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Die Entwicklungswege der Sonnenmenschen 808

Administrator Beiträge: 10836 Forumgründer *****
Die Entwicklungswege der Sonnenmenschen
« am: Juni 11, 2011, 09:15:20 Vormittag »
3. Kapitel – Die Entwicklungswege der Sonnenmenschen – entgegen oder gemäß der Gottesordnung.

[NS.01_003,01] Was geschieht denn nun aber mit denen, die da nicht beachtet haben das Gesetz der Ordnung Meines Willens? – Diese verlassen dann ihre Leiber und gehen in eine andere Sonnensphäre und zwar in die erste innere Sonne, allda sie wieder von gehörig vorbereiteten Leibern aufgenommen werden, – und zwar mit vollem Bewußtsein ihres früheren Seins, damit sie dadurch gewahr werden, daß solcher Zustand eine sicher erfolgte Strafe ist, da sie wider das lebendige Gesetz Meines Willens gehandelt haben. Übrigens aber haben sie auch hier ihre vollkommene, mächtige Willensfreiheit und können tun wie zuvor. Treten sie hier wieder aus Meiner Ordnung, so kommen sie dann wieder in eine noch innerere Sonne, und bei gleichen fortgesetzten Übertretungsfällen Meiner Ordnung bis zur innersten Sonne selbst, welche zugleich auch die materiellste und festeste ist.

[NS.01_003,02] Die sich da fügen in die Ordnung, diese steigen dann wieder auf zur höheren Vollendung. – Im Gegenteil aber werden sie da in feste Haft genommen und als ein Volumen vom Sonnenkörper hinausgestoßen in den weiten Planeten- und Kometenraum.

[NS.01_003,03] Bei dieser Gelegenheit dürft ihr nur einen Rückblick auf die ‚Fliege‘ machen. Allda werdet ihr sobald ersehen, was es mit diesen ausgestoßenen geistigen Potenzen mit der Zeit für eine Folge hat. Es ist manchmal wohl der Fall, daß diese ersten planetarischen Anlagen als noch ziemlich ungefestete geistige Potenzen, wenn sie vermöge des ihnen belassenen Bewußtseins sich zur Ordnung wenden, bei ihrer Umkehr wieder von der Sonne zur ferneren Vollendung aufgenommen werden. Im Gegenteil aber werden sie zur überlang andauernden, unordentlichen Komet-Umherirrung verwiesen, wo sie dann immer hartnäckiger gefangengenommen und endlich in die gerichtete Ordnung eines Planeten oder am Ende gar eines Mondes zu treten genötigt werden.

[NS.01_003,04] Jetzt haben wir schon genug, was zur vorbedingten Erklärung taugt, aus der da hervorgeht, wessen Geistes Kinder ihr selbst seid, und es auch sicher ersichtlich wird, wie ihr da gewisserart Kinder der Sonnenmenschen seid.

[NS.01_003,05] Aber wie ihr im umgekehrten Fall auch ihre Eltern sein könnt, wird wohl eben nicht zu schwer zu erraten sein. Ich sage euch: Ihr könnt das sein in doppelter Hinsicht. Eine Hinsicht ist diese: Wenn allenfalls eure Kinder frühzeitig sterben, so tritt hier der Fall ein, daß solche Geister, wenn sie besserer Art und in sich willensfügig sind, eher zurückkehren, – so wie ihr ehedem gehört habt, daß manche aus der Sonne ausgestoßene Geisterbündel, wenn sie willensfügig werden in der Form eines anfänglichen Kometen, wieder von der Sonne aufgenommen werden, ohne eine vollkommene planetarische, harte Prüfungsreife durchzumachen.

[NS.01_003,06] In diesem Falle seid ihr schon zum ersten Eltern solcher frühzeitig zur Sonne zurückgekehrten Kinder. Zweitens aber könnt ihr in noch viel vollkommenerem Sinne Eltern der gesamten solarischen Menschheit sein, und das zwar dann, wenn ihr mit Paulus sagen könnt: „Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir!“

[NS.01_003,07] Sehet, nun wird euch dieser scheinbare Widerspruch sicher einleuchtend sein, und ihr werdet daraus auch um so vollkommener erschauen können, was das heißt: „Unser Vater, der Du in dem Himmel wohnest, Dein Name werde geheiliget, und Dein Wille geschehe!“ – Denn wo immer des Vaters Wille erfüllt wird, oder wenn nur die vorwiegende Willenerfüllungsneigung da ist, so braucht es bei einem Wesen keine grobmateriell-planetarische Vollreife, um in das Reich des wahren Lebens zurückzukehren, oder im Geiste sagen zu können: „Dein Reich komme!“

[NS.01_003,08] Wenn ihr das bisher Gesagte nur ein wenig überdenkt, so werdet ihr selbst keine Unzweckmäßigkeit mehr darin erschauen, wenn ihr eine Menge Blüten und unreif gewordener Früchte von den Bäumen fallen sehet. Wollt ihr wissen, warum und wohin, so machet nur einen Blick in die Sonne; sie wird es euch sogleich sagen, warum und wohin; nämlich: ein Planet braucht nicht allzeit materiell vollreif zu werden, um geistig wieder dahin zurückzukehren, von wannen er ausgegangen ist. – Was da ferner für Verhältnisse in unserm vollkommenen Sonnenplaneten sind, werden wir nächstens beschauen. –

[NS.01_003,09] Es ist hier eine Frage zu setzen, und diese lautet also: „Was geschieht denn aber mit denjenigen Geistern der Sonne, welche sich im Gebrauch ihres sehr vollkommen freien Willens also betragen haben, daß sie mit ihrem Willen stets im Einklange standen mit Meinem Willen? – Und gibt es viele solche vollendete Geister in der Sonne, die da nicht nötig haben, eine weitere Degradation durchzumachen, um dann wieder zur Vollendung mühsam emporzuklimmen?“

[NS.01_003,10] Diese schon in der Sonne vollendeten Geister, deren es sehr viele gibt, verbleiben nach ihrer Vollendung nicht in der Sonne, sondern steigen aufwärts zu einer höheren Zentralsonne, von der sie einstmals ausgegangen sind samt der Sonne. Allda werden sie erst in der Demut befestigt und steigen dann wieder höher bis zu einer noch tieferen Urzentralsonne, welche die frühere an Größe, Licht und Herrlichkeit ums Unaussprechliche übertrifft.

[NS.01_003,11] Wenn diese Geister aus der früheren Sonne noch so durchleuchtet und durchglüht in dieser zweiten Urzentralsonne ankommen, so kommen sie sich da aber dennoch nicht anders vor, als wären sie nahe ganz dunkel und völlig lichtlos. Daher werden sie hier wieder von Stufe zu Stufe eingeführt und von den dort waltenden Geistern wieder also durchleuchtet, daß sie dadurch fähig werden, wieder zu einer noch tieferen und nahe endlos größeren Zentralsonne aufzusteigen. Diese Sonne ist auch zugleich die letzte materielle Vorschule für den eigentlichen Himmel, welcher da ist die Urheimat aller vollkommenen Geister. Aber in dieser letzten und zugleich auch allergrößten Mittelsonne einer Hülsenglobe gibt es sehr viele Stufen, welche die Geister mit ätherischen Leibern angetan durchzumachen haben, bevor sie erst fähig werden, in die geistige Sonnenwelt, welche da heißt der Himmel, aufgenommen zu werden. Das ist sonach mit wenigen Worten angedeutet der Weg für die in der Sonne vollendeten Geister.

[NS.01_003,12] So da jemand aber fragen möchte: Warum denn ein so weitgedehnter Weg? – Da ist auch die Antwort schon so gut wie fertig; denn solche Geister haben ja eben auch degradatim diesen Weg von der letztgenannten, innersten, allergrößten Zentralsonne ausgehend gemacht und haben auf jeder solchen Sonnenstufe noch mehr Materielles in sich aufgenommen. Aus eben dem Grunde müssen sie jetzt diesen Weg wieder zurückmachen, um auf ihm von Stufe zu Stufe das letzte materielle Atom abzulegen, bis sie dann erst fähig werden, vollkommen wieder in die wahrhafte, allerreinste, himmlische Sonnenwelt für alle Ewigkeiten der Ewigkeiten überzugehen.

[NS.01_003,13] Solches wüßten wir jetzt. Aber Ich sehe schon wieder eine verborgene Frage in euch, und diese lautet also: „Müssen denn auch die Geister der Planetarmenschen diesen zwar sehr lichten, aber dennoch auch sehr weiten Weg machen, bis sie in den eigentlichen Himmel gelangen?“

[NS.01_003,14] Diese Frage kann weder mit Ja noch mit Nein beantwortet werden, wenn man darüber sogleich eine allgemeine Antwort verlangen würde; sondern es kommt dabei auf drei Umstände an: Kinder und solche Menschen, welche nach dem Ableben auf der Erde noch eine weitere Reinigung nötig haben, müssen ohne weiteres diesen Weg machen; so auch zuallermeist solche große gelehrte Männer der Welt, in denen sehr viel Eigendünkels und selbstsüchtigen Stolzes stecken, müssen ebenfalls diesen Weg machen und manches Mal von dieser Erde angefangen noch viel umständlicher, indem sie noch zuvor in den verschiedenen andern Planeten eine läuternde Vorschule durchmachen müssen, bis sie erst in die Sonne gelangen.

[NS.01_003,15] Zwischen den frühzeitig verstorbenen Kindern, welche alsogleich in die Sonne aufgenommen werden, und den nachbenannten Menschen, welche erst später in die Schule der Sonne aufgenommen werden, ist aber der Unterschied, daß die in der Sonne großgezogenen Geister der Kinder alsogleich in einen oder den andern Engelsverein des eigentlichen wahren Himmels aufgenommen werden, während die auf den Planeten reif gewordenen Menschen ohne Ausnahme den ganzen vorgeschriebenen Weg durchmachen müssen.

[NS.01_003,16] Jene Menschen aber, welche besonders auf dieser Erde in die reine Liebe zu Mir übergegangen sind und aus dieser Liebe heraus alles Weltliche und Materielle abgelegt haben und nichts anderes wollten als nur allein Mich, diese haben sich dadurch den weiten Weg überaus stark abgekürzt: denn diese sind wahrhaft Meine Kinder und wahrhaft Meine Brüder und Schwestern und kommen daher nach der ihnen freudigen Ablegung dieses materiellen Leibes alsogleich vollends zu Mir – und zwar die in aller Liebe zu Mir sogleich in den obersten, allerhöchsten Himmel, allda Ich Selbst wohne wesenhaft.

[NS.01_003,17] Sehet, das ist sonach der Unterschied, der sich da ergibt mit den Geistern besonders dieses Erdplaneten nach der Ablegung des Leibes. Ähnliches, wenn schon bei weitem seltener, kann auch mit den Bewohnern des Planeten Jupiter wie auch noch etwas seltener mit den Einwohnern der Planeten Saturn, Uranus und noch des dritten, unbekannten Planeten der Fall sein. Jedoch von keinem dieser nachbenannten Planeten kommen die Geister etwa alsogleich in den obersten Himmel, sondern nur in den ersten Weisheitshimmel.

[NS.01_003,18] Jetzt sind euch auch diese Wege kundgegeben, und wir können darum, da uns solche Außenverhältnisse der Sonne bekannt sind, nun zur inneren Einrichtung der Sonne und zur Anschauung ihrer Herrlichkeiten schreiten, allda ihr Dinge schauen werdet, von denen euch noch nie etwas in irgend einen Sinn gekommen ist. – Jedoch damit die Anschauung nicht zu bald eine Unterbrechung erleide, so wollen wir dieses alles für die nächstkommenden Mitteilungen aufbewahren. Und somit gut für heute!