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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Leid und Trübsal Beweis von Gottes Liebe
« Letzter Beitrag von Maria am Oktober 11, 2018, 08:08:27 Vormittag »
Leid und Trübsal Beweis von Gottes Liebe

Wen der Herr lieb hat, den führt er durch viel Trübsal und Leid hindurch, um ihn zu läutern, solange er noch auf Erden weilt. Und dies bedenket, so Er euch Leiden auferlegt, die euch untragbar erscheinen. Er hat in Seiner Weisheit wahrlich das Beste für euch erwählt, auch wenn ihr das auf Erden nicht begreifen könnt, doch eure Seele dankt es Ihm innig, wenn sie das Erdenleben beendet hat. Denn dann erkennt sie auch, um wie vieles weiter sie gekommen ist durch den Leidensweg, der ihr auf Erden bestimmt war. Es ist nur eine kurze Zeit, die ihr auf Erden wandelt, endlos aber das Leben in der Ewigkeit.

Und das Leben in Glückseligkeit ist wahrlich die Leiden wert, die der Mensch auf Erden durchleben mußte. Wer hingegen auf Erden verschont bleibt von Trübsal aller Art, der hat einen weit schwierigeren Weg zurückzulegen im Jenseits, denn es muß sich die Seele nun erst im Jenseits völlig entschlacken, und es erfordert dies eine viel längere Zeit und übergroße Mühe. Das Erdenleben ist reich an Gnaden, und ein jedes Leid, ein jeder Kummer ist im gewissen Sinne eine Gnade, denn sie verhilft der Seele zur Höhe. Es ist ein Mittel, dessen Sich Gott bedient, das viel erfolgreicher ist, als die göttlichen Lehren sind, so sie nicht beachtet werden. Das Leid muß beachtet werden und bringt die eigentliche Umänderung des Denkens zustande.

Ein sorgloses Erdenleben aber läßt nur die Menschen immer oberflächlicher werden, weil die Freuden des Lebens alles geistige Wissen und geistige Verlangen übertönen und der Mensch sich immer mehr Gott entfremdet. Denn das ist gewißlich wahr, daß das Leid näherführt zu Gott, vorausgesetzt, daß der Mensch nicht so Gott-fern ist, daß er auch im Leid nicht an Gott denkt oder Ihn gänzlich ablehnt. Es ist zur Zeit die ganze Welt in Gott-fernem Zustand, und darum erkennt sie auch nicht das Leid an als göttliche Sendung oder Zulassung.

Und das veranlaßt Gott, nun noch fühlbarer einzugreifen und die Menschen aus ihrer seelischen Ruhe aufzurütteln. Er muß ihnen noch mehr Leid senden, Er muß dort nachhelfen, wo die Menschen in großer Gefahr sind, ihrer eigentlichen Bestimmung nicht mehr zu gedenken, sondern ihr Heil einzig und allein dort suchen, wo der Gegner Gottes tätig ist, in den Freuden der Welt. Und das will Gott von euch fernhalten, und darum müsset ihr Leid auf euch nehmen und in Geduld ertragen alles, was Gott euch zum Segen über euch kommen läßt.

Amen

Bertha Dudde 2251, empfangen am 6.3.1942


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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Verschiedene Sphären im geistigen Reich
« Letzter Beitrag von Maria am Oktober 09, 2018, 05:48:48 Vormittag »
Verschiedene Sphären im geistigen Reich

Unmittelbar nach dem Leibestode verläßt die Seele den Körper und entschwebt in das geistige Reich, das je nach ihrem Reifezustand nahe oder weit entfernt von der Erde sein kann. Das ist zwar nicht räumlich zu verstehen, sondern die Entfernung ergibt sich durch die Verschiedenheit der Sphären, alle zwar dem geistigen Reich angehörend, weil sie abseits und außerhalb der irdisch-materiellen Welt liegen und die Seele, die noch unreif ist, einen sehr langen Weg zeitlich zu gehen hat, bevor sie in die Lichtsphären gelangt. Eine reife Seele dagegen ist blitzschnell nach ihrem Leibestode in jene Sphären versetzt, denn sie bedarf weder Zeit noch Raum, um die Entfernung von der Erde in die Lichtsphären zu überwinden. Ihr genügt allein die Kraft, die ihr Reifezustand der Seele eingetragen hat.

Die unvollkommenen Seelen dagegen vermögen sich nicht so schnell von der Erde zu trennen, weil sie einmal kraftlos sind, um sich zur Höhe zu schwingen, und dann auch noch mit ihren Sinnen an den irdischen Dingen gefesselt sind. Sie wollen nicht von der Erde und bleiben also lange Zeit in Erdennähe, zumeist in der Umgebung, die sie zu Lebzeiten ihr eigen nannten. Folglich empfinden sie auch nicht sogleich den Wechsel aus dem irdischen in das geistige Reich. Denn es erscheint ihnen ihr Aufenthaltsort noch irdisch und sind sich oft die Seelen nicht bewußt, daß sie nicht mehr ihr körperliches Leben haben. Doch es befremdet sie, daß sie mit den Menschen auf der Erde nicht mehr die Verbindung herstellen können, daß sie sich nicht Gehör verschaffen können und von den Menschen unbeachtet gelassen werden.

Dieser Umstand bringt sie langsam zum Erkennen ihrer Lage, zu dem Erkennen, daß sie nicht mehr auf der Erde weilen, sondern jenseits dieser im geistigen Reich. Solange die Seele noch irdisch gesinnt ist, vermag sie jedoch nicht, sich aus dieser Umgebung zu entfernen; sie ist noch erdgebunden, und es ist dies für sie ein quälender Zustand, weil ihr alles unerreichbar ist, was sie begehrt oder zu besitzen glaubt. Und sie soll nun langsam das Verlangen nach irdischen Gütern überwinden; erst wenn ihr dieses gelungen ist, entfernt sie sich mehr und mehr von der Erde, die Sphären nehmen andere Gestalt an, das Auge ersieht keine irdischen, sondern nur geistige Schöpfungen, je nach dem Reifezustand der Seele, d.h., das geistige Auge der Seele ist fähig, geistige Dinge zu schauen, die das unvollkommene Wesen nicht zu schauen vermag, wenngleich sie vorhanden sind.

Scheidet jedoch eine reifere Seele ab von der Erde, dann vermag sie sofort im geistigen Reich ihre Umgebung zu unterscheiden, weil das geistige Auge diese Fähigkeit hat infolge ihrer Seelenreife. Eine solche Seele wird auch die Seelen erkennen, die ihr begegnen im Jenseits, während umgekehrt die unreifen Seelen dies nicht vermögen, d.h., sie erkennen nur die Seelen der gleichfalls in der Dunkelheit Wandelnden, die also im gleichen unvollkommenen Zustand sich befinden. Jedoch lichtvolle Wesen sind ihnen unsichtbar, und selbst wenn sie in Verhüllung ihres Lichtes sich ihnen nähern, erkennen sie diese nicht.

Das geistige Auge erschließt sich erst in einem bestimmten Reifezustand, dann aber ist auch Licht um die Seelen, während geistige Finsternis die Seelen umgibt, die nichts zu schauen vermögen, weil ihnen die geistige Sehe noch verschlossen ist. Irdische Dinge dagegen stehen ihrem Verlangen entsprechend ihnen sichtbar vor Augen; es sind dies aber nur Truggebilde, die in Wirklichkeit nicht existieren, sondern durch das Verlangen der Seele ihr erscheinen, um jedoch einem Schemen gleich zu vergehen, sowie die Seele sie fassen und benützen will, denn an deren Vergänglichkeit soll die Seele erkennen, daß sie etwas Höheres anstreben soll als irdisch-vergängliche Güter.

Solange die Seele also noch solche begehrt, werden sich ihr auch keine Lichtwesen nahen, denn materiell gesinnte Seelen schenken den Worten der Lichtwesen kein Gehör, so diese in der Umhüllung kommen und ihnen das Evangelium bringen wollen. Ihnen kann nur durch das Gebet eines Menschen Hilfe gebracht werden in dieser Lage, dann erst wenden sie sich von der Materie ab, und dann suchen sie im geistigen Reich Ersatz. Es kommen ihnen hilfswillige Wesen entgegen, die sie belehren und ihnen den Weg weisen zur Höhe.

Und je williger sie die Belehrungen von den Lichtwesen annehmen, desto eher wird ihnen das geistige Auge erschlossen, und sie sind nun der Finsternis entrückt, sie sind in Sphären eingegangen, wo sie Licht empfangen und Licht abgeben dürfen. Sie haben den Weg zurückgelegt, der kurze, aber auch sehr lange Zeit dauern kann, je nach der Hartnäckigkeit, mit welcher die Seele die materiellen Güter anstrebt, die sie so lange an die Erde fesseln, bis sie überwunden sind, um nun eingeführt werden zu können von den Lichtwesen in die reine Wahrheit, um nun wirken zu können im Jenseits für das Reich Gottes, indem die Seele das Wissen nun austeilt an bedürftige Seelen, die noch in Finsternis des Geistes dahingehen.
Amen

Bertha Dudde 3316
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Geistige und materielle Schöpfungen
« Letzter Beitrag von Maria am Oktober 08, 2018, 05:38:50 Vormittag »
Geistige und materielle Schöpfungen

Ungezählte Welten bestehen in Gottes Schöpfung, deren Zweck die Aufwärtsentwicklung des Geistigen ist, das zu Gott zurückfinden soll. Und ungezählte Welten sind sonach Trägerinnen dieses Geistigen, das teils materiell gebunden, teils in geistigen Banden entsprechend seinem Reifezustand diese Welten bewohnt. Es sind nicht nur irdisch materielle Schöpfungen, denen die Aufgabe obliegt, Geistiges zu bergen, sondern da es verschiedene Grade der Entwicklung gibt, benötigt das Geistige nicht immer die Materie, sondern es kann auch in geistigen Schöpfungen seine Aufwärtsentwicklung fortsetzen, sowie es die irdische Materie durchwandert ist. Doch auch dann noch muß das Geistige Aufgaben erfüllen, die irgendwelche Schöpfungen benötigen, die sich dem geistigen Auge darbieten und unvergleichlich sind in ihrer Vielseitigkeit, Art und Bestimmung. An allen diesen Schöpfungswerken kann sich das Geistige erproben, es kann seinen Liebewillen zur Tat werden lassen je nach seiner Kraft- und Lichtfülle.

Die geistigen Schöpfungen sind dem geistigen Auge erst dann sichtbar, wenn das Wesen in einem bestimmten Reifegrad steht. Zuvor befindet es sich in Welten, sofern es die Erde unreif verlassen hat, in denen es keinerlei Schöpfungen erkennen kann, weil es völlig dunkel um das Wesen ist. Also mehren sich auch mit dem Reifezustand die Schöpfungswunder, so daß das Wesen Ewigkeiten hindurch immer wieder neue Schöpfungen betrachten und an ihnen die unendliche Liebe Gottes erkennen kann.

Die geistigen Schöpfungen sind um vieles reichhaltiger und dem menschlichen Auge völlig unvorstellbar. Sie geben ständig Kunde von dem Gestaltungswillen Gottes, von Seiner Liebe, die ständig Seine Geschöpfe zu beglücken sucht, und von Seiner unübertrefflichen Weisheit. Sie sind auch unzerstörbar, jedoch in sich veränderlich, weil das Geistige nicht ruht, sondern in ständiger Tätigkeit ist und geistige Schöpfungen wieder die Kraftäußerung vollkommener Lichtwesen sind, die ständig schaffen und erschaffen, um dem noch unentwickelten oder in niedrigem Reifegrad stehenden Geistigen Möglichkeiten zu geben, fortzuschreiten in der Entwicklung.

Völlig unreifes Geistiges benötigt materielle Schöpfungen; von einem bestimmten Reifegrad an aber sind diese nicht mehr nötig, sondern sie werden durch geistige Schöpfungen ersetzt, die aber dem Wesenhaften gleichfalls Möglichkeit geben, zu hellstem Licht zu gelangen. Je weiter entfernt das Wesen von Gott ist, desto härter ist die Hülle, von der es umgeben ist, und desto materieller ist auch die Schöpfung, der es als Bewohner zugeteilt ist. Hat das Wesen die Erde verlassen in dem gleichen Gott-fernen Zustand, dann fühlt es sich noch von der gleichen materiellen Schöpfung umgeben, wenngleich das geistige Reich nun sein Aufenthalt geworden ist.

(23.7.1945) Diese Schöpfungen stehen vor seinem geistigen Auge, weil das Verlangen nach ihnen noch so groß ist, daß sich die Seele selbst materielle Dinge schafft in Gedanken und sie nun in diesen sich zu bewegen glaubt. Es sind also keine geistigen Schöpfungen, entstanden durch den Willen Gottes und der Lichtwesen, sondern es sind Schaumgebilde, welche sich die Seele selbst vorgaukelt durch ihren Willen, die sie also in Wirklichkeit nicht ersieht mit ihrem geistigen Auge, sondern nur in der Erinnerung an die Erde vor ihren Sinnen erstehen läßt. Sie wird sich auch niemals an diesen Gebilden erfreuen können, weil sie stets verschwinden, sowie sie von dem Wesen benützt werden wollen, so daß die Seele sehr bald die Vergänglichkeit ihrer Schöpfungen erkennt, was Zweck derselben ist.

Die geistigen Schöpfungen dagegen sind unvergänglich, nur in dauernder Veränderung, d.h., sie erstehen immer vollkommener vor dem geistigen Auge des Wesens, je weiter dieses in der Vollkommenheit steigt. Es sind immer wieder neue Gebilde, die es erschauen darf, in ungeahnter Herrlichkeit von der Liebe, Weisheit und Allmacht Gottes zeugend und doch auch wieder zur Liebetätigkeit anregend, weil alle diese geistigen Welten Wesen bergen, die durch Kraftzuleitung sich höher entwickeln und daher dem beschauenden Lichtwesen zustreben, angezogen von der Lichtfülle, die von jenen Wesen ausstrahlt.

Materielle Welten sind zumeist lichtlos und bedürfen erhöhter Fürsorge der Lichtwesen, doch es ist die Fürsorge um die Bewohner der materiellen Welten ein Erbarmungsakt der Lichtwesen, in welchen auch gleichzeitig die Beglückung liegt, weil die Liebe sie unentwegt dazu antreibt, erbarmend tätig zu sein. Geistige Welten strahlen selbst Licht aus, weil ihre Bewohner Lichtempfänger sind in verschiedenen Reifegraden. Und darum stehen die geistigen Welten mit den materiellen Welten in Verbindung; sie geben ihr Licht ab an die Stätten der Dunkelheit, der Empfangswilligkeit der Bewohner entsprechend, welche die geistigen Welten als leuchtende Gestirne erblicken können, die in bestimmten Bahnen das lichtlose Gestirn umkreisen. Die Lichtstrahlung geschieht aber nur geistig und wird also nur von den Bewohnern der materiellen Welt empfunden, die nach Licht Verlangen tragen und sich als Aufnahmegefäß gestalten durch ihren Lebenswandel.

Erst im geistigen Reich ist die Lichtstrahlung sichtbar für das Wesen, das geistig zu schauen vermag durch seine Seelenreife. Und so sind unzählige Schöpfungen aus dem Gestaltungswillen Gottes hervorgegangen, die Seine unendliche Liebe entstehen ließ, um das unvollkommene Geistige zur Vollkommenheit zu führen und das vollkommene Geistige zu beglücken. Und Seine Macht und Herrlichkeit kommt in allen Seinen Schöpfungswerken zum Ausdruck. In seiner ganzen Größe erkennbar wird es jedoch erst dem Wesen, das in den Spähren des Lichtes die Seligkeit genießt, in der Nähe Gottes zu weilen und ständig von Seiner Liebekraft durchflutet zu werden. Denn das ist Seligkeit, Gottes Kraft und Macht zu spüren, von Seiner Liebe erfaßt zu sein und im gleichen Willen mit Gott tätig sein zu dürfen bis in alle Ewigkeit.

Amen

Bertha Dudde 3495
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Die geistige Welt
« Letzter Beitrag von Maria am Oktober 08, 2018, 04:40:19 Vormittag »
Die geistige Welt - Paradiesischer Zustand

Der Leibestod ist der Abschluß des Erdenwandels und der Beginn des Lebens in der Ewigkeit. Es sind dies zwei grundverschiedene Welten. Die eine, die der Vergangenheit angehört und auch in sich vergänglich ist, d.h. in ständiger Umänderung begriffen, ist die Welt der sichtbaren und greifbaren Schöpfungswerke Gottes, eine Welt, die Materie ist zum Gegensatz der jenseitigen Welt, wo materielle Schöpfungen nicht bestehen, sondern nur noch den unvollkommenen Wesen gedanklich vorschweben bis zum Moment endgültiger Überwindung. Der Fleischleib bedurfte irdischer, d.h. materieller Schöpfungen, da er selbst gleichfalls eine solche Schöpfung war.

Sobald aber die fleischliche Außenhülle fällt und die Seele hinübergeht in das geistige Reich, ist sie völlig unabhängig von sichtbaren Schöpfungswerken, sofern sie einen gewissen Reifegrad erreicht hat. Die nunmehrige Welt ist eine Welt der Wünsche. Es findet eine jede Seele das vor, was sie begehrt, und also wird das Leben in der Ewigkeit für den Menschen ein paradiesischer Zustand sein, vorausgesetzt, daß die Seele im Paradiese weilen möchte. Denn sie kann ebenso auch das begehren, was noch sehr menschlich irdisch ist. Dann aber ist der Zustand nicht paradiesisch zu nennen, denn irdische Begierden schalten einen solchen aus.

In höheren Spähren aber wird Irdisch-Materielles nicht mehr begehrt, sondern als der Vergangenheit angehörig betrachtet, und statt dessen nur geistiges Gut angestrebt. Geistiges Gut aber sind erstmalig die Kraftströmungen, die das Wesen in der Ewigkeit merklich spürt und als zur Höherentwicklung erforderlich erkennt und ersehnt. In dieser Welt ist nichts greifbar oder körperlich sichtbar, sondern nur dem geistigen Auge sichtbar, d.h., es besteht alles aus ätherischen Substanzen, es ist nur im Empfindungsleben erkennbar, es wird gleichsam der Liebesgrad des Wesens die Sphären bestimmen, die der Seele neuer Aufenthalt nun ist.

Denn so die Seele gebewillig ist, empfängt sie auch, und nun ist Empfangen und Geben für das Wesen beglückende Tätigkeit. Es begehrt nicht etwas Greifbares, sondern nur etwas Köstliches, was im Empfindungsleben zum Ausdruck kommt. Und also ist das Leben in der Ewigkeit ein stetes Zuströmen und Austeilen göttlicher Kraft, es wird nur Geistiges begehrt und empfangen und das Empfindungsleben zu unvorstellbarer Tiefe entwickelt, so daß die Glückseligkeit immer größere Ausmaße annehmen kann, also weder Stillstand noch Rückgang dessen eintritt, was Inbegriff ewigen Lebens ist, der ewigen Herrlichkeit.
Amen

Bertha Dudde 1812

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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Gottes Fürsorge
« Letzter Beitrag von Maria am Oktober 03, 2018, 08:10:59 Vormittag »
Ausreifen der Seele durch Leid - Gottes Fürsorge - Welt und Gott

Was euch zum geistigen Vorteil gereicht, ist für euer Erdenleben vorgesehen seit Ewigkeit, und darum könnet ihr alles, jegliches Erleben, Schweres und Trübes, Freudvolles und Erhebendes als von Mir euch auferlegt ansehen, das nur euer seelisches Ausreifen bezweckt. Und so ihr von diesem Gesichtspunkt aus den Verlauf eures Lebens betrachtet, soll euch nichts drücken, nichts belasten und nichts erschrecken, es ist alles zu eurem Besten.

Ihr könnet an jedem Erlebnis reifen, ihr könnet Nutzen daraus ziehen für eure Seelen, so ihr stets Mich als Den erkennt, Der es über euch ergehen lässet, und mit Mir verbunden bleibt, indem ihr stets den Blick zur Höhe richtet, zu eurem Vater, Der euch zu Seinen Kindern gestalten will auf dieser Erde. Angst und Sorge sind hinfällig, so ihr sie Mir vortraget, daß Ich euch helfe. Ihr steht niemals allein, so ihr Mich neben euch duldet, d.h. nicht allein stehen wollet, sondern Mich niemals ausschaltet aus eurem Leben, so ihr euer Denken, Wollen und Handeln Mir ganz anheimstellet, daß Ich es für euch tue, daß Ich euch lenke und ihr nun nur Ausführende Meines Willens seid.

Wie sorglos und unbeschwert könntet ihr Menschen den Erdenweg zurücklegen, so ihr nur immer mit Mir gehen möchtet. Doch die Welt schiebt sich oft trennend zwischen euch und Mich, die Welt steht nahe vor euren Augen, während ihr Mich zurücksetzet, selbst wenn ihr Mir angehören wollt. Die Welt ist euch noch zu wichtig, ihr seht ihre Nichtigkeit nicht ein, weil ihr noch mitten in der Welt steht. Sowie ihr Mich aber vor die Welt stellen könnet, sowie es euch gelingt, stets Mich voranzustellen, dann wird euch auch die Welt nicht mehr belasten, sie wird euch nicht beunruhigen, sie wird spielend von euch bewältigt werden, und ihr werdet Herr sein über alles, was von seiten der Welt an euch herantritt.

Machet den Versuch, lasset Mich sorgen für euch, und übergebt euch vollgäubig Meinem Schutz und Meiner Fürsorge, erfüllet eure Pflicht als erstes Mir gegenüber, d.h., lebet Mein Wort aus, seid eifrig tätig für Mich und Mein Reich, indem ihr Meinen Willen auch den Mitmenschen verkündet, indem ihr sie stets hinweiset auf ihre eigentliche Bestimmung und sie anreget zur Arbeit an ihren Seelen und ihnen zuleitet, was ihr von Mir empfange. Mein Wort, das sie aufkläret, wo sie noch im dunkeln wandeln.

Machet auch eure Mitmenschen aufmerksam, daß Ich aller Menschen Schicksal lenke, daß nichts ohne Sinn und Zweck über die Menschen kommt, daß stets nur die geistige Höherentwicklung Zweck jeglichen Geschehens ist und daß alles ertragbar ist, so Ich um Hilfe angegangen und als Lenker und Schöpfer von Ewigkeit anerkannt und als Vater um Meine Fürsorge gebeten werde. Warnet sie, über der Welt Mich zu vergessen, dann wird eines jeden einzelnen Menschen Erdenlebensweg leicht gangbar sein, und seine Seele wird Nutzen ziehen aus jeglichem Erleben. Denn nur das Ausreifen eurer Seele bezwecke Ich, so ihr durch Leid gehen müsset; ihr selbst aber könnet es euch erträglich machen, so ihr Meines Wortes achtet und Mich stets neben euch gehen lasset. Denn Ich bin euer Vater und will stets nur das Beste für Meine Kinder.
Amen

Bertha Dudde 4672
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Schicksalsfügungen göttlicher Wille
« Letzter Beitrag von Maria am September 30, 2018, 07:34:12 Vormittag »
Schicksalsfügungen göttlicher Wille

Gewähr für höchste Reife

Es ist des Herrn Wille, daß alles, was da lebt, sich Seinen Gesetzen unterordnet, und es kann somit nichts geschehen, was den göttlichen Willen nicht in sich trägt, soweit es sich um Vorgänge handelt, die sich schicksalsmäßig an den Menschen vollziehen zum Zweck inneren Erlebens. Niemals kann der Wille des Menschen sich dem göttlichen Willen widersetzen, niemals wird es ihm gelingen, das, was Gott bestimmt hat, aufzuheben oder zu verändern, denn solches liegt nicht in seiner Macht. Es muß sich der Wille des Menschen fügen, er muß sich gewissermaßen einverstanden erklären, auch wenn es seinem Willen nicht entspricht, denn es bedeutet für ihn dieser Zwang die Garantie dafür, das höchste Ziel erreichen zu können, d.h., ihm sind alle Möglichkeiten dadurch gegeben zur Höher-Entwicklung.

Ob er sie jedoch nützet, ist allein sein Wille. Würde sich aber der Mensch selbst sein Schicksal gestalten können, dann wäre diese Garantie nicht gegeben, denn ihm fehlt jegliche Kenntnis darüber, was seinem Geist mangelt und in welcher Form ihm Befreiung werden kann. Also hat Gott Selbst das Schicksal eines jeden einzelnen bestimmt und es so gefügt, daß Seinem Willen nicht zuwidergehandelt werden kann im Unverständnis oder Auflehnungswillen. Und so bekundet der göttliche Schöpfer mit Seinen Gesetzen die liebevollste Fürsorge um Seine Geschöpfe; Seine Weisheit erkennt den Zustand eines jeden einzelnen, und Er sucht jedem die größtmöglichsten Hilfsmittel zuzuwenden immer durch Schicksalsfügungen, die einen geistigen Fortschritt gewährleisten.

Daß nun viele Gelegenheiten ungenützt bleiben, liegt nicht im Willen des Schöpfers, sondern nur am Menschen selbst, so er seinem Seelenleben zu wenig Beachtung schenkt. Doch diesem Menschen könnte das Leben auch in anderer Form beschieden sein, er würde es niemals nützen zu seinem Seelenheil, also darf er auch niemals seinen unreifen Seelenzustand für eine Folge seines Erdenschicksals halten. Denn ob ihm Gott auch die Freiheit geben möchte, sich dieses Schicksal selbst zu gestalten, er würde auf gleicher Stufe stehenbleiben, da sein Wille nicht zur Höhe strebt. Das gleiche gilt von jenen Wesen, die, im Vollbesitz ihres Willens stehend, die jenseitige Welt beleben und also unabhängig sind von aller Erdenschwere.

Auch ihnen ist ein gewisses Gesetz gegeben, dem sie sich beugen müssen. Sie können, so sie vollkommen sind, nur wollen, was Gott will. Und im Unvollkommenheitszustand wird den Wesen im Jenseits, ebenso wie im Erdenleben, ihr Los so zuteil, wie es am ehesten zur Läuterung, Erkenntnis und Förderung der Seele beiträgt. Wieder gilt also nur der göttliche Wille, und wieder ist es ihnen anheimgestellt, sich, d.h. ihren Willen, dem göttlichen Willen unterzuordnen oder sich ihm zu widersetzen, nimmer aber können sie diesen Willen ändern oder ihn an sich unwirksam machen. Ein Wille regiert alles. Erlöst ist alles, was sich diesem Willen unterstellt aus eigenem Antrieb, doch verdammt sind die Wesen, die den göttlichen Willen bekämpfen wollen. Denn dieses Vorhaben wird nur mit dem Untergang enden.

Nie und nimmer kann der göttliche Wille ausgeschaltet werden. Selbst dort, wo der Wille des Menschen am Werk ist, Dinge zu vollbringen, die dem göttlichen Willen widersprechen, ist es wieder nur Gottes Zulassung, um wieder Seelen dadurch Rettung zu bringen aus geistiger Bedrängnis, niemals aber könnte etwas geschehen, was gänzlich gegen Seinen Willen wäre. Denn Seine Weisheit, Liebe und Allmacht ist bestimmend für alles, was geschieht. Und diese Weisheit, Liebe und Allmacht wird nur immer wollen, was jedem der von Ihm erschaffenen Wesen zum Besten gereicht. Und daher wird sich diesem Willen kein Wesen widersetzen können. Nur die geistige Gestaltung steht jedem Wesen frei. Auf diese übet der Schöpfer nicht den geringsten Zwang aus, und es kann daher das Wesen seinen freien Willen gebrauchen nach eigenem Ermessen.

Amen

Bertha Dudde Kundgabe 1386 empfangen am 20.4.1940

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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Segensreiche Auswirkung des göttlichen Wortes
« Letzter Beitrag von Maria am September 29, 2018, 03:19:55 Nachmittag »
Segensreiche Auswirkung des göttlichen Wortes

Das ist des Menschen höchster Gewinn, daß seiner Seele geistige Nahrung zugeführt wird, denn nur dann kann sie ausreifen auf Erden, nur dann wird ihr Erdenlebenszweck erfüllt. Was also dazu beiträgt, den Menschen aufnahmewillig zu machen für das Wort Gottes, das ist auch dem Willen Gottes entsprechend und was dazu beiträgt, die Bindung mit Gott zu vertiefen, wird auch stets der Seele geistige Güter eintragen, denn diese Seelennahrung kann ihr nur vermittelt werden in direkter Bindung mit Gott.

Das ist es, was die Menschen noch nicht begreifen können, daß Gott sie nur speisen kann mit dem Himmelsbrot, wenn sie bereitwillig mit Hunger und Durst zu Ihm Selbst kommen, Der ihnen Speise und Trank verheißen hat. Aber „zu Ihm kommen“ bedeutet nicht den Gang in die Gotteshäuser, es bedeutet nicht äußerlich-erkennbare Handlungen oder schöne Worte.

Es bedeutet nur die tiefe, innerliche Bindung mit Gott, was gleich ist dem Öffnen des Herzens zum Empfang Seines Liebekraftstromes, zum Empfang Seines Wortes, des Himmelsbrotes aus Seiner Hand. Denn Sein Wort ist Fleisch und Blut, es ist die rechte Seelennahrung, es ist Seine direkte Liebeausstrahlung in das Herz eines Menschen, das die Seele empfindet als rechte Speise und rechten Trank.

Es muß der Mensch durch das Wort Gottes vorerst in Kenntnis gesetzt werden um den Willen Gottes. Und es muß ihm durch das Wort Gottes auch die Kraft zugeführt werden, Seinen Willen zu erfüllen. Die Erfüllung Seines Willens aber trägt der Seele geistigen Fortschritt ein, weshalb das Wort Gottes unbedingt dem Menschen zugeleitet werden muß, auf daß er selig werde.

Unter „Zuführen des göttlichen Wortes“ aber ist nicht eine jede Predigt zu verstehen, die wohl das Ohr des Menschen berühren kann, das aber jene Worte an sich verhallen lässet, wenn der Mensch nicht zuvor die innige Bindung mit Gott eingegangen ist, so daß er die Predigt als eine direkte Ansprache Gottes vernimmt und sie also auch nicht ohne Wirkung auf ihn bleibt.

Denn das Wort kann nur ausgesprochene Buchstaben sein, das jeglichen geistigen Sinn vermissen läßt oder auch nur als gesprochenes Wort aufgefaßt wird, aber nicht seinem geistigen Sinn nach. Und dieser geistige Sinn wird dem Menschen erst erschlossen von Gott Selbst, weshalb die Bindung mit Ihm unerläßlich ist. Dann erst wirkt sich das Wort aus als Labsal für die Seele, als eine Nahrung, die sie zum Aufbau benötigt, die ihr die Kraft gibt, sich zur Höhe zu entwickeln.

Und um die Bindung mit Gott herzustellen, ist wieder der eigene Wille nötig, denn pflichtgemäß oder als Form wird eine innige Bindung mit Gott niemals hergestellt werden können. Ein wahrer Ernst muß den Menschen beseelen, dem der Empfang oder das Anhören des göttlichen Wortes von Segen sein soll. Und dieser wahre Ernst kann zu jeder Stunde und an jedem Ort einen Menschen erfüllen, er kann immer und überall sich innig Gott verbinden und des Einfließens Seines Wortes harren, denn schon ein andächtiger Gedanke an Ihn wird ihm einen Kraftzustrom sichern, eine Gabe, die ihm ausgeteilt wird vom Tische des Herrn.

Und je länger der Mensch in Gedanken bei seinem Gott und Vater verweilt, desto liebeerfüllter werden auch jene Gedanken sein, und es wird Gott gedanklich zu ihm reden und ihm vermitteln, was seine Seele bedarf. Gottes Wort in Empfang nehmen zu können ist der größte Gewinn, den ein Mensch im Erdenleben erzielen kann und der niemals ein Ende zu nehmen braucht, denn Gott spricht unentwegt zu denen, die Ihn zu hören begehren und die darum in innigster Verbindung mit Ihm Sein Wort hören oder lesen oder sich selbst von Ihm gedanklich ansprechen lassen.

Und deren Seelen werden reifen, denn sie erhalten reichlich Nahrung, ständig wird ihnen Speise und Trank dargeboten, ständig werden sie am Tische des Herrn gelabt und gestärkt werden, wie Er Selbst es verheißen hat mit den Worten: „Nehmet hin und esset, nehmet hin und trinket, tuet dies zu Meinem Gedächtnis.“

Amen

Bertha Dudde 7026
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Schicksal
« Letzter Beitrag von Maria am September 29, 2018, 07:06:41 Vormittag »
Schicksal nicht Hindernis des Erkennens - Freier Wille

Siehe, Mein Kind, in engstem Zusammenhang mit Meiner Schöpfung stehen die unzähligen, weit verzweigten und doch immer wieder ineinander greifenden Geschehnisse, die ihr Zufälle nennt. Ein Lenker aller Dinge und aller Ereignisse nur kann es bewerkstelligen, daß die Schöpfung und alles Wirken im Weltall seinen geordneten Gang geht, und in diesem Zusammenhang wird es euch klarwerden, daß ihr eurem euch für dieses Leben von Mir bestimmten Schicksal nicht entgehen könnt, und das ist es, was euch dann glauben läßt, daß ihr nur immer ausführen müßt, was euch seit Ewigkeiten bestimmt ist.

Einesteils müsset ihr das wohl, doch seid ihr nimmermehr gezwungen, durch weltliche Geschehen einen bestimmten Glauben, oder eine bestimmte geistige Einstellung anzunehmen. Dieses wird euch selbst ganz und gar überlassen bleiben, und jedes weltliche Geschehen, ob es euch angenehm oder unangenehm dünkt, gibt euch wahrlich der Möglichkeiten übergenug, zur rechten Erkenntnis zu gelangen. Es wird nicht eines von den Erdenkindern sagen können, daß sein ihm auferlegtes Leben es an der wahren Erkenntnis gehindert hätte, denn Ich füge alle Weltgeschehnisse, obzwar sich die Menschen solche durch ihren Willen selbst machen, immer so, daß sie dem Erdenkind die größtmöglichste Gelegenheit geben, sein Innenleben zu fördern.

So kann es geschehen, daß inmitten größter und schmerzensreichster Ereignisse das wahre Verhältnis des Erdenkindes zum Vater weit eher hergestellt wird als in sorglosem Dasein, daß jedoch auch in diesem ein Kind zum Vater finden kann, wenn der Ereignisse der Umwelt geachtet wird und das Herz nicht verhärtet ist und sein Ich zu weit in den Vordergrund gestellt wird.

Ich gebe wahrlich allen Meinen Geschöpfen das für sie Beste in die Hand, denn Meine ständige Sorge gilt nur der endgültigen Rückkehr Meiner Geschöpfe, und (es = d. Hg.) ist Meine Liebe und Weisheit daher auch darauf bedacht, den Menschen den Weg gehen zu lassen, der ihm die größte Möglichkeit bietet, Mir nahezukommen. Und daher erleben die Menschen täglich und stündlich diese Meine Fürsorge mit jedem Schritt, den sie in dem von Mir vorgezeichneten Erdenweg wandeln.

Wie sie nun die Möglichkeiten nützen, ist ihnen völlig freigestellt. Dort ist dann der freie Wille tätig. Ließe Ich den Menschen den freien Willen auch rein irdisch genommen, dann würden sie sich selbst jeder Möglichkeit des Ausreifens der Seele berauben, denn sie könnten sich dann ihr Leben auf Erden so gestalten, wie es einem jeden zusagt, ungehindert von höherer Macht.  Ihr Streben würde mehr und mehr nur der Welt gelten, die Materie vermehrt und alles Geistige vermindert werden. Und Meiner Schöpfung Werk würde am Ende völlig zerstört werden, wo Meine Weisheit ausgeschaltet (ist = d. Hg.) und dafür der freie Wille des Menschen, dessen Weisheit unzulänglich ist, das Ganze beherrschen möchte.

Und so müsset ihr darin wieder nur Meine Liebe zu euch Menschen erkennen, daß Ich nur, um euch einst das Höchste geben zu können, euer irdisches Leben lenke nach Meinem Willen,  daß ihr jedoch die geistige Freiheit des Willens unbegrenzt nützen dürfet, sowohl nach oben als auch nach unten. Mitunter habt ihr auch euer Erdenschicksal selbst in der Hand und könnet es euch nach Belieben gestalten, doch werden auch dann die Verhältnisse und Ereignisse immer so an euch herantreten, daß ihr die gleiche Möglichkeit eurer inneren Gestaltung habt, ob ihr euch das Schicksal selbst so oder so gewählt habt, daß ihr also scheinbar wohl durch eigenen Willen euch andere Lebensverhältnisse schaffen könnt, ihr aber doch den gleichen Gang durch Leid und Sorge gehen müßt, wenn euch dieser von Mir zugedacht ist zwecks geistigen Fortschrittes.

Leget ihr allem, was an euch herantritt, immer diese Erkenntnis zugrunde, so werdet ihr bald euch in vollem Vertrauen Mir überlassen und das rechte Verhältnis des Kindes zum Vater herstellen, das erste Bedingung ist, um die Erdenaufgabe im geistigen Sinn recht zu erfüllen. Und daher wird alles geistige Erleben niemals abhängig sein von der irdischen Lebenslage, sondern eine jede wird zur Genüge Gelegenheit bieten, daß sich das Erdenkind Meinem Willen unterstellen und so für seine Seele den größten Nutzen ziehen kann. Und somit ist der Einwand hinfällig, daß die irdische Tätigkeit oder Aufgabe nicht ein Vertiefen in geistiges Wissen zuläßt, denn erstere gewährleiste Ich einem jeden, doch letzteres ist allein dem freien Willen des Menschen überlassen.

Amen

Bertha Dudde 0726

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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Prüfungen
« Letzter Beitrag von Maria am September 20, 2018, 06:11:07 Vormittag »
Prüfungen

Siehe, mein Kind, in allen deinen Lebensnöten liegt eine tiefe Bestimmung, und um diese zu erfüllen, mußt du alles in Geduld tragen, was der Herr dir auferlegt. Es reget sich in dir oft das Verlangen, deinem himmlischen Vater als Kind nahe zu sein, und dazu gehört auch das Sich-willig-Seinen-Anordnungen-Unterwerfen. Gott sendet diese Prüfungen über Seine Kinder, um sie immer mehr zu Sich heranzuziehen, denn es sind dies alles Prüfsteine auf dem Erdenweg, deren Überwindung dich nur vorwärtsbringen kann in deinem Streben. Und nichts ist vom himmlischen Vater in Seiner Weisheit ohne Zweck angeordnet, auch wenn ihr es nicht fassen könnt. Darum müßt ihr euch in blindem Gottvertrauen diesen Seinen Anordnungen unterwerfen, es wird euch nur zum Segen sein.

Und nun, mein Kind, höre unsere Lehren: Sendet der Herr den Seinen Worte des Heils und diese werden nicht angenommen, weil ihnen das Verständnis fehlt, die innere Verbindung mit ihrem Schöpfer, so lässet Dieser Prüfungen über sie kommen, um sie von Seinem Willen zu überzeugen, denn wie oft glaubt der Mensch, sich einer höheren Macht entziehen zu können, ehe er selbst einsehen muß, daß sein Schicksal in anderen Händen liegt als in seinen eigenen. Und immer wieder wendet der Herr in Seiner Liebe den Erdenkindern Sein Erbarmen zu.

Die kurze Erdenzeit recht, d.h. nach Gottes Sinn, auszufüllen mit stetem Streben nach Vollkommenheit ist das höchste Gut, was der Mensch sein eigen nennen kann, liegt es nur in seinem Willen. Und Gott lenkt immer wieder seine Gedanken auf geistiges Gebiet, er wird so oft gewarnt und hingewiesen auf die Ewigkei, so er nur ein wenig des Willens ist, seinem Herrn und Schöpfer zu dienen, kommt er auf den rechten Weg kraft der Liebe aller Geistwesen, die, ihm zum Schutz, seinen Lebensweg begleiten.

Sich mehr der inneren Stimme hingeben und nicht ankämpfen gegen Gedanken, die auf das Jenseits, auf das Leben nach dem Tode, gerichtet sind. Solche Gedanken werden jedem kommen und diese Gedanken müssen euch lieb und vertraut werden, anstatt daß sie euch erschrecken und ihr sie unwillig abweiset. Wer in Sorge um sein Seelenheil alles tut, was ihm zur geistigen Förderung verhilft, sieht dem Tod des Lebens nicht mit Schrecken entgegen, er erblickt darin ja nur den Eingang in ein anderes Leben, das ihm erfüllen wird seines Herzens Sehnen, verbunden zu sein mit seinem Herrn und Heiland. Darum achtet der Trübsal auf Erden nicht, sie ist nur ein Mittel, euch zu lenken auf den rechten Weg, der euch führen soll zum ewigen Frieden.

Amen
Bertha Dudde 0184, empfangen am 17.11.1937
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Vaterworte der Liebe
« Letzter Beitrag von Maria am September 14, 2018, 09:54:10 Vormittag »
Vaterworte der Liebe

Bleibet Mir nur in Liebe ergeben, dann habt ihr nichts zu fürchten, was auch kommen mag. Und vergesset nicht, daß Ich euer Schicksal lenke, daß alles gut ist so, wie es über euch kommt. Vergesset nicht, daß Meine Liebe euch das Leben so gestaltet, wie es gut ist für eure Höherentwicklung. Glaubet an Meine Liebe, dann werdet ihr auch alles verstehen lernen, ihr werdet das Schwerste ertragen in Geduld, und ihr werdet in Zuversicht Meine Hilfe erwarten, so euch das Leben unerträglich erscheint.

Meine Liebe und Mein Wille gelten ja nur eurer Vollendung, und Meine Weisheit erkennt die Mittel und Wege für euch; und darum vertrauet Mir, daß Ich nur auf euer geistiges Wohl bedacht bin und nichts über euch sende, was diesem nicht förderlich wäre. Werdet wie die Kinder, lasset euch führen von Mir ohne Widerstreben, immer in der Hoffnung und im Glauben, daß Ich euch keinen falschen Weg gehen lasse, selbst wenn der Weg steinig und mühevoll ist. Eure Seele dankt es Mir dereinst, daß Ich euch leiden ließ während eures Erdenlebens.

Was ist das kurze Erdenleben, gemessen an der Ewigkeit, wo euch Herrlichkeiten erwarten, von denen ihr euch als Menschen keinen Begriff machen könnt. Warum verzagt ihr, so ihr an Mich glaubt? Ich bin die Liebe und die Liebe lässet euch wahrlich nicht leiden, wenn ihr dieses Leid nicht benötigen würdet für eure Seele. Ich lasse euch leiden, weil Ich euch liebe und euch helfen will und weil ihr anders nicht zu Mir findet. Euer Weg ist dornig und mühevoll, doch der breite gangbare Weg führt nicht zu Mir, sondern ins Lager Meines Gegners, und Meine Liebe kann es nimmermehr zulassen, daß ihr diesen Weg beschreitet, der unweigerlich ins Verderben führt.

Vertrauet Mir und gebt euch willig in Meine Hände, nehmet das Kreuz auf euch und bittet Mich, daß Ich es euch tragen helfe; werdet nicht mutlos und verzagt, sondern freuet euch, daß ihr durch das Leid Meiner Liebe inne werdet, die ihr in jedem Leid erkennen sollt. Seid geduldig und erwartet Meine Hilfe, die euch gewiß ist, so ihr nur glaubt.

Und so euch eine Schwäche befällt, so ihr wankend werdet im Glauben, dann betet. Rufet Mich an, daß Ich euch stärke, sendet nur einen Gedanken zur Höhe, zu Mir, und empfehlt euch Meiner Gnade. Und Ich werde euch wahrlich nicht ungetröstet lassen, Ich werde euch stärken, und eure Seele wird fröhlich sein. Denn sie spürt Meine Nähe, und sie empfindet die Kraft, die ein inniges Gebet zu Mir ihr einträgt. Solange ihr mit Mir Zwiesprache halten könnt, seid ihr nicht einsam und verlassen, denn Ich höre euch jederzeit, und Ich bin ständig auf eure Seele bedacht, daß sie ausreife, solange ihr noch auf Erden wandelt.

Und Ich helfe euch, auch wenn eurem Körper die Hilfe nicht spürbar ist. Ich helfe dem, was unvergänglich ist, weil dieses Unvergängliche zu Mir gehört und also auch zu Mir gelangen soll. Und so sollet ihr allzeit Meine Liebe erkennen und ergeben alles aus Meiner Hand entgegennehmen, sei es Freude oder Leid. Eure Not auf Erden ist gering zu nennen, gemessen an der Not im Jenseits, die Ich euch ersparen will, indem Ich euch auf der Erde hart anfasse. Seid gläubig und vertrauet Mir.

Einst werdet ihr erkennen, daß nur die Liebe Mich bestimmte, die Erde mit so großem Leid heimzusuchen, daß Ich euch durch eine harte Schule gehen ließ, um euch zu gewinnen für Mein Reich, um euch zum ewigen Leben in Glückseligkeit zu verhelfen in diesem Reich. Solange euch die Erdenschwere noch drückt, erkennet ihr noch nicht restlos die Liebe eures Vaters zu euch, doch Ich rufe euch tröstend zu: Lasset nicht ab in der Liebe zu Mir, auf daß Meine Liebe euch erfassen und euch tausendfach entschädigen kann für alle irdischen Leiden und Nöte. Nehmet Zuflucht zu Mir, auf daß Ich euch das Leid tragen helfen kann, und verzaget nicht, denn euer Erdenleben währt nicht ewig. Ich beende es, so eure Stunde gekommen ist, und rufe eure Seele zu Mir.

Amen

Bertha Dudde 2752, empfangen am 24.5.1943


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