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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Leiden Christi
« Letzter Beitrag von Maria am April 18, 2018, 11:35:33 Vormittag »
Leiden Christi

5092 empfangen durch Bertha Dudde  - Karfreitag 23.3.1951

Die Leiden Christi am Kreuz sind den Menschen auf Erden nicht annähernd begreiflich zu machen, denn in ihrer Unvollkommenheit fassen sie nicht, was es für einen vollkommenen Menschen bedeutet, ein Opfer der Sünde zu werden, denn die Schlechtigkeit der Menschen siegte gewissermaßen über Ihn, Der ihnen kein Leid zugefügt hatte. Die Lichtseele des Menschen Jesus erschauderte vor den Ausgeburten der Hölle, doch sie wehrte sich nicht .... Sie ließ alles mit sich geschehen, doch ein Grauen erfaßte sie vor so viel Schmutz und Boshaftigkeit der Menschen. Sie litt unbeschreiblich, noch weit mehr als der Körper durch das, was ihm angetan ward.

Die Seele war inmitten der Finsternis, und ihr Licht vertrug die Finsternis nicht; dennoch entfloh sie ihr nicht, weil sie austrinken wollte zur Neige den Kelch, um die Menschen zu erlösen. Sie begab sich selbst des Lichtes, ansonsten an ihr nicht das hätte geschehen können, was die Liebe des Menschen Jesus geschehen lassen wollte, um Gott ein Opfer darzubringen für die Sünden der Menschheit. Sie ließ also ihr Licht unwirksam werden und befand sich mitten in der Finsternis, die sie überaus quälte und ängstigte, die ihr Leid noch ums Tausendfache erhöhte, denn die Seelenqualen überstiegen die körperlichen Leiden, was nur ein vollkommener Mensch begreifen könnte.

Jesus aber war vollkommen, wie Sein Vater im Himmel vollkommen ist .... und doch noch auf der Erde inmitten der Sünde .... Sein Reich war das Lichtreich, die Erde war das Reich des Satans, und in diesem Reich ließ sich die Seele des Lichtes Gewalt antun. Und ein maßloses Grauen erfüllte sie, das reinste und klarste Wesen, Das je auf der Erde gelebt hat. Sie mußte sich berühren lassen von Händen, vor denen sie sich entsetzte, weil sie sich aus der Hölle ihr entgegenstreckten und sie ergriffen, sie mußte sich Worte anhören, die sie aufs tiefste verletzten; sie war gewissermaßen losgetrennt von ihrer Welt und der Finsternis schutzlos überlassen, was wohl seit Ewigkeit ihr eigener Wille war, um das Erlösungswerk zu vollbringen, doch darum nicht weniger entsetzlich, denn sie wurde geängstigt und gepeinigt bis zur Erschöpfung ....

Darum stieß Jesus die Worte aus: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen ...." Sie wußte nichts mehr von ihrer Mission in diesem Augenblick, sie empfand nur die Trennung von Gott, vom Licht, nach Dem sie sich sehnte und nach Dem sie schrie in ihrer Not .... Es war das Grausamste, was je ein Mensch auf Erden dulden mußte, weil nicht nur das Leid des Körpers von Ihm ertragen werden mußte, sondern weil die Seele noch erheblich mehr gelitten hat, wofür die Menschheit kein Verständnis hat. Und darum wird auch kein Mensch, und müßte er noch so schwer leiden, dieses Maß erreichen, das der Mensch Jesus erduldet hat, Der schon lange zuvor davon wußte und in Seiner Menschlichkeit betete: "Vater, laß diesen Kelch an mir vorübergehen .... doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe ...."

Es war auch zugleich der Wille Seiner Seele, die sich Gott völlig untergeordnet hatte, das Erlösungswerk zu vollbringen, und sie ergab sich in ihr Los, denn die Liebe zur leidenden Menschheit war übergroß, wie aber auch die Sündenschuld so groß war, daß nur die äußersten Qualen und Leiden als Sühneopfer gelten konnten, das deshalb der Mensch Jesus dargebracht hat. Doch die Tiefe des Leidens ist unermeßlich, wie auch Seine Liebe unermeßlich war, die Ihn alles Leid des Leibes und der Seele auf Sich nehmen ließ, um die Menschheit zu erlösen vom ewigen Tode ....

Amen
   
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Leiden und Sterben Jesu
« Letzter Beitrag von Maria am April 18, 2018, 11:32:42 Vormittag »
Leiden und Sterben

6233 empfangen durch Bertha Dudde am   9.4.1955 

Mein Leiden und Sterben am Kreuz war nicht zu umgehen, Ich mußte den Kelch austrinken bis zur Neige, Ich mußte alles auf Mich nehmen, sollte das Erlösungswerk für euch Menschen vollbracht werden, das euch befreite von aller Schuld .... Nur die Erkenntnis eurer erbarmungswürdigen Lage veranlaßte Mich zu diesem Opfergang, denn Mein Herz war voller Liebe zu euch  und diese Liebe wollte das entsetzliche Los von euch nehmen, das euch erwartete nach eurem Leibestode ....

Weil Ich um dieses entsetzliche Los wußte, weil Ich sowohl die Seligkeiten des Lichtreiches als auch die Leiden und Qualen im Reiche der Finsternis an Meinen Augen vorüberziehen lassen konnte und weil Meine Liebe euch als Meinen gefallenen Brüdern galt, darum suchte Ich nach einem Ausweg, der euer entsetzliches Los abwenden konnte .... Ich nahm Selbst alle Sündenschuld auf Mich und ging damit den Weg zum Kreuz .... Was irdisch an Mir getan wurde, das war gleichsam nur das Symbol dessen, was die gesamte Sündenlast für Mich bedeutete, eine unermeßlich drückende, schmerzende und niederreißende Last, die Mich immer wieder zu Boden warf und die Ich doch getragen habe aus übergroßer Liebe ....

Was nur an Schmerzen Mein Körper aushalten konnte, das habe Ich auch auf Mich genommen, denn Ich trug die Sündenlast für euch, Ich wollte dafür die Sühne leisten, die ihr hättet unwiderruflich abtragen müssen .... wozu ihr in Ewigkeit nicht wäret fähig gewesen. Ich habe gelitten und gekämpft, Ich habe wahrlich Blut geschwitzt, Ich habe in alle Tiefen der Hölle hineingesehen, und Angst und Grauen zerrissen Meine Seele .... Ich habe alles das erduldet, was ihr selbst hättet leiden müssen .... Und Meine Liebe zu euch gab Mir die Kraft, durchzuhalten bis zur Stunde des Todes.

Es gibt keinen Vergleich für diese Meine Leiden, kein Mensch hätte dieses Maß ertragen .... Ich aber erbot Mich freiwillig dazu, weil Ich wußte, daß nur so euch Erlösung werden konnte aus den Fesseln des Satans .... Ich wußte zuvor schon, was Mich erwartete, und Ich trug auch diese Last mit Mir herum, Ich ging bewußt den Weg, dessen Endziel das Kreuz war, aber Ich litt durch dieses Mein Wissen unsagbar und konnte darum niemals froh sein inmitten der Meinen .... Ich sah das über die Seelen verhängte Unheil, Ich sah die Erfolglosigkeit ihres Erdenwandels, wenn Ich versagte und ihnen nicht die Rettung brachte aus Sünde und Tod .... Und dieses Wissen bestärkte Meinen Willen, so daß Ich Mich widerstandslos in Mein Schicksal ergab, das Zweck und Ziel Meines Erdenwandels gewesen ist ....

Doch bis zuletzt mußte Ich ringen, bis zuletzt häufte sich die Last so ungeheuer vor Mir auf, daß Ich Meine Kraft schwinden fühlte und darum als Mensch zu Gott rief, den Kelch an Mir vorübergehen zu lassen .... Doch die Kraft Meiner Liebe war stärker als Meine menschliche Schwäche .... Und der Tag Meiner unsäglichen Leiden und Meines Sterbens am Kreuz wurde für euch Menschen der Tag der Erlösung von aller Schuld .... Und das Wissen darum ließ Mich alles geduldig auf Mich nehmen, so daß Ich zuletzt ausrufen konnte: "Es ist vollbracht ...." Und es konnte Meine Seele zurück, von da sie gekommen war, denn durch Meinen Tod fand die gänzliche Vereinigung statt mit dem Vater, von Dem auch Ich einst ausgegangen war ....

Amen
   
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Auferstehung

Kundgabe 5934, empfangen Ostern 18.4.1954

"Freuet euch und frohlocket, denn Er ist auferstanden von den Toten ...." So klang es aus dem Munde der Meinen, und sie glaubten an Mich, daß Ich Jesus Christus war, der Gesalbte des Herrn, daß Ich wirklich und wahrhaftig Gott war und die Welt erlöst hatte durch Meinen Kreuzestod. Ich war auferstanden von den Toten .... Ich hatte ihnen dadurch den Beweis der Wahrheit Meiner Worte gegeben: "Reißet den Tempel nieder, und Ich will ihn in drei Tagen wieder aufbauen ...." Ich hatte die Macht des Todes gebrochen ....

Meine Auferstehung aber sollte den Menschen nur Beweis dafür sein, daß das Leben nicht mit dem Leibestode beendet ist .... Sie sollten glauben lernen an ein Leben nach dem Tode, und darum ließ Ich für die Menschen sichtbar vor sich gehen, was jede einzelne Seele zu erwarten hat nach dem irdischen Ableben. Denn dieser Glaube mangelte allen, und selbst die Priester und Schriftgelehrten wiesen auf den Tod der Propheten hin als Beweis, daß auch die frömmsten Menschen zuletzt dem Tode anheimfallen .... Denn von geistigen Auswirkungen des Lebenswandels wußten sie nichts, die Auferstehung der Seele bezweifelten sie, und darum auch waren ihnen die Lehren des Menschen Jesus unverständlich und unbequem. Und Ich wollte den Menschen die geistige Auswirkung des Befolgens Meiner Lehren offensichtlich zu erkennen geben ....

Ich war Herr über Leben und Tod .... Ich erweckte zur Zeit Meines Erdenwandels Tote zum Leben, und die Menschen glaubten Mir nicht, daß Ich Macht hatte über Leben und Tod .... Und so bewies Ich ihnen an Mir Selbst, daß Ich auch Herr war über den Tod .... daß das Leben nicht genommen werden kann dem, der es geistig schon gefunden hat, auch wenn man ihm das irdische Leben nimmt .... Ich aber ließ auch den irdischen Leib auferstehen zum Zeichen, daß dieser nichts Irdisches mehr an sich hatte, daß auch er vergeistigt war und somit in sich die Kraft hatte, zu erstehen in vergeistigter Form ....

Meinem Körper hing nichts Irdisches mehr an, weil er sich durch die entsetzlichen Leiden völlig geläutert hatte, weil alles Irdische sich verkehrt hatte in Geistiges und dieses Geistige nun in vollem Leben sich erheben konnte .... Und darum konnte der Körper dem Grabe entsteigen, denn nichts hielt ihn an der Erde zurück .... Es war dies ein Vorgang, von dem die gesamte Menschheit Kenntnis nehmen sollte, daß und warum es möglich ist, nach dem Leibestode zum Leben wiederzuerstehen, denn von dieser Kenntnisnahme .... von dem Glauben an Meine Auferstehung .... hängt auch der Glaube an Meine Göttlichkeit ab, der Glaube an Meine Mission auf Erden als Gottes Sohn und die durch das Erfüllen der Mission erlangte völlige Vereinigung mit Gott ....

Ich bin wirklich und wahrhaftig auferstanden von den Toten und habe Mich den Meinen sichtbar gezeigt .... und Ich habe dadurch den Menschen bewiesen, daß Ich als Mensch den Tod überwunden habe, daß der, der den Tod in die Welt gebracht hat, nicht die Macht hatte, Meinen Körper auf Erden zurückzuhalten, der das geistige Kleid schon angezogen hatte durch das Werk der Erlösung .... Und dieses Werk der Erlösung galt der gesamten Menschheit .... Also es kann keine Seele von Meinem Gegner mehr zurückgehalten werden, die - als durch Meinen Kreuzestod erlöst -, seiner Macht entronnen ist .... Sie wird den Tod nicht zu fürchten brauchen, sie wird auferstehen zum ewigen Leben, und sie wird jubeln und frohlocken können, denn sie weiß, daß ihr Erlöser lebt und daß Er allen denen das Leben gibt, die an Ihn glauben und an Seine Auferstehung ....

Amen
   
4
Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Die letzten Worte Jesu am Kreuz
« Letzter Beitrag von Maria am März 30, 2018, 05:05:12 Vormittag »
Die letzten Worte Jesu am Kreuz ....

Kundgabe 7764 empfangen durch Bertha Dudde  - 4.u.5.12.1960

Ich will euch immer austeilen, was ihr begehret. Ihr brauchet nur der Stimme in euch zu achten, und sie wird euch belehren der Wahrheit gemäß, weil Ich es will, daß ihr in der Wahrheit stehet und ein klares Bild gewinnet: Mein Kreuzestod hat euch Menschen Erlösung gebracht, er hat eure einstige Sündenschuld getilgt .... Ich habe als Mensch Jesus die größten Qualen auf Mich genommen, und das bitterste Sterben war Mein Los .... Doch da Ich als „Gott“ nicht leiden konnte, nahm Ich in einer menschlichen Hülle Aufenthalt, Die leidensfähig war und auch den Willen aufbrachte, für Seine Mitmenschen zu leiden, um Meiner Gerechtigkeit Genüge zu tun, um Seinen gefallenen Brüdern den Weg frei zu machen zu Mir.

Doch es war Dessen freier Wille .... Er wurde nicht von der Gottheit, Die in Ihm war, getrieben zu Seinem Opfer, das Er Mir also bringen wollte .... wenngleich die Liebe .... Die Ich Selbst war .... Anlaß gewesen ist, daß Er diesen Willen aufbrachte .... Doch Ich Selbst übe keinerlei Zwang aus auf den Willen eines Menschen und auch Meine Liebe zwingt nicht. Doch wer die Liebe hat, der kann nicht anders, als sie ausstrahlen zu lassen. Und so auch strahlte der Mensch Jesus die Liebe aus und Er wollte nur die Menschheit beglücken damit. Also wollte Er auch nur immer das, was den Mitmenschen zur Seligkeit verhalf.

Der Wille des Menschen Jesus war frei .... Doch Er hatte Sich völlig Mir und Meinem Willen untergeordnet. Und so kam es, daß Sein Wille nicht anders gerichtet sein konnte wie der Meine. Denn die Liebe in Ihm war so stark, daß sie sich geeint hatte mit der Ewigen Liebe, Die Ich Selbst war .... Also war Ich Selbst in Ihm, und Ich Selbst vollbrachte in Ihm das Erlösungswerk ....

Und dennoch mußte der Mensch Jesus die letzte Entscheidung Selbst treffen, als Er den schwersten Gang antrat .... den Weg zum Kreuz. Und wenngleich Ich als die Ewige Liebe in Ihm war, zog sich Mein Gottgeist zurück, d.h., die Liebe .... der Geist .... drängte Ihn nicht mehr zu Seinem Tun; er verhielt sich still und ließ den Menschen Jesus scheinbar in Seinem Ringen allein .... Und dies war das Schwerste, daß Sich der Mensch Jesus in Seiner Not allein fühlte und dennoch den Weg ging bis zum Ende ....

Er war nicht allein, denn ewiglich hätte Ich Mich nicht mehr trennen können von Ihm, Der mit Mir eins geworden war .... Aber Ich äußerte Mich nicht mehr, weil zur Entsühnung der Urschuld ein Übermaß menschlicher Leiden und Qualen nötig war, die der Mensch Jesus bereitwillig auf Sich nahm, und darum das Sühneopfer ein Werk der barmherzigsten Liebe gewesen ist, das je auf Erden vollbracht wurde. Und diese Qualen dauerten an bis zu Seinem Tod am Kreuz und ließen Ihn die Worte ausrufen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen ....“ Ich war in Ihm, aber Ich äußerte Mich nicht, doch es war nur noch der Körper, der litt, bis Seine Seele Mich wiedererkannte, als Er rief: „Es ist vollbracht ....“ und „Vater, in Deine Hände empfehle Ich Meinen Geist ....“

Der Körper hat gelitten bis zum Ende, und Ich mußte in diesen Stunden Mich zurückziehen, ansonsten Seine schon vergeistigte Seele auch den Körper schmerz-unempfindlich gemacht hätte, weil der Geist aus Mir nicht leiden kann. Und der Mensch Jesus hatte die Vergeistigung von Seele und Körper schon erreicht durch Seinen Lebenswandel auf Erden .... Aber Zweck und Ziel Seines Erdenganges war die Tilgung der Sündenschuld, die nur durch ein übergroßes Maß von Leiden und Schmerzen möglich war .... Darum also trat die „Gottheit“ zurück und überließ den „Menschen“ Jesus Seinen Peinigern, die wahrlich das schändlichste Werk im Auftrag Meines Gegners ausführten, weil Jesus Selbst es so wollte ....

(5.12.1960) Denn es hatte sich Seine Seele selbst erboten, zur Erde niederzusteigen, um für Seine gefallenen Brüder das Sühneopfer darzubringen; sie hatte sich erboten, Fleisch anzuziehen, um ebenjene unermeßlichen Leiden und Qualen auf Sich zu nehmen, weil nur ein Mensch leidensfähig war. Und Ich nahm das Opfer an, brachte es doch die „Liebe“ .... Der niemals gewehrt werden darf. Und die „Liebe“ blieb in Ihm bis zu Seinem Tode, wenn Sie auch nicht mehr Ihre Kraft wirken ließ .... Also mußte Ich Selbst auch in Ihm gewesen sein, auch wenn Ich Mich nun still verhielt, auf daß das Erlösungswerk seine Krönung erfuhr: daß Sich ein Mensch kreuzigen ließ für Seine Mitmenschen .... daß Er wahrlich ein Opfer brachte, das Ich als Sühnewerk annahm für die Sündenschuld der gesamten Menschheit ....

Keine „göttliche Kraft“ hat Ihm das Opfer erleichtert, weil Selbst die „Liebe“ Sich still verhielt, wenngleich Sie voll und ganz von dem Menschen Jesus Besitz genommen hatte .... Und es ist dies auch ein Mysterium, das ihr Menschen noch nicht fassen könnet .... Es war das tiefste Leid, das der Mensch Jesus durchkosten mußte: Sich allein und verlassen zu fühlen. Und gerades dieses Leid hat die Schuld getilgt, die jedes Wesen auf sich geladen hatte, als es Mich verließ, Der Ich ihnen allen Meine ganze Liebe schenkte, die sie zurückwiesen. Durch dieses übergroße Leid mußte der Mensch Jesus hindurchgehen und darum Seine Worte: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen ....“

Doch ihr Menschen werdet niemals die Größe des Erlösungswerkes ermessen können, solange ihr auf Erden weilt. Doch einmal wird es euch wie Schuppen von den Augen fallen, und ihr werdet Mich loben und preisen ohne Unterlaß .... Denn euch allen galt dieses Erlösungswerk, ihr alle dürfet teilnehmen an den Gnaden des Erlösungswerkes, und euch allen wurde durch das Erlösungswerk der Weg frei zu Mir ....

Amen
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Worte Jesu am Kreuz: „Mich dürstet ....“

Kundgabe 8858 empfangen  durch Bertha Dudde  - 28.11.1960

Mich dürstet nach eurer Liebe .... und wenn ihr an die Worte denket, die Ich am Kreuz aussprach: „Mich dürstet ....“, dann wisset, daß es nicht nur ein körperliches Verlangen gewesen ist, sondern daß Meine Seele durstete nach der Liebe Meiner Geschöpfe .... daß die „Gottheit“ in dem Menschen Jesus Sich meldete, da nun das Werk vollbracht war, als Ich am Kreuz nur noch des Todes harrte .... Mich dürstete nach eurer Liebe, die euch Mir wieder zurückbringen sollte, nachdem Ich für euch die Sündenschuld getilgt hatte. Denn ihr mußtet zuvor die Liebe in euch aufleben lassen, damit ihr Mich Selbst in Jesus Christus erkanntet und anerkanntet und nun um die Begründung des Erlösungswerkes wußtet, denn nur die Liebe konnte euch dieses Wissen erschließen, nur in der Liebe konntet ihr Mich erkennen ....

Der „Mensch“ Jesus hat diese Worte am Kreuz ausgesprochen, aber Er war schon vereint mit Mir, und also waren es Gottesworte, die dem gequälten Körper entstiegen, und diese Worte waren so zu verstehen, wie Ich es euch dargelegt habe .... daß Sich die Gottheit sehnte nach der Liebe Ihrer Geschöpfe .... Der Mensch Jesus wußte es nicht, daß Er diese Worte aussprach, und Ich Selbst äußerte Mich so, daß die Menschen nur den irdischen Sinn der Worte verstanden, weil sie es nicht begriffen hätten, daß die Gottheit dieses übermenschliche Leiden zulassen konnte, das jedoch die Tilgung der Urschuld war, um derentwillen Ich zur Erde niedergestiegen bin.

Die Menschen befanden sich darum in so großer Schuld, weil sie einstens Meine Liebe zurückgewiesen hatten und selbst lieblos geworden sind .... Und Ich verlangte nach der Liebe jener Wesen, die Mir nun der Kreuzestod Jesu zurückbrachte, wenn die Wesen selbst dazu bereit waren. Und die Bereitschaft eben setzte Liebe voraus .... Besaß Ich der Menschen Liebe, dann kehrten sie auch freiwillig zu Mir zurück und konnten es, weil das Erlösungswerk für die Menschheit vollbracht worden war.

Und wenn ihr so die Worte Jesu am Kreuz betrachtet, dann soll euch die Liebe hintreiben zu Ihm, nach der Er Verlangen trug, und dann also bringet ihr Mir die Liebe entgegen, nach der Ich Mich sehne seit eurem Abfall von Mir .... Denn die „Liebe“ ließ euch erstehen, die „Liebe“ stellte euch vor die Willensprobe, weil ihr noch mehr werden solltet, als Ich Mir „erschaffen“ konnte .... weil ihr zu Meinen „Kindern“ werden solltet .... Meine Liebe folgte euch nach in die Tiefe, um euch wieder emporzuhelfen, und Meine Liebe vollbrachte für euch das Werk der Erlösung .... Und ihr solltet Mir dafür nur eure Liebe schenken .... ihr solltet Mich lieben mit aller Innigkeit, die nur ein Kind zum Vater empfinden kann.

Und als Ich für euch am Kreuz Mein Leben hingegeben hatte, war auch eure Schuld getilgt, und es wurde die Rückkehr zu Mir möglich, es konnte Mein Liebeopfer in euch die Liebe entzünden, ihr konntet es erkennen als solches, denn ihr waret nun nicht mehr gefesselt in der Finsternis, weil Ich euch „Licht“ gebracht hatte: .... Meine göttliche Liebelehre, die euch den Weg zu Mir aufzeigte und deren Befolgen auch für euch die Rückwandlung eures Wesens zur Liebe bedeutet, die euch nun wieder den endgültigen Zusammenschluß mit Mir einträgt und also auch Erfüllung Meines Sehnens nach eurer Liebe ....

Amen
6
Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Karfreitag .... Weg nach Golgatha
« Letzter Beitrag von Maria am März 30, 2018, 04:59:15 Vormittag »
Karfreitag .... Weg nach Golgatha .....

Kundgabe 5643 ....  empfangen durch  Bertha Dudde  - 3.4.1953 

Der Weg nach Golgatha war die Beendigung Meines Erdenganges, er war der Sieg und die Erfüllung .... er war der schwerste und bitterste Opfergang, denn er stand in seinen Einzelheiten klar vor Meinem Auge bis zur Stunde des Todes. Ich wußte um alle Leiden und Qualen und ging doch diesen Weg bewußt. Doch Mir stand ebenso die ungeheure Not der sündigen Menschheit vor Augen, die unermeßliche Sündenschuld und deren Auswirkung lag wie eine zusammengeballte Last auf Meinen Schultern, und Ich wußte, daß, wenn Ich diese Last abschüttelte .... was Ich wohl konnte in Meiner Macht und Kraft, die Menschheit darunter zusammenbrechen mußte und niemals mit der Last allein fertig werden konnte ....

Ich wußte, daß diese Sündenlast Ewigkeiten die Menschheit quälte und niemals zur Freiheit und Seligkeit gelangen ließ .... Ich sah diese Qualen der gesamten Menschheit vor Meinem geistigen Auge, und Mich erbarmte das unselige Geistige. Darum nahm Ich der Menschheit die Sündenlast ab und ging den Weg nach Golgatha, Ich nahm das unsagbare Leid auf Mich, um abzubüßen die Schuld, die so groß war, daß übermenschliches Leid nur als Sühneleistung genügte. Ich wollte darum leiden und sterben für die Menschen und in keiner Weise Mein Leid abschwächen ....

Ihr Menschen werdet niemals die Größe Meines Barmherzigkeitswerkes ermessen können, denn auch ihr, die ihr an Mich glaubet, ihr wisset um Meine Göttlichkeit, die auch das größte Leid abschwächen konnte .... Ich aber litt und starb als Mensch .... Alle Qualen, die ein Mensch nur ertragen konnte, wurden an Mir ausgeübt, seelisch und körperlich wurde Ich in erbärmlichster Weise mißhandelt, Meine Peiniger quälten nicht allein den Körper, sondern sie stießen so furchtbare und Haß-erfüllte Worte aus, daß Meine Seele sie als Äußerungen der Hölle erkannte und unerträglich gemartert wurde ....

Was an Leiden überhaupt auszudenken ist, habe Ich ertragen, und das aus Liebe zu den Menschen, die ihre ungeheure Sündenschuld hätten selbst abbüßen müssen und dazu Ewigkeiten gebraucht hätten .... Das Leid dieser Menschen konnte Ich als Mensch Jesus übersehen, und dieses unermeßliche Leid wollte Ich abwenden, indem Ich ertrug, was zu ertragen Ich fähig war .... Meine Liebe konnte an der großen Not der Menschheit nicht vorübergehen, sie wollte helfen, sie wollte Erlösung bringen allen Geknechteten, sie wollte Vergebung erflehen allen Sündern, sie wollte die Sühne leisten und darum sich selbst dem himmlischen Vater zum Opfer bringen ....

Doch die Menschen müssen das geleistete Opfer anerkennen und sich von Mir erlösen lassen. Darum rufe Ich euch in heißester Liebe zu: Lasset Mich nicht für euch das Opfer vergeblich gebracht haben .... Erkennet, daß eine große Sündenschuld euch belastet, und wollet, daß ihr frei werdet von ihr. Nehmet Mein Kreuzesopfer als für euch dargebracht an, stellet auch ihr euch unter das Kreuz von Golgatha, lasset Meine Leiden und Meinen Tod am Kreuz nicht ohne Wirkung für euch bleiben .... Traget alle eure Sünden zu Mir, auf daß Ich euch befreien kann, auf daß euch Vergebung werde, auf daß der Vater euch annehme um der Liebe Seines Sohnes willen .... lasset euch alle erlösen durch Mein Blut, das Ich für euch Menschen am Kreuz vergossen habe ....

Amen
7
Das Wasser des Lebens / Wer an Mich und an Mein Wort glauben und danach handeln wird .....
« Letzter Beitrag von Maria am März 26, 2018, 07:43:26 Vormittag »
Das Wasser des Lebens

Auszug aus: Großes Evangelium Johannes, Band 9, Kapitel 65

[GEJ.09_065,08] Wer an Mich und an Mein Wort glauben und danach handeln wird, aus dessen Lenden werden Ströme des lebendigen Wassers fließen, und es wird ihn nimmerdar dürsten; denn er wird in sich haben das ewige Leben in der Wahrheit und im Geiste aller Liebe aus Gott.

[GEJ.09_065,09] Es ist aber ein leichtes, einem Fels zu gebieten, daß er ein natürliches Wasser aus sich hervorströmen lasse; aber da die Menschen in ihren Gemütern und Herzen nun um vieles härter geworden sind, als da ist dieser Fels, der auf Mein Wort das Wasser von sich strömen läßt, so ist es auch um ein großes schwerer, die Menschen dahin zu bringen, daß aus ihren Lenden das Wasser des Lebens ströme, – welches Wasser da ist die ewige Wahrheit in Gott und nun im Worte an die Menschen ergeht.

[GEJ.09_065,10] So es im Worte auch an dich ergehen wird, dann glaube und handle, und du wirst im Gottesreiche zu einem Brunnen werden, aus dem sich viele nach der Wahrheit Dürstende fürs ewige Leben ihrer Seelen erlaben werden. Da hast du nun dargestellt den Zweck Meines Umherreisens.

[GEJ.09_065,11] Du wünschtest aber auch, daß Ich diese bald kommende Nacht in deinem Hause zubringen möchte. Allein das kann Ich dir nun nicht gewähren; denn siehe, der Tag wird noch eine Stunde währen, und Ich muß arbeiten, solange der Tag währt! Es harret heute Meiner vor dem Untergange noch eine wichtige Arbeit, und Ich muß darum sogleich weiterreisen mit Meinen Jüngern. Merke es dir aber, was Ich zu dir nun geredet habe; denn es wird bald die Zeit kommen, in der du das höher denn alle Schätze der Welt achten wirst mit deinem ganzen Hause!“

[GEJ.09_065,12] Hierauf winkte Ich den Jüngern zum Aufbruch und somit zur Weiterreise, und wir machten uns auf und zogen gleich weiter.

[GEJ.09_065,13] Der Wirt aber gab uns auf ein paar hundert Schritte das Geleit, dankte Mir für die ihm erwiesene wundersame Wohltat und bat Mich, ehest wieder zu ihm zu kommen und bei ihm länger zu verweilen, als das jetzt der Fall war.

[GEJ.09_065,14] Und Ich sagte zu ihm: „Freund, also, wie diesmal, wirst du Mich wohl nicht mehr sehen; aber wenn du von Meinen Jüngern über Mich und Meinen Willen wirst unterrichtet sein und an Meinen Namen glauben wirst, da werde Ich im Geiste zu dir kommen und auch bleiben bei und in dir. Das verstehst du jetzt noch nicht; aber wenn es geschehen wird, dann wirst du das auch verstehen!“

[GEJ.09_065,15] Auf diese Worte empfahl sich der Wirt und kehrte nachdenkend wieder nach Hause zurück, und wir zogen unseren Weg, der sich auf einem freien Bergrücken fortzog, ruhig weiter und betrachteten die sehr romantische Gegend nach allen Seiten.

[GEJ.09_065,16] Als der Wirt aber bald wieder nach Hause kam, da standen alle seine Leute, bei vierzig an der Zahl, und betrachteten unter großem Staunen und Verwundern den Fels, aus dem nun ein so reichliches Wasser hervorströmte, und fragten den Wirt, wer Ich denn wäre, und wie Ich das angestellt hätte, daß der Fels nun ein so reines und reichliches Wasser von sich strömen lasse.

[GEJ.09_065,17] Der Wirt erzählte ihnen wohl alles, was er gesehen und gehört hatte; aber seine Leute verstanden von allem nichts.

[GEJ.09_065,18] Nur ein ganz schlichter Hirte, der eine Herde Schafe nach Hause brachte und sie gleich an der frischen Quelle tränkte, sagte: „Ihr ratet, fraget und forschet um allerlei, – und die Wahrheit scheint hier ganz nahe zu liegen! Ein Mensch, der bloß durch sein Wort machen kann, was keinem Menschen möglich ist, der muß voll des Geistes Gottes sein; denn derlei zu bewirken ist nur Gott allein möglich! Aber da Gott unserem Hause hiermit eine übergroße Gnade erwiesen hat, so sollten wir denn auch nun zuerst Ihm danken und lobpreisen Seinen herrlichsten Namen; und morgen sollten wir sogleich unsere Hände ans Werk legen und da unten, wo die Ebene ohnehin schon eine recht weite Einsenkung hat, einen Teich machen, in dem sich das hier abfließende Wasser sammle und unseren Herden zu einer bequemeren Tränke diene, als das hier der Fall ist, wo das Wasser zu rasch von dem Fels ins Tal hinab entweicht!“

[GEJ.09_065,19] Alle belobten den Hirten wegen dieses guten Einfalls und Rates, und es nahmen mehrere Knechte sogleich Krampen, Spaten und Hauen in die Hände und brachten es in einer Stunde so weit zustande, daß das Wasser sich in die vorbezeichnete Ebene bewegen und daselbst sammeln mußte; und in ein paar Tagen war die ganze Ebene, die ohnehin nur aus kahlem Gestein bestand, in einen förmlichen See umgestaltet, worüber sich später viele Reisende hoch verwunderten, da sie in den früheren Zeiten hauptsächlich nur darum diese Gegend gemieden hatten, weil sie im Sommer allda an Wassermangel litten.

[GEJ.09_065,20] Diese alte Straße ward denn auch bald von vielen Reisenden durchzogen, und der Wirt wurde auch bald so reich, daß er aus der ehedem kaum beachteten kleinen Herberge eine große errichtete und stets viele Gäste hatte. Viele zogen auch des bald verbreiteten Wunders wegen dahin und hielten sich mehrere Tage in dieser Herberge auf.

[GEJ.09_065,21] Der Wirt aber ward später auch ein Hauptverbreiter Meines Evangeliums, indem er zuvor von Meinen Jüngern darin wohlunterrichtet worden war.

[GEJ.09_065,22] Das ist als Nachtrag für dieses als denkenswert zu erwähnen gewesen.

[GEJ.09_065,23] Und so kehren wir nun wieder zu uns selbst zurück!
 
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Gott als Lehrmeister / Er lässt sich finden / Alle Meine Worte sind Leben
« Letzter Beitrag von Maria am März 22, 2018, 05:47:57 Vormittag »
Gott als Lehrmeister.... Er läßt Sich finden....

Das lebendige Wort ....

BD Nr. 5274 empfangen durch Bertha Dudde, vom 16.12.1951

Das lebendige Wort ....


Alle Meine Worte sind Leben .... Denn Ich Selbst bin in jedem Wort, das aus der Höhe zu euch herniedergeleitet wird .... Ich will Verbindung haben mit Meinen Geschöpfen und schaffe diese Verbindung durch Mein Wort. Ich Selbst kann Mich euch durch Mein Wort offenbaren, und ihr erlangt durch Mein Wort Kenntnis von Mir. Jedes Wort von Mir strahlt Meine Liebe aus, die euch, Meinen Geschöpfen, gilt seit Ewigkeit. Mein Wort ist Leben und lässet wieder Leben erstehen .... Denn alles Erschaffene wird erst wahrhaft lebendig durch Mein Wort, weil dieses die erschaffenen Wesen zur Tätigkeit antreibt und freie Tätigkeit Leben bezeuget.

Ich bin euer Lehrmeister, Ich will euch verständlich zu machen suchen, wie ihr wollen, denken und handeln sollet, um zum wahren Leben zu gelangen, und Ich kann dies nur, indem Ich zu euch spreche, indem Ich Meinen Willen in euch zu pflanzen suche durch Mein Wort, das euch Kenntnis gibt von Meinem Wesen, Meiner Liebe, Weisheit und Kraft, von Meinem Willen, den auch ihr euch zum eigenen Willen machen sollet. Mein Wort soll eine völlige Wandlung vom Tode zum Leben bewirken .... Tot nenne Ich aber nicht in diesem Falle etwas völlig Lebloses, sondern nur das von Mir Erschaffene, das sich selbst lebendig gestalten soll, um höchste Vollkommenheit zu erreichen .... Denn Leben ersteht durch eine im freien Willen recht genützte Kraft, und diese Kraft, die euch zum Leben erwecken soll, ist Mein Wort ....

Ich rede wie ein Vater zu seinen Kindern und ermahne sie, das oder jenes zu tun um eines Zieles willen. Es muß Mein Wort auch seine Wirkung haben, doch Ich stelle es Meinen Geschöpfen frei, ob sie dessen Wirkung an sich verspüren wollen. Denn auch das gehört zum wahren Leben, daß es kein Zwangsmittel ist, dem sich Mein Geschöpf nicht entziehen kann. Ich komme im Wort immer und immer wieder zu den Menschen, zu den Geschöpfen, die Meine Kinder werden sollen .... Ich stelle ihnen immer und immer wieder ihren derzeitigen Zustand vor und das herrliche Ziel, für das sie bestimmt sind, und Ich suche durch Mein Wort das Verlangen in ihnen zu erwecken, jenes Ziel zu erreichen.

Darum spreche Ich mit Meinen Geschöpfen, weil sie sonst nicht ihren freien Willen gebrauchen würden, weil sie sonst ewig wohl Meine Geschöpfe blieben, doch zum eigenen Leben als Meine rechten Kinder niemals kommen könnten. Meine Worte aber bergen das Leben in sich, und wer sie aufnimmt in das Herz, der wird auch bald eine Umwandlung seiner selbst spüren, er wird die Wiedergeburt seiner Seele erleben, er wird ein neues Leben eingehen, er wird die Bindung mit Mir ununterbrochen bestehenlassen, er wird sich in einen großen geistigen Lebensprozeß einschalten, wo ständige geistige Tätigkeit neues Leben erzeugt, er wird selbst das ewige Leben gewinnen, er wird mit dem „Wort von Ewigkeit“ innigste Fühlung nehmen .... er wird in und mit Mir leben in Ewigkeit ....

Amen
9
Gott als Lehrmeister / Er lässt sich finden / Nur wenn das Wort ins Herz dringt, da wird es lebendig.
« Letzter Beitrag von Maria am März 19, 2018, 07:14:41 Vormittag »

Großes Evangelium Johannes, Band 1, Kapitel 140


[GEJ.01_140,01] Fragt Simon von Kana: „Herr, möchtest Du uns denn nicht kundtun, wo denn der Himmel so ganz eigentlich ist, in welchem die Engel wohnen, und wie groß er ist, und wie groß die Sinnenwelt, von der Du Erwähnung machtest, wohl sein mag?“

[GEJ.01_140,02] Sage Ich: „Freund, du bist blind, wenn du das nicht siehst und begreifst. So Ich sagte, daß der Himmel unendlich groß ist, wie magst du noch um seine Größe fragen? Allenthalben ewig fort ist das Himmelreich geistig eben also endlos ausgedehnt als dieser endlose Weltenraum, von dem du mit deinem Auge nur einen unnennbar kleinsten Teil überschaust.

[GEJ.01_140,03] Diese Erde, die große Sonne, der Mond und alle die Sterne, die dort, wo sie sind, lauter übergroße Welten sind, etliche viele tausendmal tausend Millionen Male größer denn diese Erde, – das alles zusammen ist im Verhältnis zur endlos großen Schöpfung der Sinnenwelt bei weitem nicht das der Größe und Ausdehnung nach, was der kleinste Tautropfen ist gegen das gesamte große Weltmeer, welches doch so groß ist, daß ein guter Schiffer es allflächig mit dem doppelten Alter Methusalems nicht abschiffen würde. Aber die Sinnenwelt bis nun, was da schon erschaffen ist, hat dennoch eine Grenze, über die hinaus noch ein endloser, ewiger Raum sich befindet, gegen dessen allerendloseste Ausdehnung nach allen Seiten hin die ganze vorerwähnte Schöpfung der ganzen Sinnenwelt gerade wie ein Augenblick der Zeit nach zur Ewigkeit sich verhält.

[GEJ.01_140,04] Die Geisterwelt aber ist dann in sich ebenso unendlich wie der ewig nirgendswo endende Raum!

[GEJ.01_140,05] Obschon aber der Raum ewig nirgends ein Ende hat und also im vollwahrsten Sinne nach allen Seiten hin unendlich ist, so ist aber dennoch in des Raumes endlosesten Tiefen und Fernen kein Pünktchen des Raumes, wo nicht der Geist der Weisheit und Macht Gottes ebenso gegenwärtig wäre als hier auf dieser Stelle unter euch nun. Die wahren Kinder Gottes, die durch die rechte Liebe zu Gott, dem heiligen Vater von Ewigkeit, und ebenso in der reinen Liebe zu ihren Nächsten sich hervortun werden, werden jenseits im großen Vaterhause die Macht und Gewalt erhalten, den ewig nie auszufüllenden Raum mit neuen Schöpfungen stets mehr und mehr zu erfüllen.

[GEJ.01_140,06] Aber ihr seid nun noch viel zu blöde und könnet es nicht fassen, was Ich nun zu euch geredet habe. Aber das sage Ich euch dennoch: Kein sterblich Auge kann es schauen, kein Ohr vernehmen, und kein irdischer Sinn kann es je erfassen, was die, so würdig werden, Kinder Gottes zu heißen, jenseits im Himmelreich erwartet!

[GEJ.01_140,07] Denn vor den Augen der wahren Kinder Gottes werden die Erden, Sonnen und Monde wie schimmernder Staub schweben.

[GEJ.01_140,08] Darum seid nicht nur Hörer, sondern vielmehr Täter Meines Wortes!

[GEJ.01_140,09] Aus der Tat erst werdet ihr erkennen, ob die Worte, die Ich zu euch gesprochen habe und nun noch spreche, aus dem Munde eines Menschen oder aus dem Munde Gottes zu euch gekommen sind! (Joh.7,17)

[GEJ.01_140,10] Gleichwie aber ihr selbst vor allem wahre Volltäter Meines Wortes sein sollet, so ihr es in euren Herzen lebendig erfahren wollt, wer Der ist, Der euch diese Lehre und das Gebot der Liebe gegeben hat, also sollet ihr auch alle, denen ihr Mein Wort verkünden werdet, zur Tat antreiben; denn solange das Wort bloß im Gehirn haften bleibt, hat es keinen höheren Wert als das leere Geplärr eines Esels, das auch von andern vernommen wird.

[GEJ.01_140,11] Nur wenn das Wort ins Herz dringt, da wird es lebendig, bemächtigt sich bald des Willens, der der Schwerpunkt der Liebe ist, und treibt daraus den ganzen Menschen zur Tat an.

[GEJ.01_140,12] Durch solches Tun wird dann im alten Menschen ein neuer Mensch, und Mein Wort wird dann ein wahrhaftigstes neues Fleisch und Blut.

[GEJ.01_140,13] Und dieser Neumensch in euch erst wird es euch laut kundtun, daß Meine Worte wahrhaft Gottes Worte sind, die heute und alle Zeiten der Zeiten dieselbe Macht, Kraft und Wirkung haben wie vor Ewigkeiten der Ewigkeiten; denn alles, was ihr sehet, fühlet, riechet, schmecket und vernehmet, ist im Grunde des Grundes nichts als das Wort Gottes.

[GEJ.01_140,14] Der vor Ewigkeiten den Welten, Sonnen und Monden aus Sich gebot, zu sein, und sie setzte in ihre weiten Bahnen, Der setzt nun euch in neue Bahnen des ewigen Lebens!

[GEJ.01_140,15] Ich aber sage euch auch hinzu, daß, der euch aufnimmt, auch Mich aufnimmt; wer aber Mich aufnimmt, der nimmt auch Den auf, der Mich zu euch gesandt hat (Matth.10,40), – was ihr wohl verstehen sollet!“
 
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Gott als Lehrmeister / Er lässt sich finden / Ich muß euch Menschen das Wort Jesu Christi nahebringen
« Letzter Beitrag von Maria am März 19, 2018, 06:54:47 Vormittag »
Gott als Lehrmeister.... Er läßt Sich finden....

Jesus Christus Führer auf dem rechten Weg ....

BD Nr. 5733 empfangen durch Bertha Dudde, vom 28.7.1953

Jesus Christus Führer auf dem rechten Weg ....


Es wird euch wahrlich der rechte Weg gewiesen, wenn ihr nur bereit seid, ihn zu gehen. Dann brauchet ihr euch nur Meiner Führung zu überlassen, und ihr werdet gedrängt werden auf den rechten Weg, weil Ich nur darauf warte, daß ihr euch auf euch selbst besinnet, daß ihr tun wollet, was eure eigentliche Aufgabe ist auf Erden, daß ihr recht und gerecht wandeln wollet auf Erden. Dann übernehme Ich Selbst eure Führung, denn euer nunmehriger Wille räumt Mir Selbst dieses Recht ein. Als Mensch Jesus bin Ich euch diesen Weg vorangegangen, als Mensch Jesus zeigte Ich euch das Ziel, das auch ihr verfolgen sollet; als Mensch Jesus habe Ich euch den Beweis erbracht, was ein Mensch vollbringen kann, so er jenen Weg geht.

Und Ich stelle euch daher immer wieder Seinen Erdengang vor Augen, Ich weise euch hin auf Ihn, Den Ich zu euch herniedersandte, daß Er euch helfe, den gleichen Weg zu gehen, weil nur dieser Weg zu Mir führt, zu eurem Gott und Vater von Ewigkeit. Er hat das Ziel auf Erden erreicht, Er stieg als vollendetes Wesen, als Hülle Meiner Selbst, zum Himmel auf, und Ich ließ diesen Vorgang Meine Jünger auf Erden erleben, auf daß sie ein Zeugnis hatten davon, was ein Mensch auf Erden erreichen kann, auf daß sie Mich Selbst schauen konnten in Jesus Christus, Der auf ewig Sich mit Seinem himmlischen Vater zusammengeschlossen hatte und also vereinigt war mit Mir für alle Ewigkeit ....

Und Ich will, daß ihr alle euch mit Mir vereinigt, daß ihr alle zurückkehrt zu Mir als Meine Kinder, daß ihr alle den Weg gehet, der allein führt ins Vaterhaus, von dem ihr einstens ausgegangen seid .... Ihr aber irret umher und wisset diesen Weg nicht, ihr findet ihn nicht, weil ihr ihn nicht suchet, ihr lebet auf Erden und seid euch nicht eurer Bestimmung (bewußt = d. Hg.), ihr wandelt auf einer breiten Straße, die nimmermehr zum Ziel führt, weil es nicht der Weg ist, den Jesus gegangen ist. Und darum muß Ich euch immer wieder Boten senden, die euch recht weisen sollen, die euch führen wollen auf den rechten Weg.

Ich muß euch Menschen das Wort Jesu Christi nahebringen, das Er in Meinem Auftrag lehrte auf Erden, das Wort, das Ich Selbst sprach durch Ihn zu den Menschen, die es anhörten, weil sie glaubten an Mich, Der Ich aus Ihm sprach. Dieses Sein Wort weiset euch wieder auf den rechten Weg, und dieses Sein Wort müsset ihr hören, weil es Zeugnis gibt von Mir, Der Ich Selbst der Weg bin, die Wahrheit und das Leben. Und so ihr dieses Wort anhöret, wird euch der Weg gewiesen, der zum Ziel führt .... und keiner wird sagen können, ohne Führung geblieben zu sein auf Erden, der nur sich selbst Mir anvertraut, der Mich erreichen will und den Willen hat, keinen Leerlauf zu gehen, sondern zu dem Ziel zu gelangen, das ihm gesteckt ist für sein Erdenleben.

Immerwährend gehen euch Hinweise zu, weil Ich keinen Menschen seinem Schicksal überlasse, sondern um alle besorgt bin, daß sie den rechten Weg finden, doch wer ohne Verantwortungsbewußtsein dahingeht, dessen kann Ich Mich nicht annehmen, denn um ihn führen zu können, muß er sich Mir anvertrauen im freien Willen. Wo dieser Wille fehlt, halte Ich Mich zurück .... Doch immer wird es ihm leichtgemacht, den rechten Weg zu betreten, doch niemals wird Zwang ausgeübt .... Immer fordere Ich seinen eigenen Willen, um dann seine Hand ergreifen zu können und ihn hinaufzugeleiten zur Höhe .... denn Ich kann euch wohl raten und helfen, doch zwingen werde Ich euch nicht ....

Amen
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