Anteil an der Beschaffenheit des Geistes dieser vielen

Wer sich selbst nicht in jenen Zustand bringt, der ihm das dauernde Schöpfen aus Gottes Gnadenquell ermöglicht, der wird schwerlich sich des Geistes Licht erringen .... Denn die Kraft Gottes kann nur dort wirken, wo die Vorbedingung erfüllt ist .... Das Willig-Aufnehmen des göttlichen Geistes in sich .... nur das allein bringt das Erdenwesen in den Zustand, wo ihm unausgesetzt die Gnade des Herrn zufließt, weil ja alles, was im Willen, zu Gott zu gelangen, entsteht, auch nimmermehr untergehen oder aufhören kann ....

So auch muß in dauerndem Besitz von Gottes Gnade sein ein jeglicher, der mit dem Herrn zusammen das gleiche erstrebt .... ein immer Höherbilden der menschlichen Seele, auf daß diese aufnahmefähig ist für den göttlichen Geist ....

Sehet, das ist die ganze Erklärung, weswegen der das gleiche tut, was der Vater im Himmel will .... der seinen Willen dem göttlichen Willen unterstellt. Er wird nimmer fürchten brauchen ein falsches Handeln, Denken oder Reden, denn wie könnte er das gleiche wollen als der Herr Selbst und doch etwas anderes als dieses tun ....

Diese Kraft legt der Herr einem jeden ins Herz, und nur der feste Wille des Menschen läßt ihn auch in den Besitz dieser Kraft gelangen, weil diese vom Vater ausgeht und als Eigen in den Willen des Menschen übergeht, somit das Erdenkind nur ausführt den Willen des Herrn. Dies bedenke, wann immer du dich dem Herrn hingibst, daß deine innere Kraft sich mehret und du unweigerlich handeln mußt nach Gottes Willen und darum nicht fehlgehen kannst, so sich dein Herz wendet zu Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde ....

Amen

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Der Wille zum Guten ist auch der Wille zu Gott
« Antwort #3 am: September 18, 2017, 05:26:57 Vormittag »
Der Weg zum Vater ....

Der Wille zum Guten ist auch der Wille zu Gott

B.D. 1593 empfangen am 1.u.2.9.1940

Unterordnen des Willens ....
Gnade ....
Geistiges und irdisches Wissen ....

Der innerlich gereifte Mensch wird sich vollkommen einfügen in den göttlichen Willen, denn sein Empfinden kann nur das gutheißen, was dem Willen Gottes entspricht. Er wird sich in jeder Lebenslage mit dem göttlichen Geist in Verbindung setzen, also, so er das Rechte zu tun gewillt ist, von diesem göttlichen Geist unterwiesen werden und auch nun dem Drange des Herzens nachgeben, das die Stimme des göttlichen Geistes zum Ausdruck bringt.

Es ist dies keine zwangsmäßige Handlungsweise, sondern sein Wille strebt schon das Gute an, also ordnet sich der Wille dem Willen Gottes unter. Es ist der Wille, recht zu handeln vor Gott, unbewußte Inanspruchnahme der göttlichen Gnade, denn des Geistes Wirken im Menschen ist Gnade, die Gott denen vermittelt, welche sie begehren.

Der Wille zum Guten ist auch der Wille zu Gott, und dem Willigen kommt Gott Selbst entgegen und gibt ihm die Kraft, das auszuführen, was sein Wille anstrebt. Setzet sich nun der Mensch bewußt mit Gott in Verbindung durch das Gebet, so strömt ihm nun die Gnade im Übermaß zu, denn nun hat der Mensch den Zusammenschluß mit Gott gefunden, er erkennt Gott und sucht Ihm nun zu dienen, während zuvor er wohl das Edle anstrebt, jedoch sich noch alleinstehend wähnt, weil er die ewige Gottheit nicht erkennt.

(2.9.1940) Alles, was gut und edel ist, ist in seinem Wesen schon Gott zugehörig, wenngleich es nicht das volle Bewußtsein davon hat. Es steht in der Liebe und ist somit Gott nahe, und die Kraft aus Gott muß sich ihm mitteilen, weil es im Stromkreis der göttlichen Liebe steht. Er muß aber auch unweigerlich zum Erkennen der Gottheit kommen, so er liebetätig ist, denn durch die Liebe lösen sich die Hüllen und lassen den Geist frei, und dieser nun belehret ihn und gibt ihm Kenntnis von allen Dingen in und um sich.

Und nun wird der Mensch wissend, und das ist geistiger Fortschritt. Er tritt in bewußte Verbindung mit dem Geistigen im Jenseits und wird belehrt und sonach der ewigen Gottheit immer nähergeführt, was Ziel und Zweck des Erdenlebens ist.

Also ist das rechte Wissen nicht auf Verstandesarbeit zurückzuführen, sondern auf die Beschaffenheit des Herzens. Ist der Mensch gut und edel, so wird er auch reich sein an Wissen .... an solchem Wissen, das Wert hat für die Ewigkeit .... Denn irdische Weisheiten verlieren jeglichen Wert mit dem Tode des in solcher Weisheit Stehenden ....

Irdisches Wissen ist belanglos, ja es kann sogar den Menschen an der Annahme geistigen Wissens hindern, weil zumeist das geistige mit dem irdischem Wissen nicht übereinstimmt, und zwar dann nicht, wenn der in irdischem Wissen Stehende keiner liebevollen Handlung fähig ist, wenn also die Liebe noch nicht in ihm lebendig wurde und sein Geisteszustand noch sehr lichtlos ist. Dann ist alle Weisheit, in der er zu stehen glaubt, nur für das Erdenleben gewinnbringend, nicht für das Leben nach dem leiblichen Tode ....

Amen




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„Nicht wie die Welt euch gibt.“
« Antwort #4 am: September 19, 2017, 10:05:13 Vormittag »
Der Weg zum Vater

B.D. 988 empfangen am 30.6.1939

„Nicht wie die Welt euch gibt ....“

Es dienet Mir, wer Mich sucht und Meinen Willen zu erfüllen trachtet. Und dessen Herz will Ich formen und seinen Sinn Mir gänzlich zuwenden. Die Lasten der Erde sollen nur dazu beitragen, die Sehnsucht nach Mir zu vermehren; es soll der Mensch in Mir den Retter aus aller Not erkennen, und sein tiefstes Flehen soll der Vereinigung mit Mir gelten. Je mehr das Erdenkind darbet, desto sehnender verlangt es nach Mir, und wenn es fast verschmachtet, stehe Ich lebendigst vor ihm. Und es wird sein Sehnen gestillt, und Meine Liebe teilet ihm aus, was es unsagbar beglückt. Nicht wie die Welt euch gibt, bedenke Ich euch ....

Denn es lohnet die Welt mit irdischen Schätzen, Ich aber habe Freuden des Himmels für euch bereit, und es sind diese Freuden keineswegs vergänglich, sondern ewig währende und unerschöpfliche himmlische Wonnen.

Irdisches Glück ist bedingt durch die Freude am Besitz, also es wird der Mensch immer zu besitzen trachten, was ihm begehrenswert erscheint. Himmlische Freuden jedoch sind gleicherweise im Geben wie im Empfangen begründet ....Denn es ist alles von der Liebe geleitet, und wer liebt, will im gleichen Maß geben, wie er selbst empfängt.

Fasset daher die Güte Gottes, Seine Langmut und Seine Barmherzigkeit, daß Er allen Geschöpfen auf der Erde Sich Selbst als höchstes Glück bietet .... daß ein jeder nur begehren darf die Vereinigung mit Ihm, um unbeschreiblich wonnig von der ewigen Gottheit bedacht zu werden .... daß Er den Menschen, die in ständiger Abwehr verharren, immer und immer wieder Seine Liebe anträgt, weil Er nicht will, daß sie dieses höchsten Glückes verlustig gehen sollen .... und daß Seine Geduld mit den Menschen keine Grenzen kennt und Er ihnen in jeder Weise näherzukommen sucht ....

Er will, daß alles Unreife seinen Zustand erkenne und sich selbst angelegentlichst bemüht, zur Höhe zu gelangen, und so sich gestaltet durch Gottes Gnade zum gebenden wie empfangenden Wesen ....

Amen







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Die geistige Mission Jesu ....
« Antwort #5 am: September 20, 2017, 09:06:11 Vormittag »
Der Weg zum Vater.... Die geistige Mission Jesu ....

B.D. 6985 empfangen am 5.12.1957

Die geistige Mission Jesu ....

Wenn ihr die hohe geistige Mission des Menschen Jesus erkannt habt, dann wird es euch auch verständlich sein, warum unausgesetzt des göttlichen Erlösers Erwähnung getan werden muß, denn erst, wenn der Mensch frei ist von seiner Urschuld, ist ihm ein Aufstieg in lichte Höhen möglich. Die Menschen wissen nicht um diese Urschuld, und darum wissen sie auch nicht, was das Erlösungswerk bedeutet .... Sie können keinen Zusammenhang finden zwischen dem Kreuzestod des Menschen Jesus, an Den sie vielleicht noch glauben, und der Seligwerdung der Menschen ....

Und darum lehnen so viele Ihn ab, weil ihnen dieses Erlösungswerk nur verkündet, aber nicht wahrheitsgemäß begründet wurde. Und wiederum kann eine solche Begründung nur denen gegeben werden, die ernstlich Aufklärung wünschen, und es werden das immer nur wenige sein. Denn auch die deutlichsten Erklärungen wären den Menschen unbegreiflich, die keinen Blick tun in das geistige Reich, die nur die irdische Welt anerkennen und alles, was ihnen sichtbar und beweisbar ist.

Die Mission des Menschen Jesus war aber keine nur irdische Angelegenheit, wenngleich sie den Menschen-sichtbar vor sich ging ....
Sie hatte eine tiefe geistige Begründung, und solange die Menschen nicht um diese wissen, stehen sie auch noch nicht dem göttlichen Erlöser Jesus Christus als schuldbeladene Brüder gegenüber, die Ihm ihre Schuld aufbürden, die Ihn bitten um Tilgung. Und doch muß diese Bitte vorangehen, wollen sie Erlösung finden, und sie müssen darum wissen um ihre Sündenschuld, um das große Vergehen gegen Gott, das sie sündig werden ließ und das nicht anders als durch jenes große Sühneopfer des Menschen Jesus getilgt werden konnte.

Solange sich also die Menschen nicht sündig fühlen, gehen sie nicht den Weg zu Ihm, zum Kreuz mit ihrer Schuld. Und so lange erkennen sie auch den göttlichen Erlöser Jesus Christus nicht an. Erst das Wissen um ihren Uran-fang, um ihre einstige Beschaffenheit und um ihren Widerstand gegen Gott schenkt ihnen auch das Verständnis für die Erlösungstat Jesu, Der als Mensch so gelebt hat, daß Er Gott Selbst in Sich aufnehmen konnte und nun das Erlösungswerk vollbracht wurde von der Ewigen Liebe, Die Ihre Geschöpfe aus den Fesseln Ihres Gegners befreien wollte.

Eine solche Darstellung der Mission Jesu wird den Menschen glaubwürdiger sein, als wenn nur von den Sünden gesprochen wird, die im Erdenleben von ihnen begangen werden und die den Menschen oft zu gering erscheinen, als daß eine solche Erlösungstat nötig gewesen wäre, um diese Sünden zu tilgen. Zwar ist jede Sünde ein Vergehen gegen die Liebe, also ein Vergehen gegen Gott .... doch die Ursünde des einstigen Abfalles von Gott war so groß, daß das Wesen selbst sie nicht hätte entsühnen können, und wenn Ewigkeiten darüber vergangen wären. Das zu verstehen ist euch Menschen nicht möglich ....

Aber eine so ungeheure Sünde forderte auch eine ungeheure Sühne, die wohl ein „Mensch“ geleistet hat, aber nur deshalb leisten konnte, weil dieser Mensch Gott in Sich barg, also die Kraft aus Gott Ihn dazu befähigte, die aber nur „Liebe“ war .... die Ursubstanz Gottes .... Die Menschen hatten einstens als urgeschaffene Wesen diese Liebekraft Gottes zurückgewiesen und waren also ohne jegliche Kraft ....

Der Mensch Jesus aber nahm bewußt die Liebekraft Gottes in Anspruch und nützte sie zu einem Werk der Barmherzigkeit für Seine gefallenen Brüder .... um deren Schuld zu entsühnen. Es wissen aber die Menschen auch nicht, daß ihr Dasein als Mensch auf dieser Erde die Folge jener Urschuld ist und daß sie ihren Urzustand wohl einmal wiedererreichen werden, aber niemals ohne die Anerkennung Dessen, Der sie getilgt hat aus übergroßer Liebe. Denn ihr Abfall von Gott war ein bewußtes „Sich-von-Ihm-Abkehren“, das ein bewußtes „Ihm-wieder-Zuwenden“ bedingt, um in das Urverhältnis zu Gott wiedereintreten zu können.

Wenn den Menschen dieses Wissen darum zugeleitet wird, dann ist das eine unerhörte Gnade, die jeder auswerten sollte insofern, als daß er nur sich gedanklich damit beschäftigt, daß er das als wahr annehmen sollte, was ihm vermittelt wird. Denn er braucht dann nur sich an den „Menschen Jesus“ zu wenden und mit Ihm gedanklich zu reden ....

Und Dieser wird als „Gott“ ihm antworten, Er wird ihm helfen, zur rechten Erkenntnis seiner Schuld zu gelangen, und sie ihm abnehmen, wenn er sich dazu bekennt und Ihn um Hilfe bittet .... Und es kann jeder einzelne Mensch zu der Erkenntnis gelangen, daß er sich einmal vergangen haben muß, sowie er nur darüber nachdenkt, daß er ein unvollkommenes, schwaches und unwissendes Wesen ist und er die Ursache dessen zu ergründen sucht. Denn keine solche innerliche Frage bleibt unbeantwortet, nur muß sie vorerst gestellt werden, was aber die meisten Menschen unterlassen, jedoch skrupellos jeden Hinweis auf den göttlichen Erlöser ablehnen, wenn sie auf Ihn aufmerksam gemacht werden und auch Seine große geistige Mission.

Doch von seiten Gottes wird den Menschen immer wieder der göttliche Erlöser Jesus Christus verkündet werden, und alle Seine Diener, die auf Erden für Ihn tätig sind, werden mit stets größerem Eifer Seinen Namen und Sein Evangelium predigen, auf daß alle frei werden von ihrer großen Schuld, die darauf hören und selbst in innige Verbindung treten mit Jesus Christus, in Dem Gott Selbst Mensch geworden ist, um zu erlösen, was gebunden ist von Seinem Gegner ....

Amen

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Verlangen nach Gott ....
« Antwort #6 am: September 20, 2017, 09:08:07 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Verlangen nach Gott ....

B.D. 3372 empfangen am 18.12.1944

Liebeswirken ....
Verlangen nach Gott ....
Erfüllung ....

Einer jeden Seele wendet Sich Gott zu, die ihr Auge auf Ihn richtet, die sich Ihm verlangend hingibt und Seine Liebe zu besitzen trachtet. Gott liebt Seine Geschöpfe mit einer Innigkeit, die auch Seine Erbarmung verstehen läßt, die den Gott-fernsten Wesen gilt.

Er ruhet nicht eher, bis Er auch diese gewonnen hat. Wieviel mehr wird Er demnach ein Erdenkind bedenken, das sich Ihm nicht verbirgt, sondern Ihm zustrebt. Denn dieses ist kurz vor dem Ziel, und seine Seele schwingt sich aufwärts, und Gott neigt Sich ihr liebevoll zu ....

Und dies bedeutet Kraftzufuhr, denn die Seele benötigt für ihren Aufstieg Kraft, die ihr nicht vorenthalten wird, sowie ihr Streben nach oben geht. Sie muß nun aber auch ihren Willen bekunden Gott gegenüber, wenngleich Er um ihren Willen weiß, doch sie muß den Willen zur Tat werden lassen, indem sie uneigennützige Werke der Nächstenliebe übt.

Denn durch die Liebebetätigung macht sie sich der Kraftzufuhr würdig, denn sie formt sich zu einem Ebenbild Gottes, Der in Sich die Liebe ist. Jede Liebestat führet sie näher zu Gott, doch ohne Liebe ist auch ihr Wille zu Gott noch klein, selbst wenn sie die Liebe in Worten zum Ausdruck bringen will. Es kann ein vollkommener Zusammenschluß mit Gott nur durch Liebeswirken stattfinden, doch es wird ein Erdenkind nur zu Gott gelangen, so in ihm der Liebesfunke entzündet ist, denn dies ist das Merkmal des letzteren, daß es sich Gott verlangend zuwendet .... Dann ist der Mensch schon tätig gewesen in Liebe, denn das Verlangen nach Gott ist die Erwiderung Gottes.

Die Sehnsucht wird durch das Verlangen nach Ihm zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig erfüllt. Denn wer nach Gott verlangt, der wird auch von Stund an von Seiner Liebe betreut, und sein Weg kann niemals mehr ein verkehrter sein

Und jede Zufuhr göttlicher Liebekraft wird vermehrtes Verlangen zur Folge haben. Es kann nun das Erdenkind nimmermehr fallen, wenngleich es mitunter schwach zu werden droht, denn Gott führet es nun an der Hand, sowie es Ihn um Seine Führung bittet, was es schon unbewußt tut, wenn es zu Ihm aufschaut und Seine Größe bewundert, denn immer wird das Unvollkommene das Vollkommene anstreben, wenn es selbst gut ist im innersten Wesen, und sich also von dieser Vollkommenheit Kraft erbitten, Ihm gleich zu werden.


Und diese Bitte erfüllet Gott, und es wird kein Erdenkind vergeblich bitten um geistige Gaben, denn diese werden immer ihm zugehen. Gottes Liebe bedenket Seine Geschöpfe in überreichem Maß, auf daß sie selig werden können und eingehen in Sein Reich. Denn alle Menschen sind Seine Geschöpfe, die Er für Sich gewinnen will ....

Amen


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Der Weg zum Vater .... Verlangen nach Gott ....
« Antwort #7 am: September 21, 2017, 06:01:42 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Verlangen nach Gott ....

[GEJ.04_176,01] (Simon:)„Ich sehe nun, daß Du, o Herr, Dich den Menschen ganz als Gott offenbarst und nirgends einen Rückhalt oder irgendein Geheimnis machst gleich den alten Propheten, die Dich dem Menschen stets nur unter einer dicksten Verschleierung offenbarten und kaum den Saum Deines Kleides den Sterblichen zeigten. Sie gründeten wohl eine Religion und eine Kirche; aber was war das für eine Religion, was für eine Kirche? Die Religion war ein kaum sichtbarer Stern, aus irgendeiner endlosen Raumestiefe einen allerspärlichsten Hoffnungsstrahl zur mit dickster Nacht umhüllten Erde herabspendend, und die Kirche ein Gebäude aus harten Steinen, ein Tempel, um den lauter Irrgänge und finstere Vorhöfe standen, in welche die Menschen gelangen konnten, aber nie in des Tempels Innerstes, wo alle die großen Lebensgeheimnisse enthüllt auf goldenen Tischen lagen.

[GEJ.04_176,02] Hier aber wird nicht nur des Tempels Innerstes allen Menschen als vollkommen zugänglich eröffnet, sondern Gott, als der ewig Unzugängliche, offenbart Sich Selbst persönlich ganz, wie Er war, ist und sein wird ewig, den Menschen. Daher ist es aber andern teils auch notwendig, Gott nicht etwa nur teilweise, sondern ganz in sich leiblich, seelisch und geistig aufzunehmen durch die ausschließlich alleinige Liebe zu Ihm. Ein solches Entgegenkommen, wie das des Schöpfers zum Geschöpfe, also auch das des Geschöpfes zum Schöpfer, muß ja am Ende notwendig eine volle Identifizierung zwischen dem schöpferischen Ursein und dem geschöpflichen Nachsein zur Folge haben.

[GEJ.04_176,03] Gott wird eins mit uns, und wir werden eins mit Ihm ohne die geringste Beschränkung unserer persönlichen Individualität und der vollkommensten Willensfreiheit! Denn ohne die vollendetste Identifizierung des Geschöpfes mit dem Schöpfer ist ewig nie an eine vollendetste Willensfreiheit zu denken, weil nur des Schöpfers Wille in der vollendetsten Unbeschränktheit sich befinden kann und des Geschöpfes Wille nur dann, wenn er vollkommen eins mit dem Willen des Schöpfers geworden ist.

[GEJ.04_176,04] Wollen wir das, was der Herr will, so ist unser Wollen ein vollkommen freies, weil des Herrn Wille auch ein vollkommenst freier ist; wollen wir aber das nicht oder nur zum Teil, so sind wir die elendsten Sklaven unserer eigenen unendlichen Blindheit. Nur in Gott können wir vollkommen frei werden; außer Gott gibt es nichts als Gericht und Tod!

[GEJ.04_176,05] Herr, Du siehst, daß ich mich nicht scheue zu reden; und ich glaube, diesmal auch wieder den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben! Du aber gib nun Deinen allmächtigen Segen dazu, auf daß dies herrlichste Weizenkorn, das Du, o heiligster Vater,Selbst aus Deinem ewigen Himmel hierher auf diese leider sehr magere Erde verpflanzet hast, im Erdreiche unserer noch blöden Herzen tausendfältige Früchte tragen möge! O heiligster Vater, werde eins mit uns, Deinen Geschöpfen, mit Deinen noch armseligen Kinderchen, auf daß wir dereinst, Dir ähnlich, auch eins mit Dir werden können!“ – Hier bricht Simon ganz ergriffen in Weinen aus.

[GEJ.04_176,06] Ich aber erhebe Mich nun und sage zu Simon: „Komme zu Mir her, du Mein geliebter Bruder, und umarme in Mir nicht mehr deinen Schöpfer, sondern deinen Bruder, auf daß du der erste seist, der mit Mir eins geworden ist!“

[GEJ.04_176,07] Sagt Simon ganz zerknirscht: „O Du zu Heiliger! Dieser Gnade ist der sündige Simon ewig nicht wert!“ Darauf weint er abermals. Dafür aber gehe Ich zu ihm und drücke ihn mit abermaligem Brudergruß an Mein Herz.

[GEJ.04_176,08] Nach einer Weile, als sich Simon aus seinem Ergriffensein erholt und Ich auf sein Gemüt auch beruhigend eingewirkt hatte, sagte Simon: „Mein Herr und mein Gott! was tat ich denn, daß Du mir nun auf einmal gar so gnädig und barmherzig bist? Sieh, ich bin ein sündhafter Mensch; denn mein Fleisch ist sehr locker. Die schönen und üppigen Jungfrauen machen auf mich einen mächtigen Eindruck, und es drängen sich von Zeit zu Zeit stets unzüchtige Gedanken in mir auf. Und gar oft willige ich mit einer Art Lust und Freude in diese Gedanken, wenn schon nicht in der Tat wegen Mangel an Gelegenheit, so aber doch im Gemüte, das in solchen Brunststadien bei mir sehr bejahend sich verhält.

[GEJ.04_176,09] Es gibt dann darauf bei mir wieder auch ganz helle Momente und vernünftige Anschauungen und Betrachtungen über diesen Punkt; aber was nützt das alles? Sehe ich dann gleich darauf wieder eine schöne Maid, so sind alle die hellen Momente, alle die vernünftigen Anschauungen und Betrachtungen in einem Augenblicke wieder verflogen, und der alte Sündenbock steht, mit allem Unzuchtssinne gewappnet, wieder auf seinem Flecke. Ich tue dabei und darauf freilich wohl nichts; aber dieses Nichtstun ist dennoch kein wahres Nichtstun, sondern bloß ein durch die schlechte Gelegenheit verhindertes Tun. Die Furcht vor zeitlicher Strafe und Schande hält einen davon ab, aber lange nicht der eigene freie Wille, der bei solchen Gelegenheiten nur sehr viel Begehrendes in sich hat und bei guter Gelegenheit sicher keine Verneinung an den Tag legen würde! Ich kenne mein lumpiges Fleisch leider nur zu gut und bin somit ein sündiger Mensch und so einer großen Gnade von Dir aus nie wert."




177. Kapitel
[GEJ.04_177,01] Sage Ich: „Freund und Bruder, was geht dich denn das Fleisch an und was im selben vorgeht?! Würde Ich dem Fleische nicht diese Eigenschaft einpflanzen, würde da wohl je ein Mann sich ein Weib nehmen und erwecken in ihr die lebendige Menschenfrucht?!

[GEJ.04_177,02] Hätte Ich in den Magen nicht die materielle Eßgier gelegt, würde jemand wohl jemals eine Speise zu sich nehmen? Auf welch andere Weise könnten Naturspezifikalgeister in das Blut und in andere Säfte des Leibes, von da in den Nervenäther und, in solcher Weise geläutert, in die Seelensubstanz übergehen? Durch Meine Willensmacht allerdings wohl in der primitiven Ordnung; aber wie stünde es dann mit der ewigen Bestandfähigkeit? Anders nicht, als durch ein hartes, bleibendes Gericht; wie sähe es dann aber mit der Selbständigkeit und einstigen geistigen Lebensfreiheit aus?!

[GEJ.04_177,03] Sieh, ein Punkt in Meiner einmal gestellten Ordnung verrückt, – und mit dem Leben in aller Selbständigkeit und Freiheit ist es für ewig aus und gar. Habe nicht Ich den Augen die Sehfähigkeit, den Ohren das Vernehmungsvermögen eingehaucht, der Zunge Rede- und Geschmacksfähigkeit und der Nase den Geruch gegeben?!
[GEJ.04_177,04] Bist du darum ein Sünder, weil es dich zuzeiten hungert und dürstet? Sündigst du, wenn du schaust, hörst, schmeckst und riechst? Alle diese Sinne sind dir ja dazu gegeben, wahrzunehmen der Dinge Formen, zu vernehmen der Rede weisen Sinn und wahrzunehmen gute und schlechte und schädliche Geister der noch unausgegorenen und rohen Materie!

[GEJ.04_177,05] Freilich, wohl kannst du sündigen mit den Augen, Ohren, der Nase, dem Gaumen und der Zunge, wenn du eben diese Sinne nicht in der Ordnung gebrauchst, wenn du deine Augen frech nur dorthin wendest, wo dem Fleische Rechnung getragen wird, wenn du nur Lästerungen, Schmähungen und unflätige Reden gerne und begierlich anhörst, wenn du bloß des Spaßes halber stinkende Dinge riechst, die das Fleisch verunreinigen und krank und zur Arbeit unfähig machen. Du sündigst auch mit dem Gaumen und mit der Zunge, wenn du die zu große Lüsternheit nach den teuersten Leckerbissen nicht bezähmst; denn warum soll dein Gaumen mit den kostbarsten Dingen prasserisch gekitzelt werden, wo neben dir viele Arme vor Hunger und Durst verschmachten?! So es dich hungert und dürstet, so sättige dich mit einer einfachen und frisch bereiteten Kost; aber wenn du Fraß und Völlerei treibst, da sündigst du offenbar wider alle Ordnung Gottes.


[GEJ.04_177,06] Nun siehe, das alles aber ist bei dir nicht der Fall; im Gegenteile hast du eben schon manchen recht glorreichen Sieg über dein Fleisch von dir aus selbst errungen! So auch bist du mäßig in allen Dingen gewesen und nüchtern in deinem Begehren. Was an dir mehr oder weniger vom Übel war, bestand in deinem Unglauben an die Schrift, die du vorher nicht verstehen konntest; aber dein Unglaube war ein redlicher, während der Unglaube des Gabi ein echt pharisäisch unredlicher war. Du verwarfst aber darum die Schrift nicht; nur Licht und Aufhellung wolltest du und studiertest darum auch alle ägyptischen und griechischen Weltweisen. Aber es wollte dir dennoch nicht helle werden; du bliebst zwar dem Äußeren nach ein Pharisäer, aber dem Innern nach warst du dennoch ein stets fleißiger Forscher nach der Wahrheit. Und weil Ich das wohl wußte, so habe Ich dich denn nun auch erweckt und dir, wie auch damit allen anderen, die Pforten zur licht vollsten Wahrheit eröffnet.

[GEJ.04_177,07] Nun kannst du nimmer in eine Nacht geraten und sollst darum ein Eiferer um Mein Reich des Geistes auf dieser Erde werden! Durch dich sollen die Heiden in Persien viel Lichtes überkommen! Nun iß und trinke wieder; denn du hast noch Hunger und Durst und hast deinen Fisch noch nicht einmal zur Hälfte aufgezehrt und deinen Becher auch nicht geleert! Darum nur eifrig zugegriffen, Mein junger Bruder Simon!“

[GEJ.04_177,08] Simon ist stets bis zu Tränen gerührt, setzt sich und verzehrt nach und nach seinen Fisch mit Brot und Wein.

Auszug aus: Die Geistige Sonne
empfangen durch Jakob Lorber

18. Kapitel – Des Geistes Willenskraft, vereint mit dem Herrn, wirkt Wunder.

[GS.02_018,01] Wir haben hier nichts mehr zu tun, somit können wir uns auf unserer Welt wieder weiterbewegen; denn wenn man nur einmal eine Welt hat, also eine gute Unterlage, so kann man dann auf derselben herumgehen, wie man will, und allerlei gute Erfahrungen machen.

[GS.02_018,02] Wohin aber sollen wir uns nun begeben? Hier will ich nicht sagen: Dahin oder dorthin, sondern auch solches sollet ihr bestimmen. Aber auf eines muß ich euch aufmerksam machen, und das ist, daß ihr eine einmal gefaßte Bestimmung, hier- oder dorthin zu gehen, festhalten müssest, und es muß beim ersten Gedanken bleiben. Denn hier kommt es nicht darauf an, daß jemand sagen möchte: Ich weiß nicht recht und bin zweifelhaft, ob ich mich links oder rechts wenden solle, da bei solchen Zweifeln diese Welt, die ihr betretet, sobald wieder vor euch verschwinden würde. Daher muß ein jeder Gedanke festgehalten werden und kein zweiter den ersten verdrängen. Im Geiste ist das durchgehend der Fall; denn wer da nicht fest ist, der ist nicht geschickt zum Reiche Gottes. Also wie der Herr Selbst spricht: „Wer seine Hand an den Pflug legt und zurück sieht, der ist nicht geschickt zum Reiche Gottes.“

[GS.02_018,03] Das will aber mit anderen Worten für unseren gegenwärtigen rein geistigen Zustand nichts anderes gesagt haben, als daß man im Geiste bei gar keiner Gelegenheit sich wankelhaft benehmen solle. Der erste Gedanke muß auch der erste Entschluß und die erste vollkommene Festigkeit sein; denn wäre im Geiste solches nicht der Fall, so stünde es schon lange gar schlecht mit aller Schöpfung.

[GS.02_018,04] Nehmet ihr nur an, ein allergeringster Wankelmut im Geiste Gottes, ein augenblickliches Zurückziehen Seines unbestechlichsten festesten Willens, würde auch sogleich eine augenblickliche Vernichtung aller Dinge nach sich ziehen.

[GS.02_018,05] Ihr saget zwar: Solches kann man sich freilich wohl gar leicht vom Geiste Gottes denken; ob aber für die Erhaltung der Dinge auch eine gleiche Festigkeit von seiten anderer Ihm nahestehender Geister vonnöten ist, das ist nicht so klar.

[GS.02_018,06] Ich sage euch aber: Es ist eines so klar wie das andere. Aus eben diesem Grunde kann nichts Unreines in das Reich Gottes eingehen; denn die Himmel sind das Zentralregiment des Herrn. Sie sind in ihrer Art vollkommen eins mit dem Willen des Herrn; und würde jemand in den Himmel gelangen, der da nicht eins wäre mit dem Willen des Herrn vollkommen, so würden dieses sobald alle Schöpfungsgebiete wahrnehmen. Denn solches würde allerlei Unordnung in der Schöpfung hervorrufen, und tausend der grimmigsten Höllen würden in all ihrer freien Wut nicht einen solchen Schaden anrichten als ein einziger unordentlicher Geist im Reiche Gottes!

[GS.02_018,07] Solange ihr unter der Führung anderer Geister bloß passive Betrachter der geistigen Verhältnisse waret, so lange konntet ihr freilich wohl mit euren Gedanken wechseln, wie ihr wolltet; und es blieb dennoch alles, wie ihr zu sagen pflegt, beim alten. – Jetzt aber seid ihr aktive Betrachter der geistigen Verhältnisse, d.h. ihr betrachtet nicht Dinge, die in meiner Sphäre sind, also nicht auf meinem Grund und Boden, sondern ihr betrachtet nun selbst als Geister Dinge eurer Sphäre. Ihr waret früher Gäste eines andern Bruders und durftet euch nicht entfernen von ihm, wolltet ihr genießen in Seinem Hause; jetzt aber bin ich euer Gast, und ihr könntet mich herumführen, wo ihr wolltet.

[GS.02_018,08] Aber, wie gesagt, es kommt darauf an, daß ihr eure Gedanken fest haltet, also eure Schöpfung fixieret; sonst stehen wir alle drei sogleich wieder in unserem früheren Dunste.

[GS.02_018,09] Als euch ehedem mein Bruder herumgeführt hat in seiner Sphäre, da mußte er ebenfalls seine Schöpfung festhalten; sonst hättet ihr gar wenig zu sehen bekommen. Dieses aber ist dem reinen vollkommenen Geiste ein leichtes, weil er seine Willenskraft vollkommen aus dem Herrn hat. Ihr habt euren Willen zwar auch aus dem Herrn, aber er ist noch nicht fest und vollkommen genug, um ihn gleich den vollkommenen Geistern allenthalben fixieren zu können. Darum aber sagte ich euch nun auch dieses, damit ihr wisset, wie man im Geiste lebt und den Schatz der Kraft seines Geistes erhält.

[GS.02_018,10] Wenn jemand auf dem Erdkörper lebt und will sein Eigentum erhalten, so muß man es wohl verwahren, damit nicht Diebe und Räuber es verderben und wegnehmen,was man besitzt. – Hier ist es eben also; Diebe und Räuber sind wankelmütige, begierliche Gedanken im Geiste. Wer diesen nicht also gleich feste Schutzmauern setzt, der verliert bald gar leicht das schöne Eigentum seines Geistes.

[GS.02_018,11] Also sagte auch der Herr: „Wer da hat, dem wirds gegeben, daß er in der Fülle haben wird; wer aber nicht hat, dem wird genommen, was er hat, oder er wird das, was er hat, verlieren.“ – Was ist aber, das jemandem genommen werden kann, das er nicht hat, und jemandem gegeben werden, das er hat, um es dann zu besitzen in der Fülle? – Es ist des Geistes vereinte Willenskraft in dem Herrn! Wer sie hat, der wird dadurch endlose Reichtümer finden in seinem Geiste und dann im Besitze der Kraft und der Güter sein, und das ist ein Besitz in der Fülle.

[GS.02_018,12] Wer aber diese mit dem Herrn vereinte Willenskraft im Geiste nicht hat, was wird dessen Los wohl sein, da es hier für niemand einen andern Besitz gibt, als den höchst eigenen aus sich? Ich sage euch: Das Los eines solchen Geistes wird kein anderes sein als die entweder plötzliche oder sukzessive Verarmung; denn so jemand von euch einen Rock haben will, ist aber selbst kein Schneider, so muß er zu einem Schneider gehen, damit ihm dieser einen Rock mache. Wenn es aber keinen Schneider gäbe, oder wenn man aus einem Orte alle Schneider vertriebe und auch niemand sich selbst einen Rock machen könnte, so dürfte es doch ein wenig künstlich hergehen, um zu einem Rocke zu gelangen.

[GS.02_018,13] Seht, also ist es auch hier der Fall; der Herr schuf den Menschen nach Seinem Ebenbilde und hat ihn mit werktätig schöpferischer Kraft ausgerüstet. Diese aber hat Er nur wie ein Samenkorn in ihn gelegt. – Ihr saget aber selbst schon und wißt es aus der Schrift, da es heißt: „Und die Werke folgen ihnen nach.“

[GS.02_018,14] Wenn also, so kann ein unfester, kraft- und werkloser Geist, der sich nie in irgendeiner Festigkeit versucht hatte, ja doch im reinen Geisterreiche unmöglich anders als ganz leer ankommen. Wie vieles aber daran liegt, daß der Mensch festen, unwankelhaften Geistes sei, zeigt der Herr bei verschiedenen Gelegenheiten.

[GS.02_018,15] Er begünstigt Petrum wegen der Festigkeit seines Glaubens; wieder heißt Er den einen klugen Mann, der auf einen Felsen baut, wieder spricht Er von Johannes dem Täufer, daß er kein Rohr ist, das von dem Winde hin und her bewegt wird. Gar oft spricht Er: „Es geschehe dir nach deinem Glauben; dein Glaube hat dir geholfen!“ – Also spricht Er auch offenbarlich aus, indem Er sagt: „Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“, wodurch Er ebenfalls sagen will, daß sie, nämlich zu denen Er gesprochen hat, einen Gott gleich festen Willen haben und sich durch nichts aus der festen Richtung ihres Geistes bringen lassen sollten. Also preiset Er auch die Macht des festen Geistes mit folgenden
Worten an:

[GS.02_018,16] „So ihr Glauben hättet wie ein Senfkörnlein groß, so könntet ihr zu diesem Berge sprechen: Hebe dich von hinnen und stürze ins Meer! – Es wird geschehen nach eurem Glauben.“

[GS.02_018,17] Aus diesen wenigen angeführten Texten, dergleichen es noch eine Menge gibt, könnet ihr aber auch schon hinreichend klar entnehmen, worauf es vorzugsweise im Reiche der Geister ankommt.


[GS.02_018,18] Ich sage euch aber noch hinzu, was euch vielleicht etwas sonderbar vorkommen wird, und dennoch ist es die unbestechlichste Wahrheit. Wenn die Menschen auf der Erde wüßten, worauf es ankommt, um in ihrem Wollen etwas zu effektuieren, so würde gar manches Wunderbare geschehen; aber die Menschen wissen zum größten Teile ja kaum, daß sie einen Geist haben, weil dieser bei ihnen schon lange von ihrer Materie aufgesogen worden ist. Woher sollen sie es dann wissen, was in ihrem Geiste liegt?

[GS.02_018,19] Euch aber, die ihr nun den Geist schon ein wenig habt kennengelernt, kann ich es nun schon ein wenig kundgeben, worauf es hauptsächlich ankommt, um eben aus dem Geiste mächtig, unfehlbar, bestimmt und wahrhaft wunderbar zu wirken.

[GS.02_018,20] Worauf kommt es denn eigentlich an? – Höret, ich will euch dafür ein kleines Rezeptchen geben. Nehmet davon alle Morgen und Abende einen guten Eßlöffel voll ein, und ihr werdet euch überzeugen, daß dieses Rezept ein wahrhaftiges Wunder-Arkanum ist.

[GS.02_018,21] Die erste Spezies besteht darin, daß man sich gleich nach dem Erwachen mit dem Herrn durch die Liebe in Seinem Willen vereint; solches muß auch abends geschehen.  Wenn dann jemand etwas möchte, so habe er acht auf den ersten Gedanken; das ist die zweite Spezies. Diesen halte er nun augenblicklich fest und vertausche ihn um alle Weltreichtümer nicht mehr mit einer zweiten.

[GS.02_018,22] Hat er solches getan, dann bitte er den Herrn, daß Er Sich möchte mit Seiner unendlichen Stärke vereinen mit der Schwäche des eigenen Willens, erfasse den Herrn dabei abermals mit seiner Liebe, – das ist die dritte Spezies. Ist solches in aller wankellosen Festigkeit geschehen, dann geselle er zu diesen drei Spezies noch eine vierte hinzu, und das ist der fixiert feste Glaube.

[GS.02_018,23] Wenn diese vier Spezies beisammen sind vollkommen, so ist die Wundermedizin auch schon fertig.

[GS.02_018,24] Wer es nicht glauben will, der wird in sich wohl schwerlich die Probe ausführen können; wer es aber glaubt, der gehe hin und tue desgleichen, und er wird sich überzeugen von der vereinten Kraft des Herrn in seinem Geiste. – Dieses Geheimnis mußte ich euch hier mitteilen, weil es hier am rechten Platze ist.

[GS.02_018,25] Ihr wisset demnach nun auch, was ihr hier auf dieser unserer Welt zu tun habt, damit wir weiterkommen; ein Gedanke, eine feste Bestimmung, und wir werden den Ort vor uns haben, dahin wir wollen.


[GS.02_018,26] Dieses Geheimnis aber, das ich euch nun kundgegeben habe, gilt für alle naturmäßige wie für alle geistige Welt; denn es ist ganz dasselbe, welches der Herr und alle Seine Apostel und Jünger gelehrt hat, und zwar bei der Gelegenheit, da Er sagte: „Ohne Mich könnt ihr nichts tun; mit Mir aber, versteht sich von selbst, alles!“

[GS.02_018,27] Und weiter, da Er sagte: „Um was ihr immer den Vater in Meinem Namen bitten werdet, das wird Er euch geben.“ – Hier hat der Herr in der Bitte keine Ausnahme gesetzt, indem Er sagte: „um was immer.“

[GS.02_018,28] Also zeigte Er auch: Wenn zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind, so wird Er mitten unter ihnen sein; und um was sie da bitten werden, wird ihnen gegeben. – Der Verfolg dieser Weltbereisung wird jedoch, wie schon bemerkt, euch noch so manches verborgene Geheimnis lichten. Der neue Ort aber steht schon vor uns; also wollen wir ihm uns nahen!


19. Kapitel – Ein neuer Ort – Herrlicher Prachtbau auf einer Anhöhe.

[GS.02_019,01] Ich sollte euch zwar fragen, wie euch dieser neue Ort gefällt. Allein, da ich nun auf eurem Grund und Boden mit euch einhergehe, so kann ich solches aus der guten Ordnung der Dinge nicht wohl tun, indem doch der Fremdling, so er zu einem Hausbesitzer kommt, denselben nicht fragen kann, wie ihm sein Eigentum gefalle; wohl aber kann der Hausbesitzer solch eine Frage an den Fremdling stellen. Doch ihr möget mich hier noch nicht fragen um solches, da ihr selbst noch stark Fremdlinge in eurem Eigentume seid; daher muß ich denn doch die Ordnung umkehren und euch die Frage geben, die ihr eigentlich mir geben solltet.



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Geistige Wiedergeburt ....
« Antwort #8 am: September 22, 2017, 07:12:13 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Geistige Wiedergeburt ....

B.D. 4641 empfangen am 16.u.17.5.1949

Geistige Wiedergeburt ....

Der entscheidende Moment im Erdenleben ist das bewußte Hinlenken des Willens zu Gott, denn dieser Moment ist der Beginn des Wandelns der Seele, er ist gewissermaßen der Wendepunkt, die beginnende Rückkehr des einst Gefallenen zu Gott.

Je eher nun diese bewußte Willensrichtung im Leben des Menschen eintritt, desto größere Vollkommenheit kann er erreichen vor seinem Abscheiden, doch es ist auch möglich, in kurzer Zeit zu einem hohen Reifegrad zu gelangen, so der Mensch erst spät zu der Erkenntnis gelangt, daß er als Geschöpf Gottes den Zusammenschluß mit Ihm anstreben muß.

Dann kann er die Wandlung seiner Seele mit verstärktem Willen betreiben und gleichfalls noch ausreifen. Und so wird jedes Geschehen im menschlichen Leben immer nur Anlaß sein zur Wandlung des Willens, hat dieser aber die rechte Richtung eingeschlagen, dann ist keine Befürchtung mehr, daß die Seele zurückfällt in die Finsternis, denn Gott Selbst zieht sie nun zu Sich, sowie sie einmal ihren Willen bekundet hat, zu Ihm zu gelangen.

Dieser Willensentscheid, das bewußte Hinlenken der Gedanken zu Gott, ist gewissermaßen auch die geistige Wiedergeburt des Menschen, denn es tritt die Seele in ein neues Leben ein, sie lebt nicht nur der irdisch-materiellen Welt, sondern sie dringt tiefer ein, sie sucht die Wahrheit und findet sie, weil Gott Sich als die ewige Wahrheit nun zu erkennen gibt, weil Er nun gedanklich auf die Seele einwirkt, die nach Ihm Verlangen trägt ....

(17.5.1949) Eine nun so wiedergeborene Seele muß wie ein zartes Pflänzchen gehegt und gepflegt werden, sie muß mit leichtester Kost am Leben erhalten und langsam gestärkt und gekräftigt werden, bis sie sich selbst im Leben zurechtfindet und nun den Gang der Aufwärtsentwicklung mühelos zurücklegen kann. Die Willenswandlung ist der Akt der Wiedergeburt, damit hat sie den Weg beschritten, der zum ewigen Leben führt, wenngleich dieser noch viele Gefahren und Hindernisse .... weltliche Versuchungen und Schwierigkeiten .... bieten kann, jedoch von einer kraftvollen Seele überwunden wird. Es geht nun lediglich darum, ob der Seele diese erforderliche Kraft zugeführt wird oder sie darben muß und ihr der Weg nach oben daher schwerfällt. Dies ist wieder allein Willensangelegenheit, doch ein Wille, der sich nach oben, zu Gott, einmal gewandt hat, wird auch von Gott ergriffen und ständig günstig beeinflußt, ohne jedoch gezwungen zu werden. Der wirksamste Einfluß nun ist das Wort Gottes, das Kraft und Leben in sich birgt und die wiedergeborene Seele nähret und ihr zur Reife verhilft.

Ein Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, wird auch stets geöffnet sein zum Empfang des göttlichen Wortes, sei es in direkter Form durch Hören oder Lesen göttlicher Offenbarungen oder auch durch gedankliche Verbindung mit dem Urquell der Weisheit, durch bewußte Verbindung mit Dem, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Er wird des öfteren in die Stille gehen, d.h. innere Einkehr halten, und seine Gedanken werden beeinflußt von oben die rechte Richtung nehmen .... seine Seele wird Nahrung empfangen und zunehmen an Licht und Kraft. Es wird der Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, aber auch in der Liebe leben, denn dies ist Auswirkung des recht gerichteten Willens. Und also muß er reifen und der Vollendung zugehen, wie es Sinn und Zweck seines Erdenwandels ist, sowie er sich im freien Willen gelöst hat von der Macht, die ihn gefesselt hielt und der sich der Mensch selbst entwinden muß, wozu ihm aber stets die Gnade und Kraft von oben zur Verfügung steht, die er nützen wird zur geistigen Wiedergeburt ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Der Weg zum Vater .... „dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade ....“
« Antwort #9 am: September 24, 2017, 05:53:28 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... „dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade ....“

B.D. 8281 empfangen am 24.9.1962

Gefahr der Überheblichkeit ....

Wer sich Mein Wort zu Herzen nimmt: „Ihr seid allzumal Sünder ....“,der wird auch in tiefster Demut verbleiben, er wird sich nicht überheben und auch kein hartes Urteil fällen, denn die Erkenntnis, selbst noch nicht vollkommen zu sein, wird ihn immer dessen gedenken lassen, daß er ein schwacher Mensch ist, der Meine Kraft und Stärkung benötigt, und er wird demütigen Herzens zu Mir kommen und Mich darum bitten ....

Wer dagegen von sich und seinem Wert überzeugt ist, dessen Wesen wird Hochmut verraten, der wird sich über seine Mitmenschen überheben, und diese Überheblichkeit wird sich äußern in einer Geringschätzung des anderen, in lieblosem Urteil und in der Ansicht, ein höheres Wissen zu haben und somit auch keine Belehrungen mehr zu benötigen, sei dies nun irdischer oder geistiger Art .... immer wird der überhebliche Mensch glauben, die Stufe erreicht zu haben, da er auf die Mitmenschen herabsehen kann.

Und es ist die Überheblichkeit wahrlich Anteil Meines Gegners, die ihn in die tiefste Tiefe hinabstürzte, denn er überhob sich über Mich, seinen Gott und Schöpfer, und er zog ein großes Heer der geschaffenen Wesen mit hinab zur Tiefe. Allen diesen gefallenen Wesen haftet noch viel des überheblichen Geistes an, wenn sie als Menschen ihre letzte Willensprobe abzulegen haben. Und es ist die Überheblichkeit ein ganz bedenkliches Zeichen der Unvollkommenheit, gegen das der Mensch nun ankämpfen muß im Erdenleben, bis er zur tiefsten Demut Mir gegenüber gelangt und dann auch den Mitmenschen gegenüber sich nicht mehr hervortun wird, sondern volles Verständnis hat für dessen Schwächen, weil er selbst seine eigene Mangelhaftigkeit erkennt. Es gehört aber tiefste Demut zu einer rechten Bindung mit Mir, und sowie der Mensch sich als sündig erkennt und bekennt, so wird er auch zu Jesus Christus seine Zuflucht nehmen und Ihn bitten, ihn frei zu machen ....

Die Demut wird ihn innig rufen lassen zu Ihm, und er wird Gnade finden vor Seinen Augen .... denn „dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade ....“ Und es kann kein Mensch von sich annehmen, vollkommen zu sein, solange er auf Erden wandelt .... Er kann nur einen höheren Grad der Erkenntnis besitzen, aber gerade dies wird ihn stets demütiger werden lassen, weil er die Größe seines Gottes und Schöpfers erkennt und die unendliche Liebe, die dieser Gott und Schöpfer Seinen Geschöpfen zuwendet, die das Geschöpf wohl unsagbar beglückt, aber es nicht überheblich werden lässet. Die Überheblichkeit ist immer noch ein Zeichen mangelhafter Erkenntnis, denn der Gegner sucht das Licht zu trüben, der Gegner hat noch sein Anteil am Menschen, wenn dieser von sich und seinem Wert überzeugt ist ....


Ihr alle habt noch sehr anzukämpfen gegen dieses Übel, denn immer wieder wird euch Mein Gegner ein verkehrtes Hoheitsgefühl einblasen, er wird es immer wieder verstehen, eine Angriffsfläche zu finden, wo er in euch einen Eigendünkel erwecken kann. Und ihr alle sollet darum auf der Hut sein und jedes Überheblichkeitsgefühl im Keim zu ersticken trachten, denn immer sollet ihr dessen gedenken, daß euer Heiland und Erlöser Jesus Christus den Weg der tiefsten Demut gegangen ist, um gerade für euren Hochmutsfall Sühne zu leisten .... Ihr sollt Seiner Qualen und Leiden gedenken, die jene Sühne von Ihm forderte .... Und ihr sollt wissen, daß euer Gang über die Erde Folge ist jenes Falles zur Tiefe, den der Hochmut veranlaßt hat.

Die Rückkehr zu Mir kann nur auf dem Demutswege erfolgen, und der Erdenweg soll euch diese Erkenntnis bringen, daß ihr schwache, hilflose Wesen seid, die Meine liebende Hilfe brauchen, um wieder zur Höhe zu steigen, und die Mich immer nur um Meine Hilfe angehen müssen, wenn sie den Erdenweg erfolgreich zurücklegen wollen. Wer aber noch überheblichen Geistes ist, der ist noch entfernt von Mir, und er wird Mich auch schwerlich finden.

Denn in ihm kann auch nicht die rechte Liebe sich entfalten, die den Nächsten umfaßt, sondern er wird sich in seiner Überheblichkeit fernhalten von dem, dem er Liebe schenken soll und da der Mensch nur reifen kann durch ein Liebeleben, wird der Überhebliche keinen geistigen Fortschritt erzielen, sondern auf gleicher Stufe stehenbleiben, wenn er nicht gar absinkt, weil Mein Gegner ihn noch gefesselt hält. Darum kämpfet an gegen dieses Übel, und übet an euch selbst scharfe Kritik, dann werdet ihr Fehler entdecken, die euch klein werden lassen, und ihr werdet herabsteigen von dem Thron, den ihr selbst euch errichtet habt in falscher Einschätzung eures Wertes .... Die Demut allein wird euch reifen lassen, denn ihr werdet dann von Mir Gnaden empfangen im Übermaß, Ich werde Selbst Mich eurer annehmen, denn in der Demut tretet ihr Mir näher, und euer Gebet zu Mir wird innig und hingebend sein, und Ich werde euch eure Bitte gewähren, Ich werde euch zu Mir ziehen als Meine Kinder, denn ihr habt euch dann endgültig getrennt von Meinem Gegner, der darum zu Meinem Gegner wurde, weil er sich überhob über Den, aus Dessen Kraft er hervorgegangen war ....    Amen









Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Der Weg zum Vater .... Demut
« Antwort #10 am: September 24, 2017, 05:54:35 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Demut

B.D. 5587 empfangen am 26.u.27.1.1953

Demut ....

Tretet Gott in aller Demut nahe, und Er wird Sich liebevoll euch zuneigen. Höret auf die Stimme eures Herzens, werdet nicht überheblichen Geistes, da euch Seine Liebe offensichtlich wird, sondern bleibet Ihm immer in Demut ergeben, dann ist das Gnadenmaß unerschöpflich, das Er über euch ausschüttet, dann seid ihr wahrlich Seine Kinder, die den Weg zum Vaterherzen gefunden haben ....

Die Demut muß euch ganz erfüllen, und auch das größte Liebegeschenk darf euch nicht überheblich werden lassen, denn es ist nur Seine übergroße Liebe, die euch jenes Geschenk zuwendet, nicht aber eure Würdigkeit. Was schwach ist, wird von Gott liebevoll angesehen, sowie es seine Schwäche erkennt und sich in aller Demut zurückhält von der Ewigen Liebe ....

Dann wird es wahrlich überschüttet von einer Gnadenfülle, die euch einen hohen Aufstieg sichert. Und so ist euch Menschen eine einfache Erklärung gegeben, wann und wie Gott Seine Gnadengaben verschenkt; es wird euch Aufschluß gegeben, was allein vonnöten ist, um ein reichstes Gnadenmaß zu empfangen .... Es wird die Demut als die Tugend hingestellt, die von Gott angesehen wird mit Augen der Liebe, die Ihn bewegt, Sich zu entäußern, einen Gnadenreichtum auszuteilen, der den Menschen mit Sicherheit zum Ziel führt, zur Vereinigung des Kindes mit dem Vater ....

Wie ein Kind dem Vater in aller Demut entgegenkommt, so muß auch der Mensch sich demütig fühlen dem ewigen Vater gegenüber. Wo aber die Demut schwindet, dort zieht auch Gott Seine Gnade zurück. Die Demut aber fordert nichts für sich, die Demut fühlt sich so unendlich klein der Gottheit gegenüber, Die sie wohl ahnet, aber nicht Sie anzusprechen traut. Die rechte Demut wird nur ein Lallen hervorbringen, sie wird sich nicht mit Worten äußern können, denn sie wagt keine Worte zu richten an das höchste Wesen, Das mit einem Gedanken schon vernichten kann, was Es einstmals geschaffen hat ....

Die Demut ist stumm und fällt nur vor dem Angesicht Gottes nieder, flehend um Sein Erbarmen .... Die Demut wartet geduldig, bis sie aufgerichtet wird von Seiner gütigen Hand. Und wo ihr Menschen diese Demut erkennet, dort fließet auch der Gnadenstrom ununterbrochen in das Herz, dort ist die Gegenwart Gottes ersichtlich, dort ist die Verbindung geschaffen von der Erde zum Himmel, dort neigt Sich Gott Selbst zur Erde und füllet das Gefäß mit Seiner Gnade, das Ihm geöffnet entgegengehalten wird, das Herz, das sich Gott demütig hingibt in der Erkenntnis seiner Unwürdigkeit und Schwäche ....
(27.1.1953) Denn die Demut des Herzens ist die höchste Zierde der Seele, sie öffnet gleichsam die Pforte zum geistigen Reich, sie öffnet den Gnadenquell, denn wo die Demut ist, ist auch die Liebe zu Gott, Den die Seele anerkennt als überheiliges Wesen, zu Dem sie kaum aufzuschauen sich getraut, Den sie aber anstrebt, Dem sie sich zu eigen geben möchte ganz und gar: Die demutsvolle Hingabe der Seele an ihren Schöpfer und Vater von Ewigkeit ist der kürzeste Weg zu Ihm, denn eine mächtige Liebe- und Gnadenwelle trägt sie über alle Hindernisse hinweg an das Herz des Vaters, Der sie huldvoll an Sich zieht, weil eine demütige Seele Ihm wohlgefällig ist.

Wahre Demut des Herzens braucht nicht nach außen erkenntlich zu sein, vielmehr verbirgt sie sich oft hinter einem undurchdringlichen Wesen, denn die wahre Demut gilt nicht den Menschen, sondern dem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, die wahre Demut wagt sich nicht hervor, sie geht stille, einsame Wege in Bescheidenheit und tritt niemals hervor, sie ist ohne jede Eigenliebe, doch stets bemüht, auch den Mitmenschen die Größe und Heiligkeit Gottes vor Augen zu stellen, weil sie selbst es empfindet, wie klein und armselig der Mensch ist Seiner Heiligkeit gegenüber. Und sie wird Gnade finden im Übermaß .... denn ihr ganzes Wesen ist Abscheu der einstigen Sünde des Abfalles von Gott, Den sie nie und nimmer beleidigen möchte und Der daher ihren voll und ganz Ihm zugewandten Willen erfaßt und die Seele zu Sich zieht in heißester erbarmender Liebe ....

Amen

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Jesus Christus ist das Licht der Welt
« Antwort #11 am: September 25, 2017, 06:30:23 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Jesus Christus ist das Licht der Welt

Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits.
Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber.

Das Reich Gottes.


[GS.01_000,01] Des Weltgewühles laute Stimme schweigt. Wir schau'n empor zu stillen Geisterhöhen, und des Gemüts verklärte Blicke sehen, wie sich der Wahrheit Reich zur Erde neigt. Um unsre Seele spielt sein Himmelslicht, durch unser Wesen strömt sein heilig Feuer. Und aus des Herzens tiefsten Quellen bricht das ew'ge Leben zu des Bundes Feier.


[GS.01_000,02] Wie wundergroß ist Gottes Reichsgebiet! Es dehnt sich aus in aller Zeiten Ferne, umschlingt die Erd und zahllos viele Sterne und ist, wo nur ein Herz fürs Gute glüht! Wer hat in ihm die Bürgerzahl erspäht? Wer kennet seiner Kräfte Füll' und Regen, die Saaten all, unendlich hier gesät, und des Gedeihns und Reifens goldnen Segen?

[GS.01_000,03] Hier weht der Geist des Vaters, still und rein! Hier ist in vollster Kraft der Freiheit Walten! Die Hoffnung blüht, und Glaubens Lichtgestalten ergehn sich in der Liebe Frühlingsschein. Das Hochvertrau'n blickt zur Vollendung hin, die Demut in ihr eignes Licht, errötend. In tiefstem Frieden ruht versöhnter Sinn. / Es kniet die Andacht, hoch begeistert betend.

[GS.01_000,04] Des Reiches Sonne ist des Vaters Geist! Wie sich die ew'gen Geister um Ihn schwingen, sich stets Ihm nah'n in engern Ringen, bis ganz ihr Leben in das Seine fleußt! / Wer wird nicht seiner Kindschaft sich bewußt? Wer fühlt nicht schmerzlich, was im Staub ihm fehle? / Ein tiefes Heimweh glüht in unsrer Brust,  nach ihrem Urquell lechzt die durst'ge Seele.


Jakob Lorber
DIE GEISTIGE SONNE

Jesus Christus ist das Licht der Welt Ich bin das Licht der Welt; wer Mir nachfolgt,  der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 8,12.

Der alte und der neue Mensch
1 Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. (Kolosser 2.12) 2Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. (Matthäus 6.33) 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. (Römer 6.2) 4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit. (1. Korinther 15.43)
   5 So tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, Hurerei, Unreinigkeit, schändliche Brunst, böse Lust und den Geiz, welcher ist Abgötterei, (Epheser 5.3) 6 um welcher willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens; (Epheser 5.6) 7 in welchem auch ihr weiland gewandelt habt, da ihr darin lebtet. 8 Nun aber leget alles ab von euch: den Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde. (Epheser 4.29) (Epheser 4.31) 9 Lüget nicht untereinander; zieht den alten Menschen mit seinen Werken aus(Epheser 4.22-25) 10 und ziehet den neuen an, der da erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbilde des, der ihn geschaffen hat; (1. Mose 1.27) (Epheser 4.24)
   11 da nicht ist Grieche, Jude, Beschnittener, Unbeschnittener, Ungrieche, Scythe, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Christus.(Galater 3.28)
   12 So ziehet nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und vertrage einer den andern und vergebet euch untereinander, so jemand Klage hat wider den andern; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. (Matthäus 6.14) (Epheser 4.2) (Epheser 4.32) 14 Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. (Römer 13.) (Römer 13.10) 15 Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar! (1. Korinther 12.13) (1. Korinther 12.27) (Epheser 4.3-4) (Philipper 4.7)
   16 Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Weisheit; lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen lieblichen Liedern und singt dem HERRN in eurem Herzen. (Epheser 5.19) 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des HERRN Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn. (1. Korinther 10.31)



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„Ihr sollt keine fremden Götter haben neben Mir ....“
« Antwort #12 am: September 25, 2017, 06:36:29 Vormittag »
Der Weg zum Vater....
„Ihr sollt keine fremden Götter haben neben Mir ....“

B.D. 8298 empfangen am 14.10.1962

„Ihr sollt keine fremden Götter haben neben Mir ....“


Diese Worte sind sehr bedeutungsvoll, weil alles, was ihr im Erdenleben anstrebet, für euch mehr bedeuten kann als Ich, euer Gott und Vater von Ewigkeit, sowie euer Herz an irdischen Gütern hängt und ihr darum keine Bindung suchet mit Mir ....

Dann also ist das, was ihr begehret mit allen euren Sinnen, euer Gott .... Und lasset ihr auch Mich noch gelten, indem ihr eine Macht über euch anerkennet, Die euch geschaffen hat, so habet ihr doch fremde Götter neben Mir .... immer entsprechend dem Verlangen, das eurem Herzen entsteigt. Mögen es nun irdische Güter sein, das Verlangen nach Ehre und Ruhm oder auch Menschen, die Mich aus eurem Herzen verdrängen, immer sind es fremde Götter, die euren Aufstieg zur Höhe verhindern, denn alle diese Götter sind vergänglich, ihr müsset sie opfern, wenn euer Erdenleben beendet ist, und ihr werdet einmal leer eingehen in das jenseitige Reich, wenn ihr nicht Mich Selbst allem voransetzet, Der Ich doch euer einziges Ziel im Erdenleben sein will und Den ihr mit allen Kräften anstreben müsset, wenn ihr selig werden wollet ....

Ich bin euer Gott und Schöpfer, von Dem ihr einst ausgegangen seid, und Ich will, daß ihr Mich erkennet und anerkennet .... Und den Beweis dessen sollet ihr Mir geben, indem ihr bereit seid, alles hinzugeben, wenn ihr Mich Selbst und Meine Liebe dafür eintauschet. Dann bin Ich in Wahrheit für euch der eine Gott, Dem ihr euch angehörig fühlen sollet und Der als euer Vater mit euch verbunden sein will für Zeit und Ewigkeit.

Nun aber betrachtet euer Erdenleben, das euch nur lebenswert dünkt, wenn ihr alles besitzet, wonach euer Herz verlangt .... Also habet ihr euch viele Götter geschaffen, die ihr neben Mich stellet, vorausgesetzt, daß ihr an Mich als euren Schöpfer glaubet. Dieser Glaube ist aber ohne Wert, solange ihr Mich nicht ernstlich anstrebet .... wovon euch aber die Welt und euer Verlangen danach zurückhält. Eure Liebe gehört vielen Dingen, die jedoch Anteil sind Meines Gegners, und das Verlangen danach sollet ihr überwinden, auf daß Ich Selbst nun in den Vordergrund eures Denkens gestellt werde und ihr alle anderen Götter fallenlasset ....

Aber ihr schaffet euch auch selbst Götter neben Mir, wenn ihr im geistigen Reich Wesen anrufet im Glauben, durch ihre Fürbitte das Ziel zu erreichen, die ewige Seligkeit .... Auch dann ist eure Einstellung zu Mir noch nicht richtig, weil es im Erdenleben darum geht, daß ihr die Bindung mit Mir herstellet, die ihr einst freiwillig abgebrochen hattet .... Und diesen Akt der freiwilligen und bewußten Rückkehr zu Mir müsset ihr selbst vollbringen, und kein Fürbitter würde das zuwege bringen durch seine Fürbitte ....

Sie werden immer nur gedanklich euch den Weg weisen zu Mir Selbst, den ihr unwiderruflich gehen müsset, um selig zu werden. Denn das sollet ihr wissen, daß die Liebe jener Lichtwesen so groß ist, daß sie euch zu Mir zurückbringen möchten, wenn nicht Mein Gesetz ewiger Ordnung auch in ihnen verankert wäre, daß sie selbst keinen Menschen zu seinem Wollen und Denken auf Erden zwingen .... Ich aber fordere laut Gesetz der Ordnung von Ewigkeit, daß eine jede Seele freiwillig den Weg nimmt zu Mir, und darum will Ich ihr Gott sein und bleiben, für Den sie alles hinzugeben bereit sind. Voll und ganz will Ich eure Herzen besitzen, denn Ich will sie erfüllen mit Meiner Liebe ....

Solange aber ein Herz noch nicht frei ist von Wünschen und Begierden jeglicher Art, so hat dieses Herz also noch fremde Götter in sich, die es Mir verwehren, einzuziehen und allein darin zu herrschen.... Doch besitze Ich eine Seele voll und ganz, so heißt das, daß Ich ihr nun auch das höchste Glück bereiten kann, und wahrlich, sie wird es nicht bereuen, die anderen Güter hingegeben zu haben, um Mich dafür einzutauschen, Der Ich nun aber Alleinherrscher bin im Herzen des Menschen und nun auch nichts mehr die innige Bindung zwischen uns aufheben kann.

Darum prüfet euch ernstlich, ob ihr noch von Verlangen erfüllt seid nach Dingen, die euch mehr bedeuten als Ich Selbst, seien es materielle Dinge oder auch Menschen, und suchet diese zu entthronen, auf daß der erste Platz für Mich bleibt .... suchet alles irdische Verlangen in euch zu ersticken, und machet euch frei von jeglichem Götzendienst, worunter jegliche Liebe zur Welt zu verstehen ist, denn ihr dienet dann wirklich nur Meinem Gegner, dem Fürsten der Finsternis, dem diese Welt angehört, und er also ist euer Gott, dem alle Opfer gelten, die ihr darbringet. Der Mammon ist dann euer Gott, und dieser Gott wird euch zermalmen, denn er gehöret nicht in Mein Reich, wo Ich allein herrsche in Liebe und Weisheit .... Und die Mir angehören wollen, sollen Mich allein anbeten, d.h. nur Mich in ihrem Herzen tragen, und Ich werde ihnen nicht nur ihr Gott und Schöpfer, sondern auch ihr Vater sein ....

Amen



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Gottes Kraftstrom ....
« Antwort #13 am: September 26, 2017, 05:34:26 Vormittag »
BD. 8313 empfangen am 29.10.1962


Der Weg zum Vater .... Gottes Kraftstrom ....

Jede Bindung mit Mir, jeder Gedanke, der Mir gilt, ist von größtem Segen für eure Seele .... Das sage Ich euch immer wieder, denn ihr werdet dann immer wieder von Meinem Kraftstrom berührt, weil ihr euch dann auch öffnet, daß dieser Strom in euch einfließen kann. Ihr könnet es nicht ermessen, was diese Bindung bedeutet, ist es doch die bewußte Abkehr von Meinem Gegner und Rückkehr zu Mir, die eure einstige Sünde des Abfalles gleichsam aufhebt, denn eure Gedanken werden nur dann bei Mir weilen, wenn ihr selbst es wollet, daß die Trennung aufgehoben sei ....

Und dann ist auch die Möglichkeit geschaffen, daß euch Mein Liebestrahl wieder trifft, weil ihr ihn dann nicht mehr zurückweiset .... Und von Meiner Liebe wieder angestrahlt zu werden heißt auch, daß sich euer Wesen langsam wieder wandelt zu dem, was es gewesen ist im Anbeginn: von Mir ausgestrahlte Liebekraft, also liebeerfüllte Wesen, die unermeßlich selig waren. Glaubet es, daß jeder Mir zugewandte Gedanke diese Liebeanstrahlung möglich macht und daß eure Seele unwiderruflich ausreifen muß auf dieser Erde, daß ihr der Eingang in das Lichtreich nicht mehr verwehrt sein wird ....

Denn von Meiner Liebe wieder angestrahlt werden zu können, schließt auch alles andere in sich, was Voraussetzung ist, daß euch die Pforten in das Lichtreich geöffnet sind .... Denn ihr werdet selbst in Liebe wirken, weil die von Mir euch zuströmende Kraft euch dazu antreibt, und die Liebe wird helles Licht in euch entzünden, so daß ihr auf Erden schon zu einem hohen Grad der Erkenntnis gelangen könnet ....

Und so werdet ihr auch das Erlösungswerk Jesu verstehen und euch voll und ganz dem göttlichen Erlöser Jesus Christus zuwenden, und das bedeutet auch, daß Er euch die Pforten in das Lichtreich öffnen wird bei eurem Eintritt in das jenseitige Reich. Und euer Erdenlebenszweck wird nur dann erfüllt werden können, wenn eure Seele ständig Kraft von Mir empfängt ....

Der Kraftstrom aus Mir aber bedingt das freiwillige Öffnen eurer Herzen, er bedingt die bewußte Bindung mit Mir, die ihr durch Mir-zugewandte Gedanken herstellet, denn kein solcher Gedanke bleibt unbeachtet von Mir, ihr ziehet Mich Selbst zu euch heran, wenn eure Gedanken sich befassen mit eurem Gott und Schöpfer, und Ich kann nun auch diese Gedanken recht leiten, Ich kann eure Seele gleichsam in Besitz nehmen und den Gegner von euch abdrängen.

Denn ihr gebet euch dann Mir zu eigen, und erfolgt diese Hingabe an Mich nun auch bewußt, daß ihr Mir selbst euren Willen schenket, daß ihr von Mir ergriffen und gelenkt werden wollet, daß ihr Mich als euren Führer durch dieses Erdenleben erwählet .... wenn ihr Mich bittet, daß Ich euer Freund und Bruder, euer Vater sein möge, Der mit euch gehet auf eurem Pilgerweg auf dieser Erde .... dann könnet ihr völlig sorglos euch auch Mir überlassen, denn dann werdet ihr auch sicher euer Ziel auf Erden erreichen: völligen Zusammenschluß auf Erden mit Mir ....

Dann seid ihr euren Rückweg zum Vaterhaus erfolgreich gegangen, ihr seid wieder bei Mir, von Dem ihr einst ausgegangen waret .... Darum ist jede Minute des Tages gesegnet, die ihr Mir schenkt, und immer länger werdet ihr dann bei Mir verweilen, denn die Liebekraft, die euch berührt, wirkt sich auch als Verlangen nach Meiner Gegenwart aus, ihr führet dann nicht nur euer irdisches Leben, sondern das geistige Reich wird euch stets mehr erstrebenswert sein, und euer Erdenleben wird zunehmend geistig ausgerichtet sein.

Dann ist auch keine Gefahr mehr, daß ihr zurücksinket und nach der Welt mit ihren Gütern verlangt. Denn diese reizen euch nicht mehr, sowie ihr einmal geistige Güter in Besitz nehmen durftet, die euch in Form von Erkenntnissen durch den anwachsenden Liebestrom geboten wurden. Und Meine Liebe wird euch ziehen, es wird der Trieb zum Liebewirken in euch immer stärker werden, und also erfüllet ihr auch euren Erdenlebenszweck. Denn die Liebe allein macht euch frei aus aller Gebundenheit, die Liebe macht euch frei von jeglicher Form, und ihr könnet als ausgereift den irdischen Leib verlassen in der Stunde des Todes und als freies, geistiges Wesen eingehen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit, in dem ihr nun in der Vereinigung mit Mir schaffen und wirken könnet, wie es eure Bestimmung ist ....

Amen



Auszug aus Verkehr mit der geistigen Welt.
Eine jede Regung eures Innern, die aller leiseste Empfindung, die in euch nicht einmal zum annähernden Bewusstwerden gelangt, der flüchtigste, aller zarteste Gedanke erzeugen in euch schon geistige Gegenwirkungen, welchen ihr unausweichlich unterworfen seid, die anziehen oder abstoßen, höher oder tiefer führen, immer aber wellenförmig weiterführen und ihre Schwingungskreise über große Geistesstrecken verbreiten.

Die Machtsphären in Meiner Schöpfung sind in ihren Gliederungen so gewaltig, andrerseits so feinfühlig, dass ihr euch davon keine Vorstellung machen könnt. Ihr Ineinandergreifen (mit der Wechselwirkung auf euer Geistesleben) ist ein so tief Wirksames, Allumfassendes, dass die Ausstrahlungen derselben mit nichts gemessen, noch weniger in ihren Urtiefen selbst von den hohen Engelsgeistern und Geistesfürsten voll verstanden werden können.




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Der Vater sehnt sich nach seinen Kindern ....
« Antwort #14 am: September 26, 2017, 05:42:46 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Der Vater sehnt sich nach seinen Kindern ....

B.D. 8359 empfangen am 20.12.1962

Bindung mit Gott garantiert Seine Liebeanstrahlung....

Das ist Meiner Liebe sicherstes Zeichen, daß Ich immerwährend mit euch in Verbindung stehe, daß ihr nur eure Gedanken zu Mir zu erheben brauchet, um Mich zu euch zu ziehen, daß Ich Mich stets zu euch herniederneige und euch anspreche, wenn ihr Mich darum bittet, wenn ihr selbst Meine Stimme vernehmen wollet ....

Niemand wird vergeblich zu Mir rufen, wenn sein Gebet im Geist und in der Wahrheit zu Mir gerichtet ist. Denn diese Bindung von euch zu Mir ersehne Ich, weil ihr Meine Kinder seid und weil Meine Vaterliebe die Einigung mit euch finden will, die von eurer Seite aus im freien Willen vollzogen werden muß. Doch sowie ihr selbst überzeugt seid von Meiner Liebe, werdet auch ihr Mir eure Liebe schenken, und dann ist auch eure Rückkehr zu Mir gesichert, zwecks derer ihr auf Erden lebet. Ich kenne keine Begrenzung, und darum könnet ihr ungemessen Meine Liebeanstrahlung in Empfang nehmen ....

Nur öffnet euch selbst für diesen Liebestrahl, indem ihr Mich niemals aus euren Gedanken auslasset, indem ihr immer wieder euch Mir zuwendet und sooft als möglich heimliche Zwiesprache haltet mit Mir, denn dann kann Ich euch antworten, auch wenn es nicht offensichtlich geschieht, aber auch Meine Kraftanstrahlung ist eine Antwort, und da ihr ständig Kraft benötigt für euren Aufstieg zur Höhe, gibt es kein besseres Mittel, Meine Kraft in Empfang zu nehmen, als daß ihr innig Meiner gedenket und gedanklich mit Mir redet. Doch was ihr selbst empfanget, sollet ihr auch wieder austeilen können eurem Nächsten, und darum geht euch Mein Kraftstrom zu in Form Meines Wortes, als direkte Ansprache, die ihr festhalten und weitergeben könnet ....

Und dieser Vorgang ist ein so sichtbarer Beweis Meiner Liebe, daß ihr ihn nicht aufgeben sollet, denn ihr seid reich zu nennen, empfanget ihr doch eine Gnadengabe von größtem Wert, die von nichts Irdischem übertroffen werden kann .... Ihr empfanget den Beweis Meiner Existenz und Meiner Gegenwart .... Ihr könnet keinen Gott mehr leugnen, weil ihr Seine Anrede vernehmet ....

Und ihr empfanget auch ein untrügliches Zeichen Seiner Liebe, denn was Er euch gibt, sind unvergängliche Güter, die ihr ewiglich nicht mehr verlieren könnet .... Ich schenke euch wieder, was ihr verloren hattet durch euren einstigen Abfall von Mir .... Licht und Kraft werden euch wieder vermittelt, weil Meine Liebe um euren licht- und kraftlosen Zustand weiß und ihn beheben will ....

Denn Liebe will sich immer verschenken, Liebe will geben und beglücken.... Und Mein Wort, das ihr empfanget, ist wahrlich ein Gnadengeschenk, das euch beseligen wird, auch wenn ihr auf Erden seinen Wert nicht zu schätzen vermöget .... Im jenseitigen Reich aber werdet ihr auf einen Reichtum blicken können, über den ihr jubeln und jauchzen werdet, denn ihr werdet Mich Selbst und Meine Liebe erkennen können und Mich loben und preisen ewiglich ....

Ein jeder Mensch auf Erden könnte diese Beweise Meiner Liebe entgegennehmen, doch sein freier Wille allein entscheidet, ob er sich von Mir ansprechen lässet oder eine Gnadengabe zurückweiset ....Und nur ein liebender Mensch wird diese Gabe recht erkennen als Liebegeschenk seines Gottes und Vaters von Ewigkeit .... Und auf daß ihr nun auch eine rechte Liebe zu Mir empfindet, möchte Ich euch anstrahlen, und darum sollet ihr oft und innig Meiner gedenken, um diese Anstrahlung dadurch zu ermöglichen ....Denn dann öffnet ihr euer Herz für Meinen Liebestrom, der euch nun berührt und euch mit Kraft erfüllt, die ihr wieder zum Liebewirken benützet ....

Ich will immer wieder eure Gedanken erfüllen, Ich will nur, daß ihr Mich nicht ausschaltet, daß euer Tageslauf des öfteren euch Gelegenheit gibt, eure Gedanken aufwärtszusenden zu Dem, Der euch erschaffen hat und Der euch endlos beglücken möchte, Der euch zu einem Leben in Glückseligkeit verhelfen möchte, das ewig währet. Und wahrlich, Ich werde immer bei euch sein, und ihr werdet Meine Gegenwart spüren, denn ihr werdet heiter und sorgenlos durch das Erdenleben gehen, weil ihr niemals ohne Kraft und daher auch allen Anforderungen gewachsen seid, die an euch gestellt werden ....

Und ihr werdet geistig reifen, denn die von Mir euch zuströmende Kraft treibt euch an zum Liebewirken, und ihr findet dadurch auch den Zusammenschluß mit Mir, der Zweck und Ziel eures Lebens auf dieser Erde ist ....

Amen










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Gottes Wohnungnahme im Herzen des Menschen
« Antwort #15 am: September 26, 2017, 11:36:34 Vormittag »
Der Weg zum Vater ....Gottes Wohnungnahme im Herzen des Menschen

B.D. 5296 empfangen am 15.1.1952

Gottes Wohnungnahme im Herzen des Menschen ....

Ich will in euch wohnen ....

Ich will Meine Geschöpfe ganz durchstrahlen mit Meinem Geist, Ich will, daß sie erfüllt sind von Meiner Ursubstanz, von Liebe, so daß also Ich Selbst unwiderlegbar in ihnen weile und sie gleichsam die Umhüllung Meiner Selbst geworden sind, was für das Wesen unbegrenzte Seligkeit bedeutet. Ich möchte wohnen in allen Menschenherzen und alle Meine Geschöpfe Meine Kinder nennen können, die den Vater in sich aufgenommen haben ....

Unfaßbare Seligkeiten gehen aus einem solchen Verhältnis eines Kindes zum Vater hervor, und diese Seligkeiten Meinen Geschöpfen zu verschaffen ist immer und ewig Mein Ziel und Mein Streben. Darum wurde die sichtbare und die geistige Welt erschaffen .... die sichtbare, um erstmalig Meinen Geschöpfen die Möglichkeit zu geben, ein Vergöttlichen ihres Wesens zu erreichen, die geistige Welt, um ungeahnte Seligkeit diesen vergöttlichten Wesen zu bieten.

Und in dieser geistigen Welt trete Ich Selbst dann Meinen Kindern schaubar vor Augen, in dieser geistigen Welt wird das Verhältnis des Kindes zum Vater erst Gestalt annehmen und durch ständigen Verkehr die Liebe zu höchster Glut steigern, bis eine völlige Verschmelzung mit Mir stattfinden kann, die für euch unvorstellbare Seligkeit bedeutet.

Im geistigen Reich ist ein ständiges Aufwärtssteigen sicher, sowie einmal die Seele zu Mir gefunden hat auf Erden oder auch erst im geistigen Reich. Doch bis dieses Zuwenden zu Mir eingetreten ist, vergehen oft endlose Zeiten, und in dieser Zeit ringe Ich um eine jede Seele, indem Ich um ihre Liebe werbe, weil nur allein die Liebe den Willen wandelt, der Mir zuvor nicht gehörte. Die Willenswandlung und bewußte Zuwendung zu Mir garantiert aber dann auch das Erreichen des letzten Zieles, den Zusammenschluß mit Mir auf Erden schon oder auch im geistigen Reich. Ich will Wohnung nehmen in euren Herzen ....

Die kurze Erdenlebenszeit soll es zuwege bringen, daß ihr zu Mir gefunden habt, und darum ist das Erdenleben oft schwer und mühselig, doch ist das Ziel erreicht, dann seid ihr vollauf entschädigt auch für das schwerste Erdenleben, denn das geistige Reich erschließet sich euch in einer Herrlichkeit, die jegliche Vorstellung übersteigt ....

Denn keines Menschen Auge hat es je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört, was Ich bereitet habe denen, die Mich lieben .... Nur eure Liebe verlange Ich, dann gehört euch das Reich der Seligkeiten, dann werdet ihr als Meine Kinder das Erbe des Vaters antreten, denn dann seid ihr wahrhaft Meine Kinder geworden, weil ihr durch die Liebe zu Meinem Ebenbild euch gestaltet habt und nun auch über Licht und Kraft in aller Fülle verfügt, die ihr nun nützet in Meinem Willen zur unbeschreiblichen Beglückung eurer selbst ....Lasset Mich einziehen in eure Herzen, öffnet Mir weit die Tür .... werdet, was Ich Selbst bin in Meinem Urwesen, werdet zur Liebe .... auf daß Ich in euch bleiben kann und ihr in Mir ....



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Der Weg zum Vater .... "Vater, Dein Wille geschehe"....
« Antwort #16 am: September 27, 2017, 07:04:28 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... "Vater, Dein Wille geschehe"....

B.D. 3927 empfangen am 2.12.1946

Erhörung des Gebetes im festen Glauben ....
„Vater, Dein Wille geschehe ....“

Alles könnet ihr von Mir erreichen, so ihr nur fest und unerschütterlich glaubet an Mich Denn so ihr euch Meine übergroße Liebe zu euch vor Augen haltet, wisset ihr auch, daß Ich kein Gebet unerhört lasse. Ein fester Glaube an Mich schließt aber auch vollstes Vertrauen zu Mir in sich, er schließt die Gewißheit in sich, daß Ich in Meiner Weisheit auch alles erkenne, was für euch von Segen ist, und daß Ich euch nicht zu Schaden kommen lasse, indem Ich euch etwas gewähre, was euch nicht zum Heil gereicht.

Und darum wird ein tiefgläubiger Mensch sich Mir bedingungslos hingeben, er wird es Mir anheimstellen, wie Ich ihn bedenken will, er wird nicht fordern, sondern demütig Mir seine Bitten vortragen, immer Meinen Willen voransetzen und sich Meiner Liebe und Gnade empfehlen.

Und Ich werde ihn bedenken in aller Fülle, leiblich und geistig werde Ich ihn niemals darben lassen, denn das Gebet Meines Kindes überhöre Ich nie. So Ich euch aber die Erfüllung einer Bitte versage, zweifelt dennoch nicht an Meiner Liebe, denn gerade Meine Liebe ist es, die euch vor Unheil bewahren will.
Und ihr selbst könnet nicht immer erkennen, wie sich die Erfüllung einer Bitte auswirkt.Darum traget Mir vertrauensvoll euer Anliegen vor, und überlasset alles Weitere Mir, und Meine Liebe bedenket euch so, daß euch der Weg zu Mir geebnet wird, daß ihr sicher euer Ziel erreichet, daß ihr als Meine Kinder ins Vaterhaus zurückkehret, um ein seliges Leben zu führen in Ewigkeit.

Doch nützet stets und ständig die Kraft des Gebetes, rufet Mich an in jeder Lebenslage, kommet zu Mir, so ihr in Not seid, und gedenket auch Meiner in Stunden der Ruhe und des Friedens.

Vergesset Meiner nicht, auf daß Ich auch euch nicht vergesse, stellet des öfteren die Verbindung mit Mir her durch inniges Gebet, und rufet Mich so ständig in eure Nähe, denn dann strömet Kraft ungemessen über auf euch, so ihr im freien Willen Mich suchet, so eure Gedanken Mir gelten und euer Herz Mir entgegen drängt. Ihr müsset von selbst den Weg zu Mir finden und darum die Brücke betreten, die Ich für euch geschlagen habe von der Erde zu Mir ....

Ihr müsset beten, denn im Gebet erhebt sich eure Seele in die Sphären des Lichtes, im Gebet betretet ihr die Brücke zu Mir, im Gebet tritt das Kind vor den Vater hin, es stellt selbst das Verhältnis eines Kindes zum Vater her, wie es Mein Wille ist.

Und so Ich als Vater angerufen werde, so ein kindliches Herz Mir entgegenschlägt, erhöre Ich jedes Flehen, denn Ich enttäusche Meine Kinder nicht, die vollvertrauend zu Mir kommen. Und Meine Liebe teilet sich ihnen mit, Meine Liebe teilet Gaben aus ungemessen, Meine Liebe bedenket das Kind geistig und irdisch, und nimmermehr wird es Not zu leiden brauchen, sowie es wahrhaft kindlich bittet, d.h. im Geist und in der Wahrheit sein Gebet zu Mir sendet.
Nützet alle die Gnade des Gebetes, denn alles könnet ihr erreichen im tiefen, lebendigen Glauben an Mich und Meine Liebe ....

Doch fordert nicht und klaget oder murret nicht, so Ich scheinbar euer Gebet nicht erhöre, denn dann ersieht Meine Vaterliebe für euch nur einen Schaden in der Gewährung eurer Bitte, und um euch davor zu bewahren, versaget sie sich ....

Doch wer allzeit seinen Willen dem Meinen unterstellt, der wird niemals enttäuscht werden, denn sein Gebet ist das rechte, Mir wohlgefällige, so er allen seinen Bitten hinzufügt: „Vater, Dein Wille geschehe ....“

Amen






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„Ich werde euch den Tröster senden ....“
« Antwort #17 am: September 27, 2017, 07:09:24 Vormittag »
Der Weg zum Vater  „Ich werde euch den Tröster senden ....“

B.D. 4580 empfangen am 5.3.1949

„Ich werde euch den Tröster senden ....“
(Erklärung scheinbarer Widersprüche)

Mein Geist führt euch ein in die Wahrheit, wie Ich es euch verheißen habe: Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, der euch in alle Wahrheit leiten wird und euch erinnern alles dessen, was Ich euch gesagt habe .... Wer also diesen Meinen Geist in sich wirken lässet, der wird auch in der Wahrheit stehen und unbedenklich alles annehmen können, was ihm der Geist aus Mir vermittelt. Geisteswirken also ist die Voraussetzung, um in der Wahrheit zu stehen ....

Dies bedenket einmal vollernstlich, und dann werdet ihr auch wissen, was ihr glauben könnet als von Mir ausgehend. Sowie ihr euch Meine Worte, die Ich auf Erden zu Meinen Jüngern und diese auch zu allen Menschen gesprochen habe, ins Gedächtnis rufet, werdet ihr nicht abweisen können, daß ihr die reine Wahrheit auf einem Wege empfangen könnet, den Ich euch also angekündigt habe mit den Worten: Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ....

Und Meinen Worten habe Ich vorausgeschickt, daß Ich Wohnung nehmen will bei denen, die Mir ihr Herz zubereiten, daß Ich sie nicht allein lassen will, daß Ich Mich denen offenbaren will, die Mich lieben und Meine Gebote halten ... Also geht daraus hervor, daß Meine Offenbarungen von innen kommen müssen, daß Ich, so Ich im Herzen eines Menschen Wohnung genommen habe, Mich Selbst auch im Herzen äußere und daß das zur Folge hat, daß der Mensch Meine Stimme vernimmt durch das innere Wort ....

Und wiederum habt ihr einen Beweis, daß ihr also dieser Stimme unbedenklich Glauben schenken dürfet, denn sie ist die Äußerung Meiner Liebe zu den Meinen, die darum zu den Meinen zählen, weil sie Mich Selbst in ihr Herz aufgenommen haben, weil Ich in ihnen Wohnung nehmen konnte. Also habt ihr nun Mein Wort, die Kundgabe Meines Willens, die Wahrheit in reinster Form. Ihr brauchet sonach nicht von außen belehrt zu werden, so ihr Mich Selbst als euren Lehrmeister anerkennt und euch Mir Selbst anvertraut. Es ist also ein direkter Verkehr von euch zu Mir möglich, und das müsset ihr vorerst anerkennen, um wahrheitsgemäß belehrt zu werden. Dann wird es euer Bestreben sein, aus erster Quelle die Wahrheit entgegenzunehmen, und ihr werdet auch überzeugt glauben können, was euch vermittelt wird. Denn dieses Wissen geht euch nun in vollbewußtem Zustand zu; Ich rede zu euch, und ihr höret Mich.

Ich rede aber zu euch durch euer Herz, und euer Herz vernimmt Meine Stimme, nicht euer körperliches Ohr, das nur von außen euch zugetragene Worte aufnehmen kann. Höret ihr Mein Wort von innen, so wisset ihr, daß Ich Selbst es bin, Der Sich äußert; höret ihr dagegen das Wort von außen, so müsset ihr den Ausgangsort zu erforschen suchen, denn von außen kann euch viel geboten werden, von außen tritt auch Mein Gegner an euch heran, und also sollet ihr ernstlich prüfen, und so ihr ernstlich prüfet, habet ihr auch den Willen, in Mir den Urheber dessen zu finden, was euch geboten wird.

Wollet ihr also Mich Selbst sprechen hören, so werde Ich sicher euren Wunsch erfüllen, und dann ist jedes Wort Wahrheit, das euch zugeht, so es von Mir ergebenen Dienern euch vermittelt wird. Und das sei euch ein sicheres Zeichen: daß Ich euch eine jede Frage beantworte, so ihr sie Mir zur Beantwortung vorleget.

(6.3.1949) Ihr alle werdet stets in einer Form belehrt, die eurem Reifegrad angepaßt ist; ihr könnet tiefste Weisheit erst dann fassen, so ihr einen bestimmten Grad der Reife erreicht habt, wo ihr vom geistigen Reich aufgeklärt werden könnet in unverhüllter Weise, was euch verständlich sein wird, wenn ihr dazu Mein Wirken auf Erden zum Vergleich zieht, wo Ich stets in Gleichnissen, in Bildersprache zu den Menschen redete, um es ihnen verständlich zu machen.

So auch haben diese verhüllten Belehrungen den Zweck, den Menschen zum Denken anzuregen, auf daß er eindringet in geistiges Wissen und es nicht nur oberflächlich mit seinen leiblichen Ohren aufnimmt. Gebe Ich Mein Wort wie jetzt unverhüllt, dann ist ein Reifegrad Voraussetzung, der ein rechtes Verständnis Meines Wortes garantiert. Sinngemäß werden sich nun keine Unstimmigkeiten ergeben, sowie sowohl das verhüllte als auch das direkte Wort von oben in unverhüllter Form den gleichen Ursprung haben, sowie eine jede Belehrung also von Mir ausgegangen ist.

Diese Prüfung aber müsset ihr erst vornehmen, wozu ihr nur Meine Hilfe zu erbitten brauchet, um ein rechtes Urteil zu fällen. Bedenket, daß auch der Widersacher arbeitet, und gerade dann, wenn die Menschen ihm zu entfliehen suchen, wenn sie nach der Wahrheit trachten, um Mich zu erkennen und liebenzulernen. Dann wird er stets das Licht zu verlöschen oder zu verdunkeln suchen und eifrig am Werk sein, wo sich Gelegenheit bietet. Um euch Menschen nun beizustehen und das Wirken jener Macht zu entkräften, gebe Ich euch durch Wahrheitsträger Aufschluß, wo unreine Kräfte euer Denken in die Irre geleitet haben. Was von oben kommt, ist Wahrheit, was von unten kommt, ist Irrtum und Lüge ....

Wo direktes Geisteswirken von innen zu erkennen ist, dort können nur Kräfte von oben tätig sein, die Meine Ausstrahlung empfangen und weiterleiten. Wo aber Kräfte sich einer Form im unbewußten Zustand bedienen, dort ist Vorsicht geboten, denn eine willenlose Form kann auch von einer finsteren Kraft gebraucht werden, wenn auch nur für kurze Zeit, doch es bestimmen die Mitmenschen oft selbst die Äußerungen, die durch eine solche Form gemacht werden, durch ihre eigenen Gedanken und Wünsche, die sofort ergriffen werden von jenen Kräften, die durch eine Form sich nun hörbar äußern.

Denn sowie unter den Zuhörern starke Willenskräfte sind, werden deren Gedanken auch einen starken Einfluß haben und nun je nach ihrer Wahrheit von lichten oder finsteren Kräften erfaßt und hörbar zum Ausdruck gebracht. Darum soll bei Entgegennahme von Geistesgut der Mensch stets sich freimachen von eigenem Wissen, er soll demütig und wie ein unwissendes Kindlein sich belehren lassen, dann wird ihm auch reinste Wahrheit zufließen, weil kein Widerstand vorhanden ist, der solches verhindert ....

Es werden sich viele daran stoßen, daß ein scheinbarer Widerspruch zutage tritt, doch Mein Geist hat stets das gleiche den Menschen kundgetan, es wurde nur nicht von allen gleich verstanden, und selbst, die Mein Wort aufnahmen, waren nicht frei von eigenen Gedanken, sowie sie ihren Blick der Welt zuwendeten und das Weltgeschehen in Verbindung brachten mit dem Geistigen.

Zudem war für die Menschen jener Zeit, in der Ich auf Erden weilte, Mein Heilsplan von Ewigkeit fremd, und die Erklärungen, die Ich den Menschen gab über die fernere Zeit, waren so gehalten, daß nur der völlig zur Liebe geformte Mensch sich ein rechtes Bild hätte machen können von der letzten Zeit, vom jüngsten Gericht und vom Ende. Den anderen mangelte die Erkenntnis, und eine klare Darstellung des letzten Geschehens hätte ihnen nicht zum Vorteil gereicht, denn sie standen noch vor dem ihnen besonders angekündigten Gericht, vor der Zerstörung Jerusalems, die für jene Menschen gleichfalls ein Abschnitt einer Epoche bedeutete und ihnen näher lag als das Ende.

So wurde wohl den Menschen Kenntnis gegeben von einer Erneuerung, von einer geistigen Wende, doch mit dem Zusatz, der sich mehr auf die Wandlung der Menschen bezog, als auf die Umwandlung der Erde, weil das Wissen um letztere ihrem Geisteszustand unzuträglich war ....

Nun aber wende Ich Mich an die Menschen, die den letzten Abschnitt auf dieser Erde erleben .... Ich wende Mich an jene, die eine gewisse Seelenreife erlangt und darum auch das Verständnis haben für das Kommende. Ihnen gebe Ich restlos Aufschluß und weise sie an, den Mitmenschen davon Kenntnis zu geben. Doch Glauben finden werden sie nur bei denen, die durch rechtes Streben nach Vollkommenheit auch urteilsfähig und hellen Geistes sind, die Meinen Heilsplan kennen und darum wissen, daß es keine andere Möglichkeit mehr gibt als eine totale Umgestaltung der Erde, um der Seelen willen, die zutiefst gefallen sind und doch einmal erlöst werden sollen. Jetzt spreche Ich zu den Menschen der Endzeit, doch auch damals waren Meine Worte nicht im Widerspruch stehend ....

Ich sprach als Mensch Jesus so, wie Ich es sah und wurde daran gehindert, das Ende zu sehen, wie es kommet .... Ich sah die umgewandelte Menschheit, nicht aber die umgewandelte Erde, weil es Gott gefiel, die damaligen Menschen darüber in Unkenntnis zu lassen .... (7.3.1949) Daß und wie lange die Erde Bildungsstation des Geistigen bleiben muß, daß sie also als irdische Schöpfung weiter bestehenbleiben muß, sollte den Menschen wohl klargemacht werden, die Umgestaltung der Erdoberfläche aber betrifft die Aufwärtsentwicklung des in der Materie gebundenen Geistigen und die Neubannung des Geistigen, das als Mensch verkörpert die Glaubens- und Willensprobe nicht bestanden hat ....

Beides war der Menschheit noch nicht verständlich, sie unterschied nur eine irdische Welt, wie sie bestand, und eine rein geistige Welt, und den Menschen ward nur darüber Erklärung, daß die Erde als materielle Welt noch nicht auszuschalten ist und daß die Weiterentwicklung in endlos langer Zeit noch auf dieser Erde vonstatten gehen muß, denn die Erde als Gestirn vergeht nicht, nur wird sie nach dem letzten Gericht in völlig neuer Gestaltung ihre Mission erfüllen und also eine neue Entwicklungsperiode beginnen mit einem paradiesischen Zustand .... mit den Menschen, die zuvor entrückt werden, weil sie im letzten Glaubenskampf ihre Treue Mir beweisen, weil sie ausharren bis zum Ende und darum selig werden in engster Verbindung mit Mir und dem lichtvollen geistigen Reich ....

Amen


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Der Weg zum Vater .... „Wachet und betet
« Antwort #18 am: September 28, 2017, 06:09:38 Vormittag »

Der Weg zum Vater .... „Wachet und betet

B.D. 4662 empfangen am 9.6.1949

„Wachet und betet, auf daß ihr nicht in der Versuchung fallet ....“

Wachsam sollet ihr sein und beten, auf daß ihr nicht in der Versuchung fallet .... Es ist ein immerwährender Ansturm gegen euch, die ihr Mir treu bleiben wollet, von seiten Meines Gegners, der euch Mir entfremden will. Er wendet alle Mittel an und nicht zuletzt solche, die euch unfähig machen sollen, die Verbindung mit Mir herzustellen, auf daß er leichtes Spiel hat, sowie ihr schwach seid.

Er lauert auf Gelegenheiten, euch zum Fall zu bringen, und nur wer starken Willens ist, wer stets einen innigen Gedanken zu Mir senden kann um Hilfe, der wird ihm nicht erliegen. Rufet Mich an in jeder Not des Leibes und der Seele .... das nenne Ich beten und wachsam sein .... richtet eure Gedanken zur Höhe, wohin er nicht folgen kann, und ihr entfliehet ihm sicher und begebet euch in Meinen Schutz.

Er wird euch an die Erde zu fesseln suchen mit aller Gewalt, an das, was sein Anteil ist und zu seinem Reich gehört .... er wird euch abtrünnig machen wollen von Mir, von geistigem Streben, er wird Zweifel in euch streuen und eure Gedanken verwirren wollen durch Nöte und Schrecken, auf daß ihr nicht mehr findet zu Mir, auf daß ihr euch versenkt in Irdischem und Meiner vergesset ....

Wachet und betet .... und ihr löset euch von ihm, der Mein Gegner ist, und kettet euch mehr und mehr an Mich, Der Ich euer Vater bin von Ewigkeit und Der euch wahrlich Schöneres bieten kann als er .... Wachet und betet, denn der Versucher ist ständig um euch und suchet euch zu fangen. Wer achtsam ist, der erkennt ihn und kann ihm entfliehen .... Und seid heiter und fröhlich, daß ihr Mich als ständigen Beschützer um euch wisset, zu Dem ihr euch wenden könnet, wenn euch Gefahr droht, denn Ich höre den leisesten Ruf, der aus dem Herzen kommet und stehe euch bei, daß ihr im Kampf wider ihn sieg-reich seid.

Wer aber sich selbst und seiner eigenen Kraft zu sehr vertraut und Meine Hilfe entbehren zu können glaubt, der wird erliegen, er überschätzet sich und denkt nicht an die Kraft des Gegners, die stärker ist als er. Mit Mir werdet ihr siegen, ohne Mich aber erliegen und jeder Versuchung zum Opfer fallen. Mit Mir gehen aber heißt Meine Gegenwart zulassen durch Gebet und Liebeswirken .... Dann seid ihr gefeit gegen alle Übergriffe des Feindes, dann ist er machtlos gegen euch, denn dann müßte er ankämpfen gegen Mich, Der Ich weit mächtiger bin als er. Wachet und betet, und er hat jeden Angriffspunkt verloren, er wird euch meiden, weil ihr dann im Licht steht, das Meine Nähe ausstrahlt und das ihm unerträglich ist .... Rufet Mich an in jeder Versuchung, und Ich werde immer bei euch sein ....

Amen


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Der Weg zum Vater .... Gott will unserer Gedanken Inhalt sein ....
« Antwort #19 am: September 28, 2017, 06:10:47 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Gott will unserer Gedanken Inhalt sein ....

B.D. 7376 empfangen am 27.6.1959

Gott will unserer Gedanken Inhalt sein ....

Welchen Weg ihr auch gehen wollet, er muß nur Mich Selbst zum Ziel haben, ansonsten ihr in die Irre geht. Wenn ihr euch nun der Welt zuwendet, werdet ihr kaum eure Sinne und Gedanken Mir zulenken, und dann könnet ihr gewiß sein, daß der Weg falsch ist, den ihr wandelt. Kehrt ihr euch aber von der Welt ab, dann schweifen eure Gedanken ganz sicher in geistige Gefilde, ihr werdet euch in Gedanken beschäftigen mit Dingen, die außerhalb der irdischen Welt liegen, ihr werdet erfahren wollen, was euch noch geheim ist, weil ihr dem Einfluß der Lichtwesen nachgebt, die eure Gedanken ins geistige Reich zu lenken suchen und immer dort Erfolg haben werden, wo der Mensch Mich suchet ....

Ich muß euer Ziel sein, mit Mir müsset ihr euch in Gedanken befassen, und ihr wandelt dann sicher den Weg, der zu Mir führt. Und so könnet ihr Menschen immer nur gewarnt werden vor der Welt ....

Nicht, daß ihr die Welt fliehen sollet, in die ihr schicksalsmäßig versetzt worden seid zur Erprobung eures Willens. Aber ihr sollt ihr nicht mit allen Sinnen verfallen, ihr sollt sie beherrschen lernen, ihr sollt den Anforderungen gerecht werden, die sie an euch stellt zur Erhaltung eures Erdendaseins, jedoch nicht der Welt mehr Recht einräumen, als nötig ist .... Ihr sollt die Welt beherrschen und nicht ihr Knecht sein .... Und so kann euch das Schicksal in verschiedener Weise in Anspruch nehmen, doch Mich dürfet ihr nicht auslassen aus euren Gedanken, von Mir müsset ihr euch lenken lassen und bestimmen zu all eurem Denken und Handeln.

Und Ich werde wahrlich alles tun, um Einfluß zu gewinnen auf euch, wenn nur euer Wille gut ist. Wessen Wille aber der Welt gehört, der wird fehlgehen, sein Ziel wird ein anderes sein, er wird der Welt ganz verfallen und nimmer von ihr loskommen. Darum trete Ich jedem Menschen immer wieder in den Weg und oft in schmerzlicher Weise, wenn er Meiner leisen Mahnungen und Warnungen nicht achtet und mit Mir wenig oder keine Verbindung hat.

Dann wird er oft hart angegriffen werden müssen von Meiner Vaterhand, Ich muß ihn die Vergänglichkeit des Irdischen oft in schmerzlicher Weise erkennen lassen, Ich muß ihm das nehmen, was er mit seinem Herzen begehrt, und Ich muß seine Blicke oft gewaltsam hinweglenken von der Welt, ohne jedoch seinen Willen zu zwingen, der letzten Endes selbst über sich entscheiden muß. Aber er kann nicht ohne Mich selig werden, und die Seligkeit betrifft sein ewiges Leben, seinen Seelenzustand nach seinem Leibestode.

Hat er Mich auf Erden nicht gefunden, so wird er schwer zur Vereinigung mit Mir gelangen, selbst wenn dies auch im jenseitigen Reich noch möglich ist. Aber das Ziel ist unermeßlich weit in die Ferne gerückt, wenn er ohne Mich sein Erdenleben beendet hat und drüben nun mühselig hingeleitet werden soll, wo es weit schwerer ist für ihn, Mich zu finden als auf Erden.

Wer Mich aber suchet auf Erden, der wird Mich auch finden, denn Ich Selbst komme ihm entgegen und gehe nicht mehr von ihm, bis er sich mit Mir vereinigt hat. Denn Ich bin und bleibe das Ziel, Das erreicht werden muß, wollet ihr Menschen selig werden ....

Amen







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Die Sehnsucht nach dem Herrn
« Antwort #20 am: September 28, 2017, 11:18:28 Vormittag »
Die Sehnsucht nach dem Herrn

Auszug aus: Von der Hölle bis zum Himmel, empfangen durch Jakob Lorber

58. Kapitel – Die Sehnsucht nach dem Herrn. Ein Liebes-Examen. Das heilige Ziel.

[GS.01_058,01] Unser Hauptredner spricht: Lieber Freund und Bruder! Diese deine letzten Worte klingen wohl überaus tröstend; nur möchte ich dagegen bemerken, daß es mit dem
rechten Ergreifen Christi sicher so lange einen etwas verdächtigen Umstand haben wird, bis Er vor mir stehen wird. Denn was da mein Herz betrifft, so habe ich Ihn mit demselben schon gar lange, wie auch diese ganze Gesellschaft, ergriffen; aber trotzdem wollte sich der liebe Christus von uns nicht wesenhaft ergreifen lassen. Und so brennen wir jetzt auch alle für Ihn und möchten Ihn ergreifen und Ihn dann vor lauter übermäßiger Liebe ewig nimmer lassen, nur fehlt zu dieser für uns allerseligsten Unternehmung nichts mehr und nichts weniger als eben der zu ergreifende Hauptgegenstand Selbst!

[GS.01_058,02] Gut wäre es, lieber Freund, ja über gut, Christum aus allen Kräften zu ergreifen, ja mein ganzes Wesen und meine Hände sind seligst lüstern darnach; aber nur da soll Er sein, oder Sich wenigstens in dieser Gegend irgendwo auffinden lassen! Fürwahr, wenn es auf mich ankäme, so würde ich mir nichts daraus machen, aus Liebe zu Christo noch aus tausend solchen Himmeln hinausgeworfen zu werden; und mit dem oberen Himmel hätte es wohl gar schon seine geweisten Wege. Wenn ich demnach nur versichert wäre, bei der tausendmaligen Hinauswerfung aus den Himmeln gerade zu den Füßen Christi geworfen zu werden. Aber wenn man dessen nicht vollends sicher ist, so gleicht meine Liebe zu Christonoch immer mehr oder weniger einem vergeblichen Umsichherschnappen nach dieser allerseligsten Lebensluft, wie wenn man sich in einer Sphäre befinden möchte, da entweder keine oder nur sehr wenig Lebensluft vorhanden ist.

[GS.01_058,03] Der vermeintliche Tafeldiener spricht: Hast du denn hierzu wenig Luft zum Atmen, weil du also sprichst, als müßtest du nach der Lebensluft schnappen?

[GS.01_058,04] Unser Hauptredner entgegnet: Mein lieber Freund und Bruder, ich will doch nicht meinen, daß du mich unrecht verstehen solltest, denn es gibt eine zweifache Lebensluft, das heißt, lieber Freund und Bruder, nach meinem Verstande gesprochen. Eine Lebensluft, die hier in reichlicher Fülle vorhanden ist, ist die für den Lebensbedarf der Lunge; diese meine ich aber nicht. Das Herz aber ist auch ein höher atmendes Wesen, das heißt, wie ich es denn verstehe, es atmet nämlich Liebe aus und will daher auch wieder Liebe einatmen.

[GS.01_058,05] Siehe, als ich noch als ein Mensch auf der Erde lebte, da ward ich, wie schon einmal bemerkt, in ein weibliches Wesen stark verliebt. Für meine Lunge hatte ich in diesem Zustande wohl überall genug Luft zum Einatmen. Wenn ich aber nicht in der Nähe dieses meines geliebten Gegenstandes mich befand, da war es mir dennoch trotz der Fülle der Lungenluft zum Ersticken.
Befand ich mich aber wieder in der vollen Nähe meines geliebten Gegenstandes (du mußt es mir nicht verargen, wenn ich mich hier vielleicht eines unpassenden Ausdruckes bediene), da wäre mir die Luft, wenn es nicht anders hätte sein können, sogar eines Abtrittes zu einem wohlduftenden Äther geworden.

[GS.01_058,06] Siehe, gerade so geht es mir auch hier und dieser ganzen Gesellschaft sicher nicht um ein Haar besser denn mir. Ich sage dir, räume alle diese himmlischen Herrlichkeiten hinweg und setze an diese Stelle, wo sich nun dieser Prachttempel befindet, eine ganz gemeine Bauernhütte. Gebe mir statt dieser weichen Prachtkleider eine ganz ordinäre Bauernjacke und schaffe für all diese üppigen Fruchtbaumalleen ganz dürftige Bäume und etwa ein mäßiges Korn- und Weizenfeld hinzu; aber stelle Christum zu allem dem, so wirst du mich glücklicher machen, als wenn du mir noch tausend endlos herrlichere Gebiete hier zu dieser Aussicht hinzufügen möchtest.

[GS.01_058,07] Ja, ich will dir noch mehr sagen, was da mein Herz betrifft. Wenn ein solches Verhältnis möglich wäre, so wäre ich mit Christo auf dem armseligsten Erdwinkel, wenn dieser schon aussehen möchte wie eine Vorhölle oder gar die eigentliche Hölle selbst, noch ums Unaussprechliche glücklicher und seliger, als ohne Seine sichtbare, menschlich wesenhafte Gegenwart in dem aller erhabensten und aller wundervollsten Himmel! Ich meine,lieber Freund und Bruder, das wird etwa doch klar genug gesagt sein.

[GS.01_058,08] Unser vermeintlicher Tafeldiener spricht: Mein geliebter Freund, ich habe dich ganz gut verstanden, nur kommt es mir vor, daß du deine Liebe zu Christo deiner sinnlichen Weltliebe gleichzustellen scheinst. Da meine ich, es muß die Liebe zum Herrn doch ganz anders gestaltet sein als wie die zu einer angehenden Braut. Und da meine ich denn, solange du solche Liebe in deinem Herzen nicht scheiden wirst, wirst du auch Christum nicht recht lieben; solange du Ihn aber nicht recht lieben wirst, da meine ich, wird Sich Christus auch bedenken, dir zu erscheinen oder völlig zu dir zu kommen

[GS.01_058,09] Unser Hauptredner spricht: Mein lieber Freund, das ist viel leichter gesprochen als getan. Gebe in mein Herz noch eine zweite Liebe hinein, die des Herrn sicher würdiger sein wird, als diese da ist, in der ich jetzt lebe, und ich will diese alsogleich fahren lassen. Ich meine aber, wenn ich nun alle meine Liebe in mir vereinigt habe, auch diejenige, die ich einst zu meinem Weibe hatte, und habe diese vereinigte Liebe heimlich schon gar lange allein dem Herrn zugewandt, so, daß ich nun aus dem innersten Grunde meines Lebens sagen kann: Ich habe für Christus alles, was ich nur immer hatte, hergegeben; da kann ich ja vor der Hand doch nicht mehr tun. Wenn aber all diese Liebe des Herrn unwürdig ist, so habe ich dir ja eben gesagt: mir ist sie in jedem Augenblicke für eine des Herrn würdigere feil. Das aber kann ich beinahe unmöglich glauben, daß der Herr mit einer andern Liebe von unserer Seite will geliebt sein als gerade mit derjenigen nur, die Er Selbst in unser Herz gelegt hat.

[GS.01_058,10] Wenn ich aber zurückdenke an alle die Lieblinge des Herrn bei Seinen irdischen Lebzeiten, so hat Er allda dennoch diejenigen am liebsten gehabt, welche sich Ihm mit der ganz gewöhnlichen kindlichen Herzensliebe genähert hatten. Also war der Johannes, der den Herrn sicher gar oft kreuz und quer abgeküßt und selbst noch beim letzten Abendmahl sich förmlich verliebtermaßen an Seine Brust hingelegt hatte, Sein Liebling. Dasselbe war auch der Fall mit Maria, einer Schwester der Martha, und nicht weniger mit der Magdalena, die in Ihn doch förmlich verliebt war; welch letztere eben zufolge dieser großen Liebe Ihn nach der Auferstehung zuerst ersah.

[GS.01_058,11] Und das aller anschaulichste und handgreiflichste Beispiel hat der liebe Herr Christus ja bei der Gelegenheit gegeben, als man die kleinen Kindlein zu Ihm brachte, da er gesagt: „Lasset die Kleinen, und wehret ihnen nicht, zu Mir zu kommen, denn solcher ist das Himmelreich!“ Siehe, die Kindlein wußten sicher nichts von einer höheren, des Herrn würdigeren Liebe, sondern mit der ganz kindlich natürlichen Liebe umfaßten sie den allmächtigen Herrn Himmels und der Erde. Und dennoch sagte der Herr darauf zu Seinen Aposteln und Jüngern: „Wenn ihr nicht werdet wie diese Kindlein hier, so werdet ihr nicht indas Reich der Himmel kommen!“

[GS.01_058,12] Siehe, lieber Freund, solches gibt mir nun den vollen Mut, den Herrn mit meiner natürlich-kindlichen oder kindischen Liebe zu lieben, und wer weiß, ob Ihm diese meine zwar an und für sich höchst einfache Liebe dennoch nicht, von meiner Seite aus betrachtet, angenehmer sein möchte, als vermöchte ich Ihn mit der allerreinsten Seraphsliebe zu lieben. Ich möchte Ihn ja wohl auch mit der Seraphsliebe lieben, wenn ich sie hätte! – Wahrlich, ich würde sicher in dieser Hinsicht mein Herz zu keiner Liebesparkammer machen; so aber muß ich auch mit dem lieben Apostel Petrus ausrufen: „Mein lieber Christus! Siehe, Gold und Silber habe ich freilich in meinem Herzen nicht; aber was ich habe, das möchte ich Dir wohl alles geben, wenn ich Dich nur hätte!“

[GS.01_058,13] Unser vermeintlicher Tafeldiener öffnet Seine Arme, breitet sie weit aus und spricht zu unserem Hauptredner, wie durch ihn auch zur ganzen Gesellschaft: Mein geliebtester Freund und Bruder! Ich habe dir ja gesagt: Erfasse du nur Christum recht, so wird Er auch da sein! – Du hast Ihn erfaßt, und so ist auch das eingetroffen, was Ich dir gesagt habe; denn Christus hat sich dir genaht, und du sollst fürder ewig nicht mehr aus Seiner Gesellschaft kommen, – und so denn magst du deinen Christus nach deiner Herzenslust umfassen!

[GS.01_058,14] Unser Hauptredner fragt den noch immer vermeintlichen Tafeldiener, in seinem Gemüte höchst liebeaufgeregt: O lieber Freund, wo, wo ist Er denn, auf daß ich und meine ganze Gesellschaft hinfallen möchten zu Seinen Füßen?

[GS.01_058,15] Und der vermeintliche Tafeldiener spricht: Freunde, Brüder! Hier steht Er vor euch; Ich bin es, den ihr in euren Herzen gesucht habet! Aber Ich war schon lange eher bei euch und habe euch gesucht und hierher gebracht. Also kommet denn her, und Ich will euch führen dahin, da Ich wohne unter denen, die Mich also lieben, wie ihr Mich liebet; denn wahrlich, Ich frage nicht nach Gold und Silber; aber nach der kindlichen Liebe zu Mir frage Ich! –
Will Ich Pracht und Glanz, solches, Meine lieben Freunde und Brüder, steht wohl ewig in Meiner Macht, die ganze Unendlichkeit damit wunderprachtvollst auszuschmücken.

[GS.01_058,16] Ich bin aber ein wahrer Vater zu euch, Meine lieben Kindlein, und daher sind Mir eure Herzen auch mehr, in all ihrer kindlichen Einfachheit, denn alle Pracht der Himmel! Und so denn folget Mir! –

[GS.01_058,17] Nun sehet, wie sich jetzt plötzlich alles verändert hat. Unsere Gesellschaft umfaßt den Herrn, liebt Ihn und drückt ihre Herzen hin an den Vater, wie es die Kinder tun, wenn sie lange ihre guten Eltern nicht gesehen haben. Und der Herr führt sie wie ein guter Vater und lehrt sie unterwegs Selbst Seine Wunder kennen. Sehet, welche Seligkeit nun auf unserer Gesellschaft Angesichtern strahlet! Und unser Hauptredner macht noch einen Ausruf: O welche Reise ist das, wo der heilige Vater Seine Kinder hinführt, da Er wohnet!



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Liebe zu „kranken Seelen“ ....
« Antwort #21 am: September 28, 2017, 11:21:31 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Liebe zu „kranken Seelen“ ....

BD 7711 Liebe zu „kranken Seelen“ ....

Ein Gebot habe Ich euch gegeben: daß ihr einander liebet .... Und das bedeutet auch, daß einer die Fehler des anderen geduldig ertragen lernet, daß er die Schwächen voller Rücksicht erträgt, daß er auszugleichen sucht in Liebe, wenn sich Streitigkeiten ergeben .... daß jeder dem anderen ein wahrer Bruder sein soll, mit dem ihn die Liebe naturgemäß verbindet, weil ihr alle Kinder eines Vaters seid.

Ihr sollet das nicht vergessen, daß ihr alle Meine Geschöpfe seid, die Ich zu Kindern heranbilden will, und daß Ich an euch allen Erziehungsmittel anwende .... und dazu gehört auch, daß ihr Geduld lernen müsset denen gegenüber, denen ihr nicht immer das Gefühl der Liebe entgegenzubringen fähig seid .... Aber ihr sollt es lernen, nicht zu verurteilen, nicht euch zu ärgern an jenen .... ihr sollt es lernen, Rücksicht zu üben, denn sie kranken noch an ihren Seelen, und mit diesen „Seelen“ sollet ihr Mitleid haben, daß sie selbst in geistiger Not sich befinden und dankbar sind für jeden kleinen Liebedienst, den ihr den Seelen also erweiset.

Und immer wird Liebe Gegenliebe erwecken .... Wenn ihr aber jene Menschen fallenlasset, die ihr nicht lieben zu können glaubet ihrer Fehler und Schwächen wegen, dann ist das gleich, als versaget ihr einem kranken Menschen eure Hilfe, denn die Seele ist krank, solange sie noch von dem gefangengehalten wird, der auch in ungünstigem Sinne auf den Menschen einwirkt. Ihr Menschen, ihr besitzet alle Meine Liebe .... Solltet ihr nicht auch euch untereinander lieben können, wenn ihr wisset, daß euer Vater alle Seine Kinder liebt und für Sich gewinnen will?

Und solltet ihr nicht eure Liebe auch den schwachen, mangelhaften und oft auch sündigen Menschen zuwenden können, wenn ihr wisset, daß sie noch stark gebunden sind? Suchet sie aus ihren Fesseln zu befreien, aber entziehet ihnen nicht eure Liebe .... Übet Geduld, wie Ich Selbst sie auch euch gegenüber immer wieder anwenden muß, die ihr alle noch sündig seid und gebunden durch Fehler und Schwächen .... Denn ihr alle lebet die Liebe nicht aus in dem Grade, daß ihr vollkommen seid. Und Ich muß auch mit euch und eurer Schwäche Geduld haben und lasse euch nicht fallen ....

Ihr aber sollet Meine Kinder sein, die den Willen des Vaters erfüllen .... ihr sollet daher zuerst das Gebot der Liebe beachten und untereinander einig sein .... Denn Zwietracht wirkt sich schlecht aus, indem sie immer neue Zwietracht gebäret und der Feind eurer Seelen stets eine Angriffsfläche findet mit Erfolg. Und ihr sollet immer bedenken, daß Ich Selbst die Liebe bin und daß, wer Mir gehören will, auch in der Liebe verbleiben muß ....

Und wenn euch ungute Gedanken erfüllen, wenn ihr Anstoß nehmet an euren Mitmenschen und euch über sie ärgert, verringert sich auch euer Liebegrad zu Mir, Der Ich auch der Vater von jenen bin und ihr sie darum lieben sollet. Und so verkennet nicht eure Erdenaufgabe: Bleibet in der Liebe, und lasset immer nur an euch den Liebegeist erkennen, auf daß ihr selbst das Zeugnis gebet, daß ihr mit Mir verbunden seid. Denn Liebe sollet ihr aussäen, auf daß ihr auch Liebe erntet ....

Amen



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Lasset Gott stets euch gegenwärtig sein ....
« Antwort #22 am: September 29, 2017, 05:47:24 Vormittag »

Der Weg zum Vater .... Lasset Gott stets euch gegenwärtig sein ....

B.D. 6458 empfangen am 23.1.1956

Lasset Gott stets euch gegenwärtig sein ....

Traget alle eure Anliegen zu Mir, und voller Vertrauen könnet ihr Meine Hilfe erwarten .... In Zeiten irdischer Not sollet ihr dieser Worte gedenken, auf daß sie euch nicht niederdrücken und euch unfähig machen, allen Anforderungen nachzukommen, die das Leben an euch stellt, wie auch die geistige Arbeit zu bewältigen. Sowie ihr Mir alles übergeben habt im Vertrauen auf Meine Hilfe, übernehme Ich auch eure Sorgen, und Ich werde euch wahrlich nicht vergeblich bitten lassen. Sowie ihr einmal diese Glaubensstärke erreicht habt, jede Not und Sorge Mir zu unterbreiten und Mich nun für euch sorgen zu lassen, wird euch nichts mehr schrecken, was auch über die Menschen kommt, denn eure Zuversicht auf Meine Hilfe lässet euch auch nichts so schwer erscheinen, daß ihr euch fürchtet ....

Und ein solcher Glaube wird nötig sein in kommender Zeit. Wenngleich Ich die Meinen immer beschützen werde, kann nicht alles an ihnen vorübergehen, ohne sie zu berühren, doch es kann alles von ihnen selbst abgeschwächt oder ganz überwunden werden, wenn sie sofort an Mich denken und Mir Selbst ihre Nöte und Gedanken anvertrauen. Und Ich möchte euch alle dazu bringen, Mich immer in eurer Nähe zu fühlen, weil ihr dann jeglicher Not behoben seid. Ich bin bei euch, immer wenn ihr eure Gedanken Mir zuwendet. Und darum soll euch kein Geschehen auf Erden so beeinflussen, daß ihr Mich aus euren Gedanken ausschaltet .... Das ist es, was ihr üben müsset, was ihr nie vergessen dürfet, daß ihr selbst Meine Gegenwart euch sichert durch eure ständige Verbindung mit Mir ....

Und bin Ich euch gegenwärtig, dann kann euch nichts mehr passieren, dann kann euch nichts mehr belasten, denn Ich Selbst trage eure Last, weil ihr sie Mir übergebet. Die kommende Zeit wird große Anforderungen an euch stellen, geistig sowohl als auch irdisch, denn jede irdische Belastung kann nur mit geistigen Mitteln bewältigt werden, wenn ihr Menschen euch nicht dem auslie-fern wollet, der wohl irdisch euch die Kraft geben will, jedoch dann eure Seele dafür verlangt. Und die Versuchung ist groß, wenn ihr euch nicht dessen bewußt seid und bleibt, daß ihr dann nur kurze Zeit noch euch eines genußreichen Lebens erfreuet und dann alles verliert ....

Nur die klare Erkenntnis, daß ihr Menschen alle kurz vor dem Ende steht, kann euch noch retten, indem ihr jenen Versuchungen nicht erliegt, euch aber innig an Mich anschließet und Mich um Hilfe angeht .... und wenngleich Ich euch nicht das gebe, was Mein Gegner euch bietet, so wird doch euer Erdenleben für euch ertragbar sein, und eure Kraft wird sich mehren, und hellen Geistes werdet ihr alles nur als Vorboten des Endes erkennen, und ihr werdet aushalten im Glauben an Mich und Mein Kommen, wenn die Zeit erfüllt ist ....

Amen



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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„Mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit ....“
« Antwort #23 am: September 29, 2017, 05:50:46 Vormittag »
Der Weg zum Vater ....  „Mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit ....“

B.D. 5370 empfangen am 20.4.1952

„Mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit ....“

Mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit .... und alle Meine Geschöpfe sollen dereinst in dieses Reich eingehen, voller Kraft und Licht sein und die Herrlichkeit schauen .... Und Ich will mitten unter ihnen weilen und ihnen die höchste Seligkeit bereiten, daß sie Mich schauen können, daß sie Mich lieben müssen mit aller Innigkeit, weil Meine Liebe tiefste Gegenliebe erweckt und es nun ewig keine Trennung mehr gibt .... Mein ist das Reich, das euch diese Seligkeit verheißet ....

Ihr aber lebet noch auf der Erde, ihr seid noch untertan einem Herrn, dessen Reich nichts von Herrlichkeiten aufzuweisen hat, das nur scheinbar besteht, denn es dient euch nur vorübergehend die Erde zum Ausreifen, und sie wird vergehen für euch, sowie eure Seele den Körper verlässet. Ihr lebet noch auf dieser Erde dem Körper nach, und doch kann eure Seele schon Mein Reich betreten, so sie dazu den ernsten Willen hat. Ich will euch alle herüberholen in Mein Reich, doch Ich benötige dazu euren Willen, der sich frei für Mich entscheiden muß, der die irdische Welt, das Reich Meines Gegners, freiwillig dahingibt, der die Seele beeinflußt, sich hinaufzuschwingen in das Reich des Lichtes, der Kraft und der Herrlichkeit. Und so ihr also wollet, kann Ich euch ergreifen und auch herüberholen, auf daß ihr selig werdet.

Alles, was euch auf der Erde lieb ist, alles, was noch Meinem Gegner angehört, müsset ihr freiwillig aufzugeben bereit sein, um dagegen einzutauschen Meiner Liebe Unterpfand, alles, was euch ewig beglücken wird .... wofür ihr Menschen auf Erden noch kein Verständnis habt, wovon ihr euch noch keine Vorstellung machen könnet.

Doch ohne diese Herrlichkeiten gesehen zu haben, müsset ihr nach Mir und Meinem Reich verlangen, denn es soll euch die Liebe zu Mir veranlassen, es aufzusuchen, ihr sollet dem entfliehen wollen, der euch von Mir trennte, und aus innerem Drange Mir zustreben. Dann betretet ihr schon Mein Reich, denn jeder Gedanke an Mich zieht Mich an, Ich komme euch entgegen, erfasse euch und lasse euch ewig nicht mehr zurückfallen in die Tiefe, in das Reich, dem ihr entflohen seid. Meine Liebe stärkt euch gewaltig, und eure Liebe entzündet sich an Meiner Glut, und Licht und Kraft erfüllet euch und wird sich ständig mehren ....

Ich werde euch alle aufnehmen in Mein Reich, doch je nach eurem Willen kann es bald sein, aber auch noch Ewigkeiten dauern .... denn so euer Wille noch dem Reich gilt, das von dieser Welt ist, muß Ich euch auch Scheingüter vor Augen stellen, auf daß ihr einmal die Wertlosigkeit dieser erkennet. Ich kann euch nicht wider euren Willen in Mein Reich holen, es muß freiwillig betreten werden, es muß eine Lösung von dem Reich Meines Gegners vorangegangen sein, dann erst kann Ich euch ergreifen und euch die Seligkeiten Meines Reiches bereiten, das nicht von dieser Welt ist. Denn einstens erkanntet ihr Meine Macht und Kraft und Herrlichkeit, und ihr folgtet doch dem, der euch sein Reich versprach ....

Ihr verließet freiwillig Mich und Mein Reich und müsset nun unbedingt freiwillig zurückkehren und den zuvor überwinden, der euch gefangennahm. Ihr müsset euch frei machen aus einer endlos langen Kerkerhaft, ihr müsset euch Mir zu eigen geben wollen, und euer Wille wird auch die Trennung vollbringen können von ihm, euer Wille wird Mich erreichen können .... ihr werdet das Reich wieder einnehmen dürfen, das Mein ist, ihr werdet wieder macht- und kraftvoll sein können wie einst, ihr werdet Mir rechte Kinder sein und endlos selig sein in Meiner Herrlichkeit ....

Ame


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Die eigentliche, wahre Liebe Gottes zu seinen Kindern ....
« Antwort #24 am: September 30, 2017, 08:17:15 Vormittag »
Die eigentliche, wahre Liebe Gottes zu seinen Kindern

Auszug aus:
Haushaltung Gottes Band 03, Kapitel 121, empfangen durch Jakob Lorber

121. Kapitel

[Hgt.03_121,01] Also beredete sich der Lamech auch mit Seth, mit der Eva und noch gar manchen anderen, die da sowohl auf der Höhe aus den vier Gegenden hinübergewandert waren, und die da auch einst Bewohner der Tiefe waren, und ersah daraus augenscheinlichst und handgreiflichst, daß es da mit dem Leben des Geistes nach dem Abfalle des Leibes seine vollkommenste Realität habe.

[Hgt.03_121,02] Da er sich aber also von dem überzeugt hatte aus dem tiefsten Grunde seines Lebens und das alles in der Grundwurzel gefaßt hatte, da fing er an nachzudenken, welch ein großes Unrecht er durch seine Rede dem Herrn und dem Vater von Ewigkeit zugefügt hatte, – wie unbillig alle seine Gedanken und Beschlüsse da waren!

[Hgt.03_121,03] Und er fiel vor dem Herrn nieder, fing an zu weinen und sprach aus seinem zerknirschten Gemüte: „O Gott, Herr und Vater, jetzt erschaue ich die ganze Fülle meiner Bosheit!

[Hgt.03_121,04] Ich war blind und glaubte in meiner großen Blindheit mit dir rechten zu können! Ich wollte in meiner allerentsetzlichsten Tollheit Deinem Wirken, das da in sich die allerhöchste Liebe ist, Schranken setzen! Die Erde wollte ich wüste werden lassen und aussterben das menschliche Geschlecht!

[Hgt.03_121,05] Und das alles darum, weil da ein finsterer Groll in mir aufkeimte ob der Hinwegnahme derer, die ich liebhatte aus alter Gewohnheit mehr, denn aus der eigentlichen wahren Liebe! Denn hätte ich sie wahrhaft geliebt, da wäre darum in meiner Brust sicher kein Groll gegen Dich aufgekommen, daß Du ihnen allen eine so endlos große Seligkeit in Deiner Vaterliebe bereitet hast!

[Hgt.03_121,06] O Gott, Herr und Vater, ich erkenne nun meine große Strafwürdigkeit vor Dir! Daher ist es ja recht und billig, daß Du mich nun strafest auf das allerempfindlichste! Ja strafe, o Herr, mein dummes Fleisch auf das allertüchtigste nach Deinem allerheiligsten Willen; aber nur meinen Geist wolle nicht gänzlich zugrunde gehen lassen!“

[Hgt.03_121,07] Und der Herr sprach zum Lamech: „Erhebe dich, Mein Sohn! Meinst du denn, Ich, dein heiliger, liebevollster Vater, habe eine Lust und Freude am Strafen Meiner Kinder?

[Hgt.03_121,08] Siehe, ein jeder Streich, den Ich dir geben möchte, würde Mich im Herzen bei weitem mehr schmerzen, denn dich auf deiner Haut!

[Hgt.03_121,09] Hast du doch nun auch einen Sohn, den du liebst mehr denn dein eigenes Leben; wenn er aber dir dann und wann unfolgsam wird, versuche ihn zu schlagen darob, und erfahre selbst, ob du nicht mehr Schmerzen leiden wirst dabei als dein Sohn!

[Hgt.03_121,10] So du den Streich führen wirst, wirst du dich schon fürchten, dem Sohne wehzutun; und wird der Sohn weinen unter dem ersten schwachen Hiebe, wird es dein Herz wohl vermögen, ihm noch einen zweiten Hieb zu erteilen?

[Hgt.03_121,11] Der Sohn aber wird des geringen Schmerzes bald vergessen, und deine Vaterliebe wird ihn gar ehestens wieder völlig aussöhnen mit dir; aber wie lange und wie oft wirst du es dir in deinem Herzen heimlich bitter rückerinnerlich sagen: ,Mein Sohn ist zwar gut; aber was gäbe ich dafür, so ich ihn nicht geschlagen hätte!‘

[Hgt.03_121,12] Siehe, das würdest du als ein echter Mensch tun! Ich aber bin mehr denn nur ein Mensch; Ich bin Gott und dein allereigentlichster Vater! Daher will Ich dich nun auch nicht schlagen, sondern segnen!

[Hgt.03_121,13] Aber solches sage Ich dir: Gedenke, daß die Erde Mein Land ist! Bearbeitet sie zum zeitlichen Nutzen für Meine nachfolgenden Kinder, und zeuget euch nun und mehret euch! Denn siehe, derer, die noch in der Materie gefangen sind, gibt es noch gar viele, die da harren auf die Erlösung!

[Hgt.03_121,14] Du aber sei fürder ein Stellvertreter Henochs, und mache das Arggemachte wieder gut! Amen.“







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„Mein Joch ist sanft und Meine Bürde ist leicht ....“
« Antwort #25 am: September 30, 2017, 08:22:30 Vormittag »
„Mein Joch ist sanft und Meine Bürde ist leicht ....“

B.D. 8523 empfangen am 9.6.1963

Bedingung, um Vollendung auf Erden zu erreichen ....

Bedenket, ihr Menschen, daß ihr schwach seid, solange eure Seele noch im Fleisch auf der Erde wandelt, und daß ihr daher jederzeit Kraft von Mir anfordern müsset, wollet ihr euer Ziel .... die Vollendung .... noch auf Erden erreichen. Denn die Kraft von Mir erst wird euren Willen stärken, der so lange noch schwach ist, wie der Gegner noch auf den Menschen einwirken kann, weil er noch nicht vollendet ist. Gerade euren Willen wird er immer schwächen, und für die Stärkung eures Willens bin Ich Selbst am Kreuz gestorben, und darum müsset ihr die für euch erworbenen Gnaden in Anspruch nehmen: Kraft und Stärkung eures Willens. Und eure Willensschwäche wird immer darin zum Ausdruck kommen, daß ihr noch nicht vermöget, euch restlos von der Welt zu lösen ....Zwar stehet ihr noch mitten in der Welt und müsset noch allen Anforderungen gerecht werden ....

Es ist aber ein Unterschied, ob ihr nur die Pflichten erfüllet oder selbst noch die irdischen Freuden genießen wollet, ob euer Herz sich schon völlig frei gemacht hat von weltlichen Wünschen oder noch irdisches Verlangen hat .... Denn dann ist auch euer Wille nach geistiger Vollendung noch schwach, er gilt nicht ungeteilt Mir und dem Verlangen, euch mit Mir zusammenzuschließen .... Ihr machet immer noch Konzessionen, und ihr müsset also nun „Gewalt anwenden“ .... ihr müsset ernstlich die Löse von der Welt zu erreichen suchen, wozu ihr Kraft benötigt, die ihr immer wieder erbitten müsset und die ihr auch stets erhalten werdet ....

Es ist also euer ernster Wille entscheidend, wohin er sich wendet .... Mir und Meinem Reich oder dem Reich Meines Gegners zu .... Und nun wieder ist euer Liebegrad bestimmend, nach welcher Richtung sich euer Wille entscheidet, denn wo Liebe das Herz erfüllt, werde Ich und Mein Reich immer dem Menschen begehrenswerter sein als die irdische Welt ....

Darum prüfet euch zuerst, wieweit ihr die Ichliebe schon überwunden habt .... wieweit ihr von uneigennütziger Nächstenliebe erfüllt seid, denn diese ist gleich der Liebe zu Mir, und diese Liebe allein stellt den Zusammenschluß her mit Mir .... nicht das pure Verlangen nach Mir, das auch nur eine gewisse Eigenliebe sein kann, um die höchsten Wonnen seligster Gemeinschaft mit Mir gewinnen zu können ....

Die rechte Liebe zu Mir wird aber erst bewiesen durch uneigennützige Nächstenliebe. Und diese allein erhöht den Liebegrad. Solange ihr für euch selbst noch kleine Freuden begehret, sollet ihr auch kleine Freuden dem Nächsten zu bereiten suchen, doch niemals aus Berechnung auf irdische oder geistige Erfolge, sondern innerlich getrieben von dem Verlangen, Glück und Freude zu bereiten. Solche selbstlose Liebebezeugungen werden euer Wesen veredeln, ihr werdet selbst euer Glück darin finden, Freude zu bereiten, und die Liebe wird in euch immer stärker werden, und im gleichen Maß wird die Liebe zur Welt abnehmen. Und darum sollet ihr euch ernsthaft Rechenschaft geben, ob ihr euren Nächsten liebet wie euch selbst ....

Eure Vollendung ist nur von dem Grade der Liebe abhängig, den ihr auf Erden erreichet, und ihr könnet dann erst als „Kinder Gottes“ angesprochen werden, wenn ihr eure Mitmenschen als gleichfalls vom Vater ausgegangen anerkennet und ihnen daher auch die Liebe erweiset, die ein Bruder für den anderen empfindet und ihm alles antut, was ihr selbst wünschet, daß ihr es empfangt. Unterziehet immer die Liebe zum Nächsten einer ernsten Kritik, und arbeitet an euch selbst .... fordert von Mir die Kraft an, und ihr werdet auch euer Ziel erreichen, doch aus eigener Kraft vermöget ihr nichts ....

Ich aber will, daß ihr euch vollendet auf Erden, also werde Ich euch auch helfen in jeder Weise, sowie nur euer Wille ernst ist .... Doch Gewalt werdet ihr immer anwenden müssen, solange euch noch die Welt in ihrem Bann hält .... Könnet ihr euch jedoch von der Welt lösen, so wird euch auch das Erreichen des Zieles immer leichter fallen, und ihr könnet dann mit Recht sagen: „Mein Joch ist sanft und Meine Bürde ist leicht ....“ Dann brauchet ihr keine Gewalt mehr anzuwenden, denn dann seid ihr krafterfüllt, und euer Wille strebt nur noch Mich Selbst an ....

Denn die Liebe in euch ist die Kraft, die auch alles erreicht. Und ihr werdet es auch verstehen, daß der liebende Mensch auch voller Demut ist .... die dann auch in dem Verhalten zum Nächsten zum Ausdruck kommt, dem ihr die Liebe zuwendet .... Vergesset nie, daß die Liebe zum Nächsten der Gradmesser ist .... und daß ihr eure Liebe zu Mir durch uneigennützige Nächstenliebe beweisen müsset ....

Denn „wie könnet ihr Mich lieben, Den ihr nicht sehet, wenn ihr euren Bruder nicht liebet, den ihr sehet?“ Und so kann wohl euer Wille Mir zugewandt sein, und er garantiert auch, daß Ich euch ergreife und nicht mehr fallenlasse .... Doch den Grad eurer Vollendung bestimmet ihr selbst und immer nur durch den Grad der Liebe zum Nächsten .... Aber ihr könnt ihn erreichen, wenn ihr nur ernstlich euren Willen dem Meinen unterstellet, und dann werdet ihr stets denken, handeln und wollen wie Ich Selbst, und ihr werdet sicher auch euer Ziel erreichen auf Erden .... daß ihr euch zusammenschließet mit Mir, um nun auch ewig selig zu sein ....

Amen


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Leid zur Vergeistigung von Seele und Körper ....
« Antwort #26 am: Oktober 01, 2017, 07:49:29 Vormittag »
Der Weg zum Vater....  Leid zur Vergeistigung von Seele und Körper ....

B.D. 8593 empfangen am 21.8.1963

Leid zur Vergeistigung von Seele und Körper ....

Ihr braucht euch nur in Meinen Kraftstrom zu begeben, d.h., vollbewußt euch Mir hinzugeben und eure Herzen öffnen Meiner Liebeanstrahlung, und es wird dann auch Meine Liebekraft an euch wirksam werden, doch es wird mehr eure Seele als euer Körper diese Kraftzufuhr spüren, die dann wieder einen geistigen Fortschritt verzeichnen kann. Denket daran, daß der Körper euch dazu verhelfen soll, daß aber auch unreifes Geistiges in euch ist, denn ihr seid noch nicht vollendet. Und dieses unreife Geistige braucht eure Hilfe, um gleichfalls auszureifen noch auf Erden. Und die Hilfe besteht darin, daß ihr dieses Geistige Mir anempfehlet, daß Ich auch ihm Kraft zuwende, die ihr als stilles Gebet für dieses Geistige ihm vermitteln möchtet. Mein Gegner sucht euch auch oft zu verhindern an der geistigen Arbeit, und er bedient sich dazu dieses Ungeistigen, das euch dann bedrängt körperlich oder seelisch ....

Aber ihr sollet dann auch wissen, daß euer Gebet für das noch unreife Geistige in euch immer Erfolg haben wird, und darum euch an Mich wenden um Meinen Beistand und Schutz vor allen Angriffen Meines Gegners. Und glaubet nur, daß nichts unmöglich ist und Ich auch ungewöhnlich wirken kann, wenn ihr diesen starken Glauben besitzet ....

Dann müssen die Ungeister von euch weichen, wenn sie sich nicht von euch sänftigen und vergeistigen lassen, doch sie selbst verscherzen sich eine große Gnade, die ihnen gewährt wurde, sich euch zugesellen zu dürfen, um in eurer materiellen Außenform, eurem Körper, eine Vergünstigung zu erfahren: gleichfalls ausreifen zu können. Haltet ihnen immer wieder diese Gnade vor, und suchet sie zu bestimmen, sich eurem Willen anzuschließen und gleich eurer Seele auszureifen, auf daß sie selbst ihren Entwicklungsgang abkürzen können, wenn sie eure Ratschläge beherzigen. Doch was ihr an Leid ertragen könnet, das nehmet ergeben und geduldig auf euch, denn es wird euch sicher zum Reifen bringen, und ihr werdet Mir dereinst danken auch für das Leid, das ihr ertragen mußtet.

Wenn aber das unreife Geistige durch eure Ergebung und Geduld auch zum Ausreifen kommt, dann erreichet ihr auf Erden einen hohen Reifegrad, so daß ihr eurer Vollendung nahe seid, wenn ihr das Erdenleben hingeben müsset. Meine Kraft aber steht euch jederzeit zur Verfügung, und sie genügt wahrlich auch zur Vergeistigung jener Substanzen, die im Anfang der Entwicklung stehen; doch bewußt sollet ihr Meine Kraft anfordern und sie in eure Herzen einstrahlen lassen .... ihr sollet beten zu Mir, eure Gedanken sollen Mich suchen und immer nur Meine Gegenwart wünschen .... Es soll ein Sehnen nach Meinem Liebestrahl in euch sein, das Ich gern erfüllen will ....

Ihr sollet nur euch Mir hingeben und bereit sein, Meinen Liebekraftstrom in euch aufzunehmen, was immer einen innigen Kontakt mit Mir bedingt. Wenn ihr euch versenket in Gedanken, die immer nur das geistige Reich betreffen, euren Gott und Schöpfer, dann seid ihr auch bereit zur Aufnahme Meines Kraftstromes, dann öffnet ihr euer Herz, und Ich kann euch wieder anstrahlen wie im Anbeginn, als ihr noch in heißer Liebe zu Mir überselig waret.

Meine Liebe zu euch ist die gleiche geblieben, nur eure Liebe hat sich verringert, soll aber wieder den gleichen Grad erreichen, der euch uranfänglich unsäglich beglückte. Und daher müsset ihr selbst zu Mir kommen, und Ich werde immer bereit sein für euch, Ich werde euch schenken, was euch beglückt, und Körper und Seele mit Meiner Liebekraft durchströmen, die dann auch zum Ausreifen, zur letzten Vollendung führen wird. Im Verband mit Mir könnet ihr auch nicht mehr leiden, und ob es auch den Mitmenschen so scheinet. Eine innige Verbindung macht euch unempfindlich für jeglichen Schmerz, dann ist Meine Kraft stärker, und sie wird euch durchströmen .... entweder zur völligen Gesundung des Körpers oder auch .... wenn eure Stunde gekommen ist .... zum schmerzlosen Übergang in das geistige Reich, denn so ihr Mir innigst verbunden seid, habet ihr dann euer Ziel erreicht auf Erden ....

Amen



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Entwicklungsgang auf Erden und im Jenseits ....
« Antwort #27 am: Oktober 01, 2017, 07:54:40 Vormittag »
Der Weg zum Vater …. Seelenpartikel

B.D. 5198 empfangen am 26.u.27.8.1951

Seelenpartikel ....

Entwicklungsgang auf Erden und im Jenseits ....

Gerichtete geistige Substanz ist unter Materie zu verstehen, die wieder geistige Substanz in sich birgt, die den Entwicklungsweg geht laut Heilsplan Gottes von Ewigkeit. Diese geistige Substanz nun, die von der Materie als Außenhülle gefangengehalten wird, schließt sich auf dem Entwicklungswege mit immer gleicher Substanz zusammen und kann bezeichnet werden als Seelenpartikel, die wieder die einzelnen Schöpfungswerke beleben.

In jedem Schöpfungswerk, sei es die feste Materie, die Pflanzen- oder die Tierwelt, sind also solche Seelenpartikel vorhanden, die auch wieder in sich den Zusammenschluß suchen, um dann ein Ganzes zu bilden in einer neuen Außenform, die stets mehr und mehr der Form eines Menschen ähnlich wird. Unendlich lange Zeit vergeht, bis nach dem Wandel durch die gesamte Schöpfung alle Seelenpartikelchen sich gefunden haben, um nun als menschliche Seele wieder eine Außenform beziehen zu können, der eine bestimmte Aufgabe gesetzt wird, um restlos frei zu werden von jeglicher Außenhülle.

Der menschliche Körper ist also nun die die Seele umschließende Außenhülle, die nun als solche die Aufgabe hat, das in ihr sich bergende Geistige zur Reife zu bringen. Das Ausreifen geschieht nun in der Weise, daß der Mensch im freien Willen, dem Zeichen göttlichen Ursprungs, jegliche Seelensubstanz in die rechte Ordnung aus Gott einzuführen sucht .... d.h. alle Eigenheiten der unzähligen kleinen Seelchen auf eine Gott-gefällige Basis bringt, also jeglichem Triebe die Richtung zu Gott anweiset. Alles Gott-widrige Verlangen muß gewandelt werden in Gott-zustrebendes Empfinden, und dies ist die bewußte Seelenarbeit, die der Mensch leisten soll während des Erdenlebens.

Es ist dies praktisch so zu verstehen, daß alles das abgelegt werden muß, was der Seele aus ihren früheren Verkörperungen noch anhaftet, daß also tierische Triebe überwunden werden müssen, wie auch das Verlangen nach der Materie abgetötet werden muß, weil alle diese Triebe aus der Vorentwicklung stammen und der Seele noch sehr anhaften als Merkmal des Entwicklungsganges (vorher) zuvor. Alles, was zurückliegende Erscheinungen sind, soll abgelegt werden, wenn die Aufwärtsentwicklung fortschreiten soll, und alles das soll angestrebt werden, was die fortschreitende Entwicklung erkennbar werden läßt .... geistig-göttliche Eigenschaften, wie Demut, Sanftmut, Geduld und Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Gerechtigkeit ....

Denn alle diese Eigenschaften gehen aus der Liebe hervor, die im Erdenleben zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Somit ist eine ganz klare Richtlinie gegeben für die Aufgabe des Menschen auf Erden, es wird der Wille Gottes offenbart den Menschen durch Sein Wort .... Es ist die Seele gleichsam noch ungeordnetes Geistiges, das zur Ordnung geführt werden soll, jedoch sich selbst bestimmen kann, weil es sich im Stadium des freien Willens befindet. Es kann sich wohl ordnen, ist aber nicht dazu gezwungen.

Doch sowie es sich ordnet, hat der Geist aus Gott Zutritt, der durch ein Chaos von Trieben und ungeordneten Substanzen nicht hindurchdringen kann bzw. nicht selbst ordnend eingreifen darf, wenn der Wille fehlt. Die Ordnung wird nun hergestellt, wenn die einzelnen besonders hervortretenden Eigenschaften, die eine Verkörperung der Vorzeit kennzeichnen, verkehrt werden in das Gegenteil, da alles im Anfang der Entwicklung stehende Geistige unvollkommen ist und das Vollkommen-Werden Zweck und Ziel der Verkörperung ist.

Also es können aus früheren Verkörperungen erkennbare Charaktereigenschaften niemals mit göttlicher Ordnung im Einklang stehen, sondern sie müssen gewandelt werden in das Gegenteil .... bis nur noch Liebe, Güte, Demut, Sanftmut, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit des Menschen Charakter sind und Anzeichen der angestrebten Vollendung, bis die göttliche Ordnung erkennbar ist und die Seele des Menschen nun ihr Ziel erreicht hat und ihre körperliche, materielle Außenform verlassen kann, um als geistiges Wesen nun aufwärtszustreben, doch im Besitz von Licht und Kraft, die ihren jenseitigen weiteren Aufstieg überraschend schnell fördern ....

(27.8.1951) Mein Geist ist unentwegt tätig, um euch in die Wahrheit zu leiten, doch ihr müsset euch auch widerstandslos leiten lassen, d.h., ihr dürfet nicht ein schon vorhandenes Wissen als Grundwissen annehmen, dem sich nun Meine Offenbarungen angleichen sollen, sondern ihr müsset zuerst Meine Offenbarungen vernehmen und diese dann mit eurem Wissen vergleichen. Stimmen sie überein, dann werden sie sich auch ergänzen, dann ist auch dieses euer Vorwissen aus geistiger Quelle euch zugeflossen und dienet dem gleichen Zweck, euch in die Wahrheit einzuführen ....

Und so setze fort: Die Aufwärtsentwicklung im jenseitigen Reich ist bei den einzelnen Seelen verschieden. Es sind gewissermaßen bei jeder Seele andere Veranlagungen, andere Fähigkeiten sowohl nach oben als auch nach unten vorhanden, die ausgebildet oder auch bekämpft werden müssen und dies immer die Folge der Erkenntnis ist, weil vordem die Seele keinen Wandlungswillen aufbringen kann, solange sie nicht ihren Zustand erkennt.

Darum muß ein kleiner Lichtstrahl sie schon berührt haben, daß sie zu diesem Erkennen kommen konnte .... weshalb die Fürbitte für die jenseitigen Seelen so ungeheuer wichtig ist, damit ihnen ein Erkenntnisstrahl zugeht, demzufolge sie nun erst tätig werden und zur Höhe streben. Eine Seele, die auf Erden schon einen Grad des Erkennens erreicht hat, die ihre Seelenarbeit also auf Erden schon in Angriff nimmt, ist im geistigen Reich von so vielen Lichtwesen umgeben, daß sie stets Unterstützung findet und schnell zur höheren Reife gelangt.

Darauf kommt es besonders an, daß eine Seele noch auf Erden zur Erkenntnis gelangt, also um ihre Erdenaufgabe weiß und um ihren eigenen noch mangelhaften Zustand. Denn die Erkenntnis ist ein großer Schritt zur Vollendung und lässet im jenseitigen Reich die Regionen rascher durcheilen, während eine Seele ohne Erkenntnis oft undenklich lange Zeit unten weilt, weil sie unbedingt das erste Wissen besitzen muß und sie vorerst lange ablehnt, bis sie bereit ist, sich unterweisen zu lassen. Und dieser unwissende Zustand ist äußerst qualvoll und kann nur durch liebende Fürbitte behoben werden. Auch jenen Seelen stehen Lichtwesen bei, doch unerkannt weilen sie in ihrer Nähe und können daher auch nicht erfolgreich einwirken, weil der Seele der freie Wille belassen werden muß. Doch trotz Erkennen der eigenen Mangelhaftigkeit, trotz Erkennen der Fehler, Schwächen und Begierden kann sich die Seele nicht ohne Hilfe aufwärtsentwickeln.

Und diese Hilfe ist Jesus Christus, sowohl auf Erden als auch im geistigen Reich .... Wird Er angerufen um Hilfe im ernsten Willen aufwärtszusteigen, so ist auch mit Sicherheit der Erfolg zu erwarten .... Er hilft dort nach, wo die eigene Kraft nicht ausreicht, Er vergibt nicht nur die Sünden dem, der Ihn um Vergebung bittet, Er ist auch Kraftspender im Kampf als Überwinder ....

Ohne Seine Kraft vermag kein Wesen sich aus der Tiefe zu erheben, denn ein unvollkommenes Wesen ist und bleibt schwach eben als Auswirkung seiner Unvollkommenheit. Nur die Verbindung mit Jesus Christus vermittelt ihm die Kraft und macht sein Ringen zur Vollendung leichter und auch erfolgreich.
Wer auf Erden nicht zu Jesus Christus kommt, muß im Jenseits zu Ihm eilen, ansonsten er ewig unten bleibt .... Und wieder ist das so zu verstehen, daß jede Seele zur Liebe kommen muß ....

Denn Jesus Christus ist die verkörperte Liebe. Die Liebe also ist die erlösende Kraft, die Liebe erkennet auch Jesus Christus an, die Liebe muß auf Erden geübt werden, um einen geflügelten Aufstieg im Jenseits zu sichern. Sie muß aber auch im Jenseits die Triebkraft sein, ansonsten die Seele niemals einen höheren Reifegrad erringen kann. Und so ist die Liebe das einzige Mittel, aller Schwächen und Fehler ledig zu werden, denn wer die Liebe hat, der erkennt sich und strebt der Vollendung bewußt entgegen, weil er verlangt nach Dem, Der die Liebe Selbst ist, und Dieser ihm stets hilft, weil die Liebe zur Liebe drängt und der Zusammenschluß in Liebe die ewige Seligkeit ist ....



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Der Weg zum Vater ....Geistige Verbundenheit ....
« Antwort #28 am: Oktober 02, 2017, 07:14:41 Vormittag »
B.D. 2192 empfangen am 22.12.1941

Der Weg zum Vater ....Geistige Verbundenheit ....

Gedankenaustausch förderlich ....

Die geistige Verbundenheit der Menschen untereinander kann gar nicht hoch genug bewertet werden, fördert sie doch die Höherentwicklung ungemein durch den gegenseitigen Austausch und Antrieb zum Guten. Es kann der Mensch nur reifen durch fortgesetztes Streben, durch ständiges Arbeiten an sich und inniges Gebet. Es muß der Wille, die Tat und die Gnade zusammenwirken.

Wo sich nun geistig strebende Menschen zusammenfinden, dort findet ein Austausch der Gedanken statt, dessen Folge ist, daß der Wille im Menschen nach dem Zusammenschluß mit Gott außerordentlich rege wird, daß sie die Verbindung mit Gott ernstlich anstreben und daher auch ernstlich bemüht sind, die Forderung zu erfüllen, die Voraussetzung für diese innige Verbindung mit Gott ist. Also beginnt die Arbeit an sich selbst.

Es wird der Wille in die Tat umgesetzt, es sucht der Mensch sich recht zu gestalten, und da er sich seiner Schwäche bewußt ist, bittet er Gott um Kraft und Gnade .... und also strebt er zur Höhe. Es würde der Mensch ermüden an dieser Seelenarbeit, so er sich absondern möchte von den Mitmenschen, es würde ihm der Antrieb fehlen, die Vergleichsmöglichkeit und nicht zuletzt die Gelegenheit zum Dienen, denn wo immer Menschen zusammenkommen in guter Absicht, dort dienet einer dem anderen bewußt oder unbewußt.

Es sucht der Wissende zu geben, er sucht den anderen gleichfalls wissend zu machen, es sucht der Reifere den Unreifen anzuspornen zur Arbeit an sich selbst. Es gibt der Starke dem Schwachen von seiner Stärke ab, es wird einer dem anderen hilfreich zur Seite stehen, und alles dies führt zur Seelenreife, denn es ist uneigennützige Nächstenliebe das Bindemittel zwischen ihnen, und immer wird die Liebe zur Höhe führen.
Und immer wird die Gnade Gottes diesen Menschen zuströmen, die sich vereinen, um zu Gott zu gelangen .... Der Wille zu Gott ist entscheidend, ob und in welchem Maß den Menschen die Gnade Gottes vermittelt wird ....

Durch gegenseitigen geistigen Gedankenaustausch wird der Wille zu Gott im Menschen zur höchsten Entfaltung gebracht, und folglich kann ihm nun auch Gnade in großem Maß zuströmen, und diese bewirkt, daß der Mensch seinen Willen in die Tat umsetzen kann und also erfolgreich an sich arbeitet, daß sein Wissen vermehrt wird, daß er den göttlichen Willen erfüllt und eine immer innigere Verbindung mit Gott eingeht und dadurch nun auch fähig wird, neue Verbindungen anzuknüpfen und seinen Mitmenschen zu dienen, indem er ihnen gleichfalls zur Höhe hilft. Durch wahrhaft zur Höhe strebende Menschen äußert sich die göttliche Stimme und also Gott Selbst, und darum werden geistige Bindungen zwischen den Menschen immer gesegnet sein, ist es doch der Wille Gottes, daß die Menschen miteinander und füreinander wirken, daß sie die Liebe pflegen und sich durch die Liebe Ihm nähern .... Denn nur so können sie reifen an ihrer Seele und sich zu Kindern Gottes gestalten ....

Amen


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Zusammenschluß mit Gott .... Verzichtleistung ....
« Antwort #29 am: Oktober 02, 2017, 07:17:50 Vormittag »
Der Weg zum Vazer .... Der gänzliche Zusammenschluß mit Mir läßt euch gern und freudig verzichten

B.D. 4364 empfangen am 5.7.1948

Zusammenschluß mit Gott .... Verzichtleistung ....

Der gänzliche Zusammenschluß mit Mir läßt euch gern und freudig verzichten auf alles, was der Welt angehört. Denn es ist dann eure Seele schon im geistigen Reich, sie fühlet Meine Nähe, sie spüret Meine Kraft und ist durchglüht von Meiner Liebe, und alles Irdische versinkt in nichts, selbst wenn sie noch auf Erden weilet. Ihr Verlangen nach Mir ist so stark, daß sie dem Körper kein Gehör mehr schenkt, so er noch weltliche Gelüste hegt. Was aber der Welt angehört, das hindert die Seele am Zusammenschluß mit Mir, und daran könnet ihr Menschen ermessen, was ihr meiden und wonach ihr streben sollet.

Solange die Verbindung mit Mir aufrechterhalten bleibt, solange euer Verlangen Mir gilt und dem geistigen Verkehr, solange ihr wünschet von Mir belehrt zu werden, solange ihr Zwiesprache haltet mit Mir und ihr Mir alle eure Nöte und Sorgen anvertraut, seid ihr nicht in Gefahr, der Welt zu verfallen, denn dann besitze Ich euch, und Meinen Besitz lasse Ich Mir wahrlich nicht mehr streitig machen. Die Welt wird aber für euch nicht mehr begehrlich sein, wenngleich sie den Tribut von euch fordert, den ihr geben müsset, weil ihr mitten in der Welt stehet und euren Platz behaupten müsset, bis Ich Selbst euch ablöse.

So aber die Gefahr besteht, daß ihr über der Welt Mich vergesset, so ihr bereit seid, Mich aufzugeben, um etwas Irdisches einzutauschen, dann ist Vorsicht geboten, dann wachet und betet, auf daß der Versucher euch nicht übermannet. Ich bin stets in eurer Nähe, doch so ihr Mich nicht rufet, trete Ich auch nicht hervor um eurer selbst willen. Ich versage euch nichts, solange nicht eine Gefahr besteht für eure Seele, doch um dieser willen muß Ich euch zuweilen nehmen, was ihr besitzet, um euch zur engen Bindung mit Mir zu veranlassen. Darum sollet ihr achtsam sein und alles fliehen, was der Welt angehört, so ihr Mich ganz besitzen wollet, so ihr euch mit Mir zusammenzuschließen trachtet.

Ihr gebt nur wenig auf, was ihr aber in Empfang nehmet, das wird euch tausendfach entschädigen. Fliehet die Welt, auf daß ihr dafür das geistige Reich einnehmet, das weit herrlicher ist und mannigfache Freuden und Seligkeiten bietet. Und begnügt euch damit, was Ich euch gebe, denn so Ich euch auf Erden karg bedenke, halte Ich für euch ein desto schöneres Leben in der Ewigkeit bereit, denn Ich gebe euch, was die Welt euch nimmermehr bieten kann, so ihr diese freiwillig aufgebet und nichts mehr verlanget, als nur mit Mir verbunden zu sein ....

Amen


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Ohne die Erlösung durch Jesus Christus gibt es keine Seligkeit ....
« Antwort #30 am: Oktober 03, 2017, 06:32:38 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Ohne die Erlösung durch Jesus Christus gibt es keine Seligkeit ....

BD 8784 empfangen 19.3.1964

Ohne die Erlösung durch Jesus Christus gibt es keine Seligkeit ....

Bedenket, ihr Menschen, daß Ich euch verhelfen will, im Erdenleben schon einen Reifegrad zu erreichen, der euch befähigt, nach eurem Abscheiden von dieser Erde in das Lichtreich einzugehen .... Einmal werdet ihr zwar alle dieses Reich betreten, doch es kann auch die Zeit bis dahin euch noch unermeßliche Qualen bringen, wenn ihr völlig entgeistet in das jenseitige Reich eingehet und euch die Pforten ins Lichtreich noch verschlossen sind.

Meine Barmherzigkeit und Gnade gilt zwar einer jeden Seele, und ob sie auch ein schlechtes Leben auf Erden geführt hat, doch Ich kann sie nicht anders bedenken, als es Meine Gerechtigkeit zuläßt, und sie kann immer nur ihrem Lebenswandel-entsprechende Sphären im geistigen Reich in Besitz nehmen und muß dann noch unermeßliche Leiden und Qualen erdulden, um ihre Sündenschuld zu entsühnen. Und findet sie nicht im jenseitigen Reich zu Jesus Christus, dann nehmen ihre Leiden kein Ende, sie sinkt immer tiefer und wird zuletzt das Los der Neubannung auf sich nehmen müssen, weil es anders keine Entsühnung der Urschuld gibt als durch Jesus Christus.

Ihr alle erfasset das Erlösungswerk nicht in seiner ganzen Bedeutung .... Und das ist es, was eure große geistige Not ausmacht ....Und Ich will Meinen Geschöpfen helfen, daß sie noch im Erdenleben den Weg zum Kreuz finden, der dann ein ganz anderes Los der Seele sichert .... Denn eine Vergebung der Sündenschuld noch vor dem Tode des Menschen ist das Erstrebenswerteste im ganzen Erdenleben .... Dann steht der Seele das Tor zum Lichtreich offen, dann wird sie Seligkeiten genießen können im Übermaß.

Die Menschheit aber weiß nichts um die große Bedeutung des Erlösungswerkes, und Mein Gegner ist eifrig bemüht, sie ständig darüber in Unkenntnis zu halten .... Und ob die Menschen auch glauben, daß der Mensch Jesus einst über die Erde gegangen ist und den Menschen ein höchst vollkommenes Leben vorgelebt und sie zur Nachfolge aufgerufen hat, so wollen sie doch nicht glauben, daß eine hohe geistige Mission diesen Erdenwandel Jesu veranlaßt hat .... Sie wollen es nicht glauben, daß es um ein Werk größter Barmherzigkeit ging, daß Jesus eine große Schuld tilgen wollte und getilgt hat durch Seinen Kreuzestod, die nicht anders abgegolten werden konnte als durch ein Werk übergroßer Liebe und ein maßloses körperliches Leiden .... und daß dadurch die weite Kluft überbrückt wurde zwischen dem Lichtreich und dem finsteren Reich. Diese Brücke nun konnte von jedem Menschen betreten werden, der an das Erlösungswerk Jesu Christi glaubt und der auch Meine Menschwerdung in Ihm glaubt.

Diese Menschwerdung ist wieder ein Mysterium, das nur von geisterweckten Menschen verstanden werden kann, weil der sündige Zustand der Menschen jegliches Verständnis dafür ausschließt, also der Mensch sich zuvor bejahend zu dem Erlösungswerk Jesu einstellen muß, um Vergebung seiner Schuld bitten und dann in inniger Verbindung mit Ihm vom Geist in sich belehrt wird, der sich erst dann äußern kann, wenn die Vergebung der Ursünde erfolgt ist .... Dann wird ihm auch Meine Menschwerdung in Jesus verständlich sein, denn dann kann er vom Geist in sich in alle Wahrheit eingeführt und unterwiesen werden über alle geistigen Zusammenhänge .... Er kann also wieder zur Erkenntnis gelangen, die er einst verloren hat durch seine Auflehnung wider Mich. Das Verständnis für alle diese Zusammenhänge wird er erst gewinnen durch seinen Geist.

Aber es kann doch dem Menschen dieses Wissen unterbreitet werden, und wird ihm nun über Jesus Christus, Sein Erlösungswerk und Meine Menschwerdung in Ihm wahrheitsgemäß berichtet, dann kann die Wahrheit auch einen Menschen überzeugen und ihn den gleichen Weg gehen lassen, den Weg zum Kreuz .... Und immer verständlicher wird ihm das werden, was er zuvor nur gehört hatte durch einen erleuchteten Mitmenschen. Darum liegt Mir soviel an der Verbreitung der reinen Wahrheit, will Ich doch, daß diese Wahrheit auch jene Menschen erreicht, die nicht schlecht sind, doch noch ungläubig, die nun durch die Wahrheit sich angesprochen fühlen und von der Kraft der Wahrheit berührt werden und also auch zum Glauben gelangen können.

Wüßtet ihr Menschen, wie sehr ihr selbst euch euer Los beim Eintritt in das jenseitige Reich verbessern könnet, wenn ihr durch Jesus Christus erlöst seid von eurer Sündenschuld, dann würdet ihr auch begreifen, warum Ich immer wieder dieses Problem herausstelle, warum Ich immer und immer wieder euch die geistigen Zusammenhänge erkläre und euren Verstand anzuregen suche, darüber nachzudenken, denn nur der geringste Wille, euren Erdenlebenszweck zu erfüllen, genügt Mir schon, daß Ich euch leite und jede Möglichkeit schaffe, daß ihr zur Erkenntnis gelanget ....

Und gerade das letzte Wissen kann euch nur durch Meines Geistes Wirken geschenkt werden, denn die Menschen werden immer unter dem Einfluß Meines Gegners gerade das Wichtigste negieren wollen: die Erlösung durch Jesus Christus von aller Schuld .... Sie machen wohl Zugeständnisse, indem sie Seine Existenz zugeben und auch Ihn Selbst als einen Menschen hinstellen, der im Erdenleben die höchste Vollkommenheit erreicht hat. Doch daß es um ein ganz anderes Problem geht .... daß es darum geht, daß ohne Ihn die Menschheit ewiglich von Mir, ihrem Gott und Schöpfer, getrennt bleibt, das wollen sie nicht glauben, auch nicht, daß die Seelen im Jenseits niemals vorwärtsschreiten können in ihrer Entwicklung, sondern so lange am Boden liegen, wie die Last der Ursünde sie bedrückt. Sie führen also ein jämmerliches, erbarmungswürdiges Dasein, bis sie auch drüben den göttlichen Erlöser finden, bis sie den Bemühungen der Lichtwesen folgen und sich führen lassen ohne Widerstand zu Ihm, Der sie aus der Tiefe emporheben wird und ihnen die Sündenschuld vergibt, sowie sie Ihn darum bitten .... Also muß erst der Glaube daran vorhanden sein, daß Jesus durch Sein Erbarmungswerk, durch Seinen Tod am Kreuz, die Menschen erlöst hat von ihrer Urschuld.

Dann erst ist die Mission des Menschen Jesus auf Erden begründet, nicht aber nur in Seinem Lebenswandel .... der zwar auch dazu gehört, denn ohne Liebe kann kein Mensch selig werden, und die Liebelehre war der Inhalt aller Seiner Belehrungen der Menschen, die Er aus der Finsternis des Geistes, aus den Fesseln des Fürsten der Finsternis erretten wollte. Die Menschen wandelten in völliger Unwissenheit dahin, sie erkannten sich selbst nicht als Geschöpfe eines höchst vollkommenen Wesens, sie erkannten nicht ihre Mangelhaftigkeit und liebten nur ihr Ich, und ihre Eigenliebe trieb sie zur Sündhaftigkeit an, zu Sünden, die sie zwar im jenseitigen Reich hätten abbüßen können, wenn dies auch endlose Zeiten der Qualen bedeutet hätte .... Doch diese Sünden waren nicht der Anlaß Meiner Niederkunft zur Erde in dem Menschen Jesus .... sondern es ging um die große Ursünde des einstigen Abfalles von Mir, die kein Mensch hätte selbst tilgen können, und wenn er Ewigkeiten in Unseligkeit verbringen würde .... Diese Sünde war der Anlaß, daß Ich Selbst zur Erde stieg und in dem Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbrachte .... Denn die Liebe Selbst tilgte die Schuld, und die Liebe war im Menschen Jesus ....

Und immer wieder werde Ich durch Meinen Geist euch Menschen dieses künden, immer wieder werde Ich euch das größte Mysterium zu erklären suchen, und Ich werde Meine Jünger in der Endzeit hinaussenden, um den Menschen die Wahrheit zu künden über Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt, Der Mich Selbst in Sich barg und Er und Ich eins ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit. Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Es ist ein Wissen nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen ....
« Antwort #31 am: Oktober 03, 2017, 06:36:51 Vormittag »

Der Weg zum Vater .... Es ist ein Wissen nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen ....

BD 8787 empfangen 29.3.1964

Es ist ein Wissen nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen ....


Es ist ein Wissen nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen .... Um die volle Wahrheit erfassen zu können, die das Erlösungswerk Jesu Christi betrifft, muß euch auch das Wissen vermittelt werden um Uranfang und Endziel alles von Mir einst erschaffenen Wesenhaften. Denn eines erst erklärt das andere. Und nur wenige Menschen sind fähig, dieses Wissen entgegenzunehmen und es zu verstehen, weil dazu die Wandlung ihres Wesens zur Liebe erforderlich ist.

Je mehr nun die Liebe entschwindet unter den Menschen, desto seltener wird auch das Wissen darum von einem Menschen angenommen und erfaßt werden können. Und das hat zur Folge, daß der Menschheit die Bedeutung des Erlösungswerkes und seine Begründung nicht mehr faßlich und daher (nicht mehr = d. Hg.) glaubhaft ist, .... es hat zur Folge, daß ein Gedankengut jenes Wissen verdrängte, und was sich nun noch erhalten hat, ist im besten Falle das Wissen darum, daß einmal ein Mensch über die Erde ging, Der einen vorbildlichen Lebenswandel führte und die Mitmenschen anregte, Seinem Beispiel zu folgen.

Es würde nun unwiderlegbar (unwiderruflich) der Mensch wieder zu jenem tiefen Wissen kommen um die Bedeutung des Erlösungswerkes Jesu, wenn er wirklich ein rechter Nachfolger Jesu wäre, wenn er sich bemühte, sein Leben zu führen gleich Jesus in völlig uneigennütziger Nächstenliebe, denn ein solcher Lebenswandel würde ihm ein helles inneres Licht garantieren, und er würde durch seinen Geist von innen eingeführt werden in die vollste Wahrheit.

Dieses Wirken des Geistes also garantiert hellste Erkenntnis, ist aber durch mangelnde Liebe der Menschen zur Unmöglichkeit geworden, und das hat zur Folge, daß gerade über Jesus und Seine eigentliche Mission den Menschen jegliches Wissen verlorengegangen ist, daß für sie Jesus eben nur ein „Mensch“ ist, wenn auch in hoher Vollkommenheit stehend .... Sie gestehen Ihm wohl zu, daß Er die höchst-mögliche Vollkommenheit auf dieser Erde erreicht hat, die auch alle anderen Menschen anstreben sollen .... von den tieferen Zusammenhängen, die mit dem Abfall der Geister von Mir in Verbindung gebracht werden müssen, wissen die Menschen nichts. Und so also auch nichts um die eigentliche Mission Jesu, die Menschen von der Schuld des einstigen Abfalles zu erlösen.

Sie wissen auch nichts von dem Plan der Vergöttlichung aller Wesen, die Ich erschaffen habe. Und sie können auch dieses alles nur begreifen in einem gewissen Liebegrad, denn die Liebe ist das Licht, das ihre Herzen erleuchtet und ihnen volle Aufklärung gibt über ihr Sein, über Anfang und Ziel eines jeden Menschen. Es ist also kein Wunder, daß das Erlösungswerk Jesu den Menschen entweder unbekannt oder unglaubwürdig ist, da sie ihres niedrigen Liebegrades wegen kein Verständnis dafür aufbringen können und dieser Liebegrad stets niedriger wird und darum auch eine Erlösung durch Jesus von den wenigsten Menschen angestrebt wird und der Weg zum Kreuz für die Mehrzahl ein unverständlicher Begriff .... ein leeres Wort .... geworden ist.

Es hätten die Menschen auch niemals darüber unterwiesen zu werden brauchen in direkter Weise, wie es jetzt geschieht durch die Zuleitung Meines Wortes von oben, denn ein uneigennütziges Liebeleben hätte ihr Denken geordnet und erleuchtet, die Wahrheit wäre im Menschen selbst erstanden, und alle geistigen Zusammenhänge würden vor ihren Augen klar und lichtvollst erstehen .... Es wäre die Wahrheit, die eines jeden Menschen Geistesfunke in sich birgt, auch dem Menschen zum Bewußtsein gekommen, und jeder hätte von selbst zu Jesus Christus seinen Weg gelenkt, um von Ihm die Tilgung seiner Urschuld zu erbitten ....

Die Menschheit steht aber nun kurz vor dem Ende eben ihres liebelosen Zustandes wegen. Und es ist daher auch erklärlich, daß jegliches Wissen ihr verlorengegangen ist, daß die geistige Erkenntnis herabgesunken ist und die Menschen selbst nichts mehr tun, um wieder das Licht in sich zu entzünden. Und so auch haben sie jegliches Wissen um die Begründung und die Bedeutung des Erlösungswerkes Jesu Christi verloren, und der „Weg zum Kreuz“ ist in keiner Weise mehr begründet, wenn die Menschen sich nur den „Menschen Jesus“ zum Vorbild nehmen für ihren Lebenswandel .... Dann sind sie als Folge ihrer Ursünde völlig geschwächten Willens und ohne die Erlösung von ihrer Urschuld nicht mehr fähig, Jesus nachzuwandeln ....

Das müsset ihr verstehen, daß von euch während des Erdenlebens ein ständiger Kampf gegen alle Versuchungen verlangt wird, daß ihr .... um die Vollkommenheit zu erreichen und Jesus „nachzufolgen“ .... viel Kraft gebrauchet und einen starken Willen, ansonsten euch das Ziel unerreichbar ist .... Ihr aber seid als Folge eurer Ursünde so geschwächten Willens, daß ihr nie und nimmer diese eure Erdenaufgabe, auszureifen an eurer Seele, erfüllen könntet, ebendieser Willensschwäche wegen, und daß euch Mein Gegner niemals freigeben würde .... Ihr müsset also zuvor von jener Ursünde erlöst sein, ihr müsset dafür die Vergebung erbeten und erlangt haben, dann werdet ihr auch die Gnaden des Erlösungswerkes .... einen verstärkten Willen .... nützen können, und es wird euch euer Vorhaben gelingen, ihr werdet zur Vollkommenheit gelangen können, was aber ohne die Erlösung ganz unmöglich ist ....

Und darum kläre Ich euch Menschen in der Endzeit ganz besonders darüber auf, was eurem Sein als Mensch vorausging. Ich unterweise euch über alles, auf daß es euch verständlich wird, warum ihr Jesus Christus als Erlöser anerkennen müsset, warum ihr Ihn nicht ausschalten dürfet, wollet ihr euren Erdenlebenszweck erfüllen und das letzte Ziel erreichen, den Zusammenschluß mit Mir, der ohne die Erlösung durch Jesus Christus völlig unmöglich ist.

Und wer sich bemüht, ein Liebeleben zu führen, wer Mein Wort anhöret und die Kraft Meines Wortes auf sich wirken lässet, wer Meinen Willen erfüllt, den Ich ihm künde durch Mein Wort .... wer also Täter und nicht nur Hörer Meines Wortes ist, der wird wahrlich auch alles verstehen können, und er wird nicht zweifeln, weil er innerlich erleuchtet ist von einem Licht und weil ihm jede Frage gelöst wird, die ihn noch bewegt. Und darum kann Ich immer nur die Menschen anregen zu einem Leben in uneigennütziger Nächstenliebe .... Dann wird ihm bald volle Klarheit geschenkt, und dann wird er auch wissen um die Bedeutung der Erlösung durch Jesus Christus, und er wird sie anstreben allen Ernstes, um zum Leben zu gelangen, das ewig währet ....

Amen

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Der Weg zum Vater .... Tabernakel ....
« Antwort #32 am: Oktober 04, 2017, 06:56:20 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Tabernakel ....

BD 4519 empfangen 21.12.1948

Tabernakel ....

Verstehet es, daß Ich nicht eng begrenzt Mich aufhalten kann in eigens dafür bestimmtem Gefäß, in irdischer Materie, an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten, sondern daß Ich überall dort bin, wo ein Herz sich zur Liebe gestaltet hat. Nur ein liebendes Herz kann sich rühmen, Mich in sich zu bergen, von Meiner Gegenwart beglückt zu sein, denn Meine Ursubstanz ist Liebe, und also kann Ich nur weilen, wo Liebe sich äußert.

Niemals aber kann ein irdisches Gefäß Träger Meines ewigen Geistes sein .... Es ist diese Annahme nur Gedankenprodukt geistig blinder Menschen, die sich einen gänzlich falschen Begriff machen von Meiner Wesenheit, die wohl die ganze Unendlichkeit erfüllt und also überall gegenwärtig ist, die aber nimmermehr sich birgt in einem begrenzten Gefäß, wie es den Menschen gelehrt wird. Was macht die Menschheit aus der ewigen Gottheit .... Welch geistige Armut bezeugt dieser Glaube, und wie fern werden die Menschen der Wahrheit gehalten durch falsch unterrichtete Lehrer .... Wie kann ein Geist, der die Unendlichkeit beherrscht, Aufenthalt nehmen in einer materiellen Form, die .... wie der geistig geweckte Mensch weiß .... das Geistige birgt, das noch auf einer sehr niedrigen Stufe der Entwicklung steht ....

Wenn Ich das Herz eines Menschen mit Meiner Gegenwart auszeichne, so trete Ich in Verbindung mit dem im letzten Stadium der Entwicklung stehenden Geistigen, Ich erfülle gewissermaßen die Seele, das Geistige im Menschen, mit Meiner Liebekraft, dem Ausfluß Meiner Selbst ....

Und je nach der Liebewilligkeit eines Menschen vermehrt sich der Zustrom von Kraft und erfüllt sonach das ganze Herz; also Ich Selbst bin dem Menschen nun gegenwärtig, Ich ergreife Besitz von ihm, wie er aber auch Mich in ganzer Fülle in sich birgt. Was sollte Mich wohl bewegen, Mich in einem noch toten Gegenstand zu bergen, der an sich Mir widersetzliches Geistiges ist .... Meine Gegenwart würde jegliche Form zum Schmelzen bringen, so sie von Meiner Liebekraft durchströmt würde, und jeder denkende Menschen wird das Unsinnige dieser Vorstellung erkennen und solche Lehren verwerfen; die Menschen aber sind von einfältigem Sinn, und sie lassen sich nicht belehren, sondern halten daran fest, was zu glauben von ihnen gefordert wird.

Und sie erweisen eine übergroße Verehrung einem toten Gegenstand, dem sie selbst einen Inhalt zugeschrieben haben, der das höchste und verehrungswürdigste Wesen vorstellen soll. Nur ein reines liebefähiges Menschenherz ist der Tempel, in dem Ich Selbst Mich aufhalte, und darum brauche Ich nicht gesucht zu werden an bestimmten Orten, zu bestimmten Zeiten und in bestimmter Form .... sondern ein jeder Mensch soll sich herrichten zu dem Gefäß, in dem Ich Aufenthalt nehmen will, ein jeder Mensch soll sein Herz zur Liebe gestalten, dann werde Ich als die ewige Liebe in ihm Wohnung nehmen, dann wird er Mich überall und zu jeder Zeit anbeten und verehren können, Ich werde ihm ständig gegenwärtig sein, denn Mein Geist wird sich mit dem seinen vereinen, weil Ich Selbst in ihm bin ....

Amen



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Gott wird im Schwachen mächtig ....
« Antwort #33 am: Oktober 04, 2017, 07:00:36 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Gott wird im Schwachen mächtig ....

BD 5407 empfangen 8.6.1952

Gott wird im Schwachen mächtig ....

Ich will im Schwachen mächtig werden .... und euch Menschen den Beweis geben, daß eine Kraft von oben wirket so sichtlich, daß sie nicht mehr geleugnet werden kann .... Nicht den Großen und Mächtigen will Ich Mich offenbaren, denn sie sind zumeist nicht in der Demut, die das Wirken Meiner Gnade voraussetzet, und so sie etwas tun, glauben sie, es aus eigener Kraft zu vollbringen .... Ich aber will Mich offenbaren den schwachen, unmündigen Kindlein dieser Erde, denen, die ihre Schwäche erkennen und in tiefster Demut Mich anrufen, daß Ich sie stärke.

Und Meine Kraft wird offensichtlich in ihnen wirken, und sie werden Zeichen und Wunder tun, wie Ich es angekündigt habe, daß Ich in den Schwachen mächtig werden will. Doch in einem müssen sie stark sein trotz ihrer Schwäche .... im Glauben an Mich als liebevollsten Vater und mächtigster Herrscher des Himmels und der Erde. In diesem Glauben liegt eure Stärke, Der (der = d. Hg.) Ich Selbst Mich beuge, indem Ich erfülle, was sich der gläubige Mensch erhoffet .... nicht dort werde Ich in Erscheinung treten, wo Ich zwar mit vielen Worten, aber nicht lebendig bekannt werde, wo die Menschen im Wissen stehen durch Studium, wo sie das Privileg zu besitzen glauben, von Mir besonders ausgezeichnet zu werden .... nicht in weltlichen Höhen, nicht in Kreisen großer Gelehrsamkeit, nicht wo Scheinfrömmigkeit die Menschen betrüget, werde Ich Zeichen geben Meiner Macht und Herrlichkeit; doch wo ein Erdenkind in stiller Liebe zu Mir andächtig Augen und Herz zu Mir erhebt und Mich rufet in aller Einfalt, in kindlichem Lallen, im Eingeständnis seiner Schwäche und Unwürdigkeit, dort werde Ich Mich Selbst zu erkennen geben und Meine Kraft und Liebe in aller Fülle übertragen ....

Ich werde in den Schwachen mächtig werden, auf daß die weltlich Starken und Hohen erkennen sollen, worauf Ich Wert lege während des Erdenlebens. Und Ich werde jenem ein Wissen erschließen, das nicht auf dem Wege des Studiums gewonnen werden kann und doch letzteres weit übertrifft, denn es ist die Wahrheit, die nur Ich Selbst austeilen kann und auch austeilen will denen, die dessen würdig sind. Zur Würdigkeit aber gehört unwiderruflich die Demut, ein gläubig kindliches Gemüt und ein Mir ernstlich zugewandter Wille. Ihr müsset einen Kinderglauben aufbringen können, ihr müsset euch selbst unfähig fühlen, aus eigener Kraft die Wahrheit zu ergründen, und darum Mich Selbst um die Wahrheit angehen, und dazu gehört als erstes der Glaube, daß Ich euch die Wahrheit geben kann und will.

Und dies ist ein Kinderglaube, denn ein im weltlichen Wissen hochstehender Gelehrter wehrt sich gegen einen solchen Glauben, der alle seine Gelehrsamkeit zunichte macht, wenn die reine Wahrheit dem Menschen in dieser Weise zugeleitet werden sollte .... Und darum muß auch die Demut des Menschen Herz erfüllen, die aus der Erkenntnis kommt: „Wir sind nichts ohne Gott ....“ Dann steigt ein inniges Gebet zu Mir empor, daß Ich Mich der schwachen Kindlein erbarme, und Ich erhöre diesen Ruf. Ich senke Meinen Geist hernieder und erfülle den Schwachen, und also werde Ich Selbst im Schwachen mächtig, denn Mein Geist entfaltet sich und wirket in offenkundiger Weise, und jeder, der will, wird Mich erkennen und zum Glauben gelangen an einen Gott, Der überaus weise, liebevoll und mächtig ist ....

Amen





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Gott Selbst erklärt Jesus Christus ....
« Antwort #34 am: Oktober 05, 2017, 07:20:23 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Gott Selbst erklärt Jesus Christus ....


Bertha Dudde 5.7.1954 Kundgabe 5993

Gott Selbst erklärt: Jesus Christus ....

Mir Selbst sollte es doch wohl möglich sein, alle Bedenken zu zerstören, und es ist Mir auch möglich, sowie ein Mensch nur die reine Wahrheit begehrt .... sowie er sich also frei macht von seinem bisherigen Wissen, um allein auf Meine Stimme zu lauschen, was Ich ihm kundgebe .... Sowie er ernstlich die Wahrheit begehrt, kann er auch versichert sein, daß Ich ihm diese Wahrheit nicht vorenthalte, weil das Verlangen nach der Wahrheit auch das Verlangen nach Mir Selbst beweiset, Der ich die ewige Wahrheit bin: Und wer nach Mir verlangt, dem bin Ich auch gegenwärtig, und Ich beweise Mich ihm durch die Äußerung Meines Geistes, so daß ihm Erhellung wird .... daß er nun wahrheitsgemäß denkt oder das ihm Dargebotene als Wahrheit erkennt.

Ihr Menschen glaubet es nicht, wie leicht ihr euch ein wahrheitsgemäßes Wissen verschaffen könnet; ihr glaubet es nicht, daß ihr euch nur an den Geber der Wahrheit zu wenden brauchtet, um nun auch voll und ganz in der Wahrheit zu stehen. Denn jeder, der ernstlich nach der Wahrheit verlangt, der ist auch liebewillig und liebefähig. Gott ist die Liebe, und Gott ist die Wahrheit .... Gott, Liebe und Wahrheit sind eins .... Begehrt ihr die Wahrheit, dann verlangt ihr auch nach Gott .... ihr suchet den Zusammenschluß mit dem, was ihr liebt .... Und so ihr Gott und die Wahrheit liebt, ist der Liebefunke in euch schon aufgeflammt, die Verbindung besteht mit Mir, Meine Gegenwart ist euch sicher, und Ich Selbst beweise Mich euch durch Mein Wirken in euch .... Mein Geist gibt euch Aufklärung über das, was ihr wissen möchtet ....

Wollet ihr Menschen aber die reine Wahrheit erfahren? Diese Frage muß Ich euch stellen, auf daß ihr auch die Erklärung habt, warum soviel Irrtum und Unklarheit unter den Menschen zu finden ist und auch dort, wo die Wahrheit verbreitet werden soll. Ich kann euch Menschen nur bedenken, so ihr selbst dies wollet, ansonsten Ich den freien Willen des Menschen antasten müßte und eine zwangsläufig vermittelte Wahrheit keinen Segen bringen kann .... Daß Ich Selbst jederzeit bereit bin, habe Ich euch Menschen verheißen mit den Worten: "Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, er wird euch in die Wahrheit leiten ...." Mein Wort könnet ihr nicht streiten .... Wo aber suchet ihr die Erfüllung dieser Verheißung? .... Und also habe Ich auch zu euch gesagt: "Werdet vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist ...." Ich habe also mit diesen Worten klar herausgestellt, welches euer Ziel ist auf Erden .... daß ihr euch gestalten sollet zu Göttern, denn ihr sollet zu Meinem Ebenbild werden, zu Meinen Kindern .... was eben nur in der Vollkommenheit eures Wesens möglich ist.

Und weil ihr selbst nimmermehr das Ziel erreicht hättet, weil ihr zu schwach waret, dieses Umgestaltungswerk allein zu vollbringen, sandte Ich euch Einen, der euch den Beweis erbringen sollte, daß es wohl möglich ist für einen Menschen, dieses letzte Ziel, die Vergöttlichung, auf Erden zu erreichen .... Er lebte euch das Leben vor, das ihm den Erfolg eintrug, den Zusammenschluß mit Mir .... der ewigen Liebe .... durch die Liebe zu finden .... Er wurde vollkommen, wie sein Vater im Himmel vollkommen war, so daß Ich Selbst in aller Fülle in ihm sein konnte, in dem Menschen Jesus, der nur so lange Mensch war, wie diese Umgestaltung noch nicht vollzogen war .... dessen Außenleib aber dann Mich Selbst in sich barg und der darum nach seinem Leibestode verklärt auffahren konnte zum Himmel, weil Körper und Seele sich vergöttlicht hatten durch die Liebe .... Und ihr alle sollet ihm nachfolgen .... ihr sollet alle vollkommen werden, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist .... Bedenket doch ernstlich diese Meine Worte .... daß Ich etwas von euch verlange und euch auch den Beweis gegeben habe, daß dieses Verlangen zu erfüllen möglich ist ....

Ich bin und bleibe ewiglich der höchste und vollkommenste Geist in der Unendlichkeit. In Meiner unendlichen Licht- und Kraftfülle würde Mich kein Wesen zu schauen vermögen .... In Jesus Christus aber wurde Ich Selbst euch schaubar, weshalb Jesus Christus wirklich und wahrhaftig Gott ist und bleibt in alle Ewigkeit .... Doch Ich sandte euch Meinen Sohn .... ein aus Mir hervorgegangenes Wesen .... zur Erde, Der nun in freiem Willen eine menschliche Form bezog und diese Form so herrichtete, daß sie Mir zum Aufenthalt werden konnte .... daß Ich Selbst also nun in ihm war und wohl davon gesprochen werden kann, daß Jesus Gott war .... daß Ich Selbst Mich auf Erden verkörpert habe ....

Doch niemals ist abzustreiten, daß Jesus als Mensch das Kreuzesopfer dargebracht hat für euch Menschen .... daß er lebte und litt und starb als Mensch .... daß aber die Liebe in ihm das Opfer brachte und die Liebe Ich Selbst war und daß sonach Ich Selbst euch Menschen erlöst habe von Sünde und Tod ....

Amen

Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus unserem Herrn.
Römer 8,39


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Der Weg zum Vater .... Das rechte Gebet .... Erhörung ....
« Antwort #35 am: Oktober 05, 2017, 08:42:32 Vormittag »
Der Weg zum Vater .... Das rechte Gebet .... Erhörung ....
(Es spricht der Vater in Jesus Christus)

BD 3558, empfangen 25.9.1945

Verlanget von Mir, was ihr wollt, Ich will es euch geben .... doch ziehet immer zuvor den Geist in euch zu Rate, ob euer Verlangen Meinem Willen entspricht, ob ihr eure Seele dadurch in Gefahr bringt. Und der Geist in euch wird euch lehren und euch die rechten Gedanken ins Herz legen, so daß ihr die Erfüllung eurer Bitten Mir gänzlich anheimstellt und also auch bedacht werdet von Mir, wie es euch dienlich ist.

Ich erfülle jede Bitte, die aus tiefstem Herzen emporsteigt, wie Ich es euch verheißen habe mit den Worten: Bittet, so wird euch gegeben werden .... klopfet an, so wird euch aufgetan. Doch das Gebet muß in rechter Weise zu Mir gerichtet sein, und dazu gehört auch das völlige Ergeben in Meinen Willen .... ansonsten es kein Gebet, sondern nur ein Fordern ist, das nicht Meinem Willen entspricht und dessen Erfüllen auch nicht von Segen ist für euch.

Sowie ihr aber in euch geht und Meinen Geist zu euch sprechen lasset, sowie ihr euch schrankenlos Mir hingebt und Mich bittet um Beistand und Kraft, beweise Ich euch Meine Hilfsbereitschaft und Meine Liebe, und Ich erfülle die Bitte ihrer restlosen Ergebenheit wegen.

Jedes rechte Gebet findet Erhörung, und ob euer Gebet recht ist, das wird euch der Geist in euch kundtun, so ihr ihm die Möglichkeit dazu gebt, indem ihr euch zurückzieht in die Einsamkeit und ihm Gehör schenkt, d.h. im Gedanken an Mich Aufschluß verlangt, ob ihr mit eurer Bitte euch Mir nahen dürfet - und der Geist in euch wird eure Gedanken lenken, wie es recht ist. Und so ihr nun betet, wird euch euer Vater im Himmel erhören. -

Unzählige Gebete steigen von der Erde empor, und doch berühren nur wenige Mein Ohr, weil die Menschen versäumen, den Geist in sich zu Rate zu ziehen, weil sie glauben, sich immer das erbitten zu dürfen, was ihrem Körper mangelt, ohne ernstlich ihrer Seelen zu gedenken. Und also erkennen sie die Not nicht als Mahnung, an ihrer Seelenreife zu arbeiten, und das Erfüllen ihrer Bitte wäre für sie keine Hilfe, wenn es auch irdisch den Anschein hätte. Erst muß das innige Verhältnis eines Kindes zum Vater hergestellt sein, und dann steigt auch das Gebet in der rechten Weise zu Mir empor, denn das Kind weiß, daß der Vater ihm jede Bitte erfüllt, die ihm nicht schadet. Denn das rechte Verhältnis garantiert auch das Wirken des Geistes, weil der Vater Sein Kind nicht ohne Beistand lässt, es belehrt und erzieht, und dies durch Seinen Geist.

Und es wird ein rechtes Kind dem Vater alles anheimstellen und Ihm doch sorglos vertrauen, daß es in Seinem väterlichen Schutz geborgen ist und den rechten Weg wandelt. Und dann wird das Kind kein Gebet vergeblich zu Mir senden, es wird Erhörung finden in jeder Not des Leibes und der Seele, wie Ich es verheißen habe ....

Amen



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