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Vergebung 707

Administrator Beiträge: 10840 Forumgründer *****
Vergebung
« am: Juni 20, 2011, 08:24:57 Vormittag »

Jemand fragte mich:

"Wie kann Gott den Menschen ihre Schuld vergeben? Müssen das nicht die tun, denen das Leid zugefügt wurde?
Mir würde es jedenfalls nicht gefallen, wenn jemand mein Kind vergewaltigt und auf qualvolle Weise umbringt, aber Gott ihm einfach vergiebt!"


Ich durfte folgendes antworten:

"Vorab: Die Erde ist eine Lebensschule, eine Pflanzschule Gottes. Hier ist ein Prüfungsboden, eine Vorstufe für die Erreichung des wahren, ewigen, vollkommen glücklichen Lebens des Geistes. Wir alle sind Geister in einer materiellen Umhüllung, wir sind unsterblicher Geist und nicht sterbliche Materie. Wir alle leben ewig, fragt sich nur: in welchem Zustand! Das Leben selbst ist ein Jemand. Es ist ein großer, bewusster, intelligenter Geist, in dem wir alle stattfinden. Auch der Raum und die Zeit, die Unendlichkeit und Ewigkeit selbst ist dieses Wesen. Dieser All-Geist hat uns aus Seinem Zentrum quasi herausgestellt, also erschaffen, und mit allem ausgestattet was zu einer freien Selbstbestimmung eines sich selbst bewussten, intelligenten und freien Wesens nötig ist. Er gab und gibt uns fortdauernd die Lehre über Sich, das Leben, und wie es funktioniert, so dass es zu einem wahrhaft ewig glücklichen Leben werden kann. Er hat Sich mit uns kleine Ableger Seiner Selbst geschaffen und bildet uns nun Ihm gleich aus. Unser Schöpfer hat die Lebenskräfte in Sich in die beste Ordnung gebracht, so dass auch Er Selbst zu einem stets klareren Bewusstsein vordringt. Diese Lebenskraft hat Er auch im Miniformat in uns hineingelegt. Ordnen wir diese Seiner Vorgabe gemäß, werden auch wir zu immer höherem Bewusstsein und glückseligerem Leben gelangen, was man "Himmel" nennt. Das Gegenteil ist dann logischerweise das, was unter "Hölle" zu verstehen ist. Das Zentrum der Lebenskraft Gottes ist das, was "Liebe" genannt wird. Wenden wir diese Liebe-Urlebenskraft Gott gemäß an und ordnen sie IHM gleich, werden wir IHM gleich und befinden uns somit im Zentrum des Lebens mit allen guten Folgen. Ordnen wir diese Liebe aber nicht und wenden sie falsch an, befinden wir uns in der entgegengesetzten Polarität. Satan, als der erstgeschaffene Geist, wendet diese Liebe ganz bewusst und aus Überzeugung falsch an. Liebe ist etwas Anziehendes. Gibt man das Empfangene wieder ab, gleicht man einer Sonne die strahlt und für sich selbst und zahllose andere ein Segen ist. Behält man aber alles für sich, wird man ein "schwarzes Loch", das für niemanden einen Nutzen sondern gar großen Schaden birgt und das sich am Ende selbst verzehren muss.

Nun zu der Frage:

Gott vergibt dem die Schuld, der wahrhaft Reue empfindet und Gott und den von ihm Gepeinigten um Vergebung bittet, denn die Reue kommt der Bereitschaft des Herzens gleich, sich in allem bessern und seine Liebe neu und Gott gleich ordnen zu wollen. Dabei ist der Peiniger nicht auf die Vergebung des Gepeinigten angewiesen, letzterer aber kann durch die Vergebung selbst seine Liebe ordnen und vielfachen Segen empfangen."

 

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