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Sekten - Orden - Freikirchen / Zauberei in der Gemeinde Christi
« Letzter Beitrag von Vera am Juni 22, 2018, 10:38:10 Vormittag »
Kapitel 1

von JedidaMD (liebezurwahrheit.de)

Was ist eigentlich Zauberei?
Unter Zauberei und Magie ist eine methodisch geordnete Handlung zu verstehen, mit der der Mensch in die geglaubte Dynamik magischer Kräfte eingreift, „um in Ausnutzung der ihm geeignet erscheinenden Kräfte seine Ziele zu erreichen, Schäden von sich abzuwehren und sich positive Vorteile zu verschaffen". Es geht bei der Zauberei um Kraftübertragung vermittels bestimmter Formeln und magischer Gegenstände, Zeichen, Wunder, Heilungen, Gebetserhörungen, Segen, Handauflegung und Dämonenaustreibungen. Sie bezeugen eine geistliche Wirklichkeit hinter unserer sichtbaren Welt, die ebenfalls zu Gottes Schöpfung gehört. Diesen Bereich dürfen Christen nur in Gemeinschaft mit Gottes Geist betreten (Erlaubnis, Vollmacht). In diesem Sinne ist auch weiße Magie / Zauberei im Namen des dreieinigen Gottes für Christen ausgeschlossen, weil Magie grundsätzlich mit ihren aus der Rückbindung an Gott losgelösten Zauberformeln an Gott vorbei geht.
Wo von Ihm bevollmächtigte Menschen Kraft des Geistes Jesu Wunder tun, sind diese in ihrer äußeren Erscheinung in keiner Weise von Wirkungen fremder Mächte unterscheidbar. Entscheidend ist die Vertrautheit mit Gott, an die Seine Vollmacht gebunden ist. Wo der Mensch nur auf Wirkungen achtet, läuft er Gefahr, Wirkung und Verwirklichung zur Herrschaft zu machen und damit erneut gottfremden Kräften (Dämonen) zu verfallen. Die mit ihrer Hilfe ausgeübten übernatürlichen Wirkungen beinhalten einen Herrschaftswechsel. Nicht der Mensch beherrscht die magischen Kräfte, sondern sie ihn. Die Folge ist ein von Angst beherrschtes Leben, das nach immer neuen Abwehrmitteln verlangt und damit die magische Sklaverei verstärkt.

Wenn auch die magischen Kräfte und Mächte zu Gottes Schöpfung gehören, dann hat der Mensch vom Schöpfungsauftrag her die Aufgabe, die Dinge zu untersuchen, zu prüfen, - und entsprechend dem Schöpfungsauftrag ständig auf der Gratwanderung zwischen vertrauensvollem Gehorsam und Sein-Wollen-wie-Gott in der Verantwortung vor Gott - gerade in der vertrauensvollen Gehorsamsanbindung an Ihn - damit umzugehen. (Auszüge aus 'Das große Bibellexikon' Brockhaus-Brunnen )

Der Mensch hat aus sich selbst, aus seinem gefallenen Fleisch, keine Macht und keine Kraft, geistliche Dinge zu beeinflussen.
Wandelt er in der Neuheit des Lebens durch die Führung des Geistes Gottes, dann wird er von Diesem angeleitet und befähigt, sogar Berge zu versetzen. Versucht er dies jedoch in eigener Kraft, ohne göttlichen Auftrag, tut er ein 'Werk des Fleisches - er zaubert!' Gal.5:20 und ist dem Zauberer Luzifer ausgeliefert, der Zutritt zum gefallenen Fleisch der Menschenkinder hat. Um den Gläubigen vollends in seinen Bann zu ziehen, wird er ihm erst mal die Kraft und Befähigung zur Verfügung stellen und ihn in dem Glauben lassen, dass seine Quelle noch Gott sei. Welch eine List!

Es ist mir klar, dass dieses Thema ein verschwiegenes in den Gemeinden ist. Und gerade deshalb hat der Teufel leichtes Spiel, die Kinder Gottes zu verführen. Mach dich also schlau, damit du seine List erkennst und ihm widerstehen kannst - indem du im Glauben, in der Lehre Christi und der Apostel bleibst. Lass uns nun im Einzelnen seine Zaubertrickkiste knacken und beginnen wir mit einer sehr christlich erscheinenden magischen Handlungsweise:

Glaubens- und Forderungsgebete, 'in Existenz sprechen'
Es gehört zu den Urträumen des Menschen, durch ein Wort (Zauberspruch, Befehl) oder eine Bewegung (Ritual, Knopfdruck) ohne jede Anstrengung verwirklichen zu können, was er sich wünscht. Mit der Verführung zur Eigenmächtigkeit hat Satan im Leib Christi daher großen Erfolg. Er reißt damit das Gotteskind aus der demütigen, vertrauensvollen Abhängigkeit zu seinem himmlischen Vater heraus und bläst ihn geistlich auf durch Glaubensprinzipien, die er zu Glaubensgesetzen erhebt, die ein Machtmittel im Mund des Gläubigen darstellen, um seine eigenen Wünsche und Ziele bei Gott durchzusetzen.
Er ist der Erfinder der Lehre, dass die Worte eines Menschen übernatürliche Kraft haben sollen und somit schöpferische Energie beinhalten, die neue Wirklichkeiten schaffen könne. Den Worten eines Menschen wird damit eine eigene Macht zugeschrieben. Darüber hinaus versucht der Gläubige sich der Kräfte Gottes zu bemächtigen und sie für seine Ziele einzuspannen. Er ist damit auf dem Weg der Manipulation Gottes! Das ist fromm getarnte Magie!

Hier erkennen wir wieder die Versuchung Satans, die er sowohl in Eden angewandt hat (Entscheidet selbst was für euch gut und böse ist! Ihr werdet sein wie Gott!), als auch bei Jesus in der Wüste (Du hast Vollmacht Gottes! Hilf dir selbst! Tu es jetzt!). Das Streben nach Selbsterhöhung und Macht ist ein enormes Verlangen im Menschen, welches der Teufel, der ja selbst an diesem Verlangen einst gescheitert ist, gnadenlos ausnutzt.

Nicht nur in Sachen 'Machtmissbrauch' wurde Jesus von Satan geprüft, sondern auch darin, dass er eine Verheißung Gottes schon jetzt einfach beanspruchen solle, weil sie ja im Wort Gottes geschrieben steht. Heute sagt er es noch unverblümter zu den Gotteskindern: 'Nimm einfach im Glauben in Anspruch, was dir von Gott verheißen wurde! - Stell dich auf sein Wort!' Folglich benutzen viele auf diese Weise Verführte Verheißungsschriftstellen in betrügerischer Weise aus dem Zusammenhang gerissen, um Gott dazu zu bringen, ihnen das Versprochene sofort zu geben. Das ist eigenmächtiges und sündiges Einfordern von Segnungen, die gemäß der Schrift an bestimmte Voraussetzungen und bestimmte Zeiten gebunden sind.

Hierbei wird dann in besonderer Weise der eigene Glauben zum Götzen erhoben, denn wer nur gut genug glaubt und in rechter Weise diesen Glauben ausspricht, dem wird's gelingen. Wenn auf diese oder auch andere Weise der Glaube zu einer Methode wird, die 'in rechter Weise angewandt' Gott dazu bewegen soll zu reagieren, bewegen wir uns immer im Land der Magie.

Der wahre Gläubige bittet Gott vertrauensvoll und demütig - der Pseudo-Gläubige fordert vermessen ein und beansprucht überheblich, was ihm angeblich zusteht!

Der Pseudo-Gläubige hat den Gnadenbereich verlassen und sich in den Raum der Zauberei begeben!

Jahwe möge ausrotten alle glatten Lippen, die Zunge, die große Dinge redet, die da sagen: 'Dank unserer Zunge sind wir überlegen, unsere Lippen sind mit uns; wer ist unser Herr?' Ps 12,4-5
Auch eigennützige Gebete, die nicht dem Willen Gottes entsprechen, sind Zaubereisünde. Darunter fällt, wenn man z.B. betet, dass eine Person verunglücken möge, damit man an ihren Job heran kommt, oder wenn man einer Person, über die man sich geärgert hat, gebetsvoll etwas Schlechtes wünscht, statt wie es Gottes Wille wäre, für sie dahingehend zu beten, dass Gott sie in das Bild Jesu verwandelt. Aber auch Gebete für andere Menschen, die dessen Entscheidungsfreiheit beeinflussen sollen.

Eine weitere magische Praxis der Erfüllung von Wünschen und Gebeten ist das

Visualisieren
Dabei werden die Gedanken und insbesondere die Vorstellungskraft benutzt, um Wünschenswertes geistlich zu beeinflussen und in die Wirklichkeit zu holen.

Man schafft sich durch Visualisieren eigene Realitäten. Eine angeblich christliche Visualisierungstechnik wird beim Gebet und in der Fürbitte benutzt, indem man sich Jesus vor Augen malt, den man dann sozusagen von Angesicht zu Angesicht kontaktiert. In der Fürbitte bringt der Beter in seiner Vorstellung die bedürftigen Menschen direkt zum Herrn, der das anstehende Problem in der Vorstellung behebt und es ist dann - oh, welche Magie - auch in der Wirklichkeit behoben!

Missbrauch des Namens Jesu

1. In Existenz sprechen

2. Einfordern oder Beanspruchen

4. Bestellen

5. Binden

6. Befehlen

7. in Heilungsgebeten

Wie in der Einleitung bereits angedeutet, kann man auch im Namen Jesu Zauberei betreiben und zwar dann, wenn Jesus diese Vollmacht überhaupt nicht erteilt hat oder, was am häufigsten vorkommt, wenn der Name Jesu wie eine Formel benutzt wird und das ganze Geschehen nicht in einer vertrauensvollen Beziehung zu Ihm gegründet ist.
Jesus sagte ja: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun! und Ohne Mich könnt ihr nichts tun! Auch sagte er, dass viele 'in Seinem Namen' Dämonen austreiben würden und weissagen und viele Wunderwerke tun würden; doch Er würde dann bekennen, dass Er sie nie gekannt hat, d.h., dass Er keine Beziehung zu ihnen pflegte, aus der sich diese Vollmacht ableiten ließe. Mt 7,22 ff
Er kündigte an und warnte uns gleichzeitig davor, dass viele falsche Propheten, die Wunderwerke tun 'würden und auch könnten', und sie 'unter seinem Namen' kommen und viele verführen würden. Mt 24,5,23

Ich kann daher nur davor warnen, diesen Namen in magischer Weise zu gebrauchen, z.B. um Heilung zuzusprechen, Krankheitsgeistern zu befehlen, Engel auszusenden oder Dämonen zu binden oder auszutreiben, wenn kein Auftrag hierfür vorliegt. Alle Befehle, die Jesus nicht ausdrücklich gegeben hat und heute dennoch in seinem Namen gesprochen werden, sind Zauberformeln. Alle 'positiven Bekenntnisse' mit dem Zweck, eigene Interessen durchzusetzen und bestimmte Vorteile zu erreichen, sind Zauberei! Alles 'in Existenz sprechen' alles 'Beanspruchen' und alles 'Bestellen und Einfordern' im Namen Jesu sind ein Gräuel vor Gott! Glaubt doch nicht, dass Gott sich verspotten lässt! Glaubt doch nicht, dass die Gedanken und Vorstellungen eines Menschen oder auch seine Worte neue Wirklichkeiten schaffen könnten oder gar Gott irgendwie manipulieren könnten. Das sind die Wunschvorstellungen Luzifers, der sich Gott gleich machen wollte und der heute, nach seinem Fall, seine Wünsche in die Gedanken des Menschen einschleust, die er dann für 'seinen Willen gefangen hält'. Durch die Kinder Gottes versucht er heute sein Ziel zu erreichen! Vgl. 2.Ti 2,26b, Jer 14,14

Derjenige, der diese Gott entwürdigenden und die Allmacht Gottes verleugnenden Thesen erfunden hat, ist E. W. Kenyon. Dieser schreibt, dass er durch Offenbarungserkenntnis zu der Überzeugung gekommen sei, dass Gott der Gemeinde mit dem Namen Jesu eine pauschale Handlungsvollmacht erteilt habe. Diese Vollmacht nehme im Gebet 'in Jesu Namen' den Platz des abwesenden Christus ein, weshalb jedes der Gebete und Forderungen in Jesu Namen von Gott erhört werden müsse.

Hat Jesus jemals in dieser Art und Weise gebetet? Hatte Er von seinem himmlischen Vater eine Art 'Blankoscheck', den er nur noch mit seinen Wünschen oder göttlichen Segnungen versehen musste? (Mc Connell)

Ich will in diesem Zusammenhang nur ganz kurz auf zwei der oben genannten Themen eingehen, von denen es im Leib Christi in weiten Kreisen ein falsches Verständnis gibt:

Heilungsauftrag im Namen Jesus
Diesen Auftrag gab Jesus laut Mt 10,1-8  n u r  seinen Aposteln und beauftragte sie damit einzig für Israel. Er betonte, dass sie nicht auf die Straßen der Nationen gehen sollten. Der Zweck, auch von dem Auftrag aus Mk 16,15-20 war der, durch Zeichen und Wunder das kurz bevorstehende messianische Reich (Mk 1,15, Mt 12,2) zu verkündigen und durch diese Machttaten zu bestätigen. (Die Mehrheit der Juden der ganzen Welt, für die diese Botschaft bestimmt war, glaubte jedoch nicht, wodurch sich die Errichtung des Messianischen Reiches bis heute verschob!)
Dieser Evangelisierungsauftrag und seine Bevollmächtigung gilt also nicht pauschal für die heutige Gemeinde, sondern allenfalls für wirklich von Jesus auch heute noch dazu Auserwählte! Apg 5,16 und 2.Kor 12,12
Wenn wir uns diesen Auftrag und die Vollmacht des Jesu-Namens heute in eigenmächtiger Weise aneignen, obwohl ein solcher pauschal für die Gemeinde Christi nicht besteht, dann sind wir schon in den Bereich der Magie eingetreten, denn derjenige, der solche Befehle erhört, ist nicht der Jesus von Nazareth, sondern ein 'anderer Jesus' mit einem anderen Geist. Es ist der esoterische Jesus, ein 'himmlischer Meister' der auch die Reiki-Heilungen bewirkt. Reiki ist das teuflische Gegenstück zur Handauflegung Jesu und der Apostel.

Binden von Dämonen im Namen Jesu
Die Bibelstelle, die dieser magischen Handlungsweise zugrunde liegt, ist Mt 18,18. 'Wahrlich ich sage euch: Was immer ihr auf der Erde bindet, das wird im Himmel gebunden sein'. Bitte beachte, dass in dem gesamten Kontext von Dämonen keine Rede ist. Der Textzusammenhang zeigt auf, dass es hier um den Umgang mit Schuld geht. Der Abschnitt ist überschrieben mit: Verhalten gegen sündigende Brüder! Für diese Zwecke gab Jesus Autorität und Vollmacht. Wie sie auf der Erde in diesen Dingen entscheiden würden, so würde es im Himmel anerkannt sein.
Da die heutige Gemeinde keinen grundsätzlichen Auftrag hat, Dämonen auszutreiben oder zu binden, begibt man sich mit solchen eigenmächtigen Aktivitäten des Bindens von Geistwesen in den Bereich des Spiritismus und unter okkulte Zauberei! Der einzige, der damit gebunden wird, ist derjenige, der den Bannspruch ausgesprochen hat, selbst! Damit will ich nicht sagen, dass niemand heute Dämonen austreiben darf. Er darf es allerdings nur in der Rückversicherung zu Gott. Es muss in der aktuellen Situation ein Auftrag des Geistes Jesu vorliegen und dann wird diese Sache in der Kraft des Geistes Jesu auch ganz schnell erledigt sein und bedarf keiner stundenlangen Exorzismen.

Geistliche Kampfführung
Vielen machthungrigen Christen macht es großen Spaß 'Städte für Jesus einzunehmen', eine Praxis, die den Aposteln fremd war und die von keinem von ihnen, auch nicht von Jesus, gelehrt wurde. Stattdessen sagte er: 'Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft.' Joh 18,36

Wir lesen auch nichts davon, dass bei Jesus Rückkehr die Christen ihrem Herrn die eroberten Städte übergeben würden. Daraus ist zu schließen, dass aller Herrschaftsanspruch und Kampf zum jetzigen Zeitpunkt eine Machtergreifung ohne göttlichen Auftrag darstellt - also Zaubereisünde ist! - und deshalb ist sie letztlich auch erfolglos, was die mehrjährige Praxis und ihre Ergebnisse ja auch deutlich macht. Die Welt wird bis zur Wiederkunft Christi schlimmer werden - und nicht besser! 'Dies aber erkenne, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten sein werden...' 2.Tim 3

Wir haben keine biblische Prophetie erhalten, die uns vorhersagen würde, dass wir Christen das ändern könnten! Wenn du solche Prophetien kennst, dann sind es sicher falsche von falschen Endzeitpropheten, vor denen Jesus uns deutlich in Mt 24,24 gewarnt hat!

'Wehe der Welt, der Verführungen wegen!' Mt 18,17
'Wir wissen, dass wir aus Gott sind, (aber) und die ganze Welt liegt in der Macht des Bösen.' 1.Joh 5,19
Jesus hat 'den Starken gebunden', indem er für unsere Sünden gezahlt hat und ihm somit jedes Recht an den Kindern Gottes genommen hat. Mt 12,29
Der Teufel kann den Erlösten in Christus nichts mehr anhaben, aber über die, die eine so große Gnade und Erlösung aus der Sklaverei der Sünde und des Todes ablehnen, herrscht der Teufel noch immer - und zwar mit Erlaubnis von Gott! Was gibt also einem Christ das Recht, in diese Geschehnisse 'in dem Namen Jesu' einzugreifen? Geschwister, lasst euch nicht vom Satan zu solchen Anmaßungen verführen, die euch nur wieder unter seine Sklaverei bringen!

Leider lieferte uns der Gründer der Zeichen- und Wunderbewegung John Wimber mit seinen Städtegebetskämpfen den Beweis hierfür, denn er erzählte selbst, wie ihm der Satan drohte, er würde ihn durch Krebs umbringen. Bedauerlicherweise machte er seine Drohung wahr - John Wimber bekam Krebs (und starb 4 Jahre danach an einer Hirnblutung) - er hatte dem Teufel durch seine Zaubereisünden ein Einfallstor geöffnet! Da half ihm letztlich auch keine Kriegsführung mehr.....

Manipulation
Manipulation ist Zaubereisünde!

Darunter fällt u.a. wenn man Menschen bewusst und permanent mit einer zweckentfremdeten Botschaft berieselt, um sie zu einem bestimmten Handeln zu veranlassen. Wenn beispielsweise das Gleichnis vom 'Säen des Wortes Gottes' dafür missbraucht wird, Menschen zu großzügigen 'finanziellen Saaten' anzureizen.

Ein weiteres Beispiel ist das schwärmerische Beeinflussen der Ungläubigen in Evangelisationsveranstaltungen, ihr Leben Jesus zu übergeben, ohne dass sie ausreichend darauf vorbereitet wurden, was das überhaupt bedeutet und welche Konsequenzen damit verbunden sein sollten. Das schlichte Evangelium hat in sich die Kraft des Geistes, zu überführen und Menschen zu bewegen. Doch wenn dieser geistlichen Botschaft die Kraft abgesprochen wird (2Tim 3,5) und man mit menschlichen Strategien und Konzepten und mit Motivationspredigten beabsichtigt, Ungläubige dahingehend zu beeinflussen (zu manipulieren), dass sie ein emotionales Übergabegebet sprechen, dann ist man schon wieder im Bereich der Magie. Durch ein solches 'Übergabegebet' werden Menschen zu einem 'anderen Jesus' geführt!

In den Bereich von Manipulation fällt es auch, wenn geistliche Leiter ihre Gemeindeglieder manipulativ motivieren. Ich spreche hier nicht von Ermutigung oder Lob, sondern von Lobeshymnen, die den Gläubigen dazu verleiten mögen, in eine bestimmte Richtung zu gehen oder bestimmte Arbeitsbereiche in der Gemeinde zu übernehmen. Dies geschieht oft mit Äußerungen wie: Ich sehe bei dir eine besondere Begabung! - Gott hat mit dir einen Plan in dieser Gemeinde - Du bist eine wunderbare Frau, die Gott in diesem Bereich gebrauchen möchte!

Ein weiterer Bereich, der sich sicher nur in Wohlstandsgemeinden finden wird, ist der der Vorteilsgewährung. Es sind zweckdienliche Gaben mit einer erhöhten Loyalitätserwartung. Bei solchen Gaben handelt es sich nicht um kleine Belohnungen oder einmalige kleine Unterstützungen in Notfällen, sondern um regelmäßige Gaben, wie z.B. einen Firmenwagen oder ein Grundstück. Wenn der Leiter seine Leute mit solchen Vergünstigungen von sich abhängig machen will, ist er im Bereich der Magie!

Das letzte Beispiel von Zauberei durch Manipulation, das ich hier bringen möchte, ist sicher für jeden auf Anhieb als negativ zu erkennen: die Gehirnwäsche! Bestimmte aufpeitschende und das Fleisch stimulierende Botschaften werden immer wieder wiederholt und sehr eindringlich gepredigt. Beliebte Themen sind hier 'die Nutzlosigkeit des Verstandes' und 'Autorität und Unterordnung', sowie 'Kritik und Rebellion' aber auch 'versteckte Hetzkampagnen' in Form von Belustigung über Andersdenkende. So kommt es dann z. B. in jeder Botschaft einmal vor, dass der Prediger aufzeigt, wie unnütz, überflüssig und sogar störend der Verstand des Gläubigen ist; wie sehr er einem geistlichen Leben im Weg ist und wie man ihn ausschaltet. Dazu werden dann auch noch Meditationen und Mentaltraining angeboten, bis der Gläubige letztlich nicht mehr in der Lage ist, selbst zu denken, ja er lehnt es sogar ab, weil er sich völlig auf den Geist und seine Führung verlassen will. Dabei ist ihm natürlich nicht klar, dass es sich um einen kontrollierenden Zaubergeist handelt, dem er durch sein unbiblisches, von Gottes Geist losgelöstes Verhalten die Tür geöffnet hat. Dazu kommt nun noch der Mix aus Kritiklosigkeit, weil ja verboten, und völlige Unterordnung unter den Leiter. In dieser Ausreifung kann man dann schon von 'Marionetten des Gesalbten' sprechen!

Magische Kontrolle
Christus hat uns vollständig befreit und will nicht, dass wir uns 'erneut unter ein Joch der Sklaverei bringen lassen'. Deshalb sollten wir jeder Kontrolle von außerhalb widerstehen. Er ist unser Herr und Gebieter und Führer! Wir haben Seine Salbung in uns, die uns alles lehrt. Niemand sollte uns verbieten, gewisse Bücher zu lesen oder Vorträge zu hören oder eine Konferenz zu besuchen, als allein der Geist Jesu. In ganz extremen Fällen werden die Gemeindeglieder sogar dazu aufgefordert, anders Denkende und Handelnde dem Leiter zu melden. Diese Art von Indoktrination ist Zaubereisünde!

Der böse Blick
Ein strafender, verachtender Blick des Meisters genügt, dass man das Gefühl hat, im Erdboden zu versinken. Ein solcher Blick beinhaltet Liebesentzug und Ablehnung. Er ist nachhaltig spürbar. Seine Auswirkungen sind Ängste, Depression, Unwertempfinden, Schuld, Verzweiflung, Selbstverdammnis. Je nach Ernsthaftigkeit der Situation ist er gefolgt von Mobbing, was ebenfalls unter die Zaubereisünden fällt, weil es manipulativ in das Leben eines Menschen eingreift.
Ganze Gruppen, die geschlossen hinter dem Pastor stehen, schließen sich seinen Ansichten über eine Person an und lassen den betreffenden Christen dies auch deutlich spüren, indem sie ihn ignorieren und nicht mehr am Gemeindeleben teilhaben lassen bis dahin, dass man ihm seine bisherigen Dienste streitig macht. In größeren Gemeindeorganisationen besteht dann die Möglichkeit, den unbeliebten Lehrer in eine kleine Gemeinde zu versetzen....

Falsche Propheten
Satan kann auch falsche Propheten in Schafskleidern dazu benutzen, Menschen Autorität zuzusprechen, die Gott so nie gegeben hat. Wie das im charismatischen Sektor häufig vorkommt, werden auf diese Weise entschlossene Christen über ganze Städte eingesetzt, die sie für 'ihren Herrn' einnehmen sollen. Auf diese 'lichtvolle Weise' bringt der Verführer Auserwählte Gottes unter Zauberei, weil sie dann in Bereiche Gottes eingreifen im Auftrag Satans. Sie gehorchen dem Verführer, was auch noch Götzendienst ist. Satan hat sie damit auch zur geistlichen Hurerei verführt!
'Wehe den widerspenstigen Söhnen, spricht Jehova, die einen Plan machen, aber nicht von mir aus, und Bündnisse weihen, aber nicht nach meinem Geist, um Sünde auf Sünde zu häufen; die sich aufmachen um nach Ägypten hinab zuziehen - aber meinen Mund haben sie nicht befragt." Jes 30,1-2
Das kann sogar soweit gehen, dass diese Gläubigen magische Zeichen und Wunder tun können, wodurch sie sich noch bestätigt sehen und sie fühlen sich großartig in ihrem Wirken und 'von Gott gebraucht', doch die Wunder, die sie im Namen Jesu tun, werden von Ihm nicht anerkannt! Er hat uns gewarnt: 'Viele werden an jenem Tag zu Mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht durch Deinen Namen ... Dämonen ausgetrieben und durch Deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich Ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von Mir ihr Übeltäter!' Mt 07,22-23

Dämonische Weissagungen und Prophezeiungen
Dämonische Weissagungen und Prophezeiungen, die nicht von Gott gegeben, sondern dem Herzen des Menschen entspringen oder sogar Wahrsagergaben und Hellseherei Satans sind. Sie sind Informationen aus dem geistlichen Bereich, zu dem Christen keinen Zutritt haben. Die Quelle ist okkult, wodurch die Weitergabe der Information zu einer okkulten Handlung wird.
Ein weiteres Kriterium für die Weitergabe okkulter Prophetien ist die Habgier. Wir finden das biblische Vorbild dazu bei Bileam, der ein Prophet war, welcher seine Stellung zu seinem eigenen Vorteil missbrauchte. 4.Mose 22-24
Männer wie Bileam sind um des Geldes wegen in die Gemeinde Christi eingedrungen. Sie geben sich als geistlich aus, missbrauchen jedoch ihre Stellung wegen schändlichem Gewinn. 1.Petr 5,2
Sie sind Verführer, Wölfe im Schafspelz, falsche Propheten, die den Leib Christi mit Zauberei verunreinigen.

Gefälschtes Wort der Erkenntnis
So kann es z.B. auch in der Gemeinde vorkommen, dass eine Person, die in ihrem alten (früheren) Leben okkulte Begabungen (z.B. durch Weihen, Pakte, Gelübde an Satan oder Götter) hatte und sich von diesen nicht eindeutig losgesagt hat, nun in der Gemeinde das Gedankenlesen oder Wahrsagen praktiziert und diese Praxis nutzt, um ein Wort der Erkenntnis weiterzugeben oder aufgrund der gelesenen Gedanken Falschprophetien abgibt, die den Wünschen des Gläubigen entsprechen, sodass dieser natürlich davon ausgeht, dass 'das nur Gott sein kann'. Auf diese Weise hat der Teufel gutes Gelingen im Verführen der Auserwählten. Er leitet sie mit seiner Zauberei in die Irre! Geschwister, glaubt nicht jedem Geist - sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!

Okkulte Zungenrede oder Sprachenrede
Eine eindrucksvolle Sache ist auch die Zungenbotschaft, die angeblich von oben nach unten, also von Gott zu den Menschen kommt. Die Zungenrede der Urgemeinde war im Gegensatz dazu Lobpreis der Menschen, also von unten nach oben gesandt. Apg 2,11; 1.Kor 14,2; 1.Kor 14,28
'Mit dieser 'verdrehten Zungenrede' hat Satan die Möglichkeit in die Gemeinde hineinzusprechen, sie damit unter Zauberei zu bringen und sie zu lenken, denn meist gibt 'Gott' in diesen Botschaften Richtungsweisung. Wo sind nur die Wächter der Gemeinde, die solches Geschehen unterbinden?!
Weitere Ausführungen zur Sprachenrede als Gerichtszeichen findest du in der Broschüre 'Zeichen und Wunder'. 1.Kor 14,21
Darin wird auch dargelegt, wieso die Zeichengabe des Sprachenredens aufgehört hat. Wer sich 'eigenmächtig' oder durch eine falsche Geistestaufe dieser Gabe heute noch bedient, bringt sich demnach ebenfalls unter Zauberei.

Falsche Zeichen, Wunder und Machttaten
Zeichen, Wunder und Machttaten, die nicht von Gott gewirkt sind, haben natürlich auch okkulten Ursprung und fallen in den Bereich der Zauberei.
Oft kommen solche Wunderzeichen 'Gottes' deshalb zustande, weil Menschen ihn tagelang mit entsprechenden Bittgebeten bestürmen. Dabei geschieht dann das Gegenteil von 'Dein Wille geschehe!' Gott lässt sich nicht manipulieren. Aber auf diese Weise manipulierte Wunder in Form z.B. von Heilungswundern bergen freilich auch eine satanische Kraft, die dann in anderen Bereichen deines Lebens negative Auswirkungen haben können. Deshalb kommt es vor, dass ein Mensch zwar von seinem Krebsleiden geheilt, aber danach mit vielen anderen Schmerzen durchbohrt wird. Auch Heilungen von falschen Wunderheilern sind durch satanische Salbungen gewirkt und hinterlassen Spuren. Ich habe solche Heilungswunder für mich widerrufen, Gott um Vergebung gebeten und dann spüren müssen, wie die Krankheit zurück kam. Doch Gott hat mich in seiner Gnade schnell davon befreit. Er freut sich über jeden, der umkehrt!
Natürlich tut er auch heute noch Wunder auf dieser Welt, doch dann, wann Er dies will. Wir haben kein Recht auf Wunder! So muss man sich bei den Wunderzeichen von Goldstaub, der über ganze Versammlungen ausgeschüttet (Bill Johnson, Bethel-Kirche, Redding) wird, schon fragen: Ist das Gott?
Goldfüllungen in den Zähnen (Annacondia) und Diamanten, die vom Himmel fallen (Bill Johnson, Bethel-Kirche, Redding), sind alles Dinge, mit denen wir uns kritisch auseinandersetzen müssen, wenn wir nicht verführt werden wollen.
Apg 2,19 muss im Zusammenhang mit 2,20 gesehen werden. Vor allen Dingen in Anbetracht dessen, dass es diese Dinge schon lange im New Age gibt. Dabei müssen wir auch immer im Sinn behalten, dass der Teufel 'ein Affe Gottes' ist, ein Nachahmer aller Dinge, die Gott tut, und er tut sie meist viel spektakulärer, viel kräftiger, weil er sich ja in allem über den allmächtigen Gott überheben will!

Zeichen, Wunder und Machttaten, wie die in Hebr 2,3-4 für die Urgemeinde als vergangene Begebenheit beschriebenen, werden für unsere Zeit, also der Zeit kurz vor Christi Wiederkunft ebenfalls vorhergesagt (2.Thess 2), allerdings mit einem gravierenden Unterschied: sie werden falsche, trügerische Zeichen sein! Ihre Quelle wird okkult sein! Und deshalb warnt auch Jesus (Jesus) in Mt 24,24 vor dieser Art Endzeitverführung: 'Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen!' Habt also acht auf die Zeiten und die Zeichen! Lasst euch nicht täuschen, ihr Auserwählten Gottes!

Magische Salbung und Kraftwirkungen des Geistes
Magische Salbung und Kraftwirkungen des Geistes sind beliebte Manipulationswerkzeuge Satans. Mit diesen ahmt er die 'Früchte des Geistes' nach und auch die 'Gaben des Geistes'* bis hin zur spürbaren 'Gegenwart Gottes'. Die Verführten schwärmen dann in überwältigender Weise von der Kraft Gottes, von der Salbung, die ja so stark war, die ständig zunimmt und die dann auch verrückte Manifestationen bewirkt, die alle in die 'Heilig-Geist-Schublade' gesteckt werden, um ja nicht den 'Heiligen Geist' zu betrüben.
Wenn wir dabei nicht berücksichtigen, dass die Schriften von solchem Wirken des Geistes Gottes nichts berichten, dass stattdessen die Apostel selbst bei den großen Wunderhandlungen im Namen Jesus nüchtern, besonnen und standhaft geblieben sind, dann werden wir das Wirken teuflischer Dämonen in den Gemeinden zulassen, weil wir annehmen es sei Gottes Wirken. Vgl. 1.Thess 5,6, 2.Tim 2,26; 2.Tim 4,5; 1.Petr 1,13; 1.Petr 4,7; 1.Petr 5,8
In keinem der Urgemeinde-Gottesdienste wurden spezielle Liebessalbungen oder Lachsalbungen ausgegossen.
In keiner Versammlung der Heiligen wurde gelacht, getanzt, geschunkelt oder gar tierische Laute gebrüllt, gegrunzt, gezischt und gekräht. Auch von unkontrollierbaren Bewegungen und Zuckungen liest man nichts.
Alles war ordentlich - keiner kugelte auf dem Boden rum oder machte gar einen Dauerlauf durch die Gemeinderäume. 'Alles geschehe anständig und in Ordnung...' 1.Kor 14,40
Eine geistliche Trunkenheit ist in der Bibel lediglich als Gericht Gottes erkennbar. Jes 29,9 (Artikel 'Was ist Trunkenheit im Geist?') Lasst euch nicht verführen, Geschwister! Alle Kraftwirkungen aus okkulter Quelle sind gewirkt durch einen betrügerischen Geist und sind Gott ein Gräuel!
Fast alle diese Auswirkungen kommen zutage durch eine Geistestaufe durch Handauflegung*, die der neutestamentlichen Gemeinde so nicht geboten war, wenn sie auch in der Apostelgeschichte vereinzelt beschrieben wird. Diese Zeit der entstehenden Gemeinden war eine Übergangszeit, die eine besondere Sichtweise erforderlich macht. Der Teufel macht sich die Unwissenheit der Christen zunutze, indem er seine eigene Geistestaufe in der Gemeinde Christi installiert und sie damit verzaubert.

*siehe Broschüre 'Ein anderer Geist'

Salbungs-Übertragungen - Shakti Pat
Viele gesalbte Gottesmänner übertragen durch Hand- oder Fingerauflegung oder aber auch durch Anblasen in eigener Autorität Salbungen.
Dazu zählen insbesondere die Heilungssalbung, und auch befreiende Salbungen oder einfach Kraft-Übertragungen, sowie 'Berührungen des Geistes'.
Die Kraft oder Energie trifft die Menschen dann meist wie ein Blitz oder Stromschlag und sie fallen entweder kerzengerade rückwärts um oder aber sie sacken senkrecht zusammen, um dann letztlich wieder rücklings auf den Boden zu fallen, wenn man sie nicht, wie üblich, vorher durch 'Fänger' auffängt.
Oft liegen die von der Energie Erschlagenen dann lange Zeit am Boden, um dort 'im Geist zu ruhen', wobei sie ein wohliges Gefühl verspüren und manche auch Bilder oder Visionen empfangen.
Vielfach wird auch übernatürliches Gelächter, heftiges Weinen oder Schütteln freigesetzt.
Diese Phänomene werden auch häufig als 'Toronto-Segen' zusammengefasst.

Diese Art selbstständige Freisetzung von Gottes Geist kannte weder Paulus noch Petrus! Aber in den heidnischen Religionen (der Mystik Satans) kennt man solche Phänomene! So schreibt Rabi Maharaj in seinem Buch 'Der Tod eines Guru' unter der Worterklärung Shakti Pat: 'Bezeichnet die Berührung des Guru, gewöhnlich seiner rechten Hand an der Stirn des Anbetenden, die übernatürliche Wirkungen hat... Durch Verabreichung des Shakti Pat wird der Guru zum Kanal der Urkraft, der kosmischen Kraft, welcher das ganze Universum zugrunde liegt... Die übernatürliche Wirkung des Shakti durch die Berührung des Guru kann den Anbetenden zu Boden werfen, oder er kann ein helles Licht wahrnehmen und eine innere Erleuchtung oder eine sonstige mystische oder psychische Erfahrung machen.' Wir können demnach davon ausgehen, dass diese Energieübertragungen, von denen die Bibel keine Kenntnis hat, okkulte Kundalini-Energien (Schlangenkraft) sind!

Soaking - Rufsaugen des Geistes
Bei dieser Art Salbungszauber wird der Gläubige meist mittels Handauflegung durch den Energiestrom des Geistes 'zu Boden gestreckt' und wird, während er daliegt, 'von der Gegenwart Gottes durchdrungen'. Alles, was während dieser Zeit passiert, ist natürlich heilig, weil vom Geist Gottes gewirkt, seien es Visionen oder das Reden Gottes, Weinen oder Stöhnen - und darf natürlich aus diesem Grund auch nicht hinterfragt werden - obschon die Bibel sagt, dass wir 'die Geister prüfen sollen, ob sie aus Gott sind'!
Eine in Wort+Geist angewandte Version ist die des Aufsaugens der Gegenwart Gottes während des Lobpreises oder das Trinken des Geistes, der gerade ausgegossen wird, was dann zu der gepriesenen Trunkenheit im Geist führt. Dabei wird dann auch noch der Verstand durch Meditation ausgeschaltet, weil dieser ja gegen den Geist arbeitet.... Bei dieser totalen Öffnung für den Trug-Geist sind natürlich auch dem Geistimitator Satan alle Türen weit aufgesperrt!

Durchbruch-Salbung und andere Zaubersalbungen
Patrica King, Kansas City Propheten Bewegung, verkauft sogar Salbungsmäntel: 'Wenn du eine Partnerschaft mit Extrem Prophetic eingehst, wirst du eine Zunahme der prophetischen Salbung und der Erntesalbung erfahren. Dies ist ein biblisches Prinzip.'
Weiterhin bietet sie an, zahlendes Mitglied im 'Durchbruchteam' zu werden und so die spezifische Durchbruchsalbung zu erhalten. Geht es noch verrückter?! - Ja! Wir kommen später noch einmal auf diese Isebel zu sprechen.

Christlich getarnte Zauberformeln und Zauberriten
'Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner der Wahrsagerei betreibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier, oder Bannsprecher ... oder Wahrsager oder wer die Toten befragt. Denn ein Gräuel für den Herrn ist jeder, der diese Dinge tut.....Du sollst dich ungeteilt an den Herrn, deinen Gott, halten.' 5.Mose 18,10-13

Zaubersprüche über Spendenkörben
Nach einer manipulierenden Predigt über das Säen von Finanzen wird über den eingesammelten Spendenkörben dahingehend gebetet, dass der Geber diese Saat '30-60-100-fältig' zurückerhalten soll.
Ein Bibelvers, der geistliche Bedeutung hat, wird aus dem Textzusammenhang genommen und wie eine Zauberformel gebraucht, um im finanziellen Bereich die Vermehrung zu bewirken.

Sprüche über 'gesalbten Tüchern'
Das gleiche gilt auch für die so genannten Heilungstücher, über die 'gebetet' wird, indem man den mitgebrachten Stoffen die Fähigkeit zuspricht, Heilungswunder bei den Menschen zu bewirken, denen sie auf- oder untergelegt werden. Diese Art des Besprechens funktioniert auch in vielen Fällen, bringt den Empfänger allerdings unter die okkulte Zauber-Salbung Satans!
Das biblische Vorbild soll Paulus sein, wobei aber der Apostel die Tücher nicht besprochen oder bebetet hatte, sondern offensichtlich war heilende Kraft, die von seinem Körper ausging, in seinem Schurz und seinen Schweißtüchern enthalten. Apg 19,12, vgl. Hes 44,19

Unberechtigtes Verfluchen
Der Psalmist sagte schon: 'Sie mögen Fluchen, du aber segne!' Ps 109,28.
Jesus sagte: 'Segnet die euch fluchen!' und Paulus sagt: 'Segnet die euch verfolgen; segnet und fluchet nicht!' Röm 12,14, womit er uns den Auftrag gibt, sogar unsere Feinde zu segnen. Zum Verfluchen oder dazu, Böses mit Bösem zu vergelten, hat er uns jedoch nie eine Erlaubnis gegeben.
Trotzdem gibt es Christen, die jegliche nur vermuteten Flüche an ihre Absender sogar doppelt zurücksenden und sich dabei auf Off 18,6 beziehen. Doch dort geht es nicht um ein Prinzip, sondern um die Vergeltung Gottes an Babylon und dies geschieht nicht durch das Volk Gottes, sondern durch den Engel, der das Werkzeug seiner Rache ist.
Ich kann daher nur davor warnen, leichtfertig mit unerlaubten Flüchen in dem Namen Jesu umzugehen, weil man sich damit unter den Zaubergeist Luzifers bringt! Wenn diese Tür dann einmal geöffnet ist, kommen noch weitere unreine Geister in die Gemeinde hinein! Wenn Gläubige diese Zusammenhänge nicht mehr erkennen können, dann hat sie der magische Geist bereits verblendet! Möge Gott ihnen Buße schenken zur Erkenntnis der Wahrheit, damit sie wieder nüchtern werden aus den Fallstricken des Teufels heraus!

Missbrauch des Blutes Jesus
Der Sohn Gottes hat sein Blut vergossen für unsere Sünden. Das Blut Jesus reinigt uns von aller Schuld und tut dies auch fortwährend, wenn wir unsere Sünden bekennen und Buße tun. (GG ?)
Auch überwinden wir den Teufel mit dem Blut Jesus (GG ?) und unserem Bekenntnis darüber, dass wir ohne Sünde dastehen durch sein Blut (GG ?) und der Verkläger, die alte Schlange, somit keine Anrechte an uns hat. (GG ?)Off 12,10
Somit sind wir durch das Blut Jesus vor dem Feind geschützt. (GG ?) Diese Tatsache wird nun oftmals hergenommen, um das Blut des Sohnes in magischer Weise 'über Gegenständen' auszusprechen und auch die Redewendung: 'Ich stelle mich unter das Blut Jesu!' ist zu einer Schutzformel geworden, die Zaubereisünde ist!

Dazu hat Billye Brim ein Buch geschrieben, 'Das Blut und die Herrlichkeit', welches aus ihren Erfahrungen mit diesen Zauberformeln des Blutes Jesu eine Art Theologie macht. Darin fordert sie uns auf, das Blut anzurufen und es zu bitten, für uns vor Gott zu sprechen, und sie berichtet u. a. von 'Blutlinien', die zum Schutz vor Füchsen oder auch Einbrechern um Grundstücke gezogen wurden und von aufgefundenen toten Füchsen, die diese Theologie angeblich bestätigen. Dabei vergisst sie, dass auch der Teufel seine Irrlehren und Verführungen zum Missbrauch des Namens und des Blutes Christi bestätigen wird, damit es für die Verführten glaubhaft und nachvollziehbar wird. Also auch hier wieder die ernste Warnung Gottes: Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht, denn das wird euch vor solchen Zauberpraktiken bewahren!

Eigensinn und Ungehorsam
'Siehe, Gehorsam ist besser denn Opfer und Aufmerken besser denn das Fett von Widdern; denn Ungehorsam ist eine Zaubereisünde, und Widerstreben ist Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun das Wort Jahwes verworfen hast, hat er dich auch verworfen, dass du nicht mehr König seist.' 1.Sam 15,22b -23
Seitdem Satan den ersten Menschen schmackhaft gemacht hat, für sich selbst zu entscheiden, was gut und böse ist, meint das Geschöpf, der Schöpfer würde ihm etwas Gutes vorenthalten, wenn es nicht unabhängig von ihm entscheiden dürfe. Und immer wieder probiert er es mit eigenen Plänen und ist damit ungehorsam und widerspenstig gegenüber Gottes Plänen und seiner Führung. Gott nennt das tatsächlich Zaubereisünde!

Immer wieder ist er bemüht um sein Volk, das eigene Wege geht, die ins Verderben führen:

'Ich habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk, zu solchen die auf dem Weg, der nicht gut ist, ihren eigenen Gedanken nachlaufen.' Jes 65,2
Mit dem Text aus Jesaja 30 möchte ich meine Geschwister auf die vielen Bindungen in der Christenheit aufmerksam machen, die nicht durch Gottes Rat oder Anweisung zustande gekommen sind, sondern weil Menschen meinten, es sei gut und vorteilhaft, organisiert zu sein. Die einen spekulieren dabei auf mehr Unterstützung von außen, die anderen auf mehr Kontrolle innerhalb anderer Organisationen.
Gott hat uns auch durch die Bibel nie angewiesen, uns vertraglich durch einen Beitritt an eine Gemeinde zu binden! Ich ermutige dich hiermit, vor solchen Entscheidungen unbedingt im Gebet zu verharren, bis du Klarheit über Gottes Willen hast!

'Wehe den widerspenstigen Söhnen, spricht Jehova, die einen Plan machen, aber nicht von mir aus, und Bündnisse weihen, aber nicht nach meinem Geist, um Sünde auf Sünde aufzuhäufen .... aber meinen Mund haben sie nicht befragt!' Jes 30,1-2

'Gott spielen' - Magische Autorität
Der wohlmeinende Christ sieht oft in seinem Umfeld Nöte, von denen er meint, sie seien vom Teufel und Gott würde so etwas nie zulassen wollen. Was liegt dann näher, als den vermeintlichen 'Autoritäts-Blankoscheck im Namen Jesu' einzulösen und in guter Absicht in diese Situation 'hineinzusprechen', zu binden und zu verbieten, Engel anzufordern usw. und alles ohne 'Absprache' mit dem Herrn, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist. Für diese Form von Autoritätsanmaßung zu einem vermeintlich 'guten Zweck' gibt es sicher noch viele Beispiele. Prüfe dich selbst, ob du noch im Glauben bist oder ob du nicht auch manchmal ein bisschen Gott spielst!

Schluss-Warnung
Gib dem Widersacher Gottes kein Gelingen darin, dich vom wahren Gottesdienst, von einem hingegebenen demütigen Leben in der Gemeinschaft des Geistes abzuwenden und dich heimlich und listig im Okkultismus und Götzendienst zu verstricken!
Bedenke, dass bei Elia nur ein Überrest dem Herrn treu blieb 1.Kö 18,18. So war es häufig beim ganzen Volk Israel und so wird es auch in der Endzeit der Gemeinde Christi ergehen Mi 5,6; Mi 5,10-14

Nur wenige finden den Weg ins ewige Leben! Mt 7,14 Hab acht auf die biblischen Warnungen, damit du bis zuletzt fest bleibst und zu den Wenigen zählst!

Die Auswirkungen von Zaubereisünde im jetzigen Leben eines Gläubigen sind zunehmende Verwirrung, Gedächtnisverlust, Schlaflosigkeit und Depression, sowie Niedergeschlagenheit, Entmutigung und häufige Krankheiten (Frucht oder Ernte des Fleisches - Gal 5,22; Gal 6,7)

Die Auswirkungen von Zaubereisünde auf das zukünftige ewige Leben ist ein Bad in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt. Dort erleiden sie den zweiten Tod - das ist ihr endgültiges Ende! Off 21,8; Off 22,15

Erkenne den Ernst der Lage! Trenne dich von aller Unreinheit, damit dich Gott als Sohn oder Tochter annehmen kann! 2.Kor 6,17-18

'Und ich werde an euch heran treten zum Gericht und werde ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher.....'
Mal 3,5
'Bekehrt euch von der Macht Satans zu Gott!'
2
Sekten - Orden - Freikirchen / Zauberer in der Gemeinde Christi - international
« Letzter Beitrag von Vera am Juni 22, 2018, 10:37:18 Vormittag »
Kapitel 2

Sozusagen als Einleitung zum 2. Kapitel möchte ich euch einen Vergleich vom Sündenfall in Eden und vom Abfall der Gemeinde vor Augen führen, eine Augensalbe, die euch helfen kann, Zauberei in der Gemeinde noch klarer zu sehen. Möge Gott euch die Augen öffnen!

Der Fall der ersten Menschen
Der Sündenfall Evas und Adams geschah durch Verführung von der Einfalt des Vertrauens auf Gott ohne etwas zu Schauen oder zu erleben. Erst die Schlange richtete ihren 'Blick' auf das Lustvolle (Lust der Augen), von dem sie ihnen glaubhaft machte, dass Gott es ihnen nicht geben wollte. Beide hatten eigentlich alles und waren glücklich und zufrieden bis der Satan den Samen der Unzufriedenheit in ihr Herz säte und sie sich nicht dagegen wehrten, sondern dem gesäten Wunsch noch mehr Raum gaben. Die Verführung war gelungen! Die giftige Saat konnte Wurzeln schlagen und so waren sie auch für die Verlockung, zu sein wie Gott, empfänglich und sie tappten in den Fallstrick des getarnten Feindes.

Der Fall der Gemeinde
Unser Herr kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen... 2.Thess 2,3, Der Abfall von der Christengemeinde geschieht letztlich durch die gleiche alte List. Das Herz des Gläubigen wird dazu geneigt, mehr von Gott zu bekommen und zu erleben. Den Glauben, das Vertrauen und die Hoffnung allein auf das Unsichtbare zu richten, genügt nicht mehr. Hebr 11,1 Die alte Schlange macht Lust auf sensationelles Erleben mit Gott, schürt die Sehnsucht nach dem Spüren und Berührungen von Gott, Verlangen nach Gänsehaut und wärmendes Prickeln, auf Lachen und Weinen als angebliche Frucht des Geistes Gottes, auf Träume und Visionen, die das Gefühl von Wichtigkeit vermitteln und letztlich natürlich darauf, selbst von Gott zu hören oder ihm gar zu begegnen.

Auch mehr Wohlstand, materieller Segen und vollkommene Gesundheit wird angestrebt; man ist nicht mehr mit jeder Situation aus Gottes Hand einfach zufrieden, wie es Paulus uns vorlebte. Dazu kommt das Versprechen der Schlange: 'Ihr werdet sein wie Gott'. Auch dieses auf listige Weise geweckte Verlangen wird erstrebt: man sucht mehr Vollmacht, Kraft, Autorität, Einfluss und um diese Macht zu demonstrieren, sucht man auch Zeichen und Wunder zu vollbringen.

All diese Fleischlichkeiten schenkt die listige Schlange und tarnt sie als Geistlichkeit, verkleidet als Engel des Lichts, so gut, dass die Gläubigen sie ohne Prüfung annehmen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass Satan alle diese Gaben imitieren kann und Gott das auch noch zulässt! Doch die Bibel zeigt uns klar, dass nicht alles durch Gottes Geist gewirkt ist, sondern dass es auch den Geist des Antichristen gibt, der dazu in der Lage ist gewaltige Wunder zu tun. Vgl. Mt 24,24; 2.Thess 2,11, Off 13; Off 16,14

Geschwister, merkt auf! Lasst euch nicht länger von falschen Geistesgaben und übernatürlichen Geschehnissen beeindrucken und täuschen. Betet zu Gott, dass er selbst alles von euch abschneiden möge, was nicht durch seinen Geist entfacht wurde und erwartet sein Eingreifen! Es ist Endzeit - die Verführung ist groß. Es ist eine Lüge, dass der Teufel unter euren Füßen ist! Dann wäre die Warnung des Petrus überflüssig: 'Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft durch den Glauben (nicht durch Autorität!)... !' 1.Petr 5,8
Seid versichert: Wenn ihr euch täuschen lasst, verschlingt er euch auch ohne Zähne! Satan darf wiedergeborene Christen nur dann nicht antasten, wenn sie im Geist wandeln. Deshalb ist es sein Ziel, sie dazu zu verführen, im Fleisch zu wandeln. Das gelingt ihm sehr oft dadurch, dass er die Lüste und Sehnsüchte, die er weckt, geistlich tarnt. Der Hunger nach Gott ist gut und geistlich - die Sehnsucht danach, Gott körperlich zu spüren, von ihm zum Lachen oder Zucken bewegt zu werden ist dagegen fleischlich und zu nichts nütze! Hinter dem Wolf im Schafspelz verbirgt sich Satan, der sich zahm und willig wie ein Lämmlein gibt. Seid darauf bedacht, dass ihr ihn sofort erkennt. Bittet Gott um klare Sicht und ein demütiges Herz, das nicht höher von sich denkt, als zu denken gebührt. Sinnt nicht auf Hohe Dinge... haltet euch zu den Niedrigen! Röm 12,3; Röm 12,16. Das ist ein großer Schutzwall. Die Warnungen zur Wachsamkeit wurden nicht umsonst aufgeschrieben. Wer steht, der sehe zu, dass er nicht falle!

Was ist eigentlich Okkultismus?
Laut Wikipedia ist es 'Magie', doch ich möchte versuchen, es aus der Sicht eines Christen ein wenig näher zu erklären.

Was Magie ist, habe ich im ersten Kapitel bereits dargestellt. Doch man kann ja die Dinge auch mal von einer anderen Seite betrachten, damit es noch deutlicher wird.

Satan hat keine selbstständige Macht von Gott. Er ist in allem Gott unterworfen! Er hat also in unserem Leben nur so viel Macht, wie wir ihm zugestehen. Diese Macht oder Herrschaft erhält er, wenn wir auf  i h n  hören und damit ungehorsam sind und seinen Lügen glauben. Man kann auch sagen, dass er Macht und Kontrolle über alle diejenigen bekommt, die der Wahrheit ungehorsam sind. Er ist der Geist, der dann in den 'Söhnen des Ungehorsams' wirksam ist! Wahrheit ist Licht, verlassen wir den Wahrheitsbereich, begeben wir uns in die Finsternis über die der Satan Autorität hat. Eph 2,2; 5,6; 6,12 und Joh 8,12

Fazit ist, dass wir in das Machtterritorium Satans eintreten, wenn wir auf ihn hören - bewusst oder unbewusst! Und das ist der Bereich des Okkulten!

Da er ein Nachäffer Gottes ist, hat er natürlich auch seine eigene Theologie (er ist ja der Gott dieser Welt, die auf ihn hört) Er hat auch seine eigenen Religionssysteme, die falschen Religionen dieser Welt. Diese zählen allesamt zu dem Bereich des Okkulten. Wenn wir uns von dort bedienen, sei es mit Gedanken, mit Überzeugungen oder auch mit Praktiken, dann sind wir Okkultisten! Wann immer Menschen sich ihre eigene Religion zusammenstellen, basteln sie sich ihren eigenen Gott - dieser ist letztlich immer ein Götze, aber was noch schlimmer ist, es versteckt sich Satan dahinter, der der Urheber aller falschen Glaubensansichten ist! Man muss also keine direkte Satansanbetung betreiben, um Satan anzubeten; man braucht nur einfach die göttliche Wahrheit mit den Lügen des Teufels zu vertauschen und schon hat man die Ebene des Okkultismus betreten und gibt damit dem Urheber die Ehre statt Gott!

Und nun will ich die christlichen Zauberer zu Wort kommen lassen, damit wir sie entlarven können!

Das positive Bekenntnis - ein magischer Weg zum Erfolg - Wortzauberei
Durch persönliches Reden Gottes haben einige führende Leiter aus der charismatischen Szene, sowie der Wort-des-Glaubens-Bewegung Offenbarungserkenntnis darüber erhalten, wie Gott seine Kinder in übernatürlicher Vollmacht durch bestimmte Glaubensprinzipien und geistliche Gesetzmäßigkeiten in der Endzeit von 'Sieg zu Sieg' führen wird.
Erfolg und Wohlstand werden durch die Macht des positiven Bekennens versprochen.
Solche Bekenntnisse waren selbst den Aposteln der Urgemeinde verborgen, obwohl doch der Apostel Paulus den Römerbrief schrieb, indem er in Kap.10,8-10 das angebliche 'Prinzip' selbst dargelegt haben soll....
Aus dem Römer-10-Bekenntnis zu Jesus (Jesus), das uns zur Rechtfertigung und zum Heil gereicht, gründen diese Gläubigen durch Verdrehen der paulinischen Worte die geistlichen Gesetzmäßigkeiten ihrer esoterischen Glaubenslehre: 'Was du bekennst, das wird dir werden! Was du sprichst bekommst du!' Sie gehen damit über das geschriebene Wort hinaus, fügen ihm ihre eigenen 'Offenbarungen', Visionen und Träume hinzu und sie verdrehen die Worte Gottes, wodurch sie sich der Zaubereisünde schuldig machen.
'In diesen Briefen sind einige Dinge schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben!' 2.Petr 3,16

Christliche Zauberer aus dem Ausland und ihre Aussagen
Der Gründer dieser magischen Gesetze ist Dr. David Yonggi Cho aus Korea. Hier einige Kostproben aus seinem Standartwerk 'Die vierte Dimension':

'Sprechen sie das Wort des Glaubens und füttern sie ihr Nervensystem mit einem Vokabular von konstruktiven, fortschrittlichen, produktiven und siegreichen Worten. Sprechen sie diese Worte aus und wiederholen sie sie immer wieder, sodass sie über ihren ganzen Körper Kontrolle haben. Dann werden sie siegreich werden und sich in dem Zustand befinden, indem sie ihren Umständen und ihrer Umgebung gut ausgerüstet begegnen können, und sie werden Erfolg haben.'

'Letztlich formt ihr Wort ihr Leben!'

'Sie erzeugen die Gegenwart Jesu mit ihrem Mund. Er ist durch ihre Lippen und ihre Worte gebunden. Er ist von ihnen abhängig.' 'Wenn sie sich immer wieder sagen, sie seien arm, dann ziehen alle Empfangsstationen ihres Nervensystems die Armut an... dies ist der Grund, warum sie niemals in negativer Weise sprechen sollen.'

' ... Mit glatter Lippe, mit doppeltem Herzen reden sie. Der HERR möge ausrotten alle glatten Lippen, die Zunge, die große Dinge redet, die da sagen: Dank unserer Zunge sind wir überlegen, unsere Lippen sind mit uns; wer ist unser Herr?' Ps 12,3-5

Auf Seite 19 schreibt Y. Cho, dass Gott ihm folgende Worte für die Gläubigen gegeben habe:
'Wenn Du jemals mit Gott zusammenarbeiten willst, dann sollst Du so handeln, wie ich (Gott). Ich rufe dem, was nicht ist, dass es sei, und wenn Du nicht mutig sprichst, als wenn Du es schon hättest, was noch nicht zu sehen ist, dann hast Du nicht mein Format.' Warum wohl schreibt er hier das Du groß und das ich von Gott klein?

Der charismatische Irrlehrer Charles Capps schrieb in dem Buch 'Gottes Schöpferische Kraft':
'Im August 1973 sprach der Herr zu mir: Wenn du das Wort meiner Verheißungen im Glauben sprichst, wirst du das empfangen, was du haben möchtest. Meine schöpferische Kraft ist den Menschen durch mein Wort gegeben. Ich ruhe für eine Weile und habe den Menschen das Buch meiner schöpferischen Kraft übergeben. Diese Kraft ist immer noch in meinem Wort. Damit es wirksam werden kann, muss es im Glauben ausgesprochen werden.' Welcher 'Herr' hatte da wohl gesprochen?

Einige Erläuterungen von Kenneth Hagin:
'Im geistlichen Bereich hat Gott genauso bestimmte Gesetze wirksam werden lassen wie im natürlichen Bereich. Und diese Gesetze im natürlichen Bereich funktionieren doch, oder? Und immer wenn man diese Naturgesetze erfasst und anwendet, kann man sie für sich arbeiten lassen. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass das Gesetz des Glaubens ein geistliches Gesetz ist, dass Gott es gegründet hat und - sobald du es erfasst - es auch für dich arbeiten wird.'

'Offensichtlich hatte Gott Glauben an seinen eigenen Glauben, denn er sprach Worte des Glaubens und es geschah.'

Wenigstens bekundet Hagin hier, dass es 'seine' Auffassung der Geistesgesetze ist!

Das Bekenntnis wird zu einer 'Glaubensformel', losgelöst von der persönlichen Beziehung zu Gott, eine Art Mantra, einem magischen Ritual!!!

'Wenn ihr betet, sollt ihr keinen großen Wortschwall machen wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen' Mt 6,7
Jesus sagte: 'Ich kann nichts aus mir selber tun!' Joh 5,30

Wortmagie
Die Macht der Gedanken und Worte ist eine Technik der okkulten Zauberei und auch des New Age. Selbst Management-Erfolgstrainer wenden diese an. Doch bei den Aposteln des Lammes suchst du sie vergeblich!

Die Anhänger der Glaubenslehre werden durch Irrlehrer dazu aufgefordert, Krankheiten, Anfechtungen, Unfähigkeiten und finanzielle Probleme zu leugnen und zu ignorieren und auf magische Weise das positive Gegenstück in Existenz zu sprechen. Gelingt ihnen das nicht, kommen sie durch Geschwister in Verdammnis, die ihnen unterstellen, dass sie ein 'Mangelbekenntnis' abgelegt hätten. Auch leben sie unter der ständigen Angst, etwas 'Falsches, Negatives' zu bekennen und es dann auch zu erhalten.

Welch eine Macht wird hier doch dem Menschen zugeordnet! Schöpferische Kraft im Mund der Kreatur, die einzig der Schöpfer selbst hat.

'...du dachtest, ich (Gott) sei ganz wie du...' Ps 50,21
Doch darüber hinaus wird Gott dem Vater aller Kreatur und Jesus Christus eine Abhängigkeit von uns zugeschrieben. Diese blasphemische Irrlehre stellt den Gott des Universums machtlos dar oder aber auch als eine Energie, die man beliebig abrufen kann.

Das folgende Beispiel, das viel Charismatiker verinnerlicht haben, soll dies zeigen:
Kenneth Hagin erzählt in dem Buch 'Die Autorität des Gläubigen' von einer Vision, in der ihm Jesus erschienen sei. Während er sich mit ihm unterhielt, stellte sich ein Dämon dazwischen, der erst auf Befehl Hagins gewichen sei. Daraufhin soll Jesus zu Hagin gesagt haben: 'Wenn du es nicht getan hättest, hätte ich nichts tun können' Welcher Jesus mag ihm da wohl begegnet sein?! Nicht genug, dass Hagin auf ihn hereinfiel, nein, er macht daraus auch noch eine Lehre, indem er schreibt: Wenn du dem Teufel Raum gibst, kann Jesus nichts tun, weil du die Autorität hast! In meiner Vision sagte Jesus zu mir, dass er alles, was er gegen den Teufel unternehmen kann, schon getan hat.'

Sollte Gott also nun von unserem Glauben, von unserem Sprechen abhängig sein? Welch eine Vermessenheit, welch ein Frevel! Diese Informationen kommen eindeutig aus derselben Quelle, wie die von Yonggi Cho, der behauptet, dass Jesus 'von unserem gesprochenen Wort abhängig sei, um seine Gegenwart freizusetzen' und dann noch seine Leser fragt: "Was werden sie tun mit diesem Jesus der auf ihrer Zunge liegt? Werden sie ihn freilassen zum Segen anderer oder werden sie ihn einsperren mit einer stillen Zunge und einem geschlossenen Mund?"

Dagegen sagt die Bibel:
'Unser Gott ist in den Himmeln; alles, was ihm wohlgefällt, tut er!' 'Es gibt keinen sonst, keinen Gott der mir gleich ist ... der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus.' Jes 46,9
Jesus: 'Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden!'
Gemäß dieser Irrlehre kannst du die Wirklichkeit verändern, indem du eigenmächtig in die geistliche Welt eingreifst und das mit göttlicher Aufforderung. Da dieser Auftrag jedoch völlig unbiblisch ist, führt er in Spiritismus (unerlaubter Kontakt mit der geistlichen Welt!) und ist eindeutig ein anderes Evangelium: ein Zauberei-Evangelium! Gal 1,6

Auch ist der Gott, der Yonggi Chos Sprechen erfüllt, auf keinen Fall der allmächtige Gott Jahwe und auch nicht sein Sohn Jeschua! (Jesus erschien Y.Cho übrigens bei seiner Bekehrung als Feuerwehrmann!) Es ist der große Verführer und Zauberer, der den ganzen bewohnten Erdkreis irreführt: Luzifer!

Dazu sagt der Psalmist schon: 'Wenn ich es in meinem Herzen auf Frevel abgesehen hätte, so würde Jahwe nicht hören!' 'Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes, dessen Gebet ist sogar ein Gräuel.' Spr 28,9
'Ein Gräuel für Jahwe ist jeder Hochmütige. Die Hand darauf! Er bleibt nicht ungestraft!' Spr 16,5

Es erhebt sich daher die Frage, ob Yonggi Cho seine Megagemeinde in Existenz gesprochen oder eingefordert hat und wer ihm diese Forderungen erfüllte...

Dazu sagt er: 'Ich habe meinen Dienst revolutioniert, indem ich die Wirklichkeit der vierten Dimension entdeckte! - Durch Visionen und Träume können wir die Mauern der Begrenzungen beseitigen und uns ins Universum ausstrecken... Visionen und Träume sind die Sprache der vierten Dimension, denn der heilige Geist teilt sich durch sie mit. Durch Vorstellungen und Träume können sie ihre Zukunft auch entwickeln und zur Ausreifung bringen.'

Das sind die Eigenschaften von Schamanen, die sich willentlich in einen veränderten Bewusstseinszustand bringen, um Verbindung mit einer verborgenen Geistesebene, vergleichbar mit Chos vierter Dimension, aufzunehmen, die sie nutzen, um dort geheimes Wissen abzurufen und die Kräfte der jenseitigen Welt anzuzapfen. Das ist New-Age-Okkultismus im christlichen Tarnmantel.

'In gleicher Weise aber beflecken auch diese Leute, von wirren Träumen erfüllt, ihren Leib, verachten alles, was Herrschaft und Obrigkeit heißt und lästern alle überirdischen Mächte.' Judas 8

Die Frage nach dem Ursprung der Megagemeinde Chos beantwortet Rudolf Ebertshäuser so:

'Die viel gerühmte 'größte Gemeinde der Welt' erweist sich in diesem Licht als Produkt irrgeistiger Verführung und scheinchristlicher Zauberei. Ja, der Widersacher kann und darf in dieser letzten Zeit Massen zu Scheinbekehrungen führen, zu einem New-Age-Christentum, das sich bezeichnenderweise vor allem in Hochburgen des Okkultismus wie Südamerika, Afrika oder Korea ausbreitet und die Pfingstbewegung zu der am schnellsten wachsenden Denomination gemacht hat. Wie täuschen sich all diejenigen, die in dieser Zeit Erfolg und mengenmäßiges Wachstum als Beweis geistlicher Kraft und Wahrheit nehmen wollen!'

Macht es den Zauberern Ägyptens nach und ihr werdet sein wie Gott!

Yonggi Cho spricht unverhohlen:

'Also erheben wir uns und tun viel mehr als die ägyptischen Zauberer! Es gibt viele solche Zauberer und Verführer in dem Ägypten dieser Welt, doch wir wollen all unsere Visionen und Träume für unseren heiligen Gott gebrauchen (Dazu hat Jahwe niemals aufgefordert!). Werden wir zu einem Mose, um hinauszugehen und das wundervollste aller Wunder zu vollbringen!'

'Da wir ja als Christen unsere geistliche vierte Dimension mit der vierten Dimension unseres himmlischen Vaters - des Schöpfers des Universums - verbinden können, können wir desto mehr Macht über unsere Umstände haben. Preis dem Herrn! Wir können in phantastischer Weise schöpferisch werden und Kontrolle und Macht über die dritte Dimension ausüben!'

Jesus sagte zwar, 'Wer an mich glaubt (besser: wer immer mir vertraut!), der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird noch größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.'

Doch die folgenden Aussagen zeigen deutlich, dass sie diese Werke nur in der Rückversicherung mit ihm tun können, denn er sagte ihnen zu, dass ER es tun würde, wenn sie ihn in seinem Namen darum bitten würden und zur Bekräftigung wiederholt er diese Aussage noch einmal! Joh 14,12-14
Tatsächlich taten die Apostel, an die diese Worte gerichtet waren, nach Jesus Himmelfahrt Werke in größerem Umfang als ihr Herr, denn es bekehrten sich an einem Tag dreitausend Menschen und es wurden täglich weitere hinzugetan, die gerettet wurden. Alle diese wurden von neuem geboren und bildeten die Gemeinde Christi, seinen Leib - wenn das nicht größeren Werke sind, von denen Jesus sprach! Apg 2,41,47
Auf keinen Fall meinte Jesus die schöpferischen Werke und Zauberwunder von denen Y. Cho sprach!

'Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir!' Mat 15,8 'Ihr seid aus eurem Vater - dem Teufel!'
Hier sehen wir auch klar den Unterschied zwischen vertrauensvollem Bitten im Namen Jesu und einem vermessenen Einfordern oder in Anspruch nehmen! Es gibt jedoch noch eine weitere Variante, um an das herzukommen, was man sich wünscht:

Visualisieren, Wunschproklamationen, Bestellungen im Universum, 'Wunschbullshit'
Charles Capps: 'Dieses Glaubensprinzip beruht auf geistlichen Gesetzmäßigkeiten. Dieses Prinzip tritt für jeden in Kraft, der diese anwendet.'
Dies haben sich jetzt tatsächlich auch Weltmenschen zueigen gemacht und Hugo Egon Balder hat ein kritisches Buch zu 'diesen Bestellungen im Universum' geschrieben, welches er sinniger Weise 'Wunschbullshit' nannte.

Ich konnte in der Bibel nur eine Begebenheit finden, bei der etwas bestellt wurde: 'Da bestellte Gott der HERR einen Rizinus und ließ ihn über Jona empor wachsen, damit Schatten über seinem Kopf sei!' Jona 4,6

Visualisieren Von David Yonggi Cho erfahren wir in seinem Buch folgende Story: Cho fragte eine Frau, die seit Jahren erfolglos für einen Ehemann betete, um was für eine Art Mann sie denn gebetet habe, woraufhin ihm die Frau antwortete: 'Nun das steht bei Gott. Er weiß ja alles!' Da wusste Cho sogleich Rat, denn er hatte von Gott die 'Offenbarungserkenntnis' erhalten, nach der Gott niemals unbestimmte Gebete erhören würde: 'Gott wirkt niemals von sich aus, sondern nur durch sie. Er ist zwar die ewige Quelle, aber er wirkt nur durch ihr Bitten'.
Wunschproklamationen, Bestellungen: Und dann empfahl er der Frau, einen 'Bestellzettel' zu schreiben, mit allen Vorstellungen und Wünschen ihres künftigen Partners. Danach sagte er zu ihr: 'Nun schließen sie bitte ihre Augen. Können sie ihren zukünftigen Gatten jetzt sehen?' 'Ja' erwiderte sie 'ich kann ihn mir genau vorstellen'

Daraufhin sagte er: 'Okay, dann wollen wir ihn jetzt bestellen! Ehe sie ihn nicht deutlich in ihrer Vorstellung sehen, können wir ihn nicht von Gott erbitten, da er nie antworten würde. Abschließend kniete sie nieder und Cho legte ihr die Hände auf und betete: 'Oh, Gott, sie kennt jetzt ihren Ehemann. Ich kenne ihn, Du kennst ihn. Wir geben ihn jetzt in Auftrag im Namen Jesu Christi!'

Wie berichtet wird, heiratete sie kurze Zeit später einen Mann mit genau den Eigenschaften! Ja, wenn diese Zaubermethoden keinen Erfolg hätten, würden sie Christen nicht weiter praktizieren. Gott hat für diese letzte Zeit vor falschen Zeichen und Wunder gewarnt.

Zauberei funktioniert, Wahrsagerei und Hellseherei ebenfalls! Allerdings bringen sie jeden, der sie annimmt unter die Herrschaft Satans!

(Cho will sich in Kürze zur Ruhe setzten und hat nun bekannt gegeben, dass er den Buddhismus als gleichwertige Erlösungsreligion sieht, wie das Christentum)

Diese okkulte Technik wird von weiteren führenden Persönlichkeiten der Christenheit seit vielen Jahren gelehrt. So behauptet Robert Schuller in seiner Broschüre 'Die Kraft des inneren Auges', dass die Bibel in Spr 29,18 diese Praxis der Vision des inneren Auges lehre. Als Beweis führt er seine 'Vision einer Kirche' an, die er über viele Jahrzehnte mittrug und bei der sich alles erfüllte. Schuller schreibt also die Entstehung und Mehrung seiner Kirche den okkulten Kräften des inneren Auges mit Hilfe von Visualisierung zu und nicht dem Evangelium und der Kraft des Geistes Gottes! Das solltest du unbedingt bedenken, wenn du dir diesen Prediger sonntags im Fernsehgottesdienst bewunderst!

Imaginations-Gebet
Yonggi Cho macht die Visualisierung zum Zentrum seiner Lehre und erklärt dazu, dass niemand wirklich Glauben haben könne, wenn er nicht das im Gebet erbetene visualisiert!
'Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Uberführtsein von Dingen, die man nicht sieht.' Hebr 11,1
Dave Hunt beschreibt Agnes Sanford als 'eine der bemerkenswertesten Okkultisten, die die Christenheit infiziert haben. Sie sei die 'Mary Baker Eddy' der charismatischen Bewegung und ihre okkulten Lehren hätten auch Scharen von Nichtcharismatikern beeinflusst.'

Dabei ist der Schlüssel zur 'inneren Heilung' die okkulte Technik des Visualisierens. Man stellt sich eine Situation aus der Vergangenheit vor, bittet sodann Jesus im Gebet um seine Hilfe, woraufhin Jesus in dieser nachträglichen Vision in die Szene eintritt und alle Probleme löst. Deshalb bezeichnet sie ihn als 'den tiefgründigsten aller Psychiater'. Natürlich lässt sich unser Herr Jesus nicht auf diese Weise benutzen, vielmehr tritt hier ein anderer Jesus auf den Plan, ein Zaubergeist.

Zauberei durch Entmachtung Gottes und Inthronisierung der 'Neuen Schöpfung'
In allen Aussagen Yonggi Chos kann man erkennen, wie er Gott von seinem Thron stößt und den Menschen darauf erhebt. Eine solche Dreistigkeit und Überhebung ist wirklich unfassbar! Auch Benny Hinns und Kenneth Copelands Lehre ist okkulte Kabbala und New Age-Mischung durch 'Inthronisierung des Menschen'.
Hier einige Kostproben von Hinn: 'Nun meine Damen und Herrn, Sie sind auf Erden genau das, was Jesus auf Erden war ... So wie Er ist, so bin ich auf Erden ... Ich bin nicht, hört mich, ein Teil von Ihm, ich bin Er! Das Wort ist in mir Fleisch geworden! ... Wenn meine Hand jemanden berührt, so ist es die Hand Jesu, die jemanden anrührt!'
Kenneth Copeland sagt, dass er schmunzeln müsse, wenn er in der Bibel Worte Jesus liest, die 'Ich bin' Aussagen sind, denn dann kann er zu sich selbst sprechen: 'Ich bin auch!'

Dagegen sagte Paulus in aller Demut:
'Und ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt. Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und vielem Zittern...' 2.Kor 2,3
Er würde wohl heute zu den oben zitierten Göttern folgendes sagen: 'Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr geehrt, wir aber verachtet.... Und mühen uns ab und arbeiten mit unseren Händen ...wie Auskehricht der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt... Ich bitte euch nun, seid meine Nachahmer! ...Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus zu denken, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht...!'
1.Kor 4,10-16,6

Herrschen über Umstände durch prophetischen Erlass
Ja, der Teufel lässt sich immer wieder was einfallen und findet auch in der Regel Irrlehrer, die seine Verführungen propagieren. Für diese neue Zaubereisünde fand er Todd Bentley, der im April 2008 in Lakeland, Florida mit seinen Erweckungsveranstaltungen begann, die den Kansas City Propheten Bob Jones mit seinen Prophetien bestätigen und die Wiederkunft Christi einleiten sollte.
Doch ich will hier nicht auf all die wunderbaren Prophetien eingehen, die man diesem Mann gab und die sich freilich in keinster Weise erfüllten, da er ein Verhältnis mit einer Mitarbeiterin nicht beenden wollte und sich lieber scheiden ließ und noch einige andere Probleme und Lügen aufgedeckt wurden, sondern auf Bentleys Lehraussagen, die ihn eindeutig als Kind des New Age und stillen Verbündeten von Yonngi Cho ausweisen.
Für ihn gilt das Bibelwort über die Erkennung von falschen Propheten aus 5.Mo18,22 nicht, denn er gibt beim Nichteintreffen einer Prophetie in allen Fällen dem Empfänger der Botschaft die Verantwortung für deren Misserfolg. Er nimmt damit alle falschen Propheten in Schutz und beschuldigt den Empfänger das prophetische Wort 'nicht zur Geburt gebracht' zu haben, indem er es versäumte einen 'prophetischen Erlass' zu erteilen, gegen Widerstände in himmlischen Regionen zu kämpfen oder den Engeln Befehle zu geben, was zu tun ist. Dass ihn selbst dieser Bumerang einmal treffen würde - damit hatte er sicher nicht gerechnet!

Um die ganze Sache noch verwirrender zu machen, sagt er dann wiederum an anderer Stelle, dass es nicht Gottes Schuld ist und auch nicht an dir liegt, wenn die Erfüllung einer Prophetie nach fünf Jahren immer noch nicht zu sehen sei, sondern der Teufel hat diese Macht deiner Bestimmung zu trotzen und damit sogar Gott einen Strich durch seine Pläne mit dir zu machen, denn der Teufel 'macht geistige Knoten' mit denen er deine Bestimmung festknotet! - Das war dann wohl auch bei ihm letztlich der Fall!

Um das zu verhindern sollst du nun vorzeitig über deine Umstände herrschen, sollst Heerführer über Gottes Engel sein, sie zum Kampf aussenden. Genau mit dieser Masche versuchte der Teufel bereits Jesus auf dem Berg der Versuchung. (Mt 4,5 '...denn es steht geschrieben, er wird seinen Engeln über dir befehlen...')
Dagegen sagt Gottes Wort in Epheser 6 doch eigentlich nur, dass wir den Listen des Teufels im Glauben und Vertrauen auf Gott wider s t e h e n sollen - von Angriff ist da keine Rede!.
Christen glauben, dass Jesus ihr Herr ist, ihr Gebieter, ihr Führer und ihr Beistand. Sie gehören nicht mehr sich selbst, sie wurden von ihm erkauft. Und ihr Besitzer ist sehr wohl in der Lage sie zu bewahren und sie in ihre Bestimmung zu leiten, wobei der 'Böse sie nicht mal antasten darf'! 1.Joh 5,18

Bentleys Erfindung der 'prophetischen Erlasse'
Jahrtausende kamen die Kinder Israels ohne 'prophetische Erlasse' in ihre Bestimmung. Auch Daniel, den er so gerne zitiert, wartete einfach nur gebetsvoll und mit fasten - nicht mit proklamieren - seine 21 Tage ab, bis die Engel im Auftrag Gottes den Weg frei gemacht hatten! Weder Paulus noch Petrus, noch nicht mal Jesus gaben Engeln Befehle oder sprachen Visionen in Existenz. Sie ergaben sich willig der göttlichen Bestimmung, auch wenn das den Tod oder jahrelange Gefängnisstrafe bedeutete. Den 'Erlass' gibt ausnahmslos der erhöhte Messias, indem er zur rechten Zeit bestimmte Türen öffnet. Off 3,8
Auf diese Türöffnungen wartete auch Paulus geduldig. Vgl. 1.Kor 16,9; 2.Kor 2,12; Kol 4,3
Doch Todd Bentley wollte mit seiner Lehre die Menschen zu eigenständigem Handeln im Widerspruch zu Gottes Wort und damit zu Zaubereisünde verleiten!

Todd Bentley bringt Gottes Wort und damit den Allmächtigen selbst in Misskredit, indem er sagt: 'Was Gott über dich sagt ist keine Garantie' - Welch eine Blasphemie!

Auch frage ich mich ernsthaft welcher Gott Todd Bentley den folgenden von ihm zitierten Satz sagte: 'Wenn du diese Erlasse und Proklamationen im Himmlischen nicht tust, kommt deine Bestimmung nicht zustande.'

Mein Gott kann das nicht gewesen sein, denn der hat alles Wesentliche und für mich Bedeutungsvolle in den inspirierten heiligen Schriften festgehalten und dort finde ich nichts dergleichen! Und ich kenne niemanden unter den Geschwistern, denen der himmlische Vater oder auch Jesus solche Bedingungen mitgeteilt hätte. Ich halte das für eine endzeitliche Verführung zu New Age - Praktiken und Ergreifen von Autorität und Macht, die uns nicht zusteht - eine zutiefst okkulte Verführung zur Zauberei!

Todd Bentleys Dienst ist genau wie auch Yonngi Chos Dienst und Gemeinde durch okkulte Praktiken ins Dasein gekommen: In einem Tag hatte er seinen 'Dienstlevel' und alles für seinen Dienst für die nächsten 20 Jahre hervorgerufen und geboren und das alles durch prophetischen Erlass, den er selbst freigesprochen hat: Er hat ein, wie er sagt, 'Mysterium im Geist empfangen!'

Eine okkulte Wurzel also, die nur okkulte Früchte hervorbringen wird!

Die solide biblische Grundlage für diese Prinzipien hat er zwar zu Anfang versprochen, doch er ist sie bis heute schuldig geblieben!

Geschwister! Lasst euch nicht verzaubern! Esst nicht von solcher Art okkulten Früchten! Sie wird euch alles kosten!

Okkulte Geldbeschaffungs-Programme - Oral Roberts
Oral Roberts: Geld spielt sowohl im Okkultismus als auch unter den christlichen Zauberern eine große Rolle, was sich insbesondere an der Beliebtheit eines 'Wohlstands-Evangeliums' zeigt, ein gänzlich 'anderes Evangelium', als das von Jesus oder Paulus verkündete. Die christlich getarnten Praktiken, um zu Reichtum zu gelangen, erlernt man an der Oral Roberts -Universität, der selbst eine Vielzahl von Geldbeschaffungs-Programmen mit mehr oder weniger großem Erfolg ausprobiert hat. Das göttliche Prinzip von Saat und Ernte wird dabei immer reichlich missbraucht. Man wird dazu angehalten, Geldeinlagen in christliche Werke zu säen oder zu pflanzen, um dann nach der Wachstumszeit Wunder zu ernten.

Dave Hunt berichtet davon in seinem Buch 'Die Okkulte Invasion', wo er (auszugsweise) sagt:
'Einige von Orals genialen Spendenbeschaffungs-Tricks sind geradezu okkult. Beispielsweise schickte er zwei kleine 'Wunderkerzen' - eine rote und eine grüne - an seine 'Gebetspartner', die diese bei einem Wunderkerzen-Gottesdienst einsetzen sollten. In den mit den Kerzen verschickten Anweisungen war zu lesen: "Ihr Wunderkerzenlicht-Gottesdienst ist für den 24.12. angesetzt. Schicken sie die rote Kerze heute an mich zurück. Behalten sie die grüne Kerze und zünden sie diese am 24.12. an, als Zeichen unserer Zustimmung zu ihrem Wunder. Ich glaube, dass Gott ein Weihnachtswunder für sie auf Lager hat! ...Ich glaube wirklich, dass der Heilige Geist mir zeigt, dass ich einige ganz besondere Schritte für sie unternehmen soll, und das ist der Grund, weshalb ich ihnen zwei Weihnachtswunderkerzen schicke. ...Was ich fühle, wozu der Herr mich auffordert... könnte Ihnen ein unschätzbares Wunder von Gott einbringen! Er bat mich, eine Kerze anzuzünden und meinen Glauben daran anzufachen, welche Wunder sie brauchen, Ich werde es in Jesu Namen tun... Wenn sie ihren Wunderkerzen-Antrag und die rote Kerze an mich zurücksenden, fügen sie bitte ein Wunder-Glaubens-Saatopfer bei - ein Weihnachtsgeschenk an das Werk Gottes... für ihren Weihnachtswunderwunsch... Jetzt beieilen sie sich... ich möchte sie noch einmal erinnern, unverzüglich zu handeln..."

Kommentar D. Hunts (auszugsweise): Welche Gotteslästerung, für ihre okkulte Farce Gottes Führung zu beanspruchen... Hat er überhaupt kein Gewissen? Das ist schiere Hexerei! Der Umschlag enthielt ein großes Poster, das Oral und Richard beim Anzünden roter Kerzen zeigte. Oral hielt dabei ein Bündel Wunderanträge in seiner Hand und Richard streckte seine Hände aus über einem Stapel solcher Blätter, beide Männer mit Minen großer Sorge und tiefer Ernsthaftigkeit.

Schau dir auch einmal die Spendenbeschaffungs-Sendungen von God-TV an. Ca. 1 Woche lange treten alle charismatischen Zauberer von Rang und Namen dort auf, um Menschen zum Geben zu 'motivieren'! Da wird dann allzu leicht die Grenze von der Motivation zur Manipulation überschritten, besonders dann, wenn man eine Woche lang nichts anderes gesendet bekommt. Hier kannst du aktuell beobachten, mit welchen Tricks dort im Namen Jesu bezaubert wird!

Sunday Adaleia
Über Sunday Adaleia, Pastor einer Megagemeinde in Kiew, wird Folgendes berichtet:
'Ich bin im Klub der tausend Millionäre, sagt Viktor. Unser Pastor hat den Klub gegründet. Wir wollen alle in spätestens zwei, drei Jahren Millionäre sein. Ich bin sicher, ich schaffe es. Denn wer erfolgreich ist, der gefällt Gott.'

Viktor will mit Betten aus Korea reich werden. Voll mit heilenden Steinen, Infrarotstrahlen und verborgener Energie. Man muss nur daran glauben. Bevor die interessierte Kundschaft Probeliegen darf, gibt es Anatomie-Unterricht. Und die richtige mentale Einstimmung. Karaoke gehört zum Geschäftskonzept im Gesundheitsbettensalon: Singen öffnet die Seelen.

Der Salon gehört einem Anhänger von Pastor Sunday, Viktor arbeitet als Geschäftsführer. Er hat bereits ein ganzes Netz dieser Bettenläden eröffnet. Probeliegen ist kostenlos, man darf auch mehrmals kommen. Etwa zweieinhalb tausend Euro kostet ein Wunderbett. Das Geld ist gut angelegt, sagt Viktor. Denn wer so ein Bett kauft, kann es dann stundenweise vermieten und selbst reich werden. 'Hier in diesem Salon bauen wir die neue Ukraine. Wir trinken Wasser statt Wodka, wir wollen ein Land mit gesunden Menschen. Glauben Sie mir, die Leute kommen in unseren Salon, und schon nach der ersten Stunde geht es ihnen besser. Nach ein paar Mal Liegen werfen die einen ihre Krücken weg, und Kurzsichtige sehen auf einmal alles scharf.' Wunder sind auch der orthodoxen Kirche nicht fremd - aber Pastor Sunday und seine Jünger treiben es eindeutig zu weit, findet man hier.' Auszug aus Weltspiegel 09:06

Adaleia hat zum Thema Finanzen ein Buch geschrieben mit dem Titel 'Reich werden ohne Tränen'. Mit dem Erlös des Buches will er die Wiederkehr Christi vorbereiten, indem er durch eine 'christliche Invasion in der Politik' die Zügel für eine 'neue Weltordnung' übernehmen will.

'Denn das sollt ihr wissen, dass kein ... Habsüchtiger, der ein Götzendiener ist, ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten, denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Seid also nicht ihre Mitteilhaber!... Prüft also was dem Herrn wohlgefällig ist und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf!' Eph 5,5, 11

Extreme Wunder und Prophetien

Meditativer Trance -Tanz, Ekstatische Anbetung
'Extrem Prophetisch' nennt sich die Bewegung von Patricia King aus Arizona, deren Dienst prophetisch extreme Zeichen und Wunder ankündigt. Zu ihren 'verzauberten Programmen' gehören u.a. das 'Öffnen des Himmels mittels der Durchbruchsalbung, um die manifeste Gegenwart Gottes freizusetzen', zu der sie einen charismatischen Diskjockey angeheuert hat, und die dann z.B. durch Goldstaub sichtbar wird. Auch 'Geistreisen in den dritten Himmel' werden praktiziert, sowie einige weitere okkulte 'New Age Methoden' von Engelarbeit über Traumdeutung bis hin zu Kontakten mit verstorbenen Heiligen.

Die Krönung des ganzen ist jedoch m. E. ihre als christlich getarnte 'Ekstatische Anbetung Gottes'! Hier wird eindeutig ein Götze angebetet und nicht der wahre Gott! Das alles ist extremer Götzendienst und Zauberei!

Dies ist ein extremer Abfall vom wahren Glauben, vom einfachen Evangelium Jesu Christi und es ist zu beobachten, wie sich diese 'okkulte Welle' auch über die deutschen Gemeinden ergießen wird.

David Hogan aus Mexiko berichtet von Wundern der Gegenwart Gottes:

Ich empfehle dir, während du den folgenden Bericht liest, dir dabei Jesus oder Paulus vorzustellen. Kennst du einen ähnlichen Bericht in der Bibel?

'Als ich schließlich vorne an der Kanzel ankam, wo auch die anderen Ältesten waren, konnte ich mich kaum mehr auf den Beinen halten. Ich hielt mich an Gegenständen fest, um dorthin zu gelangen. Ich konnte fast nicht mehr atmen. Die Hitze der Gegenwart Gottes war überwältigen. Ich bekam Angst, als ich all dies geschehen sah. Ich schaute zum Himmel auf und sagte: 'Gott, was tust du... ?' und das war das Ende davon. Er wollte keine Fragen hören. Bäng! Ich war etwa 3-4 Meter vom Tisch entfernt. Als ich einige Stunden später zu mir kam, war ich unter dem Tisch. Als ich schlussendlich zu mir kam, wollten meine Beine nicht funktionieren. Ich schaute mich um, um zu sehen was passierte. Ringsum war Chaos! Einige Menschen versuchten aufzustehen, fielen aber wieder um. Erstaunlich! Wir hatten währenddessen fünf Visionen.

Ein kleiner Pastor hielt sich an einem Pfosten fest. Er war da, aber irgendwie doch nicht. Er sagte zu mir: 'Bruder David, schau ihn an. Schau ihn an Bruder David! Wer ist es? Schau wie groß er ist! Oh, er hat ein weißes Gewand an. Er hat einen goldenen Gürtel. Es war Jesus. Er sagte. 'Bruder David, wie sind wir in diesen großen Palast hineingekommen?'

Ich schaute mich um. Ich war noch immer auf dem dreckigen Boden. Ich hatte immer noch ein Grasdach über mir, aber er war in einem Marmorpalast, absolut weiß. Ich kroch rüber um ihn anzuschauen. Er sah Dinge, die wir nicht sehen konnten. Ein anderer der Ältesten, ein Prophet aus Amerika, der mit mir seit 13 Jahren zusammenarbeitete, kroch auch rüber und wir schauten diesem Pastor zu, der wie in Trance war. Erstaunlich.
Wir drei waren wie in einem Kraftfeld von Energie. Jeder versuchte hereinzukommen, wurde aber zurückgeworfen. Es war furchterregend. Der Pastor sagte: 'Er hat eine Liste, Bruder David.' Und dann fing er an, diese Liste laut vorzulesen. Ich schaute herum und währenddem er aus dieser Liste vorlas, flogen die Leute förmlich durch die Luft und wurden geheilt und befreit. Es war phänomenal was Gott am tun war: Und er hat es seither in jedem Gottesdienst unseres Werkes getan in dem ich war. Erstaunlich! Wunderbar!'

Ist das der biblische Jesus von Nazareth? Ist das der Geist Gottes der in diesen Versammlungen wirkt? Es scheint mir eher eine okkulte Kopie zu sein, die der Teufel so stark übertreibt, dass die Menschen über die Maßen erstaunt sind und deshalb schlussfolgern: das kann doch nur Gott sein! So wie man auch von Simon, dem Zauberer sagte, dieser sei die Kraft Gottes, die man die große nennt und die Menschen waren außer sich, wegen seiner Wunder! Apg 8,10-11
Daraus können wir sehen, dass hinter den Manifestationen und geistlichen Gaben in der Gemeinde nicht immer Gottes Geist steht. Besonders wenn durch anmaßende Machtausübung in der Gemeinde dem Geist der Zauberei bereits die Türen geöffnet wurden, ist mit einer Vermischung zu rechnen. Achte also auf die Quelle!

Salbungsmagie
Benny Hinn und Rodney Howard Brown demonstrieren ihre 'Salbung', indem sie Menschen anblasen. B. Hinn tut dies sehr gerne bei seinem Chor, der dann geschlossen 'unter der Kraft rückwärts in die Stühle fällt'. Auf diese Art des Anblasens vermitteln sie den Heiligen Geist! Auch die Menschen, die auf die Bühne geführt werden, um dort ihre Heilung zu bezeugen fallen rückwärts um und zucken am ganzen Körper. ('Umfallen im Geiste') Benny Hinn lässt sie dann wiederholt durch seine Helfer aufstehen, um sie dann wieder durch die Kraft zu Boden stürzen zu lassen. Er demonstriert eine riesen Show mit seiner Salbung und seinen angeblichen Heilungswundern, was absolut nicht 'Christus-like' ist! Hinn streckt Menschen mit der Kraft Satans nieder und belustigt sich dabei noch. Das ist hinduistisches, okkultes Shakti Pat!
Ebenso demonstriert auch Rodney Howard Brown die Kraft Gottes auf der Bühne, spielt mit ihr, indem er Menschen reihenweise wie Dominosteine umfallen lässt und lacht sich dabei krumm. Copeland und der verstorbene Hagin trieben das gleiche Spiel - gemeinsam ist es noch lustiger!

Benny Hinn verheimlicht uns nicht, von woher er seine Kraft bezieht, denn er gibt zu hin und wieder die Gräber von Kathrin Kuhlman und Aimee McPherson zu besuchen. Dort empfing er einmal eine besondere Kraftgabe. Zitat: 'Ich fühlte eine unglaubliche Salbung... Ich zitterte am ganzen Leib... zitterte unter der Kraft Gottes. 'Oh Gott' sagte ich, Ich fühle die Salbung. Ich glaube, die Salbung schwebte über Aimees Körper.'

Kraftgaben aus toten Körpern können letztlich nur spiritistisch Gaben sein. Er selbst gibt hier seine okkulte Quelle preis, mit der er Millionen von Menschen verunreinigt, einschließlich der 'charismatischen Größen', die immer wieder bei ihm zu Gast sind und die er auch falschprophetisch lenkt.

'Seine Salbung' fließt auch über den Fernsehbildschirm und heilt nach seinen Angaben Menschen sogar auf anderen Kontinenten. Aber auch über Bergen von schriftlichen Heilungswünschen wird angeblich erfolgreich gebetet.* In diesen vorgefertigten Briefen kannst du dann gleich deine beabsichtigte Spende eintragen oder abbuchen lassen! Wo findet sich das biblische Vorbild?

Von diesem spiritistischen Geist verunreinigte bzw. besessene Menschen werden zunehmend verwirrter, vergesslich, aggressiv oder apathisch und depressiv. Wenn es dir also nach einer Heilungs-Veranstaltung von Benny Hinn schlechter geht, als zuvor, dann bitte den Herrn um Vergebung dafür, dass du dir gesundheitliche Hilfe nicht bei ihm selbst oder den Ältesten deiner Gemeinde gesucht hast und lass dich durch das Blut Jesu reinigen und wiederherstellen. Jak 5,8

Wer sich, wie ich es hier tue, erdreistet, etwas gegen B. Hinns Salbung zu sagen, wird vom großen Magier öffentlich verflucht.

Gabentransfer
von Alexander Seibel
'Durch Charismatiker wie John Wimber verbreitet sich die Überzeugung, es sei möglich, Gaben an andere per Zuspruch weiterzugeben und erlernen lassen zu können. So werden beispielsweise Kongresse abgehalten, auf denen die Gläubigen die Gabe der Heilung erlernen sollen bzw. aufgefordert werden, sich zu melden, um die dann gewünschte Gabe zugesprochen zu bekommen.

Problemanzeige: Dieses Machbarkeitsdenken widerspricht der Souveränität Gottes, der bekanntlich die Gaben austeilt, wie er will (1.Kor 12,7). Bei göttlicher Heilung handelt es sich um ein freies Eingreifen Gottes. Wenn es erlernbar wäre, führte dies in die Machbarkeit und letztlich Magie, wo der Mensch über Gott verfügen kann.' Und alles geschieht im Namen Jesus....

Vermessenheit und Dreistigkeit zeichnen einen Frevler aus, der die Offenbarungen Gottes kennt und sich trotzdem anmaßt im Namen Jesu zu handeln. Er wagt es im Angesicht des Heiligen Israels okkult-satanische Zaubertechniken zu gebrauchen, um seine Zwecke durchzusetzen und Gott zu manipulieren. Bei all seinem Tun gibt er göttliche Ziele vor, die doch zutiefst menschlich, teuflisch, irdisch sind!

Der Teufel wird solche Menschen immer benutzen, um das Herz der Gläubigen zu verführen und sie von der Einfalt des Christus und seiner ungeteilten Hingabe an ihn abzuziehen. Seid auf der Hut vor seiner List und Tücke!

Alle irregeführten Menschen, die christliche verkleideten Okkultismus und Zauberei betreiben, haben es versäumt, alle Dinge anhand der Bibel zu prüfen. Sie haben sich auf Erfahrungen von anderen verlassen, ihr Vertrauen auf Menschen gesetzt und kamen somit unter einen Fluch der Endzeitverführung! Lass dich ermutigen, die Geister zu prüfen, die hinter allem und jedem stehen! Ist es Gottes Geist oder ein dämonischer, teuflischer Geist, der dir die Dinge schön malt und schmackhaft macht?
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Sekten - Orden - Freikirchen / Zauberer in deutschen Gemeinden
« Letzter Beitrag von Vera am Juni 22, 2018, 10:37:04 Vormittag »
Kapitel 3

Seit Beginn der charismatischen Bewegung gibt es auch in Deutschland viel Zauberei in den Gemeinden durch anmaßende Autorität und Salbungsmagie.
Ich gebe zu, dass ich zu Anfang sehr geschockt war, als ich die magischen Künste von Gottesmännern wie Reinhard Bonnke oder Andreas Hermann, Siegfried Müller und anderen 'gesalbten Gottesmännern' erkannte. (GG.: Christoph Häselbarth, Walter Heidenreich)
Mag sein, dass sie manch gute Lehre gebracht haben und auch Gutes im Leib Christi bewirkten, doch das Wort Gottes, die heiligen Schriften entlarven ihre Praktiken als okkult, ob sie sich dessen nun bewusst sind oder nicht. Das kannst du selbst nachprüfen, nachdem du dir ein biblisches Verständnis über Zauberei und Wahrsagerei erworben hast. Ich hoffe und bete, dass Gott auch diesen Männern die Augen dafür öffnen wird, damit sie wieder frei werden aus den Fallstricken des Teufels!
In esoterischen Kreisen verkauft Satan seine Zaubereien unter dem beschönigten Begriff von 'weißer Magie' und in religiösen Kreisen verbirgt er seine Zauberkünste unter dem Deckmantel von Irrlehren wie 'Autorität des Gläubigen', 'Wort des Glaubens - Prinzipien', 'Befreiungsdienst', 'geistliche Kampfführung' und 'Salbungsübertragungen'. Letztlich kommt es auf dasselbe raus: Er bringt die Menschen unter Zaubereisünde, die sie von Gott trennt und angreifbar für das finstere Reich macht! Hab Acht auf dich selbst und auf die Lehre! Lass dich nicht verführen!

Deshalb möchte ich dich, ohne spezielle Namen zu nennen, vor so genannten Befreiungsdiensten warnen - sie bringen dich durch 'Autoritätszauber' und 'Bannsprüche' letztlich nur noch mehr in Gebundenheit und du kommst aus dem 'Teufelskreis' nicht mehr raus. (siehe Endzeitverführung: Befreiungsdienst).

Ich empfehle weiterhin die Informationen auf der Web-Site von Alexander Seibel: alexanderseibel.de und irrglaube.parlaris.com sowie die Bücher

'Hinter den Kulissen' von Reiner Bartl

'Der Angriff auf die Wahrheit' von Georg Walter, Betanien-Verlag

Aus dem Bericht zweier Ex-Charismatiker erfahren wir z.B. die hypnotischen Zauberkunststücke von Olli Ewers (Leiter des Harschhofes und gern gesehener Gast bei Wort+Geist sowie im CZW= Christl. Zentrum Wiesbaden von Andreas Herrmann), der dazu aufforderte, den Verstand auszuschalten und dazu mit den Fingern schnippte, wie es bei Hypnotiseuren üblich ist.

Auch Walter Heidenreich und Christoph Häselbarth werden in diesem Bericht mit okkulten Praktiken erwähnt.

Wort+Geist Röhrnbach
Einen ausführlichen Erfahrungsbericht über persönlich erlebte Zauberei bei Wort+Geist Röhrnbach findest du in liebezurwahrheit.de unter 'Aktuelle Irrströmungen'.
Bevor ich im Sinne von Eph 5,11 (Bloßstellung von finsteren Werken der Zauberei, des Götzendienstes und der Unzucht) näher auf die Zaubereien von Wort+Geist Röhrnbach und ihnen angeschlossene Gemeinden in ganz Deutschland eingehe, möchte ich noch einmal folgende Worte aus Kapitel 1 in Erinnerung bringen:

Alle Befehle, die Jesus nicht ausdrücklich gegeben hat und heute dennoch in seinem Namen gesprochen werden, sind Zauberformeln. Alle 'positiven Bekenntnisse' mit dem Zweck, eigene Interessen durchzusetzen, bestimmte Vorteile zu erreichen, sind Zauberei! Alles 'in Existenz sprechen' alles 'Beanspruchen' und alles 'Bestellen und Einfordern' im Namen Jesu sind ein Gräuel vor Gott!

Diese Facetten von Zaubereisünde werden alle in Wort+Geist erfüllt und darüber hinaus noch die des Götzendienstes, der Salbungsmagie, der Manipulation und Kontrolle, Mobbing, Indoktrination, böser Blick, Gedankenlesen, autoritärer Befreiungsdienst, falsche Heilungswunder (Geistheilungen) u.v.m.

(Vgl. Erfahrungsbericht 'Der Zauberer von Röhrnbach', 'Der Messias von Röhrnbach' und 'Der Mensch der Gesetzlosigkeit' in liebezurwahrheit.de)

Helmut Bauers Macht-Magie
Die Bauer'schen Vollmachtsansichten, die in der Lehre Kenyons und Hagains gegründet sind, kommen in seinen Aussagen auf der Frühjahrsbibelschule 2007 deutlich zum Ausdruck: "Diese gewaltige Vollmacht: Einfach nur zu sprechen und es ist. Vollmacht - totale Vollmacht über unsere Seele - totale Vollmacht über unseren Körper - totale Vollmacht über all das, was sich in diesem Universum bewegt, in dem ersten und zweiten Himmel."11
'Es gibt viele, viele Leute in Führungspositionen da draußen, die sich diese Dimension geöffnet haben. Die Menschen, mit denen ich eine Zeit zusammenarbeitet habe, hatten sich alle dieser Dimension geöffnet und sie sitzen an verantwortungsvollen Positionen und sie sind stark, weil sie nicht nur das sehen und glauben, was sie hören und sehen. (An früherer Stelle sagte Bauer, dass er sich diese Dimension bereits vor seiner Bekehrung schon geöffnet habe!) Diese Ebene ist nur eine Segnungsebene für die Christen. Der Geistlehrer, Gott selbst, lehrt dich in dieser geistlichen Dimension. Er will dich da hineinführen. Er will dich dahin führen, wo das Unsichtbare ist. Er will dir diese Dimensionen öffnen, damit du seinen Auftrag hier auf dieser Welt tun kannst. Im Natürlichen schaffst du es nicht. Also ist unser Leben ja nicht im Natürlichen, drum heißt es ja: das Fleisch nützt uns nichts. Unser Leben ist ein Leben des Übernatürlichen... . Was finden wir alles in dieser Welt. Wir finden in dieser Welt, in dieser unsichtbaren Welt, unser Zuhause. Wir sind dort zuhause. Wir sind nicht mehr von dieser Welt. Auch der Himmel ist eine unsichtbare Welt für uns - Wir sind in dieser unsichtbaren Welt zuhause. Diese unsichtbare Welt gehört uns. Gott hat uns die Autorität über diese Welt übertragen, durch Jesus Christus. Er hat uns sozusagen dieses Machtpotential unterworfen. Der Teufel muss dir dienen. Er wurde besiegt von Jesus Christus.'

Ganz offensichtlich dient der Teufel Helmut Bauer tatsächlich, in dem er ihm seine Dimensionen öffnet, ihm Kraft und Zaubersalbung verleiht, ihn hellseherisch macht und seine Bann- und Fluchsprüche ausführt!

Besonders deutlich wird der falsche Zauber durch die anmaßende Autoritätsaneignung als Stellvertreter Christi auf Erden: Helmut Bauer fordert alle Gläubigen auf, ihre Augen auf ihn zu richten, da er der Völkerapostel Gottes und sein Gesalbter sei. Er fordert sie auf, ihm zu folgen, ihn zu berühren und von ihm alles zu empfangen, wozu in Wahrheit allein der Gesalbte Jesus Christus durch Gott befugt ist, zu geben: Ewiges Leben, Geist und Geistesgaben, Dienstsalbungen, Kraft, Heilung, Richtungsweisung und Rechtsordnungen (Gesetze).

Folgende Aussagen findest du immer wieder in sonntäglichen Predigten aller Zweigstellen von W+G: 'Das ewige Leben geht von ihm, dem großen Völkerapostel, aus! - Du erlebst hier, wie Leben verteilt wird! Durch seine Liebe leben seine 'Jünger', haben das Leben empfangen; alle dienen sie durch die Kraft von Helmut! Sie geben sich 'Gott' hin in dem Apostel. Er ist die Wahrheit! Er kommt von oben; er ist Geist und seine Worte sind Geist und Leben! Der Vater offenbart sich seinen Söhnen durch diesen Gesandten Helmut Bauer - der Geist fließt durch ihn zu den anderen - deshalb glauben sie nicht mehr Gott - sondern ihm!'

Bauer behauptet 'vom Vater durch Offenbarungserkenntnis neuen Rechtsordnung' empfangenen zu haben. Wer dieser neuen Rechtsordnung für die neue Herrenrasse der Göttersöhne nicht nachkommen wird, ist verloren. Ja, wer wie er, das ewige Leben verteilen kann, der bestimmt auch, wer wann verloren ist. In dieser neuen Rechtsordnung bestimmt Bauer die Gesetze, indem er das Wort Gottes für toten Buchstaben erklärt und eine Freiheit von allen Geboten und Gesetzen Gottes verkündet.
Natürlich übernimmt er es auch selbst, seine Anhänger in 'eine neue Dimension der Freiheit' zu führen, eine Freiheit der Unreinheit in der Ehe, eine Freiheit, alle Menschen zu lieben - sowohl in sexuellen Geisterlebnissen, als auch durch Körperkontakte zwischen allen Geschlechtern! Aber auch eine Freiheit, sich alles zu nehmen, was die Welt hat, sei es Geld, Haus, Auto, Frau oder Kinder - denn alles ist den Göttersöhnen vom Vater vererbt worden! Seine Freiheitsansichten gipfeln nun zuletzt in der indoktrinierenden Aussage einer seiner Apostel, dass wir, als Söhne Gottes freier sind, als Kain, der seinen Bruder Abel erschlug und in seiner Freiheit zu Gott gesagt haben soll: Was belästigst du mich - lass mich mit meinem Bruder in Ruhe - ich bin nicht sein Hüter!

Wie denkt wohl Gott darüber?

Meiner Meinung nach sieht man in der W+G Bewegung Römer 1,25 und seine Folgevers in Erfüllung gehen:

'...sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf (ihren Völkerapostel Helmut!) mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen! Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdigen Sinn, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Zank, Trug und Tücke, Ohrenbläser, Verleumder, Gottesveröchter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverstöndig, unbestöndig, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig; welche, wiewohl sie das Urteil Gottes kennen, dass die, welche solches verüben, des Todes würdig sind, es nicht nur selbst tun, sondern auch Gefallen haben an denen, die es verüben.'

Das würde bedeuten, dass diese Verirrungen in Bezug auf sexuelle Unreinheiten ein Strafgericht Gottes sind für die, die Menschenverehrung betreiben und damit Gott der Ehre berauben. Das würde gut zu dem Wort aus Jeremia 13 passen, das mir Gott vor einiger Zeit für H. Bauer gab:

'Hört und nehmt zu Ohren, überhebt euch nicht! Denn der Herr hat geredet. Gebet Jahwe, eurem Gott, Ehre, bevor er es finster macht... das ist dein Los, dein von mir zugemessener Teil, spricht Jahwe, weil du mich vergessen und auf Lüge vertraut hast. Und so werde auch ich deine Söhne hochheben über dein Gesicht, dass deine Schande gesehen wird. Dein Ehebrechen und dein Wiehern, die Schandtat deiner Hurerei ... habe ich gesehen... Du wirst nicht rein werden - wie lange wird es noch dauern??

Man sollte eigentlich meinen, dass solch offensichtlicher Zauber von jedem Christen durchschaut werden würde. Doch da dem leider nicht so ist, weil viele immer noch so wenig wissen, was in ihrer Bibel steht und demnach annehmen, Wunder und Salbung kämen ausschließlich von Gott und könnten nicht vom Teufel bewirkt werden, lassen sich eben doch viele verführen. Vgl. 2.Thess 2,9; Mt 24,24; Off 13. Diese Unwissenheit verbunden mit Unbedarftheit ist leider auch das Ergebnis leichtgläubiger Hirten, die ebensolche Schafe erzogen haben, die keinen Grund für Wachsamkeit und Unterscheidungsvermögen sehen. Predigten über Endzeitverführung, die Listen des Teufels oder gar über Zaubereisünde sind Mangelware im Leib Christi, stattdessen werden die Christen mit Predigten über die Liebe und Gnade Gottes eingelullt (womit ich diese Eigenschaften Gottes nicht in Abrede stellen will). Das ist auch der Grund, weshalb es mir nicht schwer fiel, dem Ruf Gottes nach einer solchen Broschüre zu folgen. Lass sie auch für dich ein Aufruf zur Wachsamkeit werden und lerne die Dinge, die um dich herum geschehen, mit scharfem biblischem Blick zu beurteilen. ab Acht auf dich selbst und auf die Lehre Christi und der Apostel, bestehe auf diesen Dingen, denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst erretten, als auch die, die auf dich hören! I.Alg. an 2.Tim 4,16

Helmut Bauers Salbungs-Magie
Bauer nennt die Salbung eine 'Substanz des Übernatürlichen'. Er selbst ist damit gesalbt worden, 'als eine übernatürliche Kraft - nicht der Heilige Geist, in der Nacht zu Pfingsten über ihn kam' (Seine Aussage bei der Eröffnungsrede W+G Nürnberg 2009) Jeder einzelne ist davon abhängig, diese Salbung bei ihm abzuholen, indem er 'von ihm zieht' und sie 'zu sich nimmt'
'Bis dahin solltet ihr das schon gelernt haben, diese Salbung zu euch zu nehmen' und 'sich darin bewegen, in dieser Dimension der Kraft, der Salbung, in dieser Dimension der Grenzenlosigkeit' Er beschreibt den Beginn des Aufnehmens der Salbung als das 'Ziehen eines Stöpsels'

Bauer definiert Salbung so, als sei sie einem Lernprozess unterworfen und als sei es von einem selbstständigen Nehmen abhängig, ob man in der Kraft Gottes handeln kann, wohingegen die Bibel klar sagt, dass der heilige Geist seine Gaben austeilt, wem Er will.

Bauer hat auch einen 'Liebesspeicher', den er ständig nachfüllen muss, damit er sie weiter geben kann und er immer genügend hat, wenn die anderen 'von ihm ziehen'. Er spricht davon, diesen Speicher aufzutanken und selbst voll zu werden wie ein Schwamm: 'Wenn du ein bisschen drückst, dann läuft's schon raus.' Oft ist dieser Liebesspeicher derart überfüllt, dass er seine Liebe zu seinen Anhängern fließen lassen muss, damit er sich selbst überhaupt noch auf den Beinen halten kann, denn er strotzt so zu sagen vor Kraft, die ihn irrwitziger Weise immer wieder in die Knie zwingen will, sodass er Mühe hat, normal zu gehen. Dieses Liebesfließen wird dann auch untereinander praktiziert - bis hin zu geistlichen Vereinigungen von mehreren Gläubigen gleichzeitig. (Durch intensiven Augenkontakt wird ein tranceähnlicher Zustand erreicht, bei dem man mit dem Gegenüber verschmilzt und sich gegenseitig ineinander ergießt! Das ist Astralsex vom Feinsten oder auch 'intergalaktischer Orgasmus der Außerirdischen von Wort+Geist'! (Berichte dazu im Irrglaube und Wahrheits-Forum) Die stärkste Salbung hat Bauer nach eigenen Aussagen (in der Herbstbibelschule 2005) beim natürlichen sexuellen Höhepunkt! In Anbetracht dessen würde ich auf jeden Fall vorschlagen, dass er seine Liebessalbung in Sex-Salbung umbenennt, dann weiß man doch wenigsten gleich wovon er spricht und aus welchem Geist sie entspringt.

Gottes Warnung:

'In vollem Maße werden sie über dich kommen trotz der Menge deiner Zaubereien, trotz der gewaltigen Fülle deiner Bannsprüche (Beschwörungen in Jesus Namen). Aber du vertrautest auf deine Bosheit. Du sagtest: Niemand sieht mich! Deine Weisheit und dein Wissen, das hat dich irregeführt. Und du sagtest in deinem Herzen:  I C H  und sonst gar nichts! So kommt Unheil über dich gegen das du keinen Zauber kennst. Und ein Verderben wird über dich herfallen, das du nicht abwenden kannst. Und plötzlich wird ein Sturm über dich kommen, den du nicht ahnst. - Tritt doch auf mit deinen Bannsprüchen (Beschwörungen) und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von deiner Jugend an...' Jes 47,9b-12

Die Katholische Kirche
Wenn es um Zauberei im Leib Christi Deutschlands geht, sollte auch die katholische Kirche mit ihren vielfältigen okkulten und spiritistischen Praktiken nicht unerwähnt bleiben, wobei ich mich nur auf einige wenige beschränken möchte, da es für ausführlichere Informationen spezielle Web-Seiten gibt, z.B. bibelmail.de

Die katholische Kirche beansprucht die Autorität, die nur Gott zusteht - das ist Magie!

1. Unfehlbarkeit des jeweiligen Papstes, also absolute Autorität und damit der Anspruch Gott gleich zu sein

2. Dämonenvertreibung durch okkulte Praktiken nach Tobit 6,5-9 Apogr.

3. Verfluchungen und Verdammungen (Bannsprüche) gegen alle, die die Lehren der kath. Kirche auch nur anzweifeln.

4. Traditionen und Überlieferungen werden über das Wort Gottes gestellt. (Konzil von Trient 1545) Nach eigenen Aussagen ist Tradition und nicht die Schrift der Felsen, auf dem die Kirche Jesu Christi gegründet ist. Mt.15:3, 9 'Ihr übertretet das Gebot Gottes um eurer Überlieferungen willen. Vergeblich verehren sie mich, weil als Lehren Menschengebote lehren'

5. Die Heiligung des Sonntags ist ein solches auf Tradition beruhendes Gebot der kath. Kirche, die kein biblisches Fundament hat. Wie der Erzbischof von Reggio in einer Ansprache selbst bestätigte, sei die Veränderung des Sabbatgebotes in ein Sonntagsgebot der Beweis dafür, dass die Tradition bei der kath. Kirche über der biblischen Autorität stehe. Dan.7:25: 'Und er wird Worte Reden gegen den Höchsten und wird die Heiligen des Höchsten aufreiben; und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern

6. Marienkult: Maria wird zur Erlöserin und Fürsprecherin erhoben, ohne die nichts geht. Sie wird an die Stelle Gottes gesetzt - auch das ist Zaubereisünde und nicht nur deshalb, weil es Spiritismus ist, Kontakt mit Verstorbenen zu pflegen (ihre angebliche leibliche Aufnahme in den Himmel ist unbiblisch!) 1.Tim.2:5, Apg.4:12

7. Sakramente und Weihen

8. Eucharistie (Götzenopfer)


Buchempfehlungen
Zu den Heilungen von Benny Hinn: 'Dein Glaube hat dich geheilt' von Richard Mayhue, CLV-Verlag

'Die charismatische Bewegung im Licht der Bibel' 670 Seiten, CLV-Vrlg. Rudolf Ebertshäuser

'Die okkulte Invasion' von Dave Hunt 640 Seiten über die 'unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit'

'Gemeinde Jesu - endzeitlich unterwandert?' von Alexander Seibel beide Bücher nur im Antiquariat erhältlich

Christliche Zauberei - Das ist vielleicht ein Begriff, der dir fremd ist, weil es so wörtlich nicht in der Bibel steht. Aber Paulus wusste sehr wohl darüber Bescheid, als er den Galatern schrieb, dass der Widersacher sie offensichtlich bezaubert hatte mit seinen Lügen, die sie zum Ungehorsam oder Widerspenstigkeit gegen Gott verführen sollten - und dieses Widerstreben nennt der Prophet Samuel 'Sünde der Zauberei'. 1.Sam 15,23; Gal.3,1

Wo der Mensch sich über Gott erhebt und ihn zu seinen eigenen Zwecken dienstbar macht, wird Gottesdienst zum Götzendienst - der höchsten Form von Zauberei!
Die Verführung der Gemeinde Christi zum Abfall durch Zauberei ist zurzeit des Teufels liebste List und es ist gut, seine Listen zu kennen, damit sie uns nicht 'fesseln' und wir in seine Fallstricke geraten! Eph 6,11; 2.Kor 2,11;
2.Tim 2,26

Dabei möge dir diese Broschüre helfen! Ich habe sie mit der Hilfe des Geistes Gottes verfasst aus Liebe zur Wahrheit und zu meinen Geschwistern!

JedidaMD (liebezurwahrheit.de)

4
Sekten - Orden - Freikirchen / Wird die Neuoffenbarung in den Freikirchen Anklang finden?
« Letzter Beitrag von Hanno am Juni 22, 2018, 09:46:29 Vormittag »
Jesus zu seinen Jüngern einstmals über die Zukunft seiner wahren Lehre in kleinen Endzeit-Gemeinden (Freikirchen):

(jl.ev09.040,06) »Es wird eine reine Gemeinde fortbestehen, umgeben zunächst mit völlig glaubenslosen Menschen, die nur allerlei gewinnbringende Industrie treiben werden (= Leben im Wohlstand, d. Hg.) und sich weder um Meine reine Lehre (= die Neuoffenbarung, d. Hg.) und noch weniger um das verrufene Heidentum Roms (= Papsttum, Katholizismus, d. Hg.) in jener Zeit kümmern werden. Bei solchem Umstande wird es in der reinen Gemeinde denn auch sehr verwitwet und traurig auszusehen anfangen.«

(Anmerkung: hierunter sind die heutigen Freikirchen, wie z. B. die Pfingst- und Brüdergemeinden, Baptisten, Adventisten oder Zeugen Jehovas zu verstehen, welche die reine Lehre Jesu Christi {= die Neuoffenbarung} ablehnen, HH.)

(jl.ev09.040,07) Meine reine Lehre wird gleichen der traurig gewesenen Witwe, deren toten Sohn Ich zum Leben wieder erweckt habe; der Glaube aber bezeichnet den toten Sohn, den Ich erweckte. Ihn tötete das arge Fieber, das da wieder gleicht dem Weltgewinnsinne, in den auch dieses Völkchen überging, und zwar auf Grund des widersinnigsten und argen Betrugtumes Jerusalems und daneben auch auf Grund der gänzlichen Glaubenslosigkeit der diesen Ort umgebenden Heiden, die in der geweissagten argen künftigen Zeit den Namen "Industrielle" haben werden...
(Weil im Industriezeitalter die Gewinnmaximierung, Egoismus, Rücksichtlosigkeit, Ehrgeiz, Aggressivität, Luxus, Macht, Wohlstand, Spaß, Sex, Ruhm, Ansehen, Körper- und Schönheitskult etc. wie Götter verehrt werden, wird hier der Ausdruck 'Heidentum' gebraucht, d. Hg.)

(Anmerkung: Für die oben aufgeführten Gemeinden und andere, die alle im toten Glauben sich befinden, gelten irdisch zeitliche, materielle Vorteile als Segen Gottes, bzw. alle Nachteile als vom Teufel kommend. Sie alle halten sich selbst für lebendig-glaubend, lehnen aber die reine Lehre JESU, die außerhalb der Bibel zu uns Menschen gekommen ist, sprich: Die Wiederkunft Christi im Wort {= die Neuoffenbarung} ab. Für all jene ist die Erweckung ihres bis dahin toten Glaubens verheißen. HH)
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Sehn wir uns wohl einmal wieder!
« Letzter Beitrag von Maria am Juni 12, 2018, 08:03:01 Vormittag »
             Sehn wir uns wohl einmal wieder               
dort im hellen, ew'gen Licht,
wo kein Schmerz uns mehr drückt nieder,
dort vor Jesu Angesicht?
Sehn wir uns, sehn wir uns, sehn wir uns,
sehn wir uns wohl einmal wieder,
dort im hellen, ew'gen Licht?
Ja gewiß, wir sehn uns wieder
in dem Land der Herrlichkeit,
singen selig unsre Lieder,
wenn wir recht gekämpft im Streit.
Ja gewiß, ja gewiß, ja gewiß,
ja gewiß, wir sehn uns wieder
in dem Land der Herrlichkeit.
Sehn wir uns als Gottes Kinder
nach des Lebens stürm'scher Fahrt
in dem Land der Überwinder,
um den Thron des Lamms geschart?
Sehn wir uns, sehn wir uns, sehn wir uns,
sehn wir uns als Gottes Kinder
nach des Lebens stürm'scher Fahrt?
Ja, wir sehn auch all die Lieben,
die gestorben in dem Herrn
und längst warten auf uns drüben
in den Landen, weit und fern.
Ja, wir sehn, ja, wir sehn, ja, wir sehn,
ja, wir sehn auch all die Lieben,
die gestorben in dem Herrn.
Hören wir auch dann die Chöre
der erlösten Jubelschar,
wenn sie bringen Preis und Ehre
Gott, dem Herrn, anbetend dar?
Hören wir, hören wir, hören wir,
hören wir auch dann die Chöre
der erlösten Jubelschar?
Ja noch mehr! Wer kann es sagen?
Wir sehn Jesum, Gottes Sohn,
und wir werden mit ihm tragen
dort des ew'gen Lebens Kron'.
Ja noch mehr, ja noch mehr, ja noch mehr,
ja noch mehr! Wer kann es 'sagen?
Wir sehn Jesum, Gottes Sohn.


Karl Michael Fruth
6
Die Weltenuhr und „die letzte Zeit“. „Das neue Jerusalem“ aus der Sphäre Swedenborgs

Die Sphäre des achten Geistes

Geistige Sonne Band 1, Kapitel 16

[GS.01_016,01] Unser gastlicher Freund ist schon hier; daher tretet nur sogleich in seine Sphäre. Diesen Geist sollet ihr auch wieder in seiner Sphäre sehen und von ihm ein wenig herumgeführt werden. Habt aber wohl acht auf das, was er euch zeigen und was er euch sagen wird, denn aus dem wird euch so manches bis jetzt noch unrichtig Aufgefaßte klar werden. – Ihr befindet euch schon in seiner Sphäre, so denn haltet euch auch an ihn; denn er ist ein tüchtiger Wegweiser und ist viel Weisheit in ihm aus Mir. Unterwegs werdet ihr schon noch erfahren, wer eigentlich dieser Geist ist. Und so denn höret ihn nun und folget ihm auch!

[GS.01_016,02] Der Geist spricht soeben zu euch: Kommet, kommet liebe Brüder, nach dem Willen des Herrn; ich will euch führen in das Reich der Wahrheit und in das Reich der Liebe!

[GS.01_016,03] Sehet dort gegen Morgen hin ein überaus majestätisch schönes Gebirge. Sehet, wie die göttliche Sonne, in welcher der Herr ist, schon hoch über dem Gebirge steht, und wie herrlich ihre Strahlen gleich denen einer lieblichen Morgenröte hereinfallen in die Täler und andere Vertiefungen der Welt!

[GS.01_016,04] Sehet auch bei dieser Gelegenheit ein wenig zurück; da erblicket ihr ein großes Meer, welches gar viele und große Wogen auf seiner Oberfläche bewegt. Über den Wogen erblicket ihr viele Schiffe, da sind etliche groß und etliche klein. Ihr sehet, wie die Wogen sich dem Ufer zudrängen, um diese herrlichen Sonnenstrahlen in sich zu saugen. Die Schiffe auf dem großen Meere haben auch ihre Segel also gerichtet, daß sie gleich den Wogen dem erleuchteten Ufer zusegeln. Dadurch möget ihr die heimliche Kraft der Strahlen aus jener göttlichen Sonne erkennen, in welcher der Herr wohnt.

[GS.01_016,05] Aber nun begeben wir uns auf jenes Gebirge dort. Da wollen wir Dinge von ganz anderer Art schauen und sehen, wie sich dort die göttliche Wahrheit artet. Ihr fraget und saget: Aber unser lieber geistiger Freund und Bruder! Jenes glänzende Gebirge scheint noch gar ferne zu sein; wie werden wir es sobald erreichen? O liebe Freunde und Brüder! Sorget euch dessen nicht, denn unser eigener Wille wird uns alsobald dahin bringen. Ihr wollet mit mir, und sehet, wir sind schon an Ort und Stelle!

[GS.01_016,06] Ihr saget: O lieber geistiger Freund und Bruder, hier ist es unendlich herrlich, hier möchten wir wohl bleiben; denn so etwas Herrliches, wie die Aussicht von diesem hohen Gebirge ist, ist noch nie in unsere Sinne auch nur ahnungsweise gekommen.

[GS.01_016,07] Ihr erblickt dort gegen Mittag etwas Sonderbares und wißt euch nicht zu raten, was es ist. Ihr sehet an einer vom hohen Firmamente herabhängenden Goldstange eine Sonne hängen, und diese bewegt sich ernst langsam gleich einem Uhrperpendikel hin und her. Da möchtet ihr wohl wissen, was das sei? – Ich sage euch: Bewegen wir uns nur näher hin, und ihr sollet der Sache alsbald auf die Spur kommen.

[GS.01_016,08] Sehet ihr dort hinter diesem großartigen Sonnenperpendikel ein überaus großes viereckiges Gebäude, welches sich staffelartig und pyramidenförmig auch bis unter das hohe scheinbare Himmelsfirmament mit seiner Spitze erhebt? Dorthin wollen wir gehen und dieses Gebäude ein wenig näher beschauen. Die Inschrift auf der einen Seite wird uns vorerst sagen, was es damit für eine Bewandtnis hat. Ihr wollet, und sehet, wir sind auch schon an Ort und Stelle!

[GS.01_016,09] Da sehet einmal hinauf. Auf der zehnten Staffel sehet ihr zwei große leuchtende Pyramiden stehen; leset, was auf einer jeden geschrieben steht. Ihr saget: Die Schrift ist uns unbekannt. Nun wohl denn, so will ich es euch vorlesen. Auf der Pyramide zu unserer linken Seite steht geschrieben: Das ist der große Zeitmesser für die geschaffenen Dinge. Und auf der anderen Pyramide steht: Einzig richtige Bewegung aller Dinge und Ereignisse nach der göttlichen Ordnung! Aus diesen beiden Inschriften werdet ihr schon leicht erraten können, was diese Erscheinung besagt.

[GS.01_016,10] Nun aber erhebet euch mit mir wenigstens bis zur halben Höhe dieses Gebäudes, da werden wir das Zifferblatt dieser großen Weltenuhr erschauen, und ihr werdet daraus sehr leicht ersehen, um welche Zeit es nun ist!

[GS.01_016,11] Sehet, wir sind schon wieder an Ort und Stelle. Ihr wundert euch, daß dieses Zifferblatt nur auf der einen Seite, auf der linken nämlich, mit Ziffern, und zwar ebenso wie eure Uhren von eins bis zwölf bezeichnet ist. Die Seite rechts, welche dem Morgen zugewendet ist, ist aber gänzlich zifferleer. Dies kommt daher, weil hier die abendliche Seite nur das Zeitliche besagt, die gegen Morgen aber das Ewige und somit Geistige.

[GS.01_016,12] Als alle materielle Schöpfung gegründet ward, da stand dieser große leuchtende Zeiger abwärts auf der Zahl eins, welche ihr noch stark leuchtend erblicket.

[GS.01_016,13] Wo steht aber dieser Zeiger jetzt? – Ihr saget: Er steht ja schnurgerade aufwärts, und zwar schon nahe am Ende der letzten Zahl. Zwei kleine Punkte hat er noch zu überschreiten, und seine Spitze ist draußen am zifferlosen leuchtenden Felde. Wißt ihr wohl, was solches bedeutet? – Sehet, das bedeutet „die letzte Zeit“!

[GS.01_016,14] Aber ihr fraget: Werden denn hernach alle Dinge aufhören zu sein, wenn der Zeiger in das freie, weiße Feld hinaustreten wird? – Solches wird uns ein nächstes, höherstehendes Zifferblatt kundgeben. Gehet daher mit mir um einige Stufen höher!

[GS.01_016,15] Sehet, da ist schon ein anderes Zifferblatt. Was erblicket ihr auf diesem? – Ihr saget: da erblicken wir ja gerade ein umgekehrtes Verhältnis; die Seite gegen Abend gewendet ist dunkel und zifferlos, die Seite gegen Morgen aber ist hier mit neuen helleuchtenden Ziffern bezeichnet. Da aber steht die Einheit zuoberst und die Zahl zwölf zuunterst. Der große Zeiger berührt ja schon die erste Spitze der Einheit, welche leuchtet wie ein heller Morgenstern. Jede Ziffer, die von der Einheit fort nach abwärts den großen Kreis steigt, leuchtet stets mehr und mehr, und der Glanz der letzten Zahl ist gleich dem der Sonne, die dort im Morgen so überaus herrlich strahlt! Ihr habt die Sache richtig befunden; aber was besagt sie?

[GS.01_016,16] Solches sollet ihr sogleich erfahren. Sehet, so greift eine alte, finstere Zeit in eine neue, lichte. Darum also werden die Dinge nicht vergehen, sondern es wird ihnen nur „eine neue Zeit“ gegeben werden. – Und wie die erste Zeit war eine Zeit des Unterganges, eine Zeit der Nacht, so wird diese kommende Zeit eine Zeit des Aufganges sein und eine Zeit des Tages! – Nun begreifet ihr dieses große Uhrwerk. Lasset uns darum unsere Blicke wieder von da hinweg wenden, und die Dinge näher betrachten, die noch um uns in einer endlosen Fülle wunderbarst zu schauen sind.

[GS.01_016,17] Ihr sehet dort gegen Mittag hin ein außerordentlich großes viereckiges Gebäude, das einem überaus großen Würfel gleicht und eine Länge von nahezu zwölftausend Klaftern hat. Es ist so hoch und so breit, wie es lang ist. In der Höhe auf den vier Ecken erblicket ihr vier riesige Menschengestalten, und zu ihren Füßen seht ihr vier verschiedene Tiere. Wir wollen uns sogleich hinbegeben und sehen, was die ganze Sache ist. Ihr wollet, und so denn sind wir auch schon, wie ihr sehet, auf der glänzenden Fläche dieses großen Würfels. Da sehet hin, in der Mitte dieser glänzenden Fläche ist noch ein kleiner, überstark leuchtender Würfel, auf dem Würfel liegt ein vollends entsiegeltes Buch.

[GS.01_016,18] Das siebente Siegel seht ihr ebenfalls schon entsiegelt; und aus diesem Siegel sehet ihr entsteigen allerlei riesenhaftes Gebilde. Viele Geister, mit weißen Kleidern angetan und mit großen Posaunen in ihrer Hand, fliehen nach allen Seiten hin. Sehet, dort stößt einer in die Posaune, und der Posaune entstürzen allerlei, als: Krieg, Teuerung, Hungersnot, Pest; – sehet, dort stößt ein anderer in seine Posaune, und dieser entstürzt ein verheerend Feuer; wo es hinfällt, verzehrt es alles, und die härtesten Steine macht es zerfließen wie Wassertropfen auf glühendem Eisen. Sehet wieder dort, ein anderer stößt in seine Posaune, und eine große Wasserflut, welche angefüllt ist mit allerlei Geschmeiß, entstürzt derselben; – und sehet, dort in der Tiefe unten die alte Erde, wie sie ersäuft in dieser Flut. – Und sehet dort, ein vierter stößt in seine Posaune, und ein großer feuriger Drache stürzt gebunden und geknebelt dort hinab, wo ihr sehet in endloser Tiefe ein unermeßliches Feuermeer wallen.

[GS.01_016,19] Aber nun sehet die vier großen, riesigen Gestalten an den Ecken; auch sie sind mit großen Posaunen versehen. – Sehet, der gegen Mitternacht stößt gewaltig in dieselbe; und ein Geist entstürzt der Posaune, mit einer großen Geißel zu züchtigen die Erde; – und sehet, der gegen Abend stößt ebenfalls in seine Posaune, und derselben entstürzt ein anderer Geist, einen glühenden und feurigen Besen in seiner Hand tragend, zu fegen das Erdreich vom Unrate. – Und sehet, dort gegen Mittag stößt der große Geist ebenfalls in seine Posaune, und eine Menge Geister entstürzt derselben mit allerlei Samenkörben versehen, um zu legen eine neue Frucht in das gefegte Erdreich. – Und nun sehet, der Geist gegen Morgen hin stößt ebenfalls in seine Posaune; derselben entstürzt ein leuchtendes Gewölk. Zahllose Scharen erblicket ihr auf demselben. Zuoberst dieses Gewölkes erblicket ihr ein leuchtendes Kreuz, und auf dem Kreuze steht ein Mensch so sanft, so mild wie ein Lamm!

[GS.01_016,20] Sehet, dieses ist das Zeichen des Menschensohnes. Und somit haben wir auch auf diesem Platze alles gesehen, was euch hier zu sehen und zu schauen zugelassen werden kann; – und das alles ist das Licht der Wahrheit, aus dem ihr diese Dinge schauet.

[GS.01_016,21] Aber ihr richtet soeben eure Blicke gegen Morgen hin und erschauet zu eurer größten Verwunderung eine überaus herrliche, große Stadt, welche leuchtet wie die herrliche Sonne über ihr! – Ihr möchtet wohl wissen, was diese Stadt ist und möchtet sie auch näher beschauen? Ihr wollet! – und sehet, die Stadt ist vor unseren Augen!

[GS.01_016,22] Wie gefällt es euch hier? – Ihr saget: Unendlich, unaussprechlich wohl und gut, denn hier atmen wir ja lauter Liebe; und alles, was wir ansehen, hat einen überaus sanften, milden und liebeatmenden Charakter. Ihr sprechet weiter: Wie herrlich erglänzen die Mauern dieser Stadt; wie überaus erhaben und prachtvoll sind die Tore, und welch ein unbeschreiblich herrliches Licht strahlt uns aus jeglichem Tore entgegen! Welche zahllosen überseligen Engelsgeisterscharen wandeln da aus und ein! – Oh, da muß es sich wohl gut wohnen lassen!

[GS.01_016,23] Ihr saget, daß ihr wohl auch das Innere dieser Stadt beschauen möchtet. Auch solches könnt ihr nun tun. Aber ich sage euch voraus: Diese Stadt ist so endlos groß, daß wir sie wohl in alle Ewigkeit der Ewigkeiten mit der größten Gedankenschnelligkeit nicht umfassend durchwandern können. Denn diese Stadt wird erst groß, ja stets unendlich größer und größer, je tiefer jemand in ihr Inneres dringt. Daher werden wir uns auch nur einem Tore nahen und durch dasselbe einen Blick in das Innere der Stadt tun.

[GS.01_016,24] Ihr saget nun: Um des allmächtigen Herrn willen! Welch eine endlose Pracht und welch unübersehbare Häuserreihe! Diese Gasse, die wir hier erblicken, scheint ja nimmer ein Ende zu haben. Ja, ich sage es euch auch: Ihr dürftet durch diese Gasse ewig fortwandeln, und nimmer würdet ihr zu einem entgegengesetzten Ende gelangen; und solche Gassen und Plätze gibt es unzählbar viele in dieser Stadt. – Wollt ihr aber wissen, wie diese Stadt heißt, da leset nur die Inschrift über diesem Tore; sie lautet: Die heilige Stadt Gottes, oder das neue Jerusalem.

[GS.01_016,25] Ich aber, der euch hierhergeführt hat, bin der Geist Swedenborgs; und somit habt ihr auch alles das gesehen, was zu sehen euch vom Herrn aus in meiner Sphäre vergönnt war. – Und so kehren wir wieder zurück. Sehet, hier sind wir schon, von wo wir ausgegangen sind. Tretet nun aus meiner Sphäre zu Dem hin, der euer harret und dessen Name ist: Heilig, heilig, heilig!!! – Nun, ihr seid wieder hier; habt ihr euch alles wohl gemerkt?

[GS.01_016,26] Ihr bejahet es. Ich aber sage euch: Was ihr noch nicht verstehet daran, das wird euch zu seiner Zeit, und zwar in der Sphäre des nächsten Geistes leuchtender werden. Und somit gut für heute!

7
Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Erlösende Tätigkeit im Jenseits
« Letzter Beitrag von Maria am Juni 12, 2018, 07:38:26 Vormittag »
Erlösende Tätigkeit im Jenseits

B.D. 6662 empfangen am  5.10.1956

Und ihr werdet euch beteiligen können an dem Erlösungswerk, denn das ist eure Tätigkeit im jenseitigen Reich, wenn ihr selbst so weit ausgereift seid, um eine Tätigkeit zugewiesen zu bekommen: Ihr werdet Licht hineintragen in die Dunkelheit, weil ihr selbst es erfahren habt, wie qualvoll es ist, in der Dunkelheit wandeln zu müssen, und welche Glückseligkeit euch das Licht bereitet hat. Keine Seele wird untätig sein, die selbst erlöst ist, und jede Seele wird daher eingegliedert in die Schar derer, die Erlösungsarbeit leisten.

Denn sie alle werden von der Liebe in sich angetrieben, zu helfen den Unglückseligen, sie zurückzuführen zu Gott, für Den sie nun schaffen und wirken unermüdlich, weil sie gleichen Willens sind und Liebe-erfüllt zu Ihm. Und so auch ist die Erlösung alles Geistigen garantiert, wenn auch noch endlose Zeiten vergehen werden, bis alles Geistige zurückgefunden hat zu Gott, von Dem es einst sich trennte im freien Willen. Aber dieser freie Wille ist auch bestimmend für die Dauer des Erlösungsvorganges jeder einzelnen Seele.

Es kann sich die Seele auch wehren und ihre Rückkehr zu Gott noch endlos lange verzögern, doch immer nehmen sich die schon erlösten Seelen ihrer an, weshalb also kein Mensch auf Erden und keine Seele im jenseitigen Reich völlig ohne Hilfe ist und so auch zu erklären ist, daß ihnen immer wieder Gelegenheit geboten wird, den Weg der Rückkehr zu Gott zu betreten, weil er ihnen gezeigt wird.

Wenn sich nun im Erdenleben die Menschen hartnäckig verschließen jeder Anregung, den geistigen Weg zu beschreiten, dann öffnen sich diesen Seelen auch immer wieder im Jenseits Lichtspalten, die ihnen jenen Weg erkenntlich werden lassen, weil es die Lichtseele erbarmt, wenn jene Seelen in tiefer Dunkelheit dahingehen. Und also setzet nun die Tätigkeit der erlösten Wesen ein, auch diesen armen Seelen zur Erlösung zu verhelfen. Darum ist keine Seele ohne einen Wirkungskreis, wie auch keine finstere Seele ohne Führung ist, nur der freie Wille der letzteren den Erfolg bestimmt.

Ist aber das Erlösungswerk an einer einzigen Seele gelungen, dann ist wieder für die finstere Welt eine erlösende Kraft gewonnen, die wieder unvorstellbare Arbeit leisten kann und leisten wird, weil sie nun liebeerfüllt ist und in ihrer Dankbarkeit jede erdenkliche Hilfe zu leisten bereit ist. Und es hat jede Seele ihren Anhang, an dem sie besonders eifrig wirken wird, auch wenn sie lange Zeit auf Widerstand stößt. Ihre Liebe aber läßt nicht nach, und Liebe wird immer erlösen, weil sich der Liebe kein Wesen auf die Dauer widersetzen kann.

Es könnte zwar auf der Erde schon die restlose Erlösung stattfinden, weil Jesus Christus dafür gelitten hat und am Kreuz gestorben ist, daß die Menschen nun Kraft beziehen können, daß sie der Gnaden des Erlösungswerkes sich teilhaftig machen können, wenn sie es wollen. Aber den Willen hat auch Jesus Christus nicht unter Zwang gesetzt, und dieser also wertet das Erlösungswerk aus oder er lässet es ungenützt. Aber was auf Erden versäumt wurde, kann im Jenseits fortgesetzt werden, weil auch dort Erlöserarbeit geleistet wird und Jesus Christus auch dann noch angerufen werden kann um Seine Gnade und Erbarmung.

Und jede Seele, die selbst zu Ihm gefunden hat, die durch Ihn erlöst wurde von Sünde und Tod, wird auch auf Ihn hinweisen, sie wird jeder unerlösten Seele Seine Liebe vorstellen, sie wird deren Gedanken auf das große Erbarmungswerk des Menschen Jesus hinlenken und also jede noch unerlöste Seele dem göttlichen Erlöser Jesus Christus zuzuführen suchen.

Und ihrer ständig wachsenden Liebe wird es auch gelingen, denn die Liebe erreichet alles, und die Liebe kann nicht anders, als sich zu beteiligen an dem Erlösungswerk, das mit dem Kreuzestod Jesu begann und nimmermehr aufhören wird, bis alles noch unerlöste Geistige frei ist von jeder Fessel und darum auch zum Leben und zur Seligkeit gelangt ist, bis die Rückkehr zu Gott restlos erfolgt ist, bis alles von Gott ausgegangene Geistige heimgekehrt ist ins Vaterhaus.
Amen
8
Das größte Wunder – das Herz des Menschen

Die Sphäre des fünften Geistes

Geistige Sonne, Band 1, Kapitel 10

[GS.01_010,01] Kennet ihr nicht diesen Fünften, der sich schon vor uns befindet? Sehet nur hin, wie er euch freundlich anlächelt und einladet, in seine Sphäre zu kommen! Also gehet nur hin und besehet seinen Reichtum. Auch dieser Geist wird euch in seiner eigenen Sphäre erkenntlich und sichtbar bleiben und wird euch ein wenig herumführen in dem Bereiche der Schätze seines inneren Lebens. Und so denn begebet euch in seine Sphäre.

[GS.01_010,02] Ihr seid nun in seiner Sphäre, schlaget schon wieder von neuem eure Hände über dem Kopfe zusammen und seid nahe von Sinnen ob der wunderbaren, erhabenen Großartigkeit dessen, was ihr nun oberflächlichhin schauet. – Folget aber nun nur dem freundlichen Brudergeiste, und ihr werdet an seiner Seite Unerwartetes erfahren. Wie der vorige, so wird auch dieser euch ein Dolmetsch sein in Meinem Namen, und so denn höret, was euer Führer spricht.

[GS.01_010,03] O liebe Brüder und Freunde! Welch eine Wonne und welche Lust und Freude mir, daß ich euch hier wieder erschaue! Ihr kennet mich doch, daher folget mir in dieser meiner überseligen Sphäre. Ich will euch zeigen, welche Schätze der Liebe zum Herrn entstammen! Sehet, meine lieben Brüder, und du auch ganz vorzugsweise, mein geliebter Anselm, dorthin auf jene herrlichen Gebirge vor uns; da erst werdet ihr die Schätze meiner Seligkeit schauen!

[GS.01_010,04] Wir haben die Höhe des Gebirges erreicht. Sehet nun hin in die endlosen Fernen. So weit nur eures Geistes Blicke zu reichen vermögen, ja so weithin sich eure kühnsten und schnellsten Gedanken stürzen können, sehet alles dieses ist wie ein großes Fürstentum mir gegeben.

[GS.01_010,05] Ihr fraget mich zwar und saget: Aber lieber, seliger Bruder, bist denn du auch der Eigentümer von all den zahllosen prächtigen Palästen, die gleich aufgehenden Sonnen auf den runden Bergen strahlend prangen und auch der Eigentümer all der zahllosen Myriaden und Myriaden der seligen Geister, die wir allenthalben freundlich gegeneinander ziehen sehen? Gehören wohl all die zahllosen Prachtgärten mit den glänzenden Säulentürmen dir zu, die da unsere erstaunten Augen mit ihrem starken Lichte blenden?

[GS.01_010,06] Wie ist es denn mit jenen fernen Welten dort, die wir gleich aufgehenden Sonnen erblicken? Das helle Firmament mit den zahllosen herrlichsten Gestirnen, ist es auch dein? Und diese herrliche Sonne über unserem Haupte, deren Strahlen so mild und sanft die ganze Unendlichkeit zu erfüllen scheinen, wie steht es mit dieser? Zählst du sie auch zu deinem Eigentume?

[GS.01_010,07] Ja, meine geliebten Brüder, ich sage euch: Nicht nur dieses, was ihr sehet, sondern noch endlos mehreres, was ihr nicht zu sehen vermöget, ist ein Eigentum meiner Liebe! Liebe Brüder, ihr verwundert euch und saget: Aber lieber, seliger Bruder! Deine Erklärung lautet ja nahe also, als hätten sich Selbstsucht und Eigenliebe dir beigesellt, denn du sagst: Alles dieses und noch endlos mehreres ist ein Eigentum meiner Liebe. Die Liebe aber ist ja dein eigenes Ich und somit auch dein eigentliches Leben. Solltest du denn nicht wissen, daß da alles nur ein Eigentum des Herrn ist? – Wie kannst du denn demnach sagen, alles dieses sei ein Eigentum deiner Liebe?

[GS.01_010,08] Ja, meine lieben Brüder, eure Rede ist mir angenehm und euer Einwurf wohl begründet. Nur ist er hier nicht am rechten Platze angebracht. Denn so ihr urteilet von außen nach innen, so hat euer Urteil guten Grund. Hier aber muß jedes Urteil nur von innen nach außen allzeit treffend gehen, und sehet, da ist euer Urteil nicht am rechten Platze. Denn wenn ich sage: Alles dieses und noch endlos mehreres ist ein Eigentum meiner Liebe, so müßt ihr dabei von innen aus also urteilen, daß meine Liebe der Herr Selbst ist und ich keine andere Liebe habe und somit auch kein anderes Leben als nur das des Herrn!

[GS.01_010,09] Damit ihr aber, meine lieben Brüder und Freunde, recht gründlich einsehet, daß euer Urteil gegen mich ein äußeres war, so sage ich eurer eigenen notwendigen Beleuchtung halber, daß, so ihr saget: Alles dieses ist ein Eigentum des Herrn, ihr dadurch nur ein äußeres Bekenntnis ableget, daß ihr all solches nur dem Herrn zugestehet; aber bei solch einem Zugeständnisse ist der Herr wie das Geständnis noch außer euch. Wenn ihr aber saget: Solches alles ist ein Eigentum meiner Liebe, so gebet ihr dadurch aus euch kund, daß euer alles der Herr ist und wohne mit Seiner Liebe und Gnade als das ewige Leben in euch. Denn so ihr saget in der Liebe eures Herzens zum Herrn: Solches alles ist ein Eigentum meiner Liebe, so saget ihr damit ebensoviel, als da einst mein lieber, guter Freund, der alte Apostel Paulus, gesagt hatte, da er noch in seinem Fleische auf der Erde gewandelt hat: Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! – Solches sagte ich euch nun darum, damit ihr daraus wisset, in welcher Weise alle unsere Rede geartet ist, denn auf der Erde ist nur eine äußere Rede, und muß da erst dringen in das Inwendige von außen her. Daher ist sie auch eine unsichere und selten treffende Rede, wenn sie nicht also gestaltet ist wie das Wort des Herrn, welches den Menschen von allen Seiten erfasset und ihn also durchdringet. Unsere Rede aber ist eine inwendige und hat kein Äußeres, daher ist sie auch allzeit treffend und ihr Ziel erreichend.

[GS.01_010,10] Gehet aber nun mit mir auf jenen Hügel dort vor uns, allda ihr einen herrlichen Palast erblicket. Sehet, wir haben kaum das Wort ausgesprochen, und wir sind auch schon da, wo wir sein wollten. Ihr saget nun: Der Palast ist herrlich und großartig, aber jener Tempel, den wir in der Sphäre unseres früheren Bruders geschaut haben, war großartiger. Ich aber sage euch: Urteilet nicht zu vorschnell, erst tretet in das Innere und dann vergleichet. Sehet, auch hier ist ein enges Pförtlein nur, durch welches man in diesen Palast gelangt. Also bücket euch, so gut ihr könnt, und folget mir. – Nun, wir haben das Pförtlein passiert und befinden uns im Palaste.

[GS.01_010,11] Was ist euch wohl, daß ihr wie erstarrt hin und wider blicket? Sehet, liebe Brüder, ich habe es euch ja vorausgesagt, daß ihr nicht vorschnell urteilen sollet. Hier liegt der Wert eines Dinges allzeit nur im Inwendigen und nie im Auswendigen. Darum ist auch das Inwendige allzeit erhabener und wunderbar großartiger als das Äußere, denn es verhält sich hier alles also wie das Wort Gottes auf der Erde. Schlicht und prunklos steht dasselbe durch den Buchstaben im Buche. So aber jemand in das schlichte Wort durch die enge Pforte der demütigen Liebe dringet, zu welch einer Wunderfülle gelangt er in einem einzigen Worte Gottes, das einfach und prunklos steht im Buche, aus Buchstaben zusammengesetzt. Ebenso, wie gesagt, verhält es sich auch hier.

[GS.01_010,12] Ihr habt es nicht geahnt, daß ihr in diesem einfachen Palaste eine Unendlichkeit, erfüllt von den Wundern Gottes, schauen werdet. Da ihr sie aber nun sehet, die zahllosen Weltenheere in geistig verklärtem Sein und seht Myriaden Herrlichkeiten und zahllose selige Bewohner auf denselben, so erstaunt ihr euch, wie solches möglich in einem von außen her so engen Palaste!

[GS.01_010,13] Ich sage euch aber: Dieses ist bei weitem kein so großes Wunder, als daß da das Herz eines Menschen werden kann zur Wohnstätte des heiligen Geistes aus der Liebe des ewigen Vaters, des unendlichen, überheiligen, allmächtigen Gottes!

[GS.01_010,14] Wollt ihr mit mir dorthin wandeln, wo sich auf einem ebenen Grunde voll des herrlichsten Glanzes ein wunderbarer runder Tempel erhebt, der umgeben ist mit drei Reihen der schönsten glänzenden Säulen und kein Dach hat, sondern statt desselben über sich ein leuchtendes Regenbogengefüge, das sich stets zu bewegen scheint? Ihr seid willens, und sehet, wir sind auch schon wieder an Ort und Stelle. – Habt ihr Lust, mit mir auch in diesen Tempel zu gehen? Ihr bejahet solches mit freudigen Herzen. So folget mir denn alsbald auch in diesen Tempel!

[GS.01_010,15] Nun sehet, wir sind schon darinnen. Ihr schlaget auch schon wieder eure Hände über dem Kopfe zusammen. Ja sehet, also ist es hier bei uns; im Inwendigen sind wir zu Hause. Darum lasset euch nicht beirren ob der noch größeren Wunderherrlichkeiten, die ihr da sehet; denn je tiefer wir dringen, desto herrlicher und wundervoller wird alles. Die allergrößte Liebe, Gnade und Wunderfülle aber ist in dem Allerinwendigsten, nämlich im Herrn! – Dahin zu gelangen wird keinem Geiste ewig je möglich sein, obschon er sich Ihm stets mehr und mehr nahen kann.

[GS.01_010,16] Ihr fraget mich, was wohl das Meer dort bedeute, das so herrlich strahlt, und unferne vom Ufer die herrliche Insel mit mehreren schönen Tempeln, vorzugsweise einem gar schönen auf einer schroffen Höhe? So ihr euch auch dahin mit mir begeben wollet, könnt ihr euch selbst überzeugen, was alles dieses ist. – Ihr wollt es, und seht, wir sind auch schon wieder am Ziele, denn über die Meere hier brauchen wir keine Schiffe; durch unseren Willen können wir überallhin gelangen, dahin wir nur immer wollen. Wollt ihr auch in diesen Tempel mit mir eingehen, so folget mir. Dieser Tempel aber soll seinem Inwendigen nach euch nicht enthüllt werden, sondern ihr werdet euch in selbem befinden wie in einem inwendigen Gebäude.

[GS.01_010,17] Nun sehet, wir sind schon darin. Euch gefällt diese wunderherrliche Bauart wohl recht gut. Aber sehet! Dort gegen das große Fenster hin, da ein rotes Licht hereindringt, wen erblicket ihr wohl dort? – Ihr saget, einen gar lieben, freundlichen Mann und eine ebenso liebenswürdige, freundliche Dame. Gehet nur mit mir und scheuet euch nicht im geringsten, denn diese Bewohner sind überaus freundlich und zuvorkommend. Sehet, beide erheben sich und eilen uns mit offenen Armen entgegen. Erkennet ihr sie noch nicht? So werdet ihr sie sicher erkennen, wenn sie vollends bei uns sein werden. Sehet, sie sind da. Lasset euch segnen von ihnen, denn er ist der Liebling des Herrn, der Apostel Johannes, und sie, o Brüder und Freunde, sie ist die Mutter des Fleisches des ewigen Wortes aus Gott! – Sie haben euch nun gesegnet; doch daß wir mit ihnen Worte wechseln möchten, solches ist noch nicht an der Zeit! Es wird sich aber im Verlaufe eures Hierseins wohl sicher fügen, daß ihr sowohl dem Johannes als der Maria näher kommen werdet denn jetzt. Mein Inneres sagt es mir: Bis hierher und nicht weiter soll ich euch führen. Also möget ihr wieder mit mir zurückkehren an die Stelle, da wir ausgegangen sind.

[GS.01_010,18] Nur eines möchte ich von euch erfahren. Ihr habt es zwar nicht bemerkt; meinem Blicke aber ist es nicht entgangen, daß diese beiden hohen Lieblinge des Herrn bei eurer Annäherung wie von einer wonnigen Ehrfurcht ergriffen wurden, der zufolge sie auch völlig sprachunfähig waren. Solches habe ich noch nie gesehen und war zu öfteren Malen schon an diesem Orte; ja er ist sogar der ausgezeichnetste Lieblingsaufenthalt für mich. Ihr schweiget und wollet mir nichts sagen. O Brüder! Eben diese eure Sprachlosigkeit läßt mich Großes, ja Allergrößtes ahnen; darum will ich auch nicht näher in euch dringen, und es geschehe darum wie allezeit des Herrn allerheiligster Wille!

[GS.01_010,19] Ihr fraget mich und saget: Aber lieber Bruder, wie werden wir wohl nun den Rückweg finden? Sehet, wo ihr euch befindet; dann erst fraget. Ihr saget nun: Wie war solches denn möglich? Wir sind ja schon an der Stelle, von wo wir ausgegangen sind! Ja sehet, da geht es wohl besser als mit euren Eisenbahnen auf der Erde. Wir haben nämlich unsere Stelle eigentlich gar nie verlassen, sondern es ward euch nur gestattet, in eben dieser meiner Sphäre, welche da ist die Gnade des Herrn, stets tiefere und tiefere Blicke in meine innere Liebe zu tun. Ihr brauchet daher nichts anderes als eure Blicke zurückzuziehen, um dadurch zu gewahren, daß ihr euch ganz wohlbehalten noch an der vorigen Stelle befindet. Und so habe ich euch nun nichts mehr zu sagen, als daß ich derjenige bin, der als euer Bruder auf der Erde den Namen Franz hatte. Somit habe ich an euch meinen innern Auftrag erfüllt, und so möget ihr auch wieder aus meiner Sphäre treten.

[GS.01_010,20] Nun, wie hat euch dieses alles gefallen? Ihr seid ganz wonneentzückt. Ja, solches ist wohl gut; aber es ist noch nicht alles. Sehet, da kommt schon ein sechster Geist in unsere Gesellschaft. Dieser ist nicht mehr heimisch auf dieser geistigen Sonne, sondern er ist ein Einwohner Meiner heiligen Stadt. In seiner Sphäre werdet ihr zwar auch nur Dinge der geistigen Sonne schauen; aber ihr werdet sie in einem ganz anderen Lichte, als es bis jetzt der Fall war, erblicken. Daher bereitet euch wohl vor, denn Ich sage es euch: Es wird alles gar stark ein anderes Gesicht bekommen.

[GS.01_010,21] Dieser zweite Bruder von euch hat auch gewünscht, euren Grund zu sehen. Ich sage aber: Er ist noch nicht reif dazu. Ein Augenblick wäre zuviel für ihn; doch aber wollen wir ihn Meine Nähe empfinden lassen. – Sehet hin, wie er verklärt wird, und wie er aus seiner innersten Tiefe wonneseufzend ausruft: O heiliger Vater, Du kannst nicht mehr ferne sein; denn die nie geahnte Seligkeit meiner Liebe sagt es mir, daß Du uns nahe bist! Wann doch werden wir einmal aller Seligkeiten höchste genießen, Dich, o heiliger Vater, zu schauen in der allergrößten Liebe unseres Herzens? – Ich sage euch: Diesen Geistern wird bald, ja gar bald solche Gnade gewährt werden! Wir aber wollen uns vorbereiten für die fernere Anschauung bis zur nächsten Gelegenheit; und somit gut für heute.
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Neue Offenbarungen Gottes an die Menschen des 21. Jahrhunderts / Das Geheimnis des Menschensohnes
« Letzter Beitrag von Maria am Juni 12, 2018, 07:33:28 Vormittag »
Das Geheimnis des Menschensohnes

Die Sphäre des vierten Geistes

Geistige Sonne Band 1, Kapitel 9

[GS.01_009,01] Sehet, da steht er schon und winkt euch von selbst gar freundlich, sich ihm zu nahen und in seine Sphäre zu treten. Also tretet hin und habet wohl acht auf das, was ihr in seiner Sphäre werdet zu sehen bekommen. Diesen Geist werdet ihr auch in seiner Sphäre sehen, und er wird euch in seiner Welt ein wenig herumführen. Und so denn, wie gesagt, habet auf alles acht, was ihr da sehen werdet, denn solches wird schon von großer Bedeutung sein.

[GS.01_009,02] Nun denn, ihr seid in seiner Sphäre und seid überaus fröhlichen Herzens, denn ihr sehet den Geist, in dessen Sphäre ihr euch befindet, nur mit dem Unterschiede, daß ihr denselben außerhalb seiner Sphäre nicht erkennen mochtet. In seiner Sphäre aber erkennet ihr ihn sogar, da er einst auf Erden ein leiblicher Bruder zu euch war. – Mein wortemsiger Anselm wird seinen Bruder Heinrich gar wohl erkennen, wenn er ihn erst wird sprechen hören. Ich will auch aus diesem Grunde, daß er euch ein wenig herumführe und über so manches eigenmündlich Aufschluß gebe.

[GS.01_009,03] Nun, was seht ihr denn? Ihr könnet zwar solches aus zu großer Überraschung eures Geistes nicht kundgeben; doch diesmal will nicht Ich den Dolmetsch machen, sondern euer Führer wird solches tun. Und also spricht er (Heinrich) denn:

[GS.01_009,04] Sehet dahin, meine lieben Brüder, diesen großen erhabenen Tempel vor mir, sehet, welche unbeschreiblich herrliche Säulenpracht ihn ziert. Siehst du, mein Bruder, eine Säule reicht so weit hinauf, daß es dir vor ihrer Höhe schwindelt; und siehe nur hin in der geraden Linie, wie nahe zahllos viele solche Säulen diesen herrlichen Tempel umfangen. Sieh, über den Säulen erhebt sich ein rundes, mehr wie tausend Sonnen stark leuchtendes Dach, und über dem Dache erhebt sich ein großes feuriges Kreuz, welches so rot strahlt wie die herrlichste Morgenröte! Wie gefällt dir dieser Tempel?

[GS.01_009,05] Du sprichst: Mein Bruder! Seine großartige, unaussprechliche Pracht läßt mich zu keinem Worte kommen, um dir darüber meine Empfindung mitteilen zu können. Aber was gibt es denn in diesem Tempel? Lieber Bruder, kannst du uns da nicht hineinführen? – O ja, meine geliebten Brüder und Freunde; machet euch aber auf das Außerordentlichste gefaßt, denn die innere Herrlichkeit, ja, ich will sagen Heiligkeit dieses Tempels ist so undenkbar erhaben und wunderbar groß, daß ihr dieselbe kaum ertragen werdet. Ihr wißt es ja, daß ich bei meinem Leibesleben ein großer Freund des Wortes Gottes war. Und da der Apostel Paulus vorzugsweise unser Apostel war, durch welchen das Heidentum bekehrt wurde, so war er mir nach dem Evangelisten Johannes auch der liebste. Solches habt ihr ja zu öfteren Malen von mir vernommen; und dieser Tempel ist gegründet aus solcher meiner innersten Hochachtung des göttlichen Wortes.

[GS.01_009,06] Bevor wir noch hineintreten wollen, will ich ihn euch ein wenig erläutern: Diese fast unzählig vielen hohen Säulen bezeichnen die einzelnen Schrifttexte des göttlichen Wortes und stellen das Alte Testament vor. Wenn ihr nun mit mir durch die Säulen tretet, so stellt sich euch ein lichter Gang dar; den Gang innerhalb der Säulen aber beschließt eine rot leuchtende Wand. Wie ihr sehet, ist sie so hoch wie die Säulen und ist innerhalb mit strahlenden, festen Bögen mit der äußeren Säulenreihe zuoberst mächtig verbunden. Dieser geräumige Gang zwischen den Säulen und der Wand ist der eigentliche Vorhof zum Tempel. Das Dach, das ihr so stark leuchtend über den Säulen und dem Tempel in gerundeter Form geschaut habt, bedeutet das Gnadenlicht aus der Höhe. Das Kreuz über dem Dache aber besagt den Grund solches Gnadenlichtes, welches da an und für sich ist das Allerheiligste, nämlich die Liebe des Vaters im Sohne!

[GS.01_009,07] Da ihr nun, meine lieben Brüder und Freunde, solches wisset, so gehet denn mit mir längs diesem Gange vorwärts bis dahin, wo ihr ein großes Licht der Wand entströmen sehet, welches so rötlich leuchtet, wie das Rot einer allerherrlichsten Frühlingsrose. Da ist der Eingang in den Tempel. – Wißt ihr, was dieses Licht bedeutet? – Dieses Licht bedeutet und besagt die Liebe zu Christo; und es ist sonst nicht möglich, in diesen Tempel zu kommen, denn allein durch die enge Pforte der Liebe zu Christo. – Nun sehet, meine lieben Brüder und Freunde, wir sind an Ort und Stelle. Sehet, da ist die Türe. Ihr verwundert euch wohl, daß in diesen übergroßen Tempel nur ein so schmales Pförtlein führt. Aber ihr wißt auch, daß es heißt: Wer nicht durch die schmale Pforte gehen wird, der wird nicht zum Vater kommen, somit auch nicht in das Reich Gottes und eben also nicht in das Engelreich der Himmel. Bücket euch daher nur, so gut und soviel ihr könnet, und folget mir nach, gleich werden wir das Innere dieses Tempels zu Gesichte bekommen.

[GS.01_009,08] Nun, liebe Brüder und Freunde, sind wir in dem großen Heiligtum! Was saget ihr zu dieser Herrlichkeit? – Wie ich sehe, seid ihr völlig ohnmächtig und sprachlos. Ich habe euch darum auch schon zuvor gesagt: Machet euch auf das Außerordentlichste gefaßt. Wie ihr nun selbst mit den erstauntesten Blicken sehet, so ist das Innere dieses Tempels zu endlos groß und wundervoll und selbst für mich zu unaussprechlich erhaben, um euch davon nur eine matte Skizze mitteilen zu können. Das Wunderbarste ist einmal schon fürs erste die ungeahnte endlose Größe des Inwendigen.

[GS.01_009,09] Ihr habt geglaubt, wenn ihr in den Tempel gelangen werdet, so werdet ihr da etwa wie auf der Erde eine inwendige Zieratenherrlichkeit schauen. Aber ihr schauet hier im buchstäblichen Sinne der Wahrheit getreu eine endlose Geisterweltenfülle; und diese Welten, die da nahe keinen Anfang und kein Ende haben, sind zu einem Reiche vereint. – Ihr blicket mit erstauntem Auge über die endlosen Fernen hin, welche übersät sind mit zahllosen ungeahnten Herrlichkeiten. Ihr sehet himmelanragende Bäume, auf denen reichliche Früchte voll des herrlichsten Saftes und voll strahlenden Lichtes hängen. Ihr schauet die zahllos vielen herrlichen Tempelgebäude und sehet sie bewohnt von großen Scharen seliger Geister.

[GS.01_009,10] Solches alles wundert euch hoch. Aber sehet, meine lieben Freunde und Brüder, dort auf einem sanfthohen Berge gegen Morgen hin steht ein ganz einfacher, schlichter Tempel, aber umso außerordentlicher ist sein Glanz. Dorthin folget mir, und ihr sollet etwas zu sehen bekommen, das euch mehr als all dieses Geschaute entzücken soll! Und so gehen wir. – Ihr sehet wohl, wie ferne dieser Tempel ist; nach irdischem Maßstabe dürftet ihr wohl eher euren Mond erreichen als diesen Tempel. Aber wir Geistmenschen haben es in dieser Hinsicht viel bequemer, denn wir dürfen es nur wollen, und wir sind schon dort, wo wir sein wollen. So wollet denn nun auch mit mir dort sein; und sehet, wir sind schon an Ort und Stelle.

[GS.01_009,11] Ihr schlaget die Hände über eurem Kopfe zusammen über die ungeheure Größe dieses Tempels und getrauet euch kaum, euch ihm mehr und mehr zu nahen. Gehet aber nur mutig mit mir auch in diesen Tempel, und ihr werdet vom überaus freundlichen Bewohner desselben sicher gut aufgenommen sein. Also folget mir nur! – Dieser Tempel wird auch innerlich als solcher zu beschauen sein, und ihr werdet in denselben einkehren wie in ein überaus gastfreundliches Haus. – Also sind wir in den Vorhof eingetreten und gehen denn durch diese leuchtende Pforte auch in das vollkommen Innere dieses Tempels. So, meine lieben Brüder und Freunde; wir sind an Ort und Stelle.

[GS.01_009,12] Kennet ihr dort in ziemlich weitem Vordergrunde den freundlichen Mann, umgeben von einer Menge großer und kleiner Menschengeister? Sehet, wie er sie allerfreundlichst und liebreichst das große Geheimnis des Menschensohnes lehrt und wie ein jegliches Wort aus seinem Munde gleich einem hellsten Sterne hervorgeht! Aber sehet, unser guter Gastfreund hat uns schon bemerkt. Er erhebt sich von seinem strahlenden Sitze und eilt uns mit offenen Armen entgegen. Kennt ihr ihn noch nicht? Sehet, er ist schon ganz in unserer Nähe. Betrachtet ihn nur recht genau, ihr müßt ihn erkennen. Wenn ihr ihn aber schon nicht erkennet aus seiner sprechenden Gestalt, so werdet ihr ihn doch sicher erkennen aus seinem alten, allezeit gleichen und getreuen Gruße!

[GS.01_009,13] So höret, er spricht: O liebe Brüder! Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi sei mit euch und die Liebe des Vaters im Sohne und in der Gemeinschaft des heiligen Geistes! Was hat euch bewogen, hierher zu kommen? Wer war euer Führer? Ihr getraut euch mit der Stimme nicht heraus; aber ich ahne es wohl in mir, Wessen Liebe so groß ist, daß sie Dessen Erlöste zu der heiligen Quelle des ewigen Lebens leitet! – O liebe Brüder! Ich sage euch im Namen meines über alles geliebten Herrn Jesus Christus, haltet euch an Ihn, haltet an Seiner Liebe, und ihr werdet nicht, ja ewig nicht zugrunde gehen. Selig sind zwar diejenigen, die da glauben, daß Er ist Christus als der wahrhaftige ewige Sohn des lebendigen Gottes. Aber diejenigen nur, die Ihn lieben über alles, werden in Ihm den heiligen Vater schauen; denn durch die Liebe erst werden wir zu wahrhaftigen Kindern Gottes! – Und so denn sage ich, der alte Paulus, zu euch: Haltet euch an die Liebe, und ihr habt das ewige Leben in euch! Meinen Gruß; und die Gnade unseres Herrn Jesu Christi im Vater und im Geiste sei mit euch!

[GS.01_009,14] Nun, meine lieben Freunde und Brüder, habt ihr gesehen, wie gastlich und wie liebfreundlich uns der alte Freund und Apostel des Herrn aufgenommen hat? Seht, wie er sich schon wieder in der Mitte seiner Schüler befindet und sie in der Liebe zum Herrn unterrichtet. – Ihr möchtet wohl wissen, was das für Kinder und Geistermenschen sind? – Sehet, das sind lauter Heiden und heidnische Kinder. Aber das sind bei weitem nicht alle, die ihr sehet, sondern gehet nur mit mir wieder hinaus ins Freie des großen Tempels, und, da wir uns schon wieder allhier im Freien befinden, sehet die nahe zahllose Menge der Tempel allenthalben in den weiten Gebieten hervorglänzen. Sie sind lauter Lehranstalten für allerlei Heiden, und viele Apostel und Jünger dieses Apostels Paulus sind ihre Lehrer.

[GS.01_009,15] Es gäbe wohl noch unendlich vieles euch zu zeigen in diesem großen Tempel, in dem wir uns befinden; allein da ihr noch mit dem Irdischen in Verbindung stehet, so würden dazu wohl Millionen und Millionen Jahre erforderlich sein, um mit euch nur den kleinsten Teil oberflächlich durchzugehen! – Einst im Geiste aber werdet ihr solches gleich mir durch die endlose Gnade des Herrn in aller Fülle der Klarheit erschauen. Und so denn bewegen wir uns wieder aus dem Tempel. Sehet, wir sind schon am Pförtlein im Vorhof. Die große Säulenreihe und das leuchtende Dach mit dem großen Kreuze steht wieder frei vor unseren Blicken.

[GS.01_009,16] Nun aber noch eines. Solches könnt ihr mir wohl sagen, denn es gibt auch hier so manches, was wir Geister entweder nur schwer und manchmal wohl gar nicht begreifen. Eure Besuchsweise, oder für euch deutlicher zu sprechen, daß ich euch nun sehe, und mit euch sprechen kann, ist mir wohl begreiflich; denn ihr waret schon öfter bei mir in eurem Geiste, und habt mit mir gesprochen wie jetzt, nur durfte euch keine Erinnerung an solch eine Zusammenkunft bleiben. Also ist mir demnach auch euer gegenwärtiger Besuch gar wohl begreiflich. Unbegreiflich aber ist mir, und ich kann es mir nicht erhellen, warum ich diesmal ein so namenloses Wonnegefühl in eurer Nähe empfinde. Ihr könnt es mir als eurem aufrichtigen Bruder glauben, daß ich eine solche Wonne noch nie empfunden habe, solange ich dieses überseligen Ortes seliger Bewohner bin! – Saget es mir doch, saget es, wenn euch überhaupt solches zu sagen möglich ist!

[GS.01_009,17] Nun aber sage wieder Ich euch: Solches müßt ihr ihm nicht künden, denn er muß auf einen Blick, in dem er Mich erschauen wird, vorbereitet werden, sonst würde er solche Seligkeit nicht ertragen. Es gibt hier Geister, die Mich so mächtig lieben, daß Ich Mich ihrer Liebe zufolge nur nach und nach erschaulich nähern kann. Und so denn saget ihm, er solle nur noch ein wenig verharren in seinem Wunsche, nach einer kurzen Zeit wird ihm der Grund seiner Wonne schon enthüllt werden. Also saget ihm solches in eurem Geiste! – Sehet, er hat es schon vernommen aus euch und ist damit hochbegierlich zufrieden. – Solcher Zustand heißt die Geduld der Liebe!

[GS.01_009,18] Wir sind auch schon wieder auf unserem Gesellschaftsplätzchen; und daher tretet wieder aus der Sphäre eures Brudergeistes und sehet ein wenig zu, Ich will Mich ihm auf einen Augenblick nur zeigen! – Sehet, jetzt erblickt er Mich! Er fällt nieder auf sein Angesicht und liebt, betet und weint, und es ist gut! Einen Augenblick nur für diese Zeit! – Wir aber wollen uns für ein nächstes Mal wieder der Sphäre eines fünften Geistes bedienen. Auch dieser euer Brudergeist soll euch führen wie der hier noch weinende und betende, welcher aber auch in unserer Gesellschaft verbleiben soll. Und so lassen wir es für heute wieder gut sein.
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Hinweisen der jenseitigen Seelen auf Jesus Christus

B.D. 7839 empfangen am  2.3.1961

Wer sich zu Mir bekennet im jenseitigen Reich, der ist auch gerettet für alle Ewigkeit. Sowie die Seelen, die noch in der Finsternis oder in der Dämmerung weilen, Meinem Namen keine Abwehr mehr entgegensetzen, wenn ihnen durch Lichtboten in Verkleidung oder durch gedankliche Übermittlung von liebenden Menschen von Mir und Meinem Erlösungswerk gekündet wird, weicht auch die Finsternis von ihnen, es wird schon die Kraft Meines Namens an ihnen wirken und sie hintreiben zu Mir, sie werden Mich zu suchen beginnen, und Ich werde Mich auch finden lassen. Aber es ist und bleibt der Wille der Seelen frei, und darum kann auch lange Zeit vergehen, bevor sie Mich annehmen, bevor die Kraft der Fürbitte durch Menschen wirksam wird oder die Lichtboten Erfolg haben, die sich ihnen unerkannt beigesellen und ihnen Mein Evangelium bringen.

Doch die Bemühungen um diese Seelen werden nicht aufgegeben, und es ist daher von großem Segen, wenn Seelen bewußt herbeigerufen werden, wo geistige Gespräche stattfinden, wo des Erlösungswerkes Erwähnung getan wird, auf daß auch diese Seelen immer wieder hingewiesen werden zu Jesus Christus, auf daß sie doch freiwillig den Weg nehmen zu Mir und Mich um Vergebung ihrer Schuld bitten. Denn solange sie nicht selig sind, sind sie auch mit ihrer Schuld noch belastet, und ihre Unseligkeit kann sie dazu veranlassen, eine Besserung ihrer Lage anzustreben und nachzudenken über sich selbst, über ihr Leben auf Erden und ihr Verhältnis zu Mir, ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Der Abwehrwille wird schon verringert, wenn sie liebende Fürbitte erfährt von seiten der Menschen, wenn ihrer liebend gedacht wird, wenn sie den Hilfswillen spürt.

Dann verringert sich auch ihr Widerstand gegen die Hilfe, die ihr im jenseitigen Reich immer wieder geboten wird, und Aufgeben des Widerstandes ist schon beginnender Aufstieg, denn jeder Regung einer solchen Seele wird Rechnung getragen und ihr ein kleines Licht geschenkt, das sie beglückt und ihr Verlangen danach vergrößert. Es müssen die Seelen im Jenseits zu Mir finden, wenn sie Mich auf Erden nicht schon gefunden haben. Und ihr Menschen könnet sehr viel dazu beitragen, wenn ihr des öfteren an die Seelen denkt, die in Not sind, wenn ihr jeder Seele, die sich in eure Gedanken drängt, immer nur den Hinweis gebet, sich an Mich zu wenden, an den göttlichen Erlöser Jesus Christus, Der allein ihr zur Seligkeit verhelfen kann.

Eure liebenden Gedanken, die jenen Seelen gelten, sind wie Lichtfunken, die in ihnen Freude auslösen und derer sie immer achten und deren Ausgang sie zueilen. Auf Erden hielten sie sich von jeder geistigen Belehrung fern, sie lebten nur ihr irdisches Leben, und so gingen sie ohne jegliche geistigen Güter ein in das geistige Reich nach ihrem Tode. Nun müssen sie sich erst geistige Güter erwerben im freien Willen, sie dürfen keinen Widerstand leisten, wenn ihnen in Liebe das Evangelium vorgetragen wird, und sie müssen dieses auch in Liebe weitergeben an jene, die gleich ihnen beschaffen sind und sich ihre Lage verbessern möchten.

Sowie ihr Menschen euch aber jener Seelen annehmet, sind diese nicht verloren; eure Gedanken werden sie immer zu euch ziehen, und sie werden von euch in Empfang nehmen können, was sie bisher zurückwiesen, nun aber als wohltätig empfinden, weil eure Liebe es ihnen zuwendet. Denn die Liebe ist eine Kraft, die nicht wirkungslos bleibt. Gedenket oft jener Seelen, die noch schmachten in Finsternis, die noch nicht zu Mir in Jesus gefunden haben; zeiget ihnen den Weg und bringet ihnen das Evangelium nahe; und ihr werdet eine segensreiche Erlösungsarbeit leisten, die sehr bedeutsam ist, besonders in der Endzeit, weil sich noch viele Seelen lösen sollen aus der Tiefe, auf daß sie nicht der Neubannung anheimfallen, wenn das Ende gekommen ist.
Amen
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