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e) Vaterworte auf den Eheweg 514

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
e) Vaterworte auf den Eheweg
« am: Mai 30, 2011, 07:31:14 Vormittag »
H II/89(3ff) — Nachdem die Väter mit den Müttern das neue Ehepaar gesegnet hatten, kam Jonas mit seinem jungen und schönen Weibe wieder zum Abedam* (* Name des Herrn bei Seinem Erscheinen unter den Urvätern.) hin, wie Er ihn vorher beheißen hatte. Da er nun wieder vor dem hohen Abedam sich befand, legte alsbald der Heilige Seine Hände zuerst auf den Jonas, dann aber auch auf die Besela, berührte das Haupt und das Herz, das heißt die linke Seite der Brust, und sprach dabei folgende Worte:

"Nehmet hin Meinen Segen zum ewigen Leben! Zeuget aus euch wahre, lebendige Früchte der reinen Liebe! Ferne sei euerm Leibe die stumme Befriedigung dessen, daran das Fleisch und somit auch die Sünde hängt, so werdet ihr stets wandeln wahrhaft und getreu vor Mir. Wer da aber wohltut seinem Fleische, es nährt über das gerechte Maß und es dann durch alle Wollust sucht zu ergötzen, der nährt seine eigene Sünde und räumt durch die Wollust des Fleisches dem ewigen Tode alle Gewalt über sich ein.

Daher bezähmet allzeit eure Begierden, so es nicht Zeit ist, daß ihr Mir zeuget eine lebendige Frucht! Wenn es aber Zeit ist, dann rufet zu Mir, damit Ich euch halte, wenn ihr der Sünde ein Opfer bringet, und ihr darum nicht fallet, sondern bleibet in Meiner Gnade.

Denn wer da fällt, der steht schwer auf, und bei jedem Falle wird der Geist mit einem neuen Totengefängnisse umgeben. Wenn er dann erstehen möchte aus der Gefangenschaft des Fleisches, welches ist die alte Sünde und der alte Tod des Geistes — wie wird es ihm dann ergehen, wenn er statt einer Rinde mehrere hunderte wird zu durchbrechen haben, da immer eine um die andere hartnäckiger wird?!

Daher sage Ich es euch noch einmal: Nähret, stärket und ergötzet euer Fleisch nicht! Denn dadurch nähret, stärket und ergötzet ihr euern eigenen Tod, welcher nun den Geist umgibt als letzter Kerker vor seiner Wiederbefreiung oder Wiedererstehung zum vollen ewigen Leben aus Mir und in Mir!

Du, Mein geliebter Jonas, hast geschaut die Größe und Erhabenheit dessen, was da ist ein Kind Meiner Liebe! Du hast die Fülle der Glut Meiner Vaterliebe empfunden! Also bleibe getreu Meinem Willen; bleibe getreu Mir, deinem Gott; ja bleibe getreu Mir, deinem heiligen, liebevollsten Vater!

Siehe sooft das Fleisch eine ungebührliche Forderung an dein Herz legen wird allezeit die Sterne des Himmels an, und Ich werde aus den Sternen zu dir reden und werde dir sagen, was du zu tun hast!

Wenn du aber abweichen möchtest von diesem Meinem Wege, den Ich dir jetzt vorgezeichnet habe, dann wird sich auch der Himmel vor deinen Augen in dichte Wolken verhüllen, und du wirst so lange die sprechenden Sterne hinfort nicht zu Gesichte bekommen, bis du voll Reue auf diesen Meinen Weg zurückkehren wirst!

So du aber verbleiben wirst freimütig getreu Meinem Willen, da wirst du bald die große Macht desselben in dir zu gewahren anfangen. Denn eben dadurch, daß du befolgst Meinen Willen, nimmst du denselben in dich auf und machst ihn zu dem deinigen …

Wer aber sich zu eigen gemacht hat Meinen Willen, der ist vollkommen geworden, wie Ich, sein Vater, es bin, und er wird die Werke des Lebens verrichten, die Ich verrichte. Wer aber also geworden ist ein Besitzer Meines Willens, der hat auch die wahre Kindschaft überkommen ...

Das aber ist ja die wahre Kindschaft, daß jeder ist in Meinem Willen und Mein Wille in ihm. Und das ist die wahre, lebendige Frucht der reinen Liebe und das ewige Leben.

Diese Frucht sollst du Mir vor allem zeugen mit deinem Weibe. — Hast du solche gezeugt, so wirst du auch dann Kinder zeugen, welche aus Meinem Willen hervorgehen werden und werden sein vollkommen gleich dem, der sie gezeugt hat.

Das aber ist Mein Segen, daß sonach Mein Wille der deine werde und du lebest aus und in demselben ewig! — Amen."