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Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Seele nach dem Tod
« Letzter Beitrag von Maria am Heute um 05:15:38 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Seele nach dem Tode ....

BD Nr.0731 empfangen durch Bertha Dudde, vom  02.01.1939

Seele nach dem Tode ....


Aller Mühsale enthoben, suchet die Seele den Weg zum Licht, und es helfen ihr die Geistwesen, die in aller Liebe bemüht sind, ihr den Weg zu weisen. Und so erkennet die Seele ihren Zustand in aller Deutlichkeit und vermag sich zu lösen von der Materie, so sie nur in sich das Verlangen fühlt nach ewiger Befreiung ihrer Fesseln, die ihr Los waren seit undenklichen Zeiten. Hat der Geist Gottes im Menschen sich geeint mit dem ewigen Liebegeist, dann ist der Seele Freiheit erwirkt .... Sie findet tiefsten Frieden und tiefstes Glück, denn ihr Sehnen der Erdentage war die Vereinigung mit Christus, und es wird ihr nun Erfüllung.

Und so lasset jede Trauer, die ihr noch auf Erden weilt, denn euer Körper ist euch noch zur Last, eure Seele ist noch gefangen in ihrer Hülle .... Werfet ab, was euch noch hindert .... suchet auch in euch die Sehnsucht zu erwecken nach der Befreiung .... lebet im Hinblick darauf, daß auch ihr dereinst vor dem Tor zur Ewigkeit stehen müßt, und wisset zu schätzen der Seele geistige Freiheit .... seid ohne Furcht, wenn euer Ende nahet, und der Geist in euch wird euch leiten, daß ihr jener Stunde mit Freuden entgegensehet, denn ihr stehet dann am Eingang zum ewigen Leben, und der himmlische Vater kommt euch mit offenen Armen entgegen, so ihr eingedenk Seiner Liebe schon auf Erden zu Ihm gefunden habt. Und ihr begehret dann selbst den Tod, denn sein Stachel verletzt euch nicht .... Ihr habt überwunden, ihr habt durch die Nacht gefunden zum ewigen Licht, ihr habt der Welt entsagt und den Blick nur himmelwärts gewandt. Und es versammeln sich, die euch lieben, und holen euch heim in das Vaterhaus. Und die in Christus sterben, werden selig sein und dem Schöpfer Lob und Dank singen bis in alle Ewigkeit ....

Amen
2
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Angst vor Sterben .... Schauen ins geistige Reich zuvor ....

BD Nr. 6637  empfangen durch Bertha Dudde, vom  06.09.1956

Angst vor Sterben .... Schauen ins geistige Reich zuvor ....


Der geistige Tod ist weit entsetzlicher als der irdische Tod. Und der geistige Tod ist es, den die Menschen unbewußt fürchten, die Angst vor ihrem Leibestode haben, denn es ist die Angst davor, was nach dem Leibestode aus ihnen wird .... eine Angst, die ebenden Menschen befallen kann, der nicht an ein Fortleben nach dem Tode glaubt .... Es ist die Seele, die es fühlt, in einem armseligen Zustand zu sein, und die dieses Bewußtsein als Angst auf den Körper überträgt, der sich darum wehret gegen ein Hinscheiden, solange es ihm möglich ist.

Die Angst vor dem Tode ist ein ungewolltes Eingeständnis der seelischen Unreife, denn es fehlt dem Menschen jegliche Erkenntnis und darum auch die Zuversicht an die Erbarmung Gottes, die Hoffnung auf eine Hilfe, die ihr doch jederzeit geleistet würde, wenn sie um Hilfe rufen würde. Sie ist in völliger Nacht und fürchtet unbewußt eine noch tiefere Nacht, der sie entgegengeht. Eine ausgereifte Seele erwartet in völliger Ruhe ihre letzte Stunde, sie sehnt sich nach der Befreiung aus ihrer leiblichen Hülle, sie gibt sich Dem hin, an Den sie glaubt, und empfiehlt sich Ihm und Seiner Gnade. Und oft werden solche Seelen schon vor ihrem Tode einen Blick tun dürfen in das Reich, das sie erwartet, und glückstrahlend die Augen öffnen, um sie dann für immer zu schließen und ihrem Körper zu entfliehen in das Reich, das sie geschaut haben.

Die Angst vor dem Tode ist ein deutliches Zeichen, in welcher Verfassung die Seele steckt, und solchen Seelen muß viel Hilfe geleistet werden von seiten der Mitmenschen, daß sie noch in letzter Minute erwachen und sich an den Einen wenden, Der ihnen helfen will und helfen kann .... Ein stilles, inniges Gebet zu Jesus Christus kann jeder aufsteigen lassen, der einer Seele Todesringen und Angst miterlebt, wenn er dieser Seele zur inneren Ruhe verhelfen will .... Denn jene Seele wird diese Hilfe spüren und den letzten Rettungsanker ergreifen, und sie wird von der Liebe des Mitmenschen getragen, wenn sie den Körper verläßt .... hin zu Jesus Christus, Der Sein Ohr nicht verschließet einem innigen Gebet um Hilfe.

Darum sollen sich die Menschen derer ganz besonders annehmen, die sich fürchten vor dem Sterben und die dadurch bekennen, daß sie noch weitab stehen vom Licht, von der rechten Erkenntnis und darum auch von Gott .... Die Todesangst beweiset, daß sie Hilfe benötigen, ansonsten eine selige Ruhe sie erfüllen würde, wenn sie die Stunde ihres Abscheidens von dieser Erde herankommen fühlen. Und es ist ein Werk größter Barmherzigkeit und Liebe, einer bangenden Seele Beistand zu gewähren, der nun nur noch darin bestehen kann, daß der Retter Jesus Christus Selbst angerufen wird, daß Er Sich jener Seele erbarmen möge. Dieser liebende Bittruf wird gehört werden, und er kann der Seele Rettung sein, daß sie bewahrt bleibt vor finsterster Nacht ....

Amen
3
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Lehre vom Seelenschlaf
« Letzter Beitrag von Maria am Heute um 05:07:34 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Lehre vom Seelenschlaf ....

BD Nr. 8991  empfangen durch Bertha Dudde, vom  07.06.1965

Lehre vom Seelenschlaf ....


Daß ihr gewillt seid, euch für Mein von oben euch zugeleitetes Wort einzusetzen, veranlaßt Mich, euch auch darüber ein Wissen zu erschließen, welchen Irrtum ihr bisher vertreten habt. Es ist die Lehre über den Seelenschlaf, die euch ein völlig falsches Bild gibt von der Seele und ihrem Zustand, wenn sie das geistige Reich betritt. Diese Lehre wird begründet mit der Behauptung, daß nirgends in der Schrift von einer unsterblichen Seele gesprochen wird .... die aber widerlegt werden kann mit dem einen Satz: „Wer an Mich glaubt, der wird leben in Ewigkeit ....“

Und der Schlaf ist ein Bruder des Todes .... also wird ein Schlafender nicht leben, sondern tot sein, er wird in dunkler Nacht dem Zustand des Todes verfallen, also kann von einem Leben in Ewigkeit keine Rede sein. Und schlimm ist es für euch alle, die ihr in diesem Bewußtsein von der Erde scheidet, denn euch fehlt wahrlich jede Kenntnis, und es wird lange dauern, bis ihr zu einem Schimmer von Erkenntnis gelangt. Denn wahrlich, ihr gehet völlig blind von dieser Erde, und ihr werdet drüben nur dann ein wenig Licht bekommen, wenn euer Erdenwandel ein Leben in Liebe gewesen ist.

Aber bevor ihr euch nicht von dieser Irrlehre löset, werdet ihr auch nicht wissen, daß ihr gestorben seid, weil ihr euch noch im Zustand des Ichbewußtseins befindet, das für euch auch das Bewußtsein des Weiterlebens ist, nur ihr euch in andere Gegenden versetzt glaubet, aber ewig nicht zur Ruhe kommen werdet .... zu der Ruhe, die für euch der Schlafzustand bedeutet. Und so werdet ihr immer noch leben, aber nicht im Zustand der Seligkeit, sondern in verwirrtem Denken, das entsprechend der Lehre ist, die ihr als Mensch vertreten habt auf Erden. Alles, was aus Mir hervorgegangen ist, bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit, aber es kann im Zustand des Todes eingehen in das jenseitige Reich, und diesen Todeszustand wählet ihr alle, die ihr diese Irrlehre verbreitet.

Und ihr strebet nicht das Leben an, das euer Los sein soll, wenn ihr das geistige Reich betretet. Denn dann erst beginnt euer Leben, vorausgesetzt, daß ihr ein Leben in Liebe führet und euch von dieser Irrlehre zu trennen vermögt. Denn ob ihr auch glaubet an eine „Auferstehung am jüngsten Tage“, wo alle, die in ihren Gräbern ruhen, erweckt werden, so wird dies auch euer Los sein, daß ihr nicht eher zum Leben kommet, bis ihr die Unsinnigkeit dieser Lehre einsehet, und euer Dasein in der jenseitigen Welt wird eben so sein, daß ihr in Untätigkeit, im Zustand des Schlafes, verharret ewige Zeiten hindurch oder ihr euch solange in einer Welt beweget, die ihr immer noch als die Erde ansehet, die ihr schon längst verlassen habt.

Gerade ihr Menschen, die ihr diese Irrlehre vertretet, ihr wisset nicht, welchem Ungeist ihr verfallen seid, und ihr werdet ein Übermaß von Liebe aufbringen müssen, auf daß ihr plötzlich erkennet, wie es sich in Wirklichkeit verhält, und ihr könnet von Glück reden, wenn ihr auf Erden einen Fürbitter zurücklasset, der euch hilft, zur rechten Erkenntnis zu kommen. Immer aber ist der Liebegrad entscheidend, daß euch bei eurem Abscheiden von der Erde die Erkenntnis blitzschnell überfällt.

Doch weil ihr nicht an die „Unsterblichkeit der Seele“ glaubet, glaubet ihr auch nicht an eine Vermittlung aus dem geistigen Reich, die euch Kenntnis geben würde, und das ist euer Nachteil, denn es würde euch Aufschluß gegeben von dem ständigen Aufstieg der Seelen, die in das jenseitige Reich eingehen, und ihr würdet diese Irrlehre ablehnen als satanisch und nur darauf hinzielend, euch von dem jenseitigen Aufstieg zurückzuhalten, der euch bald das rechte Leben eintragen würde, das ihr alle einmal erreichen sollet ....

Amen
4
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Tote in Christus .... Entrückung
« Letzter Beitrag von Maria am Heute um 05:01:07 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Tote in Christus .... Entrückung ....

BD Nr. 5851  empfangen durch Bertha Dudde, vom  11.1.1954

„Tote in Christo“ also sind die aus der Tiefe Erlösten"


Wenn von der Auferstehung der Toten gesprochen wird, dann ist darunter die Erweckung der geistig Toten zu verstehen, die auch im jenseitigen Reich, nach dem irdischen Ableben, noch zu dieser Erweckung gelangen können, weil das Werk der Erlösung ununterbrochen fortgesetzt wird von seiten derer, die durch Jesus Christus die Erlösung schon gefunden haben, die vom geistigen Tode schon aufgestanden sind auf Erden oder auch im Jenseits. Nicht eines Meiner Wesen verharrt im Zustand des Todes auf ewig, immer wieder wird der Nacht des Todes abgerungen, wer dem Licht des Kreuzes Christi folgt und also aufersteht zu neuem Leben.

Die Erweckung der Toten am jüngsten Tage ist also nur ein geistig zu verstehender Vorgang, denn wie Mein Kommen in den Wolken vorerst auch nur geistig zu verstehen ist, daß Ich im Wort zu den Menschen herniedersteige, um eine letzte Rettungsaktion vor dem Ende einzuleiten .... so auch steige Ich hinab in die Finsternis, in die Hölle, und lasse auch dort Lichtstrahlen aufblitzen, Ich halte das Kreuz auch den Wesen der Finsternis entgegen, um ihnen den Weg zu Mir zu erleuchten, und auch dieses Rettungswerk wird nicht erfolglos sein, und viele werden aus ihren Gräbern auferstehen zum Leben.

Die aber in der Finsternis verharren wollen, die Mich nicht anerkennen wollen, das sind keine „Toten in Christo“ .... Sie können nicht aus dem Reiche der Finsternis versetzt werden in das Reich des Lichtes, und diese sind es, die ihren Entwicklungsgang auf Erden wieder beginnen müssen, die gebunden werden in der festesten Materie der neuen Erde .... „Tote in Christo“ also sind die aus der Tiefe Erlösten, zum Unterschied derer, die Mich auf Erden schon gefunden haben, die im lebendigen Glauben an Mich stehen und am Ende als Meine Kinder von dieser Erde genommen werden, wie es geschrieben steht .... Denn Ich werde wiederkommen in großer Pracht und Herrlichkeit .... und Ich werde die Meinen holen und sie lebenden Leibes versetzen an einen Ort des Friedens .... Ich werde wiederkommen, wie Ich einst aufgefahren bin zum Himmel .... in strahlendstem Licht und sichtbar den Meinen .... Und Mein geistiges Wiederkommen im Wort und in den Herzen der Menschen soll es diesen Meinen Kindern möglich machen, sich so zu gestalten, daß sie Mich erschauen können, denn es werden Mich nur die Menschen zu sehen vermögen, die bewußt Mein geworden sind durch einen Lebenswandel in Liebe zu Mir und zum Nächsten ....

Auf daß sich nun, die guten Willens sind, umgestalten können zu Wesen der Liebe und des Lichtes, lasse Ich ihnen zuvor auch die Kraft zugehen, Ich übermittle ihnen Mein Wort, das Kraft aus Mir in höchster Wirksamkeit ist. Und wer es annimmt im Glauben an Mich und die Wahrheit Meines Wortes von Ewigkeit, der wird Mich auch überzeugt erwarten, und Ich werde ihn nicht enttäuschen, denn es kommet der Tag des Endes unwiderruflich, es kommt der Tag der Entrückung der Meinen und der Auferstehung aller, die durch Jesus Christus Erlösung fanden auf Erden oder auch im geistigen Reich ....

Amen
5
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Geistige Wiedergeburt
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 10:45:51 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Geistige Wiedergeburt ....

BD Nr. 4641  empfangen durch Bertha Dudde, vom  16.u.17.05.1949

Geistige Wiedergeburt ....


Der entscheidende Moment im Erdenleben ist das bewußte Hinlenken des Willens zu Gott, denn dieser Moment ist der Beginn des Wandelns der Seele, er ist gewissermaßen der Wendepunkt, die beginnende Rückkehr des einst Gefallenen zu Gott. Je eher nun diese bewußte Willensrichtung im Leben des Menschen eintritt, desto größere Vollkommenheit kann er erreichen vor seinem Abscheiden, doch es ist auch möglich, in kurzer Zeit zu einem hohen Reifegrad zu gelangen, so der Mensch erst spät zu der Erkenntnis gelangt, daß er als Geschöpf Gottes den Zusammenschluß mit Ihm anstreben muß. Dann kann er die Wandlung seiner Seele mit verstärktem Willen betreiben und gleichfalls noch ausreifen.

Und so wird jedes Geschehen im menschlichen Leben immer nur Anlaß sein zur Wandlung des Willens, hat dieser aber die rechte Richtung eingeschlagen, dann ist keine Befürchtung mehr, daß die Seele zurückfällt in die Finsternis, denn Gott Selbst zieht sie nun zu Sich, sowie sie einmal ihren Willen bekundet hat, zu Ihm zu gelangen. Dieser Willensentscheid, das bewußte Hinlenken der Gedanken zu Gott, ist gewissermaßen auch die geistige Wiedergeburt des Menschen, denn es tritt die Seele in ein neues Leben ein, sie lebt nicht nur der irdisch-materiellen Welt, sondern sie dringt tiefer ein, sie sucht die Wahrheit und findet sie, weil Gott Sich als die ewige Wahrheit nun zu erkennen gibt, weil Er nun gedanklich auf die Seele einwirkt, die nach Ihm Verlangen trägt ....

(17.5.1949) Eine nun so wiedergeborene Seele muß wie ein zartes Pflänzchen gehegt und gepflegt werden, sie muß mit leichtester Kost am Leben erhalten und langsam gestärkt und gekräftigt werden, bis sie sich selbst im Leben zurechtfindet und nun den Gang der Aufwärtsentwicklung mühelos zurücklegen kann. Die Willenswandlung ist der Akt der Wiedergeburt, damit hat sie den Weg beschritten, der zum ewigen Leben führt, wenngleich dieser noch viele Gefahren und Hindernisse .... weltliche Versuchungen und Schwierigkeiten .... bieten kann, jedoch von einer kraftvollen Seele überwunden wird.

Es geht nun lediglich darum, ob der Seele diese erforderliche Kraft zugeführt wird oder sie darben muß und ihr der Weg nach oben daher schwerfällt. Dies ist wieder allein Willensangelegenheit, doch ein Wille, der sich nach oben, zu Gott, einmal gewandt hat, wird auch von Gott ergriffen und ständig günstig beeinflußt, ohne jedoch gezwungen zu werden. Der wirksamste Einfluß nun ist das Wort Gottes, das Kraft und Leben in sich birgt und die wiedergeborene Seele nähret und ihr zur Reife verhilft.

Ein Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, wird auch stets geöffnet sein zum Empfang des göttlichen Wortes, sei es in direkter Form durch Hören oder Lesen göttlicher Offenbarungen oder auch durch gedankliche Verbindung mit dem Urquell der Weisheit, durch bewußte Verbindung mit Dem, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Er wird des öfteren in die Stille gehen, d.h. innere Einkehr halten, und seine Gedanken werden beeinflußt von oben die rechte Richtung nehmen .... seine Seele wird Nahrung empfangen und zunehmen an Licht und Kraft.

Es wird der Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, aber auch in der Liebe leben, denn dies ist Auswirkung des recht gerichteten Willens. Und also muß er reifen und der Vollendung zugehen, wie es Sinn und Zweck seines Erdenwandels ist, sowie er sich im freien Willen gelöst hat von der Macht, die ihn gefesselt hielt und der sich der Mensch selbst entwinden muß, wozu ihm aber stets die Gnade und Kraft von oben zur Verfügung steht, die er nützen wird zur geistigen Wiedergeburt ....

Amen
6
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Furcht vor dem Tode
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 10:43:08 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Furcht vor dem Tode ....

BD Nr. 6616  empfangen durch Bertha Dudde, vom  08.08.1956

Furcht vor dem Tode ....


Der Tod ist nur der Durchgang zu dem Leben, das ewig währet. Ihr Menschen brauchtet alle nicht den Tod zu fürchten, wenn euer Wandel auf Erden Meinem Willen entsprechen würde .... wenn ihr in göttlicher Ordnung diesen Erdenwandel zurückgelegt hättet, denn dann würde euch auch kein Schrecken befallen angesichts des Todes, weil eure Seele sich nur dessen freuen würde, aus dem Leib entfliehen zu können, um in ihre Heimat einzugehen, wo der irdische Körper völlig überflüssig ist, aber dennoch von keinem Vergehen gesprochen werden kann, sondern ein freies licht- und kraftvolles Leben die Seele erwartet.

Jesus Christus ist auferstanden am dritten Tage aus Seinem Grabe .... Er hat es euch gezeigt, daß es kein Vergehen gibt nach dem Tode des Leibes, Er hat euch den Beweis gebracht, daß ein rechter Lebenswandel nur eine Umwandlung des irdischen in einen geistigen Leib zur Folge hat, daß der Mensch bestehenbleibt, nur seine Hülle eine Verwandlung erfahren hat, die aber für den Aufenthalt im geistigen Reich unumgänglich nötig ist .... Und ihr alle könntet diese Umwandlung an euch selbst zuwege bringen, und es hätte wahrlich der Tod seinen Stachel verloren.

Aber weil ihr Menschen nicht glaubet an ein Leben nach dem Tode, darum unterlasset ihr es auch, euch selbst für den Aufenthalt im geistigen Reich vorzubereiten, und weil eure Seele daher keinerlei Aussicht hat, nach dem Leibestode ein lichtvolles, strahlendes Geisteskleid anzuziehen, darum fürchtet ihr den Tod, und das auch mit Recht, denn ihr könnet nicht vergehen, aber es kann euch noch die Erdenschwere anhaften, und das Erwachen nach dem Leibestode wird kein freudiges sein .... Aber ihr werdet erwachen, und ob eure Seele noch so mangelhaft gestaltet ist .... Sie wird es erfahren, daß sie nicht vergangen ist und nicht vergehen kann .... Und vor diesem Lose fürchtet ihr Menschen euch unbewußt, die ihr den Tod fürchtet. Doch ihr sollet gedenken Dessen, Der den Tod überwunden hat ....

Jesus Christus will euch zum Leben auferwecken, Er will euch ein ewig-unverwüstliches Leben geben, das ihr nimmermehr verlieren sollet. Nehmet Sein Gnadengeschenk an, gedenket Seiner in bangen Stunden und empfehlet Ihm eure Seele, und bittet Ihn, daß Er sie nicht dem Tode verfallen lassen möge, daß Er Sich ihrer erbarme und ihr zum Leben verhelfen möge. Und ihr werdet diese Bitte wahrlich nicht vergeblich an Ihn gerichtet haben .... Und eure Furcht wird schwinden und einer seligen Ruhe Platz machen, einer Ruhe, die nur Jesus Christus allein ihr schenken kann.

Der lebendige Glaube an Jesus Christus verjaget alle Schrecken des Todes, denn es weiß der Mensch, daß er auferstehen wird zum Leben, gleichwie Jesus auferstanden ist am dritten Tage. Wer aber diesen Glauben an Ihn nicht besitzet, der fürchtet den Tod, oder er glaubt sich vergangen, zum Nichts zurückgekehrt, aus dem er sich auch hervorgegangen wähnet. Und es wird ein schlimmes Erwachen sein für diesen wie auch für alle, die ohne Christus lebten auf Erden .... Und lange wird es dauern, bis sie sich überzeugt haben, daß sie nicht vergangen sind, daß sie aber aus ihrem toten Zustand nur herausfinden, wenn sie nach Dem rufen, Den sie nicht anerkennen wollten auf Erden, Der aber allein ihnen wieder das Leben schenken kann ....

Der Tod brauchte nur der Übergang zu sein in ein neues, unvergängliches Leben .... Er brauchte keinesfalls die Menschen zu beunruhigen, weil Jesus Christus ihn überwunden hat, weil Er das Erlösungswerk vollbrachte, um die Menschen zu befreien aus einem Zustand, den Sein Gegner in die Welt gebracht hatte .... Aber das Erlösungswerk und die Auferstehung Jesu wird nicht recht gewertet von den Menschen .... Viele wissen davon und glauben doch nicht, und sie können daher auch nicht von den Auswirkungen des Erlösungswerkes und der Auferstehung Nutzen ziehen .... Doch der lebendige Glaube gibt den Menschen die feste Zuversicht und nimmt ihnen daher auch jegliche Furcht vor dem Tode .... Und diese werden selig einschlafen im Herrn und froh erwachen bei Ihm im Reiche des Lichtes und der Seligkeit .... Denn für diese gibt es ewig keinen Tod mehr, für sie gibt es nur noch ein ewiges Leben ....

Amen
7
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Erdenleben - Scheinleben
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 10:38:00 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Erdenleben - Scheinleben ....

BD Nr. 5172  empfangen durch Bertha Dudde, vom  17.07.1951

Erdenleben - Scheinleben ....


Das irdische Leben ist nur ein Scheindasein. Sobald ihr Menschen zu dieser Erkenntnis kommt, seid ihr auf der Stufe angelangt, wo es zur Höhe geht. Ihr lebet dann bewußt, ihr arbeitet dann auf das Leben hin, das wirkliches Sein ist, das erst beginnt, so euer Körper, die materielle Hülle eurer Seele, abfällt und die Seele sich nun frei erheben kann in das geistige Reich. Alles, was auf Erden vor euren Augen ersteht, alles, was euch ersichtlich ist, ist nur für kurze Zeit geformte geistige Substanz, die als Materie ihren Zweck auf Erden erfüllen soll, geistiges Ausreifen zu ermöglichen. Und das irdische Leben selbst ist auch nur eine rein körperliche Funktion, solange die Seele in euch noch ohne jegliche Erkenntnis ist, was sie war, ist und sein soll ....

Gewinnt die Seele diese Erkenntnis nicht im Erdenleben, dann glaubt sie wohl desto mehr an die Realität des Lebens, sie hält das irdische Leben für allein bedeutungsvoll und trachtet daher danach, recht lange und gut auf Erden zu leben; und erst mit dem Moment des Erkennens läßt dieses Verlangen nach, weil dann das eigentliche Leben ihr zum Bewußtsein kommt und das Erdenleben im selben Maß verblaßt, wie das eigentliche Leben an Wert gewinnt. Dann erst kann sie Schein und Wirklichkeit unterscheiden, dann erst lebt sie bewußt ....

Es ist ihr das Leben gegeben worden, auf daß sie in einem Scheindasein ihren Willen beweisen kann, auf daß sie sich betätigen kann in einem gewissen Kraftstadium, wo sie die Lebenskraft nützen kann, in einer Gott-gefälligen Weise, und dadurch sich ein Anrecht erwirbt, im wirklichen Leben Kraft in Fülle zu empfangen und sie zu verwerten in Gott-gewolltem Sinn. Sie muß also zuvor ein Probeleben ablegen, um sich als geeignet zu erweisen für einen ungemessenen Kraftempfang. Denn das Verwerten dieser Kraft ist erst das eigentliche Leben, wo die Seele schöpferisch tätig sein kann und auch in umfangreichem Maße erlösend wirkt. Durch das Versagen im Probeleben, durch das Falschnützen der ihr zur Verfügung stehenden Lebenskraft, verscherzt sie sich die Kraftzufuhr im eigentlichen Leben, die sie dann gleichfalls verkehrt nützen würde, so sie ihr bedingungslos zuströmte.

Sie muß einen gewissen Reifegrad erreicht haben im Erdenleben, der sie nun als Kraftempfänger und Verwerter im geistigen Reich tauglich macht. Und dazu ist ihr das Erdendasein gegeben worden. Doch zumeist wird dieses als Selbstzweck angesehen, nicht als Mittel zum Zweck und dann auch falsch genützet .... es wird betrachtet als einzig-begehrenswert, wenngleich es jedem Menschen bekannt ist, daß er selbst sich dieses Leben nicht um einen Tag verlängern kann, wenn seine Stunde gekommen ist. Und gerade das müßte ihn die Wertlosigkeit und die Vergänglichkeit dessen erkennen lassen, was ihm überaus wichtig erscheint. Er müßte als kluger Mensch für das „Nachher“ sorgen und sich nicht begnügen mit Dingen, die dem Vergänglichkeitsgesetz unterworfen sind.

Das irdische Leben ist nur ein Scheinleben, etwas Geliehenes, das in jeder Stunde wieder genommen werden kann .... Doch mit geliehenem Gut soll der Mensch gut haushalten, er soll es so anwenden, daß es ihm reichliche Zinsen bringt, jedoch nicht irdisch materiell, sondern geistiger Reichtum soll damit erworben werden, dann ist die Lebenskraft recht verwertet und das Probeleben mit Erfolg zurückgelegt, und dann ist der Mensch tauglich für das geistige Leben, für das eigentliche Leben, das ewig währt ....

Amen
8
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Geistiger Tod .... Begriff „Leben“
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 10:25:28 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Geistiger Tod .... Begriff „Leben“ ....

BD Nr. 4088  empfangen durch Bertha Dudde, vom  22.07.1947

Geistiger Tod .... Begriff „Leben“ ....


Leben kann der Mensch und doch geistig tot sein, wie er aber auch umgekehrt sterben und doch zum ewigen Leben eingehen kann, nur daß dieses ein geistiges Leben ist, während ersteres nur den Körper betrifft, wobei die Seele im Zustand der Lichtlosigkeit und folglich auch ohne Kraft ist, also ein Zustand des Todes ihr Los ist, selbst wenn sie inmitten einer freudenvollen Umgebung lebt. Denn das Erdenleben ist nur ein Scheinleben, das nicht von Bestand ist, doch der Mensch, der geistig tot ist, ist auch ohne Erkenntnis und setzt daher das Scheinleben vor das eigentliche Leben, das Leben des Geistes in der Ewigkeit.

Doch was seid ihr Menschen im Grunde des Grundes? Ihr seid Geistiges, nur von einer materiellen Hülle umschlossen, und sobald diese Hülle fällt, die vergänglich ist, ist das Geistige in euch frei, ganz gleich, in welchem Zustand die Seele den Leib verlässet .... Sie ist frei von ihrer Außenform, nicht aber jede Seele frei zum Wollen und zum Schaffen fähig. Das Wollen und Schaffen-Können aus sich heraus aber ist ihre Seligkeit, es ist der Zustand, der uranfänglich ihre Bestimmung war und der verlorengegangen ist. Wollen und Schaffen-Können aber ist gleichbedeutend mit Leben .... unausgesetzt tätig sein können nach ihrem Willen ....

Auch auf Erden bedeutet „Leben“ ein Sich-betätigen-Können ungehindert durch körperliche Schwächen und Gebrechen, denn ein Erdenleben, das letzteres zur Begleitung hat, wird nicht voll gewertet und gilt als Manko, solange der Mensch nicht im rechten Wissen über seine Erdenaufgabe steht. Auf Erden aber schafft sich auch der untätige Mensch zumeist einen Ausgleich durch Erfüllung irdischer Begierden und hilft sich so über seinen Schwächezustand oder über bewußte Untätigkeit .... Müßiggang .... hinweg, sich selbst einen Tag um den anderen raubend, der ihm zur Aufwärtsentwicklung seiner Seele gegeben wurde. Im geistigen Reich dagegen muß die Seele jedes Betäubungsmittel entbehren, sie muß den Zustand ihrer Untätigkeit bedrückend empfinden, er muß ihr zur Qual werden, auf daß sie ihm zu entfliehen sucht.

Ihre Kraftlosigkeit hindert sie an einer eigenmächtigen Änderung ihres Zustandes, sie ist in jeder Hinsicht arm und muß darben, bis ihr Hilfe gebracht wird in ihrer Not durch das Gebet ihr auf Erden nahestehender Menschen. Denn wo Liebe ein solches Gebet ihr nachsendet in die Ewigkeit, dort kommt der Seele blitzartig ein Schimmer der Erkenntnis. Nützet sie diesen, so wird bald das Licht um sie stärker werden und die entsetzlichen Qualen der Lichtlosigkeit lassen nach. Aber das Verlangen nach Leben erwacht nun in ihr und regt sie an zur Betätigung, Betätigung im Jenseits aber ist: wirken in Liebe, wie auch auf Erden die Seele das ewige Leben gewinnen kann nur durch ein Liebeleben, das ihrer Seele erst das rechte Leben gibt.

Und so braucht der Tod nimmermehr erschrecken einen Menschen, der auf Erden in Liebe zu wandeln sich bemüht, denn er wird nicht sterben, sondern leben in Ewigkeit. Doch für die anderen, die das irdische Leben nur allein bewerten, wird der Tod seinen Stachel behalten, denn sie sind wirklich im Zustand des Todes nach ihrem Ableben, nur daß sie nicht völlig ausgelöscht sind, sondern daß ihnen das Bewußtsein ihrer Existenz außergewöhnlich anhaftet und oft so, daß sie nur an sich denken und der Not der Seelen um sich nicht achten. Und dann sind sie in tiefster Gefahr, Ewigkeiten hindurch im Zustand des Todes verharren zu müssen, denn Leben kann nur die Liebe geben, weil das Gesetz der Liebe erfüllt werden muß auf Erden wie im Jenseits, weil ohne die Liebe kein Leben ist und der Mensch niemals selig werden kann.

Leben und Tod können also dicht beieinander sein, das Ableben eines Menschen braucht nicht seinen Tod bedeuten, wie auch das Leben eines Menschen auf Erden nur dann Leben genannt werden kann, wenn der Geist unentwegt tätig ist, wenn sich der Mensch ein geistiges Ziel steckt und dieses eifrig befolgt; wenn er wirket in Liebe, wie es ihn sein Geist zu tun heißet, denn dieser wird nicht sterben, sondern leben in Ewigkeit ....

Amen
9
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Angst vor dem Tod .... Moment des Abscheidens Qual oder Glück ....

BD Nr. 2145 empfangen durch Bertha Dudde, vom 09.11.1941

Angst vor dem Tod .... Moment des Abscheidens Qual oder Glück ....


Leben kann der Mensch und doch tot sein im Geist, und ebenso kann er sein leibliches Leben verlieren und erwachen aus dem Todesschlaf zum ewigen Leben. Und beides ist ihm freigestellt, er entscheidet selbst über Tod oder Leben seiner Seele und legt doch während seines Erdenlebens so wenig Wert auf diese Vergünstigung eines freien Entscheidens. Der Zustand des Todes ist jedem Menschen ein unbehaglicher Gedanke, sowie er mitten im Leben steht. Und doch tun die wenigsten Menschen etwas dazu, sich diesen Gedanken weniger unbehaglich zu machen. Sie können es mit Leichtigkeit, indem sie so leben, daß es keinen Tod mehr gibt für sie, daß sie wiedergeboren sind zum ewigen Leben.

Und dann hat der Tod für sie den Stachel verloren, und es kann der Moment des Abscheidens von der Erde der herrlichste Moment sein, ohne Furcht und Schrecken oder bangende Ungewißheit um sein ferneres Schicksal. Das irdische Leben hinzugeben braucht nicht schmerzhaft zu sein, es kann die Seele sich lösen vom Körper ohne jeglichen Todeskampf, sowie sie des Körpers auf Erden nicht geachtet hat und die Vereinigung mit dem Geist ihr Streben auf Erden war.

Dann ist der Geist schon zu Lebzeiten in das geistige Reich vorausgeeilt, denn er erkannte dieses als seine rechte Heimat. Er wird nun auch seiner Seele diese Heimat so schildern, daß auch sie Verlangen hat nach jenem Reich, und also hält Seele und Geist nichts mehr auf der Erde zurück. Der Körper aber ist bei solchen Menschen auch in einem gewissen Reifezustand und bedrängt die Seele nicht mehr. Folglich löst sich die Seele leicht von ihm und geht ein in das Reich des Friedens ....

Doch wo der Körper dem Geist in sich noch nicht die Freiheit gab, dort wird er auch noch größten Einfluß ausüben auf die Seele, und da der Körper an der Erde hängt, so wird er dieses Verlangen auch auf die Seele übertragen, und es sieht nun die Seele nur, daß sie den ihr liebgewordenen Aufenthalt auf der Erde verlassen muß, und da sie selbst die Stunde nicht aufhalten oder abwenden kann, befällt sie eine große Angst vor dem „Nachher“. Denn in der Stunde des Todes erkennt sie klar, was sie falsch gemacht hat und das belastet sie außerordentlich, und es wird für sie die Stunde des Todes zur Qual, denn sie geht ein in die Finsternis, wo helles Licht ihr leuchten könnte. Und ihr Zustand nun ist trostlos und voller Schrecken.

Der Mensch hat gelebt auf Erden nur für sein körperliches Wohl, und also erntet er nun die Frucht seines Lebens. Es leidet der Körper und die Seele große Qualen, denn in das Reich des Lichtes eingehen kann die Seele nicht, folglich ist sie zur Untätigkeit verdammt, während die Seelen im Lichtreich ununterbrochen tätig sein dürfen und die Tätigkeit allein schon unendlich beglückend ist. Leben oder Tod ist das Los der Seelen, die das Erdenleben verlassen, und Leben oder Tod bestimmt der Mensch selbst während seines Erdenlebens. Und selig, so er noch rechtzeitig seinen Willen tätig werden läßt, daß er die Welt verachten lernt und rastlos arbeitet an sich. Dann wird auch ihm die Stunde des Todes willkommen sein, denn sie bedeutet für ihn Erwachen zum ewigen Leben .... sie ist für ihn keine Stunde des Schreckens, sondern die endliche Erlösung aus gefesseltem Zu-stand ....

Amen
10
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung / Der Moment der Neugeburt
« Letzter Beitrag von Maria am Dezember 10, 2017, 05:33:21 Vormittag »
Tod, wo ist dein Stachel? Neugeburt gleich Auferstehung

Der Moment der Neugeburt ....

BD Nr. 6490  empfangen durch Bertha Dudde, vom 02.u.04.03.1956

Der Moment der Neugeburt ....


Nichts ist bedeutsamer im Erdenleben als der Moment, wo ihr im freien Willen den Weg zu Mir einschlaget .... wo ihr euch bewußt werdet, daß ihr einem höchst vollkommenen Wesen euer Erdenleben verdanket und ihr nun mit diesem Wesen in Verbindung treten möchtet .... Dieser Moment ist der Beginn einer inneren Wandlung, weil Ich euch von diesem Moment an erfasse und nicht mehr auslasse, auf euch einzuwirken, ohne aber euren Willen zu zwingen. Aber Ich besitze diesen Willen schon durch das Zuwenden eurer Gedanken an Mich, und es führt nun euer Weg sicher himmelwärts. Diese Zuwendung zu Mir in Gedanken muß freiwillig geschehen .... Ihr dürfet weder gehindert noch gezwungen werden zu eurer Willenswandlung, und darum werdet ihr es verstehen, wie ungeheuer wichtig dieser Moment der freiwilligen Zuwendung zu Mir ist, denn nun gebet ihr Mir dadurch das Recht, euch zu ziehen ....

Zahllose Menschen aber gehen ihren Erdenweg völlig leer, sie weisen alles von sich, was sie zu Gedanken an ihren Erdenlebenszweck anregen könnte. Und sie wollen auch nicht ein höheres Wesen anerkennen, Das an sie Anforderungen stellen könnte .... Hinweise auf ein solches Wesen gehen wirkungslos an ihnen vorüber, sie verhallen nur an ihren Ohren und hinterlassen keinen Eindruck .... Denn noch ist ihr Wille anders gerichtet, noch gehört er voll und ganz Meinem Gegner an, den er zwar auch nicht als ein Wesen gelten lässet, dem er aber dennoch huldigt durch sein weltliches Begehren .... wie er umgekehrt auch Mir huldigen würde, ohne Mich bewußt anzuerkennen, wenn er geistige Güter anstreben, d.h. begehren würde, wenn er ein Reich anerkennen würde außerhalb der irdischen Welt und darüber Aufklärung verlangte. Denn dann würde nicht mehr viel Zeit vergehen, daß er auch einen Herrn jener Welt anerkennen und sich diesem Herrn gedanklich zuwenden würde.

Es sind wohl alle Menschen unterrichtet über ein solches höheres Wesen, doch ob sie ein solches Wissen als wahr annehmen, das ist entscheidend .... Darum also ist dieser Moment so bedeutsam, wo die innere Überzeugung lebendig wird von einem Schöpfer und Erhalter alles Sichtbaren und des Zusammenhanges Dessen mit dem Menschen selbst. Diese innere Überzeugung ist gleichsam schon die bestandene Willensprobe, zwecks derer der Mensch auf Erden weilt. Denn wer diese innere Überzeugung gewonnen hat, der sucht sich auch dem von ihm erkannten Wesen zu nähern. Er wird dazu stets von Mir angeregt, sowie dieser Moment der Neugeburt eingetreten ist: das Erkennen einer anderen Welt und deren Herrn .... Er ist dann aus einem Bereich der Dunkelheit herausgetreten, weil er ein „Licht“ sah und diesem zustrebt ....

Jede Wendung aus dem irdisch-materiellen Reich in geistige Sphären ist ein solcher Moment, der die völlige Rückkehr zu Mir einleitet und darum immer von Mir aus begünstigt und gefördert werden wird, weil es allein darum geht, daß der Mensch auf Erden Mich erkennen lernt, um Mich nun auch vollbewußt anzuerkennen als seinen Gott und Vater von Ewigkeit. Aber da kein Zwang angewendet werden kann, da Mein Gegner auch alles tut, um dieses Zuwenden zu Mir zu verhindern, kann es oft lange dauern und den größten Teil des Erdenlebens beanspruchen, bis dieser Moment eintritt, wie es aber auch ein vergebliches Bemühen Meinerseits bleiben kann, wenn die Seele noch viel des Widerstandes in sich trägt und darum voll und ganz sich der Welt und deren Herrn verschreibt.

Es kann aber auch die bewußte Zuwendung zu Mir frühzeitig stattfinden und nun in einem solchen Menschen Mir ein Helfer erwachsen, der seinen Mitmenschen in gleicher Weise zu beeinflussen sucht, weil er erkannt hat, wie überaus bedeutsam das Anerkennen Meiner Selbst als vollkommenstes Wesen für alle ist, die als Mensch auf Erden weilen .... (4.3.1956) weil er weiß, daß erst dann die Rückkehr zu Mir erfolgen kann, wenn Ich zum Ziel werde, das sie anstreben .... Und zu diesem Zusammenschluß versucht er nun auch seine Mitmenschen zu bewegen, und er wird Mich ihnen gegenüber darum mit allem Eifer bekennen, und Ich Selbst werde sein Bemühen segnen, denn nun arbeitet er für Mich und Mein Reich, im Glauben an Mich und Meine Kraft, die ihm stets zur Verfügung steht ....

Amen
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