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Vom wahren Heilsstreben 439

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Vom wahren Heilsstreben
« am: Mai 30, 2011, 08:41:10 Vormittag »
GrEv V/89 ff. — DER HERR: "Ich sage dir: Unter gewissen, wahren Verhältnissen ist alles gut auf der Erde und bringt Segen durch den wahren Gebrauch für Leib, Seele und Geist, und es ist dem Reinen alles rein, und für den, der selbst ein Licht geworden ist, kann es keine Nacht mehr geben. Aber durch einen dummen, verkehrten und also ordnungswidrigen Gebrauch muß am Ende selbst das Beste schlecht werden — statt Segen und Heil — fluch und Unheil bringen!

Du weißt, daß das Wasser die mannigfachsten und allerbesten Eigenschaften besitzt und zum naturmäßigen Leben der Menschen, Tiere und Pflanzen das unentbehrlichste Element ist. Aber so der Mensch sich eine Wohnung errichten wollte in der Tiefe des Meeres, um darin mit den Fischen zu hausen, so würde er in solcher Wohnung schnell den Tod seines Leibes finden. — Ebenso ist das Feuer gleich dem Wasser ein notwendiges Element zum Leben; wer sich aber in ein Feuer stürzte in der Meinung, darin eine noch größere Fülle des Lebens sich anzueignen, der wird bald als Asche keinen Funken Naturlebens mehr besitzen!

Und so geht es mit allen Dingen! Selbst die giftigsten Pflanzen und Tiere haben ihren großen Segen für diese Erde; denn sie saugen den bösen Giftstoff aus der Luft an sich. Ihre Natur ist so eingerichtet, daß ihnen das Gift, das in den ganz ungegorenen Naturlebensgeistern besteht, keinen Naturlebensschaden bringen kann. Lasset darum diese Dinge in ihren für die Erde nützenden Bezirken unangefochten! Trachtet vor allem, vollkommene Menschen zu werden — ja, werdet so vollkommen, wie da euer Vater vollkommen ist, so wird euch alles Gift der Pflanzen und der Tiere nichts anhaben können!

Werdet doch einmal wieder das, wozu ihr berufen seid und was die Erzväter waren, denen alle Kreatur gehorchte. Werdet durch die Beachtung Meiner Lehre Herren der Schöpfungen eures Vaters in Seiner Ordnung, und es wird bei so bewandten Umständen keine Feindschaft mehr bestehen weder unter euch, noch zwischen euch und den euch untergeordneten Kreaturen! — Aber so ihr aus solcher Ordnung tretet, so werdet ihr euch den alten Fluch und Unfrieden wieder müssen gefallen lassen.

In dieser Zeit wird zwar Mein Reich auf dieser Erde viel Gewalt bedürfen, und die es sich nicht mit Gewalt aneignen, werden es nicht in ihren Besitz bekommen. Später wird es jedoch leichter gehen; aber ohne einen gewissen Kampf, wenigstens mit sich selbst, wird sich Mein Reich schon auf dieser Erde nicht gewinnen lassen. Denn so schon das diesirdische Leben nur ein Kampf ist, um wieviel mehr das wahre geistige Leben aus dem Jenseits, besonders wenn es schon in dieser Welt sich äußern soll. Aber der Kampf wird dennoch für jeden, der Gott wahrhaft liebt, durchwegs ein leichter sein! Denn dies sei einem jeden Meiner wahren Freunde gesagt, daß Mein Joch sanft und Meine Bürde leicht ist! …

Wer dies alles erkennt und treu beachtet, der wird unfehlbar des Lebens Vollendung erreichen und wird den Tod nimmer fühlen, noch auf irgendeine Art wahrnehmen. Denn wer schon im Leibe sich das ewige Leben des Geistes erweckt hat, der wird im Abfalle des Fleisches nichts als eine ihn über alles beseligende Befreiung im höchst klaren Bewußtsein seines vollkommensten Seins vollwahr und allerrichtigst wahrnehmen, und sein Seh- und Lebenskreis wird ins Unendliche erweitert werden."