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Wer an Mich und an Mein Wort glauben und danach handeln wird ..... 36

Moderator Beiträge: 1039 *****
Wer an Mich und an Mein Wort glauben und danach handeln wird .....
« am: März 26, 2018, 07:43:26 Vormittag »
Das Wasser des Lebens

Auszug aus: Großes Evangelium Johannes, Band 9, Kapitel 65

[GEJ.09_065,08] Wer an Mich und an Mein Wort glauben und danach handeln wird, aus dessen Lenden werden Ströme des lebendigen Wassers fließen, und es wird ihn nimmerdar dürsten; denn er wird in sich haben das ewige Leben in der Wahrheit und im Geiste aller Liebe aus Gott.

[GEJ.09_065,09] Es ist aber ein leichtes, einem Fels zu gebieten, daß er ein natürliches Wasser aus sich hervorströmen lasse; aber da die Menschen in ihren Gemütern und Herzen nun um vieles härter geworden sind, als da ist dieser Fels, der auf Mein Wort das Wasser von sich strömen läßt, so ist es auch um ein großes schwerer, die Menschen dahin zu bringen, daß aus ihren Lenden das Wasser des Lebens ströme, – welches Wasser da ist die ewige Wahrheit in Gott und nun im Worte an die Menschen ergeht.

[GEJ.09_065,10] So es im Worte auch an dich ergehen wird, dann glaube und handle, und du wirst im Gottesreiche zu einem Brunnen werden, aus dem sich viele nach der Wahrheit Dürstende fürs ewige Leben ihrer Seelen erlaben werden. Da hast du nun dargestellt den Zweck Meines Umherreisens.

[GEJ.09_065,11] Du wünschtest aber auch, daß Ich diese bald kommende Nacht in deinem Hause zubringen möchte. Allein das kann Ich dir nun nicht gewähren; denn siehe, der Tag wird noch eine Stunde währen, und Ich muß arbeiten, solange der Tag währt! Es harret heute Meiner vor dem Untergange noch eine wichtige Arbeit, und Ich muß darum sogleich weiterreisen mit Meinen Jüngern. Merke es dir aber, was Ich zu dir nun geredet habe; denn es wird bald die Zeit kommen, in der du das höher denn alle Schätze der Welt achten wirst mit deinem ganzen Hause!“

[GEJ.09_065,12] Hierauf winkte Ich den Jüngern zum Aufbruch und somit zur Weiterreise, und wir machten uns auf und zogen gleich weiter.

[GEJ.09_065,13] Der Wirt aber gab uns auf ein paar hundert Schritte das Geleit, dankte Mir für die ihm erwiesene wundersame Wohltat und bat Mich, ehest wieder zu ihm zu kommen und bei ihm länger zu verweilen, als das jetzt der Fall war.

[GEJ.09_065,14] Und Ich sagte zu ihm: „Freund, also, wie diesmal, wirst du Mich wohl nicht mehr sehen; aber wenn du von Meinen Jüngern über Mich und Meinen Willen wirst unterrichtet sein und an Meinen Namen glauben wirst, da werde Ich im Geiste zu dir kommen und auch bleiben bei und in dir. Das verstehst du jetzt noch nicht; aber wenn es geschehen wird, dann wirst du das auch verstehen!“

[GEJ.09_065,15] Auf diese Worte empfahl sich der Wirt und kehrte nachdenkend wieder nach Hause zurück, und wir zogen unseren Weg, der sich auf einem freien Bergrücken fortzog, ruhig weiter und betrachteten die sehr romantische Gegend nach allen Seiten.

[GEJ.09_065,16] Als der Wirt aber bald wieder nach Hause kam, da standen alle seine Leute, bei vierzig an der Zahl, und betrachteten unter großem Staunen und Verwundern den Fels, aus dem nun ein so reichliches Wasser hervorströmte, und fragten den Wirt, wer Ich denn wäre, und wie Ich das angestellt hätte, daß der Fels nun ein so reines und reichliches Wasser von sich strömen lasse.

[GEJ.09_065,17] Der Wirt erzählte ihnen wohl alles, was er gesehen und gehört hatte; aber seine Leute verstanden von allem nichts.

[GEJ.09_065,18] Nur ein ganz schlichter Hirte, der eine Herde Schafe nach Hause brachte und sie gleich an der frischen Quelle tränkte, sagte: „Ihr ratet, fraget und forschet um allerlei, – und die Wahrheit scheint hier ganz nahe zu liegen! Ein Mensch, der bloß durch sein Wort machen kann, was keinem Menschen möglich ist, der muß voll des Geistes Gottes sein; denn derlei zu bewirken ist nur Gott allein möglich! Aber da Gott unserem Hause hiermit eine übergroße Gnade erwiesen hat, so sollten wir denn auch nun zuerst Ihm danken und lobpreisen Seinen herrlichsten Namen; und morgen sollten wir sogleich unsere Hände ans Werk legen und da unten, wo die Ebene ohnehin schon eine recht weite Einsenkung hat, einen Teich machen, in dem sich das hier abfließende Wasser sammle und unseren Herden zu einer bequemeren Tränke diene, als das hier der Fall ist, wo das Wasser zu rasch von dem Fels ins Tal hinab entweicht!“

[GEJ.09_065,19] Alle belobten den Hirten wegen dieses guten Einfalls und Rates, und es nahmen mehrere Knechte sogleich Krampen, Spaten und Hauen in die Hände und brachten es in einer Stunde so weit zustande, daß das Wasser sich in die vorbezeichnete Ebene bewegen und daselbst sammeln mußte; und in ein paar Tagen war die ganze Ebene, die ohnehin nur aus kahlem Gestein bestand, in einen förmlichen See umgestaltet, worüber sich später viele Reisende hoch verwunderten, da sie in den früheren Zeiten hauptsächlich nur darum diese Gegend gemieden hatten, weil sie im Sommer allda an Wassermangel litten.

[GEJ.09_065,20] Diese alte Straße ward denn auch bald von vielen Reisenden durchzogen, und der Wirt wurde auch bald so reich, daß er aus der ehedem kaum beachteten kleinen Herberge eine große errichtete und stets viele Gäste hatte. Viele zogen auch des bald verbreiteten Wunders wegen dahin und hielten sich mehrere Tage in dieser Herberge auf.

[GEJ.09_065,21] Der Wirt aber ward später auch ein Hauptverbreiter Meines Evangeliums, indem er zuvor von Meinen Jüngern darin wohlunterrichtet worden war.

[GEJ.09_065,22] Das ist als Nachtrag für dieses als denkenswert zu erwähnen gewesen.

[GEJ.09_065,23] Und so kehren wir nun wieder zu uns selbst zurück!
 

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.