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"Und das Wort ist Fleisch geworden" 71

Moderatorin Beiträge: 1162 ***
"Und das Wort ist Fleisch geworden"
« am: Januar 06, 2019, 05:44:18 Vormittag »
Johannes 1.1 – 1.4 Im Anfang war das Wort

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten. Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes zeugt von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich. Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.




Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Geistige Auslegung der Eingangsworte des Johannesevangeliums
« Antwort #1 am: Januar 06, 2019, 05:45:55 Vormittag »
Geistige Auslegung der Eingangsworte des Johannesevangeliums.

Ev.Joh.1,1. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

[GEJ.01_001,01] Dieser Vers hat schon eine große Menge von allerleigestaltigen Irrdeutungen und Auslegungen zur Folge gehabt; ja, es bedienten sich sogar barste Gottesleugner eben dieses Textes, um mit dessen Hilfe Meine Gottheit um so sicherer zu bestreiten, da sie die Gottheit im allgemeinen verwarfen. Wir wollen aber nun solche Finten nicht wieder vorführen, wodurch die Verwirrung nur noch größer statt kleiner würde, sondern sogleich mit der möglich kürzesten Erklärung ans Tageslicht treten; diese, als selbst Licht im Lichte des Lichtes, wird von selbst die Irrtümer bekämpfen und besiegen.
[GEJ.01_001,02] Ein Hauptgrund des Unverständnisses solcher Texte liegt freilich wohl leider in der sehr mangelhaften und unrichtigen Übersetzung der Schrift aus der Urzunge in die Zungen der gegenwärtigen Zeit; allein es ist gut also. Denn wäre der Geist solcher Texte nicht so wohl verborgen, als er es ist, so wäre das Heiligste darin schon lange allertiefst entheiligt worden, was da von größtem Übel wäre für die gesamte Erde; so aber hat man nur an der Rinde genagt und konnte zum lebendigen Heiligtume nicht gelangen.
[GEJ.01_001,03] Nun aber ist es an der Zeit, den wahren innern Sinn solcher Texte zu zeigen allen, die da würdig sind, daran teilzunehmen; dem Unwürdigen aber soll es teuer zu stehen kommen, denn Ich lasse bei solcher Gelegenheit mit Mir durchaus keinen Scherz treiben und werde nie einen Handel annehmen.
[GEJ.01_001,04] Nach dieser nötigen Vorerinnerung aber folge nun die Erläuterung; nur bemerke Ich noch das hinzu und sage, daß hier nur der innere, seelisch- geistige Sinn zu verstehen ist, nicht aber auch der allerinnerste, reinste Himmelssinn. Dieser ist zu heilig und kann für die Welt unschädlich nur solchen erteilt werden, die ihn suchen durch ihren Lebenswandel nach dem Worte des Evangeliums. Der bloß innere, seelisch-geistige Sinn aber läßt sich leicht finden, manchmal schon durch die richtige, zeitgemäß entsprechende Übersetzung, was nun sogleich bei der Erläuterung des ersten Verses sich zeigen soll.
[GEJ.01_001,05] Sehr unrichtig und den innern Sinn sehr verhüllend ist der Ausdruck „Im Anfange“; denn dadurch könnte sogar der Gottheit ewiges Dasein bestritten und in Zweifel gezogen werden, was auch von einigen älteren Weltweisen geschehen ist, aus deren Schule die Gottesleugner dieser Zeit auch so ganz eigentlich hervorgegangen sind. So wir aber nun diesen Text recht geben werden, da wird die Hülle nur sehr dünn erscheinen, und es wird nicht schwer sein, den inneren Sinn durch solche leichte Hülle recht wohl und manchmal sehr genau zu erspähen.
[GEJ.01_001,06] Also aber laute die richtige Übersetzung: Im Urgrunde, oder auch in der Grundursache (alles Seins), war das Licht (der große heilige Schöpfungsgedanke, die wesenhafte Idee). Dieses Licht war nicht nur in, sondern auch bei Gott, das heißt, das Licht trat als wesenhaft beschaulich aus Gott und war somit nicht nur in, sondern auch bei Gott und umfloß gewisserart das urgöttliche Sein, wodurch schon der Grund zu der einstigen Menschwerdung Gottes gelegt erscheint, was im nächstfolgenden Texte auch schon von selbst ganz hell ersichtlich wird.
[GEJ.01_001,07] Wer oder was war denn so ganz eigentlich dieses Licht, dieser große Gedanke, diese heiligste Grundidee alles künftigen, wesenhaften, freiesten Seins? – Es war unmöglich etwas anderes als eben Gott Selbst, weil in Gott, durch Gott und aus Gott unmöglich etwas anderes als Gott Selbst nur Sich in Seinem ewig vollkommensten Sein darstellte; und so mag dieser Text auch also lauten:
[GEJ.01_001,08] In Gott war das Licht, das Licht durchfloß und umfloß Gott, und Gott Selbst war das Licht.
Ev.Joh.1,2. Dasselbe war im Anfange bei Gott.
[GEJ.01_001,09] So nun der erste Vers zur Genüge erleuchtet, von jedermann einigen Lichtes leicht begriffen werden kann, so erklärt sich der zweite Vers von selbst und besagt nur zeugnisweise, daß das obbeschriebene Wort oder Licht oder der große Schöpfungsgedanke nicht ein in der Folge des Urgottseins entstandener, sondern ein mit Gott als Selbst Gott gleich ewiger ist und somit nimmer irgend einen einstigen Entstehungsprozeß in sich birgt, darum es denn auch gewisserart zeugnisweise erklärend heißt: Dasselbe war im Anfange oder im Urgrunde alles Seins und alles späteren Werdens als Urgrund selbst bei, in und aus Gott, also Selbst durch und durch Gott.
Ev.Joh.1,3. Alle Dinge sind durch Dasselbe gemacht, und ohne Dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
[GEJ.01_001,10] In diesem Verse bezeugt sich das nur gewisserart als betätigt und handgreiflich, was da schon im ersten Verse sich als das „Wort“ oder „Licht“ im Urgrunde alles Seins und Werdens völlig gegenwärtig, aber noch nicht als schon ausgegangen bewerkstelligt, klar dargestellt hatte.
[GEJ.01_001,11] Es soll demnach dieser dritte Vers rein gegeben auch also lauten: Alles Sein ward aus diesem Ursein, welches in Sich Selbst ist der ewige Urgrund Seines Seins durch und durch. Dieses Seins Licht, Wort und Wille stellte Sein höchst eigen Licht, Seine urewige Schöpfungsidee aus Sich Selbst ins feste beschauliche Dasein, und nichts gibt es in der ganzen ewigen Unendlichkeit, was nicht aus demselben Urgrunde und auf demselben Wege ins erscheinliche und beschauliche Dasein getreten wäre.
[GEJ.01_001,12] Wer nun diese drei ganz klar erläuterten Verse vollends aufgefaßt hat, dem ist der Vers 4 schon von selbst notwendig einleuchtend klar.
Ev.Joh.1,4. In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
[GEJ.01_001,13] Es versteht sich ja schon bei weitem von selbst, daß ein Urgrundsein alles Seins, das Licht alles Lichtes, der Urgedanke aller Gedanken und Ideen, die Urform als der ewige Urgrund aller Formen fürs erste nicht formlos und fürs zweite nicht Tod sein konnte, da dieser den vollsten Gegensatz alles wie immer gearteten Seins im Grunde des Grundes bezeichnet. In diesem Worte oder Lichte oder in diesem großen Gedanken Gottes in Gott, und im Grunde des Grundes Gott Selbst, war sonach ein vollkommenstes Leben. Gott war also das urewigste, vollkommenste Grundleben in und aus Sich Selbst durch und durch, und dieses Licht oder Leben rief aus Sich die Wesen, und dieses Licht oder dieses Leben war das Licht und also auch das Leben in den Wesen, in den aus Ihm hervorgegangenen Menschen; und diese Wesen und Menschen waren sonach völlig ein Ebenmaß des Urlichtes, das in ihnen das Sein, Licht und also auch ein dem ewigen Ursein völlig ähnliches Leben bedingte.
[GEJ.01_001,14] Da aber das Urleben Gottes ein ganz vollkommen freies ist und sein muß, da es sonst so gut wie gar kein Leben wäre, dieses gleiche Leben aber in den geschaffenen Wesen ein und dasselbe Leben sein muß, ansonst es auch kein Leben und als sonach Nichtleben auch kein Sein wäre, so ist es ja nur zu handgreiflich klar, daß den geschaffenen Wesen, Menschen, nur ein vollkommen allerfreiestes Leben gegeben werden konnte, das sich selbst als ein vollständiges fühlen, aber aus eben diesem Gefühle auch ersehen mußte, daß es kein aus sich selbst hervorgehendes, sondern nur als ein völlig ebenmäßiges aus Gott nach Dessen ewig allmächtigem Willen hervorgegangen ist.
[GEJ.01_001,15] Diese Wahrnehmung mußte in allen geschaffenen Wesen vorhanden sein gleich der, daß ihr Leben und Sein ein völlig Gott ebenmäßiges sein muß, ansonst sie wieder weder ein Leben noch irgend ein Sein hätten.
[GEJ.01_001,16] So wir aber diesen Umstand näher betrachten, so ergibt es sich, daß sich in den geschaffenen Wesen notwendig zwei Gefühle begegnen müssen, und zwar erstens und zunächst das Gefühl der göttlichen Ebenmäßigkeit oder des Urlichtes Gottes in ihnen und zweitens aus eben diesem Lichte aber dann auch notwendig das Gefühl des zeitgemäßen Werdens durch den Urwillen des Schöpfers.
[GEJ.01_001,17] Das erste Gefühl stellt das Geschöpf unbedingt dem Schöpfer gleich und wie aus sich hervorgehend völlig unabhängig von dem ewigen Urgrunde, als gleichsam solchen in sich selbst fassend und bergend; das zweite aus diesem ersten notwendig hervorgehende Lebensgefühl aber muß sich dennoch als ein vom eigentlichen Urgrunde aus sich hervorgerufenes und erst in der Zeitenfolge als in sich selbst als frei manifestiertes und somit vom Haupturgrunde sehr abhängiges ansehen und betrachten.
[GEJ.01_001,18] Dieses demütigende Gefühl aber macht das erste Hoheitsgefühl ebenfalls zu einem Demutsgefühle, was fürs Hoheitsgefühl freilich wohl eine höchst und unumgänglich nötige Sache ist, wie es in der Folge ganz klar gezeigt wird.
[GEJ.01_001,19] Das Hoheitsgefühl streitet ganz gewaltig gegen solch eine Erniedrigung und will das zweite Gefühl erdrücken.
[GEJ.01_001,20] Durch solchen Kampf aber entsteht dann Groll und am Ende Haß gegen den Urgrund alles Seins und aus dem gegen das niedere Demuts- oder Abhängigkeitsgefühl; dadurch erlahmt und verfinstert sich aber dann das Hoheitsgefühl, und es wird aus dem Urlicht im geschaffenen Wesen Nacht und Finsternis. Diese Nacht und diese Finsternis erkennt dann kaum mehr das Urlicht in sich und entfernt sich also, als blind und dabei dennoch selbständig, vom Urgrunde seines Seins und Werdens und erkennt solchen nicht in seiner Verblendung.
Ev.Joh.1,5. Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis begreift es nicht.
[GEJ.01_001,21] Daher mag dann dieses Urlicht leuchten in solcher Nacht, wie es auch leuchten mag; da aber die Nacht, die wohl auch aus dem Lichte entstanden ist, keine ordentliche Sehe mehr hat, so erkennt sie das Licht nicht, das da kommt in solche Nacht, um selbige wieder ins rechte Urlicht umzugestalten.
[GEJ.01_001,22] Sogestaltig kam denn auch Ich als das ewige Ursein alles Seins und als das Urlicht alles Lichtes und Lebens in die Welt der Finsternis zu denen, die aus Mir waren; aber sie erkannten Mich nicht in der Nacht ihres ermatteten Hoheitsgefühls!
[GEJ.01_001,23] Denn dieser 5. Vers deutet eben darauf hin, wie nach und in den ursprünglichen Maßen und Verhältnissen Ich als ganz Derselbe, Der Ich von Ewigkeit war, in diese von Mir und aus Mir geschaffene Welt komme und diese Mich nicht erkennt als ihr eigenstes Grundsein.
[GEJ.01_001,24] Aber Ich als der Urgrund alles Seins mußte ja aus Meinem urewigen Allichte sehen, wie das Hoheitsgefühl als Urlicht in den Menschen durch den fortwährenden Kampf stets matter und schwächer und sonach als Lebenslicht auch dunkler und am Ende gar finster ward, und daß demnach die Menschen, so Ich zu ihnen in dem ihnen aus Mir gegebenen Ebenmaße käme, Mich nicht erkennen würden, wenigstens gar sehr viele nicht, besonders so Ich als ein reiner Deus ex machina ganz unerwartet und unvorbereitet in beschränkter Menschenform zu ihnen käme, und Ich es Mir dann Selbst zuzuschreiben hätte, daß Mich die Menschen als unvorbereitet auf solch Meine Ankunft unmöglich erkennen könnten.
[GEJ.01_001,25] Ja, wohl sah Ich das von Ewigkeit ein und ließ daher den Menschen schon von ihrem ersten aus Mir geschiedenen Entstehen angefangen bis zu Meiner wirklichen Ankunft durch viele tausend Seher, die im Kampfe das Licht nicht verloren, eben solche Meine Ankunft vorhersagen und die Art und Weise und sogar den Ort und die Zeit Meiner Ankunft treulich bezeichnen, und bei Meiner wirklich erfolgten Ankunft ließ Ich große Zeichen geschehen und erweckte einen Mann, in dem ein hoher Urgeist Wohnung nahm, daß er den Blinden verkünde Meine Ankunft und volle Gegenwart auf der Erde.

Evangelium Johannes, Band 1, Kapitel 1-25, empfangen durch Jakob Lorber

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Re: "Und das Wort ist Fleisch geworden"
« Antwort #2 am: Januar 06, 2019, 05:47:24 Vormittag »
„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“

„Und das Wort ist Fleisch geworden.“ Vernimm die Worte des Heils, und gib sie wieder allen Suchenden, denn in der Verkörperung des Herrn und Heiland auf Erden geschah das Wunderbare, das Unfaßbare, daß sich Gottes Herrlichkeit im Wesen eines Menschen barg, um allen Wesen auf Erden und im Weltall das Licht zu bringen. Denn der Zustand der Menschen war ein sehr verfinsterter, das Licht der Erkenntnis konnte diese Finsternis nicht mehr durchdringen. Deshalb legte Gott Selbst Sein ganzes göttliches Wesen in die äußere Form eines Menschen und gab Seine ganze Lichtfülle hinein, um der Menschheit größtes Übel, die Nacht des Geistes, zu erhellen und dadurch der Seele des Menschen den Weg frei zu machen zum wahren Leben.

Das ganze Weltall mit unzähligen Lebewesen, von der kleinsten Kreatur bis hinauf zum vollkommensten Geistwesen beugen sich vor der Herrlichkeit Gottes. Das erhabenste und vollkommenste göttliche Wesen stieg herab auf die Erde mitten unter Seine Geschöpfe und lebte gleich ihnen, untertan als Mensch allen Naturgesetzen und für Seine Erdenlaufbahn galten die gleichen Bestimmungen, die eines jeden Erdenwesens Dasein, von der Geburt bis zum Tode, begleiten.

Eine arbeitsreiche Jugend in voller Anspruchslosigkeit und eine gottesfürchtige Erziehung durch gottesfürchtige Eltern bildeten den leiblichen Menschen in solcher Form, daß alsbald der göttliche Geist sich mit diesem äußeren Menschen vereinigte und Gott in Seiner ganzen Lichtfülle in diesem ganz nach Seinem Willen vollkommen gewordenen menschlichen Körper Wohnung nahm und nun die Gottheit auf Erden wirkte zum Segen der Menschheit zur Erhellung ihres Geistes. Kein wesentlicher Unterschied bestand äußerlich zwischen Ihm und Seinen Jüngern. Er thronte menschlich nicht als König über ihnen, sondern lebte als Bruder mitten unter Brüdern. Doch Sein göttlicher Geist erfüllte alles um Ihn her mit Licht und Liebe.

Der göttliche Geist umfaßt das ganze All. Doch in Seiner wesenlosen Urgestalt wurde Er von den Menschen nicht erkannt. Ein noch so williges Gemüt war nicht fähig, den Gottbegriff sich zu eigen zu machen, es entstand eine über alles menschliche Denken hinausragende unlösbare Frage und um die Frage zu lösen, um diesen Begriff für die Menschen annehmbar zu gestalten, verkörperte Sich die ewige Gottheit, der Geist Gottes, der Inbegriff alles Seins und Werdens, der Ausgang jeden Schöpfungsgedankens, das ewige Licht, das Wort, in einer menschlichen Hülle auf Erden.

Und das Wort ist Fleisch geworden.

O grenzenlose Anbetung diesem Heiligsten des Himmels und der Erde! Denn es umschließt die Menschwerdung Gottes unendliche Liebe zu allen Geschöpfen des Weltalls, denn kein Wesen blieb dadurch unberührt. Wohin der göttliche Heiland Seinen Fuß setzte während Seines Wandelns auf Erden, dort tat sich die Ewigkeit auf und verbreitete ein helles Licht in den Herzen der Menschen, die noch nicht völlig in der Gewalt der Finsternis waren.

Ein solches Werk göttlicher Güte und Barmherzigkeit mußte ausstrahlen und sich ergießen über die Seelen der in Seiner Nähe Weilenden. Es mußte die Menschen überkommen wie ein wohltätiger Regen nach monatelanger Dürre, und aufatmen mußte alles, da es nicht mehr Gefahr lief, in dem Brande der inneren Not hoffnungslos zugrunde zu gehen. Für diese kurze Zeit war hinreichend gesorgt, daß Menschen aller Völker in Gottes Nähe kamen, denn die Lehre Christi nahm wohl ihren Ausgang dort, wo der Herr weilte, sollte aber verbreitet werden über die ganze Erde. Ein wundervolles Geschehen löste das andere ab, und das Wort Gottes wurde lebendig in vielen Menschenherzen, denn der Geist Gottes gab ihnen die Kraft zu erkennen.

Doch wie das Böse in stetem Kampf liegt mit dem Guten, so war auch ein immerwährender Kampf zwischen den Anhängern der alten Lehre und denen der reinen Lehre Jesu Christi. Und dieser Kampf war zugelassen, um das Werk der Menschwerdung zu vollenden.

Amen

B.D. 0346 empfangen am  23.u.24.u.25.3.1938

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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„Im Anfang war das Wort.“
« Antwort #3 am: Januar 07, 2019, 11:15:24 Vormittag »
„Im Anfang war das Wort.“

Eines will Ich immer wieder betonen, daß Ich das Wort bin von Ewigkeit, Ich bin das Wort. Doch es war das Wort im Anfang bei Gott. Wie wollet ihr dies verstehen?

Ich Selbst bin alles in allem, denn alles, was besteht, ist ausgestrahlte Kraft, der Ich das Leben gab. Ich erschuf Mir gleichgeartete Wesen, die in ihrer Ursubstanz das gleiche waren wie Ich Selbst: göttliche Liebekraft. Und mit diesen Wesen stand Ich von Anbeginn in Verbindung durch „das Wort“. Also war das Wort im „Anfang“, als die Wesen von Mir ins Leben gerufen wurden. Zuvor war nichts da, das Mein Wort hören konnte, wenngleich Ich immer und ewig das Wort in Mir trug, denn Ich bin ein selbstbewußtes, denkendes Wesen, Das Seinen Willen in die Tat umsetzte und also erschaffen konnte, was Ihm als Idee oder Gedanke vorschwebte.

Die Wesen nun, die aus Meiner Kraft hervorgegangen waren, wurden wohl als selbständig aus Mir herausgestellt, doch Ich blieb mit ihnen in ständiger Verbindung durch „Mein Wort“. Ich sprach zu ihnen, sie verstanden Mich und waren darum unermeßlich selig. Ich Selbst war das Wort, denn obgleich sie Mich nicht zu schauen vermochten, bewies ihnen Mein Wort doch Meine Existenz, sie wußten, daß es von dem Wesen ausging, Das sie erschaffen hatte und Das sie übermächtig liebte.

Dieses Mein Wort war das eigentliche Leben in ihnen, es war der unaufhaltsam ihnen zufließende Kraftstrom, der ihnen höchste Erkenntnis schenkte, denn durch Mein Wort wurde ihnen alles verständlich, sie erfaßten alle Zusammenhänge, sie wußten von der Urkraft, Der sie entströmt waren, und sie standen mit dieser Urkraft in ständiger Verbindung, denn sie hörten Sie, Die in endloser Liebe mit ihnen verkehrte durch das Wort.

Ich war das Wort Selbst, Das aber erst Sich äußerte jenen Geschöpfen gegenüber, die Ich ins Leben rief. Und für diese Wesen also gab es einen Anfang, während Ich Selbst bin von Ewigkeit. Es gibt aber für die von Mir erschaffenen Wesen kein Ende. Sie werden bestehenbleiben bis in alle Ewigkeit, und immer wird ihre größte Seligkeit darin bestehen, Mich Selbst durch Mein Wort zu erleben, von Mir angesprochen zu werden und einen seligen Austausch führen zu können.

Doch ein großer Teil der geschaffenen Wesen verscherzte sich die Gnade und die Seligkeit, Mein Wort zu vernehmen, denn sie wehrten Meinen Liebekraftstrom ab und wurden unfähig, Mich zu hören, weil sie sich entfernten von Mir und jeglichen Austausch durch das Wort verhinderten, sie verschlossen sich und wurden zu toten Wesen, weil sie keinerlei Bindung mehr hatten mit Mir. Und sie gingen auch aller Seligkeit verlustig, die nur Meine zur Form gewordene Liebeanstrahlung, Mein Wort, ihnen bereitete.

Die innige Bindung mit Mir hat auch unwiderruflich das Ertönen Meines Wortes zur Folge, die Abkehr von Mir jedoch muß immer gleichbedeutend sein mit dem Verstummen Meiner Liebeäußerung, Meines Wortes. Aber das Wesen wird ewig kein Ende mehr nehmen, doch selig wird es immer nur sein, wenn es Mein Wort vernehmen kann, oder auch: Das Wort bin Ich Selbst, und nur Meine Gegenwart bereitet dem Wesen Seligkeit, und Meine Gegenwart wird sich immer beweisen, indem das Wesen Mich hören kann. Und was Ich ihm sage, wird das Wesen ungemein beglücken, denn es schenkt ihm hellstes Licht, Erkennen seines Ursprungs und Erkennen Meines Wesens, Meines Waltens und Wirkens in der ganzen Unendlichkeit.

Ein solches Wissen beglückt das Wesen, besonders dann, wenn es lange zuvor sich in einem unwissenden Zustand befand, wenn es lange Zeit getrennt war von Mir und als isoliertes Wesen jegliche Bindung mit Mir aufgegeben hatte und darum auch unselig war. Sowie es wieder Mein Wort vernehmen kann, wie es war im Anfang, ist es auch wieder selig zu nennen, denn Mein Wort zu hören beweiset auch Meine Gegenwart, und Meine Gegenwart beweiset, daß sich das Wesen wieder dem Urzustand nähert, wie es war zum Anbeginn, daß es wieder zu dem göttlichen Geschöpf geworden ist, das in aller Vollkommenheit aus Mir hervorgegangen war, das Meine übergroße Liebe ins Leben rief, um es beglücken zu können auf ewig.

Die enge Bindung mit Mir ist erst bewiesen durch das Vernehmen Meines Wortes, denn wo das Wort tönet, bin Ich Selbst, Der Ich das „Wort“ bin von Ewigkeit. Und all Mein Denken, Wollen und Wirken will Ich auf Meine Geschöpfe übertragen, und es geschieht dies immer nur durch das Wort, durch den Kontakt zwischen dem Wesen und Mir, der das Ertönen des Wortes möglich macht. Und dieses Wort wieder ist der zur Form geprägte Gedanke aus Mir.

An allem Meinem Denken, Wollen und Wirken will Ich Meine Geschöpfe teilnehmen lassen, und darum strömt Mein Wort ihnen zu, und die Wesen finden darin ihre Beglückung, daß sie sich Meinem Willen gänzlich unterstellen dürfen, daß sie das gleiche Denken und Wollen in sich haben und daß sie dennoch gänzlich freie, selbständige Wesen sind, die nicht unter Meinem Zwang stehen und doch nicht anders denken und wollen, weil sie wieder den Grad der Vollkommenheit erreicht haben, in dem sie standen im Anbeginn. Nur die innigste Verbindung mit Mir lässet sie auch Mein Wort vernehmen, doch dieses verbürgt auch dann dem Wesen die Seligkeit und ein ewiges Leben.
Amen

B.D. 8739 empfangen am  29.1.1964

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Uranfänglich hörten alle Geschöpfe das „Wort“
« Antwort #4 am: Januar 07, 2019, 11:17:15 Vormittag »
Uranfänglich hörten alle Geschöpfe das „Wort“

Im Anbeginn vernahmet ihr alle Mein Wort. Als Ich euch erschuf, stellte Ich auch die Verbindung her mit euch durch das Wort. Ihr vernahmet in euch eine Stimme, die ihr als die Stimme eures Gottes und Schöpfers erkanntet, und ihr gewannet durch das Wort in euch Verständnis für alles, es wurde durch das Wort auch Licht in euch, denn das „Wort“ war die direkte Ausstrahlung Meines Liebelichtes von Ewigkeit. Es ergoß sich Meine Liebe in die Gefäße, die Ich Selbst Mir schuf, weil Meine Liebe beglücken wollte und also eine Resonanz finden mußte. Es waren Meine Geschöpfe keine toten Wesen, es waren Wesen, die Ich als Meine Ebenbilder hinausgestellt hatte und denen Ich durch Meine Liebeanstrahlung das Leben gab.

Und so auch gab Ich ihnen das Verständnis für alles, hellste Erkenntnis, also Licht, und die Möglichkeit, mit Mir, ihrem Schöpfer, sich austauschen zu können durch das Wort, das als Meine Liebeanstrahlung in ihnen ertönte und von ihnen wieder tönend zurückgegeben werden konnte, was nun zwar geistig zu verstehen ist, daß die Gedanken dem Partner erkennbar waren und von diesem erwidert werden konnten. Im Anfang also war das Wort, denn bevor Ich Mir Wesen erschaffen hatte, benötigte Ich dieses Wort nicht, weil nichts war, worin sich Meine Liebekraft hätte verströmen können.

Mein Wort zu hören, zu verstehen, was ihr Gott und Schöpfer ihnen sagen wollte, das war für die Wesen ein überaus beglückender Vorgang, denn er löste die seligsten Gefühle in ihnen aus, die sich nun mit Mir verbunden wußten und die nun auch die Liebe ebenso erwiderten, die von Mir aus in diese Wesen einströmte. Mein Wort zu hören bewies ihnen Mich Selbst, ihren Gott und Erzeuger, den unfaßbaren Geist, Den sie nicht sehen konnten und Der doch Sich ihnen offenbarte. Und das „Wort“ war die Bindung zwischen uns, die niemals hätte gelöst zu werden brauchen und die endlose Seligkeit bereitet hat und immer noch bereitet den Wesen, die Mir treu geblieben sind.

Und das Wort wird bleiben bis in alle Ewigkeit. Denn die von Mir geschaffenen Wesen können und werden niemals mehr vergehen, und es wird auch jedes Wesen einmal wieder Mein Wort vernehmen können in sich, wie es war im Anbeginn, denn die direkte Liebeanstrahlung ist gleichzeitig das Ertönen Meines Wortes in dem Wesen, denn immer werde Ich Mich offenbaren als Vater, Der mit Seinem Kind in engster Verbindung stehen will und dann auch das Kind wieder anspricht wie im Anbeginn, weil dieser direkte Austausch der Gedanken zwischen Vater und Kind das Seligste ist, was sich ein erschaffenes Wesen vorstellen kann. Ich Selbst bin jedem Wesen gegenwärtig, das Mein Wort in sich vernimmt.

Und Meine Gegenwart muß Seligkeit auslösen. Darum soll sie auf Erden angestrebt werden mit allen Kräften, denn je inniger das Verhältnis Meiner Geschöpfe zu Mir ist, desto eher wird das Verhältnis eines Kindes zum Vater hergestellt, und dann wird der Vater auch Sein Kind ansprechen, wie zu Anbeginn, und hellste Erkenntnis, Wissen um alles, strahlendes Licht, wird wieder das Los sein, das Meine Kinder nun unvorstellbar beglückt, das ihnen wieder die Wonnen einträgt, die es uranfänglich genießen durfte, daß sich das Wesen wieder mit Mir austauschen kann und von Meiner Liebeanstrahlung, von Meinem Wort, nun ständig berührt wird, daß es wieder unaussprechlich selig ist, wie es war im Anbeginn.
Amen

B.D. 7922 empfangen am  18.6.1961

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Gott ist das Wort
« Antwort #5 am: Januar 07, 2019, 11:18:56 Vormittag »
Gott ist das Wort

Unzerstörbarkeit des Werkes

Das gnadenvolle Erlebnis einer direkten Übertragung geistigen Wissens aus dem geistigen Reich darf nicht unterschätzt werden. Es ist zwar für den Nichtgläubigen nichts Absonderliches, der Gläubige aber erkennt es, und also soll er es auch würdigen und sich der außerordentlichen Gnadengabe bewußt sein, die ihm von Gott geboten wird direkt oder durch Mittler, d.h. Empfänger des göttlichen Wortes. Denn das aus dem geistigen Reich übertragene Wissen ist Gottes Wort, Der unmittelbar oder durch Lichtwesen zu den Menschen auf Erden spricht.

Wo Gott aber Sein Wort zur Erde leitet, dort ist Er Selbst, denn Er ist das Wort.

Und wo Er ist, dort ist dem Feind der Zutritt verwehrt. Das ist sowohl geistig zu verstehen als auch irdisch. Der Gegner Gottes hat seine Macht verloren, wo Gott Selbst durch Seinen Geist im Menschen wirken kann. Das zur Erde geleitete Wort kann daher irdisch keinem Feind zum Opfer fallen, weil Gott Sich Selbst nicht vernichten läßt, weil Er Selbst das Wort ist und weil jede Äußerung Gottes, das göttliche Wort, eine Kraftausstrahlung Gottes ist, die nimmermehr vernichtet werden kann durch menschlichen Willen.

Es ist der Empfänger sich der großen Gnade nicht bewußt, in der er steht; er nimmt wohl das Wort Gottes entgegen, aber in seiner ganzen Tiefe erkennt er nicht das Wirken Gottes, ansonsten er nicht zu leben vermöchte vor Liebe zu Gott, Der Sich so sichtlich äußert. Er aber läßt nicht sinn- und zwecklos ein Werk entstehen, das Ihn Selbst zum Inhalt hat, und darum wird Er auch die Möglichkeit schaffen, daß der Zweck des Werkes erfüllt werde, also wird Er auch Sein Werk schützen vor dem Untergang, und es wird auch geschützt werden alles, was mit diesem Werk in Berührung tritt, denn das Wort ist von Ihm ausgegangen und folglich unzerstörbar. Es birgt Kraft und Gnade in sich, die überallhin verströmet.

Wo Sein Wort mit liebendem Herzen aufgenommen wird, dort hat der Feind jegliche Macht verloren, und dort wird auch nimmermehr die Gott-gegnerische Macht Hand anlegen können an dieses Werk, denn die Kraft Gottes wirket in weitem Umkreis und hält alles Gott-Feindliche von sich ab. Doch selten nur erkennen die Menschen den tiefen Wert der göttlichen Offenbarungen, und darum sind sie auch oft verzagt, wenn irdische Not auf sie einstürmt. Sie aber haben einen Schutz allen Feinden gegenüber, sie haben das direkte Wort Gottes, das in seiner Gnadenfülle auch die Gnade in sich schließt, daß ein ungeheurer Kraftstrom von ihm ausgeht, der so stark ist, daß er alles abwendet, was feindlich gegen das Wort oder gegen die Diener Gottes gesinnt ist, weil das Wort Selbst zur Erde gestiegen ist, die ewige Gottheit, Die nimmermehr angegriffen und nimmermehr versehrt oder vernichtet werden kann.
Amen

B.D. 3430 empfangen am  6.u.7.2.1945

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Das Wort Gottes
« Antwort #6 am: Januar 08, 2019, 04:45:42 Vormittag »
Das Wort Gottes

Für Zeit und Ewigkeit ist bestimmt das Wort, das der Herr Jesus Christus den Seinen auf Erden erteilt. Sowie die Menschen zu zweifeln anfangen, verlieren sie die Verbindung mit der ewigen Gottheit und werden darum nicht die geistige Reife erlangen, weil zur Erlangung des ewigen Lebens ein Befolgen der Gebote Gottes vonnöten ist, ohne das Wort Gottes aber fehlt euch die Kraft zur Erfüllung dieser, es fehlt euch vor allem die Kenntnis von dem ewig-gnadenspendenden Quell, und ihr tappet in der Finsternis und seid schwache, hilflose Wesen, wo ihr euch durch das Wort Gottes Helligkeit des Geistes, Kraft und Stärke erwerben könnt ohne Maßen.

Es ist ein Grund-Gesetz, von dessen Wichtigkeit der Mensch sich nicht die rechte Vorstellung machen kann, darum ist es immer noch besser, blindlings das Wort Gottes anzunehmen, unbewußt des großen Segens, als dieses abzulehnen und dadurch sich selbst einen unermeßlichen Schaden zuzufügen. Denn wo immer der Geist Gottes tätig ist, veredelnd einzuwirken auf die menschliche Seele, dort leitet euch die göttliche Liebe und Kraft selbst. Voll Andacht, Glauben und Vertrauen annehmen, was euch von oben liebevoll geboten wird, ist unendlich weiser, als mit menschlichem Verstand erst ergründen zu wollen, was da wahr und was nicht wahr sein könnte.

Es ist der große Fehler der Menschheit, sich überheblich als weise anzusehen, sich für berufen zu halten, zu forschen in dem, was zu erklären allein dem göttlichen Schöpfer vorbehalten ist und wozu der menschliche Verstand bei weitem nicht ausreicht. Und wo man nicht restlos ergründen kann, tut man besser, eine Lehre anzunehmen, die nie und nimmer zum Schaden anstiften kann, dagegen in ihren Geboten und Hinweisen das Edelste anstrebt und so ein wahres Licht aus dem Himmel genannt werden kann.

Die Botschaft Gottes unverfälscht zu erhalten ist für euch alle ein unermeßlicher Segen, ihr dürfet euch wieder laben an einem Wasser, das rein und klar dem Quell entströmt, ihr dürfet Worte in Empfang nehmen, unmittelbar vom Herrn Selbst euch gegeben, auf daß ihr die Labung so recht wohltuend empfindet und daran erkennen müßt den Wert von Gottes Offenbarungen. In Seinem Willen hat es gelegen, zahllosen armen Erdenkindern zu Hilfe zu kommen. Er bietet ihnen liebreich Seine rettende Hand und nimmt einen jeden liebevoll auf, doch müsset ihr zu Ihm finden und dürfet Ihn nicht abweisen, was ihr aber tut, wollet ihr Sein Wort nicht vernehmen.

Des Herrn Sicht geht weit voraus, anfänglich wohl vermögt ihr euch mit euren Lehren, die Menschenwerk sind, über Wasser zu halten, doch gar bald werdet ihr merken, daß euch der Grund fehlt, auf dem ihr ankern könnt, ihr werdet den Elementen preisgegeben sein und nicht wissen, wo ihr Halt suchen sollt in euren Nöten. Und dann versagt alles, was Menschenwerk ist. Dann bleibt allein nur das Wort Gottes, was da war von Anbeginn und bestehenbleibt bis in alle Ewigkeit.

Lasset diese für euch schmerzlichste Zeit nicht herankommen in geistiger Finsternis, sondern wendet euch noch vor dieser Zeit dem Wort Gottes zu, das euch Rettung bringt aus jeder Not, aus geistiger und leiblicher Bedrängnis, denn nur Einer kann euch helfen, Der droben ist und Dem alles Schöpfungswerk untersteht, so auch ihr, die ihr geschaffen seid, um die Vereinigung anzustreben mit eurem Schöpfer und himmlischen Vater. Nur über das Wort Gottes geht der Weg zu Ihm, und nur durch dieses werdet ihr eins werden mit der ewigen Gottheit.
Amen

B.D. 0324 empfangen am  7.3.1938

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Warnung vor Veränderung des Wortes Gottes
« Antwort #7 am: Januar 08, 2019, 04:46:51 Vormittag »
Warnung vor Veränderung des Wortes Gottes

Daß ihr euch doch immer wieder stoßet an der Form, wie euch Mein Wort aus der Höhe zugeht. Es ist dies so einfach zu erklären, daß Ich Mich der Auffassungsgabe eines Menschen bediene, diese aber nicht mit Allgemeinbildung verwechselt werden darf, denn Ich finde nur selten einen Menschen, dem es möglich ist, Mein Wort im Diktat aufzunehmen, weil dazu die Befähigung gehört, Gedanken, die ihn berühren, blitzschnell zu erfassen und sie diktatmäßig niederzuschreiben, was aber nicht mit eigenen, im Verstand geborenen Gedanken zu verwechseln ist. Es könnte dies zu der irrigen Annahme führen, daß es eigenes Gedankengut sei, was der Mensch nun als geistig empfangen hinzustellen sucht. Des Menschen Verstand arbeitet dann nicht, sondern er hört es innerlich, was der Geist aus Gott zu ihm spricht.

Es wird niemals das, was ihr als Mein Wort empfanget, für euch unverständlich sein, wenn ihr es mit der nötigen Aufgeschlossenheit leset, die ein Verständnis bedingt. Und eine Abänderung ist insofern nicht am Platze, weil auch ihr Menschen ständig in eurer Ausdrucksform euch wandelt, also Mein Wort so belassen bleiben soll, wie es empfangen worden ist. Denn der Inhalt bezeugt den göttlichen Ausgang, und je nach seiner Aufnahmefähigkeit hört nun der Empfänger Mein Wort, auch wenn es durch einen Lichtgeist zur Erde gestrahlt wird, denn dieser kann nicht anderes als Mein Wort ausstrahlen.

Das Diktat kommt desto klarer zustande, je inniger der Mensch mit Mir die Verbindung herstellt, aber er wird niemals fehlerhaft sein, denn wo sich ein Fehler einschleicht durch Störungen, dort wird auch der Empfänger bald darauf hingewiesen werden, so daß er selbst ihn richtigstellen kann.

(23.8.1965) Denn gerade darin liegt die Gefahr, daß Mein Wort sehr leicht solchen Veränderungen ausgesetzt ist, weil die Menschen je nach ihrem „Bildungsgrad“ ihm eine Form geben wollen, die jedoch absolut unangebracht ist, denn Ich weiß es, wie Ich einen jeden Menschen ansprechen kann, um von ihm verstanden zu werden. Und der Sinn Meiner Anrede ist immer zu verstehen, wenn nur durch die Liebe ein gewisser Reifegrad erreicht worden ist, der aber nicht durch eine noch so verständliche Formulierung zu ersetzen ist.

Und das eine sollet ihr immer bedenken, daß in Anbetracht des nahen Endes euch Menschen Mein Wort wahrlich in der Weise geboten wird, daß ihr es ohne Zweifel annehmen könnet als Wahrheit, weil Ich es weiß, daß allein nur die Wahrheit für euch Menschen Rettung bedeutet und daß Ich alles tue, um euch die Wahrheit zuzuführen, euch aber auch stets warnen werde davor, selbst Änderungen vorzunehmen, auch wenn dies im besten Willen geschieht.
Amen

B.D. 9030 empfangen am  17.u.23.08.1965

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Veränderung des göttlichen Wortes
« Antwort #8 am: Januar 08, 2019, 04:48:18 Vormittag »
Veränderung des göttlichen Wortes

Nur der Wille, in der Wahrheit zu stehen, garantiert euch solche Wollet ihr aber, daß eine schon vorgefaßte Meinung Wahrheit sei, dann seid ihr nicht sicher vor Irrtum, denn dann sind eure Gedanken nicht mehr rein geistig gerichtet, und sie können getäuscht werden von dem, der ein Feind der Wahrheit ist. Und dieser hat wahrlich viele Möglichkeiten, einzuschlüpfen und ein Wahrheitsgebäude zu unterminieren, weil die Menschen bereitwillig sich dazu hergeben, Mein göttliches Wort immer und immer wieder zu verändern oder auszuarbeiten, und dann also auch menschliches Beiwerk unvermeidlich ist.

Mein Wort hält sich zumeist nur im Urtext rein und jegliche Änderung ist auch eine Gefahr für Veränderung des Sinnes und der Wahrheit. Und in der Unkenntnis der Vorgänge um die Erschaffung alles Wesenhaften, in der Unkenntnis um den Prozeß der Rückwandlung des Wesenhaften zu Mir wurden eigene Begriffe, eigene Ansichten und eigene Mutmaßungen oft in das Wort zwischengeschaltet und dadurch dem Irrtum der Weg geebnet, der dann schwer wieder auszumerzen war und im Laufe der Zeit ein anderes Bild ergeben hat, das nicht mehr der reinen Wahrheit entsprach.

Ihr fragt euch, wie das möglich sei. Es wird nichts Vollkommenes, Reines so vollkommen und rein unter den Menschen bestehen bleiben, die selbst noch unvollkommen sind und immer noch unter dem Einfluß Meines Gegners stehen. Denn sein ständiges Bestreben ist, Mein Wort von oben zu entkräften und die Wahrheit immer wieder zweifelhaft erscheinen zu lassen, was ihm auch oft gelingt, wenn ebendas Verlangen nach der reinen Wahrheit nicht so stark ist, daß sie Licht erkennen, wenn es ihnen leuchtet.

Aber es wird immer schwer sein, so entstandene Irrtümer aus der Welt zu schaffen, denn diese setzen sich weit eher fest in den Gedanken der Menschen als die reine Wahrheit. Aber ihr werdet es zu erkennen vermögen, wenn es euer Verlangen ist, in der reinen Wahrheit unterwiesen zu werden. Ihr werdet aus den Zusammenhängen es ersehen, daß und wie sich der Irrtum eingeschlichen hat, und ihr werdet euch auch von ihm zu lösen vermögen.

Denn darum gebe Ich immer wieder das reine Wort aus der Höhe, weil es Mir ersichtlich ist, wo die Wahrheit in Gefahr ist. und weil Ich um das Vorgehen der Menschen weiß, die im besten Willen und Glauben, aber doch in einer gewissen geistigen Überheblichkeit solche „Ausarbeitung“ Meines Wortes vornehmen, die durchaus nicht nötig ist, weil Ich gut verständlich und einfach euch Menschen die Wahrheit zuleite, so daß sie keiner Veränderung durch euch bedarf. Denn nur ein erweckter Geist kann Wahrheit vom Irrtum unterscheiden, ein erweckter Geist kennt aber auch den ausschließlichen Wert Meines Wortes von oben, und er würde sich nicht anmaßen, daran Änderungen vorzunehmen.

Und ihr Menschen solltet nur immer dankbar sein, wenn euch helles Licht entgegenstrahlt und euch immer wieder Schatten verjagt, die der Irrtum bedeutet. Ihr solltet dankbar sein, daß Ich immer wieder spreche zu euch, um euch wahrheitsgemäß Aufschluß zu geben, auf daß ihr euch nicht in falschem Denken bewegt und die reine Wahrheit dann nicht mehr zu erkennen vermögt, Ihr, die ihr Mein sein wollet, ihr sollt auch in der Wahrheit wandeln, denn sie allein ist Licht, und Licht allein ist Seligkeit.
Amen


B.D. 7467 empfangen am  30.11.1959

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Warnung vor Verunreinigung des Wassers
« Antwort #9 am: Januar 08, 2019, 04:49:32 Vormittag »
Warnung vor Verunreinigung des Wassers

Die geringste Trübung des von Mir klar hinausgeströmten Quellwassers kann auch die Heilkraft dessen aufheben, sie kann das Wasser untauglich machen zum Genuß, es kann sogar ein Menschenleben gefährden, wenn giftige Stoffe dem Wasser zugeführt werden, denn es genügt dann schon die geringste Menge, um eine verheerende Wirkung auszulösen, was ihr alle wohl wisset. Und dieses Beispiel soll euch immer zu denken geben, warum Ich euch ermahne, das Wasser des Lebens am Quell zu schöpfen, warum Ich es immer wieder betone, daß ihr euch dort niederbeugen und schöpfen sollet, wo Ich einen Quell erschlossen habe, dem das lebendige Wasser entströmt.

Ihr sollt nicht glauben, daß jegliches Wasser die gleiche Heilkraft besitzt, daß jegliches Wort die gleiche Wirkung hat auf eure Seelen, wenn es durch menschliches Beiwerk schon verbildet worden ist, wenn es nicht mehr als „Mein Wort“ gelten kann, weil es eine Veränderung erfahren hat, weil es nicht mehr das gleiche ist, das „dem Quell“ entströmt ist. Und mag es gleich sinngemäß keine Veränderung erfahren haben, aber es ist im gleichen Moment menschliches Geistesgut, wie es menschlicherseits geändert wurde. Und ihr könnet dann nicht mehr von einer göttlichen Offenbarung sprechen, an die ihr selbst nicht glaubet, ansonsten ihr euch nicht anmaßen würdet, sie zu verändern.

Nehmet am Quell Meine Gnadengabe entgegen, und wisset, daß ihr dann eurer Seele einen wahren Labetrank reichet, daß ihr eurer Seele verhelfet zur Gesundung, daß ihr nun auch euren Pilgerlauf auf Erden gekräftigt fortsetzen könnet und daß ihr zum Ziel gelanget, weil ihr mit göttlicher Kraft auch den schwersten Aufstieg bewältigen könnet und nicht zu fürchten brauchet, schwach zu werden und niederzusinken. Mein Lebenswasser wird euch immer wieder erquicken, sowie ihr nur danach verlanget und Mich ernstlich darum bittet. Und eure Seele braucht ständig Speise und Trank, solange sie auf Erden weilet. Sie braucht ständig Meine Hilfe, denn sie betritt in geschwächtem Zustand diese Erde und soll ausgereift eingehen können in das jenseitige Reich, wenn ihr Erdendasein beendet ist. Und dieser Erdengang erfordert Zufuhr von Speise und Trank .... das die Darreichung Meines Wortes für sie bedeutet.

Und darum werde Ich stets bereit sein, diese Speise ihr zu verabreichen, Ich werde stets der Seele Mein Wort zuführen und fordere nur, daß sie bereitwillig Mich anhöret, daß sie also zum Quell geht und schöpfet aus diesem Quell, daß sie das lebendige Wasser trinket, das ihr alles zuführt, was sie benötigt zum Ausreifen, um zu gesunden. Denn was von Mir ausgeht, muß diese Kraft besitzen, weil Ich der Kraftquell bin von Ewigkeit, aus Dem alles Leben hervorgegangen ist und von Dem auch alles Leben erhalten wird, wie es Mein Wille ist. Und ihr sollet darum alle den Quell aufsuchen, Der euch nahe ist, ihr sollt euch nur an Mich Selbst wenden und von Mir das Wasser des Lebens begehren.

Und Ich werde es einem jeden von euch zuströmen lassen, Ich werde wahrlich keinen auslassen, der danach dürstet. Und ihr werdet nicht nötig haben, euch eines Ersatzes zu bedienen, es wird euch immer der „Quell“ zur Verfügung stehen, Der jedem zugänglich ist, der Kraft brauchet für seine Seele, der Mich Selbst zu sich reden lassen will und der darum immer „am Quell“ schöpfet und kein menschliches Zusatzwerk zu fürchten brauchet, wenn Ich Selbst ihn ansprechen kann, direkt oder durch Meine Boten, die ihm das lebendige Wasser darreichen so, wie es dem Quell entströmt ist.

 Ich habe Mein Wort mit Meiner Kraft gesegnet, und diese Kraft sollet ihr alle in Anspruch nehmen, weil nur die Kraft Meines Wortes eurer Seele zur Reife verhilft und darum Ich euch den Quell erschlossen habe, dem das lebendige Wasser entspringt.
Amen

B.D. 7939 empfangen am  9.7.1961

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Beständigkeit des reinen Wortes Gottes
« Antwort #10 am: Januar 13, 2019, 07:22:03 Vormittag »
Beständigkeit des reinen Wortes Gottes

Veränderung Menschenwerk

Was von Mir ist, bleibt bestehen in Ewigkeit, was menschlichen Ursprungs ist, ist unbeständig, d.h., es verändert sich in kürzerer oder längerer Zeit. Und so wird Mein Wort bestehenbleiben in Ewigkeit, also Mein reines Wort wird stets den Menschen zugeleitet werden in immer gleicher Form, doch Menschenwille kann es ändern, und dieses veränderte Wort wird von Zeit zu Zeit wieder umgestaltet werden, weil es nicht die reine Lehre aus Mir ist.

Ihr Menschen könnet aber erst dann (ein = d. Hg.) Urteil fällen, ob das euch Gebotene Wahrheit ist, so ihr von Meinem Geist erleuchtet seid, so ihr durch einen Lebenswandel nach Meinem Willen euch würdig und fähig machet, von Meinem Geist belehrt zu werden, ihr also sein Wirken in euch zulasset. Dann ist es euch möglich, die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden, so ihr Mein Wort, durch das Ich Selbst auf Erden zu den Menschen spreche, als Maßstab anleget und nun vergleichet im ernsten Willen, die Wahrheit zu erkennen. Dann werdet ihr auch den Sinn Meiner Worte verstehen und auch klar erkennen, was menschliches Zusatzwerk ist und es wird euch nicht schwerfallen zu unterscheiden.

Dann haltet das für richtig, was ihr empfindungsmäßig für recht ansehet und es wird das Rechte sein, denn Ich Selbst leite eure Gedanken und mache euch durch Zweifel aufmerksam, indem Ich durch die Stimme des Geistes zu euch spreche, die sich im Empfindungsleben des einzelnen äußert. Den Zweifel senke Ich in euer Herz, sowie ihr das ernste Verlangen nach der Wahrheit in euch traget, weil Ich will, daß Mein allein wahres Wort als göttlich anerkannt wird, und darum auch will, daß die Menschen Mein Wort vom Menschenwort unterscheiden lernen, was sie auch können mit Meiner Unterstützung, und Ich euch die Merkmale angebe, wo Mein Wirken einsetzt und das Wirken Meines Gegners aufhört.

(20.6.1949) Was von Mir ist, ist leicht zu erkennen an der Liebe, die aus jedem Wort spricht. Das muß stets beachtet werden, sind doch nur von Mir solche Gebote gegeben, die in der Liebe zu Mir und zum Nächsten begründet sind. Es kann daher leicht eine Prüfung unternommen werden, ob das, was gefordert wird von den Menschen, im Nichterfüllungsfall für den Mitmenschen schadenbringend ist. Von menschlicher Seite wurden Meinem Liebegebot noch andere Gebote hinzugefügt und durch diese auch Meine reine Lehre verunreinigt, weil also menschliche Satzungen Meine Gebote verblassen ließen und zuweilen mehr geachtet wurden als jene.

Um nun diese menschlich erlassenen Gebote zu rechtfertigen, wurde Meinen Worten eine andere Bedeutung beigelegt und also so das reine Wort Gottes verändert, was ein Abweichen von der reinen Wahrheit zur Folge hatte und sich fortlaufend veränderte. Die Erklärungen dessen, was Ich als Mensch auf Erden gesprochen habe, mußten sich nun den Lehren oder Menschensatzungen angleichen, sollte Mein Wort nicht gänzlich ausgeschaltet werden. Und also kam der Irrtum unter die Menschheit, der nur erkannt wurde von jenen, die Meinen Geist wirksam werden ließen in sich.

Der Irrtum aber kann nicht ewig bestehen, immer wieder wird die Wahrheit von oben zur Erde geleitet, und immer wieder muß gegen den Irrtum vorgegangen werden, doch ob mit Erfolg, ist dem Willen des Menschen freigestellt, der sich sowohl zur Wahrheit als auch zum Irrtum bekennen kann. Doch als Mein Wort kann nur das anerkannt werden, was direkt von Mir kommt und unverändert bleibt. Jede Veränderung ist Menschenwerk und wird auch nicht bestehenbleiben, Mein Wort aber bleibt bestehen in alle Ewigkeit.
Amen

B.D. 4673 empfangen am  19.6.1949

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Das Hören des göttlichen Wortes - Gedanken
« Antwort #11 am: Januar 13, 2019, 07:23:24 Vormittag »
Das Hören des göttlichen Wortes - Gedanken

Nur durch das innere Wort kann euch Aufklärung werden in Fragen, die irdische Wissenschaftler nicht beantworten können. Es gibt wohl eine Instanz, die zuständig ist für geistige Fragen, jedoch den Weg zu ihr gehen die Menschen selten. Daher wird auch selten nur die der Wahrheit entsprechende Antwort empfangen werden, die eben nur der Eine geben kann, Dem nichts fremd ist, Der um alles weiß, Der auch euch Menschen das Wissen zuleiten will, auf daß Er erkannt wird von den Menschen.

Durch das Wort also äußert Sich Gott und wer es hören will, muß sich Gottes Liebe erringen, er muß Ihn sich geneigt machen, indem er selbst alles tut, was Gott von ihm verlangt, dann tritt Gott euch so nahe, daß ihr Seine Stimme vernehmen könnet, denn Er äußert Sich durch Sein Wort, Er gibt Sich Selbst euch kund, Er redet mit euch Menschen in leicht verständlicher Sprache, Er spricht durch euer Herz zu eurem Verstand und geht auf jede Frage ein, die ihr aussprechet oder in euren Gedanken bewegt. Er antwortet euch, Sein Wort ist also ein Zeichen der Verbundenheit von Ihm zu euch, denn nur dann könnet ihr Sein Wort vernehmen, so ihr euch mit Ihm zusammenschließet gedanklich oder durch Liebeswirken.

Und so hat Gott immer zu den Menschen gesprochen, solange die Erde besteht, nur ist Er leichter verstanden worden bisher, während nun sehr selten Seine Sprache verstanden wird. Diese wenigen Menschen aber bedenket Er mit einem Maß, das unbegrenzt ist. Ihnen will Er alles erklären und begründen, auf daß sie das so gewonnene Wissen ihren Mitmenschen vermitteln können zu deren Seelenheil. Und auf daß sie nicht weiter in Zweifel fallen, lässet Er sie Einblick nehmen in Seinen ewigen Heilsplan, und Er zündet so ein Licht in ihnen an, daß sie ewiglich nicht mehr in die Dunkelheit zurücksinken.

Er tritt im Wort den Menschen nahe, die sich belehren lassen wollen. Und so bleibt das Wort stets und ständig die Brücke zwischen Gott und den Menschen, die der Mensch aber nur betreten kann, so er sich zurückzieht von der Welt, so er die breiten Wege meidet, die seinen Augen reizvoller erscheinen und ihn zum Beschreiten locken .... (29.7.1949) Nur in der Einsamkeit vernimmt er die Stimme Gottes, d.h., er muß die Welt meiden und seine Gedanken schweifen lassen in das geistige Reich.

Dann tut er das, was er zuvor tun muß: Er verbindet sich in Gedanken mit Gott, er hält Zwiesprache mit Ihm, er legt Ihm die Fragen vor, die ihn bewegen, indem er den Gedanken freien Lauf lässet. Und diese Gedanken sind schon Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich. Denn es kann der Mensch nichts von sich aus hervorbringen. Es ist wohl der Verstand fähig, die ihm zuströmenden Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten, doch der Gedanke selbst entsteht nicht im Menschen, sondern er berührt sein Herz, entströmt aber dem Reich, das außerhalb irdischer Sphären liegt.

Der Gedanke ist Geistesprodukt, also eine Kraft, die eine bestimmte Form annimmt, sowie sie vom Verstand aufgenommen wird, worin also der Verstand vom Herzen beeinflußt wird, in Tätigkeit zu treten, indem er die ihm zugeleiteten Gedanken nun formt und ihnen eine gewisse Ordnung gibt. Die Verstandestätigkeit ist das Festhalten der Gedanken, die wellenartig das Herz berühren und auch keinen Widerhall finden können, wenn der Wille des Menschen durch das Treiben der Welt die Gedankentätigkeit nur für weltliche Dinge beansprucht und geistigen Strömungen keine Aufmerksamkeit schenkt.

Geht aber der Mensch in die Stille und wendet er der Welt den Rücken zu, dann berühren geistige Strömungen sein Herz, die es wohltätig empfindet und die dann der Mensch begierig entgegennimmt. Dann formt sich durch diese Empfangswilligkeit das Wort, d.h., es kommt dem Menschen sinnvoll und verständlich zum Bewußtsein, was Gott Selbst ihm sagen will. Er hört also Seine Stimme im Herzen, die Gedankenwellen werden vom Herzen aufgenommen und dem Verstand zugeleitet, und der Mensch als solcher vermag das empfangene Geistesgut auch verstandesmäßig anzueignen und es auch dem Mitmenschen verständlich zu erklären.

Es ist dies ein Vorgang, der an sich einfach und unkompliziert ist, nur von den Weltmenschen nicht begriffen wird, weil er für Empfindungen der Seele kein Verständnis hat und er deshalb auch die Gedankentätigkeit nur rein organisch sich zu erklären sucht. Doch wo der Gedanke im Grunde seinen Ausgang nimmt, das ist ihm fremd, und eine Erklärung darüber ist ihm unannehmbar, weil er Geistiges überhaupt nicht anerkennt, weil er nur das anerkennt, was er sehen oder greifen kann. Gott aber gibt immer wieder einen Beweis von Kräften, die der menschliche Verstand nicht zu erklären vermag, und über alles gibt Er Aufschluß durch Sein Wort.

Wer das Wort Gottes zu sich sprechen lässet, der wird über ein umfangreiches Wissen verfügen, denn es gibt nichts, was dem Menschen fremd bleibt, der durch das Wort sich von Ihm belehren lässet, und so kann der Mensch sein Wissen erweitern, er kann eindringen in alles und sich Aufschluß holen, worüber er Aufschluß begehret. Denn von Gott aus sind dem Menschen keine Grenzen gesetzt, sowie er sich mit dem Geber des Wissens und der Wahrheit in Verbindung setzt und sich von Ihm belehren lässet, sowie er glaubet, daß Gott Selbst zu ihm redet durch das Herz.

Amen

B.D. 4700 empfangen am  28.7.1949

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Gott ist das Wort - Ansprache Gottes
« Antwort #12 am: Januar 13, 2019, 07:24:33 Vormittag »
Gott ist das Wort - Ansprache Gottes

Ich, euer Gott und Vater von Ewigkeit, trete euch Menschen nahe in Meinem Wort. Denn Ich Selbst bin das Wort, und so ihr also Mein Wort anhöret, habet ihr Mich Selbst zu euch sprechen lassen; ihr seid mit Mir direkt in Verbindung getreten, und ihr könnet nun von Meiner Gegenwart sprechen, von einem Beweis Meiner Liebe und Sorge um euch, doch immer nur dann, wenn ihr Mein Wort im Herzen erklingen lasset, wenn ihr es höret oder leset in Gedanken an Den, von Dem ihr angesprochen werdet, wenn ihr die Worte tief in das Herz eindringen lasset und sie nicht nur an euren Ohren verhallen.

Ob Ich euch lebendig nahe bin, das bestimmet ihr selbst, aber jederzeit ist Meine Liebe bereit, mit euch zu reden, euch in Form Meines Wortes einen Beweis zu geben, daß Ich wirklich und wahrhaft bin und mit euch Verbindung suche. Ihr selbst also bestimmet Mich zur Entäußerung Meiner Selbst, wenn ihr Mein Wort zu hören begehret. Doch auch ungerufen komme Ich zu Meinen Erdenkindern, um sie daran zu gemahnen, daß sie die Verbindung mit Mir herstellen sollen.

Ich rede auch zu denen, die noch nicht bewußt Meine Ansprache anfordern, indem mitten im Weltgetriebe des Menschen Blicke hingelenkt werden auf Meine Vertreter, die Mein Wort verkünden auch inmitten der Welt. Manche gewinne Ich, doch zumeist beachten die Menschen nicht die Worte, die ihnen entgegentönen und die von Mir Selbst ihren Ausgang genommen haben. Einige aber spüren es, daß Ich Selbst sie anspreche, und sie lassen Meine Worte zum Herzen dringen, und diese reagieren auch auf Meine Ansprache, sie nehmen sich die Worte zu Herzen und bemühen sich, ihnen gemäß zu leben, sie wollen selbst auch Meine Gegenwart spüren, sie verbinden sich in Gedanken mit Mir, und Ich lasse sie nun auch nimmer aus.

Die Menschen wissen nicht, wie einfach es ist, mit ihrem Gott und Vater von Ewigkeit in Verbindung zu treten, sie wissen nicht, daß sie sich vorerst nur zu öffnen brauchen, wenn Ich sie anspreche, und daß sie jederzeit durch bewußtes Wollen Mich dazu bewegen, zu ihnen zu reden, daß Ich ihnen durch Mein Wort den Weg weise, auf dem sie sicher unter Meiner Führung das Ziel des Erdenlebens erreichen, doch Ich höre nicht auf, sie anzurufen oder ihnen Rufer in den Weg treten zu lassen, auf daß sie Meiner Liebe und Meiner Fürsorge innewerden und aufmerken, wenn Ich Selbst zu ihnen rede.

Amen

B.D. 5829 empfangen am  17.12.1953

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Gott spricht immer wieder
« Antwort #13 am: Januar 13, 2019, 07:25:31 Vormittag »
Gott spricht immer wieder

O ihr Toren, die ihr glaubet, die Liebe eures Gottes bestimmen zu können, ihr Blinden im Geist, die Mich noch nicht erkannt, die Meine Gegenwart noch nicht gespürt haben und die darum nicht verstehen können, daß Ich Mich kundgebe denen, die nach Meinem Wort verlangen. Ihr Toren, die ihr nicht wisset, daß Ich das ewige Wort Selbst bin und sonach reden muß, wenn Ich euch gegenwärtig bin und euch diese Meine Gegenwart beweisen will. Ihr sprechet wohl nach, was Ich einst geredet habe, als Ich auf Erden wandelte, doch solange Ich Selbst euch nicht gegenwärtig bin, sind es nur tote Buchstaben, die ihr verbreitet, die erst dann lebendig werden, wenn ihr sie als Zeichen Meiner Gegenwart empfindet, weil ihr Mich dann Selbst sprechen höret, Der Ich Mich durch den Geist in euch offenbare.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott (und Gott ist das Wort). Mein Wort bin Ich Selbst, und Mein Geist ist in jedem Wort, das von Mir zeuget. Ich spreche zu den Menschen, und das an jedem Ort und zu jeder Zeit, sowie der Mensch Mir sein Ohr öffnet, sowie er Mich zu hören begehrt und lauschet auf die Äußerung Meiner Liebe. Und niemals wird diese Liebe sich verausgaben, wie darum auch niemals Mein Wort aufhören kann, zu erklingen im Herzen der Menschen, die Mich lieben.

Wer also glaubt, daß Ich nur einmal Mich den Jüngern kundgetan habe, wer glaubt, daß Ich nun schweige und niemals mehr mit den Menschen in so inniger Verbindung stehe, daß sie Mich zu hören vermögen, der ist in einem großen Irrtum stehend, der für ihn selbst sehr zum Nachteil ist, weil er niemals Meine Stimme hören kann, so er es nicht glaubt, daß Ich Mich offenbare, daß Meine Liebe euch Menschen gegenüber sich äußern und euch ein Zeichen geben will, daß Ich euch gegenwärtig bin.

Weil Ich eine wesenhafte Gottheit bin, muß Ich auch von Meinem Wesen Zeugnis geben können und also zu euch Menschen reden. Auch ihr könnet ein anderes Wesen nur erkennen, wenn dieses sein Denken, Wollen und Empfinden zum Ausdruck bringen kann, ansonsten es für euch tot und unerkannt bleibt. Und da Ich will, daß ihr Menschen Mich erkennen lernet, muß Ich zu euch reden. (18.11.1950) Welcher Vater, der seine Kinder liebt, würde wohl stumm bleiben, so er sie in Not weiß? Welcher Vater wohl würde ein Gelübde machen, nur einmal zu seinen Kindern zu reden, um dann für immer stumm zu bleiben?

Ihr Menschen kennet euren Vater im Himmel nicht, so ihr Ihn euch vorstellt als unbarmherziges Wesen mit Prinzipien, die jeglicher Liebe entbehren. Wie eine Henne ihre Küchlein lockt, um sie zu schützen vor der Gefahr, so auch bin Ich stets und ständig ein Rufer und Mahner und wie anders als durch Mein Wort, das Mich Selbst und Meine Liebe und Sorge um euch bezeuget? O ihr Toren, die ihr glaubet, daß Meine Liebe geringer würde, daß sie sich jemals verausgaben könnte, daß Ich, das Wort von Ewigkeit, einmal schweigen könnte, weil Ich schon einmal gesprochen habe zu euch. Bedenket, wie schwach doch euer Glaube ist und wie ihr Mich messet mit irdischem Maß, wie ihr Mir die Schwächen und Mängel eines Erdenmenschen anhanget, dessen Liebe begrenzt ist, weil er noch unvollkommen ist.

Mein Wort wird stets ertönen, und jeder Mensch wird es hören können, der sich gestaltet nach Meinem Willen, der sein Herz zu einer Wohnung bereitet, in der sein Herr Aufenthalt nehmen kann. Und so Er bei ihm ist, so Er ihm gegenwärtig ist, wird Er Sich auch äußern und zu ihm Worte der Liebe und der Weisheit sprechen, wie Ich es verheißen habe. Und nimmermehr sollet ihr daran zweifeln, ansonsten auch Mein auf Erden gesprochenes Wort hinfällig wäre, das euch Meinen Geist verkündet hat bis an das Ende der Zeiten: „Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende.“ „Mein Geist wird euch in die Wahrheit leiten.“ Und so ihr einen tiefen lebendigen Glauben besitzet, werdet ihr Mich nicht ansehen als einen fernen Gott, sondern als einen überguten liebevollen Vater, Der immer mit euch verbunden sein und bleiben will und Den ihr dann auch vernehmen könnet, Der zu euch spricht immer, so ihr Ihn zu hören begehrt.
Amen

B.D. 5001 empfangen am  17.u.18.11.1950

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Gott ist das Wort - Gegenwart Gottes
« Antwort #14 am: Januar 14, 2019, 05:13:32 Vormittag »
Gott ist das Wort - Gegenwart Gottes

Verschiedenes Zuleiten des Wortes

Und also bin Ich im Wort mitten unter euch, wie Ich es verheißen habe. Ich lasse euch nicht allein, und Meine Gegenwart sollet ihr auch spüren, und so trete Ich im Wort euch nahe, denn das Wort bin Ich Selbst, und wer Mein Wort hat, der kann auch von Meiner Gegenwart sprechen und sich sicher fühlen in Meiner Nähe. Ich Selbst bin ein Geist, Der nicht materiell gebunden ist in einer Form, sondern Kraft und Licht in höchster Potenz ist, und Der durch Seinen Willen und Seine Denkfähigkeit als Wesenheit angesprochen werden muß, Die in Liebe und Weisheit wirket und also Licht und Kraft ausstrahlen lässet in die Unendlichkeit.

Und Meine Liebe gibt der Kraft und dem Licht eine Form, auf daß ihr Menschen ihrer inne werdet, die ihr noch nicht reif genug seid, um Kraft und Licht in seiner Ursubstanz zu empfangen. Und diese Form ist Mein Wort, das Ich euch vermittle, auf daß ihr die Reife erlanget. Ein Geist, der in sich Licht und Kraft ist, kann auch nur in Form von Licht und Kraft gegenwärtig sein, und also muß Mein Wort, die Ausstrahlung Meiner Selbst, Licht und Kraft in sich bergen, und dies kennzeichnet Meine Nähe. Und also habe Ich euch die Verheißung gegeben, unter euch zu weilen bis an das Ende der Welt, indem Mein Geist ständig bei euch ist, die ihr Licht und Kraft empfangen wollt, indem euch ständig Mein Wort zugeht, unmittelbar von Mir ausgehend, um euch Meine Gegenwart kundzutun.

Ich bin bei euch und ob Ich auch nicht sichtbar bei euch weile, so habt ihr doch einen Beweis Meiner Gegenwart in euren Händen, so ihr Mich im Wort erkennt. Denn Ich Selbst bin das Wort  und ihr empfanget es unausgesetzt, sowie ihr Mich und Meine Nähe begehret. Wer Mich also erkennt im Wort, der wird auch tief beglückt sein ob Meiner Nähe, und jeder Zweifel, jede Bangigkeit und jede Sorge wird abfallen von ihm, weil er den Einen neben sich weiß, Der ihm helfend beisteht in jeder Not des Leibes und der Seele.

Mein Wille ist sonach Kraft- und Segen-spendend, denn wer Mein Wort begehrt, der öffnet Mir die Tür seines Herzens, durch die Ich nun eintreten kann, um Wohnung zu nehmen bei ihm. Und Ich verlasse ihn ewiglich nicht mehr, so sein Wille einmal Mir gilt und er Mich im Wort erkannt hat. Denn das Wort ist die Form, durch die Ich Mich äußere, durch die der vollkommenste Geist von Ewigkeit Sich kundgibt den unvollkommenen Wesen, um sie zur Vollkommenheit zu führen. Ich bin euch nahe. Was zaget und banget ihr dann noch, die ihr Mein Wort habt, die ihr es direkt empfanget oder durch den Mund des Empfängers vernehmet. Ich bin bei euch allen, weil ihr durch das Verlangen nach Meinem Wort Mir eure Liebe beweiset.

(7.11.1945) Und das sei euch gesagt, daß erst das Zuströmen Meines Wortes euch den sicheren Beweis gibt, daß Ich Selbst bei euch bin. Wer Mich nicht zu hören begehrt, der verlangt nicht nach Meiner Nähe, ihn drängt nicht das Herz zu Mir, denn dieses würde Verlangen tragen nach der Äußerung Meiner Liebe, nach einem Beweis der Gegenwart. Es kann das Verlangen nach Meinem Wort wohl verschiedener Art sein, es kann der Mensch getröstet und gestärkt sein wollen durch geistigen Zuspruch, er kann sein Wissen bereichern wollen auf geistigem Gebiet, er kann auch in Dankbarkeit Meiner gedenken und Mir diese zum Ausdruck bringen wollen und darum Meine Nähe begehren, er kann in inniger Zweisprache mit Mir verbleiben wollen und in Gedanken Mein Wort aufnehmen, jedoch immer muß sein Sinn geistig gerichtet sein, dann werde Ich Mich auch finden lassen, sein Ruf wird Mich zu sich ziehen, und durch Mein Wort werde Ich Mich kundtun, weil anders der Mensch Meine Nähe nicht ertragen könnte.

Und Mein Wort wird gleichfalls in verschiedener Weise ihm zugehen, durch direktes Wirken des Geistes in ihm, daß er fähig ist, Meine Stimme selbst zu vernehmen, durch Vermittlung eines direkten Empfängers, der in Meinem Auftrag ihm Mein Wort verkündet, oder auf dem Wege einer gedanklichen Übertragung von Wissen aus dem geistigen Reich, durch Lesen Meines zur Erde geleiteten Wortes, durch geistige Unterhaltung mit Mitmenschen, immer werde Ich Mich eines verlangenden Herzens annehmen, immer werde Ich Selbst bei denen sein, die Mich vernehmen wollen, denn Ich Selbst bin das Wort, und also weile Ich Selbst mitten unter den Menschen, so sie Mein Wort hören im ernsten Willen, Mich zu sich sprechen zu lassen.

Dann biete Ich ihnen das Brot des Himmels dar, Mein Fleisch und Mein Blut. Und so sie Mich Selbst also essen und trinken, müssen sie auch aufs innigste mit Mir verbunden sein, so sie Mein Wort aufnehmen im tiefen Glauben, daß Ich Selbst das Wort bin, nehmen sie Mich auf in ihre Herzen, und Ich werde sie ständig mit Meiner Gegenwart beglücken. Denn Ich gab euch die Verheißung, bei euch zu bleiben bis zum Ende der Welt, und Meine Verheißung erfüllet sich aufs Wort, weil Mein Wort Wahrheit ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit.
Amen

B.D. 3596 empfangen am  6.u.7.11.1945

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Das „Hören“ des göttlichen Wortes ist Beweis eines erhöhten Liebegrades
« Antwort #15 am: Januar 14, 2019, 05:15:44 Vormittag »
Das „Hören“ des göttlichen Wortes ist Beweis eines erhöhten Liebegrades

Von oben strahlt das Licht zur Erde hernieder. Mein Wort ertönet in euch, die ihr dies zulasset, und Mein Wort erleuchtet euch, die ihr zuvor in der Finsternis wandeltet. Also gewinnet ihr wieder das zurück, was ihr einstens dahingegeben hattet, und das bedeutet, daß ihr nahe eurer Vollendung seid, daß ihr alle Widerstände aufgabet, daß ihr euch wieder Mir verbindet, daß ihr eure Herzen öffnet, um erneut Meine Liebe-Anstrahlung zu empfangen. Wenn ihr dieses Ziel erreicht habt, dann war euer Erdengang nicht vergeblich, dann hat er euch die Reife eingetragen, daß ihr wissend geworden seid, daß ihr keine Finsternis mehr zu fürchten brauchet, daß ihr Mich ständig suchet und euch Mir verbindet, und Ich werde nichts lieber tun, als Mich von euch finden zu lassen.

Denn Ich will in eure geöffneten Herzen das Licht in aller Fülle einströmen lassen, ihr sollt euch Mir gänzlich hingeben und Licht und Kraft empfangen im Übermaß. Und so möchte Ich euch alle beschaffen wissen, auf daß ihr in das Lichtreich eingehen könntet, um nun als Meine rechten Kinder schaffen und wirken zu können mit Mir und in Meinem Willen, der nun auch in euch selbst ist. Doch es sind nur wenige, die den Grad erreichen, daß Ich ihnen das Licht schenken kann noch vor ihrem Leibestode. Und gerade in der Endzeit, wo das Wirken Meines Gegners ganz besonders ersichtlich ist, muß ein starker Kampf einsetzen um dieses Licht, das euch von Mir aus dargeboten wird.

Ich aber lasse mit vermehrter Kraft dieses Licht erstrahlen, das darum auch in den Herzen aller jener zünden wird, die Mich ernstlich suchen. Wenn Ich wieder euch ansprechen kann, wie es im Anfang war, dann wird auch Mein Wort die gleiche Wirkung in euch erzielen, ihr werdet Licht und Kraft daraus entziehen, und euer Zustand wird wieder der gleiche sein: daß ihr überselig seid und Mich lobet ohne Unterlaß, daß ihr heimgekehrt seid in euer Vaterhaus und nun auch immerwährend Mein Wort in euch zu hören vermögt.

Und darin besteht eure ganze Seligkeit, von Mir angesprochen zu werden und um Meinen Willen zu wissen, der nicht anders ist als der eurige und darum ihr auch unbegrenzte Seligkeit empfindet.

Wer auf Erden schon Mein Wort vernimmt, ganz gleich, ob er es direkt oder durch Meine Boten empfängt, dessen Reifegrad ist schon ein gehobener, denn in ihm wird es Licht werden, und die Finsternis kann ihn nicht mehr bedrücken. Und er hat auch die innere Bindung mit Mir, ansonsten er nicht Mein Wort verstehen könnte.

Also kann er sich auch selbst von Mir angesprochen fühlen, und er wird stets mehr die Bindung mit der Welt aufgeben, er wird seinen Reifezustand zu erhöhen suchen, und es wird ihm auch gelingen, weil Ich ihn nicht mehr fallenlasse, sowie er sich Mir hingegeben hat. Denn nun hat Mein Gegner jede Macht über ihn verloren, er muß ihn freigeben, denn sowie er Mein Wort hat, steht er im Licht und das bedeutet auch den Sieg über die finstere Macht .... es bedeutet sichere Erlösung von allem Übel.

Amen

B.D. 8885 empfangen am  22.11.1964

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Gottes Ansprache hört die ganze geistige Welt
« Antwort #16 am: Januar 14, 2019, 05:17:16 Vormittag »
Gottes Ansprache hört die ganze geistige Welt

Auch das, was ihr in der Tiefe eures Herzens spüret, ist Mein zu euch gesprochenes Wort, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß euer Wille, eure Gedanken Mir zugewendet sind. Und darum kann jeder Mensch, der Mich sucht, der sich Mir verbinden will, der also seinen Willen nicht wider Mich gerichtet hat, dessen gewiß sein, daß Ich zu ihm spreche in Form von Gedanken, denn Ich weiß um jede innerste Herzensregung, und ebenso lege Ich ihm die Antwort in das Herz und so er nur dessen achtet, was ihn innerlich bewegt in dieser Verbundenheit mit Mir, in stiller Zwiesprache, in Zeiten innerer Sammlung, wird er auch stets recht denken und das Rechte tun.

Ihr könnet euch unbesorgt auf Mich verlassen, wenn ihr euch an Mich wendet, sei es in fragenden Gedanken oder Bitten, denn Ich weiß um diese und verschließe nicht Mein Ohr, weil Ich überaus gern solche Fragen höre, um sie beantworten zu können. Und so sei es euch gesagt, daß nichts im Leben Zufall ist, daß alles seinen Zweck hat, daß auch das kleinste Geschehen Meinem ewigen Heilsplan sich einfügt und daß nur der Mensch selbst seinen Nutzen daraus ziehen soll, was ihm begegnet.

Und so wird auch niemals eine Ansprache von Mir sinn- oder zwecklos sein, alles, was Ich euch sage, höret nicht nur ihr selbst, sondern die ganze geistige Welt, die Mein Wort zu hören begehrt. Und also sind auch fragende Gedanken in euer Herz euch eingeflüstert worden von jenseitigen Wesen, die gleichfalls eine Antwort hören möchten und die mit dem nun gewonnenen Wissen wieder arbeiten, weil sie nur die Wahrheit verbreiten, sowie sie einmal zur Tätigkeit im geistigen Reich zugelassen worden sind.

Und es fragen sich oft jene Seelen, weshalb die Erde in so tiefes Dunkel gehüllt ist, und auch sie müssen belehrt werden, daß die Menschen selbst die Finsternis verschuldet haben und daß sie selten nur bereit sind, Licht einstrahlen zu lassen in die Dunkelheit. Denn die Seelen im geistigen Reich wissen es, daß nur die Wahrheit beseligen kann, und sie können es darum nicht verstehen, warum die Menschen sich diese Seligkeit verscherzen. Und immer wieder muß ihnen also Aufklärung gegeben werden, daß der Menschen Wille selbst sich gegen die Wahrheit wehrt durch Beeinflussung Meines Gegners, der weit eher Zutritt zu ihnen findet als Ich, Der Ich die Menschen beglücken möchte.

Das Licht aber wird ständig zur Erde geleitet. Aber den Menschen steht es frei, es anzunehmen oder abzulehnen. Was aber auf Erden geringgeschätzt wird, das wird im geistigen Reich mit wahrem Hunger entgegengenommen, und selig sind alle Wesen über jeden Lichtstrahl, der ihnen leuchtet. Und so kann wohl auf Erden ein Gnadenschatz unausgewertet bleiben, im Jenseits aber wird er als das Köstlichste begehrt und verwertet. Ihr aber, die ihr auf Erden ernstlich bestrebt seid, Meinen Willen zu erfüllen, ihr könnet in euren Herzen jederzeit Meine Ansprache vernehmen. Auch ihr könnet Fragen stellen und sie Mir zur Beantwortung überlassen. Und es werden sich eure Gedanken erhellen, ihr werdet bald selbst euch die Antwort geben können, denn ihr habt sie empfangen von Mir Selbst, Der Ich durch das Herz euch anspreche immer, wenn ihr Mich zu hören begehrt.

Doch in tiefster Demut sollet ihr euch an Mich wenden. Ihr sollet euch stets fühlen wie unwissende Kindlein, die vom Vater belehrt werden müssen, ihr sollet niemals glauben, wissend zu sein, wenn ihr nicht zuvor von Mir Selbst belehrt worden seid. Aber ihr brauchet nicht unwissend zu bleiben, denn Ich bin stets bereit, euch aufzuklären, wie Ich auch allen Seelen im geistigen Reich das gleiche Wissen vermittle, die danach verlangen. Denn Wissen ist Seligkeit, und Ich will, daß ihr selig seid, daß ihr hell und klar erkennet die Wahrheit, auf daß ihr nun auch mit dieser Wahrheit arbeiten könnet für Mich und Mein Reich.

Amen

B.D. 6820 empfangen am  1.5.1957

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Gottes Ansprache an jeden Menschen
« Antwort #17 am: Januar 14, 2019, 05:29:16 Vormittag »
Gottes Ansprache an jeden Menschen

Lasset euch ansprechen von Mir zu jeder Stunde, was schon ein inniger Gedanke zu Mir bewirket, denn Ich werde darauf eingehen und euch antworten, wenngleich es oft nur der Geist in euch entgegennimmt, sowie ihr nicht lange in Gedanken bei Mir verweilet. Doch Meine Antwort kann jederzeit auch euer Herz berühren, denn es ist dazu nur nötig, daß ihr euch innig Mir verbindet und in dieser Bindung harret, bis ihr Meine Antwort vernehmet. Glaubet dies, daß nur innige Bindung nötig ist, um Meine Stimme zu vernehmen, daß ihr selbst also Meine Gegenwart in euch veranlaßt durch euren Willen, der Mich sucht und bei Mir in Gedanken verharrt. Und bin Ich euch einmal gegenwärtig, so erfülle Ich euch auch eure Bitten, weil ihr sie Mir in kindlicher Zutraulichkeit vorstellt und Ich darum auch handeln kann an euch wie ein liebender Vater an seinem Kind handelt.

Nichts Besseres könnet ihr anstreben als Meine ständige Gegenwart in euch, denn dann habt ihr schon alles gewonnen. Meine Gegenwart ist Garantie dafür, daß ihr Mein geworden seid, daß das Kind zurückgefunden hat zum Vater, denn wo Ich weilen kann, dort ist der Gegner verdrängt, und wo Ich bin, muß daher auch Seligkeit sein. Es steht euch aber jederzeit frei, euch Meine Gegenwart zu sichern, denn dies bewirket allein euer Wille. Rufet ihr Mich, dann bin Ich bei euch, lasset ihr in Gedanken nicht ab von Mir, dann fesselt ihr Mich auch an euch, dann muß Ich euch gegenwärtig sein, und niemals wird Meine Gegenwart ohne Auswirkung sein.

Immer werdet ihr Segen daraus ziehen, indem ihr Kraft empfanget, die unausgesetzt aus Mir Selbst in euch überfließt, wenn Ich euch gegenwärtig sein kann. Und Meiner Gegenwart gewiß sein kann jeder Mensch, der sich danach sehnet, denn ein solches Verlangen des Herzens erfülle Ich. Daß Ich euch nun auch anspreche, ist die natürlichste Folge Meiner Gegenwart, und darum solltet ihr immer nur nach innen horchen, was Ich euch zu sagen habe. Ich werde euch warnen und mahnen, trösten und aufrichten, Ich werde euch belehren und immerwährend euch zur Liebe anregen, Ich werde zu euch sprechen als Vater, Der Seine Kinder vor Ungemach bewahren will, Der sie liebt und in Seiner Liebe sie auch beglücken möchte.

Und darum werde Ich auch Anforderungen stellen an das Kind, um das Beglücken zu ermöglichen, das nur unter gewissen Voraussetzungen stattfinden kann. Meine Liebe aber ist so groß, daß sie euch alles leichtzumachen sucht und darum euch auch anspricht und unterweiset, daß ihr nur gleichfalls Liebe üben sollet, um dann auch Kraft zu empfangen für einen Erdenwandel nach Meinem Willen. Wen Ich anreden kann, der braucht auch nicht zu fürchten, fehlzugehen, weil Ich ihn nur anreden kann, wenn sein Wille gut und Mir zugewendet ist, und weil er dann auch nicht bewußt sündigen wird wider Mich und Meine Liebe.

Er wird es nicht wollen, und alle seine Schwächen und Bedrängnisse sind Äußerungen der noch unausgereiften Substanzen seines Körpers, die desto stärker hervortreten, je mehr ihnen der Kampf angesagt wird durch den Willen der Seele, sich Mir ganz und gar hinzugeben. Der Körper hat diesen Reifegrad noch nicht erreicht und sucht sich zu wehren, aber es wird ihm nicht gelingen bei starkem Willen der Seele, in Meinen Willen einzugehen. Und sowie der Mensch nun Mich Selbst gegenwärtig sein läßt, sowie er gedanklich immer wieder die Bindung mit Mir herzustellen sucht, wird der Widerstand in ihm immer schwächer, denn die Seele empfängt unentwegt Kraft, und ihr Wille setzt sich durch.

Lasset Mich oft euch anreden, kommet immer wieder zu Mir, so ihr in Not und Bedrängnis seid, lasset eure Gedanken den Weg nehmen zu Mir, und ziehet euch oft in die Stille zurück, um nach innen zu lauschen. Und Meine Ansprache wird immer deutlicher euch ertönen, denn Meine Liebe nützet jede Gelegenheit, um sich euch kundzutun. Der Vater wird jede Möglichkeit nützen, mit Seinem Kind zu reden, das nur in Liebe sich Ihm hingibt und Seine Ansprache vernehmen will
Amen

B.D. 7264 empfangen am  24.1.1959

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Tönendes Wort
« Antwort #18 am: Januar 14, 2019, 05:30:39 Vormittag »
Tönendes Wort

Wohl tönet das innere Wort klar und vernehmlich, doch nur dem, der nach innen horchet und durch seinen Lebenswandel sein Herz so gestaltet hat, daß Gott Selbst Sich durch dieses Herz äußern kann. Es muß die Seele des Menschen so innig mit dem Geistesfunken in sich verbunden sein, daß sie jederzeit seine Stimme vernehmen kann, und der Geistesfunke, der eine Ausstrahlung Gottes ist, vermag sich so zu äußern, daß der Mensch, gesprochenen Worten gleich, seine Stimme hört, daß die Worte in ihm klingen und also nicht mißverstanden werden können.

Denn wie Menschen zueinander sprechen von Mund zu Mund, so spricht auch Gott mit den Menschen durch das Herz. Es ist der Vorgang nicht anders zu erklären, doch verständlich ist er nur für den, der einmal die göttliche Stimme gehört hat. Er fühlt es im Herzen, was Gott zu ihm spricht, und er ist überselig über diese Gnade, denn nun gibt es für ihn keinen Zweifel, keinen Unglauben, keine Frage, denn alles wird ihm widerlegt oder beantwortet, sowie ein Zweifel oder eine Frage in ihm aufgetaucht ist. Das tönende Wort ist für den Menschen ein Beweis, daß alles Wahrheit ist, was er nur glaubte zuvor.

Und das tönende Wort bekundet dem Menschen die Anwesenheit des himmlischen Vaters, Seine Nähe, die unsagbar beglückt. Doch es klingt so überaus leise und fein im Herzen, daß nur die größte Achtsamkeit es zu vernehmen vermag. Die innigste Verbindung mit Gott muß hergestellt werden gedanklich, und dann muß das Horchen einsetzen, das Harren auf Seine Gnade, die nun vernehmlich auf ihn einströmt.

Die göttliche Stimme in sich zu vernehmen wird aber nur dem Menschen möglich sein, dessen Herz sich zur Liebe gewandelt hat, denn es ist die göttliche Liebe, die sich dem Menschen gegenüber äußert, und diese kann nur dort in Erscheinung treten, wo wahre Liebe ist. Doch hat der Mensch einmal das göttliche Wort hörbar in sich vernommen, so wird er diese Gnadengabe ewiglich nicht mehr verlieren, dann kann er jederzeit und überall Seine Stimme ertönen hören, er wird nur in inniger Zwiesprache mit Ihm zu verharren brauchen, und schon wird er die Antwort klar und deutlich vernehmen. Und ihn wird kein Zweifel befallen ob der Wahrheit dessen, weil er die Nähe Gottes spürt und es ihm auch verständlich ist, daß Gott Sich hörbar kundgibt.

Doch bevor das Erdenkind nicht einen bestimmten Reifegrad erlangt hat durch ein uneigennütziges Liebeleben, kann es auch nicht das Glück dieser seligen Vereinigung mit Gott empfinden. Jedoch es soll stets und ständig nach innen horchen und innig bitten um diese Gnade, auf daß es Kraft empfange, zu leben nach dem Willen Gottes, und Seine ewige Liebe sich ihm zuneige, auf daß es Seine Stimme vernehme klar und deutlich, auf daß Er durch das Herz zu ihm spreche und das Erdenkind Seine Liebe fühle und überglücklich schon auf Erden ist.

Amen

B.D. 3381 empfangen am 27.12.944

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Tönendes Wort - Resonanzboden - Instrument
« Antwort #19 am: Januar 15, 2019, 10:25:41 Vormittag »
Tönendes Wort - Resonanzboden - Instrument

Es muß gewissermaßen ein Resonanzboden vorhanden sein, soll der Ton hörbar erklingen, und ebenso verhält es sich mit der inneren Stimme, die immer erst dann vernehmbar ist, so der Mensch empfänglich ist für den feinen Schall der göttlichen Stimme. Es muß gleichsam erst das Instrument, das menschliche Herz, den Ton wiedergeben, den der göttliche Meister Selbst erklingen läßt und der voller Innigkeit und Wohlklang das menschliche Herz berührt. Und je nachdem nun das Instrument gepflegt wird, desto lieblicher ist der Klang, der ihm entlockt wird, und also kann das Tönen des göttlichen Wortes ein jedes Erdenkind vernehmen, so es nur willig sein Herz öffnet und die göttliche Stimme zu hören begehrt.

Und doch wird es nur ganz selten sein, daß Gott in dieser Weise zu den Menschen sprechen kann. Denn niemand begehrt ernstlich, vom göttlichen Angebot Gebrauch zu machen, denn es hat der Mensch nicht das Verlangen, zu hören, was ihm der ewige Schöpfer vermitteln will. Und ohne Verlangen ist es wieder unmöglich, ihm die göttliche Wahrheit zugänglich zu machen. Und in solcher Lage sind heut fast alle Menschen. Sie könnten das Wort Gottes vernehmen, und zwar kann es auf dem direkten Wege von ihnen in Empfang genommen werden oder auch durch Übermittlung, so der Mensch selbst nicht fähig ist, sein Herz aufnahmefähig zu machen.

Und es ist der Mensch dann nicht fähig, wenn sein Wille nicht das Herz veranlaßt, als Resonanzboden zu dienen, d.h., willig und freudig zu horchen, bis die Stimme im Herzen des Menschen ertönt zur unbeschreiblichen Freude des Lauschenden. Denn es wird Gott mit einem jeden reden, der Seine Stimme vernehmen will; Er wird in eines jeden Menschen Herz die Gabe legen, gedankliche Übermittlungen sowohl als auch tönende Worte aufzunehmen und sie dem Gehirn zuzuführen, wo es nun erst verstandesmäßig verarbeitet wird und also dem Menschen nun zugeht, entweder als klare Gedanken oder tief empfundene Worte, die nichts anderes bezwecken, als Licht und Wahrheit den Menschen auf Erden zu bringen, sofern diese angefordert wird.

Amen
B.D. 1395 empfangen am 27.04.1940

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Tönendes Wort und Bedingungen
« Antwort #20 am: Gestern um 08:38:49 Vormittag »
Tönendes Wort und Bedingungen

Des leisesten Empfindens müsset ihr achten, wollet ihr Meine Stimme in euch vernehmen. Und darum kann die Übertragung Meines Wortes nur stattfinden in völliger Abgeschlossenheit von der Welt. Ihr lebt zwar noch mitten in der Welt, doch es kann um euch herum alles in ein Nichts versinken, es kann völlig unbemerkt von euch bleiben, so eure Gedanken sich nach innen kehren und Mich suchen. Dann betrachtet ihr andere als irdische Sphären, dann weilet ihr schon im geistigen Reich, eure Seele hat sich hinübergeschwungen, während der Körper auf der Erde zurückbleibt, ohne jedoch die Verbindung mit der Seele verloren zu haben.

Wem es gelingt, alle weltlichen Gedanken auszuschalten und sich zu konzentrieren, der wird es bald leise im Herzen sprechen hören und desto klarer, je mehr die Lösung der Seele vom Körper vollzogen ist, d.h., je mehr die Seele dem Reich zustrebt, wo Mein Wort seinen Ausgang hat, wo Ich Selbst weile inmitten der Wesen, die euch in Meinem Auftrag belehren, so die Belehrung nicht direkt von Mir ausgeht.

Die Welt will zwar eine direkte Ansprache Gottes an die Menschen nicht wahrhaben, sie kann es nicht glauben, weil sie, d.h. die Weltmenschen, niemals diese feine Stimme zu hören vermögen, und immer nur das beachten, was der Körper fordert und was er leistet. Die Seele ist ihnen ein unglaubwürdiger Begriff, die Seele wird nicht von ihnen anerkannt und daher auch nicht akzeptiert, was die Seele empfängt aus dem geistigen Reich und den Menschen auf der Erde vermitteln will. Sie glauben es nicht, weil ihnen auch der Wille fehlt, die Bedingungen zu erfüllen, die ein Vernehmen Meiner Stimme möglich machen. Sie trennen sich nicht in Gedanken von der Welt, sondern streben diese unentwegt an, so daß ihnen keine Stunde innerer Einkehr bleibt, sie also niemals ein Innenleben führen, ohne solches aber das Vernehmen Meines Wortes undenkbar ist.

Ich trete den Menschen nicht von außen nahe, sondern im Herzen komme Ich ihnen entgegen. Ich wirke zwar auch offensichtlich, so daß es äußerlich erkennbar ist, mit welchen Menschen Ich bin, welche Menschen von Mir Kraft empfangen, doch immer nur dort, wo ein Liebeleben geführt wird, wo Ich im Herzen Einkehr halten kann, weil Ich im Herzen gerufen werde. Ich wirke immer nur dort, wo ein Erdenkind fest an Mich glaubt und innige Liebe zu Mir empfindet, und beides sind Empfindungen der Seele, woran der Körper als solcher unbeteiligt ist.

Wer Mich also hören will, der muß zu Mir kommen, und Ich bin nicht in der Welt, sondern im geistigen Reich, wenngleich Ich auch der Welt mit Meinem Willen vorstehe, doch nur allein deshalb, um auch die Weltmenschen zu gewinnen, sie herauszulocken aus dem Trubel der Welt in die Einsamkeit, um ihnen die Güter begehrenswert zu machen, die allein einen Wert haben für die Ewigkeit. Ziehet euch zurück in die Stille und lauschet in euch, und ihr werdet Mich hören klar und deutlich, so ihr jeden Gedankens achtet, solange ihr nicht das tönende Wort in euch vernehmet, was eine besondere Seelenreife und innigste Verbindung mit Mir voraussetzt. Doch Ich offenbare Mich einem jeden, der Meinen Willen erfüllt und Mich zu hören begehrt.

Amen

B.D. 4448 empfangen am 2.10.1948

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Tönendes Wort fordert erhöhten Reifezustand
« Antwort #21 am: Gestern um 08:40:52 Vormittag »
Tönendes Wort fordert erhöhten Reifezustand

Der größte geistige Gewinn eines Menschen im Erdenleben ist das Vernehmen der Stimme Gottes in sich, denn es ist ein Beweis, daß die göttliche Ordnung wiederhergestellt ist, in der sich das Urwesen befand, als es erschaffen wurde und unmittelbar mit seinem Gott und Schöpfer verbunden war, so daß Dessen Stimme in dem Wesen ertönen konnte.

Doch solange dieses Wesen nun noch als Mensch über die Erde geht, soll es auch den Grad der Vollkommenheit erhöhen, um diese göttliche Stimme tönend in sich vernehmen zu können, denn es gehört dazu ein hoher Reifegrad, den nur wenige Menschen auf der Erde erreichen. Dennoch ist die gedankliche Wortübertragung von seiten Gottes ein Beweis, daß der Mensch eifrig ist im Streben nach der Seelenreife, daß er die Bindung mit seinem Gott und Schöpfer hergestellt hat und dadurch auch fähig ist, die göttliche Ansprache zu hören.

Der Urzustand des Wesens war jedoch ein Zustand der Vollkommenheit, der durch das Wesen selbst verkehrt wurde in das Gegenteil. Und also ging auch dem Wesen die Fähigkeit verloren, die Stimme Gottes zu hören, durch die Sich das höchste Wesen mit Seinem Geschöpf verständigte im Anbeginn. Und solange das Wesen die Stimme Gottes hörte, war es auch selig im Übermaß. Denn so lange stand es auch in der Erkenntnis, es wußte um alles, es erkannte sich selbst als Geschöpf eines überaus vollkommenen Wesens, und es war selig in dieser Erkenntnis.

Als es die Fähigkeit verlor, Seine Stimme zu hören, ging es auch aller Erkenntnis verlustig, es entfernte sich immer weiter von Gott und wußte nichts mehr von sich selbst, weil es auch das Ichbewußtsein verlor, als es zwecks Rückführung zu Gott aufgelöst wurde und neu geformt zu Schöpfungen verschiedenster Art. Und dieses alles weiß auch nicht der Mensch, wenn er die Erde betritt als letztes Stadium seines Rückführungsweges zu Gott. Aber es kann ihm dieses Wissen vermittelt werden, und dann geschieht dies durch die innere Ansprache, durch seinen Geist, der als Anteil Gottes verbunden ist mit dem Vatergeist von Ewigkeit, der wieder von innen heraus dem Menschen Kenntnis geben kann, was er ursprünglich war, was er jetzt ist und was er wieder werden soll.

Und diese innere Belehrung geht ihm zu in Form von Gedanken, solange er noch nicht die Seelenreife erlangt hat, die das Hören der göttlichen Ansprache voraussetzt. Aber daß er überhaupt diese Erkenntnis gewinnen darf, daß sie ihm zugeführt wird durch das Wirken des Geistes im Menschen, ist eine so unerhörte Gnadengabe Gottes, die zu immer höherer Reife anspornen sollte und es auch möglich macht, die direkte Ansprache Gottes zu vernehmen. Es kann der Mensch gedanklich eingeführt werden in die Wahrheit, in das rechte Erkennen alles dessen, was ihm sonst verborgen bleibt. Es können alle seine Gedanken so gelenkt werden, daß sie der Wahrheit nahekommen und der Mensch auch von der Wahrheit seines Denkens überzeugt ist.

Aber er kann auch direkt angeredet werden von Gott, wenn er wieder eine Mission zu erfüllen hat: den Mitmenschen, die ohne geistiges Wissen sind, ein wahrheitsgemäßes Wissen zuzuführen. Dann ertönet wieder das Wort in ihm, wie zu Anfang, er kann sich austauschen mit seinem Gott und Schöpfer, er kann Ihn fragen, und er wird Antwort erhalten, und sowohl er selbst als auch seine Mitmenschen wandeln nicht mehr in der Finsternis dahin, es wird in ihnen ein Licht entzündet, das hell leuchtet durch die Nacht, in der alles einst gefallene Geistige noch wandelt, das noch nicht die innige Bindung hergestellt hat mit dem Lichtquell von Ewigkeit.

Ihr Menschen sollet es alle wissen, daß ihr einstens einen direkten Austausch mit eurem Gott und Schöpfer führen konntet, ihr sollet es wissen, daß ihr jederzeit auch wieder den Zustand herstellen könnet, Ihn zu fragen und Antwort zu erhalten, daß es aber an euch selbst liegt, ob ihr euch so gestaltet, daß ihr einer direkten Ansprache Gottes würdig seid, denn ihr müsset wieder in das Gesetz ewiger Ordnung eintreten, aus der ihr einstens freiwillig herausgetreten seid, ihr müsset wieder das Prinzip der Liebe vorherrschen lassen in euch, und ihr werdet euch durch die Liebe Dem verbinden Der die Ewige Liebe Selbst ist. Und seid ihr Ihm verbunden, dann werdet ihr Ihn auch hören, denn Seine Liebe ist so tief, daß Er Seine Geschöpfe ständig mit Seiner Ansprache beglücken möchte.

Dann aber ist auch die Rückkehr zu Ihm gesichert, denn das Verlangen des Menschen, zurückzukehren in das Vaterhaus, das er einst freiwillig verlassen hatte, wird immer stärker werden, und Sein Wort wird auch eine solche Kraft haben, daß sich der Mensch oder dessen Seele nicht seinem Einfluß entziehen kann. Und sie wird sich stets mehr vollenden und wieder ihr Urwesen annehmen, sie wird wieder werden, was sie war im Anbeginn, ein überseliges Wesen, das Gott loben und preisen wird bis in alle Ewigkeit.

Amen

B.D. 8499 empfangen am 17.5.1963

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Die letzten Worte des sterbenden Heilandes am Kreuz
« Antwort #22 am: Gestern um 08:46:31 Vormittag »
Die letzten Worte des sterbenden Heilandes am Kreuz

Tönendes Wort  - Erscheinung

Es ist ein besonders hoher Reifegrad erforderlich, um Mein Wort tönend vernehmen zu können, und sonach kann Ich euch vorerst nur ein begrenztes Wissen vermitteln, wenn auch in einem Umfang, daß ihr wohl fähig seid, für Mich zu arbeiten und das Evangelium den Mitmenschen zu verkünden. Doch es geht dem Ende zu, und die Menschheit steht vor den letzten Geschehnissen auf dieser Erde. Die Menschen sind völlig unwissend und weder fähig, Mein Wort entgegenzunehmen, noch es zu erkennen, so es ihnen dargeboten wird. Sie wissen in ihrer geistigen Blindheit nichts mehr vom Segen des Erlösungswerkes Christi, sie glauben nicht an Ihn und sind daher rettungslos der Gewalt Meines Gegners preisgegeben, so sie sich nicht wandeln in ihrem Denken und Handeln bis zum Ende.

Und um nun ihren Glauben wieder aufleben zu lassen, so es noch möglich ist, wird sich den Menschen etwas Außergewöhnliches darbieten, wovon Jesus auf Erden Erwähnung tat, es werden Zeichen und Wunder geschehen. Es wird das Kreuz Christi sichtbar am Himmel erscheinen in solcher Deutlichkeit, daß die Menschen erschrecken werden, die nicht an Ihn glauben, während die Meinen jubeln und frohlocken und in ihrem Glauben überaus gestärkt werden. Und nun wird ein ungewöhnliches Verlangen nach Aufklärung zutage treten, und rechte und falsche Annahmen werden Meine Diener veranlassen, sich einzuschalten und die Menschen zu unterweisen in der Wahrheit.

Und nun benötigt ihr ein besonderes Wissen, das Ich euch wohl vermitteln möchte, das ihr aber nur aufnehmen könnet in dem vorerwähnten Reifezustand, den das tönende Wort verlangt. Gedanklich ist dieses Wissen nicht zu vermitteln, es muß das geistige Ohr und das geistige Auge geöffnet sein, um die Eindrücke in sich aufnehmen zu können, die der sterbende Heiland am Kreuz empfand und wiedergab mit Worten, die keines Menschen Ohr vernahm und die daher der Menschheit völlig unbekannt geblieben sind.

(6.5.1949) Daß euch diese Kenntnis bisher vorenthalten wurde, hat seinen Grund darin, daß nur wenige Menschen die Tiefe dieser Worte hätten fassen können und daß ein überstarker Glaube dazu gehört, der lebendig sein mußte durch die Liebe, um sie zu verstehen. Kurz vor dem Ende aber wird es Menschen geben, die diesen durch die Liebe lebendigen Glauben besitzen und denen der Sinn der göttlichen Worte Jesu verständlich sein wird. Diesen nun Köstliches zu bieten durch die Übermittlung jener Worte ist Mein Wille, und darum suche Ich ein geeignetes Gefäß, in das Ich Meinen Geist ausgießen kann, einen Mir ergebenen Diener auf Erden, dem Ich Mich offenbaren kann, dem Ich klar und verständlich die Worte Jesu am Kreuz durch die innere Stimme kundgeben kann, auf daß sie durch ihn den Mitmenschen vermittelt und also der Menschheit zugänglich gemacht wird.

Sowie nun die Erscheinung am Himmel sichtbar sein wird, werden die Meinen hervortreten und für Mich reden, sie werden dem Kreuz Christi zujubeln und Seine Worte wie ein leises Klingen im Herzen vernehmen, dann aber müssen diese Worte schon von oben zur Erde geleitet sein, sie müssen durch das tönende Wort empfangen werden und Meinem Diener verständlich sein und seine Bestätigung finden durch jene Gläubigen, die es gleichfalls im Herzen vernehmen, doch als von oben aus der Höhe gesprochen erachten.

Ich lasse aber zuvor schon den Menschen Kenntnis zugehen, auf daß sie des großen Wunders innewerden. Und wer nun erleuchteten Geistes ist, der wird eine seelische Erbauung finden und ungeheure Kraftzufuhr verspüren, und diese Kraft will Ich allen zuwenden, die in der Endzeit Mir ihre Treue beweisen, und Ich will ihnen ein Mittel geben, das ihre Kraft so vermehren wird, daß sie den schwersten Kampf bestehen und aushalten bis zum Ende, bis Ich Selbst komme und sie heimhole in Mein Reich, bis sie eingehen in das Reich des Friedens, in das Paradies auf der neuen Erden.

Amen

B.D. 4630 empfangen am 5.5.1949

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.