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Der Herr als Vorbild 481

Administrator Beiträge: 10835 Forumgründer *****
Der Herr als Vorbild
« am: Mai 29, 2011, 11:59:47 Vormittag »
GrEv IX/152 — Es fragten Mich einige Jünger: "Herr und Meister, wir bemerken, seit wir um Dich sind, daß Du stets gut eine Stunde vor dem Sonnenaufgange, auch zur Winterszeit, Dich ins Freie begibst und Dich gleich uns Menschen an den Erscheinungen der Naturwelt erheiterst, und haben schon oftmals darüber nachgedacht, wie Du an den Dingen und Erscheinungen auf einem kleinen Flecke dieser Erde noch irgendein Wohlgefallen haben magst!"

Sagte ICH: "Es ist ja doch alles, was da ist, Meine ewige Liebe, verkörpert vor euren Augen! Wie sollte Ich dann kein Wohlgefallen an Meiner Liebe haben, die doch von Ewigkeit her alles in allem ist?! — Daß Ich Mich aber stets schon am frühen Morgen, wie oft auch bis in den späten Abend, gerne im Freien befinde, das hat seinen doppelten Grund: Denn erstens sollet ihr daraus lernen, wie auch in des Menschen Seele der geistige Morgen, ähnlich dem dieser Erde, frühzeitig erwachen soll und dann, daß Ich Mich an solch einem frühzeitigen Morgen im Menschen ebenso erfreuen werde, wie Ich Mich vor euch sichtbar an jeglichem Naturmorgen erfreut habe.

Und zweitens aber sollet ihr aus Meinem steten und frühen Morgenbesuche die Tätigkeit und den rechten Eifer kennenlernen und sollet Mir auch darin gleichen und die Menschen, denen ihr Mein Evangelium predigen werdet, daran wohl erinnern. Denn nur durch den rechten Eifer und durch eine frühe Tätigkeit kann der Mensch zum wahren Reiche Gottes in sich gelangen und es dann auch für ewig behalten. Daß Ich aber auch die Abende gerne im Freien zubringe, dadurch zeige Ich euch an, daß der Mensch auch am Abende seines Erdenlebens tätig sein soll, um das innere Lebenslicht zu kräftigen. Ihr möget daraus ersehen, daß eine freie Ruhe am Abende dann erst zu einer wahren Seligkeit wird, so man schon vom frühen Morgen an bis zum Abende hin vollauf tätig gewesen ist."