*


Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Erlösungsperiode mit Jesus Christus 42

Moderatorin Beiträge: 1401 ***
Erlösungsperiode mit Jesus Christus
« am: April 26, 2022, 10:01:53 Vormittag »
Inhalt
Johannes 21, 25   
Das Erlösungswerk Jesu war einmalig   
Erlösungsperiode geht dem Ende entgegen   
Erlösungsperiode mit Jesus Christus   
Kreislauf – Beenden einer Erlösungsperiode   
Ende einer Epoche keine Weiterentwicklung im Jenseits, sondern Bannung   



Es sind noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat. Wenn aber eins nach dem andern aufgeschrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.

Lutherbibel, Johannes 21,25



Johannes 21, 25

Den Meinen gebe Ich Aufklärung, so sie ernstlich solche begehren. Es ist wohl in Meinem Plan von Ewigkeit so manches den Menschen verborgen, weil unbegrenztes Wissen immer nur ein Zeichen erhöhter Seelenreife ist oder auch weil das Wissen sich mehrt, sowie die Liebe sich vertieft.

Und Ich wußte und weiß es seit Ewigkeit, welchen Liebegrad die Menschen erreichen werden, und habe darum auch zu Zeiten Meines Erdenwandels nicht mehr erwähnt, als die Menschen aufnehmen konnten, weil auch das Verständnis tiefster Weisheiten vom Grade ihrer Liebe abhängig war. Ich habe aber dennoch vieles erwähnt, was den Menschen nicht vermittelt wurde, denn es waren auch liebeerfüllte Menschen in Meiner Umgebung, die tieferes Wissen aufnehmen und verstehen konnten.

Doch Ich habe eine Lehre ständig vertreten, Ich habe die Gebote der Liebe gegeben. Ich habe die Menschen immer zu einem Lebenswandel in Liebe angehalten. Und diese Liebelehre ist auch heut noch „Mein Evangelium“, das allen Menschen unterbreitet werden soll, die guten Willens sind.

Denn von der Erfüllung Meiner Liebegebote allein ist der Reifegrad des Menschen abhängig und von dem Reifegrad der Seele wieder der Grad der Erkenntnis, in dem der Mensch steht. Die Liebe ist Gewähr für ein wahrheitsgemäßes Wissen, das in alle Tiefen dringen kann. Und jederzeit empfing der Mensch auch ein ungewöhnliches Wissen, je mehr sein Wesen sich zur Liebe gewandelt hatte und es das Wissen begehrte.

Doch es waren nicht viele Menschen, die zu wissen begehrten. Zumeist ließen sie sich genügen an jenem Wissen, das von Mensch zu Mensch fortgepflanzt wurde und das aus dem Buch der Bücher zu entnehmen war. Aber das Wissen, die Wahrheit aus Gott, ist unerschöpflich, und es kann auch nicht begrenzt sein, weil Ich, als das vollkommenste Wesen, keine Begrenzung kenne und auch dem Menschen keine Grenzen seines Wissens setze, wenn dieser ernsthaft die Vollkommenheit anstrebt und sich restlos zur Liebe gestaltet.

Dann wird er Dinge erfahren, die in keinem Buche geschrieben stehen, und er wird immer tiefer eindringen dürfen in göttliche Weisheit, und er wird des Staunens kein Ende finden.
Ein solches Wissen aber durch Bücher allen Menschen zugänglich zu machen wäre töricht, denn es gehört ein hoher Reifegrad der Seele dazu, es zu verstehen, den zu wenige Menschen auf der Erde besitzen. Aber er ist zu erreichen möglich, und darum sollen immer wieder die Menschen hingewiesen werden auf Meine Gebote der Liebe, deren Erfüllen ihnen wohl ihre Seelenreife erhöhen kann.

Und das Erdenleben ist trotz seiner Kürze ausreichend für die Erlangung eines hohen Reifezustandes, und somit kann der Mensch in einem hohen Grad der Erkenntnis von der Erde abscheiden, wenn er nur eifrig war in der Erfüllung jener Liebegebote, denn dann werde Ich Selbst Mich ihm offenbaren im Geist, und Ich werde ihm die rechten Gedanken ins Herz legen oder ihm durch das innere Wort die Wahrheit zuleiten.

Und dann wächst er über jenes Wissen hinaus, das ihm schulmäßig nahegebracht wurde oder das er sich durch Verstandesarbeit angeeignet hat. Aber er wird auch erkennen, daß das Buch der Bücher die Wahrheit enthält, weil er es dann erleuchteten Geistes lesen wird, wenngleich sich durch menschliches Verstandesdenken Abänderungen ergeben haben, die eben auch nur ein erleuchteter Geist entdecken und richtigstellen kann. „Wer Mich liebt und Meine Gebote hält, zu dem will Ich kommen und Mich ihm offenbaren.“ Und Ich werde ihn wahrlich in die Wahrheit leiten und ihm auch das rechte Verständnis dafür geben.

Was nun aber im Erdenleben nicht unbedingt zu wissen nötig ist und darum geheimgehalten wurde, das soll in der Endzeit allen denen unterbreitet werden, die Mir angehören wollen und denen Ich daher Meinen Heilsplan von Ewigkeit offenbare.

Denn sie sollen sich des Ernstes dieser Zeit bewußt werden, sie sollen wissen, was vor ihnen liegt, und sie sollen ermahnt und gewarnt werden in aller Liebe, des Endes zu gedenken und sich vorzubereiten.

Und darum geht nun den Menschen ein Wissen zu, das sie auch entsprechend ihres Liebegrades annehmen oder ablehnen werden. Sie werden nicht gezwungen zur Annahme, aber sie sollen sich in Gedanken damit befassen, sie sollen, weil sie das Buch der Bücher nicht mehr beachten, doch Mein Wort unterbreitet bekommen, das auch wieder nur die Liebe lehrt, aber auch die Menschen tiefer Einblick nehmen lässet in Meinen Heilsplan, weil die Zeit des Endes gekommen ist. (14.7.1960) Nun kann Ich den Menschen ein Wissen unterbreiten, das ihnen darum nicht mehr zuträglich ist, weil ihr Glaube nur noch schwach oder gänzlich verlorengegangen ist, so daß also dieses Wissens nur von seiten derer geachtet wird, die stark sind im Glauben, die darum auch Einblick nehmen dürfen in Meinen Heilsplan von Ewigkeit.

Ihnen offenbare Ich Mich nun, und Ich gebe ihnen kund, daß sich nun erfüllet, was Ich durch Seher und Propheten verkündet habe von Beginn dieser Erlösungsperiode, denn einmal geht auch diese zu Ende, und einmal wird die Zukunft zur Gegenwart. Und wessen Geist erweckt ist, der wird auch volle Übereinstimmung finden mit den Worten der Schrift, denn was von Mir kommt, muß immer das gleiche sein, und es wird sich niemals widersprechen. Und wie die Ernte der Abschluß der Bemühungen des Landmannes ist, so auch werde Ich Ernte halten am Ende und sammeln, deren Seelen ausgereift sind auf dieser Erde, und sie werden zum Leben eingehen, im geistigen Reich oder auf der neuen Erde, wie Meine Weisheit und Meine Liebe es erkennt und bestimmt.

Ich werde richten die Lebendigen und die Toten. Ich werde alles dorthin versetzen, wo es seinem Reifezustand nach hingehört, und das wird auch soviel bedeuten, als daß viele Menschen, die im Erdenleben versagten und in den Zustand des Todes zurücksanken, wieder gebannt werden in der harten Materie, in der sie langsam wieder zum Leben zurückfinden müssen durch endlos lange Zeiten hindurch. Denn nichts soll ewig verlorengehen, und auch das zutiefst Gesunkene wird einmal zum Leben kommen, das es dann auch ewiglich nicht mehr verlieren wird.

Bertha Dudde Kundgabe 7647


Das Erlösungswerk Jesu war einmalig

Das ist Meiner Liebe größtes Werk gewesen, daß Ich für euch am Kreuz gestorben bin.

Meine Liebe ist unendlich, und also gilt sie Meinen Geschöpfen immer und ewig, auch wenn sie sich noch von Mir in weitester Entfernung befinden. Sie verfolgt auch das zutiefst Gesunkene und hilft ihm immer wieder empor zur Höhe. Und sie wird nicht eher ruhen, als bis das Rückführungswerk vollendet ist. Doch die größte Liebe Meinerseits hätte euch nicht wieder annehmen können, wenn ihr nicht zuvor eurer Sündenschuld ledig geworden wäret.

Denn auch die Liebe kann nicht die Gerechtigkeit ausschalten, und es mußte die Schuld zuvor getilgt sein, es mußte dafür Sühne geleistet werden, eine Sühne, die zu leisten aber das sündig-gewordene Geschöpf nicht fähig war, und wenn Ewigkeiten darüber vergangen wären.

Darum hat Meine Liebe Selbst die Schuld getilgt, indem Sie das Erlösungswerk vollbrachte, zu leiden und zu sterben am Kreuz für die Sünden der Menschheit.

Meine Liebe Selbst vollbrachte das Werk und verkörperte Sich dazu in einem Menschen, Der diese Verkörperung in Sich zuließ, weil die Liebe zu Mir und zu Seinen Mitmenschen so stark war, daß Er für sie leiden und sterben wollte. Ich Selbst, als die „Ewige Liebe“, also war in Ihm, in dem Menschen Jesus, Der Sein Blut vergoß für Seine Brüder, um ihre große Sündenschuld zu tilgen.

Es war dies ein einmaliges Erlösungswerk, das in seiner Größe nie zuvor und nicht nachher übertroffen werden kann, denn Ich habe wahrlich den bittersten Tod gewählt, weil die Größe der Schuld unermeßlich war und der größten Leiden und Schmerzen bedurfte, um einen Ausgleich für diese Schuld der Gerechtigkeit gegenüber herzustellen.

Denn wenngleich die Hülle Jesu menschlich war, so war doch die Seele Jesu von oben, was auch erklärt, daß sie im Reiche der Finsternis weit mehr gelitten hat, als ein Mensch sich ausdenken kann, der inmitten der Sünde lebt. Aber Er wollte leiden für Seine gefallenen Brüder, und Ich nahm dieses Opfer an, weil die Liebe in Ihm es bringen wollte und weil Ich niemals der Liebe wehre, wenn sie sich äußern will. Denn die Liebe ist Mein Urelement, und so befand Ich Selbst Mich in dem Menschen Jesus und opferte Mich auf für die Menschheit.

Es ist dieses Erbarmungswerk so gewaltig, daß es auch für euch Menschen unfaßbar bleiben wird, solange ihr noch durch das Erdenleben geht, aber ihr werdet es einmal erkennen, was sich durch dieses Erlösungswerk abgespielt hat im geistigen Reich, ihr werdet es erkennen, wenn ihr selbst werdet in jenes Reich eingegangen sein und wenn ihr dann den Vorgang der Kreuzigung Jesu selbst werdet erleben dürfen, der euch dann überwältigen wird und Lob und Dank singen lässet.

Und jede ausgereifte Seele wird ihn erleben dürfen im geistigen Reich und nun erst erkennen, welche Liebe und Gnade gewaltet hat, daß Ich Selbst in dem Menschen Jesus über die Erde ging. Denn es wurde nun eine Brücke geschlagen von den Menschen zu Mir, die jede Seele betreten darf, die zu Mir kommen will.

Es gibt einen Weg aus dem lichtlosen Reich in das Reich des Lichtes und der Seligkeit. Und diesen Weg konnte und kann jeder gehen, der zu Mir in Mein Reich gelangen will. Es ist der Weg, den Jesus vorangegangen ist und dem ihr alle nur zu folgen brauchet, um wieder mit Mir vereint zu sein. Es ist also die Sündenschuld getilgt. Und es wurde dieses Erlösungswerk für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft vollbracht, ein jeder kann Erlösung finden, der ernstlich das letzte Ziel, die Vereinigung mit Mir, anstrebt, denn er wird Vergebung seiner Schuld finden durch Jesus Christus, Der für ihn Sein Leben hingegeben hat, Der mit Seinem Blut den Kaufpreis gezahlt hat für alle Seelen.

Und eine jede „erlöste“ Seele wird selbst das Kreuzesopfer erleben dürfen. Aber niemals wird sich ein solches Erlösungswerk wiederholen. Denn Jesus starb für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, und das heißt soviel, als daß Meine Liebe sich genügen ließ an diesem Erbarmungswerk, daß aber der Mensch selbst nun seine eigene Erlösung auch wollen muß, ansonsten für ihn Jesus vergeblich am Kreuz gestorben ist. Wer nicht zu Jesus Christus findet, der nimmt niemals die Erlösung an, denn sie kann ihm nur durch Ihn gebracht werden, wer Jesus Christus ablehnet, der lehnt auch Mich ab, und er wird sich nimmermehr mit Mir vereinigen können, wer Jesus Christus nicht annimmt, der bleibt weiter mit seiner großen Sündenschuld belastet, und ihm sind die Pforten zum Lichtreich verschlossen.

(17.7.1960) Und ihr Menschen der Jetztzeit lebt in der Erlösungsperiode, in der Ich Selbst in Jesus zur Erde gestiegen bin, um eure Schuld zu tilgen, um das große Barmherzigkeitswerk zu vollbringen, das einmalig ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit.

Ihr also habt die Gnaden des Erlösungswerkes auswerten können während eures Erdenlebens, und ihr habt noch immer die Möglichkeit, dies zu tun, wenn ihr noch nicht erlöst seid, also Jesus Christus noch nicht um die Vergebung eurer Sünden angegangen seid. Denn noch bleibt euch kurze Zeit bis zum Ende.

Aber unweigerlich müsset ihr Ihn suchen und finden noch in dieser Zeit, wenn ihr nicht verlorengehen wollet für ewige Zeiten, denn es gibt für euch keine andere Erlösung, als daß ihr Ihn anerkennet und Mich Selbst also in Ihm, daß ihr durch euren Willen frei werdet von eurer Urschuld, die einen jeden Menschen belastet, der noch nicht zu Jesus Christus seinen Weg genommen hat.

Und darum wird mit vermehrtem Eifer Mein Name in aller Welt gepredigt. Jesus Christus wird verkündet in aller Welt, und wahrlich, die Kraft Seines Namens wird jeder Mensch erfahren dürfen, der an Ihn glaubt und sich Ihm hingibt in diesem Glauben.. Dann wird er leben in Ewigkeit, wenngleich er sein irdisches Leben verlieren wird noch vor dem Ende. Aber der Glaube an Jesus Christus schützet ihn vor dem Untergang, denn keiner kann verlorengehen, der Ihn anerkennt, weil Er für alle Menschen Sein Blut vergossen hat, für die Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

Das lasset euch gesagt sein, daß Sein Erlösungswerk ein einmaliges gewesen ist, wie es nie zuvor und niemals nachher stattfinden wird.Denn Ich Selbst habe Mich im Menschen Jesus am Kreuz geopfert, und Mein Liebewerk ist wahrlich von einer solchen Wirkung gewesen, daß eine Tilgung aller Schuld der Menschheit garantiert ist, und ob diese noch so groß war und ist. Aber die Menschen müssen es wollen, daß sie erlöst werden. Wider seinen Willen wird kein Mensch gezwungen, die Gnaden Meines Erlösungswerkes anzunehmen, wider seinen Willen kann keines Menschen Sündenschuld getilgt werden.

Und darum kann auch nicht den Menschen das Los der Neubannung erspart bleiben, die sich nicht freiwillig unter das Kreuz Christi stellen, die nicht Jesus Christus annehmen, die keinen Glauben haben an Mich und Meine übergroße Liebe, die allen Menschen helfen möchte, die in geistiger Not sind. Ich muß sie ihren Weg gehen lassen, der aber einmal gewißlich zum Ziel führen wird.Ich lasse ihnen volle Freiheit, wie sie aber ihre Freiheit nützen, das ist bestimmend für den Zustand, der sie erwartet, sowie das Ende der Erde gekommen ist.

Und Zeit und Stunde dieses Endes ist bestimmt seit Ewigkeit, und es kann auch nicht mehr aufgehalten werden, weil die göttliche Ordnung wiederhergestellt werden muß, die nicht mehr auf dieser Erde herrscht. Aber Ich kann euch nur immer hinweisen auf dieses Ende und euch zu äußerster Seelenarbeit ermahnen.

Und diese besteht in vermehrtem Liebewirken. Und dann werdet ihr auch Jesus Christus erkennen können als euren Retter und Erlöser, und ihr werdet den Weg nehmen zum Kreuz, und dann könnet ihr auch nicht mehr verlorengehen.

Bertha Dudde Kundgabe 7649


Erlösungsperiode geht dem Ende entgegen

In immer größere Not wird die Menschheit geraten, weil die Zeit drängt, die dem Geistigen zur Erlösung gegeben ist. Es muß ein beschleunigter Entwicklungsprozeß möglich sein, der durch übergroßes Leid und Elend gefördert wird.

Die Zeit geht ihrem Ende entgegen, und es sind noch unzählige Menschen, die keinerlei geistiges Streben haben und daher völlig nutzlos durch das Erdenleben gehen.
Sie müssen gewissermaßen gedrängt werden durch die äußeren Verhältnisse, ernsthaft über das Erdenleben nachzudenken, was sie niemals tun würden, wenn das Leben in Einförmigkeit und ohne Leid und Not an ihnen vorübergeht. Solange sie nicht Fühlung nehmen mit der geistigen Welt durch inniges Gebet, durch Anfordern geistiger Kraft, ist der geistige Erfolg ihrer Verkörperung auf Erden anzuzweifeln, oder es müßte das Erdenleben nur ein fortgesetztes Liebeswirken sein, dann aber steht der Mensch auch unbewußt in Verbindung mit der geistigen Welt.

Die Zeit der Erlösung des Geistigen geht ihrem Ende entgegen. Was das bedeutet, kann der Mensch nicht fassen, und dennoch soll er davon in Kenntnis gesetzt werden, auf daß er die Ursache und den Zweck der großen Not begreife, die Gott über die Erde kommen läßt. Unendlich lange Zeit hat diese Erlösungsperiode umfaßt, und immer wieder wurde dem Geistigen Möglichkeit geboten, sich zur Höhe zu entwickeln. Doch Gottes Weisheit setzte dieser Erlösungsperiode auch eine Grenze, erhöht aber auch die Zahl und Art der Entwicklungsmöglichkeiten, auf daß das noch unreife Geistige zur letzten Reife kommen kann, bevor die Erlösungsperiode beendet ist. Und sowie sich das Geistige nicht sträubt, kann es die letzte Stufe der Entwicklung erreichen. Doch der Wille dieses Geistigen ist schwach, und er versagt, so er nicht beeinflußt wird in einer Weise, die ihn zum eigenen Entscheid drängt.

Einen solchen Einfluß soll das Erdenleid auf das Geistige ausüben, und darum läßt Gott diese letzte Möglichkeit nicht unversucht, um dem Geistigen zu helfen, das ohne solches die Verkörperung als Mensch nicht nützet. Das Erdenleben geht vorüber, mit ihr aber auch die Möglichkeit, daß sich das Geistige im Menschen befreit. Auf Erden kann es dies noch aus eigener Kraft; sowie das Erdenleben aber beendet ist, mangelt es dem Geistigen, der Seele, an Kraft, und es ist diese in größter Gefahr, sich rückschrittlich zu entwickeln, was Ewigkeiten erneuten Gebundenseins zur Folge hat.

Das größte Leid auf Erden ist dagegen gering zu nennen, und deshalb sollen es die Menschen auf sich nehmen, weil es die einzige Möglichkeit ist, der Seele die Qualen des Jenseits zu ersparen, die weit größer sind und Ewigkeiten andauern, weil es im Jenseits schwerer ist, die geistige Freiheit zu erlangen.

Denn dies ist gewiß, es kommt nichts über die Menschheit, was nicht in Gottes Liebe begründet ist und Gottes Weisheit zur Voraussetzung hat.

Und darum muß auch das kommende übergroße Leid betrachtet werden als ein Liebesbeweis Gottes, als ein letztes Mittel zur Erlösung des Geistigen, das in Gefahr ist, sich gänzlich zu verlieren .

Bertha Dudde Kundgabe 2564


Erlösungsperiode mit Jesus Christus

Die Stunde der Erlösung naht. Es vergeht keine lange Zeit mehr, daß der Schlußstrich gezogen wird unter eine Periode, die Erlösung bringen konnte und auch Erlösung bringt denen, die sich in die Schar der Streiter Christi eingegliedert haben, die Seinem Ruf gefolgt sind und den gleichen Weg wandelten, wie Er ihn auf Erden gegangen ist.

Für die Menschen dieser Erdperiode hatte sich ein besonderes Gnadenlicht ergossen, denn in dieser letzten Erdperiode verkörperte Sich im Menschen Jesus Gott Selbst, um die Menschheit zu erlösen, um es der gesamten Menschheit möglich zu machen, einmal das ewige Licht wieder schauen zu können, von Dem sich das Geistige einst freiwillig abgewandt hatte und darum eine tiefe Finsternis sein Los war und auch geblieben wäre ohne den göttlichen Erlöser Jesus Christus.

Diese Erdperiode war darum so bedeutungsvoll, weil sie einen hoffnungslosen Zustand beendete, der schon endlos lange Zeiten währte. Und die Erlösung für alles in dieser Erdperiode in das Stadium der Verkörperung als Mensch getretene Geistige wäre restlos möglich gewesen. Und doch wurde diese unerhörte Gnadenzuwendung nicht ausgenützt, und es haben wieder nur wenige ihr Ziel erreicht auf Erden, ausgereift an ihren Seelen dieses Leben im Fleisch beenden zu können, um im Lichtreich nun Aufnahme zu finden.

Allen Menschen wäre dies möglich gewesen, doch weil der freie Wille maßgebend ist und dieser nicht recht genützt wurde, gingen zahllose Seelen unerlöst von dieser Erde, obwohl alle Kenntnis erhielten von dem Erlösungswerk Jesu, von Seinem Kreuzestod und Seiner Mission. Doch der Glaube mangelte ihnen, und auch das Wissen um dieses größte Erbarmungswerk, das je auf Erden vollbracht wurde, hatte keinerlei Wirkung auf die Menschen.

Und so geht nun eine Erlösungsperiode zu Ende, die den größten Erfolg hätte bringen können und es beginnt wieder eine neue, auf daß allem Wesenhaften wieder die Gelegenheit geboten wird, die durch Jesu Tod erworbenen Gnaden einmal wieder in Anspruch nehmen zu können, denn eine restlose Erlösung kann nur mit Hilfe des göttlichen Erlösers Jesu Christi stattfinden. Und ihr Menschen stehet nun vor dieser Wende, ihr stehet vor dem Ende der alten und dem Beginn der neuen Erlösungs-Epoche, die also auch das Ende dieser Erde und das Erstehen einer neuen Erde bedeutet.

Noch bleibt jedem einzelnen Menschen Zeit, sich an Jesus Christus zu wenden mit der Bitte, ihm zu helfen. Noch könnte das Wissen um Sein Erlösungswerk genützt werden, selbst wenn der Glaube daran fehlt. Doch wer nur an die Existenz dieses Menschen glauben kann, der kann sich in Gedanken mit diesem „Menschen“ befassen und eine gedankliche Zwiesprache mit Ihm führen, daß dieser „Mensch“ ihm erkläre, warum Er Seine Ideen mit einem Kreuzgang besiegeln wollte. Und er wird die Antwort bekommen, weil der göttliche Erlöser jeden erfaßt, der nur mit Ihm in Verbindung tritt. Das Verstandeswissen allein nützt ihm zwar nicht viel, aber es kann dazu beitragen, eine rein verstandesmäßige gedankliche Auseinandersetzung einzuleiten, die mehr oder weniger erfolgreich enden kann.

Diese Erdperiode war mit dem persönlichen Erdengang Gottes gesegnet.

Und viel hätten die Menschen erreichen können bei gutem Willen, doch ihr Wille war nicht oft nach oben gerichtet. Nur eine kleine Herde immer ist Ihm gefolgt, und am Ende dieser Periode wird sie auch nicht viel größer sein. Darum könnet ihr alle mit Gewißheit das nahe Ende erwarten, ihr könnet zwar noch zuvor in die Gefolgschaft des göttlichen Erlösers treten, ihr könnet euch Seiner kleinen Herde anschließen, denn Er wird euch annehmen bis zur letzten Stunde. Aber unwiderruflich ist das Ende dieser Erde gekommen, und es ist daher für euch große Eile geboten und Anwendung aller Kräfte, es ist euch dringend geraten, um Zuwendung von Kraft zu bitten, daß ihr alle das Ziel erreichet, bevor der letzte Tag gekommen ist, daß ihr euch zu Jesus Christus bekennet, ehe es zu spät ist.

Bertha Dudde Kundgabe 6432


Kreislauf – Beenden einer Erlösungsperiode

Der Ring schließt sich. Es geht eine Erlösungsperiode zu Ende, die begonnen hat vor langer Zeit und die ein ganz bedeutungsvoller Erlösungsabschnitt genannt werden kann, weil in dieser Periode Ich Selbst zur Erde niedergestiegen bin, um für alles gefallene Geistige das Erlösungswerk zu vollbringen.

Und nach diesem Erlösungswerk konnten die ersten gefallenen Geister zurückkehren, die Mich nun anerkannten und die ewig bei Mir verbleiben, weil sie im freien Willen sich rückgestaltet haben zur Liebe.

Nun aber beginnt eine neue Erlösungsperiode. Und diese bedingt zuvor das Auflösen der materiellen Schöpfungen auf, in und über der Erde und eine totale Umformung der Erdoberfläche. Und es wird wieder ein Richten des Geistigen in jeglichem Reifegrad stattfinden, es werden neue Schöpfungen erstehen, die das Geistige entsprechend seinem Reifegrad aufnehmen und zur weiteren Entwicklung bringen, und es wird auch ein neues Menschengeschlecht sein, hervorgehend aus den Mir treu gebliebenen Menschen, die den letzten Glaubenskampf auf dieser Erde bestehen und also die letzte große Glaubensprobe abgelegt haben. Und diese Menschen bilden den Stamm des neuen Menschengeschlechtes, das die neue Erde bewohnen wird, während das Mir noch völlig Widersetzliche gebannt wird in der festen Materie und seine Aufwärtsentwicklung aufs neue beginnt.

Es ist eine Erdperiode beendet, und es heißt das, daß sich auch wieder ein Kreislauf vollendet hat, daß viele Seelen jegliche Außenform verlassen konnten und endgültig in das geistige Reich zurückgekehrt sind, daß sie also volle Erlösung gefunden haben durch Jesus Christus und sie nun im geistigen Reich ihrer Bestimmung nachkommen, daß sie schaffen und wirken in Meinem Willen, der jedoch auch der ihre ist, und daß sie immer höher und höher steigen, weil es im Lichtreich keine Begrenzung gibt und weil alle Meine Kinder Mich ewig anstreben werden, denn das erhöht ihre Beglückung, immer Erfüllung ihrer Liebe zu finden und niemals im Begehren Meiner Liebe nachzulassen.

Und ebenso geht auch der Prozeß der Rückführung des Geistigen auf Erden weiter. Denn endlos lange Zeiten und zahllose Entwicklungsperioden müssen noch vergehen, bevor alles Geistige erlöst ist.

Ich sage euch dies, ihr Meine Diener auf Erden, weil Ich nur wenige Menschen in Meinen Heilsplan einweihen kann, denn es fassen nur wenige dieses Mein Walten und Wirken, um das gefallene Geistige zur Seligkeit zurückzuführen.

Und immer seltener werden die Bindungen von der Erde zu Mir, immer seltener ist ein lebendiger Glaube zu finden, der Voraussetzung dafür ist, daß Ich den Menschen dieses Wissen zuleiten kann. Wo es Mir aber möglich ist, dort wirke Ich ständig auf die Menschen ein, durch den Mund jener, die sich Mir erbieten zu dienender Tätigkeit. Sie finden wenig Glauben bei den Mitmenschen, und dennoch offenbare Ich durch Meine Boten auch allen Menschen Meinen Heilsplan, die Meine Offenbarungen annehmen wollen.

Und Ich gebe ihnen kund, daß wieder ein Erlösungsabschnitt zu Ende geht und daß ein neuer beginnt. Und es wird dies ein überaus schmerzvoller Vorgang sein für jene, die nicht glauben, die sich Meinem Gegner ergeben haben, die in dieser Erlösungsperiode nicht ihre Erlösung fanden und die darum den endlosen Entwicklungsgang noch einmal gehen müssen. Ich möchte sie alle davor bewahren, Ich möchte sie zurückführen und sie in die Gefilde der Seligen eingehen lassen, aber Ich kann Meine Liebe nicht widergesetzlich wirken lassen. Es müssen die Menschen im letzten Stadium ihrer Entwicklung eintreten in die ewige Ordnung, dann erst kann Ich sie wiederaufnehmen in Mein Reich, das sie einst freiwillig verlassen haben.
Überaus segensreich ist diese Entwicklungsperiode gewesen, in der Ich Selbst im Menschen Jesus über die Erde wandelte.

Und es hätte allen Menschen gelingen können, sich frei zu machen von Meinem Gegner, weil sie nur die Gnaden Meines Erlösungswerkes hätten zu nützen brauchen, denn Mein Erlösungswerk wurde vollbracht für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

Und auch das Wissen darum wird wieder auf der neuen Erde den Menschen zugeführt durch Meinen Geist.

Denn Meine unermeßliche Liebe will allem Gefallenen verhelfen zur Höhe, und sowie nur der Mensch sich lenken lässet von Mir, sowie er nur seinen Widerstand aufgibt und Mich Selbst anerkennt in Jesus Christus, hat er auch den Weg der Rückkehr zu Mir betreten, den der Mensch Jesus ihm vorangegangen ist. Und dann wird er auch in das Gesetz ewiger Ordnung eintreten, und auch für ihn wird einmal der Gang über die Erde beendet sein, er wird heraustreten aus der Form und eingehen in Mein Reich des Lichtes und der Seligkeit.

Bertha Dudde Kundgabe 7996


Ende einer Epoche keine Weiterentwicklung im Jenseits, sondern Bannung

Der Erdengang, den die Seele zurücklegen muß, ist nur einmalig während einer Erlösungsperiode, d.h., daß die Seele sich aufwärtsentwickelt aus der festesten Materie bis in das Stadium als Mensch, daß sie sich in dieser Entwicklungszeit immer auf der Erde, d.h. in irdischen Schöpfungen, aufhält. Doch mit dem Ende des menschlichen Daseins beschließt die Seele auch diesen irdischen Entwicklungsgang und geht dann in das geistige Reich ein, unabhängig von ihrem Reifezustand.

Denn das geistige Reich nimmt vollkommene und auch unvollkommene Wesen auf, nur daß die Sphären gänzlich verschieden sind, es also Lichtsphären gibt und auch ständige ewige Finsternis, daß nun die Seelen ebenfalls reifen können, die in den dunklen Sphären weilen, dies nur unendlich viel mehr Zeit bedingt, weil den Wesen im Unvollkommenheitszustand die Kraft mangelt. Und es besteht die große Gefahr, daß sie durch ihre Willensschwäche noch tiefer absinken, weil die finsteren Kräfte auf sie einwirken und sie herabzuziehen suchen in die Finsternis. Doch dann ist es ihre eigene Schuld, denn Hilfsmöglichkeiten hat sie durch die Liebe und Gnade Gottes, so daß sie ebensogut zur Höhe streben kann. Die Wesen des Lichtes stehen ihr bei und lassen auch ihre Strahlen in die Dunkelheit leuchten, um in den Seelen das Verlangen nach Licht zu wecken, womit denn der Aufstieg beginnt.

Also gibt es im Jenseits, im geistigen Reich, immer noch die Möglichkeit, aus dem Unvollkommenheitszustand in den Vollkommenheitszustand zu treten und die versäumte Entwicklung auf Erden fortzusetzen im geistigen Reich. Anders aber verhält es sich mit dem Ablauf einer Erlösungsperiode.

Dann gibt es keine Weiterentwicklung im geistigen Reich, sondern nur eine auf der untersten Stufe beginnende Aufwärtsentwicklung, die wieder den Gang durch die gesamte Schöpfung der Erde bedingt. Denn dann hat die Seele einen Tiefstand erreicht, der ihr ein Verweilen in geistigen Sphären unmöglich macht und der daher die Bannung in der festen Form zur Folge hat.
Dieser Tiefstand tritt dann ein, wenn sich die Seele dem Gegner Gottes ganz zu eigen gibt, wenn sie selbst gegen Gott vorgeht, indem sie auf Erden alles Geistige bekämpft, also Gott gewissermaßen zu verdrängen sucht.

Es ist dies ein Grad, der keine Aufwärtsentwicklung im geistigen Reich mehr zuläßt, den zwar auch Seelen haben können, die nicht bis zum letzten Ende auf Erden weilen, sondern schon vorher abgeschieden sind. Doch Gottes Liebe und Erbarmung lässet das Geistige nicht ganz in die Hände des Satans fallen, Er stellt es dem Wesen noch einmal frei, seinen Willen zu wandeln, und Er bannt es in der neuen Schöpfung und entzieht dadurch dem Satan die Gewalt über jenes, Er löst es gewissermaßen aus dessen Banden und gibt ihm eine Fesselung, die Seinem Willen unterstellt ist, und Sein Wille ist wahrlich auf die Erlösung des Wesens bedacht, nicht auf ewige Fesselung.

Im Jenseits jedoch wäre ein Aufstieg aus dem geistigen Tiefstand nicht mehr möglich, weil sich die Seele durch ihre Hörigkeit dem Satan völlig verkauft hat und sie im geistigen Reich völlig kraftlos ist und ihren Willen niemals nach oben wenden würde. Da aber die Aufwärtsentwicklung im geistigen Reich gleichfalls vom Willen des Wesens abhängig ist, würde dieses entweder auf ewig in dem völlig licht- und kraftlosen Zustand verharren oder noch mehr absinken, was wohl auch ein Verhärten der geistigen Substanz zu Folge hat, jedoch in so unendlich langer Zeit, daß dafür keine Berechnungen anzuwenden wären, und was das heißt, vermag der Mensch als solcher nicht zu ermessen.

Wenn sonach eine Entwicklungsperiode abgebrochen und von einer neuen Periode abgelöst wird, so ist das ein Werk übergroßer Liebe Gottes zu Seinen Geschöpfen, denn Er will ihre Leidenszeit verkürzen, wenngleich die Wesen selbst immer noch die Länge der Zeit bestimmen, die sie für ihre Vollendung benötigen, weil stets die Periode des freien Willens die Zeit des Mußzustandes ablöst und (erstere = d. Hg.) nun ausgenützt oder nutzlos vorübergehen kann. Immer ist der Wille ausschlaggebend, sowohl in der Entwicklungszeit auf Erden als auch im geistigen Reich und Gott weiß es, wann der Wille die nötige Stärke erreicht hat, um zur Höhe zu streben.

Viele Menschen verlieren schon vor Ablauf einer Erlösungsperiode ihr zeitliches Leben, doch die zurückbleiben, die den jüngsten Tag noch auf Erden erleben, sind entweder Gott-verbunden oder komplette Teufel, für die ein Aufstieg im geistigen Reich durch ihren geistigen Tiefstand zur Unmöglichkeit geworden ist. Und darum wird das letzte Gericht scheiden die Böcke von den Schafen, nur gute und böse Menschen wird es zu richten geben. Die Guten holet Gott zu Sich und lässet sie die neue Erde im Paradiese erleben, während die Bösen ihre Strafe empfangen und doch auch dieses nur Gottes Liebe und Erbarmung beweiset. Denn Er will auch sie dereinst selig machen, weil Er nichts auf ewig von Sich getrennt wissen will, was Sein ist von Anbeginn.

Bertha Dudde Kundgabe 4066


Haushaltung Gottes 01_004,05 Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.