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Persönliches => Ich suche Rat => Thema gestartet von: MeXeD am Februar 25, 2014, 12:53:46 Nachmittag

Titel: Glaubenskrise
Beitrag von: MeXeD am Februar 25, 2014, 12:53:46 Nachmittag
Hallo liebe Foren Mitglieder,

ich brauche euren Rat. Es geht um meinem Glauben und einige Probleme damit.
Der folgene Text den ihr jetzt lesen werdet wird sehr Umfangreich sein. Ich denke so könnt ihr mir am besten helfen.

Also, als ich klein war (7-8) schenkte mir meine Oma eine Kinderbibel, dieser Moment war der erste wo ich irgendwas mit Gott anfangen konnte. (Vielleicht muss man noch Sagen das ich Evangelisch getauft war/bin) Ich habe sie gerne gelesen und fand die Geschichten und die Ereignisse toll! Ich hatte mich in meiner Kindnaivität als Gläubig bezeichnet (Wobei es als Kind kaum geht) Später dann bekam ich eine Jugendbibel von meiner anderen Oma und auch die habe ich gerne gelesen.  Meine beiden Oma's sind "Minuiten" (wird glaube ich so geschrieben) d.h wir sind quasi Russland-Deutsche, doch ich bin hier geboren. Nun ja, ich wurde älter und habe angefangen zu denken und habe mir oft überlegt. GOTT? Was nein kann doch nicht.... Wenn es ihn geben würde dann würden schlimme Sachen gar nicht mehr passieren.... Himmel? Wie soll das aussehen? Nein nie im Leben....Doch dann wurde es komisch. Die Familie meiner Tante geht seit ungf. 10 Jahren in eine Frei-Christliche -Gemeinde und wenn ich bei meinem cousin war, "musste" ich damals mit 12 immer mit gehen. Es hat mich ehrlich gesagt gelangweilt. NATÜRLICH man versteht ja nichts. Doch Seit dem ich 16 bin, habe ich angefangen richtig zu zuhören... In den Predigten wurden Lösungen für Probleme oder anderes aufgezeigt und genau diese hatte ich in diesem Moment. ZUFALL? Nein ich glaube nicht. Ich habs genossen da gewesen zu sein. Ich bekam Gänsehaut bei manchen Liedern usw. Die Gemeinde liegt ungf. 40Km von meinem Wohnort weg und da ist es schwierig ohne Führerschein öfters mal rüber zu Fahren. Was ist seit dem passiert? Ich ging zur Fahrschule und freundete mich mit einem Mädchen an. Später dann erzählte sie mir das sie auch in eine Gemeinde geht und zwar die in meiner Stadt. (Die Tochtergemeinde) Ich wusste bis dahin gar nicht das die Gemeinde von meinem cousin eine Tochtergemeinde in meiner Stadt hat. Ich fragte sie ob sie meinen cousin kennt und sie antwortete bejaart. Darauf fragte sie mich ob ich nicht mal zum Jugen/Gottesdienst kommen würde und ich war verblüfft? Was wie wo? Das kann doch kein Zufall sein? Nun ja das angebot habe ich dann ein halbes Jahr später wahrgenommen als ich wieder im Gottesdienst von meine cousin war und  wieder Gänsehaut bekam, als ob eine fremde Kraft mich Glücklich stimmt und meine leere auffüllt.  Nun ja ich möchte schon gerne der Gemeinde beitreren, aber das kann ich momentan NOCH nicht mit meinem Gewissen vereinbarn.

Mein Problem ist einfach das ich immer noch Zweifel habe. Diese habe ich zu Hause, auf meiner Arbeit oder sogar im Gottesdienst. Die halten zwar nicht lang an, aber beschäftigen mich schon. Ich WILL GLAUBEN, aber irgendwie kriege ich das nicht 100% auf die Reihe..

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwelche Denkantöße oder Tipps geben,

Gruß,

MeXeD
Titel: Re: Glaubenskrise
Beitrag von: Hanno am Februar 25, 2014, 02:56:37 Nachmittag

Lieber MeXeD,

ich begrüße dich ganz herzlich hier im Forum und danke dir für deine Offenheit.

Zweifelst du grundsätzlich an der Existenz eines allmächtigen Schöpfers oder aber, falls nicht, an einen Gott der Liebe und Güte? Oder hättest du gerne Antworten auf ganz entscheidende Fragen und findest diese nicht in der Bibel und auch bei keinem Menschen, z.B. Gemeindevorsteher oder Priester?

Du tust sehr gut daran, zu forschen und Fragen zu stellen... das ist sehr wichtig. Die meisten Menschen verharren beim bloßen Glauben und wissen nicht, warum die Dinge so und nicht anders sind und sein können. Es fehlen ihnen die Antworten auf die Grundfragen des Lebens und des Glaubens, und sie versuchen sie durch Bibelverse zu erklären, was vielfach zu Widersprüchen führt... Nur Gott Selbst im Herzen des Menschen kann uns da in alle Wahrheit einführen. IHN in dir zu finden, das sollte dein Anliegen sein. Wie das geht, das zeige ich dir sehr gerne, doch zuvor klären wir beide dein Glaubensproblem, wenn du magst.

Liebe Grüße,
Hanno
Titel: Re: Glaubenskrise
Beitrag von: MeXeD am Februar 25, 2014, 04:15:47 Nachmittag
Hallo Hanno,

vielen Dank für deine Antwort.
Ja, ganz im inneren Zweifel ich daran. An einer Existenz von Gott, ich frage mich wie soll das alles Möglich sein? Wie kann man sowas Erschaffen was wir sind unser Leben unser Universum. Das kann natürlich auch daran liegen das ich früher viel N24 geguckt habe und dort gezeigt wurde wie das Universum entstand. Es kann sein das sich seit dem irgendwie ein Hebel im Gehirn oder Herzen nicht mehr umklappen lässt.

Natürlich denke ich dabei auch an das Gegenteil. Ist es Zufall das es uns gibt? Wie ist das überhaupt möglich? Es MUSS doch einen Sinn geben. 
Vielleicht ist mein Problem das, das ich unbedingt Glauben will und es nicht einfach in mir Einfließen lasse. Ich finde den Gedanken schön, dass es nach dem Leben noch was gibt.

Ohne würde ich vor Angst sterben. Das Leben nach dem Tod. Ein nichts? Keine Eltern, Verwandten, Kinder oder Freunde.. Das absolute nichts FÜR IMMER! Da läuft es mir den Rücken kalt herunter.

Vielleicht hast du Recht. Vielleicht sollte ich mir auch wieder eine "richtige Bibel" nehmen und anfangen zu Lesen, vielleicht verschwinden alle Zweifel. Ich hoffe ich habe dir mein Denken ein wenig näher gebracht.

Vielen Dank,

LG

MeXeD
Titel: Re: Glaubenskrise
Beitrag von: Günter am Februar 25, 2014, 07:32:15 Nachmittag
Hallo, und herzlich willkommen.
Eigentlich möchte ich Hanno hier nicht vorgreifen, aber irgendwie fühle ich mich gedrängt dir mal meine Glaubens-
und Suchgeschichte kurz darzustellen, und den Hebel der mich erst zur Wahrheit und dann auch zum Herrn geführt hat.

Ich hatte keinen gläubigen Hintergrund, also Familie, Freunde, Bekannte. Nur den üblichen Konfirmationsunterricht
und die Konfirmation, da ist allerdings nicht viel hängengeblieben, das war eben so eine 'Pflicht' damals. Ich hab dann
so drauflos gelebt, mir um nichts Gedanken gemacht, außer um möglichst viel Spaß am Leben.

Vor etwa 25 Jahren habe ich dann ein Buch über unser Sonnensystem in die Hände bekommen, mit vielen schönen Bildern,
das hat mich völlig fasziniert. Ich habe dann ganz viele naturwissenschaftliche Bücher gelesen und Dokumentationen angeschaut.
Dabei kamen dann Fragen auf, so wie bei dir auch, woher ist das alles, und warum ist es da, und wer oder was hat das alles gemacht?
Der Urknall war mir schon damals nicht ganz geheuer, weil da die Frage aufkommt, was war denn davor? Das konnten
all die Bücher und Wissenschaftler nicht sagen, da müssen die passen. Von Gott wollte ich zu der Zeit immer noch nichts wissen,
'das kann nicht sein, das geht nicht'. Dazu kamen dann noch Berichte von Menschen mit sogenannten Nahtoderfahrungen, auch darauf
konnte ich mir keinen Reim machen, also noch mehr Fragen. So ging das viele Jahre lang, Fragen und Zweifel, keine befriedigenden
Antworten.

Vor einigen Jahren, es mögen nun fünf sein, bin ich beim googeln 'zufällig' (es gibt keine Zufälle, es ist alles Führung) auf eine Zusammenfassung der Bertha-Dudde Neuoffenbarung gestossen. Da hatte ich auf einen Schlag meine Antworten. Alle!
Da ist zum Beispiel das Wesen Gottes erklärt, der Grund für die materielle Schöpfung (das Universum), die Mission Jesu Christi, die Lebensaufgabe eines jeden Menschen, kurz gesagt, alles was du immer schon wissen wolltest.
Ich schicke dir gerne den link dazu wenn du magst, ich möchte hier nur nicht, wie schon gesagt, dem Hanno vorgreifen, und auch dich nicht 'abschrecken', denn erstmal klingt das doch sehr, na ja, unwissenschaftlich eben, wenn man in der Richtung vorbelastet ist.

Nach einigen Tage eifrigen Lesens kam dann auch, wie aus einem inneren Drang, das erste Gebet. Seitdem ist alles anders, keine Sorgen, keine Zukunftsängste mehr (die hatte ich vorher immer). Ich weiß nun: Alles wird gut! Wenn ich Ihn, Den Herrn, nicht lasse, läßt er mich auch nicht. Ich habe schon soviel Hilfe erfahren, es ist einfach wunderbar. Trotzdem ich immer noch schwach bin und unvollkommen.

Du siehst, und Hanno sagte es auch schon, es ist wichtig zu suchen und zu fragen. Man darf sich nicht zufrieden geben mit vernünftig klingenden, schönen Antworten und Erklärungen. Es ist unbedingt wichtig das man einen Drang zur Wahrheit hat. Und genauso wichtig ist es, das man ein Leben in Liebe führt, in uneigennütziger Nächstenliebe. Dann kann der Herr, kann Jesus Christus, die ewige Liebe selbst, auch in dich 'einfließen'.

Hanno kann das alles mit eigenen Worten viel besser klarlegen, ich bin da nicht so gut. Er wird dir sicherlich die richtige 'Starthilfe' zur Gotteserkenntnis geben können.

Alles Liebe und Gute auf deinem Weg.  :)
Günter
Titel: Re: Glaubenskrise
Beitrag von: Hanno am Februar 26, 2014, 10:52:56 Vormittag
Danke, lieber Günter... und ganz, ganz herzlichen Gruß von Vera und mir


Lieber MeXeD,

das erinnert mich, ebenso wie bei Günter, sehr an meinen eigenen Weg... dieselben Fragen, dieselben Zweifel, dieselben Ängste. Und genau diese Unruhe ist eben kein Zufall, denn sie lässt uns tätig werden... sie veranlasst uns zu forschen und zu suchen. Sie ist etwas sehr positives, ein Wecker, denn wer unruhig ist schläft nicht.

Auch ich kam damals über die Wissenschaft zur Wahrheit. Die Wissenschaft merzt den Aberglauben aus, der weite Verbreitung findet in religiösen Kreisen. Doch die Naturwissenschaft reicht nur bis an die Grenze des Erfahrbaren, d.h. sie funktioniert nur innerhalb von Raum- und Zeitbegriffen, oder anders gesagt: Der Verstand kann nichts fassen was ewig und unendlich ist, denn er sitzt im Gehirn des Menschen, und das Gehirn ist ein Organ des Körpers, materiell, also endlich.
Unsere Seele aber kann solches, und das Gemüt ist ihr geistiges Organ, das unendlich und ewig ist, denn es gibt keine Begrenzung im Geist, keinen Raum und keine Zeit, somit keinen Anfang und kein Ende... Die Fantasie zum Beispiel ist Sache des Gemüts, du kannst dir unendliches Vorstellen. Während du mit deinem Verstand auf dem Planeten Erde festsitzt und an die Gravitation gebunden bist... reist du mit der Fantasie durch das ganze Universum, und es gibt weder Raum noch Zeit.

Kleines Beispiel: Nimm eine Kastanie in die Hand. Materiell betrachtet, also mit fleischlichem Auge, ist es nur 1 Kastanie. Betrachte sie mit dem geistigen Auge und du ersiehst einen unendlichen Kastanienwald in deiner Fantasie vor dir, denn im innersten der Kastanie ist ein Keim und in diesem ruht der Geist. Dieser Geist, wenn er durch äußere Umstände zur Tätigkeit angeregt wird, lässt aus dem Keim einen neuen Baum erwachsen mit wieder zahlreichen Kastanien, und so weiter... das alles allein durch die Kraft des Geistes. Der Geist ist also das Reale und die Ursache alles Lebens, während in unserem Beispiel der Baum nur eine Wirkung dieses Geistlebens ist...

Und so ist das mit allem... mit der ganzen materiellen Schöpfung! Auch dein Körper ist nur eine Wirkung deines ewigen Seelenlebens. Auch in deiner Seele liegt ein solcher Geist-Keim verborgen, der dich in alle Wahrheit führt, eben in den Geist, wenn du ihn weckst und ausbildest. JESU Lehre zielt eben genau darauf ab: Auf die Wiedergeburt dieses Geistes... Das Licht der Wahrheit weckt und nährt den Geist in der Seele, und daher gibt uns der Schöpfergeist, dessen Kinder wir sind, viel, viel Licht. Und weil Gott ein Gott der Gegenwart ist, haben wir auch ganz aktuelle Neuoffenbarungen von IHM, wo Er Sich so ausdrückt, dass Er direkt zu dir spricht und dir das ganze Leben punktgenau erklärt und alle Lebensfragen beantwortet. Die Bibel ist dagegen nur ein mattes Licht, das die Menschen heute kaum mehr erleuchten kann, weil sie von zu vielen Unerleuchteten verändert und falsch ausgedeutet wurde, und wo viele Blinde die Blinden führen. Außer, es lebt jemand ein Leben in der Liebe... dieser wird dann von Innen heraus erleuchtet werden, aber nicht allein vom äußeren Bibelwort, wie sie meinen, denn das geht nur in den Verstand... Damit das äußere Wort wieder lebenskräftig strahlt und ins Herz fällt, dafür musste JESUS wiederkommen im Wort, was vor über 100 Jahren geschehen ist, und Seine Lehre reinigen und ins unermessliche vertiefen, was vor 2000 Jahren die Menschheit - hätte man alles aufgeschrieben was JESUS noch alles gelehrt und gewirkt hat, wovon die Bibel nicht berichtet - nicht hätte begreifen können! ... Durch die vielen wissenschaftlichen Errungenschaften und das Bildungsniveau heutiger Zeit erst können wir dies. Und so erklärt JESUS uns neben vielem Anderen auch den Aufbau des Mikro- und Makrokosmos.

Lieber MeXeD, suche du deine Antworten in den Neuoffenbarungen Gottes. Du findest sie alle hier im Forum in der Bibliothek. Aber behalte es vorerst für dich. Du weißt, dass die Wahrheit immer verfolgt wird. JESUS wurde von den Schriftgelehrten verfolgt und getötet. Heute machen viele Bibelchristen dasselbe mit Seinem neuoffenbarten Wort und merken nicht, dass die Wahrheit, die sie da bekämpfen, der Herr Selbst ist in Seiner Wiederkunft im Wort... eben genau wie damals! ... Also, lies in Ruhe für dich alleine und verschaffe dir zuerst einmal einen festen Standpunkt.

Alles Liebe, Hanno


Zum Thema "Glauben" hier noch das Vorwort aus dem Buch "Wahrer und lebendiger Glaube"

Glauben tut doch jeder Mensch. Als Kinder glauben wir den Eltern, dann den Lehrern und später der Wissenschaft. Glaube ist auch der Antrieb der Forscher und Wissenschaftler, Antworten auf ihre Fragen zu finden, denn – mal ehrlich – ein denkender, mit Vernunft begabter Mensch hat doch sicher auch Fragen, auf die er noch keine Antwort gefunden hat.
Der Wissenschaftler glaubt zunächst einer Hypothese, die theoretisch ist, doch nur durch den Glauben daran wird er tätig, in eine Richtung zu forschen, um den Beweis für seine Annahme zu finden... Der Mensch am Bahnhof glaubt dem Fahrplan, doch ob dieser Glaube gerechtfertigt ist, und er zum dort angegebenen Zeitpunkt am angegebenen Ziel ankommt, das wird sich nur im Tun nach dem Geglaubten beweisen...
So ist also ein Glaube nur dann als ein solcher ernstzunehmen, wenn danach gehandelt und geforscht wird. Selbst der Atheist, der an keinen Sich selbst bewussten, intelligenten Schöpfer und an keine geistige Welt hinter der Materiellen glaubt, ist ein Gläubiger seiner Zunft, nur mit dem Unterschied, dass er keinen Fahrplan hat, an dem er seinen Glauben prüfen kann. Er braucht bloß eine ablehnende Haltung einnehmen und weder das Für noch das Wider zu erforschen. Frage: Ist das besonders vernünftig? …
Nur wer sucht und forscht, der kann auch finden was er sucht. Nur wer einen Wahrheitsdrang in sich hat, ein Ziel, das es zu erreichen gilt, der gräbt auch tiefer. So verhält der Mensch sich doch auch mit den Edelmetallen dieser Erde: Das Gold liegt nicht an der Oberfläche, es muss zutage befördert werden, was Kraft und Mühe kostet, oft auch Mut, Zuversicht, Ausdauer und Geduld.... und ebenso ist es mit den tiefen, geistigen Wahrheiten des Lebens, welche eben geistig sind, nicht materiell.
„Der Geist ist das Reale, Wahre, Wirkliche, denn die Materie bestünde nicht ohne den Geist“... solches sagte schon der Physik-Nobelpreisträger Max Planck nach der Erforschung des Atoms, denn: „Der Geist ist die Kraft, welche die Teilchen (im Mikrokosmos), bzw. die Teile (im Makrokosmos) in Schwingung versetzt“. Er erforschte sogar weiter, dass dieser Geist ein sich selbst allerhöchst bewusster und intelligenter sein muss, und dass es somit keine wirkende Kraft im Universum aus sich selbst heraus geben kann, sondern einem Schöpfungs- und Erhaltungsprozess untergeordnet ist.
Kurz: Wissenschaft und Glaube gehören eng zusammen.
So gibt es auch keinen Tod im klassischen Verständnis von „Auslöschung“, denn wir sind nicht Wesen körperlicher, sondern geistiger Art, die einen Avatar in Bewegung versetzen, der nur eine Körpermaschine ist... und Geist unterliegt nicht den Gesetzen von Raum und Zeit, ist also nicht endlich.

Für unseren Verstand gibt es nur 2 mögliche Erklärung für das Dasein:

1. Der Mensch ist Zufallsprodukt
2. Der Mensch ist Schöpferprodukt

Das Erstere kann man ausschließen wenn man die Ordnung in allen Dingen betrachtet und weiß, dass es eine Kraft aus sich selbst nicht geben kann. Bleibt also nur das Letztere. Wenn aber so, dann muss es dem Geschöpf möglich sein, seinen Schöpfer zu finden und zu erkennen, denn man ist in dem Fall ja ein aus Ihm Selbst herausgestellter Teil.
Also fängt es zunächst an, sich selbst zu erkennen, um dann nach und nach auch Ihn zu finden... inwendig in sich... nicht irgendwo außerhalb, denn das Leben ist geistig und der Geist ist das inwendige und zugleich alles durchdringende Ganze eines jeden Dinges.
Es ist also nur logisch, dass man an die Existenz eines übergeordneten Geistwesens erst zu glauben anfangen muss, bevor man nach Diesem forschen und Es auch finden kann, und da versteht es sich von selbst, dass sich Geistiges nicht materiell erforschen, sondern nur mit geistigen Mitteln finden lässt. Welche das sind und wie man diese anwendet, das wird jeder selbst herausfinden, der es ernsthaft wünscht.
Daher es sich jeder nur selbst zuzuschreiben hat wenn er keine tieferen Erkenntnisse in allen Geheimnissen des Lebens besitzt, denn die Mittel, Möglichkeiten und Gelegenheiten dazu sind einem jeden Menschen von Natur aus gegeben.
Jesus Christus hat uns den Fahrplan gezeigt um an das große Ziel zu gelangen und unterwegs dort hin mehr und mehr in das geistige Schauen zu kommen, und es gibt immer einen sicheren Weg für jeden selbst es herauszufinden, ob eine Lehre wahr oder falsch ist:

1. An eine Lehre oder Hypothese glauben
2. nach dem Geglaubten handeln und tätig werden

Nicht beim bloßen Glauben verharren, und nicht nur das tun, was Andere sagen, also passiv sein - das verursacht nur Streit und Spaltungen und Kriege und Verwüstungen - sondern selbst tätig werden. Dann wird die Folge schon zeigen, welche Früchte das Handeln nach dem Geglaubten hervorbringen wird und ob es Wahrheit oder ein Irrtum ist.
Ein Slogan der Wissenschaft lautet: „Wir irren uns empor“... weil man immer wieder dem Irrtum Glauben schenkt, und sich so in der Materie empor irren muss zu mehr Verstandeswissen, was nur immer noch mehr Fragen aufwirft.
Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“... warum denn will man Seinen Worten nicht glauben und danach handeln? Mehr als einmal mehr irren ginge ja schließlich nicht, und Irren gehört doch zur Wissenschaft dazu. Der Grund für die ablehnende Haltung kann demnach nur sein, die Wahrheit ohne Gott finden zu wollen, um keinen Schöpfer über sich annehmen zu müssen, ja, Ihn am liebsten als nicht existierend zu beweisen, sich selbst zum Herrscher zu ernennen und damit die vermeinte Kontrolle über sein Leben zu behalten.
Wenn es also heißt: „Dem Demütigen nur schenkt Gott Seine Gnade“, so wissen wir jetzt, dass dies keinen Willkür-Akt Gottes meint, sondern das Prinzip von Ursache und Wirkung ist, da es auch heißen könnte: „Der Hochmütige möchte kein Wesen über sich und keine Belehrung annehmen.“ …
So irrt sich die Wissenschaft zwar empor, jedoch niemals über die Schwelle von Raum- und Zeit hinaus, welche die gerichtete Materie ist, denn den Geist kann unser Verstand, der nur Raum- und Zeitbegriffe kennt, nicht fassen. Das ist allein dem Geist in uns vorbehalten, welcher ist die Liebe mit all seiner Vorstellungs- und Wirkungskraft. Sie ist der Urgrund alles geistigen, ewigen, unendlichen Lebens, Jenseits von Raum und Zeit, welche auch das Diesseits hervorbringt, vollkommen durchdringt und in Entsprechung mit diesem steht, welche nur mit dem Gemüt, dem geistigen Organ, nicht aber mit dem Verstand des Menschen korrespondieren kann.
Die Wahrheit liegt hinter dem Vorhang der Materie. Dies zu glauben wäre ein großer Schritt, doch es erfordert auch eine Entmachtung des so hochtrabenden Menschenverstandes und die Rückkehr in die Einfalt des Glaubens und kindlichen Gemüts.
Titel: Re: Glaubenskrise
Beitrag von: Günter am Februar 26, 2014, 06:27:20 Nachmittag
Fragende Gedanken erster Schritt zur Höhe....
BD Nr. 6109 vom 15.11.1954

Der Herr: "Es ist ein bedeutungsvoller Schritt, den ihr Menschen gehet, wenn ihr eure Gedanken erhebet zu Mir.... zu dem unendlichen Geist, Der das All beherrschet.... wenn ihr euch fragend an das Wesen wendet, von Dem ihr glaubt, daß Es euch erschaffen hat.... Denn mit diesem Schritt betretet ihr schon das geistige Reich, ihr betretet ein Gebiet, das euch nicht von Menschen erschlossen werden kann, sondern von Mir Selbst erschlossen werden muß.... wenngleich Ich Mich dazu auch wieder der Menschen bediene, wenn ihr selbst noch nicht so gestaltet seid, daß ihr Mich Selbst und Meine Antwort vernehmen könnet.... Dennoch habt ihr vorerst die gedankliche Verbindung mit Mir hergestellt, und gesegnet seid ihr, wenn ihr diese Bindung nicht mehr löset.... wenn ihr immer wieder euch löset von der Welt und Mich suchet.... Gesegnet seid ihr, wenn ihr gedanklich Fragen stellet und Ich euch nun gedanklich antworten kann.... Denn so beginnt eine sichere Erhellung eures Geistes und damit auch eine immer festere Bindung mit Mir.... Einmal nur denket darüber nach, ob und was außer dem Irdisch-Sichtlichen besteht.... und ihr tut schon jenen bedeutsamen Schritt, denn er entscheidet eure Entwicklung.... er ist der Schritt zur Höhe, der von jedem Menschen getan werden muß, der sich vollenden will.

Dazu aber muß sich der Mensch lösen können von der Welt, er darf ihr nicht mit allen Sinnen verfallen sein, er muß den Unwert irdischer Materie erkannt haben, denn diese Materie verrammt ihm den Weg zur Höhe. Wer aber einmal seine Gedanken schweifen ließ in geistige Höhen, dem erscheint die irdische Materie bald nicht mehr begehrenswert.... Doch von selbst muß in ihm das Verlangen auftauchen, mehr zu erfahren von ihm noch fremdem Gebiet, und sicher wird ihm dieses Begehren erfüllt werden. Darum wird jedem Menschen Anlaß dazu gegeben durch sein Erdenleben, dessen schicksalsmäßiger Verlauf ihm zu denken geben kann.... er wird durch Schriften oder Gespräche hingewiesen in geistiges Gebiet, und er wird von Mir Selbst immer wieder leise angesprochen in Form in ihm aufsteigender Gedanken mit geistiger Zielrichtung.... Und nun muß sein Wille ihn lenken und gesegnet ist er, wenn dieser die rechte Richtung nimmt....

Aufsteigende Fragen in ihm, die Mich betreffen, sind oft besser als ein Glaube an Mich, der noch nicht lebendig ist, denn einen gedanklich Fragenden kann Ich gedanklich belehren und ihm Mich so offenbaren, daß er einen überzeugten Glauben gewinnen kann.... während ein Formgläubiger keine Fragen stellt und darum nicht so belehrt werden kann, daß sein Glaube zum Leben erwacht. Von Mir aus wird wahrlich alles getan, daß der Mensch zum Nachdenken angeregt wird, doch den freien Willen taste Ich nicht an.... Wer sich aber freiwillig Mir oder dem ihm noch unerschlossenen geistigen Reich gedanklich verbindet, den lasse Ich nicht aus.... Meine Liebe wird sich ihm offenbaren, und er wird hell und klar sehen lernen, sein Geist wird erleuchtet werden, und er wird Mein sein auf ewig....

Amen"

 :)

Titel: Re: Glaubenskrise
Beitrag von: Ingo am März 01, 2014, 08:40:50 Vormittag
Grüß Gott, lieber MeXeD,

war lange nicht im Forum, bin aber heute morgen innerlich geführt worden, scrollte durch das Verzeichnis und habe dann bei „Ich-suche-Rat, Glaubenskrise“ nachgeschaut, und fand dort deine Anfrage.

Deine Führung von frühester Kindheit an ist nicht selbstverständlich in unserer heutigen Zeit und so nimm diese Gnade Gottes immer wieder dankbar an und vor allem habe keine Befürchtungen, dich auf das einzulassen, was dir der HERR zuführt. Alles, wirklich alles, was uns täglich geschieht, ist von Ihm zugelassen und Er hat dann auch immer die rechten Mittel für uns, um alles mit Ihm zu überwinden.

Wir beten doch „Dein Wille geschehe“ sowie „und führe uns in der Versuchung“ (also während wir versucht werden, denn Gott versucht keinen Menschen).

Also sollten wir doch einen felsenfesten Glauben aufbringen, das zu tun, um was wir bitten.

Wenn nun der Glauben noch schwach ist, wir aber den Willen zu einem festen Glauben haben, nun dann bitten wir unseren Vater im Himmel doch ganz einfach um Seine Gaben, um diesen Mangel abzustellen, oder?

Also bitten wir um die Stärkung unseres Glaubens und um die Stärkung unseres Willens. Das sind geistige Gaben, die wir nicht sehen, die wir aber an uns im Laufe der Zeit bemerken.

Von Jesus wissen wir, daß er täglich Gnade um Gnade wuchs.

Ergibt sich die Frage, wie geschah das?

Jesus bat täglich die Ewige Liebe, also den Vater, um Seine Gnadengaben, und je mehr Er bat, desto mehr erhielt Er.

Wir aber sollen dasselbe tun, was Er tat, um einmal selbiges tun zu können und noch Größeres, als was Er uns vorlebte.
Mit anderen Worten, bitte auch du vor jedem Aufstehen morgens um Seine Gnaden und dann höre du Ihm gut zu, was Er dir zu sagen hat, denn Gott spricht ja auch mit dir. Auch wenn du Ihn noch nicht tönend vernimmst, Gott legt dir, so du Ihn darum bittest, Seine Gedanken in den Sinn. Und diese Gedanken, um die du bittest, die tue dann, nachdem du Ihn um Seinen Segen für dein Tun gebeten hast.

Bitte den Himmlischen Vater in Jesu Namen um Schutz vor jeglichem Irrtum, um Seine Liebekraft, um Seine Gnadengaben, um Seinen Segen, und dann gehe in den Tag, beschützt vom HERRN uns Seinen Helfern, unseren Schutzengeln.

Und was immer dir dann begegnet, wirst du auch meistern. Im vollsten Vertrauen auf Gott läßt man sich dann mit dem ein, was uns begegnet. Wenn du nun in eine Gemeinde eingeladen wirst, gehe halt unter dem Schutz des Allerhöchsten hin. Du gehst dann nicht allein in dieser Gemeinde, sondern mit dem HERRN, denn Er ist bei dir!

Unser aller Gegner wirkt ebenfalls nur über die Gedanken und versucht uns zu verwirren. Je mehr und öfter wir den HERRN um Seinen Schutz bitten, desto eher werden dann falsche Gedanken keinen Eingang mehr bei dir finden, weil sie dir zuvor erkennbar werden.

Schreite nur mutig im festen Glauben durch dein Leben und hole dir täglich Nahrung aus Bibel und Neueren Offenbarungen Gottes, die Er uns in den vergangenen 1900 Jahren gegeben hat, vor allem jene aus dem 19. Und 20. Jahrhundert, wie es ja schon Hanno und Günter empfohlen haben.

Jedes Wort Gottes ist geistige Kraft, die nicht der Körper beim Lesen, sondern die Seele zu sich nimmt und so dann an Kraft zunimmt. Vor dem Lesen bitte den Himmlischen Vater um Seine Gnaden, daß du das Gelesene dann auch in dir geistig aufnehmen kannst. Auf diese Art bekommst du dann einen Glauben so felsenfest, daß Jesus auch bei dir darauf Seine Kirche aufbauen kann, so wie Er es jedem Menschen verheißen hat, der Ihn über alles liebt, Seine einfachen Gebote hält - denn mit der Liebekraft Gottes, um die wir Ihn bitten sollen und müssen, kann man auch heute Seine Gebote halten, so man will.

Wenn du meinen Hintergrund zur persönlichen Erbauung lesen möchtest, er ist auf einer Website veröffentlicht unter
http://gott-ist-meine-kraft.info/Zeugnisse/Ingo_Schneuing_Leben.htm (http://gott-ist-meine-kraft.info/Zeugnisse/Ingo_Schneuing_Leben.htm)

Und wenn du mit mir in Kontakt treten willst, dann melde dich unter ischneuing@aol.com, denn ich bin äußerst selten in Foren, es sei denn, der HERR führt  mich dahin, so wie heute morgen.

Der Friede des HERRN Jesus sei mit dir

Ingo