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Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen 292

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Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen
« am: Oktober 05, 2017, 08:55:46 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen


DIE JUGEND JESU - DAS JAKOBUS-EVANGELIUM

Vorrede

Vom Herrn Selbst kund gegeben als Einleitung zu Seiner Jugendgeschichte unterm 22. Juli 1843 und 9. Mai 1851 durch denselben Mund, den Er zum Organ dieses Werkes erwählte.

1. Ich lebte die bekannte Zeit bis zum dreißigsten Jahre geradeso, wie da lebt ein jeder wohlerzogene Knabe, dann Jüngling und dann Mann, und mußte durch den Lebenswandel nach dem Gesetze Mosis die Gottheit in Mir - wie ein jeder Mensch Mich in sich - erst erwecken.  Ich Selbst habe müssen so gut wie ein jeder andere ordentliche Mensch erst an einen Gott zu glauben anfangen und habe Ihn dann stets mehr und mehr mit aller erdenklichen Selbstverleugnung auch müssen mit stets mächtigerer Liebe erfassen und Mir also nach und nach die Gottheit erst völlig untertan machen.  Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen, und so kann nun deshalb auch ein jeder Mensch Mich geradeso anziehen, wie Ich Selbst die Gottheit in Mir angezogen habe, und kann mit Mir selbständig ebenalso völlig Eins werden durch die Liebe und durch den Glauben, wie Ich Selbst als Gottmensch in aller endlosen Fülle vollkommen Eins bin mit der Gottheit.

2. Auf die Frage, wie die Kindes-Wunder Jesu und dessen göttlich geistige Tätigkeit mit Seinem gleichsam isolierten Menschsein in den Jünglings- und Mannesjahren und in diesen wieder die in denselben verrichteten Wunder zusammenhängen, wenn man sich Ihn in diesen Jahren nur als Mensch denken solle, - diene als Antwort der Anblick eines Baumes vom Frühjahre bis in den Herbst.  Im Frühjahre blüht der Baum wunderbar und beherrscht ihn eine große Tätigkeit. Nach dem Abfalle der Blüte wird der Baum wieder, als wäre er untätig. Gegen den Herbst hin aber erscheint der Baum wieder in seiner vollsten Tätigkeit: die Früchte, die sicher wunderbaren, werden gewürzt, gefärbt, schöner denn vorher die Blüte, und also gereift, und der ihnen gegebene Segen wird seiner Bande los und fällt als solcher in den Schoß der hungrigen Kindlein. Mit dem Auge des Herzens wird man imstande sein, dies Bild zu fassen, aber niemals mit den Augen des Weltverstandes. –  Die fraglichen Stellen, ohne der Gottheit Jesu nahe zu treten, sondern diese im Glauben des Herzens, der da ist ein Licht der Liebe zu Gott, festhaltend - lassen sich nur zu leicht erklären, sobald man aus dem Herzen heraus rein wird, daß die volle Einung der Fülle der Gottheit mit dem Menschen Jesu nicht auf einmal, wie mit einem Schlage, sondern - wie alles unter der Leitung Gottes - erst nach und nach, gleich dem sukzessiven Erwachen des göttlichen Geistes im Menschenherzen, und erst durch den Kreuzestod vollends erfolgt ist; obschon die Gottheit in aller ihrer Fülle auch schon im Kinde Jesus wohnte, aber zur Wundertätigkeit nur in der Zeit der Not auftauchte

3. Der leibliche Tod Jesu ist die tiefste Herablassung der Gottheit in das Gericht aller Materie und somit die eben dadurch mögliche vollends neue Schaffung der Verhältnisse zwischen Schöpfer und Geschöpf. Durch den Tod Jesu erst wird Gott Selbst vollkommen Mensch und der geschaffene Mensch zu einem aus solcher höchsten göttlichen Gnade neu gezeugten Kinde Gottes, also zu einem Gotte, und kann erst also als Geschöpf seinem Schöpfer als dessen vollendetes Ebenmaß gegenüberstehen und in Diesem seinen Gott, Schöpfer und Vater schauen, sprechen, erkennen und über alles lieben und allein dadurch gewinnen das vollendete ewige, unzerstörbare Leben in Gott, aus Gott und neben Gott. Dadurch ist aber auch des Satans Gewalt (besser: Wille) dahin gebrochen, daß er die vollste Annäherung der Gottheit zu den Menschen, und umgekehrt dieser ebenalso zur Gottheit, nicht mehr verhindern kann.

Noch kürzer gesagt: Durch den Tod Jesu kann nun der Mensch vollends mit Gott fraternisieren, und dem Satan ist da kein Zwischentritt mehr möglich; darum es auch im Worte zu den grabbesuchenden Weibern heißt: ,,Gehet hin und saget es Meinen Brüdern!" - Des Satans Walten in der äußeren Form mag wohl stets noch bemerkbar sein, aber den einmal zerrissenen Vorhang zwischen der Gottheit und den Menschen kann er ewig nicht mehr errichten und so die alte unübersteigbare Kluft zwischen Gott und den Menschen von neuem wiederherstellen.
Aus dieser kurzen Erörterung der Sache aber kann nun jeder im Herzen denkende und sehende Mensch sehr leicht und klar den endlosesten Nutzen des leiblichen Todes Jesu einsehen. Amen.



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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« Antwort #1 am: Oktober 07, 2017, 07:38:41 Vormittag »
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DIE JUGEND JESU - DAS JAKOBUS-EVANGELIUM
empfangen durch Jakob Lorber

Kapitel 300


Wie lebte denn nun Jesus, der Herr, von Seinem zwölften Jahre bis zu Seinem dreißigsten Jahre?

Er fühlte in Sich fortwährend auf das lebendigste die allmächtige Gottheit; Er wußte es in Seiner Seele, daß alles, was die Unendlichkeit faßt, Seinem leisesten Winke untertan ist und ewig sein muß. Dazu aber hatte Er den größten Drang in Seiner Seele, zu herrschen über alles. Stolz, Herrschlust, vollste Freiheit, Sinn fürs Wohlleben, Weiberlust und dergleichen mehr, also auch Zorn, waren die Hauptschwächen Seiner Seele. Aber Er kämpfte aus dem Willen der Seele gegen alle diese gar mächtigsten tödlichsten Triebfedern Seiner Seele. Den Stolz demütigte Er durch die Armut; aber welch ein hartes Mittel war das für Den, dem alles zugehörte, und Er aber dennoch nichts ,Mein` nennen durfte! Die Herrschlust bändigte Er durch die Untertänigkeit und durch den willigsten Gehorsam zu denen, die wie alle Menschen gegen Ihn - o wie - gar nichts waren!

Seine ewige, allerhöchste Freiheit bestürmte Er eben damit, daß Er Sich, wennschon endlos schwer, den Menschen wie ein sklavischer Knecht zu den niedrigsten Arbeiten gefangengab. Den stärksten Hang zum Wohlleben bekämpfte Er durch gar oftmaliges Fasten - aus Not, und auch aus dem freien Willen Seiner Seele. Die Weiberlust bekämpfte Er durch nicht selten schwere Arbeit, durch magere Kost, durch Gebet und durch den Umgang mit weisen Männern. Ja - in diesem Punkte hatte Er ungemein viel auszustehen, indem Sein Äußeres und der Ton Seiner Rede von höchst einnehmender Art waren, aus welchem Grunde die fünf überaus schönen Cyreniusschen Mädchen in Ihn durch die Bank sterbensverliebt waren und untereinander wetteiferten, Ihm am besten zu gefallen. Ihm gefiel solche Liebe wohl; aber dennoch mußte Er allzeit zu jeder sagen: ,,Noli me tangere!" Da Er ferner die Bosheit der Menschen mit einem Blicke durchsah - und sah ihre Hinterlist und Heuchelei, Verschmitztheit und ihre Selbstsucht, so ist es auch begreiflich, daß Er sehr erregbar war und konnte leichtlichst beleidigt und erzürnet werden; aber da mäßigte Er Sein göttliches Gemüt durch Seine Liebe und darauf erfolgte Erbarmung. Und also übte Er Sein Leben durch lauter schwerste Selbstverleugnungen, um dadurch die zerrüttete ewige Ordnung wiederherzustellen! Aus dem aber läßt sich leicht ersehen, wie Jesus als Mensch die achtzehn Jahre unter beständigen harten Versuchungen und Bekämpfungen derselben zubrachte. –

Und da nun das für jedermann nutzbringend dargetan ist, so bleibt nichts mehr zu sagen übrig, außer die dreitägige Verhandlung mit den Weisen und Gelehrten im Tempel, die aber jetzt, wie noch so manches andere, nicht folgen kann. Daher begnüget euch einstweilen mit dem, und das andere wird folgen, wenn ihr zum Knechte sagen werdet: ,Komme, Bruder, zu uns im Namen des Herrn, und bleibe und wohne bei uns!` Somit sei auch dies Werk geschlossen, und Mein Segen und Meine Gnade sei mit euch für und für! Amen, Amen, Amen.




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Verständnis für Menschwerdung Gottes ....
« Antwort #2 am: Oktober 07, 2017, 07:44:10 Vormittag »
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B.D. 7546 empfangen am 12.3.1960

Verständnis für Menschwerdung Gottes ....


Jeder Lehre sollet ihr Erwähnung tun, die euch über das Problem Meiner Mensch-werdung in Jesus von oben zugeht, denn immer werden sie dazu beitragen, dem Menschen ein Licht zu geben, der nach Licht verlangt. Gerade dieses Problem ist viel umstritten, und wenn auch die Menschen die Existenz des Menschen Jesus gelten lassen wollen, so sind sie doch nicht über dessen eigentliche Mission im Bilde, und sie können es nicht verstehen, daß Ich Selbst in dem Menschen Jesus über die Erde ging.

Es ist dies aber von großer Wichtigkeit, Mich Selbst in Ihm anzuerkennen, weil davon die Erlösung jedes einzelnen Menschen abhängt. Die Wesen, die einstens sich von Mir lösten in Überheblichkeit, die Mich nicht als ihren Herrn anerkennen wollten und darum abgrundtief gefallen sind, müssen unbedingt den Weg der Rückkehr zu Mir antreten, und dazu gehört, daß sie Mich anerkennen als ihren Gott und Schöpfer, als ihren Vater von Ewigkeit ....

Ich bin für diese große Sünde des einstigen Abfalles von Mir in dem Menschen Jesus am Kreuz gestorben, Ich habe also durch Mein Leiden und Sterben die große Sünde getilgt ....

Es gehört aber nun dazu auch die restlose willensmäßige Rückkehr zu Mir, die darum auch ein Anerkennen Meiner Selbst fordert .... ein Anerkennen des Menschen Jesus als Gottes Sohn, in Dem Sich die Ewige Gottheit Selbst verkörpert hat, so daß also Jesus Christus als Gott anerkannt werden muß und der Mensch sich zu Ihm hinwenden muß, um dadurch auch die Anerkennung Meiner Selbst zu beweisen. Es ist schwer, dem Menschen dieses Problem begreiflich zu machen, doch sowie er weiß um das Ziel aller Menschen auf Erden, daß sich die Seele vergeistigen muß, um wieder das Urwesen anzunehmen, dann ist es auch möglich, das zu verstehen, daß der Mensch Jesus Sich Selbst so vergeistigt hatte, daß Ich als die Ewige Liebe in Ihm Aufenthalt nehmen konnte, daß also Sein Urwesen völlig dem Meinen entsprach, daß wir nicht mehr zwei, sondern eins waren und sonach Ich Selbst das Erlösungswerk vollbracht habe, das mit dem schmerzvollsten Tode am Kreuz endete ....

Ich bin ein Geist, Der das ganze All erfüllt, Ich bin nicht zu personifizieren als eine begrenzte Form, wie ihr es euch vorstellet, aber Ich konnte Mir eine Form zum Aufenthalt nehmen, Ich konnte diese Form voll und ganz durchstrahlen mit Meinem Geist, und dann mußte diese Form auch Ich Selbst sein. Es war nur die Außenhülle Mensch, was aber in dieser Außenhülle war, das war göttlicher Geist, das war Ich Selbst von Ewigkeit ....

Immer wieder soll diese Lehre den Menschen nahegebracht werden, denn immer wieder versuche Ich, durch Mein Wort die Menschen in die Wahrheit zu leiten, ihnen volles Verständnis zu geben für das größte Mysterium, für Meine Menschwerdung in Jesus, auf daß ihr erkennen lernet, warum Jesus Christus anerkannt werden muß, warum ihr zu Ihm rufen sollet und ihr dann immer nur Mich Selbst anrufet. Solange euch Menschen dieses Verständnis fehlt, steht ihr mit einer gewissen Gleichgültigkeit auch Jesus Christus gegenüber, weil ihr immer nur das Werk des Menschen Jesus betrachtet, aber keinen geistigen Zusammenhang findet, der Seiner Mission auf Erden zugrunde liegt. Ihr Menschen aber seid Anlaß gewesen zu diesem Werk der Erlösung, ihr Menschen habt die Niederkunft Jesu veranlaßt, eure Ursünde war der Beweggrund für Meine Menschwerdung in Jesus, denn diese Urschuld konnte nur Ich Selbst tilgen, weil sie zu groß gewesen ist, als daß ihr selbst sie hättet abtragen können, auch wenn dies euer Wille gewesen wäre. Und Ich mußte Mich dazu einer menschlichen Hülle bedienen .... einer Hülle, die leiden und sterben konnte gleichwie jeder andere Mensch, die aber kraft des in ihr sich bergenden Gottgeistes fähig war, ungewöhnliches Leid zu ertragen, dem jeder andere Mensch schon vorzeitig erlegen wäre. Ich Selbst also bezog eine solche Hülle und wurde „Mensch“ ....

Der Mensch aber, Der Mir zur Hülle diente, war gleichzeitig „Gott“, denn nur die Außenhülle war Materie, was diese Hülle aber barg, war Geist in aller Fülle, denn Mein Geist durchstrahlte alles in Ihm, Seinen Körper und Seine Seele, weil Sich der Mensch Jesus Selbst so hergerichtet hatte, daß Ich in Ihm Aufenthalt nehmen konnte. Dennoch ist Er als Mensch am Kreuz gestorben, Er hat ein unermeßliches Leid getragen, das Ich Mir als Sühneopfer genügen ließ für die gesamte Menschheit, für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Und wenn der Mensch es will, daß ihm dieses Problem verständlich werde, dann wird ihm auch das Verständnis dafür gegeben. Dennoch müssen Boten sein, die Mein reines Wort in Empfang nehmen und weiterleiten, und jeder, der guten Willens ist, wird auch innerlich sich berührt fühlen, wenn ihm darüber Aufschluß gegeben wird, inwiefern Jesus Gott war und Ich als euer Gott und Vater Mensch geworden bin ....

Der Grad seines Verstehens aber ist abhängig vom Grad der Liebe, die eines Menschen Herz erfüllt .... Die Liebe wird ihm ein Licht anzünden, und er wird auch das Licht von Ewigkeit erkennen, Das Selbst Mensch geworden ist, um die Menschen zu erlösen von Sünde und Tod ....

Amen





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Ich stieg Selbst herab zur Erde, um die Menschen zu erlösen
« Antwort #3 am: Oktober 07, 2017, 07:49:13 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Ich stieg Selbst herab zur Erde, um die Menschen zu erlösen

B.D. 7485 empfangen am 24.12.1959

Weihnachten ....

Alle Engel im Himmel jubelten und frohlockten, als Ich zur Erde niederstieg, um die Menschen zu erlösen. Sie wußten es, daß ihre gefallenen Brüder unrettbar verloren waren für ewig, wenn Ich Mich nicht ihrer erbarmt hätte, wenn Ich nicht einen Weg gesucht und gefunden hätte, auf dem sie wieder zu Mir zurückkehren konnten ....

Und sie waren selig in dem Gedanken, ihre gefallenen Brüder wieder gerettet zu wissen nach endlos langer Qual der Fesselung durch feindliche Macht. Mich erbarmte die Menschheit, die nicht fähig war, sich selbst zu befreien aus jener Gewalt, die unbedingt Hilfe brauchte, einen Retter, der ihre große Schuld tilgte, der das Sühnewerk vollbrachte für die Menschheit, die dazu nicht fähig war .... Und Ich sandte Meinen Sohn zur Erde ....

Ich stieg Selbst herab zur Erde, um die Menschen zu erlösen, und mußte dies tun in einer menschlichen Form, in der Ich Selbst Wohnung genommen habe, um als „Mensch“ dieses Erlösungswerk zu vollbringen, weil Ich als „Gott“ nicht leiden konnte, also auch nicht die Schuld hätte abtragen können, die den Menschen den Weg zur Seligkeit versperrte. Darum kam das Knäblein Jesus zur Welt, in Dem sich eine Seele des Lichtes barg, die Mir nun die menschliche Wohnung zu einer Stätte bereitete, in der Ich Aufenthalt nehmen konnte, um das Werk der Erlösung für die Menschheit zu vollbringen.

Alle Engel im Himmel jubelten Mir zu, als Ich die Hülle des Knäbleins Jesus bezog, als Ich Mich zu tiefster Niedrigkeit herabließ und Mein göttlicher Geist den Jesusknaben voll erfüllte, so daß bei Seiner Geburt schon Wunder geschahen verschiedentlichster Art. Alles Geschehen in der Natur und an dem Kindlein selbst wies auf die außerordentliche Mission hin, die dieses Kindlein zu erfüllen hatte, und die um Ihn waren, erkannten auch das Licht, das aus Ihm leuchtete; sie wußten es, daß es ein Licht war, das von oben kam und hell erstrahlte. Und sie dankten Mir auf ihren Knien, daß Ich ihnen den Retter gesandt hatte, Der sie befreien sollte aus größter Not ....

Denn die Mir in Liebe ergeben waren, empfanden auch ihre geistige Not inmitten der lieblosen Welt, die das Reich Meines Gegners war .... Und inmitten dieser sündigen Welt habe Ich Mich verkörpert, mit Sünde und Lieblosigkeit kam Ich zusammen, und Ich mußte Mich als Mensch Jesus bewähren inmitten dieser Welt .... Ich mußte Meine Lichtfülle eindämmen und Meine Seele anpassen der Sphäre, in der sie Aufenthalt genommen hatte ....

Ich mußte gleichsam das „Licht“ hingeben .... aber die „Liebe“ in Mir gab Ich nicht hin .... Die überstark aufflammte für die leidenden Brüder, die gefallen waren zur Tiefe. Und diese Liebe war die Kraft in Mir, Die Ich benötigte, um das Erlösungswerk als Mensch vollbringen zu können ....

Die Liebe ließ Mich zur Erde niedersteigen, und die Liebe trieb Mich an, Meinen Körper völlig zu vergeistigen, so daß Körper, Seele und Geist völlig eins wurden und sich so ganz der göttlichen Liebe anschließen konnten, Die Sich in Mir barg, Die Meinen Körper zum Aufenthalt gewählt hatte, um als Mensch zu leiden und zu sterben für die sündige Menschheit, um deren Schuld abzutragen und wieder das Tor zum Lichtreich zu öffnen, das durch den Abfall von Mir verschlossen war und blieb für alles gefallene Wesenhafte .... bis zum Tage Meines Kreuzestodes, des großen Erbarmungswerkes, das die Pforten wieder öffnete und den Weg freigab in das Vaterhaus .... zu Mir und zum ewigen Leben ....

Amen


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Wegbegleiter Jesus Christus ....
« Antwort #4 am: Oktober 08, 2017, 06:31:50 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen


BD 6755 empfangen 5.2.1957

Wegbegleiter Jesus Christus ....

Alle Wege müsset ihr gemeinsam gehen mit eurem Herrn und Heiland Jesus Christus .... Ihn niemals ausschalten aus euren Gedanken und immer nur Seiner unendlichen Liebe gedenken, die Er mit Seinem Kreuzestod für euch bewiesen hat .... Dann geht ihr mit Sicherheit den Weg zur Höhe, selbst wenn er euch beschwerlich erscheint. Denn dann geht Er neben euch, und Seine Gegenwart hindert jeden Fehltritt und jedes Abweichen vom rechten Wege. Und dann werdet ihr auch stets Seinen Anweisungen Folge leisten, denn ihr werdet hören, was Er euch sagt, oder es im Gefühl haben, was Er von euch verlangt.

Sowie ihr euch innig Ihm anschließet, Der euch erlöst hat von Sünde und Tod, sowie euer Blick ständig auf Ihn gerichtet ist, Der Sein göttliches Liebeleben auf Erden beschlossen hat mit bitterstem Leiden und Sterben am Kreuz, gehöret ihr selbst zu denen, für die Er Sein Blut vergossen hat, und es sichert euch dies Vergebung eurer Sünden, die Freiwerdung von aller Schuld und den Eingang zum ewigen Leben.

Euch Menschen auf Erden ist es noch nicht bewußt, was dieses Erlösungswerk bedeutet, aber ihr nehmet teil daran, was Er für euch erwarb, wenn ihr nur Ihn anerkennt und euch nun gänzlich Ihm hingebt, wenn ihr an Ihn glaubet und also auch Seine Gebote haltet .... den Wegweiser zu Ihm und zum ewigen Leben. Aber ein Erdenleben ohne Jesus Christus ist ein vergebliches Dasein, es ist ein Weg, den ihr allein gehet und der ewig nicht zum Ziel führt. Und davor sollet ihr gewarnt werden, die ihr doch einen unendlichen Segen ziehen könnet aus einem rechten Erdenlebenswandel, einem Wandel mit Ihm ....

Ein Mensch ist über die Erde gegangen, in Dem Gott Selbst Aufenthalt nahm, ein Mensch, Der Sich Selbst vergöttlicht hat durch die Liebe und der Ewigen Gottheit zur Hülle wurde, Die nun in dieser Hülle für euch das Erlösungswerk vollbrachte: Sühne zu leisten für die ungeheure Sündenschuld der einstigen Abkehr von Gott.

Ihr alle sollet daran teilnehmen, ihr sollet mit Ihm den Gang zum Kreuz gehen .... Ihr sollet Leiden und Nöte jeglicher Art geduldig auf euch nehmen und das Kreuz tragen, das euch auferlegt worden ist. Und ihr alle sollet euch reinwaschen lassen von Seinem Blut, das für euch vergossen wurde .... also bereitwillig unter das Kreuz Christi euch stellen und vor aller Welt beweisen, daß ihr Ihm anhanget, daß nichts imstande ist, euch von Ihm zu lösen ....

Ihr sollet Seinen geheiligten Namen aussprechen in aller Innigkeit und Ihm alle eure Sünden, eure Nöte und Leiden zu Füßen legen, daß Er sie von euch nehme, daß Er eure Schuld tilge und ihr frei werdet davon.Und Jesus Christus wird euch eure Ergebenheit lohnen, Er wird nimmer von euch weichen, Er wird euch die Kreuzeslast abnehmen oder sie euch tragen helfen, Er wird Seine heilende Hand legen auf eure Wunden, und Sein Gnadenstrom wird übergeleitet werden auf eure geschwächten Seelen und Körper .... Er wird euch heilen geistig und irdisch, denn Er hat alle Gebrechen auf Sich genommen und sie gesühnt für den, der da glaubt. Und Seine Verheißung erfüllt sich wahrlich, daß ihr den Tod nicht schmecken werdet, wenn Er euch ruft zu Sich in Sein Reich.

Aber Er wird euch auch Seine Macht und Herrlichkeit beweisen, solange ihr noch auf Erden weilet, denn Er will Sich euch offenbaren, aber Er kann dies nur, wenn euer Glaube stark und unerschütterlich ist .... Gehet mit Jesus Christus euren Erdenweg, und wisset, daß ihr dann recht geht und ihr keine Gefahr mehr zu fürchten brauchet, ob geistig oder irdisch, denn dieser Weg ist von Lichtwesen begrenzt, die es nicht dulden, daß ihr gefährdet werdet .... die alle euch helfen im Willen Gottes, des Heilands Jesus Christus .... und euch auch helfen können, weil ihr euch Ihm hingegeben habt und für Ihn und Seinen Namen eintretet auch vor der Welt.

Jesus Christus ist der Retter und Erlöser der Menschheit, Er vollbrachte das Erlösungswerk für euch alle .... Aber nur, die Ihn anerkennen, können in den Segen des Erlösungswerkes gelangen. Und darum sollet ihr euch Ihm hingeben im Glauben und in der Liebe, ihr sollet euch Ihm und Seiner Gnade empfehlen, und Er wird euch sicher geleiten zum Ziel ....

Amen


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Vergeistigung von Seele und Körper ....
« Antwort #5 am: Oktober 08, 2017, 06:33:33 Vormittag »
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B.D. 8573 empfangen am 28.7.1963

Vergeistigung von Seele und Körper ....
Was ist der materielle Leib? ....

Jede Frage will Ich euch beantworten in der Weise, daß es euch verständlich ist, selbst wenn ihr die tiefsten Zusammenhänge noch nicht begreifen könnet eurer noch niedrigen Seelenreife wegen. Dennoch werdet ihr über Probleme nicht im unklaren gelassen, die euch beschäftigen und die ihr allein euch nicht zu lösen vermöget. Und euch soll Licht werden, sowie ihr Licht begehret: Es ist die Zusammensetzung der Seele des Menschen in der gleichen Weise vor sich gegangen, wie die Auflösung des Wesens stattgefunden hat nach seinem Abfall von Mir, nach seiner substantiellen Verhärtung ....

Es wurden die einzelnen Partikelchen, die durch die Schöpfungswerke hindurchgegangen waren zwecks Ausreifens, wieder gesammelt, das Stein- Pflanzen- und Tierreich gaben alle Partikelchen wieder frei, die zu einem gefallenen Wesen gehörten, und diese einigten sich zuletzt wieder und bilden nun die Seele des Menschen .... Und also ist diese Seele der einst gefallene Urgeist, der zurückkehren soll zu Mir, zu seinem Ausgang, wenn er im Erdenleben die letzte Willensprobe besteht, die seinen freien Willen bedingt .... Diese Seele verkörpert sich in einer fleischlichen Hülle, in einem materiellen Leib, der wieder besteht aus unzähligen geistigen Substanzen, die noch im Anfang ihrer Aufwärtsentwicklung stehen ....

Denn jegliche Materie ist das im Beginn der Entwicklung stehende Geistige, das schon reiferes Geistiges in sich birgt, das darin dienen muß und so zum Ausreifen kommt .... Die Materie nun hat einen weit längeren Weg vor sich, bis auch sie selbst sich als „Seele“ verkörpern kann .... Doch kann der Weg jeglicher geistigen Substanz von verschieden langer Dauer sein ....

Es kann Geistiges in der Materie schneller ausreifen, es kann aber auch die Materie selbst schneller zur Auflösung kommen, wenn ihre dienende Funktion ohne Widerstand erfüllt wird .... wenn der Widerstand des Geistigen, das noch gebunden ist in der Materie, schneller nachläßt und dienet .... Das wird dann der Fall sein, wenn es in einer Umgebung sich befindet, wo ein bewußtes Streben zu Mir erkenntlich ist, was alles Geistige empfindet als Wohltat, und dessen Entwicklungsweg auch abgekürzt wird, weil es oft zum Dienen zugelassen wird. Verstehet das so: Wo noch der Hang zur Materie ist, wo keinerlei geistiges Streben erkennbar ist, dort wird die Materie gehortet, sie wird wenig zum Dienen zugelassen, und es verlängert sich der Zustand der Gebundenheit in dieser Materie .... wie er aber auch sehr verkürzt werden kann, wenn der Mensch keine Vermehrung irdischer Güter anstrebt und dem wenigen, das er besitzet, ständig Gelegenheit zum Dienen gibt ....

Dann trägt der Mensch selbst durch seine Einstellung Mir und der Materie gegenüber zum schnelleren Auflösen derer bei, und das darin gebundene Geistige wird weit öfter seine Außenform wechseln können und schneller ausreifen und auch zu jenem Stadium in kürzerer Zeit gelangen, wo sich alle Partikelchen gesammelt haben und nun die Verkörperung als Seele im Menschen stattfinden kann. So auch ist die irdisch-leibliche Hülle der Seele noch gefestigte Materie, deren Substanzen einem einst-gefallenen Urgeist angehören .... der gleichfalls einst selbst als Seele die letzte Willenserprobung auf der Erde ablegen soll ....

Gelingt es nun einem Menschen, während des Erdenlebens zugleich mit seiner Seele seinen Fleischleib zu vergeistigen .... was zwar nur selten vorkommt, aber doch möglich ist .... so werden dessen geistige Substanzen sich der Seele angliedern und einen gewissen geistigen Reifezustand erreichen, so daß nun auch von seiten der Lichtwesen, denen die gefallenen Geister zur Betreuung übergeben sind, auch auf das noch in der Form gebundene Wesenhafte so eingewirkt wird, daß es schnell zum Ausreifen kommt, weil eine Seele, die eine solche Vergeistigung zugleich mit dem Körper zustande brachte, überaus viel Kraft ausstrahlt auf alle Substanzen jener Seele, die den Entwicklungsgang noch zurücklegen muß .... Es nimmt also die Seele ihren vergeistigten Leib mit hinüber in das geistige Reich, und sie strahlt diese vergeistigten Substanzen dann wieder als Kraft dem Urwesen zu, dem sie angehören, und dieses Wesen legt nun seinen Entwicklungsgang in weit kürzerer Zeit zurück, weil das ausgereifte Geistige auch einen Rückfall verhindert, wenn die Seele als Mensch über die Erde geht ....

Denn die Substanzen des Körpers sind von der ihn bewohnenden Seele erlöst worden und können nun nimmermehr einen Rückfall erleben .... Dagegen werden sie auch in Form von Kraft einwirken auf die Seele und diese zu einem erhöhten geistigen Streben antreiben .... weshalb der Mensch eine ganz große Aufgabe darin ersehen sollte, daß sein Körper gleichfalls vergeistigt werde .... weshalb der Mensch alles tun sollte, um diese Vergeistigung zu erreichen, um außer seiner eigenen Seele auch der Seele zu helfen, deren Substanzen ihr zur materiellen Hülle dienten während des Erdenlebens ....Die irdische Materie vergeht, wenn die Stunde des Todes gekommen ist ....

Ein vergeistigter Leib aber schließt sich der Seele an und strömt dann wieder als Kraft dem Urgeist zu, dem sie angehört, so daß dieser eine merkliche Hilfe verspüren wird und niemals zur Tiefe zurückfallen kann im Stadium als Mensch, weil dies die schon vergeistigten Substanzen verhindern ....Und ihr könnet durch Leiden und Schmerzen des Körpers vielen noch unreifen Substanzen dessen zum Ausreifen verhelfen .... Ihr könnet für diese geistigen Wesenheiten kleine Sühneopfer bringen, wenn ihr in bewußtem Zustand ergeben euer Leid tragt, das die unreifen Substanzen des Körpers wohl veranlassen, das aber durch eure Liebe zu allem noch Unerlösten und euren Hilfswillen zur Vergeistigung des Körpers beiträgt, und ihr bringt dann in eurem Erdenleben nicht nur eure eigene Seele zum Ausreifen, sondern ihr verhelfet auch noch einem anderen Urgeist zum schnelleren Ausreifen, wenn ihr alles Ungeistige in euch, das noch Meinem Gegner angehört, erlöset durch eure Liebe und euren Willen, zu helfen, wo es nur möglich ist ....

Findet diese Erlösung nicht statt, so geht auch der Körper seinen naturmäßigen Gang, daß er sich auflöset und verweset und wieder den unzähligen kleinen und kleinsten Lebewesen dienet zum Aufbau und sein Weg dann weit länger ist, aber einmal sich auch diese Substanzen alle sammeln werden und die letzte Verkörperung in der Form auf dieser Erde vor sich geht. Bedenket immer, daß die Materie das im Anfang der Entwicklung stehende Geistige ist, das schon reiferes Geistiges in sich birgt, um diesem Geistigen das Dienen zu ermöglichen, durch das sich alles Geistige zur Höhe entwickelt.

Und die Trennung von Körper und Seele müsset ihr alle machen, dann werdet ihr auch leichter verstehen, welchen Zweck und Anlaß Leiden und Schmerzen des Körpers haben und weshalb euch Menschen der Kreuzgang Jesu vorgestellt wird, Dem ihr nachfolgen sollet .... Denn Er trug die Sünden für euch Menschen, Seine Seele war völlig ohne Schuld, und doch hat Er unsäglich gelitten ....

Und wenn ihr leidet, dann bedenket, daß ihr auch für das Geistige zu einer Sühneleistung bereit sein sollet, das euch als äußere Form dienet, auf daß ihr zur Vollendung gelanget .... Denn ihr könnet dessen Leidensweg auch erheblich abkürzen, und dazu soll euch eure Liebe bestimmen, allem sündig Gewordenen zu verhelfen zur Erlösung ....

Amen





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Körper, Geist und Seele ....
« Antwort #6 am: Oktober 08, 2017, 06:43:19 Vormittag »
Körper, Geist und Seele
Aus Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 4


Körper, Geist und Seele

Diese drei Worte sind in Meinen Kundgaben schon oft erörtert worden, und ihr habt schon einen Begriff davon, was "Körper", "Geist" und "Seele" im allgemeinen, und was in spezieller Hinsicht dieselben bedeuten im geistigen Sinne.
02] Da aber in allen Worten von Mir Unendliches liegt und stets Neues, Geistiges aus ihnen gezogen werden kann, so wollen wir es versuchen, ob wir nicht eben auch diesen Worten noch eine andere Bedeutung abgewinnen können, die vielleicht ebenso wichtig wie die frühere oder wohl gar noch höher und erhabener sein könnte!
03] Da Meine Belehrungen stets stufenweise gehen, und die Erklärung von Körper oder Materie, oder als gebundene Geister in derselben, oder Meine Gedanken und Ideen in Materie fixiert - eurer früheren Auffassungsfähigkeit entsprechen, so will Ich jetzt, da ihr reifer geworden seid und in die Geheimnisse Meiner Schöpfung schon tiefere Blicke gemacht habt, euch eben dieses Wort "Körper" von einer andern Seite beleuchten und somit ein neues Feld zur Belehrung eurer Seele und zur Erhaltung eures Geistes euch kundgeben, damit ihr daran ersehen möget, daß, wenngleich Ich schon früher gebrauchte und erklärte Worte wiederbringe, Ich doch stets, außer den früher gegebenen Erklärungen, noch andere Seiten daran auffinden kann, so daß ihr in dem Gegenstand neue Wunder und neue Beweise Meiner Liebe und Weisheit entdecken könnt. Ja, wollte Ich es versuchen, so würde Ich, dieses Wort noch tausendmal umwendend, stets neue Seiten euren überraschten Blicken zeigen.
04] Wie Ich euch in früheren Kundgebungen erklärt habe, so war dort stets "Körper" mit "Materie" gleichbedeutend, und Ich zeigte euch, daß auch in der Materie eigentlich nichts Materielles, sondern nur geistig Gebundenes ist; oder Ich sagte euch, daß Materie Meine festgehaltenen Gedanken und Ideen sind, die so lange Materie oder Körper bleiben, als Ich Meine Gedanken und Ideen in denselben eingeschlossen und verkörpert - nicht zurückziehe!
05] Diese Erklärungen sind alle richtig, erstens - weil sie das Wahre bezeichnen, und zweitens - weil Ich sie euch gegeben habe.
06] Wollen wir aber diesen Begriff "Materie" oder "Körper" von einer andern Seite auffassen, so frage Ich vorerst: Was bezeichnet eigentlich das Wort "Körper"?
07] Sehet, um da gründlich zu sein und dann stufenweise aufwärts zu steigen auf der großen Stufenleiter Meiner Schöpfungen und Meines Wesens selbst, müssen wir den Begriff eines Wortes erst feststellen, und nicht so gedankenlos bei der Aussprache des Wortes "Körper" stehenbleiben, ohne dessen Wesen näher zu bezeichnen. Nun denn, so fangen wir also an, wie die Schulkinder, wenn sie lesen lernen, beim Abc.
08] "Körper", dieses Wort bezeichnet eigentlich ein separates (gesondertes) Ding, mit Dimensionen (Ausdehnungen) nach Breite, Länge und Tiefe, das ein abgeschlossenes und abgetrenntes, für sich selbst bestehendes Ding inmitten der grenzenlosen Unendlichkeit ist!
09] Der Körper ist daher ein Etwas, das einen Raum einnimmt, eine Umkleidung hat, welche eben damit sein individuelles Sein vom ganzen allgemeinen All-Sein trennt.
10] Ein Körper kann aber ebendeswegen doch alle Grade der Dichtigkeit und Schwere durchmachen, er kann bis ins Unendliche fein, für euch nicht mehr wägbar (imponderabel), aber auch bis zur härtesten Steingattung, wie Granit oder besser "Grundstoff der Erdfeste" genannt, verdichtet sich vorfinden.
11] Immer bleibt er ein Körper, ein für sich bestehendes Etwas, das Dimensionen annehmen kann, und zwar im verflüchtigten Zustande ungeheuer große, im verdichteten aber außerordentlich kleine, die dann durch den Drang der Anziehung und Aneignung von Gleichartigem, Steine, Erden, Welten, Sonnen-Gebiete usw. bilden können.
12] Körper ist daher als Wort der Ausdruck für etwas für sich körperlich Bestehendes, Gewordenes, aus dem Allsein herausgerissenes Getrenntes, für sich allein dastehendes Ganzes.
13] Der Körper kann sich teilen lassen ins Unendliche, bis wo eure Augen und Instrumente euch die weitere Wahrnehmung versagen; aber er existiert doch noch immer und hat als Größe seine Dimensionen nach allen drei Seiten, wenngleich für euch nicht mehr begreifbar, so wenig, als die Grenze, da seine Teilbarkeit aufhört, und das in ihm gebundene Geistige seinen Anfang hat.
14] Ohne Körper gäbe es keine sichtbare Schöpfung!
15] Es gibt Körper oder Stoffe, die wohl durchsichtig sind und unwägbar, wie Licht und Elektrizität, allein, sie sind solches nur für eure Augen, aber nicht für die Augen der Geister!
16] Für eure Augen ist alles unsichtbar, was den Lichtstrahl durchläßt und denselben nicht von seiner Oberfläche zurückwirft; aber bedenket - ihr seht die Gegenstände nicht, und nicht den auf sie fallenden, sondern ihr seht sie nur durch den von ihnen zurückprallenden Lichtstrahl.
17] Einen Lichtstrahl, der in die Unendlichkeit hinausflieht, seht ihr nicht.
18] Wann also etwas Körper hat, aber von sehr geringer Dichtigkeit, das ist für euer Auge nicht vorhanden; und wäre nicht die Scheidekunst (Chemie), die euch da mehrere "Elemente" zeigt, wo ihr glaubtet nur mit einem zu tun zu haben, wie zum Beispiel die Luft, in der ihr lebt, die ihr einatmet, sie in euren Lungen chemisch zersetzt, den darin enthaltenen Lebensstoff herauszieht und dann das Verbrauchte oder Verkohlte wieder aushaucht.
19] Alle diese Bestandteile sind für eure Augen nicht daseiend, während sie für euren Körper fühlbar sind; denn wenn "das Salz der Luft" oder, wie ihr sagt der Sauerstoff mangelt und nur "Kohle" vorhanden ist, hört das Leben für euch auf, und jedes lebende Wesen verfällt dem Tode, das allein nur letztere einatmet; ebenso ist es auch mit dem dritten Hauptelement, der Luft, dem Stickstoff!
20] Es sind aber in der Luft noch eine Menge anderer Stoffe enthalten, die alle Körper haben, jedoch für eure Sinne unwahrnehmbar sind.
21] Was in der Luft schon dichter ist, das findet sich im Äther verfeinerter, und je mehr die Luft sich den Erden nähert, die sie umgibt, desto gröbere, dichtere Teile enthält sie; sie verdichtet sich im Wasser zur Flüssigkeit und wird sogar fest wie Eis, indem also verdichtete Luft ohne Wärme ein dichter, kompakter Körper geworden ist.
22] Vom Wasser gehen dann die Stufen der Verdichtung fort bis zu den allerdichtesten und schwersten Metallen und Steinen des Erdinhalts.
23] Diese so aus dem Allsein herausgerissenen und getrennten Dinge, die durch den Namen "Körper" bezeichnet sind, stellen die ganze Schöpfung Meiner fixierten Gedanken in geregelter Stufenreihe dar, allwo Ich vom ersten unwägbaren, aber doch körperlichen Atome angefangen die ganze Reihe von Dingen, eines vollkommener als das andere, hinaufbaute bis zu Mir Selbst, durch alle Sonnengebiete und Hülsengloben, bis in Meinen höchsten Himmel, in welchem auch die zartesten Umkleidungen Meiner Schöpfungsgedanken doch noch etwas Körperliches haben, welches jedoch, mit euren Sinnen gemessen, ein höchst Geistiges wäre!
24] Das Bestehen dieser ganzen Körperwelt wird einfach dadurch bewirkt, daß, wie die gleichen Geister sich gerne zusammengesellen, so auch alle elementarischen Stoffe oder Körper von gleicher Beschaffenheit einem großen Drang der Anziehungskraft nicht widerstehen können und gemäß Meines in ihnen wohnenden Schöpfungsgedankens sich in gewissen Maßen aneinanderreihen, manchmal bestimmte, von Mir gedachte Formen annehmen, und manchmal wieder in unregelmäßigen Gestalten sich dem leiblichen Auge zeigen.
25] Diese ganze Körperwelt ist also, obwohl eines vom andern getrennt, doch durch das gleiche Band der Liebe verbunden, der sicht und unsichtbare Träger Meiner Gedanken, oder der in sie gelegte Funke Meines Geistes ist in ihnen mehr oder weniger gebunden.
26] Das, was diese Körper treibt, nach gewissen Gesetzen sich anzuziehen oder abzustoßen, diese oder jene Form anzunehmen, ist der in ihnen wohnende Trieb, den sie von Mir bekommen haben, und ist eigentlich der in der Materie gebundene Geist; denn "Geist" (hier Naturgeist) oder "Naturkraft", wie ihr es nennt, sind die nämlichen (gleichen) Dinge.
27] Der Geist ist der notwendige Drang in jedem Körper, seine Gestalt, die er sich nach seiner Intelligenz geformt hat, so lange zu erhalten, als die Existenz der Körperhülle dem innewohnenden Geist entspricht.
28] Der Geist, erhaben über alle Vergänglichkeit wie eure Naturkraft, ist es, der eingeschlossen den Körper zu dem macht, was er eigentlich ist.
29] Erleidet der Körper eine Veränderung, so entweicht der Naturgeist, der in ihm wohnte, und zerteilt sich in Geistes-Partikel, oder vereint sich mit anderen gleichen (Natur)Geistern zu einem höheren Geiste auf der Stufe Meiner Schöpfungsleiter, umkleidet sich dann mit anderem Körper, gemäß seiner Intelligenz.
30] Die früher zusammengehaltene Materie oder der Körper geht dann in der Verwandlung zum Teil eine Stufe auf und zum Teil abwärts.
31] Das Geistige im Körper treibt denselben zur Veränderung, und der Geist, seinem Triebe folgend, erfüllt wieder einen andern Schöpfungsgedanken, indem er so die zur Substanz geläuterte Materie (Seelisches) zurückführt, von woher sie gekommen war, oder durch Verbindung mit andern höherstehenden Körpern dieselbe als Wohnort intelligenter Geister in Meinem großen All der Vervollkommnung näher rückt.
32] Was ist eigentlich Geist!
33] Unter diesem Wort versteht man nächst dem oben Gesagten eigentlich ein Unkörperliches.
34] Auch bei gewissen Flüssigkeiten in ihrer höchsten Verfeinerung und Zersetzung entwickelt sich ein ätherisches Fluidum, sei es auf natürlichem oder auf chemischem Wege, das nicht mehr durch die gröberen Sinne, sondern nur manchmal noch durch die Geruchsnerven fühlbar ist.
35] Diese Art von "Geist" ist es aber nicht, welchen Ich euch erklären will, denn dies ist noch immer ein Körper, wenngleich von feiner Art.
36] Was Ich unter "Geist" verstehe, ist ein Ausfluß aus Mir, ein Ableger Meiner göttlichen Kraft, der, so beschränkt er auch sein mag in seiner Wirkungssphäre, doch ein Unverwüstliches, nie Zerstörbares ist.
37] Diese "Naturgeister" sind es, die die ganze Schöpfung zusammenhalten, ihr den eigentlichen Bestand und die ewige Dauer sichern, weil sie als Ausgänge aus Mir unsterblich sein müssen, wie Ich Selbst es bin.
38] Geister, in Materie oder Körper gebunden, sind die untersten Schichten der Schöpfung, ihre Grundpfeiler; ohne sie bestünde kein Körper, ohne sie würde das Licht der Sonne nur in die Unendlichkeit hinaus sich verlieren; denn nur dadurch, daß sie die Körper in ihrem Bestand erhalten, und diese so dem Lichte kompakte Flächen entgegensetzen, und zwar in allen möglichen Formen, bewirken sie durch das teils aufgenommene und teils zurückstrahlende Licht die tausend und tausend Schönheiten der sogenannten stummen Natur, gegenüber der belebten, großen geistigen.
39] Der Körper besteht durch den in ihm wohnenden Geist, der Geist als Funke Meines Ich manifestiert (offenbart) sich dann in den höheren Stufen des lebenden Organismus als eine höhere, sich mehr oder weniger "bewußte Potenz" (Kraft), als "Seele".
40] Er beseelt den Körper und gibt ihm das große Lebensprinzip, von dem untersten eingeschlossenen Geist angefangen, durch die Fakultät (Fähigkeit) sich stufenweise höher hinaufzuschwingen, und in höher ausgebildeten Körpern vermittels einer belebenden Seele sich seiner Existenz stets mehr bewußt zu werden, und die Freude des Bestehens auch anderen Wesen mitteilen zu können.
41] So ist die dritte Stufe der Schöpfungsleiter die Reihe der beseelten Wesen, wo der Geist schon mehr frei sich ein anderes intelligentes Wohnhaus in der Materie als Körper errichtet hat, vermöge dessen er sich mehr äußern und auch mit seinem materiellen Wohnhause mehr nach Belieben verfahren kann.
42] Dieses Seelenleben beginnt bei den untersten Tieren, die neben dem kunstvoll eingerichteten Körper gemäß ihrer Individualität noch das für sich haben, daß die meisten auch die Freiheit der Bewegung besitzen.
43] Der Körper tritt hier schon als Knecht auf, und nicht wie ein Herr im Mineralreich.
44] Die Seele gebraucht denselben zu ihrer Erhaltung und zu ihren Lebensbedürfnissen, geleitet freilich noch immer durch den Geist als "Instinkt" oder Gängelband der Natur, womit der Geist die Seele jetzt zu diesem und dann zu jenem antreibt.
45] Eine freie Bewegung bedingt stets einen höheren Grad der Intelligenz; denn wenn Ich einer Seele erlaube, ihren Körper freier zu bewegen, so muß Ich ihr doch den Impuls eingeben, wie und wann und für welche Zwecke sie denselben bewegen soll.
46] In dieser Stufenleiter der sich frei bewegenden Körperwesen geht es nun aufwärts, ringend stets nach derjenigen Stufe, wo der Geist das Höchste, was der Schöpfer geben konnte, der Maschine oder dem Körper alle mögliche geistige Intelligenz darbietet; und endlich die Seele, ihrer Stellung in der Schöpfung sich bewußt, ihre Abkunft erkennt, den kleinen, geistigen, göttlichen Funken, der in dem letzten Atom eingeschlossen war, zu einer sich selbst bewußten Potenz erhoben hat und nun, den Blick nach oben gerichtet, erst anfängt, ihren Ursprung und ihre Abkunft vom Allerhöchsten zu begreifen.
47] Dieser Schlußstein aller Körper-, Geister- und Seelen-Welt ist der Mensch, den Ich als Mein Ebenbild geschaffen, als ein Kompendium alles übrigen hingestellt habe zwischen zwei Welten, der körperlichen und der geistigen, mit dem Drange, seine körperliche Welt mittels seiner Seele zu vergeistigen, seinem mit allen göttlichen Fähigkeiten begabten Geist die Tür zum Allerhöchsten zu öffnen, damit - durch den Einfluß des Geistes - die Seele ein Geist und der Körper, statt wie bisher seine materielle Umkleidung, einst seine geistige werde, welche dann im Geistigen alles das wieder repräsentiere (darstelle), was der Körper im Körperlichen besaß, und so vergeistigt, körperliches Vehikel als feinste Substanz - dem edelsten Menschengeiste sein herrlichstes Kleid werde!
48] Hier, Meine lieben Kinder, habt ihr die große Stufenreihe Meiner Schöpfung, vom ersten sich gestaltenden Atom und der kleinsten Monade bis zu Meinem letzten Werk, dem Menschen, von wo aus dann in geistiger Produktion (Gestaltung) das Nämliche wieder beginnt, bis in Meine letzten Himmel, wo die reinsten Geister mit den feinsten Lichtkörpern die höchste Reinigung eurer körperlich möglichen Substanz aus dem Schöpfungsraum zur Überkleidung ihrer Gott-Seelen nehmen, und dieselbe wie ihr euren Körper gebrauchen können, der aus groben Stoffen zusammengesetzt ist.
49] Es ist ein langer, aber doch nicht unmöglicher Weg bis dorthin.
50] Befleißet euch, Meine Kinder, das zu werden, zu was Ich euch auf dieser Stufenreihe bestimmte, das heißt, auf den Gipfelpunkt des Körperlich-Materiellen und zum ersten Anfang der Geisterwelt euch zu schwingen, wo die Tür des Lichtes und der Erkenntnis sich selbst auftun wird, und wo ihr vor euch die unermeßliche geistige und hinter euch die nie endende körperliche oder "Sinnen-Welt" erblicken werdet, und inmitten alles dessen - Den, der alles schuf, und Der nur daran eine Freude hat, wenn Seine Geschöpfe Ihn, den sie "Herr" und "Gott" nennen, nun "Vater" zu nennen gelernt haben.
51] Wenn ihr das alles einst mit einem Blicke werdet überschauen können, dann ist auch Er nicht mehr fern von euch, Der euch, wenn ihr auch gelitten, geduldet und gekämpft habt, dann beweisen wird, daß ohne alle diese irdischen Drangsale ihr nicht da wäret, wo ihr dann wirklich genießet, das heißt den allerhöchsten Begriff der Körper-, Geister- und Seelen-Welt, eine Vater-Liebe, wie sie nur Der euch fühlen lassen kann, Der hier wieder mit diesen drei Worten euch einen kleinen Beweis geben will, wie sehr Er wünscht, daß ihr - Seinen Lehren folgend alles Weltlich-Körperliche gehenlassend - nur nach Seinen himmlischen Genüssen streben sollt! -

Amen!





Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 662 ***
Jesus Christus ist der Retter und Erlöser der Menschheit ....
« Antwort #7 am: Oktober 09, 2017, 06:26:00 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen


Jesus Christus ist der Retter und Erlöser der Menschheit

Auszug aus: BD 6755
Jesus Christus ist der Retter und Erlöser der Menschheit, Er vollbrachte das Erlösungswerk für euch alle ....
Aber nur, die Ihn anerkennen, können in den Segen des Erlösungswerkes gelangen.



Auszug aus: Die Geistige Sonne, empfangen durch Jakob Lorber

[GS.01_074,14] Und so höret denn: Jesus Christus ist der alleinige Gott und Herr aller Himmel und aller Welten! Er ist in Sich allein Seiner ewigen unendlichen Liebe zufolge der Vater, und Seiner unendlichen Weisheit zufolge der Sohn, und Seiner ewig allmächtigen unantastbaren Heiligkeit zufolge der Heilige Geist selbst; wie Er es auch Selbst von Sich ausgesagt hat, daß Er und der Vater Eines sind, und wer lhn sieht, auch den Vater sehe; und daß der Heilige Geist von Ihm ausgehe, wie Er es gezeigt hat, da Er Seine Apostel anhauchte und zu ihnen sprach: Nehmet hin den Heiligen Geist!

[GS.01_074,15] Das ist für euch der erste Glaubensartikel, ohne welchen niemand ins ewige Leben gelangen kann, denn es heißt in der Schrift: Wer nicht glaubt, daß Christus ist der Sohn des lebendigen Gottes, welcher ist die Liebe des Vaters, der wird nicht selig.

GS.01_074,16] Ich aber sage euch: Werdet ihr nicht den Vater wie den Geist im Sohne Christus ergreifen, so werdet ihr nicht zum Leben eingehen!

[GS.01_074,17] Stoßet euch nicht an dem Texte, da es heißt: „Der Vater ist mehr denn der Sohn“, – denn solches besagt, daß die Liebe, als der Vater in Sich das Grundwesen Gottes ist, und aus Ihr gehet ewig hervor das Licht und der ewig mächtige Geist. – Solches sei für euch der zweite Glaubensartikel.

[GS.01_074,18] Der dritte Glaubensartikel aber lautet also: Seid von ganzem Herzen demütig, und liebet Gott im alleinigen Christo über alles, euch untereinander aber also, wie jeder sich selbst; und ein jeder von euch sei der andern willen da und trachte, wie möglich als der Geringste allen zu dienen!

[GS.01_074,19] Wenn ihr werdet diese drei Glaubensartikel in euch vollkommen aufgenommen haben, erst dann wird euch der Weg zum ewigen Leben gezeigt werden. Von der Erde habt ihr keine andern als nur arge Trugwerke mit hier hergebracht. Sie sind hier allenthalben vor euch erscheinlich. Sie hatten keinen Grund, daher werden sie auch gar bald vor euren Augen zunichte werden und wie eine Ephemeride vergehen, sobald eure eigene innere Nacht über euch hereinbrechen wird. Darum aber habe ich euch nun im Namen des Herrn einen neuen Samen gegeben; pflanzet ihn in euer Herz, auf daß er zu einer fruchtbringenden Pflanze wird. Erst diese Frucht wird euch eine lebendige Stärkung werden. Ihr Geist wird eure Liebe entflammen, und diese Flamme wird euch den neuen Weg erleuchten, der da zum ewigen Leben führt!


Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Lorbertext: Jugend Jesu

Durch den Tod Jesu kann nun der Mensch vollends mit Gott fraternisieren, und dem Satan ist da kein Zwischentritt mehr möglich; darum es auch im Worte zu den grabbesuchenden Weibern heißt: ,,Gehet hin und saget es Meinen Brüdern!" - Des Satans Walten in der äußeren Form mag wohl stets noch bemerkbar sein, aber den einmal zerrissenen Vorhang zwischen der Gottheit und den Menschen kann er ewig nicht mehr errichten und so die alte unübersteigbare Kluft zwischen Gott und den Menschen von neuem wiederherstellen. Aus dieser kurzen Erörterung der Sache aber kann nun jeder im Herzen denkende und sehende Mensch sehr leicht und klar den endlosesten Nutzen des leiblichen Todes Jesu einsehen. Amen.



Duddetext: 7485 Weihnachten

Und inmitten dieser sündigen Welt habe Ich Mich verkörpert, mit Sünde und Lieblosigkeit kam Ich zusammen, und Ich mußte Mich als Mensch Jesus bewähren inmitten dieser Welt .... Ich mußte Meine Lichtfülle eindämmen und Meine Seele anpassen der Sphäre, in der sie Aufenthalt genommen hatte .... Ich mußte gleichsam das „Licht“ hingeben .... aber die „Liebe“ in Mir gab Ich nicht hin .... Die überstark aufflammte für die leidenden Brüder, die gefallen waren zur Tiefe. Und diese Liebe war die Kraft in Mir, Die Ich benötigte, um das Erlösungswerk als Mensch vollbringen zu können ....


Die Liebe ließ Mich zur Erde niedersteigen, und die Liebe trieb Mich an, Meinen Körper völlig zu vergeistigen, so daß Körper, Seele und Geist völlig eins wurden und sich so ganz der göttlichen Liebe anschließen konnten, Die Sich in Mir barg, Die Meinen Körper zum Aufenthalt gewählt hatte, um als Mensch zu leiden und zu sterben für die sündige Menschheit, um deren Schuld abzutragen und wieder das Tor zum Lichtreich zu öffnen, das durch den Abfall von Mir verschlossen war und blieb für alles gefallene Wesenhafte .... bis zum Tage Meines Kreuzestodes, des großen Erbarmungswerkes, das die Pforten wieder öffnete und den Weg freigab in das Vaterhaus .... zu Mir und zum ewigen Leben ....




Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Jesus Christus ist die verkörperte ewige Liebe ....
« Antwort #8 am: Oktober 09, 2017, 06:29:17 Vormittag »
Jesus Christus ist die verkörperte ewige Liebe

B.D. 6098 empfangen am 4.11.1954

Gott in Jesus Christus ....

Ich will euch wahrlich Lehrer und Berater sein und euch führen auf dem Weg zur Vollendung .... Doch es muß euer Wille Mich annehmen und anerkennen als Führer und Lehrer, ansonsten Meine Unterweisungen ohne Wirkung bleiben und ihr keinen Schritt vorwärtskommt in eurer Entwicklung.

Wenn Ich nun euch gegenübertrete in Jesus Christus .... zu Dem ihr euch im Herzen ganz und gar bekennen müsset .... so ist euch gleichzeitig der rechte Weg gewiesen, denn nur über Jesus Christus ist der Weg, der zum Ziel führt. Eine Verbindung mit Gott herzustellen ohne Anerkennung Jesu Christi ist unmöglich, weil in Ihm Ich Selbst nur gesucht und gefunden werden kann und außer Jesus Christus es keinen anderen Gott gibt.

Und darin besteht die große Not auf Erden, daß die Menschen Mich gleichsam ablehnen, daß sie nicht wissen und glauben wollen, daß Sich die ewige Gottheit .... die alles erfüllende Kraft .... in Jesus Christus manifestierte .... nun aber auch anerkannt werden will .... daß Ich Selbst in Jesus Christus ihnen gegenübertrete, wenn der Glaube an Mich von ihnen gefordert wird. Und stets werdet ihr in diesem Sinne belehrt werden, wenn ihr in der Wahrheit belehrt werdet. Jede andere Darstellung von Mir, von eurer Aufgabe, von der ewigen Gottheit entspricht nicht der Wahrheit .... Und doch werden andere Darstellungen weit eher geglaubt ....

Und darum geht die Menschheit falsche Wege, sie geht nicht den Weg über Golgatha, sie geht nicht den Weg, den Ich als Mensch Jesus anbahnte zur Höhe .... sie geht nicht den Weg der Liebe .... ansonsten sie Jesus Christus als die „verkörperte“ ewige Liebe erkennen und anerkennen würde.

Der Glaube an eine erschaffende Macht allein genügt nicht, denn eine solche kann nicht geleugnet werden von einem denkenden Menschen .... Daß aber diese erschaffende Macht Sich euch vorstellbar machte in Jesus Christus .... daß Sie und Er also eins sind und daß sonach der Mensch mit Jesus Christus sich verbinden muß,so er sich mit Gott verbinden will, das muß als wahr und feststehend angenommen werden, ansonsten dem Menschen der Glaube fehlt an Mich, trotzdem er einen „Gott“ nicht leugnet.

Ich fordere den Glauben an Jesus Christus, der erst einen rechten Glauben beweiset .... einen Glauben, der durch die Liebe zum Leben erweckt wurde; denn wer überzeugt Jesus Christus anerkennt als Gottes Sohn, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, der hat auch in sich schon die Liebe entzündet, die ihm das Licht der Erkenntnis, die Kraft der Überzeugung, vermittelt hat .... ohne welche aber nicht von rechtem Glauben gesprochen werden kann .... Ich gebe Mich aber nicht zufrieden mit einem blinden Glauben .... Und darum belehre Ich euch Selbst und biete Mich euch als Führer an, auf daß ihr recht geleitet werdet in eurem Denken und durch die Wahrheit auch volles Verständnis gewinnet für das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Eine rechte Belehrung wird euch Licht geben, und ihr werdet sie auch annehmen ....

Und diese Belehrung kann nur Ich Selbst euch geben in der Voraussetzung, daß ihr euch von Mir belehren lasset .... daß ihr die „Ewige Gottheit“, Die ihr in euch anerkennt, bittet um Aufklärung, um rechtes Denken und um rechte Führung. Dieser Bitte werde Ich wahrlich nachkommen und immer bereit sein, euch einzuführen in die Wahrheit, auf daß ihr glauben könnet voller Überzeugung und nun durch diesen Glauben selig werdet ....

Amen


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 662 ***
Das Mysterium der Menschwerdung Gottes ....
« Antwort #9 am: Oktober 09, 2017, 06:32:12 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Das Mysterium der Menschwerdung Gottes
BD. 8282 empfangen am 25.9.1962

Das Mysterium der Menschwerdung Gottes ....

Es wird euch immer wieder Aufschluß gegeben über Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt .... über die Menschwerdung Gottes in Jesus ....Gerade diese Manifestierung des größten und vollkommensten Gottgeistes .... des Vaters, aus Dem alles hervorgegangen ist .... in dem Menschen Jesus kann nicht oft genug euch erklärt werden, auf daß ihr keinem Irrtum ausgeliefert seid und erkennet, wo der Geist Gottes am Wirken ist und wo der Gegner Gottes sich eindrängt, um die reine Wahrheit mit Irrtum zu durchsetzen.

Es hat sich die Lichtseele Jesu .... eines aus der Ewigen Liebe hervorgegangenen Urgeistes .... auf Erden verkörpert einer hohen Mission wegen: dem Vater, der Ewigen Liebe, Aufenthalt zu bieten in Seiner fleischlichen Hülle und als Mensch die große Urschuld des einstigen Abfalles von Gott zu tilgen, die unzählige Wesen auf sich geladen hatten. Die Seele Jesu hatte sich freiwillig erboten, dieses Sühnewerk auf Erden zu vollbringen, und weil überstarke Liebe zu den gefallenen Brüdern sie dazu bewog und der Liebe von Gott aus niemals gewehrt wird, ließ Er egeschehen .... Denn nur die Liebe konnte ein solches Opfer bringen ....

Der Mensch Jesus brachte nun auf Erden die Liebe zur höchsten Entfaltung .... was das gleiche ist, als daß die Ewige Liebe Selbst voll und ganz Besitz nahm von der körperlichen Hülle Jesu .... daß also Gott Selbst im Menschen Jesus Aufenthalt nahm und nehmen konnte, weil der Mensch Jesus rein und sündenlos war und in ständiger Verbindung stand mit Seinem Vater von Ewigkeit durch die Liebe ....  Dieses Mysterium werdet ihr Menschen niemals recht zu fassen vermögen, solange ihr auf Erden weilet .... Doch nur so ist die Menschwerdung Gottes in Jesus zu erklären, daß Gott in Seiner Ursubstanz Liebe ist und daß Er den Menschen Jesus gänzlich durchstrahlte, also alles in Ihm Liebe war, und somit auch die Liebe das Erlösungswerk vollbracht hat, denn Sie allein gab der menschlichen Außenhülle die für ihren Leidensweg nötige Kraft, durchzuhalten bis zum Ende, bis zum schmerzvollsten Tod am Kreuze ....

Und als das Erlösungswerk vollbracht war, hatte auch das einst von Gott „erschaffene“ Wesen Seine höchste Vollendung erreicht, Es hat Sich vergöttlicht, Es war völlig eins geworden mit dem Vater, aus Dem Es hervorgegangen war ....Es war Jesus „Gott“ .... wie zuvor Gott „Mensch“ gewesen ist in Jesus, bis das größte Erbarmungswerk auf Erden vollbracht war .... Nun aber ist und bleibt Jesus Gott, Der für alle geschaffenen Wesen zum schaubaren Gott geworden ist, Der Er nun auch ewig bleiben wird. Wer diese völlige Vergöttlichung, die Eins-Werdung Jesu mit Gott, nicht anerkennt oder bekennt, der ist noch nicht in der Wahrheit unterrichtet, die von Gott, als der Ewigen Wahrheit, ihren Ausgang genommen hat.

Denn immer wieder belehret die Ewige Wahrheit die Menschen durch Seinen Geist über dieses größte Mysterium, weil es nötig ist, daß die Menschen in Jesus Gott Selbst erkennen und anerkennen, weil die Erlösung eines Menschen erst dann stattgefunden hat, wenn dieser .... der als einst gefallener Urgeist Gott nicht anerkennen wollte .... nun im freien Willen Ihn anerkennt und zu Ihm zurückkehren will .... Und darum wird auch jede Lehre falsch sein, die Jesus als ein separates Wesen hinstellt, wenngleich mit den höchsten Zielen .... Denn Er ist nicht mehr außerhalb Gottes stehend, Er ist Gott Selbst ....

Die Ewige Gottheit ist nicht zu personifizieren, Sie ist der größte Geist der Unendlichkeit, Der alles erfüllt, Der aber Sich Selbst eine Form erwählt hat, um in dieser Form für die von Ihm geschaffenen Wesen sichtbar zu sein .... Und diese Form ist Jesus, also ist Jesus Gott, aber nicht ein zweites Wesen, das die Menschen zu Gott hinführt .... Der Gegner Gottes sucht immer zu verhindern, daß den Menschen ein helles Licht gebracht wird, und darum sucht er, besonders das Erlösungswerk und die Menschwerdung Gottes zu entkräften, er sucht die Begriffe zu verwirren, weil er das Erkennen und Anerkennen Gottes verhindern will, das ihn seines Anhangs beraubt ....

Und er wird immer wieder suchen, unter der Maske eines Lichtengels aufzutreten und falsche Lehren unter den Menschen zu verbreiten, die aber immer wieder von seiten der Ewigen Wahrheit berichtigt werden. Und nicht oft genug kann den Menschen also das Erlösungswerk Jesu Christi und die Menschwerdung Gottes in Jesus erklärt werden; doch es muß auch der Mensch selbst willig sein, reine Wahrheit zu erfahren, dann braucht er nicht zu fürchten, dem Irrtum zu verfallen, er wird ihn erkennen als solchen, er wird sich innerlich wehren, falsche Lehren anzunehmen und denen Glauben zu schenken, die der Gegner für sich als Werkzeug gewonnen hat, die aber von jedem zu erkennen sind, der in der Wahrheit zu stehen begehrt und Gott Selbst, als die Ewige Wahrheit, darum angeht. In der letzten Zeit vor dem Ende wird viel Blendwerk vollführt werden, die Auswirkung dessen aber wird Gott recht zu lenken wissen, weil Er die Herzen derer kennt, die willig sind, die nicht dem Wirken des Gegners verfallen wollen. . und diese wird Er auch in die Wahrheit leiten ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 662 ***
Ich bin der alleinige, ewige Gott
« Antwort #10 am: Oktober 09, 2017, 06:37:21 Vormittag »

Ich bin der alleinige, ewige Gott

Haushaltung Gottes empfangen durch Jakob Lorber

[Hgt.01_002,10]
Dieses aber sage Ich jetzt: daß Ich bin der alleinige, ewige Gott in Meiner dreieinigen Natur als Vater Meinem Göttlichen nach, als Sohn Meinem vollkommen Menschlichen nach und als Geist allem Leben, Wirken und Erkennen nach.
Ich bin von Ewigkeit die Liebe und die Weisheit Selbst.
Nie habe Ich von jemandem etwas empfangen.
Alles, was da ist, ist von Mir, und wer etwas hat, der hat es von Mir.
Wie bin Ich denn ein Tyrann und ein Verdammungsurteilsprecher?!
O ihr Toren! Ich liebe euch; ihr verachtet Mich.
Ich bin euer Vater; ihr machet Mich zum Scharfrichter.
Wo Ich segne, da fluchet ihr; wo Ich baue, da zerstöret ihr; was Ich aufrichte, das beuget ihr nieder; wo Ich säe, da leitet ihr erstickende Fluten darüber; ihr seid in allem wider Mich.
Wäre Ich, wie ihr saget, daß Ich sei,– wahrlich, sage Ich euch, die Erde bestände schon lange nicht mehr, ja sie wäre sogar nie erschaffen worden!
Weil Ich aber bin, wie Ich bin, so besteht noch alles, wie es war, und wie es sein wird ewig; und auch ihr werdet sein, wie ihr sein wollet, ohne Mein Verdammungsurteil, – denn ihr werdet sein, wozu ihr euch selbst werdet gemacht haben.
Die aber Mich nehmen, wie Ich bin, und Mich lieben, wie Ich sie liebe, aus denen werde Ich machen, was sie wollen, damit ihre Freiheit und Freude vollkommen sei ewiglich.


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Loblied auf Christus, das Ebenbild Gottes
« Antwort #11 am: Oktober 09, 2017, 06:40:15 Vormittag »
Der Brief an die Kolosser, Kapitel 1,12-20


Loblied auf Christus, das Ebenbild Gottes

Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.

Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes.

Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.

Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.

Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.

Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 662 ***
Denn allein Ich, Christus, bin der Einzige Gott!
« Antwort #12 am: Oktober 10, 2017, 06:17:24 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Denn allein Ich, Christus, bin der Einzige Gott!

Auszug aus: Großes Evangelium Johannes empfangen durch Jakob Lorber

[GEJ.08_026,01] (Der Herr:) „Höret! Wenn Gott als der Schöpfer aller Wesen, aber dennoch unterschieden von allen andern von Ihm geschaffenen Wesen, sicher ewig war, ist, und sein wird, legt Ihm das etwa irgendeine unwandelbare Notwendigkeit, zu verharren im gewissen Urzentrum, auf?! Wenn schon dem Menschen eine freie Bewegung nach jeder Richtung des Leibes sogar und noch endlos mehr dem Geiste nach gegeben ist, wie sollte Sich da der aller freieste Gott in dem beschränken, worin Er sogar Seinen Geschöpfen die vollste Freiheit gab? Ich sage es euch: Die göttliche Unendlichkeit in allem hat die Macht, Sich auch endlos frei zu bewegen! Ihr steht demnach sicher wohl auch das Recht zu, Ihre Herrlichkeit ins Fleisch zu wandeln, um Selbst gegenüber den von Ihr geschaffenen Menschen auch als ein ewig vollkommenster Mensch schau- und begreifbar dazustehen.

[GEJ.08_026,02] Aber die Macht hat die endlose Herrlichkeit Gottes nicht und kann sie unmöglich haben, andere, Ihr völlig gleiche Gottheiten außer Sich zu schaffen; denn könnte Sie das, so müßte Sie außerhalb des einen unendlichen Raumes auch noch mehrere ebenso unendliche Räume erschaffen können, was wohl sicher jeder nur ein wenig helldenkende Mensch schon von ferne für einen allerbarsten Unsinn ansehen und anerkennen muß. Denn wenn der eine Raum nach allen denkbaren Richtungen hin unendlich ist, wo sollte dann ein zweiter ebenso unendlicher Raum seinen Anfang nehmen?

[GEJ.08_026,03] Ein nur zweiter vollkommener Gott mit der vollsten unendlichen Herrlichkeit ist demnach ebensowenig denkbar wie ein zweiter unendlicher Raum, und ihr könnet daraus nun klar ersehen, daß Ich als nun euch gleich auch ein Menschensohn im Fleische wandelnd kein zweiter, sondern nur ein und derselbe Gott bin, der Ich vor aller Kreatur von Ewigkeit her war und also auch bleiben werde in alle Ewigkeit. Ich kann darum nichts wider Meine ewige Herrlichkeit tun, aber alles für dieselbe.

[GEJ.08_026,04] Würde Ich außer Mir noch zwei Götter schaffen, wie etwa den Sohn und den Heiligen Geist, so daß dann beide von Mir individuell unterschieden wären, so müßten sie ja notwendig auf alle Meine Machtvollkommenheit Anspruch machen, da ohne diese kein Gott denkbar ist, sowenig wie der Begriff eines zweiten und gar dritten vollkommen unendlichen Raumes unter einer gewissen Teilung und gegenseitigen Beschränkung. Wenn aber das denkbar möglich wäre, wie sähe es dann mit dem nur einen möglichen Hoheitsrechte Gottes aus?

[GEJ.08_026,05] Es kann aber nur ein solches endloses göttliches Hoheitsrecht geben! Denn gäbe es deren drei, so wäre das endlose Einreich Gottes zersplittert, und sein Bestand wäre ebenso undenkbar möglich wie der Bestand von drei unendlichen Räumen nebeneinander.

[GEJ.08_026,06] Das Einreich des nur einen Gottes kann ewig bestehen, weil Er allein nur ein Einiger König und Herr desselben ist, wie solches denn geschrieben steht in der Schrift der Propheten, die aus dem Munde Gottes also geweissagt haben: ,Gott wird Seine Herrlichkeit keinem andern geben‘ (Jes.42,8). Denn allein Ich, Christus, bin der Einzige Gott! Menschen, Engel, Herrschaften und Gewalten, ja alle Dinge im Himmel und auf allen Erden haben sich allzeit vor Mir gebeugt und werden sich auch in Ewigkeit nur vor Mir beugen und nie vor einem andern, gleichwie auch alle für eure Begriffe noch so endlos groß scheinenden Weltenschöpfungsräume von dem nur einen unendlichen Schöpfungsraume verschlungen werden und ihm gegenüber als völlige Nichtigkeiten erscheinen.

[GEJ.08_026,07] Wenn unter dem Namen Vater, Sohn und Heiliger Geist nicht ein für Sich bestehender, grund- und einwesiger Gott zu verstehen wäre und man anstatt dessen einen von dem Vater unterschiedenen Sohn und ebenso einen unterschiedenen Heiligen Geist annehmen müßte, – was für ein Gott wohl müßte dann der Vater sein?

[GEJ.08_026,08] Wenn nach der Schrift der Propheten, die der grobe, selbstverschuldete Unverstand der Menschen nicht faßt, der Vater den Sohn mit aller Macht und Gewalt im Himmel und auf allen Erden und Welten bekleidet und den Heiligen Geist als einen Mitwirker Ihm beigesellt hat behufs der Heiligung und Bewaltung der nun euch gegebenen neuen Lehre aus den Himmeln, zu deren Haupt eben nur der Sohn, den Ich vorstelle, wie auch zum Haupte aller andern Dinge gemacht ist, so frage Ich euch: Was für einen Gott machet ihr dann da aus dem Vater? Könnet ihr überhaupt noch einen Gott aus Ihm machen?

[GEJ.08_026,09] Und könnet ihr euch in der materiell-menschlichen Blindheit noch einen vorstellen, so müsset ihr Ihn euch offenbar als müßig und tatlos vorstellen, da ihr doch offenbar einsehen müßt, daß Er bei so bewandten Umständen nichts mehr zu wirken und auch nichts mehr zu regieren hätte. Ihr müßtet euch nur nach der höchst finsteren menschlichen Art vorstellen, daß der Gott-Vater etwa wegen Seines hohen Alters gleich dem alten Könige Pharao in Ägypten, der die Regierung dem Joseph übergab, auch nun also Seiner Schwäche und Mühseligkeit wegen sie dem Sohne für ewig übergeben habe, damit Er Sich nun in SeinerRuhe ganz müßig könne wohlgeschehen lassen!

[GEJ.08_026,10] Könnet ihr euch wohl denken, daß der Vater alt geworden sei, und daß Er Sich nun zur Ruhe setzen wolle, indem Er nun außer Sich einen vollkommen Ihm gleich allmächtigen Sohn und weiter noch einen gleich allmächtigen Heiligen Geist habe, den Er etwa aus Sich und Seinem Sohne hervorgebracht habe, denen Er nun die ganze Regierung übergeben und, Sich Selbst abdankend, überweisen wolle.

[GEJ.08_026,11] Oh, wie überheidnisch dumm, blöde und blind müßte da der Menschenverstand sein, dem es möglich würde, in solch eine Raserei zu geraten!

[GEJ.08_026,12] Besteht ein Sohn und ein Heiliger Geist unterschieden von und außer dem Vater im Gleichen, wie da bestehen Engel und Menschen, so können sie weiter nichts als nur Seine Geschöpfe sein, weil sie ihr etwa noch so vollkommenes Wesen nur von dem einen Schöpfer und nicht aus sich infolge der höchst eigenen und ewigen Machtvollkommenheit erhalten haben.

[GEJ.08_026,13] Wie aber kann da eine vollkommene, göttliche Verwandtschaft oder eine wesentliche Einheit zwischen einem Geiste ohne Leib und Form und einem Geiste mit Leib und Form bestehen? Kann von dem Sohne, der eine leibliche Person ist und, wie ihr sehet, einen Körper hat, gesagt werden, daß Er in dem Vater sei, wenn der Vater keinen Leib, keine Gestalt und keine Form hat? Oder kann der leib-, gestalt- und formlose unendliche Vater im Sohne sein?

[GEJ.08_026,14] Weiter: Wenn der Heilige Geist eine vom Vater und Sohne ausgehende dritte für sich dastehende Person ist, wie kann sie da mit beiden gleich geeigenschaftet und gleich ewig sein? Oder kann das, was sein Sein von einem andern erhält, gleich sein dem, das sein Sein ewig aus sich selbst hat? Kann je die Ewigkeit gleich sein der stets flüchtigen Zeit oder ein beschränkter Raum der Unendlichkeit?

[GEJ.08_026,15] Wenn man auch annehmen kann, daß alle Zeiten der Zeiten in der Ewigkeit stecken, sich bewegen und verändern, so kann man aber unmöglich denken, sagen und behaupten, daß die Ewigkeit in der irgend noch so lange währenden Zeit enthalten ist, gleichwie man auch wohl denken, sagen und behaupten kann, daß da alle noch so großen, aber endlich doch noch begrenzten Räume sicher wohl im endlosen Urraume enthalten sind, aber dieser unmöglich auch in ihnen.

[GEJ.08_026,16 Wenn sonach der Heilige Geist wirklich gleich einem andern Geschöpf vom Vater und Sohn als eine für sich wesenhafte Person ausginge, dann wäre er ja offenbar ein Gott der Zeit und nicht der Ewigkeit! Ein solcher Gott aber könnte dann, wie alles Zeitliche, mit der Zeit aufhören zu sein! Wenn aber das, wer würde und könnte dann allen Menschen und Engeln ein ewiges Dasein geben und erhalten?!

[GEJ.08_026,17] Damit euch aber diese allerhöchst wichtige Sache noch heller und klarer einleuchtend wird, so verfolgen wir dieses Thema noch weiter, und ihr höret Mich!“

27. Kapitel

[GEJ.08_027,01] (Der Herr:) „Wenn ferner der Sohn von Ewigkeit her war, wie konnte Er gezeugt werden? Und wenn der Heilige Geist eben auch von Ewigkeit her war, wie konnte er vom Vater und Sohn ausgehen und also seinen Ursprung nehmen? Wenn nach eurem Sinne und Verstand die von euch beanstandeten drei göttlichen Personen, aus denen die späteren Menschen leicht drei Götter machen könnten, insgesamt ewig, das heißt ohne Anfang sind, so konnte dann ja nicht einer dem andern den Anfang des Seins geben!

[GEJ.08_027,02] Ich bin, als nun ein Mensch im Fleische vor euch, der Sohn und bin niemals von einem andern als nur von Mir Selbst gezeugt worden und bin eben darum Meinhöchsteigener Vater von Ewigkeit. Wo anders könnte da der Vater sein als nur im Sohne, und wo anders der Sohn als nur im Vater, also nur ein Gott und Vater in einer Person?

[GEJ.08_027,03] Dieser Mein Leib ist so nach die verherrlichte Gestalt des Vaters der Menschen und Engel wegen, damit Ich ihnen ein begreiflicher und schaubarer Gott bin, und ihr könnet Mich nun schauen, hören und sprechen und doch leben dabei! Denn ehedem hieß es, daß Gott niemand sehen und dabei leben könne. Ich bin denn nun durchgängig Gott; in Mir ist der Vater, und die von Mir nach Meiner Liebe, Weisheit und nach Meinem allmächtigen Willen ausgehende Kraft, die den ewig endlosen Raum allenthalben erfüllt und auch überall wirkt, ist der Heilige Geist.

[GEJ.08_027,04]  Ich, wie ihr Mich nun als Gottmenschen unter euch sehet, bin mit Meiner ganzen Urzentralwesenheit sicher vollkommen und ungeteilt unter euch hier in diesem Speisesaale auf dem Ölberg und befinde Mich darum als ein wahrster Gott und Mensch zugleich nirgends anderswo, weder auf dieser Erde und noch weniger auf einer andern; aber durch die von Mir ausgehende Kraft, die da ist der Heilige Geist, erfülle Ich wirkend dennoch alle Himmel und den irdisch materiellen und endlosen Raum. Ich sehe da alles vom Größten bis zum Kleinsten, kenne alles, weiß um alles, verordne alles und schaffe, leite und regiere alles.

[GEJ.08_027,05] Wenn ihr aber nun solches wohl wisset aus Meinem Munde, so werdet ihr auch verstehen, aus welchem Grunde ihr die Menschen, die an Mich glauben und nach Meiner ihnen bekanntgemachten Lehre auch handeln werden, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes durch die Auflegung der Hände stärken sollet.

[GEJ.08_027,06] So ihr nun den Grund einsehet, da werdet ihr auch einsehen, daß infolge der Nennung der drei Eigenschaftsnamen die Menschen, so sie von euch wahr und richtig unterrichtet werden, nicht leicht auf die Idee von drei persönlich wesenhaften Götternverfallen werden. Aber Ich lege euch das denn auch teuerst ans Herz, daß ihr den Menschen allenthalben ein rechtes und wahrheitsvolles Licht gebet; denn wo es an dem gebrechen wird, da werden die Menschen denn auch leicht und bald verkümmern und in allerlei Irrlehrenübergehen, und es wird dann schwer halten, sie auf die Wege der vollen Wahrheit zu bringen.

[GEJ.08_027,07] Daß aber auch bei aller eurer Treue dennoch falsche Lehrer und Propheten aufstehen und gar viele Menschen verführen werden, das werdet ihr wohl nicht zu verhindern vermögen, und es wird euch das auch nicht zur Last gerechnet werden, sowenig als es einem Landmann, der reinen Weizen auf seinen Acker säte, und dem sein Feind zur Nachtzeit Unkraut darunter streute, zur Sünde gerechnet werden kann, so auf seinem Acker unter dem Weizen das Unkraut wuchert und die gute Frucht schwächt.

[GEJ.08_027,08] Es ist wohl Mein Liebeswunsch, daß alle Menschen dieser Erde die lichten Wege der Wahrheit betreten und auf denselben dem ewigen Leben zu wandeln möchten; aber weil Ich Mich aus euch schon bekanntgegebenen Gründen mit Meiner Allmacht da völlig zurückziehen muß, so ist ein jeder Mensch völlig frei und kann am Ende glauben und tun, was er selbst will.

[GEJ.08_027,09] Ihr aber werdet bei der Weiterverbreitung Meiner Lehre am besten tun, so ihr den Verstand und mit demselben das Gemüt der Menschen bearbeitet. Denn wo einmal der Verstand und das Gemüt durchdrungen sind, da wird der Glaube durch den guten Willen lebendig und erfolgvoll tätig; ohne die rechte Aufhellung des Verstandes und Gemütes aber bleibt der Glaube nur eine stumme und blinde Annahme dessen, was der Mensch von irgendeiner autorisierten Seite her vernommen hat. Solch ein Glaube aber ist so gut wie nahe gar keiner; er belebt das Gemüt nicht zur freiwilligen und das Herz beglückenden Tat und ist sonach denn auch tot, weil er ohne freie und Freude erzeugende Werke ist.

[GEJ.08_027,10] Werke aber, die der Mensch durch ein äußeres Muß erzwungen verrichtet, haben für die Seele keinen Wert, da sie dieselbe nicht beleben, sondern erdrücken, weil sie nicht freiwillig aus innerer Überzeugung mit Freude, sondern nur aus Furcht vor der angedrohten Strafe unter geheimem Ärger, Grimm und Zorn vollbracht werden.

[GEJ.08_027,11] Wenn Ich aber schon zu euch sage, daß ihr so vollkommen in der Erkenntnis und reinen Liebe sein sollet, als wie vollkommen da ist der Vater im Himmel, so sollen das auch eure Jünger sein! Darum sage Ich euch noch weiter: Prüfet alles wohl zuvor, und behaltet dann das Gute und Wahre!

[GEJ.08_027,12] Was Ich euch aber anrate, daß ihr es für euch selbst beachten möget, das tut auch euren einstigen Jüngern! Ich könnte von euch nun ja auch gar wohl verlangen, daß ihr Mir auch ohne weitere Erklärungen glaubet, was Ich euch sage und zu tun anrate, denn die Zeichen, die Ich vor euren Augen gewirkt habe, haben Mir doch sicher jene Autorität verschafft, die euch nötigt, Mir zu glauben; aber ein solcher genötigter Glaube ist noch lange kein inneres Licht der Seele und belebt sie nicht freudig zur Tat.

[GEJ.08_027,13] Daß es aber also ist, das beweiset ihr durch euer beständiges Fragen, und ihr bekennet dadurch offen, daß der pure Autoritätsglaube der Seele viel zu wenig Licht bietet, dessen Mangel euch dann erst Meine Erklärungen in euch decken. Wenn ihr aber nun neben allen Meinen gewirkten Zeichen und Lehren noch immer helle Erklärungen verlanget und diese euch wohltun, so werden das auch eure Jünger von euch verlangen, und ihr sollet damit nicht sparsam sein, so ihr dem Auftreten der falschen Propheten nach aller Möglichkeit steuern wollet!

[GEJ.08_027,14] Ihr werdet auch Zeichen wirken, und die Falschen werden durch allerlei Trugwerk dasselbe tun, und es werden daher die von euch gewirkten Zeichen stets ein magerer Beweis für die Echtheit der von euch dem Volke gepredigten Lehren sein und bleiben; aber was ihr dem Verstande und dem Gemüte der Menschen durch lichtvolle Worte einprägen werdet, das wird als ein lebendiger Beweis für die Wahrheit der Lehre aus Meinen Himmeln ewig unvertilgbar bleiben. Solch eine hell begriffene Wahrheit wird euch und eure Jünger dann erst vollends frei machen. – Und nun habe Ich euch allen wieder vieles enthüllt und euch viel Licht gegeben und frage euch darum abermals, ob ihr das auch wohl begriffen habt.“

[GEJ.08_027,15] Sagten alle: „Ja, Herr und Meister, das haben wir nun gar wohl begriffen; denn nun hast Du wieder einmal ganz frei und offen geredet!“

[GEJ.08_027,16] (Hierauf sagte Ich:) „Es ist noch Zeit; so jemand noch weiter etwas wissen will, der komme und frage!“



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Joh. 10,30 Ich und der Vater sind Eins
« Antwort #13 am: Oktober 10, 2017, 06:25:29 Vormittag »
Joh. 10,30 Ich und der Vater sind eins

Das Streitgespräch beim Tempelweihfest

Um diese Zeit fand in Jerusalem das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab.
Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen!
Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht.
Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.
Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.
Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
Ich und der Vater sind eins.
Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen.
Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?
Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?
Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht.
Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff.

JOHANNES 14,6 ICH BIN DER WEG DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN


In meinem Garten steht ein großer Walnussbaum. Die Nüsse, die im Herbst in großen Mengen vom Baum fallen erinnern mich immer wieder an das Wort Gottes in der Bibel. In ihm ist wie in einem Kern verborgen die ewige Wahrheit enthalten. Bleibt so eine Nuss den Winter über liegen, kommt es vor, dass sich kleine Wurzeln ins Erdreich graben und es würde wieder ein neuer großer Nussbaum entstehen, wenn ich ihn lassen würde. Aber das geht nicht, der Platz ist begrenzt. Die Nüsse verschenke ich zum allergrößten Teil. Es sind einfach viel zu viel. So erscheint mir auch das Wort Gottes durch Lorber und Dudde empfangen als ein unendlich großer Reichtum den man nur verschenken kann, weil es für einen allein zu viel ist. So habe ich nun folgende „Nuss“ zu knacken versucht. Es ist für mich die größte; wichtigste „Nuss“.
Maria


In Johannes 10,30 ist sie noch vollkommen verschlossen:

ICH UND DER VATER SIND EINS
Durch Jakob Lorber bekommen wir nun eine sehr ausführliche Beschreibung dieses Satzes, der uns im Johannes gegeben ist:

Großes Evangelium Johannes, empfangen durch Jakob Lorber

[GEJ.08_027,03] Dieser Mein Leib ist sonach die verherrlichte Gestalt des Vaters der Menschen und Engel wegen, damit Ich ihnen ein begreiflicher und schaubarer Gott bin, und ihr könnet Mich nun schauen, hören und sprechen und doch leben dabei! Denn ehedem hieß es, daß Gott niemand sehen und dabei leben könne. Ich bin denn nun durchgängig Gott; in Mir ist der Vater, und die von Mir nach Meiner Liebe, Weisheit und nach Meinem allmächtigen Willen ausgehende Kraft, die den ewig endlosen Raum allenthalben erfüllt und auch überall wirkt, ist der Heilige Geist.

[GEJ.08_027,04] Ich, wie ihr Mich nun als Gottmenschen unter euch sehet, bin mit Meiner ganzen Urzentralwesenheit sicher vollkommen und ungeteilt unter euch hier in diesem Speisesaale auf dem Ölberg und befinde Mich darum als ein wahrster Gott und Mensch zugleich nirgends anderswo, weder auf dieser Erde und noch weniger auf einer andern; aber durch die von Mir ausgehende Kraft, die da ist der Heilige Geist, erfülle Ich wirkend dennoch alle Himmel und den irdisch materiellen und endlosen Raum. Ich sehe da alles vom Größten bis zum Kleinsten, kenne alles, weiß um alles, verordne alles und schaffe, leite und regiere alles.

Bei Bertha Dudde war es für mich sehr schwer, einen Text auszuwählen, nicht weil ich etwa nichts hätte finden können, nein, es ist einfach so viel vorhanden, dass die Wahl schwer fällt. Durch Bertha Dudde bekommen wir das Wunder der Menschwerdung Gottes immer wieder neu oder anders beschrieben. Es ist eben das Wichtigste und größte, was uns Menschen zu erkennen aufgegeben ist, nämlich, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Nun folgt der Text von Bertha Dudde, zu dem ich mich entschlossen habe:



B.D. 7572 empfangen am 10.4.196

Zuflucht zu Jesus ....

Traget alle eure Sorgen hin zu Jesus, Der für alles Verständnis hat, weil Er als Mensch über die Erde gegangen ist .... Und Er wird euch Trost geben, Er wird euch raten und helfen, wie Er als Mensch Seinen Mitmenschen geholfen hat, die in gläubigem Vertrauen zu Ihm kamen und Seine Hilfe begehrten. Denn es gibt nichts, was Ihm unmöglich wäre, es gibt keine Sorge, die Er nicht auflösen könnte .... es gibt kein Unheil, das Er nicht abwenden könnte von euch, wenn ihr nur Ihm vertrauet. Denn Jesus ist Gott, es ist euer Vater von Ewigkeit, Der in der Hülle des Menschen Jesus über die Erde ging und Dem alle Macht zu eigen ist, Der in Liebe und Weisheit wirket auf Erden wie im geistigen Reich ....

Und wenn ihr zu Jesus rufet, so rufet ihr zu Gott, dem Schöpfer und Erhalter von Ewigkeit, ihr rufet Den an, Den ihr einstens nicht anerkennen wolltet und durch diesen innigen Anruf zu Ihm zurückkehret, von Dem ihr euch einst freiwillig trenntet. Gehet mit allen euren Sorgen hin zu Jesus, und ihr seid schon auf dem Rückwege zu Gott.

Er hat das Erlösungswerk vollbracht auf dieser Erde, um eure große Sündenschuld des einstigen Abfalls von euch zu tilgen. Und Er vollbrachte dieses Werk im Menschen Jesus, Er wählte Sich Dessen körperliche Hülle zum Aufenthalt, weil ein Mensch leiden und sterben mußte am Kreuz, damit die Menschheit Kenntnis nehmen konnte von diesem größten Erbarmungswerk, das je auf Erden vollbracht worden ist. Und in diesem Menschen Jesus also wandelte Gott Selbst über die Erde, denn Gott, als die Ewige Liebe, erfüllte Jesus voll und ganz ....

Die Liebe ging den entsetzlichen Leidensweg, der mit dem Tode am Kreuz endete. Und mit diesem Kreuzestod erkaufte Sich Jesus das Recht, die von Ihm dadurch erworbenen Gnaden den Menschen zukommen lassen zu können, daß diese frei wurden von ihrem Herrn, der sie in Knechtschaft gefangenhielt, bis ein Retter kam, die Gefangenen zu erlösen. Er bezahlte mit Seinem Blut die Schuld an den Gegner Gottes, und die Menschen konnten nun frei werden von ihm, die das Erlösungswerk Jesu anerkennen und der Gnaden teilhaftig werden wollen.

Dann erkennet ihr auch in dem göttlichen Erlöser Jesus Christus Gott Selbst an, und diese Anerkennung muß vorausgehen, weil ihr dann von der einstigen Sünde des Abfalls von Gott Abstand nehmet, weil ihr willensmäßig nun wieder zurückgekehrt seid zu Gott und ihr nun Seine Liebe und Erbarmung wieder annehmet, die ihr einstmals zurückwieset und dadurch in die Tiefe gestürzt seid.

Ihr sollet mit keiner Sorge selbst fertigzuwerden suchen, ihr sollet immer hingehen zu Jesus, ihr sollet alle Anliegen zu Ihm tragen, weil ihr dann euch mit dem Vater verbindet, Der in Jesus Aufenthalt nahm, um eure Schuld zu entsühnen .... und Den ihr also durch euren Ruf anerkennet, was Zweck und Ziel eures Erdenlebens ist: die Rückkehr zu Gott zu vollziehen, von Dem ihr euch einst freiwillig trenntet. Gehet niemals allein euren Erdenweg, suchet immer den Anschluß an Jesus, wählet Ihn zu eurem Wegbegleiter, zu eurem Führer, zu eurem Berater und Schützer ....

Bleibet mit Ihm verbunden in jeder irdischen und geistigen Not, und ihr werdet dann auch wahrlich recht geführt werden, ihr werdet Seinen Schutz genießen, ihr werdet eurer Sorgen ledig werden, denn Jesus ist als Mensch über die Erde gegangen, und Er kennt wahrlich alle Nöte, die ein Mensch auf Erden zu erdulden hat. Aber Er ist auch stets zur Hilfe bereit, weil Ihn die Liebe erfüllt, weil Er Selbst die Ewige Liebe ist, weil Er und der Vater eins ist und euch, Seinen Geschöpfen, immer Seine endlose Liebe gilt. Denn aus Seiner Liebe seid ihr hervorgegangen, und zu Ihm sollt ihr auch wieder zurückkehren ....

Und darum wird Er euch verfolgen mit Seiner Liebe, Er wird alles für euch tun, um was ihr Ihn gläubig bittet, um euch wieder zurückzugewinnen für ewig ....

Amen



JOHANNES 14,6
ICH BIN DER WEG DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH!







Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Ich bin der wahre Überall und Nirgends
« Antwort #14 am: Oktober 11, 2017, 06:08:07 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Ich bin der wahre Überall und Nirgends.

Auszug aus: Haushaltung Gottes, Band 1, empfangen durch Jakob Lorber

[Hgt.01_001,00] So sprach der Herr zu und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, getreu und gewiß:

[HGt.01_001,01] Wer mit Mir reden will, der komme zu Mir, und Ich werde ihm die Antwort in sein Herz legen; jedoch die Reinen nur, deren Herz voll Demut ist, sollen den Ton Meiner Stimme vernehmen.

[Hgt.01_001,02] Und wer Mich aller Welt vorzieht, Mich liebt wie eine zarte Braut ihren Bräutigam, mit dem will Ich Arm in Arm wandeln. Er wird Mich allezeit schauen wie ein Bruder den andern Bruder, und wie Ich ihn schaute schon von Ewigkeit her, ehe er noch war.

[Hgt.01_001,03] Den Kranken aber sage: sie sollen sich in ihrer Krankheit nicht betrüben, sondern sollen sich ernstlich an Mich wenden und sollen Mir ja ganz trauen. Ich werde sie trösten, und ein Strom des köstlichsten Balsams wird sich in ihr Herz ergießen, und des ewigen Lebens Quelle wird unversiegbar in ihnen offenbar werden; sie werden genesen und werden erquickt werden wie das Gras nach einem Gewitterregen.

[Hgt.01_001,04] Die Mich suchen, denen sage: Ich bin der wahre Überall und Nirgends. Überall bin Ich, wo man Mich liebt und Meine Gebote hält, – nirgends aber, wo man Mich nur anbetet und verehrt. Ist denn die Liebe nicht mehr denn das Gebet, und die Haltung der Gebote nicht mehr denn die Verehrung?! Wahrlich, wahrlich sage Ich dir: Wer Mich liebt, der betet Mich im Geiste an, und wer Meine Gebote hält, der ist's, der Mich in der Wahrheit verehrt! Meine Gebote aber kann niemand halten als nur derjenige, der Mich liebt; der Mich aber liebt, hat kein Gebot mehr als dieses, daß er Mich liebt und Mein lebendiges Wort, welches das wahre, ewige Leben ist.

[Hgt.01_001,05] Den Schwachen tue kund aus Meinem Mund: Ich bin ein starker Gott. Sie sollen sich alle an Mich wenden; Ich werde sie vollenden. Aus dem Mückenfänger will Ich einen Löwenbändiger machen, und die Furchtsamen sollen die Welt zerstören, und die Starken der Erde sollen zerstreut werden wie Spreu.

[Hgt.01_001,06] Den Tänzern und Tänzerinnen sage ohne Scheu, daß sie allesamt vom Satan übel hergenommen sind. Er faßt sie nämlich allesamt bei den Füßen und dreht sich mit ihnen schnell in einem Wirbelkreis herum, damit sie dadurch ganz durch und durch schwindelig werden und weder stehen, noch gehen, noch sitzen, noch schlafen, noch rasten, noch sehen, noch hören, noch fühlen, noch riechen, noch schmecken, noch empfinden können; denn sie sind wie Tote, – daher kann ihnen weder geraten noch geholfen werden. Und wollten sie noch zu Mir sich wenden, so würde es ihnen ergehen wie einem, den ein Starker bei den Füßen nähme und ihn schnell in einem Kreise um sich herumtriebe;
würde dieser auch zum Himmel emporblicken, so würde er keine Sonne, sondern nur einen lichten Streifen erblicken, der ihn erblinden würde, damit er dann seine Augen schließen und gar nichts mehr sehen möchte.

[Hgt.01_001,07] Wessen leiblich Auge blind ist, dem steht noch die Sehe des Geistes offen; wer aber erblindet am Geiste, der bleibt blind ewiglich.

[Hgt.01_001,08] Den Spielern sage, daß sie zuerst ihr Leben und hernach aber alles, was ihnen zu diesem gegeben wurde, verspielen. Denn das Spiel ist ein Brunnen voll giftigen Unrats; die Spieler glauben aber, es sei eine verborgene Goldquelle. Daher wühlen sie täglich in demselben, schlürfen den Pesthauch in die Nüstern, vergiften sich durch und durch und finden statt des vermeintlichen Goldes des Geistes ewigen Tod.

[Hgt.01_001,09] Diejenigen, welche die Schrift besitzen und sie nicht lesen, gleichen einem Durstigen am Brunnen, wo reines Wasser ist, das sie aber nicht trinken wollen, entweder aus einer gewissen geistigen Wasserscheu gleich tollen Hunden, welche, statt ihre Schnauze ins Wasser zu stecken und zu genesen, in die härtesten Steine beißen, um sich den brennenden Durst zu stillen, oder auch wohl meistens aus einer gewissen lauen Trägheit, und lassen sich daher lieber von einigen gewissen faulen Dienern aus der nächsten Pfütze stinkenden Schlamm zur Stillung ihres Durstes reichen, damit sie dann allesamt übel umkommen.

[Hgt.01_001,10] Den Buhlern und Buhlerinnen aber sage: Wer im Fleische wandelt, der wandelt im Tode, und seine Lust wird bald zur Speise der Würmer umgestaltet werden. Nur wer im Geiste wandelt, kommt zum Lichte, der Urquelle alles Lebens; sein Anteil wird ewig bestehen und sich vermehren.

[Hgt.01_001,11] Den Kleiderpracht- und Modesüchtigen sage ernstlich, daß sie nackt vor ihrem gerechtesten Richter stehen. Ihre Pracht wird vergehen wie ein Schaum; ihre Herrschsucht und Pracht wird in die niedrigste Sklaverei verwandelt werden, und sie werden sich ewig ihrer Torheit schämen müssen. Ist denn nicht ein großer Tor der, welcher sich vornimmt, einen Schmeißhaufen vergolden zu wollen, und die Edelsteine aber, statt in Gold, in den schmutzigsten Kot fassen läßt?! Oh, daß es der Irrsinnigen jetzt in der Welt doch gar so viele gibt! Das Licht halten sie für Finsternis, und die Finsternis fürs Licht!

[Hgt.01_001,12] Schon steht im Osten ein Stern, welcher dem Orion die Bahn brechen wird, und das Feuer des großen Hundes wird sie alle verzehren; und Ich will der Sterne in großer Menge vom Himmel auf die Erde schleudern, damit die Bösewichte alle umkommen und Mein Licht leuchte allerorten.

[Hgt.01_001,13] Ich, Jehova, Gott von Ewigkeit, der Wahrhaftige und Getreue zur letzten Warnung. Amen.

[Hgt.01_001,14] Du, der du dieses schlecht niedergeschrieben, dir gilt dieses zunächst, hernach aber allen übrigen. Amen. Dieses sagt der Erste und der Letzte. Amen.



Die Psalmen, Kapitel 91

Unter dem Schutz des Höchsten

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.»
Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben.
Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue.
Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag.
Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen.
Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.
Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt.
Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt.
Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen.
Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Und also nahm Ich die Gestalt eines Menschen an .........
« Antwort #15 am: Oktober 11, 2017, 06:11:40 Vormittag »
 Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Und also nahm Ich die Gestalt eines Menschen an .........

B.D. 8362 empfangen am 24.u.25.12.1962

Weihnachtsbotschaft 1962

Ich bin Selbst zu euch gekommen, weil ihr Mich brauchtet in eurer großen geistigen Not ....Ich stieg zur Erde herab, Ich betrat das Reich der Finsternis und brachte ein hell strahlendes Licht hinein, denn Ich war Selbst das Licht von Ewigkeit, Das ständig Seinen Glanz hinausstrahlet in die Dunkelheit ....

Und also nahm Ich die Gestalt eines Menschen an, weil Ich nur als Mensch das vollbringen konnte, was für euch Rettung bedeutete aus der großen Not . Und dieser Mensch war das Kindlein Jesus, Das euch geboren wurde in der heiligen Nacht .... Denn dieses Kindlein war rein und sündenlos gezeugt worden aus Meiner Macht und Liebe und konnte daher auch Mich Selbst als die Ewige Liebe in Sich aufnehmen ....

Es war Seine Seele eine Seele des Lichtes, die Mir auch zum Aufenthalt dienen konnte, weil Ich Mich nur in einem reinen Gefäß bergen konnte, denn Meine Liebe hätte sonst nicht erstrahlen können in ihrem hellen Licht. Das Kindlein Jesus war erfüllt von dem Liebegeist, denn Seine Seele brachte die Liebe mit zur Erde .... Es war ein nicht-gefallener Urgeist, Der Sich Selbst der Liebe nicht verschloß, die Ihm unausgesetzt von Mir zustrahlte. Und die Liebe gab dieser Urgeist auch nicht auf, als Er Sich in dem Kindlein Jesus verkörperte, nur daß Er Seine strahlende Lichtfülle eindämmte, um nicht die Menschen mit einer Leuchtkraft anzustrahlen, die sie nicht ertragen hätten ihres unvollkommenen Zustandes wegen. Aber bei Seiner Geburt geschahen ungewöhnliche Dinge, die den Menschen, die liebeerfüllt waren, den Beweis gaben, daß der verheißene Messias zur Welt gekommen war. Doch nur wenige erkannten Ihn, und es trat das Kindlein Jesus Seinen Erdengang an wie jeder andere Mensch, denn die Mission, die Es zu erfüllen hatte, durfte keineswegs einen Glaubenszwang auf die Menschen ausüben, denn Er (Jesus) sollte ihnen nur den Weg aufzeigen, den jeder Mensch gehen muß, um aus der Tiefe empor zum Licht zu gelangen ....

Aber die Liebe in dem Kindlein Jesus wirkte zuweilen übermächtig, denn die Liebe war Ich Selbst, Der Ich also die menschliche Hülle gewählt hatte, um das größte Werk der Erbarmung für die sündige Menschheit zu vollbringen, das jedoch ein Mensch leisten mußte, der leidensfähig war, um die Ursünde des Abfalles der Wesen von Mir zu entsühnen ....

Ich stieg Selbst zur Erde und verkörperte Mich in einer Seele des Lichtes, die freiwillig den Erdengang zurücklegen wollte, um Mir Selbst als Wohnung zu dienen. (25.12.1962) Lange zuvor schon war den Menschen der Messias verkündet worden durch Seher und Propheten, und die Menschen, die Mir noch in Liebe ergeben waren, erwarteten Ihn mit Sehnsucht, und diese waren es, die Ihn auch bald erkannten in dem Jesusknaben, die Seine ungewöhnliche Weisheit als göttlich erkannten und es wußten, daß Ich ihnen Den gesandt hatte, Der ihnen Rettung bringen sollte.

Doch es durfte auch Jesus durch Seine außergewöhnliche Kraft und Weisheit nicht dem Glauben der Menschen Zwang antun .... Und darum brach wohl zuweilen Sein helles Liebelicht durch, und es äußerte sich Mein Geist durch Ihn, um aber immer wieder sich zurückzuziehen, und es ging der Mensch Jesus wie jeder andere Mensch durch das Erdenleben, denn Er sollte ihnen das rechte Leben vorleben, das auch die Menschen führen mußten, wollten sie loskommen von Meinem Gegner, der nur durch und mit der Liebe zu besiegen war.

Und da die Seele .... obwohl aus dem Reiche des Lichtes herabgestiegen .... inmitten der luziferischen Welt sich nun bewegen mußte und auch der irdische Leib aus unausgereiften geistigen Substanzen bestand, war es für den Menschen Jesus ein harter Kampf, Sieger zu bleiben gegen alle (in allen) Versuchungen, die Mein Gegner anwandte, um Ihn zum Fall zu bringen. Doch Jesus hatte die Liebe nicht dahingegeben, Seine Seele war so erfüllt von der Liebe zu Mir, Seinem Gott und Vater von Ewigkeit, daß Er also auch kraft- und lichterfüllt war und darum Wunder wirken und in aller Weisheit Seine Mitmenschen belehren konnte. Sein Körper jedoch legte Ihm noch menschliche Beschränkungen auf, solange Er noch nicht völlig ausgereift war, wozu aber Sein Erdengang von Ihm genützt wurde, bis Er das eigentliche Werk der Erlösung vollbrachte, das Sein Leiden und Sterben am Kreuz beendete ....

Es war wohl Sein Körper durch Sein Liebeleben schon fast vergeistigt, doch Seinen Kreuzestod hat Er als schwacher Mensch auf Sich genommen. Und alle göttliche Liebekraft gab Er für die letzten Stunden Seines Barmherzigkeitswerkes freiwillig dahin, um als nur Mensch nun unsäglich zu leiden und zu sterben und so durch dieses größte Sühnewerk aller Zeiten die große Urschuld der gesamten Menschheit zu tilgen .... Es war nur Liebe, die Ihn zu diesem Werk bewog, und diese Liebe war Ich Selbst .... Doch ewiglich werdet ihr das nicht verstehen, es sei denn, auch ihr werdet pur Liebe, wie ihr es waret im Anbeginn ....

Dann erst werdet ihr das Wesen der Liebe verstehen, dann erst werdet ihr wissen, warum Ich Selbst als euer Erlöser von Sünde und Tod anerkannt werden muß, und ihr werdet es dann auch verstehen, daß und warum Jesus und Ich eins ist, warum „Gott“ euch nur in „Jesus“ vorstellbar sein kann, und ihr werdet es verstehen, warum ein „Mensch“ dieses Erlösungswerk auf Erden vollbringen mußte .... denn eine Sühne für eine so ungeheure Schuld wie euer einstiger Abfall von Mir konnte nur ein Mensch leisten, der so liebeerfüllt war .... in dem Ich als die Ewige Liebe Wohnung nehmen konnte .... wie es der Mensch Jesus gewesen ist ....

Es war wahrlich ein einmaliger Akt, und niemals mehr wird die Auswirkung dieses Gnadenaktes aufhören, so daß alles einst gefallene Geistige seine gänzliche Erlösung finden kann, weil Jesus für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gestorben ist am Kreuz und ewiglich nicht mehr eine Sühne für die große Schuld nötig ist .... Jedoch immer und ewig wird der freie Wille des Menschen selbst erforderlich sein, um Erlösung zu finden von seiner Schuld. Als das Kindlein Jesus zur Welt kam, begann der Kampf mit Meinem Gegner, der bis dahin alles Gefallene gefesselt gehalten hatte .... Doch Jesus löste die Fesseln und entwand ihm nun die Seelen, die sich zu Ihm flüchteten in ihrer Not, die Sein Erlösungswerk in Anspruch nahmen und von dem Gegner frei werden wollten ....

Und es kehrten die ersten Seelen, die ersten einst-gefallenen Urgeister, zu Mir zurück, sie kamen als Kinder wieder zurück in das Vaterhaus, das sie einst freiwillig verlassen hatten, denn der Mensch Jesus hatte mit Seinem Tode am Kreuz die Schuld bezahlt, und jede Seele wird frei, die Ihn anerkennt, die ihren Gott und Vater in Ihm erkennt, Der für die Menschheit am Kreuz gestorben ist ....

Amen



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Der unendliche, ewige Gott wurde Mensch ....
« Antwort #16 am: Oktober 12, 2017, 06:10:55 Vormittag »
Der unendliche, ewige Gott wurde Mensch ........

Auszug aus:
Großes Evangelium Johannes, empfangen durch Jakob Lorber, Buch 4, Kapitel 255


255. Kapitel

[GEJ.04_255,01] Sage Ich: „Nein, Mein Freund, Dummheit ist das eben keine, aber so ein für dieses Erdenleben nun etwas zu weit und tief gehender Vorwitz; denn solange die Seele nicht völlig eins mit Meinem Geiste in ihr geworden ist, kannst du derlei Dinge unmöglich in der rechten Tiefe fassen und begreifen. Wirst du jüngst auch zur geistigen Wiedergeburt gelangen und sogar drüben im Reiche Gottes dich geistig als eine vollendete Wesenheit befinden, so wirst du vieles wohl bis auf den tiefsten Grund einsehen, aber freilich nur insoweit, als es diese gegenwärtige Schöpfungsperiode betrifft, in deren Ordnung jede vorhergegangene ihren Bestand hatte und als irgend vollendet jetzt und immerfort bestehend geistig noch hat. Dennoch aber besteht zwischen dieser und all den vorangegangenen Schöpfungsperioden, gleichwie zwischen dieser Erde und all den andern zahllosen Weltkörpern des Urschöpfungsmenschen, ein allergewaltigster Unterschied.

[GEJ.04_255,02] Bei all den ewig zahllos vielen Vorschöpfungen, die alle einen Urgroßweltenmenschen darstellten und ausmachten, bin Ich nicht auf irgendeiner Erde derselben als ein Mensch ins Fleisch gehüllt worden durch die Kraft Meines Willens, sondern korrespondierte mit ihren Menschengeschöpfen nur durch für jene Schöpfung geschaffene reinste Engelsgeister. Nur diese Schöpfungsperiode hat die Bestimmung, auf irgendeinem kleinen Weltenerdkörper, welcher gerade diese Erde ist, Mich für alle die vorhergehenden wie für alle in der nie endenden Ewigkeit nachfolgenden Schöpfungen in Meiner ewig urgöttlichen Wesenheit im Fleische und in engster Form vor sich zu haben und von Mir Selbst belehrt zu werden.

[GEJ.04_255,03] Ich wollte für alle künftigen Zeiten und Ewigkeiten Mir wahre und wirkliche, Mir völlig ähnliche Kinder nicht nur wie gewöhnlich erschaffen, sondern durch Meine väterliche Liebe wahrhaft zeihen, damit sie dann mit Mir beherrscheten die ganze Unendlichkeit.

[GEJ.04_255,04] Um aber das zu erzielen, nahm Ich, der unendliche, ewige Gott, für das Hauptlebenszentrum Meines göttlichen Seins Fleisch an, um Mich euch, Meinen Kindern, als schau- und fühlbarer Vater zu präsentieren und euch Selbst aus Meinem höchst eigenen Munde und Herzen zu lehren die wahre, göttliche Liebe, Weisheit und Kraft, durch die ihr dann Mir gleich beherrschen sollet und werdet nicht nur alle die Wesen dieser gegenwärtigen Schöpfungsperiode, sondern auch die vorangegangenen und alle die noch künftig folgenden.

[GEJ.04_255,05] Und es hat demnach diese Schöpfungsperiode vor allen anderen den für euch noch lange nicht hell genug zu erkennenden Vorzug, daß sie in der ganzen Ewigkeit und Unendlichkeit die einzige ist, in der Ich Selbst die menschliche Fleischnatur vollkommen angezogen und Mir im ganzen, großen Schöpfungsmenschen diese Hülsenglobe, in dieser des Sirius Zentralsonnenallgebiet, von den zweihundert Millionen ihn umbahnenden Sonnen eben diese und von ihren sie umkreisenden vielen Erdkörpern gerade diesen, auf dem wir uns nun befinden, erwählt habe, um auf ihm Selbst Mensch zu werden und aus euch Menschen Meine wahren Kinder für die ganze Unendlichkeit und Ewigkeit nach vor- und rückwärts zu zeihen. Und so du, Mathael, als einer der gediegensten Rechner das so recht ins Auge fassest, so wird dich dann die Ewigkeit und des Raumes Unendlichkeit nicht mehr gar so stark drücken.

[GEJ.04_255,06] Für die noch so weise, endliche und begrenzte Seele sind die Unendlichkeits- und Ewigkeitsbegriffe freilich etwas sie notwendig immerwährend drückend Unbegreifliches; aber nicht mehr also für den einmal vollkommen erweckten Geist in ihr. Denn der ist frei und in allem Mir gleich, und seine Bewegung ist schon einmal von der Art, daß alle Räumlichkeitsverhältnisse für ihn eine barste Null sind, und das, Freunde, ist schon eine gar gewichtigste Eigenschaft des Geistmenschen!

[GEJ.04_255,07] Stellet euch alle die noch so schnellen Bewegungen der Körper vor, wie Ich sie euch schon bei einer früheren Gelegenheit hinreichend erklärt habe, und ihr werdet es bald finden, daß die allerschnellsten euch bekanntgemachten Bewegungen der Zentralsonnen, in ihrer Schnelligkeit dazu noch veräonfacht oder zur äonsten Potenz erhöht, gegen die Schnelligkeit des Geistes eine wahre Schneckenpost sind, weil sie, um eine überaus große Raumesferne zu durchwandern, dennoch gleichfort einer Zeit nach Verhältnis der Entfernung bedürfen, während dem Geiste jede noch so unermeßbare Raumferne gleich ist; denn für den Geist ist hier und noch so unermeßlich ferne irgendwo ,dort‘ eins, während die Verschiedenheit der Raumferne für jede andere Bewegung einen gar sehr wesentlichen Unterschied macht.

[GEJ.04_255,08] Ferner mache Ich dich darauf aufmerksam, wie vom Geiste des Menschen, wenn solcher auch noch nicht völlig eins geworden ist mit der Seele, dennoch ein eigentümliches Gefühl in die Seele überfließt und sich dadurch als ein rein Geistiges bemerkbar macht, daß es sich alle Fakta – und mögen diese eine Ewigkeit hinter dieser Gegenwart geschehen sein! – stets also vorstellt, als geschähen sie jetzt, oder als wäre der Geist damals auch schon als ein Augen- und Ohrenzeuge dabeigestanden. Das Fernestehen solcher längst geschehenen Fakta malt sich hernach erst die beschränkte Seele selbst in ihrem Gehirne aus. In der Seele tritt die Erinnerung an die Stelle dieses geistigen Gefühls; aber diese vergegenwärtigt das Faktum nicht, sondern stellt es dem Zeitraume nach dahin, wann es begangen wurde. Der Geist aber stellt sich ganz als gegenwärtig in die Handlungsperiode zurück und vergegenwärtigt sich auch eine künftige derart, als wäre sie schon gegenwärtig vor ihm, entweder als begonnen oder auch schon als lange vollendet.

[GEJ.04_255,09] Die Weltweisen nennen dieses rein geistige Gefühl der Vergegenwärtigung entweder längst vergangener oder auch erst künftig zu erfolgen habender Fakta die Phantasie des Menschen. Allein das ist es nicht, weil man Phantasie nur das nennen kann, was die Seele selbst aus dem Vorrate ihrer Bilder als etwas Neues zusammenstellt und also eine sonst irgend in der freien Naturwelt nicht vorhandene Form oder ein Werk zustande bringt. Aus diesem pur seelischen Vermögen sind hervorgegangen alle Gerätschaften, alle Gebäude und Kleidung des Menschen und Fabeln und allerlei Dichtungen, deren Hintergrund sicher entweder sehr selten eine volle Wahrheit, zumeist aber nur eine barste Lüge und eigentlich gar nichts ist.

[GEJ.04_255,10] Das ist demnach das, was man Phantasie nennen kann; aber das vorerwähnte Vergegenwärtigungsgefühl entweder vergangener oder auch erst künftiger Fakta ist eine Lebenseigentümlichkeit des Geistes, und der rein denkende Mensch kann daraus entnehmen, wie der Geist im Menschen weder mit dem Raume und eben so wenig mit der Zeit etwas zu tun hat und dadurch über beiden herrschend steht.

[GEJ.04_255,11] Für den Geist gibt es sonach nur dann einen Raum, wenn er einen schafft und haben will, und unter ganz denselben Bedingungen auch eine Zeit. Will er keine Zeit, so tritt an ihre Stelle sogleich die ewige Gegenwart des Vergangenen, Gegenwärtigen und Zukünftigen.

[GEJ.04_255,12] Endlich könntet ihr noch eine dritte rein geistige Eigenschaft in euch bemerken, wenn ihr so recht aufmerksam darauf wäret! Diese Eigenschaft aber besteht darin, daß ihr euch irgendeine noch so große Sache als plötzlich in allen ihren Teilen vollendet vorstellen könnet und mit einem Blicke überschauen ein ganzes Sonnengebiet. Die Seele mit ihrem Sinnenwahrnehmungsvermögen muß eine Sache nach allen Seiten hin langsam und zeitweilig betrachten, betasten und behorchen und muß sie zergliedern, um sich von ihr erst nach und nach eine Totalvorstellung machen zu können.

Der Geist aber umfliegt eine ganze Zentralsonne von aus- und inwendig in einem kaum denkbar schnellsten Augenblick und ebenso schnell auch eine Unzahl von solchen Sonnen und aller ihrer Planeten; und je mächtiger der Geist ist durch die Ordnung der Seele, desto heller und bestimmter ist eben des Geistes Über- und Durchblick der größten und noch endlos komplizierten Dinge der Schöpfung.

[GEJ.04_255,13] ,Ja‘, saget ihr und mit Recht sogar, ,wie ist dem Geiste denn solch ein schnellster Totalüberblick möglich?‘ Und Ich sage und antworte euch: In einer vollkommensten Art eben auf die Weise, wie einer vollkommenen, naturordnungsgemäß gediehenen Seele das Fern- und Durchfühlen mittels ihres Außenlebensäthers möglich ist, – wie ihr solches an den Schwarzen hinreichend erprobt habt. Aber bei der nur substantiellen Seele ist solch eine Eigenschaft immerhin bei aller ihrer noch so großen Intensität gegen die ähnliche des Geistes in keinen rechten Vergleich zu stellen, weil sie notwendig noch räumlich beschränkt und da nur unter gewissen transzendent-naturmäßigen Urelementen außer ihrer Grundform zu denken und zu fühlen imstande ist, und das, je näher ihrer eigentlichen Menschenlebensform, desto fühlbarer und gediegener. Nach sehr weit weg gelingt es ihr dann selbst in ihrem vollkommensten, natürlich bloß seelischen Zustande schlecht; und mag eine Seele eine noch so kräftige Außenlebenssphäre besitzen, so wird sie, als von hier ausstrahlend, bis nach Afrika hin schon gar nichts mehr wahrzunehmen imstande sein.“

[GEJ.04_255,02] Bei all den ewig zahllos vielen Vorschöpfungen, die alle einen Urgroßweltenmenschen darstellten und ausmachten, bin Ich nicht auf irgendeiner Erde derselben als ein Mensch ins Fleisch gehüllt worden durch die Kraft Meines Willens, sondern korrespondierte mit ihren Menschengeschöpfen nur durch für jene Schöpfung geschaffene reinste Engelsgeister. Nur diese Schöpfungsperiode hat die Bestimmung, auf irgendeinem kleinen Weltenerdkörper, welcher gerade diese Erde ist, Mich für alle die vorhergehenden wie für alle in der nie endenden Ewigkeit nachfolgenden Schöpfungen in Meiner ewig urgöttlichen Wesenheit im Fleische und in engster Form vor sich zu haben und von Mir Selbst belehrt zu werden.


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Erlösungsperiode mit Jesus Christus ....
« Antwort #17 am: Oktober 12, 2017, 06:21:13 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

B.D. 7221 empfangen am 5.12.1958

Erlösungsperiode mit Jesus Christus ....

Für alle Zeiten ist das Erlösungswerk vollbracht worden, aber diese Erdperiode war dazu ausersehen, daß Gott in Jesus Christus Selbst zur Erde kam .... diese Erde trug den göttlichen Heiland und Erlöser, und so war mit dieser Erdperiode auch die Zeit gekommen, wo gänzlich-erlöste Seelen die materielle Welt verlassen und wieder in das Licht-reich zurückkehren konnten, was zuvor nicht möglich war .... selbst wenn ein Mensch auf Erden nach dem Willen Gottes lebte. Aber sie waren noch nicht ledig ihrer Urschuld, die ihnen den Eintritt in das Lichtreich verwehrte. Von jener Zeit des Erdenwandels Jesu, von der Zeit Seines Kreuzestodes an, waren die ersten abgefallenen Urgeister zur ewigen Heimat zurückgekehrt.

Es war das Erlösungswerk vollbracht für alle Ewigkeit, für alle Menschen der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Es waren unzählige Menschen zuvor schon den Weg über die Erde gegangen, und doch war es ihnen nicht möglich gewesen, die Pforte des Todes aufzustoßen und zum Leben einzugehen. Doch auch diese vielen Menschen der Vergangenheit wurden des Segens des Erlösungswerkes teilhaftig, auch sie wurden von den Gnaden des Erlösungswerkes berührt, nur mußte gleichfalls der freie Wille sich zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, bekennen, was das erste Mal bewiesen werden konnte, als Jesus nach Seinem Tode hinabstieg zur Hölle, um auch dorthin Sein Opfer zu tragen, daß es anerkannt wurde ....

Erst dann wurden auch diese Menschen ihrer Urschuld ledig, weil Jesus Christus für alle Menschen gestorben ist ....Eine übergroße Gnade ist es für alle Seelen gewesen, die sich in dieser Erdperiode verkörpern durften, da der Herr Selbst über die Erde ging ....

Zwar wird das Wissen um Seinen Erdengang, um Sein bitteres Leiden und Sterben am Kreuz und Seine Auferstehung, um Sein Erbarmungswerk größter Liebe auch den Menschen in ferneren Entwicklungsperioden zugeleitet werden; immer werden sie erfahren von diesem großen Sühnewerk, das die Liebe eines Menschen verrichtete, in Dem Gott Selbst Sich verkörpern konnte ....

Und keinem Menschen wird jenes Wissen verborgen bleiben. Denn immer wieder wird den Menschen das Evangelium der Liebe gepredigt werden, und das Ausleben der göttlichen Liebegebote wird auch zur Folge haben, daß sich der Geist im Menschen äußern kann, der immer wieder als Erstes und Wichtigstes jenes Erlösungswerkes Erwähnung tun wird, so daß niemals das Wissen um Jesus Christus verlorengehen kann, sondern durch eine jede Erlösungsperiode erhalten bleibt und immer wieder auch den Menschen in den nächstfolgenden Epochen vermittelt wird.

Dennoch ist es eine besondere Gnade, in gleicher Zeit mit dem Menschen Jesus auf Erden verkörpert gewesen zu sein .... wozu die ganze Zeitdauer einer Erdperiode zu rechnen ist. Und doch ist schon am Ende dieser Epoche der Glaube an den göttlichen Erlöser Jesus Christus, in Dem Gott Selbst Sich verkörperte, überaus schwach ....

Es ist die Liebe erkaltet unter den Menschen und daher auch kein lebendiger Glaube, es ist kein Geistwirken mehr möglich bei der Mehrzahl der Menschen und darum auch der Glaube verlorengegangen. Aber es wird immer wieder von Gott aus gesorgt, daß das Wissen um Jesus Christus nicht verlorengeht, so daß ein jeder Mensch sich selbst dazu einstellen kann und entsprechend sich auch wird verantworten müssen. Das Wissen allein zwar nützt dem Menschen nichts, sondern erst seine Einstellung zu der Lehre Jesu Christi, die immer nur Liebe zum Inhalt hat, kann ihm den Segen eintragen. Aber er kann doch weit öfter daran erinnert werden, solange der Erdengang Jesu nicht abgestritten werden kann .... selbst wenn er nicht zu beweisen wäre ....

Der Willensfreiheit des Menschen wegen werden sich auch immer weniger konkrete Beweise finden lassen, doch auch niemals Beweise, die auf das Gegenteil hindeuten, denn diese Erdperiode trug den göttlichen Erlöser und Heiland, und alle, die in dieser Erdperiode über die Erde wandelten, haben einen gewissen Vorzug .... leichter glauben zu können, wenn sie es nur wollen ....

Die Pforte zum Lichtreich wurde geöffnet durch Seinen Tod am Kreuz, und viele können nun eingehen durch diese Pforte zum ewigen Leben. Aber den Weg zum Kreuz muß jeder Mensch zurücklegen im freien Willen, und darum kann er nicht durch Beweise gezwungen werden. Doch die Liebe Jesu Christi streckt allen Menschen vom Kreuz aus die Arme entgegen, und jeder wird angerührt und aufgefordert, zu Ihm zu kommen .... Und es wird dies auch in den folgenden Erlösungsepochen sein ....
Jeder Mensch wird erfahren von dem großen Liebe und Erbarmungswerk des göttlichen Erlösers, und jeder Mensch wird Gott in Jesus Christus erkennen und anerkennen müssen, um durch die Pforte des Todes eingehen zu können zum ewigen Leben .... Jeder Mensch wird glauben müssen an Ihn, um zu einem seligen Leben zu gelangen ....

Amen


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Entsprechen die Evangelien der Wahrheit? ....
« Antwort #18 am: Oktober 14, 2017, 06:20:25 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Entsprechen die Evangelien der Wahrheit? ....

B.D. 8963 empfangen am 15.4.1965

Entsprechen die Evangelien der Wahrheit? ....

Es ist eine verständliche Frage, die euch beschäftigt, wenn ihr in der Wahrheit zu wandeln begehret. Daß sich überall Veränderungen ergeben haben, ist nicht zu leugnen, weil Ich dem freien Willen des Menschen keinen Zwang antue, wenn er selbst Veränderungen vornimmt, teils als Folge falscher Übersetzungen, teils auch durch den Sprachgebrauch veranlaßt, der überall anders ist und auch die verschiedensten Auslegungen begünstigt. Und würdet ihr auf den Urtext zurückgehen, so sind auch diese Aufzeichnungen voneinander abweichend, aber sie entstellen nicht Meine Lehre, sie geben Meine Worte so wieder, wie Ich sie gesprochen habe, weil diese Meine Worte unvergänglich sind und bleiben werden.

Nun aber begehret ihr, zu wissen, wer von Mir aus beauftragt gewesen ist, Meine göttliche Liebelehre sowie Meinen Lebenswandel niederzuschreiben und Ich kann euch darauf nur antworten, daß Johannes ....Mein Lieblingsjünger .... den direkten Auftrag von Mir hatte und er sonach auch diesem Auftrag nachgekommen ist. Nun aber hat auch Mein Apostel Matthäus, der gleichfalls schreibkundig war, Schriften hinterlassen, doch mehr der irdischen Tatsachen Erwähnung getan, weshalb er Mir ein ebenso treuer Diener gewesen ist, doch es finden sich kleine Abweichungen bei seinen Aufzeichnungen, die aber nicht so zu erklären sind, daß jeder Schreiber die gleichen Ereignisse anders gesehen hat, sondern es handelt sich dann um doppelte Ereignisse, denn Ich habe oft das gleiche getan. Doch dieses Evangelium ist euch noch verborgen und ersetzt worden durch einen Jünger gleichen Namens, den der Geist Gottes getrieben hat, genau wie die Evangelisten Lukas und Markus, die erst in späteren Jahren aufgezeichnet haben, was sie hörten von Mir und Meinem Erlösungswerk. Ihr könnet nun euch auch darauf verlassen, daß sie unter dem Einfluß Meines Geistes standen, ansonsten sie niemals ein solches Werk in Angriff genommen hätten ....

Und jedem geistgeweckten Menschen wird es auch möglich sein, die kleinen Abänderungen zu erkennen, die im Laufe der Zeit sich eingeschlichen haben, aber immer wird er sich halten können an Meine direkten Aussprüche, da Ich „Mein Wort“ schütze vor Abänderungen. Zwar könnet ihr nun auch diese Meine Worte falsch auslegen, was ihr auch getan habt, und so den von Mir gesprochenen Worten eine andere Bedeutung gabet, die aber ein geistgeweckter Mensch immer erkennen wird als irrig.

Und wenn ihr nun wisset, daß ihr bedenkenlos auch alle Evangelien als von Meinem Geist vermittelt annehmen dürfet, wenn ihr nur den Vorgang der Vermittlung in verschiedene Zeiträume verlegt, so ist wohl das Evangelium des Johannes das von Mir als erstes gegebene, weil Johannes gleichsam alles miterlebt hat und darüber auch am ausführlichsten berichten konnte.

Doch auch den anderen Evangelien ist unbedenklich Glauben zu schenken. Denn sie widersprechen sich nicht, nur können sie im Laufe der Zeit kleine Ab (Ver) änderungen erfahren haben, die aber unbedeutend sind und erkannt werden. Wenn sich die Übersetzer streng an den Urtext halten, wenn sie nicht selbst die Worte ändern ihrem Sprachgebrauch entsprechend, so kann auch angenommen werden, daß die Evangelien sich rein erhalten, doch letzteres sollte unterlassen werden, weil dadurch der Sinn vollkommen verändert werden kann. Und auch die „Erläuterungen“ erfordern einen geweckten Geist, es nützt dazu nicht das weltliche Studium, und ob es sich auch in geistigen Bahnen bewegt ....

Und immer wieder werden solche „Erläuterungen“ gegeben, die vom rechten Denken ableiten, und es gibt so manche Stelle, die eine rein menschliche Auslegung gefunden hat, während sie nur geistig zu verstehen ist .... was aber immer nur das betrifft, wozu diese Erläuterungen gegeben wurden ....

Des freien Willens der Menschen wegen kann Ich es nicht verhindern, doch möglichst hüte Ich das Wort, das Ich zu Meiner Erdenlebenszeit gesprochen habe, auf daß euch darüber ein rechter Aufschluß werde, die ihr in der Wahrheit zu stehen begehrt .... Denn solche Fragen wird nur der Mensch stellen, dem es ernst ist, der sich nicht genügen lässet an einem Schrifttum, von dem er nicht den Ursprung weiß und er durch solche Fragen immer nur beweiset, daß er die reine Wahrheit liebt und somit auch Mich Selbst, Der Ich die ewige Wahrheit bin ....

Amen


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Das Licht kam zur Erde und leuchtete in die Finsternis ....
« Antwort #19 am: Oktober 14, 2017, 06:22:08 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Das Licht kam zur Erde und leuchtete in die Finsternis

B.D. 6130 empfangen am 9.12.1954

Begründung der Niederkunft Christi ....
Erbarmungsakt ....

Voller Erbarmen sah Ich zur Erde herab auf die geknechtete Menschheit .... Ich sah ihre große Not, die zwar selbstverschuldet war, doch Ich sah auch die große Schwäche der Menschen, die darum von ihrer Last niedergedrückt wurden und sich aus eigener Kraft nicht mehr erheben konnten ....

Und Meine Liebe wurde so mächtig, daß sie der leidenden Menschheit Hilfe bringen wollte .... Meine Liebe war so groß, daß Ich Selbst zur Erde hernieder stieg, um die Menschen von ihrer Sündenlast zu befreien und ihnen wieder den Weg zu Mir frei zu machen. Meine Niederkunft zur Erde war ein Akt der Liebe und Barmherzigkeit eures Schöpfers und Vaters von Ewigkeit .... Ich wollte den Menschen den Frieden bringen, das Heil .... Ich wollte, daß sie sich wieder des Lichtes und der Kraft erfreuen konnten, die sie verloren hatten durch die Sünde der einstigen Auflehnung wider Mich ....

Die Menschheit steckte so tief in der Finsternis, und sie konnte aus ihr nicht mehr hinausfinden, weil sie auch völlig kraftlos war .... Es war ein Zustand größter Unglückseligkeit, denn sie wurden gefangengehalten von einem Herrn, der sie in seiner Gewalt hatte, der sie ewig nicht mehr freigeben wollte .... Ich aber besaß auch Anspruch auf euch, weil ihr einst aus Meiner Liebekraft hervorgegangen waret .... Und Meinen Anspruch gebe Ich nicht verloren ....

Ich war bereit, mit Meinem Gegner zu kämpfen um euch, und kam darum zur Erde, weil nicht die Gottheit diesen Kampf führen wollte, sondern die Liebe und diese sich nun in einem Menschen verkörperte .... also gleichsam ein Mensch den Kampf aufnahm mit dem Gegner, Der Sich als Waffe nur der Liebe bediente .... Die Liebe also führt den Kampf .... die Liebe bewog Mich, zur Erde zu steigen und in dem Menschen Jesus Wohnung zu nehmen ....

Der Mir mit ganzer Seele ergeben war, Der nach dem Zusammenschluß mit Mir strebte mit allen Sinnen, Der Selbst die Seele des Lichtes in Sich barg, die ihren gefallenen Brüdern helfen wollte, daß sie wieder zum Vater, zur Höhe emporsteigen konnten, um selig zu sein. Das Vollkommen-Gebliebene wollte dem unvollkommen Gewordenen wieder zur Vollkommenheit verhelfen .... Die Liebe Selbst wollte Sich einsetzen, um den geknechteten Menschen die Freiheit zu bringen …. Und darum stieg Ich Selbst zur Erde hernieder, darum verschloß Ich Mich nicht länger den Notrufen, die von der Erde zu Mir heraufstiegen, Ich kam als Retter und Erlöser, um allen den Frieden zu bringen, die eines guten Willens sind ....

Denn es war die Zeit herangekommen, wo die Menschheit so tief gesunken war, daß ihr Hilfe gebracht werden mußte, sollte sie nicht ganz dem Verderben anheimfallen. Und so erfüllte sich, was lange zuvor schon angekündigt war .... Das Licht kam zur Erde und leuchtete in die Finsternis .... Aber die Finsternis erkannte das Licht nicht, und nur wenige waren, die es erkannten als den Retter, Der gesandt war von oben, um die Menschen zu erlösen und allen den Frieden zu bringen, die eines guten Willens sind ....

Amen

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Das Licht kam zur Erde und leuchtete in die Finsternis Johannes 1,5
« Antwort #20 am: Oktober 14, 2017, 06:24:40 Vormittag »
Das Licht kam zur Erde und leuchtete in die Finsternis
Johannes 1, 5

Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Auszug aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Verse 1 bis 14:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.
Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.
Dieser kam zum Zeugnis, um zu zeugen von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten.
Nicht er war das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht.
Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.
Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.




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„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“
« Antwort #21 am: Oktober 14, 2017, 06:28:29 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“

B.D. 346 empfangen am 23.u.24.u.25.3.1938

„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“

„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“ Vernimm die Worte des Heils, und gib sie wieder allen Suchenden, denn in der Verkörperung des Herrn und Heiland auf Erden geschah das wunderbare .... das Unfaßbare .... daß sich Gottes Herrlichkeit im Wesen eines Menschen barg, um allen Wesen auf Erden und im Weltall das Licht zu bringen .... Denn der Zustand der Menschen war ein sehr verfinsterter, das Licht der Erkenntnis konnte diese Finsternis nicht mehr durchdringen .... Deshalb legte Gott Selbst Sein ganzes göttliches Wesen in die äußere Form eines Menschen und gab Seine ganze Lichtfülle hinein, um der Menschheit größtes Übel, die Nacht des Geistes, zu erhellen und dadurch der Seele des Menschen den Weg frei zu machen zum wahren Leben ....

Das ganze Weltall mit unzähligen Lebewesen, von der kleinsten Kreatur bis hinauf zum vollkommensten Geistwesen beugen sich vor der Herrlichkeit Gottes .... Das erhabenste und vollkommenste göttliche Wesen stieg herab auf die Erde mitten unter Seine Geschöpfe und lebte gleich ihnen .... untertan als Mensch allen Naturgesetzen .... und für Seine Erdenlaufbahn galten die gleichen Bestimmungen, die eines jeden Erdenwesens Dasein .... von der Geburt bis zum Tode .... begleiten.

Eine arbeitsreiche Jugend in voller Anspruchslosigkeit und eine gottesfürchtige Erziehung durch gottesfürchtige Eltern bildeten den leiblichen Menschen in solcher Form, daß alsbald der göttliche Geist sich mit diesem äußeren Menschen vereinigte und Gott in Seiner ganzen Lichtfülle in diesem ganz nach Seinem Willen vollkommen gewordenen menschlichen Körper Wohnung nahm .... und nun die Gottheit auf Erden wirkte zum Segen der Menschheit .... zur Erhellung ihres Geistes. Kein wesentlicher Unterschied bestand äußerlich zwischen Ihm und Seinen Jüngern .... Er thronte menschlich nicht als König über ihnen, sondern lebte als Bruder mitten unter Brüdern. Doch Sein göttlicher Geist erfüllte alles um Ihn her mit Licht und Liebe. Der göttliche Geist umfaßt das ganze All .... Doch in Seiner wesenlosen Urgestalt wurde Er von den Menschen nicht erkannt.

Ein noch so williges Gemüt war nicht fähig, den Gottbegriff sich zu eigen zu machen .... es entstand eine über alles menschliche Denken hinausragende unlösbare Frage .... und um die Frage zu lösen .... um diesen Begriff für die Menschen annehmbar zu gestalten, verkörperte Sich die ewige Gottheit .... der Geist Gottes .... der Inbegriff alles Seins und Werdens .... der Ausgang jeden Schöpfungsgedankens .... das ewige Licht .... das Wort .... in einer menschlichen Hülle auf Erden .... Und das Wort ist Fleisch geworden .... O grenzenlose Anbetung diesem Heiligsten des Himmels und der Erde! Denn es umschließt die Menschwerdung Gottes unendliche Liebe zu allen Geschöpfen des Weltalls .... denn kein Wesen blieb dadurch unberührt ....

Wohin der göttliche Heiland Seinen Fuß setzte während Seines Wandelns auf Erden, dort tat sich die Ewigkeit auf und verbreitete ein helles Licht in den Herzen der Menschen, die noch nicht völlig in der Gewalt der Finsternis waren. Ein solches Werk göttlicher Güte und Barmherzigkeit mußte ausstrahlen und sich ergießen über die Seelen der in Seiner Nähe Weilenden. Es mußte die Menschen überkommen wie ein wohltätiger Regen nach monatelanger Dürre, und aufatmen mußte alles, da es nicht mehr Gefahr lief, in dem Brande der inneren Not hoffnungslos zugrunde zu gehen .... Für diese kurze Zeit war hinreichend gesorgt, daß Menschen aller Völker in Gottes Nähe kamen, denn die Lehre Christi nahm wohl ihren Ausgang dort, wo der Herr weilte, sollte aber verbreitet werden über die ganze Erde ....

Ein wundervolles Geschehen löste das andere ab, und das Wort Gottes wurde lebendig in vielen Menschenherzen, denn der Geist Gottes gab ihnen die Kraft zu erkennen. Doch wie das Böse in stetem Kampf liegt mit dem Guten, so war auch ein immerwährender Kampf zwischen den Anhängern der alten Lehre und denen der reinen Lehre Jesu Christi .... Und dieser Kampf war zugelassen, um das Werk der Menschwerdung zu vollenden ....

Amen


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Das lebendige Wort, welches ist Jesus Christus oder die ewige Liebe.......
« Antwort #22 am: Oktober 15, 2017, 07:21:53 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Das lebendige Wort, welches ist Jesus Christus oder die ewige Liebe.......

Auszug aus:  Die Haushaltung Gottes, Band 1, Kapitel 4, empfangen durch Jakob Lorber

[Hgt.01_004,00] So sprach der Herr zu mir und in mir für jedermann, und das ist wahr, gewiß und getreu:

[Hgt.01_004,01] Meine Gnade ist ein reicher Schatz; wem sie zuteil wird, der wird keinen Mangel haben an allem jemals, zeitlich und ewig. Daher soll sich jeder bemühen, sich diese ja sogleich zu eigen zu machen; denn Ich gebe sie jedem, der sie nur immer haben will.

[Hgt.01_004,02] Denn siehe, wollet ihr Vergebung eurer Sünden, so werden sie euch vergeben, so ihr wahre Buße wirket durch Jesum, welcher ist Mein lebendiges Wort und die Liebe in Mir, und die Pforten des Himmels stehen euch offen, und so ihr hinein wollet, könnet ihr hinein und da schauen das Angesicht eures heiligen Vaters, der Ich es bin, der ewige Gott Jehova.

[Hgt.01_004,03] Das könnet ihr tun vermöge des lebendigen Wortes, welches ist Jesus Christus oder die ewige Liebe und Weisheit in Mir, woraus alles Gute und Wahre fließt. Die Liebe ist euch gegeben von Anbeginn; denn sie ist das eigenste Leben in euch, so wie die Macht in Meinen Geschöpfen, die zwar auch aus Meiner Liebe hervorgeht, aber doch nicht die Liebe selbst ist, da in ihr keine Freiheit ist, sondern nur die Wirkung der Liebe, welche aber an und für sich ist ohne Leben, – daher auch alles, was hervorgeht aus der Macht, an und für sich ist tote Materie, deren Leben nur scheinbar ist, – in der Wirklichkeit aber ist es der Tod.

[Hgt.01_004,04] Daher, so jemand seine Liebe an die materielle Welt heftet, so wird seine Liebe an sich durch die Macht des Todes erdrückt, und die Folge ist dann das Los der Materie oder der Tod.

[Hgt.01_004,05] Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.

[Hgt.01_004,06] Nun aber siehe: Die Liebe an und für sich ist blind und finster und eben dadurch frei und unabhängig, – aber auch eben dadurch in großer Gefahr, sich zu verlieren und zugrunde zu gehen.

[Hgt.01_004,07] Darum gebe Ich aller Liebe zu Mir nach dem Grade ihrer Größe auch alsogleich den gerechten Anteil des Lichtes hinzu, und das ist ein Geschenk und heißt die Gnade; mit dieser fließe Ich bei jedem Menschen ein nach dem Grade seiner Liebe.

[Hgt.01_004,08] Daher, so jemand die Liebe hat, da er Mein Gesetz in sich lebendig macht, welches die höchste Liebe ist, über den werden Ströme des Lichtes ausgegossen werden, und sein Auge wird durchdringen die Erde und wird schauen die Tiefen der Himmel.

[Hgt.01_004,09] Sage es den Kindern, und sage es allen, sie mögen sein, welcher Religion sie wollen – ob Römische, ob Protestanten, ob Juden, ob Türken, ob Brahmi, ob finstere Heiden –, kurz für alle soll es gesagt sein: Auf der Erde gibt es nur eine wahre Kirche, und diese ist die Liebe zu Mir in Meinem Sohne, welche aber ist der heilige Geist in euch und gibt sich euch kund durch Mein lebendiges Wort, und dieses Wort ist der Sohn, und der Sohn ist Meine Liebe und ist in Mir und Ich durchdringe Ihn ganz, und Wir sind eins, und so bin Ich in euch, und eure Seele, deren Herz Meine Wohnstätte ist, ist die alleinige wahre Kirche auf der Erde. In ihr allein ist ewiges Leben, und sie ist die allein seligmachende.

[Hgt.01_004,10] Denn siehe, Ich bin der Herr über alles, was da ist! Ich bin Gott, der ewige und mächtige, und als solcher bin Ich auch euer Vater, der heilige und liebevollste. Und dieses alles bin Ich im Worte; das Wort aber ist im Sohne, und der Sohn ist in der Liebe, und die Liebe ist im Gesetze, und das Gesetz ist euch gegeben. So ihr es beachtet und danach tut, so habt ihr es in euch aufgenommen; dann wird es in euch lebendig und erhebt euch selbst und macht euch frei, und ihr seid dann nicht mehr unter dem Gesetze, sondern über demselben in der Gnade und im Lichte, welches alles Meine Weisheit ist.

[Hgt.01_004,11] Und das ist die Seligkeit oder das Reich Gottes in euch oder die allein seligmachende Kirche auf der Erde, und in keiner andern ist das ewige Leben als nur einzig in dieser.

[Hgt.01_004,12] Oder meinet ihr denn, Ich wohne in den Mauern, oder in der Zeremonie, oder im Gebete, oder in der Verehrung? O nein, ihr irret euch sehr, denn da bin Ich nirgends, sondern nur, wo die Liebe ist, da bin Ich auch; denn Ich bin die Liebe oder das Leben Selbst. Ich gebe euch Liebe und Leben und verbinde Mich nur mit Liebe und Leben, aber niemals mit der Materie oder mit dem Tode.

[Hgt.01_004,13] Denn darum habe Ich den Tod überwunden und die Gottheit Mir untertan gemacht, damit Ich alle Gewalt habe über alles, was da ist, und Meine Liebe herrsche ewiglich und mache lebendig alles, was ihr untertan ist.

[Hgt.01_004,14] Und wie meinet ihr denn, daß Ich eurer im Tode harre, während Ich doch das Leben Selbst bin?! Daher gehet zuvor in die wahre Kirche, da Leben innen ist, – dann erst in die tote, damit sie lebendig wird durch euch!



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Das Licht stieg herab zur Erde ....
« Antwort #23 am: Oktober 16, 2017, 06:57:41 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

B.D. 7780 empfangen am 24.12.1960


Das Licht stieg herab zur Erde ....

Hl. Abend
Die Welt lag in Banden ....

Verstehet es, kein Mensch konnte sich frei machen aus der Fessel des Satans, der über die Erde ging, der in der Welt Luzifers lebte, die das gefallene Geistige barg .... Er hielt sie gefesselt, und er hätte sie auch ewig nicht freigegeben, denn in ihm war keine Liebe, in ihm war nur Haß und Widerstand gegen Mich, Der Ich die ewige Liebe bin und aus Dem auch er hervorgegangen war ....

Die Welt lag in Banden .... und darum bin Ich Selbst zur Erde niedergestiegen, um diese Banden zu lösen, um die Fesseln zu sprengen, um dem Gefallenen zu helfen, wieder zur Höhe zu gelangen .... um die Menschen zu erlösen aus seiner Gewalt. Daß Ich zur Erde niederstieg, war ein Werk größter Barmherzigkeit, denn es waren die Menschen aus eigener Schuld in diesem Zustand der Unseligkeit, weil sie einst ihm freiwillig gefolgt waren.

Sie befanden sich in der Finsternis, und kein Lichtlein fand Zugang zu diesem Gefallenen, wenn Ich nicht Selbst Mich erbarmte und ihnen ein Licht anzündete .... um ihnen den Weg zu zeigen, der zu Mir führt, zurück zu ihrem Vater, Den sie einst freiwillig verlassen hatten. Darum stieg das Licht Selbst zur Erde .... Das Ewige Licht verkörperte Sich in einem Kindlein, um den Weg als Mensch anzutreten auf dieser Erde, und das Kindlein Jesus wurde Mir zur Hülle ....

Es war die menschliche Form, derer Ich Mich bediente, um das Erlösungswerk zu vollbringen, um Meinen Gegner im offenen Kampf zu besiegen und ihm die Seelen abzuringen, die den Willen und das Verlangen hatten, zu Mir zurückzukehren .... Ich zahlte für diese Seelen den Kaufpreis, Ich gab Mein Leben hin am Kreuz, Ich kaufte sie los von Meinem Gegner mit Meinem Blut .... Ich trat also den Erdenweg als Mensch an mit der Geburt des Jesusknaben, die darum schon ungewöhnlich vor sich ging, weil dieser Mensch Jesus auch eine ungewöhnliche Mission zu erfüllen hatte: Mir Selbst als Hülle zu dienen, weil die sündige Menschheit Mich in Meiner Lichtfülle nicht hätte ertragen können und darum das „Licht von Ewigkeit“ Sich verhüllen mußte.

Dennoch strahlte schon das Kindlein Jesus ungewöhnliches Licht aus, doch nur denen schaubar, die durch einen Lebenswandel in Liebe fähig waren, das Licht zu ertragen, und die deshalb auch in Meine Nähe zugelassen wurden, denn Ich wußte es, wer diese innere Reife besaß, und zog die wenigen Menschen zu Mir, die Mir nun als Kindlein in der Krippe huldigten wie ihrem König, denn ihre einfachen Seelen erkannten Mich und beteten Mich an.

Und es spielte sich Meine Geburt im Verborgenen ab, denn die Geistfülle, die das Kindlein Jesus bei Seiner Geburt durchstrahlte, ließ die wundersamsten Geschehen zu, und so konnten einige wenige erkennen, daß sich die Ankündigungen vieler Propheten erfüllten, die den Messias voraussagten, Der den Menschen Rettung bringen sollte in tiefster Not. Die noch an einen Gott glaubten und deren Herzen liebewillig waren, die erwarteten ihren Messias mit Sehnsucht, und ihnen erfüllten sich ihre Hoffnungen durch Meine Geburt ....

Aber sie wußten nicht, daß Ich Selbst zur Erde niedergestiegen war, sie wußten es nicht, daß ihr Gott und Schöpfer vor ihnen in der Krippe lag .... wenngleich sie von einem heiligen Schauer ergriffen waren und ihr ganzes Wesen zu dem Kindlein drängte, Das in der Krippe lag. Denn es strahlte ihnen aus dem Kind-lein Meine Liebe entgegen, die ihre Herzen berührte ....

Und es begann Meine Mission, Liebe auszuteilen und dadurch in den Menschen Gegenliebe zu erwecken. Ich nahm das Leben als Mensch auf Mich, Ich paßte Mich allen Naturgesetzen an, Ich ging bewußt einen Erdenweg, dessen Ziel das Leiden und Sterben am Kreuz gewesen ist. Und wenn auch zuweilen der Geist aus Mir durchbrach und sich äußerte, so hatte Ich doch den anderen Menschen nichts voraus, denn Ich mußte alles Ungeistige, das Mich bedrängte, genau so zu überwinden suchen, wie es euch Menschen zur Aufgabe gestellt ist, denn Ich wollte euch das Leben vorleben, das dem Willen des Vaters entsprach, Der in Mir war ....

Ich mußte auch Meinen fleischlichen Körper so gestalten und vergeistigen, daß die Ewige Liebe darin Aufenthalt nehmen konnte. Und Mein Erdenwandel bot Mir ständig dazu Gelegenheit, habe Ich doch Mein Leben als „Mensch“ zurückgelegt, weil ihr Menschen alle Meinem Beispiel folgen solltet und euren menschlichen Körper herrichten sollet zu einem Gefäß für den göttlichen Geist .... wie Ich es also auch tun mußte und getan habe in der Kindheit und in den Jahren vor Meiner eigentlichen Lehrtätigkeit ....

Und es hat der Vater Wohnung genommen in dem Menschen Jesus, Der Sich so gestaltet hatte, daß Er Mir zum Aufenthalt diente, daß Ich also als Mensch Jesus „voll des Geistes“ war, daß Ich lehrte und Wunder wirkte, weil der Vater Selbst in Mir war .... was jeder Mensch erreichen kann, wenn er nur den ernsten Willen hat, dem göttlichen Geist als Gefäß zu dienen, in das er sich verströmen kann, und dann ist auch jeder Mensch fähig, sich aus den Banden des Gegners zu befreien, denn sowie er die Verbindung mit Mir in Jesus Christus eingegangen ist, löse Ich Selbst die Fesseln und mache ihn frei ....

Denn Ich bin über die Erde gegangen, um die Menschen zu erlösen .... Ich habe den Menschen das Licht gebracht, daß sie nun auch den Weg finden und gehen können, der zurückführt zu Mir, zurück ins Vaterhaus ....

Amen


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Zeugnis über des Herrn Wesen und Menschwerdung
« Antwort #24 am: Oktober 16, 2017, 07:01:15 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Auszug aus:
Jugend Jesus, Kapitel 130, empfangen durch Jakob Lorber

130. Kapitel – Cyrenius bekennt seine Unwissenheit in geistigen Dingen. Seine Bitte um Licht. Die Antwort der Engel als ein großes und klares Zeugnis über des Herrn Wesen und Menschwerdung. Des Kindleins Segen über Cyrenius.

[JJ.01_130,01] Die beiden Jünglinge sprachen darauf nichts weiter; aber der Cyrenius war durch diese Erklärung zu sehr angestochen worden, als daß er nun ruhen konnte.

[JJ.01_130,02] Als er sich nach einiger Zeit erst wieder gesammelt hatte, da sprach er zu den beiden Jünglingen:

[JJ.01_130,03] „Hocherhabenste Diener Gottes von Ewigkeit ganz sicher! Eure Erklärung ist zu wunderbar erhaben und all mein Leben anziehend, als daß ich mich mit dem begnügen sollte, was ihr mir gesagt und gezeigt habt!

[JJ.01_130,04] Ich erkenne nun wohl vollkommen, daß ich ein aller höheren Weisheit vollkommen lediger Verstand- und Naturmensch bin, der kaum um eine Spanne weiter sieht, als er greift.

[JJ.01_130,05] Sollte es aber nicht möglich sein, mir nur ein wenig mehr Einsicht zu verschaffen?!

[JJ.01_130,06] Ich bitte euch demütigst darum, tut mir solches! Öffnet mir ein in mir sicher verborgen liegendes tieferes Erkenntnisvermögen,

[JJ.01_130,07] auf daß ich wenigstens das, was ihr mir kund gegeben habt, klarer verstehen möchte!“

[JJ.01_130,08] Die beiden aber sprachen: „Siehe, du sonst so lieber Freund und Bruder, du bittest hier um vor der Zeit Unmögliches!

[JJ.01_130,09] Denn solange du noch im Fleische wandelst, magst du nimmer Dinge der höchsten göttlichen Weisheit begreifen!

[JJ.01_130,10] Denke dir, Gott der Herr, der hier in aller Seiner endlosen und ewigen Fülle in diesem Kindlein wohnet, hätte zahllose Myriaden der herrlichsten und übergroßen Welten und Erden, deren endlos kleinsten Teil du zur Nachtzeit als Sternchen am Himmel erschauest,

[JJ.01_130,11] die Er Sich hätte, wie diese Erde, für Seine Menschwerdung erwählen können! Und dennoch hat Er diese magere Erde erwählt, die doch unter allen zahllosen Weltkörpernder elendeste und schlechteste ist in jeder Hinsicht genommen!

[JJ.01_130,12] Aber Ihm, dem ewigen Herrn der Unendlichkeit, hat es also wohlgefallen; Er tat es, wie es vor unseren Augen liegt!

[JJ.01_130,13] Meinst du aber, Er hat dazu etwa unseres Rates bedurft oder etwa unserer Einwilligung?

[JJ.01_130,14] O siehe, das wäre grundirrig gedacht! – Er tut von Ewigkeit allein, was Er will, und noch nie ist jemand Sein Ratgeber gewesen!

[JJ.01_130,15] Wer aber kann Ihn fragen und sagen: ,Herr! was tust Du, und warum tust Du es?‘

[JJ.01_130,16] Er Selbst ist in Sich ewig die höchste Vollendung, die höchste Weisheit, die größte Liebe und Sanftmut!

[JJ.01_130,17] Er ist in Sich die allein allerhöchste Kraft und Macht; ein Gedanke der Vernichtung in Seiner Brust, und alles sinkt im schnellsten Augenblicke ins Nichts zurück!

[JJ.01_130,18] Und siehe, dennoch läßt Er Sich hier als ein schwaches Menschenkind auf den Armen einer schwachen jüdischen Jungfrau locken!

[JJ.01_130,19] Und Er, der zahllose Sonnen, Welten und Wesen endloser Art mit der belebenden, allerweisest zweckdienlichsten Kost allerreichlichst von Ewigkeit versieht, sauget hier auf dieser mageren Erde Selbst die schwachen Brüste einer fünfzehnjährigen Jungfrau!

[JJ.01_130,20] Er als das Grundleben alles Lebens hat Selbst das Kleid des Todes, der Sünde angezogen und hat Sich verborgen im Fleische und Blute!! –

[JJ.01_130,21] Was sagst denn du dazu? – Wie kommt dir das vor? – Möchtest du darüber nicht auch eine hellere Beleuchtung haben?!

[JJ.01_130,22] Siehe, sowenig aber du das je in der Tiefe erfassen wirst, eben sowenig kann dir hier über das Frühreden dieses allerhöchsten Kindes mehr gesagt werden.

[JJ.01_130,23] Liebe Es aber aus allen deinen Kräften in dir, und verrate Es nirgends, so wirst, du auch in dieser Liebe etwas finden, was dir sonst alle Himmel in Ewigkeiten nicht zu offenbaren vermöchten!“

[JJ.01_130,24] Diese Worte erfüllten den Cyrenius mit einer so ungeheuren Achtung vor dem Kinde, daß er sogleich vor Demselben niederfiel und weinend sprach: „O Herr! Ich bin ewig solcher Gnade nicht wert, die ich hier genieße!“

[JJ.01_130,25] Das Kindlein aber sprach: „Cyrenius, stehe auf, und verrate Mich nicht! Ich kenne ja dein Herz, und liebe dich, und segne dich; darum erhebe dich!“ – Und der Cyrenius erhob sich sobald, ganz bebend vor Liebe und Achtung.


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Ich Selbst, als der Ewige Gottgeist, habe Mich nur in Jesus manifestiert
« Antwort #25 am: Oktober 16, 2017, 07:19:09 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Ich Selbst, als der Ewige Gottgeist, habe Mich nur in Jesus manifestiert.

B.D. 8750 empfangen am 11.2.1964

War die Seele Jesu schon vor der Menschwerdung Gottes inkarniert? ....

Und Ich will euch Meine Liebe immer wieder offenbaren, indem Ich euch in ein Wissen einführe, das euch beseligt, weil es wie ein helles Licht euch Dinge enthüllt, die zuvor im Dunkeln lagen .... und weil euer Erkenntnisgrad wieder erhöht wird, was auch Ausreifen der Seele bedeutet. Denn immer wird und muß die Liebe der Zuleitung Meines Wortes zugrunde liegen, Ich könnte euch nicht ansprechen, wenn nicht ein bestimmter Liebegrad vorhanden wäre, und diese Liebe also wird das Licht der Erkenntnis immer heller in euch erstrahlen lassen. Immer noch bewegen euch Fragen, die nur Ich euch beantworten kann, weil nur Ich diese Gebiete kenne, in die ihr Einblick zu nehmen begehret: Alle hohen, einst nicht gefallenen Geister inkarnieren sich auf der Erde, um auch den Gang durch die Tiefe zu gehen zwecks Erreichung des höchsten Zieles .... der Gotteskindschaft.

Und sie müssen zu diesem Zweck im Fleisch über die Erde gehen, sie verkörpern sich als Mensch und legen genau wie jeder einst gefallene Urgeist dieses Erdenleben zurück. Auch sie müssen den Kampf führen und allen Versuchungen widerstehen, die ihnen von seiten Meines Gegners gestellt werden .... Sie müssen also in Wahrheit „durch die Tiefe“ gegangen sein, um dann .... wenn sie abgerufen werden, als Gotteskind zurückzukehren zu Mir, ihrem Vater von Ewigkeit. Und es sind zu jeder Zeit Lichtwesen herabgestiegen, um den Menschen beizustehen, die als einst gefallene Wesen ihre Rückkehr zu Mir erreichen sollen .... Die Liebe dieser Lichtwesen ist sehr stark und tief, daß sie ständig hilfsbereit sind und immer nur darauf bedacht, Mir Meine verlorenen Kinder zurückzubringen. Und Ich wehre ihnen nicht, wenn sie zur Erde niedersteigen wollen, um Hilfe zu bringen, die immer benötigt wird. Immer aber waren es von Mir ausgegangene Wesen, es waren von Meinem Liebelicht durchstrahlte Geschöpfe in höchster Vollkommenheit, die im gleichen Willen mit Mir sowohl im geistigen Reich wirken als auch auf Erden, wenn sie zwecks einer Mission herabsteigen. Es gibt auch kein Lichtwesen, das sich ausschließt von einer solchen Mission, den Erdenbewohnern Licht zu bringen ....

Und so auch war die Seele .... die als Mensch Jesus auf Erden das Erlösungswerk vollbrachte .... ein solcher Lichtgeist, von Mir uranfänglich ausgegangen als Liebelichtstrahl, dem Ich ein selbständiges Leben gab .... Dieser Geist hatte eine ganz besondere Mission auf sich genommen, weil er es von Anbeginn ersah, daß die gefallenen Wesen Ihn benötigten, weil er von Anbeginn sah, daß der erste Mensch versagen würde, und darum er als „Mensch Jesus“ der Menschheit Hilfe bringen wollte ....

Er war wohl von Anbeginn auch tätig an der Erschaffung der materiellen Welt, denn Mein Wille und Meine Kraft strömte über in alle jene Wesen, die Mir treu verblieben waren und daher als selbständige Wesen wirkten in der Unendlichkeit. Auch seine Seele hat Mir zuvor schon als Lichtgeist gedient, und sie stellte die Verbindung her von den Menschen zu Gott, d.h., sie kam als Lichtgeist zu den Menschen, und Ich Selbst konnte durch diese Seele nun Mich den Menschen gegenüber äußern im Wort ....

Jener Lichtgeist also war Mir eine Hülle, jedoch nicht körperlich, wenn auch den Menschen vorübergehend schaubar, doch nicht beständig, so daß er nicht als „Mensch“ über die Erde ging, sondern nur unter den Menschen wirkte scheinbar in gleicher körperlicher Substanz und doch ein geistiges Wesen war und blieb, der wieder den Augen derer entschwand, denen er Hilfe brachte durch Belehrungen und Ansprachen.

Es sind wohl auch irdische Verkörperungen von diesen hohen Lichtwesen auf Erden eingegangen worden, die immer als Abgesandte Meiner Selbst den Menschen auch Meinen Willen kündeten, denn es war nötig, daß jenen Aufklärung gegeben wurde, warum sie in ihrer seelischen Not auf Erden wandelten und welchen Zweck ihr Erdenwandel hatte. Dennoch muß ein Unterschied gemacht werden eben von einem Erdenwandel eines Lichtwesens als Mensch oder dem Erscheinen eines Lichtgeistes, durch den Ich Selbst Mich kundgetan habe.

Dann war nicht dieser Lichtgeist Meine sichtbare Außenhülle .... wie dies der Mensch Jesus gewesen ist .... sondern er diente Mir nur dazu, daß Mein Wort zu den Menschen dringen konnte in natürlicher Weise, denn Ich hätte auch direkt aus der Höhe die Menschen ansprechen können, aber dann war es um ihre Willensfreiheit geschehen .... Also bediente Ich Mich immer einer Außenform, die sowohl ein körperlicher Mensch als auch ein geistiger Mensch sein konnte. Der erstere aber führte sein Dasein als Mensch auf der Erde, während der zweite nur vorübergehend den Menschen sichtbar war, weil diese dringend Meine Ansprache benötigten.

Wenn also nun von einer mehrmaligen Inkarnation der Seele Jesu vor Meiner Menschwerdung in Ihm gesprochen wird, so könnet ihr immer nur ein geistiges Erscheinen annehmen, wo Ich Selbst .... die Liebe .... Mich euch Menschen kundgeben wollte und also Mir eine geistige Hülle wählte, um Mich den Menschen in Erscheinung zu bringen. Eine fleischliche Verkörperung der Seele Jesu vor Meiner Menschwerdung hat dagegen nicht stattgefunden, wenngleich Ich Mich Selbst durch Mein Wort auch durch einen Menschen äußern konnte, wenn dieser also aus dem Lichtreich herabgestiegen war zur Erde.

Die Seele Jesu war auserkoren, Meine Menschwerdung auf Erden zu ermöglichen, und diese Seele war wahrlich der höchste Lichtgeist, der als erstgeborener Sohn von Mir .... d.h. aus Meiner Kraft und dem Willen dessen, den Meine übergroße Liebe als erstes geschaffenes Wesen herausgestellt hatte .... ausgegangen war.

Ich Selbst, als der Ewige Gottgeist, habe Mich nur in Jesus manifestiert, in dieser höchsten Seele des Lichtes .... Diese aber hat Mir als Lichtgeist auch zuvor schon gedient, um Mir die Ansprache an die Menschen zu ermöglichen, die jedoch auch in dem hohen Reifegrad standen, der es Mir ermöglichte, ihnen solche Lichtwesen zuzusenden, durch die Ich Selbst unmittelbar reden konnte.

Daß aber auch endlos viele Lichtwesen zuvor als Mensch verkörpert waren, die gleichfalls die Verbindung aufrechterhielten von den Menschen zu Mir, die ihnen Mein Wort brachten, die gleichsam als Sprachrohr für Mich auf der Erde weilten, ist als wahr anzunehmen, darf aber nicht zu irrigen Vorstellungen führen, weil die Seele Jesu für Meine Menschwerdung auserwählt war, da sie sich von Anbeginn für dieses Erbarmungswerk erboten hatte in der Erkenntnis des Versagens der ersten Menschen ....

Es ist falsch zu sagen, daß Ich als „Gott“ schon mehrmals Mich inkarniert habe .... Denn Meine Menschwerdung in Jesus ist und bleibt ein einmaliger Akt, den die Menschheit nicht und auch die Lichtwelt kaum zu fassen vermag, der seinesgleichen nie zuvor und niemals nachher wird aufzuweisen haben. Denn Jesus war nicht einer von vielen, sondern er war der, der für euch Menschen und für alle Wesen des Lichtreiches zum schaubaren Gott werden sollte, den Ich Selbst Mir zur Hülle wählte, die ewig sichtbar bleiben sollte ....

Und dieses Wesen hatte einen Ausnahmerang, denn seine Liebe war .... als erster durch Meine und Luzifers Liebe ausgestrahlter Geist .... so unermeßlich tief, daß er allein für Meine Menschwerdung in Frage kam und daher auch ein zuvoriger Gang als Mensch über diese Erde ausgeschlossen war, dieses jedoch nicht ausschaltet, daß auch er sich beteiligte an der Erschaffung der materiellen Welt, weil er um Meinen Plan der Rückführung wußte und er immer voll und ganz in Meinen Willen einging und diesen auch ausführen konnte als licht- und krafterfülltes Wesen. Dieses Wesen stand Mir so nahe, daß die völlige Verschmelzung mit Mir stattfinden konnte, daß Er und Ich eins sein mußte, weil Ich in Ihm und Er in Mir völlig aufging und dies also das Geheimnis Meiner Menschwerdung in Jesus enthüllen wird, sowie das Wesen wieder den Lichtgrad erreicht hat, wo ihm hellste Erkenntnis eigen ist ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 662 ***
Gott Selbst als die Ewige Liebe stirbt für die Menschheit......
« Antwort #26 am: Oktober 17, 2017, 07:29:16 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Gott Selbst als die Ewige Liebe stirbt für die Menschheit......

B.D. 8454 empfangen am 31.3.1963

Jesus lehrte die Liebe auf Erden ....

Die Liebe brachte die Seele Jesu mit zur Erde, und darum auch war er fähig, ein Übermaß von Leiden auf sich zu nehmen, denn die Liebe gab Ihm dazu die Kraft. Und er wußte es, daß gerade die Liebe den Menschen fehlte und daß sie deshalb schwach und kraftlos waren. Sie hatten zwar auch ein Liebefünkchen in sich, also sie waren zur Liebe fähig, doch ihnen fehlte die Liebewilligkeit, weil diese Mein Gegner erstickte .... weil er die Eigenliebe stets mehr entfachte und jegliche uneigennützige Liebe hinderte, zum Durchbruch zu kommen. Und Jesus lebte daher den Menschen ein Leben in Liebe vor ....

Jesus tat seinen Mitmenschen nur Gutes an, er heilte ihre Gebrechen, er tröstete sie und half ihnen, wo nur Hilfe nötig war .... Er war selbstlos und immer dazu bereit, den Menschen ihr Erdenlos zu erleichtern .... Und er lehrte sie, warum sie ein Leben in Liebe führen sollten, er warnte sie vor den Folgen eines lieblosen Erdenwandels, wie er ihnen auch die Auswirkung eines Liebelebens immer wieder vor Augen stellte und ihnen den Beweis gab an sich selbst, der zu den höchsten Kraftleistungen fähig war, der Kranke heilte und Wunder wirkte kraft seiner Liebe, die in ihm ständig zunahm .... Denn er stand in innigem Verband mit Gott, Der die Ewige Liebe Selbst ist .... Und darum lehrte Jesus auch die Menschen, die Bindung mit Gott, ihrem Vater von Ewigkeit, herzustellen, was wieder nur durch die Liebe geschehen konnte und durch inniges Gebet zu Ihm ....

Alles dies war den Menschen fremd geworden, und nur wenige führten ein Liebeleben, und diese erkannten Jesus auch bald als den verheißenen Messias, sie erkannten in ihm den Vater .... In ihnen war durch die Liebe ein kleines Licht entzündet worden, das nun genährt wurde durch die Lehre Jesu und von den Menschen die Finsternis wich ....

Und diese Lehre sollte verbreitet werden unter der Menschheit, und darum unterwies er selbst seine Jünger, die er in die Welt hinaussandte mit dem Auftrag, zu künden von Ihm Selbst, von Seinem Werk der Erlösung und von dem Evangelium der Liebe, denn die Menschen sollten den rechten Weg aufgezeigt bekommen, der zum Leben führt, das ewig währet ....

Jesus hätte aber nimmermehr dieses Erlösungswerk vollbringen können, wenn er nicht von Liebe erfüllt gewesen wäre, doch die Liebe vermag alles, für die Liebe gibt es keine Begrenzung .... es gibt nichts Unmögliches, es gibt nichts, was sie nicht überwinden könnte .... denn als Mensch wäre es unmöglich gewesen, ein solches Maß von Leiden und Qualen durchzustehen, wie es ihm aufgebürdet wurde ....

Die Kraft der Liebe aber verhalf ihm zum Sieg .... kraft der Liebe hat er die bittersten Leiden und den qualvollsten Tod am Kreuz ertragen, und er gab erst dann seinen Geist auf, als das Werk vollbracht war .... Und nun erst wurde es dem Menschen möglich, sich frei zu machen von dem Gegner, der ihn gefesselt hielt, solange die Sündenschuld nicht getilgt war … Erst nach dem Kreuzestod Jesu konnten sich die Menschen Kraft erbitten und Stärkung von Jesus Christus, in Dem Gott Selbst als die Ewige Liebe für die Menschheit gestorben ist ....

Die Menschen sind nicht mehr dem Gegner Gottes preisgegeben und seiner Willkür, sie können sich von ihm lösen, wenn sie Jesus um Hilfe bitten und nun durch ein Liebeleben sich die Kraft erwerben, den Willen Gottes zu erfüllen. Und darum ist es das Wichtigste im Erdenleben, daß den Menschen das Evangelium der Liebe verkündet wird, das von den Menschen die dichte Finsternis nimmt, das sie zum Glauben finden läßt an Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt und das stets die Kraft schenken wird, den Erdenweg erfolgreich zurückzulegen ....

Denn die Liebe ist Kraft, und ohne Liebe bleibt der Mensch kraftlos, und er kann sein Ziel nicht erreichen, zwecks dessen er auf Erden lebt .... Ohne Liebe kann es aber auch kein Licht geben auf dieser Erde, denn sie ist das Reich des Gegners von Gott, der darum dichte Finsternis verbreitet, damit Gott nicht erkannt wird und er seinen Anhang nicht verliert, der aber im Licht erkannt wird als Feind ....

Wo daher die Liebe gepredigt wird, dort wird auch der Glaube an Jesus Christus erweckt werden können, wenn die Menschen nur des Willens sind, die Liebegebote zu erfüllen. Und daher sollen die Arbeiter im Weinberg des Herrn eifrig tätig sein und das Wort Gottes, das immer nur die göttlichen Liebegebote zum Inhalt hat, verbreiten, denn es müssen die Menschen darum wissen, daß nur die Liebe ihnen einen geistigen Fortschritt eintragen kann, daß nur die Liebe ihnen die Kraft schenkt, an sich selbst zu arbeiten, und daß die Liebe auch das Licht schenkt und den Menschen ein umfangreiches Wissen erschließt, so daß sie nun bewußt ihren Erdenweg gehen .... bewußt ihrer Aufgabe und ihres Zieles .... und dieses nun auch anstreben mit allen Kräften .... Und sowie sie Jesus Christus anerkennen, sowie sie wissen, daß Gott Selbst in Jesus das Erlösungswerk vollbracht hat und sie sich nun Ihm bewußt hingeben, werden sie auch frei werden von ihrer Urschuld und das Ziel auf Erden erreichen und endgültigen Zusammenschluß mit ihrem Gott und Vater von Ewigkeit ....

Amen


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Und Mein Name wird immer sein und bleiben: Jesus Christus ....
« Antwort #27 am: Oktober 17, 2017, 07:34:23 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Und Mein Name wird immer sein und bleiben: Jesus Christus ....

B.D. 8823 empfangen am 28.u.29.6.1964

Manifestierung des Ewigen Gottgeistes ....

Als Ich über die Erde ging, vollzog sich für die ganze geistige Welt eine Umwälzung, denn es war ein Akt, der sich im ganzen All auswirkte .... die Manifestierung des Ewigen Gottgeistes, Der Sich allen Seinen Wesen schaubar machen wollte .... Der aber für alle Seine Geschöpfe so lange nicht schaubar war, bis Ich Selbst Fleisch angezogen hatte und als Mensch mitten unter Menschen wohnte ....

Diese Menschwerdung in Jesus war von Ewigkeit her vorgesehen, denn Ich kannte das Verlangen Meiner Geschöpfe, daß sie zu sehen begehrten Den, aus Dem sie ihren Ausgang genommen hatten .... Doch es sollten die Wesen, auch ohne Mich zu schauen, wissen um ihren Ursprung, und darum forderte Ich von ihnen Meine Anerkennung, die sie aber zugunsten ihres Erzeugers Mir verweigerten .... was also ihren Abfall von Mir zur Folge hatte. Und nun erst erfüllte Ich ihren Wunsch und kam in Jesus als schaubarer Gott zur Erde, nachdem Dieser Sich Mir so zu eigen gab, daß Ich Ihn voll und ganz erfüllen konnte mit Meiner Liebekraft.

Nun aber ist und bleibt Jesus für alle Geschöpfe das Ewige Gottwesen, und nicht nur die Erdenbewohner, sondern alle Meine Geschöpfe sehen in Ihm Mich Selbst, denn wenngleich Ich auf dieser Erde Wohnung genommen habe in einer menschlichen Form, so beugen sich doch auch die Bewohner der anderen Gestirne und alle Bewohner des Lichtreiches vor jener Seele, die den höchsten Gottgeist aufnahm in aller Fülle .... Es ist also Jesus der Beherrscher des Alls, Er ist Gott und wird ewiglich für die Wesen der Inbegriff Dessen sein, Der euch in das Leben rief, Der alles erschaffen hat, denn Er ist in Sich die Liebe, und aus Ihr ist alles hervorgegangen, was ist ....

Und alle Welten, alle Wesen in diesen Welten konnten das Erlösungswerk sehen. Und da auch diese Wesen in mehr oder weniger großer Schuld standen .... ansonsten sie nicht versetzt worden wären auf die verschiedenen Gestirne .... müssen auch sie sich von Ihm erlösen lassen und Ihn anerkennen als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich verkörpert habe. Und daraus werdet ihr ersehen, daß Er wahrlich eine Ausnahmestellung hat, daß Er nicht zu den „aufgestiegenen Meistern“ gezählt werden kann, daß Er immer und ewig auch von den Bewohnern anderer Welten anerkannt werden muß als Der, Der Mich Selbst in Sich aufnahm, als Der, Der wirklich und wahrhaftig Gott ist und bleibt. Alle Wesen des Alls verfolgten also Meinen Erdenwandel, und doch wußten sie sich von Mir betreut, denn die Gottheit war in Mir und wirkte doch außer Mir in aller Ihrer Kraft .... nur, daß Sie Sich in Mir ein Gefäß geschaffen hatte, das aufnahmebereit war für Sie, das also sichtbar wurde für das Geistige, das schon einen Reifegrad besaß und geistig zu schauen vermochte ....

Auch die Lichtwesen verfolgten Meinen Erdengang und blieben doch in ständiger Verbindung mit Mir, Der Ich sie unausgesetzt mit Kraft und Licht versorgte .... Denn Ich war überall und bin auch jetzt überall im geistigen Reich und auch in jenen Stätten, die noch nicht Lichtempfänger geworden sind .... Denn auch diese müssen erst die Gnaden des Erlösungswerkes annehmen, um frei zu werden von ihrer Schuld.

Und Mein Name wird immer sein und bleiben: Jesus Christus .... der in Jesus verkörperte Gottgeist .... und der in allen Welten der gleiche sein wird, ob diese noch materieller Art sind oder schon das lichtvolle geistige Reich. Unter Seinem Namen berge Ich Selbst Mich, Der Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit .... unter Seinem Namen könnet ihr Menschen Mich Selbst ansprechen, Ich werde immer eure Stimme hören und euch antworten ....

Und in Ihm bin Ich euch schaubar von Angesicht zu Angesicht .... Ich neige Mich euch zu, die ihr von Mir angesprochen zu werden wünschet, und euer Gott und Vater spricht in Jesus Selbst zu euch .... (29.6.1964) So wisset ihr also, was ihr von Mitteilungen aus dem All zu halten habt, die Ihn nicht anerkennen, die also eine Grenze ziehen zwischen dem Erdgebiet und ihrer eigenen Welt .... Von Meiner Menschwerdung in Jesus sind alle Lichtwesen unterrichtet, allen ist in Jesus eine schaubare Gottheit erstanden, und alle Wesen des Lichtes konnten Mich nun schauen von Angesicht zu Angesicht ....

Der große Gottgeist hatte Sich mit einer menschlichen Hülle umgeben und diese Hülle behalten auf ewig. Diese Tatsache ist nicht zu leugnen, und darum müssen sich alle „aufgestiegenen Meister“ zum Gleichen bekennen, und ob sie noch so hoch in ihrer Entwicklung stehen, ansonsten sie nicht berechtigt sind, sich so zu nennen .... Dieses Problem Meiner Menschwerdung kann ihnen nicht verborgen bleiben, sie müssen .... wollen sie die reine Wahrheit lehren .... auch vom Geist in sich unterwiesen sein und Meine Menschwerdung in Jesus anerkennen. Es gilt dies sowohl für die Bewohner anderer Welten, die sich medial kundgeben, als auch für die Menschen, die auf der Erde sich zu denen rechnen, hohe geistige Führer zu sein, die auch wieder von solchen vom geistigen Reich aus belehrt werden, die jedoch nicht Mich Selbst als Lehrmeister haben, Der Ich ihnen über Meine Menschwerdung in Jesus sicher berichten würde.

Denn ob auch der Mensch keine Kenntnisse hat .... wenn sein religiöses Wissen in anderen Bahnen sich bewegt .... so wird Mein Geist ihm ganz sicher Aufschluß geben, und es gibt für diesen keine andere Erklärung, als die der Wahrheit entspricht. Denn Ich allein teile die Wahrheit aus, Ich enthalte sie niemandem vor, aber Ich kann sie immer nur dort anbieten, wo man Mir und Meinem Wort willig Gehör schenkt. Wo Mein Geist im Menschen wirken kann, auch außerhalb menschlichen Wissens, dorthin kann die reinste Wahrheit dringen, wie es Mein Wille ist ....

Amen




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Sehnsucht nach voller Gemeinschaft mit Christus
« Antwort #28 am: Oktober 17, 2017, 07:37:11 Vormittag »
Philipper 3,7 bis 21

Sehnsucht nach voller Gemeinschaft mit Christus

Doch was mir damals ein Gewinn war, das habe ich um Christi Willen als Verlust erkannt.
Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen
und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt.
Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen.
So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen.
Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.
Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.
Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.
Das wollen wir bedenken, wir Vollkommenen. Und wenn ihr anders über etwas denkt, wird Gott euch auch das offenbaren.
Nur müssen wir festhalten, was wir erreicht haben.
Ahmt auch ihr mich nach, Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt.
Denn viele - von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche - leben als Feinde des Kreuzes Christi.
Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.
Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter,
der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.




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Denn es kam das ewige Licht Selbst zur Erde, Es leuchtete in die Finsternis
« Antwort #29 am: Oktober 18, 2017, 07:51:51 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Denn es kam das ewige Licht Selbst zur Erde, Es leuchtete in die Finsternis ....
BD. 5835 empfangen am 24.u.25.12.1953

Kindlein Jesus ....
Weihnachten

Es ist euch Menschen der Heiland geboren worden, der Retter, Der aus der Höhe herniederstieg, um euch zu erlösen, um euch das Heil zu bringen. Ihr Menschen waret in größter Not, denn ihr waret gefesselt vom Satan, ihr waret in seiner Macht und hattet nicht die Willenskraft, euch daraus frei zu machen .... Ihr waret krank an euren Seelen, und es mußte zu euch ein Arzt kommen, der euch heilte; es mußte ein starker Retter kommen, der euch befreite ....Es mußte Einer kommen, Der euch den Frieden brachte .... Das Heil kam zur Erde in einem Kindlein, Das mitten unter euch Menschen geboren wurde, Das in größter Armut, in einem Stalle zur Welt kam. Doch Seine Geburt allein schon bewies Seine göttliche Herkunft, Seine ungewöhnliche Bestimmung und Seine übergroße Liebe zu den Menschen, denn es leuchtete ein überhelles Licht über dem Kindlein, und dieses Licht fiel in die Herzen derer, die es schauen durften und seine göttliche Sendung erkannten. Denn es kam das ewige Licht Selbst zur Erde, Es leuchtete in die Finsternis, von der die ganze Erde überschattet war ....

Die ewige Liebe Selbst hatte Sich in dem Kindlein Jesus verkörpert, und der Liebestrahl leuchtete hell in der bedeutsamen Nacht, da das Knäblein Jesus zur Welt gebracht wurde. Und die Menschheit hätte jubeln und jauchzen müssen über das Erbarmungswerk der ewigen Liebe, zur Erde herabzusteigen und Licht in die Finsternis zu bringen. Die Menschheit aber hielt die Augen geschlossen, um das Licht nicht sehen zu brauchen, bis auf wenige, die um ihren Retter wußten und um Hilfe riefen, die nach einem Retter schrien, die sich dem Licht von oben freudig öffneten .... (25.12.1953) Und diesen kam die ewige Liebe zu Hilfe, und es erfüllte sich, was durch Seher und Propheten lange Zeit zuvor verkündet wurde ....

Es kam der Messias in die Welt, der Lichtbringer .... der Sohn Gottes stieg zur Erde, Der die Welt erlösen wollte von den Sünden, denn die Menschheit erbarmte Ihn, die leidgebeugt unter der Last der Sünde fast zusammenbrach, die sich nicht wehren konnte gegen die Fesselung durch den Gegner Gottes und die sich stets mehr und mehr in die Tiefe verirrte, die alles tat, was der Feind der Seele wollte, weil sie zu schwach war, um Widerstand zu leisten .... die ihre Sündenlast dadurch nur vergrößerte, aber nimmermehr frei werden konnte von ihr .... Der Sohn Gottes stieg zur Erde .... Ein höchstes Lichtwesen aus Gott, Das um die Not des Gefallenen wußte, erbot Sich zum Tragen der endlos großen Schuld für die Menschheit und zur Tilgung durch einen Opfergang auf Erden als Mensch, durch ein qualvolles Leiden und Sterben am Kreuz .... Dieses Lichtwesen nahm Wohnung in dem Kindlein Jesus, um Seine Mission zu erfüllen, die Menschheit zu erlösen von der Sünde und ihren Folgen .... Und hellstes Licht erstrahlte, als das Knäblein geboren war, ein Licht, das alle herbeirief, die guten Willens waren, die auf ihren Messias warteten und die inständig beteten zu Gott in ihrer Not.

Es war ein Gnadenakt von unvorstellbarer Bedeutung, denn das ganze Weltall nahm daran teil .... Himmel und Erde berührten sich mit dem Moment der Geburt Jesu .... die Brücke wurde geschlagen von einem Reiche zum anderen .... dem Gegner Gottes wurde der Kampf angesagt von dem Menschen Jesus, den Dieser auch siegreich bestand. Denn Er kämpfte für Gott und mit Gott, Der Ihn zur Erde gesandt hatte und in Ihm Wohnung nahm, Der Ihn ganz erfüllte .... also Gott Selbst Sich manifestierte, weil Er als die ewige Liebe Besitz ergreifen konnte von einem Menschen, Der in Sich die Liebe zur höchsten Entfaltung brachte .... Der Sich gestaltete zu einem Gefäß des göttlichen Geistes, zur Hülle der ewigen Gottheit

Er konnte mit Recht sagen: "Der Vater und Ich sind eins.“ Er brachte den Menschen Rettung, Er brachte ihnen das Licht, Er brachte ihren Seelen das Heil, denn (Er, d. Hg.) besiegte durch Seinen Kreuzestod den, der die Seelen in der Tiefe behalten wollte und von dem sich die Menschen allein nicht lösen konnten .... Er wurde ihr Erlöser, ihr Retter aus Sünde und Tod ....

Amen


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Ein Retter kam, von oben gesandt, zur Zeit unserer großen Not!“
« Antwort #30 am: Oktober 18, 2017, 07:54:07 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Ein Retter kam, von oben gesandt, zur Zeit unserer großen Not!“

Auszug aus:
Jugend Jesu Kapitel 16, empfangen durch Jakob Lorber
Die Erscheinungen bei der Höhle. Das Traumgesicht der Wehmutter und ihre
prophetischen Worte. Die Wehmutter bei Maria und dem Kinde. Salomes, ihrer Schwester, Zweifel an der Jungfräulichkeit Mariens.


[JJ.01_016,01] Und das Weib willigte ein und folgte dem Joseph hin zur Höhle; da sie aber zur Höhle kamen, da verhüllte sich dieselbe plötzlich in eine dichte weiße Wolke, daß sie nicht den Eingang finden mochten.

[JJ.01_016,02] Ob dieser Erscheinung fing sich die Wehmutter hoch zu verwundern an und sprach zu Joseph:

[JJ.01_016,03] „Großes ist widerfahren am heutigen Tage meiner Seele! – Ich habe heute morgen ein großwunderbarstes Gesicht gehabt, in dem alles sich also gestaltete, wie ich es jetzt in der Wirklichkeit gesehen habe, noch sehe und noch mehr sehen werde!

[JJ.01_016,04] Du bist derselbe Mann, der mir im Gesichte entgegenkam; also sah ich auch zuvor alle Welt ruhen mitten in ihrem Geschäfte und sah die Höhle, wie eine Wolke über sie kam, und habe mit dir geredet, wie ich nun geredet habe.

[JJ.01_016,05] Und ich sah noch mehreres Wunderbarstes in der Höhle, als mir meine Schwester Salome nachkam, der ich allein mein Gesicht am Morgen anvertraute!

[JJ.01_016,06] Darum sage ich denn nun auch vor dir und vor Gott, meinem Herrn: Israel ist ein großes Heil widerfahren! Ein Retter kam, von oben gesandt, zur Zeit unserer großen Not!“

[JJ.01_016,07] Nach diesen Worten der Wehmutter wich sobald die Wolke von der Höhle zurück, und ein gewaltiges Licht drang aus der Höhle der Wehmutter und dem Joseph entgegen – so, daß es die Augen nicht zu ertragen imstande waren, und die Wehmutter sprach: „Wahr ist also alles, was ich gesehen habe im Gesichte! –  O Mann! du Glücklicher, hier ist mehr denn Abraham, Isaak, Jakob, Moses und Elias!“ –

[JJ.01_016,08] Nach diesen Worten aber fing das starke Licht an, nach und nach erträglicher zu werden, und das Kindlein ward sichtbar, wie es gerade zum ersten Male die Brust der Mutter nahm.

[JJ.01_016,09] Die Wehmutter aber trat mit Joseph nun in die Höhle, besah das Kindlein und dessen Mutter, und als sie alles auf das herrlichste gelöset fand, sagte sie:

[JJ.01_016,10]  Wahrlich, wahrlich, das ist der von allen Propheten besungene Erlöser, der da ohne Bande frei sein wird schon im Mutterleibe, um anzudeuten, daß er all die harten Bande des Gesetzes lösen wird!

[JJ.01_016,11] Wann aber hat jemand gesehen, daß ein kaum gebornes Kind schon nach der Brust der Mutter gegriffen hätte!?

[JJ.01_016,12] Das bezeuget ja augenscheinlichst, daß dieses Kind einst als Mann die Welt richten wird nach der Liebe und nicht nach dem Gesetze!

[JJ.01_016,13] Höre, du glücklichster Mann dieser Jungfrau, es ist alles in der größten Ordnung; darum lasse mich aus der Höhle treten, denn mir fällt es schwer nun auf die Brust, da ich empfinde, daß ich nicht rein genug bin, um die zu heilige Nähe meines und deines Gottes und Herrn zu ertragen!“

[JJ.01_016,14] Joseph erschrak völlig über diese Worte der Wehmutter. – Sie aber eilte aus der Höhle ins Freie.

[JJ.01_016,15] Als sie aber aus der Höhle trat, da traf sie draußen ihre Schwester Salome, welche ihr ob des bewußten Gesichtes nachgefolgt ist, und sprach sogleich zu ihr:

[JJ.01_016,16] „Salome, Salome! komme und sehe mein Morgengesicht in der Wirklichkeit bestätigt! – Die Jungfrau hat in der Fülle der Wahrheit geboren, was die menschliche Weisheit und Natur nimmer zu fassen vermag!“

[JJ.01_016,17] Die Salome aber sprach: „So wahr Gott lebt, kann ich eher nicht glauben, daß eine Jungfrau geboren habe, als bis ich sie werde mit meiner Hand untersucht haben!“


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Buch: Kindheit Jesu ....
« Antwort #31 am: Oktober 18, 2017, 07:58:00 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

B.D. 245 empfangen am 2.1.1938

Buch: Kindheit Jesu ....

Dem Herrn des Himmels und der Erde sei Dank, Der eines jeden Schicksal lenkt .... und in Seinem Auftrag wurde dir übermittelt, auf daß die Liebe zum Heiland dich erfüllen soll .... auf daß dein Gebet Erhörung findet ....

In der Liebe zum Heiland soll sich innig verbinden dein Herz mit allem Geistigen. Es wird alles in dir zum Leben erwachen, wofür du jetzt noch nicht empfänglich warst, und erkennen wirst du nun erst die tiefe Liebe des Herrn und Heilands, und noch demütiger wirst du dich beugen Seinem Willen .... Durch deine Hingabe konnte der Herr in dein Herz einziehen, doch um Ihm dieses so zu bereiten, wie es Seiner Göttlichkeit würdig ist, mußt du erst in heiliger Liebe zu Ihm entflammen ....

Mein Kind, ein jedes Wort, das Er dir sendet, gibt Seine große Liebe kund .... doch will Er auch deine Liebe besitzen und legt sie dir nun tief in dein Herz, denn du wirst die Worte hinnehmen, die Gott zum Segen euch gegeben .... und helles Licht werden sie in dir entfachen .... die Flamme der Liebe wird entzündet werden und aufflammen zu hellem Schein, und bald wird das Feuer der Liebe zum Heiland dein ganzes Herz durchströmen und dich so glücklich machen, denn in Seligkeit wirst du wandeln mit dieser heiligen Liebe im Herzen, und dann erst wird die Liebe zu Ihm all dein Handeln leiten, und tausendfach wirst du gesegnet sein auf Erden. Alle Gabe wird dir der Herr verleihen, auf daß du ausführest auf Erden, was der Herr bestimmt hat .... so dich die Liebe zum Heiland dazu anleitet ....

So vertiefe dich in das Buch, das der Herr aus Liebe gab, um wieder Liebe zu erwecken .... und so siehe in jedem Geschehen eine Fügung Gottes, und so ihr euch willig Seiner Führung anvertraut, werdet ihr immer nur Segen ernten. Lobe den Herrn, denn Seine Güte währt ewiglich!

Amen


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Das Grundevangelium von der Menschwerdung
« Antwort #32 am: Oktober 18, 2017, 08:01:25 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Das Grundevangelium von der Menschwerdung

Auszug aus Kindheit Jesu, empfangen durch Jakob Lorber


236. Kapitel – Eine häusliche Küchenszene und deren ernste Folgen. Das Grundevangelium von der Menschwerdung.

Beim Verzehren des Fisches aber fragte das Kindlein den Jonatha, sagend:
„Jonatha, ist das wohl die beste Gattung der Fische?
Denn Ich sage dir, daß Mir dieser Fisch gar nicht wohlschmecket!
Fürs erste ist er zäh und fürs zweite so trocken wie Stroh.
Fürwahr, das muß keine gute Fischgattung sein, was sich auch daraus erkennen läßt, daß er gar so viele lästige Gräten hat!“
Und der Jonatha erwiderte: „Ja, Du mein Herr und mein Gott! Es ist fürwahr
die leichteste Fischgattung!
O hätte doch der Joseph mir früher etwas gesagt, da wäre ich ja gerne zehn
Male für einmal hin und her gelaufen und hätte für Dich den allerbesten Fisch geholt!“
Hier war der Joseph selbst etwas ärgerlich über seine Söhne, darum sie seinen
Tisch so übel bestellt hatten.
Das Kindlein aber sprach: „Joseph, ärgern dürfen wir uns deshalb gerade nicht; aber sonderbar bleibt das immer von Meinen Brüdern, daß sie in der Küche für sich das Beste behalten, uns aber gerade aus allem das Schlechteste auftischen.
Es sei ihnen zwar alles gesegnet; aber schön und löblich ist das von ihnen
nicht! –
Siehe, du hast Mir wohl das beste Stück vom Fische gegeben; aber dennoch
vermag Ich es nicht wegzuessen, obschon Ich noch recht hungrig bin, –
und das ist doch ein sicheres Zeichen, daß der Fisch schlecht ist!
Da – verkoste dies Stückchen, und du wirst dich überzeugen, daß Ich recht habe!“

Hier kostete der Joseph den Fisch und fand die Aussage des Kindleins
vollkommen bestätigt.

Da stand er aber auch sogleich auf und ging in die Küche und fand da, wie
sich die vier Söhne mit einem edlen Thunfisch gütlich taten.
Da war es aber auch aus beim Joseph, und er fing die vier Köche ganz
gewaltig zu putzen an.
Diese aber sprachen: „Vater! – siehe, wir müssen alle schwere Arbeit
verrichten, warum sollen wir da manchmal nicht auch ein besseres Stückchen verzehren als die, welche nicht arbeiten?!
Zudem ist der Fisch ja auch nicht schlecht, den wir auf deinen Tisch gegeben haben.
Das Kindlein aber, weil Es von euch zu verzärtelt ist, ist nur manchmal zu voll Kapricen, und da ist Ihm dann nichts recht und gut genug!“
Da ward Joseph zornig und sprach: „Gut, weil ihr mir mit solcher Rede begegnetet, so werdet ihr von nun an nimmer für meinen Tisch Speisen bereiten! Maria wird von jetzt an mein Koch sein, ihr aber möget für euch kochen, was ihr wollt; aber an meinem Tische solle keiner aus euch je gesehen werden!“
Hier verließ Joseph die vier Köche und kam ganz erregt durch eine kleine
Seitentüre zu seiner Tischgesellschaft zurück.
Da ward das Kindlein traurig und fing an völlig zu weinen und schluchzte recht gewaltig.
Da fragten Es sogleich Maria, Joseph und der Jakob mit ängstlicher Gebärde,
was Ihm fehle, ob Es irgendeinen Schmerz empfinde – oder was es denn doch sei, darum Es nun gar so plötzlich also traurig und leidig geworden sei?
Das Kindlein aber seufzte tief auf und sprach in einem sehr wehmütigen Tone zum Joseph: „Joseph! – Ist es denn gar so süß, den Armen und Schwachen die eigene Herrlichkeit zu zeigen und sie eines geringen Vergehens wegen völlig zu richten?! Siehe doch einmal Mich an, wie viele gar entsetzlich schlechte Köche habe Ich in der Welt, die Mich als einen Vater aller Väter schon lange völlig hätten verhungern lassen, so solches an Mir möglich wäre!
Ich sage dir, Köche, die von Mir nichts mehr wissen und auch nichts mehr
wissen und hören wollen!
Und siehe, Ich gehe dennoch nicht hinaus, um sie zu richten in Meinem gerechten Zorne!
Ist es denn gar so süß, ein Herr zu sein? – Siehe, Ich bin der alleinige Herr der
Unendlichkeit, und außer Mir ist ewig keiner mehr!
Und siehe, Ich euer aller Schöpfer und Vater wollte vor euch ein schwaches
Menschenkind werden mit allem Zurückhalte Meiner ewigen und unendlichen göttlichen Herrlichkeit, auf daß ihr durch dieses über alles demütige Beispiel an eurem alten Herrschgeist einen Ekel bekommen sollet!
Aber nein! Gerade in dieser Zeit aller Zeiten, in der Sich der Herr aller
Herrlichkeit unter alle Menschen erniedrigt hat, um sie alle in solcher Seiner Niedrigkeit zu gewinnen, wollen die Menschen am meisten Herren sein und herrschen!
Ich weiß es wohl, daß du vorzüglich Meinetwegen die vier Köche gerichtet
hast; aber so du Mich als den Herrn erkennst, warum hast du Mir denn da
vorgegriffen?
Siehe, wir alle sind darum noch nicht unglücklich, darum wir mit einem mageren Fische bedient worden sind; denn wir können uns ja sogleich einen besseren
zubereiten lassen!
Die vier Brüder aber sind nun die unglücklichsten Geschöpfe auf der Welt,
darum du als Vater sie gerichtet hast; und siehe, das ist keine gerechte Strafe auf ein so geringes Vergehen!
Was wäret ihr Menschen wohl, so Ich mit euch täte, wie ihr es miteinander tut,
wenn Ich so kurzmütig und ungeduldig wäre, wie ihr es seid?!
Du weißt es nicht, warum wir diesmal so karg bedient worden sind; Ich aber weiß es.
Darum sage Ich dir, gehe hin und rufe zurück dein Urteil, und der Jakob wird
dir dann den Grund dieser schlechten Mahlzeit kundgeben!“
Hier ging der Joseph und berief die vier Söhne, auf daß sie vor ihm bekenneten ihren Fehl und er es ihnen dann vergebe.


237. Kapitel –
Demütige und herzliche Rede der vier Brüder an das beschimpfte Kindlein.
Dessen göttliche Antwort an Seine Brüder.


Und die vier Söhne Josephs kamen sobald in das Speisezimmer des Joseph,
fielen da auch sogleich auf ihre Knie nieder, bekannten ihre Schuld und baten dann den alten Vater Joseph um Vergebung. Joseph vergab ihnen darauf und nahm sein Urteil zurück.
Darauf aber sagte er zu den vieren: „Ich habe es euch wohl vergeben;
aber ich war auch dabei der von euch am wenigsten Beleidigte.
Aber hier ist das Kindlein, von dem ihr mir zum größten Ärger aussagtet,
Es sei ganz verzärtelt und sei darum manchmal voll Kapricen, da Ihm dann
nichts recht und gut genug wäre. Dadurch habt ihr Es gröblichst beschimpft!
Gehet hin und bittet Es vorzugsweise um Vergebung, sonst kann es euch übel
ergehen!“ Darauf gingen die vier hin vor das Kindlein und sprachen vor Ihm:
„O Du unser liebes Brüderchen! Siehe, wir haben Dich ungerecht beschimpft
vor unserem Vater, und haben dadurch ihn gröblichst erzürnt, daß er uns darob nahe fluchen mußte. Gar grob haben wir uns an Dir und dem guten Vater Joseph versündigt.

O wirst Du, liebes Brüderchen, uns wohl je solche unsere grobe Sünde
vergeben können? – Wirst Du uns wieder zu Deinen Brüdern erheben?“
Hier lächelte das Kindlein die vier Bittenden gar überaus freundlich an,
streckte Seine zarten Arme aus und sprach mit Tränen in Seinen göttlichen Augen:

„O stehet auf, ihr Meine lieben Brüder, und kommet her, auf daß Ich euch
küsse und segne! Denn wahrlich, wer so wie ihr zu Mir kommt, dem solle vergeben sein und hätte  er der Sünden mehr, denn da ist des Sandes im Meere und des Grases auf der Erde!

Wahrlich, wahrlich! – eher noch als diese Erde gegründet war, habe Ich diese
Sünde an euch schon geschaut und habe sie euch auch schon um gar vieles eher vergeben, als ihr noch waret! O ihr Meine lieben Brüder! Seid ja in keiner Angst wegen Meiner; denn Ich habe ja euch alle so sehr lieb, daß Ich wohl aus Liebe zu euch einst sterben werde am Leibe!

Daher habet ja keine Angst vor Mir; denn wahrlich, so ihr Mir auch gefluchet
hättet, da hätte Ich euch aber dennoch nicht gerichtet, sondern hätte geweint  ob der Härte eurer Herzen! Kommet also her, ihr Meine lieben Brüder, auf daß Ich euch segne, darum ihr Mich ein wenig beschimpfet habt!“
Diese endlose Güte des Kindleins brach den vieren das Herz, daß sie weinten
wie kleine Kinder. Auch die andere Tischgesellschaft ward so sehr gerührt, daß sie sich des Weinens nicht enthalten konnte. Das Kindlein aber richtete Sich auf, ging Selbst zu den vieren hin und segnete und küßte sie und sagte dann zu ihnen: „Nun, liebe Brüder, werdet ihr es doch merken, daß Ich euch alles vergeben habe!? – Ich bitte euch aber, gehet nun in die Küche und bringet uns allen einen besseren Fisch! Denn fürwahr, Ich bin noch recht hungrig und kann den Fisch aber dennoch nicht essen, den ihr ehedem für uns bereitet habt!“
Hier erhoben sich sobald die vier, küßten das übergute Kindlein und eilten
dann übergerührt in die Küche und bereiteten in der kürzesten Zeit einen allerbesten Fisch für den Tisch Josephs.

Auszug aus:
Kindheit Jesu, empfangen durch Jakob Lorber, Kapitel 199
Josephs echt menschlich-kurzsichtige Fragen. Des Kindleins Antwort. Die universale Bedeutung der Menschwerdung des Herrn.

Da aber Joseph solches vom Kindlein vernommen hatte, da sprach er:
„O mein Gottsöhnchen! – ich habe Dich in meiner Tiefe wohl verstanden.
Aber ich muß dazu bekennen, daß Du mir da eben keine angenehme Vorsage
gemacht hast!
Denn so nach Dir, wie vor Dir, der größte Teil der Menschen Heiden und
Götzendiener verbleiben werden, wozu ist dann diese Deine Darniederkunft?
Wozu solche Erniedrigung Deiner endlosen ewigen Heiligkeit? Willst Du nur
wenigen helfen? – Warum nicht allen?!“ –
Das Kindlein aber sprach: „O Joseph, du hast ja eine Menge eitler Fragen!
Hast du noch nie den gestirnten Himmel betrachtet? – Siehe, ein jeder Stern,
den du erschaust, ist eine Welt, ist eine Erde, auf der, wie hier, freie Menschen wohnen!

Und zahllose gibt es, die noch keines Sterblichen Auge erspähet hat; und
siehe, diesen allen gilt diese Meine Darniederkunft!
Wie und warum aber, das wirst du einst in Meinem Reiche in größter Klarheit
erschauen!

Darum wundere dich nicht, so Ich über dieser Erde Menschen dir eine solche
Vorsage gemacht habe; denn Ich habe deren ohne Zahl und Ende; und alle diese Zahl- und Endlosen bedürfen dieser Meiner Darniederkunft – und bedürfen deren darum, weil solcher Meine eigene ewige Ordnung bedarf, aus der diese Erde wie
alle andern ohne Zahl und Ende hervorgegangen sind.
Also wird es auf der Erde wohl also zugehen, wie Ich es dir vorausgesagt habe!
Aber darum wird der ewig heilige Zweck dieser Meiner Darniederkunft
dennoch nicht ein vergeblicher sein! –
Denn sieh: Alle die zahllosen Welten, Sonnen und Erden haben ihre Bahnen,
und diese haben eben auch zahl- und endlos verschiedene Richtungen.
Überall sind andere Gesetze und überall eine andere Ordnung;
aber am Ende kommen sie doch alle in der einen – Meiner Grundordnung
zurecht und entsprechen dem einen großen Hauptzwecke wie die Glieder desLeibes und deren Verrichtungen.

Und siehe, also wird es auch mit den Menschen der Erde am Ende sein, und
sie werden dereinst im Geiste dennoch alle erkennen, daß es nur einen Gott, einen Herrn, einen Vater und nur ein vollkommenes Leben in Ihm gibt!
Wie und wann aber? – Das bleibt bei Dem, der es dir nun gesagt hat!
Aber es werden zuvor noch viele Winde über den Boden der Erde wehen
müssen und viel Wasser dem Himmel entstürzen und viel Holz verbrannt werden, bis man sagen wird:

Siehe, nun ist eine Herde und ein Hirt, ein Gott und nur ein Mensch aus
Zahllosen, ein Vater und ein Sohn in und aus den Zahl- und Endlosen!“
Ob dieser Rede des Kindleins stiegen dem Cyrenius, dem Jonatha wie dem
Joseph die Haare zu Berge, und der Joseph sprach: „O Kindlein!
Deine Worte werden immer unbegreiflicher, wunderbarer und wahrhaft entsetzlicher! Wer mag deren endlose Tiefe erfassen?! – Darum rede mit uns nach unserem Verständnisse, sonst gehen wir zugrunde unter solcher Tiefe Deiner Rede!“ Das Kindlein aber lächelte und sprach: „Joseph! Siehe, gerade heute bin Ich recht aufgelegt, euch Enthüllungen zu machen, daß ihr alle darob erschaudern sollet! Und ihr sollet daraus in der Fülle ersehen, daß in Mir im Ernste der vollkommene Herr der Ewigkeit zu Hause ist und nun wohnet unter euch! – Und so höret Mich weiter an.

200. Kapitel
Prophetische Enthüllungen des Jesusknäbleins:
Jesu Tod, Seine Versöhnungslehre, Auferstehung und Eröffnung der  Lebenspforte für alle.

Und das Kindlein redete also: „Joseph! – Was wirst denn du sagen, so die Kinder der Welt den Herrn dereinst ergreifen und töten werden mit Hilfe des Satans?
Wenn sie Ihn wie einen Raubmörder ergreifen werden und werden Ihn schleppen vors Weltgericht, da der Geist der Hölle sein Walten hat?
Und dieses wird den Herrn aller Herrlichkeit ans Kreuz heften lassen!
Was sagst denn du dazu?
Wenn mit Ihm geschehen wird, wie die Propheten von Ihm ausgesagt haben,
deren Worte dir wohlbekannt sind! – Was sagst du wohl dazu?“
Als die drei solches vom Kindlein vernommen hatten, da erschraken sie sehr,
und Joseph sprach sehr heftig:
„Mein Jesus, mein Gottsöhnchen, wahrlich, solches geschehe nur Dir nicht!
Die Hand, die sich je an Dir vergreifen würde, solle verflucht sein ewig, und
ihres Trägers Seele solle ewig in der möglichst größten Qual ihren Frevel büßen!“
Und der Cyrenius schlug sich auch samt Jonatha zu der Partei Josephs und
sprach: „Ja, wenn solches je möglich geschehen könnte, für ewig wahr, da will ich von heute an der grausamste Tyrann werden!
Zweimalhunderttausend der geübtesten Krieger stehen unter meinem Befehle;
nur einen Wink kostet es mich, und Tod und Verderben sei aller Welt gebracht!
Ehe ein frecher Teufel von einem Menschen seine Satanshände  an dieses Kind legen solle, eher will ich alle Menschen umbringen lassen auf der ganzen Erde!“
Das Kindlein aber lächelte und sprach: „Dann werden ja aber dennoch deine
Krieger bleiben; wer wird denn dann diese aus der Welt schaffen?
Siehe, Mein lieber Cyrenius, wer da weiß, was er tut, und tut Ungerechtes, so
tut er die Sünde und ist ein Täter des Übels!
Wer aber nicht weiß, was er tut, und tut also Ungerechtes, dem solle es
vergeben sein; denn er wußte es ja nicht, was er tat!
Nur – so jemand wohl wüßte, was er täte, und möchte nicht tun aus sich
Ungerechtes, wenn er aber gezwungen wird, da sträubt er sich nicht und tut Ungerechtes, der ist ein Sklave der Hölle und zieht sich selbst das Gericht auf den Hals!

Die Hölle aber weiß wohl, daß da mit den blinden Werkzeugen besser zu
handeln ist als mit den sehenden; daher hält sie auch fortwährend die Blinden in ihrem Solde, – und eben diese Blinden werden den Herrn der Herrlichkeit ans Kreuz heften! Wie willst du aber einen Blinden strafen darob, so er am Wege mit dem Fuße anstieß und fiel und zerbrach sich Arme und Beine?!
Daher bleibe du mit deiner Macht nur so hübsch fein zu Hause, die viel mehr
Unheil als Heil auf der Erde stiften möchte!

Und sei versichert, daß Der, den die Menschen dem Fleische nach töten werden in ihrer Blindheit, im Geiste und in Seiner Kraft und Macht nicht getötet wird, sondern alsobald wieder erstehen wird aus eigener Kraft und Macht und wird erst dadurch eröffnen aller Kreatur den Weg zum ewigen Leben!“
Der heftige Ton des Cyrenius aber brachte auch die Tullia-Gesellschaft zur
Aufmerksamkeit auf die kleine Gesellschaft.
Das Kindlein aber verwies die Gesellschaft zurück und sprach: „Gehet an eure
Sache; denn was hier vorgeht, ist nicht für euch, ihr Blinden!“ – Und die Gesellschaft zog sich wieder zurück.


Die göttliche, alle Philosophie beschämende Weisheit des hl. Kindes.

Auszug aus Kindheit Jesu, empfangen duch Jakob Lorber


55. Kapitel
Das Gastmahl in Josephs Landhaus. Marias Demut und Liebesstreit mit Cyrenius.
Die göttliche, alle Philosophie beschämende Weisheit des hl. Kindes.

Die Mahlzeit war bereitet, und die Gäste, die da geladen waren, kamen auch herbei; und der Cyrenius, bisher noch immer das Kindlein lockend, das mit ihm spielte und ihn auch liebkosete, gab der Maria wieder das Kindlein und gab das Zeichen zum Essen. Alles setzte sich zum reinen Tische; aber Maria, da sie keine stattlichen Kleider hatte, ging mit dem Kindlein in ein Seitengemach und setzte sich zum Tische der Söhne Josephs. Es merkte aber solches sobald der Cyrenius, eilte selbst der lieben Mutter nach und sprach: O du allerliebste Mutter dieses meines Lebens, was willst du denn tun? An dir und an deinem Kinde ist mir ja am meisten gelegen; du bist die Königin unserer Gesellschaft, und gerade du möchtest nicht teilnehmen an meinem Freudenmahle, das ich gerade deinetwegen hier veranstalten ließ!? O siehe, das geht durchaus nicht an! Komme daher nur geschwind herein ins große Gemach und setze dich an meiner Rechten, – und neben mir zur Linken sitzet dein Gemahl!“
Maria aber sprach: „O siehe, du lieber Herr, ich habe ja gar ärmliche Kleider; wie werden sich diese an deiner so glänzenden Seite ausnehmen!?"
Cyrenius aber sprach: „O du liebe Mutter! – So dich meine goldnen Kleider, die für mich gar keinen Wert haben, beirren sollten, da möchte ich sie sogleich von mir werfen und dafür einen allergemeinsten Matrosenrock anziehen, um dich nur bei meiner Tafel nicht zu missen!" Da die Maria von der großen Herablassung des Cyrenius überzeugt war, so kehrte sie um und setzte sich also neben den Cyrenius zur Tafel mit dem Kinde auf ihren Armen.
Als sie nun alle am Tische saßen, da sah das Kindlein fortwährend den Cyrenius lächelnd an; und der Cyrenius konnte auch vor lauter Liebe zu diesem Kinde seine Augen nicht abwenden von Ihm. Eine kurze Zeit hielt er es aus; aber dann wurde seine Liebe zum Kinde zu mächtig, und er fragte den lieben Kleinen: „Gelt, Du mein Leben, Du möchtest wieder zu mir auf meine Arme?" Und das Kindlein lächelte den Cyrenius gar lieblich an und sprach wieder sehr deutlich: „O mein geliebter Cyrenius! – zu dir gehe Ich sehr gerne, weil du Mich so lieb hast! – darum habe auch Ich dich so lieb!" Und sogleich streckte der Cyrenius seine Arme nach dem Kinde aus und nahm Es zu sich und kosete Es inbrünstigst. Maria aber sprach scherzend zum Kindlein: „Mache aber den Herrn Cyrenius ja nicht irgend schmutzig!" Und der Cyrenius aber sprach in hoher Rührung: „O liebe Mutter! Ich möchte wohl wünschen, daß ich so rein wäre, dieses Kind würdig auf meinen Armen zu tragen! Dies Kind kann mich nur reinigen, aber nimmer beschmutzen!" Hier wandte er sich wieder zum Kinde und sprach: „Mein Kindlein, gelt ja, ich bin wohl noch sehr unrein, sehr unwürdig, Dich zu tragen?" Das Kindlein aber sprach abermals deutlich: „Cyrenius, wer Mich liebt wie du, der ist rein, und Ich liebe ihn, wie er Mich liebt!"[JJ.01_055,21] Und der Cyrenius fragte das Kindlein ganz entzückt weiter, sagend: „Aber wie kommt es, Du mein Kindlein, daß Du, noch kaum etliche Monate alt, schon so vernünftig und deutlich sprichst? Hat Dich Deine liebe Mutter das gelehrt?" Das Kindlein aber, gar sanft lächelnd, richtete Sich auf den Armen des Cyrenius ganz gerade auf und sprach wie ein kleiner Herr: „Cyrenius, da kommt es nicht auf das Alter und auf das Erlernen an, sondern was für einen Geist man hat! – Lernen muß nur der Leib und die Seele; aber der Geist hat schon alles in sich aus Gott! Ich aber habe den rechten Geist vollmächtig aus Gott; siehe, darum kann Ich auch schon so frühe reden!" Diese Antwort brachte den Cyrenius, wie auch die ganze andere Gesellschaft, völlig außer sich vor Verwunderung, und der Oberste selbst sagte: „Beim Zeus, dieses Kind beschämt schon jetzt mit dieser Antwort alle unsere Weisen! Was ist da Plato, Sokrates und hundert andere Weise mehr! Was aber wird dieses Kind erst leisten im Mannesalter?" – Und der Cyrenius sprach: „Sicher mehr als alle unsere Weisen samt allen unseren Göttern!"

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Kindheit Jesu ....
« Antwort #33 am: Oktober 18, 2017, 08:07:39 Vormittag »
Auszug aus: Kindheit Jesu, empfangen duch Jakob Lorber

188. Kapitel
Cyrenius beteuert seine Liebe zum Herrn. Die Prüfung: Tullias Tod. Des Cyrenius tiefe Trauer.
Der gerechte Tadel des enttäuschten Kindleins und seine Wirkung aufCyrenius.


Als der Cyrenius aber diese Erdkugel abermals mit großer Aufmerksamkeit betrachtete, da verlangte das Kindlein freigestellt zu werden, um auf dem Hügel ein wenig hin und her zu hüpfen. Und Cyrenius setzte Es gar sanft auf die Erde und sprach: „O Du mein Leben, Du mein Heil, Du mein Alles! Nur von meinen Händen gebe ich Dich leiblich frei; aber nimmer, nimmer aus meinem Herzen; denn da lebst Du nunmehr ganz allein, – ja Du ganz allein bist meine Liebe!
Wahrlich, so ich nur Dich, o Du mein Heiland, habe, dann ist mir die ganze Welt mit allen ihren Schätzen nichtiger als das Nichts selbst!“Hier stand das Kindlein auf, wandte sich wieder zum Cyrenius und sprach zu ihm: „Ich muß denn doch wieder bei dir verbleiben, obschon Ich recht gerne ein wenig herumhüpfen möchte, weil du Mich gar so lieb hast! Hättest du fortwährend deine kleine Erde beschaut, siehe, da wäre Mir bei dir zu sein wohl ein wenig langweilig geworden; aber da du dein Herz wie alle deine Aufmerksamkeit wieder völlig Mir zugewandt hast, da muß Ich bei dir verbleiben und kann Mich nicht trennen von dir! Aber höre du, Mein lieber Cyrenius! Was wird denn dein Weib dazu sagen, wenn sie sicher vernommen hat, daß du Mich ganz allein nur liebst?“ Und der Cyrenius sprach: „Herr, wenn ich nur Dich habe, was frage ich da um mein Weib und um die ganze Welt! – Siehe, das alles ist mir um die leichteste Münze feil! O Du mein Jesus, welche Seligkeit kann größer wohl sein als allein die nur: Dich über alles zu lieben und von Dir wiedergeliebt zu werden! Darum möchte ich eher die Tullia verachten wie einen Heuschreckenzug, bevor ich nur um ein Haarbreit von der Liebe zu Dir weichen möchte!“

Das Kindlein aber sprach: „Cyrenius, so Ich dich aber darob ein wenig prüfete, denkst du wohl, daß du da beständig verbleiben möchtest?“ Und der Cyrenius sprach: „Nach meinem gegenwärtigen Gefühle dürftest Du wohl die Erde unter meinen Füßen zerstäuben und mir die Tullia tausendfach nehmen, so es möglich wäre, so würde ich aber dennoch in meiner gleichen Liebe zu Dir verbleiben!“ Hier sank plötzlich die Tullia wie vom Schlage gerührt zu Boden und ward völlig tot.

Alle Anwesenden erschraken heftig. Man brachte sogleich wohlgegorenen Zitronensaft und frisches Wasser und labte sie; aber es war alle Mühe vergeblich, denn die Tullia war völlig tot. Als der Cyrenius aber sah, daß die Tullia ernstlich tot war, da verhüllte er sein Angesicht und fing an, sehr traurig zu werden. Nun aber fragte das Kindlein den traurigen Cyrenius: „Cyrenius! Wie kommst du Mir nun vor? Siehe, noch ist die Erde ganz, und dein Weib ist noch lange nicht tausend Male getötet, wie du's verlangtest, – und du trauerst, als hättest du alles in der Welt verloren! Hast du Mich nun nicht gleich wie ehedem, der Ich dir doch alles war?! –

Wie magst du nun trauern gar so sehr?“ Hier seufzte der Cyrenius tief auf und sprach gar kläglich: „O Herr! Ich wußte es ja nicht, wie teuer mir die Tullia war, solange ich sie hatte; ihr Verlust erst zeigte mir nun ihren Wert! Darum trauere ich – und werde trauern wohl mein Leben lang um sie, die mir eine so edle und treue Gehilfin war!“

Da seufzte das Kindlein tief auf und sprach: „O ihr wetterwendischen Menschen! Wie wenig Beständigkeit wohnet in eurem Herzen! Wenn ihr schon also seid in Meiner Gegenwart, was werdet ihr dann erst sein, so Ich nicht unter euch sein werde?!

Cyrenius! Was war Ich dir vor einigen Minuten, – und was bin Ich dir jetzt?
Dein Angesicht verhüllest du vor Mir wie vor der Welt, und dein Herz ist so voll Traurigkeit, daß du kaum vernehmen magst Meine Stimme! Ich aber sage dir: Wahrlich, also bist du Meiner noch nicht wert! Denn wer noch sein Weib mehr liebt denn Mich, der ist Meiner nicht wert, da Ich doch mehr bin als ein Weib, geschaffen durch Meine Macht! Ich sage dir, berate dich in der Zukunft besser, sonst wirst du auf dieser Welt Mein Angesicht nimmer erschauen!“
Darauf ging das Kindlein zum Joseph hin und sagte zu ihm: „Joseph! Lasse die Tote ins Kämmerlein bringen und sie legen auf ein Totengerüst!“
Joseph aber sagte: „Mein Söhnchen, wird sie nimmer lebend?“

Und das Kindlein sprach: „Frage Mich nicht darum; denn nun ist noch lange nicht Meine Zeit, sondern tue, wie Ich dir sagte! Siehe, das Weib ward eifersüchtig auf Mich, als Mir Cyrenius seine Liebe gestand; diese Eifersucht und dieser Liebeneid hat sie so schnell getötet! Darum frage Mich nicht weiter, sondern lasse sie ins Kämmerlein aufs Gerüst bringen; denn sie ist wirklich tot!“

Joseph ließ darauf sogleich die Leiche ins Haus tragen und bereiten in einem Seitenkämmerlein ein Gerüst und dann die Leiche legen darauf. Alles ging nun zu Cyrenius hin und tröstete ihn ob diesem plötzlichen Verluste seines Weibes. Cyrenius aber enthüllte bald wieder sein Gesicht, richtete sich auf wie ein rechter Held und sprach: „O liebe Freunde, tröstet mich nicht vergeblich; denn ich habe meinen Trost schon gefunden in meinem eigenen Herzen, und einen besseren könnet ihr mir wohl nicht geben! Sehet, hier hat der Herr mir ja wunderbar dies edle Weib gegeben, und hier hat Er sie mir wieder genommen; denn Er allein ist ja der Herr über alles Leben! Ihm sei darum auch alles aufgeopfert, und Sein heiliger Name sei darum ewig gelobt und gepriesen!

Es ist zwar ein harter Schlag auf mein fleischig Herz; aber ich empfinde ihn nun auch um so belebender für meinen Geist! Denn dadurch hat der Herr mich frei gemacht, und ich gehöre nun ganz, aller irdischen Bande ledig, Ihm allein zu, und Er allein ist nun der heilige Einwohner meines Herzens! Darum tröstet mich nicht; Er ist allein ja mein Trost für ewig!“ Hier kam das Kindlein wieder zum Cyrenius und sagte zu ihm: „Amen! – Also sei es für ewig! Wie ein Hauch werden diese Erdenjahre vergehen, in denen wir noch hier wirken werden; dann aber wirst du dort sein, wo Ich sein werde ewig unter denen, die Mich lieben werden dir gleich! – Also sei es ewig, ewig, ewig!“ – – –
Cyrenius aber ist ein Erstling, den Meine Liebe geweckt hat



Auszug aus:
Kindheit Jesu, empfangen durch Jakob Lorber


189. Kapitel
Joseph lädt den Cyrenius zum Mahle. Des Cyrenius Absage unter Hinweis auf seine Sättigung durch den Herrn. Des Kindleins Lob über Cyrenius.


Es kamen aber nun auch die Söhne Josephs und zeigten an, daß das Mahl bereitet sei.
Und der Joseph ging hin zum Cyrenius und zeigte ihm, der sich eben mit dem Kindlein wieder vollauf beschäftigte, solches an und fragte ihn, ob er vor Traurigkeit wohl eine Speise werde zu sich nehmen können. Und der Cyrenius sprach: „O mein erhabener Bruder, meinst du denn, daß ich irgend einen Hunger habe? Da sieh einmal her! Wie kann man hungrig wohl werden in der Gesellschaft Dessen, durch den in jedem Augenblicke Myriaden und Myriaden gesättiget werden!? Was aber meine von dir vermeinte Traurigkeit betrifft, da sage ich aus der Fülle meiner Liebe zu Dem, der dich und mich erschuf: Wie sollte ich trauern wohl in der Gesellschaft meines und deines Herrn?!

Siehe, da du ein Weizenkorn in die Erde streuest, das da in ihr verfault, da läßt Er hundert an die Stelle des einen treten! Also ist es ja auch hier der Fall: wo der Herr eines nimmt, da gibt Er bald tausend dafür! Mir hat Er wohl die eifersüchtige Tullia genommen, dafür aber hat Er Sich mir Selbst gegeben! O Bruder, welch ein unendlicher Ersatz ist das für meinen so geringen Verlust! Anstatt meines Weibes darf ich nun Ihn in meinem Herzen ewig mein nennen! O Bruder, wie sollte ich da wohl noch um die Tullia trauern können?!“

Hier sprach Joseph: „O Bruder! Du bist groß geworden vor dem Herrn; wahrlich, du bist ein Heide gewesen – und bist nun besser denn viele Israeliten! Ja, ich selbst muß es vor dir bekennen: Dein Herz und dein Mund beschämet hoch mich selbst; denn eine solche Ergebung in den Willen des Herrn habe ich an mir selbst noch nicht erlebt!“ Hier richtete Sich das Kindlein auf und sprach: „Joseph! Ich weiß, warum Ich dich erwählte; doch größer warst du noch nie vor Mir als eben jetzt, da du deine Schwäche vor einem Heiden bekennest! Ich aber sage dir, da du dem Cyrenius schon das Zeugnis gabst, daß er besser ist als viele Israeliten: Cyrenius ist hier mehr als Abraham, Isaak und Jakob, und mehr als Moses und die Propheten, und mehr als David und Salomo! Denn deren Taten waren gerecht durch den Glauben und durch große Gottesfurcht in ihren Herzen; Cyrenius aber ist ein Erstling, den Meine Liebe geweckt hat; und das ist mehr als der gesamte alte Bund, der tot war, während Cyrenius nun ganz lebendig ist! Du kennst des Tempels Herrlichkeit in Jerusalem; er ist ein Werk Salomonischer Weisheit. Aber dieser Tempel ist tot wie sein Werkmeister, der Mich den Weibern opferte!

Cyrenius aber hat in seinem Herzen mit großer Selbstverleugnung Mir nun einen neuen, lebendigen Tempel erbaut, in dem Ich wohnen werde ewiglich; und das ist mehr denn alle Weisheit Salomons!“ Hier fing Cyrenius an zu weinen vor Seligkeit, und Joseph wie die Maria zeichneten sich diese Worte tief in ihre Herzen; denn sie waren voll Kraft und voll Leben.




Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Jesus ist der wahrhaftige, aller eigentlichste, wesenhafte Gott als Mensch
« Antwort #34 am: Oktober 19, 2017, 07:25:03 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Jesus ist der wahrhaftige, aller eigentlichste, wesenhafte Gott als Mensch
Auszug aus: Geistige Sonne empfangen durch Jakob Lorber, Band 2

GS.02_013,02] Ich sage euch: Jesus ist etwas so ungeheuer Großes, daß, so dieser Name ausgesprochen wird, die ganze Unendlichkeit von zu großer Ehrfurcht erbebt. Saget ihr: Gott, so nennt ihr zwar auch das allerhöchste Wesen; aber ihr nennt Es in seiner Unendlichkeit, da Es ist erfüllend das unendliche All und wirkt mit Seiner unendlichen Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit. Aber in dem Namen Jesus bezeichnet ihr das vollkommene, mächtige, wesenhafte Zentrum Gottes, oder noch deutlicher gesprochen:

[GS.02_013,03] Jesus ist der wahrhaftige, allereigentlichste, wesenhafte Gott als Mensch, aus dem erst alle Gottheit, welche die Unendlichkeit erfüllt, als der Geist Seiner unendlichen Macht, Kraft und Gewalt gleich den Strahlen aus der Sonne hervorgeht. – Jesus ist demnach der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit oder: In Jesu wohnt die Gottheit in Ihrer allerunendlichsten Fülle wahrhaft körperlich wesenhaft; darum denn auch allezeit die ganze göttliche Unendlichkeit angeregt wird, so dieser unendlich heiligst erhabene Name ausgesprochen wird!

[GS.02_013,04] Und dieses ist zugleich auch die unendliche Gnade des Herrn, daß Er sich hatte gefallen lassen, anzunehmen das körperlich Menschliche. Warum aber tat Er dieses? Höret, ich will euch nun ein kleines Geheimnis enthüllen!

[GS.02_013,05] Vor der Darniederkunft des Herrn konnte nimmerdar ein Mensch mit dem eigentlichen Wesen Gottes sprechen. Niemand konnte dasselbe je erschauen, ohne dabei das Leben gänzlich zu verlieren, wie es denn auch bei Moses heißt: „Gott kann niemand sehen und leben zugleich!" Es hat sich zwar der Herr in der Urkirche, wie auch in der Kirche des Melchisedek, zu der sich Abraham bekannte, wohl öfter persönlich gezeigt und hat gesprochen mit Seinen Heiligen und Selbst gelehrt Seine Kinder. Aber dieser persönliche Herr war eigentlich doch nicht unmittelbar der Herr Selbst, sondern allzeit nur ein zu diesem Zwecke mit dem Geiste Gottes erfüllter Engelsgeist.

[GS.02_013,06] Aus solch einem Engelsgeiste redete dann der Geist des Herrn also, als wenn unmittelbar der Herr Selbst redete. Aber in einem solchen Engelsgeiste war dennoch nie die vollkommenste Fülle des Geistes Gottes gegenwärtig, sondern nur insoweit, als es für den bevorstehenden Zweck nötig war.

[GS.02_013,07] Ihr könnet es glauben: in dieser Zeit konnten auch nicht einmal die allerreinsten Engelsgeister die Gottheit je anders sehen als ihr da sehet die Sonne am Firmamente. Und keiner von den Engelsgeistern hätte es je gewagt, sich die Gottheit unter irgendeinem Bilde vorzustellen, wie solches auch noch unter Mosis Zeiten dem israelitischen Volke auf das strengste geboten wurde, daß es sich nämlich von Gott kein geschnitztes Bild, also durchaus keine bildliche Vorstellung machen sollte.

[GS.02_013,08] Aber nun höret: Diesem unendlichen Wesen Gottes hat es einmal wohlgefallen, und zwar zu einer Zeit, in welcher die Menschen am wenigsten daran dachten, Sich in Seiner ganzen unendlichen Fülle zu vereinen und in dieser Vereinigung anzunehmen die vollkommene menschliche Natur!

[GS.02_013,09] Nun denket euch: Gott, den nie ein geschaffenes Auge schaute, kommt als der von der allerunendlichsten Liebe und Weisheit erfüllte Jesus auf die Welt!

[GS.02_013,10] Er, der Unendliche, der Ewige, vor dessen Hauche Ewigkeiten zerstäuben wie lockere Spreu, wandelte und lehrte Seine Geschöpfe, Seine Kinder, nicht wie ein Vater, sondern wie ein Bruder!

[GS.02_013,11] Aber das alles wäre noch zu wenig. Er, der Allmächtige, läßt sich sogar verfolgen, gefangen nehmen und dem Leibe nach töten von Seinen nichtigen Geschöpfen! Saget mir: Könntet ihr euch eine unendlich größere Liebe, eine größere Herablassung denken, als diese, die ihr an Jesu kennet?!

[GS.02_013,12] Durch diese unbegreifliche Tat hat Er alle Dinge des Himmels anders gestaltet. Wohnt Er auch in Seiner Gnadensonne, aus welcher das Licht allen Himmeln unversiegbar zuströmt, so ist Er aber dennoch ganz derselbe leibhaftige Jesus, wie Er auf der Erde in all Seiner göttlichen Fülle gewandelt ist als ein wahrer Vater und Bruder, als vollkommener Mensch unter Seinen Kindern gegenwärtig. Er gibt all Seinen Kindern alle Seine Gnade, Liebe und Macht und leitet sie Selbst persönlich wesenhaft, endlos mächtig zu wirken in Seiner Ordnung!

[GS.02_013,13] Ehedem war zwischen Gott und den geschaffenen Menschen eine unendliche Kluft, aber in Jesu ist diese Kluft beinahe völlig aufgehoben worden; denn Er Selbst, wie ihr wisset, hat uns dieses ja doch sichtbar angezeigt, fürs erste durch Seine menschliche Darniederkunft, fürs zweite, daß Er uns nicht einmal, sondern zu öfteren Malen Brüder nannte, fürs dritte, daß Er mit uns aß und trank und alle unsere Beschwerden mit uns trug, zum vierten, daß Er als der Herr der Unendlichkeit sogar der weltlichen Macht Gehorsam leistete, zum fünften, daß Er sich hat von weltlicher Macht sogar gefangen nehmen lassen, zum sechsten, daß Er sich sogar durch die weltlich mächtige Intrige hat ans Kreuz heften und töten lassen, und endlich zum siebenten, daß Er Selbst durch Seine Allmacht den Vorhang im Tempel, welcher das Allerheiligste vom Volke trennte, zerrissen hat!

[GS.02_013,14] Daher ist Er auch der alleinige Weg, das Leben, das Licht und die Wahrheit. Er ist die Türe, durch welche wir zu Gott gelangen können, d.h. durch diese Türe überschreiten wir die unendliche Kluft zwischen Gott und uns, und finden da Jesum, den ewigen, unendlich heiligen Bruder!

[GS.02_013,15] Ihn, der es also gewollt hat, daß diese Kluft aufgehoben würde, können wir denn nun doch sicher über alles lieben!

GS.02_013,16] Daher, wie ich gleich anfangs gesagt habe, genügt zur Erweckung unserer Liebe zu Jesu ja doch sicher schon ein einziger Gedanke – nur Sein Name in unseren Herzen ausgesprochen sollte ewig genug sein, um in aller Liebe für Ihn zu erbrennen! Daher sprechet auch ihr in euren Herzen diesen Namen würdig aus, und ihr werdet es selbst erschauen, in welcher Fülle das Feuer der Liebe aus euren Herzen hervorbrechen wird, zu entzünden das Holz des Lebens, durch welches die Heiden genesen sollten an diesem neuen Opferaltare.

[GS.02_013,17] Solche Heiden, wie sie einst mein Bruder Paulus bekehrte, gibt es in unserer Zeit noch gar viele; ja es gibt Heiden, die sich „Christen" nennen, aber dabei ärger sind in ihren Herzen als diejenigen, die einst Moloch und Baal anbeteten.

[GS.02_013,18] Wenn das Holz auf diesem Altare wird zum Brennen kommen, da erst werdet ihr in dieser aus euch selbst gerufenen Welt so manches erschauen, das ihr bis jetzt noch nicht erschaut habet. Denn ich sage euch: In der Welt der Geister gibt es unergründliche Tiefen. Kein geschaffener Geist könnte dieselben je ermessen; aber wir sind im Geiste des Herrn.
Sein Geist lebt, waltet und wirket in uns, und in diesem Geiste ist uns keine Tiefe unergründlich; denn niemand kann wissen, was im Geiste ist, denn allein der Geist. So kann auch niemand wissen, was in Gott ist, denn allein der Geist Gottes. – Jesus, der vereinigte Gott in aller Seiner Fülle, aber hat uns erfüllt mit Seinem Geiste. Und mit diesem Seinem Geiste in uns können wir auch dringen in Seine göttlichen Tiefen. – Also denket euch nun den Namen aller Namen, den Heiligsten aller Heiligkeit, die Liebe aller Liebe, das Feuer des Feuers – und das Holz am Altar wird brennen!



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Widerlegung irriger Auffassung über Inkarnierung Jesu
« Antwort #35 am: Oktober 19, 2017, 10:43:03 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen


Zitat:
Es hat sich zwar der Herr in der Urkirche, wie auch in der Kirche des Melchisedek, zu der sich Abraham bekannte, wohl öfter persönlich gezeigt und hat gesprochen mit Seinen Heiligen und Selbst gelehrt Seine Kinder. Aber dieser persönliche Herr war eigentlich doch nicht unmittelbar der Herr Selbst, sondern allzeit nur ein zu diesem Zwecke mit dem Geiste Gottes erfüllter Engelsgeist.



B.D. 8751 empfangen am ....12.2.1964

Widerlegung irriger Auffassung über Inkarnierung Jesu

Ich will immer nur die Zweifel lösen, die sich in eure Herzen einschleichen, die aber gut sind, wenn sie auftauchen, weil dann erst euch Aufklärung gegeben werden kann, denn ein Mensch, der da glaubt, in der Wahrheit zu stehen, und niemals danach begehret, kann auch nicht unterwiesen werden. Und immer wieder wird durch Meinen Willen irgendein Anlaß sein, der euch also zweifeln lässet und ihr innerlich zum Fragen gedrängt werdet. Und es sind viele irrige Meinungen verbreitet, die teils durch falsche Belehrungen, teils durch Unverständnis entstanden sind, und diese also will Ich berichtigen ....

Und dazu gehört auch die vielfach vertretene Ansicht einer mehrmaligen Inkarnation der Seele Jesu vor Meiner Menschwerdung in Ihm .... die zur Begründung hat, daß die Menschen nicht wissen um das Wirken der Lichtwelt auf Erden und im geistigen Reich. Erst wenn ihnen alle Zusammenhänge klar sind, bleiben sie von solchen irrigen Lehren unberührt und lehnen sie ab im Bewußtsein, in der rechten Erkenntnis zu stehen. Und darum müssen den Menschen diese Zusammenhänge immer wieder erklärt werden, was Ich auch stets tue ....

Denn Ich als die Ewige Wahrheit werde immer die Wahrheit den Menschen zuleiten und jegliche Irrlehre widerlegen und begründen. Die Lichtwesen, die Mir also treu verblieben sind bei dem Abfall Luzifers mit seinem Anhang, sind unentwegt tätig mit Mir und in Meinem Willen ....

Ihre Tätigkeit im geistigen Reich ist euch nicht verständlich zu machen, doch sie beteiligen sich am Erstehen der Schöpfungen verschiedenster Art, weil sie unentwegt bemüht sind, dem Gefallenen jegliche Möglichkeiten zum Aufstieg zu schaffen, denn ihre große Liebe treibt sie ständig dazu an, erlösend tätig zu sein. Sie steigen auch selbst zur Erde nieder, wenn die geistige Not der Menschen dies erfordert ....

Dieses alles ist euch schon mehrfach erklärt worden .... Doch ihr lebet in einer Zeit, der schon viele Entwicklungsperioden vorangegangen sind. Und immer schon hat die Lichtwelt mitgewirkt, daß die Entwicklung der Menschen gefördert wurde .... Und es gab auch Zeiten, wo Ich Selbst, als die Ewige Liebe, Mich der Menschen annahm, die selbst in ihren Herzen Liebe entzündet hatten, die also wohl ihrem Wesen nach auf dem Wege der Rückkehr zu Mir waren, jedoch durch die sie noch belastende Urschuld immer noch die weite Kluft bestand, die erst durch das Erlösungswerk Jesu überbrückt worden ist .... Dennoch war Meine Liebe besorgt um sie, daß sie nicht den Versuchungen erlagen, die Mein Gegner immer wieder anwandte, um sie an sich zu fesseln. Und also gab Ich Selbst Mich ihnen zu erkennen durch Meine Ansprache ....

Ich kam zu den Menschen dieser Erde im Wort, und das Wort ertönte durch einen Lichtgeist, der nur zu diesem Zweck zur Erde niederstieg, daß die Menschen das Wort des Vaters vernehmen konnten .... weil Ich Selbst den Menschen nicht schaubar war, dieser Lichtgeist aber auch nur den Menschen schaubar blieb, solange wie Ich Mich durch ihn äußern wollte .... Es war also kein als Mensch verkörpertes Lichtwesen, es war wohl ein nicht-gefallener Urgeist, jedoch ging dieser Urgeist nicht zum Zweck der Erreichung der Gotteskindschaft .... die mit einer Mission verbunden war .... über die Erde, sondern er war lediglich für die Menschen eine sichtliche Außenform für „Mein Wort“,das sie wie von Mensch zu Mensch gesprochen hören sollten, doch nicht zwingend auf sie wirken durfte.

Da Ich Selbst „das Wort“ bin, kam also Ich Selbst zur Erde zu denen, deren Herzen voller Liebe waren. Und Ich gab Mir nun die Form eines Lichtgeistes, der aber nicht körperlich als Mensch auf Erden inkarniert war, sondern wieder nur wirkte als reiner Geist, in dessen Macht es lag, sich selbst den Menschen sichtbar vorzustellen oder auch die Form aus eigenem Willen wieder aufzulösen .... Und so weilte Ich mehrmals bei den Menschen .... Und auch die Seele Jesu, der liebeerfüllteste Geist, Der aus Mir hervorgegangen war, diente Mir, daß Mein Wort durch ihn ertönen konnte, daß Er also scheinbar als Mensch unter den Menschen weilte ....

Es war aber der Akt Meiner Menschwerdung in Jesus ein Vorgang von so ungewöhnlicher Bedeutung, daß dies auch erklärt werden muß,denn dafür erwählte Ich Mir den höchsten und vollkommensten Lichtgeist, Dem die übergroße Liebe diese Vorrangstellung gab und dieser Geist darum das erste Mal eine menschliche Verkörperung einging, als Er Mir, dem höchsten und vollkommensten Geist in der Unendlichkeit, zur Hülle dienen sollte, weil Meine Menschwerdung in Ihm ein einmaliger Vorgang gewesen ist und bleiben wird. Eine zuvorige Inkarnation als Mensch konnte darum nicht möglich sein, weil ein solches Mensch-Sein schon den Aufenthalt im Bereich Meines Gegners erforderte, der noch-große Macht hatte, weil die Ursünde noch nicht getilgt war .... und also auch die Mächte der Finsternis sich an Seine Seele gehängt hätten, die Er wohl auch abschütteln, aber noch nicht hätte erlösen können, weil dazu das Werk der Erlösung nötig war ....

Wo Ich aber Mich Selbst manifestieren wollte, durfte sich noch kein finsteres Wesen versucht haben, und es durfte auch kein Akt der Lieblosigkeit vorangegangen sein, auch nicht die Abwehr des Ungeistigen, die jedoch nicht verhindert werden konnte, denn ein verkörpertes Lichtwesen kann sich nicht der Finsternis auslie-fern. Alle diese Vorgänge sind verständlich, wenn das Erlösungswerk Jesu Christi in Betracht gezogen wird, das erst die Urschuld von den gefallenen Wesen getilgt hat ....

Eine Inkarnation als Mensch aber wird immer voraussetzen, entweder einen gefallenen Urgeist zu erlösen oder einem nicht-gefallenen Urgeist den Weg durch die Tiefe zu ermöglichen, der ihn zu einem Gotteskind werden lässet .... Der Seele Jesu aber war die schwerste Mission für diesen Erdengang zugedacht, sie hat freiwillig das größte Leid auf sich genommen, wozu ihr aber die Liebe die Kraft gab, die Seine Seele in höchstem Maße erfüllte ....

Sie war schon vor diesem Abstieg zur Erde in höchster Lichtfülle stehend und also in Wahrheit „Mein Sohn, an Dem Ich Mein Wohlgefallen hatte ....“ Nur in einer solchen Seele konnte Ich Mich Selbst verkörpern, nur in Ihm war diese „Menschwerdung Gottes“ möglich .... nur Er konnte Sich völlig verschmelzen, also eins sein, mit Mir ....

Amen


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Gott und Jesus ist eins .... Menschwerdung Gottes ....
« Antwort #36 am: Oktober 19, 2017, 10:45:13 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Gott und Jesus ist eins ....

B.D. 8250 empfangen am 24.8.1962

Gott und Jesus ist eins .... Menschwerdung Gottes ....

Daß sich der Geisteszustand der Menschen stets mehr verfinstert, geht auch daraus hervor, daß sie die „Einswerdung“ Gottes mit Jesus nicht recht zu verstehen vermögen .... und daß sie deshalb auch für die „Menschwerdung“ Gottes nicht das rechte Verständnis haben .... Sie sind durch die Lehre von der dreipersönlichen Gottheit zu falschem Denken gekommen. Doch immer wieder muß gesagt werden, daß die Ewige Gottheit nicht personifiziert werden kann .... daß Sie also nicht anders vorstellbar ist, als Kraft, Welche die ganze Unendlichkeit erfüllt ....

Diese Kraft ist nicht zu begrenzen und kann also auch nicht als „Form“ gedacht werden .... aber Sie kann eine Form gänzlich durchstrahlen .... Und der Vorgang einer gänzlichen Durchstrahlung mit göttlicher Kraft hat stattgefunden bei dem Menschen Jesus .... Er war voller Liebe, und Liebe ist die Ursubstanz der Ewigen Gottheit .... die unausgesetzt ausgestrahlt wird in die Unendlichkeit, die alles erstehen läßt und alles erhält .... Und diese göttliche Liebekraft also durchstrahlte die menschliche Form Jesus, und also manifestierte sie sich in Ihm, das Urwesen Gottes nahm Aufenthalt im Menschen Jesus und also wurde Gott „Mensch“ .... und da Jesus gänzlich erfüllt war von der Ursubstanz Gottes, wurde Er „Gott“ ....

Denn auch die menschliche Außenhülle konnte nach Seinem Kreuzestod als gänzlich vergeistigt sich mit Gott vereinigen, so daß also Jesus nun zur vorstellbaren Gottheit wurde .... daß der Mensch sich Gott nicht anders vorstellen kann als in Jesus .... daß aber nimmermehr von „zwei Personen“ die Rede sein kann .... Es hatte der Mensch Jesus auf Erden das Ziel erreicht, die völlige Vergöttlichung, die alle geschaffenen Wesen erreichen sollen ....

Denn Gott wollte Ebenbilder schaffen, deren letzte Vollendung jedoch der freie Wille des Wesens selbst erreichen muß. Der Mensch Jesus hat nicht nur durch ein Liebeleben diese Vergöttlichung erreicht, sondern durch das Erlösungswerk auch die Sündenschuld der Menschheit getilgt .... denn Er nahm die Liebekraft Gottes in Anspruch, ansonsten Er nicht fähig gewesen wäre, das entsetzliche Leid und den Kreuzestod zu ertragen, und diese Liebekraft war das Urelement Gottes, also war Gott Selbst in aller Fülle in dem Menschen Jesus und hat das Erlösungswerk vollbracht ....

Wenn ihr Menschen jedoch von einem dreipersönlichen Gott sprechet, so ist das ein irreführender Begriff, denn die Ewige Gottheit kann nicht personifiziert werden, denn Sie ist nur Liebe, und diese Liebe manifestierte Sich in Jesus, und es wirkte nun der Ewige Gottgeist in Jesus, und Er ist für alle Wesen nur in Jesus vorstellbar .... Weil die von Gott einst erschaffenen Wesen deshalb abfielen von Ihm, weil sie Ihn nicht schauen konnten, ist Er in Jesus für sie zum schaubaren Gott geworden .... Aber es ist Jesus kein zweites Wesen, Das neben Gott zu denken ist ....

Er ist Gott, denn Gott ist Liebekraft, Die eine völlig vergeistigte Form durchstrahlte, also diese nur noch göttliche Ursubstanz war und daher auch nur schaubar den Wesen, die gleichfalls sich vergeistigt haben, um Geistiges schauen zu können .... Wenn von Vater, Sohn und hl. Geist gesprochen wird, so ist das als Bezeichnung für das Wesen Gottes wohl gültig, wenn der Vater als Liebe, der Sohn als Weisheit und der hl. Geist als Kraft, als Wille oder Macht Gottes anerkannt wird .... Denn das Wesen Gottes ist Liebe, Weisheit und Macht ....

Doch das Ziel, das Gott Sich setzte bei der Erschaffung der Wesen, die Vergöttlichung dieser Wesen im freien Willen, erklärt .... so es erreicht wird .... auch die Menschwerdung Gottes in Jesus .... die schaubare Gottheit in Jesus, während die „dreipersönliche“ Gottheit überhaupt keine rechte, d.h. wahrheitsgemäße Erklärung zuläßt. Es haben sich die Menschen selbst Begriffe geschaffen, die darum hinderlich sind für das geistige Ausreifen, weil nur ein Gott angerufen werden kann, nicht aber zu drei verschiedenen Göttern gebetet werden darf, sondern Gott Selbst erkannt werden will in Jesus und darum auch Er nur angebetet werden kann in Jesus .... Und Er fordert von allen Menschen diese Anerkennung, weil Ihm einstens die Anerkennung verweigert wurde und weil gleichzeitig auch das Erlösungswerk anerkannt werden muß ....

Denn ohne Jesus Christus kann kein Mensch Vergebung seiner Urschuld finden, und es muß sich der Mensch daher zu Ihm bekennen .... er muß glauben, daß Gott Selbst Sich der Menschheit annahm und in Jesus das Erlösungswerk vollbracht hat ....  Amen

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Ich Selbst, das Ewige Wort, stieg zur Erde und nahm Fleisch an ....
« Antwort #37 am: Oktober 20, 2017, 06:46:06 Vormittag »
Ich Selbst, das Ewige Wort, stieg zur Erde und nahm Fleisch an ....

B.D. 8141 empfangen am 1.u.3.4.1962

„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“

„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt ....“ Ich Selbst, das Ewige Wort, stieg zur Erde und nahm Fleisch an .... Es war ein Akt übergroßer Liebe und Barmherzigkeit, daß Ich Mich bewogen fühlte, die Verbindung aufzunehmen mit den Menschen, die endlos weit sich von Mir entfernt hatten, die nicht mehr fähig waren, Meine Stimme zu vernehmen, die Mein Wort in sich nicht mehr zu hören vermochten, die keinerlei Bindung mehr hatten mit dem Wort von Ewigkeit ....

Sie hatten selbst diese weite Entfernung von Mir verschuldet, und niemals mehr wäre es ihnen möglich gewesen aus eigener Kraft, diese weite Entfernung von Mir aufzuheben, niemals mehr wäre es ihnen möglich gewesen, Mein Wort so zu hören, wie es war im Anbeginn, als Ich Mich mit allen Meinen von Mir ins Leben gerufenen Geschöpfen austauschen konnte durch das Wort .... Darum hat Meine Liebe Selbst die weite Entfernung überbrückt .... Ich kam Selbst zur Erde und nahm Fleisch an und suchte nun, in Verbindung zu treten mit Meinen Geschöpfen, um sie wieder anzusprechen und ihnen eine Brücke zu bauen, die zu Mir zurückführte in das Reich des Lichtes und der Seligkeit ....

Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, doch Ich hätte keinen Menschen offensichtlich aus der Höhe ansprechen können, um sie nicht in einen Zustand des Zwanges zu versetzen, die als freie Geschöpfe einst von Mir ihren Ausgang genommen hatten. Sie sollten die Brücke zu Mir in aller Willensfreiheit betreten, und das konnte Ich nur erreichen durch Meine Ansprache, die aber nicht ungewöhnlich ertönen durfte, sondern wie ein von Mensch zu Mensch gesprochenes Wort klang. Und darum nahm Ich Fleisch an. Ich bezog die menschliche Hülle Jesu und sprach nun in dieser die Menschen an .... Aber es war Mein Wort, das ihnen nun ertönte, und Ich konnte durch dieses Wort den Menschen den Weg aufzeigen, Ich konnte sie belehren und ihnen Meinen Willen kundtun, Ich konnte ihnen das Evangelium verkünden, die göttliche Liebelehre, die ihre Seelen wieder in den Zustand versetzen sollte, daß jeder Mensch selbst Mein Wort in sich vernehmen konnte, wenn dies sein ernster Wille war ....

Doch zuvor mußten die Menschen erlöst sein von Sünde und Tod, zuvor mußte die einstige Sündenschuld des Abfalles von Mir getilgt sein, auf daß dann die Bindung mit Mir gekrönt werden konnte mit der „Ausgießung Meines Geistes“ .... auf daß dann der Mensch selbst Meine Stimme wieder in sich vernehmen konnte, wie es war im Anbeginn .... „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt ....“ Wie wenige Menschen verstehen den Sinn dieser Worte; das Ewige Wort stieg Selbst zur Erde, denn die Menschheit war in größter Not, sie wußte nichts von ihrem elenden Zustand, von ihrer Lichtlosigkeit, von der geistigen Finsternis, in der sie wandelte ....

Sie stand völlig abseits von Mir und tat nichts, um diesen weiten Abstand von Mir zu verringern. Und es konnte den Menschen nur geholfen werden durch Belehrungen, die der Wahrheit entsprechen .... Sie mußten erfahren von dem Willen ihres Gottes und Schöpfers, und dieser Wille mußte ihnen von Mir Selbst verkündet werden .... Ich Selbst mußte sie ansprechen und konnte das nur durch einen Menschen ....

Also verkörperte Ich Selbst Mich in diesem Menschen, und so nur war es möglich, in aller Wahrheit die Menschen zu unterweisen, sie auf ihren verkehrten Lebenswandel aufmerksam zu machen, ihnen Meinen Willen kundzugeben und ihnen das Leben vorzuleben, das sie selbst führen sollten, um wieder aus ihrer geistigen Finsternis herauszugelangen, um den Weg zu gehen, den Ich den Menschen aufzeigte, auf daß sie wieder zum ewigen Leben gelangen konnten. Denn sie waren von Meinem Gegner beeinflußt, der sie ständig zur liebelosen (3.4.1962) Lebensführung bewog, in der sie dann auch kraftlos waren und blieben und nichts für ihren Aufstieg gewinnen konnten. Ich habe Selbst ihnen den Beweis geliefert, daß sich die Liebe als Kraft auswirkte. Ich habe die Kranken geheilt und auch andere Wunder gewirkt, die nur die Kraft der Liebe zustande bringen konnte ....

Ich habe ihnen auch über die Folgen eines liebelosen Lebenswandels Aufschluß gegeben .... Denn Ich mußte den Menschen als erstes erklären, warum sie sich in körperlicher und geistiger Not befanden .... Ich mußte sie davon in Kenntnis setzen, daß ihr Zustand als Mensch kein seliger genannt werden konnte und was sie also tun sollten, um zur Seligkeit zu gelangen ....

Und alles dieses mußten sie aus dem Munde Gottes vernehmen .... Mein Wort mußten sie vernehmen können, und also stieg das Wort Selbst zur Erde hernieder und nahm Fleisch an .... Im Urzustand ertönte das Wort in einem jeden Wesen und war Anlaß unermeßlicher Seligkeit ....

Und diese Seligkeit gaben die Wesen selbst hin, weil sie sich freiwillig entfernten von Mir und so also auch Mein Wort nicht mehr vernehmen konnten, weil dieses Wort eine direkte Liebeanstrahlung Meinerseits war, welche die Wesen aber nun zurückwiesen. Die übergroße Not der Menschen auf Erden bewog Meine Liebe und Barmherzigkeit, Mich Selbst ihnen zu nähern und ihnen trotz ihrer Abwehr im Wort entgegenzutreten .... Und wer nur ein Fünkchen Liebe in sich entzündete, der erkannte Mich auch und nahm Mein Wort an ....Er erkannte auch in Mir die Gottheit, und er folgte Mir nach .... Doch zumeist sah man in Mir nur den Menschen und wertete also auch Mein Wort nur als das eines Menschen .... Ich war mitten unter ihnen, und sie erkannten Mich nicht ....

Dennoch konnte Ich das Evangelium der Liebe verkünden, Ich konnte die göttliche Liebelehre den Menschen immer wieder vorstellen, und Ich konnte Mir Meine Jünger ausbilden und sie dann mit dem Auftrag hinaus senden in die Welt, Mein Evangelium zu verkünden und von Mir Selbst zu zeugen .... Es war das „Wort Selbst“ zur Erde gekommen, und Es hatte Fleisch angenommen zum Segen der Menschheit ....

Und immer, wenn Mein Wort ertönet, neigt Sich Meine endlose Liebe und Erbarmung nieder zur Menschheit und verstrahlt Ihre Liebe in die Menschenherzen, die willig Mein Wort entgegennehmen, die es anhören und als Stimme ihres Vaters erkennen und die Mir dankbar sind für die große Gnadengabe ....

Denn Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, und wer Mich anhöret, der tritt mit Mir Selbst in engste Verbindung, und er wird auch sein letztes Ziel auf dieser Erde erreichen, er wird den gänzlichen Zusammenschluß finden mit Mir, seinem Gott und Vater, zu Dem er endgültig nun zurückgekehrt ist und ewig selig sein wird ....

Amen


Und immer, wenn Mein Wort ertönet, neigt Sich Meine endlose Liebe und Erbarmung nieder zur Menschheit und verstrahlt Ihre Liebe in die Menschenherzen, die willig Mein Wort entgegennehmen, die es anhören und als Stimme ihres Vaters erkennen und die Mir dankbar sind für die große Gnadengabe ....


Die Kundgabe 8141 empfangen durch Bertha Dudde ist für mich eine der schönsten Kundgaben. Hier haben wir eine Beschreibung der Bibelaussage " Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt", die sonst nirgendwo so zu finden ist. Wer,außer Gott Selbst, könnte dieses Wunder der Menschwerdung Gottes so erklären. Immer wieder begeistert mich dies, Gott wurde Mensch. Hier noch einmal ein paar eindrückliche Sätze:




Es war das „Wort Selbst“ zur Erde gekommen, und Es hatte Fleisch angenommen zum Segen der Menschheit ....

Ich kam Selbst zur Erde und nahm Fleisch an ....

Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit ....

Ich bezog die menschliche Hülle Jesu und sprach nun in dieser die Menschen an.

Ich Selbst mußte sie ansprechen und konnte das nur durch einen Menschen ....

Also verkörperte Ich Selbst Mich in diesem Menschen ....

Ich war mitten unter ihnen, und sie erkannten Mich nicht ....

Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, und wer Mich anhöret, der tritt mit Mir Selbst in engste Verbindung

Doch zumeist sah man in Mir nur den Menschen und wertete also auch Mein Wort nur als das eines Menschen ....



Zitat
[GS.02_013,05] Vor der Darniederkunft des Herrn konnte nimmerdar ein Mensch mit dem eigentlichen Wesen Gottes sprechen. Niemand konnte dasselbe je erschauen, ohne dabei das Leben gänzlich zu verlieren, wie es denn auch bei Moses heißt: „Gott kann niemand sehen und leben zugleich!“ Es hat sich zwar der Herr in der Urkirche, wie auch in der Kirche des Melchisedek, zu der sich Abraham bekannte, wohl öfter persönlich gezeigt und hat gesprochen mit Seinen Heiligen und Selbst gelehrt Seine Kinder. Aber dieser persönliche Herr war eigentlich doch nicht unmittelbar der Herr Selbst, sondern allzeit nur ein zu diesem Zwecke mit dem Geiste Gottes erfüllter Engelsgeist.

[GS.02_013,06] Aus solch einem Engelsgeiste redete dann der Geist des Herrn also, als wenn unmittelbar der Herr Selbst redete. Aber in einem solchen Engelsgeiste war dennoch nie die vollkommenste Fülle des Geistes Gottes gegenwärtig, sondern nur insoweit, als es für den bevorstehenden Zweck nötig war.




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Betrifft Frage: Inkarnierung Jesu ....
« Antwort #38 am: Oktober 21, 2017, 05:36:44 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

B.D. 8264 empfangen am 5.9.1962

Betrifft Frage: Inkarnierung Jesu ....

Meine irdische Mission hatte ihren Abschluß gefunden mit Meinem Kreuzestod, mit Meiner Auffahrt zum Himmel .... Es hatte die völlige Vergöttlichung Meiner Seele, die einst als erschaffenes Wesen aus der Vaterliebe hervorging, stattgefunden, die ein jeder Urgeist einmal erreichen soll, um als Ebenbild des Vaters in aller Vollkommenheit mit Ihm schaffen und wirken zu können ....

Meine Urseele aber hatte zudem noch die besondere Aufgabe, dem Vater .... der Ewigen Liebe Selbst .... die Menschwerdung auf Erden zu ermöglichen, d.h., in Meiner Außenhülle als Mensch Jesus manifestierte Sich die „Ewige Liebe“, und also wurde der Vater zum schaubaren Gott für alle von Ihm einst erschaffenen Wesen, die einen bestimmten Vollkommenheitsgrad erreicht haben, der ein geistiges Schauen zuläßt. Die Menschwerdung Gottes in Jesus ist ein so gewaltiges Problem, daß ihr Menschen es nicht fassen werdet, solange ihr auf Erden weilet .... Es war und ist ein Akt, der eng mit dem Abfall der Wesen von ihrem Gott und Schöpfer zusammenhängt .... Doch eines steht fest, daß sich Meine Jesusseele eng mit dem Vater zusammengeschlossen hat, daß Er und Ich eins ist und daß Ich nicht mehr getrennt vom Vater zu denken bin und daß Ich immer der schaubare Gott bin und bleiben werde bis in alle Ewigkeit ....

Ich kann nun wohl in Meiner Gottheit wieder zur Erde steigen, also einem Mir aufs innigste verbundenen Menschen erscheinen als Jesus, so daß dieser Mich erkennen kann als seinen Heiland und Erlöser, jedoch immer nur sichtbar für kurze Zeit, wenn bestimmte Anlässe einem solchen Erscheinen zugrunde liegen .... Denn Ich habe euch Meine Gegenwart verheißen und kann diese Gegenwart auch euch sichtbar beweisen ....

Und ebenso werde Ich am Ende erscheinen in den Wolken, d.h. wohl in Meiner Kraft und Herrlichkeit, jedoch verhüllt, weil auch die Meinen Mich Selbst im hellsten Licht nicht zu ertragen vermöchten ....

Daß sich aber Meine Jesus-seele wieder inkarniert oder nach Meinem Kreuzestod inkarniert hat auf dieser Erde als Mensch, ist insofern undenkbar, weil sie völlig mit dem Vatergeist von Ewigkeit verschmolzen ist und weil eine Inkarnierung der Jesusseele gleich wäre einer Inkarnierung Gottes in einem Menschen ....

Es soll zwar ein jeder Mensch den Zusammenschluß mit Gott herstellen durch die Liebe, und es ist dies das letzte Ziel eines jeden Menschen, aber es ist dies keine Inkarnierung Meiner Jesusseele, wie ihr sie versteht, daß Jesus als Mensch wieder über die Erde geht. Meine Jesusseele ist und bleibt mit Gott vereint bis in alle Ewigkeit und waltet und wirket im geistigen Reich, im Reiche des Lichtes, allen Lichtwesen schaubar von Angesicht zu Angesicht. Eine Einzeugung im Fleisch wäre sonach eine erneute Menschwerdung Gottes, der jegliche Begründung fehlt ....

Hohe und höchste Lichtwesen werden immer wieder zur Erde gehen zwecks einer Mission, die den letzten Grad ihrer Vollkommenheit erreichen wollen durch die Willenserprobung auf dieser Erde .... Und es sind auch diese Menschen zumeist zu erkennen durch ungewöhnliches Wirken und einen ungewöhnlich schweren Erdengang. Ihr müsset also äußerste Vorsicht walten lassen, wenn euch Mitteilungen zugetragen werden von einer Inkarnierung Jesu, denn auch wenn sich hohe und höchste Lichtwesen inkarnieren auf dieser Erde, werden sie selbst ohne jegliches Wissen sein über ihre Herkunft, bis auf den einen, der Mein Kommen verkünden wird ....

Dieser wird wissen, wer er ist, sowie die Zeit gekommen ist, da er seine Mission auf dieser Erde beginnt. Doch irregeführt werdet ihr oft durch das Wirken Meines Gegners, wenn ihr bei einem Menschen diese oder jene Verkörperung annehmet .... auch wenn dessen Leben ganz in Meinem Willen geführt wird, denn ein solches Wissen um den Geist, der sich in jenem inkarniert hat, dienet euch nicht zur Vollendung und kann immer nur zu falschen Folgerungen führen, niemals aber euch einen geistigen Vorteil eintragen, weil ihr doch dann einem gewissen Glaubenszwang unterliegen würdet, ihr euch aber im Erdenleben völlig frei entscheiden sollet ....

Amen


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Der Herr über das Verhältnis des Vaters zu Seinen Kindern.
« Antwort #39 am: Oktober 21, 2017, 05:40:30 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Der Herr über das Verhältnis des Vaters zu Seinen Kindern.

Auszug aus:
Von der Hölle bis zum Himmel, empfangen durch Jakob Lorber 146. Kapitel
Der große Augenblick des Grafen. Du bist es! – Herrliche Huldigungsrede. Der Herr über das Verhältnis des Vaters zu Seinen Kindern.


[RB.01_146,01] Der Graf, ganz außer sich, teils vor Furcht, teils aus freudigster Entzückung, teils auch aus Furcht vor einer von ihm für möglich gehaltenen Täuschung, kann sich über Meine Erklärung gar nicht fassen. Erst nach einer ziemlichen Weile des inneren Erstehungskampfes, durch den sein Geist alle Bande zerreißt und sich in seiner ganzen ihn umfassenden Seele ausbreitet, stammelt der Graf die Worte:

[RB.01_146,02] „Also – d-d-du – du – b-b-bist es!! – Du!? – der ewige Herr – über alles, was Zeit und Raum fassen und über alles, was über alle Zeit und allen Raum erhaben in ewiger Freiheit lebt und in die ewigen Tiefen Deiner Wunderschöpfungen schaut! – O Gott, o Gott, o Gott! – Ich – ein elender Wurm, ein nichtigster Staub stehe nun vor Dir, dem heiligsten, ewigen Meister der endlosen Wunderwerke, die alle aus Deiner allmächtigen Hand geflossen sind; vor meinem Gott, vor meinem Schöpfer, Vater, vor meinem Heiland Jesus!! – O höret es, alle Himmel! Kommet hierher, alle ihr überseligen Aeonen, helfet mir fühlen die Tiefe aller himmlischen Wonnen, – fühlen, was das ist: ein Geschöpf steht das erstemal vor Gott, seinem allmächtigen Schöpfer! Und – oh, es ist kaum zu denken – dieser Gott ist wie ein Mensch einfach und schlicht und spricht von der höchsten Liebe geleitet so herablassend mild und sanft mit mir, wie nur ein bester Bruder mit seinem anderen Bruder sprechen kann!

[RB.01_146,03] O Menschen, die ihr in allerlei Irrsalen auf der Oberfläche der tückischen Erde umherwandelt und nimmer wißt, wo aus und ein ihr euch wenden sollt – hierher kommt in euern Herzen und lernt Gott in Jesus, dem lieblichen Heilande kennen, und ihr werdet für das kurze Probeleben auf Erden mit euern eitlen Plänen leicht fertig werden.

[RB.01_146,04] Die wahre Erkenntnis Gottes wird euch zeigen, wie wenig dazu gehört, sich in Gott dem Herrn zurechtzufinden und dann über alle Begriffe glücklich zu sein! Streitet euch nicht wie elende Hunde und Katzen um irdische Dinge, sondern bewerbet euch um rechte Erkenntnis und Liebe Gottes! Liebet euch wie wahre Brüder und Schwestern als Kinder eines Vaters, der allzeit und ewig heilig und über alle Begriffe lieb, gut und sanft ist – so habt ihr in euren Herzen mehr, als was euch die ganze Welt je verschaffen könnte!

[RB.01_146,05] O Gott, welch eine Wonne ist es doch, bei Dir zu sein. Wie vergessen sind nun alle die schlimmen Mißgeschicke, die mir auf der Erde begegnet sind! Wahrlich, nun könnte ich ausrufen: Kommet her Millionen, ob Feinde oder Freunde, und lasset euch brüderlich umarmen!“

[RB.01_146,06] Nach diesen Worten voll höchster Liebesglut fällt er auf die Knie vor Mir nieder, faltet die Hände und spricht: „O Du mein allein ewig guter Gott und Heiland Jesus! Lasse Dich ewig von mir anbeten, loben und preisen! Nun begreife ich es, wie man unter Deinem Lob und Preis allein die höchste Seligkeit empfinden kann. So liebe Dich denn alles, was an mir ist, ewig und danke Dir für alles, was Du je über mich wenn auch in einem noch so schwer zu tragenden Gewande verhängt hast! Denn nun erst fange ich an einzusehen, daß das alles bloß Deine unberechenbar große Liebe zu mir getan hat!

[RB.01_146,07] O Du heiliger Vater, ich war wohl auch ein stark verlorener Sohn und mußte durch großes Elend zu Dir zurückgewendet werden. Aber nun bin ich wieder bei Dir, Du ewig guter Vater! Nimm mich auf als einen Allergeringsten in Deinem Reiche und sei auch mit all den vielen anderen verlorenen Söhnen ebenso gnädig wie mit mir! Und wenn es Dein Wille wäre, so lasse meine auf Erden hinterlassene Familie eher um alle irdische Habe kommen, als daß sie vor Dir zu tief falle und Deiner am Ende gänzlich vergäße!“

[RB.01_146,08] Rede Ich: „Stehe auf, Mein lieber Bruder, und mache nicht so viel Aufhebens! Denn du siehst ja, daß Ich Mich nicht im geringsten verändert habe, da du Mich nun erkannt hast. Wie die Brüder miteinander reden, handeln und wandeln, so werden auch wir es ewig miteinander machen

[RB.01_146,09] Ich bin wohl Gott, als das urewigste Wesen voll Weisheit, Macht und Kraft – und du nur ein Geschöpf Meiner Willenskraft. Aber dein Geist ist dennoch ganz das, was Ich Selbst bin. Somit bleibt zwischen uns fortan das völlig gleiche Verhältnis wie zwischen Vater und Sohn oder wie zwischen Bruder und Bruder. Denn deiner Seele nach, die nun dein äußeres Wesen ist, bist du Mir ein Sohn und deinem Geiste nach ein Bruder! Die Seele ging hervor aus dem Urlicht Meiner Weisheit und ist um endlos vieles minder als das erschaffende Urlicht. Darum ist die Seele ein Sohn zu Mir, der Ich im Grunde des Grundes pur Liebe bin. Aber dein Geist, der da Meine Liebe Selbst in dir und somit Mein höchsteigener Geist ist, ist demnach Mein Bruder durch und durch! Also bedenke dich nicht zu weitläufig über diese Sache, sondern stehe auf und komme mit Mir zu den andern Brüdern hin!“

[RB.01_146,10] Spricht der Graf, sich langsam vom Boden aufrichtend: „O Vater, wie endlos gut bist Du doch! – Wenn meine dumme Zunge Dich nur einigermaßen Deiner heiligsten Würde entsprechend loben könnte! Aber ich bringe nun fast nichts zuwege!“

[RB.01_146,11] Rede Ich: „Sei ruhig, Bruder, und lasse das übertriebene Loben! Denn dein Herz ist das beste Lob, an dem Ich allein das größte Wohlgefallen habe. Alles andere gehört mehr oder weniger ins Reich der Mir lästigen Betbruderei! Stehe nun vollends auf und gehe mit Mir zu den andern Brüdern!“



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Erlösende Kraft des Namens Jesus ....
« Antwort #40 am: Oktober 21, 2017, 05:44:07 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Erlösende Kraft des Namens Jesus ....

B.D. 7066 empfangen am 14.3.1958

Erlösende Kraft des Namens Jesus ....

In Meinem Namen sollet ihr Menschen das Heil suchen .... ihr sollt wissen, daß ihr kein Heil anderswo finden könnet als bei Mir, daß ihr auch unbedingt Mich Selbst in Jesus Christus anerkennen müsset, daß ihr also glauben müsset an den göttlichen Erlöser und Sein Erbarmungswerk.

In dem Menschen Jesus kam Ich Selbst zur Erde, durch Seinen Mund lehrte Ich Selbst die Menschen, in Ihm wurde Meine Kraft offenbar, durch Ihn wirkte Ich Wunder, erweckte Tote zum Leben, machte Kranke gesund und half den Menschen in irdischer Not .... in Ihm starb Ich Selbst den Tod am Kreuze, denn der Mensch Jesus hatte Mich voll und ganz in Sich aufgenommen, weil Er Sich zur Liebe gestaltete und Mir Selbst also eine taugliche Hülle wurde, in der Ich das Erlösungswerk vollbringen konnte, um die Sündenschuld der gesamten Menschheit zu tilgen.

Darum ist der Name Jesus der Name eures Gottes und Vaters von Ewigkeit, darum müsset ihr in Meinem Namen euch versammeln und Mich Selbst unter euch weilen lassen, wollet ihr zur Seligkeit gelangen, die euch einstens unaussprechlich beglückte .... die euch aber noch mangelt, solange ihr auf Erden weilet. Es genügt darum nicht, nur an „Gott“ zu glauben, weil ein solcher Glaube wohl die Anerkennung eines Schöpfers ist, Der alles und somit auch euch erstehen ließ.

Aber dieser Glaube führt euch nicht zu Ihm zurück, sondern ihr müsset nun auch den Erlöser anerkennen, Der erst den Weg gangbar gemacht hat für euch zu eurem Gott und Vater. Und nur über diesen Weg könnet ihr zum Vater gelangen. Also müsset ihr glauben an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, dann erst ist euer Glaube recht, dann erst führt euch der Glaube zum Heil, d.h., eure Seele wird nun erst in den einstigen Zustand versetzt werden können, weil Jesus Christus ihr dabei helfen muß und ohne Hilfe sie nimmermehr das Ziel erreichen kann ....

In Meinem Namen also müsset ihr das Heil suchen .... Und so werdet ihr nun auch verstehen, daß es nötig ist, den Menschen zu künden von Jesus Christus, daß es nicht genügt, die Existenz eines Gottes zu ergründen oder beweisen zu wollen, denn diesen Glauben kann jeder Mensch gewinnen, der nur offenen Auges um sich blickt und nachdenkt über die Schöpfung und ihr Erstehen .... Aber es geht um die erlösende Kraft des Namens Jesus ....

Erst die Bedeutung des Erlösungswerkes müsset ihr Menschen erfahren, um euch dann auch unter das Kreuz Christi zu stellen und den Namen Jesus als den eures Gottes und Vaters anzurufen für das Heil eurer Seelen. Denn es war eine neue Zeit angebrochen mit Seinem Kommen zur Erde, es war nun die Zeit gekommen, wo durch den Kreuzestod die Pforte zum Lichtreich geöffnet wurde und die ersten gänzlich erlösten Seelen zurückkehren konnten zum Vater ....

Denn es standen viele Seelen vor dem Tor zur Seligkeit, die erst ihrer Ursündenschuld ledig werden mußten, um nun als selige Geistwesen wieder dort zu weilen, wo sie uranfänglich ihren Ausgang genommen hatten. Und diese endgültige Heimkehr ins Vaterhaus hat der göttliche Erlöser Jesus Christus erst ermöglicht, Der darum auch von jedem Menschen anerkannt werden muß, der seinen Urzustand wieder erreichen will. Jesus Christus Selbst ist die Pforte zum Himmelreich .... und Sein Name ertönet überall in den Sphären des Lichtes, denn in Ihm bin Ich Selbst, Er und Ich sind eins ....

Und wer den Namen Jesus ausspricht in tiefster Andacht, der spricht Mich damit an, und Ich bringe ihm wahrlich das Heil .... Und darum werdet ihr auch keine Fehlbitte tun, so ihr den Namen Jesus in voller Gläubigkeit aussprechet und Mir Selbst also euer Anliegen vortraget ....

Denn so ihr glaubet an Ihn und Sein Erlösungswerk, seid ihr auch von der euch belastenden Ursünde frei geworden, und dann wird sich Meine Liebe auch wieder an euch erweisen, und euer kindlicher Anruf Meines Namens sichert euch auch Mein Gehör und die Erfüllung eurer Bitte. Ich bin immer und ewig euer Gott und Schöpfer .... euer Vater aber konnte Ich nur werden durch das Erlösungswerk, denn nun erst empfinget ihr die Kraft, euch im freien Willen zu wandeln zu vollkommenen Wesen, und ihr konntet nun erst aus „Geschöpfen“ zu Meinen „Kindern“ werden, wenn ihr den freien Willen nütztet zur Rückkehr zu Mir .... und dieser freie Wille erfuhr erst durch Meinen Kreuzestod Stärkung. Darum also liegt in Meinem Namen allein das Heil für euch ....

Darum seid ihr Menschen erst dann auf dem Wege der Rückkehr zu Mir, wenn ihr den Weg zu Jesus Christus genommen habt, denn nur allein dieser Weg führt zu Mir, zurück ins Vaterhaus ....

Amen

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Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen
« Antwort #41 am: Oktober 22, 2017, 06:35:53 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Auszug aus:
Großes Evangelium Johannes empfangen durch Jakob Lorber

255. Kapitel

[GEJ.04_255,01] Sage Ich: „Nein, Mein Freund, Dummheit ist das eben keine, aber so ein fürdieses Erdenleben nun etwas zu weit und tief gehender Vorwitz; denn solange die Seele nicht völlig eins mit Meinem Geiste in ihr geworden ist, kannst du derlei Dinge unmöglich in der rechten Tiefe fassen und begreifen. Wirst du jüngst auch zur geistigen Wiedergeburt gelangen und sogar drüben im Reiche Gottes dich geistig als eine vollendete Wesenheit befinden, so wirst du vieles wohl bis auf den tiefsten Grund einsehen, aber freilich nur insoweit, als es diese gegenwärtige Schöpfungsperiode betrifft, in deren Ordnung jede vorhergegangene ihren Bestand hatte und als irgend vollendet jetzt und immerfort bestehend geistig noch hat. Dennoch aber besteht zwischen dieser und all den vorangegangenen Schöpfungsperioden, gleichwie zwischen dieser Erde und all den andern zahllosen Weltkörpern des Urschöpfungsmenschen, ein allergewaltigster Unterschied.

[GEJ.04_255,02] Bei all den ewig zahllos vielen Vorschöpfungen, die alle einen Urgroßweltenmenschen darstellten und ausmachten, bin Ich nicht auf irgendeiner Erde derselben als ein Mensch ins Fleisch gehüllt worden durch die Kraft Meines Willens, sondern korrespondierte mit ihren Menschen Geschöpfen nur durch für jene Schöpfung geschaffene reinste Engelsgeister. Nur diese Schöpfungsperiode hat die Bestimmung, auf irgendeinem kleinen Weltenerdkörper, welcher gerade diese Erde ist, Mich für alle die vorhergehenden wie für alle in der nie endenden Ewigkeit nachfolgenden Schöpfungen in Meiner ewig urgöttlichen Wesenheit im Fleische und in engster Form vor sich zu haben und von Mir Selbst belehrt zu werden.

[GEJ.04_255,03] Ich wollte für alle künftigen Zeiten und Ewigkeiten Mir wahre und wirkliche, Mir völlig ähnliche Kinder nicht nur wie gewöhnlich erschaffen, sondern durch Meine väterliche Liebe wahrhaft zeihen, damit sie dann mit Mir beherrscheten die ganze Unendlichkeit.

[GEJ.04_255,04] Um aber das zu erzielen, nahm Ich, der unendliche, ewige Gott, für das Hauptlebenszentrum Meines göttlichen Seins Fleisch an, um Mich euch, Meinen Kindern, als schau- und fühlbarer Vater zu präsentieren und euch Selbst aus Meinem höchst eigenen Munde und Herzen zu lehren die wahre, göttliche Liebe, Weisheit und Kraft, durch die ihr dann Mir gleich beherrschen sollet und werdet nicht nur alle die Wesen dieser gegenwärtigen Schöpfungsperiode, sondern auch die vorangegangenen und alle die noch künftig folgenden.
 
[GEJ.04_255,05] Und es hat demnach diese Schöpfungsperiode vor allen anderen den für euch noch lange nicht hell genug zu erkennenden Vorzug, daß sie in der ganzen Ewigkeit und Unendlichkeit die einzige ist, in der Ich Selbst die menschliche Fleischnatur vollkommen angezogen und Mir im ganzen, großen Schöpfungsmenschen diese Hülsenglobe, in dieser des Sirius Zentralsonnenallgebiet, von den zweihundert Millionen ihn umbahnenden Sonnen eben diese und von ihren sie umkreisenden vielen Erdkörpern gerade diesen, auf dem wir uns nun befinden, erwählt habe, um auf ihm Selbst Mensch zu werden und aus euch Menschen Meine wahren Kinder für die ganze Unendlichkeit und Ewigkeit nach vor- und rückwärts zu zeihen. Und so du, Mathael, als einer der gediegensten Rechner das so recht ins Auge fassest, so wird dich dann die Ewigkeit und des Raumes Unendlichkeit nicht mehr gar so stark drücken.

[GEJ.04_255,06] Für die noch so weise, endliche und begrenzte Seele sind die Unendlichkeits- und Ewigkeitsbegriffe freilich etwas sie notwendig immerwährend drückend Unbegreifliches; aber nicht mehr also für den einmal vollkommen erweckten Geist in ihr. Denn der ist frei und in allem Mir gleich, und seine Bewegung ist schon einmal von der Art, daß alle Räumlichkeitsverhältnisse für ihn eine barste Null sind, und das, Freunde, ist schon eine gar gewichtigste Eigenschaft des Geistmenschen!

[GEJ.04_255,07] Stellet euch alle die noch so schnellen Bewegungen der Körper vor, wie Ich sie euch schon bei einer früheren Gelegenheit hinreichend erklärt habe, und ihr werdet es bald finden, daß die allerschnellsten euch bekanntgemachten Bewegungen der Zentralsonnen, in ihrer Schnelligkeit dazu noch veräonfacht oder zur äonsten Potenz erhöht, gegen die Schnelligkeit des Geistes eine wahre Schneckenpost sind, weil sie, um eine überaus große Raumesferne zu durchwandern, dennoch gleichfort einer Zeit nach Verhältnis der Entfernung bedürfen, während dem Geiste jede noch so unermeßbare Raumferne gleich ist; denn für den Geist ist hier und noch so unermeßlich ferne irgendwo ,dort‘ eins, während die Verschiedenheit der Raumferne für jede andere Bewegung einen gar sehr wesentlichen Unterschied macht.

[GEJ.04_255,08] Ferner mache Ich dich darauf aufmerksam, wie vom Geiste des Menschen, wenn solcher auch noch nicht völlig eins geworden ist mit der Seele, dennoch ein eigentümliches Gefühl in die Seele überfließt und sich dadurch als ein rein Geistiges bemerkbar macht, daß es sich alle Fakta – und mögen diese eine Ewigkeit hinter dieser Gegenwart geschehen sein! – stets also vorstellt, als geschähen sie jetzt, oder als wäre der Geist damals auch schon als ein Augen- und Ohrenzeuge dabeigestanden. Das Fernestehen solcher längst geschehenen Fakta malt sich hernach erst die beschränkte Seele selbst in ihrem Gehirne aus. In der Seele tritt die Erinnerung an die Stelle dieses geistigen Gefühls; aber diese vergegenwärtigt das Faktum nicht, sondern stellt es dem Zeitraume nach dahin, wann es begangen wurde. Der Geist aber stellt sich ganz als gegenwärtig in die Handlungsperiode zurück und vergegenwärtigt sich auch eine künftige derart, als wäre sie schon gegenwärtig vor ihm, entweder als begonnen oder auch schon als lange vollendet.

[GEJ.04_255,09] Die Weltweisen nennen dieses rein geistige Gefühl der Vergegenwärtigung entweder längst vergangener oder auch erst künftig zu erfolgen habender Fakta die Phantasie des Menschen. Allein das ist es nicht, weil man Phantasie nur das nennen kann, was die Seele selbst aus dem Vorrate ihrer Bilder als etwas Neues zusammenstellt und also eine sonst irgend in der freien Naturwelt nicht vorhandene Form oder ein Werk zustande bringt. Aus diesem pur seelischen Vermögen sind hervorgegangen alle Gerätschaften, alle Gebäude und Kleidung des Menschen und Fabeln und allerlei Dichtungen, deren Hintergrund sicher entweder sehr selten eine volle Wahrheit, zumeist aber nur eine barste Lüge und eigentlich gar nichts ist.

[GEJ.04_255,10] Das ist demnach das, was man Phantasie nennen kann; aber das vorerwähnte Vergegenwärtigungsgefühl entweder vergangener oder auch erst künftiger Fakta ist eine Lebenseigentümlichkeit des Geistes, und der rein denkende Mensch kann daraus entnehmen, wie der Geist im Menschen weder mit dem Raume und ebensowenig mit der Zeit etwas zu tun hat und dadurch über beiden herrschend steht.

[GEJ.04_255,11] Für den Geist gibt es sonach nur dann einen Raum, wenn er einen schafft und haben will, und unter ganz denselben Bedingungen auch eine Zeit. Will er keine Zeit, so tritt an ihre Stelle sogleich die ewige Gegenwart des Vergangenen, Gegenwärtigen und Zukünftigen.

[GEJ.04_255,12] Endlich könntet ihr noch eine dritte rein geistige Eigenschaft in euch bemerken, wenn ihr so recht aufmerksam darauf wäret! Diese Eigenschaft aber besteht darin, daß ihr euch irgendeine noch so große Sache als plötzlich in allen ihren Teilen vollendet vorstellen könnet und mit einem Blicke überschauen ein ganzes Sonnengebiet. Die Seele mit ihrem Sinnenwahrnehmungsvermögen muß eine Sache nach allen Seiten hin langsam und zeitweilig betrachten, betasten und behorchen und muß sie zergliedern, um sich von ihr erst nach und nach eine Totalvorstellung machen zu können. Der Geist aber umfliegt eine ganze Zentralsonne von aus- und inwendig in einem kaum denkbar schnellsten Augenblick und ebenso schnell auch eine Unzahl von solchen Sonnen und aller ihrer Planeten; und je mächtiger der Geist ist durch die Ordnung der Seele, desto heller und bestimmter ist eben des Geistes Über- und Durchblick der größten und noch endlos komplizierten Dinge der Schöpfung.

[GEJ.04_255,13] ,Ja‘, saget ihr und mit Recht sogar, ,wie ist dem Geiste denn solch ein schnellster Totalüberblick möglich?‘ Und Ich sage und antworte euch: In einer vollkommensten Art eben auf die Weise, wie einer vollkommenen, naturordnungsgemäß gediehenen Seele das Fern- und Durchfühlen mittels ihres Außenlebensäthers möglich ist, – wie ihr solches an den Schwarzen hinreichend erprobt habt. Aber bei der nur substantiellen Seele ist solch eine Eigenschaft immerhin bei aller ihrer noch so großen Intensität gegen die ähnliche des Geistes in keinen rechten Vergleich zu stellen, weil sie notwendig noch räumlich beschränkt und da nur unter gewissen transzendent-naturmäßigen Urelementen außer ihrer Grundform zu denken und zu fühlen imstande ist, und das, je näher ihrer eigentlichen Menschenlebensform, desto fühlbarer und gediegener. 

Nach sehr weit weg gelingt es ihr dann selbst in ihrem vollkommensten, natürlich bloß seelischen Zustande schlecht; und mag eine Seele eine noch so kräftige Außenlebenssphäre besitzen, so wird sie, als von hier ausstrahlend, bis nach Afrika hin schon gar nichts mehr wahrzunehmen imstande sein.“


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Wer war „Abedam“ ....
« Antwort #42 am: Oktober 22, 2017, 06:41:21 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Wer war „Abedam“ ....

B.D. 8334 empfangen am 21.11.1962

Wer war „Abedam“ ....
(Haushaltung Gottes - Debatte)
Es ist dies ein Problem, das euch schwer verständlich zu machen ist, weil es sich um Vorgänge handelt, die sich auf Erden abspielten zu einer Zeit, da die Bindung von den Menschen auf Erden zu Mir noch mehr bestand wie in der Jetztzeit, weil zur Belehrung der Menschen viele Licht- und Liebegeister unter ihnen weilten, teils auch als Mensch verkörpert und teils direkt aus der Höhe herabgestiegen in zwar geistigem Gewande, doch den Menschen sichtbar als gleichfalls körperlich bestehend .... die sich aber dann immer nur kurze Zeit auf Erden aufhielten, um die Menschen zu stärken und in ihnen die Liebe aufflammen zu lassen zu Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit ....

Alle diese Lichtwesen waren von Meiner Liebekraft durchstrahlt; sie hatten also Licht und Kraft im Übermaß und strahlten solche auch auf die Menschen aus, so daß diese sie als etwas Übernatürliches erkannten und selig waren, in ihrer Nähe weilen zu dürfen. Der Geisteszustand der Menschen in dieser Zeit war zwar ebenso zwiespältig wie jetzt, denn die Last der Ursünde hielt sie noch am Boden, so daß sie den niederen Trieben immer wieder erlagen und doch auch während ihres Erdenlebens so weit ausreifen sollten, daß sie nach ihrem Tode nicht in das Reich der unteren Geister eingingen, sondern in die Vorhölle aufgenommen werden konnten .... daß sie also während des Erdenlebens einen gottesfürchtigen Lebenswandel führten und dazu ihnen auch Hilfe geleistet wurde in jeder Weise. Ich sandte darum immer wieder Lichtwesen .... d.h. nicht gefallene Urgeister .... mitten unter die Menschen, die sie belehrten und ihnen Meinen Willen zur Kenntnis brachten .... Und die nun Meinen Willen erfüllten, erweckten auch in sich die Liebe zu ihrem Gott und Schöpfer, und die Liebe zog Mich als die Ewige Liebe auch an ....

Ich Selbst war aber als „Liebe“ den Menschen kein vorstellbares Wesen, doch sie konnten Mich vernehmen; es ertönte denen Mein Wort, die in sich die Liebe erweckt hatten, und also konnten Mich zuweilen auch Urväter vernehmen, wenn es nötig war, daß ihnen über ihre Lebensführung Ratschläge erteilt werden sollten .... Und dann stiegen auch Lichtwesen zur Erde, die eine menschliche Form annahmen und durch die Ich, als der Vater .... als die Ewige Liebe .... Mich Selbst nun äußern konnte ....

Es war also diese Meine Anwesenheit auf Erden keine „Menschwerdung“, es war keine „Verkörperung“ Meines Urwesens in einem Menschen .... sondern es war und blieb immer nur ein rein geistiger Vorgang, daß Sich die Ewige Liebe .... der „Erzeuger“ aller geschaffenen Wesen .... in einer den Menschen vorübergehend schaubaren geistigen Form den Menschen offenbarte, d.h.,daß sie Sein Wort vernehmen durften oder auch: daß diese Lichtwesen die Liebe in sich sprechen ließen .... daß das Wort, das in Mir seinen Ausgang nimmt, durch liebeerfüllte Geistwesen sich den Menschen hörbar äußerte ....

Der „Vater“ sprach also die Menschen an, wie auch jetzt der Liebekraftstrom ausgeht von Mir, den höchste Wesen des Lichtes empfangen und weiterleiten .... nur, daß jene Lichtwesen zur Erde stiegen und sich den Menschen sichtbar machten durch ihren Willen und ihre Kraft, da ihnen gleich Mir alles möglich war, denn sie standen in Meinem Willen und waren immer nur Ausführende Meines Willens ... Und es blieben diese Wesen auch nicht den Menschen schaubar .... während Jesus, in Dem Ich Mich als Mensch verkörpert habe, auf Erden allen schaubar war und auch blieb bis zu Seinem Tode und auch nach Seinem Tode das Wesen ist und bleibt, Das für alle Meine Geschöpfe zum schaubaren Gott geworden ist. Dieser Akt der „Menschwerdung Gottes“ in Jesus ist und bleibt einmalig, wenngleich zuvor Ich Selbst als die Ewige Liebe oft den Menschen gegenwärtig gewesen bin, doch da die Menschheit noch unter der Last der Ursünde stand, Ich Mich in keiner Form verkörpern konnte, sondern Mir eine Form aus Meinem Willen heraus erwählte, die aber immer nur das Geisteskleid eines der höchsten Lichtwesen sein konnte .... während der Mensch Jesus ohne Ursünde zur Welt kam und Er Seinen menschlichen Körper durch Liebe und Leid restlos vergeistigte und Er Mir daher zum Aufenthalt werden konnte, so daß von einer „Verkörperung“, von einer Manifestierung Meines Liebegeistes in Jesus .... von der „Menschwerdung Gottes“ gesprochen werden kann ....

Der Vater sprach wohl aus jenen hohen Wesen, die zu den ersten Menschen herabkamen, denn diese Wesen gaben immer nur Mein Wort wieder, das sie unmittelbar von Mir durch die Liebeanstrahlung empfingen und also der Vater aus ihnen sprach, wie Ich Selbst heut noch spreche durch ein von Mir erwähltes Werkzeug, dessen Urschuld durch das Erlösungswerk Jesu getilgt ist .... das aber darum nicht als Gott, als Vater Selbst, anzusprechen ist ....

Verstehet es, daß das Wort Ich Selbst bin .... und daß das Wort auch immer den Vater bezeuget, daß aber die Hülle, durch die das Wort ertönet, nur ein „Mittler“ vom Vater zu Seinem Kind sein wird .... wohingegen der Mensch Jesus durch Sein Erlösungswerk und als reinster Urgeist Mich Selbst in aller Fülle aufnehmen konnte, weil nun auch die „erlösten“ Menschen Mich schauen können sollten .... während zuvor für die noch unerlösten Geschöpfe ein Schauen Meiner Selbst unmöglich war. Ich blieb ihnen daher auch nicht als Lichtgestalt sichtbar. Nur wollte Ich immer denen, deren Herzen liebewillig waren, verhelfen, daß sie wenigstens den Grad auf Erden erreichten, daß sie in das Vorreich eingehen konnten, wo sie vorerst blieben bis zu dem Erlösungswerk Jesu, und Ich sie dann nach Meinem Kreuzestod mit hinübernehmen konnte in das Reich des Lichtes und der Seligkeit ....

In Jesus bin Ich Selbst Mensch geworden, denn Jesus hatte eine sichtbare Hülle, die Er jedoch Selbst vergeistigte, die aber für Meine Geschöpfe sichtbar bleiben sollte, um Mich schauen zu können in Meinem Reich ....

Und so lasset euch mit dieser Erklärung genügen, daß Meine Vaterliebe wohl allzeit unter den Menschen weilte, wo diese sich so gestalteten, daß Ich mit Meiner Liebe ihre Existenz nicht mehr gefährdete; doch immer war diese Liebe in Schranken gehalten in jenen Formen, die wohl Meine Ursubstanz bargen, weil sie selbst geistige Wesen waren, die Mir angehörten und die nur begrenzt sich den Menschen sichtbar machten, wie dies Mein Wille war ....

Doch sie brachten den Menschen den Beweis Meiner Selbst .... sie brachten ihnen Mein Wort .... doch das Wort Selbst war noch nicht Fleisch geworden .... was erst geschah in Jesus, in Dem Ich Selbst das Erlösungswerk vollbracht habe, um die Menschen frei zu machen von Sünde und Tod ....

Amen


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Menschwerdung Gottes in Jesus ....
« Antwort #43 am: Oktober 22, 2017, 02:32:18 Nachmittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Menschwerdung Gottes in Jesus


B.D. 7731 empfangen am 26.u.27.10.1960

Menschwerdung Gottes in Jesus ....

Das größte Geheimnis ist und bleibt für euch Menschen Meine Menschwerdung in Jesus Christus ....

Auch wenn es in der euch faßlichen Weise erklärt wird, wird es dennoch ein Geheimnis bleiben für euch, weil euch Mein Wesen nicht voll verständlich gemacht werden kann, weil ihr ein denkendes Wesen immer personifizieren wollet und weil ihr euch daher einen „wesenhaften“ Gott als etwas „Begrenztes“ vorstellet und dieses Begrenzte nun auch in den Menschen Jesus hineinversetzt, Der gleichsam nun zwei Wesen in Sich vereinigt. Doch diese Vorstellung ist nicht richtig, denn Mein Wesen ist unergründlich, es ist die alles erfüllende und umfassende Kraft, die keine Begrenzung kennt und doch denkfähig und mit einem Willen begabt ist.

Mein Wesen sich vorzustellen ist euch Menschen unmöglich, weil ihr begrenzt seid, weil ihr noch nicht die Vollkommenheit erreicht habt, die jede Begrenzung aufhebt. Dennoch seid auch ihr Träger jener Kraft, nur in begrenztem Maß von der Kraft erfüllt, die aber der Mensch Jesus in aller Fülle in Sich barg und darum aufnehmen konnte, weil Er vollkommen war, also Sich auf Erden durch einen Lebenswandel in Liebe vergöttlicht hatte ....

Für Ihn gab es keine Begrenzung des Einfließens göttlicher Kraft, Er war gänzlich durchstrahlt von ihr .... also Mein Urwesen, die göttliche Liebekraft, (27.10.1960) war in Ihm, und so konnte also Ich Selbst in Ihm sein, Dessen Hülle sich so hergerichtet hatte, daß ein völliges Durchstrahlen dieser möglich war, ohne daß sie verzehrt wurde von Meiner Kraft. Und so konnte also nun von „Gott“ gesprochen werden, Der Sich nur in der Hülle des Menschen Jesus schaubar gemacht hat, denn als Kraftquell von Ewigkeit konnte Ich keinem Wesen schaubar sein, und niemals hätte es ein Wesen ertragen, wenn es in das ungeheure Feuermeer Meiner Liebe hätte blicken können ....

Also mußte Ich Selbst Mir eine Begrenzung schaffen, Ich mußte eine Form wählen, die euch Menschen schaubar sein konnte, und diese Form nun gänzlich durchstrahlen. Aber die Form blieb dennoch, was Ich Selbst bin von Ewigkeit: das höchste vollkommenste Wesen .... Die Form diente dem höchsten, vollkommenen Wesen zum Aufenthalt um Meiner Geschöpfe willen, die Mich zu schauen begehrten. Und dennoch werden sie Mein Wesen in Ewigkeit nicht ergründen können, weil es unergründbar ist und bleibt für alles Geschaffene, für alles, was aus Mir einst hervorgegangen ist. Die Ewige Gottheit personifizieren zu wollen ist irrig, denn Ich bin kein begrenzter Geist, Ich bin alles in allem .... Ich bin die Kraft, Die alles erfüllt, Die die ganze Unendlichkeit durchstrahlt, Die alles Wesenhafte und alle Schöpfungen erhält und deren Bestehen sichert ....

Und doch bin Ich ein Wesen, Das in aller Weisheit und Liebe wirket, Das Seinen Willen gebrauchet, Das denken kann in höchster Vollendung, also immer die Liebe und die Weisheit das Denken bestimmen und die Allmacht alles zur Ausführung bringt. Daß das einst von Mir Erschaffene Mich zu schauen begehrte, war der Anlaß seines Abfalles von Mir .... Ich aber konnte jenen Wesen nicht schaubar sein, weil sie vergangen wären angesichts der Licht- und Kraftfülle, die sich ihnen hätte erschließen müssen ....

Aber Ich wollte auch das Verlangen Meiner Kinder stillen, Ich wollte Mich ihnen schaubar vorstellen und habe es getan in Jesus Christus, in einer menschlichen Hülle, die sich aber zuvor völlig vergeistigen mußte, um Mein Licht und Meine Kraft in aller Fülle in sich aufnehmen zu können .... Es mußte die Hülle zur gleichen geistigen Substanz geworden sein, die Mein Urwesen ist seit Ewigkeit .... auf daß sie nicht verging, als Ich Selbst die Form durchstrahlte .... Es blieb also nichts Menschliches mehr zurück, alles war Geist aus Mir, und also war Jesus Gott ....

Ich war Mensch geworden, jedoch nur, um als Mensch eine Mission zu erfüllen, eure Urschuld zu tilgen. Aber es blieb doch nicht mehr der „Mensch“ Jesus zurück, sondern Er hatte Sich vergöttlicht durch den Gang über diese Erde, Er war die völlige Verschmelzung eingegangen mit Mir, Seinem Schöpfer und Vater von Ewigkeit .... Mein Urwesen hatte Sich in Ihm manifestiert .... Der Geist von Ewigkeit, Der alles erfüllt, hatte eine sichtbare Gestalt angenommen in Jesus ....

Und so bin Ich schaubar geworden allen Meinen Kindern, die so weit ausreifen, daß sie Mich nun sichtbar ertragen können, daß sie Mich schauen dürfen von Angesicht zu Angesicht ....

Amen


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Der Weg zum Kreuz ist der Weg der Liebe und des Leides
« Antwort #44 am: Oktober 22, 2017, 02:37:11 Nachmittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Der Weg zum Kreuz ist der Weg der Liebe und des Leides

B.D. 6512 empfangen am 28.u.29.3.1956

Kreuzweg über Golgatha ....
Der Weg zum Kreuz muß unwiderruflich gegangen werden, denn er allein führt euch zur Pforte der Seligkeit .... Der Weg zum Kreuz ist der Weg der Liebe und des Leides .... es ist der Weg zu Jesus Christus, es ist der Weg nach Golgatha .... Jesus Christus Selbst ging ihn für euch, dennoch müsset ihr Ihm nachfolgen und alles auf euch nehmen, was euch beschieden ist ....

Doch wollet ihr ernsthaft den Weg zum Kreuz nehmen, zu Ihm, dem göttlichen Erlöser, dann schreitet Er auch sicher euch zur Seite, denn jeden, der zu Ihm kommen will, den fasset Er an der Hand und hilft ihm, so er schwach wird. Ihr müsset den Weg über Golgatha nehmen, wollet ihr zum Tor der Seligkeit gelangen. Alle Leiden und Schmerzen des göttlichen Erlösers Jesus Christus müsset ihr euch veranschaulichen und euch sagen, daß Er sie für euch getragen hat ....

Ihr müsset Ihn gleichsam begleiten in Gedanken auf diesem Wege und bei Ihm verweilen bis zur Stunde Seines Todes .... Sein Leid muß euer Leid sein, daß es euer Herz trifft und die Liebe in euch zu heller Glut auflodern lässet .... Ihr müsset mit Ihm leiden wollen in der Erkenntnis, daß es eure Sünden sind, für die Er gelitten hat und gestorben ist am Kreuz ....

Und so nehmet ihr auch teil an Seinem Erlösungswerk, und ihr werdet zu lebendigen Bekennern Seines Namens. Es kann niemand zur Seligkeit gelangen, der sich nicht auseinandersetzet mit diesem größten geistigen Erlebnis, mit einer Tat, die ihresgleichen sucht .... Es kann keiner erlöst werden, der das Erlösungswerk selbst noch nicht gedanklich erlebt hat, der also einmal den Weg zum Kreuz genommen hat, um nun in aller Stille sich Jesus auf dem Kreuzgang anzuschließen und bei Ihm zu verbleiben bis zu Seinem Tode .... Immer wieder müsset ihr Menschen euch diesen Vorgang ins Gedächtnis rufen, und immer tiefer wird eure Liebe werden zu Dem, Der für euch gelitten hat und gestorben ist am Kreuz ....

Es ist dieser Kreuzgang zu Ihm und mit Ihm unerläßlich, denn dann erst dringet ihr ein in das große Geheimnis der Menschwerdung Gottes und Seines Erlösungswerkes; dann erst wird euch bewußt, was der Mensch Jesus getan hat für euch, und dann erst werdet ihr rechte Nachfolger Jesu werden, weil euch die Liebe zu Ihm antreibt, weil ihr nicht mehr von Seiner Seite gehen wollet, weil ihr dann auch bereit seid, größtes Leid zu tragen, um euch an Seinem Erlösungswerk zu beteiligen ....Es dürfen für euch die Vorgänge der Kreuzigung Jesu nicht nur Worte bleiben, ihr müsset sie lebendig werden lassen in euch, ihr müsset euch hineinversenken in das übergroße Leid, das Er getragen hat, und darum oft den Weg zum Kreuz nehmen in Gedanken ....

Und das Kreuz wird für euch ein leuchtendes werden, das hinweiset zur Pforte der Seligkeit. Dann erst werdet ihr lebendig Seinen Namen vertreten können, dann erst werdet ihr selbst von „Erlösung“ sprechen können, dann wird eure Seele angerührt werden von der übergroßen Liebe des göttlichen Erlösers, dann aber lässet sie nimmermehr von Ihm, (29.3.1956) und dann wird sie an Seiner Seite das Lichtreich betreten können nach dem irdischen Ableben, weil ihr Weg über Golgatha führte. Und namenlose Seligkeit wird ihr beschieden sein, denn sie ist nun zum wahren Leben erwacht, sie hat den Tod überwunden dank Dessen, Der für sie gestorben ist ....

Das Erlösungswerk Jesu Christi ist von so großer Bedeutung, daß Seines Kreuzestodes immer wieder und in aller Innigkeit gedacht werden muß, daß der Mensch sich immer wieder Sein Leben und Sterben vorstellen sollte, um einzudringen in das Mysterium Seines Liebewerkes, denn je mehr er sich bewußt wird des Liebewerkes Jesu, desto mehr entflammt auch seine Liebe auf zu Ihm, und die Liebe drängt ihn nun von selbst zum Kreuz, die Liebe nimmt auch die Leiden eines Kreuzganges auf sich, die Liebe ist zu allem bereit, um das Opfer Jesu Christi auszuwerten und gleichsam selbst daran teilzunehmen, denn die Liebe opfert sich selbst. .

Amen


"Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus"

Ihr müsset Ihn gleichsam begleiten in Gedanken auf diesem Wege und bei Ihm verweilen bis zur Stunde Seines Todes ....

Es ist dieser Kreuzgang zu Ihm und mit Ihm unerläßlich, denn dann erst dringet ihr ein in das große Geheimnis der Menschwerdung Gottes und Seines Erlösungswerkes; dann erst wird euch bewußt, was der Mensch Jesus getan hat für euch, und dann erst werdet ihr rechte Nachfolger Jesu werden, weil euch die Liebe zu Ihm antreibt, weil ihr nicht mehr von Seiner Seite gehen wollet, weil ihr dann auch bereit seid, größtes Leid zu tragen, um euch an Seinem Erlösungswerk zu beteiligen ....
Es dürfen für euch die Vorgänge der Kreuzigung Jesu nicht nur Worte bleiben, ihr müsset sie lebendig werden lassen in euch, ihr müsset euch hineinversenken in das übergroße Leid, das Er getragen hat, und darum oft den Weg zum Kreuz nehmen in Gedanken ....


Um dieser Aufforderung nachgehen zu können, ist es hilfreich den Bericht der Anna Katharina Emmerich über das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus zu lesen.
Es ist ein sehr bewegendes Buch und nicht einfach zu lesen. Ein feinfühlendes Herz wird sich schwer tun, die Berichte über das Leiden und Sterben unseres Herrn zu lesen und wird auch gleichzeitig tief bewegt sein.

Aber es wird gewiss ein großer Schritt sein, Jesus Christus näher zu kommen.

Es gibt auch "Die Passion" als einzelnes Buch.




Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Erleben des Erlösungswerkes im Jenseits
« Antwort #45 am: Oktober 23, 2017, 07:23:35 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Erleben des Erlösungswerkes im Jenseits ....

B.D. 6809 empfangen am 19.4.1957

Erleben des Erlösungswerkes im Jenseits ....

Wie immer euch auch die Leiden und Qualen Meines Kreuzganges und Meines Todes am Kreuz geschildert werden, ihr könnet es nicht ermessen, welches Erbarmungs- und Liebewerk Ich für euch vollbracht habe ....

Einmal aber werdet auch ihr Zeuge sein dürfen, einmal werdet ihr rückschauend alles selbst erleben dürfen, und dann erst wird euch Meine unendliche Liebe offenbar werden, die Mich zu diesem Erlösungswerk bewogen hat. Denn sowie ihr einen gewissen Lichtgrad erreicht habt, gibt es für euch keinen Zeitbegriff mehr, und also könnet ihr auch das Vergangene als gegenwärtig erleben ....

Und ihr werdet überwältigt sein von einem Geschehen, das keines Menschen Mund wiederzugeben vermag und das keines Menschen Verstand fassen kann, würde es euch auch recht geschildert werden. Denn die Leiden und Qualen waren unermeßlich .... deshalb, weil Ich, obwohl Mensch, unsäglich unter dem Schmutz der Sünde litt, die Meinem reinen, göttlichen Wesen widersprach ....

Als Mensch barg Ich dennoch die Fülle der ewigen Gottheit in Mir, konnte also nicht gleichzeitig dem Gegner Zugang gewähren, der aber sich über Meine Peiniger an Mich herandrängte und darum Mich zu äußerster Abwehr veranlaßte, so daß Mein Körper und Meine Seele Qualen erleiden mußten, die ihr Menschen nicht begreifen könnet, weil für euch der Gegensatz von Makellosigkeit und Sünde kaum verständlich ist ....

Mein Körper aber war noch irdisch ausgerichtet, er empfand alle Leiden und Qualen im Übermaß, die Seele wehrte sich gegen ihre Bedränger und erlitt die Qualen noch weit mehr, denn sie sah in die tiefste Hölle, sie sah sich der größten Verworfenheit gegenüber, sie sah in Abgründe, die sie erschaudern ließen, und alle ihre Ängste und Schrecken wurden noch auf den Körper übertragen, so daß wahrlich jeder andere Mensch den Kreuzestod nicht hätte zu erleiden brauchen, weil er zuvor schon sein irdisches Leben verloren hätte unter den Händen seiner Peiniger ....

Doch Mich erbarmten auch jene, denn Ich wußte, daß sie in der Gewalt Meines Gegners sich befanden und also in seinem Auftrag sich an Mir austobten. Und darum wollte Ich das größte Maß von Leiden auf Mich nehmen, darum wollte Ich das Erlösungswerk zu Ende führen, um auch jenen Rettung zu bringen, um auch jene aus seiner Gewalt zu befreien .... Was sich abgespielt hat am Tage Meiner Kreuzigung auf Erden, das spielt sich immer und immer wieder ab im geistigen Reich, allen Seelen ersichtlich, die im Licht stehen und immer wieder Meine Liebe und Erbarmung preisen angesichts des Sühneopfers für die gesamte Menschheit.

Nicht aber, daß der Vorgang ständig wiederholt wird, sondern daß alles lichtvolle Geistige das Vergangene rückschauend erlebt als gegenwärtig .... daß ihm Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jederzeit ersichtlich ist, weil es für das Lichtwesen keine Begrenzung mehr gibt, also auch jeglicher Zeitbegriff ausgeschaltet ist .... Wenn ihr Menschen auf Erden euch auch das Erbarmungswerk des Menschen Jesus vorzustellen sucht, so wird es immer nur ein schwacher Vergleich sein zu dem, was ihr einst selbst werdet erleben dürfen.

Denn ihr könnt euch wohl die äußerlichen Ereignisse vor Augen führen, nicht aber das namenlose Leid, das die Seele Jesu erdulden mußte und das erst dann verständlich wird, wenn eine Seele im Licht steht und sie um die Schrecken der Finsternis weiß .... wenn sie weiß, was es heißt, das Reich des Lichtes, mit dem Reich der Finsternis vertauschen zu müssen und nun allen dämonischen Gewalten ausgeliefert zu sein. Die Seele des Menschen Jesus kam freiwillig aus dem Reiche des Lichtes und alle Gegeneinflüsse suchte sie mit Liebe auszugleichen .... Aber selbst diese Liebe konnte nicht verhindern, daß sich der Gegner Seines Körpers bemächtigte, daß sich alle Kräfte der Hölle an Ihm erprobten. Und darum nahm Er geduldig auch das schwerste Leid auf Sich: Er ging den Weg zum Kreuz ....

Er ließ Schmähungen und Mißhandlungen über Sich ergehen und zwang Seine Seele und Seinen Körper, auszuhalten bis zum Tode am Kreuz. Denn die Sündenlast der Menschheit war unermeßlich groß, und darum mußte auch das Sühnewerk unermeßlich leidvoll sein. Ich Selbst war im Menschen Jesus, Ich Selbst gab Ihm die Kraft, aber Ich bestimmte nicht Seinen Willen, nur daß Ich als in-Ihm-wohnende Liebe die Kraft war, die Ihn das Kreuzesopfer auszuführen befähigte. Und deshalb ist das Kreuzesopfer nicht als Menschenwerk zu bewerten, sondern es wurde für euch Menschen dargebracht von Mir Selbst in Jesus Christus ....Und darum auch werdet ihr die große Bedeutung und das unermeßliche Leid erst dann recht fassen können, wenn ihr selbst es rückschauend im geistigen Reich werdet erleben, um dann auch zu loben und zu preisen Den, Der euch erlöst hat von Sünde und Tod ....

Amen


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Das Leben Jesu vor Seinen Lehrjahren ....
« Antwort #46 am: Oktober 23, 2017, 07:26:27 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Das Leben Jesu vor Seinen Lehrjahren ....

B.D. 8486 empfangen am 3.5.1963

Das Leben Jesu vor Seinen Lehrjahren ....

Ich werde euch immer in aller Wahrheit belehren, sowie ihr diese nur begehret .... Und Ich werde euch auch Antwort geben auf Fragen, die euch bewegen, weil ihr die Antwort auch nur um der Wahrheit willen begehret .... d.h. ihr Klarheit besitzen möchtet, wo sich verschiedene Ansichten behaupten wollen ....

Wenn Ich euch den Auftrag gebe, Wahrheit zu verbreiten, sollet ihr auch stets Aufklärung erhalten, was es auch sei: Der Erdenweg des Menschen Jesus kann nicht mehr nachgewiesen werden, es kann nur auf geistigem Wege euch Menschen Bericht gegeben werden, wie und wo Jesus die Jahre verbrachte, die Seiner eigentlichen Lehrtätigkeit vorangingen ....

Doch das eine ist gewiß, daß Er das einfachste Leben geführt hat inmitten Seiner Familie und daß Er stets in äußerster Zurückhaltung verblieb auch im Kreise der Menschen, die in Seinem Elternhaus verkehrten. Er hielt Sich fern von allen Lustbarkeiten, wie auch größeren Zusammenkünften, Er blieb stets für Sich und reifte innerlich aus durch Seine ungewöhnliche hilfsbereite Einstellung Seinen in Not befindlichen Mitmenschen gegenüber ....

Denn Sein Herz war voller Liebe, und diese Liebe bewirkte, daß Er zunahm an Weisheit, daß Sich Ihm ein Wissen erschloß, daß Er alles hell erkannte .... wenngleich anfangs diese innere Helligkeit blitzartig in Ihm aufleuchtete, um dann wieder zeitweise zurückzutreten, und Er wieder wie jeder andere Mensch sprach und dachte, doch Er war allen Seinen Altersgenossen weit voraus an Wissen. Doch Er weigerte Sich, von Menschen Belehrungen anzunehmen ....

Das eine dürfet ihr Menschen glauben, daß die Liebe der beste Lehrmeister ist und daß .... wer die Liebe in sich zur rechten Entfaltung bringt .... von innen heraus zu Kenntnissen gelangt, die ihm von seiten eines Mitmenschen niemals so lückenlos geboten werden können .... Ihr müsset nun wissen, daß die Seele Jesu aus dem Lichtreich kam, daß sie wohl das Licht hingab für die Zeit ihres Erdenwandels, niemals aber die Liebe, die sie erfüllte, weil sie als reinstes Lichtwesen durchstrahlt wurde von Meiner ewigen Vaterliebe ....

Als Mensch konnte das Liebelicht nicht in aller Fülle wirken, weil die Mitmenschen es nicht hätten ertragen können, doch in dem Menschen Jesus strahlte es fort, und es erschloß Ihm alles Wissen, weshalb Er auch sehr bald die große Not der Menschheit und Seine Mission erkannte und bewußt Sich für diese vorbereitete .... Ihr wisset nun aber auch, daß Er als Knabe schon im Tempel lehrte .... daß Er den Schriftgelehrten Antworten gab, die diese stutzen ließen .... Also beweiset euch dies, daß Er schon als Knabe über ein Wissen verfügte, das Ihm nicht von Menschen gelehrt wurde, sondern die helle Flamme in Ihm zur Begründung hatte.

Seine Liebe wurde immer stärker, und also nahm er auch zu an Weisheit .... und wurde schon in Seiner Jugend angefeindet von den Lehrern und Schriftgelehrten, weil Er Sich nicht von Ihnen belehren ließ, sondern Sich fernhielt von jeder Schule .... Über die Zeit zwischen Seiner Belehrung im Tempel und dem Beginn Seiner eigentlichen Lehrtätigkeit sind der Nachwelt keine Aufzeichnungen verblieben, und daher werden die verschiedensten Vermutungen und Angaben vertreten, wie sie sich der Menschen Verstand zurechtlegte .... Und es bestehen deshalb keine Aufzeichnungen, weil sich das Leben Jesu in aller Stille im Elternhaus vollzog, weil Ihm in dieser Zeit jede göttliche Fähigkeit verlorengegangen schien, Er aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit trat und ein ganz zurückgezogenes Leben führte und als Sohn eines Zimmermannes auch Seinen Beruf als solcher ausführte ....

Es trat nichts Ungewöhnliches an Ihn heran, denn es waren dies die Jahre, wo Jesus als „Mensch“ ausreifen mußte, weil Er den Menschen den Erdengang vorleben wollte, der zum Ausreifen, zur Vollendung führt ....In dieser Zeit war alles still um Ihn, Er besaß keine ungewöhnliche Fähigkeit, Er machte eher den Eindruck eines geistig zurück-gebliebenen Menschen, weil Er Sich von allen Menschen zurückzog und immer nur kurz in Seinen Antworten war und auch das übliche weltliche Wissen Ihm fremd schien ....

Und Er vermied vor allem den Umgang mit denen, die dem Tempel angehörten und deren Aufgabe es sein sollte, die Menschen geistig zu führen .... Und so war auch bald kein Mensch in Seiner Umgebung .... auch Seine nahen Verwandten nicht .... die noch von einer göttlichen Sendung des einst so ungewöhnlichen Kindes überzeugt waren ....

Es ist diese Zeit des Erdenwandels für Jesus ganz besonders leidvoll gewesen, denn was nach außen nicht mehr erkenntlich war, das lag doch tief im Inneren verborgen, nur mußte Jesus Selbst damit fertig werden, Er mußte als Mensch Sich mit allem auseinandersetzen, Er mußte als Mensch alle inneren Triebe und Leidenschaften, die den Körper ebenso bedrängten wie bei allen anderen Menschen bekämpfen.

Er mußte leiden und kämpfen und durch Dienen in Liebe ausreifen .... Denn Er erkannte kraft Seiner Liebe, die Weisheit ausstrahlt, bald alle Zusammenhänge, und Er wußte, daß Er Selbst erst einen Reifegrad erlangen mußte, der Ihn dann zum Ausführen Seiner Mission befähigte .... Und diesen Entwicklungsgang legte Er in aller Stille und Zurückgezogenheit zurück als einfacher Zimmermannssohn. Der Seine Heimat nicht verließ, Der nur zwecks inneren Ausreifens oft die Einsamkeit aufsuchte, indem Er Sich zurückzog in abgelegene Gebiete, indem Er Berge bestieg und Sich oft tagelang in der Einsamkeit aufhielt, nur mit Seinem Gott und Vater verbunden und ausharrend im Gebet um Kraft und Stärkung für das, was vor Ihm lag und was Ihm oft bis in alle Einzelheiten vor Augen stand und Ihn in furchtbare Angstzustände versetzte, in denen Er dann bei Mir Hilfe suchte ....

Und Ich war mit Meinem Sohn, Ich stärkte Ihn, und Ich schenkte Ihm immer hellere Erkenntnis, so daß Er stets von neuem Sich erbot, das Werk zu Ende zu führen, das der Menschheit Erlösung bringen sollte von Sünden und Tod .... Völlig irrig aber ist die Ansicht, daß der Mensch Jesus Sich ein tieferes Wissen angeeignet habe durch Umgang mit Weisen und Lehrern in fremden Ländern .... Wer wohl hätte Jesus besser belehren können als Ich Selbst ....Ich Selbst aber war in dem Menschen Jesus als Auswirkung Seiner übergroßen Liebe ....

Es ist ein völlig absurder Gedanke, daß Jesus Belehrungen von seiten eines Mitmenschen benötigt hätte .... um dann Seine Lehrtätigkeit auf Erden in Seinem Heimatgebiet ausführen zu können .... Wenn ihr Menschen nun den Beweis habet, daß Ich Selbst die Wahrheit zur Erde leite, wenn nur bestimmte Voraussetzungen vorhanden sind .... um wieviel eher also war Jesus fähig, von Mir direkt belehrt zu werden, Der doch euch Menschen alle übertraf an Liebe und völliger Hingabe an Mich ....

Nur wer von der Auswirkung eines Liebelebens noch keine Ahnung hat, der kann solche Behauptungen aufstellen, daß Jesus in anderen Ländern Sich die Kenntnisse erworben habe, um lehrend aufzutreten, daß Er andere Menschen aufsuchen mußte, um deren Lehren zu studieren ....

Was Ich an einem einfachen Erdenkind offensichtlich geschehen lasse: daß Ich ihm die reine Wahrheit von oben zuführe durch den Geist, das müsset ihr Menschen wahrlich auch dem Menschen Jesus zuerkennen, Der zur Erde niederstieg, um Mich Selbst durch Sich zu euch sprechen zu lassen, Der also wahrlich keine Lehrer benötigte, sondern die tiefste Weisheit von Mir direkt entgegennahm und durch diese Belehrungen als Mensch tauglich wurde, zu lehren und den Mitmenschen reine Wahrheit zu vermitteln ....

Und ihr könnet nun auch diese Meine Worte als reinste Wahrheit in Empfang nehmen, will Ich doch, daß ihr nicht irret und daß euch Aufschluß gegeben werde, wo ihr selbst noch unwissend seid. Es geht vor allem darum, daß ihr Menschen ein klares Bild gewinnet, wer Jesus ureigentlich war und warum Er in den kleinsten und ärmlichsten Verhältnissen zur Welt kam und darin aufgewachsen ist ....

Denn obwohl Er Mensch war wie jeder andere Mensch, so hat Er doch den Menschen bewiesen, daß ein jeder in sich die höchsten geistigen Fähigkeiten entwickeln kann und daß Er Selbst aus Sich heraus ein Wissen besaß, das Er nun den Menschen vermittelte .... daß aber Er Selbst niemals nötig hatte, Sich von anderen belehren zu lassen oder Kenntnis zu nehmen von Lehren, da Ihm doch alles bekannt war, ansonsten Er nicht die höchste Vollendung erreicht hätte auf Erden, die zur gänzlichen Vereinigung führte mit Mir, daß Er eins wurde mit Mir .... in Dem Ich Selbst Mensch geworden bin, um euch zu erlösen ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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„Der Vater und Ich sind eins ....“
« Antwort #47 am: Oktober 23, 2017, 07:36:26 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

„Der Vater und Ich sind eins ....“

B.D. 8201 empfangen am 27.6.1962

„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? ....“

Es war Mein Leiden und Sterben am Kreuz unsagbar schmerzensreich, und jede Schilderung der Leiden ist nur ein schwacher Vergleich zu dem, was Ich gelitten habe, denn Ich sah jede Phase Meines Erlösungswerkes voraus, Ich wußte es, worin Meine letzte Aufgabe bestand, und Ich hatte keinen Trost, Mir Selbst die Qualen verringern zu können, denn Ich mußte die letzten Stunden als nur Mensch durchstehen, Ich besaß wohl alle Kraft, weil die Liebekraft Gottes, meines Vaters von Ewigkeit, mich durchströmte bis zuletzt, aber ich selbst ließ durch meinen Willen nicht mehr die Kraft der Liebe zu, ich ließ sie nicht mehr an mir selbst zur Auswirkung kommen, um mit ihrer Hilfe also die Schmerzen zu verringern oder aufzuheben, ansonsten das Erlösungswerk nicht vollgültig gewesen wäre, das das größte Maß an Leiden erforderte, um die übergroße Schuld der Ursünde der Menschheit zu tilgen ....

Und die Gottheit in mir wußte um meinen Willen, und Sie ließ mich auch gewähren, Sie zog Sich Selbst zurück, weil ich es so wollte, um meiner Liebe zu den Menschen den höchsten Grad zu erwerben, die wieder nur meinem Vater galt, nach Dem ich mich sehnte in höchster Not, im größten Leid und besonders in den letzten Minuten Meines Leibeslebens .... Und diese Sehnsucht wuchs, weil ich Sein Wirken, Seine Liebekraft, nicht mehr in Anspruch nahm .... Und in dieser Sehnsucht nach Ihm, meinem Vater von Ewigkeit, rief ich die Worte aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? ....“ Ich Selbst hatte es gewollt, das Erbarmungswerk für die sündige Menschheit als Mensch zu Ende zu führen, weil dies die größte Liebe war, die ich meinem Vater erweisen konnte, daß ich mich an Seiner Statt ans Kreuz nageln ließ, denn Er Selbst war doch zur Erde gestiegen und hatte in mir Wohnung genommen, weil Er Selbst das Erlösungswerk für Seine Kinder bringen wollte, aber als „Gott“ nicht leiden konnte ....

Und so übernahm ich für Ihn alle Leiden und Schmerzen und ertrug sie bis zum Ende .... Sooft und so verständlich Ich euch dies zu erklären suche .... ihr werdet es niemals ganz verstehen können, bis euch das geistige Reich aufgenommen hat, das Reich des Lichtes und der Seligkeit. Und immer nur ist die einfachste Erklärung das Wort: „Der Vater und Ich sind eins ....“ Es war schon die völlige Vereinigung, und daher konnte Ich aussprechen: „Es ist vollbracht ....“ Der „Mensch“ Jesus hatte sein Leben hingegeben, er hatte als Mensch gelitten und einen unsäglich qualvollen Tod erlitten .... Aber er hatte sich auch mit der Ewigen Gottheit vereinigt, denn bis zum Ende war die Liebe im Menschen Jesus, ansonsten er nicht gesagt hätte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Und wenn die „Liebe“ Sich still verhielt, so war dies nötig, um das Erlösungswerk zum Abschluß zu bringen, auf daß nun auch der Tod festgestellt werden konnte von allen Menschen seiner Umgebung .... auf daß sein Leib in das Grab gelegt werden konnte, aus dem er am dritten Tage wieder auferstanden ist.

Jede Äußerung des Gottgeistes zuletzt hätte die Menschen immer noch zweifeln lassen können am Kreuzestod Jesu, weil man dann Seine Bindung mit mir erkannt hätte und der Glaube an das Erlösungswerk nun zwangsläufig die Folge war, jedoch eine freie Willensentscheidung sein mußte ....

Auch das werdet ihr noch nicht recht verstehen können, doch sowie ihr selbst euren Geist mit dem Vatergeist von Ewigkeit einet, wird es hell werden in euch, und ihr werdet auch Mein Wort verstehen, das immer euch Aufklärung zu geben sucht, die ihr auch entsprechend dem Reife- oder Liebegrad eurer Seele nun zu fassen vermögt. Denn gerade über das Erlösungswerk soll euch reine Wahrheit vermittelt und volles Verständnis geschenkt werden, auf daß ihr die Größe Meiner Liebe fasset, Die für euch Menschen, für eure Sündenschuld, zur Erde niederstieg, Die das Erlösungswerk vollbracht hat, um euch den Weg wieder frei zu machen zum Vater, um eure große Sündenschuld zu entsühnen, denn diese versperrte euch auf ewig den Weg ins Vaterhaus ....

Amen


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Ein gehorsames und williges Kind steht in Meiner Gnade
« Antwort #48 am: Oktober 24, 2017, 07:07:15 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Ein gehorsames und williges Kind steht in Meiner Gnade

BD 0711 empfangen 14.12.1938

Vaterworte .... Diktat .... Hörbare Stimme ....

Jede Stunde mußt du nutzen, Mein Kind, denn die Zeit auf Erden ist kurz. Ein gehorsames und williges Kind steht in Meiner Gnade und wird auch jederzeit Meines Wortes gewürdigt werden, doch soll es geizen mit jeder Stunde, die ihm das Kostbarste geben kann, was einem Erdenkind beschieden ist.

Siehe, dir liegt eine Arbeit ob, zu deren Bewältigung viel Zeit vonnöten ist, es soll darum auch nicht eine Stunde versäumt werden, weil sie unsagbar segensreich genützet werden kann. So soll dir heut in Kürze mitgeteilt werden, daß die wertvollste Gabe dir noch geboten wird in einer Fortsetzung ....

Es wird noch eine Zeit vergehen, und es werden in dieser Zeit sich deine Gedanken sehr viel mit Mir beschäftigen, und so du den Grad der Liebe erreicht hast, der dich Mein Wort im Herzen vernehmen lassen wird, wirst du auch fähig sein, Meinem Diktat zu folgen, und unmittelbar wiedergeben können alles Vernommene. Doch wer Mir so dienen soll, muß sich Mir ganz und gar unterordnen, sein Wille muß mit dem Meinen verschmelzen und sein Sehnen nur Mir ganz allein gelten. Suche diesen Zustand zu erreichen, Mein Kind, auf daß du deine Aufgabe lösen kannst und selbst darin aufgehest, um unsagbar glücklich zu sein schon auf Erden.

Ich bilde Mir Meine Diener auf Erden und will ihre Herzen ganz und gar besitzen, und je inniger sie Mich lieben, je größer ihr Verlangen nach Mir ist, desto eher wird ihnen Erfüllung werden, und Ich werde so nahe bei ihnen sein, daß sie Mich hören und fühlen. Und jedes Wort soll klingen im Herzen, es soll verkünden Meine Liebe zu denen, die Mir ihren Willen opfern.

Wenn die Stunde gekommen ist, die Ich dir zugedacht habe zum Empfang des Schönsten und Kostbarsten, dann liegt nur noch diese Aufgabe auf Erden vor dir, der all dein Eifer dann gelten soll, und es wird der Menschheit ein unzerstörbares Werk geboten werden, das ihr anschaulich werden lassen soll Meine Liebe zur Menschheit .... Mein Leiden und Sterben am Kreuz .... Um dieser Aufgabe würdig zu werden, verharre im Gebet und halte für Mich dein Herz rein .... Auf daß du, der großen Gnade teilhaftig, der Menschheit dienen kannst durch deinen Willen ....

Amen


Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen


Und es wird der Menschheit ein unzerstörbares Werk geboten werden, das ihr anschaulich werden lassen soll Meine Liebe zur Menschheit .... Mein Leiden und Sterben am Kreuz ....

Auszug aus BD 0711



Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Leib und Seele Jesu Christi war Gott zugewandt ....
« Antwort #49 am: Oktober 24, 2017, 07:10:26 Vormittag »
Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen

Leib und Seele Jesu Christi war Gott zugewandt ....

B.D. 2345 empfangen am 24.5.1942

Leib und Seele Jesu Christi war Gott zugewandt ....

Der Leib Jesu Christi setzte seiner Seele keinen Widerstand mehr entgegen; er forderte nichts anderes für sich, als was die Seele wollte, die sich mit dem Geist in ihr gänzlich vereinigt hatte .... Dies war der Zustand des Menschen Jesus, als Er Sein Werk vollendet hatte .... Es war der Zustand völliger Hingabe an Gott und restlosen Verzichtens auf das, was der Welt angehörig war ....

Sein Leib war gänzlich unabhängig von der Erde und ihren Gesetzen, denn er war durch und durch vergeistigt, d.h., die geistigen Substanzen, die Seinen menschlichen Leib bildeten, hatten sich mit denen der Seele verschmolzen und sich gewissermaßen gänzlich dem Willen des Geistes unterstellt, der in engster Verbindung stand mit dem Vatergeist, und also war auch der irdische Leib mit der Seele zugleich eins geworden mit der ewigen Gottheit ....

Diese Verschmelzung war so überaus bedeutsam, sie war von einer Tragweite, die das Geistige nicht zu fassen vermag, bevor es nicht selbst den Zusammenschluß mit Gott gefunden hat. Sie war ein Akt größter Selbstüberwindung, tiefster Liebe und schrankenlosester Hingabe an Gott ....

Es zog die Seele des Menschen Jesus gleichzeitig ihre Außenhülle, den Körper, in den Bereich der Liebesausstrahlung aus Gott, und es wurde Seine Seele und Sein Körper durchflutet vom Liebesgeist Gottes, von Seiner Kraft und Seinem Licht .... Es war der Mensch Jesus kraft- und lichtvoll .... Er war mächtig und weise, und es gehorchte Ihm jegliche Kreatur, es gehorchte Ihm die gesamte Schöpfung, denn Gott Selbst war in aller Fülle in Ihm, weil Ihm keinerlei Widerstand mehr entgegengesetzt wurde, weder von der Seele noch vom Körper, und diese schrankenlose Hingabe auch das schrankenlose Wirken Gottes zur Folge hatte ....

Gott Selbst war es, Der Sich nun äußerte in allem, was Jesus tat und redete. Gottes Liebe erfaßt alles, was sich Ihm hingibt, sie durchstrahlt jede Schöpfung, sowie das Geistige in ihr der göttlichen Liebe keinen Widerstand entgegensetzt .... Wo dieser Widerstand aufgehoben ist, dort kann nur noch die Liebe Gottes sein, also .... da Gott die Liebe ist .... kann nur Gott dort sein, wo sich Ihm kein Widerstand entgegensetzt .... Alles aus Ihm ist Göttliches so lange, wie es ohne Widerstand ist. Erst der Widerstand macht das von Gott Geschaffene zu etwas außer Ihm Stehendem so lange, bis es von selbst den Widerstand aufgibt ....

Der Mensch Jesus war Gott völlig ergeben und also nichts außerhalb Gottes Stehendes mehr, sondern mit Ihm verschmolzen, also eins mit Gott .... und somit völlig verklärt, weil die Verbundenheit mit Gott ein lichtvoller Zustand ist.

Und es hat Jesus Christus beim Abscheiden von der Welt zugleich mit Seiner Seele Seinen Leib hinübergenommen in die Ewigkeit, denn es war an Ihm nichts mehr, das einer Höherentwicklung bedurfte, es war der Körper und die Seele vollkommen; es war jegliche geistige Substanz Gott so zugewandt, daß sie von dem Licht und der Liebe Gottes durchdrungen war, daß sie Gott gleich war, weil sie sich völlig mit der ewigen Gottheit verschmolzen hatte ....

Amen



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