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Heiland des Leibes und der Seele, Jesus Christus 26

Moderatorin Beiträge: 1173 ***
Heiland des Leibes und der Seele, Jesus Christus
« am: Februar 04, 2019, 10:00:19 Vormittag »
Heiland des Leibes und der Seele

Was ihr tun sollet, ist: alle eure Sorgen hintragen zu Mir, Der Ich wahrlich der beste Heiland bin und euch alle eure Krankheiten nehmen kann, Der euch gesund machen kann an Leib und Seele und euch ein ewig unzerstörbares Leben geben kann. Wohl seid ihr irdisch an die Anwendung von Heilmitteln gebunden, doch so Ich sie euch nicht segne, werden sie ihre Wirkung verfehlen, wie Ich aber auch ohne äußere Mittel den Kranken segnen kann, daß er gesund ist nach Meinem Willen. Und Ich tue dies, sowie Ich das Leid für ihn als unnötig erkenne, sowie es seinen Zweck erfüllt und beigetragen hat zur Läuterung der Seele. Denn es geht die Krankheit der Seele neben der des Körpers einher, und ihr Menschen könnet euch keine Vorstellung machen, welch großen Faktor in der Aufwärtsentwicklung der Seele die Krankheit des Leibes bedeutet und wie dankbar die Seele einst ist, daß sie diesen Weg gehen durfte im Fleisch und ihr ein sehr verkürzter Erdenlebensweg die erhöhte Reife eintrug.

Ihr sollt darum im Leid nur immer beten: „Vater, Dein Wille geschehe.“ Dann tu` Ich das Meine, wie ihr das eure tut, Ich komme als Heiland des Leibes und der Seele zu euch, und eure Genesung wird euch gesichert sein. Ertraget den schwachen Leib um der Seelenstärke willen, wisset, daß sie sich viel leichter aufwärts entwickeln kann und Verbindung suchen mit dem geistigen Reich, so ihr der Körper keinen Widerstand entgegensetzet, was er aber im gesunden Zustand stets tut. Und es wird die Seele wohlgestaltet sein, wenn die körperliche Hülle fällt.

Auf daß ihr euch aber Meiner Nähe und Meines Wirkens bewußt seid, wird der Heilungsprozeß schnell vonstatten gehen, so ihr nur vollgläubig das Wunder erwartet, so ihr also glaubt, daß Meiner Macht und Kraft nichts unmöglich ist und Meine Liebe euch stets gilt und euch also helfen will. Der feste Glaube ist das beste Heilmittel, das niemals versagen wird. Traget alle eure Sorgen zu Mir hin, und ihr werdet ihrer ledig werden, doch kommet im starken, unerschütterlichen Glauben, und Ich werde diesen nicht zuschanden werden lassen.

Amen

B.D. 4626 empfangen am 1.5.1949

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1173 ***
Segen des Leides
« Antwort #1 am: Februar 04, 2019, 10:05:13 Vormittag »
Segen des Leides

Ihr werdet es alle dereinst erkennen, weshalb ihr Leid tragen mußtet auf Erden, und ihr werdet Mir dankbar sein, wenn es euch zu einem Erfolg geführt hat, den ihr ohne Leid niemals hättet erreichen können. Ich würde euch wahrlich nicht grundlos leiden lassen, doch Meine Liebe erkennet die Auswirkung des Leidens auf euch und wendet es daher an, wenngleich ihr oft nicht Meine liebevolle Führung zu erkennen vermögt. Doch glaubet es, daß Mir jede Regung eures Herzens bekannt ist und daß Ich darum gerade die Meinen scheinbar hart anfasse, weil Ich ihnen noch mehr schenken will in Meinem Reich, das sie mit Sicherheit in Besitz nehmen, so ihr leibliches Ende gekommen ist.

Ihr könnet auf Erden nicht ermessen, worin die Seligkeit besteht, die Ich euch bereiten will. Ich aber weiß es, wie eine Seele beschaffen sein muß, um diese Seligkeit ertragen zu können, Ich allein weiß, wie sie zu jener Beschaffenheit kommen kann, und Ich allein weiß die rechten Mittel und wende sie daher auch an und deshalb, weil Ich euch liebe und euren Willen kenne, der Mir zustrebt. Doch bedenket auch, daß die Seele im Stadium als Mensch noch zu wenig kristallisiert ist, daß sie noch nicht Meine Liebeausstrahlung in Fülle vertragen würde, daß sie darum noch durch Leid gehen muß, auf daß sie gänzlich geläutert werde. Und wisset, daß nicht euer Erdenlebenswandel der Seele Hülle verschuldet hat, sondern daß sie mit dichten Hüllen die Erde schon betreten hat, die aufzulösen nun die Aufgabe des Menschen ist.

Ein Liebewirken in hohem Grade trägt überaus viel dazu bei, die Schlacken der Seele zu entfernen, und tiefes Leid hilft nach, wo die Liebekraft noch nicht stark genug ist. Ein unnennbares Glück werdet ihr aber empfinden, wenn bei eurem irdischen Ableben die Seele sich frei und lichtdurchstrahlt erheben kann in das geistige Reich. Und dann habet ihr alles Schwere, alles Erdenleid überwunden, und vor euch liegt die Ewigkeit in höchster Seligkeit.

Euch dünkt zwar ein jeder Tag lang, da ihr leiden müsset, und doch ist er nur ein Augenblick, gemessen an der Ewigkeit. Euch dünkt das Leid zuweilen unerträglich, und doch lege Ich euch nicht mehr zu tragen auf, als ihr ertragen könnet und jederzeit könnet ihr euch an Mich, an den Kreuzträger Jesus Christus, wenden, daß Er euch helfe, wenn die Last für euch untragbar scheint.

Nehmet euer Kreuz auf euch und folget Mir nach. Hätte Ich als Mensch Jesus wohl diese Worte gesprochen, wenn es unmöglich gewesen wäre, daß ihr das Kreuz ertraget, das euch auferlegt ist? Er Selbst aber bot euch auch Seine Hilfe an mit den Worten: „Kommet zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken.“ Und Er wird euch getreu Seinem Wort auch immer Kraft geben. Denn euer Heiland Jesus Christus kennt euch, Er weiß auch, daß ihr Ihm nachzufolgen bereit seid, und Er wird euch erfüllen mit Kraft und Gnade, solange ihr auf Erden lebet.

Amen

B.D. 5904 empfangen am 16.3.1954

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1173 ***
„Wen Gott lieb hat ....“
« Antwort #2 am: Februar 04, 2019, 10:07:36 Vormittag »
„Wen Gott lieb hat ....“

Wen Gott lieb hat, den lässet Er gar oft steinige Wege wandeln und Lasten tragen, die ihn fast niederdrücken; doch immer nur zu seinem Besten, denn jegliche Kreuzeslast kann ihm zum Segen gereichen bei der rechten Einstellung zu Ihm, Der sein Schicksal lenkt. Wen Gott lieb hat. Seine Liebe gilt wohl allen Seinen Geschöpfen, doch in Sonderheit denen, die es nicht mehr weit haben, um das letzte Ziel zu erreichen. Er kennet eines jeden Menschen Gesinnung, und so weiß Er auch, wie der einzelne Mensch zu seinem Gott und Vater von Ewigkeit steht, und entsprechend fasset Er ihn oft an, um ihm zum Erreichen des Zieles zu verhelfen.

Und so nur dürfet ihr euch erklären, daß oft Gott-treue Menschen, die offensichtlich Ihm zu willen sind, leiden müssen und oft einen schweren Lebenskampf führen müssen, der an der Güte und Liebe Gottes mitunter zweifeln lässet. Gott weiß es, wozu alles gut ist, und so nur die Menschen überzeugt wären von Seiner Liebe und Güte, würden sie auch alles Schwere als Schickung Gottes erkennen und sich nicht auflehnen, sie würden sich von Gottes Liebe erfaßt wissen und geduldig warten, bis das Schicksal sich wieder wendet.

Es ist wahrlich viel Leid auf der Erde, es schmachtet die Menschheit unter seinem Druck, aber sie erkennt sich nicht als erziehungsbedürftig und lehnet sich daher innerlich auf, wo sie nur ergeben sich fügen sollte, auf daß alles Schwere ihr wieder abgenommen würde und die Hilfe Gottes offensichtlich in Erscheinung tritt, daß Gott als liebender Vater zu erkennen wäre von jedem, der Ihn erkennen will. Die Gott lieb hat, lässet Er leiden.

Wohl kaum werden diese Worte gläubig ausgesprochen, denn kein Mensch denkt daran, daß Leid ein wahrhaft wirksames Erziehungsmittel ist in einer Welt, wo nur immer das angestrebt wird, was dem Körper wohltut, wo die Liebe Gottes nicht gesehen wird in Zuständen der Not und des Kummers. Und dennoch ist es Seine Liebe, die sich äußert so, wie es für die Seele dienlich ist. Denn Gott weiß um den Segen des Leides, und Er wendet darum oft solche Mittel an, um die Menschen von der irdischen Welt zurückzuhalten. Er will sie lieber leiden sehen als untergehen in dem Morast der Welt und ihrer Sünde.

Er weiß, daß Krankheit und Schmerzen eine Wandlung hervorbringen können, daß aber niemals die Welt einen geistigen Erfolg für die Seele bieten kann, daß darum die Welt zuerst zurückgestellt werden muß, wozu Gott Seine indirekte Hilfe gibt, indem Er die Menschen zurückhält von der Welt und ihren Gefahren durch Mittel, die wohl scheinbar die Liebe Gottes vermissen lassen, doch niemals für die Seele verderblich sind, es sei denn, der Mensch bäumt sich auf gegen das Schicksal und er rufet nach Seinem Gegner. Dann wird ihm wohl geholfen werden, doch anders, als es der Mensch denkt, er hilft wohl, doch niemals ohne Gegenleistung. Und diese Gegenleistung ist das Abtreten der Seele an ihn.

Darum ergebet euch in den Willen Gottes, so ihr betroffen werdet von Not und Leid, murret und klaget nicht, beuget euer Haupt unter Seine Anordnungen, und richtet eure Augen nur auf zu Ihm. Und Er wird das Kreuz von euch nehmen, Er wird es euch leichtmachen, sowie ihr euch Ihm und Seiner gnadenvollen Führung willenlos überlasset. Denn ihr könnet euch immer geliebt wissen von Ihm, Der nur durch Leid und Not euch selbst gewinnen will für Sich, Der eure Seele läutern will und ihr immer wieder Gelegenheit gibt, sich in Geduld und Sanftmut zu erproben, auf daß dann die Hilfe Gottes sichtlich kommt, auf daß Seine Liebe sichtlich eingreifet und Er auch alle Wunden heilet zur rechten Zeit.

Amen

B.D. 5647 empfangen am 9.4.1953

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Reinigung der Seele
« Antwort #3 am: Februar 04, 2019, 10:09:11 Vormittag »
Reinigung der Seele

Durch ein Reinigungsbad müsset ihr alle hindurchgehen, um frei zu werden von der Sünde und ihren Folgen. Und wie auch immer euer Erdenlauf sich abwickelt, er wird stets Gelegenheiten bieten, die gleich sind einer gründlichen Reinigung, weil sie in Leiden und Nöten bestehen, die eurer Seele nur heilsam sind. Doch das wirksamste Reinigungs- und Heilsmittel ist die Liebe. Wer diese übet, der verhilft seiner Seele zu einer gründlichen Entschlackung, er löset auch die härtesten Hüllen auf, denn der Liebe kann nichts Widerstand bieten, die Liebe löset und erlöset, sie macht die Seele frei und schenkt ihr das Leben, das ewig währet. In dieses Heilungsbad müsset ihr alle hinabsteigen, denn auch Leiden und Schmerzen können wirkungslos bleiben, wenn sie nicht die Liebe als Begleitung haben.

Weil ihr Menschen nun die Liebe wenig pfleget, weil ihr sie erkalten und daher die Seele auch in ihrer unglückseligen Beschaffenheit lasset, weil ihr eurer Seele keine Hilfe leistet in ihrer Not, die eine Sündenbelastung für die Seele bedeutet, muß ihr nun anders Hilfe gebracht werden. Sie muß einen Leidensgang gehen, der nun wohl auch die Folge hat, daß er die härtesten Hüllen auflöset, aber die Seele bleibt geschwächt so lange, bis sie durch Liebewirken Kraft empfängt.

Sie kann also in Schwäche und Hilflosigkeit in das Jenseits eingehen, aber sie hat auf Erden erreicht, daß sie keinen Widerstand mehr leistet den Bemühungen hilfswilliger Wesen, daß sie in ihrem Schwächezustand dankbar ist für die Hilfe und nun auch bereit ist, gleiche Hilfestellung zu leisten den Seelen, die gleich ihr in Not sind.

Dieser Hilfswille trägt ihr schon Kraft ein, denn es flammt die Liebe in jenen Seelen auf, die nun erst der Seele den Aufstieg sichert. Darum sollen die Menschen das Leid segnen, das sie auf Erden betrifft, wenn sie es an Liebewirken fehlen ließen, denn die Seele gewinnt nur dadurch, und sie muß erst ihre belastenden Schlacken abgestoßen haben, bevor es möglich ist, ihr so viel Licht zu schenken, daß sie selbst nun zur Höhe strebt.

Und darum ist es wenig nützlich, einem Menschen alles Leid fernhalten zu wollen, (15.12.1956) und wo die Liebe der Mitmenschen diesem helfen möchte, sollte diese Liebe gerichtet sein auf die geistige Gesundung, auf den geistigen Fortschritt des Menschen. Es soll seiner fürbittend gedacht werden, daß das Leid seinen Einfluß nicht verfehle und dieser dadurch geläutert werde, wenngleich auch der Mitmensch alles tun soll, um das irdische Leid von seinem Nächsten abzuwenden, wenn dies in seiner Macht steht.

Aber oft steht ihr Menschen selbst hilflos der Not des Mitmenschen gegenüber, und dann sollet ihr es wissen, daß das Leid zugelassen ist eben um der Reinigung der Seele willen; ihr sollet wissen, daß die Seele einmal auch den Segen des Leides erkennen wird, das ihr im Erdenleben beschieden war, sowie sie nur sich ergeben in ihr Erdenlos gefügt hat, weil sie nun auch im Jenseits das Leid der anderen unglückseligen Seelen ermessen kann und dadurch ihr Hilfswille erwacht ist, der auch nun ihren Aufstieg garantiert.

Amen

B.D. 6715 empfangen am 14.15.12.1956

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Gottes Wege sind oft unbegreiflich
« Antwort #4 am: Februar 04, 2019, 10:10:20 Vormittag »
Gottes Wege sind oft unbegreiflich

Gottes Wege sind den Menschen oft unbegreiflich. Seine Weisheit und Seine Liebe zeichnet sie den Menschen vor, so wie sie diesen zum Seelenheil dienlich sind, doch der Mensch vermag dies nicht zu erkennen, er sieht nur das Leid, nicht aber den Segen des Leides, und er sieht auch nicht das Ziel, sondern seine Augen haften nur auf dem Weg, der oft unpassierbar scheint; er sieht die Steine, die ihn oft ungangbar machen, und murrt und klagt, daß Gott ihn gerade diesen Weg gehen lässet. Und doch sollten sich die Menschen vor Augen halten, daß Gottes Weisheit und Liebe ihn den Erdenweg so gehen läßt, wie dies seine Seele benötigt. Denn Er weiß sowohl um den Reifezustand des Menschen als auch um die Auswirkung eines jeden Geschehens auf diesen, und also fügt Er alles so, daß es oft den Menschen unverständlich ist.

Wenn der Mensch aus eigenem Antrieb falsch zu gehen in Gefahr ist, greift Gott ein, und dies zu seiner Rettung, ihm jedoch immer noch den freien Willen belassend insofern, als daß er nicht unbedingt den Weg gehen muß, den Gott ihm vorschreibt, sondern er wandeln kann nach (freiem) seinem Willen, nur wird er so augenscheinlich gelenkt, daß er eine höhere Führung erkennen müßte, wenn er jedes Geschehen um sich beachtet. Sowie er gläubig ist, überläßt er sich auch ohne Widerstand der Führung Gottes, und dann fordert er nicht, sondern fügt sich ergeben in den Willen Gottes; er geht den Weg, den Gott ihm vorschreibt, und er wird auch zuletzt die Weisheit und Liebe Gottes erkennen, sowie er seelisch gereift am Ende seines Erdenlebens seinen Erdenweg rückschauend überblickt.

In oft wunderbarer Weise führt Gott die Menschen zusammen, die einander helfen sollen zum Aufstieg nach oben, weil einer den anderen benötigt zu seiner Höherentwicklung. Er läßt Menschen gemeinsam durch das Erdenleben wandeln, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in dienender Liebe geistig zu fördern, Er führt die Menschen in die verschiedensten Lagen, in denen sie ausreifen können, und immer wird es ihnen unbegreiflich sein, solange sie nicht ihre geistige Entwicklung als Erdenzweck erkennen, denn oft hat es den Anschein, als zerstöre Gott das Glück der Menschen, doch dann sind sie in der Gefahr, am irdischen Glück zu zerbrechen, d.h., sie gedenken ihrer Seele zu wenig, wenn ihnen die Erde Erfüllung ihres Sehnens bringt.
Und darum wird zumeist der Mensch irdisches Glück hingeben müssen um seiner Seele willen, und sein Lebensschicksal ist oft so sonderbar, daß es ihm schwerfällt, an einen Gott der Liebe und Weisheit zu glauben. Doch die geistige Entwicklung ist Ziel und Zweck des Erdenlebens, und wo diese in Gefahr ist, wo sie nicht angestrebt wird, benötigen die Menschen oft harte Eingriffe von seiten Gottes.

Seine Wege sind oft steinig und dornenvoll, aber sie führen sicher zur Höhe. Und gesegnet, die sich widerspruchslos auf solche Wege drängen lassen und ihn trotz aller Hindernisse zurücklegen, bis sie am Ziel sind. Sie können jederzeit auf den breiten, gangbaren Weg zurück, d.h., sie können sich ihren Erdenweg angenehm schaffen kraft ihres freien Willens, doch Gott fügt die Geschehnisse im Leben des einzelnen so, daß er ungeheure Willenskraft aufbringen muß, um diese zu meistern, wenn er sich dem Einfluß Gottes entziehen will. Läßt er sich aber lenken von Gott, so geht er wohl scheinbar einen weit härteren Weg, doch immer mit der Unterstützung Gottes und kommt somit auch zum Ziel. Denn die Härte des Schicksals läßt ihn leichter zu Gott finden, so er abseits von Ihm steht, und dann überwindet er jedes Hindernis, und er erkennt auch, weshalb er jenen Weg gehen muß; er lernt es begreifen, daß nur die Liebe und Weisheit Gottes am Werk ist, die eines jeden Lebensweg bestimmen, um die Seele dessen zu retten vor dem ewigen Verderben.

Amen

B.D. 2749 empfangen am 21.u.22.5.1943

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.