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Karfreitag .... Weg nach Golgatha 283

Moderatorin Beiträge: 1097 ***
Karfreitag .... Weg nach Golgatha
« am: März 30, 2018, 04:59:15 Vormittag »
Karfreitag .... Weg nach Golgatha .....

Kundgabe 5643 ....  empfangen durch  Bertha Dudde  - 3.4.1953 

Der Weg nach Golgatha war die Beendigung Meines Erdenganges, er war der Sieg und die Erfüllung .... er war der schwerste und bitterste Opfergang, denn er stand in seinen Einzelheiten klar vor Meinem Auge bis zur Stunde des Todes. Ich wußte um alle Leiden und Qualen und ging doch diesen Weg bewußt. Doch Mir stand ebenso die ungeheure Not der sündigen Menschheit vor Augen, die unermeßliche Sündenschuld und deren Auswirkung lag wie eine zusammengeballte Last auf Meinen Schultern, und Ich wußte, daß, wenn Ich diese Last abschüttelte .... was Ich wohl konnte in Meiner Macht und Kraft, die Menschheit darunter zusammenbrechen mußte und niemals mit der Last allein fertig werden konnte ....

Ich wußte, daß diese Sündenlast Ewigkeiten die Menschheit quälte und niemals zur Freiheit und Seligkeit gelangen ließ .... Ich sah diese Qualen der gesamten Menschheit vor Meinem geistigen Auge, und Mich erbarmte das unselige Geistige. Darum nahm Ich der Menschheit die Sündenlast ab und ging den Weg nach Golgatha, Ich nahm das unsagbare Leid auf Mich, um abzubüßen die Schuld, die so groß war, daß übermenschliches Leid nur als Sühneleistung genügte. Ich wollte darum leiden und sterben für die Menschen und in keiner Weise Mein Leid abschwächen ....

Ihr Menschen werdet niemals die Größe Meines Barmherzigkeitswerkes ermessen können, denn auch ihr, die ihr an Mich glaubet, ihr wisset um Meine Göttlichkeit, die auch das größte Leid abschwächen konnte .... Ich aber litt und starb als Mensch .... Alle Qualen, die ein Mensch nur ertragen konnte, wurden an Mir ausgeübt, seelisch und körperlich wurde Ich in erbärmlichster Weise mißhandelt, Meine Peiniger quälten nicht allein den Körper, sondern sie stießen so furchtbare und Haß-erfüllte Worte aus, daß Meine Seele sie als Äußerungen der Hölle erkannte und unerträglich gemartert wurde ....

Was an Leiden überhaupt auszudenken ist, habe Ich ertragen, und das aus Liebe zu den Menschen, die ihre ungeheure Sündenschuld hätten selbst abbüßen müssen und dazu Ewigkeiten gebraucht hätten .... Das Leid dieser Menschen konnte Ich als Mensch Jesus übersehen, und dieses unermeßliche Leid wollte Ich abwenden, indem Ich ertrug, was zu ertragen Ich fähig war .... Meine Liebe konnte an der großen Not der Menschheit nicht vorübergehen, sie wollte helfen, sie wollte Erlösung bringen allen Geknechteten, sie wollte Vergebung erflehen allen Sündern, sie wollte die Sühne leisten und darum sich selbst dem himmlischen Vater zum Opfer bringen ....

Doch die Menschen müssen das geleistete Opfer anerkennen und sich von Mir erlösen lassen. Darum rufe Ich euch in heißester Liebe zu: Lasset Mich nicht für euch das Opfer vergeblich gebracht haben .... Erkennet, daß eine große Sündenschuld euch belastet, und wollet, daß ihr frei werdet von ihr. Nehmet Mein Kreuzesopfer als für euch dargebracht an, stellet auch ihr euch unter das Kreuz von Golgatha, lasset Meine Leiden und Meinen Tod am Kreuz nicht ohne Wirkung für euch bleiben .... Traget alle eure Sünden zu Mir, auf daß Ich euch befreien kann, auf daß euch Vergebung werde, auf daß der Vater euch annehme um der Liebe Seines Sohnes willen .... lasset euch alle erlösen durch Mein Blut, das Ich für euch Menschen am Kreuz vergossen habe ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1097 ***
Worte Jesu am Kreuz: „Mich dürstet ....“
« Antwort #1 am: März 30, 2018, 05:01:27 Vormittag »
Worte Jesu am Kreuz: „Mich dürstet ....“

Kundgabe 8858 empfangen  durch Bertha Dudde  - 28.11.1960

Mich dürstet nach eurer Liebe .... und wenn ihr an die Worte denket, die Ich am Kreuz aussprach: „Mich dürstet ....“, dann wisset, daß es nicht nur ein körperliches Verlangen gewesen ist, sondern daß Meine Seele durstete nach der Liebe Meiner Geschöpfe .... daß die „Gottheit“ in dem Menschen Jesus Sich meldete, da nun das Werk vollbracht war, als Ich am Kreuz nur noch des Todes harrte .... Mich dürstete nach eurer Liebe, die euch Mir wieder zurückbringen sollte, nachdem Ich für euch die Sündenschuld getilgt hatte. Denn ihr mußtet zuvor die Liebe in euch aufleben lassen, damit ihr Mich Selbst in Jesus Christus erkanntet und anerkanntet und nun um die Begründung des Erlösungswerkes wußtet, denn nur die Liebe konnte euch dieses Wissen erschließen, nur in der Liebe konntet ihr Mich erkennen ....

Der „Mensch“ Jesus hat diese Worte am Kreuz ausgesprochen, aber Er war schon vereint mit Mir, und also waren es Gottesworte, die dem gequälten Körper entstiegen, und diese Worte waren so zu verstehen, wie Ich es euch dargelegt habe .... daß Sich die Gottheit sehnte nach der Liebe Ihrer Geschöpfe .... Der Mensch Jesus wußte es nicht, daß Er diese Worte aussprach, und Ich Selbst äußerte Mich so, daß die Menschen nur den irdischen Sinn der Worte verstanden, weil sie es nicht begriffen hätten, daß die Gottheit dieses übermenschliche Leiden zulassen konnte, das jedoch die Tilgung der Urschuld war, um derentwillen Ich zur Erde niedergestiegen bin.

Die Menschen befanden sich darum in so großer Schuld, weil sie einstens Meine Liebe zurückgewiesen hatten und selbst lieblos geworden sind .... Und Ich verlangte nach der Liebe jener Wesen, die Mir nun der Kreuzestod Jesu zurückbrachte, wenn die Wesen selbst dazu bereit waren. Und die Bereitschaft eben setzte Liebe voraus .... Besaß Ich der Menschen Liebe, dann kehrten sie auch freiwillig zu Mir zurück und konnten es, weil das Erlösungswerk für die Menschheit vollbracht worden war.

Und wenn ihr so die Worte Jesu am Kreuz betrachtet, dann soll euch die Liebe hintreiben zu Ihm, nach der Er Verlangen trug, und dann also bringet ihr Mir die Liebe entgegen, nach der Ich Mich sehne seit eurem Abfall von Mir .... Denn die „Liebe“ ließ euch erstehen, die „Liebe“ stellte euch vor die Willensprobe, weil ihr noch mehr werden solltet, als Ich Mir „erschaffen“ konnte .... weil ihr zu Meinen „Kindern“ werden solltet .... Meine Liebe folgte euch nach in die Tiefe, um euch wieder emporzuhelfen, und Meine Liebe vollbrachte für euch das Werk der Erlösung .... Und ihr solltet Mir dafür nur eure Liebe schenken .... ihr solltet Mich lieben mit aller Innigkeit, die nur ein Kind zum Vater empfinden kann.

Und als Ich für euch am Kreuz Mein Leben hingegeben hatte, war auch eure Schuld getilgt, und es wurde die Rückkehr zu Mir möglich, es konnte Mein Liebeopfer in euch die Liebe entzünden, ihr konntet es erkennen als solches, denn ihr waret nun nicht mehr gefesselt in der Finsternis, weil Ich euch „Licht“ gebracht hatte: .... Meine göttliche Liebelehre, die euch den Weg zu Mir aufzeigte und deren Befolgen auch für euch die Rückwandlung eures Wesens zur Liebe bedeutet, die euch nun wieder den endgültigen Zusammenschluß mit Mir einträgt und also auch Erfüllung Meines Sehnens nach eurer Liebe ....

Amen

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Die letzten Worte Jesu am Kreuz
« Antwort #2 am: März 30, 2018, 05:05:12 Vormittag »
Die letzten Worte Jesu am Kreuz ....

Kundgabe 7764 empfangen durch Bertha Dudde  - 4.u.5.12.1960

Ich will euch immer austeilen, was ihr begehret. Ihr brauchet nur der Stimme in euch zu achten, und sie wird euch belehren der Wahrheit gemäß, weil Ich es will, daß ihr in der Wahrheit stehet und ein klares Bild gewinnet: Mein Kreuzestod hat euch Menschen Erlösung gebracht, er hat eure einstige Sündenschuld getilgt .... Ich habe als Mensch Jesus die größten Qualen auf Mich genommen, und das bitterste Sterben war Mein Los .... Doch da Ich als „Gott“ nicht leiden konnte, nahm Ich in einer menschlichen Hülle Aufenthalt, Die leidensfähig war und auch den Willen aufbrachte, für Seine Mitmenschen zu leiden, um Meiner Gerechtigkeit Genüge zu tun, um Seinen gefallenen Brüdern den Weg frei zu machen zu Mir.

Doch es war Dessen freier Wille .... Er wurde nicht von der Gottheit, Die in Ihm war, getrieben zu Seinem Opfer, das Er Mir also bringen wollte .... wenngleich die Liebe .... Die Ich Selbst war .... Anlaß gewesen ist, daß Er diesen Willen aufbrachte .... Doch Ich Selbst übe keinerlei Zwang aus auf den Willen eines Menschen und auch Meine Liebe zwingt nicht. Doch wer die Liebe hat, der kann nicht anders, als sie ausstrahlen zu lassen. Und so auch strahlte der Mensch Jesus die Liebe aus und Er wollte nur die Menschheit beglücken damit. Also wollte Er auch nur immer das, was den Mitmenschen zur Seligkeit verhalf.

Der Wille des Menschen Jesus war frei .... Doch Er hatte Sich völlig Mir und Meinem Willen untergeordnet. Und so kam es, daß Sein Wille nicht anders gerichtet sein konnte wie der Meine. Denn die Liebe in Ihm war so stark, daß sie sich geeint hatte mit der Ewigen Liebe, Die Ich Selbst war .... Also war Ich Selbst in Ihm, und Ich Selbst vollbrachte in Ihm das Erlösungswerk ....

Und dennoch mußte der Mensch Jesus die letzte Entscheidung Selbst treffen, als Er den schwersten Gang antrat .... den Weg zum Kreuz. Und wenngleich Ich als die Ewige Liebe in Ihm war, zog sich Mein Gottgeist zurück, d.h., die Liebe .... der Geist .... drängte Ihn nicht mehr zu Seinem Tun; er verhielt sich still und ließ den Menschen Jesus scheinbar in Seinem Ringen allein .... Und dies war das Schwerste, daß Sich der Mensch Jesus in Seiner Not allein fühlte und dennoch den Weg ging bis zum Ende ....

Er war nicht allein, denn ewiglich hätte Ich Mich nicht mehr trennen können von Ihm, Der mit Mir eins geworden war .... Aber Ich äußerte Mich nicht mehr, weil zur Entsühnung der Urschuld ein Übermaß menschlicher Leiden und Qualen nötig war, die der Mensch Jesus bereitwillig auf Sich nahm, und darum das Sühneopfer ein Werk der barmherzigsten Liebe gewesen ist, das je auf Erden vollbracht wurde. Und diese Qualen dauerten an bis zu Seinem Tod am Kreuz und ließen Ihn die Worte ausrufen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen ....“ Ich war in Ihm, aber Ich äußerte Mich nicht, doch es war nur noch der Körper, der litt, bis Seine Seele Mich wiedererkannte, als Er rief: „Es ist vollbracht ....“ und „Vater, in Deine Hände empfehle Ich Meinen Geist ....“

Der Körper hat gelitten bis zum Ende, und Ich mußte in diesen Stunden Mich zurückziehen, ansonsten Seine schon vergeistigte Seele auch den Körper schmerz-unempfindlich gemacht hätte, weil der Geist aus Mir nicht leiden kann. Und der Mensch Jesus hatte die Vergeistigung von Seele und Körper schon erreicht durch Seinen Lebenswandel auf Erden .... Aber Zweck und Ziel Seines Erdenganges war die Tilgung der Sündenschuld, die nur durch ein übergroßes Maß von Leiden und Schmerzen möglich war .... Darum also trat die „Gottheit“ zurück und überließ den „Menschen“ Jesus Seinen Peinigern, die wahrlich das schändlichste Werk im Auftrag Meines Gegners ausführten, weil Jesus Selbst es so wollte ....

(5.12.1960) Denn es hatte sich Seine Seele selbst erboten, zur Erde niederzusteigen, um für Seine gefallenen Brüder das Sühneopfer darzubringen; sie hatte sich erboten, Fleisch anzuziehen, um ebenjene unermeßlichen Leiden und Qualen auf Sich zu nehmen, weil nur ein Mensch leidensfähig war. Und Ich nahm das Opfer an, brachte es doch die „Liebe“ .... Der niemals gewehrt werden darf. Und die „Liebe“ blieb in Ihm bis zu Seinem Tode, wenn Sie auch nicht mehr Ihre Kraft wirken ließ .... Also mußte Ich Selbst auch in Ihm gewesen sein, auch wenn Ich Mich nun still verhielt, auf daß das Erlösungswerk seine Krönung erfuhr: daß Sich ein Mensch kreuzigen ließ für Seine Mitmenschen .... daß Er wahrlich ein Opfer brachte, das Ich als Sühnewerk annahm für die Sündenschuld der gesamten Menschheit ....

Keine „göttliche Kraft“ hat Ihm das Opfer erleichtert, weil Selbst die „Liebe“ Sich still verhielt, wenngleich Sie voll und ganz von dem Menschen Jesus Besitz genommen hatte .... Und es ist dies auch ein Mysterium, das ihr Menschen noch nicht fassen könnet .... Es war das tiefste Leid, das der Mensch Jesus durchkosten mußte: Sich allein und verlassen zu fühlen. Und gerades dieses Leid hat die Schuld getilgt, die jedes Wesen auf sich geladen hatte, als es Mich verließ, Der Ich ihnen allen Meine ganze Liebe schenkte, die sie zurückwiesen. Durch dieses übergroße Leid mußte der Mensch Jesus hindurchgehen und darum Seine Worte: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen ....“

Doch ihr Menschen werdet niemals die Größe des Erlösungswerkes ermessen können, solange ihr auf Erden weilt. Doch einmal wird es euch wie Schuppen von den Augen fallen, und ihr werdet Mich loben und preisen ohne Unterlaß .... Denn euch allen galt dieses Erlösungswerk, ihr alle dürfet teilnehmen an den Gnaden des Erlösungswerkes, und euch allen wurde durch das Erlösungswerk der Weg frei zu Mir ....

Amen

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"Freuet euch und frohlocket, denn Er ist auferstanden von den Toten"
« Antwort #3 am: April 02, 2018, 04:00:37 Nachmittag »
Auferstehung

Kundgabe 5934, empfangen Ostern 18.4.1954

"Freuet euch und frohlocket, denn Er ist auferstanden von den Toten ...." So klang es aus dem Munde der Meinen, und sie glaubten an Mich, daß Ich Jesus Christus war, der Gesalbte des Herrn, daß Ich wirklich und wahrhaftig Gott war und die Welt erlöst hatte durch Meinen Kreuzestod. Ich war auferstanden von den Toten .... Ich hatte ihnen dadurch den Beweis der Wahrheit Meiner Worte gegeben: "Reißet den Tempel nieder, und Ich will ihn in drei Tagen wieder aufbauen ...." Ich hatte die Macht des Todes gebrochen ....

Meine Auferstehung aber sollte den Menschen nur Beweis dafür sein, daß das Leben nicht mit dem Leibestode beendet ist .... Sie sollten glauben lernen an ein Leben nach dem Tode, und darum ließ Ich für die Menschen sichtbar vor sich gehen, was jede einzelne Seele zu erwarten hat nach dem irdischen Ableben. Denn dieser Glaube mangelte allen, und selbst die Priester und Schriftgelehrten wiesen auf den Tod der Propheten hin als Beweis, daß auch die frömmsten Menschen zuletzt dem Tode anheimfallen .... Denn von geistigen Auswirkungen des Lebenswandels wußten sie nichts, die Auferstehung der Seele bezweifelten sie, und darum auch waren ihnen die Lehren des Menschen Jesus unverständlich und unbequem. Und Ich wollte den Menschen die geistige Auswirkung des Befolgens Meiner Lehren offensichtlich zu erkennen geben ....

Ich war Herr über Leben und Tod .... Ich erweckte zur Zeit Meines Erdenwandels Tote zum Leben, und die Menschen glaubten Mir nicht, daß Ich Macht hatte über Leben und Tod .... Und so bewies Ich ihnen an Mir Selbst, daß Ich auch Herr war über den Tod .... daß das Leben nicht genommen werden kann dem, der es geistig schon gefunden hat, auch wenn man ihm das irdische Leben nimmt .... Ich aber ließ auch den irdischen Leib auferstehen zum Zeichen, daß dieser nichts Irdisches mehr an sich hatte, daß auch er vergeistigt war und somit in sich die Kraft hatte, zu erstehen in vergeistigter Form ....

Meinem Körper hing nichts Irdisches mehr an, weil er sich durch die entsetzlichen Leiden völlig geläutert hatte, weil alles Irdische sich verkehrt hatte in Geistiges und dieses Geistige nun in vollem Leben sich erheben konnte .... Und darum konnte der Körper dem Grabe entsteigen, denn nichts hielt ihn an der Erde zurück .... Es war dies ein Vorgang, von dem die gesamte Menschheit Kenntnis nehmen sollte, daß und warum es möglich ist, nach dem Leibestode zum Leben wiederzuerstehen, denn von dieser Kenntnisnahme .... von dem Glauben an Meine Auferstehung .... hängt auch der Glaube an Meine Göttlichkeit ab, der Glaube an Meine Mission auf Erden als Gottes Sohn und die durch das Erfüllen der Mission erlangte völlige Vereinigung mit Gott ....

Ich bin wirklich und wahrhaftig auferstanden von den Toten und habe Mich den Meinen sichtbar gezeigt .... und Ich habe dadurch den Menschen bewiesen, daß Ich als Mensch den Tod überwunden habe, daß der, der den Tod in die Welt gebracht hat, nicht die Macht hatte, Meinen Körper auf Erden zurückzuhalten, der das geistige Kleid schon angezogen hatte durch das Werk der Erlösung .... Und dieses Werk der Erlösung galt der gesamten Menschheit .... Also es kann keine Seele von Meinem Gegner mehr zurückgehalten werden, die - als durch Meinen Kreuzestod erlöst -, seiner Macht entronnen ist .... Sie wird den Tod nicht zu fürchten brauchen, sie wird auferstehen zum ewigen Leben, und sie wird jubeln und frohlocken können, denn sie weiß, daß ihr Erlöser lebt und daß Er allen denen das Leben gibt, die an Ihn glauben und an Seine Auferstehung ....

Amen
   

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Leiden und Sterben Jesu
« Antwort #4 am: April 18, 2018, 11:32:42 Vormittag »
Leiden und Sterben

6233 empfangen durch Bertha Dudde am   9.4.1955 

Mein Leiden und Sterben am Kreuz war nicht zu umgehen, Ich mußte den Kelch austrinken bis zur Neige, Ich mußte alles auf Mich nehmen, sollte das Erlösungswerk für euch Menschen vollbracht werden, das euch befreite von aller Schuld .... Nur die Erkenntnis eurer erbarmungswürdigen Lage veranlaßte Mich zu diesem Opfergang, denn Mein Herz war voller Liebe zu euch  und diese Liebe wollte das entsetzliche Los von euch nehmen, das euch erwartete nach eurem Leibestode ....

Weil Ich um dieses entsetzliche Los wußte, weil Ich sowohl die Seligkeiten des Lichtreiches als auch die Leiden und Qualen im Reiche der Finsternis an Meinen Augen vorüberziehen lassen konnte und weil Meine Liebe euch als Meinen gefallenen Brüdern galt, darum suchte Ich nach einem Ausweg, der euer entsetzliches Los abwenden konnte .... Ich nahm Selbst alle Sündenschuld auf Mich und ging damit den Weg zum Kreuz .... Was irdisch an Mir getan wurde, das war gleichsam nur das Symbol dessen, was die gesamte Sündenlast für Mich bedeutete, eine unermeßlich drückende, schmerzende und niederreißende Last, die Mich immer wieder zu Boden warf und die Ich doch getragen habe aus übergroßer Liebe ....

Was nur an Schmerzen Mein Körper aushalten konnte, das habe Ich auch auf Mich genommen, denn Ich trug die Sündenlast für euch, Ich wollte dafür die Sühne leisten, die ihr hättet unwiderruflich abtragen müssen .... wozu ihr in Ewigkeit nicht wäret fähig gewesen. Ich habe gelitten und gekämpft, Ich habe wahrlich Blut geschwitzt, Ich habe in alle Tiefen der Hölle hineingesehen, und Angst und Grauen zerrissen Meine Seele .... Ich habe alles das erduldet, was ihr selbst hättet leiden müssen .... Und Meine Liebe zu euch gab Mir die Kraft, durchzuhalten bis zur Stunde des Todes.

Es gibt keinen Vergleich für diese Meine Leiden, kein Mensch hätte dieses Maß ertragen .... Ich aber erbot Mich freiwillig dazu, weil Ich wußte, daß nur so euch Erlösung werden konnte aus den Fesseln des Satans .... Ich wußte zuvor schon, was Mich erwartete, und Ich trug auch diese Last mit Mir herum, Ich ging bewußt den Weg, dessen Endziel das Kreuz war, aber Ich litt durch dieses Mein Wissen unsagbar und konnte darum niemals froh sein inmitten der Meinen .... Ich sah das über die Seelen verhängte Unheil, Ich sah die Erfolglosigkeit ihres Erdenwandels, wenn Ich versagte und ihnen nicht die Rettung brachte aus Sünde und Tod .... Und dieses Wissen bestärkte Meinen Willen, so daß Ich Mich widerstandslos in Mein Schicksal ergab, das Zweck und Ziel Meines Erdenwandels gewesen ist ....

Doch bis zuletzt mußte Ich ringen, bis zuletzt häufte sich die Last so ungeheuer vor Mir auf, daß Ich Meine Kraft schwinden fühlte und darum als Mensch zu Gott rief, den Kelch an Mir vorübergehen zu lassen .... Doch die Kraft Meiner Liebe war stärker als Meine menschliche Schwäche .... Und der Tag Meiner unsäglichen Leiden und Meines Sterbens am Kreuz wurde für euch Menschen der Tag der Erlösung von aller Schuld .... Und das Wissen darum ließ Mich alles geduldig auf Mich nehmen, so daß Ich zuletzt ausrufen konnte: "Es ist vollbracht ...." Und es konnte Meine Seele zurück, von da sie gekommen war, denn durch Meinen Tod fand die gänzliche Vereinigung statt mit dem Vater, von Dem auch Ich einst ausgegangen war ....

Amen
   

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Leiden Christi
« Antwort #5 am: April 18, 2018, 11:35:33 Vormittag »
Leiden Christi

5092 empfangen durch Bertha Dudde  - Karfreitag 23.3.1951

Die Leiden Christi am Kreuz sind den Menschen auf Erden nicht annähernd begreiflich zu machen, denn in ihrer Unvollkommenheit fassen sie nicht, was es für einen vollkommenen Menschen bedeutet, ein Opfer der Sünde zu werden, denn die Schlechtigkeit der Menschen siegte gewissermaßen über Ihn, Der ihnen kein Leid zugefügt hatte. Die Lichtseele des Menschen Jesus erschauderte vor den Ausgeburten der Hölle, doch sie wehrte sich nicht .... Sie ließ alles mit sich geschehen, doch ein Grauen erfaßte sie vor so viel Schmutz und Boshaftigkeit der Menschen. Sie litt unbeschreiblich, noch weit mehr als der Körper durch das, was ihm angetan ward.

Die Seele war inmitten der Finsternis, und ihr Licht vertrug die Finsternis nicht; dennoch entfloh sie ihr nicht, weil sie austrinken wollte zur Neige den Kelch, um die Menschen zu erlösen. Sie begab sich selbst des Lichtes, ansonsten an ihr nicht das hätte geschehen können, was die Liebe des Menschen Jesus geschehen lassen wollte, um Gott ein Opfer darzubringen für die Sünden der Menschheit. Sie ließ also ihr Licht unwirksam werden und befand sich mitten in der Finsternis, die sie überaus quälte und ängstigte, die ihr Leid noch ums Tausendfache erhöhte, denn die Seelenqualen überstiegen die körperlichen Leiden, was nur ein vollkommener Mensch begreifen könnte.

Jesus aber war vollkommen, wie Sein Vater im Himmel vollkommen ist .... und doch noch auf der Erde inmitten der Sünde .... Sein Reich war das Lichtreich, die Erde war das Reich des Satans, und in diesem Reich ließ sich die Seele des Lichtes Gewalt antun. Und ein maßloses Grauen erfüllte sie, das reinste und klarste Wesen, Das je auf der Erde gelebt hat. Sie mußte sich berühren lassen von Händen, vor denen sie sich entsetzte, weil sie sich aus der Hölle ihr entgegenstreckten und sie ergriffen, sie mußte sich Worte anhören, die sie aufs tiefste verletzten; sie war gewissermaßen losgetrennt von ihrer Welt und der Finsternis schutzlos überlassen, was wohl seit Ewigkeit ihr eigener Wille war, um das Erlösungswerk zu vollbringen, doch darum nicht weniger entsetzlich, denn sie wurde geängstigt und gepeinigt bis zur Erschöpfung ....

Darum stieß Jesus die Worte aus: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen ...." Sie wußte nichts mehr von ihrer Mission in diesem Augenblick, sie empfand nur die Trennung von Gott, vom Licht, nach Dem sie sich sehnte und nach Dem sie schrie in ihrer Not .... Es war das Grausamste, was je ein Mensch auf Erden dulden mußte, weil nicht nur das Leid des Körpers von Ihm ertragen werden mußte, sondern weil die Seele noch erheblich mehr gelitten hat, wofür die Menschheit kein Verständnis hat. Und darum wird auch kein Mensch, und müßte er noch so schwer leiden, dieses Maß erreichen, das der Mensch Jesus erduldet hat, Der schon lange zuvor davon wußte und in Seiner Menschlichkeit betete: "Vater, laß diesen Kelch an mir vorübergehen .... doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe ...."

Es war auch zugleich der Wille Seiner Seele, die sich Gott völlig untergeordnet hatte, das Erlösungswerk zu vollbringen, und sie ergab sich in ihr Los, denn die Liebe zur leidenden Menschheit war übergroß, wie aber auch die Sündenschuld so groß war, daß nur die äußersten Qualen und Leiden als Sühneopfer gelten konnten, das deshalb der Mensch Jesus dargebracht hat. Doch die Tiefe des Leidens ist unermeßlich, wie auch Seine Liebe unermeßlich war, die Ihn alles Leid des Leibes und der Seele auf Sich nehmen ließ, um die Menschheit zu erlösen vom ewigen Tode ....

Amen
   

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Pfingsten - Ausgießung des hl. Geistes, Joh. 14, 13-26,
« Antwort #6 am: April 25, 2018, 07:08:46 Vormittag »
Ausgießung des hl. Geistes ....
Joh. 14, 13-26 ....
Pfingsten ....

Kundgabe 1416 empfangen durch Bertha Dudde  - 12.5.1940 

Wer Meinen Willen erfüllt, der ist es, den Ich liebe, denn seine Liebe gehöret Mir .... Und so sende Ich ihm Meinen Geist und bin also ständig bei ihm. Denn Mein Geist ist die Ausstrahlung Meiner Liebe, Mein Geist ist Willen und Kraft zugleich, Mein Geist ist immer und ewig der Ausfluß Meiner Selbst, und also bin Ich bei dem, der Mich und Meinen Geist begehrt .... Und ihn verlasse Ich nimmer, denn er gab mit seiner Liebe sich selbst Mir zu eigen, und so gebe Ich Mich ihm durch Mein Wort. Wer nun recht innig Mein Wort begehrt, dessen Herz verlangt nach Mir, und dieses Verlangen bezeugt seine Liebe, also kann Ich Selbst kommen zu ihm, weil er Mich innig liebt. Denn Ich will nicht, daß er einsam bleibet, Ich will bei ihm sein, und er soll Meine Nähe fühlen; Ich will, daß ihn kein Leid mehr drückt, Ich will ihm Beistand sein in jeder Not, und Mein Trost soll ihn erquicken, so er dessen bedarf ....

Und also soll Mein Wort ihm Tröster sein, denn Ich Selbst spreche zu ihm und bin im Geist bei ihm .... Und diesen Meinen Geist sollt ihr alle begehren, die ihr auf Erden wandelt. Denn so ihr Meinen Geist habt, habet ihr überwunden. So ihr Mein Wort begehrt, suchet ihr die Verbindung mit Mir .... und mit Mir in innigem Verband zu stehen trägt euch Meine vollste Liebe ein, und in Meiner Liebe seid ihr geborgen. Ihr seid nicht einsam und verlassen, ihr seid auch nicht hilflos und schwach, sondern ihr seid stark, so ihr Meinen Geist habt.

Es ist die Ausgießung des hl. Geistes Mein sichtbares Zeichen, daß Ich euch nicht schutzlos lasse, so ihr Mich und Meinen Schutz erbittet. Ich habe euch Meinen Schutz zugesichert, Ich habe euch gesagt, daß der Vater .... die Liebe .... euch nicht eurem Schicksal überlässet, so ihr Ihn liebet, d.h. Seine Gebote haltet .... Und so ihr Meinen Worten Glauben schenkt und Meine Liebe begehret, so sende Ich euch Meinen Geist, der euch in die Wahrheit leitet .... Denn euer Glaube und eure Liebe gestalten euch so, daß Ich im Geist Wohnung nehmen kann bei euch, daß Ich euch mit Meiner Gnade bedenken kann im Übermaß, daß Ich im Wort bei euch sein kann und euch Kraft, Trost und Licht bringen kann ungemessen ....

Und also wird Mein Geist euch erleuchten, und ihr werdet bedacht werden mit allen Gaben des Himmels .... ihr werdet wissend werden, ihr werdet in vollster Wahrheit stehen, und euer Erdenweg wird wahrlich ein Wandeln ganz nach Meinem Willen sein .... Ihr werdet Meine Gebote halten, weil ihr Mich liebet ....

Amen
   

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Aus eurem Leibe sollen Ströme lebendigen Wassers fließen ... Johannes 7, 38-39
« Antwort #7 am: Mai 03, 2018, 07:14:37 Vormittag »
Kundgabe 8713 empfangen durch Bertha Dudde  - 1.1.1964 

Johannes 7, 38-39 ....

Aus eurem Leibe sollen Ströme lebendigen Wassers fließen .... Aus euch selbst soll der Strom herausquellen, also muß er zuerst von Mir, als dem Urquell, entströmet sein, er muß das Gefäß gefüllt haben, das ihr selbst herrichtetet und Ich nun auch das lebendige Wasser euch zuströmen lassen kann, wie Ich es euch verheißen habe. Denn in euch ruht ein Funke des Ewigen Gottgeistes, Der so lange in euch schlummert, also außer Tätigkeit ist, wie ihr noch nicht zu einem Gefäß geworden seid, den Geistesstrom aus Mir aufzunehmen, der durch diesen göttlichen Funken .... sowie der innige Kontakt mit Mir hergestellt wird und sich der Funke mit dem Vatergeist von Ewigkeit einet .... also einfließet in euer Herz.

Ihr seid ursprünglich göttliche Geschöpfe, die in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, und darum mußte auch alles Wissen, hellste Erkenntnis um die verborgensten Dinge, in euch sein .... Doch dem menschlichen Verstand sind diese tiefsten Erkenntnisse nicht zugänglich, aber es kann der Mensch selbst dazu gelangen, wenn er sich, d.h. sein Wesen, so gestaltet, daß es dem göttlichen Urwesen wieder verwandt ist .... wenn er sich zurückwandelt zur Liebe, die er freiwillig einstens dahingegeben hat .... Denn die Liebe ist hellstes Licht und muß auch den Menschen in den Zustand hellster Erkenntnis versetzen, die ihm aber niemals von außen, durch Mitmenschen, zugeführt werden kann.

Ich Selbst habe euch die Verheißung gegeben: "Aus eurem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen ...." Daß diese Worte auch nur geistig zu verstehen sind, braucht nicht erwähnt zu werden, und wenn euch nun erklärt wird, daß das lebendige Wasser Mein Wort ist, das Wasser des Lebens, das allen Seelen das Heil bringt, wenn es am Quell entgegengenommen wird und die Seele sich daran erlabt .... dann werdet ihr es auch verstehen können, daß dieses Mein Wort im Herzen dessen erklingt, der an Mich glaubt und mit Mir in innige Verbindung tritt .... Dann wird euch auch jener Schriftsatz verständlich sein, daß euch selbst das Wort ertönet und ihr selbst in hellste Erkenntnis geführt werdet, sowie ihr nur Meinen Geist in euch einströmen lasset im freien Willen.

Das, was euch nun von innen heraus zuströmt, ist nichts Totes, es ist selbst das Leben und bringt dem Menschen das wahre Leben, der seinen Geist in sich zum Erwachen bringt durch ein Liebeleben und dadurch in einen Kontakt kommt mit Mir, dessen Auswirkung ebender Zustrom von Licht und Kraft, von einem lebendigen Wasser ist, das euch unwiderruflich das ewige Leben schenkt. Denn wer Mein Wort hat, dem bin Ich Selbst gegenwärtig, und Meine Gegenwart ist auch Garantie für ein ewiges Leben. Ihr brauchet also keine Belehrungen von außen, denn diese dringen wieder nur zum Ohr und lassen das Herz des Menschen unberührt.

Aus euch selbst aber strömet das Lebenswasser, und das heißt soviel, als daß in euch selbst Mein Wort erklinget, wenn ihr selbst es zulasset, wenn ihr alle (die) Bedingung(en) erfüllet, die Ich an das Hören des göttlichen Wortes geknüpft habe. Und diese heißt: "So ihr an Mich glaubet, wie die Schrift sagt ...." Also müsset ihr an Mich als den göttlichen Erlöser Jesus Christus glauben, denn in der Schrift ist immer wieder angekündigt worden das Kommen des Messias, und diese Meine Niederkunft in Jesus müsset ihr erkennen und anerkennen, dann glaubet ihr an Mich, und der lebendige Glaube in euch drängt euch auch zur inneren Bindung mit Mir, und dann schon tritt der göttliche Geistesfunke in euch in Kontakt mit dem Vatergeist von Ewigkeit, und die Folge davon ist das Einströmen hellsten Lichtes und unbeschränkter Kraft, die dann wieder in Form Meines Wortes .... des lebendigen Wassers .... in euch offensichtlich Meine Gegenwart beweiset.

Ihr könnet dann schöpfen aus dem Quell des Lebens, der in Mir seinen Ursprung hat, euch strömet aus dem Urquell Selbst das zu, was euch zum ewigen Leben verhilft, denn diese Verheißung habe Ich euch gegeben und dadurch schon hingewiesen auf den Vorgang der "Ausgießung des Geistes", den wohl vorerst Meine Jünger an sich erlebten, den aber ein jeder Mensch erleben kann, weil ich durch Meinen Kreuzestod ihm ungewöhnliche Gnaden erwarb, die es möglich machen, daß Mein Geist sich ergießen kann über jene, die an Mich glauben.

Daß damit aber auch nur ein lebendiger Glaube gemeint war, der durch die Liebe erst lebendig geworden ist, und daher also die Liebe erste Bedingung ist, daß Mein Geist sich in einem Menschen äußert .... hat die Menschen dieser Verheißung wenig gedenken lassen, denn gerade die Liebe mangelte ihnen, und also blieb es auch in ihnen dunkel, sie konnten nicht rückversetzt werden in den Zustand der Erkenntnis, der Meinen direkten Liebezustrom erfordert(e), der wieder nur durch die Liebe von dem Menschen erworben werden kann.

Und solange den Menschen die Liebe mangelt, wird ihnen auch diese Verheißung unverständlich bleiben, und sie werden sie immer nur beziehen auf die ersten Jünger, die ein offensichtliches "Pfingsten" erlebten, die "Ausgießung des Geistes", doch niemals diese Verheißung auch auf sich selbst beziehen werden, weil ihnen daran jeglicher Glaube fehlt. Doch stets gelten Meine Verheißungen für alle Menschen, niemals aber nur für einzelne .... nur sind immer Bedingungen daran geknüpft, und von dem Erfüllen der Bedingungen ist auch das Erfüllen der Verheißungen abhängig.

Doch Mein Wort ist Wahrheit, und jeder kann sich auch an Mein Wort halten, und es wird selbst in ihm tönen, sowie er nur dem göttlichen Funken in sich die Möglichkeit gibt, sich zu äußern, was immer sein wird, wo dessen Liebe den Zusammenschluß mit Mir Selbst herstellt, so daß ich Selbst Mich verströmen kann in ein Menschenherz, das Mir ergeben ist mit seinem ganzen Willen.

Amen
   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Verklärung Jesu - „Mein Vater und Ich sind eins.“
« Antwort #8 am: Mai 05, 2018, 08:42:25 Vormittag »

Kundgabe 1739 empfangen ... durch Bertha Dudde am  - 15.12.1940

Verklärung Jesu .... „Mein Vater und Ich sind eins ....“

Das Problem der Verklärung Jesu nach Seinem Kreuzestod ist bei rechter Lösung gleichzeitig auch ein Verständlich-(machen) werden der Worte Jesu „Mein Vater und Ich sind eins.“ Es hat Gott Sich Selbst zum Opfer gebracht durch einen Menschen, Der alles Menschliche überwand aus Liebe zu Gott und Der deshalb Seine Seele so gestaltet hatte, daß Gott in aller Fülle Wohnung nehmen konnte in Ihm. Seine Außenform, Sein Körper, gehorchte völlig dem Willen der Seele und war gleichfalls nur dem Göttlichen zugewandt; also war jegliche Substanz zu Gott gerichtetes Geistiges, so daß es den irdischen Entwicklungsgang nicht mehr benötigte und somit nach dem leiblichen Tode eingehen konnte in das Reich des Geistigen in aller Vollkommenheit.

Alles vollkommene Geistige schließt sich mit der Urkraft zusammen und wird durch innigste Verschmelzung eins mit Ihr. Der Entwicklungsgang des einst von Gott abgefallenen Geistigen dauert unendliche Zeiten und wird auch im Jenseits über zahllose Stufen zur Höhe führen, immer aber wird die Außenform, das noch weniger entwickelte Geistige, zurückbleiben und die Seele freigeben, die dann als geistiges Wesen den Zusammenschluß sucht mit ebensolchem reifen Wesenhaften im Jenseits. Die Außenhülle löst sich auf, und die einzelnen geistigen Substanzen treten wieder mit ähnlichen in Verbindung, um ihren Entwicklungsgang fortzusetzen.

Der Leib Jesu aber war in seiner Reinheit und seinem Liebeswirken schon zu geistiger Vollkommenheit gelangt, und die unermeßlichen Leiden am Kreuz waren der letzte Läuterungsprozeß für das zur Form gewordene Geistige, so daß es völlig entschlackt sich der vollkommenen Seele anschließen konnte, also nicht mehr auf Erden zu bleiben genötigt war, und nun der Gottesgeist, die Seele und der Körper sich vereinigten, also eins wurden.

Es war der Mensch Jesus der Mittler zwischen Gott und den Menschen .... es ist aber nun Gott und Jesus Christus eins .... es sind nicht zwei Wesenheiten, die nebeneinander zu denken sind, sondern es ist nur eine Wesenheit, Die alles Vollkommene in Sich aufnimmt. Es ist die Gottheit Jesu nicht anders vorstellbar als die ewige Gottheit Selbst, Die nur die Außenform des Menschen Jesus Sich angegliedert hat, d.h., Dessen geistige Substanzen sich verschmelzen durften mit der Urkraft, weil sie schon beim Ableben Jesu den Vollkommenheitsgrad erreicht hatten, der Vorbedingung ist zum innigsten Zusammenschluß mit Gott.

Es ist der Leib Jesu durch das Verachten irdischer Freuden und strenge Selbstzucht zum Überwinder jeglicher Materie geworden und hatte sonach keinen weiteren Entwicklungsgang mehr nötig. Es konnten sich alle in ihm verformten geistigen Substanzen der Seele zugesellen und mit ihr zugleich das Erdental verlassen, um in Lichthöhen einzugehen. Es war also strahlendstes Licht von nun an die Umgebung dieser Seele, folglich mußte der Leib und die Seele Jesu in verklärtem Zustand die Erde verlassen, denn ein Wesen, das völlig mit Gott verschmolzen ist, mußte nun auch Licht und Kraft von Ihm entgegennehmen und also dieses in gleicher Weise ausstrahlen wie die ewige Gottheit Selbst, denn es war ja nun eins mit Gott, folglich auch Licht und Kraft in aller Fülle.

Dieser Vorgang der Lichtausstrahlung bleibt den Menschen sonst verborgen, doch die unendliche Liebe Gottes zu den Menschen ließ die Verklärung Jesu sichtbar vor sich gehen, um ihnen ein Zeichen Seiner Macht und Herrlichkeit zu geben, um den Glauben derer zu stärken, die Seine Macht und Herrlichkeit in der Welt verkünden sollten, und um den Menschen den Beweis zu geben, daß Jesus den Tod überwunden hatte .... daß es nun keinen Tod mehr gibt für die Menschen, die Ihm nachfolgen, die den gleichen Weg auf Erden zu gehen sich bemühen.

Es ist die Verklärung Jesu eine vielumstrittene Frage für die Menschheit gewesen, und meist wurde sie als Fabel abgelehnt, weil den Menschen jegliches geistige Verständnis mangelt für das Endziel eines jeden Wesens .... für den endgültigen Zusammenschluß mit Gott .... für die Einswerdung mit Ihm .... Jesus aber sagt: „Der Vater und Ich sind eins ....“ Denn in Ihm hatte der Zusammenschluß schon stattgefunden, Seine Seele war so gestaltet, daß sie Gott in sich aufnehmen konnte und also schon Licht- und Kraftempfänger aus Gott war, Er also lehren konnte alle Weisheit und wirken konnte durch göttliche Kraft.

Er war vollkommen, wie Sein Vater im Himmel vollkommen war, und konnte schaffen und gestalten gleich Ihm .... Sein Wesen war Liebe, Seine Worte waren Liebe, und so konnte Er wirken kraft Seiner großen Liebe zu den Menschen. Denn alles, was ist und geschieht, bringt nur die Liebe zustande .... Sein Erdenlauf war eine endlose Reihe von Wundertaten ohne Prunk und Glanz, den Er aber beendete in strahlendem Licht .... indem Er vor den Augen der Seinen Sich verklärte und aufstieg zur Höhe, zur ewigen Herrlichkeit.

Amen

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Ausgießung des Geistes - Pfingsten
« Antwort #9 am: Mai 18, 2018, 05:51:06 Vormittag »
Ausgießung des Geistes .... Pfingsten

Bertha Dudde 8516 empfangen am 2.6.1963

Es war erst nach Meinem Kreuzestod möglich, daß Ich Meinen Geist ausgießen konnte, weil zuvor kein Mensch fähig gewesen wäre, etwas Göttliches in sich zu bergen, da die Urschuld der Gottgegnerschaft noch auf den Menschen lastete. Mein Geist aber ist die Ausstrahlung Meiner Selbst, und niemals konnte ein schuldbeladener Mensch Empfänger dieser Ausstrahlung sein, denn es bestand eine zu tiefe Kluft zwischen dem Schuldig-Gewordenen und Mir.

Ich aber habe im Menschen Jesus die Sühne geleistet für jene Schuld, und jeder Mensch, der Mein Erlösungswerk annimmt, kann nun auch sich selbst so zubereiten, daß er Meine Liebeanstrahlung wieder empfangen kann, und d.h. auch, daß Ich Selbst in dem Menschen Wohnung nehmen kann und als Zeichen Meiner Gegenwart ihn erfüllen kann mit Meinem Geist ....

Sein Denken und Wollen wird nun bestimmt von der Kraft des Geistes, er kann nichts Falsches denken und wollen, solange Mein Geist in ihm wirket .... Denn er lässet Mich vollbewußt in ihm wirken, er öffnet sich, indem er sich Mir innig verbindet und Ich also den Liebelichtstrahl in sein Herz senken kann, der alles erleuchtet .... der ihm nun ein Wissen schenkt in hellster Klarheit, so daß der Mensch aus der bisherigen Finsternis heraustritt und er durch Meinen Geist in alle Wahrheit eingeführt wird, wie Ich es verheißen habe.

Es mußte diesem Akt der Ausgießung des Geistes, der bei Meinen Jüngern allen Menschen sichtbar vor sich ging, der Kreuzestod vorausgehen, es mußte zuvor Mein Gegner besiegt werden, so daß er nicht mehr zwangsmäßig die Menschen in der Finsternis erhalten konnte, sondern er denen die Freiheit geben mußte, die sich Mir zuwandten, die sich von Mir erlösen ließen, d.h. bewußt Mein großes Erbarmungswerk anerkannten und daran teilhaben wollten ....

Für diese also war der Tod .... die große geistige Finsternis .... überwunden, sie konnten sich selbst zu Gefäßen herrichten, in die sich Mein Geist verströmen konnte .... Sie befanden sich nun nicht mehr in irrigem Denken, sie erkannten die Wahrheit und strebten sie auch vollbewußt an, sie traten aus dem Zustand völliger Erkenntnislosigkeit heraus, ihnen wurde Licht .... Mein Geist durchflutete sie, und sie näherten sich nun auch wieder Mir Selbst, das Geistesfünkchen in ihnen, das als Mein Anteil in ihnen schlummerte, strebte dem Vatergeist von Ewigkeit zu, mit dem es unlösbar verbunden war.

Es war .... ganz einfach gesagt .... die Bindung mit Mir wiederhergestellt, die die Wesen selbst einstmals freiwillig unterbrochen hatten, und ein Wesen, das Mir wieder verbunden war, Der Ich das Licht bin von Ewigkeit, mußte nun auch von Meinem Licht durchstrahlt sein, und all sein Denken kann nur noch recht sein. Er muß die Wahrheit erkennen, und der Mensch muß diese Wahrheit nun auch vertreten, weil ihn der Geist dazu treibt, die Wahrheit zu künden allen seinen Mitmenschen ....

Und das war auch die Mission Meiner ersten Jünger, die dazu durch die Ausgießung des Geistes befähigt waren, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden allen Völkern. Sie mußten selbst in der Wahrheit stehen, um diese weitergeben zu können, und wenngleich sie auch während Meiner Lehrjahre von Mir Selbst eingeführt wurden in die Wahrheit, so mußte dennoch erst die Ausgießung Meines Geistes vorangehen, auf daß sie nun auch hell und klar wußten um ihre Aufgabe und keinerlei Unwissen sie mehr bedrücken konnte, denn sie waren nun durch Meinen Geist von Mir Selbst gelehrt, Der Ich bei ihnen blieb, wie Ich es verheißen hatte.

Und so auch wird sich Mein Geist immer wieder ergießen über Menschen, die Mir dienen wollen, die sich herrichten zu Gefäßen, in die Mein Geist einströmen kann, und die gleich Meinen ersten Jüngern den Mitmenschen die Wahrheit bringen wollen in der Erkenntnis, daß ihnen (diesen) nur die reine Wahrheit Rettung bringen kann in der großen geistigen Not .... Und Mein Geist wird wirken in jenen, auf daß die Finsternis verjagt werde und die Menschen sich wieder in rechtem Denken bewegen, die Mir dienen wollen und mithelfen an der Erlösung der irrenden Seelen.

Es kann kein Mensch geben, was er nicht besitzet .... Ich will aber euch, Meine Diener, reich bedenken, auf daß ihr wieder austeilen könnet euren Mitmenschen, die dringend der Unterstützung bedürfen, weil sie allein nicht die Bindung mit Mir anknüpfen .... Doch ihr, die ihr um alle Zusammenhänge wisset, ihr könnet sie aufklären und sie doch noch veranlassen zur Änderung ihres Willens. Und ihr werdet immer reiches Geistesgut empfangen können, und immer .... wenn ihr Fragen stellet, werden sie euch beantwortet werden, so daß ihr in der Antwort auch den Geber dessen erkennen könnet, was ihr nun weiterleiten sollet ....

Denn viele Menschen und viele Seelen im jenseitigen Reich werden fragen und rechte Antwort begehren .... Und diese können sie nun auch durch euch entgegennehmen, denn Ich weiß um alle Gedanken, die in den Herzen aufsteigen, und Ich werde jeden Menschen bedenken seiner Aufgabe (Auffassungsgabe) gemäß. Und das ist Mein Wirken in euch .... das Wirken Meines Geistes, das die ersten Jünger erfahren durften an sich selbst nach Meiner Himmelfahrt.

Auch ihnen mußte immer wieder Meine Liebe zu Hilfe kommen, denn um den Auftrag auszuführen, den Ich ihnen gegeben hatte, waren sehr viele Kenntnisse nötig, und niemals hätten sie diese Aufgabe ausführen können ohne Meine offensichtliche Unterstützung, denn Ich belehrte sie dauernd durch den Geist, und so brauchten sie nicht zu fürchten, unfähig zu lehrender Tätigkeit zu sein oder ein falsches Geistesgut zu verbreiten, und sie konnten nun ihr Amt gut verwalten .... sie konnten Mein Evangelium verkünden, wie es Mein Wille war ....

Und die gleiche Aufgabe stelle Ich auch heut Meinen letzten Jüngern auf dieser Erde, daß sie den Menschen die Wahrheit bringen, die nur von Mir Selbst ausgehen kann. Denn es steht die Erde in tiefster Finsternis, Irrtum und Lüge sind so verbreitet, daß die Menschen den ernstesten Willen aufbringen müssen, um zur Wahrheit zu finden und sie (diese) dann auch zu erkennen als solche. Sie können aber nur durch die Wahrheit selig werden, weil sie nur Mich erkennen und lieben lernen, wenn ihnen reine Wahrheit über Mich und Mein Wesen zugeführt wird.

Und dieses Wissen, die reine Wahrheit, kann ihnen nur durch Meinen Geist vermittelt werden, aber sie wird euch auch vermittelt, weil Ich euch liebe und ihr nur die innige Bindung mit Mir gleichfalls durch Liebe herzustellen brauchet, um den Geistesfunken in euch, der mit dem Vatergeist von Ewigkeit unlösbar verbunden ist, zur Entäußerung zu veranlassen .... Dann kann Ich also Selbst euch ansprechen und euch in einen Zustand der Erkenntnis versetzen, und ihr werdet nun auch wissen, was ihr tun müsset, um euer Ziel .... den Zusammenschluß mit Mir .... zu erreichen noch auf Erden. Denn wenn Ich Selbst euch belehre, dann werdet ihr wahrlich recht unterwiesen, und ihr werdet dann sicher auch eure Erdenaufgabe erfüllen und euch wandeln zur Liebe, ihr werdet wieder euer Urwesen annehmen und selig sein, wie ihr es waret im Anbeginn ....

Amen

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.