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Gottes Hilfe 192

Moderatorin Beiträge: 1119 ***
Gottes Hilfe
« am: September 10, 2018, 10:57:33 Vormittag »
Gottes Hilfe durch Menschen ausgeführt

Immer sollet ihr euch an Mich halten, was euch auch bewegen mag, ihr werdet herausgeführt durch alle leiblichen und irdischen Nöte, sowie ihr euch nur Mir anvertraut, sowie ihr Mich teilhaben lasset an allem, was ihr erlebt, an allem, was euch bedrückt, aber auch an allem, was euch erfreut. Denn alles kommt von Mir. Aber auch ihr sollet mit eurem Mitmenschen gemeinsam dessen Lasten tragen, auch ihr sollet helfen, wo es in eurer Macht steht, auch ihr sollet für den Nächsten die Stütze sein, der er sich anvertrauen kann. Und dann sollet ihr auch ihn zu Mir verweisen, doch nicht, ohne ihm selbst geholfen zu haben, ansonsten er euren Worten keinen Glauben schenkt.

Ihr lebt in einer Zeit, wo ihr nicht ohne Mich auskommen könnet, wo jeder Mensch Hilfe benötigt, wo aber auch jeder Mensch wieder helfen soll seinem Nächsten, will er auch Meiner Hilfe gewiß sein. Denn ich messe aus, wie ihr zumesset eurem Nächsten. Dies muß Ich immer wieder betonen, daß es für euch kein Weiterkommen gibt ohne dienende Nächstenliebe. Aber ihr selbst wisset es, was Not bedeutet, ihr erfahret es an euch selbst auch, wie euch Hilfe in der Not beglückt. Und so ihr Mich anrufet um Hilfe, sende Ich diese oft durch Mitmenschen euch zu.

Ihr wisset also, daß ein Mensch dem anderen helfen muß, weil alles im Rahmen des Natürlichen vor sich geht, daß aber immer Ich Selbst dahinterstehe, daß ich Selbst dann die Menschen anrege, helfend einzugreifen, wenngleich sie es nun tun unbewußt des Auftrages, den sie innerlich von Mir empfangen. Doch es kann sich auch der Mensch weigern, Meinen Auftrag auszuführen, weil Ich nicht seinen Willen zwinge. Dann läßt er eine gnadenreiche Gelegenheit an sich vorübergehen, und Ich leite Meinen Auftrag weiter. Denn ohne Hilfe bleibt der Mensch nicht, der sich Mir in seiner Not anvertraut. Denn Ich sorge wie ein Vater für Meine Kinder, und wer sich Mir anvertraut, der ist Mein Kind.

Wer sich Mir gläubig anvertraut, der ist aber auch selbst nicht verhärteten Herzens, wenn er um Hilfe angegangen wird, und darum schon kann Ich ihm geben, weil auch er austeilet seinem Nächsten, so dieser in Not ist. Alles tritt so an die Menschen heran, daß sie stets Gelegenheit haben zum Liebewirken, weil es allein darum geht, daß die Liebe geübt wird, weil allein die Liebe den Menschen Erlösung und geistigen Fortschritt bringt. Doch immer schwerer ist es, auf den Willen der Menschen einzuwirken, daß sie sich liebend betätigen. Darum wird auch die Not stets größer, die allein dazu anregen kann, die Menschen einander helfen zu lassen.

Es bleibt jedoch stets dem einzelnen überlassen, wie er die große Not auf sich wirken lässet. Wer aber zu Mir flüchtet, wer Dessen gedenket, Der Herr ist über Himmel und Erde, Der alles wenden kann zum Guten, wer Ihn um Seinen Beistand bittet, der wird auch gewiß sein können, daß Ich ihn höre, daß Ich ihm helfe und ihm zuteile, wie er selbst austeilet seinem Nächsten. Und er wird sich auch dessen bewußt sein, daß Ich ihn nicht verlasse, weil auch in ihm die Liebe ist, ansonsten er nicht an Mich und Meine Hilfe glauben könnte.
Amen

Bertha Dudde 6361, empfangen am 21.9.1955



Gottes ständige Sorge um den Menschen

Wie oft trete Ich euch Menschen nahe, wie oft spreche Ich euch an, wie oft reiße Ich euch von einer Gefahr zurück und biete euch Meine Führung an auf eurem Lebenswege. Selten aber erkennet ihr Mich. Meine offensichtliche Führung sehet ihr als Zufall an, und Meine Ansprache verklingt an euren Ohren, Mich Selbst vermögt ihr nicht zu erkennen, weil eure Augen an Mir vorüber nach der Welt gerichtet sind. Meine Sorge aber verfolgt euch. Und ob ihr mitten im Weltgetriebe euch befindet, Ich weiche dennoch nicht von eurer Seite, immer nur des Momentes harrend, da ihr auf Mich aufmerksam werdet, daß ihr freiwillig euch unter Meinen Schutz stellet, daß ihr inmitten der Weltlust doch eure Not empfindet und euch nun umsehet nach Dem, Der euch verfolgt und Der euch helfen kann.

Ich lasse nicht ab, Mich den Menschen zu offenbaren. Selbst wenn der Erfolg nur sehr klein ist, wenn er kaum zu spüren ist, den geringsten Willen zur Annäherung an Mich beachte Ich, und dann werde Ich nimmermehr von seiner Seite weichen. Meine Liebe veranlaßt Mich, euch nicht aufzugeben, selbst wenn ihr in größter Gleichgültigkeit durch das Erdenleben gehet und eine Bindung mit Mir nicht suchet. Doch Ich zwinge nicht euren Willen, Mich anzuhören, und darum sind Meine Worte nur leise und unaufdringlich, so daß ihr sie leicht überhören könnet, wenn ihr Meiner nicht achtet. Sie tönen nicht so laut, wie die Stimme der Welt ertönt, die deshalb eure volle Aufmerksamkeit findet.

Und weil euer Wille selbst sich zu Mir wenden soll, darum trete Ich niemals auffällig hervor, aber Ich lasse es auch nicht an kleinen Berührungen fehlen, Ich dränge euch sanft auf Wege, da ihr einsam und schwach euch nach Hilfe umsehet, um dann hervortreten zu können und euch Meine Hilfe anzubieten. Keinen von euch Menschen lasse Ich aus, solange er Mich noch nicht gefunden und erkannt hat, und weil nicht mehr viel Zeit bleibt bis zum Ende, müssen die Menschen auch kürzere Wegstrecken zurücklegen, und diese sind viel beschwerlicher und mühsamer zu gehen, weil Ich will, daß sie Meine Führerschaft benötigen und erbitten.

Die Schicksalsschläge werden sich häufen, es werden die Menschen noch durch viel Not und Elend gehen müssen, weil sie weiter denn je von Mir entfernt sind, selbst wenn Ich sie verfolge auf Schritt und Tritt. Bis zu ihrem Lebensende gebe Ich sie nicht auf, und Meine Anstöße werden stets heftiger sein, um sie aus ihrer Gleichgültigkeit aufzuschrecken, doch wie sie darauf reagieren, das bestimme Ich nicht, entscheidet aber ihr Schicksal dereinst im geistigen Reich .... Denn ihr Wille ist und bleibt frei, und selbst Meine übergroße Liebe bestimmet nicht einen Willen, der sich für den Tod entscheidet, wo er sich doch ein ewiges Leben erwerben konnte.

Bertha Dudde 6338, empfangen am 22.10.1948

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Gottes Hilfe zum Aufstieg - Gottes Wort
« Antwort #1 am: September 11, 2018, 06:38:29 Vormittag »
Gottes Hilfe zum Aufstieg - Gottes Wort

Ergreifet die Hand, die sich euch liebevoll entgegenstreckt, und lasset euch aus der Tiefe emporziehen zu Mir. Auch wenn ihr glaubt, Hilfe nicht nötig zu haben, so nehmet doch Meinen Beistand an, denn euch verlässet die Kraft, durchzuhalten, wenn der Aufstieg schwerer wird, und dann seid ihr nur auf Meine Hilfe angewiesen. Immer schwerer wird euer Erdenweg für jeden einzelnen, und ohne Kraftzufuhr von oben ist fast kein Aufstieg mehr möglich. Ich aber will euch diese Kraft zuwenden und strecke euch deshalb liebevoll die Hände entgegen, an denen ihr euch stützen sollet, so es euch an Kraft mangelt. Und so ihr euch in Dunkelheit befindet, bringe Ich euch Licht, auf daß ihr den Weg erkennet, den ihr wandeln sollet zu eurem Heil. Ich trete euch mit Meinem Wort nahe und gebe Mich euch dadurch zu erkennen, daß es euch dargeboten wird in Stunden der Schwäche, in Stunden seelischer Not. Dann benötigt ihr Meine Hilfe, und Ich leiste sie auch offensichtlich.

Ich bin euch immer nahe, besonders aber, wenn ihr in Not seid, weil Ich anders Mich euch nicht zu erkennen geben kann als durch Hilfe, die Meine Gegenwart beweiset durch Mein Wort, dem ihr immer glauben dürfet. Ohne Mein Wort befindet ihr euch in Not der Seele, ihr befindet euch in der Tiefe, aus der Ich euch emporheben möchte zu Mir. Höret ihr nun Mein Wort, so seid ihr Mir nicht mehr fern, ihr lasset es zu, daß Ich in eurer Nähe bin, denn Mein Wort bin Ich Selbst, also verlanget ihr nach Mir, so ihr nach Meinem Wort verlanget, und da Ich Mich keinem Menschen versage, so strecke Ich ihm also die Hände entgegen, sowie Ich ihm entgegentrete im Wort.

Wie und in welcher Form ihr es empfanget, ist gleich, so ihr es nur begehret und Mich zu euch reden lasset. Dann lasset ihr also Meine Gegenwart zu, ihr erwählet Mich zu eurem Führer, ihr nehmet Meine Hand an und somit auch Meine Hilfe, und ihr könnet nun nicht mehr verlorengehen, denn mit Mir und bei Mir gibt es keinen Untergang, sondern nur einen Aufstieg, bis ihr endlich ans Ziel gelanget. In großer Not seid ihr Menschen ohne Mich, darum wendet eure Augen nicht ab von Mir, so Ich euch entgegentrete, höret auf Meinen Ruf, der euch gilt, lasset euch von Mir zur Höhe geleiten, denn allein seid ihr zu schwach und gelanget ewig nicht zum Ziel.
Amen

Bertha Dudde 5011, empfangen am 1.12.1950

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Vaterworte der Liebe
« Antwort #2 am: September 14, 2018, 09:54:10 Vormittag »
Vaterworte der Liebe

Bleibet Mir nur in Liebe ergeben, dann habt ihr nichts zu fürchten, was auch kommen mag. Und vergesset nicht, daß Ich euer Schicksal lenke, daß alles gut ist so, wie es über euch kommt. Vergesset nicht, daß Meine Liebe euch das Leben so gestaltet, wie es gut ist für eure Höherentwicklung. Glaubet an Meine Liebe, dann werdet ihr auch alles verstehen lernen, ihr werdet das Schwerste ertragen in Geduld, und ihr werdet in Zuversicht Meine Hilfe erwarten, so euch das Leben unerträglich erscheint.

Meine Liebe und Mein Wille gelten ja nur eurer Vollendung, und Meine Weisheit erkennt die Mittel und Wege für euch; und darum vertrauet Mir, daß Ich nur auf euer geistiges Wohl bedacht bin und nichts über euch sende, was diesem nicht förderlich wäre. Werdet wie die Kinder, lasset euch führen von Mir ohne Widerstreben, immer in der Hoffnung und im Glauben, daß Ich euch keinen falschen Weg gehen lasse, selbst wenn der Weg steinig und mühevoll ist. Eure Seele dankt es Mir dereinst, daß Ich euch leiden ließ während eures Erdenlebens.

Was ist das kurze Erdenleben, gemessen an der Ewigkeit, wo euch Herrlichkeiten erwarten, von denen ihr euch als Menschen keinen Begriff machen könnt. Warum verzagt ihr, so ihr an Mich glaubt? Ich bin die Liebe und die Liebe lässet euch wahrlich nicht leiden, wenn ihr dieses Leid nicht benötigen würdet für eure Seele. Ich lasse euch leiden, weil Ich euch liebe und euch helfen will und weil ihr anders nicht zu Mir findet. Euer Weg ist dornig und mühevoll, doch der breite gangbare Weg führt nicht zu Mir, sondern ins Lager Meines Gegners, und Meine Liebe kann es nimmermehr zulassen, daß ihr diesen Weg beschreitet, der unweigerlich ins Verderben führt.

Vertrauet Mir und gebt euch willig in Meine Hände, nehmet das Kreuz auf euch und bittet Mich, daß Ich es euch tragen helfe; werdet nicht mutlos und verzagt, sondern freuet euch, daß ihr durch das Leid Meiner Liebe inne werdet, die ihr in jedem Leid erkennen sollt. Seid geduldig und erwartet Meine Hilfe, die euch gewiß ist, so ihr nur glaubt.

Und so euch eine Schwäche befällt, so ihr wankend werdet im Glauben, dann betet. Rufet Mich an, daß Ich euch stärke, sendet nur einen Gedanken zur Höhe, zu Mir, und empfehlt euch Meiner Gnade. Und Ich werde euch wahrlich nicht ungetröstet lassen, Ich werde euch stärken, und eure Seele wird fröhlich sein. Denn sie spürt Meine Nähe, und sie empfindet die Kraft, die ein inniges Gebet zu Mir ihr einträgt. Solange ihr mit Mir Zwiesprache halten könnt, seid ihr nicht einsam und verlassen, denn Ich höre euch jederzeit, und Ich bin ständig auf eure Seele bedacht, daß sie ausreife, solange ihr noch auf Erden wandelt.

Und Ich helfe euch, auch wenn eurem Körper die Hilfe nicht spürbar ist. Ich helfe dem, was unvergänglich ist, weil dieses Unvergängliche zu Mir gehört und also auch zu Mir gelangen soll. Und so sollet ihr allzeit Meine Liebe erkennen und ergeben alles aus Meiner Hand entgegennehmen, sei es Freude oder Leid. Eure Not auf Erden ist gering zu nennen, gemessen an der Not im Jenseits, die Ich euch ersparen will, indem Ich euch auf der Erde hart anfasse. Seid gläubig und vertrauet Mir.

Einst werdet ihr erkennen, daß nur die Liebe Mich bestimmte, die Erde mit so großem Leid heimzusuchen, daß Ich euch durch eine harte Schule gehen ließ, um euch zu gewinnen für Mein Reich, um euch zum ewigen Leben in Glückseligkeit zu verhelfen in diesem Reich. Solange euch die Erdenschwere noch drückt, erkennet ihr noch nicht restlos die Liebe eures Vaters zu euch, doch Ich rufe euch tröstend zu: Lasset nicht ab in der Liebe zu Mir, auf daß Meine Liebe euch erfassen und euch tausendfach entschädigen kann für alle irdischen Leiden und Nöte. Nehmet Zuflucht zu Mir, auf daß Ich euch das Leid tragen helfen kann, und verzaget nicht, denn euer Erdenleben währt nicht ewig. Ich beende es, so eure Stunde gekommen ist, und rufe eure Seele zu Mir.

Amen

Bertha Dudde 2752, empfangen am 24.5.1943



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Prüfungen
« Antwort #3 am: September 20, 2018, 06:11:07 Vormittag »
Prüfungen

Siehe, mein Kind, in allen deinen Lebensnöten liegt eine tiefe Bestimmung, und um diese zu erfüllen, mußt du alles in Geduld tragen, was der Herr dir auferlegt. Es reget sich in dir oft das Verlangen, deinem himmlischen Vater als Kind nahe zu sein, und dazu gehört auch das Sich-willig-Seinen-Anordnungen-Unterwerfen. Gott sendet diese Prüfungen über Seine Kinder, um sie immer mehr zu Sich heranzuziehen, denn es sind dies alles Prüfsteine auf dem Erdenweg, deren Überwindung dich nur vorwärtsbringen kann in deinem Streben. Und nichts ist vom himmlischen Vater in Seiner Weisheit ohne Zweck angeordnet, auch wenn ihr es nicht fassen könnt. Darum müßt ihr euch in blindem Gottvertrauen diesen Seinen Anordnungen unterwerfen, es wird euch nur zum Segen sein.

Und nun, mein Kind, höre unsere Lehren: Sendet der Herr den Seinen Worte des Heils und diese werden nicht angenommen, weil ihnen das Verständnis fehlt, die innere Verbindung mit ihrem Schöpfer, so lässet Dieser Prüfungen über sie kommen, um sie von Seinem Willen zu überzeugen, denn wie oft glaubt der Mensch, sich einer höheren Macht entziehen zu können, ehe er selbst einsehen muß, daß sein Schicksal in anderen Händen liegt als in seinen eigenen. Und immer wieder wendet der Herr in Seiner Liebe den Erdenkindern Sein Erbarmen zu.

Die kurze Erdenzeit recht, d.h. nach Gottes Sinn, auszufüllen mit stetem Streben nach Vollkommenheit ist das höchste Gut, was der Mensch sein eigen nennen kann, liegt es nur in seinem Willen. Und Gott lenkt immer wieder seine Gedanken auf geistiges Gebiet, er wird so oft gewarnt und hingewiesen auf die Ewigkei, so er nur ein wenig des Willens ist, seinem Herrn und Schöpfer zu dienen, kommt er auf den rechten Weg kraft der Liebe aller Geistwesen, die, ihm zum Schutz, seinen Lebensweg begleiten.

Sich mehr der inneren Stimme hingeben und nicht ankämpfen gegen Gedanken, die auf das Jenseits, auf das Leben nach dem Tode, gerichtet sind. Solche Gedanken werden jedem kommen und diese Gedanken müssen euch lieb und vertraut werden, anstatt daß sie euch erschrecken und ihr sie unwillig abweiset. Wer in Sorge um sein Seelenheil alles tut, was ihm zur geistigen Förderung verhilft, sieht dem Tod des Lebens nicht mit Schrecken entgegen, er erblickt darin ja nur den Eingang in ein anderes Leben, das ihm erfüllen wird seines Herzens Sehnen, verbunden zu sein mit seinem Herrn und Heiland. Darum achtet der Trübsal auf Erden nicht, sie ist nur ein Mittel, euch zu lenken auf den rechten Weg, der euch führen soll zum ewigen Frieden.

Amen
Bertha Dudde 0184, empfangen am 17.11.1937

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Segensreiche Auswirkung des göttlichen Wortes
« Antwort #4 am: September 29, 2018, 03:19:55 Nachmittag »
Segensreiche Auswirkung des göttlichen Wortes

Das ist des Menschen höchster Gewinn, daß seiner Seele geistige Nahrung zugeführt wird, denn nur dann kann sie ausreifen auf Erden, nur dann wird ihr Erdenlebenszweck erfüllt. Was also dazu beiträgt, den Menschen aufnahmewillig zu machen für das Wort Gottes, das ist auch dem Willen Gottes entsprechend und was dazu beiträgt, die Bindung mit Gott zu vertiefen, wird auch stets der Seele geistige Güter eintragen, denn diese Seelennahrung kann ihr nur vermittelt werden in direkter Bindung mit Gott.

Das ist es, was die Menschen noch nicht begreifen können, daß Gott sie nur speisen kann mit dem Himmelsbrot, wenn sie bereitwillig mit Hunger und Durst zu Ihm Selbst kommen, Der ihnen Speise und Trank verheißen hat. Aber „zu Ihm kommen“ bedeutet nicht den Gang in die Gotteshäuser, es bedeutet nicht äußerlich-erkennbare Handlungen oder schöne Worte.

Es bedeutet nur die tiefe, innerliche Bindung mit Gott, was gleich ist dem Öffnen des Herzens zum Empfang Seines Liebekraftstromes, zum Empfang Seines Wortes, des Himmelsbrotes aus Seiner Hand. Denn Sein Wort ist Fleisch und Blut, es ist die rechte Seelennahrung, es ist Seine direkte Liebeausstrahlung in das Herz eines Menschen, das die Seele empfindet als rechte Speise und rechten Trank.

Es muß der Mensch durch das Wort Gottes vorerst in Kenntnis gesetzt werden um den Willen Gottes. Und es muß ihm durch das Wort Gottes auch die Kraft zugeführt werden, Seinen Willen zu erfüllen. Die Erfüllung Seines Willens aber trägt der Seele geistigen Fortschritt ein, weshalb das Wort Gottes unbedingt dem Menschen zugeleitet werden muß, auf daß er selig werde.

Unter „Zuführen des göttlichen Wortes“ aber ist nicht eine jede Predigt zu verstehen, die wohl das Ohr des Menschen berühren kann, das aber jene Worte an sich verhallen lässet, wenn der Mensch nicht zuvor die innige Bindung mit Gott eingegangen ist, so daß er die Predigt als eine direkte Ansprache Gottes vernimmt und sie also auch nicht ohne Wirkung auf ihn bleibt.

Denn das Wort kann nur ausgesprochene Buchstaben sein, das jeglichen geistigen Sinn vermissen läßt oder auch nur als gesprochenes Wort aufgefaßt wird, aber nicht seinem geistigen Sinn nach. Und dieser geistige Sinn wird dem Menschen erst erschlossen von Gott Selbst, weshalb die Bindung mit Ihm unerläßlich ist. Dann erst wirkt sich das Wort aus als Labsal für die Seele, als eine Nahrung, die sie zum Aufbau benötigt, die ihr die Kraft gibt, sich zur Höhe zu entwickeln.

Und um die Bindung mit Gott herzustellen, ist wieder der eigene Wille nötig, denn pflichtgemäß oder als Form wird eine innige Bindung mit Gott niemals hergestellt werden können. Ein wahrer Ernst muß den Menschen beseelen, dem der Empfang oder das Anhören des göttlichen Wortes von Segen sein soll. Und dieser wahre Ernst kann zu jeder Stunde und an jedem Ort einen Menschen erfüllen, er kann immer und überall sich innig Gott verbinden und des Einfließens Seines Wortes harren, denn schon ein andächtiger Gedanke an Ihn wird ihm einen Kraftzustrom sichern, eine Gabe, die ihm ausgeteilt wird vom Tische des Herrn.

Und je länger der Mensch in Gedanken bei seinem Gott und Vater verweilt, desto liebeerfüllter werden auch jene Gedanken sein, und es wird Gott gedanklich zu ihm reden und ihm vermitteln, was seine Seele bedarf. Gottes Wort in Empfang nehmen zu können ist der größte Gewinn, den ein Mensch im Erdenleben erzielen kann und der niemals ein Ende zu nehmen braucht, denn Gott spricht unentwegt zu denen, die Ihn zu hören begehren und die darum in innigster Verbindung mit Ihm Sein Wort hören oder lesen oder sich selbst von Ihm gedanklich ansprechen lassen.

Und deren Seelen werden reifen, denn sie erhalten reichlich Nahrung, ständig wird ihnen Speise und Trank dargeboten, ständig werden sie am Tische des Herrn gelabt und gestärkt werden, wie Er Selbst es verheißen hat mit den Worten: „Nehmet hin und esset, nehmet hin und trinket, tuet dies zu Meinem Gedächtnis.“

Amen

Bertha Dudde 7026

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Gottes Fürsorge
« Antwort #5 am: Oktober 03, 2018, 08:10:59 Vormittag »
Ausreifen der Seele durch Leid - Gottes Fürsorge - Welt und Gott

Was euch zum geistigen Vorteil gereicht, ist für euer Erdenleben vorgesehen seit Ewigkeit, und darum könnet ihr alles, jegliches Erleben, Schweres und Trübes, Freudvolles und Erhebendes als von Mir euch auferlegt ansehen, das nur euer seelisches Ausreifen bezweckt. Und so ihr von diesem Gesichtspunkt aus den Verlauf eures Lebens betrachtet, soll euch nichts drücken, nichts belasten und nichts erschrecken, es ist alles zu eurem Besten.

Ihr könnet an jedem Erlebnis reifen, ihr könnet Nutzen daraus ziehen für eure Seelen, so ihr stets Mich als Den erkennt, Der es über euch ergehen lässet, und mit Mir verbunden bleibt, indem ihr stets den Blick zur Höhe richtet, zu eurem Vater, Der euch zu Seinen Kindern gestalten will auf dieser Erde. Angst und Sorge sind hinfällig, so ihr sie Mir vortraget, daß Ich euch helfe. Ihr steht niemals allein, so ihr Mich neben euch duldet, d.h. nicht allein stehen wollet, sondern Mich niemals ausschaltet aus eurem Leben, so ihr euer Denken, Wollen und Handeln Mir ganz anheimstellet, daß Ich es für euch tue, daß Ich euch lenke und ihr nun nur Ausführende Meines Willens seid.

Wie sorglos und unbeschwert könntet ihr Menschen den Erdenweg zurücklegen, so ihr nur immer mit Mir gehen möchtet. Doch die Welt schiebt sich oft trennend zwischen euch und Mich, die Welt steht nahe vor euren Augen, während ihr Mich zurücksetzet, selbst wenn ihr Mir angehören wollt. Die Welt ist euch noch zu wichtig, ihr seht ihre Nichtigkeit nicht ein, weil ihr noch mitten in der Welt steht. Sowie ihr Mich aber vor die Welt stellen könnet, sowie es euch gelingt, stets Mich voranzustellen, dann wird euch auch die Welt nicht mehr belasten, sie wird euch nicht beunruhigen, sie wird spielend von euch bewältigt werden, und ihr werdet Herr sein über alles, was von seiten der Welt an euch herantritt.

Machet den Versuch, lasset Mich sorgen für euch, und übergebt euch vollgäubig Meinem Schutz und Meiner Fürsorge, erfüllet eure Pflicht als erstes Mir gegenüber, d.h., lebet Mein Wort aus, seid eifrig tätig für Mich und Mein Reich, indem ihr Meinen Willen auch den Mitmenschen verkündet, indem ihr sie stets hinweiset auf ihre eigentliche Bestimmung und sie anreget zur Arbeit an ihren Seelen und ihnen zuleitet, was ihr von Mir empfange. Mein Wort, das sie aufkläret, wo sie noch im dunkeln wandeln.

Machet auch eure Mitmenschen aufmerksam, daß Ich aller Menschen Schicksal lenke, daß nichts ohne Sinn und Zweck über die Menschen kommt, daß stets nur die geistige Höherentwicklung Zweck jeglichen Geschehens ist und daß alles ertragbar ist, so Ich um Hilfe angegangen und als Lenker und Schöpfer von Ewigkeit anerkannt und als Vater um Meine Fürsorge gebeten werde. Warnet sie, über der Welt Mich zu vergessen, dann wird eines jeden einzelnen Menschen Erdenlebensweg leicht gangbar sein, und seine Seele wird Nutzen ziehen aus jeglichem Erleben. Denn nur das Ausreifen eurer Seele bezwecke Ich, so ihr durch Leid gehen müsset; ihr selbst aber könnet es euch erträglich machen, so ihr Meines Wortes achtet und Mich stets neben euch gehen lasset. Denn Ich bin euer Vater und will stets nur das Beste für Meine Kinder.
Amen

Bertha Dudde 4672

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Leid und Trübsal Beweis von Gottes Liebe
« Antwort #6 am: Oktober 11, 2018, 08:08:27 Vormittag »
Leid und Trübsal Beweis von Gottes Liebe

Wen der Herr lieb hat, den führt er durch viel Trübsal und Leid hindurch, um ihn zu läutern, solange er noch auf Erden weilt. Und dies bedenket, so Er euch Leiden auferlegt, die euch untragbar erscheinen. Er hat in Seiner Weisheit wahrlich das Beste für euch erwählt, auch wenn ihr das auf Erden nicht begreifen könnt, doch eure Seele dankt es Ihm innig, wenn sie das Erdenleben beendet hat. Denn dann erkennt sie auch, um wie vieles weiter sie gekommen ist durch den Leidensweg, der ihr auf Erden bestimmt war. Es ist nur eine kurze Zeit, die ihr auf Erden wandelt, endlos aber das Leben in der Ewigkeit.

Und das Leben in Glückseligkeit ist wahrlich die Leiden wert, die der Mensch auf Erden durchleben mußte. Wer hingegen auf Erden verschont bleibt von Trübsal aller Art, der hat einen weit schwierigeren Weg zurückzulegen im Jenseits, denn es muß sich die Seele nun erst im Jenseits völlig entschlacken, und es erfordert dies eine viel längere Zeit und übergroße Mühe. Das Erdenleben ist reich an Gnaden, und ein jedes Leid, ein jeder Kummer ist im gewissen Sinne eine Gnade, denn sie verhilft der Seele zur Höhe. Es ist ein Mittel, dessen Sich Gott bedient, das viel erfolgreicher ist, als die göttlichen Lehren sind, so sie nicht beachtet werden. Das Leid muß beachtet werden und bringt die eigentliche Umänderung des Denkens zustande.

Ein sorgloses Erdenleben aber läßt nur die Menschen immer oberflächlicher werden, weil die Freuden des Lebens alles geistige Wissen und geistige Verlangen übertönen und der Mensch sich immer mehr Gott entfremdet. Denn das ist gewißlich wahr, daß das Leid näherführt zu Gott, vorausgesetzt, daß der Mensch nicht so Gott-fern ist, daß er auch im Leid nicht an Gott denkt oder Ihn gänzlich ablehnt. Es ist zur Zeit die ganze Welt in Gott-fernem Zustand, und darum erkennt sie auch nicht das Leid an als göttliche Sendung oder Zulassung.

Und das veranlaßt Gott, nun noch fühlbarer einzugreifen und die Menschen aus ihrer seelischen Ruhe aufzurütteln. Er muß ihnen noch mehr Leid senden, Er muß dort nachhelfen, wo die Menschen in großer Gefahr sind, ihrer eigentlichen Bestimmung nicht mehr zu gedenken, sondern ihr Heil einzig und allein dort suchen, wo der Gegner Gottes tätig ist, in den Freuden der Welt. Und das will Gott von euch fernhalten, und darum müsset ihr Leid auf euch nehmen und in Geduld ertragen alles, was Gott euch zum Segen über euch kommen läßt.

Amen

Bertha Dudde 2251, empfangen am 6.3.1942



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Gott ist die Liebe - Göttliche Obhut im Erdenleben
« Antwort #7 am: Oktober 23, 2018, 03:16:06 Nachmittag »
Gott ist die Liebe - Göttliche Obhut im Erdenleben

Gott ist die Liebe und die Liebe führt euch oft wunderbare Wege, auf daß ihr zu Ihm gelanget. Und dereinst werdet ihr Seine Liebe erkennen und Seine weise Führung, und ihr werdet Ihn loben und Ihm danken ohne Unterlaß, und Seinen Namen werdet ihr aussprechen in seligster Bewunderung und der Zeit auf Erden gedenken in übergroßer Dankbarkeit. Und die himmlischen Heerscharen werden einstimmen in den Lobgesang, der ertönet zur ständigen Ehre Gottes, diese göttliche Liebe betreut euch und gibt einem jeden, was seinem Seelenheil förderlich ist. Und nun werdet ihr verstehen, daß ihr niemals der göttlichen Obhut bar seid. Sein Wille lenkt euch, und Seine Sorge gilt nur euch, die ihr Seine Geschöpfe seid.

In dieser Gewißheit könnt ihr sorglos durch das Erdenleben gehen, denn jeder Schritt ist euch vorgezeichnet und von Seiner unendlichen Liebe zu euch bestimmt. Und so ihr nur euren Blick zu Ihm erhebet, muß auch ein jeder Schritt für euch zum Segen sein, er muß der Seele Fortschritt bringen, er muß gleichsam getan werden, um das zu werden, was eure letzte Bestimmung ist. Denn euer Erdenleben ist nur eine Phase in der Ewigkeit. Es ist der notwendige Gang, der von einer Stufe zur anderen führt. Es kann das Erdenleben nicht übergangen werden, wie überhaupt alles sein muß, was ist, weil es der göttliche Schöpfer in Seiner Weisheit erkennt als Mittel zum Zweck, als einzigen Weg zur Höhe, die unvorstellbare Herrlichkeiten bedeutet.

Und dieser Gang durch das Erdental ist ein Akt größter Liebe und Barmherzigkei, indem er den Wesen, die ungeheuer weit von Gott entfernt sind, alle Möglichkeiten bietet, sich Ihm zu nähern bis zur endgültigen Vereinigung. Es kann kein Wesen willkürlich vom größten Tiefstand zur höchsten Reife gelangen, d.h., selbst die unendliche Liebe Gottes kann diese Entfernung Seiner Geschöpfe nicht verringern, weil dies gänzlich göttlicher Weisheit, göttlichen Gesetzen und göttlicher Ordnung widersprechen würde und also nichts Vollkommenes zeitigen könnte.

Es muß jedes Wesen selbst sich zur Höhe entwickeln, und dazu gibt ihm die Liebe Gottes jede erdenkliche Gelegenheit. Sie will dem Wesen höchstes Glück zugänglich machen und ist daher unablässig bemüht, das Wesen so zu bilden, daß es dieses Glückes teilhaftig werden kann. Und alles, was dem Wesen nun zu seiner Höherentwicklung dient, ist von der Liebe Gottes ihm zugewiesen. Nur die göttliche Liebe läßt das Wesen leiden, denn jedes Leid verringert die Entfernung von Gott. Und jede Annäherung an Gott ist Glückszustand.

Also muß das Wesen Leid auf sich nehmen, um zum Glück zu gelangen. Es muß eine begrenzte Zeit des Gebanntseins durchmachen, um unbegrenzte Zeiten in Freiheit leben zu können. Es muß weiterhin das Schöpfungswerk durchschritten haben, um göttliche Kraft aufgenommen und also sich selbst vermehrt zu haben, es muß den Zusammenschluß mit geistiger Kraft erstrebt haben, um durch die Erfüllung dereinst beglückt werden zu können. Es muß das Wesen erkannt haben seinen Ausgang aus Gott, zu Ihm zurückverlangen und die Bedingungen erfüllen, welche die Vereinigung mit der ewigen Gottheit zur Folge haben. Und so ist die göttliche Liebe unentwegt bemüht, allem aus Ihr Hervorgegangenen Erlösung zu bringen.

Amen

Beertha Dudde 1413

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Glaube und Vertrauen auf Gottes Hilfe - Ende der Leiden
« Antwort #8 am: Oktober 28, 2018, 05:46:31 Vormittag »
Glaube und Vertrauen auf Gottes Hilfe - Ende der Leiden

Was euch auch das irdische Leben bringen mag, vergesset niemals Den, Der euer Vater ist von Ewigkeit, Der euch innig liebt, die ihr Seine Kinder seid und Der darum euch helfen will, daß ihr zur ewigen Seligkeit gelanget. Wie unvergleichlich beseligend muß für euch der Gedanke sein, daß ihr immer umsorgt seid von dieser Liebe, daß das Auge Gottes über euch wacht und daß Sein Arm euch behütet vor jeglicher feindlichen Gewalt. Und so ihr vollgläubig seid und Ihm alle eure Leiden anvertraut, wird Er diese auch von euch nehmen und euch hindurchführen durch jede Gefahr; denn Seine Liebe will nicht, daß ihr leidet.

So aber auf anderem Wege ihr euer Ziel nicht erreichet, greift Er zu dem letzten Mittel, zum Leid, um euch zu helfen. Denn ein Leben in Glück und Freude auf Erden bedeutet für euch geistigen Niedergang. Doch was auch kommt, der Glaube an Seine Hilfe bannt jedes Unheil, das von außen an euch herantreten will. Ihr könnt jeder Prüfung furchtlos ins Auge sehen, so ihr gläubig seid, und an einem tief gläubigen Menschen kann sich der Widersacher nicht erproben. Folglich ist Leid für ihn nicht mehr nötig, und so wird es von ihm genommen werden, so er innig darum betet.

Und Gott weiß um alle Nöte der Menschen, Gott weiß um jedes einzelnen Seelenreife, Er weiß um ihr irdisches Leid, und Er wird tatkräftige Hilfe senden, wenn es nötig ist. Nur müsset ihr ständig die Verbindung mit Ihm herzustellen versuchen, ihr müsset im Gebet Fühlung suchen mit Ihm, ihr werdet dann auch die Kraft des Gebetes spüren. Es wird der innere Friede euch beschieden sein, und dann übergebet ihr vertrauensvoll euer Erdenleid dem Vater im Himmel, und alles Leid wird verwandelt werden in Freuden, denn euer Glaube allein hat euch geholfen.

Der Vater kennt alle Sorgen Seiner Kinder. Er will aber auch, daß die Kinder Ihn um Hilfe angehen, Er will, daß sie in aller Not zu Ihm flüchten, um dann alle Seine Liebe diesen Kindern zuwenden zu können, auf daß sie Ihn erkennen, auf daß sie zu Ihm verlangen, und dann gibt Er im Übermaß Seine Hilfe denen, die an Ihn glauben, die Ihn lieben und im Glauben an Seine unendliche Liebe voll Vertrauen Seine Hilfe erwarten.
Amen

Bertha Dudde 1944, empfangen am 8.6.1941






Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Gottes Führung und Beistand
« Antwort #9 am: Heute um 06:24:17 Vormittag »
Gottes Führung und Beistand

So verlasset euch gänzlich auf die Führung eures Vaters im Himmel, und trachtet nur danach, Seinen Willen zu erfüllen. Rufet euch immer ins Gedächtnis, daß euer Lebensweg euch vorgeschrieben ist und daß ihr ihn zurücklegen müsset, wie es Gottes Wille ist, daß ihr aber auch Leid und Not für euch erträglich machen könnt, sowie ihr die Fühlungnahme mit Gott nicht verlieret, denn dann berühren sie euch nur schemenartig, das Leid wird euch nicht niederdrücken, sondern nur stählen und widerstandsfähig machen für die Drangsal, welche die letzte Zeit mit sich bringt. Es ist nur noch ein kurzer Kampf, den ihr zu bestehen habt, der aber eure ganze Kraft erfordert. Und ihr werdet auch diesen siegreich ausfechten, so ihr euch stets auf die Hilfe des himmlischen Vaters verlasset. Denn Er ist bei einem jeden, der Seine Nähe begehrt.

Schöpfet Kraft aus dieser Gewißheit, und fürchtet euch nicht, was auch kommen mag, unter Seinem Schutz seid ihr wohl geborgen, wenn auch nach außen eure Lage noch so gefahrvoll erscheint. Denn ihr habt Sein Wort, und somit lagert ihr euch am Quell der Kraft und dürfet schöpfen, sowie ihr Verlangen habt, euch zu stärken und zu laben. Es ist Sein Wille, daß ihr gespeist und getränkt werdet, so ihr hungert und dürstet, und deshalb hat Er euch den Quell erschlossen, den Born, aus dem unaufhaltsam lebendiges Wasser entströmt, dessen Genuß euch davor schützet, dem ewigen Tode zu verfallen.

Und so ihr das ewige Leben zu gewinnen trachtet, brauchet ihr euch nimmermehr um Erhaltung des irdischen Lebens zu sorgen, um euer Schicksal und um irdische Geschehen, denn alles dieses richtet Gott nach Seinem weisen Ermessen für euch zum Segen, Er Selbst führt euch an der Hand, und Er weiset auch Seine Himmelsboten an, euch zu betreuen geistig und irdisch. Und so leget ohne Sorge euren Erdenweg zurück, glaubet und vertrauet und fürchtet nichts, was euch unüberwindlich erscheint, ihr werdet das Leben meistern mit Gottes Hilfe, denn Er verlässet euch ewiglich nicht.

Amen

Bertha Dudde 3552, empfangen am 18.9.1945

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.