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Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch zugleich 48

Moderatorin Beiträge: 1381 ***
Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch zugleich
« am: Januar 30, 2021, 10:24:04 Vormittag »
Inhalt

Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch zugleich   
Die Menschwerdung des Ewigen Wortes   
Von Gesetz und Gnade - Erlöser und Gesetz   
Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit   
Gedankentätigkeit - Gehirn – Bilder   
Der Bau des menschlichen Gehirns   
Denkfähigkeit und Weltverstand - Empfinden des Herzens   
„Die Weisheit der Weisen will Ich zunichte machen.“   
Das Wesen Gottes   
Ichbewußtsein des Urgeistes   
Individualität der Seele   
Die Unzerstörbarkeit des einst geschaffenen Urgeistes   
Die Seele, eine Miniaturschöpfung – Rückschau   
Alle Schöpfungen sind Schulhäuser   
Erlösungsprozeß – Ewigkeiten - Hölle – Verdammung   
Offenbarung Gottes in Stunden der Not   
Tod und Auferstehung – Leben   
Verlangen nach Gott - Willenskraft - Kraftstrom    
Einigung kirchlicher Konfessionen?    
Bedeutung der Stimme des Geistes - Nahe am Ziel    
Bindung mit Jesus Christus    
Bindung mit Gott   
Letzte Bestimmung Erschaffen und Beleben   
Bewußte freiwillige Bindung mit Gott ist Seligkeit   
Entscheidung durch Schicksalsführung oder Erleben   
Gegenwart Gottes   
Weg der Rückkehr zu Gott    
Gotteskindschaft – Bedingungen   
Band der Liebe   
Gnade - Gottes Wort größte Gnade    
Mißhelligkeiten des Lebens sind Gnaden   
Müßiggang - Geregelte Tätigkeit    
Bindung mit Gott mitten in der Welt    
Bindung mit Gott    
Erklärung des Wortes „Christus“.   
Durch den Tod Jesu erst wird Gott Selbst vollkommen Mensch   
„ In Jesus Christus wohnt die Fülle der Gottheit körperlich!“   
Dieser Weg ist kein anderer, als die alleinige Liebe zum Herrn Jesus Christus   
Jesus als Herr, Vater und Bruder   
Das Geheimnis des Menschensohnes   
Frage nach der Liebe zu Christo   
Ich Selbst, der größte Geist der Unendlichkeit betrat diese Erde   
Das Geheimnis des erwählten Gottessohnes   
Es gibt nur den einen Weg zur Wahrheit und zum Leben, und Dieser heißt Jesus Christus   
Manifestierung des Ewigen Gottgeistes    
Es wurde „Jesus“ im Sinne des Wortes „Gott“   
Der ich im Menschen Jesus über die Erde wandelte   
„Das Wort aus dem Gottes-Herzen ist der Liebe Allkraft“   
Ich kam als „Mensch“ zu den Menschen   
Ich und der Vater sind eins; wer Mich sieht, der sieht auch den Vater!   
Gott enthüllt durch Seine Ansprachen Sein Wesen   
Gott ist ein höchst vollkommenes Wesen - Gott ist Vollkommenheit   
Der Quell aller Kraft ist Gott - Gott ist Kraft   
„Ich bin das Licht der Welt.“ Gott ist Licht   
Gott ist die Liebe   
Liebe - Weisheit - Wille und Kraft - Wesen Gottes - Gott ist Weisheit   
Gottes Barmherzigkeit   
Gerechtigkeit   
Größe und Wesen der ewigen Gottheit
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“   
„Ich Selbst bin das Wort “    
Gott ist in uns - Er ist uns gegenwärtig   
Das Wissen um das Wesen Gottes ist nötig   
Personifizierung der Gottheit   
Personifizierung Gottes   
Die ewige Dreieinigkeit   
Der große, herrliche Lichtmensch der neuen Schöpfung   




Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch zugleich


Die Menschwerdung des Ewigen Wortes

Von der Wiedergeburt - Erste und zweite Gnade

Ev. Joh.1,14. Und das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, und wir sahen Seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater voll Gnade und Wahrheit.

[GEJ.01_003,01] Wenn der Mensch alsogestaltig durch die Wiedergeburt zur wahren Kindschaft Gottes gelangt, in die er von Gott, dem Vater, oder von der Liebe in Gott förmlich eingeboren wird, so gelangt er zur Herrlichkeit des Urlichtes in Gott, das da eigentlich das göttliche Urgrundsein Selbst ist; dieses Sein ist der eigentliche, eingeborene Sohn des Vaters also, wie das Licht in der Wärme der Liebe inwendig verborgen ruht, solange die Liebe es nicht erregt und aus sich hinausstrahlen läßt. Dieses heilige Licht ist sonach aber auch die eigentliche Herrlichkeit des Sohnes vom Vater, zu der jeder Wiedergeborene gelangt und allda selbst gleich wird dieser Herrlichkeit, die da ist ewig voll Gnade (Gottes- Lichtes) und voll Wahrheit, die da ist die wahre Wirklichkeit oder das Fleisch gewordene Wort.
Ev.Joh.1,15. Johannes zeuget von Ihm, ruft und spricht: „Dieser war es, von Dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, Der vor mir gewesen ist, denn Er war eher denn ich.“
[GEJ.01_003,02] Davon gibt wieder Johannes ein rechtes Zeugnis und macht die Menschen gleich nach der Taufe im Flusse Jordan darauf aufmerksam, daß eben der Mensch, den er nun getauft hatte, Derjenige ist, von Dem er schon die ganze Zeit seiner Predigt zur Buße, um Ihn würdig aufzunehmen, zu dem Volke geredet hatte, daß Er, Der nach ihm (Johannes) kommen werde, vor ihm gewesen, also eher war denn er. Was im tieferen Sinne wieder soviel heißt als: Dies ist das Urgrundlicht und Urgrundsein alles Lichtes und Seins, Das allem Sein voran war, und alles Sein aus diesem Sein hervorging.
Ev.Joh.1,16. Von Seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
[GEJ.01_003,03] Dieses Urlicht aber ist auch die ewig große Herrlichkeit in Gott, und Gott Selbst ist diese Herrlichkeit; diese Herrlichkeit war von Ewigkeit Gott Selbst in Gott, und von der Fülle dieser Herrlichkeit haben alle Wesen ihr Sein und ihr Licht und freies Leben genommen.
[GEJ.01_003,04] Alles Leben ist daher eine Gnade aus Gott und erfüllt die lebentragende Form durch und durch. Das Urleben in jedem Menschen ist daher, weil es in sich die gleiche Herrlichkeit Gottes ist, eine erste Gnade Gottes; diese aber hatte Schaden gelitten durch die bekannte Schwächung des Hoheitsgefühles mit dem niederen Gefühle des Werdens und der dadurch erfolgten notwendigen Abhängigkeit von dem Urlichte und Urgrunde alles Seins.
[GEJ.01_003,05] Da sonach diese erste Gnade im Menschen nahe völlig untergehen wollte, so kam das Urlicht Selbst in die Welt und lehrte die Menschen dahin, daß sie diese erste Gnade dem Urlichte wieder anheimstellen oder eigentlich in dies Ursein völlig zurücktreten sollen und allda nehmen für das alte Licht ein neues Leben; und dieser Umtausch ist das Nehmen der Gnade um Gnade, oder gleichsam das Hingeben des alten, geschwächten, für nichts mehr tauglichen Lebens um ein neues, unvertilgbares Leben in und aus Gott in der Fülle.
[GEJ.01_003,06] Die erste Gnade ist eine Notwendigkeit gewesen, in der keine Freiheit, daher auch keine Beständigkeit waltet; die zweite Gnade aber ist eine volle Freiheit, jeder Nötigung ledig, und daher – weil durch nichts gedrängt und gezwängt – auch für ewig unverwüstbar. Denn wo es keinen Feind gibt, da gibt es auch keine Zerstörung; unter Feind aber wird alles verstanden, was auf ein freies Sein, wie immer gestaltig, hemmend einwirkt.

Großes Evangelium Johannes, Band 1, Kapitel 3

Von Gesetz und Gnade - Erlöser und Gesetz

 Vater und Sohn sind eins wie Flamme und Licht

Ev. Joh.1,17. Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Christum geworden.

[GEJ.01_004,01] So ist das Gesetz, das dem ersten Leben gegeben werden mußte, und zwar im Anfange schon dem ersten Menschen und im Verfolge der Dinge durch Moses, der hier in diesem Verse auch als ein Repräsentant des Gesetzes angeführt wird. Aus dem Gesetze aber konnte wohl niemand je die wahre Lebensfreiheit erlangen, da das Gesetz eine Hemmung, nicht aber eine Förderung des Lebens ist.
[GEJ.01_004,02] Durch ein positives Muß aus der Urmacht unwandelbarem Wollen wurden die ersten Schöpfungsideen in ein isoliertes, wie selbständiges Sein hinausgestellt; was sonach die Trennung und das Formen des durch Raum und Zeit beschränkten Seins betrifft, so war dieses durch ein unwandelbares Muß bewerkstelligt.
[GEJ.01_004,03] Nun war das Wesen, der Mensch, da, in sich gewisserart die Gottheit Selbst, oder was eines und dasselbe ist: das Ursein Gottes Selbst, nur getrennt von seinem Urgrunde, sich aber dennoch Dessen bewußt, nebst dem aber dennoch gebunden in begrenzter Form und gehalten durch ein unwandelbares Muß. Dieser Zustand wollte dem also gestellten Wesen nicht munden, und sein Hoheitsgefühl kam in einen gewaltigen Kampf mit seiner notwendigen Beschränkung und Hinausstellung.
[GEJ.01_004,04] Da in der urersten Wesenreihe der Kampf immer heftiger ward, so mußte das große Grundgesetz verschärft werden und die Wesen in ein zeitweiliges, festes Gericht fassen; darin bestand die Darstellung der materiellen, festen Weltkörper und die dadurch bewirkte größere Teilung der Urwesen.
[GEJ.01_004,05] In der zweiten Reihe der Wesen erscheint dann der Mensch ins Fleisch gehüllt, stehend auf dem Boden seines ersten Gerichtes. Trotz der nun dreifachen Trennung von seinem Urgrunde erkannte er in sich doch bald Denselben wieder und ward trotzig, hochmütig und ungehorsam einem leichten und nicht mehr mit „Muß“, sondern nur mit „Du sollst“ gegebenen Gesetze.
[GEJ.01_004,06] Weil er aber dies leichte Sollst sich nicht wollte gefallen lassen, so ward ihm dafür ein schwereres und gewaltig sanktioniertes gegeben und die Sanktion bei Nichtachtung dieses zweiten Sollst pünktlich ausgeführt (siehe die Sündflut und Weiteres der Art!).
[GEJ.01_004,07] Nach dieser Zucht begab sich das Gottwesen in Melchisedek zur Erde und führte die Menschen; aber die fingen bald wieder zu kämpfen an und mußten durch neue Gesetze gebunden und zur Ordnung geführt werden, so, daß ihnen nur eine maschinenartige Bewegung, nahe gegen alle ihre Neigungen stehend, übrigblieb.
[GEJ.01_004,08] Durch das Gesetz war demnach eine weite Kluft gestellt, über die kein Geist und kein Wesen mehr einen Sprung machen konnte, wodurch denn auch die Aussicht und das innere Bewußtsein von einer ewigen Fortdauer des inneren, sogestaltig sehr eingeschränkten Lebens in eine sehr zweifelhafte Frage gestellt wurde.
[GEJ.01_004,09] Auf solch eine Einschränkung erscheint dann das göttliche Ursein in Seiner eigenen Urfülle, und zwar in der Person Christi.
[GEJ.01_004,10] Hier kommt also die Urgnade wieder, nimmt auf Sich alle Schwächen des Lebens der Menschen und gibt ihnen dafür eine neue Gnade, ein neues Leben, voll des wahren Lichtes und zeigt ihnen in diesem und durch Sich Selbst den rechten Weg und den rechten Zweck ihres Seins.
Ev.Joh.1,18. Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, Der in des Vaters Schoß ist, Der hat es uns verkündiget.
[GEJ.01_004,11] Jetzt erst bekamen, die Ihn erkannten, eine wahre Kenntnis von Gott und konnten nun zum ersten Male Gott, Den vorher nie ein Wesen in Seiner Fülle schauen konnte, neben sich und außer sich beschauen und erkennen und durch Ihn auch sich selbst und die eigene allerfreieste Lebensbestimmung.
[GEJ.01_004,12] Und nun ist auch die unübersteigbare Kluft, die durch das Gesetz gestellt wurde, wieder aufgehoben worden, und jeder Mensch konnte und kann nun immer aus dem Joche des Gesetzes treten, so er seinen alten Menschen gegen den neuen aus Christo umtauscht, darum es denn auch heißt, daß man den alten Menschen ausziehen und den neuen anlegen solle, oder: wer das alte Leben lieb hat, der wird es verlieren; wer es aber fliehet, der wird es, als nämlich ein neues, erhalten. Das ist denn die Verkündigung aus dem Schoße des Vaters und das lebendige Evangelium Gottes.
[GEJ.01_004,13] Der Ausdruck aber, wo es heißt: „Der in des Vaters Schoße ist“, besagt soviel als: Die Urweisheit Gottes oder das eigentliche innerste Gottwesen ist in der Liebe, gleichwie das Licht in der Wärme zu Hause ist, ursprünglich aus der Liebe mächtigen Wärme entsteht und entspringt und endlich durch sein Dasein abermals Wärme erzeugt, und diese allzeit wieder Licht. Ebenalso entsteht aus der Liebe, die gleich ist dem Vater und im Grunde des Grundes der Vater Selbst, das Licht der göttlichen Weisheit, das da gleich ist dem Sohne oder der eigentliche Sohn Selbst, der aber nicht Zwei, sondern völlig Eins ist mit Dem, das da „Vater“ heißt, gleichwie da Licht und Wärme oder Wärme und Licht eines sind, indem die Wärme fortwährend das Licht und das Licht fortwährend die Wärme erzeugt.

Großes Evangelium Johannes, Band 1, Kapitel 4

Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit

Gedanke – Parallele

Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit, und Er wird sein bis in alle Ewigkeit. Dieses Mysterium wird den Menschen ein Mysterium bleiben, denn Wesen, deren Dasein inmitten des Materiellen sich abspielt, können das nicht fassen, was außerhalb der Materie, also völlig unabhängig von dieser, ist. Doch die materielle Schöpfung ist nur ein kleines Reich der Wesenheiten, welche Form-gewordene Dinge benötigen, um wieder dem geistigen Reich sich angliedern zu können.
Das geistige Reich aber hat keine Raum- und Zeitbegrenzung, es ist immer und überall, denn in ihm ist Gott, und Gott ist immer und überall. Die einzige Erklärung, die euch Menschen zu geben wäre, ist, den Gedanken als Parallele dazu hinzustellen, der Gedanke, der nichts Schaubares und nichts Greifbares ist und doch das Größte im menschlichen Dasein ausmacht. Was wäre der Mensch ohne Denken, ein maschinenhaftes Wesen, das trotz äußerer Tätigkeit tot genannt werden müßte. Der Gedanke ist erst das Lebendige im Menschen, und doch ist es etwas, wofür sich der Mensch auch keine Erklärung geben kann.
Es ist der Mensch gleichsam durch seine Gedankentätigkeit erst ein freies Wesen geworden, denn weder Zwang noch Einfluß von außen kann den Gedanken des Menschen bestimmen. Der Gedanke ist sein Alleingut, das ihm niemals genommen werden kann; denn der Gedanke ist etwas Geistiges, etwas, was mit der Materie an sich nichts zu tun hat, was daher auch bleibt, wenn das Wesen frei von jeglicher Materie geworden ist.
Es kann also der Mensch inmitten der Materie sein und doch alles um sich ausschalten und im Geistigen weilen, sowie er seinen Gedanken freien Lauf läßt. Selbst wenn sich der Gedanke irdischen Dingen zuwendet, bleibt er dennoch etwas Geistiges, denn der Gedanke an sich ist nichts Materielles, er ist geistige Kraft, die nur falsch genützt wird. Sowie nun der Mensch, unbeeindruckt von seiner irdisch materiellen Umgebung, die Gedanken schweifen läßt, ganz gleich wohin, bewegt sich das Wesenhafte im Menschen im geistigen Reich, und also wird es nun verständlich sein, daß alles Materielle, alles Sichtbare, schwinden kann und doch das Eigentliche bestehenbleibt, daß das denkende Wesenhafte keine materielle Umgebung benötigt, daß nur von Bedeutung ist, welchem Ziel sich das Denken des Wesens zuwendet.
Licht kann nur als Licht empfunden werden, wo Finsternis der Gegensatz ist, die Finsternis wieder nur als qualvoller Zustand erkannt werden, wo Licht geboten wird, es muß dies erkannt werden, um das Wesen anzutreiben zur Tätigkeit oder zum Widerstand.

Amen

B.D. 1921 empfangen am 17.5.1941


Gedankentätigkeit - Gehirn – Bilder

Der Gedankenapparat des Menschen gleicht unbeschriebenen Buchseiten, solange er außer Tätigkeit ist, d.h., solange das Denkvermögen noch nicht ausgebildet, also der Mensch noch nicht fähig ist, Gedanken zu formulieren.
Es sind im zarten Kindesalter die Denkorgane noch nicht in Tätigkeit, und es bedarf einer gewissen Zeit, bis das menschliche Gehirn beginnt, Eindrücke von außen in sich aufzunehmen. Und dies geschieht in folgender Weise: Es vermittelt das menschliche Auge ein geschautes Bild dem Denkapparat des Menschen, dem Gehirn, und dieses beginnt nun seine eigentliche Tätigkeit, indem es das ihm vermittelte Bild wirken läßt auf eine Netzhaut mit feinstem Empfinden. Diese nimmt das Bild auf, und nun ergeben sich bewußte Eindrücke, die als Gedanken im Menschen auftauchen und gewissermaßen also Rückwirkungen des Bildes im menschlichen Gehirn sind. Jeder Eindruck wieder macht sich kenntlich auf der bisher leeren Fläche der Gehirnwandung und kann entweder auf lange Zeiten unverwischbar eingegraben sein, er kann aber auch durch neue Eindrücke unkenntlich werden und ins Unbewußte verschwinden, also dem Menschen nicht mehr zum Bewußtsein kommen.
Solange der Mensch lebt, bilden sich immer wieder neue Schichten, die bestimmt sind, neue Eindrücke aufzunehmen und widerzuspiegeln. Jedoch wird die Empfindsamkeit immer geringer, und es werden sich daher die Bilder nicht mehr so scharf abheben von der Empfangsfläche und also auch nicht mehr dem Denkapparat die Eindrücke so stark vermitteln können, so daß sich dies äußert in Vergeßlichkeit, in schwächerem Fassungsvermögen und im Nachlassen der Aufnahmefähigkeit für Eindrücke, die eine gewisse Konzentration erfordern.
Es arbeitet der Denkapparat nun nur noch langsam, es sind die Eindrücke von außen nicht mehr imstande, eine erhöhte Tätigkeit zu veranlassen; es werden die Bilder nicht mehr klar der Gehirnwandung vermittelt, und es tritt eine Stockung ein in der gesamten Gedankentätigkei. Es wird der Mensch nicht mehr leicht und unbeschwerlich die einzelnen Vorgänge sich ins Bewußtsein rufen können, weil diese Bilder unklar und verschwommen sind, jedoch die früheren Vorgänge mit Genauigkeit schildern können, weil diese Bilder unverwischt und klar in seinem Bewußtsein vorhanden sind und sogar aus frühester Zeit ans Tageslicht gefördert werden können, weil der Denkapparat von jenen klaren Bildern beeindruckt werden kann und also in Form von Gedanken jedes Bild zum Vorschein kommt.
Der Vorgang der gedanklichen Tätigkeit ist wie ein ständiges In-die-Tiefe-Tauchen und zur Oberfläche Herauf-Holen, so es sich um frühere Erlebnisse handelt. Zahllose Bilder sind in zahllose Blättchen eingegraben, alles Freie, Unbeschriebene ist bedeckt worden von Eindrücken, die das menschliche Auge vermittelt hat, und zahllose Flächen sind von gedanklichen Bildern bedeckt worden, die ein von außen eindringendes Bild wieder entstehen ließ. Die gedankliche Funktion der dazu bestimmten Organe ist also eine in sich bedingte Tätigkeit, hervorgerufen durch äußere Eindrücke und ausgeführt durch den Willen des Menschen, diese oder jene Bilder auf sich wirken zu lassen.
Es brauchen diese Bilder nicht immer durch das Auge zu ihm dringen, es können auch geistige Bilder den gleichen Vorgang auslösen, Bilder, die der Mensch in sich selbst durch seinen Willen entstehen läßt und die dann eine damit zusammenhängende Gedankentätigkeit auslösen. Es werden jene Organe also erst durch den Willen des Menschen angeregt, tätig zu sein, und es nehmen die Gedanken nun jene Richtung, die dem Willen des Menschen entspricht. Rein irdische Interessen und Vorstellungen werden erklärlicherweise nur solche Bilder der Gehirnwand vermitteln, und es wird die Denktätigkeit sich also so äußern, daß ebensolche Gedanken den Menschen beherrschen, die mit den irdischen Vorstellungen übereinstimmen.
Immer ist der Gedankengang des Menschen konform gehend mit seinem Willen. Es bestimmt der Wille seine Gedankenwelt. Und darum ist der Mensch auch für seine Gedanken verantwortlich, da es ihm freisteht, seinem geistigen Auge Bilder zu vermitteln gleich welcher Art. Nur darf er nicht vergessen, daß zu viele irdische Bilder die Eindrucksfähigkeit vermindern und es also sein eigener Nachteil ist, wenn die gedankliche Tätigkeit entsprechend geringer wird und zuletzt für geistige Wahrheiten, d.h. gedankliche Übermittlungen, nicht mehr aufnahmefähig ist. Es werden sonach alle Gedanken immer das ausdrücken, was den Menschen zutiefst bewegt und also ist der Mensch, der vom göttlichen Schöpfer mit allen Fähigkeiten, wozu auch die gedankliche Tätigkeit gehört, ausgestattet ist, voll verantwortlich für alle seine Gedanken, weil es ihm freisteht, diese zu formulieren nach seinem Willen.

Amen

B.D. 1417 empfangen am 13.5.194


Der Bau des menschlichen Gehirns

Auszug aus: Großes Evangelium Johannes, Band 4, Kapitel 232

232. — Der Bau des menschlichen Gehirns

[GEJ 4.232.1] (Der Herr:) „Nun aber werden wir sehen, ob wir uns ein Gehirntäfelchenwerk zu eurer näheren Belehrung werden zu verschaffen imstande sein! Wir könnten uns nun zwar aus Rom durch den Raphael sogleich ein paar natürliche Menschenköpfe herschaffen lassen – denn soeben sind zwei Hauptverbrecher in Rom, sogar auf dem Kapitol, enthauptet worden! –, aber es wäre uns mit diesen Bösewichtsschädeln wenig oder nichts geholfen!
[GEJ 4.232.2] Es soll denn geschehen, daß uns der Engel vier ganz taugliche weiße und ganz reine Kiesel aus irgendeinem Bache herbeischafft. Aus diesen werden wir ein menschliches Gehirn darzustellen suchen, so gut sich das mit der Materie nur immer tun läßt. – Raphael, gehe und besorge das Verlangte!“
[GEJ 4.232.3] Raphael ward nun auf einmal unsichtbar, etwa sieben Augenblicke lang; dann aber stand er wieder plötzlich bei uns und legte vier ganz schneeweiße Kiesel vor uns, das ist vor Mir, auf den Tisch. Zwei waren größer und zwei kleiner, entsprechend dem großen Vorderhauptsgehirn für Lichtbilder und dem kleinen Hinterhauptsgehirn für die Zeichen der Töne.
[GEJ 4.232.4]Als die Steine vor Mir in rechter Ordnung lagen, rührte Ich sie an, und sie wurden durchsichtig wie ein reinster Bergkristall. Darauf hauchte Ich sie an, und sie teilten sich in Millionen vierflächiger Pyramidchen, jedes bestehend aus drei Seiten oder Außenflächen und aus der Unterfläche.
[GEJ 4.232.5] Die zwei zu Meiner Rechten aufgestellten Steine stellten das Gehirn in rechter Ordnung und die zu Meiner Linken das Gehirn in der durch die falsche Erziehung und durch andere nachträglich böse Einflüsse verkehrten Ordnung dar, wie es gewöhnlich unter den Menschen vorkommt.
[GEJ 4.232.6] Da aber waren nicht lauter Pyramiden, sondern nebst den wenigen Pyramiden waren nahezu alle in der Meßkunst vorkommenden stereometrischen Formen, Figuren und Typen zu ersehen, was um so genauer zu ersehen war, als Ich durch einen Anhauch die vorliegenden Gehirnnachgebilde ums Zehnfache vergrößert hatte, so daß nun vier ganz große Haufen vor uns auf dem Tische, der zu dem Behufe von Raphael schnellst um ein Bedeutendes vergrößert werden mußte, vor den Augen der überaus erstaunten Jünger wohlaufgerichtet lagen.
[GEJ 4.232.7] Ich sagte: „Nun könnet ihr die Tafelformen aller vier Gehirnhaufen wohl absonderlich und gut unterscheidbar betrachten!
[GEJ 4.232.8] Seht, hier zur Rechten besteht das große Vorderhauptsgehirn aus lauter höchst regelrechten Pyramiden, und ebenso das kleine Hinterhauptsgehirn aus den gleichen Pyramiden, – nur sind sie ums Dreifache kleiner, aber zur Aufnahme von lauter Luftvibrationszahlen für die Seele dennoch groß zur Übergenüge.
[GEJ 4.232.9] Besehet aber nun auch die beiden Haufen zu Meiner Linken! Da gibt es schon sehr verschiedene Formen, wie schon früher bemerkt, und sie passen nirgends gut zusammen; bald ist da, bald dort ein hohler Raum und gibt Anlaß zu allerlei falschen Abspiegelungen, wie ihr solches später tatsächlich erschauen werdet. Das Hinterhaupt, ganz dem Vorderhaupte gleichend, hat ebenfalls ums Dreifache kleinere Tafelformen denn das Vorderhaupt. – Betrachtet nun einmal die Formen!
[GEJ 4.232.10] Nun kommen alle, um zu betrachten das nun aus den vier Kieselsteinen künstlich im vergrößerten Maße dargestellte Gehirn – bis jetzt noch bloß nur in seinen Pyramidaltäfelchen-Formen ohne innere Kammerabteilung und ohne Verband der Gehirntäfelchen untereinander.
[GEJ 4.232.11] (Der Herr:) „Wenn alle sich davon einen möglichst klaren Begriff werden genommen haben, werde Ich durch einen wiederholten Anhauch die Gehirntäfelchen in Kammern absondern und sie in jeder Kammer polarisch verbinden sowie die Kammern selbst und das Vorderhaupt mit dem Hinterhaupte, damit dadurch die Gehirntäfelchen, welcher Art sie auch seien, bilder- und zeichenaufnahmefähig werden.“
[GEJ 4.232.12] Cyrenius kann sich vor lauter Staunen gar nicht erholen und sagt endlich: „Ah, nun geht mir ein Licht auf! Die Urägypter, die zuerst ihre Schulhäuser in der Gestalt der Pyramiden erbaut haben, waren sicher noch urvollkommene Seelenmenschen, also von innen voll Lichtes, und konnten beschauen ihres Leibes organischen Bau! Denen werden diese Pyramidalformen, als für das Erkennen des Menschen die wichtigsten, sicher auch beschaulich gewesen sein, und sie haben hernach denn auch diese Form bei der Erbauung ihrer großartigsten Schulhäuser gewählt. Ja, sie werden auch den Bau einer jeden einzelnen Gehirntafelpyramide möglichst genau durchschaut und durchmustert und dann einer jeden Pyramide auch innerlich eine solche Einrichtung im größten Maßstabe gegeben haben, als wie organisch eingerichtet sie eine Gehirntafelpyramide gefunden haben!
[GEJ 4.232.13] Darum hat so eine Pyramide innerlich eine solche Menge von allerlei Gängen und Gemächern, bei und mit denen sich ein nun auch schon allervernünftigster Mensch unmöglich mehr auskennen kann, wofür das eine oder das andere gut war! – Herr, habe ich nun wohl so ganz recht geurteilt?!“
[GEJ 4.232.14] Sage Ich: „Ganz vollkommen recht und richtig; denn also war es, und die Ägypter haben denn auch die Flächen der Pyramiden besonders von innen mit allerlei Zeichen und Schriften und Bildern bemalt, die entsprechend alles mögliche anzeigten, was ein Mensch auf dieser Erde in seinem Fleische durchzumachen und zu erkämpfen hat, wie er sich selbst zu erkennen hat, und wie die wahre Liebe der Mittelpunkt alles Lebens ist.


Denkfähigkeit und Weltverstand - Empfinden des Herzens

Nicht die Denkfähigkeit ist ausschlaggebend für die innere seelische Beschaffenheit des Menschen, und nicht des Weltverstandes Größe zeitigt den Reifezustand der Seele, sondern allein der Grad der Liebe dessen, der ungeachtet seiner irdischen Fähigkeiten und Lebenslage versucht, sich Gott zu nahen, und dieses Verlangen im tiefsten Herzen verspürt.
Und dazu gehört wahrlich weder Weltweisheit noch außergewöhnliche gedankliche Tätigkeit, doch das Empfinden des Herzens kann ein jeder pflegen, da es in ihm als Keim schlummert und es jedes Menschen eigenste Angelegenheit ist, diesen Keim zur Blüte zu bringen, und dazu auch ein jeder Mensch die Fähigkeit besitzt. Wo wäre sonst die Gerechtigkeit Gottes, so Er dem einen Menschen die Bedingungen zum Erreichen der Vollkommenheit leichter, dem anderen schwerer stellen möchte? Die gleiche Möglichkeit und die gleichen Vergünstigungen stehen allen Menschen zu Gebote, mag es gleich scheinen, als seien die natürlichen Voraussetzungen so verschiedenartig, daß sie also auch verschiedene Entwicklungen zeitigen müßten.
Es hat das einfache, unkomplizierte Denken des einen Menschen scheinbar voraus, daß der Glaube für ihn leichter annehmbar ist, andererseits jedoch ist der Mensch, dessen Verstandesdenken außergewöhnlich entwickelt ist, fähig, die Wunder der göttlichen Schöpfung eingehender zu durchdenken, und also könnte er, der die Möglichkeit hat, Einblick zu nehmen in umfangreichster Weise in Gottes Schöpfung, gleichfalls gläubig werden, wenn nicht durch dieses Verstandeswissen seine Überheblichkeit ihn daran hinderte, und diese wieder ist eben ein Widerstand, den er zum Zwecke der Vollendung freiwillig überwinden muß.
Es werden die gleichen Bedingungen allen Wesen gestellt, und es hat also ein jedes Wesen gegen die gleichen Schwächen und Fehler anzukämpfen, nur gelingt deren Überwindung den einen in kürzerer Zeit, während die anderen oft unterliegen und dadurch gerade diese Fehler verstärken und also immer größere Kraft benötigen, um ihrer Herr werden zu können, und so wird daher manche häßliche Eigenschaft stärker zum Ausdruck kommen, weil der Kampf dagegen ihr nicht von Anfang an galt, sondern zuvor erst erheblich zur Vermehrung beigetragen wurde und nun desto größerer Widerstand erforderlich ist.
Es hat also niemals irgendwelchen Nachteil auf das Seelenleben oder die Möglichkeit des Ausreifens der Seele, ob das Denken des Menschen sich in kleineren oder größeren Distrikten bewegt, denn letzten Endes ist nur die Empfangsfähigkeit des Herzens ausschlaggebend, diese aber jedes einzelnen eigenste Angelegenheit, sie zu entwickeln oder verkümmern zu lassen, denn die Liebe Gottes hat alle Seine Erdenkinder mit dieser Fähigkeit ausgestattet und nur den einzelnen Wesen es überlassen, sie zu nützen nach ihrem Willen.

Amen

B.D. 1129 empfangen am 8.10.193


„Die Weisheit der Weisen will Ich zunichte machen.“

Die Weisheit der Weisen will Ich zunichte machen und den Verstand der Verständigen verwerfen und denen das rechte Wissen geben, die ohne irdisches Wissen sind, doch Mir in Liebe zugetan, die an Mich glauben, Und an diesem Wissen soll die Welt erkennen, daß eine Macht Sich kundgibt, Die sie verleugnen möchte. Die Weltweisen sollen stutzen, und Ich nenne auch die weltweise, die geistiges Wissen durch die Welt entgegengenommen haben, die sich verstandesmäßig jenes Wissen aneigneten, Mich Selbst aber nicht darum angegangen sind, Weltweise nenne Ich auch die Vertreter Meiner Lehre, die, obwohl sie diese vertreten, doch zu wenig gläubig sind, als daß sie jedes Wort von Mir überzeugt vertreten können, und die darum auch nicht Meines Geistes Wirken in sich zulassen.
Das Wissen, das sie besitzen, wird sie nicht beseligen, doch was Ich austeile Meinen Kindern, die Mein Wort hören wollen, weil ihr Glaube ein lebendiger ist, das wird sie auch beglücken, erkennen sie es doch als ein Gnadengeschenk, das Meine Vaterliebe ihnen bietet.
Wer vor der Welt weise erscheint, wer den Verstand sprechen läßt, der wird unwissend sein und bleiben und von Mir nicht angesehen werden. Doch wo im Verborgenen ein Herz Meine Gegenwart zuläßt, dort wirke Ich und trete sichtlich in Erscheinung, indem Ich den Geist dessen erhelle, so daß er weise und verständig wird, daß er Aufschluß zu geben vermag über Dinge, die der Weltverstand und die Weltweisheit nicht ergründet.
Und Ich werde immer wirken im Verborgenen, wenngleich Ich es dann füge, daß auch die Menschen Kenntnis nehmen können, die noch der Welt ihr Herz zuwenden. Denn diese will Ich aufmerksam machen, daß sie die Weisheit nicht bei den Weltweisen suchen sollen, sondern daß sie ein schlichtes Gewand wählt, in dem sie auftritt, um Zugang zu finden zu den Menschen.
Wo Prunk und Glanz ist, dort hält sich Weisheit nicht auf, denn sie ist göttlich, sie geht von Mir aus und sucht sich ein würdiges Gefäß aus, das geistig vorbereitet ist, jedoch keine irdischen Vorzüge benötigt, um von Mir erwählt zu werden zu Trägern der Wahrheit. Die Weisheit der Weisen wird keinen Schlüssel zur Wahrheit finden, der Verstand der Verständigen wird ihn nicht suchen, doch sie werden glauben, ihn zu besitzen.
Der Schlüssel zur Weisheit aber ist und bleibt die Liebe, die im Herzen eines schlichten, unwissenden Menschen auflodern kann zu hellster Glut und darum ein solches Herz die ewige Wahrheit anzieht, die sich nun als gegenwärtig im Herzen des Menschen hörbar äußert und ihn in die Wahrheit leitet.
Und es wird der Mensch Gott erkennen, Ihn lieben aus ganzem Herzen und Ihm einen Altar errichten, es wird der Mensch von der Fülle göttlicher Gabe abgeben an die Mitmenschen, er wird tiefste Weisheit und hellstes Wissen vermitteln allen denen, die es annehmen wollen, und so werden alle, die ihn anhören, weise sein, denn sie sind von Gott Selbst gelehrt, sie empfangen Meine Predigt, und sie werden selig sein schon auf Erden und dereinst im geistigen Reich.

Amen

B.D. 4744 empfangen am 20.9.1949


Das Wesen Gottes

Des Erdenlebens notwendige Probeschwere

243. — Das Wesen Gottes. Des Erdenlebens notwendige Probeschwere
[GEJ 4.243.1] Sage Ich: „Ja ja, das ist eben der Knoten, den Ich auf die Gehirnerklärung nicht nur in dir, sondern in mehreren von euch entdeckt habe, und Ich habe euch auch eben darum zu fragen aufgefordert.
[GEJ 4.243.2] Es versteht sich ja von selbst, daß Gott, als die höchste und purste Liebe von Ewigkeit unverändert gleich, nimmerdar irgend lieblos sein kann, und daß Sie alle Ihr zu Gebote und zu Diensten stehenden Mittel auf das aller lebhafteste anwenden wird, um irgendeine wie immer kranke Seele zu heilen. Aber der Seele ihr eigenes charakteristisches Ich kann Sie nicht nehmen, sondern muß es belassen und die Seele in solche Zustände kommen lassen, die sie, wenn sonst alles nichts nützt, durch eine Art Witzigung zurechtbringen!
[GEJ 4.243.3] In einem äußersten Falle kann dieser Weg freilich nur ein äußerst langwieriger werden; aber es trägt dann niemand die Schuld als die zu sehr starr- und eigensinnig gewordene Seele, die freilich das zumeist nur infolge dessen wurde, was Ich euch von ihrer Unvollkommenheit ehedem erzählt und erklärt habe.
[GEJ 4.243.4] Aber es ist das ja der vollstarke, höchst eigene Wille der Seele; sie will es also und tut immer nur, was ihr gut dünkt! Nun, da geht es mit einem allmächtigen und also gewaltigsten Entgegenwirken nicht; denn das würde der Seele erst die allerunerhörtesten Qualen bereiten! – denn schon ein leisestes Einfließen bereitet ihr die unsäglichsten Schmerzen; was würde sie bei einem allzustarken Einfließen erst auszustehen haben?
[GEJ 4.243.5] Gott ist in Sich das höchste Feuer alles Feuers und das stärkste Licht alles Lichtes! Wer aber kann ein Feuer ertragen, wenn er nicht selbst Feuer, und das höchste Licht, wenn er nicht selbst Licht ist?! Da siehe das linke noch hier seiende Gehirn! Ersiehst du irgendein Feuer darin oder irgendein Licht, auch nur so stark leuchtend wie ein Sonnenwendkäferlein in der Nacht? Was gehört dazu, bis dieses Gehirn ganz Feuer und hellstes Licht wird?!
[GEJ 4.243.6] Wollte Ich aber mit aller Gewalt hier einzufließen anfangen, so wirst du diese beiden Linksgehirnhaufen nicht mehr schauen; denn sie werden sofort in jene dir noch bekannten Feuerzünglein aufgelöst werden und sich zerstreuen, bis Mein Wille sie irgend erfaßt und aus ihnen ein neues Wesen bildet. Was ist aber dann mit dieser gegenwärtigen Wesenheit?!
[GEJ 4.243.7] Damit aber kein Wesen, das einmal besteht, ewig je irgend in seiner seelischen Sphäre zerstört und in ein anderes Wesen übergehen kann und verlieren das Ur- Ich, so ist dahin Meine als ewig unwandelbar fest gestellte Ordnung ja auch gut! Und mag eine Seele mit ihrer Vollendung noch solange zu tun haben, so bleibt sie dennoch ihr eigenstes Ur-Ich und wird sich als solches auch für ewig unwandelbar erkennen, was denn hoffentlich doch tröstender ist, als so die Seele als völlig zerteilt in ein anderes Individuum übergehen würde, allwo alle Erinnerung an ein früheres Sein notwendig verschwinden müßte und keine Spur von einem früheren konkreten Sein übrigbliebe! Wozu wäre dann ein sich selbst frei bestimmendes Vorleben gut gewesen? Wäre da ein Mensch wohl besser daran denn ein kriechender Wurm im Staube?!
[GEJ 4.243.8] Das Vorleben ist doch zumeist mit allerlei Drangsalen gesegnet. Der Mensch, und sei er ein Königssohn, muß von seiner Geburt bis zum Grabe hin so manche sehr schwere Probe mitmachen. Er hat sich oft tausend Pläne gemacht, die er alle auf das gelungenste ausführen wollte; aber es traten bald unvorhergesehene Hindernisse entgegen, und aus allen den schönen Plänen wurde nichts. An ihre Stelle traten allerlei Plackereien, Krankheiten, Verdrießlichkeiten, – kurz, auf einen Anmutstag kommen gewöhnlich fünf Tage, von denen keiner etwas besonders Erfreuliches aufzuweisen hat, und in einem Lebensjahre hat ein Mensch sicher dreißig ganz vollendet schlechte Tage gehabt!“

Großes Evangelium Johannes, Band 4, Kapitel 243


Ichbewußtsein des Urgeistes

Jeder Urgeist wird sich seines Ichs wieder bewußt, wenn er als Mensch über die Erde wandelt und sich selbst als Mensch erkennt. Dann sind wieder alle Seelenpartikelchen in ihm versammelt, die einstmals aufgelöst waren zum Zwecke des Rückführungsganges in der Schöpfung, und dann ist das Wesen auch fähig, sich den Reifegrad zu erwerben, den es uranfänglich als erschaffener Geist besaß, den es dahingegeben hatte und nun wieder erlangen muß, um als Lichtgeist eingehen zu können in das geistige Reich. Und so ist also ein jeder Mensch ein verkörperter Urgeist, ein einst gefallenes Wesen, ein Erschaffungsprodukt Meiner unendlichen Liebe, das nur sich selbst im freien Willen von Mir entfernte und aber auch im freien Willen wieder zu Mir zurückkehren muß. Der Mensch besitzt aber dieses Wissen nicht, was er war, was er ist und wieder werden soll.
Er braucht auch erst einen gewissen Reifezustand, bevor ihm dieses Wissen zugeführt werden kann und es ihm auch verständlich ist. Er erkennt sich wohl bald als Mensch, aber nicht als ein Geistwesen, das seine Bestimmung erfüllen soll, und weil er sich nur als Mensch erkennt, der sich in der irdischen Welt bewegt, sind auch seine Gedanken mehr weltlich gerichtet. Und das ist zumeist ein Hindernis für das geistige Erkennen, das er erst dann haben wird, wenn er sich schon von der Welt abwendet, dem geistigen Reich zu. Dann ist es möglich, ihm das Wissen über seine eigentliche Bestimmung zuzuführen, und dann kann er es im freien Willen annehmen und sich einstellen, was sein geistiges Ausreifen mit Sicherheit nach sich ziehen wird.
Hat er es aber einmal angenommen, dann beglückt ihn auch der Gedanke und die Gewißheit, zu den Urgeistern zu gehören, die Ich als Geschöpfe hinausstellte und die als Kinder zu Mir zurückkehren und als Mensch also kurz vor ihrer Vollendung stehen. Und es braucht nur der Wille des Menschen gut zu sein, denn dann richtet sich dieser von selbst zu Mir, es verlangt der Mensch nach seinem Gott und Schöpfer, und dieser Wille schon ist rechte Entscheidung, es ist das Bestehen der Willensprobe, die dem Urgeist als Mensch auf Erden gestellt ist.
Das Dasein auf dieser Erde ist nicht von langer Dauer, es kann aber vollauf genügen, daß sich der Mensch völlig vergeistigt, daß er einen Grad erreicht, der ihm die Kindschaft Gottes einträgt, d.h. den Urgeist wieder in den Zustand der Vollkommenheit versetzt, den er selbst durch seinen freien Willen zum höchsten Grad gebracht hat und in Meiner allernächsten Nähe nun weilen kann, wo ihm die direkte Liebedurchstrahlung von Mir gesichert ist, wenngleich auch jeder andere Urgeist immer höher wird steigen können, so er nur einmal das Lichtreich betreten durfte, was ebenjenen rechten Willensentscheid auf Erden voraussetzt.
Und überselig ist jeder Urgeist, wenn es ihm zum Bewußtsein kommt, welchen endlos langen Gang er zurückgelegt hat, um zur höchsten Lichtfülle zu gelangen, um unermeßlich selig zu sein Und er wird Mir Lob und Dank singen und Mich preisen bis in alle Ewigkeit, er wird Mein Kind sein und bleiben, das niemals mehr von Mir geht, das schaffen und wirken wird nach Meinem Willen zur eigenen Seligkeit.

Amen

B.D. 7569 empfangen am 5.4.1960


Individualität der Seele

Ich will euch nochmals eine Erklärung geben, auf daß völlige Klarheit in euch sei: Dem Geistigen, dem Ich das Leben gab, d.h., das Ich als etwas Wesenhaftes herausstellte außer Mich, könnet ihr nicht die Individualität absprechen. Es war ein Wesen, nach Meinem Ebenbild geschaffen; es wurde als völlig isoliert von Mir hinausgestellt in die Unendlichkeit; es war ichbewußt, erkannte sich also auch als ein denkendes Wesen mit freiem Willen. Es war eine Miniatur von Mir Selbst, doch in solcher Winzigkeit Meiner Urfülle gegenüber, daß wohl von einem „Fünkchen“ aus dem Feuermeer Meiner Liebekraft gesprochen werden kann. Und doch war es eine Individualität, die über sich selbst bestimmen konnte, nur daß es ständig durch den Zustrom von Liebekraft mit Mir verbunden war, was aber das Wesen selbst in keiner Weise behinderte. Es war frei und voller Licht und Kraft. Es war ein göttliches Geschöpf, das in höchster Vollkommenheit aus Mir hervorgegangen war, also auch in keiner Weise eine Begrenzung erfuhr von Meiner Seite aus.
Jegliche Begrenzung oder Einschränkung seines Lichtes und seiner Kraft hatte es sich selbst geschaffen, weil es frei über sich selbst bestimmen konnte. Und das gleiche gilt auch von allen geistigen Wesen, die jener erst-geschaffene Geist unter Nützung Meiner Kraft ins Leben rief durch seinen Willen. Sie standen gleichfalls in höchster Vollkommenheit, und ein jedes Wesen war seiner selbst bewußt und also ein Individuum, das isoliert und in aller Selbständigkeit im geistigen Reich wirken konnte im freien Willen.
Kein Wesen also war zwangsweise an Mich und Mein Wesen gebunden, jedes Wesen bewegte sich frei und isoliert inmitten geistiger Schöpfungen und war unermeßlich selig. Wenn also nun von einem „Fall der Geister“ gesprochen wird, von dem Absinken der Urgeister in die Tiefe, so ist dies so zu verstehen, daß sich die Wesen wehrten, Meine Liebeanstrahlung in Empfang zu nehmen, daß sie den Liebekraftstrom zurückwiesen, der unentwegt von Mir ausging und alles durchflutete mit Licht und Kraft. Sie nahmen Meinen Liebegeist nicht mehr an, sie trennten sich willensmäßig von Mir, konnten aber nimmermehr vergehen, weil sie von Mir ausgestrahlte Liebekraft waren und das auch bleiben werden bis in alle Ewigkeit.
Ein jeder gefallene Urgeist war ein Wesen für sich, eine „Individualität“. Und das bleibt es auch in alle Ewigkeit. Es strebte ab vom Ewigen Licht, vom Urquell der Kraft, und wurde daher bar jeden Lichtes und jeder Kraft. Aber es blieb jener Urgeist das Wesen, das einst von Mir in höchster Vollendung seinen Ausgang nahm.
Und ob nun auch der endlos lange Prozeß der Rückführung dieses Geistigen zu Mir stattfindet, wo jenes Wesen aufgelöst ist und durch alle Schöpfungen in seinen Partikelchen hindurchgehen muß, es sammeln sich alle diese Partikelchen wieder und bilden in endlos langen Zeiträumen wieder das ich-bewußte Wesen, den gefallenen Urgeist, so daß er kurz vor seiner Vollendung als Seele des Menschen sich wieder frei entscheiden kann, ob er zurückkehren will in das Reich seliger Geister oder seine Rückkehr wieder endlos verlängern durch eigenen Widerstand.
Doch das ichbewußte Wesen, der Mensch, birgt als Seele jenen von Mir einst hinausgestellten Geist, der immer und ewig das gleiche Individuum sein und bleiben wird, das von Mir einst seinen Ausgang nahm. Es war vollkommen, und es wählte im freien Willen die Tiefe, aber es verging nicht, es zersplitterte sich nicht, es ist und bleibt ewig das ichbewußte Wesen, mit Ausnahme des Rückführungsweges durch die Schöpfung, wo ihm das Ichbewußtsein genommen wird, wo es aufgelöst ist und im Mußzustand den Weg der Aufwärts-Entwicklung geht.
Und ob das Wesen auch mehrmals den Gang durch die Schöpfungen der Erde zurücklegen muß, immer wird es das gleiche ichbewußte Wesen bleiben, das einst von Mir sich abwandte, das Meiner Liebekraft wehrte und also willensmäßig von Mir die Trennung vollzog, die aber niemals mehr stattfinden kann, weil alles, was aus Mir hervorgeht, unlösbar mit Mir verbunden ist.
Der „Abfall der Geister“ also ist auch wörtlich zu verstehen. Was Ich ausgestrahlt hatte als ichbewußte Wesen, das ist gefallen, weil Ich es nicht hinderte, weil es im freien Willen über sich selbst bestimmen konnte. Und dieses Geistwesen muß wieder zu Mir zurückkehren in höchster Vollkommenheit, wenn es sich mit Mir vereinen will, um nun auch ewig unvergleichlich selig zu sein. Denn sowie Ich es wieder mit Meiner Liebe durchstrahlen kann, ist es auch wieder in seinen Urzustand zurückgekehrt. Doch immer bleibt es auch seiner selbst bewußt, es ist innig mit Mir verschmolzen und doch ein freies Wesen, das jedoch ganz in Meinen Willen eingegangen ist und darum auch mit Mir schaffen und wirken kann und unermeßlich selig ist.

Amen

B.D. 8117 empfangen am 5.3.1962



Die Unzerstörbarkeit des einst geschaffenen Urgeistes

Zitat aus: Großes Evangelium Johannes, Band 4, Kapitel 243

[GEJ 4.243.7] Damit aber kein Wesen, das einmal besteht, ewig je irgend in seiner seelischen Sphäre zerstört und in ein anderes Wesen übergehen kann und verlieren das Ur- Ich, so ist dahin Meine als ewig unwandelbar fest gestellte Ordnung ja auch gut! Und mag eine Seele mit ihrer Vollendung noch solange zu tun haben, so bleibt sie dennoch ihr eigenstes Ur-Ich und wird sich als solches auch für ewig unwandelbar erkennen, was denn hoffentlich doch tröstender ist, als so die Seele als völlig zerteilt in ein anderes Individuum übergehen würde, allwo alle Erinnerung an ein früheres Sein notwendig verschwinden müßte und keine Spur von einem früheren konkreten Sein übrigbliebe! Wozu wäre dann ein sich selbst frei bestimmendes Vorleben gut gewesen? Wäre da ein Mensch wohl besser daran denn ein kriechender Wurm im Staube?!

Großes Evangelium Johannes Band 4, Kapitel 243

Zitat aus: BD 8117 Individualität der Seele

Doch das ichbewußte Wesen, der Mensch, birgt als Seele jenen von Mir einst hinausgestellten Geist, der immer und ewig das gleiche Individuum sein und bleiben wird, das von Mir einst seinen Ausgang nahm. Und ob das Wesen auch mehrmals den Gang durch die Schöpfungen der Erde zurücklegen muß, immer wird es das gleiche ichbewußte Wesen bleiben, das einst von Mir sich abwandte, das Meiner Liebekraft wehrte und also willensmäßig von Mir die Trennung vollzog, die aber niemals mehr stattfinden kann, weil alles, was aus Mir hervorgeht, unlösbar mit Mir verbunden ist.


B.D. 6.5.09 empfangen am 23.u.24.5.1956


Die Seele, eine Miniaturschöpfung – Rückschau

Die irdisch-materiellen Schöpfungen sind der Aufenthalt unzähliger Seelensubstanzen, die einem einst gefallenen Urgeist angehören, die aber sich in so verschiedenen Außenformen befinden, daß gewissermaßen jegliches Schöpfungswerk ein Partikelchen einer gefallenen Urseele in sich trägt, die sich alle einmal wieder vereinigen, dann aber in dieser Urseele alles enthalten ist, was sich in der gesamten Schöpfung befindet. Diese Urseele verkörpert sich als letzte Station des Ausreifungsprozeßes nun im Menschen, in der irdischen Außenform, die so beschaffen ist, daß die Seele nun ihre letzte Willensprobe bestehen kann, um dann als Lichtgeist wieder einzugehen in das geistige Reich, um dann wieder in ihrem anfänglichen Zustand licht- und kraftvoll und unvorstellbar selig zu sein.

Zitat aus:B.D. 8107 empfangen am 21.2.1962


Diese Gegenüberstellungen von Lorber und Dudde, erklären hier die Unzerstörbarkeit des einst geschaffenen Urgeistes.


Alle Schöpfungen sind Schulhäuser

Es werden die Menschen selten die Wahrheit erkennen, solange sie noch an irrigem Gedankengut festhalten und gleichsam immer erst auf irrigen Gedanken aufbauen und sich nicht davon frei zu machen versuchen. Es ist darum jede Irrlehre eine gute Waffe des Gegners, mit der er auch gegen die reine Wahrheit angeht und oft sogar den Sieg davonträgt. Hat erst einmal eine Irrlehre Wurzel gefaßt, dann ist sie weit schwerer auszureißen, und es ist leichter, einen völlig unwissenden Menschen zu belehren, als einen, der schon ein Wissen aufgenommen hat, das aber falsch ist. Und immer gibt es nur einen Weg zur Wahrheit. Mich Selbst darum anzugehen im vollen Wahrheitsverlangen. Wer diesen Weg geht, der wird sich auch frei zu machen vermögen von Irrtum, denn dieser wird ihm plötzlich auch als Irrtum erscheinen, weil Ich jedem Menschen helfe, zur Wahrheit zu gelangen, der Mich darum angegangen ist.
Wer sich den ganzen Gang der Entwicklung vor Augen führt, wer einmal ernstlich darüber nachdenkt, welchen Sinn und Zweck das Erdenleben überhaupt hat, wer sich die Frage vorlegt, was einen weisen Schöpfer dazu bewegen konnte, die Schöpfungen erstehen zu lassen und den Menschen inmitten diese Schöpfungen zu setzen, der geht auch mit aller Gründlichkeit der Frage nach, in welchem Verhältnis er selbst steht zu seinem Schöpfer. Und er wird nicht eher ruhen, bis er eine ihn befriedigende Antwort erhält. Doch diese kann ihm nur der Schöpfer Selbst geben, aus Dem er seinen Ausgang genommen hat.
Mein Liebe- und Heilsplan nun wird der Mensch nicht gleich überschauen und verstehen können, weil er nur eine mangelhafte Erkenntnis besitzt, wenn er nicht ein vorbildliches Liebeleben führt. Aber er kann diesen Mangel beheben durch ein Leben in uneigennütziger Nächstenliebe. Und sowie er nun die Kenntnis erlangt hat von Meinem Liebe- und Heilsplan, ist es ihm unmöglich, einem irrigen Gedanken in sich noch Raum zu geben, weil ihm dann alles klar ersichtlich ist, was Mich und Meinen Schöpfergeist bewog, die gesamte Schöpfung und also auch euch Menschen erstehen zu lassen. Es war Liebe in unbegrenztem Maß, Die Sich äußern wollte, Die also Wesen erschuf und aus Sich herausstellte, die höchst vollkommen waren.
Und diese Wesen waren so geschaffen, daß sie gleichfalls wirken und gestalten konnten nach eigenem Willen. Sie standen unermeßlich hoch und fielen in die Tiefe. ebenfalls im freien Willen. Aber sie müssen unweigerlich wieder zu der Höhe gelangen, auf der sie uranfänglich gestanden hatten. Sie fielen im freien Willen und müssen auch im freien Willen den Aufstieg zurücklegen.
Ich aber, Dessen endlose Liebe sie erschuf und Dessen endlose Liebe die Geschöpfe ewig besitzen werden, verhelfe diesen gefallenen Wesen ständig zur Höhe. Niemals werde Ich ein Wesen, das Ich liebe und das sich schon heraufgearbeitet hat, zurückstoßen oder ihm den Aufstieg verwehren, weil dies Meiner unendlichen Liebe widersprechen würde. Dagegen tue Ich alles, um es unausgesetzt zur Höhe zu ziehen, aber Ich zwinge es nicht dazu.
Ich lasse dem Wesen seine Freiheit, vorausgesetzt, daß es das Stadium im Ichbewußtsein erreicht hat. zum Unterschied von dem Stadium seiner Entwicklung, wo es im Mußgesetz zur Höhe steigt. In diesem Zustand also steigt es nach Meinem Willen aufwärts, weil es sonst ewiglich nicht zur Höhe gelangen könnte, weil es dazu nicht mehr fähig ist.
(19.6.1957) Sowie es aber die Freiheit seines Willens zurückerlangt hat, wird keinerlei Zwang mehr auf das Wesen ausgeübt, aber stets und ständig ihm dazu verholfen, daß es die Höhe erreichen kann, wenn es will. Es wird ein Gnadenmaß ausgeschüttet, das vollauf dazu genügt, auf Erden wieder den Urzustand zu erreichen, wenn es recht genützt wird. Meine Liebe und Erbarmung gilt unausgesetzt den Wesen, die als Mensch auf Erden verkörpert sind ihrer letzten Willensprobe wegen, und Ich bedenke sie wahrlich nicht karg. Ich tue alles, was nur geeignet ist, um sie der Vollendung zuzuführen. Es ist also dem Wesen möglich, diese Vollendung zu erreichen. Und so ist es also auch ein gewisses Versagen, ein Unausgenütztlassen der Gnade, ein innerlicher Widerstand, wenn es die Vollendung nicht erreicht. Es ist dies dann eigene Schuld, deren Folgen es selbst tragen muß, weil ihm alles zu Gebote stand, weil der Mensch achtlos daran vorüberging, was ihm Meine Liebe und Erbarmung darbot.
Es war der Gang zuvor, bis zur Verkörperung als Mensch, ein immerwährender Aufstieg, die Seele hatte schon eine hohe Stufe erreicht, als sie sich verkörpern durfte. Und der freie Wille im Stadium als Mensch kann ihr wieder einen Rückfall zur Tiefe eintragen. Niemals aber wird Mein Wille einen Rückschritt veranlassen, niemals werde Ich das Wesen rückversetzen in einen Zustand, der schon hinter ihm liegt, den es also schon überwunden hatte, sondern diesen Zustand hat sich das Wesen selbst geschaffen, es ist freiwillig dahin zurückgekehrt, wo es lange zuvor geweilt hat in unsäglicher Qual.
Der freie Wille ließ solches zu, der aber auch ebensogut sich nach oben wenden konnte, der das herrlichste Ziel anstreben konnte: die restlose Vereinigung mit Mir. Daß nun der freie Wille der Menschen auf Erden weit mehr mißbraucht, als recht gerichtet wird, ist nur die Folge des Nichtanerkennens des Erlösungswerkes Jesu Christi. Es wäre der Abfall zur Tiefe nicht möglich, wenn sich der Mensch gläubig an Ihn um Hilfe wenden möchte, Der gestorben ist am Kreuz, um den Menschen Willensstärkung zu erwerben. Und es wird niemals ein Mensch während der Erdenzeit seine Vollendung erreichen können ohne Jesus Christus, weil er noch mit der Last seiner Urschuld behaftet ist, die Meinem Gegner Macht gibt über ihn.
Und geht nun die Seele unerlöst ein in das jenseitige Reich, dann ist sie im gleichen Schwächezustand wie auf Erden, und sie benötigt genauso wie auf Erden die Hilfe des göttlichen Erlösers, um aus der Tiefe zur Höhe zu gelangen.. Auch im Jenseits wird ihr Hilfe angeboten, aber wieder ihr der freie Wille belassen, sie anzunehmen oder abzulehnen. Und so kann sie auch dann noch steigen oder fallen. Sie wird aber niemals von Mir zur Höhe gedrängt oder in die Tiefe hinabgestoßen, sie geht selbst ihren Weg in völliger Willensfreiheit.
Und so auch würde ein nochmaliger Erdengang als Mensch nur stattfinden können, wenn es des Wesens eigener Wille wäre, denn Mein Wille ist eine Rückversetzung in einen schon zurückgelegten Zustand nicht, weil Ich wahrlich genug andere Möglichkeiten habe, um dem Wesen einen Fortschritt in seiner Entwicklung zu verschaffen.
Ein unreif von der Erde abgeschiedenes Wesen aber ist gänzlich geschwächten Willens. Es weiß auch zumeist nicht, daß es schon im Jenseits weilt, sondern es wähnt sich noch auf Erden und hadert nur mit seinem Schicksal, weil es nur Qualen und Unglückseligkeit empfindet. Doch es hält sich vorwiegend in der Nähe der Menschen auf Erden auf, die gleichen Geistes sind, also auch in gleicher Unvollkommenheit. Und es sucht sich selbst durch jene Menschen zu äußern, es überträgt seine Gedanken auf jene und treibt sie oft zu Handlungen an, die es selbst auf Erden tun wollte oder getan hat.
Niemals aber wird einer solchen Seele eine Wiederverkörperung auf Erden gestattet, selbst wenn es ihr Wille wäre, weil für diese Seele ein nochmaliger Gang auf Erden auch eine vergrößerte Gefahr eines noch tieferen Absturzes wäre und dies Meine Liebe und Weisheit erkennt und verhütet.
Mit zunehmender Erkenntnis ist auch der Wille eines Wesens im Jenseits gestärkt, und dann wäre es wohl möglich, daß der freie Wille wieder selbst eine Entscheidung trifft und ein Ziel anstrebt, Zunehmende Erkenntnis aber bedeutet auch Licht. Und in diesem Lichtschimmer ersieht die Seele nun auch das Tätigkeitsfeld, das sie erwartet, und sie ersieht gleichzeitig auch den sicheren Aufstieg zur Höhe. Ihr freier Wille richtet sich nun so sicher auf das vor ihr liegende Ziel und würde nimmermehr zurückverlangen zur Erde, die dem Wesen nun erscheint wie eine Kerkerhaft, der sie entronnen ist und die sie niemals freiwillig wieder aufsuchen würde.
(20.6.1957) Es werden ihr aber im jenseitigen Reich wieder Aufgaben gestellt, es wird von ihr eine dienende Tätigkeit gefordert, die ihre volle Aktivität verlangt. Entsprechend ihrer geistigen Reife nun findet jene Tätigkeit in einem Meiner endlos-vielen Schulhäuser statt, worunter also die zahllosen Schöpfungen außerhalb der Erde zu verstehen sind .... die Welten und Gestirne, die alle geistige Wesen bergen zum Zwecke ihrer Weiterentwicklung. Jene Welten also sind auch aus Meinem Liebewillen entstanden, und sie nehmen immer wieder neue Wesen auf, deren Reifegrad gerade diesem oder jenem Gestirn entspricht, auf dem sie nun die ihnen gestellte Aufgabe erfüllen können: wieder in dienender Liebe sich am Erlösungswerk zu beteiligen.
Die Seele braucht dazu keine irdisch-materielle Außenform. Doch sie ist ichbewußt und also auch jederzeit und überall fähig, sich selbst zu erkennen und eigenmächtig zu wirken aus Meiner Kraft, sowie sie nur lichtempfänglich geworden ist. Und sie hat dann auch nur das Bestreben, auch den Seelen zum Lichtempfang zu verhelfen, die noch in der Dunkelheit dahinwandeln, was sie gut erkennen kann. Und wie an einen Alpdruck denkt sie an die Zeit auf Erden zurück, wo sie von einer schweren Hülle umgeben war und keine Freiheit besaß.
Nur in ganz besonderen Fällen wird sich die Seele zu einem nochmaligen Erdengang freiwillig entschließen, aber dann ist sie schon in einem Maße lichtdurchstrahlt, daß sie ersieht, welche Hilfeleistung es für die Menschen auf der Erde bedeutet, wenn ihnen eine direkte Verbindung geschaffen wird vom Reiche des Lichtes aus.
Und um die Menschen in den Segen einer solchen Verbindung zu setzen, nimmt sie freiwillig diese Mission auf sich, die sie als Lichtwesen auch als überaus kurzfristig erkennt. Ein solches Lichtwesen kann auch nicht mehr im Erdenleben absinken, denn obgleich es unter den gleichen Lebensbedingungen auf der Erde weilt, hat doch die Seele soviel Kraft und sie löset niemals den Kontakt mit Mir und bezieht also auch fortgesetzt die Kraft von Mir, um ihre Mission erfolgreich zu Ende zu führen.
Es braucht also die Willensprobe nicht mehr abzulegen, die von jedem noch unvollkommenen Wesen gefordert wird. Hat ein unvollkommenes Wesen einmal die ihm reichlich zufließenden Gnaden ungenützt gelassen, so muß es auch die Folgen seiner Versäumnis tragen .... Es kann nicht erwarten, daß ihm immer und immer wieder die gleichen Möglichkeiten geboten werden, an denen es auch wieder vorübergehen kann in seiner Blindheit und in seinem Widerstand gegen Mich.
Aber Meine Liebe und Erbarmung lässet kein Wesen fallen, und was es auf dieser Erde nicht erreicht, kann ihm in Meinen endlos vielen Schulhäusern doch noch zuteil werden, es kann einmal zur Seligkeit gelangen, wenn auch nach endlos langer Zeit.

Amen

B.D. 6854 empfangen am 18.6.1957


Erlösungsprozeß – Ewigkeiten - Hölle – Verdammung

Der Erlösungsprozeß des Geistigen währet so lange Zeit, wie das Geistige selbst dafür benötigt. Also es kann nicht von gleich langer Dauer gesprochen werden, sondern jede Wesenheit bestimmt sie selbst durch die Härte des Widerstandes, durch ihren Willen, sich erlösen zu lassen. Und darum können Ewigkeiten vergehen, ehe dieser Prozeß beendet ist, und es können mehrere Erlösungsperioden vonnöten sein; es kann aber auch eine Epoche genügen zur völligen Erlösung des Geistigen, sowie es selbst willig ist und die Erlösung im letzten Entwicklungsstadium bewußt anstrebt.
Es kann dieses letzte Stadium eher oder später in einer Erlösungsperiode durchlebt werden von dem Geistigen, denn auch hier ist der Wille des Geistigen im gebundenen Zustand entscheidend, wenngleich dieser Wille nicht frei ist. Das Wesen muß wohl bestimmte Tätigkeiten verrichten, es kann nicht wider die göttliche Ordnung ankämpfen, es kann aber dieser Tätigkeit bereitwillig nachkommen, es kann selbst eine Lockerung seiner Fessel anstreben; und dann benötigt es nicht so lange Zeit für seine Aufwärtsentwicklung im Mußzustand und kann desto eher in das letzte Stadium mit Willensfreiheit eintreten, wo es sich endgültig entscheiden muß, ob es in Liebe und aus freiem Willen zu dienen bereit ist oder zurückfällt in den Widerstand gegen Gott. Und darum kann ein Wesen, das im Vorstadium schnell aufwärtsstieg, durch ein ungenütztes Erdenleben als Mensch den Erlösungsprozeß selbst verlängern, indem er ihn dann im jenseitigen Reich fortsetzen muß unter erheblich schwereren Bedingungen.
Es können wieder im geistigen Reich Ewigkeiten vergehen, bevor es ins Lichtreich eingehen kann; es besteht auch die Möglichkeit, daß es tiefer absinkt und zuletzt wieder den Gang gehen muß durch die Schöpfung, im gebundenen Willen, daß also eine zweite Erlösungsperiode für dieses Wesenhafte nötig ist und auch mehrere, um einmal zum Ziel zu gelangen. Das im harten Widerstand gegen Gott verharrende Geistige benötigt einen weit größeren Zeitraum für seine Erlösung. Es wird in der harten Materie festgehalten, es braucht schon Ewigkeiten zu seiner Aufwärtsentwicklung im Mußzustand, doch auch diese führt einmal zum letzten Stadium als Mensch, wo es die letzte Willensprobe ablegen muß. Auch dann besteht noch die Gefahr eines Stillstandes oder Rückganges, aber auch die Möglichkeit restloser Erlösung. Doch letztere wird zahlenmäßig immer kleiner werden, je weiter eine Erlösungsperiode vorgeschritten ist.
Es zeigt sich, daß der Widerstand gegen Gott noch nicht gebrochen ist trotz endlos langer Gefangenschaft zuvor, es zeigt sich dies im geistigen Tiefstand der Menschheit, in ihrem Unglauben und in einem Leben ohne Verbindung mit Gott. Die Menschen aber, die in dieser Zeit doch ihr Ziel erreichen, haben starke Kämpfe zu bestehen als Ausgleich für ihren endlos langen Widerstand zuvor, doch auch überaus starke Kraft und Gnade zu erwarten von seiten Gottes, Der dem Geistigen beisteht in übergroßer Liebe, um es zum Ziel zu führen.
Das Wesenhafte aber, das versagt, geht unweigerlich den Gang der Entwicklung noch einmal, ohne daß ihm Gelegenheit gegeben wird, im Jenseits auszureifen, denn es erreicht nicht mehr den Reifegrad, den eine Aufwärtsentwicklung im Jenseits bedingt.
Es ist vielmehr in der Gewalt des Satans, also schon so weit abgesunken, daß nur noch das Binden in der festesten Materie, ein nochmaliger Gang durch die Schöpfung im Mußzustand, diesem Geistigen helfen kann, die Gottferne zu verringern und somit auch die totale Kraftlosigkeit, die Folge der Gottferne ist. Und so ist es möglich, daß mehrere Entwicklungsperioden nötig sind, um ein Wesen zum Ziel zu führen, und darum wird auch von ewiger Verdammnis gesprochen, von Hölle und Tod, weil es Zeiträume sind, die nach menschlichem Ermessen Ewigkeiten dauern, die der Verstand des Menschen mit seinem Zeitbegriff nicht fassen kann und die darum auch die erbarmende Liebe Gottes erklären, mit welcher Er auf die Menschen einzuwirken sucht jederzeit und besonders in der Zeit des Endes, um sie vor einem solchen nochmaligen Erdengang zu bewahren, um sie in den Reifezustand zu leiten, der ein Eingehen in das jenseitige Reich ermöglicht, um die Entwicklung dort fortzusetzen. Denn einmal ist die Zeit abgelaufen, die Gott dem Geistigen zur Erlösung zugebilligt hat, und eine neue Periode beginnt laut Heilsplan von Ewigkeit, der allem Geschehen zugrunde liegt und nur die Erlösung des unfreien Geistigen zum Ziel hat.

Amen

B.D. 3619 empfangen am 3.u.4.12.1945


Offenbarung Gottes in Stunden der Not

Jedes kleinste Geschehen im Leben des Menschen ist Gottes Fügung
In Stunden der Not ist Gott so offensichtlich erkennbar, daß die Menschen mit gutem Willen gläubig werden müßten, so sie nur den Ablauf ihres Lebens sich vor Augen halten würden, der immer und immer wieder die göttliche Führung zutage treten läßt. Seine liebevolle Führung wird gerade in Zeiten der Not erkennbar sein, denn immer wieder wird sich ein Ausweg finden, und es wäre wenig weise, diesen Ausweg als Zufall hinzustellen, denn oft kann dadurch sich das ganze Leben eines Menschen ändern.
Jedes kleinste Geschehen im Leben des Menschen ist Gottes Fügung, d.h. nach Gottes ewigem Heilsplan von Seiner unübertrefflichen Weisheit als dienlich für seine Seele befunden und also dem Menschen auferlegt. Ist nun der Mensch durch solche Fügungen hart betroffen, daß er also in eine bedrängte Lage gerät, so ist Gott in Seiner Liebe stets bereit, diese Lage wieder zu einer erträglichen (zu = d. Hg.) machen, und Er tut dies dann oft so offensichtlich, daß der Mensch in seinem Denken stutzig werden kann, daß er durch Nachdenken darüber hingelenkt wird auf ein allmächtiges, weises und liebevolles Wesen.
Und es liegt nun an ihm selbst, ob er diese Gedanken aufgreift, also zum Glauben gelangt an ein höchst vollkommenes Wesen und sich Ihm zuwendet. Und so tritt Gott einem jeden Menschen nahe, und Er sucht ihn von Seiner Existenz zu überzeugen. Er sucht ihn zum Glauben zu bringen durch jede Notlage und die darauf folgende Hilfe. Doch unbedingt gehört dazu die Willigkeit des Menschen, d.h. die eigene Stellungnahme, die ein Nachdenken über Sinn und Zweck der Not erfordert. Ein Mensch, der die Not bitter empfindet, der wird auch die Hilfe Gottes dankbar entgegennehmen, und er wird dann ernsthaft darüber nachdenken, und dies bringt ihn zu innerem tiefen Glauben. Und darum kann auch die kommende Zeit überaus Glauben-erweckend und belebend sein, weil offensichtliche Hilfe kommt, so der Mensch ringet im Gebet, der also an Gott und Seine Macht, an Seine Liebe und Weisheit glaubt.
Die Hilfeleistung ist darum ein erkennbares Zeichen von der Allmacht und Liebe, und sie wird nicht ohne Wirkung sein auf den Menschen, er wird gläubig werden können, so er willig ist und nur immer dessen achtet, wie sich sein Lebensschicksal abwickelt, wo oft eine große Not behoben wird und er alles im Leben als Fügung Gottes ansehen lernt. Denn in der Not gibt Gott Sich zu erkennen, Er offenbaret Sich einem jeden, der nachdenklich ist und Gott erkennen will.

Amen

B.D. 3418 empfangen am 26.1.1945


Tod und Auferstehung – Leben

Auch Jesu Weg war vorgezeichnet

Ich bin den Weg gegangen, der Mir vorgezeichnet war, den Ich aber freiwillig zurücklegen mußte, um das Ziel zu erreichen, gänzlich mit dem Vater von Ewigkeit vereinigt zu sein. Ich ging den Weg durch den Tod zum Leben, durch die Finsternis zum Licht. Und Ich

Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.