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Vom Leben mit und ohne Gott - 2. Verheißungen und Ratschläge 540

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Vom Leben mit und ohne Gott - 2. Verheißungen und Ratschläge
« am: Mai 29, 2011, 11:50:59 Vormittag »
H I/1-3 — Den Kranken sage: Sie sollen sich in ihrer Krankheit nicht betrüben, sondern sollen sich ernstlich an Mich wenden und sollen Mir ja ganz vertrauen! Ich werde sie trösten. Und ein Strom des köstlichsten Balsams wird sich in ihr Herz ergießen, und des ewigen Lebens Quelle wird unversiegbar in ihnen offenbar werden. Sie werden genesen und erquickt werden wie das Gras nach einem Gewitterregen.

Den Buhlern und Buhlerinnen aber sage: Wer im Fleische wandelt, der wandelt im Tode, und seine Lust wird bald zur Speise der Würmer werden. Nur wer im Geiste wandelt, kommt zum Lichte, der Urquelle allen Lebens; sein Anteil wird ewig bestehen und sich vermehren.

Den Kleiderpracht- und Modesüchtigen sage ernstlich, daß sie nackt vor ihrem gerechtesten Richter stehen werden. Ihre Pracht wird vergehen wie ein Schaum; ihre Herrschsucht wird in die niedrigste Sklaverei verwandelt werden, und sie werden sich ewig ihrer Torheit schämen müssen. Ist denn nicht ein großer Tor der, welcher sich vornimmt, einen Schmeißhaufen vergolden zu wollen, die Edelsteine aber, statt in Gold, in den schmutzigsten Kot fassen läßt?! Oh, daß es der Irrsinnigen jetzt in der Welt doch gar so viele gibt! Das Licht halten sie für Finsternis und die Finsternis für Licht!

Sage den ängstlichen Müttern: Sie sollen ihre Töchter nicht in der Furcht vor den Männern und der Welt erziehen — denn was man fürchtet, dem gehorcht man blindlings in der Versuchung, und dem Gefürchteten wird der Sieg leicht werden; sondern sie sollen sie lieber in Meiner Furcht und Liebe erziehen, damit Ich Sieger werde, damit die Töchter die Welt verachten und in Meiner unbegrenzten Liebe schwelgen. Sie sollen sie der Gewinnung eines Ehegatten willen nicht auf öffentliche Orte führen, sondern zu Mir sollen sie sie bringen! Und Ich sage dir: Nicht eine ihrer Begierden soll ungesegnet und unbefriedigt bleiben! Denn Ich bin ein reicher Gott, der an allem unendlichen Überfluß hat, der alles im höchsten Übermaße geben kann und auch geben will.

Deinen Freunden und Brüdern sage ja in aller Liebe: Ich, ihr liebevollster Vater, habe schon Meine beiden Arme ausgestreckt, um sie allesamt an Mein Herz, ewig, ewig zu drücken. Sie sollen sich ja nicht von Mir wenden, sondern unverwandt sollen sie in Mein Angesicht schauen, und Mein Auge wird es ihnen sagen, ja laut verkünden, wie sehr Ich sie liebe und wie aufrichtig Ich es mit ihnen meine. Sage ihnen: Ich habe ihre Sünden von Meinen Augen hin weggetan und habe sie gewaschen so weiß wie der Schnee; es ist nun kein Hindernis mehr. Ich will ihnen kein unsichtbarer Vater mehr sein; sie sollen Mich allzeit schauen und mit Mir sich freuen. Alle ihre Sorgen sollen sie Mir übertragen!

Oh, mit welcher Freude will Ich fernerhin sorgen für sie! — Oh, was sind alle Freuden und Seligkeiten Meiner Himmel für Mich, den Vater, gegen die, von Meinen lieben Kindern als einziger, wahrer Vater geliebt zu sein! Siehe, alle Seligkeiten gebe Ich euch für diese einzige, die Ich nur für Mich bestimmt habe. Und darum sollen Meine Kinder auch niemanden als Mich nur ganz allein ihren Vater nennen; denn Ich bin es mit allem Rechte, und außer mir ist keiner mehr.