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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Das Ende der Erdmaterie
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 08:37:31 Vormittag »
Das Ende der Erdmaterie

[GEJ.05_111,01] (Der Herr:) „Darum sage Ich zu euch: Wer Mich suchen, finden und erkennen und dann über alles lieben wird und seinen Nächsten mit aller Geduld wie sich selbst, schon hier oder zum mindesten doch jenseits, aus allen Kräften, der wird Mein Kind, also Mein Sohn und Meine Tochter sein! Wer aber Mich nicht suchen, nicht finden, nicht erkennen und somit auch nicht lieben wird und wird auch voll Lieblosigkeit sein gegen seine Nebenmenschen, der wird ewig nie auch zu Meiner Kindschaft gelangen! Denn Meine Kinder müssen also vollkommen sein, wie Ich als ihr wahrer Vater Selbst vollkommen bin!

[GEJ.05_111,02] Die später sehr möglicherweise geläuterten Weltkinder aber werden geistige Bewohner jener Weltkörper und jener ihnen entsprechenden Vereine verbleiben, auf und in denen sie geläutert wurden; aber in des ewigen Vaters Hause in des allerhöchsten Himmels Mitte werden sie nimmer aus und ein gehen gleich Meinen wahren Kindern, die mit Mir stets die ganze Unendlichkeit richten werden ewig fort und fort.

[GEJ.05_111,03] Diese Erde aber wird nach der vorhergesagten letzten, großen Läuterung so wie nun Menschen und Menschen tragen; aber diese künftigen Menschen werden sein um sehr vieles besser denn die jetzigen und werden haben fort und fort Mein lebendiges Wort.


[GEJ.05_111,04] Wenn aber einst die Erde, nach für euch undenklich vielen Jahren, alle ihre Gefangenen wird hergegeben haben, so wird sie dann selbst im Lichtmeere der Sonne in eine geistige umgewandelt werden. Denn das allerunterste Hüls- und Schotenwerk, darin früher die lebendigen Geister und Seelen hausten, gleicht einem Bimse, der, obschon kein eigentliches Lebenselement mehr seiend, doch immer noch eine plump und zerrissen organische Materie ist und eine allerunterste Art gerichteter Geister in sich birgt.

[GEJ.05_111,05] Was soll's mit dem Substrate, wenn sich alles intelligente Leben aus ihm frei gemacht hat? Soll es als ein gewisserart ausgebrannter Bimsklumpen, aller weiteren Bestimmung bar, als völlig tot im endlosen Raume herumschwimmen? Oder sollte oder könnte es dennoch in den Sphären der lebenden und in vielfachster Art vollendeten Geister etwas sein? Ja, es soll etwas sein; denn nichts kann im endlosen Raume, der auch Mein Reich ist und Mein ewiges Wohnhaus, als völlig tot und bestimmungslos sich irgendwo als bestehend vorfinden! Um aber von einer Bestimmung zu reden, muß man doch unfehlbar von einer geistigen für ewig dauernd reden, da es eine materiell-ewige Bestimmung nimmer irgendwo geben kann.

[GEJ.05_111,06] Jede Materie, als etwas räumlich und zeitlich für sich abgeschlossen Begrenztes, kann ja nur eine zeitliche Bestimmung haben. Hat sie aber solcher in einer gewissen Periode vollends entsprochen, und ist mit ihr als einem Medium ein höherer Lebenszweck erreicht worden, und ist sie, die Materie, als ein früher für einen bestimmten Zweck brauchbares und gesundes Gefäß morsch, locker, löcherig und somit für irgendeinen ähnlichen weiteren Zweck völlig unbrauchbar geworden, – was sollte dann aus dem Bimse weiteres noch werden?

[GEJ.05_111,07] Sehet einen Eimer bei einem Brunnen an! Was wird aus ihm, der viele Jahre lang zum Wasserschöpfen gedient hat? Kann er als völlig morsch und durchlöchert noch fernerhin zum Wasserschöpfen gebraucht werden? Nein; daher wird er abgenommen und verbrannt werden und wird dadurch vollends aufgelöst in Rauch, Luft und etwas wenig Asche, die aber mit der Zeit von der Feuchtigkeit der Luft ebenfalls in eine einfache Luftart aufgelöst wird und im aufgelösten Luftzustande dann erst wieder als eine gute Unterlage des reellen geistigen Seins dienlich werden kann. Und wird schon aus ihr nicht ein und derselbe Wassereimer mehr, so kann aus ihr dennoch wieder ein höchst zartes und subtiles Hülswerk bereitet werden, das ein Träger des lebendigen Wassers aus Mir werden kann.“

Großes Evangelium Johannes, Band 5, Kapitel 111
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Das Zeitalter der Technik
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 08:35:55 Vormittag »
Das Zeitalter der Technik

[GEJ.05_108,01] (Der Herr:) „Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer großen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden. Es wird sich dann steigern der Menschen Elend bis zu einer unglaublichen Höhe. Alsdann werden abermals von Mir Menschen erweckt werden, und sie werden verkünden die Wahrheit Meines Namens über zweihundert Jahre lang. Wohl denen, die sich daran kehren werden, obwohl ihre Zahl nur eine geringe sein wird!

[GEJ.05_108,02] Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit.

[GEJ.05_108,03] Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!

[GEJ.05_108,04] Fasset dieses wohl! Denket aber ja nicht, daß Ich das alles also haben wolle, und es wäre darum etwa das alles schon also bestimmt! Das alles sei ferne von Mir und euch! Aber es wird also sein, wie vor den Zeiten Noahs: Die Menschen werden von ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten einen stets böseren Gebrauch machen und werden ganz freiwillig allerlei Gerichte aus den Tiefen Meiner Schöpfung über sich und am Ende über die ganze Erde heraufbeschwören. Da aber sage auch Ich dann mit euch, Meinen biederen Römern: VOLENTI NON FIT INIURIA! ("Dem Wollenden geschieht nicht Unrecht!")

[GEJ.05_108,05] Ja, es sollen die Menschen mit Maß und Ziel ja alles haben und sich errichten die mannigfachen Bequemlichkeiten fürs irdische Leben und sollen schonen ihre Hände vor schweren Arbeiten, um desto mehr Zeit zu gewinnen für die Bearbeitung und Veredlung ihrer Herzen und Seelen, und sollen sein alle gleich voll Freudigkeit in Meinem Namen durch ihr ganzes Leben; aber unter ihnen soll es keinen Leidenden und Traurigen geben, außer einen mutwilligen Sünder wider jede gute bestehende Ordnung in Meinem Namen!

[GEJ.05_108,06] Aber wenn mit der natürlich zunehmenden Geschicklichkeit der Menschen auch ihre Selbstsucht, Habgier und Herrschsucht zunehmen wird und also die Verfinsterung der Menschengemüter, dann natürlich können davon auch die schlimmen Folgen nicht unterm Wege verbleiben! Denn so ihr einen Fuß um den andern schnell weiter und weiter setzet, so kann die Folge des schnellen Weiterkommens nicht ausbleiben. Wer aber mit dem Weitersetzen seiner Füße zaudert, muß sich auch gefallen lassen, so ihm sogar eine Schnecke vorkommt. Von einer Höhe herabfallen, bringt dem Leibe offenbar den Tod; wenn aber jemand das aus der Erfahrung weiß und springt aber dennoch von einer großen Höhe in eine Tiefe hinab, – was ist dann das?

[GEJ.05_108,07] Seht, das ist blinder Mutwille, und die arge Folge davon nicht Mein Wille, sondern das unwandelbare Gesetz Meiner ewigen Ordnung, das weder örtlich speziell und noch weniger irgend allgemein aufgehoben werden kann! Oder meinet ihr, daß Ich etwa darum dem Feuer seine zerstörende Hitze nehmen soll, auf daß ein Narr, der in ein Feuer sich stürzt, keinen Schaden leide?! Oder soll Ich dem Wasser das nehmen, daß es ein Wasser ist und der Mensch im selben ehestens ersticken muß, so er entweder unvorsichtig oder mit Gewalt eines andern oder mutwillig in dasselbe fällt?!“

Großes Evangelium Johannes, Band 5, Kapitel 108
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Die Zeichen der Endzeit
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 08:33:51 Vormittag »
Die Zeichen der Endzeit

Ihr könnet dessen gewiß sein, daß sich alles erfüllet, was Ich durch Seher und Propheten verkündet habe, denn das Ende rückt immer näher, und ihr werdet es an den Zeichen der Zeit erkennen, in welcher Stunde ihr lebt. Immer wieder wird der Einwand gebracht, daß in schlimmen Zeiten stets ein Ende gefürchtet wurde und daß immer wieder die Erde weiterbestanden habe, daß schon Meine Jünger mit einem baldigen Wiederkommen Meiner Selbst rechneten und daß auch sie sich täuschten. Und so auch wollen sie nun Meinen Ankündigungen kein Gehör und keinen Glauben schenken.

Und immer wieder betone Ich es: daß einmal die Zukunft zur Gegenwart wird und daß ihr Menschen nun in einem geistigen Tiefstand angelangt seid, der ein Ende dieser Erde bedingt, worunter jedoch nur eine Totalumgestaltung der Erdoberfläche zu verstehen ist, nicht eine Zerstörung des Schöpfungswerkes Erde. Denn diese Erde wird auch weiterhin ihre Aufgabe im Universum erfüllen, sie wird weiterhin Menschen tragen zwecks Ausreifens ihrer Seelen. Doch sie muß zuvor dafür wieder tauglich gemacht werden.

Mein Wort ist Wahrheit, und wenn Ich euch von oben Mein Wort zugehen lasse, wenn Ich euch Menschen Meinen Heilsplan darlege, damit ihr auch um alle Zusammenhänge wissen sollet, dann will Ich wahrlich nur damit bezwecken, daß ihr Meine Warnungen und Mahnungen gläubig entgegennehmet und euch entsprechend einstellet zu Mir. Denn ihr sollet weiter denken als nur an euren täglichen Lebensablauf, ihr sollet nachdenken darüber, was vor euch liegt, weil ihr eines wisset, daß ihr sterben müsset und selbst euer Leben nicht um einen Tag verlängern könnet, daß ihr also abhängig seid von der Macht, Die euch ins Leben rief. Diese Gedanken sollet ihr ernstlich in euch bewegen, und es wird dies nicht euer Schaden sein, denn Ich werde euch dann auch helfen, innerlich ins klare zu kommen und nun auch dem Gedanken an ein Ende nahe zu treten, (und) was dieses Ende für einen jeden einzelnen von euch zu bedeuten hat.

Glaubet ihr an einen Gott und Schöpfer, Dessen Liebe euch ins Leben rief, dann werdet ihr auch nicht so beunruhigt sein, wenn ihr auf ein nahes Ende hingewiesen werdet, denn dann wisset ihr, daß dieser Gott und Schöpfer auch euer Schicksal in der Hand hält, daß ihr euch nur Seiner Liebe und Gnade zu empfehlen brauchet, um ungefährdet nun auch durch die vor euch liegende Zeit hindurchgeführt zu werden. Und die Hinweise darauf werden euch nicht erschrecken, sondern ihr werdet euch nur inniger anschließen an euren Gott und Schöpfer, Den ihr als euren Vater von Ewigkeit erkennet. Doch die Ungläubigen werden hart betroffen werden, und diesen gilt Meine immerwährende Prophezeiung eines nahen Endes, denn sie können sich noch wandeln in der kurzen Zeit, die ihnen noch bleibt.

Achtet nur auf die Zeichen der Zeit, denn schon Meinen ersten Jüngern habe Ich diese bekanntgegeben. Ihr aber stehet schon im Beginn der Trübsalzeit, ihr höret von Kriegen, von Erdbeben, die Unglücksfälle und Katastrophen mehren sich, ihr könnet im Kosmos Änderungen beobachten, und ihr seht auch das Treiben der Menschen, die entartet sind und glauben, in Meine Schöpfung eingreifen zu können, die sich zu Versuchen hinreißen lassen, die Gott-widrig sind und kein gutes Ende nehmen werden. Achtet der Gesinnung der Menschen, die im Weltgenuß schwelgen, die hart und lieblos sind und der Not des Nächsten nicht gedenken.

Achtet auf die Glaubenslosigkeit, auf ihre Einstellung zu Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk, und ihr werdet wissen, daß ihr schon mitten in der Zeit lebet, die dem Ende vorangeht. Denn auch der Glaubenskampf wird entbrennen mit einer Härte, die ihr nicht für möglich haltet. Und dieser geistige Tiefstand zieht das Ende heran, und er hat auch schon den Grad erreicht, daß Mein Eingriff begründet wäre, Ich aber gehe nicht ab von dem Tage, der in Meinem Heilsplan von Ewigkeit festgelegt ist. Aber Ich werde diesen Tag auch nicht hinausschieben, denn in Meiner Weisheit erkannte Ich auch, wann die Zeit gekommen ist, da das Umgestaltungswerk vor sich gehen wird.

Und Ich werde daher bis zum Ende Meine Stimme ertönen lassen und das nahe Ende ankündigen, und wohl dem, der dieser Stimme achtet und sich vorbereitet, wohl dem, der mit Mir die Verbindung herstellet und im Glauben an Mich und Meinen Schutz alles an sich herankommen läßt, wohl dem, der zu den Meinen gehören will und Mir treu bleibt bis zum Ende. Denn diesen versehe Ich mit ungewöhnlicher Kraft, und er wird standhalten und den Tag des Endes nicht zu fürchten brauchen.

Amen

B.D. 8277 empfangen am
4
Wie es war vor der Zeit der Sündflut

Es wird wieder eine Zeit sein wie vor der Sündflut. Wieder werden die Menschen in überschäumender Freude ihr Erdenleben genießen, wieder werden sie streben und höchste Ziele erreichen wollen, doch all ihr Denken wird nur irdisch materiell ausgerichtet sein. Wieder wird die Sünde überhandnehmen, und die Menschen werden sichtliche Diener des Satans sein, die Wahrheit wird verlacht und der Irrtum angebetet werden. Die Stimme Gottes wird überhört werden, doch der Stimme des Satans sind die Menschenherzen aufgeschlossen, und also werden sie immer nur Übles verrichten und ständig wider die ewige Ordnung verstoßen, sie werden bar jeder Liebe sein, dafür eine übergroße Selbstliebe besitzen und immer nur für sich selbst sorgen und schaffen und an der Not des Mitmenschen erbarmungslos vorübergehen.

Aber es ist euch diese Zeit vorausgesagt worden, und sie wird kommen, wie ein Tag auf den anderen folgt, denn einmal wird die Zukunft zur Gegenwart, und einmal erfüllen sich alle Voraussagen, und ihr Menschen stehet vor dem Ende, und es wird keine lange Zeit mehr vergehen. Und darum sollet ihr alle noch eifrig tätig sein, die ihr euch angeboten habt für die Arbeit im Weinberg des Herrn. Ihr sollet alles tun, was möglich ist, um eure Mitmenschen aufzuklären, und euch wird dazu von oben ein Geistesgut zugeleitet, das wahrlich dazu geeignet ist, die Menschen zur Selbstbesinnung zu bringen, wenn sie es nur ernsthaft bedenken. Doch alle Menschenherzen kann Gott durchschauen und auch ersehen, wer noch zu retten ist. Und für diese wenigen sendet Er Seine Boten aus, die ihnen das Wort bringen sollen, das ihnen vollste Aufklärung schenkt und ihnen auch die Richtlinien für einen rechten Lebenswandel angibt.

Dieses Sein Wort anzunehmen bedeutet schon Rettung aus der Finsternis und Rettung vor dem Untergang, denn wer das Wort Gottes in Besitz nimmt, der wird auch mit ihm alles empfangen, was er benötigt, und er wird kraft- und lichtvoll sein, und dann kann ihn nichts mehr schrecken, was von seiten des Gegengeistes auf ihn einstürmt.

Und wollet ihr daran noch zweifeln, wenn ihr euch umsehet in der Welt, wenn ihr das Treiben der Weltkinder beachtet und auch alle Weltgeschehen verfolgen könnet, die wahrlich Formen annehmen, daß nur ein gewaltiges Zerstörungswerk Gottes die Menschen noch aufrütteln kann? Denn könnet ihr wohl annehmen, daß des Gegners Wirken nachlassen wird, daß er einmal die Herrschaft wieder aufgibt, die er erlangt hat bei den Menschen?

Könnet ihr annehmen, daß die Menschen in dieser Zeit ihre Selbstliebe bekämpfen und sich hilfsbereit dem Mitmenschen zuwenden, daß sie die Liebe in sich entzünden und sich mit Gott in Verbindung setzen? Es wird dies nur ganz wenigen gelingen, und diese gehören zu den Seinen, die Er am Ende der Tage entrücken wird, welche die neue Erde als Stammeltern des neuen Menschengeschlechtes bewohnen werden, wie es stets und ständig verkündet wird. Doch die Zahl derer wird so gering sein, und das Ziel der Arbeiter im Weinberg des Herrn soll einzig und allein sein, diese Zahl zu erhöhen und alle noch wandlungsfähigen Menschen zu dieser Wandlung zu veranlassen, auf daß die Ernte am Ende nicht allzu gering sei.

Aber das Ende kommt mit aller Gewißheit. Denn wenn euch Menschen auch Zeit und Stunde unbekannt ist und auch niemals von Gott aus euch die genaue Zeit angegeben ist, so rückt sie doch mit großer Geschwindigkeit näher, denn sie ist vorbestimmt seit Ewigkeit. Und immer dringender werdet ihr ermahnt werden, euch auf das Ende vorzubereiten, weil ihr noch die Möglichkeit habt, euch zu wandeln und euch eurem Gott und Schöpfer anzuschließen, Der euch als Vater beglücken will mit einem ewigen Leben. Ihr sollet aber dennoch täglich eure Arbeit verrichten, eben weil ihr Tag und Stunde des Endes nicht wisset, aber ihr sollet rechnen damit, daß euch nur noch wenig Zeit bleibt, ansonsten ihr nicht immer dringender auf das Ende hingewiesen würdet.

Beachtet nur alle Anzeichen, denn es wird sein wie vor der Sündflut, die Menschen werden keine Grenzen mehr finden in ihrer Vergnügungssucht, und ständig werden sie vom Gegner Gottes angeregt werden zu zügellosem Leben, zu Sünden und Verbrechen aller Art, und die Menschen werden ganz ihm zu Willen sein, weil sie selbst nicht die Kraft haben, sich zu widersetzen, und weil sie nicht die Gnaden des Erlösungswerkes Jesu Christi in Anspruch nehmen, Der ihnen einen verstärkten Willen erworben hat durch Seinen Tod am Kreuz. Scheinbar wird die Macht des Gegners von Gott größer sein als die Macht Gottes, wenn an dem satanischen Zustand der Menschen und ihrem Tun der Maßstab angelegt wird, doch der freie Wille der Menschen ist Anlaß dieser großen Macht.

Dennoch gebietet Gott Selbst ihm Einhalt, wenn er seine Machtbefugnis überschreitet, wenn er gegen Gott Selbst vorgeht und das Wissen um Ihn in Jesus und um Sein Erlösungswerk völlig auszurotten sucht. Dann wird das Licht von Ewigkeit Selbst die Finsternis durchbrechen, dann wird Jesus Selbst kommen in den Wolken und von der Erde holen die Schar der Gläubigen, die Ihm treu bleiben bis zum Ende. Dann wird Er sie entrücken vor den Augen der vom Satan regierten Menschen, und diese werden dem sicheren Tode verfallen sein, denn es wird sich die Erde spalten und alle aufnehmen, die versagen in ihrer letzten Erdenlebensprobe und die darum aufs neue gebannt werden in den Schöpfungen der neuen Erde.

So unglaubhaft euch das auch scheinen mag, ihr müsset es als Wahrheit annehmen und dürfet nicht glauben, daß euer Bleiben auf dieser Erde noch sehr lang ist. Schneller, als ihr denkt, wird der Tag kommen, und gesegnet, wer noch zuvor die Wahrheit annimmt, wenn sie ihm dargeboten wird von euch, die ihr dienet als treue Arbeiter im Weinberg des Herrn. Gesegnet, wer bewußt seinen Erdenwandel führt, bewußt sich Gott zuwendet und das Ziel auf Erden zu erreichen suchet, denn er wird wahrlich auch hindurchgeführt werden durch alle Versuchungen, und er wird auch den Anfechtungen des Gegners von Gott Widerstand zu leisten vermögen, denn es hat der Gegner nur Macht über den Menschen, wenn dieser selbst ihm die Macht einräumt. Niemals aber wird der Gegner den Menschen zwingen können, ihm hörig zu sein, dessen Wille seinem Gott und Schöpfer gilt, Den er als seinen Vater erkannt hat und Ihm allein zustrebt.

Und weil die Menschheit selbst also den Gegner Gottes erhoben hat auf den Thron, wird sie auch teilnehmen an seinem Los, wenn er in Ketten gelegt und in die Finsternis geworfen wird. Auch sein Anhang wird gebannt werden in der Materie und den Weg der Aufwärtsentwicklung noch einmal zurücklegen müssen, und das wird also auch eine Umgestaltung der gesamten Erdoberfläche bedingen, ein Zerstören der Schöpfungswerke, auf daß wieder das Geistige darin frei wird und neu verformt werden kann in den Schöpfungen der neuen Erde. Denn niemals steht von Gott aus der Entwicklungsgang still, immer werden neue Möglichkeiten geschaffen, wenn das Geistige als Mensch versagt, denn einmal muß eine jede Seele zum Ziel gelangen, einmal wird jede Seele zum Leben kommen und dieses Leben ewig nicht mehr verlieren.

Amen

B.D. 8754 empfangen am 16.2.964
5
Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Über das Letzte Gericht
« Letzter Beitrag von Maria am Gestern um 08:21:53 Vormittag »
Über das Letzte Gericht

[GEJ.10_156,01] Sagte Simon Juda: „Herr und Meister, diesmal habe ich alles das, was Du nun erklärt hast, mit größter Klarheit begriffen, besser als je irgendwann zuvor; aber das muß ich auch hinzugestehen, daß mich Deine zu große Weisheit beinahe erdrückt hätte. Dir ist es wohl ein leichtes, über derlei unendlich große Dinge noch leichter zu reden als ein Hausherr über sein Hausgerät, aber unser irdischer Verstand, der empfindet dabei die ganze Last Deiner endlosen Allwissenheit und seiner allernichtigsten Unwissenheit.

[GEJ.10_156,02] O Herr! Du wirst eine große Masse Deines ewigen Lichtgeistes über uns ausgießen müssen, bis wir nur das verstehen werden, was Du bis jetzt uns alles geoffenbart hast! Ich danke Dir für Deine so große Gnade, die Du uns nun erweisest; aber das sehe ich doch ein, daß wir nicht imstande sein werden, alle die großen Geheimnisse, die Du uns schon aus der Naturwelt, und daneben jene noch größeren aus dem Geisterreiche, geoffenbart hast, auch unseren Jüngern wiederzugeben.“

[GEJ.10_156,03] Sagte Ich: „Ist vorderhand auch gar nicht notwendig, sondern das wird schon Mein Geist bei vielen tun, die Ich dazu berufen werde. Für die Kinder der Jetztzeit aber ist es genug, daß die Menschen an Mich glauben, daß Ich diesem Meinem Fleische nach von Gott, dem Vater, ausgegangen bin, und daß ein jeder Mensch durch solch einen Glauben zur wahren Erkenntnis Gottes, zur wahren Liebe zu Ihm und zum Nächsten und dadurch auch zum ewigen Leben übergehen wird.

[GEJ.10_156,04] Und so werdet ihr in dem die Posaune sein, welche alle hören werden, auch die, die in den Gräbern sind, und die das Meer ihrer endlos vielen Torheiten und Sünden wegen gefangenhält, und sie werden aus den Gräbern hervorgehen, und auch die, die das Meer gefangengehalten, werden frei werden und angetan werden mit dem Kleide des Lebens.

[GEJ.10_156,05] Denn wer da erweckt wird durch die Posaune, der wird nicht erweckt zum Tode, sondern zum Leben; wer aber den Schall der Posaune nicht wird hören wollen, der wird auch nicht erweckt werden, sondern verbleiben in der Nacht seines Grabes und in der Gefangenschaft des Meeres bis zur Zeit, in der diese ganze Erde aufgelöst wird durchs Feuer. Denn wie zu der Zeit Noahs werden sie freien und sich freien lassen und sich gar nicht kümmern um die Stimme Meiner Erweckten; diese werde Ich aber dann gleich in einem Augenblick von dieser Erde entrücken und jene mit allen ihren Lieblingen dem alles zerstörenden Feuer preisgeben, zu dessen Entstehung die dermaligen unbußfertigen Weltmenschen selbst das allermeiste beitragen werden.

[GEJ.10_156,06] Und sehet, das wird ein letztes Gericht auf dieser Erde sein, zu dem kleine Anfänge bald nach euch werden gemacht werden! Zudem aber müsset ihr freilich nicht denken, daß solch ein Feuer alsogleich an allen Orten und Punkten der Erde zugleich hervorbrechen wird, sondern gleich nur so nach und nach, auf daß den Menschen noch immer zur Besserung Zeit und Raum gegeben wird.

[GEJ.10_156,07] Es entsteht in euch freilich geheim wieder die Frage, was es darauf mit solchen unbändigen Seelen für eine Bewandtnis haben werde. Da denket aber nur daran, was Ich euch soeben gesagt habe, daß es in Meines Vaters Hause viele Wohnungen und Korrektionsanstalten gibt, und ihr werdet daraus leicht innewerden, was da fürderhin mit solchen Seelen geschehen wird!

[GEJ.10_156,08] Jedoch, was Ich euch nun gesagt habe, das behaltet bei euch; denn die Menschen, wie sie jetzt sind, können solches nicht fassen und begreifen! Darum haben die Juden, als sie zu den Zeiten der Könige stets finsterer und halsstarriger geworden sind, die letzten drei euch schon bekanntgegebenen Bücher nimmer verstehen mögen und haben sie als apokryph (unecht) beseitigt.

[GEJ.10_156,09] Die euch bekannten Essäer haben sich derselben aber noch zur rechten Zeit zu bemächtigen gewußt und sich daraus auch viele irdische Vorteile bereitet, was freilich in Meinem Willen ebensowenig gelegen war, als es je in Meinem Willen hat gelegen sein können, daß die Menschen mit Hilfe aller der Fähigkeiten, die Ich ihnen gegeben habe, sich in alle Wucht der Sünden begeben und Meiner gänzlich vergessen sollten. Aber dessenungeachtet haben sich die Menschen mit allerlei guten und schlechten Erfahrungen bereichert und sind dann zu verschiedenen Zeiten dennoch wieder zu Mir zurückgekehrt und haben sich dadurch Wege zur Besserung und zum Lichte bereitet. Und so wird auch durch die Essäer noch ein rechtes Licht unter viele Menschen kommen.“

Evangelium Johannes, Band 10, Kapitel 156, empfangen durch Jakob Lorber
6
Die letzten Worte des sterbenden Heilandes am Kreuz

Tönendes Wort  - Erscheinung

Es ist ein besonders hoher Reifegrad erforderlich, um Mein Wort tönend vernehmen zu können, und sonach kann Ich euch vorerst nur ein begrenztes Wissen vermitteln, wenn auch in einem Umfang, daß ihr wohl fähig seid, für Mich zu arbeiten und das Evangelium den Mitmenschen zu verkünden. Doch es geht dem Ende zu, und die Menschheit steht vor den letzten Geschehnissen auf dieser Erde. Die Menschen sind völlig unwissend und weder fähig, Mein Wort entgegenzunehmen, noch es zu erkennen, so es ihnen dargeboten wird. Sie wissen in ihrer geistigen Blindheit nichts mehr vom Segen des Erlösungswerkes Christi, sie glauben nicht an Ihn und sind daher rettungslos der Gewalt Meines Gegners preisgegeben, so sie sich nicht wandeln in ihrem Denken und Handeln bis zum Ende.

Und um nun ihren Glauben wieder aufleben zu lassen, so es noch möglich ist, wird sich den Menschen etwas Außergewöhnliches darbieten, wovon Jesus auf Erden Erwähnung tat, es werden Zeichen und Wunder geschehen. Es wird das Kreuz Christi sichtbar am Himmel erscheinen in solcher Deutlichkeit, daß die Menschen erschrecken werden, die nicht an Ihn glauben, während die Meinen jubeln und frohlocken und in ihrem Glauben überaus gestärkt werden. Und nun wird ein ungewöhnliches Verlangen nach Aufklärung zutage treten, und rechte und falsche Annahmen werden Meine Diener veranlassen, sich einzuschalten und die Menschen zu unterweisen in der Wahrheit.

Und nun benötigt ihr ein besonderes Wissen, das Ich euch wohl vermitteln möchte, das ihr aber nur aufnehmen könnet in dem vorerwähnten Reifezustand, den das tönende Wort verlangt. Gedanklich ist dieses Wissen nicht zu vermitteln, es muß das geistige Ohr und das geistige Auge geöffnet sein, um die Eindrücke in sich aufnehmen zu können, die der sterbende Heiland am Kreuz empfand und wiedergab mit Worten, die keines Menschen Ohr vernahm und die daher der Menschheit völlig unbekannt geblieben sind.

(6.5.1949) Daß euch diese Kenntnis bisher vorenthalten wurde, hat seinen Grund darin, daß nur wenige Menschen die Tiefe dieser Worte hätten fassen können und daß ein überstarker Glaube dazu gehört, der lebendig sein mußte durch die Liebe, um sie zu verstehen. Kurz vor dem Ende aber wird es Menschen geben, die diesen durch die Liebe lebendigen Glauben besitzen und denen der Sinn der göttlichen Worte Jesu verständlich sein wird. Diesen nun Köstliches zu bieten durch die Übermittlung jener Worte ist Mein Wille, und darum suche Ich ein geeignetes Gefäß, in das Ich Meinen Geist ausgießen kann, einen Mir ergebenen Diener auf Erden, dem Ich Mich offenbaren kann, dem Ich klar und verständlich die Worte Jesu am Kreuz durch die innere Stimme kundgeben kann, auf daß sie durch ihn den Mitmenschen vermittelt und also der Menschheit zugänglich gemacht wird.

Sowie nun die Erscheinung am Himmel sichtbar sein wird, werden die Meinen hervortreten und für Mich reden, sie werden dem Kreuz Christi zujubeln und Seine Worte wie ein leises Klingen im Herzen vernehmen, dann aber müssen diese Worte schon von oben zur Erde geleitet sein, sie müssen durch das tönende Wort empfangen werden und Meinem Diener verständlich sein und seine Bestätigung finden durch jene Gläubigen, die es gleichfalls im Herzen vernehmen, doch als von oben aus der Höhe gesprochen erachten.

Ich lasse aber zuvor schon den Menschen Kenntnis zugehen, auf daß sie des großen Wunders innewerden. Und wer nun erleuchteten Geistes ist, der wird eine seelische Erbauung finden und ungeheure Kraftzufuhr verspüren, und diese Kraft will Ich allen zuwenden, die in der Endzeit Mir ihre Treue beweisen, und Ich will ihnen ein Mittel geben, das ihre Kraft so vermehren wird, daß sie den schwersten Kampf bestehen und aushalten bis zum Ende, bis Ich Selbst komme und sie heimhole in Mein Reich, bis sie eingehen in das Reich des Friedens, in das Paradies auf der neuen Erden.

Amen

B.D. 4630 empfangen am 5.5.1949
7
Tönendes Wort fordert erhöhten Reifezustand

Der größte geistige Gewinn eines Menschen im Erdenleben ist das Vernehmen der Stimme Gottes in sich, denn es ist ein Beweis, daß die göttliche Ordnung wiederhergestellt ist, in der sich das Urwesen befand, als es erschaffen wurde und unmittelbar mit seinem Gott und Schöpfer verbunden war, so daß Dessen Stimme in dem Wesen ertönen konnte.

Doch solange dieses Wesen nun noch als Mensch über die Erde geht, soll es auch den Grad der Vollkommenheit erhöhen, um diese göttliche Stimme tönend in sich vernehmen zu können, denn es gehört dazu ein hoher Reifegrad, den nur wenige Menschen auf der Erde erreichen. Dennoch ist die gedankliche Wortübertragung von seiten Gottes ein Beweis, daß der Mensch eifrig ist im Streben nach der Seelenreife, daß er die Bindung mit seinem Gott und Schöpfer hergestellt hat und dadurch auch fähig ist, die göttliche Ansprache zu hören.

Der Urzustand des Wesens war jedoch ein Zustand der Vollkommenheit, der durch das Wesen selbst verkehrt wurde in das Gegenteil. Und also ging auch dem Wesen die Fähigkeit verloren, die Stimme Gottes zu hören, durch die Sich das höchste Wesen mit Seinem Geschöpf verständigte im Anbeginn. Und solange das Wesen die Stimme Gottes hörte, war es auch selig im Übermaß. Denn so lange stand es auch in der Erkenntnis, es wußte um alles, es erkannte sich selbst als Geschöpf eines überaus vollkommenen Wesens, und es war selig in dieser Erkenntnis.

Als es die Fähigkeit verlor, Seine Stimme zu hören, ging es auch aller Erkenntnis verlustig, es entfernte sich immer weiter von Gott und wußte nichts mehr von sich selbst, weil es auch das Ichbewußtsein verlor, als es zwecks Rückführung zu Gott aufgelöst wurde und neu geformt zu Schöpfungen verschiedenster Art. Und dieses alles weiß auch nicht der Mensch, wenn er die Erde betritt als letztes Stadium seines Rückführungsweges zu Gott. Aber es kann ihm dieses Wissen vermittelt werden, und dann geschieht dies durch die innere Ansprache, durch seinen Geist, der als Anteil Gottes verbunden ist mit dem Vatergeist von Ewigkeit, der wieder von innen heraus dem Menschen Kenntnis geben kann, was er ursprünglich war, was er jetzt ist und was er wieder werden soll.

Und diese innere Belehrung geht ihm zu in Form von Gedanken, solange er noch nicht die Seelenreife erlangt hat, die das Hören der göttlichen Ansprache voraussetzt. Aber daß er überhaupt diese Erkenntnis gewinnen darf, daß sie ihm zugeführt wird durch das Wirken des Geistes im Menschen, ist eine so unerhörte Gnadengabe Gottes, die zu immer höherer Reife anspornen sollte und es auch möglich macht, die direkte Ansprache Gottes zu vernehmen. Es kann der Mensch gedanklich eingeführt werden in die Wahrheit, in das rechte Erkennen alles dessen, was ihm sonst verborgen bleibt. Es können alle seine Gedanken so gelenkt werden, daß sie der Wahrheit nahekommen und der Mensch auch von der Wahrheit seines Denkens überzeugt ist.

Aber er kann auch direkt angeredet werden von Gott, wenn er wieder eine Mission zu erfüllen hat: den Mitmenschen, die ohne geistiges Wissen sind, ein wahrheitsgemäßes Wissen zuzuführen. Dann ertönet wieder das Wort in ihm, wie zu Anfang, er kann sich austauschen mit seinem Gott und Schöpfer, er kann Ihn fragen, und er wird Antwort erhalten, und sowohl er selbst als auch seine Mitmenschen wandeln nicht mehr in der Finsternis dahin, es wird in ihnen ein Licht entzündet, das hell leuchtet durch die Nacht, in der alles einst gefallene Geistige noch wandelt, das noch nicht die innige Bindung hergestellt hat mit dem Lichtquell von Ewigkeit.

Ihr Menschen sollet es alle wissen, daß ihr einstens einen direkten Austausch mit eurem Gott und Schöpfer führen konntet, ihr sollet es wissen, daß ihr jederzeit auch wieder den Zustand herstellen könnet, Ihn zu fragen und Antwort zu erhalten, daß es aber an euch selbst liegt, ob ihr euch so gestaltet, daß ihr einer direkten Ansprache Gottes würdig seid, denn ihr müsset wieder in das Gesetz ewiger Ordnung eintreten, aus der ihr einstens freiwillig herausgetreten seid, ihr müsset wieder das Prinzip der Liebe vorherrschen lassen in euch, und ihr werdet euch durch die Liebe Dem verbinden Der die Ewige Liebe Selbst ist. Und seid ihr Ihm verbunden, dann werdet ihr Ihn auch hören, denn Seine Liebe ist so tief, daß Er Seine Geschöpfe ständig mit Seiner Ansprache beglücken möchte.

Dann aber ist auch die Rückkehr zu Ihm gesichert, denn das Verlangen des Menschen, zurückzukehren in das Vaterhaus, das er einst freiwillig verlassen hatte, wird immer stärker werden, und Sein Wort wird auch eine solche Kraft haben, daß sich der Mensch oder dessen Seele nicht seinem Einfluß entziehen kann. Und sie wird sich stets mehr vollenden und wieder ihr Urwesen annehmen, sie wird wieder werden, was sie war im Anbeginn, ein überseliges Wesen, das Gott loben und preisen wird bis in alle Ewigkeit.

Amen

B.D. 8499 empfangen am 17.5.1963
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Tönendes Wort und Bedingungen
« Letzter Beitrag von Maria am Januar 16, 2019, 08:38:49 Vormittag »
Tönendes Wort und Bedingungen

Des leisesten Empfindens müsset ihr achten, wollet ihr Meine Stimme in euch vernehmen. Und darum kann die Übertragung Meines Wortes nur stattfinden in völliger Abgeschlossenheit von der Welt. Ihr lebt zwar noch mitten in der Welt, doch es kann um euch herum alles in ein Nichts versinken, es kann völlig unbemerkt von euch bleiben, so eure Gedanken sich nach innen kehren und Mich suchen. Dann betrachtet ihr andere als irdische Sphären, dann weilet ihr schon im geistigen Reich, eure Seele hat sich hinübergeschwungen, während der Körper auf der Erde zurückbleibt, ohne jedoch die Verbindung mit der Seele verloren zu haben.

Wem es gelingt, alle weltlichen Gedanken auszuschalten und sich zu konzentrieren, der wird es bald leise im Herzen sprechen hören und desto klarer, je mehr die Lösung der Seele vom Körper vollzogen ist, d.h., je mehr die Seele dem Reich zustrebt, wo Mein Wort seinen Ausgang hat, wo Ich Selbst weile inmitten der Wesen, die euch in Meinem Auftrag belehren, so die Belehrung nicht direkt von Mir ausgeht.

Die Welt will zwar eine direkte Ansprache Gottes an die Menschen nicht wahrhaben, sie kann es nicht glauben, weil sie, d.h. die Weltmenschen, niemals diese feine Stimme zu hören vermögen, und immer nur das beachten, was der Körper fordert und was er leistet. Die Seele ist ihnen ein unglaubwürdiger Begriff, die Seele wird nicht von ihnen anerkannt und daher auch nicht akzeptiert, was die Seele empfängt aus dem geistigen Reich und den Menschen auf der Erde vermitteln will. Sie glauben es nicht, weil ihnen auch der Wille fehlt, die Bedingungen zu erfüllen, die ein Vernehmen Meiner Stimme möglich machen. Sie trennen sich nicht in Gedanken von der Welt, sondern streben diese unentwegt an, so daß ihnen keine Stunde innerer Einkehr bleibt, sie also niemals ein Innenleben führen, ohne solches aber das Vernehmen Meines Wortes undenkbar ist.

Ich trete den Menschen nicht von außen nahe, sondern im Herzen komme Ich ihnen entgegen. Ich wirke zwar auch offensichtlich, so daß es äußerlich erkennbar ist, mit welchen Menschen Ich bin, welche Menschen von Mir Kraft empfangen, doch immer nur dort, wo ein Liebeleben geführt wird, wo Ich im Herzen Einkehr halten kann, weil Ich im Herzen gerufen werde. Ich wirke immer nur dort, wo ein Erdenkind fest an Mich glaubt und innige Liebe zu Mir empfindet, und beides sind Empfindungen der Seele, woran der Körper als solcher unbeteiligt ist.

Wer Mich also hören will, der muß zu Mir kommen, und Ich bin nicht in der Welt, sondern im geistigen Reich, wenngleich Ich auch der Welt mit Meinem Willen vorstehe, doch nur allein deshalb, um auch die Weltmenschen zu gewinnen, sie herauszulocken aus dem Trubel der Welt in die Einsamkeit, um ihnen die Güter begehrenswert zu machen, die allein einen Wert haben für die Ewigkeit. Ziehet euch zurück in die Stille und lauschet in euch, und ihr werdet Mich hören klar und deutlich, so ihr jeden Gedankens achtet, solange ihr nicht das tönende Wort in euch vernehmet, was eine besondere Seelenreife und innigste Verbindung mit Mir voraussetzt. Doch Ich offenbare Mich einem jeden, der Meinen Willen erfüllt und Mich zu hören begehrt.

Amen

B.D. 4448 empfangen am 2.10.1948
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Tönendes Wort - Resonanzboden - Instrument

Es muß gewissermaßen ein Resonanzboden vorhanden sein, soll der Ton hörbar erklingen, und ebenso verhält es sich mit der inneren Stimme, die immer erst dann vernehmbar ist, so der Mensch empfänglich ist für den feinen Schall der göttlichen Stimme. Es muß gleichsam erst das Instrument, das menschliche Herz, den Ton wiedergeben, den der göttliche Meister Selbst erklingen läßt und der voller Innigkeit und Wohlklang das menschliche Herz berührt. Und je nachdem nun das Instrument gepflegt wird, desto lieblicher ist der Klang, der ihm entlockt wird, und also kann das Tönen des göttlichen Wortes ein jedes Erdenkind vernehmen, so es nur willig sein Herz öffnet und die göttliche Stimme zu hören begehrt.

Und doch wird es nur ganz selten sein, daß Gott in dieser Weise zu den Menschen sprechen kann. Denn niemand begehrt ernstlich, vom göttlichen Angebot Gebrauch zu machen, denn es hat der Mensch nicht das Verlangen, zu hören, was ihm der ewige Schöpfer vermitteln will. Und ohne Verlangen ist es wieder unmöglich, ihm die göttliche Wahrheit zugänglich zu machen. Und in solcher Lage sind heut fast alle Menschen. Sie könnten das Wort Gottes vernehmen, und zwar kann es auf dem direkten Wege von ihnen in Empfang genommen werden oder auch durch Übermittlung, so der Mensch selbst nicht fähig ist, sein Herz aufnahmefähig zu machen.

Und es ist der Mensch dann nicht fähig, wenn sein Wille nicht das Herz veranlaßt, als Resonanzboden zu dienen, d.h., willig und freudig zu horchen, bis die Stimme im Herzen des Menschen ertönt zur unbeschreiblichen Freude des Lauschenden. Denn es wird Gott mit einem jeden reden, der Seine Stimme vernehmen will; Er wird in eines jeden Menschen Herz die Gabe legen, gedankliche Übermittlungen sowohl als auch tönende Worte aufzunehmen und sie dem Gehirn zuzuführen, wo es nun erst verstandesmäßig verarbeitet wird und also dem Menschen nun zugeht, entweder als klare Gedanken oder tief empfundene Worte, die nichts anderes bezwecken, als Licht und Wahrheit den Menschen auf Erden zu bringen, sofern diese angefordert wird.

Amen
B.D. 1395 empfangen am 27.04.1940
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Tönendes Wort
« Letzter Beitrag von Maria am Januar 14, 2019, 05:30:39 Vormittag »
Tönendes Wort

Wohl tönet das innere Wort klar und vernehmlich, doch nur dem, der nach innen horchet und durch seinen Lebenswandel sein Herz so gestaltet hat, daß Gott Selbst Sich durch dieses Herz äußern kann. Es muß die Seele des Menschen so innig mit dem Geistesfunken in sich verbunden sein, daß sie jederzeit seine Stimme vernehmen kann, und der Geistesfunke, der eine Ausstrahlung Gottes ist, vermag sich so zu äußern, daß der Mensch, gesprochenen Worten gleich, seine Stimme hört, daß die Worte in ihm klingen und also nicht mißverstanden werden können.

Denn wie Menschen zueinander sprechen von Mund zu Mund, so spricht auch Gott mit den Menschen durch das Herz. Es ist der Vorgang nicht anders zu erklären, doch verständlich ist er nur für den, der einmal die göttliche Stimme gehört hat. Er fühlt es im Herzen, was Gott zu ihm spricht, und er ist überselig über diese Gnade, denn nun gibt es für ihn keinen Zweifel, keinen Unglauben, keine Frage, denn alles wird ihm widerlegt oder beantwortet, sowie ein Zweifel oder eine Frage in ihm aufgetaucht ist. Das tönende Wort ist für den Menschen ein Beweis, daß alles Wahrheit ist, was er nur glaubte zuvor.

Und das tönende Wort bekundet dem Menschen die Anwesenheit des himmlischen Vaters, Seine Nähe, die unsagbar beglückt. Doch es klingt so überaus leise und fein im Herzen, daß nur die größte Achtsamkeit es zu vernehmen vermag. Die innigste Verbindung mit Gott muß hergestellt werden gedanklich, und dann muß das Horchen einsetzen, das Harren auf Seine Gnade, die nun vernehmlich auf ihn einströmt.

Die göttliche Stimme in sich zu vernehmen wird aber nur dem Menschen möglich sein, dessen Herz sich zur Liebe gewandelt hat, denn es ist die göttliche Liebe, die sich dem Menschen gegenüber äußert, und diese kann nur dort in Erscheinung treten, wo wahre Liebe ist. Doch hat der Mensch einmal das göttliche Wort hörbar in sich vernommen, so wird er diese Gnadengabe ewiglich nicht mehr verlieren, dann kann er jederzeit und überall Seine Stimme ertönen hören, er wird nur in inniger Zwiesprache mit Ihm zu verharren brauchen, und schon wird er die Antwort klar und deutlich vernehmen. Und ihn wird kein Zweifel befallen ob der Wahrheit dessen, weil er die Nähe Gottes spürt und es ihm auch verständlich ist, daß Gott Sich hörbar kundgibt.

Doch bevor das Erdenkind nicht einen bestimmten Reifegrad erlangt hat durch ein uneigennütziges Liebeleben, kann es auch nicht das Glück dieser seligen Vereinigung mit Gott empfinden. Jedoch es soll stets und ständig nach innen horchen und innig bitten um diese Gnade, auf daß es Kraft empfange, zu leben nach dem Willen Gottes, und Seine ewige Liebe sich ihm zuneige, auf daß es Seine Stimme vernehme klar und deutlich, auf daß Er durch das Herz zu ihm spreche und das Erdenkind Seine Liebe fühle und überglücklich schon auf Erden ist.

Amen

B.D. 3381 empfangen am 27.12.944
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