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Vom Traumleben 511

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Vom Traumleben
« am: Mai 29, 2011, 11:56:58 Vormittag »
GrEv III/135(3-5) — Die Seele trägt als eine Welt im Kleinen alles in sich, was die Erde im großen Maße in und über sich enthält und faßt. So nun des Leibes Sinne im Schlafe wie tot und untätig ruhen, da beschaut die Seele, die nicht schlafen und tot werden kann, eins ums andere aus den materiellen Gebilden in sich, belebt sie auf Augenblicke und erheitert sich, so sie auf etwas Schönes und Angenehmes geraten ist. Ist sie aber auf etwas Arges und Unschönes geraten, dann wird sie auch im Traume ängstlich und müht sich ab, der sie belästigenden Erscheinung durch den vollen Rücktritt in ihres Leibes Fleisch loszuwerden.

Was eine Seele in solchem ersten Schaugrade in einem Traume ersieht, hat dann freilich keine objektive, sondern nur eine leidende, subjektive und verbandlose Wirklichkeit. Denn sie beschaut da nur in der ihr eigenen materiellen Weise ihr eigenes Weltkonglomerat und ist dabei zum Teil tätig und zum Teil leidend.

GrEv I/37 — DER HERR: "Was die Seele im Traume schaut, das ist alles ihrer Art. Ist die Seele im Wahren und Guten aus dem, was Ich euch lehre zu glauben und zu tun, so sieht sie auch im Traume Wahres und kann sich daraus Gutes fürs Leben schaffen. Ist aber die Seele im Falschen und Bösen, so wird sie im Traume Falsches sehen und daraus Böses bilden ...

Ob aber die Seele das auch fasset, was sie schaut im Traume, das ist freilich eine ganz andere Sache. Denn gleich wie ihr das nicht fasset und begreifet, was alles ihr schauet in der Außenwelt, in der ihr am Tage lebet, also faßt die Seele auch nicht, was sie schaut in ihrer Welt.

Wann aber in euch der Geist wiedergeboren wird …, dann werdet ihr alles fassen und begreifen und vollkommen einsehen."