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Göttliche Liebe 10

Moderatorin Beiträge: 1370 ***
Göttliche Liebe
« am: August 08, 2020, 08:24:32 Vormittag »
Göttliche Liebe

Das Wesen der Gottheit ist den Menschen unbegreiflich, solange sie sich keinen rechten Begriff machen können, was Liebe ist. Die Liebe Gottes kann nicht im entferntesten mit der Liebe der Menschen verglichen werden, denn erstere ist von unendlicher Tiefe und Innigkeit, daß die menschliche Liebe nur ein Abglanz davon ist, selbst wenn sie rein und lauter, also uneigennützig ist. Doch der Mensch, der liebt, ist fähig, jedes Opfer zu bringen, jeden Wunsch zu erfüllen und dem, den er liebt, alles anzutun, was ihm Freude macht. Er sucht ihn vor Leid zu bewahren, vor Gefahren und ihm den Lebensweg schön zu gestalten. Wieviel mehr aber ist die göttliche Liebe bedacht auf das Wohl ihrer Geschöpfe. Doch diese tiefe, innige Liebe Gottes zweifeln die Menschen an, oder sie sind sich derer nicht bewußt, ansonsten sie von tiefem Glauben und Vertrauen zu Gott erfüllt wären, ansonsten ihnen vieles verständlich wäre, was sie ablehnen ihrer Unkenntnis wegen.

Denn mit der tiefen Liebe Gottes ist alles zu erklären. Sowie sie sich diese vor Augen halten, sowie sie in das übergute Wesen Gottes einzudringen suchen und sich Seine unendliche Liebe vorstellen, geben sie sich auch sorglos Seiner Führung hin; sie handeln, wie das Herz sie drängt, weil sie sich in der Führung Gottes geborgen fühlen, weil sie wissen, daß Seine Liebe sie nicht irrige Wege gehen läßt, so sie sich Ihm anvertrauen.

Ein liebender Gott wird niemals Seine Geschöpfe sich verirren lassen, sofern sie nicht Seine Liebe zurückweisen. Ein liebender Gott wird sie weder in der Not der Seele noch in irdischer Not lassen, so der Mensch zu Seiner Liebe Zuflucht nimmt. Und also versteht es sich von selbst, daß Er die Liebe eines Menschen zu Ihm erwidert, daß Seine Liebe diesen erfaßt und nimmermehr lassen will, weil Sein ganzes Wesen tiefste Liebe ist, die wie ein Feuer ist, wie ein Licht, das alles durchstrahlt, das alles entzünden will, was in das Bereich Seiner Ausstrahlung kommt.

Die göttliche Liebe ist tief und innig, sie ist stets gebewillig und stets bereit, zu vergeben. Und sie wirbt unausgesetzt um Gegenliebe.

Der Mensch aber ist nicht fähig, die tiefe göttliche Liebe zu erwidern, und darum zweifelt er auch oft die Liebe Gottes an, indem er die Menschen sich selbst überlassen glaubt, indem er das offensichtliche Wirken Gottes ungläubig ablehnt, also auch Seine Sorge und Liebe für die Menschen in Frage stellt. Er spricht zwar von der Liebe Gottes, doch es ist ihm dies eine Redensart, die ihm erst dann mehr sein wird, wenn er selbst durch Liebeswirken beginnt, das Wesen Gottes zu begreifen, das in sich Liebe ist. Die göttliche Liebe hat nur ein Ziel, Seine Geschöpfe zu beglücken, und selbst das größte Leid dient diesem Zweck, und so sich der Mensch voll vertrauend Gott hingibt, wird alles, was ihm nun beschieden ist, ein Ausdruck Seiner unendlichen Liebe sein.

Und diese Liebe wird niemals ein Menschenkind dem Verderben anheimfallen lassen, das Ihn anruft, das sich Ihm hingibt, das Seine Liebe begehrt und Ihm seine schwache Kraft zum Dienst anbietet. Die göttliche Liebe wird wachen über einem solchen Menschen, Sie wird ihn behutsam an der Hand führen, auf daß er nicht stolpere, Sie wird seinen Weg vorzeichnen auf Erden und ihm ständig Kraft zuführen und ihm die rechte Erkenntnis geben. Denn die Liebe ist von Ewigkeit, und Sie sucht das Geistige Sich zuzuführen auf ewig, Sie sucht ihm wieder die Urkraft zu vermitteln, auf daß es gleichfalls zur Liebe werde und dadurch immer tiefer eindringe in das Wesen der göttlichen Liebe und nun diese kein Mysterium für den Menschen ist, sowie er selbst in der Liebe steht,
Amen

Bertha Dudde 2884   


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
Moderatorin Beiträge: 1370 ***
Gott ist die Liebe – Göttliche Obhut im Erdenleben
« Antwort #1 am: August 10, 2020, 04:49:01 Vormittag »
Gott ist die Liebe – Göttliche Obhut im Erdenleben

Gott ist die Liebe und die Liebe führt euch oft wunderbare Wege, auf daß ihr zu Ihm gelanget. Und dereinst werdet ihr Seine Liebe erkennen und Seine weise Führung, und ihr werdet Ihn loben und Ihm danken ohne Unterlaß, und Seinen Namen werdet ihr aussprechen in seligster Bewunderung und der Zeit auf Erden gedenken in übergroßer Dankbarkeit. Und die himmlischen Heerscharen werden einstimmen in den Lobgesang, der ertönet zur ständigen Ehre Gottes, diese göttliche Liebe betreut euch und gibt einem jeden, was seinem Seelenheil förderlich ist. Und nun werdet ihr verstehen, daß ihr niemals der göttlichen Obhut bar seid. Sein Wille lenkt euch, und Seine Sorge gilt nur euch, die ihr Seine Geschöpfe seid.

In dieser Gewißheit könnt ihr sorglos durch das Erdenleben gehen, denn jeder Schritt ist euch vorgezeichnet und von Seiner unendlichen Liebe zu euch bestimmt. Und so ihr nur euren Blick zu Ihm erhebet, muß auch ein jeder Schritt für euch zum Segen sein, er muß der Seele Fortschritt bringen, er muß gleichsam getan werden, um das zu werden, was eure letzte Bestimmung ist. Denn euer Erdenleben ist nur eine Phase in der Ewigkeit. Es ist der notwendige Gang, der von einer Stufe zur anderen führt. Es kann das Erdenleben nicht übergangen werden, wie überhaupt alles sein muß, was ist, weil es der göttliche Schöpfer in Seiner Weisheit erkennt als Mittel zum Zweck, als einzigen Weg zur Höhe, die unvorstellbare Herrlichkeiten bedeutet.

Und dieser Gang durch das Erdental ist ein Akt größter Liebe und Barmherzigkeit, indem er den Wesen, die ungeheuer weit von Gott entfernt sind, alle Möglichkeiten bietet, sich Ihm zu nähern bis zur endgültigen Vereinigung. Es kann kein Wesen willkürlich vom größten Tiefstand zur höchsten Reife gelangen, d.h., selbst die unendliche Liebe Gottes kann diese Entfernung Seiner Geschöpfe nicht verringern, weil dies gänzlich göttlicher Weisheit, göttlichen Gesetzen und göttlicher Ordnung widersprechen würde und also nichts Vollkommenes zeitigen könnte.

Es muß jedes Wesen selbst sich zur Höhe entwickeln, und dazu gibt ihm die Liebe Gottes jede erdenkliche Gelegenheit. Sie will dem Wesen höchstes Glück zugänglich machen und ist daher unablässig bemüht, das Wesen so zu bilden, daß es dieses Glückes teilhaftig werden kann. Und alles, was dem Wesen nun zu seiner Höherentwicklung dient, ist von der Liebe Gottes ihm zugewiesen. Nur die göttliche Liebe läßt das Wesen leiden, denn jedes Leid verringert die Entfernung von Gott. Und jede Annäherung an Gott ist Glückszustand.

Also muß das Wesen Leid auf sich nehmen, um zum Glück zu gelangen. Es muß eine begrenzte Zeit des Gebanntseins durchmachen, um unbegrenzte Zeiten in Freiheit leben zu können. Es muß weiterhin das Schöpfungswerk durchschritten haben, um göttliche Kraft aufgenommen und also sich selbst vermehrt zu haben, es muß den Zusammenschluß mit geistiger Kraft erstrebt haben, um durch die Erfüllung dereinst beglückt werden zu können. Es muß das Wesen erkannt haben seinen Ausgang aus Gott, zu Ihm zurückverlangen und die Bedingungen erfüllen, welche die Vereinigung mit der ewigen Gottheit zur Folge haben. Und so ist die göttliche Liebe unentwegt bemüht, allem aus Ihr Hervorgegangenen Erlösung zu bringen.
Amen

Bertha Dudde 1413   


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.
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Reine göttliche Liebe Prinzip zu geben – Keine Sünde
« Antwort #2 am: August 10, 2020, 04:53:13 Vormittag »
Reine göttliche Liebe Prinzip zu geben – Keine Sünde

Richtet den Blick nach innen, schärfet euer geistiges Ohr und lauschet, was Ich durch Meinen Geist euch kundtu‘. Dann werdet ihr auch Meine Stimme vernehmen und Mein Bild tief im Herzen erschauen, ihr werdet in jeder Weise Meine Liebe erfahren, die Ich denen schenke, die sich Mir anvertrauen, denen Ich ein Führer sein will durch das ganze Erdenleben hindurch. Meine Liebe aber äußert sich sonderlich in der Erhöhung ihrer Seelenreife, die wohl durch Meine Liebe und Gnade erreicht wird, die aber auch erhöhte Liebe zu Mir zur Folge hat, so daß also Meine Liebe die ihre entzündet und zur hellen Flamme werden lässet und der Mensch zu vermehrtem Liebeswirken gedrängt wird.

Wenn also in euch die Liebe entbrennt, dann wisset ihr auch, daß Ich Selbst in euch bin; ansonsten ihr nicht Liebe empfinden könntet, also bin Ich dem nahe, der Liebe gibt und Liebe übet. Und sein Wollen, Denken und Handeln bestimme Ich durch Meinen in ihm wirkenden Geist. Lasset euch dies gesagt sein, daß die Liebe alles veredelt, daß sie nichts Schlechtes gebären kann und daß sie immer Meine Gegenwart garantiert.

Wann aber ist die Liebe rein, also göttlich?

Wann ist sie als Liebeausstrahlung Meinerseits zu bewerten und zu erkennen? Wenn es keine Eigenliebe ist, wenn das Prinzip, zu geben, vorherrscht und wenn die Gedanken des Menschen Mir gelten, wenngleich sie auch das Wohl des Nächsten betreffen. Denn die rechte Liebe wird sich immer auch irdisch auswirken, solange ihr Menschen auf Erden lebt.

Es sind wohl wenige unter euch, die Mir ausschließlich ihren Blick zuwenden. Doch sowie der Nächste in deren Weg tritt, wird auch die gebende Nächstenliebe geübt werden, und weil dies ein Gesetz ist von Ewigkeit, daß die Liebe sich auswirken muß, daß sie zum Geben antreibt, daß sie zu beglücken sucht und in der Beglückung des Nächsten ihr eigenes Glück findet.
Und diese Liebe ist göttlich, sie findet Mein Wohlgefallen, und sie wird von Mir gesegnet sein. Und niemals werde Ich verurteilen den, der Mir nahesteht durch die Liebe, der Mich Selbst in sich trägt, der Mein Gebot erfüllet, den Nächsten zu lieben wie sich selbst, der durch die Liebe zum Mitmenschen Mich Selbst an sich fesselt. Ich werde bei ihm verbleiben, denn er hat sein Herz Mir zum Aufenthalt hergerichtet, er ist Mein geworden durch die Liebe und kann nimmermehr Meiner Liebe verlustig gehen.

Amen

Bertha Dudde 4089   

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.