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Vorläufer Jesu Christi 41

Moderatorin Beiträge: 1286 ***
Vorläufer Jesu Christi
« am: September 05, 2019, 07:23:55 Vormittag »
Du warst Mein Vorläufer jetzt in der Zeit der Heimsuchung der Menschen

[GEJ.11_030,01] Nachdem diese Szene etwa eine Stunde gedauert hatte und alle Anwesenden sich über alle nur möglichen Fragen den Geistern gegenüber geäußert hatten, die diese auch freundlichst beantworteten, rief Ich Johannes den Täufer und Elias, der den Anwesenden nur in der Person des Täufers bekannt war, zu Mir und sagte vor allen Anwesenden laut zu ihm:
„Du warst Mein Vorläufer jetzt in der Zeit der Heimsuchung der Menschen, du wirst es auch wieder sein, wenn jene große Zeit anbricht, von der Ich gesprochen habe. Jedoch werden dich die Menschen alsdann nicht erkennen, trotzdem du es wissen wirst, wer du eigentlich bist; denn diese letzte Fleischprobe, die dir bevorsteht, soll der Grundstein werden zu dem Gebäude des anbrechenden Friedensreiches!

[GEJ.11_030,02] Zwar werden die Menschen sich wenig zu diesen deinen nächsten Lebenszeiten um dein Wort kümmern; aber es wird ihnen mit glühenden Lettern in die Seele geschrieben werden, auf daß sie es dennoch fühlen, wenn sie frei vom Leibe sein werden. Dieses dein Wort wird aber sein Mein Wort, und Ich werde Rechenschaft fordern von jedem, der es vernommen hat und mißachtete!

[GEJ.11_030,03] Ihr aber, Meine Lieben und Getreuen, die ihr um Mich versammelt seid und staunet ob der Dinge, die jetzt vor euren Augen offenliegen, werdet den Stamm bilden jener, die das neuerwählte Volk umfassen, und werdet selbst zur Gründung desselben beitragen in Meinem Namen als eine große Brüderschaft, die da Kraft schöpft zu großen Taten aus Meinem Geiste.

[GEJ.11_030,04] Und so entlasse Ich euch denn jetzt, damit der Anfang gemacht werde, wodurch der verlorene Sohn gezwungen werde heimzukehren, nachdem er den lockenden Ruf des Vaters nicht hören wollte. Amen.“

[GEJ.11_030,05] Nach diesen Worten verschwanden die himmlischen Bewohner, und wir befanden uns wieder allein wie vordem in dem großen Speisesaale Raels. Lange Zeit saßen die Meinigen noch wie betäubt von der Herrlichkeit des Geschauten; denn so tief hatten sie noch nie in die Geheimnisse der Himmel geschaut, und sie haben zu ihren Körperzeiten auch nie wieder solchen Einblick erhalten. Es geschah das aber darum, damit ihre Seelen nun gefestigt bleiben sollten auch ohne Wunder, die Ich ausschließlich in ihrem Kreise – nicht öffentlich – ausübte. Dieses letzte tiefe Erschauen sollte sich unauslöschlich einprägen und ihnen auch für das weitere Leben, sowie für das fernere körperlose Leben in Meinem Reiche, Richtschnur bleiben.

[GEJ.11_030,06] Wir begaben uns schweigend zum Nachtmahle und nahmen es schweigend zu uns. Rael wies allen die bequemsten Lagerstätten an, die zerstreut in seinem Hause hergerichtet wurden, und bat Mich zuletzt um eine geheime Unterredung, die Ich ihm gewähren möge.

[GEJ.11_030,07] Ich sagte ihm: „Nicht du, sondern Ich erregte diesen Wunsch in dir, damit du noch über einiges Aufschluß erhalten mögest, das nur allein für dich zu wissen nötig ist.“
[GEJ.11_030,08] Sodann folgte Ich ihm in sein einsames Zimmer, während sich die andern zur Ruhe niederlegten.

[GEJ.11_030,09] Als wir allein waren, sagte Rael zu Mir: „Herr und Meister, ich bin ein sündiger Mensch, der nicht wert ist, daß Du mit Deinem Fuße dieses Haus heiligst; aber ich weiß auch, daß Du über die Maßen barmherzig bist und mir daher alle die begangenen Torheiten meines bisherigen Lebens sicherlich vergeben wirst, so ich Dich recht von Herzen darum bitte. Und so bitte ich Dich denn, Herr und mein Gott, zunächst darum: Du mögest meine bisherige große Schwäche nicht ansehen und mir verzeihen, was ich je wissentlich und unwissentlich gesündigt habe!“

[GEJ.11_030,10] Sagte Ich: „Rael, alle deine Sünden sind dir schon lange vergeben; denn Ich bin kein Gott der Strafe, sondern der Liebe. Wie könnte Ich also irgend etwas strafen wollen, wenn es – so wie dir – einem Menschen ernst ist mit solcher Bitte, wie du sie geäußert?! Ich bin aber in die Welt gekommen, um die große Sündenlast, welche die Menschen in ihrer großen Blindheit auf sich laden, zu zerstören und ihnen die Wege frei zu machen zur größten Glückseligkeit.

[GEJ.11_030,11] Habe also keine Sorge mehr um deine Sünden, die sich meist nur aus früherer Zeit noch nachweisen lassen, und die als böse Werke dir bei deinem Ableben von der Erde nachfolgen wie die guten, – sie sind verzehrt von Meiner Liebe! – Jetzt aber rede, was dich noch bedrückt; denn du hast ein besonderes Anliegen, weswegen du insgeheim mit Mir sprechen wolltest!“

[GEJ.11_030,12] Sagte Rael: „Herr und Vater, ich danke Dir für Deine Worte aus tiefstem Herzen! Ich bin nun um so mehr von dem Wunsche erfüllt, der mich beseelte, seit ich Dich gesehen habe. Siehe, ich bin alt, mein Körper ist morsch und wenig tauglich mehr, Behausung dieser Seele zu sein! Die Hoffnung, den Erwählten Gottes noch sehen zu können, hat bisher nur diesen müden Staub aufrechterhalten, und jetzt, wo diese Hoffnung erfüllt ist, bitte ich Dich, Herr und Vater: Lasse Deinen Knecht in Frieden in die Grube fahren, damit er in Deinem Reiche – das ich nun mit leiblichen Augen gesehen – ein tüchtigeres Werkzeug werde, als er noch im Fleischesleben sein kann! Könnte ich unter Deinen Augen dahinscheiden, so werde ich den Tod gewißlich nicht schmecken und sicher und friedlich einkehren in das Reich, das Du uns verheißen hast.“

[GEJ.11_030,13] Sagte Ich: „Rael, dieser Wunsch ruht schon lange in deinem Herzen, und deshalb solltest du dich entäußern, damit deine Seele frei werde auch von diesem letzten Druck. Die übrigen, die jetzt schlafen, sind noch lange nicht reif zu vernehmen, was dir zu wissen not tut.

[GEJ.11_030,14] Siehe, was ist denn der Tod des Menschen?! Weiter nichts als das Abfallen der reifen Frucht vom Baume, welches Fallen auch geschieht wie von selbst, ohne besonderes Zutun der Frucht. Ist der Mensch in seinem innersten Wesen soweit geläutert, um als reife Frucht zu gelten, so wird die Ablösung der reifen Seele von dem Stamme, dem Körper, auch völlig zwanglos geschehen. Dieser Augenblick tritt aber bei dem Menschen, der nach Meinem Willen gelebt hat, derart ein, daß er auch ohne Meine Gegenwart völlig schmerzlos, ja sogar mit den freudigsten Empfindungen, hinübergleitet vom irdischen zum geistigen Leben.

[GEJ.11_030,15] Du aber hast dennoch, trotzdem du am Leben nicht gerade hängst, eine Art Besorgnis vor diesem Augenblick und denkst, gestärkt von Meiner Gegenwart, am leichtesten über diesen dir unangenehmen Wendepunkt hinwegzukommen. Ich sage dir aber nun, daß du auch diese verzeihliche menschliche Schwäche ablegen mußt, damit dein Glaube, der dich bis jetzt erhalten hat und dieses hohe Alter erreichen ließ, völlig gekräftigt werde; denn der Glaube an Mich soll ja gerade das beste und einzige Mittel sein, alle drohenden Schrecknisse des Todes zu besiegen.

[GEJ.11_030,16] Ist der Mensch völlig gläubig geworden, und habe Ich ihm ins Herz gelegt, es sei Zeit für ihn, die Fleischesbande zu lösen, da sein irdisches Tagewerk vollbracht, so werde Ich ihm sogar die Kraft geben, selbst die Fesseln zu sprengen, und er entschlummert sanft vor den Augen der Seinen in Frieden.

[GEJ.11_030,17] Das ist der Tod, wie er sein soll, wie er jedoch in den allerseltensten Fällen nur eintreten kann, weil die Menschen den Augenblick des Abrufens mehr fürchten als alles andere und nicht durch gerechte Abnutzung, sondern durch gewaltsame Zerstörung der Körpermaschinerie den Übergang herbeiführen. Das verkehrte Leben hat daher auch die vielen Krankheiten geschaffen, die mit dem eigentlichen Tode nichts zu tun haben sollen, da nicht diese den Übergang, sondern die seelische Vollreife ihn bedingen soll.

[GEJ.11_030,18] Du, Mein Rael, sieh es daher nicht an, als wolle Ich dir einen Wunsch versagen, wenn Ich dir sage: Lebe noch eine kurze Zeit, und sieh das nicht als Strafe an, sondern übe dich, auch noch diesen letzten Rest eines irdischen Anhangs zu tilgen, um mit Mir vereint dann einzugehen in Mein Reich!“

[GEJ.11_030,19] Sagte Rael: „Ja, Herr, wie stets hast Du auch hier völlig recht, und ich werde sicher mein törichtes Verlangen in mir verschließen, um Deiner ganzen Liebe würdig zu werden. Ich werde dieses törichte Bangen vernichten und glaube fast, daß es mir durch diese meine Aussprache mit Dir auch schon gelungen ist.

[GEJ.11_030,20] Doch wie soll ich denn das verstehen: mit Dir vereint würde ich eingehen in Dein Reich? Wie, o Herr, meinst Du denn das? Wirst Du auch diese Erde verlassen?“

[GEJ.11_030,21] Sagte Ich: „Ganz gewiß, sobald das Werk vollendet sein wird. Die Juden werden Gewalt erlangen über Meinen Leib und ihn töten. Und an diesem Tage werde Ich Selbst dich einführen in Meine Stadt, die in den Himmeln erbaut wird, anstelle jenes Jerusalem, das hier auf Erden zerstört werden wird und eine Stadt aller Städte sein könnte, wenn seine Bewohner nur wollten und nicht gar so ruchlos geworden wären. Ich werde sodann von dort aus die Welt regieren, und Meine Getreuen werden mit Mir zusammen wohnen in den geheiligten Mauern, die aufgeführt werden durch dieses Mein Erdenleben, und zu dem Meiner Hände Arbeit Stück für Stück die Bausteine lieferte. – Doch genug hiervon, – du sollst mit Mir ein Bürger dieser Stadt sein, und bald wird dein Geist hell erschauen, was Ich dir jetzt nur anzudeuten vermag!

[GEJ.11_030,22] Jetzt aber, Mein Rael, lasse auch dem Körper die nötige Ruhe zukommen; denn morgen ist auch noch ein Tag, an dem so manches besprochen werden kann!“

Großes Evangelium Johannes Band 11 Kapitel 30, empfangen durch Jakob Lorber

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1286 ***
Re: Vorläufer Jesu Christi
« Antwort #1 am: September 05, 2019, 07:27:54 Vormittag »
Vorläufer Jesu Christi

Und wenn ihr hören werdet, daß einer kündet vom Herrn in ungewöhnlicher Weise, dann wisset ihr, daß die letzte Phase der Endzeit angebrochen ist, daß der Vorläufer Jesu Christi wieder seine Mission ausführt, Ihn anzukünden, Der da kommen wird am Tage des Gerichtes, um die Seinen zu holen und den Wandel auf Erden zu vollziehen, wie es angekündigt ist in Wort und Schrift.

Er wird auftreten ganz unerwartet, und er wird von sich reden machen, weil die Gewalt seiner Stimme groß ist, weil er die Menschen ansprechen wird in so ernster und bedeutungsvoller Art, daß sich viele beeindruckt fühlen und sein Wort in sich aufnehmen werden, weil sie es erkennen, daß er „Gottes Wort“ verkündet, und weil auch die Zeichen ungewöhnlich sind, die er wirket, um seinen Mitmenschen zu helfen.

Er wird ein wahrer Wundertäter der Armen und Unglücklichen sein, ein Helfer in der Not, die über alle Menschen hereinbricht in der Zeit, da er auftreten wird. Und er wird laut und vernehmlich reden, er wird nicht fürchten, die ihm sein Wirken untersagen, er wird desto mehr alle anprangern, die entgegen dem Willen Gottes reden und handeln, und er wird deshalb gehaßt und verfolgt werden von den Mächtigen dieser Erde, die er hart anschuldigt ob ihres Verhaltens an den Menschen. Aber die Kluft zwischen der irdischen und der geistigen Welt ist schon zu groß, so daß von jener Seite kein Verständnis zu erwarten ist für das, was der „Rufer in der Wüste“ ankündigen wird.

Sie werden ihn verlachen und nur deshalb ihn so eifrig verfolgen, weil der Zulauf zu ihm immer größer wird, weil es doch Menschen gibt, die sich beeindrucken lassen zum Ärger der Machthaber, die gegen allen Glauben sind und dagegen vorgehen. Und das ist die Zeit, die kurz vor euch liegt, und nicht lange mehr, und ihr werdet von ihm hören. Dann aber wisset ihr auch, daß ihr selbst standhalten müsset, denn mit seinem Auftreten könnet ihr auch rechnen mit dem baldigen Glaubenskampf, und dann wird es entscheidend sein, nach welcher Richtung ihr euch wendet, denn dann ist es nur zu klar, daß ihr entweder für Gott oder für die Welt euch entscheiden müsset. Und er wird euch eine starke Stütze sein, daß ihr den Weg zu Gott nehmet, denn überzeugend und gewaltig ist seine Rede.

Gott Selbst spricht durch ihn so offensichtlich, daß es keinem Menschen schwerfallen sollte, sich ihm anzuschließen, weil er auch so sichtliche Zeugnisse seiner Berufung geben wird, daß daran die Menschen erkennen können, wer er ist. Er selbst weiß es auch, was seine Aufgabe ist und daß dies sein letzter Auftrag ist, vor dem Herrn einherzugehen und Ihn zu künden mit lauter Stimme. Er selbst ist sich auch seines Herkommens bewußt und auch seines wieder schrecklichen Endes, aber nichts schreckt ihn, und nichts hält ihn zurück, seine Mission auszuführen, und sie wird sehr gesegnet sein. Und wer sich ihm anschließet, der tut wahrlich gut daran, denn viel Kraft wird er schöpfen können und viel Licht sich anzünden (holen?) an dem großen Licht, das überallhin leuchten wird, wo er erscheint.

Schon weilt er unter den Lebenden, aber noch ist er sich nicht seiner Aufgabe bewußt, die ihm jedoch plötzlich klar wird und sein irdisches Leben zu grundsätzlicher Änderung veranlaßt, denn er dienet zwar dem Herrn, und er erkennt auch den geistigen Tiefstand, in dem die Menschheit schmachtet. Aber an ihn ist der Ruf noch nicht ergangen, was jedoch plötzlich geschehen wird. Und dann tritt er heraus aus seiner bisherigen Ruhe und ist sich voll und ganz seiner Aufgabe bewußt, denn der Geist Gottes treibt ihn und schenkt ihm vollste Klarheit über seine Mission. Und er dienet freudig seinem Herrn mit einer Hingabe, die ihn immer tauglicher macht für den letzten Dienst, den er dem Herrn leisten will vor dem Ende, vor Seiner Wiederkehr.

Ihr Menschen aber, achtet nur derer, die Gottes Wort künden, und ihr werdet ihn erkennen, der ungewöhnlich hervortritt, weil er eine ungewöhnliche Mission erfüllen will: das Kommen des Herrn anzukünden und die Menschen durch gewaltige Predigten hinzuweisen auf ihre Erdenaufgabe, bußfertig zu sein und allen Ernstes zu arbeiten für ihr Seelenheil, denn er wird ihnen das Ende ankünden, das auch nicht lange nach seinem Erscheinen kommen wird, denn die Zeit ist erfüllet, die Gott den Menschen gab zu ihrer Vollendung.
Amen

Kundgabe 7295, empfangen duch Bertha Dudde am 28.2.1959

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Geistiges Chaos - Weltenbrand - Messias - Vorläufer des Herrn
« Antwort #2 am: September 05, 2019, 07:30:56 Vormittag »
Geistiges Chaos - Weltenbrand - Messias - Vorläufer des Herrn

Unverändert wird sich an der Welt erfüllen, wie geschrieben steht, daß kein Stein auf dem anderen bleibet, denn in diesen Tagen erlebt die Welt einen vollständigen Zusammenbruch alles dessen, was durch Jahrtausende erhalten blieb. Und es werden sich allem Althergebrachten Widerstände entgegensetzen, es wird ein unvergleichliches Chaos bedeuten, sowohl in geistiger wie in irdischer Hinsicht. Es werden die Menschen nicht mehr zu unterscheiden vermögen, wieweit ihre Ansichten richtig oder irrig sind. Sie werden sich treiben lassen ins Uferlose, und das Ende wird sein geistige Wüstenei.

Die verschiedenartigsten Gerüchte werden auftauchen die Wiederkunft des Messias betreffend, und ein ungeheurer Weltenbrand treibt die Menschheit in äußerste Not und Verzweiflung. Doch es kann dieser Not sehr wohl gesteuert werden durch ungezweifelten Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser. Wer Ihn zum Führer durch das Erdenleben gewählt hat, dessen Weg geht an aller Bitternis vorbei, und im Schutz Seiner Liebe wird das Erdental mit allen Schrecknissen ihn nur schattenhaft berühren, doch die Not wird unsagbar groß sein für alle, die den göttlichen Heiland nicht im Herzen tragen, und das Erdenleid wird ihm untragbar erscheinen, er wird sich quälen mit allen Wirrnissen leiblicher und geistiger Art.

Und in dieses Chaos hinein wird ein Licht leuchten, das alle, die in diesem Licht stehen, mit Trost und Hoffnung erfüllt. Es wird in diesen Tagen ein Träger der geistigen Wahrheit unter euch erstehen. Er wird verkünden das Wort, und die Menschen werden mit großer Hoffnung erfüllt, er wird ein gewaltiger Redner sein vor dem Herrn, und er wird Dessen Wiederkunft ankündigen und mit allem Eifer, durchdrungen von der Liebe zu den Menschen, predigen das Wort, das der Herr Selbst auf Erden gelehrt hat.

Und er wird sein ein Vorläufer des Herrn. Doch seine Stunde wird kommen, und man wird ihn zu hindern versuchen, seine Mission zu erfüllen. Die Welt wird Anteil nehmen an seinem Los auf Erden, sie wird zum Teil erkennen seine Bestimmung und sein Wirken im Willen Gottes. doch zum größten Teil werden seine Vernichtung fordern, die in dunkelster Geistesnacht dahingehen. Und zu dieser Zeit wird die Erde erdröhnen, und Gott der Herr wird mit eherner Stimme die Menschen warnen und mahnen, umzukehren und auf ihr Seelenheil bedacht zu sein, und das Leid auf Erden wird Ausmaße annehmen, und daran sollt ihr Menschen erkennen, wie nahe die Stunde des Gerichtes ist. Ihr sollt in euch gehen und des Herrn gedenken, Der euch diese Zeit verkündet hat in Wort und Schrift.
Amen

Kundgabe 801, empfangen durch Bertha Dudde am 9.3.1939

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Vorläufer - Verkünden Jesu
« Antwort #3 am: September 05, 2019, 10:24:27 Vormittag »
Vorläufer - Verkünden Jesu

Trachtet in aller Demut danach, Meine rechten Kinder zu werden, doch strebet nicht nach ungewöhnlichem Wissen, das zur Vollendung eurer Seele wenig nütze ist. Denn in Meinem Reiche gilt der Kleinste und Geringste mehr als der sich erhaben Dünkende, in Meinem Reich wird die Demut übergroß gewertet, und für die Überheblichkeit ist kein Platz. Doch unterscheiden müsset ihr wahre Größe von Überheblichkeit, unterscheiden müsset ihr das Groß-Seiende von Groß-Scheinendem. Denn was vor Mir groß ist, das setze Ich als herrschend über ganze Welten mit ihren Bewohnern, es regieret mit Mir und in Meinem Willen über endlose Schöpfungen und unzählige Geschöpfe und es wird darum doch nicht überheblichen Geistes sein.

Doch es glaubt, zum Regieren auch berechtigt zu sein, der sich groß dünkt, der aber in alle Ewigkeit nicht die Höhe erklimmen wird, die ihm ein Herrscheramt sichert, denn Ich kenne die innerste Gesinnung eines jeden Wesens, Ich weiß, wo wahre Demut ist und wo Mein Wille allein ein Wesen erfüllt. Und so sage Ich denn auch: Die Erde trägt kein Wesen von solcher Demutsfülle, daß Ich es einsetzen könnte als Herrscher über Welten im jenseitigen Reich. Denn diese Demut ist überirdisch, und ein solches Wesen ist Mir so völlig verbunden, daß die Erde ihm kein Aufenthalt sein könnte. Denn alles würde erstrahlen in hellstem Licht, was in seiner Umgebung wäre. Denn diese Lichtwesen sind den Weg auf Erden schon gegangen mit dem Erfolg restloser Vergeistigung auf Erden. Sie kehren nimmermehr zur Erde zurück, wirken aber unausgesetzt auf die Erdenbewohner ein, sie senden ihre Lichtstrahlungen zur Erde herab, weil übergroßer Liebewille sie erfüllt und der Hilfswille sie unausgesetzt tätig sein lässet in erlösendem Sinne. Und so kann ein einzelner Mensch überstark von einem solchen Lichtwesen beeinflußt werden, was aber nicht heißt, daß die Seele dieses Menschen eine von oben herabgestiegene Lichtseele ist.

Verstehet es, viele Lichtseelen verkörpern sich vor dem Ende dieser Erde zum Zwecke einer Mission. Doch diese stehen noch vor ihrer letzten Vollendung zum Gotteskind, die sie durch eine solche Mission wohl erreichen können. Vollendete Gotteskinder aber wirken nur von oben auf die Menschen ein, beeinflussen aber bestimmte Menschen stark, so dafür die Voraussetzungen gegeben sind, d.h., um auch in erlösendem Sinne auf Erden tätig sein zu können.

Einem Lichtgeist aber ist es gestattet, zur Erde herabzusteigen, Meinem Vorläufer, der Mich Selbst vor dem Ende ankündigen will. Er wird Mich verkünden. Er wird Mir wieder den Weg bereiten, denn dies ist Mein Wille von Ewigkeit, weil er von Anbeginn Mir ergeben war, weil er von Anbeginn ein Streiter war für seinen Herrn. Ihn habe Ich auserkoren zu Meinem Vasallen, zu Meinem Herold, der stets Mich ankündigte, der es in die Welt hinausrief, wenn Ich den Menschen nahte, der vor Mir herging als Rufer, daß die Menschheit Meiner achten sollte. Er stritt für Mich, und er wird immer streiten für den Namen seines Herrn.

Dieser also ist der Strahl, das Licht, das Ich vor Mir herabsende zur Erde, und dieser weiß um Mein Kommen, um das Ende und um seine Aufgabe auf Erden, denn er erkennt sich selbst als den, der er ist. Und dieser ist Mir so innig ergeben, daß von seinem Munde nur Mein Namen ertönt, daß jeder Atemzug nur Meinen Namen verherrlicht, daß jeder Pulsschlag seines Herzens Mir gilt, Den er auf Erden verkündigt mit Übereifer und für Den er auch sein Leben hingibt, wenn seine Mission beendet ist.

Dieser also geht über die Erde kurz vor Meiner Wiederkunft, und die Menschen werden ihn in seiner Einfachheit nicht erkennen, bis er den Mund auftun wird, zu künden Den, Der nach ihm kommt. Dann wird es wie Schuppen von den Augen fallen bei den Meinen, doch Meine Gegner werden ihn nicht erkennen. Er aber wird sprechen unbeirrt der eigenen Gefahr, er wird den Menschen das nahe Ende ankündigen, er wird sie auffordern, Buße zu tun, Gott und das Heil ihrer Seelen zu suchen und den Mammon zu verachten, er wird Jesus Christus, den Erlöser der Welt, mit Donnerworten ihnen wieder verkünden, er wird alles tun und reden, was der Verherrlichung des Namens Jesu, des ewigen Gottes, dienlich ist. Er wird Mein Vorläufer sein im wahrsten Sinne des Wortes,  er wird der sein, der das Paradies wieder öffnet allen, die seinen Worten Glauben schenken, die Mich getreulich erwarten, daß Ich sie errette aus tiefster Not.

Amen

Kundgabe 5830, empfangen duch Bertha Dudde am 19.12.1953


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Über den Vorläufer
« Antwort #4 am: September 06, 2019, 07:33:29 Vormittag »
Über den Vorläufer

Und es wird sich zeigen, welche Kraft in Meinem Wort steckt, denn es werden sich die Herzen angesprochen fühlen von Mir und in Liebe zu Mir entbrennen, Der Ich Mich als Vater kundgebe, weil Ich verbunden sein will mit Meinen Kindern und daher Meinen Liebestrahl in die Herzen derer fallen lasse, die eines guten Willens sind. Doch allein an diesem Willen liegt es, ob die Menschen die Stimme des Vaters erkennen. Die geringste Abwehr vermindert die Kraft Meines Wortes, und diese Abwehr leistet der Mensch, wenn er selbst noch ohne Liebe ist. Dann läßt er sich nicht von Mir ansprechen, und dann bleibt Mein Wort ohne Kraftwirkung, dann klingt es dem Menschen nicht anders als Menschenwort, und er lehnet es ab.

Doch Meine Kinder hören auf Mein Wort, und Meine Kinder also belehre Ich: Machet euch frei von irrigem Gedankengut, indem ihr Mich Selbst bittet um Wahrheit und Erleuchtung eures Denkens. Ihr suchet vorzeitig einzudringen in Gebiete, die Ich euch noch verschlossen halte, ihr ziehet Schlüsse, die aber Trugschlüsse sind, ihr beschäftigt euch in Gedanken mit Dingen, die zu enthüllen die Zeit noch nicht gekommen ist. Ihr rätselt um das Schicksal und das Kommen des Vorläufers. Und ihr folgert falsch. Denn Ich habe euch gesagt, ihr werdet ihn erkennen und das heißt, ihr werdet nicht mehr zu fragen brauchen, sondern wissen, daß er es ist, wenn er in Erscheinung tritt.

Aber bevor nicht die Zeit seines Wirkens gekommen ist, brauchet ihr ihn auch nicht zu suchen oder in einem Mitmenschen zu vermuten, denn er kommt von dort, wo ihr ihn am wenigsten erwarten werdet. Er ist kein Weltkind, er geht seinen Weg wie jeder andere Mensch, doch sein Sinnen und Trachten ist zu Mir gewandt, wenngleich ihm seine Mission noch nicht bekannt ist. Aber sein Geist wird ihm dann ein helles Licht seiner Mission und seiner selbst geben, wenn es an der Zeit sein wird, da er auftreten soll. Und Ich sage euch, es vergeht noch eine Zeit, bis dies geschehen wird.

Erleuchtet wird er sein, daß sein Licht strahlen wird im weiten Umkreis und daß ihr alle, die ihr Mir dienen wollet, euch an seinem Licht erwärmen werdet, wenn die Zeit geistiger Not gekommen ist, wenn die letzte Phase einsetzen wird vor dem Ende: wenn der Glaubenskampf entbrennen wird. Zuvor aber glaubet nicht einem jeden Geist, der darüber mehr zu wissen meint, denn wenn dieses Wissen nötig wäre, würde Ich Selbst euch darüber unterweisen. Was aber durch Menschenmund euch zugetragen wird, das nehmet mit Vorsicht an und lasset euch nicht täuschen, denn der „Geist aus Gott“ widerspricht sich nicht, und ihr sollet selbst prüfen, wo Mein Geist am Wirken ist, weil Ich euch nicht zum Glauben zwinge und es euch freisteht, welchem Geist ihr glaubet.

Ich habe euch wohl den Vorläufer angekündigt, daß er wieder als Rufer in der Wüste kommen wird vor Meiner Wiederkunft, aber sein Erscheinen steht noch aus, weil noch eine kurze Zeit vorangehen muß, wo emsige Arbeit geleistet werden soll für Mein Reich, und weil ihr euch selbst eine Zeit setzen würdet, wenn sein Erscheinen offensichtlich wäre. Ich halte noch den Schleier gebreitet über der Zeit seines Kommens, denn dann ist auch Mein Kommen gewiß, dann ist das Ende nahe, denn er wird nur kurze Zeit wirken auf Erden, die aber genügt, die Menschen aus ihrer Todesstarre aufzuschrecken. Und das ist Zweck seines Kommens, zu retten, die noch unentschlossen sind, zu stärken, die Mir treu bleiben wollen und Mich und Mein Kommen anzukünden. Und wenngleich diese Zeit auch nicht mehr fern ist, so müssen doch noch einige kurze Phasen vergehen. Dann aber erfüllet sich, was euch gekündet wurde in Wort und Schrift.

Amen

Kundgabe 7722, empfangen durch Bertha Dudde am 8.10.1960
  

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Sichtbares Erscheinen des Herrn
« Antwort #5 am: September 06, 2019, 07:40:51 Vormittag »
Sichtbares Erscheinen des Herrn

Euch, die ihr Mein seid, euch will Ich ein Zeichen geben, bevor Ich in das Weltgeschehen eingreife um der Rettung irrender Seelen willen. Ich will euch den Beweis liefern, daß sich alle Meine Ankündigungen erfüllen, und Ich will Mich euch zu erkennen geben, einem jeden in anderer Weise. Doch wer aufmerket, der weiß es, daß Ich es bin, Der Sich ihm nähert, wenngleich Ich eine Form wähle, die sich angleicht an die Umgebung, die nicht außergewöhnlich erscheint. Ich will zu einem jeden von euch kommen, die ihr Mir dienen wollet und für die Verbreitung Meines Wortes Sorge traget.

Ich will Selbst als Stärker eures Glaubens zu euch kommen, auf daß ihr das darauf Folgende gefaßt ertragen und helfend euren Mitmenschen beistehen könnet. Denn in dem allgemeinen Aufruhr müsset ihr, Meine Diener, ruhig und besonnen sein, um überall Trost und Hilfe spenden zu können, wo die Not groß und Hilfe erforderlich ist. Wer Mich gleich erkennet, den wird Meine Gegenwart beseligen, und bewußt wird er jede Äußerung von Mir hinnehmen als eine Gabe übergroßer Liebe, und sein Herz wird gleichfalls in Liebe erglühen, Meine Kraft wird auf ihn überströmen, so daß er alles zu leisten fähig wäre, so er es nur wollte.

Doch nicht alle werden Mich sofort erkennen, doch manche werden es spüren, daß ihnen eine ungewöhnliche Person gegenübersteht, deren Worte sie als unbedingte Wahrheit hinnehmen. Und erst zuletzt erkennen sie Mich blitzartig und jubeln und preisen Mich, so Ich sie verlassen habe, um jedoch im Herzen als unauslöschliches Bild zurückzubleiben bei allen, die Ich mit Meiner Gegenwart beglücke. Und so werden sie Mich im Herzen wiederfinden, auch wenn Ich ihnen leiblich nicht mehr sichtbar bin, und sie werden ständig Kraft schöpfen können und emsig die Arbeit für Mein Reich verrichten, wenn Ich gesprochen habe aus der Höhe und die Menschen in äußerste Not dadurch gekommen sind.

Dann werden die Meinen viel Arbeit vorfinden, und Ich Selbst werde ihnen helfen, Ich Selbst werde durch die Meinen sprechen zu allen, die Mich hören wollen und den Worten der Meinen Glauben schenken. Ich werde zu ihnen reden, und ihr werdet Mich bezeugen, ihr werdet Meiner Erscheinung Erwähnung tun und mit lebendigen Worten ihnen wiedergeben, was ihr im Herzen für Mich empfindet. Und ihr werdet viele gewinnen, weil die Not groß ist und die Menschen für jede Erklärung, für jeden Trost und jede Hilfe dankbar sind. Ihr werdet arbeiten für Mich und Mein Reich, weil ihr euch getrieben fühlt von Mir, Der Ich in eurem Herzen bin und Den ihr nimmermehr verlieren werdet, so ihr einmal Ihn geschaut habt.

Was Mein geworden ist, das lasse Ich ewig nimmer, und darum komme Ich auch zu den Meinen in der letzten Zeit vor dem Ende, und sie werden Mich erkennen, denn ihnen sagt es die Liebe, wer Ich bin. Und je nach dem Grad ihrer Liebe ist ihre Seligkeit bei Meinem Anblick. Wer in Mein Auge schaut, den überzieht ein Wonnegefühl unvergleichlicher Art, so daß er mehr als nur einen Menschen in Mir erkennt. Wer noch schwach ist im Glauben und in der Liebe und dennoch Mir zustrebt aus seinem Willen heraus, der wird Mich zwar nicht gleich erkennen, doch Meine Worte werden es ihm antun und das Feuer der Liebe in ihm entzünden. Dann erkennt er Mich, mitunter erst, so Ich ihn verlassen habe, so Ich ihm nicht mehr körperlich nahe bin.

Ich bin als Mensch mitten unter euch, doch nur vor euren Augen wähle Ich eine Hülle, die Ich ebensoschnell wieder auflöse, um euch unsichtbar zu sein. Und so will Ich euch allen Kraft geben, auf daß ihr Mir treu bleibet und ausharret bis zum Ende. Denn es wird große Kraft nötig sein, die ihr allein nicht aufbringen könnet. Ich aber kenne die Meinen und überlasse sie nicht mehr Meinem Gegner. Und darum glaubet und hoffet stets auf Meine Hilfe. Je größer die Not ist, desto näher bin Ich euch, die ihr Mich leiblich erschauen werdet. Dann aber wisset ihr, daß bald die Stunde gekommen ist, wo Ich Mich allen denen offenbare, die nicht glauben wollen und die nicht ohne Wissen sind, daß das Ende nahe ist. Und dann ist auch bald die Zeit abgelaufen, die Ich den Menschen zur Erlösung zugemessen habe. Und es kommt der Tag des Endes und mit ihm das Letzte Gericht, wie es verkündet ist in Wort und Schrift.

Amen

Kundgabe 4783 empfangen durch Bertha Dudde am 19.11.1949

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.