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Heiland des Leibes und der Seele, Jesus Christus 209

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Heiland des Leibes und der Seele, Jesus Christus
« am: Februar 04, 2019, 10:00:19 Vormittag »
Heiland des Leibes und der Seele

Was ihr tun sollet, ist: alle eure Sorgen hintragen zu Mir, Der Ich wahrlich der beste Heiland bin und euch alle eure Krankheiten nehmen kann, Der euch gesund machen kann an Leib und Seele und euch ein ewig unzerstörbares Leben geben kann. Wohl seid ihr irdisch an die Anwendung von Heilmitteln gebunden, doch so Ich sie euch nicht segne, werden sie ihre Wirkung verfehlen, wie Ich aber auch ohne äußere Mittel den Kranken segnen kann, daß er gesund ist nach Meinem Willen. Und Ich tue dies, sowie Ich das Leid für ihn als unnötig erkenne, sowie es seinen Zweck erfüllt und beigetragen hat zur Läuterung der Seele. Denn es geht die Krankheit der Seele neben der des Körpers einher, und ihr Menschen könnet euch keine Vorstellung machen, welch großen Faktor in der Aufwärtsentwicklung der Seele die Krankheit des Leibes bedeutet und wie dankbar die Seele einst ist, daß sie diesen Weg gehen durfte im Fleisch und ihr ein sehr verkürzter Erdenlebensweg die erhöhte Reife eintrug.

Ihr sollt darum im Leid nur immer beten: „Vater, Dein Wille geschehe.“ Dann tu` Ich das Meine, wie ihr das eure tut, Ich komme als Heiland des Leibes und der Seele zu euch, und eure Genesung wird euch gesichert sein. Ertraget den schwachen Leib um der Seelenstärke willen, wisset, daß sie sich viel leichter aufwärts entwickeln kann und Verbindung suchen mit dem geistigen Reich, so ihr der Körper keinen Widerstand entgegensetzet, was er aber im gesunden Zustand stets tut. Und es wird die Seele wohlgestaltet sein, wenn die körperliche Hülle fällt.

Auf daß ihr euch aber Meiner Nähe und Meines Wirkens bewußt seid, wird der Heilungsprozeß schnell vonstatten gehen, so ihr nur vollgläubig das Wunder erwartet, so ihr also glaubt, daß Meiner Macht und Kraft nichts unmöglich ist und Meine Liebe euch stets gilt und euch also helfen will. Der feste Glaube ist das beste Heilmittel, das niemals versagen wird. Traget alle eure Sorgen zu Mir hin, und ihr werdet ihrer ledig werden, doch kommet im starken, unerschütterlichen Glauben, und Ich werde diesen nicht zuschanden werden lassen.

Amen

B.D. 4626 empfangen am 1.5.1949

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Segen des Leides
« Antwort #1 am: Februar 04, 2019, 10:05:13 Vormittag »
Segen des Leides

Ihr werdet es alle dereinst erkennen, weshalb ihr Leid tragen mußtet auf Erden, und ihr werdet Mir dankbar sein, wenn es euch zu einem Erfolg geführt hat, den ihr ohne Leid niemals hättet erreichen können. Ich würde euch wahrlich nicht grundlos leiden lassen, doch Meine Liebe erkennet die Auswirkung des Leidens auf euch und wendet es daher an, wenngleich ihr oft nicht Meine liebevolle Führung zu erkennen vermögt. Doch glaubet es, daß Mir jede Regung eures Herzens bekannt ist und daß Ich darum gerade die Meinen scheinbar hart anfasse, weil Ich ihnen noch mehr schenken will in Meinem Reich, das sie mit Sicherheit in Besitz nehmen, so ihr leibliches Ende gekommen ist.

Ihr könnet auf Erden nicht ermessen, worin die Seligkeit besteht, die Ich euch bereiten will. Ich aber weiß es, wie eine Seele beschaffen sein muß, um diese Seligkeit ertragen zu können, Ich allein weiß, wie sie zu jener Beschaffenheit kommen kann, und Ich allein weiß die rechten Mittel und wende sie daher auch an und deshalb, weil Ich euch liebe und euren Willen kenne, der Mir zustrebt. Doch bedenket auch, daß die Seele im Stadium als Mensch noch zu wenig kristallisiert ist, daß sie noch nicht Meine Liebeausstrahlung in Fülle vertragen würde, daß sie darum noch durch Leid gehen muß, auf daß sie gänzlich geläutert werde. Und wisset, daß nicht euer Erdenlebenswandel der Seele Hülle verschuldet hat, sondern daß sie mit dichten Hüllen die Erde schon betreten hat, die aufzulösen nun die Aufgabe des Menschen ist.

Ein Liebewirken in hohem Grade trägt überaus viel dazu bei, die Schlacken der Seele zu entfernen, und tiefes Leid hilft nach, wo die Liebekraft noch nicht stark genug ist. Ein unnennbares Glück werdet ihr aber empfinden, wenn bei eurem irdischen Ableben die Seele sich frei und lichtdurchstrahlt erheben kann in das geistige Reich. Und dann habet ihr alles Schwere, alles Erdenleid überwunden, und vor euch liegt die Ewigkeit in höchster Seligkeit.

Euch dünkt zwar ein jeder Tag lang, da ihr leiden müsset, und doch ist er nur ein Augenblick, gemessen an der Ewigkeit. Euch dünkt das Leid zuweilen unerträglich, und doch lege Ich euch nicht mehr zu tragen auf, als ihr ertragen könnet und jederzeit könnet ihr euch an Mich, an den Kreuzträger Jesus Christus, wenden, daß Er euch helfe, wenn die Last für euch untragbar scheint.

Nehmet euer Kreuz auf euch und folget Mir nach. Hätte Ich als Mensch Jesus wohl diese Worte gesprochen, wenn es unmöglich gewesen wäre, daß ihr das Kreuz ertraget, das euch auferlegt ist? Er Selbst aber bot euch auch Seine Hilfe an mit den Worten: „Kommet zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken.“ Und Er wird euch getreu Seinem Wort auch immer Kraft geben. Denn euer Heiland Jesus Christus kennt euch, Er weiß auch, daß ihr Ihm nachzufolgen bereit seid, und Er wird euch erfüllen mit Kraft und Gnade, solange ihr auf Erden lebet.

Amen

B.D. 5904 empfangen am 16.3.1954

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„Wen Gott lieb hat ....“
« Antwort #2 am: Februar 04, 2019, 10:07:36 Vormittag »
„Wen Gott lieb hat ....“

Wen Gott lieb hat, den lässet Er gar oft steinige Wege wandeln und Lasten tragen, die ihn fast niederdrücken; doch immer nur zu seinem Besten, denn jegliche Kreuzeslast kann ihm zum Segen gereichen bei der rechten Einstellung zu Ihm, Der sein Schicksal lenkt. Wen Gott lieb hat. Seine Liebe gilt wohl allen Seinen Geschöpfen, doch in Sonderheit denen, die es nicht mehr weit haben, um das letzte Ziel zu erreichen. Er kennet eines jeden Menschen Gesinnung, und so weiß Er auch, wie der einzelne Mensch zu seinem Gott und Vater von Ewigkeit steht, und entsprechend fasset Er ihn oft an, um ihm zum Erreichen des Zieles zu verhelfen.

Und so nur dürfet ihr euch erklären, daß oft Gott-treue Menschen, die offensichtlich Ihm zu willen sind, leiden müssen und oft einen schweren Lebenskampf führen müssen, der an der Güte und Liebe Gottes mitunter zweifeln lässet. Gott weiß es, wozu alles gut ist, und so nur die Menschen überzeugt wären von Seiner Liebe und Güte, würden sie auch alles Schwere als Schickung Gottes erkennen und sich nicht auflehnen, sie würden sich von Gottes Liebe erfaßt wissen und geduldig warten, bis das Schicksal sich wieder wendet.

Es ist wahrlich viel Leid auf der Erde, es schmachtet die Menschheit unter seinem Druck, aber sie erkennt sich nicht als erziehungsbedürftig und lehnet sich daher innerlich auf, wo sie nur ergeben sich fügen sollte, auf daß alles Schwere ihr wieder abgenommen würde und die Hilfe Gottes offensichtlich in Erscheinung tritt, daß Gott als liebender Vater zu erkennen wäre von jedem, der Ihn erkennen will. Die Gott lieb hat, lässet Er leiden.

Wohl kaum werden diese Worte gläubig ausgesprochen, denn kein Mensch denkt daran, daß Leid ein wahrhaft wirksames Erziehungsmittel ist in einer Welt, wo nur immer das angestrebt wird, was dem Körper wohltut, wo die Liebe Gottes nicht gesehen wird in Zuständen der Not und des Kummers. Und dennoch ist es Seine Liebe, die sich äußert so, wie es für die Seele dienlich ist. Denn Gott weiß um den Segen des Leides, und Er wendet darum oft solche Mittel an, um die Menschen von der irdischen Welt zurückzuhalten. Er will sie lieber leiden sehen als untergehen in dem Morast der Welt und ihrer Sünde.

Er weiß, daß Krankheit und Schmerzen eine Wandlung hervorbringen können, daß aber niemals die Welt einen geistigen Erfolg für die Seele bieten kann, daß darum die Welt zuerst zurückgestellt werden muß, wozu Gott Seine indirekte Hilfe gibt, indem Er die Menschen zurückhält von der Welt und ihren Gefahren durch Mittel, die wohl scheinbar die Liebe Gottes vermissen lassen, doch niemals für die Seele verderblich sind, es sei denn, der Mensch bäumt sich auf gegen das Schicksal und er rufet nach Seinem Gegner. Dann wird ihm wohl geholfen werden, doch anders, als es der Mensch denkt, er hilft wohl, doch niemals ohne Gegenleistung. Und diese Gegenleistung ist das Abtreten der Seele an ihn.

Darum ergebet euch in den Willen Gottes, so ihr betroffen werdet von Not und Leid, murret und klaget nicht, beuget euer Haupt unter Seine Anordnungen, und richtet eure Augen nur auf zu Ihm. Und Er wird das Kreuz von euch nehmen, Er wird es euch leichtmachen, sowie ihr euch Ihm und Seiner gnadenvollen Führung willenlos überlasset. Denn ihr könnet euch immer geliebt wissen von Ihm, Der nur durch Leid und Not euch selbst gewinnen will für Sich, Der eure Seele läutern will und ihr immer wieder Gelegenheit gibt, sich in Geduld und Sanftmut zu erproben, auf daß dann die Hilfe Gottes sichtlich kommt, auf daß Seine Liebe sichtlich eingreifet und Er auch alle Wunden heilet zur rechten Zeit.

Amen

B.D. 5647 empfangen am 9.4.1953

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Reinigung der Seele
« Antwort #3 am: Februar 04, 2019, 10:09:11 Vormittag »
Reinigung der Seele

Durch ein Reinigungsbad müsset ihr alle hindurchgehen, um frei zu werden von der Sünde und ihren Folgen. Und wie auch immer euer Erdenlauf sich abwickelt, er wird stets Gelegenheiten bieten, die gleich sind einer gründlichen Reinigung, weil sie in Leiden und Nöten bestehen, die eurer Seele nur heilsam sind. Doch das wirksamste Reinigungs- und Heilsmittel ist die Liebe. Wer diese übet, der verhilft seiner Seele zu einer gründlichen Entschlackung, er löset auch die härtesten Hüllen auf, denn der Liebe kann nichts Widerstand bieten, die Liebe löset und erlöset, sie macht die Seele frei und schenkt ihr das Leben, das ewig währet. In dieses Heilungsbad müsset ihr alle hinabsteigen, denn auch Leiden und Schmerzen können wirkungslos bleiben, wenn sie nicht die Liebe als Begleitung haben.

Weil ihr Menschen nun die Liebe wenig pfleget, weil ihr sie erkalten und daher die Seele auch in ihrer unglückseligen Beschaffenheit lasset, weil ihr eurer Seele keine Hilfe leistet in ihrer Not, die eine Sündenbelastung für die Seele bedeutet, muß ihr nun anders Hilfe gebracht werden. Sie muß einen Leidensgang gehen, der nun wohl auch die Folge hat, daß er die härtesten Hüllen auflöset, aber die Seele bleibt geschwächt so lange, bis sie durch Liebewirken Kraft empfängt.

Sie kann also in Schwäche und Hilflosigkeit in das Jenseits eingehen, aber sie hat auf Erden erreicht, daß sie keinen Widerstand mehr leistet den Bemühungen hilfswilliger Wesen, daß sie in ihrem Schwächezustand dankbar ist für die Hilfe und nun auch bereit ist, gleiche Hilfestellung zu leisten den Seelen, die gleich ihr in Not sind.

Dieser Hilfswille trägt ihr schon Kraft ein, denn es flammt die Liebe in jenen Seelen auf, die nun erst der Seele den Aufstieg sichert. Darum sollen die Menschen das Leid segnen, das sie auf Erden betrifft, wenn sie es an Liebewirken fehlen ließen, denn die Seele gewinnt nur dadurch, und sie muß erst ihre belastenden Schlacken abgestoßen haben, bevor es möglich ist, ihr so viel Licht zu schenken, daß sie selbst nun zur Höhe strebt.

Und darum ist es wenig nützlich, einem Menschen alles Leid fernhalten zu wollen, (15.12.1956) und wo die Liebe der Mitmenschen diesem helfen möchte, sollte diese Liebe gerichtet sein auf die geistige Gesundung, auf den geistigen Fortschritt des Menschen. Es soll seiner fürbittend gedacht werden, daß das Leid seinen Einfluß nicht verfehle und dieser dadurch geläutert werde, wenngleich auch der Mitmensch alles tun soll, um das irdische Leid von seinem Nächsten abzuwenden, wenn dies in seiner Macht steht.

Aber oft steht ihr Menschen selbst hilflos der Not des Mitmenschen gegenüber, und dann sollet ihr es wissen, daß das Leid zugelassen ist eben um der Reinigung der Seele willen; ihr sollet wissen, daß die Seele einmal auch den Segen des Leides erkennen wird, das ihr im Erdenleben beschieden war, sowie sie nur sich ergeben in ihr Erdenlos gefügt hat, weil sie nun auch im Jenseits das Leid der anderen unglückseligen Seelen ermessen kann und dadurch ihr Hilfswille erwacht ist, der auch nun ihren Aufstieg garantiert.

Amen

B.D. 6715 empfangen am 14.15.12.1956

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Gottes Wege sind oft unbegreiflich
« Antwort #4 am: Februar 04, 2019, 10:10:20 Vormittag »
Gottes Wege sind oft unbegreiflich

Gottes Wege sind den Menschen oft unbegreiflich. Seine Weisheit und Seine Liebe zeichnet sie den Menschen vor, so wie sie diesen zum Seelenheil dienlich sind, doch der Mensch vermag dies nicht zu erkennen, er sieht nur das Leid, nicht aber den Segen des Leides, und er sieht auch nicht das Ziel, sondern seine Augen haften nur auf dem Weg, der oft unpassierbar scheint; er sieht die Steine, die ihn oft ungangbar machen, und murrt und klagt, daß Gott ihn gerade diesen Weg gehen lässet. Und doch sollten sich die Menschen vor Augen halten, daß Gottes Weisheit und Liebe ihn den Erdenweg so gehen läßt, wie dies seine Seele benötigt. Denn Er weiß sowohl um den Reifezustand des Menschen als auch um die Auswirkung eines jeden Geschehens auf diesen, und also fügt Er alles so, daß es oft den Menschen unverständlich ist.

Wenn der Mensch aus eigenem Antrieb falsch zu gehen in Gefahr ist, greift Gott ein, und dies zu seiner Rettung, ihm jedoch immer noch den freien Willen belassend insofern, als daß er nicht unbedingt den Weg gehen muß, den Gott ihm vorschreibt, sondern er wandeln kann nach (freiem) seinem Willen, nur wird er so augenscheinlich gelenkt, daß er eine höhere Führung erkennen müßte, wenn er jedes Geschehen um sich beachtet. Sowie er gläubig ist, überläßt er sich auch ohne Widerstand der Führung Gottes, und dann fordert er nicht, sondern fügt sich ergeben in den Willen Gottes; er geht den Weg, den Gott ihm vorschreibt, und er wird auch zuletzt die Weisheit und Liebe Gottes erkennen, sowie er seelisch gereift am Ende seines Erdenlebens seinen Erdenweg rückschauend überblickt.

In oft wunderbarer Weise führt Gott die Menschen zusammen, die einander helfen sollen zum Aufstieg nach oben, weil einer den anderen benötigt zu seiner Höherentwicklung. Er läßt Menschen gemeinsam durch das Erdenleben wandeln, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in dienender Liebe geistig zu fördern, Er führt die Menschen in die verschiedensten Lagen, in denen sie ausreifen können, und immer wird es ihnen unbegreiflich sein, solange sie nicht ihre geistige Entwicklung als Erdenzweck erkennen, denn oft hat es den Anschein, als zerstöre Gott das Glück der Menschen, doch dann sind sie in der Gefahr, am irdischen Glück zu zerbrechen, d.h., sie gedenken ihrer Seele zu wenig, wenn ihnen die Erde Erfüllung ihres Sehnens bringt.
Und darum wird zumeist der Mensch irdisches Glück hingeben müssen um seiner Seele willen, und sein Lebensschicksal ist oft so sonderbar, daß es ihm schwerfällt, an einen Gott der Liebe und Weisheit zu glauben. Doch die geistige Entwicklung ist Ziel und Zweck des Erdenlebens, und wo diese in Gefahr ist, wo sie nicht angestrebt wird, benötigen die Menschen oft harte Eingriffe von seiten Gottes.

Seine Wege sind oft steinig und dornenvoll, aber sie führen sicher zur Höhe. Und gesegnet, die sich widerspruchslos auf solche Wege drängen lassen und ihn trotz aller Hindernisse zurücklegen, bis sie am Ziel sind. Sie können jederzeit auf den breiten, gangbaren Weg zurück, d.h., sie können sich ihren Erdenweg angenehm schaffen kraft ihres freien Willens, doch Gott fügt die Geschehnisse im Leben des einzelnen so, daß er ungeheure Willenskraft aufbringen muß, um diese zu meistern, wenn er sich dem Einfluß Gottes entziehen will. Läßt er sich aber lenken von Gott, so geht er wohl scheinbar einen weit härteren Weg, doch immer mit der Unterstützung Gottes und kommt somit auch zum Ziel. Denn die Härte des Schicksals läßt ihn leichter zu Gott finden, so er abseits von Ihm steht, und dann überwindet er jedes Hindernis, und er erkennt auch, weshalb er jenen Weg gehen muß; er lernt es begreifen, daß nur die Liebe und Weisheit Gottes am Werk ist, die eines jeden Lebensweg bestimmen, um die Seele dessen zu retten vor dem ewigen Verderben.

Amen

B.D. 2749 empfangen am 21.u.22.5.1943

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Re: Heiland des Leibes und der Seele, Jesus Christus
« Antwort #5 am: Juni 30, 2019, 08:05:13 Vormittag »
Versuchungen, innere Kämpfe - Erproben des Willens

Um sich vollenden zu können, muß der Mensch durch schwere innerliche Kämpfe gehen, weil er seine Widerstandskraft darin erproben soll. Die geistige Reife ist nur zu erlangen durch recht angewandten Willen, und daher muß dieser immer wieder erprobt werden, und es setzt dies Seelenkämpfe voraus; es müssen Versuchungen an den Menschen herantreten, die nur den einen Zweck haben, überwunden zu werden, auf daß der Geist immer freier werde. Das Aufgeben der eigenen körperlichen Wünsche muß erreicht werden, und nur die Seele soll zur Entfaltung kommen, und darum muß der Wille stark sein, und ein immerwährendes Ankämpfen gegen sich selbst ist eine Notwendigkeit, die das Ausreifen der Seele bedingt.

Es ist keine leichte Aufgabe, doch die Erfüllung, der Sieg über sich selbst, ist ein Lohn, ein Erfolg, der aller Mühen und Überwindungen wert ist, denn der freie Geisteszustand ist so beglückend, daß der Mensch wahrlich nichts aufgegeben hat, sondern allein nur der Empfangende ist, denn was er hingibt, ist ohne bleibenden Wert, die Freiheit des Geistes aber bleibt ihm ewiglich. Es können den Menschen diese Kämpfe nicht erspart bleiben, denn nur durch ständiges Ringen läutert und stählt sich die Seele, und dann erst ist sie für den freien Geisteszustand tauglich, der ein völliges Überwinden der Materie, der irdischen Wünsche und Begierden, voraussetzt.

Und immer wieder muß deshalb die Versuchung an den Menschen herantreten, auf daß er seine Widerstandskraft beweise, auf daß er ernstlich an sich arbeite und den Willen tätig werden lasse. Jeder geistige Fortschritt besteht in einer Selbstüberwindung, sei es im Aufgeben der eigenen Wünsche Gott gegenüber oder dem Nächsten, so der Mensch diesem zuliebe sein Verlangen überwindet und ein Opfer bringt. Er muß stets sein Ich zurückstellen, er muß streben zur Höhe, er muß geistiges Gut anstreben und auf jede irdische Freude Verzicht leisten, dann strebt er bewußt die Vervollkommnung seiner Seele an, dann wird es ihm immer leichter werden, standzuhalten jeder Versuchung; die Wünsche und Begierden werden immer schwächer werden, je mehr er Sieger über sich geworden ist.

Und der Geist in ihm wird freier und freier, denn nichts hält ihn mehr, und er kann ungehindert zur Höhe streben. Die Versuchungen jeder Art sind Klippen und Hindernisse, die überwunden werden müssen, soll der rechte Weg fortgesetzt werden können, der zum Ziel führt. Und es werden noch mannigfache Anreize durch die Welt den Menschen zum Erproben des Willens veranlassen, es werden immer und immer wieder innere Seelenkämpfe bestanden werden müssen, soll das Erdenleben einen ständigen Fortschritt bringen, soll die Seele ausreifen können durch eigenen Widerstand. Nicht kampflos kann das Ziel errungen werden, immer muß der Mensch bereit sein, sich seinem Gegner zu stellen, der in allen Versuchungen durch die Welt sich immer wieder ihm naht und ihn zum Fall zu bringen sucht.

Ständig muß der Mensch auf der Hut sein, daß er nicht erliege, und darum muß er kämpfen ohne Unterlaß, bis er sich selbst besiegt hat.

Amen

B.D. 2895 empfangen am 25.9.1943

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Lasset Gott stets euch gegenwärtig sein
« Antwort #6 am: Juni 30, 2019, 08:07:01 Vormittag »
Lasset Gott stets euch gegenwärtig sein
Traget alle eure Anliegen zu Mir, und voller Vertrauen könnet ihr Meine Hilfe erwarten. In Zeiten irdischer Not sollet ihr dieser Worte gedenken, auf daß sie euch nicht niederdrücken und euch unfähig machen, allen Anforderungen nachzukommen, die das Leben an euch stellt, wie auch die geistige Arbeit zu bewältigen.

Sowie ihr Mir alles übergeben habt im Vertrauen auf Meine Hilfe, übernehme Ich auch eure Sorgen, und Ich werde euch wahrlich nicht vergeblich bitten lassen. Sowie ihr einmal diese Glaubensstärke erreicht habt, jede Not und Sorge Mir zu unterbreiten und Mich nun für euch sorgen zu lassen, wird euch nichts mehr schrecken, was auch über die Menschen kommt, denn eure Zuversicht auf Meine Hilfe lässet euch auch nichts so schwer erscheinen, daß ihr euch fürchtet. Und ein solcher Glaube wird nötig sein in kommender Zeit. Wenngleich Ich die Meinen immer beschützen werde, kann nicht alles an ihnen vorübergehen, ohne sie zu berühren, doch es kann alles von ihnen selbst abgeschwächt oder ganz überwunden werden, wenn sie sofort an Mich denken und Mir Selbst ihre Nöte und Gedanken anvertrauen.

Und Ich möchte euch alle dazu bringen, Mich immer in eurer Nähe zu fühlen, weil ihr dann jeglicher Not behoben seid. Ich bin bei euch, immer wenn ihr eure Gedanken Mir zuwendet. Und darum soll euch kein Geschehen auf Erden so beeinflussen, daß ihr Mich aus euren Gedanken ausschaltet. Das ist es, was ihr üben müsset, was ihr nie vergessen dürfet, daß ihr selbst Meine Gegenwart euch sichert durch eure ständige Verbindung mit Mir. Und bin Ich euch gegenwärtig, dann kann euch nichts mehr passieren, dann kann euch nichts mehr belasten, denn Ich Selbst trage eure Last, weil ihr sie Mir übergebet.

Die kommende Zeit wird große Anforderungen an euch stellen, geistig sowohl als auch irdisch, denn jede irdische Belastung kann nur mit geistigen Mitteln bewältigt werden, wenn ihr Menschen euch nicht dem ausliefern wollet, der wohl irdisch euch die Kraft geben will, jedoch dann eure Seele dafür verlangt. Und die Versuchung ist groß, wenn ihr euch nicht dessen bewußt seid und bleibt, daß ihr dann nur kurze Zeit noch euch eines genußreichen Lebens erfreuet und dann alles verliert.

Nur die klare Erkenntnis, daß ihr Menschen alle kurz vor dem Ende steht, kann euch noch retten, indem ihr jenen Versuchungen nicht erliegt, euch aber innig an Mich anschließet und Mich um Hilfe angeht und wenngleich Ich euch nicht das gebe, was Mein Gegner euch bietet, so wird doch euer Erdenleben für euch ertragbar sein, und eure Kraft wird sich mehren, und hellen Geistes werdet ihr alles nur als Vorboten des Endes erkennen, und ihr werdet aushalten im Glauben an Mich und Mein Kommen, wenn die Zeit erfüllt ist.
Amen

B.D. 6458 empfangen am 23.1.1956

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Läuterungsprozeß durch Schicksalsschläge
« Antwort #7 am: Juli 24, 2019, 10:28:44 Vormittag »
Läuterungsprozeß durch Schicksalsschläge

Wie immer sich euer Erdenleben gestalten mag, es ist von Meinem Willen bestimmt, um euch stets mehr Möglichkeiten zu schaffen, auszureifen an euren Seelen. Aber ihr werdet auch nur dann seelisch ausreifen, wenn ihr euch ergeben in Meinen Willen fügt, wenn ihr euch demütig beuget und euch voll und ganz Mir unterstellet. Und ihr werdet dann auch sichtlich Meine Hilfe erfahren in jeder irdischen und geistigen Not.

Das Lebensziel ist die Durchgeistigung eurer Seele, die Läuterung von allen Schlacken, die euch noch anhaften, auf daß Mein göttliches Liebelicht sie gänzlich durchstrahlen kann, wenn sie ihren irdischen Leib verläßt. Diese Läuterung aber wird nicht vor sich gehen, wenn des Menschen Erdendasein ohne jeglichen Kampf dahingeht, es sei denn, der Mensch führt ein ungewöhnliches Liebeleben. Dann lösen sich die Hüllen auf, und sie hat auch ihr Ziel erreicht am Ende des Lebens. Aber oft muß sie noch durch Leiden und Nöte, durch innerlichen Kampf, jenen Läuterungsprozeß vollziehen.

Und weil Meine Weisheit dies erkennt, sorgt Meine Liebe ständig dafür, ihr zur Reife zu verhelfen. Und darum wird euer Erdendasein nicht immer in gleicher Ruhe geführt werden können, es werden Stürme euch umbrausen, und oft genug werdet ihr verzagt sein ob des Geschickes, das euch betrifft. Und doch brauchet ihr euch nicht zu fürchten, ihr werdet alles überwinden können, wenn ihr euch nur stets fester an Mich anschließet, je härter ihr vom Schicksal betroffen werdet. Ich weiß um alles, und ihr seid niemals allein, selbst wenn ihr irdisch in völliger Einsamkeit steht, wenn ihr glaubet, daß ihr von allen Menschen verlassen seid.

Ich verlasse euch wahrlich nicht, und mit Mir vereint zu sein ersetzt euch tausendfach den Verlust, den ihr erleidet oder erlitten habt. Aber ihr müsset auch immer Mich Selbst erkennen in jedem Geschehen, das über euch kommt. Wenn Ich euer erster und letzter Gedanke bin, seid ihr stark, was auch über euch kommen mag. Entfernt ihr euch aber von Mir, indem ihr klaget und murret und euch aufbäumet gegen euer Schicksal, dann werdet ihr auch stets schwächer werden, und die Not wird euch stets härter drücken, weil es dann kein anderes Mittel gibt, um euch wieder für Mich zu gewinnen, um wieder euch unter Meinen Willen zu beugen.

Ich habe wahrlich nur euer Bestes im Sinn, und nichts kommt über euch ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung. Aber leichter werdet ihr alles tragen in steter Verbindung mit Mir. Und dann wird alles wunderbar sich lösen, was euch zuvor wie ein unentwirrbares Knäuel erschien. Und die Seele wird einen großen Gewinn erzielt haben, wenn sie die Verbindung mit Mir nicht gelöst hat in schwersten Nöten.

Es ist diese letzte Zeit vor dem Ende gerade eine große Gefahr für die Menschen, daß sie Mich vergessen über dem Jagen und Hetzen nach den Gütern dieser Welt. Und will Ich, daß sie wieder an Mich denken, dann kann Ich nur zu solchen Mitteln greifen, die ihr ganzes Denken erschüttern, Ich muß durch harte Schicksalsschläge sie in eine Lage versetzen, wo sie nicht mehr ein noch aus wissen, auf daß sie dann Dessen gedenken, Der allein ihnen helfen kann. Denn ihre Seelen befinden sich noch in dickster Umhüllung, sie haben noch nicht viel unternommen zur Läuterung ihrer Seelen, d.h., ein uneigennütziges Liebewirken unterließen sie, und darum ist ein anderer Läuterungsprozeß nötig, soll die Seele nur etwas lichtdurchlässig werden, wofür sie Mir einmal überaus dankbar sein wird.

Und es ist kein Mensch davon ausgenommen, daß er vom Schicksal heimgesucht wird, weil Ich alle Menschen liebe und ihnen verhelfen will, (8.12.1957) daß sie einmal den Weg zu Mir finden, wenn sie noch abseits stehen von Mir, oder sich Mir stets fester anschließen und sie auch stets mehr Kraft empfangen können, an sich selbst zu arbeiten und auszureifen noch auf Erden. Denn Ich will, daß sie schon in einem Lichtgrad hinübergehen, auf daß ihnen die Qualen der Dunkelheit erspart bleiben im jenseitigen Reich; Ich will, daß ihr Erdengang nicht vergeblich sei. Und darum sollet ihr Menschen in allem immer nur Meinen Willen oder Meine Zulassung sehen, was euch betrifft, und euch ergeben in Meinen Willen fügen.

Amen

Kundgabe 6987, empfangen duch Bertha Dudde  

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Empfindungsleben der Menschen .... Gottvertrauen
« Antwort #8 am: Juli 25, 2019, 07:02:18 Vormittag »
Empfindungsleben der Menschen .... Gottvertrauen

In der Tiefe des menschlichen Empfindens ist so manches verborgen, und ihr könnet aus Eigenem nicht das Wunderwerk „Mensch“ begreifen. Und doch fehlt euch wiederum die feste Zuversicht zu Gott. Leget ihr den Maßstab an den täglichen Geschehnissen schon allein an, so werdet ihr bald erkennen müssen, daß das Empfindungsleben des Menschen ein ganz verschiedenartiges ist. Was den einen über alle Maßen drückt, ist dem anderen leicht tragbar und was der eine überwindet in kurzer Zeit, kann den anderen sehr lange quälen. Geschaffen sind die Menschen alle gleich, doch das Empfindungsleben ist verschieden geartet.

Es ist die Seele gleichsam mit verschiedenartiger Widerstandskraft rein äußerlichen Dingen gegenüber ausgestattet, je nachdem die Stationen der Verkörperung zuvor diese Widerstandskraft vermehrt haben. Trotzdem kann die fehlende Widerstandskraft sehr leicht im Erdenleben erworben werden durch Gottvertrauen, und daher kann auch alles Leid auf Erden verringert werden, wo starkes Gottvertrauen einsetzt. Es können alle Leiden dann nur dazu beitragen, das Innenleben zu verfeinern, so daß alles seelische Empfinden in den Vordergrund tritt und dem körperlichen Leid nicht soviel Beachtung geschenkt wird, denn die Hoffnung auf Gottes Hilfe ist Trost in schweren Stunden.

Des Vaters Sorge ist unablässig die Veredlung der Seele, und Seine Mittel sind oft so, daß sie wohl nach außen hart und lieblos wirken, jedoch wahrer Balsam sind für die Seele, daß sie das Innenleben des Menschen in wohltätiger Weise beeinflussen und somit Leid auch Segen sein kann. Vergegenwärtige sich der Mensch in Zeiten der Not, daß ihm Gott bisher die Kraft gab, alles Leid zu überwinden, so wird er ergebungsvoll auch nun wieder das Leid auf sich nehmen und nur um die göttliche Hilfe bitten im festen Glauben, erhört zu werden. Denn die Liebe des Vaters ist groß, Er heilet alle Wunden zur rechten Zeit. Und so sind Seine Anordnungen der höchsten Weisheit entsprechend niemals zu irgendwelchem Schaden des Menschen, doch die Seele wird ihrem Schöpfer Dank wissen auf ewig.

Amen

Kundgabe 0626, empfangen duch Bertha Dudde

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Tod des Leibes Beginn des eigentlichen Lebens.
« Antwort #9 am: Juli 25, 2019, 07:05:39 Vormittag »
Tod des Leibes Beginn des eigentlichen Lebens.

Wenn ihr die Erdenlebenszeit erfolgreich für eure Seele zurücklegt, dann wird euch auch der Tod nicht mehr schrecken, sondern ihr werdet ihn begrüßen als Pforte zum ewigen Leben. Denn dann erwartet euch erst das eigentliche Leben, es erwartet euch eine beglückende Tätigkeit in beglückender Gemeinschaft mit euch gleichgesinnten Seelen, und ihr werdet wirken können in Licht und Freiheit, in Kraft und vollster Erkenntnis. Dann ist der Tod überwunden auch für euch, und in der Anschauung Gottes werdet ihr selig sein. Die Reife der Seele müsset ihr erlangt haben. Und diese erreichet ihr nur durch das Erfüllen der Gebote Gottes, durch ein Leben in Gottes- und Nächstenliebe.

Darum sollet ihr nur danach trachten, den Mitmenschen beizustehen in geistiger und leiblicher Not, ihr sollet ihnen Liebe geben und keinen Tag versäumen, an dem ihr nicht ein gutes Werk wenigstens vollbracht habet, dann werdet ihr stets mehr zur Liebe euch gestalten und stets mehr von der Kraft Gottes erfüllt werden, Der nun Seine Liebe auch euch mehr zuwendet, weil Liebe immer wieder Liebe entzündet und ihr euch dem Urwesen Gottes angleichet, bis Er euch zu Sich ziehen kann, bis ihr mit Ihm euch vereint habt und nun nimmermehr euch von Ihm trennen könnet, weil die Liebe ein unzerreißbares Band schlinget um Vater und Kind, das ihr niemals werdet lösen wollen. Das eigentliche Leben beginnt erst mit dem Tode des Leibes, denn jede Hülle fällt von euch ab, ihr seid frei und bleibet frei und werdet nun leben in Ewigkeit.

Amen

Kundgabe 5696, empfangen durch Bertha Dudde

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Heiland und Arzt
« Antwort #10 am: Juli 25, 2019, 07:07:44 Vormittag »
Heiland und Arzt

Ich brachte euch Rettung aus größter Not, als Ich zur Erde niederstieg. Euch wurde in Wahrheit der Heiland geboren, der Arzt eurer Seelen, Der euch helfen wollte, von einer schweren Krankheit zu gesunden, Der euer Leiden kannte und auch, wie es zu beheben war. Ich kam als Retter, denn die Menschheit war in größter Not. Sie ist aber auch heut in gleicher Not, die Menschen sind befallen von einer Krankheit, die zu Tode führt, so ihr nicht Einhalt geboten wird, so nicht wieder der Heiland in Anspruch genommen wird, Der allein ihnen zum Leben verhelfen kann. Doch die Menschen selbst erkennen ihre Krankheit nicht, sie rufen nicht nach dem Arzt, sie sind unfähig zum Leben und glauben nicht, solange sie noch ihr körperliches Leben haben, das allein ihnen begehrenswert dünkt.

Die Not ist noch weit größer wie damals, als Ich zur Erde niederstieg, denn die Menschen kennen Mich und haben Mich vergessen, die Menschen wissen um einen Arzt, Der sie heilen kann, und suchen ihn nicht auf, die Menschen rufen nicht nach einem Retter und stehen doch am Rande des Abgrundes. Die Nacht ist dunkel, und das Licht sehen die Menschen nicht, das ihnen erstrahlt. Wohl schweifen ihre Gedanken zurück in jene Zeit, weil es zur Tradition gehört, einmal Meiner zu gedenken, Der Ich als Kindlein in der Krippe lag. Doch Meines Kommens Bedeutung bedenken sie nicht, weil dazu ein ernster Wille gehört und die Erkenntnis der geistigen Not.

Wer Mich anrufet im Herzen, dem will Ich wieder ein Arzt und rechter Heiland sein; wer zu Mir seine Sünden trägt, dem will Ich sie vergeben, wer Mir ein liebendes Herz darbietet, den will Ich mit Gnade bedenken, mit Licht und Kraft, Mich zu erkennen und Mein Erlösungswerk zu verstehen, auf daß er Anteil hat daran und Ich für ihn nicht vergeblich gestorben bin am Kreuz. Ich kam zur Erde nieder. Ich komme immer wieder zu Meinen Kindern, so sie Mich nur aufnehmen wollen, so sie Mir in ihren Herzen die Krippe bereiten, so die Liebe das Herz fähig macht, Mich darin aufzunehmen.

Als wahrer Arzt und Heiland will Ich an denen wirken, die krank und schuldbeladen zu Mir kommen, Ich will sie frei machen von Krankheit und Leid, von Finsternis und Sünde, sowie sie nur Meiner gedenken und Meiner Mission auf Erden, sowie sie nur glauben an Mich als den Erlöser der Welt, Der Sich eine Hütte zur Wohnung nahm, weil Er zu den Armen, Kranken und Schwachen gekommen ist, die Hilfe brauchten in ihrer Not. Wieder will Ich helfen und heilen, wo man gläubig Mich anruft als Retter, bevor die Zeit erfüllt ist, denn sie geht ihrem Ende entgegen. Doch wer sich zuvor noch von Mir heilen lässet, der brauchet das Ende nicht zu fürchten, denn er wird leben in Ewigkeit.

Amen

Kundgabe 5279, empfangen duch Bertha Dudde

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Gottes Wort wirksamstes Mittel zur Gesundung der Seele
« Antwort #11 am: Juli 25, 2019, 07:10:10 Vormittag »
Gottes Wort wirksamstes Mittel zur Gesundung der Seele

Was ihr von Mir empfanget, kann nicht anders als gut sein und muß euch geistigen Fortschritt eintragen, so ihr nur euch des Empfangenen wert macht durch euren Willen. Der Wille allein ohne die Tat ist zwar wenig maßgebend, so dem Menschen das Tätigwerden nach seinem Willen möglich ist, doch auch ein ernster Wille wird angesehen, wo die Ausführungsmöglichkeit gering ist oder die Kraft dazu mangelt. Dann aber wird dem Menschen seines Willens wegen Kraft zugeführt, und diese Kraftzuwendung bewirkt das Wort, das von Mir Selbst euch zugeleitet wird. Mein Wort ist ein Geschenk der Liebe und Erbarmung.

Ich sehe euer Ringen, die ihr willig seid, und Ich sehe eure Kraftlosigkeit, die ihr nur schwachen Willen habt, und Ich will euch zu Hilfe kommen und euch bedenken auf dem Wege Meiner ewigen Ordnung, weshalb Ich euch nicht willkürlich die Kraft zuwende, sondern sie wieder von euch selbst abhängig mache, von eurem Willen, der Mir zugewandt sein muß, dann aber ist Meine Liebe und Barmherzigkeit stets auf euer Seelenheil bedacht und gibt euch, was ihr benötigt.

So also Meine Gabe gut ist, müsset ihr euch nun auch voll und ganz verlassen auf das Mittel, das Ich euch reiche. Ihr müsset glauben, daß es für euch das rechte, allein wirksame Mittel ist, durch das ihr, die ihr krank seid an eurer Seele, gesundet. So ihr krank seid, und ihr wendet euch an den ersten Heiland der Welt, müsset ihr auch den felsenfesten Glauben haben, daß Er euch gesund machen kann und wird.

Alles, was Ich euch darbiete, ist Arznei für die Seele, betrachtet alles, euer Erdenleben, Leid und Trübsal, euer ganzes Schicksal und auch die Beweise Meiner Liebe stets als Heilmittel, an deren sicherer Wirkung ihr nicht zweifeln dürfet und ihr werdet gesunden und von jeglicher Plage befreit werden, denn auch irdisch hat Mein Wort seine Heilkraft, so daß jeder, der es empfängt und annimmt als Meine Liebesgabe, auch leiblich davon gestärkt sein wird, entsprechend der Stärke seines Glaubens.

Wie leicht könntet ihr euch doch euren Erdenlebensweg gestalten, wie leicht euch geistig aufwärtsentwickeln, so ihr Mein Wort annehmen würdet als das, was es ist, die größte Segenszuwendung, die Wunderkraft in sich birgt, so ihr diese zu nützen verstehet. Wer Mein Wort hat, soll nicht bangen oder zweifeln, ihm sollte jede Angst und Sorge fremd sein, denn er hat durch den Empfang Meines Wortes einen sicheren Beweis Meiner Gegenwart und also auch das beste Schutzmittel gegen jede Lebensschwierigkeit, er sollte nur glauben und vertrauen, er sollte stets sich von Meiner Liebe betreut wissen und nur Mir zu Willen bleiben, tätig sein für Mich und Mein Reich und mit eifriger Arbeit Meine liebevolle Fürsorge vergelten.

Ruhig und gleichmütig könnte er seinen Erdenlebensweg zurücklegen, den er niemals allein geht, sondern in steter Begleitung von Mir, weil Ich zu ihm reden will und er mit Meinen Worten wieder arbeiten soll, weil er als Mittler dienet zwischen Mir und den Menschen, die Mir noch fernstehen und die Ich gewinnen will. Wer also Mein Wort hat, braucht nur dieser Aufgabe nachzukommen, das Mittleramt zu verwalten, und er wird Meines Segens, Meiner Liebe und Gnade stets gewiß sein können, er wird nicht zu darben brauchen geistig und leiblich und immer liebevoll betreut werden von Mir.

Amen

Kundgabe 4640, empfangen durch Bertha Dudde

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Krankenheilung .... Verkünden Jesu Christi
« Antwort #12 am: Juli 25, 2019, 07:12:04 Vormittag »
Krankenheilung .... Verkünden Jesu Christi

Wer einmal den überzeugten Glauben an Mich gewonnen hat, der wird ihn auch nimmermehr verlieren, selbst wenn immer wieder Anfechtungen an ihn herantreten, Glaubensschwächen, denen jeder ausgesetzt ist, solange er auf Erden wandelt. Aber er nimmt immer wieder den Weg zu Mir, Den er erkannt hat als seinen Gott und Vater von Ewigkeit. Aber es gibt Menschen und das ist die Mehrzahl, die noch nicht glauben, die noch weitab sind von der Erkenntnis, weil sie noch weitab stehen von Mir.

Diesen Menschen komme Ich zuweilen ungewöhnlich weit entgegen, um ihnen zum Glauben zu verhelfen. Und diese sind es, die durch ungewöhnliche Handlungen, durch Krankenheilungen oder Wunderwirken anderer Art zum Nachdenken veranlaßt werden sollen, doch immer nur über gläubige Menschen, daß also Ich Mich und Meine Kraft vorerst beweisen kann an denen, die gläubig sind, und dadurch die Mitmenschen veranlaßt werden, gleichfalls eine Bindung mit Dem zu suchen, Den sie erkennen können in jenen ungewöhnlichen Geschehen.

Und so sind also Kranke oft nur auserwählte Werkzeuge, die gleichsam Mein Wirken an sich zulassen durch ihren Glauben und die gleichzeitig ihren Mitmenschen verhelfen sollen zum Glauben, denn an einem völlig ungläubigen Menschen werde Ich niemals Meine Kraft wirksam werden lassen, weshalb auch die Heiler durch ihre geistige Schau es auch erkennen können, ob eine Glaubensheilung erfolgen kann oder nicht.

Und deshalb werden nicht immer Heilungen stattfinden, selbst wenn ein von Mir erweckter Heiler am Werk ist, weil die Heilung der Seele vordringlich ist, doch die Heilung an einem völlig Ungläubigen eher den Tod der Seele bringen würde als das Leben. Darum auch werden Glaubensheiler angefeindet von den Weltmenschen, die ihre Einstellung damit begründen zu können glauben, daß nicht alle Heilungen gelingen, daß oft Fehlerscheinungen zu verzeichnen sind, die aber ebenjene Begründung haben. Und so bleibt auch das Gebiet der „wunderbaren Krankenheilungen“ ein umstrittenes Gebiet; es können die Menschen glauben, aber sie sind nicht dazu gezwungen.

Jeder gläubige Mensch aber überläßt Mir auch den Erfolg, denn sein Glaube an Mich gibt ihm auch die Gewißheit, daß Ich tun werde, wie es gut ist für die Seele des Menschen. In der letzten Zeit aber werden sich die Zeichen und Wunder mehren, denn es gilt, die Kraft des Namens Jesus zu beweisen, auf daß Seines Erlösungswerkes geachtet werde und die noch Ungläubigen zu Ihm finden, ehe es zu spät ist. Und darum wird, wo der göttliche Erlöser Jesus Christus verkündet wird, auch noch viel Wunderbares in Erscheinung treten.

Wer gläubig ist, soll Mir auch als Zeugnis dienen, daß Meine Kraft an ihm wirksam werde. Wer gläubig ist, der soll den Verkündern Jesu Christi sich anvertrauen in irdischen Nöten seines Leibes, auf daß Ich durch diese nun einen Beweis geben kann Meiner Macht und Stärke und auch denen zu Hilfe komme, die noch schwach im Glauben sind oder dem göttlichen Erlöser Jesus Christus noch völlig ungläubig gegenüberstehen. Denn das sollet ihr alle wissen, daß Ich ungewöhnlich wirke angesichts des Endes und daß Ich Mich dazu derer bediene, die stark sind im Glauben und in der Liebe.

Amen

Kundgabe 7042, empfangen durch Bertha Dudde

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.